Sebastianus - Bruderschaft: Stärkung im Glauben und brüderliche Nächstenliebe

 

Diese Leitlinien betonte Pfarrer Jan Kölbel in seiner Predigt im Hochamt zum Sebastianusfest in Bürgstadt als doppelten Zweck der Bruderschaft.

„Gerade in einer Zeit, in der die pastoralen Räume immer unübersichtlicher (und damit auch anonymer) werden, ist es ganz wichtig, dass es solche Gruppen und Räume gibt, die geistliche und kirchliche Heimat bieten…. Auf der anderen Seite will eine Bruderschaft aber auch die brüderliche Nächstenliebe üben. Das geschieht hier in Bürgstadt durch den Sozialfonds St. Sebastian.“ So verwirklicht nach den Worten von Pfr Kölbel die Sebastianus - Bruderschaft beides: geistliche Stärkung nach Innen und überzeugendes christliches Handeln nach Außen.
Den hl. Sebastian sieht er „als gutes Vorbild für einen Menschen, der treu und unbeirrt zu seinem Glauben steht und als Christ im Alltag zu einem Menschenfischer werden konnte …. Es ist es gut, dass die Bürgstädter vor über 500 Jahren ihre Bruderschaft nicht unter das Patronat eines Ordensmannes oder eines Bischofs gestellt haben, sondern unter den Schutz eines tatkräftigen und glaubensstarken Laien, wie der Offizier Sebastian einer war.“
Dies wird auch in der ungewöhnlichen Darstellung des Hl. Sebastian in der Bürgstadter Statue deutlich: Nicht wie üblich an einen Baum gebunden und von Pfeilen durchbohrt, sondern aufrecht und mit den Pfeilen quasi als Ehrenzeichen in der Hand, wie Pfr. Kölbel in der Ansprache im Gottesdienst zur Neuaufnahme am Brudermontag feststellte.

24 neue Mitglieder

, darunter Pfr. Kölbel selbst, begrüßte Brudermeister Michael Schmitt, die das gemeinsame Gebet zur Aufnahme in diesem Jahr erstmals am Altar sprachen, mit dem Blick auf diesen tatkräftigen Heiligen. Am Ende des Gottesdienstes wurde erstmals auch allen neu Aufgenommenen ein Einzelsegen mit der Sebastianus – Reliquie erteilt. Danach gab‘s die traditionelle „Bruderbreze“.
In der anschließenden Bruderversammlung berichtete u.a. Günther Meisenzahl als Geschäftsführer des Sozialfonds von den Projekten des vergangenen Jahres. Frau Angelika Spalek stellte ihre Tätigkeit als Ansprechpartnerin für Gemeindecaritas und Ehrenamt beim Caritasverband Miltenberg vor.
ihre Spende – egal ob klein oder groß – kann helfen:
Unter dem Kennwort: St. Sebastian–Sozialfonds auf folgende Konten:
Sparkasse Miltenberg–Obernburg
IBAN: DE29 7965 0000 06201501 28
BIC: BYLADEM1MIL

Raiffeisen–Volksbank Miltenberg eG
IBAN: DE86 7969 0000 0005 7004 50
BIC: GENODEF1MIL
zu Bild 1: die neu aufgenommenen Mitglieder:
hinten: Hauke Muders, Marcus Jäger, Pfarrer Jan Kölbel, Brudermeister Michael Schmitt,
mittlere Reihe: Elena Muders, Finn Jäger, Johanna Betzel, Annika Weigl, Marianne Schüssler, Emma Meisenzahl, Bettina Wolfert, Schwester Anugraha, Florian Grimm, Karin Betzel, Silke Maier,
vorne: Jakob Fürst, Rodrigo Lourenco, Lea Meisenzahl, Emelie Meyer-Bothling, Finja Karch,Niklas Wolfert, Daniela Meisenzahl, Antje Hartmann, Schwester Johncy. Es fehlt Isabell Hartmann.
zu Bild 2: Erstmals wurde allen neu Aufgenommenen ein Einzelsegen mit der Sebastianus – Reliquie erteilt..
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