Vortrag mit Gerhard Fischer im „Mittwochstreff“ der Evangelischen Kirchengemeinde St. Martin Kleinheubach

Kleinheubach: Evang. Gemeindehaus |

„Der Mensch, das soziale Wesen“

– mit diesem nicht ganz einfachen Thema, begegnete der Referent Gerhard Fischer den Damen des Mittwochstreff anlässlich deren Zusammenkunft im September.
Der Begriff „sozial“, der Gesellschaft / Gemeinschaft bedeutet, wurde analysiert und erklärt. Und es wurde der Frage nachgegangen, wie ein Mensch, der im Wesentlichen ein sogenannter „Nesthocker“ ist, zum sozialen Wesen werden kann? Schon von Geburt an, sind wir auf unsere Bezugspersonen angewiesen. Diese bestimmen , wie wir die Welt erleben – wie wir uns weiter entwickeln. Wichtig und maßgebend sind in der ersten Zeit der Entwicklung die physiologischen und seelischen Bedürfnisse wie Nahrung, Sauberkeit aber auch Körper- und Augenkontakt, Lächeln, positive Ansprache etc.
Eine rege Diskussion begann auch bei der Frage von Gerhard Fischer, welche Bedeutung das alles für den erwachsenen Menschen hat? Denn jeder Mensch braucht Zuwendung und die bekommen wir durch Freundlichkeit, Höflichkeit, Anerkennung, Vertrauen, Hilfe, Respekt , Liebe und auch durch Zugehörigkeit.
Herr Fischer beendete den Vortrag mit folgenden Worten: „Unser größtes Problem ist, dass wir glauben, wir existieren als Einzelwesen. Dadurch vergessen wir, wie sehr wir andere Menschen brauchen, um das zu lernen, was wir heute können!“

Mit einer langen Diskussion, in der viele Fragen in viele positive Antworten verwandelt wurden, endete der Abend. Die Leiterin der Gruppe, Edith Janßen, bedankte sich bei dem Referenten und überreichte ein Präsent.
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