Polizeibericht
Raum Alzenau | Fahrradfahrerin gestürzt, Fehlverhalten führt zu Verkehrsunfall, Bedrohungslage, Sachbeschädigung, Trickbetrug

Pressebericht der PI Alzenau vom 31.07.2021

Verkehrsdelikte / Verkehrsunfälle
Fahrradfahrerin stürzt alleinbeteiligt
Sommerkahl -
Auf dem Fahrradweg parallel zur Staatsstraße 2305 stürzte gegen 12:10 Uhr eine 61-jährige Fahrradfahrerin alleinbeteiligt. Vermutlich führte Unachtsamkeit zu dem Fahrfehler. Die Dame musste mit dem Rettungswagen ins Klinikum Alzenau gebracht werden. Bei dem Sturz zog sie sich Verletzungen am linken Arm zu, die erstversorgt wurden. Es entstand kein Sachschaden.

Sturz mit Leichtkraftrad in scharfer Rechtskurve
Mömbris -
Nicht angepasste Geschwindigkeit war offensichtlich die Ursache bei einem alleinbeteiligten Verkehrsunfall eines Leichtkraftrades gegen 14:00 Uhr auf der Staatsstraße 2309 von Johannesberg kommend in Fahrtrichtung Mömbris-Reichenbach. Der 17-jährige Fahrer einer Yamaha fuhr wohl mit Geschwindigkeitsüberschuss in eine scharfe Rechtskurve. Aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit für den engen Kurvenradius rutschte ihm sein Vorderreifen weg. Er stürzte nach rechts auf die Fahrbahn, schlitterte weiter nach links über den Gegenfahrstreifen und prallte dort in die angrenzende Schutzplanke mit Unterfahrschutz. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Zweiradfahrer großes Glück und verletzte sich eher leicht und zog sich bei dem Unfall „nur“ Schürfungen und Prellungen zu. Er wurde ins Klinikum Aschaffenburg zur Erstversorgung und weiteren Untersuchungen gebracht. Das Leichtkraftrad wurde erheblich beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird hier auf ca. 5000,- Euro geschätzt.

Grobes Fehlverhalten führt zu schwerem Verkehrsunfall
Mömbris -
Auf der Kreisstraße AB 18 zwischen Dörnsteinbach und Niedersteinbach kam es gegen 14:20 Uhr bei einem Überholmanöver bei unklarer Verkehrslage und schlechter Sicht zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 31-jähriger junger Mann überholte bereits mehrfach mit seinem schwarzen BMW von Dörnsteinbach kommend mehrere Fahrzeuge an unübersichtlichen Stellen in rasanter Art und Weise. Auf Höhe des Parkplatzes vor Niedersteinbach setzte er im Kurvenbereich zum Überholen eines Lkw an, obwohl er den Gegenverkehr nicht einsehen konnte. Just in diesem Moment kam ihm ein roter Mazda entgegen. Der 42-jährigen Mazda-Fahrerin war es alleine zu verdanken, dass es zu keinem Frontalzusammenstoß kam. Geistesgegenwärtig wich sie nach rechts aus und fuhr in den Straßengraben. Es kam trotzdem zu einer seitlichen Berührung in dessen Folge der BMW gegen den Lkw geschleudert wurde, der von ihm überholt werden sollte. Vom Lkw abgeprallt, schleuderte der BMW weiter zurück über die Gegenfahrbahn und kam schließlich in der Zufahrt zum Parkplatz zum Stehen. Wie durch ein Wunder blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Am BMW des Unfallverursachers erstand erheblicher Sachschaden, der auf 15.000,- Euro geschätzt wird. Weder BMW noch Mazda waren fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden am Mazda dürfte sich auf ca. 7.000,- Euro belaufen und am Lkw entstand nur leichter Sachschaden. Vor Ort gaben sich mehrere Zeugen zu erkennen, die das grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrverhalten bezeugen konnten bzw. von ihm überholt wurden. In Folge dessen wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwalt Aschaffenburg der Führerschein des BMW-Fahrers sofort sichergestellt und somit darf er ab sofort keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen. Ihn er erwartet weiter eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen groben Fehlverhalten beim Überholen.

Bedrohungslage
Alzenau -
Ein 35-jähriger polnischer Mann hielt die Polizei den kompletten gestrigen Nachmittag auf Trab. Gegen 12:05 Uhr tauchte die betrunkene Person bei seiner ehemaligen Firma im Industriegebiet Süd auf und betrat trotz mehrmaligen Hausverbotes erneut das Firmengelände. Nach ca. 50 Meter wurde er von der Pförtnerin angesprochen und erneut vom Firmengelände verwiesen. Der Mann ignorierte die Aufforderung und bedrohte die 35-jährige Pförtnerin. Dabei griff er nach einer mitgeführten Machete mit einer Klingenlänge von 20 cm. Die Pförtnerin setzte sich sofort mit lautem Schreien zur Wehr, was dazu führte, dass er sich umdrehte und flüchtete. Bei einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung, an der mehrere Dienststellen beteiligt waren, wurde der Aggressor kurz darauf im Bereich des Bahnhofes in Karlstein angetroffen und festgenommen. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Die Machete wurde in einem mitgeführten Rucksack aufgefunden und sichergestellt. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und seinem weiter aggressivem Verhalten wurde er in Gewahrsam genommen, der auch richterlich bestätigt wurde.
Im Verlauf des Gewahrsams kam es zu Suizidankündigungen, die eine Einweisung ins BKH Lohr nötig machte. Die Person stand teilweise völlig neben sich, verwüstete den Haftraum und beschädigte den Verwahrraum und wollte sich mit aller Macht selbstständig verletzen. Fixiert auf einer Krankenliege musste er nach Lohr transportiert werden. Eine Anzeige wegen Bedrohung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung wird erstattet.

Gewalt gegen Sachen
Sachbeschädigung an Kfz
Kahl am Main -
In der Zeit von Donnerstag, 29.07.2021, 13:00 Uhr bis Freitag, 30.07.2021, 12:30 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße 9 der linke Außenspiegel eines blauen Peugeot 308 beschädigt. Der Außenspiegel wurde vermutlich abgeschlagen bzw. abgetreten. Keine Täterhinweise vorhanden und somit ist die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Der Sachschaden wird auf ca. 1.000,- Euro geschätzt.
Zeugen die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Alzenau unter der Telefonnummer 06023-944-0 zu melden.

Eigentumskriminalität
Unterschlagung von Transportgut
Alzenau -
Ein 19 jähriger Fahrer eines Transportunternehmens im Industriegebiet Süd unterschlug ein hochwertiges Paket. Hierzu wurde das Paket von ihm nicht gescannt und am Ende seiner Tour einbehalten. Durch die Videoüberwachung des Unternehmens konnte ein Verladen in den Lkw festgestellt werden, jedoch bei der Überprüfung der Dokumentation des Paketes wurde dieses nicht ausgeliefert. Der ganze Vorfall passierte bereits am 23.07.2021, doch erst am gestrigen Freitag erfolgte die Anzeigenerstattung, da die Unterschlagung erst dann sicher nachgewiesen werden konnte. Das Päckchen enthielt hochwertige Mobilfunkgeräte mit Zubehör. Der Fahrer zeigte sich in einer Vernehmung geständig und ein Teil des Paketinhaltes konnte auch wieder aufgefunden werden. Die restliche Tatbeute hatte er bereits nach Moldau versandt und eine Rückführung wurde von ihm zugesichert. Um eine Strafanzeige wegen Unterschlagung kommt er aber trotzdem nicht herum. Der komplette Paketinhalt hatte einen Wert von 6.857,87 Euro.

Trickbetrug
Im Laufe des Freitagnachmittages kam es erneut zu einem versuchten Trickbetrug in hiesigem Dienstbereich. Eine 82-jährige Frau wurde von einer männlichen Person kontaktiert, der sich als ihr Enkel ausgab. Sehr schnell hatte die rüstige Rentnerin einen Verdacht eines Enkeltricks und der Anrufer wurde von ihr auch damit konfrontiert und daraufhin sofort das Gespräch beendet. Es kam zu keinen Forderungen und es wurden auch keine persönlichen Daten herausgegeben. Hier warnt die Polizei eindringlich vor den Phänomenen Trickbetrügereien „Falscher Polizeibeamter“ und auch gerade den „Enkeltrick-Betrügereien“ bei Senioren.

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