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Corona-NEWSticker | Update 22.01.2021 14:31 Uhr
Mehr als 50.000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn +++ Höchste Inzidenz laut RKI im Landkreis Aschaffenburg

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+++ Meldungen 22. Januar 2021 +++

Weltweit

14:27 Uhr: Biden will per Erlass neue Hilfen in Corona-Krise durchsetzen
Der neue US-Präsident Joe Biden will per Erlass neue Hilfen für die Bevölkerung in der Corona-Krise einführen, während Pläne für ein neues riesiges Konjunkturpaket auf Widerstand im Senat treffen. Dazu gehört eine bessere Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln, wie das Weiße Haus mitteilte. Außerdem wolle Biden durchsetzen, dass Arbeitnehmer, die ihre Jobs wegen Corona-Risiken aufgeben, Arbeitslosengeld bekommen. Zudem werde er das Finanzministerium anweisen, die Übermittlung beschlossener Direktzahlungen an Einwohner zu verbessern. (Quelle: Tagesschau) 

12:51 Uhr: Hohe Übersterblichkeit an Weihnachten
In der Woche über Weihnachten sind in Deutschland etwa 31 Prozent oder 5832 Menschen mehr gestorben als im Durchschnitt der Vorjahre. Insgesamt starben vom 21. bis zum 27. Dezember mindestens 24.470 Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte - davon laut Robert Koch-Institut 5040 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion. Bereits in der Woche davor hatten die Sterbefallzahlen um 26 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 gelegen. In besonders vom Corona betroffenen Sachsen habt sich die Zahl der Sterbefälle in der 52. Kalenderwoche im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre sogar mehr als verdoppelt - laut Statistikamt um 114 Prozent. Auch Baden-Württemberg verzeichnete einen Anstieg um 30 Prozent, Bayern ein Plus von 35 Prozent und Brandenburg von 60 Prozent. Übersterblichkeit in der Weihnachtswoche gab es demnach auch in Hessen (+36 Prozent), Sachsen-Anhalt (+46 Prozent) und Thüringen (+62 Prozent). (Quelle: Tagesschau) 

12:28 Uhr: 400 Gäste: Londoner Polizei löst Hochzeitsfeier auf
Die britische Polizei hat bei der Kontrolle der Corona-Auflagen eine Hochzeitsfeier mit fast 400 Gästen in London aufgelöst. Es habe sich um einen "völlig inakzeptablen Verstoß" gegen das Gesetz gehandelt, sagt ein Polizeisprecher. Gemäß der zu Beginn des Jahres verschärften Lockdown-Maßnahmen sind nur Zusammenkünfte von sechs Personen erlaubt, Hochzeitsfeiern dürfen nur unter "außergewöhnlichen Umständen" stattfinden. Die Polizei war wegen der Feier in einer Schule in Stamford Hill im Norden der britischen Hauptstadt alarmiert worden. Die Fenster waren den Angaben zufolge verhangen. Dem Veranstalter droht nun eine Strafe von 10.000 Pfund (gut 11.000 Euro). (Quelle: Tagesschau) 

11:17 Uhr: Kein Anstieg der Intensivpatienten über die Feiertage
Weihnachten und Silvester haben in Deutschland zu keiner Verschärfung bei den schweren Fällen der Infektion mit dem Coronavirus geführt. Es sei auf den Intensivstationen der Krankenhäuser kein "Weihnachts- und Silvesterpeak" zu erkennen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx. Dies sei dem Verhalten der Bevölkerung zu verdanken.  Laut Marx sind in Form einer sinkenden Zahl von Intensivpatienten erste positive Wirkungen des Lockdowns auf den Intensivstationen zu erkennen. Dennoch sei die Situation "weit weg von einer Entspannung". Frühestens im April erwarte er bei Fortsetzung der derzeit positiven Entwicklung ein Absinken auf unter 1000 Intensivpatienten - aktuell sind es laut Marx rund 4800 Fälle, von denen 2700 invasiv beatmet werden müssen. (Quelle: Tagesschau) 

11:09 Uhr: Dänemark stoppt Flüge aus Dubai
Dänemark will vorerst keine Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Land lassen. Man habe einen konkreten Tipp von einem Bürger bekommen, der Zweifel an den Corona-Tests bei der Abreise am Flughafen von Dubai aufgeworfen habe, sagte Verkehrsminister Benny Engelbrecht im Dänischen Fernsehen DR. Der Flugverkehr von und nach den Vereinigten Arabischen Emiraten werde vorerst für fünf Tage ausgesetzt, bis sichergestellt sei, "dass der erforderliche negative Test tatsächlich ein echter Test ist, der ordnungsgemäß durchgeführt wurde", so Engelbrecht laut einer Mitteilung seines Ministeriums. (Quelle: Tagesschau) 

08:59 Uhr: Hausärzte: Schnellere Beteiligung an Impfungen
Der Deutsche Hausärzteverband dringt auf eine schnellere Beteiligung der Arztpraxen an den Corona-Impfungen. "Schon jetzt zeichnet sich ab, dass viele gerade ältere Menschen in ländlichen Regionen die oft weiten Wege bis zum Impfzentrum allein nicht bewältigen können", sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt, der "Augsburger Allgemeinen". Die Impfzentren seien deshalb eingerichtet worden, weil angenommen worden sei, dass die neuen mRNA-Impfstoffe ohne sehr starke Kühlung nicht haltbar seien. "Diese Situation hat sich inzwischen aber etwas entspannt, weil die Impfstoffe sich eben doch auch bei etwas geringerer Kühlung über mehrere Stunden durchaus halten lassen", sagte Weigeldt. Darüber hinaus werde der Impfstoff von AstraZeneca, mit dessen Zulassung zum Monatsende zu rechnen sei, noch einfacher zu handhaben sein. Damit könnten auch Hausärzte demnächst mit den Impfungen beginnen. (Quelle: Tagesschau) 

07:32 Uhr: Giffey warnt vor Lockdown-Folgen für Kinder
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) warnt vor gesundheitlichen Auswirkungen von Schul- und Kitaschließungen für Kinder und Jugendliche. Momentan seien Vereinsamung oder Übergewicht durch Bewegungsmangel zu beobachten, sagte sie im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Zudem drohe bei anhaltenden Schließungen eine massive Ungleichheit im Bildungsbereich, die sich nicht wieder aufholen lasse. Giffey forderte Schritte zur Öffnung von Schulen und Kitas ab dem 14. Februar. Bis zu diesem Termin gilt der verlängerte Lockdown, auf den Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten sich zu Wochenbeginn verständigt hatten. Schulen und Kitas müssten dann "die ersten" sein, die wieder öffnen könnten, so die Ministerin. Denkbar sei eine Ausweitung von Corona-Tests, solange das Impfen für Lehrpersonal noch nicht möglich sei. (Quelle: Tagesschau) 

06:34 Uhr: Nach Ausbruch: China riegelt Krankenhäuser ab
China riegelt nach einem neuen Corona-Ausbruch zwei der bekanntesten Krankenhäuser des Landes ab. Das Fudan University Shanghai Cancer Center und das Renji Hospital sowie einige umliegende Nachbarschaften in Shanghai wurden in einen Lockdown versetzt, ambulante Behandlungen wurden ausgesetzt, wie die Behörden mitteilten. Wegen immer wieder aufflammender Fälle besonders im Norden des Landes gilt eine erhöhte Wachsamkeit. Lockdowns wurden in Teilen Pekings und in anderen Städten verhängt. Die Regierung hat dazu aufgerufen, am chinesischen Neujahrsfest im Februar möglichst zu Hause zu bleiben. Bis Mitte Februar hofft China, 50 Millionen Menschen gegen das Virus geimpft zu haben. (Quelle: Tagesschau) 

05:38 Uhr: Mehr als 50.000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn
In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 50.642. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI außerdem 17.862 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. (Quelle: Tagesschau) 

04:33 Uhr: Wirtschaftsforscher wirft Bund Versagen bei Corona-Hilfen vor
Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, wirft der Bundesregierung Versagen bei den Corona-Hilfen vor. "Oft fließt das Geld zu spät und es ist bürokratisch zu aufwendig, an das Geld zu kommen, deshalb verzichten viele Unternehmer trotz Umsatzeinbußen einfach darauf", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Die Programme seien undurchschaubar, weshalb sie nur einen Teil ihrer angepeilten Wirkung entfalteten. "Dass hier die Große Koalition viele Unternehmer hängen lässt, finde ich schäbig." (Quelle: Tagesschau) 

02.43 Uhr: Corona-Test bei Reise nach Frankreich wird auch für EU-Bürger Pflicht
Auch europäische Reisende müssen bei der Einreise nach Frankreich künftig einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser PCR-Test dürfe nicht älter als 72 Stunden sein, hieß es nach dem EU-Videogipfel aus Élyséekreisen. Die Regelung gelte ab Sonntag um 0 Uhr. Ausnahmen seien für "essenzielle" Reisen vorgesehen - das betreffe vor allem Grenzgänger und den Warenverkehr. Ob noch weitere Reisegründe als Ausnahme gelten, war zunächst unklar. Wegen der neuen Coronavirus-Varianten hatte Frankreich zuletzt schon die Grenzkontrollen verschärft. So gilt bereits, dass bei der Einreise nach Frankreich von Ländern außerhalb der Europäischen Union ein negativer Corona-Test fällig wird. Die Reisenden sollen sich außerdem für sieben Tage isolieren. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Höchste Inzidenz laut RKI im Landkreis Aschaffenburg
Die 7-Tages-Inzidenzraten in den unterfränkischen Städten und Landkreisen am Freitag vielerorts leicht gesunken. Das geht aus den Zahlen hervor, die dem Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet wurden. Die höchste Inzidenzrate, also die Summe der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis innerhalb von 7 Tagen, gibt es im Landkreis Aschaffenburg, die niedrigste in der Stadt Schweinfurt. Das sind die aktuellen Zahlen:

Stadt Aschaffenburg 136,6 ↑

Landkreis Aschaffenburg 162,5 ↑

Landkreis Miltenberg 156,9 ↑

Landkreis Main-Spessart 89,6 ↓

Stadt Würzburg 86,8 ↑

Landkreis Würzburg 72,2 ↑

Landkreis Kitzingen 124,0 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld 106,7 ↓

Stadt Schweinfurt 59,9 ↓

Landkreis Schweinfurt 69,3 ↓

Landkreis Haßberge 90,1 ↓

Landkreis Bad Kissingen 95,9 ↑ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 287. Seit gestern kamen 48 Neuinfektionen hinzu. 34 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 390 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 41 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon vier Personen intensivpflichtig. Leider gibt es einen weiteren Todesfall. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.506. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 156,9 (Quelle: RKI, Stand 22. Januar, 0 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Landkreis Main-Spessart zwei weitere Todesfälle gegeben. Wie das Landratsamt in Karlstadt am Freitag mitteilt, gehörten die Verstorbenen altersbedingt einer Risikogruppe an. Seit Beginn der Pandemie sind 181 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell (Stand: 22. Januar) 241 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 20 Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 89,6 (Quelle: RKI). 539 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 2.922 bestätigte Corona-Fälle. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Maskenpflicht im Flugzeug missachtet - 25.000 Euro Bußgeld
Weil sie sich an Bord eines Flugzeugs nicht an die dort geltende Maskenpflicht gehalten haben sollen, droht zwei Flugreisenden ein Bußgeld von jeweils 25.000 Euro. Die beiden 35 und 40 Jahre alten Männer waren mit einem Ferienflieger von Punta Cana in der Dominikanischen Republik nach Frankfurt geflogen, wie die Bundespolizei am Flughafen mitteilte. Während des Flugs sollen sie nicht nur das Tragen einer Maske verweigert, sondern auch die Anweisungen des Flugpersonals missachtet haben. Der Kapitän verständigte daraufhin die Polizei, die die beiden Männer am Donnerstag nach ihrer Landung in Empfang nahm und ein Verfahren gegen sie einleitete. Bevor sie ihre Heimreise nach Moskau antreten durften, musste jeder von ihnen 500 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Das Bußgeld ist nach Angaben eines Sprechers so hoch, weil das Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet wurde - und nicht als Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz geahndet wird. (Quelle: Hessenschau) 

Fast 3.000 Heimbewohner infiziert
In den 833 Seniorenheimen in Hessen sind nach Angaben des Regierungspräsidiums Gießen zuletzt 2.919 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind knapp 5,2 Prozent aller Bewohner. Außerdem waren 1.377 Mitarbeiter infiziert (Stand: 20. Januar). Insgesamt leben 56.263 Menschen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe in Hessen. Seit Beginn der Pandemie wurden 2.563 Todesfälle von Bewohnern erfasst, die mit oder an Covid-19 verstorben sind. (Quelle: Hessenschau) 

Pflegeheime suchen Helfer
Corona-Ausbrüche bei Bewohnern und Mitarbeitern sorgen teils für Personalnot in hessischen Alten- und Pflegeheimen. Mehrere Landkreise suchen Freiwillige, um Einrichtungen zu unterstützen, in denen sich Mitarbeiter infiziert haben, erkrankt oder in Quarantäne sind. So startete der Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen erneuten dringlichen Aufruf, weil eine Einrichtung in Bad Hersfeld Unterstützung brauche. "Gesucht werden Personen, die bereit sind, in dem betroffenen Heim auszuhelfen sowie Fachpersonal aus dem Pflegebereich", hieß es in der Mitteilung. Auf den Aufruf hin hätten sich binnen knapp einer Woche acht Personen gemeldet, darunter auch examinierte Krankenpflegekräfte, sagte ein Sprecher des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Auch im Landkreis Gießen sind Freiwillige hochwillkommen. Um Hilfsbedarf und -angebote besser koordinieren zu können, hat der Landkreis einen Pflegepool ins Leben gerufen und dafür gezielt unter anderem die Justus-Liebig-Universität, die Arbeitsagentur sowie Vereine angesprochen, wie eine Sprecherin des Landkreises sagte. (Quelle: Hessenschau) 

1.531 Neuinfektionen, 61 weitere Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.531 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 61 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.318. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 163.853 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bereits 94.369 Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Fulda mit 275,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am höchsten. Es folgen der Kreis Werra-Meißner (171,9), die Stadt Offenbach (160,4), der Kreis Offenbach (155,7) sowie der Kreis Wetterau (151,5). Frankfurt hat erstmals seit Wochen wieder eine Inzidenz von unter 100 (98,1), Kassel liegt bei 73,7. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

7-Tage-Inzidenz wieder gesunken – zwei weitere Personen verstorben
24 weitere positive Corona-Testergebnisse wurden am Donnerstag (21. Januar) verzeichnet. Die Gesamtzahl steigt daher auf 2.773. Davon gelten 2.378 Personen bereits als genesen – 35 mehr als am Vortag. Zwei weitere Personen sind in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Sie waren zwischen 80 und 89 Jahre alt und lebten in Alten- und Pflegeheimen. Die Zahl der Todesfälle steigt daher auf 147. Der Infektionssaldo sinkt wieder und liegt jetzt bei 248. Auch die 7-Tage-Inzidenz sinkt wieder. Sie beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 128,2 (Stand 22.01., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt 124 neue Corona-Infektionen. Die meisten Fälle gab es in Erbach/Michelstadt mit 40 (Erbach 17, Michelstadt 23), gefolgt von der Unterzent mit 32 (Höchst 8, Breuberg 7, Lützelbach 17). Im Gersprenztal wurden 24 Infektionen verzeichnet (Reichelsheim 9, Brensbach 12, Fränkisch-Crumbach 3), in Bad König/Brombachtal 21 (Bad König 16, Brombachtal 5) und in Mossautal/Oberzent sieben (Mossautal 1, Oberzent 6) Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit 23 Patienten behandelt. Davon benötigen fünf eine intensivmedizinische Betreuung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich 12 weitere Patienten. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz

Landesgesundheitsamt hält sinkende Corona-Zahlen für belastbar
Angesichts der weiter sinkenden Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg verbreitet das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) vorsichtigen Optimismus. "Wir halten die Zahlen derzeit für belastbar", sagte Stefan Brockmann, der am LGA das Referat Gesundheitsschutz und Epidemiologie leitet. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen seien sie "auf einem deutlich niedrigeren Niveau stabil". Baden-Württemberg bewege sich derzeit ungefähr auf dem Stand des vergangenen späten Oktobers. Bereits seit etwa zwei Wochen flacht landesweit die Zahl der Corona-Neuinfektionen ab. In Baden-Württemberg hat sich die sogenannte Sieben-Tage Inzidenz seit Weihnachten fast halbiert - von 195,3 auf rund 96. (Quelle: SWR) 

Corona-Mutation bei Südafrika-Rückkehrern nachgewiesen
Im Kreis Konstanz ist bei zwei Reiserückkehrern aus Südafrika das mutierte Coronavirus nachgewiesen worden. Das bestätigte das Landratsamt gegenüber dem SWR. Beide hätten sich auf der Rückreise jedoch gut geschützt und zu Hause sofort in Isolation begeben. Deshalb gebe es keine Kontaktpersonen. Bei einem weiteren Reiserückkehrer aus Brasilien, der im Kreis Konstanz wohnt, stehe das Testergebnis des Landesgesundheitsamtes noch aus. (Quelle: SWR) 

Märklin in Göppingen profitiert von Lockdown
Das Göppinger Traditionsunternehmen Märklin kann offenbar von der Corona-Krise profitieren - der Modellbahn-Hersteller hat im Weihnachtsgeschäft einen Auftragsboom verzeichnet. Viele Märklin-Fans hätten 2020 auffallend mehr Zeit mit ihrem Hobby verbracht, und andere ein neues Hobby für sich entdeckt. Das sagte der geschäftsführende Gesellschafter Florian Siebert bei der Bilanz des Märklin-Eigentümers Simba Dickie. Gegenüber dem Vorjahr sei der Auftragsbestand Ende Dezember um 40 Prozent höher ausgefallen, im November sogar um 75 Prozent. Märklin strebt im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 112 Millionen Euro an. Das neu geschaffene Märklin-Museum am Stammsitz Göppingen soll geöffnet werden, sobald es die Pandemie erlaubt. Quelle: SWR)

Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg starten
Trotz der Lieferverzögerungen bei den Impfstoff-Lieferungen des Pharmakonzerns Pfizer gehen heute die 50 Kreisimpfzentren (KIZ) in Baden-Württemberg an den Start. Allerdings kann an allen Standorten nur mit angezogener Handbremse geimpft werden. Denn es wird deutlich weniger Impfstoff geliefert als ursprünglich erhofft und eingeplant. (Quelle: SWR) 

++++ Meldungen 21. Januar 2021 ++++


Weltweit

11:26 Uhr: Merkel warnt vor Virus-Mutation
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht vor der Bundespressekonferenz in Berlin von einem "gespaltenen Bild" der Pandemie in Deutschland. "Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase." Die Zahl der Neuinfektionen und auch die der Intensivpatienten gehe zurück, "das ist eine gute Nachricht". Die harten Einschnitte der vergangenen Monate zeigten Wirkung. Aber die Gefahr der mutierten Viren müsse man "sehr ernst nehmen", sagt Merkel. Es gehe jetzt um Vorbeugung. (Quelle: Tagesschau) 

11:12 Uhr: 53 Infektionen bei Massentest in St. Moritz entdeckt
Bei einem Massentest im Schweizer Urlaubsort St. Moritz sind 53 Corona-Infektionen entdeckt worden, wie die Behörden mitteilen. 31 davon gingen auf eine ansteckendere Virus-Mutation zurück. Zwei Luxushotels, das Badrutt's Palace Hotel und das Grand Hotel des Bains Kempinski, waren unter Quarantäne gestellt worden, 3200 Personen wurden diese Woche getestet. Die 31 Infektionen mit der Virus-Variante seien bei dem Personal der Hotels festgestellt worden. "Es gab keine Übertragung an Hotelgäste", erklärten die Behörden. Der Ort mit 5200 Einwohnern hat aus Angst vor einer schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Varianten Schulen und Ski-Schulen geschlossen, in der Öffentlichkeit müssen Masken getragen werden. (Quelle: Tagesschau) 

10:46 Uhr: USA treten WHO-Initiative zur Impfstoffverteilung bei
Die neue US-Regierung will sich nach Angaben ihres medizinischen Chefberaters Anthony Fauci an dem Covax-Programm beteiligen, das einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen garantieren soll. Präsident Joe Biden werde dazu noch im Laufe des Tages einen entsprechenden Erlass unterzeichnen, teilt Fauci der Weltgesundheitsorganisation WHO mit 
Fauci betonte zugleich, dass die USA ein Mitglied der WHO bleiben würden. Biden hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen am Mittwoch den von seinem Vorgänger Donald Trump veranlassten Rückzug der USA aus der UN-Behörde rückgängig gemacht. (Quelle: Tagesschau) 

10:31 Uhr: Portugal: Britische Mutation breitet sich schnell aus
In Portugal breitet sich die ansteckendere britische Variante des Coronavirus rasch aus. Etwa 20 Prozent aller neuen Infektionsfälle gingen auf diese Variante zurück, sagte Gesundheitsministerin Marta Temido dem Sender RTP am späten Mittwochabend. Der Anteil könne bereits nächste Woche auf 60 Prozent steigen.
Das nationale Gesundheitssystem ist bereits jetzt am Rande des Zusammenbruchs. Es mangelt an Betten für die Intensivpflege und an Pflegepersonal, um die Corona-Patienten zu versorgen. "Das Gesundheitssystem kann dieses Ausmaß an Infektionen nicht handhaben", sagte Temido. Am Mittwoch hatten sowohl die täglich gemeldeten Neuinfektionen als auch die Zahl der Todesfälle einen Höchststand erreicht. Fast 14.700 Ansteckungsfälle wurden binnen 24 Stunden gemeldet, das ist ein Anstieg gegenüber dem Vortag um 40 Prozent. Zudem wurden 219 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus registriert, auch das ein Höchstwert. (Quelle: Tagesschau) 

08:41 Uhr: Spahn: Regelmäßige Corona-Tests für Grenzpendler
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert europaweit abgestimmte Corona-Tests für Grenzpendler in der EU. Man stehe "vor einem Dilemma" sagte Spahn im SWR vor dem EU-Gipfel. In vielen Grenzregionen sei zu beobachten, dass das Infektionsgeschehen oft auf beiden Seiten hoch sei und es sich immer wieder gegenseitig "hochschaukele". Man brauche man die Grenzpendler aber auch als Beschäftigte etwa im Gesundheitswesen, so Spahn. Hierzu gebe es bereits Gespräche mit den Regierungen in Tschechien und Polen, damit Tests entweder in den Ländern, in Deutschland oder im Wechsel regelmäßig stattfinden könnten. Es müsse auch nicht "per se an der Grenze" direkt sein, aber die Tests müssten mehrmals pro Woche vorgenommen werden. Spahn äußerte sich zuversichtlich, dass bald ausreichend Impfdosen in der EU zur Verfügung stünden. (Quelle: Tagesschau) 

05:40 Uhr: Fast 20.400 Neuinfektionen binnen 24 Stunden
Das Robert Koch-Institut meldet 20.398 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 1013 Menschen starben um Zusammenhang mit dem Coronavirus. Vor genau einer Woche hatte das RKI 25.164 Neuinfektionen und 1244 neue Todesfälle binnen eines Tages verzeichnet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 119 - das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November. (Quelle: Tagesschau) 

04:35 Uhr: Hausärzte warnen vor Wucherpreisen für Masken
Nach den jüngsten Beschlüssen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie warnt der Deutsche Hausärzteverband vor Wucherpreisen für medizinische Masken im Onlinehandel. Es solle ein fairer Preis für die Masken sichergestellt werden, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er schlug vor, einen Festpreis für die Masken festzulegen, der nicht überschritten werden dürfe. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer hatten am Dienstag eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im Einzelhandel und öffentlichem Nahverkehr beschlossen. Weigeldt begrüßte diesen Beschluss: "Wenn man sich für eine Maskenpflicht entscheidet, dann muss man es auch richtig machen", sagte er. Die OP- und FFP2-Masken könnten eine deutlich höhere Schutzwirkung bieten als Alltagsmasken. Voraussetzung sei allerdings, dass es sich um zertifizierte Produkte handle und diese richtig verwendet würden. (Quelle: Tagesschau) 

04:32 Uhr: Schwarzenegger geimpft - und wirbt für Immunisierung
Der Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Dazu veröffentlichte der 73-Jährige Hollywood-Star auf Twitter ein Video, in dem er - offenbar in einem Corona-Impfzentrum - in einem Auto sitzend zu sehen ist, bevor er von einer jungen Frau einen Piks in seinen Arm bekommt. Er habe gerade sein Vakzin bekommen, das könne er jedem empfehlen, sagt der frühere Gouverneur von Kalifornien. Und schreibt dazu: "Heute war ein guter Tag. Ich war noch nie so glücklich, in einer Schlange zu warten. Wenn Du berechtigt bist, schließe Dich mir an und melde Dich an, um Deinen Impfstoff zu bekommen. Komm mit mir, wenn Du leben willst!" (Quelle: Tagesschau) 

03:43 Uhr: DGB-Chef dringt auf spürbare Sanktionen bei Homeoffice-Verstößen
Der Deutsche Gewerkschaftsbund befürchtet Probleme bei der Durchsetzung der neuen Rechtsverordnung zum Homeoffice. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Es ist eine Schwachstelle, dass es nicht ausreichend Personal gibt, um die Einhaltung der Homeoffice-Regeln und des Arbeitsschutzes zu kontrollieren." Für einen glaubwürdigen Kampf gegen die Pandemie seien bei erheblichen Verstößen gegen Arbeitsschutz- und Homeoffice-Regeln spürbare Sanktionen nötig. Arbeitgeber, die nicht willig seien, der Lage entsprechend mitzumachen, würden sich dann dreimal überlegen, ob sie dieses Risiko eingehen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Höchste Inzidenz laut RKI im Landkreis Kitzingen
Die 7-Tages-Inzidenzraten in den unterfränkischen Städten und Landkreisen bewegen sich am Donnerstag fast überall auf dem Stand des Vortags. Das geht aus den Zahlen hervor, die dem Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet wurden. Die höchste Inzidenzrate, also die Summe der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis innerhalb von 7 Tagen, gibt es derzeit weiterhin im Landkreis Kitzingen, die niedrigste im Landkreis Würzburg. Das sind die aktuellen Zahlen:

Stadt Aschaffenburg 121,1 ↑

Landkreis Aschaffenburg 155,6 ↑

Landkreis Miltenberg 151,5 ↑

Landkreis Main-Spessart 91,2 ↓

Stadt Würzburg 99,3 ↑

Landkreis Würzburg 64,1 ↓

Landkreis Kitzingen 166,7 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld 108,0 ↓

Stadt Schweinfurt 89,8 ↓

Landkreis Schweinfurt 74,5 ↓

Landkreis Haßberge 90,1 ↓

Landkreis Bad Kissingen 93,3 ↑ (Quelle: BR) 

Würzburger Frühjahrs-Volksfest wegen Corona abgesagt
Die Stadt Würzburg sieht sich aufgrund der aktuellen Infektionslage und der Bedingungen aus der Bayerischen Infektionsschutzverordnung gezwungen, das Frühjahrs-Volksfest 2021 abzusagen. Das war eigentlich für die Zeit vom 13. bis zum 28. März geplant. Nach Angaben der Stadt sind Schausteller-Sprecher und Festwirte bereits informiert. Die Stadt Würzburg bedauert, dass alle Bewerber um einen Standplatz eine Absage erhalten und das Volksfest ersatzlos entfällt. "Ein solches Volksfest ist aus heutiger Sicht nicht verantwortbar, sogar objektiv unmöglich. Selbst wenn wir aufgrund höherer Schutzmaßnahmen und zugelassener Impfstoffe die Hoffnung hatten, Volksfeste mit angepassten oder reduzierten Konzepten stattfinden lassen zu können", so Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Das Fest ist jedes Jahr das erste größere Volksfest in Bayern und stellt mit rund 200.000 Besuchern den Auftakt in die Volksfest-Saison dar. Zuletzt fand das Würzburger Frühjahrs-Volksfest im Jahr 2019 statt. Schon im vergangenen Jahr musste es wegen Corona ausfallen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 274. Seit gestern kamen 51Neuinfektionen hinzu. 23 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 368 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 39 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon vier Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 75 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.458. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 151,5 (Quelle: RKI, Stand 21. Januar, 0 Uhr).

Meldungen aus Hessen 

Deutlicher Rückgang von Infektionskrankheiten
Die Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus haben einen Nebeneffekt: Die Zahlen anderer meldepflichtiger Krankheiten, wie Masern, Grippe, Tuberkulose, Windpocken oder Noroviren gehen deutlich zurück. Hessen habe einen Rückgang um 38 Prozent zu verzeichnen und liege damit über dem Bundesdurchschnitt von 30 Prozent Rückgang, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Donnerstag mitteilte. Mit Blick auf bislang unveröffentlichte Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) für Hessen seien landesweit rund 21.000 Fälle gemeldet worden - im Vorjahr waren es noch 34.000. Besonders deutlich war der Rückgang bei den gemeldeten Windpockenfällen. Die gingen von 1.196 (2019) auf 604 Erkrankungen im Jahr 2020 zurück. Auch die aktuelle Grippe-Saison habe nach bisherigen Meldedaten sehr verhalten begonnen. Seit Anfang Oktober wurden zehn im Labor bestätigte Fälle erfasst. In den Vorjahren seien um diese Zeit wesentlich mehr solcher Infektionen gemeldet worden, berichtete die Arbeitsgemeinschaft Influenza. (Quelle: Hessenschau) 

1.583 Neuinfektionen, 67 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.583 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 67 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.257. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 162.321 Corona-Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Fulda auf 281,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Es folgen der Kreis Hersfeld-Rotenburg (176,4), die Stadt Offenbach (164,3) sowie die Kreise Bergstraße (146,9) und Odenwald (142,7). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Wenig Impftermine: Heilbronner Landrat antwortet auf Kritik
Ausgebuchte Termine im Kreisimpfzentrum Ilsfeld (Kreis Heilbronn) haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger veranlasst, sich bei Kreistagsmitgliedern zu beschweren. Der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg (parteilos) hat darauf jetzt in persönlichen Anschreiben geantwortet. Piepenburg verweist darin auf den knappen Impfstoff als Grund dafür, dass das Impfzentrum nur stundenweise alle zwei Wochen am Freitagnachmittag geöffnet sein wird. Deshalb seien auch zunächst keine weiteren Termine zu vergeben. (Quelle: SWR) 

Erstmals stirbt Person an zweiter Corona-Infektion
Im Kreis Freudenstadt ist ein 73-jähriger Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben, der schon einmal an Covid-19 erkrankt war. Laut Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung handelt es sich um den ersten Fall in Deutschland. Nach Angaben des Landesgesundheitsamt war der Patient im April 2020 erstmals an Covid-19 erkrankt. Im Dezember bekam er eine Lungenentzündung. Dass er sich zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert hatte, wurde im Januar anhand eines PCR-Tests festgestellt. Der 73-Jährige, der zuvor an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung litt, verstarb an der Lungenentzündung und einer Blutvergiftung mit Multiorganversagen. Ob sich der Mann mit dem gleichen Virus oder einer mutierten Form das zweite Mal ansteckte, ist unbekannt. Der Kreis Freudenstadt war der erste Landkreis in Deutschland, in dem das mutierte Virus aus Großbritannien entdeckt wurde. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 20. Januar 2021+++

Weltweit

20:51 Uhr: Johnson zeigt sich schockiert über Covid-Todeszahlen
Der britische Premierminister Boris Johnson zeigt sich schockiert über den neuen Höchststand der Todeszahlen. Großbritannien hatte am Mittwoch 1820 Personen gemeldet, die innerhalb eines Tages mit oder an Covid-19 gestorben waren - so viele, wie nie zuvor. Erst am Dienstag war mit 1610 Toten ein Höchststand registriert worden. "Diese Zahlen sind entsetzlich", sagt Johnson dem Sender Sky News. Er fürchte, dass die Todeszahlen wegen der ansteckenderen Virus-Variante in den kommenden Wochen sogar noch weiter steigen werden. Deshalb dürfe man im Kampf gegen die Pandemie nicht nachlassen. (Quelle: Tagesschau) 

15:57 Uhr: Divi: "Wettlauf zwischen Mutation und Impfung"
Deutschlands Intensivmediziner sehen in der Mutation des Coronavirus eine große Herausforderung für die kommenden Wochen. "Es ist quasi ein Wettlauf zwischen Mutation und Impfung", sagte Gernot Marx, Vorsitzender der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), der Nachrichtenagentur AFP. Um Verhältnisse wie in Großbritannien oder Spanien zu vermeiden, müssten möglichst viele Menschen geimpft werden. Eine Verbreitung der Virusmutanten würde zu mehr Neuinfektionen und letztendlich auch zu mehr Intensivpatienten führen, erläuterte Marx. Deshalb müsse auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen reduziert werden, damit diese wieder aufnahmebereit seien. Bis die derzeit behandelten Corona-Patienten die Intensivstationen verlassen können, werde es allerdings noch "etliche Wochen" bis hin zu drei Monaten dauern. "Die nächsten Wochen sind noch sehr kritisch", sagte Marx. (Quelle: Tagesschau) 

15:49 Uhr: RKI-Präsident: Reisen in Europa einschränken
RKI-Präsident Lothar Wieler plädiert dafür, das Reisen innerhalb Europas nach Möglichkeit einzuschränken. "Mein Wunsch wäre, dass alle Menschen nur reisen, wenn es unbedingt notwendig ist", sagt der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI) in einem Online-Gespräch des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland (VAP). Denn durch grenzüberschreitende Kontakte werde auch der Virusverbreitung Vorschub geleistet. "Jede Infektion ist eine zu viel." Natürlich gebe es auch die Möglichkeit von Grenzschließungen, sagt Wieler, ohne diese Option näher zu werten. (Quelle Tagesschau) 

13:54 Uhr: Landkreistag kritisiert Fokus auf Zielmarke von 50 Neuinfektionen
Der Deutsche Landkreistag kritisiert den Fokus von Bund und Ländern auf den anvisierten Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. "Kann der Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner die alleinige Größe für unseren Umgang mit der Pandemie sein? Ich denke nein", teilte Landkreistag-Präsident Reinhard Sager mit. Dieser Wert sollte sich auch an der Auslastung der Intensivstationen und am Impf-Fortschritt orientieren. In beiden Feldern seien Erfolge sichtbar, so sei etwa die Zahl der Intensivpatienten rückläufig. (Quelle: Tagesschau) 

12:56 Uhr: Gericht: Familien im Saarland dürfen sich vorläufig wieder treffen
Familien im Saarland dürfen sich vorläufig wieder mit mehr als zwei Haushalten und mehr als fünf Menschen treffen. Die Regelung der Corona-Verordnung zu den Kontaktbeschränkungen wurde teilweise außer Vollzug gesetzt, wie das saarländische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Saarlouis mitteilte. Das Gericht gab einer Frau Recht, die durch die Regelung daran gehindert wird, gemeinsam mit ihrem Mann ihre Enkel und deren Eltern zu treffen. Grund für die Entscheidung des Gerichts sind zwei widersprüchliche Regelungen in der aktuellen Verordnung. Einerseits schreibt diese vor, dass sich ein Haushalt mit einem Menschen aus einem weiteren Haushalt treffen darf. Andererseits ist der familiäre Bezugskreis von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Nach Ansicht des OVG ist das ein Widerspruch. Für die Betroffenen sei nicht klar, welche Regel für sie gelte. (Quelle: Tagesschau) 

12:40 Uhr: Spahn verteidigt längeren Lockdown
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das Verlängern der Beschränkungen mit weiteren Maßnahmen trotz zuletzt leicht sinkender Infektionszahlen verteidigt. "Das ist mit diesem Lockdown so wie mit einem Antibiotikum: Wenn Sie zu früh aufhören, kann es anschließend noch schlimmer werden", sagte der CDU-Politiker. Mit Blick auf neue, wohl ansteckendere Virus-Varianten gelte zudem das Vorsorgeprinzip. "Wenn wir die Mutation erstmal überall haben, ist es im Zweifel zu spät." (Quelle: Tagesschau) 

12:07 Uhr: Heil erlässt Verordnung für mehr Homeoffice
Direkt nach dem Bund-Länder-Beschluss hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine Rechtsverordnung erlassen, die für mehr Homeoffice sorgen soll. Wie Heil mitteilte, müssen Arbeitgeber dort, wo es möglich ist, während der Pandemie Homeoffice ermöglichen. Nur zwingende betriebliche Gründe rechtfertigen demnach die Arbeit im Büro. Die Verordnung wurde Heil zufolge vom Kabinett gebilligt, wird voraussichtlich am 27. Januar in Kraft treten und befristet bis 15. März gelten. Kontrolliert werden kann die Regelung Heil zufolge von den Arbeitsschutzbehörden und den Unfallversicherungsträgern. Sie können Verstöße als Ordnungswidrigkeit sanktionieren. (Quelle: Tagesschau) 

11:19 Uhr: Mehr Finanzhilfe für Soloselbstständige
Die Bundesregierung erhöht die Corona-Hilfen für Soloselbstständige. Das kündigte Bundesfinanzminister Olaf Scholz gegenüber der Nachrichtenagentur dpa an: "Wir satteln bei den Hilfen für Soloselbstständige noch mal deutlich drauf, das liegt mir sehr am Herzen." Die Neustarthilfe werde von 25 Prozent auf nun 50 Prozent des Vergleichsumsatzes erhöht, zugleich werde die maximale Förderhöhe deutlich angehoben, so Scholz. Die maximale Höhe der Betriebskostenpauschale beträgt künftig demnach 7500 Euro, bisher waren 5000 Euro vorgesehen. Neu ist, dass auch sogenannte unständig Beschäftigte die Neustarthilfe beantragen können. Dazu zählen beispielsweise Schauspieler. (Quelle: Tagesschau) 

09:48 Uhr: Montgomery rechnet mit Verlängerung der Verlängerung
Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, geht davon aus, dass der Lockdown auch nach Mitte Februar nochmals verlängert werden muss. Die Menschen müssten sich daran gewöhnen, "dass das jetzt eine Lebensform für den Rest dieses Winters wird, in der wir leben müssen. Andernfalls schlägt dieses Virus mit großer Macht zurück", sagte Montgomery dem SWR. Darum müsse die Bundesregierung einen deutlich längerfristigen Plan entwickeln - "nicht nur bis Ostern, sondern noch länger". Montgomery betonte: "Nach dem Lockdown wird nicht sofort wieder die völlige Freigabe kommen. Wir brauchen einen Plan, wie wir das Land wieder auftauen, nachdem wir es jetzt einfrieren.“ (Quelle: Tagesschau) 

08:46 Uhr: Teil-Lockdown in Peking
Die chinesische Regierung hat für fünf Viertel der Hauptstadt Peking wieder einen Teil-Lockdown ausgerufen. Dort waren mehrere neue Corona-Fälle verzeichnet worden. Unter anderem wurde der südliche Bezirk Daxing abgeriegelt, in dem allein 1,6 Millionen Menschen leben, die nun die Stadt nicht mehr verlassen dürfen.  Bereits Anfang des Monats waren in der Provinz Hebei, die Peking umgibt, mehrere Neuinfektionen aufgetreten. Im Zuge dessen wurden die Provinzhauptstadt Shijiazhuang sowie weitere Metropolen abgeriegelt. (Quelle: Tagesschau)

08:41 Uhr: Altmaier: Homeoffice-Regelungen mit Augenmaß
Bei der verstärkten Nutzung von Homeoffice setzt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier weiterhin auf flexible Lösungen und will Bürokratie verhindern. Im ARD-Morgenmagazin erklärte er, man könne beispielsweise bei kleinen Unternehmen auf betriebswirtschaftliche Umstände Rücksicht nehmen. "Die Botschaft ist: Überall Homeoffice wo es geht, aber nur dort, wo es geht. Es gibt viele Berufe, die können gar nicht von zu Hause aus arbeiten", so Altmaier weiter. Es gehe um eine Regelung mit Augenmaß. Er gehe davon aus, dass staatliche Kontrollen nicht erforderlich sein werden. (Quelle: Tagesschau) 

08:18 Uhr: Ifo-Präsident unterstützt längeren Lockdown
Der verlängerte Lockdown ist aus Sicht des Präsidenten des ifo-Instituts, Clemens Fuest, die richtige Entscheidung. "Wir haben ja vorher einen Lockdown gehabt, der nur sehr beschränkte Fortschritte brachte und das bedeutet dann, dass man ihn ja auch nicht aufheben kann. Wir müssen also runter mit den Neuinfektionen und dann geht das auf jeden Fall in die richtige Richtung", sagte Fuest im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Man müsse aber auf Belange der Wirtschaft Rücksicht nehmen, Produktionsunternehmen sollten nach seiner Meinung nicht geschlossen werden. Fuest plädierte dafür, die Regeln in Großraumbüros zu verschärfen: "Virologen sagen, bei Großraumbüros, auf Verkehrsflächen kann man noch deutlich mehr machen. Und wir müssen in der Tat das Homeoffice stärker ausbauen." Zudem sollten aus seiner Sicht FFP2-Masken in Betrieben, in denen Menschen zusammenkommen, verpflichtend sein. (Quelle: Tagesschau) 

06:40 Uhr: Karliczek und Giffey begrüßen längere Schulschließungen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sehen die verlängerte Schließung von Schulen und Kitas als notwendigen Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Die Wissenschaft geht zunehmend davon aus, dass der normale Schulbetrieb zur Verbreitung des Virus beiträgt", sagte Karliczek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ziel sei es nun, Konzepte zu entwerfen, um den ausgefallenen Präsenzunterricht wieder auszugleichen, sobald sich die Pandemielage verbessere. Giffey betonte, dass Betreuungsangebote für Kinder als erstes wieder ermöglicht werden müssten, sobald das Infektionsgeschehen dies wieder zulasse. (Quelle: Tagesschau) 

05:50 Uhr: 15.974 Corona-Neuinfektionen und 1148 neue Todesfälle gemeldet
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 15.974 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1148 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Vor genau einer Woche hatte das RKI 19.600 Neuinfektionen und 1060 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. (Quelle: Tagesschau) 

04:42 Uhr: Heil fordert massive Homeoffice-Nutzung und kündigt Kontrollen an
Nach den Bund-Länder-Gesprächen hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Beschäftigten und Unternehmen aufgefordert, die neuen Homeoffice-Möglichkeiten massiv zu nutzen. Zugleich warnte er in "Bild live" am Abend Arbeitgeber davor, die Möglichkeit zum Homeoffice willkürlich abzusagen und kündigte Kontrollen an. "Sie müssen klar sagen, wo es geht - und auch, wo es nicht geht. Wo es möglich ist, sollen sie es ermöglichen und das wird im Zweifelsfall auch von Arbeitsschutzbehörden überprüft." Von den Beschäftigten erwarte die Regierung, dass sie das Homeoffice im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Anspruch nähmen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Höchste Inzidenz laut RKI im Landkreis Kitzingen
Die 7-Tages-Inzidenzraten in den unterfränkischen Städten und Landkreisen bewegen sich am Mittwoch fast überall auf dem Stand des Vortags. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Die höchste Inzidenzrate, also die Summe der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis innerhalb von 7 Tagen, gibt es derzeit im Landkreis Kitzingen, die niedrigste in der Stadt Würzburg. Das sind die aktuellen Zahlen:

Stadt Aschaffenburg 100,0 ↓

Landkreis Aschaffenburg 128,0 ↓

Landkreis Miltenberg 128,2 ↓

Landkreis Main-Spessart 95,1 ↑

Stadt Würzburg 82,9 ↑

Landkreis Würzburg 89,9 ↑

Landkreis Kitzingen 142,6 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld 136,9 ↑

Stadt Schweinfurt 93,6 ↑

Landkreis Schweinfurt 103,1 ↑

Landkreis Haßberge 97,2 ↓

Landkreis Bad Kissingen 89,1 ↓ (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Bahnhofsmission Aschaffenburg kritisiert FFP2-Maskenpflicht
Die Bahnhofsmission in Aschaffenburg kritisiert die Einführung der FFP2-Maskenpflicht in Bayern. Sie sei eine Schreibtisch-Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung gewesen, unbedacht und für Obdachlose kaum umsetzbar, so Mitarbeiterin Carmen Götten. Die Masken seien vor allem schwer zu bekommen. In der Kürze der Zeit hätte nicht einmal die Bahnhofsmission als Institution Masken auftreiben können. Weiterer Kritikpunkt: Die Wohnungslosen können die FFP2-Masken nirgendwo zum Trocknen hinlegen. Für diese Bevölkerungsgruppe sei ein regulärer Gebrauch der Masken kaum möglich. Scharf kritisiert Götten auch die Ankündigung, dass ab Montag ein Bußgeld fällig ist, wenn man keine Maske trägt. Sie habe selbst erlebt, wie Obdachlosen Bußgeldverfahren bekämen, weil sie gegen das Maskentragen verstoßen hatten. "Das zahle ich nicht. Da gehe ich lieber in den Knast, da habe ichs warm und bekomme warmes Essen", so die Meinung von vielen Obdachlosen. Götten kritisiert nicht generell die Auflagen zum Maskentragen, sondern das "Wie" in der Umsetzung und die "gnadenlosen Bedingungen". (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 247. Seit gestern kamen 45 Neuinfektionen hinzu. 41 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 340 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 36 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon zwei Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 74 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.407. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 128,2 (Quelle: RKI, Stand 20. Januar, 0 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 236 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 236 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 18 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 95,1 (Quelle: RKI). 524 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.880 positiv getestete Personen. Seit Beginn der Pandemie sind 178 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben. Alle Verstorbenen gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an. (Quelle: BR) 

Landratsamt Main-Spessart rüstet Mitarbeiter mit wiederverwendbaren Schutzmasken aus
Die 550 Mitarbeiter des Landratsamtes in Karlstadt werden antiviralen Gesichtsmasken ausgestattet. Diese nicht ganz günstigen antiviralen Gesichtsmasken haben einen extrem hohen Wirkungsgrad und haben einen großen Vorteil: sie können gewaschen und damit über einen längeren Zeitraum wiederverwendet werden und entsprechen ebenfalls dem Standard der FFP2-Masken. "Wir haben unser Schutz- und Hygienekonzept überarbeitet und wollen mit dieser Maßnahme sowohl Besucher wie Mitarbeiter unseres Hauses noch besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen", erklärte Main-Spessart-Landrätin Sabine Sitter und fügte hinzu: "Das gilt natürlich auch bei Sitzungen im Landratsamt wie an diesem Dienstag im Umweltausschuss." Wer das Landratsamt oder seine Außenstellen betritt, muss wie in einem Geschäft oder im ÖPNV FFP2-Masken tragen. In dieser Woche ist die Behörde bei dieser Vorgabe noch kulant, aber ab kommender Woche ist es verpflichtend für alle Besucher, die älter als 15 Jahre sind. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

Neue Corona-Regeln gelten ab Samstag
In einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Beschlüsse erläutert, die das hessische Corona-Kabinett auf Basis der Bund-Länder-Gespräche vom Dienstag ausgearbeitet hat. "Der Lockdown hat sich gelohnt, die Zahlen gehen runter", sagte Bouffier am Mittwoch in Wiesbaden. Dennoch hätten sich Bund und Länder auch vor dem Hintergrund der Virus-Mutation aus Großbritannien darauf verständigt, den Lockdown noch einmal bis zum 14. Februar zu verlängern. "Denn die Wahrheit ist auch, dass wir noch nicht weit genug sind", so der Ministerpräsident. Über allem schwebe das große Ziel, die Sieben-Tage-Inzidenzen auf unter 50 zu drücken, so dass die Gesundheitsämter wieder in der Lage wären, jeden einzelnen Corona-Fall zurückzuverfolgen. Viel ändert sich nicht im neuen Lockdown, der am Samstag in Kraft tritt. An manchen Stellen hat das Land jedoch nachjustiert. Die wichtigsten Beschlüsse:

  • Maskenpflicht: In Gottesdiensten, Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr besteht ab Samstag eine Pflicht zum Tragen medizinischer FFP2- oder OP-Masken. Für Bedürftige will das Land eine Million Masken über die Tafeln kostenfrei ausgeben.
  • Homeoffice: Arbeitgeber müssen, wo immer es möglich ist, Homeoffice anbieten. Tun sie dies nicht, sind sie in der Beweispflicht. Zudem müssen Arbeitgeber Masken am Arbeitsplatz stellen.
  • Schulen und Kitas: Hier ändert sich nichts, die Kitas bleiben weiterhin offen. Wer sein Kind nicht zuhause betreuen kann, darf es in die Kita bringen. Auch in den Schulen bleibt alles, wie es ist. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben, Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 können die Schule besuchen. Das Land empfiehlt jedoch dringend, die Kinder zuhause zu lassen. Ab Klasse 7 findet Distanzunterricht statt, mit Ausnahme der Abschlussklassen. Das Land behält sich jedoch vor, die Maßnahmen noch einmal zu verschärfen, sollte die Inzidenz "nicht wie gewünscht sinken", so Bouffier.
  • Kontaktregeln: Weiterhin sind Kontakte im öffentlichen Raum auf einen Haushalt plus eine weitere Person beschränkt.
  • Alten- und Pflegeheime: Hier gibt es eine kleine Änderung. Künftig müssen Besucher auf Nachfrage einen negativen Corona-Test vorweisen können.
  • Alkoholverbot: Bislang war der Verzehr von Alkohol im gesamten öffentlichen Raum verboten. Als Reaktion auf die juristischen Probleme in Bayern hat Hessen das Verbot nun auf "besonders frequentierte Bereiche" beschränkt, wie Bouffier erläuterte. (Quelle: Hessenschau) 

15-Kilometer-Regel wird abgeschafft
Die 15-Kilometer-Regel ist in Hessen Geschichte: Im Zuge der Lockdown-Verlängerung bis zum 14. Februar streicht das Land diese Regel komplett aus der Allgemeinverfügung. Die Entscheidung des Corona-Kabinetts teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Stattdessen sieht das Land vor, ab einer Inzidenz von 200 besonders frequentierte Orte zu sperren. Damit soll verhindert werden, dass sich viele Menschen etwa an touristischen Ausflugszielen ballen und somit die Einhaltung der Abstandsregeln nicht mehr möglich ist. (Quelle: Hessenschau) 

Gießener Virologe erkennt "Kurve der Hoffnung"
Mit Blick auf die leicht sinkenden Corona-Fallzahlen sieht der Gießener Virologe Friedemann Weber ein kleines Licht am Ende des Tunnels. "Für mich ist es schon eine Kurve der Hoffnung", sagte der Leiter des Instituts für Virologie der Uni Gießen. Die Daten würden jetzt, nach den Feiertagen mit unregelmäßigeren Meldungen, repräsentativer. Man könne trotz Unsicherheiten "ganz vorsichtig" einen Trend nach unten ablesen. Dennoch sieht Weber weitere und auch schärfere Maßnahmen angesichts der mutierten Varianten des Coronavirus als sinnvoll an. "Ich halte das nicht für Alarmismus", sagte der Professor. Die Infektionszahlen seien in Großbritannien nach oben geschossen - "Das Szenario ist real, die Möglichkeit besteht auch hier". Die Verlängerung des Lockdowns und die Verschärfung der Maskenpflicht hält Weber für angebracht, sagt aber auch: "Aus virologischer Sicht wäre es wirklich besser, drei Wochen komplett den Laden dicht zu machen. Aber natürlich muss die Gesellschaft aushandeln, was sie möchte." (Quelle: Hessenschau) 

Wirtschaft enttäuscht über Corona-Beschlüsse
Hessens Wirtschaft hat sich enttäuscht über die aktuellen Corona-Beschlüsse geäußert. "Die Fortschreibung pauschaler Geschäftsschließungen bis mindestens Mitte Februar ist sehr hart", sagte der Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Flammer. Für viele betroffene Betriebe wirke die wirtschaftliche Lage "aussichtslos, ohne zu wissen, ob ihr Verzicht eine Wirkung auf die Infektionszahlen hat". Es müsse nun nach verantwortlichen Lösungen gesucht und der Stillstand nicht einfach fortgeschrieben werden. So könnten etwa Schnelltests, medizinische Masken und digitale Verfahren Lösungsansätze für den Einzelhandel, das Gastgewerbe und weitere Branchen sein. Eine Homeoffice-Pflicht lehnt die Wirtschaft ab, sie führe zu "unnötig viel Bürokratie und Unsicherheit in den Betrieben". (Quelle: Hessenschau) 

Corona-Kabinett entscheidet über neue Regeln
Das hessische Corona-Kabinett wird heute die neuen Maßnahmen für die Bevölkerung zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus festlegen. Bei dem Treffen in Wiesbaden geht es darum, die in der Bund-Länder-Schalte beschlossenen Regeln mit einer Verordnung für Hessen zu fixieren. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird im Anschluss die geplanten Einschränkungen im Detail vorstellen und erklären. Die neue Verordnung soll ab diesem Samstag gelten. Bund und Länder hatten sich am Dienstag wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen unter anderem darauf verständigt, dass der bis Ende Januar befristete Lockdown bis zum 14. Februar verlängert wird. Nach den Beschlüssen wird zudem unter anderem die Maskenpflicht verschärft. (Quelle: Hessenschau) 

1.321 Neuinfektionen, 118 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.321 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Mittwoch, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 118 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.190. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 160.738 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Kreis Fulda (257,2) weiter am höchsten. Es folgt der Kreis Hersfeld-Rotenburg (178,1) sowie die Stadt und der Kreis Offenbach (175,8 und 158,5). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Großregion will Zusammenarbeit im Kampf gegen Corona ausbauen +++
Die internationale Großregion zwischen Saar, Mosel, Rhein und Maas will bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie noch enger zusammenarbeiten. Dazu gehöre die gemeinsame Nutzung von Test- und Laborkapazitäten, eine intensivere Zusammenarbeit in der Krankenhausversorgung und eine vereinfachte Kontaktnachverfolgung über Grenzen hinweg, sagte der Europabevollmächtigte des Saarlandes, Roland Theis (CDU). Die Grenzschließungen zu Beginn der Pandemie seien "schmerzhaft" gewesen, sagte die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Staatssekretärin Heike Raab (SPD). Zur Großregion mit fast zwölf Millionen Einwohnern gehören Rheinland-Pfalz, das Saarland, Luxemburg, Grand Est, die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die Wallonie. (Quelle: SWR) 

Landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um weitere 2.351 Fälle (seit Ausbruch der Pandemie gesamt: 279.450) gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden zudem 95 weitere Todesfälle (insgesamt: 6.418) in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. Im Vergleich zu den Vortagen sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern weiter und liegt jetzt bei 98,9 (gestern: 104,8). Am vergangenen Mittwoch lag dieser Wert noch bei 133,3. Keine Region im Land lag über der kritischen 200er-Marke. Den höchsten Wert weist der Stadtkreis Pforzheim (185,0) auf. Der Landkreis Tübingen wies als einzige Region sogar einen Wert unter 50 auf (49,4). 481 Patienten sind zudem nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie das Amt weiter mitteilte. 294 von ihnen werden invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.148 von 2.452 Intensivbetten (87,6 Prozent) belegt. (Quelle: SWR) 

+++ 914 neue Corona-Infektionen und 42 Todesfälle mehr +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt weiter hoch: Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 914 Neuinfektionen. Damit gibt es in Rheinland-Pfalz seit Beginn der Pandemie 87.004 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger. 14.932 Menschen im Land sind aktuell infiziert. Bislang sind 2.187 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben - 42 mehr als am Dienstag. Als genesen gelten mittlerweile 69.885 Menschen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin Ludwigshafen mit 185 Fällen. Die niedrigsten Werte gibt es im Kreis Bitburg-Prüm mit 44 Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Auch der Kreis Kusel (49) und die Stadt Trier (48) liegen leicht unter 50 Fällen. (Quelle: SWR) 

Weniger Übernachtungen im Hochschwarzwald
Die Gastgeber im Hochschwarzwald verzeichnen für das vergangene Jahr ein dickes Minus bei den Übernachtungen. Wurden 2019 noch rund vier Millionen Übernachtungen im Hochschwarzwald gezählt, waren es vergangenes Jahr nur noch 2,8 Millionen, fast ein Drittel weniger. Gäste aus dem ferneren Ausland blieben fast komplett weg. Nur dank des guten Sommers und Herbstes, die Zeit zwischen den Lockdowns, sei der Einbruch bei den Gästezahlen nicht noch dramatischer ausgefallen, so Thorsten Rudolph, der Chef der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 19. Januar 2020 +++


Weltweit
 

20:10 Uhr: Corona-Tests bei der Handball-WM negativ
Das Blasen-Konzept bei der Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten scheint sich langsam zu bewähren. Wie der Weltverband IHF mitteilte, fielen alle Corona-Tests heute negativ aus. Zuvor waren am Wochenende noch einige am Turnier beteiligte Personen positiv getestet worden. Am Montag hatte schließlich nur noch der Teamarzt der schwedischen Nationalmannschaft ein positives Ergebnis. Wie die IHF betonte, hatten die meisten während der WM positiv getesteten Personen bereits vor dem Turnier positive Covid-19-Testergebnisse. (Quelle: Tagesschau) 

17:52 Uhr: IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland abermals
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut deutlich gesenkt. Die IWF-Ökonomen trauen der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr jetzt nur noch einen Zuwachs um 3,5 Prozent zu, wie aus einer neuen Länderstudie hervorgeht. Damit korrigiert sich der IWF zum zweiten Mal in gut sechs Monaten nach unten - im Oktober hatte die Prognose bei 4,2 Prozent gelegen, im Juni noch 1,2 Punkte höher. Allerdings hatte sich der pandemiebedingte Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr letztlich auch als deutlich weniger dramatisch als vom IWF zunächst angenommen herausgestellt, so dass der Spielraum für eine positive Gegenbewegung entsprechend geringer ausfällt. (Quelle: Tagesschau) 

16:24 Uhr: Corona-Tests in St. Moritz nach Infektionen in Luxushotels
Im Schweizer Nobel-Skiort St. Moritz haben nach dem Auftauchen einer der neuen Varianten des Coronavirus Massentests an Bewohnern und Besuchern begonnen. Die Menschen wurden gebeten, sich im Internet zu registrieren und die kostenlosen Tests in einer Sporteinrichtung oder einem Getränkegeschäft durchführen zu lassen. Am Vortag waren zwei Luxushotels unter Quarantäne gestellt worden. Alle Schulen, Kindergärten und Skischulen wurden geschlossen. Bei der entdeckten Virus-Variante handelt es sich örtlichen Medienberichten zufolge um eine, die zuerst in Südafrika gefunden worden war. In den beiden Hotels seien mindestens zwei Dutzend Fälle entdeckt worden, hieß es von den Behörden.
(Quelle: Tagesschau) 

15:35 Uhr: Kreise: Bund und Länder einig über Verlängerung des Lockdowns
Bund und Länder sind sich einig, dass zur Eindämmung des Coronavirus der bis Ende Januar befristete Lockdown bis zum 14. Februar verlängert wird. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder. Damit bleiben etwa die Gastronomie, Freizeiteinrichtungen sowie der Einzelhandel geschlossen. Ausnahmen gelten weiterhin zum Beispiel für Supermärkte. Eine Einigung auf ein gesamtes Beschlusspapier gab es aber noch nicht. (Quelle: Tagesschau) 

15:16 Uhr: Infizierte Reise-Rückkehrerin: Zwei geschlossene Schulen in Belgien
Durch das Missachten von Corona-Regeln hat eine Schweiz-Urlauberin nach der Rückkehr nach Belgien für geschlossene Schulen und Tausende Quarantäne-Anordnungen gesorgt. Mehr als 2000 Schüler und Lehrer an zwei Schulen im Großraum Antwerpen seien außerdem auf das Coronavirus getestet worden, berichtete der belgische Sender RTBF. Die Urlauberin war dem Bericht zufolge positiv auf die britische Mutation des Coronavirus getestet worden. Für 5000 Personen ordneten die Behörden Quarantäne an. (Quelle: Tagesschau) 

13:52 Uhr: Scholz drängt auf verbindliche Regeln für mehr Homeoffice

Bundesfinanzminister Olaf Scholz drängt auf verbindliche Vorgaben für mehr Homeoffice in Unternehmen. Der SPD-Kanzlerkanidat sagte am Rande von digitalen Beratungen der EU-Finanzminister: "Ich glaube, dass wir alle einig sind, dass es jetzt darum geht, dass wir dafür sorgen, dass mehr Homeoffice zustande kommt, wo das möglich ist." Das reduziere die Kontakte in den Betrieben und die Kontakte bei der Fahrt zur und von der Arbeit. Er sei sicher, dass "Verbindlichkeit" das Ergebnis der heutigen Beratungen von Bund und Ländern sein werde. "Das ist mein sehr fester Eindruck", sagte Scholz. Er sehe in dieser Frage große Einigkeit. (Quelle: Tagesschau) 

12:45 Uhr: China verteidigt sich gegen Gutachter-Kritik
China hat sein Vorgehen zu Beginn des Corona-Ausbruchs vor gut einem Jahr gegen Kritik internationaler Gutachter verteidigt. Bereits einige Wochen nach der Entdeckung des Virus seien massive Beschränkungen in der Millionenmetropole Wuhan verhängt worden, die "Infektionen und Todesfälle reduzierten", sagte ein Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. China habe zudem als erstes Land der Welt wegen des Virus "Alarm geschlagen" und trotz der damals noch fehlenden Informationen "schnelle und entscheidende Maßnahmen" ergriffen. Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesetzte Unabhängige Prüfungsausschuss hatte der chinesischen Regierung am Montag fehlendes Tempo bei den ersten Reaktionen auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einem Jahr vorgeworfen. Es hätte in dieser Phase "Potenzial gegeben, schneller auf frühe Anzeichen zu reagieren", hieß es in einem Bericht des Gremiums. (Quelle: Tagesschau) 

12:06 Uhr: Tourismus- und Modebranche warnen vor verlängertem Lockdown
Der Modehandel in Deutschland warnt vor den Folgen eines verlängerten Lockdowns für die Branche und fordert eindringlich Hilfen von der Politik. "Jeder Tag, an dem die Läden geschlossen sind, verschärft die Probleme massiv", sagte Steffen Jost, Präsident des Branchenverbands BTE, vor den Beratungen von Bund und Ländern. Weite Teile der Winterware seien aufgrund der Geschäftsschließungen nicht verkauft worden, nun treffe die neue Ware für das Frühjahr ein und müsse bezahlt werden. Unterdessen forderte die Tourismuswirtschaft von Bund und Ländern eine Öffnungsperspektive. "Wir erwarten, dass die Politik Bürgern wie Unternehmen schon jetzt Orientierung dazu gibt, wie und unter welchen Bedingungen das öffentliche Leben und damit auch die Freizeit- und Tourismusangebote in Deutschland wieder hochgefahren werden", sagte der Generalsekretär des Branchenverbandes BTW, Michael Rabe. Er schlägt einen bundesweit verbindlichen Strategieplan vor, in dem die Politik klären soll, ab welchem Inzidenzwert welche Bereiche geschlossen oder wiedereröffnet werden dürfen. Zudem brauche es eine umfassende Schnelltest-Strategie. (Quelle: Tagesschau) 

07:18 Uhr: Kinderhilfswerk fordert stärkeren Blick auf Belastungen für Familien
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in der Debatte um schärfere Corona-Auflagen ein stärkeres Augenmaß auf die Interessen von Kindern und Familien gefordert. "Bei allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie muss die Einhaltung der Kinderrechte auf Schutz, Förderung, Beteiligung und Teilhabe gerade jetzt höchste Priorität haben", erklärte Präsident Thomas Krüger. "Kinder und Jugendliche brauchen soziale Interaktion besonders mit Gleichaltrigen, Bewegung, kulturelle Entfaltung und politische Bildung, ansonsten nimmt ihre Entwicklung deutlichen Schaden", warnte Krüger. Er stellte vor allem das Thema Bildung in den Vordergrund, bei der durch die Schließung von Schulen und Kitas Einschnitte drohten. Zudem führte er die Belastung für Eltern an, Job und Kinderbetreuung zu schultern. Volle Büros bei gleichzeitig geschlossenen Kitas und Schulen seien nicht vermittelbar. (Quelle: Tagesschau) 

06:42 Uhr: RKI meldet mehr als 11.000 Neuinfektionen
In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut 11.369 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 989 an. Die Zahlen enthalten laut RKI aber Nachmeldungen aus mehreren Bundesländern, aus denen gestern nicht alle Daten übermittelt worden seien, darunter Bayern und Rheinland-Pfalz. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.802 Neuinfektionen und 891 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. (Quelle: Tagesschau) 

01:40 Uhr: Montgomery für Homeoffice-Pflicht
Vor der Corona-Schalte von Bund und Ländern hat sich der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, gegen eine abendliche Ausgangssperre ausgesprochen. Zugleich sprach er sich für eine gewisse Pflicht zum Homeoffice aus. "Ich kann einer Ausgangssperre abends nichts abgewinnen, weil ich nicht weiß, was das bringen soll. Draußen sind die Ansteckungsmöglichkeiten sehr viel geringer als drinnen", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Restaurants, Kneipen und Kinos sind ohnehin zu - was soll eine Ausgangssperre da bringen? Abend sind so wenige Leute überhaupt noch unterwegs." Die Ansteckungen passierten nicht in erster Linie abends und nachts. "Sie passieren tagsüber in den Bussen und Bahnen und am Arbeitsplatz", so Montgomery. Als zentrale Forderung nannte er die Erweiterung der Homeoffice-Möglichkeiten. "Ich finde es richtig, das Homeoffice auch gesetzlich stärker zu forcieren - mit einer Pflicht, wo immer möglich", sagte er. "Nicht nur wegen der Vermeidung von Infektionen am Arbeitsplatz, sondern auch, weil damit weniger Menschen den ÖPNV nutzen." (Quelle: Tagesschau) 

01:37 Uhr: Mittelstand fordert Steuererleichterungen für Homeoffice
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert die Anhebung der Steuer-Pauschale für Homeoffice. Das berichtet die Funke Mediengruppe unter Verweis auf ein Positionspapier des Verbandes. Für das vergangene Jahr kann eine Pauschale von fünf Euro für maximal 120 Tage Homeoffice steuerlich abgesetzt werden. "Das reicht zukünftig nicht aus. Schon jetzt zeichnet sich öffentlicher Druck auf die Arbeitgeber ab, mehr Homeoffice gewähren zu müssen. Dies fällt umso einfacher, je besser die steuerlichen Bedingungen dafür sind", heißt es in dem Papier. (Quelle: Tagesschau) 

00:19 Uhr: Wissenschaftliche Berater für härtere Lockdown-Maßnahmen
Vor dem Corona-Gipfel am Nachmittag haben wissenschaftliche Berater von Bund und Ländern laut Berichten für härtere Lockdown-Maßnahmen plädiert. Die Expertenrunde, die die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie berät, habe davor gewarnt, den derzeit leicht positiven Trend bei den Neuinfektionen zu überschätzen, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland.  Die Wissenschaftler warnten demnach eindrücklich vor der drohenden Gefahr durch die Mutation des Coronavirus. Diese lasse sich nur durch eine weitere Reduzierung der Kontakte und eine Einschränkung der Mobilität eindämmen. Als einer der wesentlichen Schritte sei die Ausweitung des Homeoffice genannt worden. Auch nach "Spiegel"-Informationen plädierten die Experten größtenteils für einen harten Lockdown. Die Wissenschaftler warnten demnach vor einer bloßen Verlängerung der geltenden Maßnahmen. (Quelle: Tagesschau) 

00:17 Uhr: Neuer Lieferplan: Weniger BioNTech-Impfstoff kommende Woche
Für die Corona-Impfungen in Deutschland liegen nun genauere Angaben zu vorübergehend geringeren Impfstoff-Lieferungen der Hersteller BioNTech und Pfizer vor. Für diese Woche ist noch eine größere Menge vorgesehen, in der kommenden Woche dann aber weniger. Das geht aus einem Lieferplan von BioNTech hervor, der am Montag der Gesundheitsministerkonferenz der Länder vorgestellt wurde. In dieser Woche sollen die Länder demnach 842.400 Dosen bekommen - bezogen auf die nun zugelassene Entnahme von sechs statt fünf Dosen aus einer Ampulle. Bisher genannt worden waren 801.450. In der Woche vom 25. Januar sollen dann nur noch 485.550 Dosen ausgeliefert werden. Hintergrund sind Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs, die höhere Produktionskapazitäten schaffen sollen. Bund und Länder hatten eine kurzfristige Information darüber kritisiert. Ab dem 22. Februar stellt Biontech dem Plan zufolge dann aber insgesamt mehr Impfstoff in Aussicht als bisher geplant. An die Länder geliefert werden sollen 906.750 Dosen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Höchste Inzidenz laut RKI im Landkreis Aschaffenburg
Die 7-Tages-Inzidenzraten in den unterfränkischen Städten und Landkreisen sind fast überall leicht angestiegen. Das meldet am Dienstag das Robert-Koch-Institut (RKI). Allerdings meldet das RKI auch, dass zumindest die bundesweiten Zahlen vielfach Nachmeldungen enthalten. Die höchste Inzidenzrate, also die Summe der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis innerhalb von 7 Tagen, gibt es derzeit im Landkreis Aschaffenburg, die niedrigste in der Stadt Würzburg. Das sind die aktuellen Zahlen:

Stadt Aschaffenburg 122,5 ↑

Landkreis Aschaffenburg 163,0 ↑

Landkreis Miltenberg 142,9 ↓

Landkreis Main-Spessart 69,8 ↑

Stadt Würzburg 82,9 ↑

Landkreis Würzburg 60,4 ↑

Landkreis Kitzingen 141,5 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld 131,9 ↑

Stadt Schweinfurt 71,1 ↓

Landkreis Schweinfurt 86,6 ↑

Landkreis Haßberge 128,0 ↑

Landkreis Bad Kissingen 101,7 ↑ (Quelle: BR) 

Freistaat Bayern lässt FFP2-Masken an Bedürftige verteilen
Nachdem der Landkreis Miltenberg in der vergangenen Woche kurzfristig Bedürftige, die Anspruch auf Unterstützung beim Lebensunterhalt haben, mit jeweils zwei Schutzmasken versorgt hat, ist nun auch die Unterstützung durch den Freistaat Bayern angelaufen. Laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek stellt der Freistaat für besonders Bedürftige zunächst zweieinhalb Millionen FFP2-Masken aus dem Pandemiezentrallager zur Verfügung. Personen ab 15 Jahre, die bedürftig sind, sollen zunächst fünf dieser Schutzmasken erhalten. Als bedürftig gelten dabei die Empfänger von Grundsicherungsleistungen sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln. Noch vor dem Eintreffen der FFP2-Masken aus dem Zentrallager des Freistaats Bayern und der Anlieferung durch das THW bereiten Jobcenter und Sozialamt im Landkreis Miltenberg den Versand der Schutzmasken vor, so dass diese schnell verschickt werden können. Auch über die beiden Tafeln im Landkreis in Erlenbach und Miltenberg werden FFP2-Masken an Berechtigte mit Bezugsschein verteilt. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 244. Seit gestern kamen fünf Neuinfektionen hinzu. 29 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 348 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 30 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. Leider gibt es einen weiteren Todesfall. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.362. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 142,9 (Quelle: RKI, Stand 19. Januar, 0 Uhr).

Über 2.000 Erstimpfungen im Landkreis Miltenberg durchgeführt
Im Landkreis Miltenberg wurden bereits 2.016 Erstimpfungen durchgeführt. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde zwischenzeitlich auch mit den erforderlichen Zweitimpfungen begonnen. Da der sich der Nachschub an Impfstoff verzögert, kann mit den Erstimpfungen der zu Hause lebenden Über-80-Jährigen voraussichtlich erst im Februar begonnen werden. So können die Zweitimpfungen sichergestellt werden. Wir bedauern, dass auf Grund der verringerten Liefermengen nicht in dem Tempo mit den Erstimpfungen fortgefahren werden kann wie ursprünglich geplant", erklärte Landrat Jens Marco Scherf. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Stadt Aschaffenburg gibt FFP2-Masken für pflegende Angehörige aus
Pflegende Angehörige haben Anspruch auf kostenlose FFP2-Masken. Die Stadt Aschaffenburg gibt ab Donnerstag jeweils drei Masken an pflegende Angehörige ab. Diese können im Stadttheater abgeholt werden. Voraussetzung ist die Vorlage des Pflegebescheids des Angehörigen. Die Maskenausgabe findet in der Zeit von Donnerstag, 21.01. bis Freitag, 29.01.2021 an der Theaterkasse statt. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10-13 und 14-17 Uhr sowie am Samstag, 23.01. von 10-13 Uhr. Die Stadt hat deshalb den Ausgabezeitraum auf eineinhalb Wochen gestreckt. Um Missbrauch zu vermeiden, wird jeder Abholer registriert und jeder Pflegebescheid überprüft. Gleichzeitig verteilt die Stadt 30.000 FFP2-Schutzmasken an bedürftige Einwohnerinnen und Einwohner Aschaffenburgs. SGBII- und SGBXII-Empfänger*innen, Asylantragsteller*innen und Wohngeldbezieher*innen erhalten in den nächsten Tagen je fünf Masken per Post. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Vier weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Landkreis Main-Spessart vier weitere Todesfälle gegeben. Wie das Landratsamt in Karlstadt am Dienstag mitteilt, gehörten alle Verstorbenen altersbedingt einer Risikogruppe an. Seit Beginn der Pandemie sind 178 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben. Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 2.846 bestätigte Corona-Fälle. Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 227 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 21 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 69,8 (Quelle: RKI). Es befinden sich 574 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

33.000 kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige und pflegende Angehörige im Landkreis Main-Spessart
Im Lauf der Woche erhält das Landratsamt Main-Spessart rund 33.000 FFP2-Schutzmasken vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Verteilung an bedürftige Personen sowie pflegende Angehörige. Rund 24.000 Masken wird das Landratsamt per Post an Bedürftige verschicken. Als bedürftig gelten grundsätzlich Empfänger von Grundsicherungs-Leistungen sowie Obdachlose und Nutzer der Tafeln. Bedürftige Personen ab 15 Jahren bekommen zunächst fünf Masken. Pflegende Angehörige können sich voraussichtlich ab Freitag bei ihren Kommunen je drei kostenlose FFP2-Masken abholen. Dafür braucht man lediglich eine Bestätigung der Pflegekasse. Das Landratsamt stattet die Gemeinden hierzu über die Feuerwehren mit rund 9.600 FFP2-Masken aus. Die Abholungsorte legen die Gemeinden fest.

Meldungen aus Hessen

Vogelsberg lockert ab Donnerstag Corona-Regeln
Die Corona-Regeln werden im Vogelsbergkreis von Donnerstag an wieder gelockert. Grund ist die an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwert von 200 gesunkene Sieben-Tages-Inzidenz bei der Zahl der Infektionen. Deswegen werden die nächtliche Ausgangssperre, das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie die 15-km-Regel aufgehoben. Das bedeutet, dass man sich zu touristischen Zwecken nicht mehr auf den 15-km-Radius um den eigenen Wohnort beschränken muss. Auch der zuletzt stark besuchte Hoherodskopf ist dann für Ausflüge wieder offen, teilte der Kreis am Dienstag mit. (Quelle: Hessenschau) 

Beschlussvorlage: Lockdown bis zum 15. Februar
Nach einer Beschlussvorlage des Bundes für das Bund-Länder-Gespräch am Nachmittag soll der Corona-Lockdown bis zum 15. Februar verlängert werden. Zudem plant der Bund die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften zu verschärfen: Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Schutz-Maske soll in eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken umgewandelt werden. Laut der Vorlage fallen darunter sogenannte OP-Masken sowie Masken des Standards KN95 oder FFP2-Masken. Das Bund-Länder-Gespräch beginnt um 14 Uhr. (Quelle: Hessenschau) 

Restliche Impfzentren in Hessen öffnen am 9. Februar
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben am Dienstag sechs regionale Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen. In einem ersten Schritt sollen in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt zunächst Menschen in der höchsten Priorisierungsgruppe gegen das Virus geimpft werden. Die restlichen 22 Corona-Impfzentren werden dann am 9. Februar öffnen. Das kündigte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Dienstag in Darmstadt an. Insgesamt werden es dann 28 sein. (Quelle: Hessenschau) 

50 Neuinfektionen, 109 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 450 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Dienstag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 109 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.072. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 159.409 Corona-Fälle registriert. Ob der rasante Anstieg der gemeldeten Todesfälle – von 28 am Montag auf 109 am Dienstag – mit den gestrigen Übermittlungsproblemen beim RKI zusammenhängt, ist unbekannt. Der hr bemüht sich um Klärung. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Regionale Handwerksbetriebe sind in Schwierigkeiten
Immer mehr regionale Handwerksbetriebe geraten durch die Corona-Pandemie in existentiell Schwierigkeiten, berichtet die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Zusätzliche harte Lockdown-Maßnahmen könnten die Betriebe weiter unter Druck bringen. Klaus Hofmann, Präsident der Kammer, fordert, dass die angekündigten Hilfen nun bei den Betrieben ankommen müssen. (Quelle: SWR) 

Ausflügler schaden Auerwild im Hochschwarzwald
Das Auerhuhn ist schon seit langem vom Aussterben bedroht. Und jetzt macht ihm auch noch Corona zu schaffen. Die Auswirkungen der Pandemie könnten dem Auerwild im Schwarzwald den Todesstoß versetzen. (Quelle: Tagesschau) 

+++ Bad Kreuznach will Ausgangssperre aufheben +++
Die Landrätin im Kreis Bad Kreuznach, Bettina Dickes (CDU), will die nächtliche Ausgangssperre im Kreis wieder aufheben. Ihren eigenen Angaben zufolge stellte Dickes einen entsprechenden Antrag beim Land Rheinland-Pfalz. Eine Antwort stehe aber noch aus, so Dickes. Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Kreis Bad Kreuznach liegen seit Mittwoch vergangener Woche unter dem kritischen Inzidenzwert von 200. Die Ausgangssperre im Kreis gilt zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens. (Quelle: SWR) 

Anmeldebeginn für Corona-Impfungen an Kreisimpfzentren
Ab heute Morgen 8 Uhr können sich Berechtigte nun auch bei den 50 Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg zur Corona-Impfung anmelden. Termine gibt es entweder über die zentrale Telefonnummer 116117 oder im Internet unter impfterminservice.de. Zum Start ab Freitag (22. Januar) wird es zunächst aber nur sehr wenige Termine geben, weil die Kreise zu Beginn je nur 1.000 Impfdosen bekommen. Nur das Kreisimpfzentrum in Singen hat aufgrund eines technischen Fehlers bereits am vergangenen Freitag (15. Januar) mit dem Impfen begonnen. Ursprünglich sollten zu diesem Termin alle Kreisimpfzentren starten, was mangels Impfstoff jedoch verschoben wurde. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 18. Januar 2020+++

Weltweit 

20:58 Uhr: Kretschmer schließt Lockdown für Betriebe und Nahverkehr aus
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat einen erheblich schärferen Lockdown im Freistaat ausgeschlossen. Eine Schließung der Betriebe und Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs werde es nicht geben, sagte er im MDR-Fernsehen. Ein Lockdown für die Wirtschaft würde diese ruinieren. Je niedriger die Inzidenz sei, desto schneller komme man zu Lockerungen. (Quelle: Tagesschau) 

19:09 Uhr: Britische Corona-Mutante auch in Tschechien nachgewiesen
Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation ist in Tschechien angekommen. Die vermutlich besonders ansteckende Variante sei in rund zehn Prozent der untersuchten Proben nachgewiesen worden, teilten die Gesundheitsbehörden in Prag mit. Die Regierung verlängerte den Notstand bis zum 21. Februar - allerdings muss das Parlament noch zustimmen. Die tschechischen Behörden meldeten heute 2618 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. In Tschechien gab es seit Beginn der Pandemie insgesamt 891.852 Corona-Infektionen und 14.449 Todesfälle bei einer Bevölkerung von etwa 10,7 Millionen Menschen. (Quelle: Tagesschau) 

18:42 Uhr: Mehr als 20 Verdachtsfälle von mutiertem Coronavirus in Flensburg
In Flensburg sind mehr als 20 Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren festgestellt worden. Am nationalen Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin soll nun geprüft werden, ob tatsächlich eine Mutation vorliegt und um welche genau es sich handelt. Erst dann werde es Klarheit geben, ob es sich tatsächlich um die Variante handelt, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. Sie steht im Verdacht, besonders ansteckend zu sein. Das Gesundheitsministerium von Schleswig-Holstein hatte bereits bekannt gegeben, dass die in Großbritannien verbreitete und auch in Dänemark nachgewiesene Mutation des Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit Schleswig-Holstein erreicht habe. (Quelle: Tagesschau) 

15:12 Uhr: WHO: "Sehr bald" mehr als 100.000 Covid-Tote pro Woche
Die Weltgesundheitsorganisation WHO rechnet "sehr bald" damit, dass weltweit die Zahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen Menschen die Marke von 100.000 pro Woche überschreitet. Vergangene Woche seien es 93.000 gewesen, sagt WHO-Experte Mike Ryan. In Europa stabilisiere sich derzeit die Zahl der Infektionen und Todesfälle auf einem hohen Niveau. Aktuell würden 47 Prozent aller Toten auf dem amerikanischen Kontinent gezählt. Die epidemiologische Situation sei dynamisch und werde durch die Mutationen verkompliziert. (Quelle: Tagesschau) 

14:43 Uhr: Corona-Hilfen sollen aufgestockt werden
Die Bundesregierung will die Corona-Hilfen für Unternehmen im ersten Halbjahr 2021 vereinfachen und aufstocken. "Wir wollen die maximale Fördersumme der Überbrückungshilfe III auf bis zu 1,5 Millionen pro Unternehmen erhöhen und noch etwas größere Unternehmen einbeziehen", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier dem "Handelsblatt". Mit dem Programm können sich Unternehmen, wenn sie wegen der Pandemie deutliche Umsatzeinbußen nachweisen, einen Großteil ihrer Fixkosten ersetzen lassen. Altmaier sagte, er habe Vorschläge vorgelegt und sei optimistisch, "dass wir in der Bundesregierung zu schnellen und guten Ergebnissen kommen können". (Quelle: Tagesschau) 

12:10 Uhr: Steinmeier wirbt um Verständnis für Corona-Einschränkungen
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bittet die Bevölkerung angesichts möglicher verschärfter Corona-Maßnahmen um Verständnis: "Jeder Mensch in Deutschland muss wissen, die Einschränkungen, die ich jetzt habe, leisten einen Beitrag dazu, dass die Intensivstationen in den Krankenhäusern nicht noch weiter überlastet werden", sagte Steinmeier. Er freue sich darüber, "dass trotz mancher kritischer Diskussion, die wir haben, die übergroße Mehrheit Vernunft zeigt", fügte der Bundespräsident hinzu. Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs beraten morgen über mögliche Verschärfungen der Corona-Regeln und eine weitere Verlängerung des Lockdowns. Hauptgrund ist die Sorge, dass sich auch hierzulande hochansteckende Virus-Mutationen ausbreiten könnten. (Quelle: Tagesschau) 

10:28 Uhr: Spahn ordnet Suche nach Virus-Mutationen an
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verpflichtet Labore, gezielt nach hochansteckenden Virus-Mutationen zu suchen. Das sieht eine von ihm vorgestellte Verordnung zur Gen-Sequenzierung vor. Ziel ist es demnach, künftig mindestens fünf Prozent der Positivproben auf Gen-Mutationen zu untersuchen. Zuletzt hatte es Kritik gegeben, dass dies in Deutschland anders als in Großbritannien und Dänemark bisher kaum untersucht wurde. "Es ist vorgesehen, dass bis zu einer durchschnittlichen täglichen Fallzahl von 10.000 Sars-CoV-2 Infektionen bis zu zehn Prozent der positiv getesteten Proben von den Laboratorien, die eine Primärdiagnostik durchführen, an die sequenzierenden Einrichtungen versendet werden können. Überschreitet die durchschnittliche tägliche Fallzahl den Wert von 10.000, soll dieser Prozentsatz auf fünf Prozent reduziert werden", heißt es in der Verordnung. (Quelle: Tagesschau) 

09:41 Uhr: Söder: Konsequente Durchsetzung bestehender Maßnahmen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat vor dem bevorstehenden Corona-Gipfel von Bund und Ländern die konsequente Durchsetzung der bestehenden Maßnahmen gefordert. "Das Wichtigste wäre zunächst einmal morgen, dass alle endlich das beschließen und umsetzen, was wir schon einmal gemeinsam auf den Weg gebracht haben", sagte er im BR. Von den Beratungen erhofft sich Söder eine Einschätzung der Wissenschaftler, wie gefährlich und wie verbreitet die Mutation aus Großbritannien ist: "Da müssen wir eine deutlich bessere Meldelage bekommen", betonte der CSU-Chef. "Es ist bislang in Deutschland verschlafen worden, sich darum zu kümmern, eine Sequenzierung umfangreich zu machen."  (Quelle: Tagesschau) 

09:10 Uhr: Scholz rechnet mit zweiwöchiger Lockdown-Verlängerung
Bundesfinanzminister Olaf Scholz kann sich vorstellen, dass die Corona-Maßnahmen bis Mitte Februar verlängert werden. Im rbb-Inforadio sagte er: "Zwei Dinge kann ich mir auf alle Fälle vorstellen. Eine befristete zeitliche Verlängerung. Österreich hat jetzt gerade bis zum 8. Februar verlängert. Und wir werden sicherlich etwas machen, dass so in diese Richtung geht. Nochmal 14 Tage obendrauf ungefähr." Scholz sprach sich außerdem für mehr Nachdruck bei der Umsetzung von Homeoffice in den Unternehmen aus, notfalls auch mit gesetzlichen Regelungen. "Jetzt geht es darum, dass alle überzeugt werden, das zu machen und deshalb glaube ich, muss man dort auch Vorschriften machen, die Möglichkeiten dazu haben wir ja." Über eine mögliche Ausgangssperre müsse vorsichtig diskutiert werden, ebenso über das Thema FFP2-Maskenpflicht. (Quelle: Tagesschau) 

08:26 Uhr: Scholz kündigt mehr und schnellere Hilfen für Firmen an
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine erhebliche Aufstockung der Finanzhilfen für Unternehmen angekündigt, die wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind. Scholz sagte am Sonntagabend beim "Bild"-Talk, er sei "wild entschlossen", zusammen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dafür zu sorgen, "dass wir die Wirtschaftshilfen, die wir für die Zeit in diesem Jahr konzipiert haben, noch einmal großzügiger ausgestalten". Künftig könne "ein Betrag von bis zu 1,5 Millionen Euro als monatliche Leistung in den Blick genommen werden", sagte Scholz. Bislang ist diese Summe auf 500.000 Euro gedeckelt.
Seit Wochen klagen Unternehmen und ihre Verbände über Antrags- und Auszahlungsschwierigkeiten. Die Regierung plant daher eine deutliche Vereinfachung der Anträge sowie eine kräftige Erhöhung der Überbrückungshilfen, sagte Scholz laut einem Tweet seines Ministeriums dem rbb-inforadio. "Auch für Saisonware wollen wir bei der Überbrückungshilfe eine zusätzliche Regelung finden, um Unternehmen zu helfen", so Scholz. Scholz kündigte im "Bild"-Talk auch Hilfen für Einzelhändler an, "die Saisonware haben". Da werde eine Lösung benötigt, die nicht betrugsanfällig sei. Da habe sich die Regierung aber schon "weit voran gearbeitet". (Quelle: Tagesschau) 

07:51 Uhr: "Das Niveau der Fallzahlen ist viel zu hoch"
Vor den morgigen Bund-Länder-Beratungen zu weiteren Corona-Maßnahmen hat die Epidemiologin Eva Grill dafür plädiert, die bestehenden Maßnahmen einzuhalten. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagte sie: "Man muss ganz klar sagen, dass viele Bürgerinnen und Bürger schon einen gewaltigen Kraftakt geleistet haben und auch jetzt noch leisten. Aber das Niveau der Fallzahlen ist viel zu hoch." Mit Blick auf eine Verschärfung des Lockdowns sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie: "Ich meine, dass wir uns nicht an 1000 Todesfälle pro Tag gewöhnen sollten." Sie verwies auf den ersten Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres und betonte: "Da ist es gelungen, mit konsequenten Maßnahmen, die Fallzahlen deutlich zu senken. Da hatten wir einen Rückgang der Mobilität um 40 Prozent. Und der Rückgang ist jetzt bei minus 15 Prozent." Ihrer Meinung nach muss jetzt beispielsweise über gepoolte Tests an Schulen und in Betrieben nachgedacht werden. Mit Blick auf die Gefahr durch Mutationen des Corona-Virus sagte Grill: "Diese neuen Versionen sind deutlich ansteckender. Das ist ihr Problem. Das bedeutet höhere Fallzahlen, das bedeutet Probleme bei der Kontrolle und das bedeutet auch mehr schwer Erkrankte und mehr Todesfälle, auch wenn die Variante selbst nicht tödlicher ist. Wir können also eigentlich eine dritte Welle durch die Mutation nur verhindern, wenn wir den Mutationen jetzt keine Chancen geben, sich zu verbreiten. [...] Ich erwarte da, dass sich die europäischen Länder untereinander mit ihren Maßnahmen abstimmen und zusammenarbeiten." (Quelle: Tagesschau) 

05:33 Uhr: RKI meldet 7141 Corona-Neuinfektionen und 214 neue Todesfälle
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 7141 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 214 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekannt gab. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.497 Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bei 134,4. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 269. Seit Freitag kamen 74 Neuinfektionen hinzu. 83 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 396 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 32 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon vier Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 72 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.357. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 132,0 (Quelle: RKI, Stand 18. Januar, 0 Uhr).

Helios-Klinik in Erlenbach stellt Leichen-Kühl-Container auf
Die Helios-Klinik in Erlenbach im Landkreis Miltenberg hat vorsorglich Kühl-Container für Leichen aufgestellt. Es sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, sollten die Sterbezahlen im Krankenhaus ansteigen. "Wir wollen damit keine Panik auslösen", so eine Sprecherin der Klinik. "Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, sollen sich sicher fühlen." Die Container sind von außen nicht sichtbar im Wirtschaftsbereich des Klinik-Geländes untergebracht. Schwarze Planen behindern die Sicht zusätzlich. Bislang sind die Kühl-Container nicht zum Einsatz gekommen. Das Krematorium Aschaffenburg meldet auf Anfrage keine steigenden Zahlen an Toten. Das Krematorium im baden-württembergischen Osterburken hingegen verzeichnet einen deutlichen Anstieg seit Jahresende 2020. Weil es im Landkreis Miltenberg kein Krematorium gibt, werden viele Leichen aus Unterfranken in Osterburken verbrannt. Zu konkreten Zahlen äußern sich die Verantwortlichen des Krematoriums Osterburken nicht. "Im Winter ist immer eine steigende Zahl von Toten zu verzeichnen“, sagte eine Mitarbeiterin. In den vergangenen Jahren seien, verursacht durch die Grippe, vermehrt Menschen im Dezember und Januar gestorben. Der jetzige Anstieg sei noch im Rahmen des Üblichen. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Vier weitere Todesfälle im Raum Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Aschaffenburg vier weitere Todesfälle im Raum Aschaffenburg. Seit Beginn der Pandemie sind im Raum Aschaffenburg 198 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben – 61 in der Stadt Aschaffenburg, 137 im Landkreis Aschaffenburg. Aktuell sind im Raum Aschaffenburg 764 Personen mit dem Coronavirus infiziert, davon befinden sich 64 Personen im Krankenhaus, elf von ihnen auf der Intensivstation. 378 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Höchste Inzidenz im Landkreis Aschaffenburg
Nach den aktuellen Corona-Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Aschaffenburg mit einem Wert von 147,5 in Unterfranken aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenzrate auf. Direkt darauf folgt der Landkreis Kitzingen mit einem Inzidenzwert von 132,0. Zwischen einem Inzidenzwert von 100 und 200 liegen außerdem der Landkreis Haßberge (125,6), der Landkreis Rhön-Grabfeld (124,3) sowie die Stadt Aschaffenburg (109,9). Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter einem Inzidenzwert von 100. Der Landkreis Bad Kissingen weist einen Wert von 94,0 auf, der Landkreis Schweinfurt 79,7, die Stadt Schweinfurt 74,9, die Stadt Würzburg 79,7, der Landkreis Main-Spessart 58,7. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenzrate in Unterfranken derzeit im Landkreis Würzburg mit einem Wert von 53,6. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell keine Terminvereinbarungen für das Impfzentrum Main-Spessart möglich
Laut dem Landratsamt in Karlstadt ist es derzeit nicht möglich, Impftermine für das Impfzentrum Main-Spessart zu vereinbaren. Dies gilt auch für die über 80-Jährigen im Landkreis, die in diesen Tagen ein Informationsschreiben erhalten haben und zu einer Terminvereinbarung aufgefordert werden. Die vom Bayerischen Gesundheitsministerium angekündigten Lieferungen von Impfdosen wurden kurzfristig abgesagt, so dass Erstimpfungen am Impfzentrum in dieser Woche nicht möglich sind. In dieser Woche erhält der Landkreis Main-Spessart lediglich 500 Impfdosen, die aber zwingend für Zweitimpfungen verwendet werden müssen, da die zweite Dosis in einem Abstand von 21 bis 28 Tage nach der ersten verabreicht werden muss. Grundsätzlich gilt für die Terminvergabe, dass vorher eine Registrierung auf dem bayernweit einheitlichen Registrierungssystem erforderlich ist. (Quelle: BR) 

Drei weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt in Karlstadt Drei weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart. Die Verstorbenen gehörten altersbedingt einer Risikogruppe an. Seit Beginn der Pandemie sind 174 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 245 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 20 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 58,7 (Quelle: RKI). 589 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 2.838 bestätigte Corona-Fälle. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Straßen am Feldberg bleiben gesperrt
Am Feldberg im Taunus ist weiter mit Schneebruch und umstürzenden Bäumen zu rechnen: Deshalb bleibe das Gebiet rund um den Feldberg bis einschließlich des nächsten Wochenendes (23./24. Januar) für den Verkehr gesperrt, teilte der Hochtaunuskreis am Montag mit. Bei Schneebruchgefahr drohen Bäume wegen einer hohen Schnee- und Eislast umzustürzen. Für die Anwohner der Gemeinde Schmitten gebe es aber eine Erleichterung: So soll in der Nacht zum Dienstag die L3004 Oberursel/Sandplacken bis einschließlich Freitag wieder geöffnet werden. Gleiches gelte für die L3025 ab Anschluss Eselsheck an der B8 bis Niederreifenberg. Am Wochenende würden die Straßen aber wieder gesperrt, hieß es. (Quelle: Hessenschau) 

Gießen hebt Ausgangssperre und 15-Kilometer-Beschränkung auf
Eine Woche nach Einführung der 15-Kilometer-Regel hat der Kreis Gießen die Beschränkung wieder aufgehoben. Auch die nächtliche Ausgangssperre gilt nicht mehr. Die entsprechende Änderung der Allgemeinverfügung sei am Montag in Kraft getreten, teilte der Kreis mit.Möglich wurde das, weil der mittelhessische Landkreis fünf Tage in Folge unter dem Grenzwert von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag. Am Montag lag die Inzidenz bei 155,5. (Quelle: Hessenschau) 

Maskenverweigerer wirft 17-Kilo-Stein nach Sicherheitskräften
Ein 20-Jähriger ist am Samstag vor dem Bahnhof in Gießen regelrecht ausgerastet, nachdem ihn zwei Sicherheitsmitarbeiter aufgefordert hatten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Mann wurde aggressiv, beleidigte die Mitarbeiter, warf einen Schuh und einen leeren Pizzakarton nach ihnen und schließlich einen 17 Kilo schweren Stein. Dieser habe die Sicherheitskräfte knapp verfehlt, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Der 20-Jährige flüchtete zunächst, kurze Zeit später konnten ihn Beamte der Bundespolizei ergreifen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung ermittelt. (Quelle: Hessenschau) 

Frankfurt zahlt Taxifahrt zum Impfzentrum
Frankfurt zahlt allen Bürgern und Bürgerinnen ab dem 80. Lebensjahr die Taxifahrt zum Impfzentrum in der Festhalle. Das teilte die Stadt am Montag mit. "Nicht jeder ältere Mensch hat Kinder oder Enkel, die ihn oder sie zum Impftermin begleiten können. Fahrten mit Bus und Bahn sind für Senioren unter den derzeitigen Bedingungen ein Risiko. Daraus soll keine Hürde werden, den Impftermin wahrzunehmen", begründet Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) diese Entscheidung. Den rund 30.000 berechtigten Menschen ständen je vier Taxigutscheine zu - zwei für den ersten und zwei für den zweiten Impftermin. Die Senioren und Seniorinnen würden in den kommenden Tagen per Post über den Ablauf informiert. Das Sozialdezernat zahlt die Fahrten nach eigenen Angaben mit Mitteln, die sonst für Fahrten für gehbehinderte Menschen bereit stehen, im vergangenen Jahr aber pandemiebedingt nur teilweise abgerufen wurden. Die Impfzentren in Hessen nehmen ab dem 19. Januar ihre Arbeit auf. (Quelle: Hessenschau) 

"Nicht plausibel": RKI-Zahlen offenbar fehlerhaft
Die Übermittlung der aktuellen Fallzahlen für Hessen durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ist offenbar fehlerhaft. "Die Überprüfung der Zahlen läuft, sie sind in Teilen in der Tat nicht plausibel", teilte ein Sprecherin des RKI dem hr auf Anfrage mit. Für fünf Landkreise meldet das RKI am Montag zum Beispiel null Neuinfektionen binnen 24 Stunden (Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Wetterau, Marburg-Biedenkopf). Noch am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen in den genannten Kreisen zwischen 50 und 169. Für Hessen hatte das RKI am Montag zunächst 422 Neuinfektionen und 28 Todesfälle gemeldet. Unklar ist, ob auch bei der Zahl der Todesfälle Unregelmäßigkeiten vorliegen. (Quelle: Hessenschau) 

422 Neuinfektionen, 28 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 422 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Montag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 28 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.964. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 158.968 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang knapp 70.000 Menschen. Der Landkreis Fulda liegt mit einer Inzidenz von 271,6 als einziger Kreis weiter über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Dahinter folgen die Stadt Offenbach (188,8), der Landkreis Offenbach (186,3) sowie die Landkreise Hersfeld-Rotenburg (183,1), Vogelsberg (167,5) und Limburg-Weilburg (162,3). Landesweit liegt die Inzidenz bei 129,3. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

7-Tage-Inzidenz sinkt weiter
Am Sonntag (17. Januar) erfasste das Gesundheitsamt lediglich vier neue Corona-Infektionen. Dadurch steigt die Gesamtzahl auf 2.698. Es gelten aber auch nur zwei weitere Personen als genesen (Gesamt 2.249). Die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 137. Der Infektionssaldo beträgt 312. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter und liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts nun bei 139,6 (Stand 18.01., 00:00 Uhr). In den letzten sieben Tagen gab es 135 neue Corona-Fälle. Die meisten gab es in der Region Erbach/Michelstadt mit 44 (Erbach 13, Michelstadt 31) gefolgt von Bad König/Brombachtal mit 36 (Bad König 30, Brombachtal 6). In der Unterzent gab es 33 neue Infektionen (Höchst 20, Breuberg 5. Lützelbach 8), im Gersprenztal 14 (Reichelheim 4, Brensbach 7, Fränkisch-Crumbach 3) und in Mossautal/Oberzent acht (Mossautal 2, Oberzent 6). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit 19 Patienten betreut. Davon benötigen sieben eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich zehn weitere Patienten. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

608 Neuinfektionen - 108 Todesfälle
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um weitere 608 Fälle (seit Ausbruch der Pandemie gesamt: 275.414) gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden zudem 108 weitere Todesfälle (insgesamt: 6.218) in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. Im Vergleich zu den Vortagen sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern auf jetzt 112,4 (gestern: 118,6). Am vergangenen Montag lag dieser Wert noch bei 138,5. Eine Region - und damit eine weniger als am Vortag - lag über der kritischen 200er-Marke. Der Stadtkreis Heilbronn (212,5) überschritt heute den Wert. 521 Patienten sind zudem nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie das Amt weiter mitteilte. 304 von ihnen werden invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.108 von 2.454 Intensivbetten (85,9 Prozent) belegt. (Quelle: SWR) 

VfB Stuttgart spendet 1.200 Wärmflaschen
Normalerweise helfen Funktionäre und Mitarbeitende des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart jedes Jahr einen Tag in der Stuttgarter Vesperkirche an der Leonhardskirche mit und spenden Steaks. Doch die Essen werden coronabedingt bislang nur zum Mitnehmen ausgegeben. Der VfB Stuttgart und die Bürgerstiftung haben sich deshalb eine alternative Aktion überlegt: Sie spenden vor allem für obdachlose Menschen 1.200 Wärmflaschen, die von der Vesperkirche mit heißem Wasser nachgefüllt werden, wie der Evangelische Kirchenkreis Stuttgart mitteilte. Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann sagte, die Wärmflaschen-Aktion sei "ein wichtiger und warmer 'Seelentröster'". (Quelle: SWR) 

+++ 471 neue Corona-Fälle und 48 Tote +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 471 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am vergangenen Montag waren es 590. Seit Beginn der Pandemie gab es 85.524 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 2.104 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Das sind 48 neue Todesfälle seit gestern. Die höchste Inzidenz hat weiterhin Ludwigshafen mit 197 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den niedrigsten Wert gibt es in Zweibrücken mit 38. (Quelle: SWR) 

Polizei meldet 4.239 Verstöße am Wochenende
Am vergangenen Wochenende hat die Polizei Baden-Württemberg insgesamt 4.239 Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung erfasst. Das gab der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) heute bekannt. Davon bezogen sich alleine 1.407 auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Gegen die Regelungen zu Ansammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen verstießen 778 Personen. Trotzdem lobte Strobl auch das "besonnene Verhalten" der meisten Bürgerinnen und Bürger. (Quelle: SWR) 

+++ Kaum Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperre +++
In Bad Kreuznach hat es am Wochenende nur wenige Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre gegeben. Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt hatten mehrfach Kontrollen durchgeführt. Die meisten der kontrollierten Personen waren nach Angaben der Stadt auf dem Heimweg, etwa, weil sie von der Arbeit kamen. Nur gegen einige wenige Menschen habe man Bußgelder verhängen müssen. Die nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr gilt in Bad Kreuznach seit Samstag. Grund ist die weiterhin hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen. (Quelle: SWR) 

Erweiterte Testpflicht in Pflegeheimen - Verschärfung für Reiserückkehrer
In Baden-Württemberg gilt ab heute eine erweiterte Testpflicht für Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen. Allen Besuchern, auch Handwerkern, muss nun ein Schnelltest angeboten werden - bislang mussten sich Externe selbst um einen negativen Test kümmern. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 17. Januar 2021+++

Weltweit 

18:18 Uhr: Bericht: Kanzleramt ist für nächtliche Ausgangssperre
Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins "Business Insider" will das Kanzleramt eine bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperre einführen. In Regierungskreisen heißte es, dass die Länder grundsätzlich Zustimmung dafür signalisiert hätten. Ebenfalls im Gespräch ist die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Zudem sollen Unternehmen gegebenfalls verpflichtet werden, Home Office anbieten zu müssen. Eine entsprechende Anordnung solle rechtlich möglich sein, habe eine Prüfung des Bundesarbeitsministeriums ergeben. Vom Tisch sei eine Reduzierung des Bus- und Bahnverkehrs. (Quelle: Tagesschau)

17:13 Uhr: Linke demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Politik und -Leugner
Hunderte Linke sind in Hamburg gegen die Corona-Politik und gegen Corona-Leugner auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Polizei zogen am Vormittag bis zu 825 Demonstranten - coronabedingt aufgeteilt in Blöcke - vom linksautonomen Zentrum Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel in Richtung Innenstadt. Außer dem Zünden von Pyrotechnik sei alles friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. "Wir werden nicht zulassen, dass die Corona-Krise auf dem Rücken jener abgewälzt wird, die im Kapitalismus eh schon die Zeche zahlen: Frauen, Migranten, Arbeiter", sagte die Rotfloristin Svenja Lorelai. Vielmehr sollten reiche Menschen für die Krise zahlen. Auch ein weltweit freier Zugang zu Medizin und weniger Rücksicht auf Profit standen im Fokus der Demo. Auf Transparenten war etwa zu lesen "Solidarität statt Querdenken", "Mietbefreiung für alle Corona-Geschädigten" oder "Impfstoff für alle - Sonst gibt`s Krawalle. Pharmakonzerne enteignen". Die meisten Teilnehmer trugen Mund-Nase-Schutz. Am Mittag versammelten sich auch Anhänger der "Querdenken"-Bewegung in der Hafencity zu einem "Schweigemarsch". Den laut Polizei knapp 120 Teilnehmern standen 170 linke Gegendemonstranten lautstark gegenüber, getrennt von einem starken Polizeiaufgebot. Auch diese Versammlungen seien ohne größere Zwischenfälle beendet worden, sagte der Sprecher. Nur vereinzelt habe man Teilnehmer auffordern müssen, Maske zu tragen. (Quelle: Tagesschau) 

16:33 Uhr: Demonstrationen gegen Maßnahmen auch in Fürth verboten
In Mittelfranken ist der Versuch, in verschiedenen Städten Versammlungen von Gegnern der Corona-Maßnahmen anzumelden, erneut gescheitert. Nach Nürnberg und Stein (Landkreis Fürth) verbietet nun auch Fürth die Treffen, wie aus einer Mitteilung der Stadt hervorgeht. So seien in der Nacht von Samstag auf Sonntag knapp 30 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Fürth angemeldet worden. Da diese "offenkundig" als Ersatzveranstaltungen für die zuvor verbotenen Versammlungen in Nürnberg und Stein gesehen werden könnten, geht die Stadt von einer geplanten Aktion aus. Die angemeldeten Veranstaltungen hätten zwar teilweise unterschiedliche Themen und Veranstalter gehabt, aber es habe zahlreiche Gemeinsamkeiten in Layout und Wortwahl gegeben, so die Stadt Fürth. Die meisten geplanten Veranstalter kämen nicht aus Mittelfranken und seien teilweise polizeibekannte Corona-Leugner.

13:04 Uhr: Polizei löst Hochzeitsfeier mit 60 Menschen in Berlin auf
Eine Hochzeitsfeier mit 60 Menschen in Berlin-Mitte ist wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln von der Polizei aufgelöst worden. Durch einen Anrufer wurden die Beamten am Samstagabend auf die Gesellschaft in einer Wohnung aufmerksam, wie ein Sprecher mitteilte. "Wir haben die Menschen aufgefordert, sich in ihre Wohnungen zu begeben", sagte der Sprecher. Es seien alle Personalien sowie 56 Verstöße gegen den Infektionsschutz notiert worden. "Hier haben sich deutlich mehr Menschen getroffen als nur aus einem fremden Haushalt." Auch in anderen Orten griff die Polizei ein: Im niedersächsischen Soltau sprengte die Polizei eine Pokerrunde in einem Hotel mit mehr als 20 Teilnehmern in der Nacht zum Sonntag. Gegen sie wurden Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen. Auf heftigen Widerstand trafen die Beamten in Dresden. Dort wurde eine verbotene Party mit rund 60 Leuten im Lokal einer Kleingartenanlage beendet. (Quelle: Tagesschau) 

11:58 Uhr: Österreich: Lockdown bis mindestens 7. Februar verlängert
Österreich verlängert den Corona-Lockdown bis Anfang Februar. Die Mutationen des Virus sei nun auch in Österreich angekommen, begründete Bundeskanzler Sebastian Kurz die Entscheidung. Die Lage habe sich nochmals deutlich verschärft. Ziel sei nun, vom 8. Februar an Handel und Museen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wieder zu öffnen. Allerdings müssten die täglich gemeldeten Neuinfektionen deutlich sinken, sagte Kurz. Ursprünglich waren Lockerungen zum 25. Januar geplant. (Quelle: Tagesschau) 

10:22 Uhr: Europäischer Ethikrat: Vorsitzende kritisiert Regierungskonzept
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, kritisiert das Konzept der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus als "eindimensional". Nur auf das Reduzieren der Kontakte zu setzen, sei "ein kurzfristiges, reaktives Denken in Beschränkungen", sagte die Medizinethikerin dem "Spiegel". "Gute Strategien, um Dinge wieder zu ermöglichen und gleichzeitig die Zahlen niedrig zu halten, werden nicht realisiert." Woopen sprach sich für Massentests aus, um die Infizierten ohne Krankheitssymptome zu finden, die unwissentlich das Virus verbreiten. "Im Moment werden 100 Prozent der Bevölkerung enorme Freiheitseinbußen zugemutet, damit weniger als ein Prozent andere nicht ansteckt", kritisierte die Ethikerin. Die Inzidenzwerte ließen sich schnell senken, wenn fast alle Bundesbürger binnen zwei, drei Wochen einmal durchgetestet würden; diese sollten sich danach immer wieder selbst testen oder in Schulen, Büros etc. getestet werden. (Quelle: Tagesschau) 

10:06 Uhr: RKI meldet 13.882 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) knapp 14.000 Corona-Neuinfektionen und 445 weitere Todesopfer gemeldet. Wie das RKI auf seiner Internetseite mitteilte, stieg die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus binnen 24 Stunden um 13.882 auf 2.033.518 Fälle. Die Zahl der Corona-Toten stieg auf insgesamt nun 46.419 Fälle. Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen an das RKI melden und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 136 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. (Quelle: Tagesschau) 

09:33 Uhr: Tod nach Corona-Impfung: Obduktion zeigt keinen Zusammenhang
Nach dem Tod einer Seniorin in Weyhe im Landkreis Diepholz bei Bremen haben Rechtsmediziner keine Verbindung zu der vorangegangenen Corona-Impfung der Frau festgestellt. Dies hat die Staatsanwaltschaft Verden nach der Obduktion bekanntgegeben, wie der Landkreis Diepholz am Abend mitteilte. Eine abschließende Bewertung durch das Paul-Ehrlich-Institut bleibe jedoch noch abzuwarten. Die 90-jährige Bewohnerin eines Altenpflegeheimes war am Mittwoch etwa eine Stunde nach der Impfung gestorben. Sie war mit einem Wirkstoff von Biontech/Pfizer geimpft worden. Im 15- bis 20-minütigen Beobachtungszeitraum nach der Impfung wurden nach Informationen des Landkreises bei der Seniorin keine Auffälligkeiten festgestellt. 45 Minuten nach der Impfung habe sich ihr Zustand verschlechtert. Sofortige Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben. (Quelle: Tagesschau) 

05:02 Uhr: "Spiegel": Altmaier will Hilfen für Unternehmen radikal vereinfachen
Angesichts von Antrags- und Auszahlungsschwierigkeiten bei den Corona-Hilfen für Unternehmen plant Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier laut "Spiegel" eine deutliche Vereinfachung der Anträge sowie eine kräftige Erhöhung der Hilfen. Für den Erhalt der Überbrückungshilfen III solle künftig nur noch ein Kriterium gelten, berichtete das Magazin. Sie müssten wegen der Corona-Pandemie im antragsberechtigten Monat einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent erlitten haben. Die monatlichen Hilfssummen sollen dem Bericht zufolge angehoben werden: Betriebe, die unmittelbar von Schließungen betroffen sind, sollten bis zu 1,5 Millionen Euro vom Bund bekommen statt derzeit maximal 500.000 Euro. Alle anderen Betriebe könnten demnach bis zu eine Million erhalten. Bislang ist dieser Betrag bei 200.000 Euro gedeckelt. Zudem plant Altmaier dem Bericht zufolge, künftig auch größere Unternehmen in die Hilfen einzubeziehen. (Quelle: Tagesschau) 

02:44 Uhr: Städte- und Gemeindebund gegen "Mega-Lockdown"
Der Städte- und Gemeindebund warnt vor überzogenen Corona-Maßnahmen. Zwar sei eine Verlängerung des Lockdowns angesichts der Infektionslage notwendig, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der geforderte "Mega-Lockdown" sei allerdings "keine Lösung und könnte die unverzichtbare Akzeptanz der Menschen für die zahlreichen Maßnahmen gefährden". "Da der Lockdown nun schon Wochen anhält, sollte man sich nicht für eine generelle Schließung von Schulen und Kitas entscheiden, sondern zumindest eine Notbetreuung sicherstellen", forderte Landsberg. Vor der Bund-Länder-Konferenz am kommenden Dienstag mahnte der kommunale Spitzenverband bessere Schutzkonzepte für Alten- und Pflegeheime an. Nur Besucher mit einem negativen Schnelltest sollten ein Zutrittsrecht bekommen. (Quelle: Tagesschau)

02:27 Uhr: Party mit 24 Gästen in Hessen aufgelöst
Die Polizei hat eine Feier mit 24 Menschen in einer Bar im südhessischen Höchst aufgelöst. Die Beamten hatten beobachtet, wie mehrere Personen am Samstagabend durch den Hintereingang herein- und herauskamen, teilte die Polizei mit. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten sie die Gruppe, die sich trotz der geltenden Corona-Regeln zum Feiern traf. Keiner der Beteiligten trug eine Mund-Nasen-Bedeckung und auch die Corona-bedingten Abstände wurden nicht eingehalten. Alle müssen nun mit einer Anzeige rechnen. Da sich niemand als Inhaber der Bar zu erkennen gab, wurde das Lokal durch die Polizei geschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern 

Unterfranken 

Feiern, kicken und gemeinsam "chillen": Polizei zeigt Jugendliche an
Die Polizei hat am Sonntag zahlreiche Verstöße gegen die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes gemeldet. Bei den „Tätern“ handelt es sich oft um Jugendliche.
Im Hammelburger Ortsteil Westheim (Landkreis Bad Kissingen) hat die dortige Polizei in der Nacht zum Samstag eine illegale Party aufgelöst. Die Streifenbeamten nahmen bereits von der Straße aus dröhnende Bässe wahr. Auf dem Grundstück wurden zehn Jugendliche angetroffen, die unter Missachtung sämtlicher Corona-Hygieneregeln eine lautstarke Technoparty feierten. Alle Feiernden erhielten neben Platzverweisen zudem Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.
Im Kitzinger Sickergrundgelände hatten sich am Samstag 16 Kinder und Jugendliche unerlaubt Zutritt zum dortigen Trainingsgelände verschafft, um Fußball zu spielen. Gegenüber der Polizei gaben die Jungen an, sie haben die „fußballlose Zeit nicht mehr ausgehalten“. Während die Kinder mit einer Ermahnung davon kamen, müssen die strafmündigen Jugendlichen (ab vollendetem 14. Lebensjahr) mit einem bis zu dreistelligem Bußgeld rechnen.
In Bad Kissingen hat die Polizei am Samstagnachmittag eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Innenhof eines öffentlichen Gebäudes festgestellt. Auch in diesem Fall ließen die Beamten nicht mit sich reden und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. (Quelle BR) 

"Verspätete" RKI-Zahlen zeigen weiter sinkende Inzidenz
Das Robert-Koch-Institut (RKI) brauchte am Sonntag etwas länger als üblich, die aktuellen Zahlen zu liefern. Die Werte sind jedoch erfreulich: Laut dem RKI geht die Inzidenz in allen unterfränkischen Regionen weiter zurück.

Die aktuellen Zahlen vom Sonntag:

Landkreis Aschaffenburg 152,7 ↓

Landkreis Miltenberg 139 ↓

Landkreis Haßberge 125,6 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld 125,6 ↓

Landkreis Aschaffenburg 114,1 ↓

Stadt Schweinfurt 102,9 ↓

Landkreis Kitzingen 99,8 ↓

Landkreis Schweinfurt 96,1 ↓

Landkreis Bad Kissingen 93 ↓

Stadt Würzburg 77,4 ↓

Landkreis Main-Spessart 70,5 ↓

Landkreis Würzburg 53,6 ↓ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

1.288 Neuinfektionen, 29 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.288 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Sonntag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 29 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.936. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 158.544 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang knapp 70.000 Menschen.
Der Landkreis Fulda liegt mit einer Inzidenz von 275,2 als einziger Kreis weiter über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Dahinter folgen der Landkreis Offenbach (189,4), die Stadt Offenbach (188,8) sowie die Landkreise Limburg-Weilburg (168,1), Vogelsberg (166,6) und Hersfeld-Rotenburg (166,5). Landesweit liegt die Inzidenz bei 129,8. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ Polizei löst Karaoke-Party in Frankenthal auf +++
Mit lautstarkem Singen haben mehrere Menschen im pfälzischen Frankenthal nicht nur Nachbarn verärgert - sondern sich auch Verfahren wegen Verstößen gegen Corona-Regeln eingehandelt. Wie die Polizei mitteilte, meldeten Zeugen in der Nacht zum Sonntag eine lautstarke Karaoke-Party. Die Beamten hätten etwa zehn Männer und Frauen "mittleren Alters" in einem Haus angetroffen, sagte ein Polizeisprecher. Die Party sei aufgelöst und Teile der Musikanlage sichergestellt worden. Außerdem habe es Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung sowie wegen Ruhestörung gegeben. (Quelle: SWR) 

Weniger als 1.000 Neuinfektionen - weiterer Hotspot
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um weitere 972 Fälle (seit Ausbruch der Pandemie gesamt: 274.806) gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden zudem 22 weitere Todesfälle (insgesamt: 6.110) in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. Im Vergleich zu den Vortagen sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern auf jetzt 118,6. Am vergangenen Sonntag lag dieser Wert noch bei 142,4. Zwei Regionen und damit eine mehr als am Vortag lagen jedoch über der kritischen 200er-Marke - neben dem Stadtkreis Heilbronn (219,6) überschritt heute auch der Kreis Ravensburg (201,8) den Wert. (Quelle: SWR) 

+++ Zoos und Tierparks fordern Hilfen +++
Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind auch die Tierparks und Zoos in Rheinland-Pfalz geschlossen. Weil die Fixkosten - etwa für Futter und Personal - weiterlaufen, fordern sie weitere Hilfen vom Land. Im Zusammenhang mit der Rettung des Zoos Neuwied hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) Mittel und einen Runden Tisch in Aussicht gestellt. (Quelle: SWR) 

+++ 447 Neuinfektionen am Sonntag, acht weitere Tote +++
In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag 447 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte das Landesuntersuchungsamt mit. Acht weitere Menschen starben an oder mit Corona. Seit Beginn der Pandemie gab es 85.053 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 14.656 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt 2.056 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 68.341 Menschen gelten als genesen. (Quelle: SWR) 

Land schafft in zwei Kliniken Plätze für Quarantäne-Verweigerer
Für uneinsichtige Quarantäne-Verweigerer werden in Baden-Württemberg derzeit Plätze in zwei Kliniken geschaffen. Diese Plätze würden dauerhaft durch einen Wachdienst kontrolliert, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums. "Details und Namen können wir erst nach dem finalen Vertragsabschluss nennen, der für kommende Woche geplant ist. Eine der beiden Kliniken soll im württembergischen und eine im badischen Landesteil liegen." Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" berichtet. Auf ein solches Verfahren hatten sich Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) schon Anfang Dezember geeinigt. (Quelle: SWR) 

Polizei löst private Versammlungen in Stuttgart auf
Die Polizei hat in Stuttgart in der Nacht zum Sonntag zwei Versammlungen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung aufgelöst. Wie die Behörde mitteilte, hatten sich im Stadtteil Bad Cannstatt fünf Personen in einer vermeintlich geschlossenen Shisha-Bar getroffen. Unter ihnen war auch der Gastwirt. Anwohner hatten die Polizei wegen Ruhestörung gerufen, die Bar wurde von der Polizei geschlossen.
In Stuttgart-Degerloch hatte sich zudem eine größere Personengruppe in einer Tiefgarage versammelt. Die Polizisten trafen dort auf 35 Personen, von denen keine eine Mund-Nasen-Bedeckung trug und die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände nicht eingehalten wurden. Bei der Kontrolle entwickelte sich laut Polizei eine zunehmend aggressive Stimmung innerhalb der Gruppe. Einzelne Personen leisteten Widerstand, beleidigten die Beamten und verletzten einen Polizisten leicht. Die Polizei sprach Platzverweise aus und zeigte alle 35 Menschen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung an. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 16. Januar+++


Weltweit
 

17:04 Uhr: Bars und Restaurants in Italien fast überall wieder zu
Erst geschlossen, dann wieder auf, dann wieder geschlossen: Im Hin und Her der Corona-Beschränkungen müssen ab Sonntag Tausende Wirte in Italien ihre Bars, Restaurants und Pizzerien für Gäste wieder zumachen. Rund 70 Prozent der gastronomischen Betriebe seien landesweit davon betroffen, teilte der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti mit. Essen darf dann in 15 der 20 Regionen und Autonomen Provinzen nur noch zum Mitnehmen verkauft werden. Vor dem Jahreswechsel galten wegen der Feiertage in Italien strenge Corona-Regeln, um etwa Feiern mit vielen Menschen zu verhindern. Im Restaurant essen gehen war nicht möglich. Im neuen Jahr lockerte die Regierung die Beschränkungen in vielen Regionen wieder für kurze Zeit, so dass man seine Pizza oder den Aperitif in den Bars und Gaststätten zu sich nehmen konnte. Zuletzt machte sich jedoch die Angst vor einer dritten Corona-Welle breit und die Regierung zog die Zügel wieder straff. Der Verband Coldiretti klagte, die Einschränkungen träfen die gesamte Agrar- und Nahrungsmittelbranche. Langfristige Subventionen seien nötig, um die Wirtschaft und die Arbeitsplätze zu retten. (Quelle: Tagesschau) 

14:17 Uhr: Polizei beendet mehrere Geburtstagsfeiern
Die Polizei in Mannheim hat eine Geburtstagsparty mit 27 Gästen aufgelöst. In einer Vier-Zimmer-Wohnung feierten die Veranstalter mit 22 Erwachsenen und fünf Kindern, wie die Polizei mitteilte. Alle Beteiligten seien wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung angezeigt worden. Auch in Delmenhort bei Bremen beendete die Polizei eine illegale Geburtstagsfeier. Kurz vor Mitternacht waren die Beamten dort über eine Ruhestörung durch eine Party mit mindestens zwölf Personen informiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flohen einige Gäste. Die Party konnte demnach zunächst mit mehreren Anzeigen unter anderem wegen Verstoßes gegen die Corona-Auflagen beendet werden. Am Morgen rückte die Polizei dann aber erneut aus, da die Party fortgesetzt worden war. (Quelle: Tagesschau) 

14:06 Uhr: Tennisspielerin Angelique Kerber in Quarantäne
Angelique Kerber gehört zu den 47 Tennisprofis, die sich nach der Ankunft in Melbourne für 14 Tage komplett im Hotel isolieren müssen. Dies teilte die ehemalige Weltranglisten-Erste auf Twitter mit. Grund dafür ist, dass nach dem Flug von Abu Dhabi zu den Australian Open eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Wie die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers erklärten, waren 23 Tennisprofis an Bord, die nun nicht wie eigentlich geplant für zumindest fünf Stunden am Tag das Hotel für Training und Fitness verlassen dürfen. Keiner von ihnen ist allerdings von dem positiven Corona-Test betroffen. 24 Profis, die mit einem anderen Flug ankamen, müssen ebenfalls in Quarantäne.
(Quelle: Tagesschau) 

12:38 Uhr: Brasilien: Proteste wegen dramatischer Lage in den Kliniken
Dramatische Zustände in den Krankenhäusern im Bundesstaat Amazonas haben neue Proteste gegen den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ausgelöst. In Millionenstädten wie Rio de Janeiro, São Paulo oder Brasília gingen zahlreiche Menschen auf ihre Balkone, schlugen mit Löffeln auf Töpfe und riefen "Bolsonaro, tritt zurück". Ähnliche Proteste hatte es bereits Mitte 2020 auf dem ersten Höhepunkt der Corona-Krise gegeben. Der Bundesstaat Amazonas im Nordwesten Brasiliens, wo das Gesundheitssystem schon im vergangenen April und Mai zusammengebrochen war und Tote in Massengräbern bestattet werden mussten, ächzt wieder unter steigenden Infektionszahlen. Die Intensivstationen sind voll, viele Kliniken haben bereits keinen Sauerstoff zur Beatmung schwer kranker Patienten mehr. Präsident Bolsonaro, der wegen seines Krisenmanagements seit Monaten in der Kritik steht, hat die Gefahr durch das Coronavirus stets heruntergespielt und zuletzt auch immer wieder Zweifel an Impfungen geäußert. (Quelle: Tagesschau) 

10:46 Uhr: Epidemiologe: "Man muss sich auf die Risikopatienten konzentrieren"
Der Epidemiologe Klaus Stöhr hat dazu aufgerufen, die Lage im Kampf gegen die Corona-Pandemie differenziert zu betrachten. Stöhr sagte im RBB-Inforadio: "In so einem Winter, wenn es kalt wird, das Virus noch so aggressiv zirkuliert und die Populationsempfänglichkeit noch so hoch ist, kann man eigentlich nicht erwarten, dass die Zahlen von allein nach unten gehen." Die Entwicklungen in England und Irland haben demnach gezeigt, dass nach Lockerungen die Zahlen "durch die Decke" gegangen sind und die Intensivstationen voll waren. Da wolle man in Deutschland nicht hinkommen. Man müsse die Lage aberdifferenzierter betrachten, so Stöhr. So gebe es geographische Unterschiede, aber auch bei den Sterbefällen. "Man muss sich auf die Risikopatienten konzentrieren und auf diejenigen, die Vorerkrankungen haben." In Alten- und Pflegheimen gebe es gute Hygienekonzepte, diese müssten aber auch umgesetzt werden. "Es ist unverantwortlich, wenn man ohne Testung in die Alten- und Pflegeheime gehen kann." (Quelle: Tagesschau) 

10:36 Uhr: Experten warnen vor Lockdown-Lockerung in Österreich
Medizinische Experten sprechen sich klar für eine Verlängerung des Lockdown in Österreich aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner, die sich zuletzt zwischen 130 und 150 eingependelt hat, sei für eine Lockerung viel zu hoch, warnte Oswald Wagner von der Medizinischen Universität Wien auf einer Pressekonferenz mit anderen Experten im Bundeskanzleramt. Zudem müsse im Gleichklang mit anderen europäischen Ländern gehandelt werden. "Es kann nicht sein, dass ein Land aufmacht und ein anderes zu", sagte Wagner. Darüber hinaus fordert der Experte eine FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und strengere Abstandsregeln. Das Land ist seit dem 26. Dezember in seinem dritten Lockdown, der nach bisherigen Plänen bis zum 24. Januar gelten soll. Angesichts der Furcht vor einer Ausbreitung infektiöserer Virus-Mutationen wird seit Tagen über eine Verlängerung des Lockdown spekuliert. (Quelle: Tagesschau) 

06:36 Uhr: Mehr als 18.000 neue Corona-Fälle in Deutschland
Dem Robert Koch-Institut (RKI) sind innerhalb von 24 Stunden 18.678 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit stieg die Zahl der seit Pandemie-Beginn bekanntgewordenen Fälle auf 2.019.636. Noch am Vortag waren 22.368 Neuinfektionen gemeldet worden. Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Außerdem wurden 980 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Der bisherige Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt nun bei 139,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 268,3 und Sachsen mit 255,8. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 80,0. Bundesweit ist die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen nach RKI-Daten vom Freitag leicht gesunken. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 45.974. Die Zahl der Genesenen gibt das RKI mit etwa 1.657.900 an. (Quelle: Tagesschau) 

06:15 Uhr: Covid-19-Simulation: Lockdown bis Ende Januar reicht nicht
Der von Politikern verfolgte Zielwert bei Corona-Neuinfektionen für ein Lockdown-Ende wird nach Berechnungen des Saarbrücker Pharmazie-Professors Thorsten Lehr Ende Januar wohl nicht erreicht. "Die Chance ist extremst gering bis nicht vorhanden", sagte Lehr. Er gehe davon aus, dass die angestrebte Rate von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen frühestens Mitte Februar möglich sei. "Und das wäre eine optimistische Vorhersage." Der Professor für Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes hat mit seinem Forscherteam einen "Covid-Simulator" entwickelt, der das Infektionsgeschehen in Deutschland berechnet und Prognosen liefert: für ganz Deutschland, die einzelnen Bundesländer, bis hin auf Landkreisebene. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Deutlich weniger Impfstofflieferungen – keine Erstimpfungen im Raum Schweinfurt
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat seine Zusage für Impfstofflieferungen zurückgezogen. Daher mussten Stadt und Landkreis Schweinfurt den gemeinsamen Impfplan neu überarbeiten: Demnach werden ab Montag keine Erstimpfungen im gemeinsamen Impfzentrum angeboten, sondern nur noch Wiederholungsimpfungen verabreicht. „Für diese (…) überraschende und äußerst bedauerliche Wendung bitten wir um Verständnis“, so die gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Schweinfurt. (Quelle: BR) 

RKI meldet leicht sinkende Inzidenz
Die Inzidenz in Unterfranken ist leicht zurückgegangen. Laut Erhebungen des Robert Koch-Instituts (RKI) melden Landkreise und kreisfreie Städte im Bezirk rückgängige Zahlen, nur im Landkreis Kitzingen ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag gleichgeblieben. Die höchste Inzidenz weißen derzeit die Landkreise Aschaffenburg und Haßberge aus, die niedrigsten die Landkreise Main-Spessart und Würzburg.

Das RKI meldet am Samstag:

Landkreis Aschaffenburg 162,5

Landkreis Haßberge 161,2

Landkreis Miltenberg 151,5

Stadt Aschaffenburg 136,6

Landkreis Rhön-Grabfeld 126,8

Stadt Schweinfurt 114,2

Landkreis Kitzingen 111,9

Landkreis Schweinfurt 102,2

Landkreis Bad Kissingen 98,8

Stadt Würzburg 84,4

Landkreis Main-Spessart 77,7

Landkreis Würzburg 67,2 (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

20 Prozent weniger Besucher im Opel-Zoo
Lockdown und Corona-Maßnahmen haben beim Opel-Zoo im vergangenen Jahr zu einem Rückgang von mehr als 20 Prozent der Besucher geführt. "Wenn wir von 52 Wochen 15 zu haben, hat das natürlich Auswirkungen", sagte Zoodirektor Thomas Kauffels der Nachrichtenagentur dpa. Dazu habe vor allem der Lockdown im vergangenen Frühjahr von Mitte März bis Anfang Mai beigetragen. Im Sommer hingegen sei der Besucherzustrom erfreulich gewesen: Teilweise kamen bis zu 3.800 Menschen an einem Tag - wobei sich allerdings nur 2.000 Besucher gleichzeitig im Zoo aufhalten durften. "Wir mussten halt den Eingang und den Ausgang zählen." Insgesamt leidet der Zoo aber unter den finanziellen Einbußen. Zwar habe es eine erfreuliche Zahl von Spenden gegeben, gerade bei den Tierpatenschaften. Allerdings seien es in normalen Jahren die Eintrittsgelder, die 85 Prozent der Einnahmen ausmachten - und der Zoo laufe auch im Lockdown mit gleichen Kosten weiter. Viel Einsparpotenzial gebe es da nicht - "Das einzige, was man machen kann, ist Investitionen zu verschieben." So werde in diesem Jahr ganz sicher nicht der Bauantrag für die geplante Nashornanlage gestellt, sagte Kauffels. (Quelle: Hessenschau) 

1.128 Neuinfektionen, 64 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.128 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Samstag, 0 Uhr) mit. Zudem sind im selben Zeitraum 64 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.907. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 157.255 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden bislang 65.673 Menschen. Weiterhin liegen zwei Kreise über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Landkreis Fulda liegt der Inzidenzwert bei 307,0, in Limburg-Weilburg bei 207,7. Dahinter folgen die Stadt Offenbach (177,3), der Landkreis Offenbach (171,2) und der Landkreis Vogelsberg (167,5). Am niedrigsten sind die Inzidenzen im Kreis Darmstadt-Dieburg (93,0) und im Rheingau-Taunus-Kreis (87,6). Landesweit liegt der Wert bei 128,9.  (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 410 Neuinfektionen, 13 weitere Tote im Land +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz ist seit Freitag um 410 Fälle gestiegen. 13 weitere Menschen starben an oder mit Corona. Seit Beginn der Pandemie gab es 84.606 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 14.894 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt 2.048 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 67.664 Menschen gelten als genesen. (Quelle: SWR) 

Mannheim: Polizei löst Geburtstagsparty auf
Die Polizei in Mannheim hat eine Geburtstagsparty mit 27 Gästen aufgelöst. Zeugen war den Angaben zufolge am Freitagabend ein reges Besucheraufkommen im Treppenhaus aufgefallen. In der Vierzimmerwohnung wurden schließlich neben den Veranstaltern 22 Erwachsene und fünf Kinder entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Die Beamten sprachen Platzverweise aus, die Besucher gingen. Alle Beteiligten seien wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung angezeigt worden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Ordnungsbehörden in Wintersport-Gebieten unterwegs +++
Polizei und Mitarbeiter der Ordnungsämter führen am Wochenende wieder in den Wintersport- und Ausflugsgebieten im nördlichen Rheinland-Pfalz Kontrollen durch. In Adenau in der Eifel wollen sie am Samstagmorgen Falschparker in den Fokus nehmen. Es werde aber auch kontrolliert, ob die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Im Westerwald ist das Skigebiet Schorrberg gesperrt. Außerdem seien zusätzliche Beamte der Bereitschaftspolizei in den Wintersportgebieten im Einsatz. Auch am Schafskopf im Hunsrück will die Polizei konsequent gegen Corona- und Verkehrsverstöße vorgehen. (Quelle: SWR) 

Tripsdrill will Baupläne trotz Pandemie fortsetzen
Der Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn (Kreis Heilbronn) will seine Baumaßnahmen wegen der Corona-Pandemie nicht einschränken. Das sagte Pressesprecher Birger Meierjohann dem SWR. Er erklärte, im Erlebnispark müsste langfristig geplant werden und da wolle man sich keine Blöße geben und etwas verschieben. Zurzeit wird der Erlebnisbereich rund um die vergangenes Jahr eröffneten Achterbahnen ausgebaut. Diese Einstiegsbereiche sollen dann im Frühjahr bereitstehen. Grundsätzlich fordert der Park allerdings Perspektiven. Meierjohann erklärte, die Tiere im Wildpark müssten gefüttert werden und allein zwischen November und Anfang Januar wurden 350 Übernachtungen in den Ferienwohnungen storniert. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 15. Januar+++

Weltweit 

21:05 Uhr: WHO-Experten beginnen Arbeit in Wuhan
Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO sollen untersuchen, wo das Coronavirus seinen Ursprung hatte. Die Suche startet nun im chinesischen Wuhan, wo das Virus zum ersten Mal nachgewiesen wurde. Zuerst müssen die Wissenschaftler aber eine zweiwöchige Quarantäne hinter sich bringen.
(Quelle: Tagesschau) 

19:18 Uhr: Frankreich verschärft Corona-Maßnahmen ab Samstag
Frankreich verschärft ab dem Wochenende seine Corona-Maßnahmen: Ab Samstag tritt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 18.00 Uhr und sechs Uhr morgens in Kraft. Auch alle Geschäfte müssen dann schließen. Kritiker fürchten dadurch einen größeren Andrang, auch im öffentlichen Nahverkehr. Zudem verschärft Frankreich die Kontrollen für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern. Sie müssen ab Montag einen negativen PCR-Test vorlegen und sollen zudem in Frankreich eine Woche lang vorsorglich in Quarantäne gehen. Danach wird ein zweiter PCR-Test fällig. Grund für die Verschärfung ist die Sorge vor einer Ausbreitung der britischen Corona-Mutation. In Frankreich wurden bisher fast 70.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt. (Quelle: Tagesschau) 

17:21 Uhr: Sechs EU-Länder beunruhigt wegen Lieferproblemen bei Pfizer-Impfstoff
Sechs Länder der Europäischen Union haben sich bei der EU-Kommission besorgt über die gemeldeten Lieferverspätungen des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech gezeigt. Dänemark, Finnland, Schweden und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen appellierten in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die EU-Kommission solle sicherstellen, dass die Impfstoffproduktion von Pfizer und Biontech effektiv sei und die Impfstoffchargen schnell geliefert würden. Das teilte die finnische Regierung mit. (Quelle: Tagesschau) 

15:20 Uhr: "Spiegel": Lauterbach fordert Grundsatzentscheidung zum Lockdown
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich für schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie aus. "Wir müssen am Wochenende schon eine Grundsatzentscheidung treffen", sagte Lauterbach dem "Spiegel". "Wollen wir den Lockdown verkürzen? Dann müssen wir ihn deutlich verschärfen und in einen harten Lockdown gehen. Oder soll es ungefähr bei den aktuellen Maßnahmen bleiben. Dann muss der Lockdown deutlich länger gelten." Angesichts des mutierten Coronavirus aus Großbritannien plädiert Lauterbach klar für die erste Option. "Ich halte es für falsch, jetzt noch länger zu warten. Noch haben wir einen Vorsprung gegenüber Großbritannien, wie wir ihn im Frühjahr 2020 gegenüber Italien hatten. Den Erfolg vom ersten Lockdown müssen wir jetzt wiederholen, um nicht das Schicksal der Briten zu erleiden." (Quelle: Tagesschau) 

13:00 Uhr: Corona-Fälle bei Handball-WM
Der Handball-Weltverband IHF reagiert mit einer erhöhten Testfrequenz auf die ersten Corona-Fälle bei der WM in Ägypten. Von diesem Samstag an sollen alle Nationalteams, Schiedsrichter sowie Turnier-Offizielle täglich auf Covid-19 getestet werden, wie die IHF mitteilte. Bislang hatten sich viele an der Weltmeisterschaft beteiligte Personen mindestens alle 72 Stunden einem Corona-Test unterziehen müssen. Heute Morgen war der dänische Nationalspieler Emil Jakobsen im Mannschaftshotel in Kairo positiv getestet worden. Beim deutschen Vorrundengegner Kap Verde gibt es vier Corona-Fälle. Außerdem seien einige positive Fälle beim Hotelpersonal sowie im Organisationskomitee aufgetreten, teilte die IHF weiter mit. (Quelle: Tagesschau) 

11:18 Uhr: 150 Menschen bei Beerdigung in Bremen
Bei der Trauerfeier in Bremen hat die Polizei eine Reihe von Verstößen gegen die Corona-Regeln festgestellt. In der Spitze seien etwa 150 Trauergäste auf dem Friedhof gewesen, teilte sie mit. Erlaubt seien im Freien 100 Menschen, sofern die Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden. Das war jedoch nicht konsequent der Fall, wie es hieß. Die Beamten dokumentierten die Verstöße und fertigten Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. (Quelle: Tagesschau) 

08:29 Uhr: Polizeieinsatz in Berliner Bar - "Querdenker" wollten Partei gründen
Wegen des Verstoßes gegen Corona-Regeln war die Berliner Polizei am Donnerstagabend in einem Lokal im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Einsatz. Etwa 20 Personen verhielten sich dort nicht coronakonform, sagte ein Sprecher des Lagezentrums. Nach einem Bericht des "Tagesspiegel" handelte sich um ein Treffen von "Querdenkern", die eine Partei gründen wollten. Die Zusammenkunft sei per Livestream bei Youtube übertragen worden - auch dann noch, als die Polizei anrückte. Die Teilnehmenden hätten größtenteils keine Masken getragen und die Abstandsregeln nicht eingehalten, heißt es in dem Bericht weiter. Die Polizei habe die Personalien der Anwesenden aufgenommen. (Quelle: Tagesschau) 

08:22 Uhr: Handelsverband: "Wirtschaftshilfen kommen nicht an"
Der Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass Zehntausende Geschäfte den Lockdown nicht überstehen werden, weil die angekündigten Wirtschaftshilfen nicht ankommen. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sprach im BR von einer dramatischen Situation, gerade in den Innenstädten im Textil- und Modebereich. Er warnte vor einer großen Pleitewelle: "Wenn die Wirtschafshilfen nicht passgenau da ankommen, wo sie hingehören, nämlich auch in den mittelständischen Modehandel, dann haben wir Insolvenzen vor uns, auch von Geschäften, die bisher sehr eigenkapitalstark waren." Viele Unternehmen hätten aus dem ersten Lockdown im Frühjahr gelernt und sich vorbereitet, etwa mit Online-Angeboten, betonte Genth: "80 Prozent der Unternehmen, die jetzt geschlossen sind, bieten alternative Vertriebswege an, verkaufen über das Internet, machen (den Lieferservice) "Click und Collet" oder Lieferservice-Angebote. Das rettet aber nicht die Situation bei einer vollständigen Ladenschließung, die wir jetzt haben." (Quelle: Tagesschau) 

07:42 Uhr: Kein Sauerstoff für Covid-Patienten im brasilianischen Manaus
Die Krankenhäuser in der brasilianischen Urwaldmetropole Manaus stehen den steigenden Corona-Fallzahlen hilflos gegenüber. In mehreren Kliniken der Millionenstadt fehle es an Sauerstoff für die Beatmung der Corona-Patienten, berichten örtliche Medien. Verzweifelte Angehörige versuchen demnach, privat Sauerstoffflaschen für Erkrankte zu organisieren, während Ärzte und Pfleger die Beatmungsmaschinen von Hand zu betätigen versuchen. Die geplante Notverlegung von mehr als 200 Patienten in andere Landesteile stößt derweil auf Besorgnis, da sich dadurch eine in Manaus festgestellte Corona-Mutation über das ganze Land verbreiten könnte. Präsident Jair Messias Bolsonaro hatte die Behörden vor Ort für den Zusammenbruch des öffentlichen und privaten Gesundheitssystems verantwortlich gemacht. Diese wiederum klagen über fehlende Unterstützung durch das Gesundheitsministerium. (Quelle: Tagesschau) 

05:48 Uhr: Mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen in Deutschland
In Deutschland haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 22.368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekannt gewordenen Fälle auf 2.000.958 (Stand: 15.01., 00.00 Uhr). Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Außerdem wurden 1113 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 44.994. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.641.200. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Freitag 146,1 und war damit etwas niedriger als am Vortag. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Landrat hofft auf entspanntes Winterwochenende in der Rhön
Angesichts des bevorstehenden Winterwochenendes bittet Landrat Thomas Habermann Einheimische und Besucher, sich in der gesamten Rhön zu verteilen. Gerade für Winterwanderungen, meint er, würden sich nicht nur die Hotspots rund um den Kreuzberg und die Thüringer Hütte eignen. Gleichzeitig bedankt sich der Landrat für das disziplinierte Verhalten der Menschen am vergangenen Wochenende in der Rhön. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind vier weitere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, verstorben. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 damit auf 44. Aktuell sind 259 Personen infiziert, 24 von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 131,9. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 1747 Coronainfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld bestätigt. (Quelle: BR) 

Höchste Inzidenz in Unterfranken im Landkreis Haßberge
Laut den Corona-Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge mit einem Wert von 184,9 aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in Unterfranken auf. An zweiter Stelle kommt der Landkreis Aschaffenburg mit einer Inzidenzrate von 180,0. In der Stadt Aschaffenburg liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 167,6. Direkt darauf folgt der Landkreis Miltenberg mit einem Wert von 163,1. Einen Inzidenzwert über 100 haben außerdem noch der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 131,9, die Stadt Schweinfurt mit 116,0, der Landkreis Kitzingen mit 111,9 und der Landkreis Schweinfurt mit 106,5. Die anderen unterfränkischen Regionen liegen unter einem Inzidenzwert von 100. So liegt die 7-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Bad Kissingen bei 94,9, in der Stadt Würzburg bei 89,9, im Landkreis Main-Spessart bei 85,6. Den niedrigsten Wert in Unterfranken weist aktuell der Landkreis Würzburg mit 79,5 nach. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 284. Seit gestern kamen 27 Neuinfektionen hinzu. 51 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 398 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 31 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Erfreulicherweise gibt es keinen neuen Todesfall zu verzeichnen. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.283. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 163,1 (Quelle: RKI, Stand 15. Januar, 0 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Situation im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 271 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.806 positiv getestete Personen. Genesen sind davon Personen 2.364. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 85,6. Laut Gesundheitsamt gibt es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Die Zahl der Coronatoten erhöht sich damit auf 171. 27 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

900 Verstöße gegen Corona-Regeln im Main-Taunus-Kreis
Der Main-Taunus-Kreis hat seit Einführung der Corona-Regeln mehr als 900 Verstöße registriert - die Hälfte davon allein seit Anfang November. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, liegt die Summe aller Bußgelder bei rund 90.000 Euro. In den meisten Fällen sei gegen die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit verstoßen worden - vor allem von Jugendlichen. Aber auch im Gewerbe habe es zahlreiche Verstöße gegeben, von unzureichenden Hygienekonzepten bis hin zu fehlenden Gästelisten. Das höchste Bußgeld habe bisher bei 2.418 Euro gelegen. (Quelle: Hessenschau) 

Südafrikanische Coronavirus-Mutation erstmals in Hessen nachgewiesen
In Hessen ist bei einem Patienten erstmals die Coronavirus-Variante B.1.351 nachgewiesen worden, die bisher vor allem in Südafrika aufgetreten und womöglich besonders ansteckend ist. Wie das Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mitteilte, war der Patient Ende Dezember aus Südafrika eingereist und liegt derzeit im Krankenhaus. Auch Kontaktpersonen seien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. "Die aktuellen Fälle verdeutlichen, dass wir absehbar immer wieder neue Coronavirus-Varianten finden werden", erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Diese Woche war in Hessen erstmals auch die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die in Großbritannien verbreitet ist. Klose appellierte an die Menschen, auf alle vermeidbaren Auslandsreisen zu verzichten. Außerdem soll verstärkt nach solchen Varianten gesucht und ein Ausbruch durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne möglichst begrenzt werden.  (Quelle: Hessenschau) 

Schule zwischen Anlaufproblemen und "Kuddelmuddel"
Fünf Tage nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Hessen unter Corona-Bedingungen ziehen die Bildungsgewerkschaft GEW und das Land Hessen sehr unterschiedliche Fazits. "Wir haben ein Kuddelmuddel", sagte die GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch. Der Digitalunterricht ab der siebten Klasse funktioniere nicht, weil das hessische Schulportal nicht leistungsfähig und stabil sei. Zudem seien einige Schulen mit technischen Endgeräten ausgestattet, an anderen gebe es gar nichts. Das hessische Kultusministerium beschreibt die Situation anders: "Die Rückmeldungen waren, dass bis auf kleinere Anlaufprobleme beim Login des Schulportals die Lage an den Schulen sehr gut war", sagte ein Sprecher. Auch mit der Resonanz auf den Präsenzunterricht sei man zufrieden: In den Jahrgangsstufen eins bis sechs können Eltern wählen, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Bei 18 Prozent der Schüler sei das bisher der Fall gewesen. "Das heißt, die Eltern gehen sehr verantwortungsvoll mit der Situation um."
(Quelle: Hessenschau) 

1.626 Neuinfektionen, 63 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.626 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Freitag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 63 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.843. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 156.127 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang 62.171 Menschen. Zwei Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - am Vortag waren es noch fünf gewesen. Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 313,7 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (200,1), Offenbach (177,9), Gießen (176,6) und Vogelsberg (175,1). Landesweit liegt die Inzidenz bei 136,5. (Quelle; Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Mehr neue Infektionen als Genesene – 7-Tage-Inzidenz steigt auf 157,2
Am Donnerstag (14. Januar) steigt die Zahl der positiven Corona-Testergebnisse um 38 auf 2.649. Eine weitere Person ist in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Sie war zwischen 70 und 79 Jahre alt und lebte bisher im häuslichen Umfeld. Dadurch steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 136. Als genesen gelten 2.226 – vier mehr als am Vortag. Der Infektionssaldo steigt wieder an und beträgt 287. Das Gesundheitsamt erfasste in den letzten sieben Tagen 151 neue Corona-Infektionen. Am stärksten betroffen sind dabei Erbach/Michelstadt und Bad König/Brombachtal mit jeweils 50 Fällen (Erbach 15, Michelstadt 35, Bad König 43, Brombachtal 7). In der Unterzent wurden 33 Fälle verzeichnet (Höchst 24, Breuberg 5, Lützelbach 4), im Gersprenztal elf (Reichelsheim 4, Brensbach 6, Fränkisch-Crumbach 1) und in Mossautal/Oberzent sieben (Mossautal 1, Oberzent 6). Das Robert-Koch-Institut errechnet eine 7-Tage-Inzidenz von 157,2 (Stand 15.01., 00:00 Uhr).  Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 20 Patienten betreut. Davon benötigen sieben eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises werden zehn weitere Patienten behandelt. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Rund 750 Neuinfektionen, 58 Tote +++
In Rheinland-Pfalz sind am Freitag vom Landesuntersuchungsamt 752 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Freitag vor einer Woche waren es noch 1.164 Fälle. Seit Beginn der Pandemie gab es demnach 84.196 laborbestätigte Infektionen. Die Zahl der Patienten, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind, erhöhte sich gegenüber Donnerstag um 58 auf jetzt 2.035. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat Ludwigshafen mit knapp 250. Den niedrigsten Wert weist mit 29,2 Zweibrücken auf. (Quelle: SWR) 

Keine Vorstellungen bis März am Theater Heilbronn
Der Vorstellungsbetrieb am Theater Heilbronn bleibt bis zum 31. März ausgesetzt. "Angesichts der schwierigen gegenwärtigen Pandemie-Lage ist die Aufnahme des Vorstellungsbetriebs auf absehbare Zeit nicht denkbar", sagte der Heilbronner Intendant Axel Vornam. In dem Beschluss sehe man die Verantwortung, die Gesundheit der Beschäftigten und der Zuschauer zu schützen. (Quelle: SWR) 

++ Meldungen 14. Januar+++

18:32 Uhr: Ausgangssperre in Frankreich bereits ab 18 Uhr
Aus Sorge um eine Ausbreitung der britischen Coronavirus-Mutation verschärft Frankreich seine Corona-Maßnahmen: Ab Samstag gilt eine landesweite Ausgangssperre ab 18 Uhr, wie Premierminister Jean Castex in Paris mitteilte. Zudem sollen die Kontrollen für Einreisende verschärft werden. Die verschärfte Ausgangssperre gelte vorerst für zwei Wochen, sagte Castex. Dann werde die Lage neu bewertet. Bisher gilt die Sperrstunde ab 18.00 Uhr bereits in 25 Verwaltungsbezirken im Osten des Landes, auch im Grenzgebiet zu Deutschland. Im Rest des Landes gilt bisher eine Ausgangssperre ab 20 Uhr. Zudem setzt Frankreich auf schärfere Tests für Einreisende aus Nicht-EU-Staaten: Sie müssen künftig zur Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen und sollen zudem eine Woche lang vorsorglich in Quarantäne gehen. Danach soll ein zweiter PCR-Test fällig werden. (Quelle: Tagesschau) 

16:05 Uhr: 84-Jährige wollen Sofortimpfung einklagen
Zwei über 80 Jahre alte Eheleute aus Essen, die schnell gegen Corona geimpft werden wollen, haben das Oberverwaltungsgericht (OVG) eingeschaltet. Nach Angaben einer Sprecherin haben die beiden 84-Jährigen Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in der Vorinstanz eingelegt. Dort waren sie mit ihrem Wunsch gescheitert. Die Eheleute hatten argumentiert, dass sie als über 80-Jährige dem höchsten Risiko ausgesetzt seien und dass es rechtswidrig sei, dass zunächst alle Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime geimpft würden; auch die, die noch nicht 80 sind. Das Verwaltungsgericht aber wies das zurück. Das Ehepaar müsse auf die Öffnung der Impfzentren und die Terminvergabe warten. Das Schutzbedürfnis in den Pflegeheime sei ungleich höher. (Quelle: Tagesschau) 

13:24 Uhr: Kein Hinweis auf starke Nebenwirkungen durch Impfung
Das bundeseigene Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bislang keine Hinweise auf möglicherweise vermehrt auftretende Nebenwirkungen bei Impfungen gegen das Coronavirus. Bis Sonntag seien ihm 325 Verdachtsfälle gemeldet worden, teilte das PEI mit. 51 Fälle davon seien als schwerwiegend einzuschätzen. Die Werte seien konsistent zu den Daten aus den klinischen Zulassungsstudien und zudem statistisch unauffällig. Bis Sonntag waren in Deutschland laut Robert-Koch-Instituts (RKI) bereits mehr als 600.000 Impfungen verabreicht worden. "Bisher sehen wir kein neues Risikosignal", sagte PEI-Expertin Brigitte Keller-Stanislawski vor Journalisten. Sie betonte zugleich, dass es sich um Verdachtsfälle handle, bei denen ein kausaler Zusammenhang zur Impfung nicht belegt sei. PEI-Präsident Klaus Cichutek betonte, dass die Risiken der beiden zugelassenen Impfstoffe nach bisherigen Stand "sehr, sehr begrenzt" seien. Laut PEI wurden bislang zehn Todesfälle nach Impfungen gemeldet. Die Fachbehörde ging aber nicht davon aus, dass ein Zusammenhang bestand. Es habe sich um Patienten mit "gravierenden Grunderkrankungen" gehandelt, die sich teilweise sogar bereits in Palliativbehandlung befunden hätten, sagte Keller-Stanislawski. Bis Sonntag waren dem Institut demnach sieben Todesfälle nach Impfungen gemeldet worden. Die Betroffenen litten sämtlich und teilweise mehrfach an sehr schweren Grunderkrankungen und waren zwischen 79 und 93 Jahren. (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: 55 Mitarbeiter eines Fleischbetriebs in NRW mit Corona infiziert
In einem fleischverarbeitenden Betrieb in Frechen bei Köln haben sich 55 Beschäftigte mit Corona infiziert. Am 28. Dezember sei bei einer der Mitarbeiterinnen eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen worden, teilte der Rhein-Erft-Kreis mit. Daraufhin seien die Mitbewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft ebenfalls getestet worden. Bisher sei bei 55 Beschäftigten eine Infizierung mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, sagte eine Sprecherin. Vor der Infektion seien die überwiegend ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in Risikogebiete gereist. Der Betrieb sei nach der Corona-Fleischwirtschaftsverordnung an strenge Hygienevorgaben gebunden. Das Gesundheitsamt habe für alle in der Produktion arbeitenden Beschäftigten eine Quarantäne angeordnet. (Quelle: Tagesschau) 

11:19 Uhr: RKI fordert noch schärferen Lockdown als bisher
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist angesichts der derzeitigen Infektionslage für eine Verschärfung des bisherigen Lockdowns in Deutschland. RKI-Epidemiologe Dirk Brockmann sagte in Berlin, es sei eine "totale Konsensaussage" aller Modellberechnungen, dass die Maßnahmen weiter verschärft werden müssten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Auch RKI-Präsident Lothar Wieler befürwortete eine Verschärfung als "Option". (Quelle: Tagesschau) 

10:21 Uhr: Wieler ermahnt eindringlich zum Einhalten von Hygieneregeln
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat die Bürger mit Nachdruck aufgefordert, weiter die Kontakte zu beschränken. Nach wie vor sei die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle sehr hoch. Diese lasse sich nur mit konsequenter Kontakt-Reduzierung und dem Einhalten der AHA- und L-Regeln begrenzen. "Jede Infektion ist eine zu viel", sagte Wieler. In vielen Krankenhäusern sei die Zahl der freien Intensivbetten nur noch sehr gering. Zudem sinke das Durchschnittsalter der Menschen, die künstlich beatmet werden müssen - ein Hinweis darauf, dass sich zunehmend jüngere Menschen infizieren. Er forderte Arbeitgeber auf, mehr Homeoffice zu ermöglichen. "Jetzt schützt die Heimarbeit die Gesundheit von uns allen - dazu brauchen wir noch mehr verantwortungsvolle Arbeitgeber." Neben vorbildlichen Arbeitgebern, die Homeoffice ermöglicht hätten, gebe es Betriebe, deren Mitarbeiter noch ins Büro fahren oder in denen sogar persönliche Treffen mit mehreren Teilnehmern abgehalten werden, obwohl Arbeit von Zuhause dort grundsätzlich möglich wäre. (Quelle: Tagesschau) 

09:29 Uhr: Lauterbach für Heimarbeitspflicht
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich für eine Pflicht zur Heimarbeit ausgesprochen. "Die derzeitige Coronasituation ist trotz der verschärften Bestimmungen unbefriedigend", sagte Lauterbach auf NDR Info. "Das Land kommt so aus dem Lockdown nicht heraus." Nach Meinung des SPD-Politikers könnte es ein Fehler gewesen sein, sich bei den strengeren Regeln auf das Privatleben und die Schulen zu konzentrieren. "Es ist stark anzunehmen, dass sich viele Menschen im Beruf anstecken", sagte Lauterbach. Eine Pflicht, zu Hause zu arbeiten, sei mindestens erwägenswert. (Quelle: Tagesschau) 

06:40 Uhr: RKI meldet neuen Höchstwert: 1244 weitere Todesfälle
Das Robert Koch-Institut meldet in Deutschland 25.164 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Die Gesamtzahl steigt damit auf rund 1.978.590. Zudem sind laut den Angaben 1244 Menschen nach einer Infektion gestorben - das ist ein neuer Höchstwert. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 43.881. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 151,2. (Quelle: Tagesschau)

06:40 Uhr: WHO-Mission zur Erkundung der Corona-Ursprünge in Wuhan eingetroffen
Nach tagelanger Verzögerung ist ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation in der chinesischen Stadt Wuhan eingetroffen, um die Ursprünge des Coronavirus zu erforschen. Aufnahmen des staatlichen chinesischen Fernsehsenders CGTN zeigten, wie die aus Singapur kommende Maschine mit den WHO-Experten in Wuhan landete. Ursprünglich war der Beginn der Mission bereits für vergangene Woche geplant gewesen. Fehlende Genehmigungen von chinesischer Seite verzögerten den Start jedoch. Die zehn WHO-Experten, darunter Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin, müssen sich wegen der strikten chinesischen Einreisebestimmungen zunächst für zwei Wochen in Quarantäne begeben.
(Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 308. Seit gestern kamen 40 Neuinfektionen hinzu. 31 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 362 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 33 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 66 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.256. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 168,6 (Quelle: RKI, Stand 14. Januar, 0 Uhr).

Landkreis Aschaffenburg

Höchste Inzidenz im Landkreis Aschaffenburg
Nach aktuellen Corona-Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Aschaffenburg mit einem Wert von 170,5 in Unterfranken aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenzrate auf. Direkt darauf folgt der benachbarte Landkreis Miltenberg mit einem Inzidenzwert von 168,6. Zwischen einem Inzidenzwert von 100 und 200 liegen außerdem der Landkreis Haßberge mit 162,4, die Stadt Aschaffenburg mit 156,3, der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 133,1 und der Landkreis Bad Kissingen mit 102,7. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter einem Inzidenzwert von 100. Die Stadt Schweinfurt weist einen Wert von 99,2 auf, der Landkreis Schweinfurt 96,1 und der Landkreis Kitzingen 84,5. In der Stadt Würzburg gab es 83,6 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, im Landkreis Würzburg waren es 81,3. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenzrate in Unterfranken derzeit im Landkreis Main-Spessart mit einem Wert von 54,7. (Quelle: BR) 

Die Zahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 803 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 342 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt im Landkreis Aschaffenburg derzeit 170,5, in der Stadt Aschaffenburg 156,3. Insgesamt 61 Infizierte werden derzeit in einer Klinik behandelt, 13 von ihnen auf der Intensivstation. 194 Personen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Niedriger Inzidenzwert im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 278 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 2.784 positiv getestete Personen. Genesen sind davon Personen 2.338. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 54,7. Bisher gibt es 168 Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. 27 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 693 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Deutlich weniger Menschen im Homeoffice
Im Vergleich zum Lockdown im Frühjahr arbeiten derzeit deutlich weniger Menschen im Homeoffice. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung bleiben aktuell nur rund 14 Prozent der Befragten im heimischen Büro, im April hatte diese Zahl noch bei 27 Prozent gelegen. Laut Michael Rudolph vom Deutschen Gewerkschafts-Bund Hessen Thüringen ist es zudem ein Problem, dass viele Firmen ihren Angestellten immer noch nicht ermöglichen, ihre Arbeit zuhause zu verrichten. "Das kann im Moment nicht sein."
(Quelle: Hessenschau)

Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoffe wirken auch gegen Mutationen
Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Offenbach) geht davon aus, dass die zugelassenen Impfstoffe auch gegen die neuen Virus-Mutationen schützen. Wenn nötig, könnten die Baupläne der Impfstoffe prinzipiell innerhalb von sechs Wochen angepasst werden, sagte Institutspräsident Klaus Cichutek. Dann könne eine Zulassung ebenfalls schnell erfolgen. Bis Sonntag seien dem Institut 325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen gemeldet worden, das entspreche 0,53 Verdachtsfällen auf 1.000 Impfdosen und sei konsistent mit den bekannten Fachinformationen. (Quelle: Hessenschau) 

Zahlreiche Sperrungen in Wintersport-Gebieten
Angesichts hoher Corona-Zahlen müssen Wintersportler und Ausflügler am kommenden Wochenende in den hessischen Mittelgebirgen erneut mit zum Teil deutlichen Einschränkungen rechnen. Im beliebten Skigebiet Willingen werden sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt. Der Werra-Meissner-Kreis kündigte an, die Zufahrten zu den Skigebieten zu regulieren und bei Bedarf kurzfristig abzusperren. Im Taunus sperrt die Stadt Königstein die Zufahrtsstraßen in den Stadtteil Falkenstein. Im hessischen Teil der Rhön werden viele öffentliche Parkplätze gesperrt.
(Quelle: Hessenschau) 

Weiter Polizeikontrollen am Hohen Meißner
Die Städte und Gemeinden rund um den Hohen Meißner bereiten sich auch vor dem kommenden Wochenende auf einen Ansturm von Ausflüglern vor. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag bleibt das Sicherheitskonzept mit verstärkten Polizeikontrollen und der Möglichkeit kurzfristiger Sperrungen weiter bestehen. Durch die Maßnahmen sollen ein Verkehrschaos und überfüllte Wanderwege vermieden werden. Ordnungskräfte werden zudem die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln überprüfen und einfordern. (Quelle: Hessenschau) 

Maskenverweigerer greift Polizisten an
Ein Mann hat sich am Donnerstag in einem Zug vehement gegen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gewehrt und einen Polizisten attackiert. Laut einer Mitteilung der Polizei zeigte sich der Maskenverweigerer uneinsichtig und griff bei Wabern (Schwalm-Eder) einen alarmierten Beamten an. Der Angreifer wurde dabei verletzt und am Bahnhof Fritzlar in Gewahrsam genommen. (Quelle: Hessenschau) 

1.657 Neuinfektionen, 64 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden erneut deutlich gestiegen: um 1.657. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Donnerstag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 64 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.780. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 154.500 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang 60.344 Menschen. Fünf Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 308,3 lag. Dahinter folgen die Landkreise Vogelsberg (220,6), Waldeck-Frankenberg (212,9), Limburg-Weilburg (212,3) und Gießen (200,6).  
(Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

2.327 Neuinfektionen - zwei Kreise über 200
Baden-Württembergs Landesgesundheitsamt meldet heute (Stand: 16 Uhr) 2.327 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (gesamt: 270.023). Vor einer Woche waren es 2.753 Neuinfektionen. Außerdem sind den Angaben zufolge weitere 104 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben (insgesamt: 5.977). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 131,1 Fällen pro 100.000 Einwohner (Mittwoch: 133,3). Zwei Kreise liegen über einer Inzidenz von 200: Der Stadtkreis Heilbronn mit 237,0 und der Landkreis Ravensburg mit 206,0. Aktuell sind landesweit 520 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 327 (62,9 Prozent) invasiv beatmet. 88,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind belegt. 82.630 Impfungen wurden bis Donnerstag in Baden-Württemberg durchgeführt. (Quelle: SWR) 

+++ Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen +++
Das Landesuntersuchungsamt hat am Donnerstag 1.004 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, das sind wieder deutlich mehr als in den vergangenen Tagen (Mittwoch: 735). Am vergangenen Donnerstag waren es 1.093 gewesen. Damit liegt die Gesamtzahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Land seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 83.444. Als aktuell infiziert gelten 15.998 Menschen. Seit dem Vortag wurden 58 neue Todesfälle bekannt, insgesamt sind 1.977 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Donnerstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 118,7 und damit niedriger als am Mittwoch. (Quelle: SWR) 

+++ 28 Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperre in Worms +++
In der vergangenen Nacht haben nach Angaben der Polizei 28 Menschen gegen die Ausgangssperre in Worms verstoßen. Die Polizei hat demnach zusammen mit dem städtischen Ordnungsamt knapp 1.300 Personen kontrolliert – sowohl in der Innenstadt als auch an den Ein- und Ausfahrtsstraßen. Dort habe man die Einhaltung der 15-Kilometer-Regel kontrolliert und insgesamt knapp 1.000 Fahrzeuge angehalten, so die Polizei. Es sei aber nur ein Verstoß gegen die Regel festgestellt worden. Die neuen Maßnahmen gelten seit gestern in Worms. Sie waren wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen beschlossen worden. (Quelle: SWR) 

Verfassungsschutz beobachtet Ulmer "Querdenker"
Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg beobachtet den Ulmer Ableger der "Querdenken"-Bewegung. Dies teilte das Innenministerium auf eine Anfrage des Ulmer SPD-Abgeordneten Martin Rivoir mit. Die Organisation stünde unter Beobachtung, um etwaige Verbindungen zu Reichsbürgern, Selbstverwaltern oder anderen extremistischen Bestrebungen aufzuklären. Bei einer Veranstaltung der Ulmer Querdenker sei bereits ein Redner aufgetreten, der der Szene der Reichsbürger zuzuordnen sei. (Quelle: SWR) 

Umfrage: Große Sorge für Verödung der Innenstädte
Viele Menschen in Baden-Württemberg befürchten eine Verödung der Innenstädte als Folge der Corona-Krise. Das ergab eine heute veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag aller Tageszeitungen im Land. 70 Prozent der Bevölkerung befürchten demnach, dass sich die Innenstädte durch Insolvenzen von Geschäften und Restaurants verändern werden. 40 Prozent gehen davon aus, dass sie dauerhaft veröden werden, während 14 Prozent auf eine rasche Wiederbelebung hoffen. Skeptisch beurteilen die Baden-Württemberger auch die Zukunft der Autoindustrie. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 13. Januar 2021+++

Weltweit

20:19 Uhr: Lockdown in Dänemark wird bis 7. Februar verlängert
Die im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Dänemark werden um drei Wochen verlängert. Das gab Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Abend auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Bei der Verlängerung der Maßnahmen bis zum 7. Februar gehe es vor allem darum, eine zunächst in England aufgetretene und sich auch in Dänemark verbreitende Mutation des Coronavirus an der weiteren Ausbreitung zu hindern, sagte er. Die Verlängerung der Corona-Maßnahmen bedeutet, dass Geschäfte, Einkaufszentren, Restaurants und andere Lokale sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Kinos und Museen nach wie vor geschlossen bleiben müssen. Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Apotheken bleiben offen. Zugleich werden Schüler der in Dänemark bis zur neunten Klasse gehenden Folkeskole weiter aus der Distanz unterrichtet. Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl für Zusammenkünfte ist auf fünf Personen herabgesetzt worden, auch der Reiseverkehr in und aus dem Ausland wurde von der dänischen Regierung stark eingeschränkt. (Quelle: Tagesschau) 

10:19 Uhr: Regierung verschärft Einreise aus Ländern mit Virus-Mutationen
Für Einreisen nach Deutschland aus Ländern mit hohen Corona-Infektionszahlen sollen strengere Test-Pflichten kommen. Wer in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet war, soll künftig spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Test vorweisen müssen. Das sieht ein Verordnungsentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Bei Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen oder wenn dort neue ansteckendere Virus-Varianten kursieren, muss das Testergebnis schon vor der Einreise da sein und etwa auch der Fluggesellschaft vorgelegt werden können. Generell gilt für Einreisende aus Risikogebieten schon eine Pflicht, sich nach der Rückkehr in Quarantäne zu begeben. Mobilfunknetzbetreiber werden zudem ab 1. März verpflichtet, dass sie Personen, die erstmals in Deutschland ankommen, die geltenden Corona-Auflagen per SMS zuschicken. Verstöße sollen mit Bußgeld geahndet werden. Ausnahmen für Reisende mit einer Corona-Impfung lehnte die Bundesregierung ab. Ein Grund sei, dass noch unklar ist, ob Geimpfte das Virus nicht dennoch weiterverbreiten können, hieß es. Die Verordnung gilt demnach ab morgen. (Quelle: Tagesschau) 

09:21 Uhr: Scholz - Hilfen so lange "wie es nötig ist"
Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellt weitere Staatshilfen für Unternehmen in der Corona-Krise in Aussicht. Es werde alles Nötige getan werden, was zur Stabilisierung der Wirtschaft beitrage, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch im ZDF. "Und wir werden das so lange machen, wie es nötig ist." Er zog eine positive Bilanz der bisherigen Hilfen: "Die starke fiskalische Antwort, die Bazooka, hat tatsächlich ihre Wirkung entfaltet." Das werde auch international so bewertet. Vergangenen März hatte Scholz unbegrenzte Hilfen angekündigt und dafür die Bezeichnung für eine US-Panzerfaust, die Bazooka, verwendet. Gegenwärtig gebe es keine Pläne der Bundesregierung, die Wirtschaft stärker herunterzufahren, sagte der Finanzminister. Es werde aber überlegt, der Forderung nach einer Ausweitung von Homeoffice mehr Nachdruck zu verleihen. "Es kann ja nicht sein, dass es technisch möglich ist und dass dann diese Möglichkeit nicht genutzt wird." (Quelle: Tagesschau) 

08:29 Uhr: DGB-Chef kritisiert in Homeoffice-Debatte "antiquiertes Kontrollverhalten"
DGB-Chef Reiner Hoffmann hat einzelnen Arbeitgebern in der Debatte um fehlende Homeoffice-Angebote heftige Vorwürfe gemacht. "Fakt ist, dass viele Unternehmen und Verwaltungen auch dort, wo es gut möglich wäre, kein Homeoffice anbieten", sagte Hoffmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Offenbar liegt dies an einem antiquierten Führungs- und Kontrollverhalten." Ein Problem sei auch die mangelnde technische Ausstattung. "Dies muss sich schnell und auch langfristig ändern, denn einerseits haben wir eine akute Ausnahmesituation. Anderseits müssen wir jetzt die Regeln für die Arbeit der Zukunft neu austarieren. Dafür hilft vor allem ein neues Mitbestimmungsrecht für Betriebsräte zur Einführung und Ausgestaltung von mobiler Arbeit und Homeoffice, damit es möglichst wenig Reibungsverluste gibt." Hoffmann forderte zudem erneut einen Rechtsanspruch der Beschäftigten auf mobile Arbeit und Homeoffice. "Das muss verbindlich durchsetzbar werden. Arbeitgeber sollten sich erklären müssen, wenn sie sich gegen mehr Flexibilität im Sinne der Beschäftigten sperren. Hierfür muss es gewichtige Gründe geben." (Quelle: Tagesschau) 

05:28 Uhr: 19.600 Corona-Neuinfektionen und 1060 neue Todesfälle gemeldet
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 19.600 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1060 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI bekannt gab. Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 155 von zuletzt 164. Bund und Länder streben an, den Wert der binnen sieben Tagen gemeldeten Ansteckungen pro 100.000 Einwohner auf unter 50 zu drücken, um das Virus unter Kontrolle zu bringen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Grundsätzlich ist die Interpretation der aktuellen Daten momentan noch etwas schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Landkreis Main-Spessart

Hohe Sterblichkeit an Corona im Landkreis Main-Spessart
Im bundesweiten Vergleich hat der Landkreis Main-Spessart eine hohe Sterblichkeitsrate in Zusammenhang mit Covid-19: Die Fallsterblichkeit beträgt sechs Prozent. Das bedeutet, dass jede 17. infizierte Person stirbt. Zum Vergleich: in Bayern ist es nur jeder 45., in Deutschland nur jeder 47. Im Landkreis Main-Spessart sind seit Beginn der Pandemie 168 Bürger in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, davon 124 Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Das teilte die Landrätin Sabine Sitter mit. Der überwiegende Anteil der Verstorbenen litt unter Vorerkrankungen. Bei 37 Personen liegen dem Gesundheitsamt keine Informationen zu Vorerkrankungen vor. Eine Erklärung für die hohe Sterblichkeit ist laut Sitter: Im Landkreis sind viele Alten- und Pflegeeinrichtungen von Corona betroffen. So haben sich viele Risikopatienten mit Vorerkrankungen mit Covid-19 angesteckt. Hinzu komme, dass im stark ländlich geprägten Landkreis das Eintrittsalter in Alten- und Pflegeheime höher ist, weshalb auch das Durchschnittsalter der Bewohner höher ist. Das durchschnittliche Alter der Verstorbenen betrug 85,5 Jahre. Diese vulnerable, hochbetagte Personengruppe – oftmals mit Vorerkrankungen – sei besonders gefährdet, an und mit Corona zu sterben. Zur Eindämmung und Vermeidung weiterer Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen: Reihentestungen, Isolierung positiv getesteter Bewohner, strenge Hygieneregeln, teilweise Besuchsverbot und höchste Priorisierung der Einrichtungen bei den Impfungen. Laut Landrätin Sitter könne man sehen, dass die Maßnahmen zu wirken beginnen. (Quelle: BR) 

Aktuelles zu Corona im Landkreis Main-Spessart
Aktuell sind im Landkreis Main-Spessart 274 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie gab es 2.759 Personen die positiv getestet wurden. Genesen sind davon Personen 2.317, so das Landratsamt Main-Spessart. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 76,9. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 168. Derzeit werden 23 Patienten stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 839 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden weiterhin Impfungen in Alten- und Pflegeheimen durchgeführt. Im Anschluss sollen 80-Jährige im Impfzentrum in der Spessarttorhalle in Lohr geimpft werden. Dafür ist eine Registrierung und Anmeldung nötig. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Anmeldung für Impfung im Raum Aschaffenburg möglich
Seit Montag können sich Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg für eine Corona-Schutzimpfung im Online-Portal der Bundesregierung registrieren. Wie das Landratsamt Aschaffenburg mitteilt, haben sich am ersten Tag bereits über 2.750 Personen für eine Impfung angemeldet. Termine für Impfungen wurden allerdings noch keine vergeben. Laut Landratsamt erhalten im Portal vorgemerkte Impfwillige der höchsten Priorität voraussichtlich ab dem 20. Januar die Aufforderung, einen Impftermin zu vereinbaren. Gestern ist eine neue Lieferung an Impfstoff für den Raum Aschaffenburg angekommen. Die Impfdosen werden hauptsächlich in Senioren- und Pflegeheimen verimpft. Zusätzlich sind in den nächsten Tagen dem Landratsamt zufolge jeweils 100 Impfungen im Impfzentrum in Hösbach geplant. Während der Impfbetrieb im Aschaffenburger Impfzentrum nun langsam anläuft, wird in den Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg vorerst nicht mehr geimpft. Grund dafür seien Engpässe bei der Belieferung mit genügend Impfstoffdosen. Das teilte die Leitung der Impfzentren in Stadt und Landkreis Würzburg mit. Erst am 20. Januar könne man wieder mit den Impfungen der ersten Dosis starten. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Stadt Miltenberg startet Sonderverkaufsaktion für FFP2-Schutzmasken
Ab dem kommenden Montag gilt in Bayern eine strengere Maskenpflicht, das hat das Kabinett beschlossen. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr sind dann FFP2-Masken nötig. Die Stadt Miltenberg möchte ihren Bürgerinnen und Bürgern hier entgegenkommen und startet eine Sonderverkaufsaktion. Von Freitag bis Sonntag werden FF2-Masken kostengünstig an einem Drive-In-Schalter verkauft. Als Schalter dient ein Verkaufscontainer der Stadt auf dem Parkplatz am Zwillingsbogen. Der hat jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. 20 FFP2-Masken gibt es dort für 20 Euro. Die Verkaufsaktion ist laut Bürgermeister Bernd Kahlert mit dem Landratsamt Miltenberg und dem Bayerischen Städtetag abgestimmt. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Keine FFP2-Pflicht geplant
Hessen bereitet keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel vor. Aktuell sei nichts entsprechendes geplant, teilte das Sozialministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in Wiesbaden mit. Bayern ist diesen Schritt gegangen. Die Regelung gilt in dem Bundesland ab dem kommenden Montag. Nach der derzeit in Hessen geltenden Corona-Verordnung zählt als Mund-Nasen-Bedeckung jeder vollständige, eng an der Gesichtshaut anliegende Schutz vor Mund und Nase, der geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder gewöhnliche Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht demnach notwendig. (Quelle: Hessenschau) 

Fulda führt 15-km-Regel ein
Menschen im Landkreis Fulda dürfen sich ab dem heutigen Mittwoch nur noch in einem Radius von 15 Kilometern rund um ihren Wohnort bewegen. Wie der Kreis mitteilte, wird diese Regel aufgrund einer Inzidenz von 327,6 ab sofort eingeführt. Sie gilt zunächst bis zum 18. Januar. Zuvor hatten bereits die Landkreise Vogelsberg, Gießen und Limburg-Weilburg die 15-Kilometer-Regel verfügt. Grundlage dafür ist das Eskalationskonzept des Landes. (Quelle: Hessenschau) 

1.551 Neuinfektionen, 128 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.551 gestiegen – das sind fast drei Mal so viele bestätigte Fälle wie am Vortag. Die Angaben stammen vom Robert-Koch-Institut (Stand Mittwoch, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 128 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.716. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 152.844 Corona-Fälle registriert. Rund 124.900 Menschen gelten als genesen. Fünf Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 327,6 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (252,5), Vogelsberg (245,2), Gießen (230,5) und Hersfeld-Rotenburg (212,1). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 735 neue Infektionen, 49 Tote +++
Das Landesuntersuchungsamt hat am Mittwoch 735 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, etwas mehr als am Dienstag (700). Am vergangenen Mittwoch waren es 1.105 gewesen. Damit liegt die Gesamtzahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Land seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 82.440. Als aktuell infiziert gelten 15.857 Menschen. Seit dem Vortag wurden 49 neue Todesfälle bekannt, insgesamt sind 1.919 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch in ganz Rheinland-Pfalz bei 122,1 und damit etwas niedriger als am Dienstag. (Quelle: SWR) 

Fast 3.000 Neuinfektionen in Baden-Württemberg
Baden-Württembergs Landesgesundheitsamt meldet heute (Stand 16 Uhr) 2.976 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (gesamt: 267.696). Vor einer Woche waren es 2.506 Neuinfektionen. Außerdem sind den Angaben zufolge weitere 116 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben (insgesamt: 5.873). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 133,3 Fälle pro 100.000 Einwohner (Dienstag: 129,7). Zwei Landkreise (Kreis Calw und Ravensburg) liegen momentan über dem Inzidenzwert von 200. Aktuell sind landesweit 531 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 332 (62,52 Prozent) invasiv beatmet. 84,3 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind belegt. 76.762 Impfungen wurden bis Mittwoch in Baden-Württemberg durchgeführt. (Quelle: SWR) 

+++ In Worms gilt jetzt die 15-Kilometer-Regel +++
Ab heute schränkt Worms als erste Stadt in Rheinland-Pfalz wegen der hohen Corona-Zahlen den Bewegungsradius seiner Bürger für touristische Zwecke ein. Die Bürger dürfen sich damit bei Ausflügen nicht weiter als 15 Kilometer von Worms entfernen. Außerdem dürfen demnach auch keine Tagestouristen mehr in die Stadt kommen, die weiter als 15 Kilometer entfernt leben. Es gelten Ausnahmen - unter anderem für Personen, die beruflich unterwegs sind sowie bei Besuchen von Angehörigen, vorausgesetzt die Anzahl der Kontaktpersonen wird nicht überschritten. Außerdem gilt ab sofort eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Polizei und Ordnungsamt kontrollieren die Maßnahmen. Bei Verstößen droht ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 12. Januar 2021+++

Weltweit 

18:28 Uhr: Merkel-Kritik an Umsetzung des Corona-Schutzes in Altenheimen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Umsetzung der Pläne zum Schutz der Menschen in Alten- und Pflegeheimen durch die Länder kritisiert. Vieles sei nicht so ideal gelaufen, wie sie sich das gewünscht hätte, sagte Merkel nach Angaben von Sitzungsteilnehmern in der ersten Sitzung der Unionsfraktion nach der Winterpause, die wegen der Pandemie erneut online organisiert worden war. Wenn man sich eines Tages darüber unterhalte, was man aus der Situation gelernt habe, müsse man sich schon fragen, wie es mit dem föderalen Aufbau in Deutschland sei, wurde Merkel zitiert. Sie betrübe die Lage in den Alten- und Pflegeheimen, sagte die Kanzlerin demnach. So seien die rechtlichen Voraussetzungen für den Schutz der Menschen dort seien seit Monaten gegeben. Die Krankenkassen würden die Kosten für Tests der Bewohner und die Personalkosten übernehmen. Dies sei von der Bundesebene theoretisch vorbereitet worden. Die praktische Umsetzung sei aber sehr lückenhaft, kritisierte Merkel. (Quelle: Tagesschau) 

17:49 Uhr: Bundesregierung plant verschärfte Einreiseregeln
Die Bundesregierung will Einreisende aus Gebieten mit besonders vielen Corona-Infizierten künftig wohl schon vor der Ankunft in Deutschland zu einem Test verpflichten. Das geht aus einem Entwurf für eine Neuregelung hervor, über den das Bundeskabinett voraussichtlich morgen abschließend befinden wird. Die Verpflichtung, den Corona-Test bereits im Ausland durchführen zu lassen, soll dem Entwurf zufolge auch für Menschen gelten, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem eine besonders ansteckende Mutation des Coronavirus kursiert. In beiden Fällen müssten die Reisenden den Test-Nachweis bei Fluggesellschaften und anderen Beförderungsunternehmen vor Reisebeginn vorlegen. Wer keinen Test vorweisen kann, würde dann nicht einsteigen dürfen. (Quelle: Tagesschau) 

15:19 Uhr: Handel lobt FFP2-Maskenpflicht in Bayern
Der bayerische Handel sieht die beschlossene Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Einzelhandel und Nahverkehr positiv. "Es ist ein logischer Schritt, denn die Fallzahlen gehen bisher nicht zurück", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sei ein Schlüssel, dies zu ändern. Dadurch werde Einkaufen sicherer. Allerdings sieht Ohlmann die relativ kurze Zeit zwischen Ankündigung und Umsetzung kritisch. "Wir hätten uns mehr Vorlauf gewünscht", sagte er. Die FFP2-Maskenpflicht für Einzelhandel und Nahverkehr gilt in Bayern auf Beschluss des Kabinetts von Montag an. Einfache Stoffmasken oder Mundschutze reichen dann nicht mehr aus. FFP2-Masken bieten deutlich mehr Schutz gegen das Coronavirus. (Quelle: Tagesschau) 

14:50 Uhr: Reguläre Novemberhilfen sollen ausgezahlt werden
Nach Verzögerungen soll die Auszahlung der regulären Novemberhilfen für Firmen in der Corona-Krise nun starten. Die technischen Voraussetzungen dafür stehen, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ausgezahlt wird das Geld von den Bundesländern. Sie sind für außerdem für die Antragsbearbeitung und Prüfung zuständig, dies gilt ebenso für die Dezemberhilfen. Der Bund hatte die Programmierung der zentralen Website für die Antragstellung übernommen. Zuletzt hatte es Verzögerungen gegeben, Grund war die Software für die Antragsseite. Seit Ende November fließen bereits Abschlagszahlungen, das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen. Bislang wurden laut Ministerium mehr als 1,3 Milliarden Euro an Abschlagszahlungen geleistet. (Quelle: Tagesschau) 

13:56 Uhr: Impfstoff für Nerze
In Finnland wird ein Impfstoff entwickelt, der Zuchttiere wie Nerze und Marderhunde vor dem Coronavirus schützen soll. Der finnische Pelztierzüchterverband Fifur kooperiert bei der Entwicklung mit einem Forschungsteam der Universität Helsinki. Das Virus stelle nicht nur für die Gesundheit des Menschen eine Bedrohung dar, erklärte die Assistenzprofessorin Tarja Sironen dazu. Die Ausbreitung bei Tieren in der Landwirtschaft, Pelzindustrie und Tierwelt in Finnland müsse schnell und effektiv verhindert werden. (Quelle: Tagesschau) 

13:25 Uhr: Bayern: FFP2-Masken teils verpflichtend
Im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel müssen Menschen in Bayern ab kommender Woche eine FFP2-Maske tragen. Das teilte die Staatskanzlei nach einer Sitzung des Ministerrats mit. Angesichts etwas zurückgehender Corona-Zahlen sprach Ministerpräsident Söder von einer "verhalten positiven Tendenz". Ein Großteil der Maßnahmen beginne zu wirken. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 158,8 liege der Freistaat bundesweit auf Platz sieben. Das sei nur ein Zwischenstand. Noch sei unklar, wie sich die Ferien auswirken. Dies werde man endgültig wohl gegen Ende dieser Woche sehen. (Quelle: Tagesschau) 

13:08 Uhr: Merkel: "Es bleibt hart bis Ostern"
Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mindestens bis April mit großen Härten wegen der Corona-Pandemie. "Es bleibt hart bis Ostern", sagte Merkel nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP vor Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Inneres der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In Fraktionskreisen wurde ausdrücklich darauf verwiesen, dass Merkel nicht von einer Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis Ostern gesprochen habe. Das Osterfest fällt in diesem Jahr auf das erste April-Wochenende.
(Quelle: Tagesschau) 

13:05 Uhr: China riegelt weitere Millionenstadt ab
Die chinesischen Behörden haben eine weitere Stadt mit fast fünf Millionen Einwohnern abgeriegelt. Die Bewohner der rund 55 Kilometer südlich von Peking gelegenen Industriestadt Langfang dürfen ihren Heimatort zunächst eine Woche lang nur in absoluten Notfällen verlassen, teilte die Stadtverwaltung mit. Hochzeiten und andere Familientreffen müssten verschoben werden, Beerdigungen dürften nur in kleinem Kreis stattfinden. Den Maßnahmen war die Entdeckung eines Corona-Falls vorausgegangen. Die örtliche Gesundheitsbehörde teilte mit, alle 4,9 Millionen Menschen in Langfang sollten nun innerhalb von zwei Tagen auf Corona getestet werden. (Quelle: Tagesschau) 

11:35 Uhr: Corona-Medikament aus Niedersachsen kurz vor klinischer Testphase
Das Braunschweiger Unternehmen CORAT Therapeutics hat nach Angaben des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums mit der Vorbereitung der klinischen Testphase eines direkt gegen die Corona-Virusinfektion wirkenden Medikaments begonnen. Das Biotech-Unternehmen, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Braunschweig, habe unmittelbar nach Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland mit der Suche nach wirksamen menschlichen Antikörpern begonnen, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Schon die erste Entwicklungsphase sei vom Land Niedersachsen gefördert worden. So habe CORAT Therapeutics bereits im November 2020 die ersten Dosen ihres "sehr vielversprechenden" Antikörper-Medikaments COR-101 bereitstellen können. Das Unternehmen befinde sich in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden und erwarte in Kürze grünes Licht für den Start der klinischen Testung, hieß es. Andreas Herrmann, Geschäftsführer der CORAT Therapeutics, sagte: "Impfstoffe können infizierten Patienten nicht helfen, dazu brauchen wir in jedem Fall ein spezifisch gegen Covid-19 gerichtetes Medikament." (Quelle: Tagesschau) 

11:27 Uhr: Epidemiologin: Homeoffice ist "essenziell" bei Kontaktreduzierung
Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, Eva Grill, dringt auf ein rasches Eindämmen der Corona-Pandemie. "Im Moment kann die Aussage nur sein, dass die Infektionszahlen so schnell wie möglich gesenkt werden müssen, und das gelingt nur im Zusammenspiel von allen verfügbaren Maßnahmen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Dazu zähle Homeoffice als "essenzieller Bestandteil der kontaktvermindernden Maßnahmen". "Das ist wirklich wichtig, dass Kontakte auf allen Ebenen vermieden werden, und auch Arbeitgeber sollten das aktiv fördern, dass Menschen nicht an die Arbeitsstelle pendeln müssen", so Grill. (Quelle: BR) 

11:09 Uhr: Merkel schließt längeren Lockdown offenbar nicht aus
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor der Gefahr einer Ausbreitung der Coronavirus-Mutationen in Deutschland gewarnt. "Deutschland steht vor acht bis zehn sehr harten Wochen", sagte Merkel nach Auskunft mehrerer Teilnehmer in der AG Sicherheit der Unions-Bundestagsfraktion. Die Entwicklung in Irland habe gezeigt, wie schnell sich das Virus ausbreiten könne. Dort habe es innerhalb kurzer Zeit eine Verzehnfachung der Infektionszahlen gegeben. Mehrere Quellen widersprachen einem Bericht der "Bild"-Zeitung, dass Merkel in der Sitzung weitere acht bis zehn Wochen harte Corona-Maßnahmen angekündigt habe. Man sei sich in der Sitzung einig gewesen, dass dies sehr stark davon abhänge, wie schnell sich die neue Virus-Variante in Deutschland ausbreite. "Bild" hatte sich ebenfalls auf Angaben von Sitzungsteilnehmern berufen. (Quelle: Tagesschau) 

08:37 Uhr: Branchenverband: Viele Betriebe rechnen 2021 mit Insolvenz
Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen dem Branchenverband HDE zufolge in der Insolvenz enden. Rund 80 Prozent der Händler gehen davon aus, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen, wie der HDE zu einer Umfrage unter 1500 Firmen mitteilt. Deshalb müsse das Bundesfinanzministerium die Überbrückungshilfen dringende an die Lage der Branche anpassen. Viele Betriebe blickten pessimistisch auf das gerade begonnene Jahr: "23 Prozent rechnen damit, dass sie ohne weitere staatliche Unterstützung im ersten Halbjahr aufgeben müssen, für das zweite Halbjahr liegt dieser Wert sogar bei weiteren 28 Prozent", heißt es beim HDE. (Quelle: Tagesschau) 

07:54 Uhr: Portugals Präsident mit Corona infiziert
Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa ist nur knapp zwei Wochen vor der Wahl eines neuen Staatschefs positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 72-jährige Politiker der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) leide unter keinen Symptomen, aber die Infektion bringe den Wahlkampf durcheinander, meldete die Nachrichtenagentur Lusa. Von den insgesamt sieben Kandidaten für das höchste Staatsamt hätten drei ihren Wahlkampf aus Sicherheitsgründen unterbrochen, schrieb die Agentur weiter. Ob und wie eine geplante Diskussionsrunde der Kandidaten stattfinden könne, sei zurzeit offen. (Quelle: Tagesschau) 

05:32 Uhr: RKI meldet 12.802 Neuinfektionen und 891 neue Todesfälle
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 12.802 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 891 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekannt gab. (Quelle: Tagesschau) 

05:05 Uhr: WHO: Expertenteam beginnt Suche nach Ursprung des Virus in Wuhan
Das internationale Expertenteam zur Untersuchung des Ursprungs des Coronavirus wird seine Arbeit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Wuhan beginnen. China hatte für die Anreise der Experten nach langen Verzögerung am Montag grünes Licht gegeben. Sie sollen am Donnerstag eintreffen. In Wuhan wurden die ersten Fälle von Infektionen mit dem damals neuen Virus vor gut einem Jahr bekannt. Bislang war unklar, wie frei sich die internationalen Experten bewegen können und wann eine Reise nach Wuhan stattfinden würde. Zunächst müssen die Einreisenden allerdings in China eine zweiwöchige Quarantäne absolvieren. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

In Unterfranken sinkt die 7-Tage-Inzidenz bei den Coronafällen wieder
In Unterfranken sinkt die Zahl der Corona-Infektionen wieder leicht. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 131,90. Am Vortag lag der Wert noch bei 138,2. Mit 202,65 liegt einzig der Landkreis Haßberge erneut über dem kritischen Wert von 200. Dort gilt damit die "15-Kilometer-Regel". Für tourisitische Tagesausflüge darf man sich also nur in einem Radius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort bewegen. Auf Werte unter 100 bringen es aktuell die Landkreise Kitzingen (81,18) und Würzburg (98,58) sowie die Stadt Würzburg (81,29). Insgesamt wurden in Unterfranken seit Beginn der Pandemie 28.370 Coronafälle bestätigt. 835 Menschen sind bisher an dem Virus verstorben. (Quelle: BR) 

Naturpark Spessart: Stark frequentierte Ausflugsziele vermeiden
Im Spessart wurden in letzter Zeit mehr Besucher als sonst verzeichnet. Das teilte ein Sprecher vom Naturpark Spessart mit. Der Ansturm auf Ausflugsziele im Spessart sei zwar nicht so groß wie in der Rhön aber dennoch seien mehr Erholungssuchende als sonst unterwegs. Daher empfiehlt der Naturpark Spessart bekannte Anlaufpunkte wie Engländer, Sohlhöhe und Bayerische Schanz gerade zu Stoßzeiten an den Wochenenden zu meiden. Besucher sollen lieber auf etwas weiter entfernte, weniger frequentierte Parkplätze ausweichen und die gewünschten Ziele erwandern. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 294. Seit gestern kamen 5 Neuinfektionen hinzu. 31 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 393 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 44 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sechs Personen intensivpflichtig. Leider haben wir einen weiteren Todesfall zu verzeichnen. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.184. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 181,0 (Quelle: RKI, Stand 12. Januar, 0 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Zahlen für den Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 280 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.757 positiv getestete Personen. 2.309 von ihnen sind zwischenzeitlich genesen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart derzeit laut Robert-Koch-Institut 102,3. Seit Beginn der Pandemie sind 168 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 25 Erkrankte werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 894 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

Eierlikör soll Impfbereitschaft steigern
Mit etwas ungewöhnlichen Methoden will ein Betreiber mehrerer Altenheime die mäßige Impfbereitschaft seines Pflegepersonals steigern. "Für jeden Mitarbeiter, der sich impfen lässt, gibt es eine Flasche Eierlikör", sagte Kaspar Pfister, Geschäftsführer der BeneVit-Gruppe am Dienstag. Zudem bekomme jedes Heim, in dem sich mehr als 60 Prozent des Personals impfen lässt, einen Bonus von 1.000 Euro. "Davon kann sich das Team gemeinsam etwas gönnen", erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Die BeneVit-Gruppe betreibt nach eigenen Angaben bundesweit 30 Seniorenheime, eines davon ist das Haus Auengarten im mittelhessischen Lahnau (Lahn-Dill). Unter den insgesamt 2.000 Beschäftigten liege die Impfbereitschaft derzeit bei nur 30 Prozent. "Es kommt auf jeden Einzelnen von uns an, damit wir dieses verdammte Virus besiegen", sagte Pfister. (Quelle: Hessenschau) 

"Frankfurt-Plan" soll Handel und Gastronomie helfen
In Frankfurt berät am Donnerstag ein runder Tisch über die Zukunft des Frankfurter Einzelhandels und der Gastronomie nach Corona. Ein Sprecher des Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) sagte, es sollen Ideen entwickelt werden, wie der Handel wieder auf die Beine gestellt werden könne. Ziel des runden Tisches sei es, frühzeitig Aktionen in den Frankfurter Einkaufsstraßen zu planen, um diese nach einer Corona- Entspannung schnellstmöglich umzusetzen. Möglichst viele Menschen sollen anhand des sogenannten "Frankfurt-Plans" in die Innenstadt gelockt werden. Im Gespräch sind unter anderem Fahrscheinaktionen im Nahverkehr, Pop-Up Stores könnten in leer stehende Geschäfte einziehen und auf öffentlichen Plätzen sind Kulturveranstaltungen geplant. An dem virtuellen Treffen des City- und Stadtteilmanagements nehmen neben der IHK, DEHOGA und der Wirtschaftsförderung unter anderem auch Oberbürgermeister Feldmann sowie die Wirtschafts- und Planungsdezernenten teil. (Quelle: Hessenschau) 

Zu wenig Impftermine - Beuth bittet um Geduld
Rund 400.000 Menschen ab 80 Jahren können sich seit Dienstag in Hessen für eine Corona-Impfung anmelden. In den kommenden Wochen stehen nach Angaben von Innenminister Peter Beuth (CDU) aber nur mehrere Zehntausend Termine zur Verfügung. "Wir kommen auf knapp 60.000 Termine, die wir ausgeben können", sagte der Minister dem Sender FFH in Bad Vilbel. Das sei weit unter den Kapazitätsgrenzen. "Man muss sehen: Der Impfstoff ist im Grunde genommen der für uns limitierende Faktor zurzeit." Ab dem 19. Januar können Beuth zufolge in den ersten drei Wochen pro Woche ungefähr 20.000 Impfdosen ausgegeben werden. Bezüglich der Terminvereinbarung bittet Beuth um Geduld. "Das kann natürlich kein Call-Center der Welt dann auch leisten, alle auf einmal in Empfang zu nehmen." Hessen habe seine Kapazitäten basierend auf den Erfahrungen anderer Bundesländer erhöht. "Aber am Ende muss man schon sagen, man wird sicherlich ein bisschen Geduld brauchen." (Quelle: Hessenschau) 

524 Neuinfektionen, 75 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 524 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 75 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.588. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 151.293 Corona-Fälle registriert. Rund 123.100 Menschen gelten als genesen. Fünf Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 333,0 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (272,8), Vogelsberg (264,1), Gießen (236,8) und Hersfeld-Rotenburg (218,7).

Odenwaldkreis

Mehr Genesene als Neuinfektionen – zwei weitere Personen verstorben
Am Montag (11. Januar) verzeichnete das Gesundheitsamt acht neue Corona-Infektionen. Die Gesamtzahl der positiven Testergebnisse steigt daher auf 2.571. Insgesamt 2.154 Personen gelten bereits als genesen – 53 mehr als am Vortag. Zwei weitere Personen sind in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Sie waren zwischen 80 und 89 Jahre alt und lebten bisher in einem Alten- und Pflegeheim. Dadurch erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 132. Der Infektionssaldo sinkt auf 285. Das Robert-Koch-Institut errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 185,1 (Stand 12.01., 00:00 Uhr). Der tatsächliche Wert liegt aber etwas niedriger, weil das Robert-Koch-Institut nach wie vor zwei Fälle mehr zugrunde legt, als es tatsächlich gibt. In den letzten sieben Tagen wurden 177 neue Corona-Fälle registriert. Die meisten in der Region Erbach/Michelstadt mit 65 (Erbach 23, Michelstadt 42), gefolgt von Bad König/Brombachtal mit 45 (Bad König 37, Brombachtal 8). In der Unterzent gab es 41 Fälle (Höchst 30, Breuberg 8, Lützelbach 3), im Gersprenztal 19 (Reichelsheim 10, Brensbach 5, Fränkisch-Crumbach 4) und in Mossautal/Oberzent sieben (Mossautal 0, Oberzent 7). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 26 Patienten betreut. Davon benötigen sieben eine intensivmedizinische Behandlung, bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Krankenhäusern außerhalb des Kreises werden zehn weitere Patienten behandelt. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst. Die Maßnahme für das Haus Brunnengarten ist ab am 11. Januar um Mitternacht ausgelaufen.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

2.226 Neuinfektionen gemeldet - Inzidenzen sinken unter 200
Das Landesgesundheitsamt verzeichnete heute (Stand: 16 Uhr) 2.226 Coronavirus-Neuinfektionen. Am Dienstag vor einer Woche meldete das Amt mit 2.954 ein paar hundert Neuinfektionen mehr. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 264.720 Menschen im Land mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um 93 weitere Fälle (gesamt: 5.757). Am Vortag waren es 90 Fälle. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank weiter auf 129,7 (gestern 138,5). In den am stärksten betroffenen Stadt- und Landkreisen sank die Inzidenz deutlich. Kein einziger liegt noch über der Inzidenz von 200, gestern waren es noch drei. Am höchsten ist die Inzidenz aktuell im Stadtkreis Heilbronn (184,1), am niedrigsten im Stadtkreis Baden-Baden (83,4). 73.776 Impfungen wurden bisher in Baden-Württemberg durchgeführt. (Quelle: SWR) 

+++ 700 Neuinfektionen, 32 Verstorbene +++
In Rheinland-Pfalz sind laut Landesuntersuchungsamt heute 700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Dienstag vor einer Woche waren es 870. Damit liegt die Gesamtzahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Land seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 81.705. Als aktuell infiziert gelten 15.914 Menschen. Seit dem Vortag wurden 32 neue Todesfälle bekannt, insgesamt sind 1.870 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 195 Patienten werden laut DIVI-Intensivregister derzeit intensivmedizinisch behandelt, mehr als die Hälfte von ihnen muss beatmet werden. Die Stadt Worms hat mit 326,8 weiterhin den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert. Im Landesdurchschnitt liegt der Wert bei 132,3. (Quelle: SWR) 

Südafrika-Mutation in Baden-Württemberg erstmals in Deutschland nachgewiesen
Bei einer Familie, die Mitte Dezember aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist, wurde erstmals die mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland. Laut Landessozialministerium waren die betroffenen Personen von einem längeren Aufenthalt aus Südafrika nach Baden-Württemberg in den Zollernalbkreis zurückgekehrt. Ein erster Corona-Test fünf Tage nach Einreise sei negativ ausgefallen. In der darauffolgenden Woche hätten die ersten Familienmitglieder milde Krankheitssymptome entwickelt. Bei sechs Personen sei inzwischen das Coronavirus nachgewiesen. Eine Virussequenzierung in der Charité Berlin habe nun die Virusvariante B.1.351 nachgewiesen. Die Abstrich-Untersuchungen weiterer Kontaktpersonen seien die Wege geleitet. (Quelle: SWR) 

+++ Worms schränkt Bewegungsradius ein +++
Als erste Stadt in Rheinland-Pfalz schränkt Worms den Bewegungsradius auf 15 Kilometer ein. Das hat die Stadt nach einem Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium mitgeteilt. Für die Bürger bedeutet das, sie dürfen sich ohne triftigen Grund nicht weiter als 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Außerdem dürfen auch keine Tagestouristen mehr nach Worms kommen, die weiter als 15 Kilometer entfernt leben. Die Stadt hofft so, dass die Infektionszahlen nicht weiter nach oben gehen. Worms hat derzeit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz landesweit. Von der Einschränkung ausgenommen sind Menschen, die aus beruflichen Gründen nach Worms kommen müssen oder die in Worms leben und woanders arbeiten. Ebenso beschlossen wurde eine Maskenpflicht in der Innenstadt. Die Regelung war im Dezember ausgelaufen. Die nächtliche Ausgangssperre, die gestern beschlossen wurde, gilt weiterhin. Alle drei Maßnahmen - Ausgangssperre, Maskenpflicht und begrenzter Bewegungsradius- treten morgen in Kraft. (Quelle: SWR) 

+++ Großer Andrang bei Andenacher Tiertafel +++
Immer mehr Menschen kaufen bei der Andernacher Tiertafel Futter für ihr Haustier. Seit März vergangenen Jahres habe sich die Kundenzahl der Tafel in etwa verdoppelt, sagte eine Sprecherin dem SWR. Viele Bedürftige könnten es sich nicht leisten für ihr Haustier Futter zu kaufen. Bei der Neuwieder Tiertafel hingegen ist die Situation derzeit entspannter. Hier kauften trotz der Corona-Krise in etwa so viele Kunden ein, wie in anderen Jahren auch. (Quelle: SWR) 

Wegen Corona: So viele Eilanträge in Karlsruhe wie noch nie
Im Corona-Jahr 2020 hat das Bundesverfassungsgericht einen Rekord an Eilanträgen verzeichnet. Insgesamt gingen 271 reine Eilanträge in Karlsruhe ein, davon 72 zu Corona, wie das Gericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Dazu kamen 239 Verfassungsbeschwerden wegen der Grundrechts-Einschränkungen in der Corona-Pandemie, von denen noch einmal 169 mit einem Eilantrag verbunden waren. Von allen Corona-Eilanträgen hatten bisher allerdings nur drei Erfolg. Auch die meisten Verfassungsklagen wurden abgewiesen, 45 sind noch anhängig. Der bisherige Höchstwert an eigenständigen Eilanträgen lag bei 213 im Jahr 2018. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 11. Januar 2021 +++

Weltweit 

20:04 Uhr: Spahn rechnet mit Herdenimmunität "Richtung Sommer"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass "Richtung Sommer" mit der Herdenimmunität der Bundesbürger im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein Durchbruch erreicht werden kann. Für die Bundesrepublik sei genug Impfstoff bestellt. Zu Beginn der Impf-Kampagne sei der Wirkstoff knapp, weil die Produktionskapazitäten begrenzt seien. Es werde "Woche für Woche und Monat für Monat mehr Impfstoff zur Verfügung stehen", sagte Spahn. Bis zum Sommer werde allen Deutschen, die geimpft werden wollen, ein Angebot gemacht. "Das Ziel ist die sogenannte Herdenimmunität und die werden wir Richtung Sommer erreichen." Er wolle sich aber nicht auf einen Zeitpunkt festlegen, an dem die Bürger keine Maske mehr tragen und keinen Abstand mehr halten müssten. (Quelle: Tagesschau) 

17:36 Uhr: Wirtschaftsaktivität schwächt sich zum Jahresbeginn weiter ab
Die Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Start der deutschen Wirtschaft ins neue Jahr ausgebremst. Der wöchentliche Aktivitätsindex (WAI) für die Kalenderwoche bis zum 10. Januar liege bei minus 0,3, teilte die Bundesbank auf ihrer Webseite mit. Der Wert besagt, dass die Wirtschaftsaktivität in den dreizehn Wochen bis zum 10. Januar um 0,3 Prozent unter der Aktivität der vorhergehenden dreizehn Wochen lag. Noch für die Woche davor war ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gemeldet worden. Allerdings waren die WAI-Werte zuletzt stetig gesunken. Die Bundesbank erarbeitete den Index, um die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Konjunktur zeitnaher abschätzen zu können. (Quelle: Tagesschau) 

16:06 Uhr: Balearen: Verbot von privaten Treffen
Auf der bei Deutschen beliebten Ferieninsel Mallorca und den anderen Balearen-Inseln sind Treffen im privaten Kreis wegen hoher Corona-Zahlen von Mittwoch an verboten. Das gelte für den öffentlichen Raum und auch für zuhause, sagte die Sprecherin der Regionalregierung, Pilar Costa, in Palma. Von Mittwoch an müssten auch alle Restaurants, Bars, Einkaufszentren und Fitnessstudios schließen. Die Einschränkungen sollen zunächst bis zum 30. Januar dauern. Bisher durften sich nur sechs Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen. Ausgenommen von dem Verbot sind nur hilfsbedürftige Menschen, getrennt lebende Paare, Kinder, deren Eltern getrennt leben, und Single-Haushalte. Letztere dürfen Familie oder Freunde besuchen, um nicht zu vereinsamen. Die Regionalregierung begründete die Verschärfung der Maßnahmen mit einer nach wie vor steigenden Zahl an Corona-Fällen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden auf den Balearen, zu denen neben Mallorca und kleinen Eilanden auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, mehr als 41 300 Infektionen gezählt. Die Zahl der Neuinfizierten je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg zuletzt nach Berechnungen des privaten Instituts Cercle d'Economía auf 310. (Quelle: Tagesschau) 

13:42 Uhr: RKI: Mehr als 613.000 Impfungen erfasst
Die Zahl der ans Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Impfungen gegen Covid-19 in Deutschland ist weiter gestiegen. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember haben mindestens 613.347 Menschen eine Dosis gespritzt bekommen. Diese Gesamtzahl ergibt sich aus bisherigen Meldungen der Bundesländer, wie aus einer aktuellen RKI-Statistik hervorgeht. Pro 1000 Einwohner sind bundesweit demnach bisher 7,4 Menschen gegen die Krankheit geimpft worden. Noch am vergangenen Freitag war die Marke von 500.000 gemeldeten Impfungen nicht erreicht gewesen. Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden laut der Statistik bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (15,6), die wenigsten für Sachsen (4,9). In absoluten Zahlen kommt Bayern auf den höchsten Wert von mehr als 120.000 Geimpften laut RKI. Die Werte, die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegen, können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden. (Quelle: Tagesschau) 

12:30 Uhr: Virologin: Vorteil durch 15-Kilometer-Regel infektiologisch fraglich
Virologen sehen die seit heute geltende 15-Kilometer-Regel in Corona-Hotspots in Bayern zurückhaltend. "Eine 15-Kilometer-Grenze bringt infektiologisch gesehen zunächst keinen Vorteil", sagte Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie am Helmholtz Zentrum München und Leiterin des Instituts für Virologie der Technischen Universität München. Wenndie Ansammlung von Menschen vermieden werden soll, sei es eventuell effizienter, für einzelne Orte gezielt Zugangsbeschränkungen einzuführen, "zum Beispiel wenn die Parkplätze sich füllen die Zugangsstraßen zu sperren, als generell den Bewegungsradius einzuschränken", so die Virologin. Denn dies berge die Gefahr, dass sich in den Ballungsräumen noch mehr Menschen auf engem Raum bewegen müssten, und die innerstädtischen Parks und Grünflächen dann erst recht überfüllt seien. Seit heute dürfen Bewohner von Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern, in denen es mehr als 200 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gibt, Ausflüge nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um den Wohnort machen. Die Neuregelung hatte im Landtag für eine Kontroverse gesorgt, die Opposition hatte die Vorgabe kritisiert. SPD-Fraktionschef Horst Arnold etwa nannte die 15-Kilometer-Regel unverhältnismäßig und ungeeignet, um die Pandemie weiter einzudämmen. (Quelle: Tagesschau) 

12:05 Uhr: Bundesregierung wirbt um Verständnis für die Maßnahmen
Die Bundesregierung hat zum Start des neuen Lockdowns um Verständnis für die strengeren Kontaktbeschränkungen geworben. Die aktuellen Infektionszahlen mit dem Coronavirus zeigten laut Regierungssprecher Steffen Seibert, dass die Lage nach den Weihnachtsfeiertagen und Silvester weiterhin ernst sei. (Quelle: Tagesschau) 

10:26 Uhr: Tourismus-Beauftragter rechnet nicht mit Urlaub zu Ostern
Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, ist skeptisch, ob angesichts der Corona-Einschränkungen Urlaub in den Osterferien wieder möglich sein wird. "Ich glaube, dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist", sagte er in der RTL-Sendung "Frühstart". Mit Besserung rechne er erst im zweiten Vierteljahr. "Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird." Im Sommer werde Urlaub in Deutschland wieder möglich sein, sagte Bareiß. Auch Fernreisen seien wahrscheinlich machbar, hingen aber von der jeweiligen Lage im Ausland ab. (Quelle: Tagesschau) 

09:04 Uhr: Mikronesien meldet ersten Corona-Fall
Die Corona-Pandemie hat nun auch Mikronesien erreicht. Der Inselstaat im Pazifik, der bislang als eines der wenigen Corona-freien Länder weltweit galt, meldete nun einen ersten Infektionsfall. Ein Besatzungsmitglied auf einem Frachtschiff sei positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, sagte Präsident David Panuelo. Der Mann sei inzwischen isoliert worden und die Besatzung müsse an Bord bleiben. Es gebe daher keinen Grund zur Panik, betonte Panuelo. Die abgelegenen Inselstaaten und Territorien Kiribati, Nauru, Palau, Tonga und Tuvalu gelten dagegen ein Jahr dem ersten Todesfall durch das Coropnavirus in China immer noch als virenfrei. Die Pazifikstaaten hatten sich sehr früh stark abgeschottet, weil ihre Gesundheitssysteme für eine Pandemie nicht gewappnet sind. (Quelle: Tagesschau) 

06:46 Uhr: Experten wollen Corona-Ursprung in China untersuchen
Mit einiger Verzögerung hat China einem internationale Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Einreise erlaubt, das in der Volksrepublik die Ursprünge des Coronavirus erkunden soll. Die Experten sollen am Donnerstag in China eintreffen und werden mit chinesischen Kollegen zusammenkommen, hieß es in einer Mitteilung der Nationalen Gesundheitskommission. Ob die WHO-Experten nach Wuhan reisen, wo das Virus Ende 2019 entdeckt wurde, war zunächst nicht bekannt. Über den Besuch der Experten wurde lange verhandelt. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte sich vergangenen Woche enttäuscht über die Verzögerung des seit langem geplanten Besuchs; China hatte die Einreiseformalitäten nicht finalisiert. Mitglieder des internationalen Wissenschaftlerteams seien im Rahmen einer ursprünglichen Vereinbarung zwischen der WHO und China bereits aus ihren Heimatländern aufgebrochen gewesen, sagte er. (Quelle: Tagesschau)

05:05 Uhr: 12.497 Corona-Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle gemeldet
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.497 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 343 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI bekanntgab. Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 166,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten Sachsen mit 359,8 und Thüringen mit 316,2. Den niedrigsten Wert hatte Bremen mit 90,9. Wegen der Feiertage um den Jahreswechsel sind die Wochenwerte aber ebenfalls mit Vorsicht zu bewerten. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.921.024 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 11.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 40 686. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1 545 500 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Sonntag bei 1,18 (Vortag: 1,17). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, "dass der R-Wert gegebenenfalls unterschätzt wird", da um den Jahreswechsel Corona-Fälle nur verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt werden. (Quelle: Tagesschau)

04:02 Uhr: RKI: Nach erstem Lockdown weniger Fälle anderer Krankheiten gemeldet
Nach dem ersten Lockdown in der Corona-Pandemie 2020 haben die gemeldeten Fallzahlen vieler anderer Infektionskrankheiten laut einer Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) um gut ein Drittel abgenommen. Zwischen März und Anfang August 2020 seien rund 140 000 Fälle gemeldet worden - 35 Prozent weniger als aufgrund der Daten von Januar 2016 bis Februar 2020 zu erwarten gewesen wären, teilte Sonia Boender vom RKI-Fachgebiet Surveillance auf Anfrage mit. Saisonale Effekte und Trends seien berücksichtigt worden. Für die Analyse wurden Zahlen von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern wie beispielsweise Grippe, Tuberkulose, Windpocken, Syphilis und Noroviren berücksichtigt. Die Gründe für den Rückgang beschreibt das RKI als vielschichtig und erregerspezifisch. Auch die aktuelle Grippe-Saison 2020/21 hat nach bisherigen Meldedaten sehr verhalten begonnen. Erfasst sind 266 im Labor bestätigte Fälle seit Anfang Oktober, wie aus dem Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza hervorgeht. Im Vorjahr seien um diese Zeit wesentlich mehr solcher Infektionen übermittelt worden, hieß es. Bereits im Frühjahr 2020 hatte die Grippesaison ein verfrühtes Ende gefunden. Das wurde auch auf die Corona-Maßnahmen zurückgeführt. (Quelle: Tagesschau)

02:21 Uhr: Familienministerin sieht Zeit für Lockerungen noch nicht gekommen
Deutschland ist laut Bundesfamilienministerin Franziska Giffey "in der schwersten Pandemielage seit Beginn der Ausbreitung des Virus". Es sei nicht die Zeit für Lockerungen, sagt Giffey der "Rheinischen Post" mit Blick auf den Lockdown. Vor allem Familien seien zum wiederholten Male ganz besonders gefordert. Giffey plädiert für die Wiederauflage eines klaren Stufenplans zur Rückkehr in den Regelbetrieb an Schulen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwert für Unterfranken ist erneut leicht gestiegen
Bei den Coronainfektionen geht die Tendenz in Unterfranken weiter leicht nach oben. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet aktuell einen Inzidenzwert von 138.2. Am Vortag lag der Wert bei 133,50. Unterfranken ist aber nach wie vor bayernweit der Regierungsbezirk mit dem niedrigsten Inzidenzwert Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken weist der Landkreis Haßberge auf. Hier liegt der Inzidenzwert bei 200,27. Damit gilt für den Landkreis ab heute auch die sogenannte 15-Kilometer-Regel. Bewohner des Landkreises dürfen sich für touristische Tagesausflüge maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Die übrigen unterfränkischen Städte und Landkreise sind unter dem Grenzwert von 200. Einen Inzidenzwert zwischen 100 und 200 weisen derzeit acht Städte und Landkreise auf. Der Landkreis Aschaffenburg hat einen Wert von 191,73, der Landkreis Miltenberg einen Wert von 187,97, die Stadt Aschaffenburg einen Wert von 160,56, der Landkreis Rhön-Grabfeld einen Wert von 158,22, der Landkreis Bad Kissingen einen Wert von 139,49, der Landkreis Schweinfurt einen Wert von 138,59, die Stadt Schweinfurt einen Wert von 127,28 und der Landkreis Main-Spessart einen Wert von 102,25. Die übrigen Regionen haben eine 7-Tage-Inzidenz unter dem Grenzwert von 100. Dazu zählen der Landkreis Würzburg mit einem Wert von 97,97, die Stadt Würzburg mit einem Wert von 81,29 und der Landkreis Kitzingen mit einem Wert von 80,08. (Quelle: BR) 

Im Verkehrsverbund Mainfranken gilt weiterhin Ferien-Fahrplan
Im Verkehrsverbund Mainfranken gilt aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar auf allen Omnibus- und Straßenbahnlinien der Ferien-Fahrplan weiter. In der Stadt Würzburg entfallen alle mit "S" gekennzeichneten Fahrten, daneben die Schulbus-Verstärkerfahrten, sowie die Straßenbahn-Schnellfahrten. Bei den Buslinien bedient die Linie 7 zusätzlich die Haltestelle "Sanderglacisstraße", die Linie 10 fährt zwischen 8.15 Uhr und 19.15 Uhr im 20-Minuten-Takt und die Linien 114 und 214 entfallen. Im Landkreis Würzburg fahren alle APG-Linien nach Ferien-Fahrplan. Alle Zusatzbusse entfallen, ebenso alle Fahrten, die nach 21 Uhr beginnen. Fahrten, die vorher starten, fahren bis zur jeweiligen Endhaltestelle. Im Landkreis Kitzingen fahren alle Buslinien nach dem Ferien-Fahrplan. Die im Schülerverkehr eingesetzten Verstärkerfahrten entfallen. Im Landkreis Main-Spessart wird ebenfalls auf allen Buslinien der Ferien-Fahrplan gefahren. (Quelle: BR)

Landkreis Aschaffenburg

Aktuelle Zahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 674 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das zuständige Gesundheitsamt. 218 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach den Berechnungen des Robert-Koch-Instituts in der Stadt Aschaffenburg 159,2. Im Landkreis liegt sie bei 191,2. Insgesamt 167 Menschen sind mittlerweile im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Derzeit werden 66 erkrankte Personen im stationär behandelt, 16 von ihnen auf einer Intensivstation. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 321. Seit der letzten Meldung kamen 92 Neuinfektionen hinzu. 120 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 399 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 43 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Bedauerlicherweise haben wir zwei neue Todesfälle zu verzeichnen. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.179. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 181,8 (Quelle: RKI, Stand 11. Januar, 0 Uhr).

Meldungen aus Hessen

Landkreis Fulda berät über 15-Kilometer-Regel
Der Landkreis Fulda will in dieser Woche darüber beraten, wie die Vorgaben des Landes mit Blick auf die 15-Kilometer-Beschränkung umgesetzt werden können. Das sagte eine Sprecherin des Landkreises am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Kreis hat aktuell hessenweit die höchste Inzidenz. Für solche Hotspots mit Inzidenzen von über 200 sollte eigentlich bereits von Montag an der 15-Kilometer-Radius gelten. Dazu gehörten auch der Vogelsbergkreis, sowie die Landkreise Limburg-Weilburg und Gießen. Der Landrat des Landkreises Fulda, Bernd Woide (CDU) hatte am Sonntagabend erklärt, es sei "mitnichten so, dass sich dann niemand mehr weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnsitz entfernen darf". Ausschließliches Ziel der 15-km-Regelung sei es, den Tagestourismus einzuschränken, um dadurch an den jeweiligen touristischen Orten Kontakte zu reduzieren. Im Landkreis Fulda betreffe dies in erster Linie den Besucherandrang in der Rhön, speziell auf der Wasserkuppe. "Diese Kontaktreduzierung haben wir am Wochenende ganz konkret durch die Sperrung von Straßen und Parkplätzen erreicht", so Woide. (Quelle: Hessenschau) 

Virologe hält 50er-Inzidenz für kaum erreichbar
Der Lockdown geht weiter, wird sogar etwas verschärft - aber das Ziel bald eine Corona-Inzidenz von 50 zu erreichen, hält der Frankfurter Virologe Martin Stürmer für sehr schwierig. Ausschlaggebend sei, dass auch wirklich alle Menschen mitziehen, sagte Stürmer dem hr. In wissenschaftlichen Modellen sei das Ziel theoretisch zwar in ein paar Wochen erreichbar. Doch es hänge alles am Faktor Mensch: Wenn auch nur ein oder zwei Prozent der Bürger sich nicht an die Corona-Regeln hielten, gerate das Ziel in Gefahr, warnt Stürmer. Das Virus sei einfach so ansteckend. Im Moment liegt die Inzidenz hessenweit bei 162,6, bundesweit bei 166,6. (Quelle: Hessenschau) 

Verschärfte Corona-Regeln treten in Kraft
Der Corona-Lockdown geht in die Verlängerung, seit Montag gelten in Hessen teils strengere Regeln im Kampf gegen die Pandemie: So dürfen sich im öffentlichen Raum Angehörige eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen. Auch Kinder zählen dabei mit. In Corona-Hotspots mit einer anhaltend hohen Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sollen auch touristische Tagesausflüge unterbunden werden. Für Menschen, die in einem Hotspot leben, wird die Bewegungsfreiheit für Freizeitaktivitäten oder Ausflüge auf einen Radius von 15 Kilometer rund um die Wohnanschrift beschränkt. (Quelle: Hessenschau) 

561 Neuinfektionen gemeldet, 30 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 561 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 30 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.513. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 150.790 Corona-Fälle registriert. Rund 121.500 Menschen gelten als genesen. Die Zahlen vom Wochenende sind weniger aussagekräftig, weil die Gesundheitsämter samstags und sonntags weniger Fälle übermitteln als an Werktagen. Vier Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 346,0 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (265,8), Vogelsberg (272,6) und Gießen (250,8). Landesweit liegt die Inzidenz bei 162,6.
(Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Infektionssaldo und 7-Tage-Inzidenz steigen leicht an
Im Laufe des gestrigen Sonntags stieg die Zahl der positiven Corona-Testergebnisse auf 2.563, was einer Zunahme von sieben entspricht. Es ist keine weitere Person genesen, daher stagniert die Gesamtzahl bei 2.101, die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 130. Der Infektionssaldo steigt auf 332. In den vergangenen sieben Tagen stellte das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises 173 neue Corona-Infektionen fest. In Erbach/Michelstadt gab es 61 Fälle (Erbach 21, Michelstadt 40), in Bad König/Brombachtal 45 (Bad König 37, Brombachtal 8) und in der Unterzent 41 (Höchst 30, Breuberg 9, Lützelbach 2). Im Gersprenztal gab es 19 Infektionen (Reichelsheim 10, Brensbach 5, Fränkisch-Crumbach 4) und in Mossautal/Oberzent sieben (Mossautal 0, Oberzent 7). Das Robert-Koch-Institut berechnet die 7-Tage-Inzidenz für den Odenwaldkreis mit 181 (Stand 11.01., 00:00 Uhr). Der tatsächliche Wert liegt aber etwas niedriger, weil das Robert-Koch-Institut nach wie vor zwei Fälle mehr zugrunde legt, als es tatsächlich gibt. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach sind momentan 24 Patienten in Behandlung. Davon benötigen sieben eine intensivmedizinische Betreuung, während bei drei Patienten das Testergebnis noch aussteht. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich 14 weitere Patienten. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten, das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

1.020 gemeldete Neuinfektionen - Doppelmeldungen korrigiert
Das Landesgesundheitsamt verzeichnete heute (Stand: 16 Uhr) 1.020 neue Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg. Am Montag vor einer Woche waren es 1.508 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie haben sich somit insgesamt 262.494 Menschen im Land mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um weitere 90 Fälle (gesamt: 5.664). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 138,5 pro 100.000 Einwohner und ist im Vergleich zu gestern (142,4) leicht gesunken. Über einer Inzidenz von 200 liegen aktuell drei Regionen: der Stadtkreis Heilbronn (210,1), der Stadtkreis Pforzheim (200,9) und der Landkreis Calw (204,8). Für den Landkreis Calw wurde gestern noch eine falsche Inzidenz von 265,1 angegeben. Aufgrund eines technischen Fehlers waren am Wochenende aus Calw versehentlich 70 Covid-19-Fälle doppelt gemeldet worden. Diese Fälle wurden heute zurückgenommen. (Quelle: SWR) 

+++ 590 Neuinfektionen, 58 Tote am Montag +++
Das Landesuntersuchungsamt hat für Rheinland-Pfalz heute 590 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Montag vor einer Woche waren es 546. Damit liegt die Gesamtzahl der Ansteckungen seit Beginn der Pandemie bei 81.005 Fällen. Bislang sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung 1.838 Personen gestorben, die Zahl stieg gegenüber dem Vortag um 58. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 197 Patienten behandelt, knapp die Hälfte von ihnen wird künstlich beatmet. Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz meldet die Stadt Worms - mit 322 Infizierten je 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Als einzige Kommune liegt Zweibrücken unter dem Wert von 50. (Quelle: SWR) 

4.600 Verstöße gegen Corona-Verordnung am Wochenende
Am vergangenen Wochenende wurden von der Polizei in Baden-Württemberg insgesamt mehr als 4.600 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Die meisten Verstöße betrafen die Ausgangsbeschränkungen und die Maskenpflicht. In den Höhelagen des Nordschwarzwaldes, insbesondere im Bereich der beliebten Schwarzwaldhochstraße, wurden vom Polizeipräsidium Offenburg im Zusammenhang mit den Überwachungsmaßnahmen an beliebten Ausflugszielen im Land rund 20 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte zu der polizeilichen Zwischenbilanz, der weit überwiegende Teil der Baden-Württemberger habe sich an die Regeln gehalten und - entgegen den Tagen zuvor - vorsichtig und vernünftig gehandelt. "Wir werden weiterhin aufmerksam sein und akribisch darauf achten, dass der Leichtsinn keine Chance hat. Für die Menschen im Land gilt: Halten Sie sich an die Regeln - sonst wird es teuer", so Strobl in einer Mitteilung. (Quelle: SWR) 

Illegale Party in Karlsruher Waldhütte
Die Polizei ermittelt nach einer illegalen Party in einer Waldhütte in Karlsruhe-Hohenwettersbach. Eine Passantin hatte dort am frühen Freitagabend eine Feier von mehreren Jugendlichen gemeldet. Die Polizei musste erst Äste wegräumen, mit denen mutmaßlich die Heranwachsenden den Weg zur Hütte blockiert hatten. Die Jugendlichen ergriffen die Flucht. In der Hütte fand die Polizei unter anderem einige Flaschen Alkohol. Die Ermittler gehen von etwa zehn bis fünfzehn Teilnehmern aus. (Quelle: SWR) 

+++ Dreyer appelliert: Nicht in Luxemburg einkaufen gehen +++
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat an die Rheinland-Pfälzer appelliert, nicht zum Einkaufen nach Luxemburg zu fahren. Hintergrund ist, dass die Geschäfte im Nachbarland ab heute wieder öffnen dürfen. "Luxemburg hat schon sehr lange viel, viel höhere Zahlen als wir", sagte Dreyer. Man werde sehr genau beobachten, ob die dortigen Lockerungen zu höheren Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz führten. Statt über die Grenze zu fahren, sollten die Bürger lieber den hiesigen Einzelhandel unterstützen, der sehr viel über Abhol- und Lieferdienste anbiete. In Luxemburg werden heute neben den Geschäften auch Schulen und Sport- und Kulturstätten wieder geöffnet. Hotels und Restaurants bleiben dagegen weiter geschlossen. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 9. Januar und 10. Januar 2021 +++

10.01.21

Weltweit

16:53 Uhr: Protest vor Haus von Sachsens Landeschef Kretschmer
Eine Gruppe von etwa 30 Menschen hat vor dem Privatgrundstück des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in Großschönau gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Nach Polizeiangaben sprach der CDU-Politiker mit den etwa 30 Menschen am Gartenzaun. Nach etwa 15 Minuten endete die Debatte und alle Personen verließen den Ort. "Es war für mich keine bedrohliche Situation. Es ist mir wichtig mit den Menschen zu reden, in der Hoffnung, sie zu überzeugen", sagte Kretschmer der Nachrichtenagentur dpa. Als jedoch eine Frau demonstrativ ein Halstuch in den Farben der Reichskriegsflagge über ihren Mund zog, sei für ihn eine Grenze erreicht gewesen. "Dann habe ich das Gespräch abgebrochen. Das ging zu weit", sagte der 45-Jährige. Betroffen habe ihn bei dem Gespräch gemacht, dass die protestierenden Menschen vor seinem Haus, einen "derartigen Unwillen zeigen, Realitäten zur Kenntnis zu nehmen." Eine Vielzahl der versammelten Menschen trug laut Polizei keinen Mund-Nasen-Schutz und hielt nur teilweise die erforderlichen Abstände ein. Die Beamten stellten die Identitäten der noch Anwesenden fest. Zudem wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gestellt. (Quelle: Tagesschau) 

15:09 Uhr: Studie: Schulschließungen zählen zu effektivsten Maßnahmen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben sich in der Schweiz Schulschließungen als eine der effektivsten Maßnahmen erwiesen. Das geht aus einer Studie hervor, die von der ETH Zürich veröffentlicht wurde. Demnach wurde die Mobilität um 21,6 Prozent reduziert, als die Schweizer Behörden im März 2020 die Schließung der Schulen anordneten. Für die Studie wurden mit Hilfe von Telekommunikationsdaten 1,5 Milliarden Bewegungen ausgewertet. Die Schulen waren im Frühjahr wegen der Pandemie rund zwei Monate geschlossen. Aus der ETH-Studie ergibt sich, dass zwei Faktoren die Mobilität noch stärker verringerten als Schulschließungen. Auf dem Spitzenplatz rangiert mit 24,9 Prozent das Verbot von Treffen mit mehr als fünf Menschen. Knapp dahinter liegt mit 22,3 Prozent die Schließung von Restaurants, Bars und Geschäften, die für den täglichen Lebensunterhalt nicht notwendig sind. (Quelle: Tagesschau) 

14:24 Uhr: Niedersachsen lockert Kontaktregeln für Kleinkinder
Die Corona-Kontaktregeln in Niedersachsen werden für junge Eltern und ihre Kinder gelockert. Kinder bis drei Jahre dürfen demnach bei Kontakten einer Betreuungsperson, etwa einem Elternteil, dabei sein, wie eine Regierungssprecherin erklärte. Eine Mutter mit Baby darf also die Großeltern besuchen oder mit einer anderen Mutter mit Baby spazieren gehen. Als Begründung hieß es, dass kleine Kinder ununterbrochen betreut werden müssen. Ursprünglich hatte die Landesregierung angekündigt, die Kontaktbeschränkung auf einen Haushalt plus eine weitere Person strenger auszulegen und auch Babys mitzuzählen. Aufgrund vieler Hinweise aus der Bevölkerung, der begrenzten Auswirkung auf das Infektionsgeschehen und Ausnahmen in anderen Bundesländern sei die Regierung davon jedoch abgerückt, erklärte die Sprecherin. (Quelle: Tagesschau) 

14:04 Uhr: Traumwetter in Bayern - reger Betrieb an Ausflugszielen
Das prachtvolle Winterwetter mit Schnee und Sonne hat in Bayern viele Menschen nach draußen gelockt. Trotz der Aufrufe, wegen der Corona-Pandemie größere Ansammlungen zu vermeiden, herrschte an beliebten Ausflugszielen reger Betrieb, so etwa am Ochsenkopf im Fichtelgebirge oder am Spitzingsee im Landkreis Miesbach. Für viele war es womöglich die vorerst letzte Möglichkeit für einen Ausflug Richtung Berge. Denn ab Montag dürfen Bewohner von Gebieten mit 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche einen Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort nur verlassen, wenn sie einen triftigen Grund dafür vorweisen können. Und dies droht momentan in dem Bundesland 26 Orten. (Quelle: Tagesschau

07:41 Uhr: Juso-Chefin: Studenten als zusätzliche Lehrer einstellen
Die neue Juso-Chefin Jessica Rosenthal hat vorgeschlagen, Lehramtsstudentinnen und -studenten in der Corona-Krise als zusätzliche Lehrer einzusetzen. So könnten kleinere Lerngruppen gebildet und die Infektionsgefahr verringert werden, sagte die 28-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Wir können die Studierenden einstellen, die ja sowieso oft gerade ihre Nebenjobs verloren haben." Bund und Länder sollten Hotels und Messegelände anmieten und die Klassen aufteilen. Zuletzt war kontrovers diskutiert worden, ob es in einigen Schulen oder zumindest ausgewählten Klassen trotz der hohen Infektionszahlen wieder Präsenzunterricht vor Ort geben soll. In mehreren Bundesländern soll dies trotz wachsender Proteste noch im Januar zumindest für Abschlussklassen gelten. Rosenthal forderte eine wissenschaftlich fundierte Prüfung, welche Infektionsgefahr von den neuen Virusmutationen in den Schulen ausgeht - und zwar vor dem 25. Januar, wenn Bund und Länder über weitere Maßnahmen entscheiden wollen. "Aus meiner Sicht muss das Recht auf Bildung immer an allererster Stelle stehen und genauso müssen wir auch diskutieren", sagte sie. Schon jetzt müsse man aus der Corona-Krise lernen und direkt mehr Lehrerinnen und Lehrer einstellen. "Wir brauchen doch sowieso mehr Personal im Bildungsbereich. Das können wir jetzt schon machen", betonte sie. (Quelle: Tagesschau) 

05:18 Uhr: RKI meldet fast 17.000 neue Fälle
In Deutschland sind binnen eines Tages knapp 17.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 16.946 weitere Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland seit Pandemie-Beginn stieg damit auf 1.908.527. Nach Angaben des RKI wurden zudem 465 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 40.343. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. (Quelle: Tagesschau)

04:45 Uhr: Schärfere Corona-Regeln in weiteren Bundesländern
In weiteren Bundesländern treten an diesem Sonntag schärfere Corona-Regeln in Kraft. Nachdem sie in Hamburg bereits seit Freitag gelten, ziehen nun Berlin, Niedersachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern nach. Weitere Bundesländer folgen am Montag. Bund und Länder hatten am Dienstag eine Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar mit verschärften Kontaktbeschränkungen beschlossen. Diese seien "leider erforderlich", sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet der "Bild am Sonntag".
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Schnelltest-Teststellen im Raum Würzburg arbeiten weiter
Die dezentralen Antigen-Schnelltest-Stellen in der Franz-Oberthür-Schule Würzburg, in Bergtheim und Ochsenfurt werden vorerst bis 31. Januar 2021 weiter betrieben. Das hat das Landratsamt Würzburg am Sonntag mitgeteilt. Damit reagieren Stadt und Landkreis Würzburg auf den weiterhin hohen Testbedarf. Die gemeinsamen Teststellen in der Franz-Oberthür-Schule Würzburg, in Ochsenfurt (TVO-Halle) und Bergtheim (Willi-Sauer-Halle) halten vorerst bis 31. Januar ihren Betrieb aufrecht. Die Hilfsorganisationen DLRG und Malteser Hilfsdienst führen die Teststellen im Auftrag des Gesundheitsamtes fort. Die an den Antigen-Schnelltest-Stellen bereitgestellten Testressourcen sind ab sofort für alle Testwilligen geöffnet. Die Vorlage einer Bestätigung einer Pflege- oder Betreuungseinrichtung ist nicht mehr erforderlich. Das Gesundheitsamt möchte mit der Weiterführung der Antigentest-Stellen für symptomfreie Kontaktpersonen eine weitere Möglichkeit schaffen, die behördlich ausgesprochene Quarantäne vorzeitig zu beenden. "Besonders für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist dieses Testangebot von Vorteil“, erläutert Paul Justice: "Als symptomfreie Kontaktperson kann ich mich morgens bei der Antigentest-Stelle testen lassen und mit einem negativen Testergebnis im Anschluss zur Arbeit gehen. Die Zeitersparnis der Quarantäne beträgt so gegenüber einer PCR-Testung bis zu zwei Tagen." An den drei Schnelltest-Stellen in Stadt und Landkreis wurden seit dem 18. Dezember 2020 1.720 Antigentests durchgeführt davon waren 6 positiv. Diese positiven Testergebnisse wurden durch anschließende PCR-Tests bestätigt. (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

Verschärfte Corona-Regeln ab Montag
Von Montag (11. Januar) an wird der bisherige Lockdown im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht nur verlängert - einige Regelungen werden strenger: So dürfen sich im öffentlichen Raum Angehörige eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen. Auch Kinder zählen dabei mit. In Corona-Hotspots mit einer anhaltend hohen Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sollen auch touristische Tagesausflüge unterbunden werden. Für Menschen, die in einem Hotspot leben, wird die Bewegungsfreiheit für Freizeitaktivitäten oder Ausflüge auf einen Radius von 15 Kilometer rund um die Wohnanschrift beschränkt. (Quelle: Hessenschau) 

1.366 Neuinfektionen, 22 Tote
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.366 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 22 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.483. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 150.229 Corona-Fälle registriert. Rund 120.300 Menschen gelten als genesen. Vier Kreise liegen über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert bei 359,0 lag. Dahinter folgen die Landkreise Limburg-Weilburg (281,0), Vogelsberg (272,6) und Gießen (271,2). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Infektionssaldo steigt auf 325 – 171 neue Fälle in den letzten sieben Tagen
Am Samstag (9. Januar) erhöhte sich die Zahl der positive Corona-Testergebnisse um 26 auf 2.556. Die Zahl der genesenen Personen steigt lediglich um zwei (Gesamt 2.101), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 130. Der Infektionssaldo steigt auf 325. In den letzten sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt 171 neue Corona-Infektionen. In Erbach/Michelstadt gab es 57 Fälle (Erbach 19, Michelstadt 38), in Bad König/Brombachtal 45 (Bad König 37, Brombachtal 8) und in der Unterzent 41 (Höchst 30, Breuberg 9, Lützelbach 2). Im Gersprenztal gab es 19 Infektionen (Reichelsheim 10, Brensbach 5, Fränkisch-Crumbach 4) und in Mossautal/Oberzent neun (Mossautal 0, Oberzent 9). Das Robert-Koch-Institut gibt die 7-Tage-Inzidenz für den Odenwaldkreis mit 178,9 an (Stand 10.01., 00:00 Uhr). Der tatsächliche Wert liegt aber etwas niedriger, weil das Robert-Koch-Institut nach wie vor zwei Fälle mehr zugrunde legt, als es tatsächlich gibt. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit 25 Patienten versorgt. Davon benötigen sieben eine intensivmedizinische Betreuung, bei zwei Patienten steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich 14 weitere Patienten. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten, das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Streit wegen Mundschutz eskaliert: Senior setzt Hundeabwehrspray ein
Der Streit um einen nicht korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz ist in einem Einkaufsmarkt am Bodensee derart eskaliert, dass ein Mann nach dem Einsatz von Hundeabwehrspray behandelt werden musste. Er hatte den 71-Jährigen nach Polizeiangaben vom Sonntag angesprochen, weil der die Maske nicht über der Nase getragen habe. Der Senior habe ihm daraufhin mit der Elle gegen die Kehle gestoßen und den Markt in Radolfzell (Landkreis Konstanz) verlassen wollen. Als der 40-Jährige den Angreifer am Samstag verfolgte, drehte sich dieser um und sprühte seinem Kontrahenten das Spray ins Gesicht. Die Polizei habe den Beschuldigten ermittelt. "Er muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten."
(Quelle: SWR) 

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09.01.21
Weltweit

17:23 Uhr: Großteil der Corona-Kranken leidet noch nach sechs Monaten unter Symptomen
Einer Langzeitstudie im chinesischen Wuhan zufolge leidet ein Großteil der Betroffenen noch ein halbes Jahr später unter mindestens einem Symptom der Virusinfektion. Für die am Samstag in der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Untersuchung wurden insgesamt 1655 ehemalige Patienten Monate nach ihrer Behandlung im Krankenhaus erneut untersucht. Es handelt sich um eine der ersten Langzeitstudien über die Folgen einer Corona-Erkrankung. Die Autoren fanden heraus, dass 76 Prozent der Covid-19-Patienten, die zwischen Januar und Mai in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan im Krankenhaus behandelt wurden, die Symptome der Krankheit auch sechs Monate nach ihrer Entlassung nicht vollständig überwunden hatten. 1265 von ihnen klagten demnach weiter über mindestens ein Corona-Symptom. Am häufigsten nannten sie demnach Müdigkeit und Muskelschwäche. Viele klagten zudem über Schlafstörungen. (Quelle: Tagesschau) 

16:18 Uhr: Queen Elizabeth und Prinz Philip sind geimpft
Die britische Königin Elizabeth II. (94) und ihr Ehemann Philip (99) sind gegen das Coronavirus geimpft worden. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Die beiden gelten wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Lange Zeit hatten sie sich in der Pandemie auf Schloss Windsor zurückgezogen, bevor sich die Queen wieder zu wenigen Auftritten in der Öffentlichkeit zeigte. Auch die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbrachte das Paar wieder in Windsor. Auf ein Familientreffen mit anderen Royals verzichteten die beiden. Bislang sind in Großbritannien nach Angaben der Regierung rund 1,5 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft worden. Das Tempo der Impfkampagne soll jedoch deutlich beschleunigt werden. Ziel ist es, bis Mitte Februar den besonders gefährdeten 15 Millionen Briten eine erste Impfung anzubieten. (Quelle: Tagesschau) 

16:04 Uhr: Grüne: Homeoffice auch mit Bußgeldern für Firmen durchsetzen
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt fordert ein Recht auf Homeoffice für Arbeitnehmer samt Bußgeldern für uneinsichtige Firmen. "Wir brauchen eine Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Unternehmen verpflichtet, überall dort, wo es möglich ist, Homeoffice jetzt auch anzubieten", sagte Göring-Eckardt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Wo Arbeitgeber uneinsichtig seien und ohne Grund Präsenz am Arbeitsplatz einforderten, müsse "mit Bußgeldern Druck gemacht" werden. Die Bundesregierung habe eine klare Verantwortung und die rechtliche Möglichkeit, bundeseinheitliche Regeln zu erlassen. Bund und Länder hatten nach ihren Beratungen am Dienstag die Arbeitgeber "dringend gebeten", großzügige Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz ´"Wir bleiben zuhause" umsetzen zu können. Auf Twitter setzte eine Debatte ein unter dem Schlagwort #MachtBueroszu. Nutzer erzählen etwa Geschichten aus ihrem Alltag über eine Präsenzpflicht und dass sie dann mit der U-Bahn ins Büro fahren müssen, trotz der hohen Corona-Neuinfektionszahlen. (Quelle: Tagesschau) 

12:30 Uhr: Corona-Party in Belgien - je 750 Euro Strafe für Feiernde
Eine wegen der Coronaregeln illegale Geburtstagsparty in Belgien kommt Dutzenden Feiernden teuer zu stehen: Gut 60 Strafzettel stellte die Polizei aus, jeder angetroffene Gast muss 750 Euro zahlen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Den Angaben zufolge kamen die Feiernden aus Luxemburg und Frankreich. In Belgien gelten zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens strenge Ausgangsbeschränkungen, die Straße darf nicht betreten werden. Die Polizei sei gegen 4.00 Uhr vor Ort eingetroffen, hieß es. (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Lockdown noch länger, noch härter?
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert einen noch längeren Lockdown. "Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern, an einigen Stellen auch noch vertiefen", sagte er auf dem Neujahrsempfang der CDU Nordrhein-Westfalens. Es sei nicht seriös, jetzt zu sagen, im Februar sei alles vorbei. Die Pandemie werde das Land "noch Monate beschäftigen". Söder warnte vor allem vor der Gefahr, dass sich Virus-Mutationen ausbreiten. (Quelle: Tagesschau) 

10:33 Uhr: Kretschmer räumt Fehler in Corona-Politik ein
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Fehler in der Corona-Politik vom Herbst eingeräumt. Die Landespolitik sei damals aufgrund der allgemeinen Stimmung zu zögerlich mit harten Maßnahmen gegen die Pandemie gewesen, sagte Kretschmer der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse". In der Rückschau wäre es besser gewesen, das Land deutlich früher herunterzufahren, "auch wenn das bestimmt viel Unverständnis in der Bevölkerung ergeben hätte", sagte er. Zuvor hatte bereits Auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) eingeräumt: "Die Kanzlerin hatte recht und ich hatte unrecht." Am 14. Oktober hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder einem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angestrebten härteren Kurs zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verweigert. In der vergangenen Woche stimmten sie nun für einen verlängerten Lockdown bis zum 31. Januar sowie strengeren Kontaktregeln und Ausgangsbeschränkungen Sachsen und Thüringen haben derzeit die bundesweit höchsten Inzidenzwerte. In Sachsen lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Samstag bei 339, in Thüringen bei 289. (Quelle: Tagesschau) 

10:13 Uhr: Digitalpakt Schule läuft nur schleppend
Der Digitalpakt Schule läuft einer Umfrage zufolge trotz Homeschooling in der Corona-Pandemie immer noch schleppend. Nach knapp zwei Jahren seien 916 Millionen Euro und damit weniger als ein Fünftel aus dem fünf Milliarden-Paket der Bundesregierung für die Länder abgerufen worden. Das geht aus Zahlen hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegen. In der zweiten Hälfte des Corona-Jahres sei etwas mehr Dynamik bei der Anforderung der Mittel für die Digitalisierung an Schulen zu erkennen gewesen, hieß es. So wurden bis zum Sommer 242 Millionen Euro bewilligt, Ende 2020 dann 674 Millionen Euro mehr. Bisher seien dies nur 18 Prozent der vom Bund bereitgestellten Fördergelder. Auch zwischen den Ländern gibt es dem Bericht zufolge erhebliche Unterschiede. Während Sachsen bereits das komplette zur Verfügung stehende Fördervolumen bewilligt habe, lägen das Saarland und Schleswig- Holstein bei nur drei Prozent. Der Digitalpakt Schule wurde im Mai 2019 von Bund und Ländern vereinbart. Insgesamt fünf Milliarden Euro sollen innerhalb von fünf Jahren für den digitalen Umbau der Schulen eingesetzt werden. Bis zum Ende der laufenden Wahlperiode sollten 3,5 Milliarden Euro abgerufen sein. (Quelle: Tagesschau)

07:33 Uhr: Wintersportorte rechnen wieder mit Ansturm
Mit Sperrungen, Verboten und verstärkten Kontrollen soll am Samstag ein erneutes Chaos in deutschen Wintersportgebieten und an Ausflugszielen verhindert werden. Trotzdem rechnen viele Kommunen wieder mit einem Massenandrang. Es wurden verstärkte Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter angekündigt. Politiker und Gemeinden hatten erneut dringend an die Bürger und Bürgerinnen appelliert, von Tagesausflügen abzusehen. In Winterberg in Nordrhein-Westfalen etwa werden nach Auskunft einer Sprecherin eine Hundertschaft und eine Reiterstaffel darauf achten, dass die Corona-Hygieneregeln eingehalten und Straßensperren beachtet werden. Bei Missachtung von Betretungsverboten drohen Bußgelder. Skilifte, Rodelhänge und Parkplätze sind inzwischen von zahlreichen Wintersportgemeinden gesperrt worden. Viele Orte haben auch Zufahrtsstraßen zugemacht. Neuschnee wird am Wochenende in vielen Regionen nicht erwartet, aber es wird kalt. (Quelle: Tagesschau)

07:25 Uhr: China erwartet WHO-Expertenteam
China ist nach Aussage der Nationalen Gesundheitskommission "bereit" für die Ankunft eines Expertenteams der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das die Ursprünge des Coronavirus erforschen soll. "Der genaue Zeitpunkt" für das Eintreffen der Experten werde derzeit festgelegt, sagte der Vize-Chef der Gesundheitskommission, Zeng Yixin. Am Dienstag hatte die WHO Verzögerungen beim Start der Mission bekannt gegeben. Sie machte dafür China verantwortlich. "Wir warten derzeit auf die Ankunft der WHO-Experten und haben Vorbereitungen getroffen, damit sie von relevanten Expertengruppen empfangen werden", sagte Zeng. Er hoffe, dass die WHO-Untersuchung weitere Aufklärung über die Herkunft des Coronavirus bringen werde, sagte er weiter. (Quelle: Tagesschau)

07:07 Uhr: Handwerk fordert mehr Hilfen
Das deutsche Handwerk appelliert an die Bundesregierung, die Staatshilfen für Betriebe in der Corona-Krise schneller auszuzahlen, nochmals zu erhöhen und weiter zu entbürokratisieren. "Das Geld aus den November-, Dezemberhilfen und der Überbrückungshilfe III muss endlich fließen, und zwar nach Vorschriften, die nachvollziehbar und eindeutig sind", sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der "Rheinischen Post". Die Abschlagszahlungen seien zwar von 10.000 auf maximal 50.000 Euro pro Antrag erhöht worden. "Aber sie bleiben auf höchstens 50 Prozent des insgesamt beantragten Zuschusses begrenzt. Das reicht in sehr vielen Fällen nicht aus - auch deshalb nicht, weil die gesamte Novemberhilfe erst ab dem 10. Januar ausgezahlt werden soll". (Quelle: Tagesschau)

05:20 Uhr: RKI: 24.694 Neuinfektionen und 1083 weitere Todesfälle
In Deutschland steigt die Zahl der bestätigten Infektionen binnen Tagesfrist um 24.694 auf 1.891.581 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 1083 auf 39.878 zu. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzzahlen für Unterfranken gestiegen
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken gesunken: von 106,71 auf 121,96. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (150,10). Die Gesundheitsämter haben seit Freitag 339 neue Infektionsfälle sowie 25 weitere Todesfälle gemeldet. Der höchsten Wert in der Region wurde mit 196,52 für den Landkreis Miltenberg gemeldet. Ebenfalls im dunkelroten Bereich liegen der Landkreis Rhön-Grabfeld (184,59), der Landkreis Haßberge (180,13), der Landkreis Aschaffenburg (158,44) der Landkreis Bad Kissingen (112,36), die Stadt Aschaffenburg (102,81), der Landkreis Schweinfurt (107,41) und die Stadt Schweinfurt (104,82). Im roten Bereich (Werte zwischen 50 und 100) befinden sich der Landkreis Kitzingen (76,79), der Landkreis Main-Spessart (80,85), der Landkreis Würzburg (84,41) sowie die Stadt Würzburg (78,95). (Quelle: BR) 

Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg
Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 9. Januar 2021 dementsprechend für die Stadt Würzburg 79,73 und für den Landkreis 85,03. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Intensivbetten fast ausgelastet
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus werden die Kapazitäten in den hessischen Krankenhäusern knapper. Derzeit seien hessenweit rund 89 Prozent der bepflegbaren Intensivbetten belegt, erklärte das Sozialministerium in Wiesbaden. Betroffen von Engpässen seien vor allem die Versorgungsgebiete Wiesbaden-Limburg sowie Darmstadt. Um solche "hochgradig belasteten" Versorgungsgebiete zu entlasten und eilige Verlegungen zu vermeiden, würden Patienten präventiv verlegt. "Damit konnten wir bisher Verlegungen wegen akuter Überbelegung vermeiden", erklärte ein Sprecher des Ministeriums. Eine angespannte Lage sieht das Ministerium aber auch auf den Normalstationen der Krankenhäuser. Hier liege die Auslastung landesweit bei rund 76 Prozent. Auch dies sei ein für die Jahreszeit hoher Wert. (Quelle: Hessenschau) 

1.815 Neuinfektionen, 112 Tote
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist binnen 24 Stunden um 1.815 gestiegen. Dies teilte das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 112 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.461. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 148.863 Corona-Fälle registriert. Rund 119.600 Menschen gelten als genesen. Inzwischen liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in fünf Kreisen über der kritischen Marke von 200. Am stärksten betroffen ist der Landkreis Fulda, wo der Inzidenzwert zuletzt bei 301,6 lag. Dahinter folgen die Landkreise Vogelsberg (266,9), Gießen (246,4), Limburg-Weilburg (236,7) und Hersfeld-Rothenburg (207,9). (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Zahl der Infektionsfälle um 32 gestiegen - Zwei Verstorbene
Gemäß der aktuellen Statistik (Stand 08.01., 16:00 Uhr) sind im Odenwaldkreis 2.530 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das sind 32 mehr als am Vortag. Zwei Personen sind verstorben; beide gehörten zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und haben im häuslichen Bereich gelebt. Die Zahl der Verstorbenen liegt damit bei 130. Es sind 2.099 Personen genesen, vier mehr. Der Infektionssaldo beträgt 301. Das Robert-Koch-Institut berechnet die 7-Tage-Inzidenz mit 158,2 (Stand 09.01., 00:00 Uhr). Der tatsächliche Wert liegt aber etwas niedriger, weil das Robert-Koch-Institut nach wie vor zwei Fälle mehr zugrunde legt als es tatsächlich gibt. Das Gesundheitsamt hat die Zahlen korrekt weitergeleitet. In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 151 neue Corona-Infektionen erfasst. In Erbach/Michelstadt gab es mit 47 die meisten Fälle (Erbach 17, Michelstadt 30), gefolgt von Bad König/Brombachtal mit 41 Fällen (Bad König 35, Brombachtal 6) und der Unterzent mit 37 (Höchst 28, Breuberg 8, Lützelbach 1). Im Gersprenztal wurden 18 Fälle registriert (Reichelsheim 10, Brensbach 4, Fränkisch-Crumbach 4), in Mossautal/Oberzent 8 (Mossautal 0, Oberzent 8). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden, Stand 08.01., 28 Patienten betreut. Davon benötigen sechs eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises werden 14 weitere Personen behandelt. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten, das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Knapp 600 Neuinfektionen am Samstag +++
Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist um 587 gestiegen. Das teilte das Landesuntersuchungsamt am Samstag mit. Vor einer Woche waren 544 Fälle gemeldet worden. Da nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende aktuelle Zahlen übermitteln, liegen sie meist unter denen an Werktagen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg auf 79.805. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, stieg um 22 auf 1.762. Aktuell sind 16.777 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die höchste Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, weist nach einem Ausbruch in einem Altenheim die Stadt Worms auf (282,5). Knapp unter der Marke von 200 liegen derzeit der Kreis Bad Kreuznach (198,3) und die Stadt Kaiserslautern (191,9). Unter allen Landkreisen und Städten in Rheinland-Pfalz weist nur Zweibrücken mit 49,7 einen Wert unter 50 auf. (Quelle: SWR) 

Alle Zufahrten zur Schwarzwaldhochstraße gesperrt
Wegen des erneuten Ansturms auf die Höhenlagen des Nordschwarzwalds sind alle Zufahrten zur Schwarzwaldhochstraße zwischen Baden-Baden und Kniebis Alexanderschanze gesperrt. Nach Angaben der Polizei sind dort alle Parkplätze belegt. Der Verkehr wird von der Polizei abgeleitet, damit die Rettungswege freigehalten werden können, sagte ein Sprecher der Polizeipräsidiums Offenburg dem SWR. Ausflügler werden gebeten nicht in den Nordschwarzwald zu fahren. Auch in stark frequentierten Gemeinden wie Dobel, Schömberg oder Bad Wildbad wird die Lage beobachtet und bei Bedarf werden Zufahrtsstraßen gesperrt. Die Maßnahmen sind mit den Landkreisen, Kommunen und dem Land abgestimmt. (Quelle: SWR) 

Verstärkte Kontrollen auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald
Die Gemeinden und die Polizei in den Schneeregionen in Baden-Württemberg bereiten sich heute auf einen weiteren Ansturm von Tagesausflüglern vor. Vor allem auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald sollen verstärkte Kontrollen und Straßensperrungen ein dichtes Gedränge verhindern. Die gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen beschlossenen Einsatzmaßnahmen in den stark frequentierten Höhengebieten des Nordschwarzwalds werden auch an diesem Wochenende konsequent umgesetzt, teilte die Offenburger Polizei mit. Sobald die Parkkapazitäten erschöpft seien und die Gefahr drohe, dass Rettungswege und Durchgangsstraßen durch Falschparker blockiert würden, werde man die Zufahrtsstraßen zur Schwarzwaldhochstraße sperren. Am Dreikönigstag war das bereits gegen 11 Uhr der Fall. Auch in stark frequentierten Gemeinden wie Dobel, Schömberg oder Bad Wildbad wird die Lage beobachtet und bei Bedarf werden Zufahrtsstraßen gesperrt. "Die Menschen müssen wissen, dass wir sie wieder nach Hause schicken, wenn es im Schwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb zu voll wird", hatte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zuvor im Landtag gesagt. (Quelle: SWR) 

+++ Nächtliche Ausgangssperren in der Pfalz werden verlängert +++
Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen für Speyer, Frankenthal, Ludwigshafen und den Rhein-Pfalz-Kreis werden bis Ende Januar verlängert. Nach Angaben einer Stadtsprecherin von Speyer gilt die Ausgangsbeschränkung weiterhin zwischen 21 und 5 Uhr. Auch die Maskenpflicht in der Innenstadt soll wieder Bestandteil der neuen Allgemeinverfügung sein. Gleiches gelte für Frankenthal und Ludwigshafen. Im Moment liegen alle Städte und Gemeinden in der Vorder- und Südpfalz unter dem kritischen Inzidenzwert von 200. Trotzdem sei es notwendig, dass der Wert noch weiter sinke, wie die Sprecherin mitteilte. Die Beschränkungen würden dabei helfen, das Coronavirus weiter einzudämmen. Die bisher getroffenen Maßnahmen hätten bereits Wirkung gezeigt. Umso wichtiger sei es, jetzt nicht zu riskieren, dass sich das Virus durch verfrühte Lockerungen wieder stärker ausbreite. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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