Landkreis Miltenberg beteiligt sich an den Betriebskosten
Fährbetrieb ist gerettet

Nach der Angliederung des Fährbetriebs an den Zweckverband Mainhafen Wertheim wird die Mainfähre vom 1. Januar 2021 an wieder die Kommunen Stadtprozelten und Mondfeld verbinden.
  • Nach der Angliederung des Fährbetriebs an den Zweckverband Mainhafen Wertheim wird die Mainfähre vom 1. Januar 2021 an wieder die Kommunen Stadtprozelten und Mondfeld verbinden.
  • Foto: Foto: Winfried Zang
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Aufatmen im Südspessart: Die Mainfähre zwischen Stadtprozelten und Mondfeld ist gerettet!

Der Landkreis Miltenberg, die Stadt Stadtprozelten, der Landkreis Main-Tauber und die Stadt Wertheim haben entschieden, die Betriebskosten für den Erhalt dieser wichtigen Verbindung unter sich aufzuteilen.
Hintergrund: Für die Betreiberfamilie Hörnig ist es immer schwerer, die Kosten der Fähre – Treibstoff, Sicherheit, Personal, Wartung – zu stemmen. Nachdem Fährmann Bruno Hörnig in den Ruhestand ging und über 50.000 Euro Instandsetzungskosten notwendig waren, begannen die Überlegungen, wie man die Verbindung erhalten kann. Denn die Fähre ist nicht nur in ökologischer Hinsicht wichtig – sie erspart viele Kilometer Umweg –, sondern hat auch touristische Bedeutung.
Die nun gefundene Lösung, die von der Stadt Wertheim erarbeitet und von allen Beteiligten positiv aufgenommen wurde, sieht die Angliederung der Fähre und ihres Betriebs an den Zweckverband Mainhafen Wertheim vor. Eigentümer sind der Landkreis Main-Tauber (51 Prozent) und die Stadt Wertheim (49 Prozent) – was den Vorteil hat, dass Aufwand und Ertrag der Fähre über die Kostenrechnung des Zweckverbands transparent dargestellt werden können und keine eigene Organisation notwendig ist. Auch die Verbandsversammlung des Zweckverbands stimmte der Angliederung mittlerweile zu.
Der Finanzbedarf des Fährbetriebs wird durch Einnahmen aus dem Fährbetrieb, eventuelle Zuschüsse sowie Finanzmittel der Landkreise Miltenberg und Main-Tauber sowie der Städte Wertheim und Stadtprozelten gedeckt. Der Landkreis Miltenberg beteiligt sich mit 32,5 Prozent des Finanzbedarfes nach Abzug der Einnahmen – insgesamt mit maximal 26.000 Euro netto pro Jahr. Dieser Betrag wird vom 1. Januar 2022 an mit einer Preisgleitklausel fortgeschrieben und erhöht sich, sollte Umsatzsteuerpflicht entstehen. Jeder Vertragspartner kann den Vertrag mit Frist von zwölf Monaten zum Ende eines Kalenderjahres kündigen, frühestens zum 31. Dezember 2025. wiz

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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