Flursäuberungsaktion
Jede Menge Müll in der Flur gefunden

Die Bilanz eines Nachmittags: Im kleinen Miltenberger Ortsteil Schippach fiel diese große Abfallmenge an. Die Sammler*innen hatten alle Hände voll zu tun, um im Elterwald und am Straßenrand aufzuräumen.
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  • Die Bilanz eines Nachmittags: Im kleinen Miltenberger Ortsteil Schippach fiel diese große Abfallmenge an. Die Sammler*innen hatten alle Hände voll zu tun, um im Elterwald und am Straßenrand aufzuräumen.
  • Foto: Tobias Schlegel
  • hochgeladen von Landratsamt Miltenberg

Der vergangene Samstag stand im Landkreis Miltenberg ganz im Zeichen der Flursäuberungsaktion „Wir räumen unseren Landkreis auf“. Nachdem die Aktion aufgrund der Corona-Pandemie bereits zweimal abgesagt werden musste, war es nun endlich wieder einmal soweit – und das auch noch passend am „World CleanUp Day“, an den weltweiten Aufräumaktionen stattfinden.

In fast allen Gemeinden des Landkreises fanden sich Alt und Jung ein, um gemeinsam Müll und Unrat zu beseitigen. Das war in diesem Jahr eine ganze Menge, denn während der Pandemie trieb es viele Menschen in die heimische Natur – und in den vergangenen zwei Jahren ohne Flursäuberungsaktion hatte das auch negative Folgen für die Umwelt.

Immer wieder schüttelten die Sammler*innen den Kopf, welche Müllmengen dabei anfielen. Töpfe, Eimer, Matratzen, Flaschen, Plastik und jede Menge weitere achtlos weggeworfene Gegenstände waren beispielsweise im Miltenberger Ortsteil Schippach von über 30 Helferinnen und Helfern des Heimatvereins gesammelt worden, aber auch jede Menge Zaunreste, die vor allem für Tiere zur tödlichen Falle werden können. Auch in Leidersbach waren viele Sammler*innen drei Stunden lang am Samstagvormittag unterwegs. Sie konzentrieren sich vor allem auf die Kreisstraße in Richtung Hausen und konnten ebenfalls viel Unrat, der einfach aus dem Auto geworfen wurde, einsammeln. Zahlreiche weitere Aktionen im gesamten Landkreis zeigten, wie sehr die Natur den Menschen in der Region am Herzen liegt. Alle Helfer*innen appellieren an die Bürger*innen deshalb inständig, bitte keinen Müll in der Natur zu hinterlassen und so die Umwelt zu schützen.
Die Bauhöfe der Gemeinden sorgten dafür, dass der Müll über die Müllumladestation Erlenbach und die Kreismülldeponie Guggenberg ordnungsgemäß entsorgt wurde. Wie viel Müll schließlich insgesamt entsorgt wurde, wird gegen Ende der Woche feststehen, wenn alle Gemeinden dem Landratsamt ihre Meldungen abgegeben haben.

Die Bilanz eines Nachmittags: Im kleinen Miltenberger Ortsteil Schippach fiel diese große Abfallmenge an. Die Sammler*innen hatten alle Hände voll zu tun, um im Elterwald und am Straßenrand aufzuräumen.
Zu den zahlreichen Sammler*innen gehörten auch diese Mitglieder der Jugendfeuerwehr Roßbach, die neben der Kreisstraße viel Unrat entdeckten und einsammelten.

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