Corona-Krise
Versicherungen für Unternehmen gegen Verdienstausfälle

Wer ein Unternehmen führt und sei es noch ein so kleiner Betrieb, profitiert auf der einen Seite davon, sein eigener Chef zu sein, weiß auf der anderen Seite aber zu gut, dass Gewinne aus seinem Betrieb existentiell wichtig sind, um die notwendigen finanziellen Mittel für das tägliche Leben zur Verfügung zu haben. Die große Bedeutung der Einkünfte macht es wichtig, sich immer auch Gedanken darüber zu machen, auf welche Art und Weise man sich gegen Verdienstausfälle absichern kann.

Verschiedene Formen des Verdienstausfalls

In dem Zusammenhang macht es Sinn, sich für die diversen Risiken zu sensibilisieren, weil man sich häufig vielleicht doch denkt, dass es so schlimm schon nicht werden kann. Die drohenden Risiken sind natürlich von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich, aber die Vielzahl an gefahren verstärkt die Bedeutung einer entsprechenden Versicherung.

Produzierende Gewerbe stehen beispielsweise vor einem großen Problem, wenn Maschinen mit zentraler Bedeutung defekt sind und ein Ersatz nicht auf die Schnelle möglich ist. Die Produktion steht still und wenn nicht ausreichend Vorrat vorhanden ist, bleiben die Einkünfte durch den Verkauf aus. Ein sich in den Betriebsräumen ausgebreitetes Feuer verhindert vorübergehend die Nutzung und somit die Grundlage für die Einkünfte.

Nach einem Einbruch müssen erst die Spuren wie zerstörte Türen und Fenster beseitigt werden, bevor der normale Betrieb wieder aufgenommen werde kann. Nicht zuletzt können befohlene Schließungen aufgrund einer Virus-Gefahr wie Corona zu einem Stillstand und zum finanziellen Chaos sorgen. Dieser kleine Auszug verschiedener Möglichkeiten zeigt, wie wichtig es ist, einen Versicherungsschutz zu finden, der einem in solchen Fällen die entsprechende finanzielle Unterstützung bietet.

Absicherung gegen eine Betriebsunterbrechung

Eine Betriebsunterbrechung tritt ein, wenn ein Sachschaden innerhalb des Versicherungsortes dazu führt, dass es zu einem Verdienstausfall kommt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine zentrale Maschine nicht mehr funktionstüchtig ist oder die Geschäftsräume so zerstört wurden, dass sie erst wieder instandgesetzt werden müssen, bevor Mitarbeiter oder Kunden bzw. Gäste sie wieder betreten dürfen.

Dabei geht es in den meisten Bedingungen einer solchen Versicherung um Sachschäden aufgrund spezieller Risiken wie Feuer, Sturm, Diebstahl und auch anderer Naturgefahren. Diesen Umfang sollte man immer im Auge behalten, um zu wissen, welche Schäden wirklich abgedeckt sind und welche Risiken eventuell noch eingeschlossen werden können.

Spezieller Einschluss für Fälle wie Corona

Wer sich gerade in Zeiten wie diesen, wo Corona das überall bestimmende Thema ist, um einen Versicherungsschutz bemüht, sollte zwingend auf den Einschluss der Betriebsschließung auf Anordnung von Behörden achten. So ist nämlich im § 28 des Infektionsschutzgesetzes geregelt, dass Behörden die Befugnis haben, Betriebe kraft ihres Amtes schließen zu dürfen, wenn das wichtig ist, um die Gefahr einer Seuchenausbreitung zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.

Im Normalfall tritt eine Betriebsunterbrechungsversicherung nur dann für die empfindlichen finanziellen Einbußen ein, wenn sie durch einen solchen Einschluss zur Betriebsschließungsversicherung erweitert wird. Während in der Vergangenheit eher über dieses Risiko gelächelt wurde, weil viele dachten, es ginge nur um eventuell hygienische Unzulänglichkeiten im Betrieb, wird es durch Corona zu einem existentiell bedeutenden Zusatz im Versicherungsvertrag.

Blick auf die besonderen Bedingungen

Wichtig ist es, bei einem Abschluss genau auf die Einzelheiten zu achten. Das trifft vor allem auf eventuelle Beschränkungen oder Ausschlüsse zu. So versichern manche Anbieter nur bestimmte Krankheiten, bei denen sie wahrscheinlich die finanziellen Folgen absehen können.

In dem Zusammenhang schließen viele Versicherer auch eine Pandemie aus, weil deren Ausmaß zu groß ist. Zudem sollte man immer auf die Leistung der Versicherer achten, die verschiedene Formen haben kann. So gibt es Varianten, die pauschale Summen zahlen oder die Anbieter, die Wert darauf legen, dem Kunden den wirklich entstandenen Schaden zu ersetzen.

Es gibt auch Tarife, bei denen das Gehalt von Mitarbeitern übernommen wird, wenn sie beispielsweise wegen einer Quarantäne zuhause bleiben müssen und ihre Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen und entsprechend ersetzt werden müssen. Je genauer man sich mit den Bedingungen auseinandersetzt, desto besser kann man sich auch gegen Verdienstausfälle und somit gegen das drohende Aus des eigenen Unternehmens absichern.

Autor:

Stefan Mirsch aus Aschbach

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