Kölner StadtGesellschaft KSG
Kleine Partei in Köln legt zu
- Insgesamt hat der Kölner Rat derzeit 90 Sitze. Aufgrund der großen Unsicherheit bei den kleinen Parteien, könnte sich Schätzungen zufolge das Bild ergeben, dass vor allem die Kölner StadtGesellschaft und das BSW zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden, da deren Zugewinne besonders schlecht messbar sind. Beide treten bei der Kommunalwahl erstmalig an.
Die Kölner StadtGesellschaft könnte vor allem im Stadtbezirk Rodenkirchen überdurchschnittlich viele Stimmen gewinnen, da sie dort stark verwurzelt ist und ein Bündnis mit den Freien Wählern eingegangen ist. Es wird also am Ende um die Frage gehen, ob der neue „Königsmacher“ im Rat BSW oder Kölner StadtGesellschaft heißen wird. - Foto: Frei von Rechten Dritter
- hochgeladen von Sebastian Steffen Hauser
Umfrage-Beben Kommunalwahl.
Mehrheiten im Rat hängen vom Abschneiden der Kleinen ab.
(köln) Die Wählergemeinschaft Kölner StadtGesellschaft (KSG) startet mit großem Schwung in die Kommunalwahl 2025 – vor allem im traditionsreichen Stadtteil Rodenkirchen. Unter der Führung des charismatischen OB-Kandidaten und Gründers Roberto Campione präsentiert sich die KSG als moderne, bürgernahe Alternative jenseits klassischer Parteizwecke.
Kampagne mit klarem Fokus In Rodenkirchen stark aufgestellt
Roberto Campione, Gastronom, Hotelier und ehemaliger OB-Kandidat aus dem Jahr 2020 (damals 3,4 % der Stimmen), gründete die KSG vor etwa einem Jahr . Heute tritt er erneut an – mit einer durchdachten, pragmatischen Agenda und einem engagierten Team. Als Spitzenkandidat führt er selbst die Stadtratsliste an und sammelt prominente Mitstreiter wie Stefan Knepper (Platz 2) und Harriet Krüger (Platz 3).
Im Stadtbezirk Rodenkirchen ist die KSG bestens organisiert: Mit Torsten Ilg als Listenplatz 1 für die Bezirksvertretung (ehemals Freie Wähler) und Michael Brodesser auf Platz 2 bildet das Team eine starke lokale Formation. Ilg betont: „Wenn die FDP dort zwei Mandate holen konnte, schaffen wir das auch“ – ein deutliches Signal für eine selbstbewusste Hoffnung auf Bezirkseinzug.
Bürgernähe als Erfolgsrezept
Die KSG zeigt sich optimistisch und bodenständig: In Rodenkirchen, Bayenthal, Raderberg und Raderthal setzt sie auf konkrete Themen wie bezahlbaren Wohnraum, nachhaltige Mobilität, weniger Bürokratie und saubere Veedel . Ilg legt seine Wurzeln im Stadtteil offen: Mit kommunalpolitischer Erfahrung (BV-Mitglied 2014–2020), einem Masterplan Verkehr inklusive Kurzstreckenticket, Quartiersgaragen und einer ÖPNV-Rhein-Gondel zwischen Rodenkirchen und Porz, zeigt er sein Engagement für pragmatische Lösungen.
Ein besonderer Clou: Die KSG fordert ein sicheres Flussbad am Rhein nach Schweizer Vorbild – gegen pauschale Badeverbote, die ohnehin ignoriert würden .
Politische Kooperation: Freie Wähler als starker Partner
Die KSG kooperiert eng mit den Freien Wählern, was ihre strategische Aufstellung deutlich stärkt. Die Freien Wähler treten selbst nicht an, sondern bündeln ihre Kräfte mit Campione und der KSG. Torsten Ilg, selbst Vorsitzender der Freien Wähler NRW Mittelrhein, wurde dafür auf Listenplatz 1 in Rodenkirchen nominiert . Diese Zusammenarbeit zeigt den Willen, ideologiefrei und lokal verankert Politik zu gestalten.
Programm: Präzise, modern, zukunftsorientiert
Mit konkreten Aussagen und Projekten hebt sich die KSG klar von etablierten Parteien ab:
• Wohnungsbau: Der Bau einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft („WoiK – Wohnen in Köln“) soll jährlich 1.500 neue Wohnungen schaffen – mindestens die Hälfte davon im geförderten Segment.
•Finanzpolitik: Anwendung des Konnexitätsprinzips („Wer bestellt, muss auch zahlen“) zur Entlastung der Stadt Köln gegenüber Bundes- und Landeslasten.
•Branchenübergreifende Stadtentwicklung: Von modularen Wohnbaukonzepten über Nachverdichtung bis zur Stärkung des Einzelhandels (z. B. Unterstützungsfonds für Handel an der Bonner Straße) – Pragmatismus pur.
•Mobilität & Infrastruktur: Moderne Verkehrskonzepte mit mehr Taktung, Kurzstreckenticket und sicheren Fahrradoptionen, inkl. Fahrrad-Registrierungssystem.
Erfolg in Sicht: Zustimmung in Umfragen
Aktuelle Forsa-Umfragen sehen die Wählergruppen stark schwankend unter „Sonstige“ bei beachtlichen 12 - 16 %, Tendenz steigend – ein starkes Indiz für die wachsende Relevanz von Gruppen wie der KSG. Dies weist auf eine mögliche Überraschung in der Kommunalwahl hin, bei der kleinere Gruppierungen den Ausschlag geben könnten.
Fazit
Die Kölner StadtGesellschaft ist mit einem klaren, bürgernahen Kurs auf dem Weg, Rodenkirchen und darüber hinaus zu verändern – mit einem erfahrenen Team, lokalen Lösungen und einer smarten Kooperation mit den Freien Wählern. Roberto Campione verkörpert diesen Aufbruch als OB-Kandidat, Torsten Ilg bringt das nötige Know-how als Spitzenkandidat der Bezirksliste mit. Die Zielgerade zur Wahl am 14. September ist kürzer denn je – und die Zeichen stehen auf Erfolg.
Autor:Sebastian Steffen Hauser aus Freudenberg |
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