Erste Schritte in Klimapartnerschaft mit der Region Njombe
Globale Lösungen für lokale Probleme

Bilddokumentation der Auftaktkonferenz zur Klimapartnerschaft
  • Bilddokumentation der Auftaktkonferenz zur Klimapartnerschaft
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Der Landkreis Miltenberg beteiligt sich am Programm „Kommunale Klimapartnerschaften“. Mit der Region Njombe in Tansania wurde eine Partnerkommune gefunden, zu der über kirchliche Initiativen bereits vielfältige Kontakte bestehen.

Kerngedanke im Programm ist, dass die globale Herausforderung des Klimawandels nur durch Maßnahmen auf lokaler Ebene bewältigt werden kann. Auch in unserem Landkreis ist der Klimawandel deutlich mess- und spürbar geworden. Bei der Umsetzung von Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung tragen die Kommunen eine entscheidende Verantwortung. Hier setzt das Projekt an.
In der zweijährigen Projektphase erstellen beide Partner ein gemeinsames Handlungsprogramm, das strategische Ansätze bei der Zusammenarbeit zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung identifiziert und neben einer gemeinsamen Vision auch konkrete Ziele und Maßnahmen enthält. Das Handlungsprogramm wird partizipativ mit relevanten Akteuren vor Ort entwickelt.
Der Einstieg in die Klimapartnerschaft gelang 2020 auf Initiative von Klimaschutzmanager Sebastian Randig mit einer erfolgreichen Interessensbekundung für eine Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Team des Landrats­amtes für das Projekt sind daneben Dr. Jürgen Jung für den Fair-Trade-Landkreis und Tim Steinbart für die Bildungsregion Landkreis Miltenberg beteiligt. Neben dem Ausbau lokaler Aktivitäten zum Klimaschutz sollen Fairer Handel sowie Sensibilisierung und Umweltbildung tragende Säulen für die neue Partnerschaft sein.
Nach einem ersten virtuellen Kennenlernen der Projektpartner in Njombe fand eine digitale Auftaktkonferenz statt, auf der Landrat Jens Marco Scherf gemeinsam mit Dr. Jürgen Jung den Landkreis Miltenberg in einer Videopräsentation vorgestellt hat. Die Partnerschaft wurde offiziell besiegelt und ein erstes virtuelles Arbeitstreffen der Projektgruppen folgte. Die Beteiligten aus beiden Kommunen konnten sich so bereits ein Bild von der Situation beim Projektpartner vor Ort und den jeweiligen Herausforderungen machen.
Der nächste Schritt wird die Beteiligung der Öffentlichkeit und lokaler Akteure sein. Eine erste Delegationsreise muss pandemiebedingt virtuell stattfinden, vorher steht noch ein Vernetzungstreffen mit deutschen Kommunen im Programm „Klimapartnerschaften“ an.
Alle Beteiligten wünschen sich eine fruchtbare Zusammenarbeit, die nach der ersten Projektphase mit langfristigen Projekten und Beziehungen fortbesteht. ste, ran, ju

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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