Minijob – Heute gut und morgen arm? - Ausstellung im BiZ vom 5. bis 16. März

Führt ein Minijob in die Sackgasse?
Aschaffenburg: Berufsinformationszentrum | Am Bayerischen Untermain arbeiten ca. 25 000 Menschen ausschließlich in einem Minijob. Fast zwei Drittel davon sind Frauen. Sie verdienen maximal 450 Euro im Monat, sind häufig nicht eigenständig krankenversichert und haben weder Anspruch auf Arbeitslosengeld noch Rente. Zur dann oft fehlenden Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter kommt hinzu, dass viele Minijobbende aus Unkenntnis Nachteile in ihrem Arbeitsverhältnis in Kauf nehmen: Häufig wissen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht, dass Minijobbende den gleichen Anspruch haben auf den Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten wie andere Beschäftigte auch. Für manche mag die geringfügige Beschäftigung eine gute Lösung sein, für viele stellt sie jedoch eine Brücke in die Altersarmut dar.



„Gleichzeitig sorgen der demografische Wandel, die anhaltend hohe Arbeitskräftenachfrage und der spürbare Fachkräftebedarf der Unternehmen aktuell für beste Voraussetzungen, um aus einem Minijob mehr zu machen: Beschäftigte sollen in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis ein auskömmliches Einkommen haben und Betriebe brauchen engagierte, zuverlässige und eingearbeitete Fachkräfte.“, sagt Elisabeth Dinkloh, die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) der Agentur für Arbeit Aschaffenburg, die die Ausstellung organisiert hat.

Im Rahmen der Ausstellung „Minijob? Da geht noch mehr!" werden Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie alle anderen Interessierten über die rechtliche Situation im Minijob informiert. Die Ausstellung ist von 5. bis 16. März, von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr (Mi und Fr bis 12.30 Uhr) im Berufsinformationszentrums (BiZ), Goldbacher Straße 25-27 in Aschaffenburg zu sehen.
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