ÖPNV in der Region
Die Zukunft des ÖPNV in der Region heißt AMINA

Seit 1. Juli ist Mark Hogenmüller neuer Geschäftsführer der AMINA. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. In Heilbronn hat er Verkehrsbetriebswirtschaft studiert. Mark Hogenmüller war bereits in verschiedenen Verkehrsunternehmen, unter anderem in Reutlingen, bei der Hamburger Hochbahn und beim Karlsruher Verkehrsverbund tätig. In seiner Freizeit zieht es ihn zum Bergsteigen.
  • Seit 1. Juli ist Mark Hogenmüller neuer Geschäftsführer der AMINA. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. In Heilbronn hat er Verkehrsbetriebswirtschaft studiert. Mark Hogenmüller war bereits in verschiedenen Verkehrsunternehmen, unter anderem in Reutlingen, bei der Hamburger Hochbahn und beim Karlsruher Verkehrsverbund tätig. In seiner Freizeit zieht es ihn zum Bergsteigen.
  • Foto: © Mark Hogenmüller
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Seit Anfang letzten Jahres gibt es die Aschaffenburg-Miltenberg-Nahverkehrs-GmbH (AMINA). Sie hat das Ziel, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Region Bayerischer Untermain noch besser zu machen, zu stärken und weiterzuentwickeln.

Mit Gründung der AMINA wollen die Gesellschafter – die Landkreise Aschaff­enburg und Miltenberg und die Städte Aschaffenburg und Alzenau – künftig mehr Einfluss auf den ÖPNV nehmen. Alle vier beteiligen sich zu gleichen Teilen an der Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB), ein Verbund einzelner Unternehmen, hat bereits einen durchgängigen Tarif für alle Fahrgäste geschaffen. Nun gilt es, diesen weiter zu entwickeln. Zu den ersten Aufgaben des neuen Geschäftsführers Mark Hogenmüller wird es daher gehören, entsprechende Kooperationsverträge mit der VAB auszuhandeln.

Von der Stadt Aschaffenburg bis in den Spessart, den Kahlgrund, das Maintal oder auch den Odenwald sind es nur wenige Kilometer. Ziel muss es sein, für die gesamte Region einen attraktiven ÖPNV zu bieten. Dabei sind einfache und verständliche Tarife ein wichtiger Baustein. Mithilfe der Digitalisierung kann das zum Beispiel mit Handytickets oder Online-Buchungsplattformen erreicht werden. Auch im Bereich Fahrgastinformation leisten die neuen Medien gute Dienste, denn im Falle einer Verspätung ist es hilfreich, die Fahrgäste an der Haltestelle auch kurzfristig über Störungen zu informieren.

Die Verkehrsbranche ist seit einigen Jahren im Umbruch: Zum einen steigen die Anforderungen der Fahrgäste an die Qualität und das Angebot. So gewinnen zum Beispiel Umweltschutzthemen wie emissionsfreie Antriebe zunehmend an Bedeutung. Zum anderen müssen Verkehrsleistungen vermehrt europaweit ausgeschrieben werden und neue Unternehmen betreten den Markt. Daher müssen auch in der Organisation der Verkehre Anpassungen vorgenommen werden, die allen Unternehmen einen fairen und transparenten Zugang ermöglichen.
Aktuelles Thema ist neben dem Jobticket mit dem RMV vor allem die Verbesserung des Angebots in Randzeiten und am Wochenende, dem sogenannten On-Demand-Verkehr. Die Kreistage Miltenberg und Aschaffenburg sind gemeinsam mit den Stadträten von Aschaffenburg und Alzenau in einen Beirat eingebunden.
„Die AMINA ist Ausdruck des politischen Willens zur Zusammenarbeit in der Region Bayerischer Untermain beim wichtigen Thema Mobilität und öffentlicher Nahverkehr und das optimale Instrument zur Umsetzung zukunftsweisender Konzepte für ein besseres Angebot“, ist Landrat Jens Marco Scherf überzeugt. haa

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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