Polizeibericht vom 21.02.2021
Raum Obernburg | Diebstähle, Drogenfund und Verstoß gegen das IfSG, Schreckschussrevolver löst Polizeieinsatz aus

Pressebericht der Polizeiinspektion Obernburg am Main für Sonntag, 21. Februar 2021

Einbruchdiebstahl in Firma Mönchberg, Am Hohen Bild
In der Nacht von Freitag auf Samstag stiegen ein oder mehrerer bislang unbekannte Täter durch ein gekipptes Fenster in das Firmengebäude einer, in Mönchberg ortsansässigen, Zimmerei ein und entwendeten mehrere Arbeitsmaschinen im Gesamtwert von ca. 2300 EUR. Des Weiteren ließen der oder die Täter noch eine Sisha / Wasserpfeife mitgehen.

Diebstahl aus Keller
Erlenbach a.Main, Seeweg

Im Tatzeitraum vom 16.02.2021 bis 20.02.2021 endwendete ein bislang unbekannter Täter, aus einem unverschlossenen Kellerabteil eines Wohnanwesens im Seeweg in Erlenbach, einen Werkzeugkoffer. In dem schwarzen Koffer befanden sich neben einem Akkubohrschrauber diverse weitere Werkzeuge wie Zangen, Schraubendreher usw. im Gesamtwert von ca. 250 EUR. Der 32jährige Geschädigte befindet sich im Umzug, weshalb er kein Schloss mehr an seinem Abteil hatte. Die Haustür des Anwesens wird nur zur Nachtzeit verschlossen, womit das Gebäude tagsüber für jeden zugänglich ist.

Verlorenes und unterschlagenes Handy führt zu Drogenfund und Verstoß gegen das IfSG
Sulzbach a.Main, Spessartstraße

Am Samstagnachmittag wurde in Sulzbach a.Main eine zivile Fußstreife der Polizei Obernburg von einem 21jährigen, aus Sulzbach stammenden, Geschädigten angesprochen, welcher sein verlorenes Mobiltelefon suchte. Dieses hatte er zuvor, bei einem Spaziergang gegen Mittag, in Soden verloren und später im Bereich der Spessartstraße in Sulzbach orten können. Auf einem unbebauten Grundstück in der Spessartstraße konnte ein Bauwagen festgestellt werden in welchem sich augenscheinlich mehrere Personen befanden. Bei der darauf folgenden Kontrolle konnte ein 15jähriger im Besitz des gesuchten Handys, sowie drei weitere Personen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren angetroffen werden. Der Jugendliche gab an das Mobiltelefon gefunden zu haben. Das Handy konnte nach Prüfung und Eigentumsnachweis wieder an den Geschädigten ausgehändigt werden. Des Weiteren wurden durch die Polizeibeamten zwei Joints und eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Die Betäubungsmittel lagen offen auf dem Tisch des Bauwagens und konnten dem 15jährigen mit dem „gefundenen“ Handy zugeordnet werden. Gegen ihn erfolgen nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung und Verstoßes gegen das BTmG.
Da alle vier Anwesenden aus unterschiedlichen Haushalten in Soden, Sulzbach und Leidersbach stammen, keinen triftigen Grund für die Zusammenkunft nachweisen konnten und keinen Mund-/Nasenschutz trugen, erfolgt zudem gegen alle eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem IfSG. Die Eltern der Jugendlichen wurden im Nachgang von der Polizei über den Sachverhalt informiert.

Schreckschussrevolver löst Polizeieinsatz aus
Kleinwallstadt, Elsenfelder Straße

Am Samstag, gegen 14:15 Uhr, meldete eine 57jährige Elsenfelderin eine verdächtige Wahrnehmung an der St. Judas Thadäus Kirche zwischen Elsenfeld und Hofstetten. Sie war dort mit ihrer Familie spazieren, als ihr 2 Männer an einem Pkw mit Offenbacher Zulassung auffielen, welchen augenscheinlich mit einem Revolver herumspielten. Geistesgegenwärtig meldete sie ihre Beobachtung sofort telefonisch der Polizeidienststelle in Obernburg, woraufhin ein Einsatz ausgelöst wurde, an welchem Streifen mehrerer Dienststellen, u.a. aus Aschaffenburg und Miltenberg, beteiligt waren. Auf Grund der guten Personenbeschreibung der Mitteilerin und einem Hinweis durch andere Spaziergänger konnten die beiden Männer durch eine zivile Streifenbesatzung in der Nähe des Parkplatzes an der Kirche ausfindig gemacht werden und anschließend durch uniformierte Beamte einer Kontrolle unterzogen werden. Wie sich im Verlauf der Kontrolle herausstellte hatte ein aus Rodgau stammender 68jähriger seinem, in Elsenfeld wohnenden, 59jährigen Kumpel seinen Schreckschussrevolver gezeigt, welcher sich im Kofferraum seines Pkws befand. Die Waffe konnte dort nebst dazugehöriger Munition aufgefunden und sichergestellt werden. Der 68jährige Mann ist nicht im Besitz eines sogenannten „kleinen“ Waffenscheins, welcher ihn zum Führen einer PTB-Waffe berechtigt hätte. In erwartet nun ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei der aufmerksamen Mitteilerin bedankte sich die Polizei Obernburg a.Main anschließend telefonisch.

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