Mainfähre
Mainfähre Stadtprozelten: Kein Zuschuss für den Landkreis

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Laut Kreiskämmerer Steffen Krämer wird der Landkreis Miltenberg keine Fördermittel aus dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz für seine finanzielle Beteiligung am Erhalt der Mainfähre Stadtprozelten – Mondfeld erhalten. Dies gab er in der Kreistagssitzung am Mittwoch, 17. März 2021 in Elsenfeld bekannt.
Die entsprechenden Förderrichtlinien bezögen sich auf die Zuweisungen zum Betriebsdefizit von Flussfähren, die als Ersatz für Kreisstraßen von Landkreisen betrieben werden. Da die Fähre laut Regierung von Unterfranken aber eine Gemeindestraße ersetzt und es sich bei der vertraglich vereinbarten Kostenbeteiligung des Landkreises zudem um eine freiwillige Leistung handelt, sei eine Förderung nicht möglich.

Landrat Jens Marco Scherf zeigte sich von dieser Nachricht enttäuscht und bedauerte die rein formale Betrachtungsweise. Seiner Meinung nach verbindet die Fähre vielmehr zwei Staatsstraßen. Gute Nachrichten gibt es Krämer zufolge aber für Stadtprozelten: Der Stadt Stadtprozelten könne laut Regierung bis zu 60 Prozent des von ihr geleisteten Beitrags gewährt werden.

Auf Anfrage der Kreisrätinnen Ruth Weitz und Jessica Klug zu den Umzugsplänen der Kreisverwaltung in Obernburg in die Räume der Sparkasse antwortete Landrat Jens Marco Scherf, dass der Landkreis zurzeit den Mietvertrag mit der Sparkasse verhandelt, die Anmietung sei zum 1. Juli 2021 geplant. Kleinere bauliche Maßnahmen seien geplant, so dass der Umzug der Zulassungsstelle im Zeitraum von Juli bis September angepeilt werde. Geplant sei, die Landratsamts-Außenstellen in Obernburg, Klingenberg und in der Brückenstraße 20 in Miltenberg aufzulösen. Welches Sachgebiet dann in die Sparkasse tatsächlich einzieht, werde derzeit noch erarbeitet.
Auch in Sachen Stellplätze sei man mit der Stadt Obernburg im Gespräch, so der Landrat: „Das ist natürlich eine kleine Herausforderung, aber wer es ernst meint mit der Stärkung der Innenstandt und einer Einkaufsstraße wie der Römerstraße, der müsse auch eine solche Aufgabe lösen“ stellte Scherf fest, der allerdings einige Ansätze nannte: Mitarbeiterparkplätze in der Tiefgarage, eventuelle Parkplätze im Innenhof sowie auf einem Parkplatz an der Anna-Kapelle, der bislang für die Sparkasse reserviert war.

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