Zwetschgen, Quetschen oder Zwetschen

Bildunterschrift: Köstlich und aromatisch: Der weiße Belag bei Zwetgschen heißt Duftfilm und ist ein Zeichen dafür, dass die Früchte schonend behandelt wurden und frisch sind. (Bildnachweis: GMH)
  • Bildunterschrift: Köstlich und aromatisch: Der weiße Belag bei Zwetgschen heißt Duftfilm und ist ein Zeichen dafür, dass die Früchte schonend behandelt wurden und frisch sind. (Bildnachweis: GMH)
  • hochgeladen von Liane Schwab

Ganz egal wie sie genannt werden, diese herrlichen Früchte sind jetzt reif. Zuerst sind die länglichen Früchte reif, später die runden. Bis weit in den Oktober hinein ernten deutsche Obstbauern die saftig-süßen und sehr aromatischen Früchte. Allerdings könnte es hie und da einmal zu Engpässen kommen, wie aus einer Pressemeldung des Grünen Medienhauses hervorgeht.

Viele Rezepte und eine lange Tradition

Denn in dieser Saison fällt die Ernte in einigen Regionen voraussichtlich deutlich geringer aus als üblich. Grund ist der Frost im April, der die Bäume in voller Blüte traf. Wer also frische Zwetschgen von deutschen Obstbauern bekommen kann, sollte zugreifen.
Der Anbau dieser Steinobstart hat hierzulande eine lange Tradition. Wer kennt nicht die seit Generationen weitergegebenen Familienrezepte für Zwetschgenkuchen oder Zwetschgenmus, besonders lecker mit süßen Streuseln auf einem Hefeteig oder eingekocht als aromatischer Brotaufstrich mit Zimt und Nelken. Zwetschgen haben eine große Fangemeinde. Aber auch in Maßen frisch genossen sind Zwetschgen wegen ihrer vielen Vitamine und wertvollen Spurenelemente ein leckerer und gesunder Genuss.

Die weiße Schutzschicht hält Zwetschgen länger frisch

Zwetschgen bleiben im Kühlschrank einige Tage frisch. Dafür sollten die Früchte ungewaschen gelagert werden. Durch das Entfernen der weißen Schutzschicht (dem so genannten Duftfilm) verderben sie schneller. Beim Einkauf unbedingt darauf achten, dass die Früchte diesen weißen Belag aufweisen, denn er zeugt von Frische.
Wer die Zwetschgen erst später verwenden möchte, kann sie problemlos einfrieren. Sie sind dann ca. 12 Monate haltbar. Zuvor sollten sie aber gewaschen und entkernt werden. Auch in getrockneter Form als Dörrpflaumen, die sich übrigens positiv auf die Darmflora auswirken sollen, oder eingekocht in Gläsern können Zwetschgen bis zur nächsten Erntezeit konserviert werden.

Ein besonderes Rezept: Zwetschgenmus aus dem Backofen

3 kg Zwetschgen
500 g Zucker
2 Stangen Zimt
10 Gewürznelken
10 Zwetschenkerne

Die Pflaumen waschen, abtrocknen und entsteinen. In einen großen Topf füllen und mit den anderen Zutaten vermischen. Bei 175°C etwa 3-4 Stunden einkochen, bis das Mus dicklich wird und die Früchte zerfallen. Dabei mehrmals umrühren. Dann Zimt, Nelken und Kerne herausnehmen. Heiß in vorbereitete Gläser füllen und sofort verschließen.

Autor:

Liane Schwab aus Miltenberg

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