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Der Schmuck und seine Geschichte

Grundlegend wird Schmuck als eine Maßnahme zur Verschönerung definiert. Ein Rückblick auf den Anfang und die Entwicklung des Schmucks verraten jedoch, dass Schmuck außerdem als Statussymbol galt, das mit hohem Wohlstand in Verbindung gebracht wurde. Mit den Jahren kam der Modeschmuck auf den Markt, der es jedem Teil der Gesellschaft, ob arm oder reich, ermöglichte Schmuck zu tragen. Heutzutage hat so ziemlich jeder sein besonderes Schmuckstück und manchmal auch gleich mehrere. Dieses Schmuckstück trägt man eigentlich immer bei sich, ob als Kette um den Hals, als Anhänger, eines Ringes etc. oder eben in Form von Körperschmuck, der unter die Haut geht. Bei vielen Menschen entsprechen Piercings und Tattoos der individuellen Ästhetik und zeigen den Geschmack, Symboliken aus der Lebensgeschichte des Trägers uvm. Schmuck ist in den heutigen Tagen vielseitiger denn je.

Die Anfänge von Schmuck

Zahlreichen Überlieferungen zufolge soll es Schmuck bereits seit Anbeginn der Menschheit geben. Schon vor ungefähr 100.000 Jahren schmückte man sich mit Muscheln, Knochen Steinen, Bernsteinen, Fischwirbeln, Tierzähnen, Schneckengehäusen und anderen Objets trouvé (,,gefunden Objekten, Gegenständen‘‘). Ganze Halsketten, sogar meist aus mehreren Gliedern wurden bereits in der Altsteinzeit hergestellt und getragen. Durch die spätere Entdeckung von Kupfer und Bronze produzierten die Menschen Spiralen, Plättchen, Metallperlen, ebenso wie Ringe als Schmuck. In der vorchristlichen Zeit oder dem alten Ägypten, wurde Schmuck außerdem als Grabbeigabe gesehen. Das bedeutet, dass der Träger zusammen mit seinem ,,Hab und Gut‘‘ beerdigt wurde. Außerdem gilt Schmuck immer schon als nonverbales Zeichensystem, mit dem sich zahlreiche soziale, territoriale und religiöse Gruppen untereinander identifizieren und optisch differenzieren können. Mit der Entdeckung der Metallverarbeitung und die Glasverarbeitung bis hin zur Entdeckung neuer Stoffe, wie beispielsweise Kunststoff entwickelte sich die Schmuckanfertigung immer weiter. Insgesamt etablierte Schmuck sich bis in die heutigen Tage als Zier- und Wertgegenstand.

Der Körperschmuck

Schmuck soll in erster Linie dazu dienen, den Stellenwert des Trägers und Attraktivität auszustrahlen. Der Geschmack richtet sich nach Farben, Formen und der Qualität.

Nach Form unterscheidet man folgende Schmuckstücke:
- Ringe, Bänder, Ketten

Nach Funktion unterscheidet man folgende Schmuckstücke:
- Anhänger, Gürtelschnallen, Schmuckuhr

Nach Material unterscheidet man folgenden Schmuck:
- Bronzeschmuck, Platinschmuck, Goldschmuck, Silberschmuck, Juwelen etc.

Nach Anbringung unterscheidet man:
- Piercingschmuck, Ansteckschmuck, wie Broschen, Nadeln etc.

Schmuck für bestimmten Körperteil:
- Ohrenschmuck, Nasenschmuck, Halsschmuck, Kopfschmuck etc.

Schmuckstücke verschiedener Preiskategorien:
- Echtschmuck aus hochwertigem Gold oder anderen Metallen
- Modeschmuck – günstige Ohrringe, günstige Ringe, Halskette silber farben, Anhänger billig usw.

Schmuck für Tiere

Tierschmuck gilt als Verschönerung des eigenen Haustieres und damit als Statussymbol des Besitzers. Neben den funkelnden Halsbändern, mit Strasssteinen u.ä. für Hunde und Katzen, zählt ebenfalls das Pferdegeschirr als Tierschmuck, welches zu besonderen Anlässen, wie etwa Paraden angelegt wird. Das Pferd wird so ,,aufgehübscht‘‘, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die gesellschaftliche Stellung des Besitzers hervorzuheben. Schmuck hat aber ebenso in der Tierwelt oftmals einen funktionalen Gebrauch, denn die allseits bekannte Glocke bei Kühen, Katzen, Schafen soll die Lokalisation erleichtern.

Fazit

Die Menschen entdeckten den Schmuck schon äußerst früh für sich. Seit Anbeginn der Menschheit wurde sich verziert und geschmückt – ganz früher noch mit Tierknochen, Perlen, Muscheln usw. heute mit Modeschmuck, speziellem Körperschmuck und ebenso Echtschmuck. Die Vielfalt des Schmucks kennt heutzutage keine Grenzen und Regeln – jedem sei eine Verschönerung der eigenen Optik gegönnt!

Autor:

Hannah Jahn aus Babenhausen

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