11. Ausgabe "Meine Zukunft" - Berufsorientierung leicht gemacht!

Die 11. Ausgabe von Meine Zukunft, das regionale Ausbildungsmagazin des News Verlags Miltenberg, liegt seit Ende Februar 2018 vor. (Foto: News Creativ)
 
v.r.n.l.: Verlagsmitarbeiterin Carolin Krill übergibt die druckfrische „Meine Zukunft“ an Hildegard Bauer (Rektorin), Marion Winkler, Vera Geis (beide Mitverantwortliche Allianz „Betriebe & Schule“) und Schüler der 9M. (Foto: News Creativ)
 
Halten die druckfrische „Meine Zukunft“ in Händen: Rektorin Christine Büttner, Annika Reis und Lucie Duesmann aus der K12 und Oberstufenkoordinator Dr. Carsten Isselhorst des Hermann-Staudinger-Gymnasiums. (Foto: News Creativ)

Ganze 52 Seiten stark, vollgepackt mit informativen Berichten, spannenden Interviews und über 150 Ausbildungsangeboten – das ist die neue Ausgabe von „Meine Zukunft“, unserem regionalen Ausbildungsmagazin. Das Layout wurde für die 11. Ausgabe komplett überarbeitet und präsentiert sich nun in einem frischen, jungen Design.

Für Berufsanfänger/innen

 Wer vor dem Schulabschluss steht und sich über seine Zukunft informieren will, findet in „Meine Zukunft“ zahlreiche Angebote zur Berufswahl, zu dualen Studien­gängen, zur schulischen oder betrieblichen Ausbildung im Landkreis Miltenberg und den Nachbarregionen.
Auszubildende aus der Region stellen in Interviews ihre Ausbildungsberufe vor, sprechen über ihre Hobbys oder geben Tipps zur Berufswahl. Ausbilder kommen zu Wort und sagen, worauf es ihnen bei der Bewerbung ankommt. Viele Infos rund um Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Ausbildung im Allgemeinen runden die umfangreiche Ausgabe ab. „Meine Zukunft“ wurde  bereits Ende Februar kostenlos an den Schulen im Landkreis Miltenberg sowie in den benachbarten Regionen verteilt. Auch online ist die Ausgabe als E-Paper jederzeit verfügbar.

„´Meine Zukunft´ empfinde ich wie einen ´Berufswegekompass´ in gedruckter Form.“
In der aktuellen Ausgabe findet sich auch ein Interview mit Bruno Bachmann, Geschäftsführer der RUFprivat GmbH in Kleinheubach, zum Thema „Was erwartet der Ausbildungsbetrieb eigentlich von einem Auszubildenden?“ Seine Meinung über die aktuelle Ausgabe: „Das Magazin ´Meine Zukunft´ empfinde ich wie einen ´Berufswegekompass´ in gedruckter Form. Es ist schön kompakt mit einer sehr großen Auswahl an Berufen. Ich denke, hier kann jeder etwas finden. Besonders gelungen finde ich die Informationen von Fachleuten, aber auch die Erfahrungsberichte von Auszubildenden. Die schönen Bilder unterstreichen diese noch und sind für die Ausgabe sehr wichtig.“

„Ein Magazin wie ,Meine Zukunft‘, das direkt an die Schüler verteilt wird, hilft da enorm weiter.“
An der Mittelschule Miltenberg wird viel für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler getan, wie zum Beispiel durch die enge Zusammenarbeit in der Allianz „Betriebe & Schule“. Dieses Modell wird mit den beteiligten Betrieben in der neuen „Meine Zukunft“ vorgestellt.
Hildegard Bauer, Rektorin der Mittelschule Miltenberg, über „Meine Zukunft“: „Jeder Schüler und jede Schülerin ist anders. Es gibt auch solche, die aus dem eigenen Umfeld wenig Unterstützung bekommen. Ein Magazin wie ,Meine Zukunft‘, das direkt an die Schüler verteilt wird, hilft da enorm weiter. Hier haben auch planlose oder
demotivierte Schüler direkt etwas in der Hand, beim Lesen werden sie selbst aktiv, bekommen neue Möglichkeiten aufgezeigt. Das trägt ungemein zur Motivation und zu einem besseren Selbstwertgefühl bei.
Toll ist auch, dass in dieser Ausgabe unsere Allianz ,Betriebe & Schule‘ ganze vier Seiten bekommen hat. Ich halte es für notwendig, dass Schulen und Firmen eng zusammenarbeiten. Es gibt ja auch Schüler, die mit der Schule nicht so viel Spaß haben. Wenn dann gerade so jemand im Praktikum merkt: ,Wow, das gefällt mir, das ist was für mich‘ und vielleicht noch Lob vom Chef bekommt – das ist doch ein riesiger Motivationsschub!
Sozusagen ,Ich bin in Mathe nicht gut, aber ein erstklassiger Mitarbeiter!‘“

„Ich denke, für Schüler ist ein Praktikum sehr wichtig.“

Für die Schüler der 9M ist „Meine Zukunft“ eine willkommene Ergänzung, um sich noch besser zu informieren, welche beruflichen Möglichkeiten ihre Heimat bietet.
Sophie Münchhof (15) aus Miltenberg): „Ich habe bisher drei Praktika gemacht, eines im Kindergarten, eines in einer Anwaltskanzlei und eines bei den Johannitern. Es hat mir viel gebracht, in die Berufe reinzuschauen und zu vergleichen. Ich habe auch gemerkt, was mir nicht so liegt. Für mich könnte es in Zukunft in die Richtung Kanzlei gehen. Ich denke, für Schüler ist ein Praktikum sehr wichtig.“

Julia Keiber (17) aus Collenberg: „Ich bin in der 9. Klasse und weiß immer noch nicht genau, was ich machen will. Sollte aber in die Richtung ,Soziales‘ gehen, ich will nicht so einen Bürojob. Die Schule organisiert das schon sehr gut, unterschiedliche Praktika machen zu können. Ich war zweimal im Kindergarten und jeweils einmal in einer
Bäckerei und im Einzelhandel. In der Bäckerei hat‘s mir gar nicht gefallen. So früh aufstehen, das ist gar nicht meins. Im Einzelhandel musste ich viel schleppen, das war auch nicht so toll. Im Kindergarten hat es mir sehr gut gefallen. Ich mag Kinder und kann gut mit ihnen. Ich habe selbst zwei kleine Cousinen, auf die ich oft aufpasse. Im Praktikum war es eigentlich genau wie zu Hause. Ich durfte sogar alleine mit den Kindern basteln und spielen. Es war toll, dass die Erzieherinnen so viel Vertrauen in mich hatten!“
„Ich freue mich, dass ich bald aus der Schule raus bin, dann kann ich was Praktisches fürs Leben lernen.“

Alexej Hartmann (17, aus Miltenberg): „Über die Berufe informiere ich mich meistens übers Internet und die Schule greift einem auch sehr gut unter die Arme. Ich hab viele Praktika gemacht, zum Beispiel als Bäcker, Lagerist und Kfz-Mechatroniker. Da habe ich alles Mögliche mit einem Gesellen machen dürfen, vom Reifen- bis zum Filterwechsel. Er hat mir alles gut erklärt. Nach dem Praktikum hatte ich direkt das Gefühl, dass das etwas für mich ist. Ich freue mich, dass ich bald aus der Schule raus bin, dann kann ich was Praktisches fürs Leben lernen.“

„Ich finde das Medium grundsätzlich sehr gut für junge interessierte Leute!“
Im Interview rät Eva Gleich, Geschäftsführerin der Gleich GmbH in Aschaffenburg den Jugendlichen, die auf der Suche nach einem Beruf sind: „Überlege dir, was du gerne machst, und gehe in diese Richtung.“
Eva Gleich sagt über die aktuelle Ausgabe: „Wir hoffen, dass die neue Ausgabe ´Meine Zukunft´ ein gutes Medium ist, um Auszubildende für unser Unternehmen zu finden. Unsere Gründe, hier Werbung zu machen, sind, dass wir uns eine breitere Wahrnehmung der bei uns angebotenen Ausbildungen wünschen.
Ich finde das Medium grundsätzlich sehr gut für junge interessierte Leute! Bei der Werbung um Personal nehmen derartige Magazine einen bedeutenden Rang ein. Bei unserer Werbung geht es uns konkret um das Thema Personal. Das ist einer unserer wichtigsten Faktoren. Vielleicht fällt unsere Werbung mit unserem Logo in ´Meine Zukunft´ auch dem ein oder anderen unserer vielen mittelständischen Kunden auf.“

Berufsorientierung am Gymnasium

Das Abitur zu schaffen ist erst mal der wichtigste Schritt für die Schüler des Hermann-Staudinger-Gymnasiums in Erlenbach. Wie es dann weitergeht – Studium oder (Duale) Ausbildung – dafür hat die Schule vielfältige Infoangebote. Das Magazin „Meine Zukunft“ bietet neue, ergänzende Anreize.
Christine Büttner, Rektorin des Hermann-Staudinger-Gymnasiums in Erlenbach, zum Thema Berufsorientierung: „Bei uns am HSG beginnt die Berufsorientierung in der neunten Klasse. Dann machen alle Schüler eine Woche vor den Osterferien ein Berufspraktikum. Alle gewinnen neue Erfahrungen dazu, von ,Es hat mir was gebracht‘ bis ,Das ist nix für mich‘. Viele kommen hinterher motivierter zur Schule, weil sie dann wissen, wie es danach aussieht – nämlich ein Berufsalltag mit acht Stunden Arbeit.
Ich selbst habe 1976 in Niedersachsen Abitur gemacht. Uns hat niemand beraten, da damals klar war – jeder, der ins Gymnasium geht, geht nach dem Abi studieren. Das war der normale Weg. Bei den wenigen, die eine Lehre gemacht haben, hat man immer gedacht: Ah, die trauen sich nicht, in eine Stadt zum Studium zu gehen. Es war immer etwas anrüchig, wenn man nicht studieren wollte. Das ist heute anders.“

„Es ist mir wichtig, dass ich auch Wege neben dem Studium aufzeigen kann.“
Dr. Carsten Isselhorst, Oberstufen­koordinator am HSG:„Die Oberstufe ist die Schnittstelle zum Berufsleben. Dem HSG ist es daher ein wichtiges Anliegen, ein vielfältiges Programm zur Berufsorientierung zu haben. Zum Beispiel machen wir einen Evaluationstest mit den Schülern. Wer bin ich, was kann ich, was könnte ich mal werden. Da sollen den Schülern erste Möglichkeiten aufgezeigt werden, wo kann ich mich mit meinen Stärken bewerben, wo suche ich nach Arbeit. Auch Berater der Agentur für Arbeit kommen direkt an die Schule.
Wir sind nicht der Meinung, dass jeder Abiturient auch studieren muss. Daher leuchten wir auch die verschiedenen Berufsfelder aus, wie zum Beispiel in Kooperation mit der FH in Aschaffenburg am Tag der Dualen Ausbildung. Zusätzlich holen wir Menschen aus dem Berufsleben, Studenten und Vertreter der IHK an die Schule. Ich denke, der Großteil der Schüler entscheidet sich nach wie vor für das Studium nach dem Abi. Und dann kommt bei manchem erst mittendrin die Erkenntnis, dass es doch nicht das Richtige ist. Von daher ist es mir auch wichtig, dass ich auch Wege neben dem Studium aufzeigen kann. Impulse für Schüler zu setzen finde ich klasse. Vom Informationsangebot ,Meine Zukunft‘ machen wir gerne Gebrauch.“

Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stehen kurz vor dem Abitur. Wie es weitergeht, das wissen Annika Reis und Lucie Duesmann schon ziemlich genau.
Annika Reis (17) aus Obernburg: „Eigentlich will ich Medizin studieren. Falls es von den Noten her damit nicht so klappt, wird es vielleicht doch Lehramt. Ich wollte das Pflichtpraktikum im Krankenhaus machen, war damals aber noch zu jung dafür. Also habe ich eines im Kindergarten gemacht. Das war sehr schön, aber ich habe danach gemerkt, dass es nichts für mich ist. Der Beruf Kindergärtner/in wird doch sehr unterschätzt! In der Berufsberatung wurde ich sehr gut darüber informiert, wie ich es auch ohne den nötigen Numerus clausus vielleicht doch noch ins Medizinstudium schaffe. Es gab auch viele Angebote zu Ausbildungen. Aber ich habe für mich herausgefunden, dass ich mein Abi machen möchte, um dann studieren zu können.“
Lucie Duesmann (17) aus Obernburg): „Nach dem Abi starte ich eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau. An unsere Schule kamen Azubis, die ihre Berufe vorgestellt haben, unter anderem Industriekauffrau. Das fand ich sehr interessant. Ich wusste, dass ich auf keinen Fall direkt nach der Schule studieren möchte. Praktika habe ich auch schon gemacht, in einem Hotel und in einer Bank. Das HSG tut echt viel für uns, wie etwa das Assessment Center. Dort wurde durchgespielt, was man im Vorstellungsgespräch sagt oder besser nicht sagt, wo man sich informiert, solche Dinge. Für mich war das extrem hilfreich für das Bewerbungsverfahren für die Ausbildung.“
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