Agentur für Arbeit Aschaffenburg
Mehr offene Ausbildungsstellen als unversorgte Bewerber.

Mehr Bewerber als vergangenes Jahr - Mehr Ausbildungsstellen als vergangenes Jahr - Mehr Ausbildungsstellen als Bewerber
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Im Juli waren noch 572 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt und 909 Ausbildungsstellen unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der unversorgten Bewerber um 118 oder 26 Prozent. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 75 Stellen oder 9,0 Prozent. Aktuell entfallen rechnerisch auf jeden unversorgten Bewerber am Bayerischen Untermain rund 1,6 unbesetzte Ausbildungsstellen.

Die meisten Bewerber, die dieses Jahr die Schule beendet haben, konnten bereits eine passende Lehrstelle finden. "Alle Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, aber im Herbst eine Lehre beginnen möchten, sollten spätestens jetzt aktiv werden", betont Mathilde Schulze-Middig, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aschaffenburg.

Trotz des Zeitdrucks sollten junge Menschen nicht wahllos Bewerbungen an jede ihnen bekannte Firma versenden. "Wer sich noch unsicher ist, was für sie oder ihn der passende Beruf sein könnte, meldet sich am besten umgehend bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Das gilt auch für Jugendliche, die sich bisher rein auf ihren Schulabschluss konzentriert haben. Es gibt noch immer eine größere Auswahl an freien Ausbildungsstellen am Bayerischen Untermain", sagt die Agenturleiterin.

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2018 meldeten sich bei der Agentur für Arbeit rund 2.334 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 60 Bewerber mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 2.769 Berufsausbildungsstellen. Das entspricht einem Plus 252 Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr.

Der Trend in Richtung Bewerbermarkt zeichnet sich immer stärker ab. Inzwischen müssen sich Arbeitgeber fragen, wie sie Jugendliche für eine Ausbildung in ihrem Betrieb begeis-tern können. Unternehmen mit offenen Ausbildungsstellen empfiehlt Mathilde Schulze-Middig, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, die keine Bestnoten im Zeugnis stehen haben: "Oft zeigen Jugendliche, die auf den ersten Blick nicht der Traumkandidat für die Stelle sind, im Praktikum oder in der Ausbildung ihr Potenzial."

Autor:

Agentur für Arbeit Pressestelle aus Aschaffenburg

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