Langer Atem notwendig – Erfreuliche Entwicklung in vielen Landkreisliegenschaften
Energie einsparen in öffentlichen Gebäuden

Die Solaranlage auf dem Dach des Landratsamtes.
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  • Die Solaranlage auf dem Dach des Landratsamtes.
  • Foto: Foto: Immobilien- und Gebäudewirtschaft Landratsamt Miltenberg
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Am 2. März 2021 informierte der Unternehmensbereich 5 des Landratsamts den Ausschuss für Energie, Bauen und Verkehr über die Entwicklung der Energieverbräuche in den landkreiseigenen Liegenschaften. Die Kreisräte zeigten sich mit dem seit 1990 Erreichten sehr zufrieden.

Das Vergleichsjahr 1990 ist deshalb interessant, weil sich viele der gesellschaftlich verabredeten Ziele zur Abwendung der Klimawende auf dieses Jahr beziehen. Im bayerischen Klimaschutzgesetz wird das Minderungsziel einer Senkung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent – bezogen auf 1990 – angestrebt. Auf dem Weg dorthin muss die öffentliche Hand ihre Vorbildfunktion ausfüllen.
Im Bericht wurde deutlich, dass der Landkreis in dieser Hinsicht gut dasteht. Gegenüber dem Referenzjahr haben sich die Treibhausgasemissionen der Kreisliegenschaften im Bereich Wärme um 70 Prozent reduziert. Damit wird das bayerische Ziel von den Liegenschaften des Landkreises bereits heute erreicht.
Der Weg wurde durch zwei Faktoren geebnet: Reduzierung des Energiebedarfs durch Sanierung der Gebäudehülle sowie Einfluss auf das Nutzerverhalten und Bereitstellung regenerativen Energien.
Gerade die Generalsanierungen führen zu deutlich verringerten Energieverbräuchen, aber auch die konsequente Nutzung von regenerativen Energien durch Blockheizkraftwerke, Abwärme-Nutzung, Biomasseheizungen und Photovoltaik haben deutliche Effekte in Bezug auf die Treibhausgas-Emissionen (THG) gezeigt. So konnten etwa durch die Sanierung der Main-Limes-Realschule Obernburg die THG-Emissionen um 84 Prozent gesenkt werden.  wo

Die Solaranlage auf dem Dach des Landratsamtes.
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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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