Langjähriges Engagement für die Gemeinschaft gewürdigt: Freudenberger Bürgermedaillen in der Rauenberger Raubachhalle verliehen

Freudenbergs Bürgermeister Roger Henning vollzog am Samstag, dem 27.10.2018, mit seiner Stellvertreterin Ellen Schnellbach die Ehrungen der "Bürgermedaille Bronze, Silber und Gold" in der Raubachhalle in Rauenberg.
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  • Freudenbergs Bürgermeister Roger Henning vollzog am Samstag, dem 27.10.2018, mit seiner Stellvertreterin Ellen Schnellbach die Ehrungen der "Bürgermedaille Bronze, Silber und Gold" in der Raubachhalle in Rauenberg.
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„Das Ehrenamt in Freudenberg hat viele Namen und Gesichter!“

Großartiges Engagement für die Gemeinschaft im festlichen Rahmen gewürdigt

Stadt Freudenberg ehrt ehrenamtlichen Einsatz mit zwölf Bürgermedaillen - seit 2014 Verleihung für besondere Verdienste und überzeugende Vorbilder

Freudenberg. Bei einem sehr gelungenen Ehrenamt-Abend in der geräumigen Raubachhalle im Höhenstadtteil Rautenberg verlieh am vergangenen Samstagabend Bürgermeister Roger Henning mit seiner Stellvertreterin Ellen Schnellbach die diesjährigen Bürgermedaillen in Bronze, Silber und Gold an engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Den musikalischen Rahmen gestalteten der Männergesangsverein Rauenberg mit zwei gekonnten Beiträgen „Willkommen“ und „Der Bajazzo“ sowie der Musikverein Rautenberg mit den temperamentvollen Stücken „Jupiter Hymne“ und „St. Louis Blues Marsch“.

Traditionell wurde vor dem abschließenden Steh-Empfang das von Michel Baumann getextete Badner Lied und die deutsche Nationalhymne gemeinsam gesungen.


Neues, transparentes Vergabesystem seit 2018

Die Bürgermedaillen- Verleihungen für besondere Verdienste erfolgten - so Bürgermeister Henning - seit dem Jahr 2014. Ein neues, transparentes Vergabesystem sei jetzt in den Ehrungsrichtlinien nachvollziehbar.

So ehre die Stadt Freudenberg Personen, die sich in besonderem Maße um die Stadt Freudenberg verdient gemacht haben. „Mit dieser Ehrung sollen Verdienste für Stadt, Staat und Gesellschaft in den Bereichen Politik, Sport, Wirtschaft, Völkerverständigung, Kultur sowie im kirchlichen und sozialen Leben gewürdigt werden“ - heißt es in den Richtlinien laut Gemeinderatsbeschluss vom 12. März 2018.

Zwölf Auszeichnungen für besondere Verdienste und überzeugende Vorbilder

Bürgermeister Roger Henning freute sich nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste zwölf Personen mit der Bürgermedaille auszeichnen zu können.

Die Bürgermedaille in Bronze erhielten: Horst Arlt, Rauenberg; Andreas Bleifuß, Rauenberg, Horst Walter, Rauenberg;

Die Bürgermedaille in Silber nahmen in Empfang: Heiko Brand, Freudenberg; Matthias Dick, Freudenberg; Siegfried Flicker, Rauenberg; Bernd Häußler, Wessental; Peter Ullrich, Rauenberg;

Die Bürgermedaille in Gold bekamen ausgehändigt: Egon Hildenbrand, Wessental; Christel Hildenbrand, Rauenberg; Roland Hildenbrand, Wessental; Albin Seubert, Rauenberg.

Einsatz für das Wohlergehen der Bürger

Stadtoberhaupt Henning zitierte das afrikanisches Sprichwort „Viel kleine Leute, an vielen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz der Welt verändern“ und betonte, dass man die vielfältig Tätigen nicht zutreffender beschreiben könne: „Sie leisten unfassbar viel und setzen sich für unser aller Wohlergehen ein!“

In der Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich Tätige vieles nicht machbar. Henning: „ Ein Ehrenamt erfordert nicht nur Zeit, Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit, sondern es kostet manchmal auch Nerven. Für diesen bestimmt nicht immer einfachen und natürlich auch sehr zeitintensiven Einsatz möchte ich Ihnen nicht nur persönlich danken, sondern Ihnen auch den Dank des Gemeinderates, der Verwaltung und der Bürgerschaft übermitteln. Herzlichen Dank für Ihr Engagement !“

„Hilfsbereitschaft ist für jede intakte Gesellschaft eine unabdingbare Tugend“

Erst durch ehrenamtliche Mitarbeiter werde die Gesellschaft lebendiger und wärmer. Das sei - so der Bürgermeister - gerade in Zeiten, in denen wir atemlos von Krise zu Krise hechteten, umso wichtiger.

„Hilfsbereitschaft ist für jede intakte Gesellschaft eine unabdingbare Tugend“- das stellte schon der Schriftsteller Horst-Joachim Rahn fest.

Soziales Engagement biete auch die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Es fördere das Selbstbewusstsein und gebe das beruhigende Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

Dennoch werde es immer schwieriger für Vereine, aber auch für die Stadt, Ehrenamtliche zu rekrutieren. Gerade die Neubürger müssten mehr aktiv angesprochen und begeistert werden. Trotzdem gebe es zahlreiche positive Beispiele, wo die Übergabe in der Vorstandschef an eine jüngere Generation reibungslos funktioniert habe. Als Beispiel nannte der Bürgermeister die 60 jungen Männer, die aktiven Kerbeburschen, die auch für die Jugend etwas tun und im Bedarfsfall richtig anpacken könnten.

Roger Hennings Resümee: „Ob in der unmittelbaren Nachbarschaft oder in der Gemeinde, ob im Verein, in vielfältigen privaten Initiativen, Stiftungen, Selbsthilfegruppen oder in Rettungsdiensten - das Ehrenamt in Freudenberg am Main hat viele Namen und Gesichter.“

Roland Schönmüller

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