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Fisch selber Räuchern

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Fisch schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein gesundes Nahrungsmittel, welches Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein sollte. Fisch ist eine großartige Proteinquelle und versorgt unseren Körper mit wichtigem Jod, Vitaminen, Spurenelementen und den wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Fisch zu räuchern ist eine der ältesten Konservierungsmethoden. Doch in der modernen Küche übernimmt die Tiefkühltruhe die Konservierung, aber durch das besondere Aroma des Fisches, wird diese Methode immer noch angewendet. Beim Räuchern wird der Fisch zunächst in Salzlake eingelegt um ihm dann in einem Räucherofen das Wasser zu entziehen. Fisch räuchern, kann jeder, allerdings sind ein paar Dinge zu beachten.

Zubereitung

Einlegen
Zuallererst wird der frische Fisch ausgenommen, die Kiemen entfernt und anschließend in Wasser und Salz eingelegt. Für ein Kilogramm Fisch wird etwa 1,5 Liter Wasser benötigt in dem 80-100 Gramm Speisesalz enthalten sein sollte. Lassen Sie den Fisch nun bei Zimmertemperatur für 12 Stunden in der Salzlake ruhen. Danach sollten sie das Salzwasser wegkippen und es nicht erneut für Fisch verwenden weil sich nun Blut und Schleimreste darin befinden.
TIPP: Zusätzlich können Sie dem Fisch mit Gewürzen und Kräutern wie Thymian, Zwiebeln, Knoblauch, Oregano, Curry oder Dill, eine eigene Note verpassen. Sie können aber auch fertige Kräutermischungen, die in vielen Shops wie angelplatz.de erhältlich sind, verwenden und damit ihren Fisch verfeinern.

Trocknen
Nach 12 Stunden hat der Fisch genug durchgezogen und kann aus der Salzlake entnommen werden. Nun sollte er gut mit Wasser gesäubert werden und zum Trocknen aufgehängt werden. Achten Sie darauf, dass keine Salzreste mehr auf der Fischhaut sind. Der richtige Ort zum Trocknen der Fische ist ein luftiges Plätzchen. Sie können ihn zum Beispiel an einer Wäscheleine draußen aufhängen. Sollten jedoch darauf achten, dass keine Fliegen oder andere Tiere an ihn rankommen und er nicht in der Sonne hängt. Das Trocknen dauert in der Regel ca. 2-3 Stunden.
TIPP: Je trockener der Fisch, desto dunkler wird er nach dem Räuchern, je feuchter er ist, umso zarter und heller wird das Fleisch.

Räuchern
Zum Räuchern benötigen Sie Räuchermehl aus harzfreiem Holz, das einen halben Zentimeter hohen Mehlteppich erzeugen soll und regelmäßig nachgestreut werden muss. Die Wahl der Holzspäne beeinflusst die Farbe sowie den Geschmack des Fisches. Hier kann zwischen unterschiedlichen Spänen, wie Buche Wachholder oder Esche, gewählt werden. Wer nicht so experimentierfreudig ist kann auch auf Fertigmischungen zurückgreifen. Nun wird der trockene Fisch in dem Räucherofen aufgehängt, oder auf das Gitterrost gelegt. Dabei sollten Sie darauf achten, dass sich die Fische nicht gegenseitig, oder die Wände berühren. Der Ofen sollte zunächst auf 100°C erhitzt werden, um alle Keime abzutöten. Danach sollte sich der Ofen auf 60°C abkühlen und die Temperatur gehalten werden.

Die Garzeit ist von Fisch zu Fisch anders und von der Größe abhängig. Normalerweise braucht er 1-2 Stunden. Er ist gar, wenn man die Rückenflosse leicht herausziehen kann und die Augen weiß sind.

Fertig ist der geräucherte Fisch

Den (selbstgefangenen) Fisch selber zubereiten kann jeder. Denn für den Privatverzehr zu Räuchern, ist ohne gesetzliche Beschränkungen legal. Hierfür braucht man nur etwas Erfahrung und Experimentierfreude. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie ihren Fisch direkt am Ufer, am Lagerfeuer oder im Ofen zubereiten. Das Räuchern lässt viele Möglichkeiten zur Entfaltung des Geschmacks offen. Probieren Sie es aus.

Autor:

Hannah Jahn aus Babenhausen

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