Wie beuge ich einem Zinkmangel vor?

Es ist bekannt, dass unser Körper wichtige Vitamine benötigt, um richtig funktionieren zu können. Spätestens seit dem Beginn des Fitness-Hypes und der proteinreichen Ernährung der Sportler weiß man ebenso, dass auch Eiweiße dem Körper nicht schaden. Viele vergessen allerdings, dass der Körper gleichermaßen Mineralstoffe wie beispielsweise Zink benötigt. Wofür Zink gut ist und wie du einem Zinkmangel vorbeugen kannst, wird dir in dem folgenden Artikel dargestellt.

Welche Aufgabe hat Zink im Körper?
Zink übernimmt in unserem Körper mehrere lebenswichtige Aufgaben. Vor allem für den Stoffwechsel ist der Mineralstoff wichtig, da er ein zentraler Bestandteil von zahlreichen Enzymen ist. Zudem ist Zink wichtig für unser Immunsystem, ebenso wie für einige Hormone in unserem Körper, die auf das Spurenelement angewiesen sind. Auch die Wundheilung, das Zellwachstum und die Spermienproduktion funktionieren nicht ohne Zink.
Welche Menge an Zink sollte man im Körper haben?
Im Normalfall beinhaltet der Körper etwa zwischen 2 und 4 Gramm Zink. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass die Speicherung von Zink nur für einen kurzen Zeitraum möglich ist. Da der Körper selbst kein Zink herstellen kann ist es deswegen notwendig, dass der Mensch den Mineralstoff selbst über die Nahrung aufnimmt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Frauen 7 und Männer 10 Milligramm Zink pro Tag zu sich nehmen. Bei Kindern kommt es auf das Alter an, ab 10 Jahren auch auf das Geschlecht. Bei Säuglingen sollte man auf einen Wert von 1-2 Milligramm pro Tag achten.
Was passiert bei einem Zinkmangel?
Ein Zinkmangel hat viele verschiedene Symptome. Dazu gehören beispielsweise Appetitlosigkeit und Haarausfall. Auch Hautekzeme können sich bilden und es kann zu Durchfall kommen. Bei einem Zinkmangel ist man außerdem anfälliger für Infektionskrankheiten. Ebenso sind das Wachstum und die Fruchtbarkeit gestört. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass keines dieser Symptome direkt auf einen Zinkmangel hinweisen muss und ebenso andere Ursachen haben kann. Die Messung des Zinkwerts im Körper ist generell nicht immer einfach: es kommt stark auf die Tageszeit und die letzte Mahlzeit an.
In welchen Lebensmitteln ist viel Zink enthalten?
Besonders viel Zink ist in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten enthalten. Vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch gehören zu den wichtigsten Zinklieferanten. Alle Vegetarier und Veganer dürfen aber aufatmen: auch einige fleischlose Produkte enthalten Zink. Dazu gehören beispielsweise:

  • Milch, Eier und Käse
  • Haferflocken
  • Nüsse
  • Weizenmischbrot und Weizenkleie
  • Linsen
  • Sojabohnen
  • Erbsen
  • Sonnenblumenkerne
  • Hirse 

Generell ist es jedoch der Fall, dass der Körper das Zink aus den tierischen Produkten besser aufnehmen kann. Der Grund hierfür ist, dass bei den pflanzlichen Lebensmitteln viel Phytinsäure enthalten ist, welche zur Hemmung der Zinkaufnahme beiträgt. Bevor man allerdings zu Nahrungsergänzungsmitteln und Präparaten greift, sollte man sich mit einem Arzt oder Apotheker austauschen.

Autor:

Mia Sauter aus Abtsteinach

Webseite von Mia Sauter

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