Wild West Flair in Prozele

Kurzweilige Darbietungen und gute Stimmung beim Pfarreifasching im Dorfprozeltner Pfarrheim.
Dorfprozelten. Schon seit vielen Jahren veranstaltet der Pfarrgemeinderat den traditionellen Pfarreifasching am Faschingsfreitag. Dieses Jahr unter dem Motto: „Wilder Westen“.
Dem Publikum, das ins voll besetzte Pfarrheim gekommen war, wurde ein stimmungsvolles und kurzweiliges vierstündiges Programm geboten, das die Lachmuskeln strapazierte.
Durch den Abend führten im „Wild West Stil“ die Moderatoren und Organisatoren Steffen Hörst und Anja Keller
Wie ein roter Faden zog sich das Motto „Wilder Westen“ durch die Sitzung. Angefangen bei der Bühnendekoration über die Outfits der Moderatoren und Zuschauer bis hin zu den einzelnen Darbietungen.
Eröffnet wurde der Abend von Carmen Schüll, einer der Mitorganisatorinnen des Abends, mit der Begrüßungsrede. Danach gab der Kinderchor unter der Leitung von Christina und Petra Hörst, das Lied „Ich kenne einen Cowboy“ zum Besten. Schon eine feste Größe sind Romy und Bastian Schüll und Lias Ullrich, die auch in diesem Jahr zwei gespielte „Pfarrerwitze“ auf die Bühne brachten.
Danach folgte ein toller Auftritt der Jugendgarde des CCD, die die Zuschauer mit ihrem Tanz in ihren Bann zogen. Aber nicht nur die Jugendgarde des CCD war beim Pfarreifasching präsent sondern auch eine große Abordnung der „Dabbefänger“ mit dem Prinzenpaar Ronja I und Francesco I sowie ihrem 1. Vorstand Markus Wolz und dem Sitzungspräsident Peter Haberl. Passend zum diesjährigen Kampagnen-Motto des CCD „Die goldenen 20er Jahre“ mussten sie diverse Lieder aus dieser Zeit, die nur sie per Kopfhörer hörten, pantomimisch zum Besten geben, was für viele Lacher im Publikum sorgte.
Wie schon im letzten Jahr stiegen dann Sarah Poleba und Sarah Pfeifer in die Bütt, die mit ihrer Büttenrede „Sarah hoch 2“ einen Einblick in ihr Leben als Teenager gaben.
Die nächste Nummer war ein Tanz des Seniorentanzkreises, passend zum Thema legten sie einen flotten Can Can aufs Parkett.
Ebenfalls nicht mehr wegzudenken ist Michael Huskitsch, der gleich mit zwei Büttenreden glänzte.
Unter dem Motto „Berichte aus dem Reservat Ham Ham“ nahm eine Indianergruppe um Emmi Fichtl das Ortsgeschehen auf’s Korn.
Mit ihrer Büttenrede „Ich hab ein Dabbes, aber ich hab ihn gern“ stieg Hildegard Lipppert in die Bütt.
Die große Pause des Abends wurde von Steffen Hörst anmoderiert, der von seinen Erlebnissen mit einer vollautomatischen Toilette erzählte. Dabei blieb keine Auge trocken für Viele war dies ein Highlight des Abends.
Nach der Pause bot die Gesangsgruppe um Walter Schmitt einen Augen- und Ohrenschmaus mit Country Liedern aus dem Wilden Westen. Walter Schmitt und Artur Holzmeister begleiteten den ganzen Abend musikalisch mit.
Was das Alter so für Tücken mit sich bringt zeigten danach Tanja Ullrich und Steffen Hörst in einem Sketch. Sie kämpften sich mit Rollatoren als Oma und Opa auf die Bühne. Passend dazu zeigte dann der Seniorentanzkreis seinen zweiten Tanz – den Rollator-Tanz.
Nach einer Schunkelrunde folgte einer der Höhepunkte des Abends: Carmen Schüll. Tanja Ullrich, Sandra Helmstetter, Katja Zirkler und Anja Keller performten zu dem life gesungenen Lied „Cellulite“ (auf die Melodie von Felicita) in gymnastischen Übungen, die Probleme von Frauen mittleren Alters mit Dellen an Poppo und Bein.
Dass er Augen und Ohren immer offen hat, bewies anschließend Harald Koch als „Gemeindediener“ mit seiner Büttenrede, was alles Interessantes in der (Pfarr-)gemeinde passiert ist.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends bescherte der Tanz des „Männerballetts“ (Ehepaare, Hohmann, Schüll und Ullrich) zu Liedern aus Schwanensee, Hilly Billy und Cotten Eye Joe
Den Abschluss bildete das große Finale mit allen Akteuren auf der Bühne, die das Schlusslied passend zum Thema mit Steffen Hörst zusammen sangen.
So ging ein toller Abend mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm zu Ende.
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