Knapp 9.000 Menschen erstgeimpft, über 30.000 Registrierungen von Impfwilligen

Thermoboxen halten den Corona-Impfstoff kühl: Die Thermoboxen des Würzburger Unternehmens Va-Q-Tec spielen im Impfzentrum Miltenberg eine wichtige Rolle. Mit diesen Spezialakkus werden die Impfstoffe in den Thermoboxen gekühlt.
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Das Impfzentrum im Landkreis Miltenberg erhöht weiter seine Impfquote: Mit Stand vom Sonntag, 7. März, haben bislang rund 8.700 Menschen ihre erste Impfung erhalten. Circa 3.600 Menschen wurden zum zweiten Mal geimpft. Die Anzahl der für eine Impfung registrierten Personen hat sich erfreulicherweise um 3.700 Impfwillige auf 30.100 Registrierungen erhöht.
Die Impfkapazität des Impfzentrums Miltenberg liegt in der KW 10 bei circa 500 Impfungen täglich. Damit wird die vom Freistaat Bayern aktuell noch vorgegebene Tageskapazität von 300 Impfungen täglich deutlich überschritten.
Neben dem Impfstoff BioNTech werden auch die Impfstoffe AstraZeneca und Moderna im Impfzentrum verimpft. Bei BioNTech liegt das aktuelle Durchschnittsalter bei 87 Jahren. Dieser Wert ist relativ hoch, da derzeit die Zweitimpfung der Hochbetagten den eigentlichen Durchschnittswert von 84 Jahren leicht erhöht. Das Durchschnittsalter beim Impfstoff Moderna liegt bei 83 Jahren, bei den AstraZeneca-Impflingen bei 76 Jahren, es sind jeweils auch die bereits vereinbarten Termine berücksichtigt.
Landrat Jens Marco Scherf ist erfreut, dass alle drei Impfstoffe im Landkreis Miltenberg von den Menschen gut angenommen werden: „Die Akzeptanz ist erfreulich. Alle drei Präparate sorgen dafür, dass in der Gruppe der Geimpften nur ganz wenige schwere oder sehr schwere Krankheitsverläufe auftreten können. Gerade das ist aus unserer Sicht das Entscheidende der Impfung. Der Geimpfte hat im ungünstigsten Fall regelmäßig vielleicht noch mit den Symptomen einer Erkältung zu tun.“
„Ab heute werden auch nicht mobile Menschen zuhause geimpft“, führt Landrat Scherf weiter aus. „So wie bei den Menschen in der Tagespflege und in den Behindertenförderstätten kommen auch hier mobile Impfteams zum Einsatz. Ermöglicht wurde dies durch die Thermoboxen aus Würzburger Fertigung des Unternehmens Va-Q-Tec. Dank der dem Landkreis zur Verfügung gestellten Produkte dieses von Joachim Kuhn und Roland Caps – beide aus dem Landkreis Miltenberg – gegründeten High-Tech-Unternehmens kann der Impfstoff zu den Vor-Ort-Impfterminen vorschriftsmäßig transportiert werden.
Auf Grund der aktuellen Empfehlungen der STIKO wurde die Programmierung der bayernweit eingesetzten Impfsoftware BayIMCO in folgenden Funktionen angepasst: Die Altersbeschränkung für AstraZeneca nur für Personen, die nicht älter als 65 Jahre sind, entfällt. Bei der Terminvergabe werden Personen über 65 Jahre nun alle Impfstoffe angeboten. Gleichzeitig erfolgt für Personen unter 65 Jahre keine prioritäre Zuweisung von Terminen mit AstraZeneca mehr.
Da nun auch Menschen unter 65 Jahren geimpft werden, empfiehlt es sich jetzt für alle Bürgerinnen und Bürger, sich für eine Impfung registrieren zu lassen unter www.impfzentren.bayern. Mittlerweile können bis zu fünf Menschen mit einer einzigen E-Mail-Adresse registriert werden. Bei Fragen zum Registrierungsprozess oder alternativ zur telefonischen Anmeldung ist die Servicenummer 09371/501-750 von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Ebenso können sich hier Menschen melden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nach der Registrierung erstellt die bayernweite Software die Impfreihenfolge aufgrund der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Registrierte müssen nichts weiter tun und werden direkt über ihre Termine benachrichtigt. Der Landkreis Miltenberg selbst hat keine Möglichkeit, auf diese Reihenfolge Einfluss zu nehmen.
Seit dem 1. März hat eine Impfkommission zur Bewertung von Einzel- und Härtefällen in der Corona-Pandemie in Bayern ihre Arbeit aufgenommen. Bei ihr können Bürger via Internet auf der Seite www.impfkommission.bayern/bayimpfkom Anträge auf Einzelfallprüfung einreichen. Damit schließt die Impfkommission eine Lücke in der Impfstrategie. Individuelle Schicksale von Menschen mit seltenen Krankheiten werden von einer Expertenkommision begutachtet und ggf. Entscheidungen zum Vorziehen einzelner Impfkandidaten getroffen, um für eine schnellstmögliche, gerechte Verteilung der Impfstoffe zu sorgen.

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