Sprit, Heizöl und Erdgas werden durch CO2-Abgabe teurer
Aktuelles aus der Energieberatung

Energiesparpotenzial durch Heizungspumpentausch
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Im Oktober hat der Bundestag durch eine Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes einen CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden ab 2021 beschlossen.

Damit startet der Emissionshandel im Jahr 2021 nun mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne und soll in Jahressstufen bis 2025 zunächst auf 55 Euro klettern. Im Jahr 2021 werden Sprit, Heizöl und Erdgas so teurer. Ziel ist es, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen.
Die Energieberatung empfiehlt, diese Kosten bei der Planung einer neuen Heizanlage zu berücksichtigen und gibt Auskunft zu den Fördermöglichkeiten für klimafreundlichere Alternativen (siehe auch Eignungs-Check-Heizung).

Sparen durch Heizungsoptimierung und neue Heizungspumpen
In der Wärmeversorgung in Gebäuden schlummern noch große Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz. Dabei lassen sich auch ohne bauliche Änderungen Heizkosten sparen – etwa durch die Optimierung des bestehenden Heizsystems. Und das rechnet sich.
Schnell ist der Austausch von veralteten gegen hocheffiziente Heizungspumpen erledigt – und das lohnt sich! Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Austausch und Installation von Heizungspumpen (Umwälzpumpen) und Warmwasserzirkulationspumpen, wenn die Arbeiten durch einen Fachbetrieb ausgeführt werden. Beim Austausch einer ineffizienten Heizungspumpe winkt eine Förderung von bis zu 30 Prozent der Nettoausgaben für Bauteile und Installation. Wichtig: Vor Maßnahmenbeginn (das heißt vor der Auftragsvergabe) muss sich der Bauherr online für die Förderung registrieren.

Bund fördert Kauf und Installation privater Ladestationen
Seit dem 24. November können Mieter, Eigenheimbesitzer und Vermieter den Einbau privater Ladestationen auf ihren Pkw-Stellplätzen fördern lassen. 900 Euro Zuschuss gibt es dafür vom Bund.
Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland.

Anträge können bei der Kreditan­stalt für Wiederaufbau (KfW) eingereicht werden. Ausführliche Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren im Internet unter
www.kfw.de/440
. ran

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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