Kreisfeuerwehrtag
Wieder Kreisfeuerwehrtag nach zwei Jahren Pause

Eine Urkunde des Landkreises anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr Preunschen überreichte Landrat Jens Marco Scherf (zweiter von links) im Beisein von Kreisbrandinspektor Hauke Muders (links) an Kommandant Josef Ruppert (zweiter von rechts) und den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Wolfgang Böhle. | Foto: Winfried Zang
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  • Eine Urkunde des Landkreises anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr Preunschen überreichte Landrat Jens Marco Scherf (zweiter von links) im Beisein von Kreisbrandinspektor Hauke Muders (links) an Kommandant Josef Ruppert (zweiter von rechts) und den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Wolfgang Böhle.
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Nach zweijähriger Pause aufgrund der Corona-Pandemie konnte am Sonntag endlich wieder einmal ein Kreisfeuerwehrtag veranstaltet werden. Da passte es ausgezeichnet, dass die Feuerwehr Preunschen in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen mit einem großen Feuerwehrfest feierte und der Kreisfeuerwehrtag perfekt integriert werden konnte.
In seiner Begrüßung stellte Landrat Jens Marco Scherf im Festzelt die hohe Bedeutung der Feuerwehren für die Sicherheitsarchitektur des Landkreises heraus. Auch die Feuerwehr Preunschen sei dabei ein wichtiger Baustein, sagte er und gratulierte zum Jubiläum. Das Zusammenspiel aller Wehren sei unabdingbar für die Sicherheit im Landkreis, sagte der Landrat und stellte fest: „Wir brauchen jeden Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.“ Das Starkschneeereignis im April habe gezeigt, wie wichtig Wehren sind, auch und vor allem in kleinen Ortschaften. Das Bayernwerk werde in den nächsten Jahren die Freileitungen durch Erd-Verkabelungen ersetzen, so Scherf. Es brauche Männer und Frauen in Uniform, die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen. Doch bei allen Gerätschaften, die Kommunen und der Landkreis finanzieren, ist laut Scherf eines wichtig: „Nicht die Geräte sind entscheidend, sondern die Menschen, die sie bedienen und zum Einsatz bringen.“ Er dankte in diesem Zusammenhang auch dem Kreistag für die Unterstützung des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes. Als Zeichen der Anerkennung des Landkreises für das 125-jährige Wirken der Preunschener Floriansjünger übergab Scherf eine Urkunde und einen Scheck an den örtlichen Kommandanten Josef Ruppert und den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Wolfgang Böhle.
Im Namen der Kreisbrandinspektion überbrachte Kreisbrandinspektor Hauke Muders Grüße des neu gewählten Kreisbrandrats Martin Spilger. Muders dankte auch der Feuerwehr Amorbach, die in den vergangenen zwei Jahren versucht habe, den Kreisfeuerwehrtag auszurichten, aber aufgrund der Pandemie zweimal gescheitert sei. Muders wies auf die anschließende Segnung mehrerer Gerätschaften hin. Einige seien bereits im Ahrtal im Einsatz gewesen, sagte er und bescheinigte dem Landkreis Miltenberg, beim Brand- und Katastrophenschutz sehr gut aufgestellt zu sein. Sein Dank für die Beschaffungen galt Landrat und Kreistag, aber auch dem Sachgebiet 31 im Landratsamt mit Leiter Marcel Fleckenstein für dessen stete Unterstützung.
Anschließend segnete Dekan Michael Prokschi die Geräte, ehe Hauke Muders bei einem Rundgang alle Fahrzeuge und Gerätschaften erklärte. Am Nachmittag bot sich allen Gästen die Gelegenheit, die Fahrzeuge anzuschauen und sich von mehreren Mitgliedern der Kreisbrandinspektion erklären zu lassen. Die Kirchzeller Feuerwehr nutzte die Gelegenheit auch für eine Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung.
Am Vormittag hatte nach dem Festgottesdienst, gehalten von Dekan Michael Prokschi, der Kommandant der Preunschener Wehr, Josef Ruppert, die Gäste im Festzelt begrüßt, ehe Bürgermeister Stefan Schwab der Feuerwehr zu ihrem Jubiläum gratulierte. In fast allen Ortsteilen Kirchzells gebe es eine Wehr, freute sich Schwab. Besonders wichtig sei das in den Ortsteilen Preunschen und Breitenbuch, die etwas weiter vom Kernort entfernt seien und die bis zum Eintreffen von Verstärkung aus Kirchzell auf sich allein gestellt seien. Er dankte in diesem Zusammenhang allen Wehrleuten sowie den Unterstützern aus Familien und Arbeitgebern. „Kommt alle gut von den Einsätzen zurück“, wünschte er den Feuerwehrleuten und überreichte einen Scheck an den Kommandanten. Schwab nahm auch die Gelegenheit wahr, Wolfgang Böhle die Bürgermedaille in Silber zu überreichen. Böhle habe die Kriterien bei weitem erfüllt, wusste der Bürgermeister. Er habe immer großen Wert auf die Ausbildung gelegt, so Schwab, außerdem gebühre ihm ein großes Lob für die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens im Ortsteil Preunschen.

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