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+++ RKI meldet 2089 Neuinfektionen +++ Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 13,2

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Stadt Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen:
7-Tage-Inzidenz 23.07.2021: 14,1 -

Sonderimpfaktionen an den Juliwochenenden
An den vier Juliwochenenden finden im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg Sonderimpfaktionen statt. Unabhängig von der Impfpriorisierung steht es allen Volljährigen frei, einen noch verfügbaren Termin zu buchen. Zur Anmeldung. Der Schnelltest-Bus ist von Montag bis Sonntag unterwegs und hält an verschiedenen Orten im Landkreis: Dort kann spontan, ohne vorherige Anmeldung und kostenlos ein Schnelltest durchgeführt werden. Der aktuelle Standort sowie die Routen können auch unter www.kreiskarte-ab.de eingesehen werden. Unter www.impfen-ab.de finden Sie Informationen zum Impfzentrum des Landkreises und der Stadt Aschaffenburg.

Registrierung:
Tel: 0800/58927991 (kostenfrei)
Online: https://impfzentren.bayern/citizen/

FFP2-Maskenpflicht wird auf Plätzen und Straßen aufgehoben
Der Aschaffenburger Stadtrat hat am 14.06.2021 in seiner Sitzung mehrheitlich beschlossen, die Maskenpflicht in der Fußgängerzone (Allgemeinverfügung vom 06.06.2021) aufzuheben. Das heißt auf folgenden Plätzen und Straßen gilt die Maskenpflicht seit Mittwoch, 16. Juni nicht mehr:

Plätze:
Hauptbahnhof,
Bahnhof Nord incl. Stadtteilverbindung,
Regionaler Omnibusbahnhof (ROB),
Südbahnhof,
Kurt-Eisner-Platz incl. Ampelanlage.

Straßen:
Frohsinnstraße,
Fußgängerunterführung an der City Galerie (Goldbacher Straße, Schöntal, Heinsestraße),
Herstallstraße,
Ludwigstraße,
Roßmarkt,
Sandgasse,
Steingasse,
Treibgasse zwischen Herstallstraße und Luitpoldstraße,
Verbindungsweg zwischen Herstallstraße und City Galerie,
Weißenburger Straße zwischen Goldbacher Straße und Frohsinnstraße.

Die Maskenpflichten, die sich unmittelbar aus der 13. BayIfSMV ergebe,n gelten allerdings weiter. So muss im ÖPNV und auch an Bahnhöfen und Haltestellen weiter eine FFP2- Maske getragen werden.
Ebenso gilt für die Kunden und ihre Begleitpersonen weiter FFP2-Maskenpflicht in den Geschäften und auf den zugehörigen Parkplätzen sowie auf dem Wochenmarkt.
Im Innen- und Außenbereich der Gastronomiebetriebe müssen Gäste eine FFP2-Maske tragen. Am Tisch darf diese abgenommen werden.

Digitale Impfnachweise im gemeinsamen Impfzentrum
Wer im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg geimpft wird, erhält im Rahmen der Impfdokumentation ab sofort auch einen QR-Code zum digitalen Nachweis. Der eigene QR-Code kann in eine App eigener Wahl eingelesen und gespeichert werden. Die Corona-Warn-App wurde um diese Funktion ergänzt. Das Bundesgesundheitsministerium stellt auch die CovPass-App zur Verfügung, um Impfnachweise, Testergebnisse und Genesenenzertifikate zu speichern.
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege teilt mit, dass es darüber hinaus an einer Änderung von BayIMCO arbeite, die es Impflingen, die bereits vor der Einführung des digitalen Impfnachweises ihre Zweitimpfung erhalten haben, erlauben soll, frühestens im Juli online oder telefonisch den QR-Code nachzufordern. Bei Vorlage des gelben Impfpasses oder der Impfbescheinigung des Impfzentrums sollen diese Impflinge ab kommender Woche bereits auch ihre digitalen Impfnachweise in bestimmten Apotheken erhalten können. Genauere Informationen hierzu sollen auf der Internetseite www.mein-apothekenmanager.de bereitgestellt werden. Das Gesundheitsministerium stellt weiterhin in Aussicht, dass zeitnah auch Arztpraxen digitale Impfnachweise erzeugen können sollen.
Stellen, welche die digitalen Impfnachweise einsehen wollen - etwa ein*e Gastronom*in bei den Gästen - benötigen hierfür eine separate App. Das Gesundheitsministerium stellt dafür die CovPassCheck-App zur Verfügung. (Quelle Stadt Aschaffenburg)

Das gilt in der Stadt Aschaffenburg aktuell (Stand 14.06.2021).

Testpflicht: Die Testpflicht entfällt weitgehend. Eine Testpflicht gibt es z. B. noch an Schulen und bei Übernachtungsangeboten. Asymptomatische Personen, die geimpft oder genesen sind, sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag brauchen keinen Testnachweis.

Maskenpflicht: 
Die FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin im ÖPNV, in Geschäften sowie in Synagogen, Moscheen oder Kirchen. Weiterhin gilt eine Maskenpflicht auf ausgewählten öffentlichen Plätzen.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe:
Die Öffnung aller Ladengeschäften des Einzelhandels ist zulässig – jedoch nur ein Kunde je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter und zusätzlich ein Kunde je 20 Quadratmeter für den übersteigenden Teil.

Körpernahe Dienstleistungen
Dienstleitungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind bei vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung erlaubt. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Das Personal hat eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Der Dienstleister hat die Daten der Kunden zu erfassen.

Gastronomie: Speiselokale dürfen innen und außen bis max. 24 Uhr öffnen. Einschränkungen nach anderen Gesetzen (z. b. Baurecht, Gaststättenrecht, Immissionsschutz) gelten weiter. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben in Innenräumen geschlossen.

Tourismus: Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Touristen aufnehmen, allerdings nur mit negativem Test bei Anreise. Die Übernachtungsgäste dürfen im Innenraum bewirtet werden, und Kur-, Therapie- und Wellnessangebote sind für Übernachtungsgäste erlaubt.

Kulturstätten: 
Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen sowie vergleichbare Kulturstätten und zoologische Gärten können ohne Termin besucht werden.

Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse und Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.

Freizeit: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. Prostitutionsstätten, Clubs, Diskotheken und vergleichbare Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.
Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, der touristischen Bahnverkehre, der touristischen Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen ist erlaubt.

Sport: Es ist Sport jeder Art ohne Personenbegrenzung gestattet.

Kindertagesstätten: Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist uneingeschränkt zulässig (Regelbetrieb).

Schulen und Hochschulen: 
An allen Schulen ist uneingeschränkt Präsenzunterricht erlaubt. Wenn im Präsenzunterricht der Mindestabstand von 1,5 m nicht durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, findet längstens bis zum 20. Juni Wechselunterricht statt. Weiterhin muss zweimal die Woche getestet werden. Das Testergebnis wird den Schüler*innen aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).
Schüler*innen ab der 5. Klasse müssen auf dem gesamten Schulgelände, auch im Unterrichtsraum, eine medizinische Maske tragen. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell in Präsenz möglich.
Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer*innen richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer*innen, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.

Aus-, Fort- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erwachsenenbildung sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Musikschule: 
Musikunterricht ist mit Abstand zulässig. Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer*innen richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept).

Kontaktbeschränkungen: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und Grundstücken ist in Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet. (Genese, Geimpfte und Kinder unter 14 Jahren zählen nicht).
Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen zulässig.
Für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gelten die obigen Zahlen zuzüglich geimpfter oder genesener Personen.

Gottesdienste: Der Gemeindegesang in Gottesdiensten ist erlaubt - in Innenräumen mit FFP2-Maske. Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz.

Rathaus/Bürgerservicebüro: Das Rathaus ist für Besucherinnen und Besucher mit Termin geöffnet. Das Tragen einer Maske ist Pflicht.       (Quelle Stadt Aschaffenburg)

Maßgeblich ist immer die jeweils gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung.

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen:
7-Tages-Inzidenz 23.07.2021: 6.9 ↑

Sonderimpfaktionen im Juli
An den vier Juliwochenenden finden im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg Sonderimpfaktionen statt. Unabhängig von der Impfpriorisierung steht es allen Volljährigen frei, einen noch verfügbaren Termin zu buchen. Für Sonntag, den 4. Juli können Termine mit Johnson&Johnson vereinbart werden. An den drei darauf folgenden Samstagen und Sonntagen stehen Termine mit AstraZeneca zur Verfügung. Der Link zur Anmeldung findet sich auf der Homepage des gemeinsamen Impfzentrums (www.impfen-ab.de) sowie auch auf den Homepages von Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Auch der anhängende QR-Code führt zur Anmeldung. Zum Impftermin ist zwingend der Impfpass sowie ein Ausweisdokument mitzubringen. Dem Impfzentrum ist es darüber hinaus auch eine Erleichterung, wenn Impflinge sich vorab schon unter https://impfzentren.bayern/citizen registriert haben. Landrat Dr. Alexander Legler und Oberbürgermeister Jürgen Herzing betonen: „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Stadt und Landkreis endlich auch ein solches Sonder-Impfangebot unterbreiten können.“

Digitale Impfnachweise im gemeinsamen Impfzentrum
Wer im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg geimpft wird, erhält im Rahmen der Impfdokumentation ab sofort auch einen QR-Code zum digitalen Nachweis. Der eigene QR-Code kann in eine App eigener Wahl eingelesen und gespeichert werden. Die Corona-Warn-App wurde um diese Funktion ergänzt. Das Bundesgesundheitsministerium stellt auch die CovPass-App zur Verfügung, um Impfnachweise, Testergebnisse und Genesenenzertifikate zu speichern. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege teilt mit, dass es darüber hinaus an einer Änderung von BayIMCO arbeite, die es Impflingen, die bereits vor der Einführung des digitalen Impfnachweises ihre Zweitimpfung erhalten haben, erlauben soll, frühestens im Juli online oder telefonisch den QR-Code nachzufordern. Bei Vorlage des gelben Impfpasses oder der Impfbescheinigung des Impfzentrums sollen diese Impflinge ab kommender Woche bereits auch ihre digitalen Impfnachweise in bestimmten Apotheken erhalten können. Genauere Informationen hierzu sollen auf der Internetseite www.mein-apothekenmanager.de bereitgestellt werden. Das Gesundheitsministerium stellt weiterhin in Aussicht, dass zeitnah auch Arztpraxen digitale Impfnachweise erzeugen können sollen. Stellen, welche die digitalen Impfnachweise einsehen wollen - etwa ein*e Gastronom*in bei den Gästen - benötigen hierfür eine separate App. Das Gesundheitsministerium stellt dafür die CovPassCheck-App zur Verfügung. (Quelle: LRA Aschaffenburg)

Die aktuell geltenden Regelungen sind in vielen Bereichen von der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis abhängig. Im Landkreis Aschaffenburg gelten derzeit die Regelungen nach der 13. BayIfSMV für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50.
Derzeit (Stand 07.06.2021) gelten nach dem Infektionsschutzgesetz und der Dreizehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) im Landkreis Aschaffenburg folgende Regelungen:

Private Zusammenkünfte/Kontaktbeschränkungen
Private Treffen sind erlaubt in Gruppen von bis zu zehn Personen. Die zu den Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt. Bei privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen sind bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel zulässig; die genannten Personengrenzen gelten zuzüglich geimpfter oder genesener Personen.

Ladengeschäfte
Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist unter den folgenden Bedingungen möglich:

  • der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann;
  • der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche;
  • in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;
  • der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Diese Maßnahmen gelten für die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr der körperfernen Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe entsprechend.

Körpernahe Dienstleistungen
Betriebe der körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseure, Fußpflege, Kosmetikstudios, Massagepraxen) können öffnen. Hierbei gilt FFP2-Maskenpflicht für die Kunden und Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen) für das Personal. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Die Steuerung des Zutritts muss durch vorherige Terminreservierung erfolgen. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Gastronomie
Erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften nach den § 1 Abs. 1 Nr. 1 und § 2 des Gaststättengesetzes dürfen nur unter freiem Himmel öffnen. Im Übrigen dürfen gastronomische Angebote unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:

  • Gastronomische Angebote dürfen nur zwischen 5 Uhr und 24 Uhr zur Verfügung gestellt werden.
  • An einem Tisch dürfen maximal 10 Personen sitzen (siehe oben Kontaktbeschränkungen). Im Übrigen muss zwischen allen Gästen der Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet sein.
  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, Maskenpflicht sowie für Gäste, solange sie nicht am Tisch sitzen, FFP2-Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
  • Der Betreiber hat nach Maßgabe des Rahmenkonzepts Gastronomie ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Zulässig ist außerdem die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken

Sport
Sport jeder Art ist grundsätzlich ohne Personenbegrenzung gestattet. Hierbei ist zu beachten, dass in der jeweiligen Sportstätte gleichzeitig nur so viele Personen anwesend sein dürfen, wie sie im Rahmen des Rahmenkonzepts Sports zulässig sind (Richtwert: 1 Person pro 20 m²).

Sportveranstaltungen
Es sind bis zu 500 Zuschauern bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Fitnessstudios
Die Öffnung von Fitnessstudios ist zulässig. Die Kunden müssen untereinander den Mindestabstand von 1,5 m stets einhalten können. Daher ist bezogen auf die Fläche des Raums, in dem der Sport ausgeübt wird, je eine Person pro 20 m² zugelassen.

Theater, Konzerte, Opern, Kinos
Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Unter freiem Himmel sind höchstens 500 Besucher einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zugelassen.
  • Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher zu erheben.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts für kulturelle Veranstaltungen bzw. für Kinos auszuarbeiten und umzusetzen.

Museen, Galerien, Zoos
Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten gilt

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher zu erheben.

Freizeiteinrichtungen
Für Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehre gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts Touristische Dienstleister auszuarbeiten und umzusetzen.

Für Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • Es darf nicht mehr als ein Besucher je 10 m² zugänglicher Fläche gleichzeitig zugelassen werden.
  • In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Für gastronomische Angebote sowie für Theateraufführungen, Filmvorführungen und ähnliche Veranstaltungen gelten die jeweils speziellen Regelungen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts Touristische Dienstleister auszuarbeiten und umzusetzen.

Touristische Übernachtungsangebote
Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften dürfen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:

  • Jeder Übernachtungsgast hat ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz vor Ort bei seiner Ankunft einen Testnachweis vorzulegen.
  • Gäste dürfen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit nur im Rahmen der nach bestehenden Kontaktbeschränkungen (Gruppen von bis zu 10 Personen) untergebracht werden.
  • Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht sind, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
  • Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und umzusetzen.

Schulen
Ab Montag, 07.06.2021 findet in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 voller Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen in allen Schularten statt.
Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Kindertageseinrichtungen
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder können öffnen. Schülerinnen und Schüler dürfen an den Betreuungsangeboten nur teilnehmen, wenn sie entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sind.

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung
Präsenzveranstaltungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind zulässig.

Erwachsenenbildung und außerschulische Bildung
Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote dürfen als Präsenzveranstaltungen stattfinden.

Musikschulen
Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  • ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden; bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m einzuhalten;
  • für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.

Bei musikalischen oder kulturellen Proben von Laien- und Amateurensembles richtet sich die Höchstzahl der Teilnehmer nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem Rahmenkonzept vorgegebene Mindestabstand (grundsätzlich 1,5 m, bei Blasinstrumenten und bei Gesang 2 m) zuverlässig eingehalten werden kann.

Hundeschulen
Solange eine 7-Tage-Inzidenz von 165 nicht überschritten wird, ist Präsenzunterricht an Hundeschulen unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Zwischen allen Beteiligten muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden.
  • Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Hierbei ist zu beachten:
Ein Testnachweis im obigen Sinne ist vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis. Selbsttests müssen vor Ort unter Aufsicht des Betreibers oder einer vom Betreiber beauftragten Person durchgeführt werden. Die jeweils einschlägigen Rahmenkonzepte sind zu beachten. 

Erleichterungen für geimpfte und genesene Personen
Folgende Erleichterungen gelten für vollständig geimpfte sowie für genesene Personen:

  • Negatives Testergebnis: Soweit ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und Bundesrecht nicht entgegensteht, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen. Dies gilt jedoch nicht für die speziellen Besuchs- und Schutzregelungen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen etc.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung: Die nächtliche Ausgangsbeschränkung findet auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.
  • Kontaktbeschränkung: Die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung. Wenn bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Vollständig gegen COVID-19 geimpft sind Personen, die

  • mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind,
  • über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und
  • bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Als genesen gilt, wer

  • über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
  • bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Des Weiteren gelten im Landkreis Aschaffenburg weiterhin folgende Maßnahmen:
Es gilt eine Maskenpflicht dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht.
Der Konsum von Alkohol ist an festgesetzten öffentlichen Orten untersagt.
(Quelle: LRA Aschaffenburg)

Landkreis Main-Spessart

Corona-Fallzahlen:
7-Tage-Inzidenz 23.07.2021: 7,9 -

Corona-Schutzimpfungen ohne Termin im Impfzentrum
Das Impfzentrum bietet erneut Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung an. Zur Beschleunigung des Ablaufes im Zentrum bitten wir aber, sich nach Möglichkeit bereits vorab unter www.impfzentren.bayernexterner Link zu registrieren. An folgenden Tagen sind diese Impfungen ohne Terminvereinbarung möglich :

Donnerstag 22.7.2021
ohne Termin: 10:30 bis 12:30
verfügbare Impfstoffe Astra und Moderna

Freitag 23.7.2021
ohne Termin: 12:00 bis 19:45
verfügbare Impfstoffe Biontec und Johnson

Samstag 24.7.2021
ohne Termin 09:15 bis 12:30
verfügbare Impfstoffe Moderna und Johnson

Wir bitten um Verständnis, dass Personen mit vereinbarten Terminen Vorrang haben. Der Impfstoff von Biontec kann ab 16 Jahren verabreicht werden, alle anderen ab 18 Jahren. Die benötigten Unterlagen (Aufklärungsbogen und Einwilligung-Anamnese) können auf der Seite https://impfzentrum-msp.deexterner Link im Vorfeld heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden. Auch dies trägt zu einem reibungslosen Ablauf bei.

Digitaler Impfnachweis vorerst doch nicht über das Impfzentrum des Landkreises erhältlich
Entgegen der Ankündigung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ist es vorerst nun doch nicht möglich, den digitalen Impfausweis in unserem Impfzentrum über das Registrierungsportal BayIMCO erstellen zu lassen. An einer Lösung wird seitens des Ministeriums gearbeitet. Bis dahin bitten wir die Impflinge sich mit ihrem Impfpass oder der Impfbescheinigung des Impfzentrums an eine zertifizierte Apotheke zu wenden. (Quelle: LRA Karlstadt)

Es gelten die Regeln der Dreizehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung
(Quelle: LRA Karlstadt)

Main-Tauber-Kreis

Corona-Fallzahlen:
Sieben-Tage-Inzidenz 23.07.2021: 25,7 ↑

Acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 16. Juni) - Corona-Hilfen für die Wirtschaft stehen weiter zur Verfügung
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 16. Juni, acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Großrinderfeld, Grünsfeld, Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in allen Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für ihre Kontakte wurde, sofern erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5114. (Quelle: LRA Tauberbischofsheim)

Aktuell geltende Regelungen im Main-Tauber-Kreis
Kontaktbeschränkungen
Treffen im privaten oder öffentlichen Raum sind wieder mit zehn Personen aus bis zu drei Haushalten erlaubt. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Zusätzlich dürfen fünf Kinder bis einschließlich 13 Jahre aus fünf weiteren Haushalten dazukommen. So sind Kindergeburtstage in kleinem Rahmen wieder möglich. Ebenso zählen bei den Kontaktbeschränkungen vollständig geimpfte und genesene Personen nicht zur Gesamtpersonenzahl.

Keine nächtliche Ausgangsbeschränkung
Nächtliche Ausgangsbeschränkungen gibt es im Main-Tauber-Kreis seit Freitag, 7. Mai, nicht mehr.

Einkaufen
Im Einzelhandel ist in Geschäften mit weniger als zehn Quadratmeter Verkaufsfläche maximal eine Kundin oder ein Kunde erlaubt. Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern und der Lebensmittelhandel dürfen eine Kundin oder einen Kunden pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche einlassen. Für die darüber hinausgehende Fläche gilt, dass eine Kundin oder ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt ist. Es gilt Maskenpflicht auch vor den Geschäften und auf den Parkplätzen. Der Zutritt muss gesteuert und Warteschlangen müssen vermieden werden. Besondere Verkaufsaktionen sind nicht erlaubt. Es sind weder die Vorlage eines negativen Tests noch „Click and Meet“ erforderlich.

Körpernahe Dienstleistungen
Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseurbetriebe sowie Kosmetik- und Nagelstudios oder Massagesalons dürfen öffnen. Bedingungen:

  • Nur mit vorheriger Terminbuchung
  • Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und der Dauer der Dienstleistung müssen alle Beteiligte medizinische Masken tragen. Ist dies nicht möglich (z.B. bei einer Rasur) wird ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest der Kund*innen benötigt.

Gastronomie und Beherbergungsbetriebe
Die Gastronomie darf von 6 bis 1 Uhr öffnen, innen mit einem Gast je 2,5 Quadratmeter und Tischen im Abstand von 1,5 Metern und außen unter Einhaltung der AHA-Regeln. Für die Bewirtung im Innenraum ist ein Nachweis über Impfung, Testung oder Genesung erforderlich; für die Außengastronomie ist kein Nachweis notwendig. Für Shisha- und Raucherbars gilt zusätzlich, dass Rauchen nur im Freien erlaubt ist. Zudem sind Feiern im Gastgewerbe bis zu 50 Personen erlaubt (ausgenommen Tanzveranstaltungen), wobei hier wieder innen und außen ein Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis gefordert werden muss. Liefer- und Abholdienste sind generell erlaubt.

Alle Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Für den Hotelaufenthalt muss ein Nachweis über einen negativen Schnelltest, eine vollständige Impfung oder eine überstandene Corona-Infektion vorgelegt werden. Hotelgäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.

Weitere Regelungen der Öffnungsstufen 2 und 3
Ohne Auflagen öffnen dürfen Archive, Büchereien, Bibliotheken, zoologische und botanische Gärten, Galerien, Gedenkstätten und Museen.

Aufgrund der Lockerungsstufen zwei und drei dürfen weitere Einrichtungen mit Test- und Hygienekonzept (tagesaktueller Corona-Test, Hygienemaßnahmen vor Ort sowie Kontaktdokumentation) öffnen. Genesene und Geimpfte sind grundsätzlich von der Pflicht zur Vorlage eines negativen Coronatests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Gleichwohl können Einrichtungen von dieser Regelung abweichen und einen negativen Test einfordern. Zudem gelten die Ausnahmeregelungen nur, wenn die betreffenden Personen keine akuten Symptome einer Corona-Infektion zeigen:

  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport ist in Sportanlagen, -stätten und -studios für eine Person pro zehn Quadratmeter innen und außen erlaubt.
  • Wettkampf-Veranstaltungen des Spitzen- und Profisports sowie Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports dürfen ohne Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden stattfinden. Hinzu kommen dürfen maximal 250 Zuschauerinnen und Zuschauer innen und 500 außen.
  • Kulturveranstaltungen (in Theatern, Opern, Kulturhäusern, Kinos und ähnlichem) dürfen innen bis 250 Personen und außen bis zu 750 Personen stattfinden.
  • Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen sowie Wellnessbereiche, Saunen und Schwimmbäder innen und außen dürfen öffnen und eine Person pro zehn Quadratmeter einlassen.
  • Touristische Veranstaltungen wie zum Beispiel Museumsführungen sind bis zu 20 Personen gestattet.
  • Vergnügungsstätten, Spielhallen, Wettvermittlung und ähnliches dürfen grundsätzlich von 6 bis 1 Uhr öffnen, mit einem Gast pro 2,5 Quadratmeter, 1,5 Meter Abstand, unter Einhaltung der AHA-Regeln und mit Rauchen nur im Freien. Jedoch ist zu beachten, dass auch die spezielleren Betriebsbedingungen aus dem Glücksspielrecht weiter gelten. Dies heißt, dass beispielsweise Spielhallen die Sperrzeit, welche ab 0 Uhr beginnt und um 6 Uhr endet, einhalten müssen.
  • Lehrveranstaltungen an Hochschulen und Akademien sind mit bis zu 250 Personen innen erlaubt.
  • Vortrags- und Informationsveranstaltungen dürfen mit bis zu 250 Personen innen und bis zu 750 Personen außen stattfinden.
  • Volkshochschulen, Musik-, Kunst-, Jugendkunst-, Tanz- und Ballettschulen sowie vergleichbare Einrichtungen dürfen innen und außen Unterricht für bis zu 20 Schülerinnen und Schüler abhalten.
  • Messen, Ausstellungen und Kongresse dürfen mit einer Person pro sieben Quadratmeter stattfinden.
  • Veranstaltungen wie nicht notwendige Gremiensitzungen oder Mitglieder- und Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. sind mit bis zu 250 Personen innen und 750 Personen außen erlaubt.
  • Darüber hinaus entfällt die Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen (wie zum Beispiel Freibäder).

Weitere Regelungen der Öffnungsstufe 1 ab 7. Juni
Öffnung/Durchführung erlaubt:

  • Mensen, Cafeterien und Betriebskantinen (1,5 Meter Abstand muss eingehalten werden).
  • Nachhilfeunterricht bis zehn Schülerinnen und Schüler
  • Einrichtungen der Tierpflege wie Tiersalons oder Tierfriseurbetriebe (eine Person pro 20 Quadratmeter).
  • Touristischer Verkehr wie Reisebusse, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Museumsbahnen und ähnliche (Start- und Zielort muss sich mindestens in Öffnungsstufe 1 befinden, maximal die Hälfte der vollen Besetzung)

(Quelle: LRA Tauberbischofsheim)

Landkreis Miltenberg

Corona-Fallzahlen:
7-Tage-Inzidenz 23.07.2021: 5,4 ↑

Zweitimpfung kann vorverlegt werden – Impfkampagne geht weiter

Der Landkreis Miltenberg weist darauf hin, dass es inzwischen möglich ist, Termine für die Zweitimpfung vorzuverlegen: Beim Corona-Impfstoff des Herstellers Moderna kann die Zweitimpfung vier Wochen nach der Erstimpfung erfolgen, beim Hersteller BioNTec bereits nach drei Wochen, bei AstraZeneca nach neun Wochen. Bei Kreuzimpfungen (AstraZeneca/ BioNTec oder AstraZeneca/Moderna) beträgt der Abstand vier Wochen. Gleichzeitig setzt der Landkreis Miltenberg unter dem Motto „Was ihr wollt, wann ihr wollt“ –seine aktuelle Impfkampagne fort, die neben den Impfungen im Impfzentrum Miltenberg auch dezentrale Impfungen in mehreren Orten des Landkreises vorsieht. So geht es:

Impfen im Impfzentrum: Nach wie vor ist es möglich, sich ohne festen Termin im Impfzentrum in der Breitendieler Straße in Miltenberg erstimpfen zu lassen – geöffnet ist jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 16 Uhr. Einfacher geht das Impfen nicht: Kommen, sich den Impfstoff seiner Wahl aussuchen (BioNTech, Moderna, Johnson&Johnson oder AstraZeneca) und sich impfen lassen. Bereits vereinbarte Termine bleiben gültig. Wer eine Zweitimpfung beim Haus- oder Facharzt nicht wahrnehmen kann, erhält auch diese Impfung im Impfzentrum mit dem passenden Impfstoff.
Impfen im Impfbus: Weiterhin gibt es das Impfangebot in mehreren Orten im Landkreis Miltenberg. Der Impfbus macht jeweils von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr auf Supermarkt-Parkplätzen in der Region Station. Ausgewählt werden kann zwischen den Impfstoffen BioNTech (Zweifachimpfung) oder Johnson&Johnson (Einmalimpfung). Diese Termine sind bestätigt:

Montag, 26. Juli: Netto-Markt Mömlingen
Dienstag, 27. Juli: Netto-Markt Erlenbach
Mittwoch, 28. Juli: Netto-Markt Kleinwallstadt
Donnerstag, 29. Juli: Penny-Markt Kleinheubach
Freitag, 30. Juli: Edeka-Markt Amorbach

Mitzubringen ist zur Impfung lediglich ein amtliches Lichtbilddokument (etwa ein Personalausweis oder ein Führerschein). Die Impfung wird in den Impfpass eingetragen, wenn dieser mitgebracht wird.

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 29 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kam eine Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 47 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden zwei Personen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine intensivpflichtig. Es gab bisher 129 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 6.120 Fälle. Die Sieben-TageInzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 8,5 (Quelle: RKI, Stand 30. Juni, 3:14 Uhr). Dem Gesundheitsamt Miltenberg sind drei weitere Fälle mit gesamtgenomsequenziert bestätigter Delta-Variante B.1.617.2 gemeldet worden. Darunter befindet sich auch der am 23. Juni 2021 kommunizierte Verdachtsfall. In Summe sind bisher fünf Fälle der DeltaVariante B.1.617.2 im Landkreis Miltenberg bestätigt. Die Personen sind größtenteils schon negativ getestet aus der Isolation entlassen, da die Befunde der aufwändigen Gesamtgenomsequenzierung mit einem zeitlichen Verzug eingehen. Alle Hygiene- und Quarantänemaßnahmen wurden wie erforderlich vollzogen.

Kühlkette unterbrochen – Impfstoff verworfen – Impftermine aber gesichert
Durch eine Unterbrechung der Kühlkette mussten am Dienstag, den 29.06.2021, am Impfzentrum Miltenberg 167 Ampullen (Vials) des Impfstoffes des Herstellers BioNTech/Pfizer verworfen werden. Nach Anlieferung durch den Transportdienstleister des Freistaates Bayern wurde der Impfstoff im Vier-Augen-Prinzip am Impfzentrum in Miltenberg geprüft, nach Hersteller und Charge sortiert und etikettiert. Bei der Zuführung zur Kühlung geriet eine Umverpackung aus dem Aufmerksamkeitsbereich des zuständigen Mitarbeiters. Hierdurch entstand eine Unterbrechung der Kühlkette, sodass der betroffene Impfstoff nur noch wenige Stunden zur Anwendung gebracht werden konnte. 167 Ampullen mussten nach Ablauf der herstellerseitig empfohlenen Lagerdauer außerhalb der Kühlung verworfen werden. „Wir bedauern den Vorfall sehr, die Patientensicherheit hat jedoch höchste Priorität. Der Impfbetrieb kann dennoch uneingeschränkt fortgeführt werden“, so Björn Bartels, Leiter des Impfzentrums. Vereinbarte Impftermine zur Erst- und Zweitimpfung bleiben unverändert bestehen. Bisher nicht gebuchte Impftermine wurden aus dem Impfangebot entnommen und werden in der nächsten Woche durch eine Ersatzlieferung des Freistaates Bayern erneut angeboten. Ebenso gibt es für bereits eingeladene Bürgerinnen und Bürger tagesaktuell weitere freie Termine zur Erstimpfung unter www.impfzentren.bayern.

Wieder Erstimpfungen möglich
Nach aktuellem Stand erhielten im Landkreis Miltenberg insgesamt 58.691 Menschen ihre Erstimpfung gegen Covid-19 sowie 35.262 Personen die Zweitimpfung. Hiervon erhielten 37.937 Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung und 24.177 Personen die Zweitimpfung im Impfzentrum und über die mobilen Teams. In den Hausarztpraxen im Landkreis erhielten 20.754 Personen die Erst- und 11.085 Personen die Zweitimpfung. Für eine Impfung im Impfzentrum haben sich 16.955 Personen registriert. Davon gehören 19 Personen zur Priorisierungsstufe 1, 760 Personen zur Priorisierungsstufe 2, 4.935 Personen zur Priorisierungsstufe 3, die restlichen zur Prioritätsstufe 4. In dieser Woche erhielt der Landkreis zum Ausgleich der Impfschere zwischen den Ballungsräumen und den ländlichen Räumen in Bayern ein Kontingent an Sonderimpfdosen, welches in dieser Woche für Erstimpfungen herangezogen wird. Insgesamt stehen in dieser Woche 600 Erstimpfungen an. Weiterhin besteht die Möglichkeit, über die sogenannte „Impfbrücke“ einen kurzfristigen Termin zur Erstimpfung erhalten. Dabei handelt es sich um übrig gebliebene Impfdosen, weil jemand nicht erschienen ist oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnte. Über die „Impfbrücke“ besteht für Impfregistrierte, die noch keine Corona-Erstimpfung erhalten haben, eine Gelegenheit, möglicherweise kurzfristig geimpft zu werden. Wer teilnehmen möchte, registriert sich zunächst unter https://impfzentren.bayern/citizen, anschließend ist die Anmeldung unter https://forms.office.com/r/bHVqVVaGBa zur „Impfbrücke“ möglich. Bereits registrierte Personen können sich direkt zur „Impfbrücke“ anmelden. Damit ausschließlich Personen informiert werden, die noch keine Erstimpfung erhalten haben, werden in jeder Woche nur die Personen berücksichtigt, die sich jeweils in der Vorwoche über das Online-Formular der „Impfbrücke“ registriert haben. Ältere Einträge werden gelöscht. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, sich jede Woche erneut für die Folgewoche zu registrieren.

Schnelltestbusse fahren vorerst zum letzten Mal
In der kommenden Woche werden die Schnelltestbusse vorerst zum letzten Mal durch den Landkreis Miltenberg touren. Aufgrund der niedrigeren Inzidenzen sowie einem großflächigen Angebot an Testmöglichkeiten ist die Nachfrage an den mobilen Teststationen so stark zurückgegangen, dass das Landratsamt dieses Testangebot nach dem 26. Juni 2021 vorerst einstellt. Landrat Scherf bedankt sich herzlich bei den Kooperationspartnern - der Firma Ehrlich-Touristik, der Park-Apotheke Miltenberg und der Franken-Apotheke Wörth a.Main. Seit dem 9. April 2021 war der erste Schnelltest-Bus, seit dem 26. April 2021 der zweite Schnelltest-Bus im Einsatz. Es wurden Haltepunkte sowohl im südlichen als auch im nördlichen Teil des Landkreises Miltenberg angefahren. Scherf führt aus: „Wir sind froh, auf solche kompetenten und zuverlässigen Partner zurückgreifen zu können. In Zeiten der Pandemie wurde gemeinschaftlich dieses mobile Angebot für den gesamten Landkreis ins Leben gerufen, um frühzeitig Infektionsketten unterbrechen zu können und neben dem PCR-Zentrum und den Schnelltestzentren auch ein lokales Testangebot anzubieten - oft in fußläufiger Entfernung vom Wohn- oder Arbeitsort. Mein spezieller Dank gilt all den Apotheken im Landkreis Miltenberg, die an der Seite von Ärzten, medizinischem Personal, dem BRK und THW einen großartigen Dienst leisten. Neben dem Angebot an Schnelltestmöglichkeiten oder aktuell dem Ausstellen digitaler Impfausweise bieten auch außerhalb von Pandemiezeiten Apotheken kompetente Beratung und Service an, die unverzichtbare Bausteine in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Miltenberg darstellen.“ Sollten die Inzidenzen und die Nachfragen wieder steigen, ist ein Aufleben der Schnelltestbusse geplant, versichert Scherf.

Zusätzlicher Impfstoff für den Landkreis angekündigt
Das Landratsamt Miltenberg erhält eine Sonderzuweisung an Impfstoff gegen Covid-19 zum Ausgleich niedriger Impfquoten der Hausärzte. In den vergangenen Wochen hatte Landrat Jens Marco Scherf gemeinsam mit dem Bayerischen Landkreistag auf eine sich öffnende Impfschere in Bayern hingewiesen: „Gemeinsam haben wir Berlin und München darauf aufmerksam gemacht, dass durch die Verlagerung der Erstimpfungen auf die Arztpraxen in den Großstädten aufgrund einer höheren Praxendichte spürbar mehr Menschen geimpft werden können. Ich freue mich, dass die Forderung nach Ausgleichslieferungen an die Impfzentren für betroffene Landkreise nun Folge geleistet wird. In den kommenden zwei Wochen erhalten wir knapp 1.200 zusätzliche Impfdosen, womit knapp 600 Menschen im Landkreis Miltenberg zusätzlich mit einer Erst- und Zweitimpfung versorgt werden können.“ (Quelle LRA Miltenberg)

Impfstatus im Landkreis Miltenberg – Impfzentrum wieder geöffnet
Nach aktuellem Stand erhielten im Landkreis Miltenberg 36.818 Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung und 21.010 Personen die Zweitimpfung im Impfzentrum und über die mobilen Teams. In den Hausarztpraxen im Landkreis erhielten weitere 19.513 Personen die Erst- und 8.343 Personen die Zweitimpfung. Damit haben nun 56.331 Personen des Landkreises Miltenberg die Erstimpfung und 29.353 Personen der Bevölkerung die Zweitimpfung erhalten. Ab sofort werden diese absoluten Zahlen nicht mehr in Relation zur Einwohnerzahl des Landkreises Miltenberg gesetzt, da bei den Impfmöglichkeiten bei Haus- und Betriebsärzten dem Landratamt eine Zuordnung zur Landkreisbevölkerung nicht möglich ist. Es haben sich zur Zeit 17.962 Personen für die Impfung im Impfzentrum registriert, aber noch keine Einladung zu einem Impftermin erhalten. Davon gehören 8 Personen zur Priorisierungsstufe 1, 1.202 Personen zur Priorisierungsstufe 2, 6.468 Personen zur Priorisierungsstufe 3, die restlichen 10.284 Personen zur Prioritätsstufe 4. Weitere 2.614 Bürgerinnen und Bürger haben zwar eine Einladung erhalten, konnten aber noch keinen Impftermin vereinbaren. Das Impfzentrum Miltenberg hat ab Montag, den 14. Juni 2021 wieder geöffnet und wird in dieser Woche (bis einschließlich Sonntag, 20. Juni 2021) 4.500 Impfdosen verimpfen. Davon sind etwa 1.000 Impfdosen für Erstimpfungen vorgesehen, die restlichen rund 3.500 Dosen für Zweitimpfungen. Verimpft werden die Impfstoffe Moderna, BioNTec sowie AstraZeneca für über 60-Jährige. (Quelle LRA Miltenberg)

Die aktuell geltenden Regelungen in Kurzform:

Kontaktbeschränkungen: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich zehn Personen aus maximal drei Haushalten, bei Inzidenz unter 50 zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Schulen und Kindertagesstätten: Seit Montag, 7. Juni, findet in Gebieten mit Inzidenz unter 50 Präsenzunterricht für alle Schulen statt – also aktuell auch im Landkreis Miltenberg. Vom 21. Juni an gilt dies auch für Regionen mit einer Inzidenz unter 100. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden, ansonsten müssen weiter Masken getragen werden. Unabhängig von der Inzidenz, müssen alle Schülerinnen und Schüler pro Woche zweimal getestet werden. Das Testergebnis wird auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden, etwa für Sport und sonstige Tätigkeiten. Die Kindertagesstätten kehren ebenfalls zum Normalbetrieb zurück.

Einzelhandel: Geschäfte dürfen bei einer Inzidenz unter 100 öffnen, wenn sie die Auflagen einhalten: Sie müssen ein Hygienekonzept erstellen, außerdem darf nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter auf den ersten 800 Quadratmetern der Verkaufsfläche eingelassen werden. Für die Verkaufsfläche, die 800 Quadratmeter übersteigt, darf nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter eingelassen werden. Terminvereinbarungen sind nicht mehr notwendig.
Märkte, die keinen Volksfestcharakter aufweisen, können unter freiem Himmel wieder sämtliche Waren verkaufen.

Gastronomie: Auch die Innengastronomie wird geöffnet. Gastwirtschaften können drinnen und draußen bis 24 Uhr öffnen, sofern die Inzidenz unter 100 liegt. Bei einer Inzidenz von unter 50 ist kein Negativtest notwendig, bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist er erforderlich. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen allen Gästen, soweit diese nicht an einem Tisch sitzen, gewährleistet ist. Auch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung, wie oben erläutert. In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, Maskenpflicht. Auch Gäste müssen FFP2-Masken tragen, wenn sie den Tisch verlassen. Reine Schankwirtschaften im Innenbereich bleiben geschlossen.

Beherbergungen: Zimmer können an alle Personen vergeben werden, die sich nach den allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (zehn Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus maximal drei Haushalten). Diese Regelung gilt auch für Campingplätze. In Gebieten mit einer Inzidenz unter 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft – nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden – einen negativen Test vorweisen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 muss alle 48 Stunden ein Test vorgelegt werden.

Freizeiteinrichtungen: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoor- Spielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 benötigen die Besucherinnen und Besucher einen Negativtest. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden, wenn sie ausreichend Platz bieten, um den Mindestabstand zu gewährleisten.

Private und öffentliche Veranstaltungen/Feste: Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (etwa Geburtstags-, Hochzeits- und Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen) sind wieder möglich. Voraussetzung ist, dass bei einer Inzidenz unter 50 im Außenbereich höchstens bis 100, drinnen höchstens bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts) zusammenkommen. Die Personenzahl wird beschränkt, sollte die Inzidenz zwischen 50 und 100 liegen: Dann sind draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen zulässig. In diesem Fall müssen nicht Geimpfte oder Genesene zusätzlich einen negativen Test vorlegen.

Gottesdienste:
Wenn die Inzidenz unter 100 liegt, ist Gemeindegesang erlaubt. Innen besteht weiterhin FFP2-Maskenpflicht. Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.

Sport:
Sport (kontaktfrei und Kontaktsport) ist in allen Gebieten mit einer Inzidenz unter 100 ohne feste Gruppenobergrenzen innen und draußen möglich. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen nur Personen mit einem aktuellen negativen Test teilnehmen. Bei fester Bestuhlung dürfen bis zu 500 Personen unter freiem Himmel zuschauen.

Besuch in Alten- und Pflegeeinrichtungen: Die Testpflicht für Besucher von Alten- und Pflegeheimen entfällt in Gebieten mit Inzidenz unter 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind im Innenbereich mit 25 Personen, im Außenbereich mit 50 Personen zulässig.

Weitere Informationen: Nachzulesen sind alle Regelungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in ausführlicher Form im Internet unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-384/ .

(Quelle: LRA Miltenberg)

Neckar-Odenwald-Kreis

Corona-Fallzahlen:
Sieben-Tage-Inzidenz 23.07.2021 0,7 -

Weitere Flexibilisierung: Kreisimpfzentrum bietet ab sofort Erste- und Zweitimpfungen ohne Terminvereinbarung an
Das Impfen im Neckar-Odenwald-Kreis wird noch einfacher: Das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach passt mit sofortiger Wirkung das Impfkonzept weiter an und bietet die Möglichkeit, Erstimpfung an allen Öffnungstagen ohne vorherige Terminbuchung zu erhalten. Bisher war dies nur an bestimmten Tagen möglich. Bereits gebuchte Impftermine behalten natürlich ihre Gültigkeit. Ebenso können an allen Öffnungstagen auch Zweitimpfung ohne Terminvereinbarung wahrgenommen werden, sofern der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene zeitliche Mindestabstand eingehalten wird. Dieser Mindestimpfabstand muss jedoch zwingend beachtet werden, auch um eine Abweisung vor Ort aus medizinischen Gründen zu vermeiden. Der minimale Impfabstand bei Impfungen mit Biontech beträgt drei Wochen, bei Moderna sind es vier Wochen. Sofern eine Kreuzimpfung vorliegt (AstraZeneca und anschließend Biontech bzw. Moderna), beträgt der Impfabstand ebenfalls mindestens vier Wochen. Wird nach einer AstraZeneca-Erstimpfung auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca gewünscht, beträgt der Impfabstand hier neun bis zwölf Wochen. Auch hier gilt: Bereits gebuchte Zweit-Impftermine behalten ihre Gültigkeit. Zu den Kreuzimpfungen gibt das Kreisimpfzentrum folgende Hinweise: Personen, die bei der Erstimpfung den Impfstoff AstraZeneca erhalten haben, können auf Wunsch unabhängig ihres Alters mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna zweitgeimpft werden. Diese Kreuzimpfung ist allerdings nur in Verbindung mit einer vorherigen Erstimpfung mit AstraZeneca möglich. Personen, die bei der Erstimpfung Biontech oder Moderna erhalten haben, müssen bei der Zweitimpfung mit dem Wirkstoff der ersten Impfung geimpft werden.

Das KIZ bittet deshalb darum, dies bei der Auswahl der Impftage zu berücksichtigen: Verimpft werden kann lediglich der in der Wochenübersicht auf der Website des Landratsamts unter www.neckar-odenwald-kreis.de für den jeweiligen Tag genannte Impfstoff.

Kreisimpfzentrum: Ausreichend mRNA-Impfstoffe für Zweitimpfungen vorhanden – Neue Landesvorgaben werden umgesetzt
Basierend auf aktuellen Informationen über Liefermengen kann das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach nun allen Personen, die derzeit einen gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermin haben, zusagen, dass diese stattdessen eine Impfung mit einem Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen. Dies gilt unabhängig vom Alter. Damit setzt das KIZ die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vollständig um, gemäß der nach einer AstraZeneca-Erstimpfung ein mRNA-Impfstoff für die zweite Impfdosis gewählt werden soll. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, wie geplant den Impfstoff von AstraZeneca für die Zweitimpfung zu erhalten.

Kreisimpfzentrum bietet am Freitagvormittag Johnson & Johnson-Impfungen ohne Terminanmeldung an
Das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach bietet am Freitag, den 9. Juli erstmals Impfungen ohne Termin an. Bürgerinnen und Bürger können in der Zeit zwischen 7:30 Uhr und 12:30 Uhr ohne eine Anmeldung in das KIZ kommen, wo sie nach einer ärztlichen Beratung eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen. Andere Impfstoffe stehen für die Impfaktion nicht zur Verfügung. Mitzubringen sind für die Impfung lediglich der Impfpass und ein gültiger Ausweis. Je nach Zuspruch sind Wartezeiten möglich. Die bereits für Freitagvormittag fest gebuchten Impftermine blieben natürlich bestehen.

Neue Corona-Verordnung: Inzidenzstufe 1 bringt ab Montag erhebliche Lockerungen im Neckar-Odenwald-Kreis

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung des Landes komplett überarbeitet. Entsprechend der neuen Regelungen hat das Gesundheitsamt am Sonntag bekannt gemacht, dass die vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis den Schwellenwert von 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten hat. Daher gelten ab Montag, 28. Juni die erheblichen Lockerungen der Inzidenzstufe 1. So sind Treffen im privaten oder öffentlichen Raum mit 25 Personen erlaubt. Nachweislich Getestete, Geimpfte oder Genesene werden nicht mitgezählt. Private Veranstaltungen, beispielsweise Trauungen oder Geburtstage, können im Freien ohne Masken- oder Abstandspflicht mit bis zu 300 Personen durchgeführt werden. In geschlossenen Räumen ist dies nur erlaubt, wenn alle Personen nachweislich geimpft, genesen oder getestet sind.

Öffentliche Veranstaltungen, beispielsweise Konzertaufführungen oder Flohmärkte, können im Freien ohne Masken- oder Abstandspflicht mit bis zu 300 Personen durchgeführt werden. Besteht zusätzlich Maskenpflicht dürfen im Freien sogar bis zu 1.500 Personen teilnehmen. In geschlossenen Räumen sieht die Inzidenzstufe 1 unterschiedliche Modelle vor, die es zum Teil erlauben, Veranstaltungen ohne Abstandspflicht durchzuführen. In Freizeiteinrichtungen, beispielsweise Schwimmbädern und Freizeitparks, wiederum gelten im Freien oder in geschlossenen Räumen keine Beschränkungen hinsichtlich der Personenanzahl. Gleiches gilt für Bibliotheken, Büchereien, Archive, Museen, Galerien sowie Gedenkstätten. Weiterhin gelten beim Besuch von Veranstaltungen oder öffentlicher Einrichtungen die örtlichen Hygienekonzepte. Auch die Kontaktdaten müssen erfasst werden. Für den Einzelhandel sowie Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr bestehen keine besonderen Regelungen, wenn ein Hygienekonzept vorliegt. Auch in der Gastronomie, in der Beherbergung und in Vergnügungsstätten bestehen keine besonderen Regelungen oder Begrenzungen der Personenzahl, wenn ein Hygienekonzept vorliegt und die Kontaktdaten erfasst werden. In Schulen, Kindertagesstätten und der Kindertagespflege findet weiterhin Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Beim Sport im Freien oder in geschlossenen Räumen bestehen keine besonderen Einschränkungen. Für Wettkampfveranstaltungen gelten separate Bedingungen.

Die Inzidenzstufe 1 trägt dem glücklicherweise entspannten Infektionsgeschehen im Kreis Rechnung. Die Regelungen ziehen aber auch ganz klare Grenzen für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Überschreitet der Kreis also an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, werden Lockerungen zum Teil wieder zurückgenommen. Es gilt dann die Inzidenzstufe 2. Nähere Informationen zu den Regelungen des Landes sind unter folgenden Links abrufbar:

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210625_9.CoronaVO.pdf

Corona-Unterstützungsleistung: Gesundheitsamt verabschiedet Soldaten
Mosbach. Die Bundeswehr hat den Corona-Einsatz im Landratsamt beendet. Deshalb wurden nun auch die Soldaten des Jägerbataillons 291 der Deutsch-Französischen Brigade aus dem französischen Illkirch-Graffenstaden von Mitarbeitern des Gesundheitsamts mit der Überreichung eines Präsents verabschiedet. Diese hatten erst Ende Mai die Soldaten des Logistikbataillons 461 aus Walldürn abgelöst. Aufgrund der niedrigen Fallzahlen ist das Gesundheitsamt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht länger auf die Unterstützung der Bundeswehr angewiesen. Die notwendigen Tätigkeiten können wieder ausschließlich mit eigenem Personal sichergestellt werden. Die Unterstützungsleistung umfasste insbesondere das Führen von Erstgesprächen mit infizierten Personen sowie die Kontaktpersonennachverfolgung. (Quelle NOK)

Coronavirus in Hardheimer Gemeinschaftsunterkunft bisher erfolgreich eingedämmt
Mosbach/Hardheim. In der Gemeinschaftsunterkunft des Kreises in Hardheim wurde am vergangenen Wochenende ein Corona-Fall festgestellt. Wie bei allen anderen Gemeinschaftseinrichtungen auch hat das Gesundheitsamt dann umgehend die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus eingeleitet. Dazu gehörte das Verhängen einer Quarantäne für die gesamte Unterkunft, die Sicherstellung der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und das Abstreichen der Kontaktpersonen. Zudem wurde entschieden, eine Impfung denjenigen anzubieten, die bisher noch nicht geimpft waren, um auch so die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung zu reduzieren. Eine solche Strategie hatte schon in anderen Gemeinschaftseinrichtungen zur Viruseindämmung beigetragen.
Glücklicherweise zeigen die Abstrichergebnisse am Mittwoch, dass zum derzeitigen Zeitpunkt keine weiteren Ansteckungen unter Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden konnten. Dies ist sicherlich auch ein Ergebnis des schnellen Krisenmanagements in der Einrichtung. Der Dank des Gesundheitsamts geht dabei insbesondere an die Praxis Seitz in Hardheim, die unter anderem die Abstriche und Impfungen vorgenommen hat, sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts in der Unterkunft. Landrat Dr. Achim Brötel, Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert und Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr danken der Bundeswehr für die wertvolle und rasche Unterstützung in schwierigen Zeiten und die sehr gute Zusammenarbeit vor Ort. (Quelle NOK)

Im Neckar-Odenwald-Kreis gelten gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Regelungen der Öffnungsstufe 3 für Stadt- und Landkreise sowie die zusätzlichen Lockerungen bei einer Inzidenz unter 50 und unter 35.

Das Landratsamt hat im Folgenden wesentliche Punkte für die Bürgerinnen und Bürger zusammengefasst. Alle betroffenen Einrichtungen werden gebeten, sich über die Bedingungen für die eigene Branche genau zu informieren und diese an Kunden, Besucher und Teilnehmer von Angeboten zu kommunizieren. Detaillierte Informationen finden Sie zudem hier:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210603_auf_einen_Blick.pdf

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/weitere-lockerungen-und-erleichterungen-ab-7-juni/

(Quelle: LRA Mosbach)

Odenwaldkreis

Corona-Fallzahlen:
Sieben-Tage-Inzidenz 23.07.2021: 11,4 ↑

Über 69.000 Impfdosen im Odenwaldkreis verimpft
Im Impfzentrum in Erbach wurden bis einschließlich 14. Juni insgesamt 49.074 Impfungen zum Schutz vor dem Corona-Virus verabreicht. Davon waren 31.492 Erst- und 17.582 Zweitimpfungen. Außerdem wurden laut dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration von Odenwälder Ärzten bis einschließlich Kalenderwoche 23 20.108 Impfdosen verabreicht (13.490 Erst- und 6.193 Zweitimpfungen sowie 425 Einmalimpfungen). Insgesamt sind somit 44.982 Odenwälderinnen und Odenwälder einmal sowie 23.775 zweimal geimpft. Außerdem haben 425 Personen eine Impfung erhalten, die für den vollständigen Schutz auf Grund des Impfstoffs nur eine Impfung benötigen. Daraus ergibt sich, dass 69.182 Impfdosen im Odenwaldkreis verimpft worden sind.

Einführung des digitalen Corona-Impfnachweises
Statt den gelben Impfpass der Weltgesundheitsorganisation WHO ständig bei sich tragen zu müssen, können Corona-Geimpfte ihre Immunisierung künftig per Handy nachweisen und so gegebenenfalls Freiheiten bei Reise, Sport, Gastronomie oder Kultur genießen. Das Land Hessen hat angekündigt, dass den hessischen Impfzentren Stück für Stück die technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, den digitalen Impfnachweis für die Corona-Schutzimpfung zu erstellen. Dem Impfzentrum in Erbach fehlt aktuell noch das Zertifikat, um die Software nutzen zu können. In Zukunft erhalten Bürgerinnen und Bürger, die ihre Impfung im Impfzentrum verabreicht bekommen, auf speziellen Wunsch neben der Eintragung im Impfausweis auch einen Barcode. Dieser kann dann mit dem Smartphone in der Corona-Warn-App oder der App CovPass abgescannt werden, um die Impfdaten lokal auf dem Handy zu speichern und darüber seinen Impfschutz nachzuweisen.
Im Impfzentrum in Erbach wurden bereits mehr als 19.000 Menschen vollständig gegen Corona geimpft, sie könnten den digitalen Impfpass entsprechend nutzen. Aufgrund der großen Anzahl ist es dem Impfzentrum nicht möglich, die Nachweise für diese Personengruppe manuell vor Ort zu erzeugen. Wer seine Impfungen im Zentrum bereits vor der Einführung des digitalen Nachweises erhalten hat, bekommt den QR-Code per Post vom Land Hessen zugesendet. Das kann allerdings noch einige Tage dauern. Es ist nicht möglich aber auch nicht nötig, erneut ins Impfzentrum zu kommen, um den Code abzuholen.
Personen, die in einer Arztpraxis geimpft wurden, können sich für den digitalen Impfnachweis an die Praxis wenden. Allerdings werden die Arztpraxen erst nach und nach an das System angeschlossen, so dass es zu Verzögerungen bei der Ausstellung kommen kann.
Ab heute (14. Juni) ist es außerdem möglich, sich seinen persönlichen Code in Apotheken generieren zu lassen. Auf dem Portal https://www.mein-apothekenmanager.de, auf dem sich schon jetzt Schnelltest-Apotheken finden lassen, können Verbraucherinnen und Verbraucher dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.
Von keiner der ausstellenden Stellen erfolgt eine telefonische Kontaktaufnahme zu geimpften Personen. Bekommt man den elektronischen Impfausweis telefonisch angeboten und soll dafür Geld überweisen, ist von einem Betrug auszugehen, der der Polizei gemeldet werden sollte.
Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein ergänzendes Angebot. Der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ oder die Ersatzbescheinigung ist weiterhin möglich und allein gültig. (Quelle: LRA Erbach)

Seit 2. Juni 2021 gilt die Stufe zwei des Landeskonzepts. Stufe 2 greift in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz nach Erreichen von Stufe 1 weitere 14 Tage unter 100 ist oder sobald die Inzidenz fünf Tage unter 50 liegt ab dem nächsten Tag.

Kita
Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Schule
Jahrgangsstufen 1-13: Präsenzunterricht (eingeschränkter/angepasster Regelbetrieb) mit Testpflicht zweimal pro Woche

Alten- und Pflegeheime
Bisherige Regelung: Vollständig geimpfte Personen und Genesene brauchen keinen Test mehr (gilt bereits ab 12. Mai 2021)
keine Maskentragepflicht bei Besuchen von vollständig geimpften Bewohnenden im Bewohnerzimmer (gilt bereits ab 12. Mai 2021)
keine Beschränkung der Besucherzahl pro Tag (gilt bereits ab 15. Mai 2021)

Kinder- und Jugendarbeit (inkl. Ferienbetreuung)
In Gruppen bis 50 Personen möglich. Betreuungspersonen sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit (gilt ab 29. Mai 2021).

Kontaktregeln
Zwei Hausstände (unbegrenzte Zahl) oder 10 Personen über 14 Jahren unabhängig vom Hausstand (plus Geimpfte/Genesene)

Alkoholkonsum
Verbot auf publikumsträchtigen Plätzen (außerhalb der Gastronomie)

Erweiterte Maskenpflicht
Alle öffentlich zugänglichen Gebäude, Fußgängerzonen, generelle Empfehlung der medizinischen Maske Innenräume und immer, wenn die Mindestabstände nicht gehalten werden können

Veranstaltungen, (größere) Zusammenkünfte, Kulturangebote (Kino, Theater, Konzerte)
Zulassung von Veranstaltungen bis 200 (ungeimpfte) Teilnehmer außen und 100 (ungeimpfte) Teilnehmern innen mit tagesaktuellem Test (nur noch innen, außen nur noch eine Empfehlung) und strengen Abstands- und Hygienevorgaben sowie Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch), das Gesundheitsamt kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen gestatten.

ÖPNV und öffentlicher Fernverkehr
Maskenpflicht

Arbeitsgestaltung
Regeln aus der Bundesnotbremse bis 30.6.

Freizeit- und Amateursport
Generelle Zulassung von Mannschaftssport unter strengen Hygienevorgaben - Empfehlung: tagesaktueller Test; Öffnung Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen mit Personenbegrenzung und Zutrittsregelung sowie Terminvereinbarung, ebenfalls Testempfehlung

Spielbanken, Spielhallen, Wettvermittlungsstellen
Öffnung mit tagesaktuellem Test und strengen Abstands- und Hygieneregeln (Maskenpflicht für Personal sowie Gäste bis zum Platz, ausreichend Tischabstände, Tischregeln entsprechend Kontaktregel), Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch)

Kultur- und Freizeiteinrichtungen
Öffnung aller Innenräume von Freizeiteinrichtungen (z.B. auch Freizeitparks) mit tagesaktueller Testempfehlung und Abstands- und Hygienevorgaben

Verkaufsstätten, Einzelhandel
Öffnung des gesamten Einzelhandels nach den Regeln für Geschäfte der Grundversorgung plus Empfehlung tagesaktueller Test, Maskenpflicht

Clubs, Diskotheken
Öffnung als Bar/Gastronomie mit tagesaktuellem Test, s.u.

Gastronomie
Öffnung der Innengastronomie mit tagesaktuellem Test und strengen Abstands- und Hygieneregeln (Maskenpflicht für Personal sowie Gäste bis zum Platz, ausreichend Tischabstände, Tischregeln entsprechend Kontaktregel), Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch)

Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze
Unter Auflagen geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen: Auslastung max. 75 Prozent, Test bei Anreise und zwei Mal pro Woche

Hochschulen
Hybridbetrieb mit Fokus auf mehr Präsenz

Körpernahe Dienstleistungen
Strenge Hygienevorgaben, Terminpflicht und Kontaktdatenerfassung, tagesaktueller Test als Empfehlung

Prostitutionsstätten
Geschlossen

Ausgangsbeschränkungen
keine
Ausführlichere Information dazu und zu weiteren Regelungen gibt es auf der Seite https://soziales.hessen.de.

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Corona-Hotline Bayern: 089 / 122 220
Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)
Stadt Aschaffenburg

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwaldkreis)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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