Digitales Kinderrathaus und Jugendbeteiligung in Buchen
Kinder- und Jugendbeteiligung: Beteiligungsform wird erarbeitet - Digitales Kinderrathaus soll starten

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Bereits seit April liegt bei der Stadtverwaltung Buchen ein Antrag zum Thema „Jugendbeteiligung und Jugendvertretung“ vor. Die Junge Union Buchen und die Jusos Walldürn-Buchen haben den Antrag gemeinsam gestellt. Seither fanden zunächst einige interne Besprechungen und auch ein Vorgespräch mit den Fraktionsvorsitzenden des Buchener Gemeinderats statt. Einig waren sich die Beteiligten schnell: Das Thema ist wichtig und soll gemeinsam angegangen werden. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat sich aber auch dieses Thema, wie viele andere Bereiche, seitdem etwas verzögert.
Verwaltungsmitarbeiter haben jedoch im Hintergrund am Thema weitergearbeitet, recherchiert und mögliche Vorschläge für mögliche Beteiligungsmodelle ausgearbeitet. Im Oktober wurde darüber hinaus noch an einem Online-Workshop zum Thema Jugendbeteiligung der „Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg teilgenommen. Hieraus gewonnene Kenntnisse flossen ebenfalls in die Vorschläge ein, die nun Ende Oktober gemeinsam mit den Antragstellern, Lukas Schäfer für die Junge Union Buchen und Philipp Hensinger für die Jusos Walldürn-Buchen sowie den Fraktionsvorsitzenden erörtert wurden. Geplant ist es die Schulen „mit ins Boot“ zu holen. Bei der nächsten Schulleiterbesprechung im November soll hierüber eben falls informiert werden. Dann soll ein Vorgespräch mit den Verantwortlichen aus den Schulen und evtl. dem Kinder- und Jugendzentrum „TÜFF“ geführt werden. Neben einer Umfrage bei den Jugendlichen, schließlich soll diesen nicht einfach ein Konzept „übergestülpt“ werden, ist für das erste Halbjahr 2022 –wenn Corona es zulässt- ein Jugendforum geplant. Die Bedarfe und Wünsche der Jugendlichen gilt es bei dieser Jugendbeteiligungsaktion zu erfragen und im Konzept zu berücksichtigen. Möglich ist die offene Form der Beteiligung zum Beispiel als „Runder Tisch Jugendbeteiligung Buchen“, wo SMVen, aber auch alle anderen interessierten Jugendlichen aus Buchen mitarbeiten können. Eine Alternative ist natürlich ein Jugendgemeinderat mit vorgeschriebenen Regularien, wobei hierbei die von der Landesregierung angedachte Absenkung des passiven Wahlalters für Kommunalwahlen auf 16 mitgedacht werden sollte.
Aus dem Beteiligungsprojekt „Der Ländliche Raum für Zukunft entstanden ist eine Arbeitsgruppe, die sich mit einem „Digitalen Kinderrathaus“ für Buchen beschäftigt.
Auch hier fanden schon verschiedene Treffen statt. Es wurde ein Logo entworfen, hier waren über die Schulsozialarbeit ebenfalls Kinder beteiligt. Als einer der nächsten Schritte bezüglich des digitalen Kinderrathauses ist nach den Herbstferien eine Umfrage bei den Schülern von Klasse 3 bis 6 an den Buchener Schulen geplant. Nach der Auswertung der Umfrage soll gemeinsam mit den Kindern an den Themen weitergearbeitet werden und so das Kinderrathaus aufgebaut und entwickelt werden

Autor:

Stadt Buchen aus Buchen (Odenwald)

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