Martina Fehlner besucht Quartierszentrum Hefner-Alteneck in Aschaffenburg: „Verein Aktiv im Viertel leistet unschätzbare Arbeit für unsere Gesellschaft!“

Der Verein „Aktiv im Viertel“ hat eine wichtige Aufgabe. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins organisieren jährlich ein mehrtägiges Fußball-Camp, Tagesausflüge für Kinder- und Jugendliche oder helfen alleinstehenden und älteren Bewohnern im Viertel bei Einkäufen oder bei Reparaturen in der Wohnung. Außerdem unterstützen sie die Kleiderkammer des Quartierszentrums, betreiben eine Fahrradwerkstatt und laden regelmäßig die alleinstehenden Bewohner des Viertels zu gemeinsamen Essen (z.B. an Weihnachten) ein – alles finanziert durch Spenden.

In einer Gesprächsrunde mit Quartiersmanager Jörg Weidemann, Bianca Braun und Jaqueline Badh vom Verein „Aktiv im Viertel“ sowie der Leiterin der Kindertagesstätte St. Martin Magdalena Treffert informierte sich Martina Fehlner über die laufenden Projekte und die wichtige und wertvolle Arbeit vor Ort. „Vor allem für die Kinder im Viertel wollen wir uns engagieren“, betont die Vereinsvorsitzende Bianca Braun. Die Mutter von vier Kindern ist selbst im Viertel groß geworden und will sich auch dafür einsetzen, dass das Image ihres Stadtteils aufgewertet wird. Jetzt müssen vor allem weitere Mitglieder und Helfer gefunden werden - und letztlich auch Geld, das aus Spenden und zum Beispiel aus dem Erlös des Sommerfestes kommen soll.

Im Quartierszentrum Hefner-Alteneck bekommen Menschen bei einer kostenlosen und unbürokratischen Beratung Informationen über Ämter, Dienststellen und Behörden, die für ihre Anliegen zuständig sind. Jörg Weidemann versteht das Haus als offenen Treffpunkt für alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels. Hier ist jeder willkommen, egal welcher Herkunft, Religionszugehörigkeit und welchem persönlichen Lebensmodell.

Martina Fehlner: „Die zahlreichen Sozialvereine in unserer Region leisten eine un-schätzbare Arbeit für unsere Gesellschaft – hier im Hefner-Alteneck ist man mit den vielfältigen Projekten und Angeboten in dieser Hinsicht vorbildlich aufgestellt. Das Quartierszentrum mit Familienstützpunkt ist Herzstück und Mittelpunkt der engagierten Arbeit und ein wertvoller Ort der Information und ungezwungener Begegnungen.“

Die Schulkindbetreuung im Familienstützpunkt versteht sich als ergänzende Erziehungsinstanz zu Familie und Schule. Hier steht die Förderung zu einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Individuum unter Berücksichtigung der indi-viduellen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen an erster Stelle. Während der Schulferien wird auch eine Ferienbetreuung für die Kinder und Jugendlichen im Viertel angeboten.

Allerdings gibt es auch Probleme: Besonders die veralteten sanitären Anlagen in der Kita St. Martin bereiten Magdalena Treffert große Sorgen. Die Einrichtungsleiterin wünscht sich eine dringend notwendige Generalsanierung. Kita und Krippe verfügen über insgesamt 82 Plätze, die Nachfrage ist enorm groß. Hier besteht großer politischer Handlungsbedarf.

Martina Fehlner zeigte sich nach ihrem Besuch sehr beindruckt von den vielfältigen Angeboten vor Ort: „Es ist wirklich toll, was hier von allen Beteiligten, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, geleistet wird. Ich werde das Engagement auf alle Fälle weiter unterstützen und gerne wiederkommen.“
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