Bildergalerie und Bericht
Bürgstadt verwirklicht bis zum Jahr 2025 etappenweise eine noch modernere Grund- und Mittelschule.

Alle Neune ...griffen behelmt und symbolisch zum Spaten - nun ist dank Prominenz der offizielle Baubeginn zur Generalsanierung  der Grund- und Mittelschule eröffnet.  - Exemplarisch nahmen neun Persönlichkeiten aus der Öffentlichkeit den hiesigen Erd- Untergrund auf ihre Schippe(n) und symbolisierten damit den Baubeginn als Übergang von der Theorie zur Praxis, vom Plan und der Vision zur Wirklichkeit: v.l. Lutz Dömröse, evangelischer Pfarrer aus Miltenberg; Jan Kölbel, katholischer Stadtpfarrer von Miltenberg-Bürgstadt; Peter Farrenkopf, Architekt und Diplom-Ingenieur aus Bürgstadt; Wolfgang Seitz, Bürgermeister aus Neunkirchen; Boris Großkinsky, Zweiter Bürgermeister aus Eichenbühl; Bürgermeister Thomas Grün aus Bürgstadt; Bauunternehmer Philipp Berninger aus Erlenbach; Andreas Freiburg, Bürgermeister aus Collenberg und Schulleiter Michael Hren von der Grund- und Mittelschule Bürgstadt.
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  • Alle Neune ...griffen behelmt und symbolisch zum Spaten - nun ist dank Prominenz der offizielle Baubeginn zur Generalsanierung der Grund- und Mittelschule eröffnet. - Exemplarisch nahmen neun Persönlichkeiten aus der Öffentlichkeit den hiesigen Erd- Untergrund auf ihre Schippe(n) und symbolisierten damit den Baubeginn als Übergang von der Theorie zur Praxis, vom Plan und der Vision zur Wirklichkeit: v.l. Lutz Dömröse, evangelischer Pfarrer aus Miltenberg; Jan Kölbel, katholischer Stadtpfarrer von Miltenberg-Bürgstadt; Peter Farrenkopf, Architekt und Diplom-Ingenieur aus Bürgstadt; Wolfgang Seitz, Bürgermeister aus Neunkirchen; Boris Großkinsky, Zweiter Bürgermeister aus Eichenbühl; Bürgermeister Thomas Grün aus Bürgstadt; Bauunternehmer Philipp Berninger aus Erlenbach; Andreas Freiburg, Bürgermeister aus Collenberg und Schulleiter Michael Hren von der Grund- und Mittelschule Bürgstadt.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

 
"Meilenstein  für mutiges Schul-Bauprojekt": Mensa, Aula, Küche und Essraum sowie Verwaltungs-Neubau entstehen im ersten Bauabschnitt als Verbindungstrakt zwischen Grund-und Mittelschule.

Gelungener Spatenstich für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule Bürgstadt.

Intakte Schulgebäude sind wichtige Bausteine im gesamten Bildungssystem.

Neue Lerninseln für kreatives und und individuelles Lernen sowie Verbesserung der Aufenthaltsqualität  - Fertigstellung im Jahr 2025.

Bürgstadt. Endlich war es soweit! Bei schönstem Spätsommerwetter und passend zum ersten Schultag erfolgte am Dienstagnachmittag, dem 14. September 2021, der Spatenstich für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule Bürgstadt.

Über die sehr guten Rahmenbedingungen und die bisherige Organisation freuten sich nicht nur
Schulleiter Rektor Michael Hren, Konrektorin Annette Lanzer-Meidel und Bürgstadts Bürgermeister
Thomas Grün sowie weitere Ehrengäste aus dem kommunalpolitischen und bautechnischen Bereich.

Das Oberhaupt der hiesigen Marktgemeinde skizzierte die Notwendigkeit der künftigen schulbaulichen Projekte. Die Anforderungen an die hiesige Schule hätten sich verändert: es gebe längere Betreuungszeiten, dadurch sei eine Klimatisierung und Lüftung insbesondere durch Corona ein aktuelles Thema geworden.

Bewilligungs-Novum in Bayern

Thomas Grün informierte  den Zuhörerkreis auch darüber, dass erstmals  in Bayern hier alle beteiligten Schulträger-Gemeinden ihren besonderen Fördersatz  bezüglich der Kosten bewilligt bekommen haben. Schließlich gab er den Startschuss zum Spatenstich für die offizielle Baumaßnahme, die bis 2025 andauern dürfte.

Exemplarisch nahmen neun behelmte Persönlichkeiten aus der Öffentlichkeit den hiesigen Erd-Untergrund auf ihre Schippe(n) und symbolisierten damit den Baubeginn als Übergang von der Theorie zur Praxis, vom Plan
und der Vision zur Wirklichkeit:

  • Lutz Dömröse, evangelischer Pfarrer aus Miltenberg;
  • Jan Kölbel, katholischer Stadtpfarrer von Miltenberg-Bürgstadt;
  • Peter Farrenkopf, Architekt und Diplom-Ingenieur aus Bürgstadt;
  • Wolfgang Seitz, Bürgermeister aus Neunkirchen;
  • Boris Großkinsky, Zweiter Bürgermeister aus Eichenbühl;
  • Bürgermeister Thomas Grün aus Bürgstadt;
  • Philipp Berninger, Bauunternehmer aus Erlenbach; 
  •  Andreas Freiburg, Bürgermeister aus Collenberg und
  • Schulleiter Michael Hren von der Grund- und Mittelschule Bürgstadt.

Diplom-Ingenieur Peter Farrenkopf bedankte sich bei den beteiligten kommunalen Schulaufwandsträgern für deren bisherige Unterstützung:

bei den Gemeinden

  • Neunkirchen,
  • Eichenbühl,
  • Collenberg und
  • der Marktgemeinde Bürgstadt.

Der Architekt dankte auch allen anderen Beteiligten an der Realisierung des neuen Schulprojekts und betonte: „Auch wenn das Bauen für Kinder im Moment in aller Munde ist und nicht nur Pandemie bedingt das Umfeld für Lernen und Bildung immer mehr in den öffentlichen Fokus gerät, war es doch ein mutiger Schritt der Gemeinden, dieses große Projekt anzuschieben und zu verwirklichen“. Das Schulgebäude sei, so Farrenkopf neben dem Lehrerteam, dem sozialen Miteinander, der Digitalisierung usw. auch ein wichtiger Baustein im gesamten Bildungssystem.

„Was bauen wir?“, fragte Diplom-Ingenieur Peter Farrenkopf vom Bürgstädter Architekturbüro Johann und Eck und erläuterte dann das neue Schul-Projekt:

„Wir sanieren und erweitern einen Schul-Standort,

  • der schon seit 1956 existiert.
  • Im Laufe der Zeit gab es Erneuerungen mit dem Bauabschnitt II (1966) und
  • Bauabschnitt III (1980)
  • sowie weitere Sanierungen und Erweiterungen bis ins Jahr 1995."

Hier an einem zentralen Platz in Bürgstadt spiegele sich für Generationen von Kindern Schule und Erziehung wider. 

"Durch ihre Größe und das große Einzugsgebiet war und ist die Schule in Bürgstadt ein wichtiger Bestandteil der Bildung in der Region" - resümierte Peter Farrenkopf.

Zweieinhalb Jahre habe es gedauert, so der Architekt, bis eine Förder-Antragsstellung, die Abstimmung mit der Regierung sowie Absprachen, Planungen, Konzepte, Genehmigungen und Ausschreibungen umgesetzt werden konnten.

Jetzt freue man sich, das Konzept bautechnisch in die Tat umsetzen können:

  • Ertüchtigung der gesamten Technik auf den neuesten aktuellen Stand,
  • Barrierefreiheit für die gesamte Schule,
  • zentraler Standort für die Verwaltung und die Lehrer,
  • Schaffen von Gemeinschaftsflächen mit Mehrzweckraum und Mensa
  • auch für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität
  • multifunktionale Raumaufteilung für die Anpassung auch an zukünftige Anforderungen,
  • Ausstattung der Unterrichtsräume mit modernen Medien (Digitalisierung),
  • Gestaltung eines zentralen Eingangsbereiches und Schaffung eines „Gesichts“ der Schule,
  • Trennung von Grund- und Mittelschule, aber Verbindungen im Außen- und Innenbereich mit Durchgängen und gemeinsamen zentrale Bereichen wie Mensa und Mehrzweckraum,
  • Lerninseln für kreatives und und individuelles Lernen sowie
  • ein neues Sicherheitskonzept.

Die Idee, das Schule heute, immer mehr Aufenthaltsqualität, Flexibilität und anpassbare Räume benötige sei wunderbar berücksichtigt worden, betonte Schulleiter Michael Hren.

  • Der symbolische Anfang der Generalsanierung war nun zum Schulstart 2021/22.
  • Weitere Etappen sind der Neubau der Gemeinschaftsräume und der Verwaltung bis 2022,
  • die Generalsanierung und der Umbau der Grundschule bis 2023.
  • Ein Jahr später soll die Mittelschule fertig umgebaut und generalsaniert sein.
  • Bis 2025 schließlich ist die Sanierung der Fachräume und der komplette Abschluss der Schulbautätigkeiten anvisiert.


Ziel sei es immer zum Beginn des jeweiligen neuen Schuljahres einen weiteren Abschnitt fertig zu stellen.

All diese Tätigkeiten müssen im laufenden Schulbetrieb durchgeführt werden, was allen Beteiligten auch der Schule sicherlich viel zusätzliche Organisation und Kraft abverlangen dürfte, meinte ein anwesender Kommunalpolitiker.

Für die Kinder dürfte die Schulbaustelle aber eher interessant und weniger störend sein, schmunzelte ein Lehrer.

Weitere Fotos und Informationen folgen!

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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