Corona-NEWSticker | Update 26.09.2020 18:53 Uhr
RKI meldet 2507 Neuinfektionen+++ Landkreise wollen bundeseinheitliche Obergrenze für Privatfeiern +++ Wegen Corona: Wonnemar in Marktheidenfeld ist insolvent

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+++Meldungen 26. September und 27. September++

Weltweit 

15:43 Uhr: Etwas weniger Fälle in Hamm
Nach tagelang steigenden Corona-Werten sind in Hamm die Fallzahlen leicht gesunken. Die nordrhein-westfälische Stadt gab die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen Infizierten pro 100 000 Einwohner mit 95,5 an. Am Freitag hatte die Stadt einen Wert von 99,9 errechnet. Ob damit bereits ein Wendepunkt erreicht sei, werde sich aber erst in ein bis zwei Tagen sagen lassen, sagte ein Sprecher der Stadt. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Hamm die Stadt mit den bundesweit höchsten Infektionszahlen pro 100 000 Einwohner. Seit Freitag seien in Hamm 16 Neuinfektionen registriert worden. (Quelle: Tagesschau) 

12:04 Uhr: Fast 3000 neue Fälle in Tschechien
Innerhalb von 24 Stunden sind den Gesundheitsbehörden in Tschechien 2946 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet worden - der zweithöchste Anstieg, den das Land verzeichnete, seitdem die Pandemie Tschechien erreicht hat.
Insgesamt haben sich in Tschechien bislang mehr als 61.300 Einwohner mit dem Virus angesteckt. 582 Menschen starben, nachdem die Infektion bei ihnen nachgewiesen worden war. (Quelle: Tagesschau) 

05:13 Uhr: RKI meldet 2507 Neuinfektionen
Laut Robert Koch-Institut haben sich innerhalb von 24 Stunden 2507 weitere Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert. Das ist der höchste Wert seit Ende April. Seit Beginn der Pandemie wurden 282.730 Infektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um neun auf 9452. Rund 249.700 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.
Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Freitag bei 0,91 (Vortag: 0,78). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: Tagesschau) 

01:41 Uhr: Landkreise wollen bundeseinheitliche Obergrenze für Privatfeiern
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fordert der Deutsche Landkreistag eine bundesweite Obergrenze von weniger als 50 Menschen bei Privatfeiern. "Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bislang gibt es keine einheitliche Teilnehmerbegrenzung für Privatfeiern, auf dem Treffen zwischen Bund und Ländern kommende Woche müsse diese aber kommen. "Wir sehen in Hamm, wozu eine rauschende Hochzeit mit 150 Gästen führen kann", sagte Sager mit Blick auf eine Großhochzeit in der NRW-Stadt.
Bundesweit alles einheitlich regeln will der CDU-Politiker dabei aber nicht. Der dezentrale Ansatz sei "ein Erfolgsmodell und muss beibehalten werden", sagte er. "Wenn wir den Menschen im dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern verbieten, in der Öffentlichkeit ein Bier zu trinken, weil in München alle Signale auf Rot stehen, würde das die Akzeptanz drastisch schwächen." Aus seiner Sicht spreche auch nichts dagegen, "in kaum von Corona betroffenen Kreisen Weihnachtsmärkte zu erlauben, wenn vernünftige Hygienekonzepte vorliegen." (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Hessen  

Größere Städte halten an Weihnachtsmarkt-Plänen fest
Trotz Corona-Krise soll es in den meisten größeren Städten Hessen auch 2020 wieder Weihnachtsmärkte geben. Allerdings haben noch nicht alle Kommunen entsprechende Konzepte ausgearbeitet. Wiesbaden, Frankfurt, Kassel und Darmstadt haben sich bereits nach eigenen Angaben für einen Weihnachtsmarkt entschieden. Die Stadt Offenbach hat sich noch nicht festgelegt. Mehrere kleinere Kommunen hingegen gaben bereits verkündet, in diesem Winter auf Weihnachtsmärkte zu verzichten (Quelle: Hessenschau) 

Jüngere Patienten, weniger schwere Fälle
Es ist ruhiger geworden um Corona in den Krankenhäusern. Ende April wurden noch knapp tausend hessische Corona-Patienten in einer Klinik behandelt - und damit knapp die Hälfte aller laufenden Infektionsfälle zu diesem Zeitpunkt. Jetzt, fast ein halbes Jahr später, sind es nur noch etwas über 200.
Das liegt zum einen daran, dass die Infizierten jünger sind und die Krankheit milder verläuft als bei Risiko-Patienten. Zudem haben sich die Behandlungsmethoden verbessert. (Quelle: Tagesschau)

178 Neuinfektionen, ein Todesfall
In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 178 gestiegen. Zudem gab es einen weiteren Todesfall, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 549. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.396 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.400 als genesen.
Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Groß-Gerau noch immer die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz ist dort auf 31,7 gestiegen. Bei den Städten führen Darmstadt (22,6), Offenbach (19,4) und Wiesbaden (16,9). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 66 Neuinfektionen, ein weiterer Toter +++
In Rheinland-Pfalz haben sich 66 weitere Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, sei außerdem ein weiterer positiv getesteter Mensch gestorben. 966 Menschen im Land sind aktuell infiziert, 9.255 gelten insgesamt als genesen und 252 sind gestorben. Die höchste Zahl an Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen hat der Kreis Neuwied mit 22, gefolgt von den Städten Ludwigshafen (20) und Mainz (19). (Quelle: SWR) 

Polizeipräsidium Pforzheim kontrolliert Maskenpflicht im Nahverkehr
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat in einer groß angelegten Aktion die Einhaltung der Corona-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen kontrolliert. Mehrere Dutzend Polizeibeamte waren am Freitag im Einsatz. Insgesamt wurden 1.800 Personen kontrolliert, dabei wurden rund 600 Verstöße festgestellt, die meisten davon im Wartebereich an Bahnhöfen. In Bahnen und Bussen selbst hätten die Fahrgäste größtenteils einen Mund-Nasen-Schutz getragen, so die Polizei. (Quelle: SWR) 

Vorarlberger nicht ohne Test auf "Interboot"
Nicht nur Deutschland, sondern auch die Ostschweiz und Vorarlberg in Österreich an der Grenze zu Deutschland gelten seit Jahrzehnten als klassisches Einzugsgebiet der Wassersportmesse "Interboot" in Friedrichshafen. Doch: Die Vorarlberger müssen ab sofort draußen bleiben – zumindest dann, wenn sie kein negatives Corona-Testergebnis vorweisen können, das älter ist als 24 Stunden. Das hat eine Messesprecherin auf SWR-Anfrage bestätigt. Vorarlberg war von der Bundesregierung zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 25. September+++

Weltweit 

16:34 Uhr: Knapp zwei Drittel der Unternehmen setzen auf Hilfen
Knapp zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen nach einer Studie in der Corona-Krise auf staatliche Hilfen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter bundesweit mehr als 9500 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen hervor, die die Universität Mannheim veröffentlicht hat. Nahezu jedes zweite derjenigen Unternehmen, die Hilfe bekommen oder beantragt haben, gab demnach an, dass die Mittel aus dem Konjunkturprogramm in der Krise überlebenswichtig seien.
Zu den Maßnahmen, die am häufigsten in Anspruch genommen wurden, zählten laut der Studie die Corona-Soforthilfe (49 Prozent), Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent) sowie die Möglichkeit, Steuerzahlungen zu stunden (26 Prozent). Branchen, die von der Krise stärker betroffen waren, nahmen die Staatshilfen demnach eher in Anspruch. Dazu gehörten Reisebüros, Getränkehersteller, Gastronomen, Künstler, Kreative sowie die Unterhaltungs- und Erholungsbranche. (Quelle: Tagesschau) 

14:59 Uhr: EU-Staaten blockieren Entscheidung für Corona-Hilfen
Mehrere EU-Staaten haben eine für den Start des europäischen Corona-Konjunkturprogramms wichtige Entscheidung verhindert. Wie Diplomaten berichteten, machten im Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten rund ein Drittel der Mitglieder deutlich, dass sie den sogenannten Eigenmittelbeschluss erst dann mittragen werden, wenn Klarheit über den Gesamthaushalt für die kommenden sieben Jahre besteht.
Das von den Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel im Juli vereinbarte Paket besteht aus Corona-Hilfen im Umfang von 750 Milliarden Euro und aus Geldern für die EU-Haushalte von 2021 bis 2027 in Höhe von 1074 Milliarden Euro. Es kann allerdings nur in Kraft treten, wenn auch das EU-Parlament zustimmt.
Der jetzt von mehreren Mitgliedstaaten blockierte Eigenmittelbeschluss ist unter anderem Grundlage dafür, dass die EU-Kommission die für die Corona-Hilfen geplanten Gelder an den Finanzmärkten aufnehmen kann. Zudem soll über ihn beispielsweise geregelt werden, dass zu Gunsten des EU-Haushalts eine neue Abgabe auf nicht recycelte Kunststoffabfälle eingeführt wird. Eile ist vor allem deswegen geboten, weil die Entscheidung bis Jahresende auch noch in den einzelnen Mitgliedstaaten ratifiziert werden muss. Gelingt dies nicht, müsste vorerst mit einem Nothaushalt gearbeitet werden und die Corona-Hilfen könnten nicht anlaufen. (Quelle: Tagesschau) 

14:30 Uhr: Polizei beschlagnahmt Millionen von gefälschten Masken
Bei einer europäischen Polizeiaktion gegen Produktpiraten hat die italienische Polizei rund 27 Millionen gefälschte und nicht normgerechte medizinische Gesichtsschutzmasken beschlagnahmt. Insgesamt seien bei der Operation "Aphrodite" 28 Millionen gefälschte Produkte sichergestellt worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag mit. Darunter befänden sich rund 800.000 nachgemachte Kleidungsstücke sowie Schuhe, Spielzeug und Ausrüstungen für den Fernsehempfang über das Internet.
Bei der von Europol koordinierten Operation, an der 21 Länder beteiligt waren, wurden in Griechenland zehn Verdächtige verhaftet. Gegen 37 weitere mutmaßliche Täter wurden der Mitteilung zufolge in Griechenland, Italien und Portugal Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erstattet. 123 Konten in sozialen Medien sowie 36 Websites, die unter anderem für den Vertrieb der illegalen Erzeugnisse benutzt wurden, sind von den Strafverfolgern stillgelegt worden. (Quelle: Tagesschau) 

09:08 Uhr: Spahn rät von Herbsturlaub im Ausland ab
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bürger angesichts der europaweit zunehmenden Corona-Infektionszahlen aufgerufen, den Herbsturlaub nicht im Ausland zu verbringen. "Man kann ja auch Urlaub im Inland machen", sagte Spahn im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Der Urlaub im Ausland zähle zu den nicht unbedingt notwendigen Reisen, von denen er abrate.
Er wisse, dass das hart sei für Reiseveranstalter, Reisebüros und für die Bürger, die sich schon auf ihren Urlaub gefreut hätten, sagte Spahn. Aber die vergangene Winter- und Sommersaison hätten gezeigt, dass durch Reiserückkehrer Infektionen stärker nach Deutschland gekommen seien: "Ich finde, für den Herbst- und Winterurlaub sollten wir gemeinsam daraus lernen."
Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung am Mittwoch weitere Regionen innerhalb der Europäischen Union zu Risikogebieten erklärt und entsprechende Reisewarnungen ausgesprochen. Betroffen sind Regionen in elf Ländern, darunter in Tschechien, Österreich und den Niederlanden sowie Kopenhagen, Dublin und Lissabon. (Quelle: Tagesschau) 

08:51 Uhr: Tschechien meldet zweithöchsten Neuinfektionen
Die tschechischen Behörden haben 2913 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Das ist der zweithöchste Wert von Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg damit auf 58.374. (Quelle: Tagesschau) 

05:21 Uhr: RKI meldet 2153 Neuinfektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 2153 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt haben sich damit 280.223 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 15 auf 9443 (Quelle: Tagesschau) 

03:39 Uhr: Wirtschaft fürchtet neue Einbußen wegen steigender Infektionszahlen
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat angesichts steigender Infektionszahlen davor gewarnt, dass weitere Produktions- und Geschäftsausfälle Unternehmen in ihrer Existenz gefährden und die Politik zu "Beschränkungen mit Augenmaß" aufgerufen. "Steigende Infektionszahlen machen natürlich auch den Unternehmen Sorge", sagte Schweitzer der "Rheinischen Post". Viele Betriebe stünden schon jetzt mit dem Rücken zur Wand, denn die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen hätten seit März tiefe Spuren in den Bilanzen hinterlassen. "Ausbleibende Umsätze sorgen vielfach weiterhin für Finanzierungsprobleme", betonte Schweitzer. Das gelte für besonders betroffene Branchen wie Veranstalter oder Messebauer, aber auch für Betriebe im stationären Einzelhandel oder in der Industrie, die unter Nachfrageeinbrüchen litten. Schweitzer warnte davor, dass weitere Produktions- und Geschäftsausfälle Unternehmen in ihrer Existenz gefährden könnten. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Wegen Corona: Wonnemar in Marktheidenfeld ist insolvent
Was vor einiger Zeit ein Gerücht war, ist am späten Donnerstagnachmittag durch eine Pressemitteilung der interSPA-Gruppe mit Sitz in Stuttgart bestätigt worden. Für all ihre Betriebsgesellschaften, und damit auch für das Marktheidenfelder Wonnemar, ist am Amtsgericht in Stuttgart einen Antrag auf Insolvenz im Eigenverwaltungsverfahren gestellt worden. (Quelle: BR) 

LGL meldet 4.854 Corona-Fälle in ganz Unterfranken
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat aktuelle Zahlen zu den Corona-Fällen veröffentlicht. Demnach wurden in ganz Unterfranken bislang insgesamt 4.854 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Regierungsbezirk 18,07. (Quelle: BR) 

Würzburg verlängert Corona-Maßnahmen bis 1. Oktober
Die Stadt Würzburg hat die am Wochenende auslaufenden Corona- Beschränkungen bis zum 1. Oktober verlängert. Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen gesunken ist – derzeit beträgt der Wert für die Stadt Würzburg 45,36 – liegt der Wert noch über dem bayerischen Signalwert von 35. "Die Entwicklung stimmt positiv", bemerkte Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. "Insbesondere ist wichtig, dass die Stadt Würzburg aus Sicht anderer Länder oder Bundesländer keine Risikogebiet mehr ist", stellte er fest und fuhr fort: "Ziel ist es weiterhin, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und zu reduzieren und im nächsten Schritt unter den bayerischen Signalwert von 35 zu kommen." Um die Infektionszahlen weiter zu senken, behält die Stadt Würzburg ihre Corona-Beschränkungen bis zum 1. Oktober bei. Weiterhin gilt die Kontaktbeschränkung auf fünf Personen in der Öffentlichkeit und in der Gastronomie, das zweifache Testgebot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die Beschränkung von Privatfeiern auf 50 Personen in geschlossenen Räumen, das Alkoholverbot entlang des Mains und auf der Alten Mainbrücke ab 22 Uhr und ab 23 Uhr in der Gastronomie der Innenstadt. Das erweiterte Alkoholverbot für die Alte Mainbrücke von Freitag bis Sonntag ab 16 Uhr, das am 21. September ausgelaufen ist, wird nicht wieder eingeführt. "Wir werden in der kommenden Woche die Lage neu beurteilen und neu entscheiden", so Kleiner weiter. (Quelle: BR)

Corona-Massentest nach privater Feier im Landkreis Haßberge
Wie das Gesundheitsamt Haßberge am Donnerstag (24.09.2020) meldet, hat im Landkreis Haßberge eine größere private Feier stattgefunden, bei der einzelne Gäste im Nachhinein positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Nach derzeitigem Stand befanden sich unter den Feierenden vier infizierte Personen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Haßberge arbeitet mit Hochdruck daran, alle Betroffenen zu kontaktieren und weitere Maßnahmen zu treffen. Auf Grund des Infektionsgeschehens wurden am Donnerstag mehrere hundert Personen an einer zusätzlichen mobilen Teststation getestet. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der derzeit mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 30, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 429 Personen. Davon werden vier Personen stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt nach wie vor fünf und 394 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 16,31 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 24.09.2020, 8:00 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Situation im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 13 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart bislang 227 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 208 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Es befinden sich 100 Personen in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose auf der Kippe
Das Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose hat in Frankfurt fast schon Tradition. Doch wegen der Corona-Pandemie steht es in diesem Jahr auf der Kippe. Da in den vergangenen Jahren immer mehr als 600 Obdachlose gekommen seien, könne das Essen unter Corona-Bedingungen nicht wie sonst im Rathaus stattfinden, teilte die Bernd Reisig Stiftung mit, die das Essen organisiert. Seit Wochen sei man auf der Suche nach einem größeren Raum.
"Wir sind guter Dinge, dass wir dieses Problem lösen können und werden alles Erdenkliche dafür tun. Es wäre sehr traurig, wenn dieses wunderbare Fest für die Ärmsten der Armen in Frankfurt dieses Jahr der Pandemie zum Opfer fallen müsste", sagte Stiftungsgründer Bernd Reisig. (Quelle: Hessenschau) 

Gastronomen stimmen sich auf Herbst und Winter ein
Frankfurts Gastronomen bereiten sich auf eine harte Herbst- und Wintersaison vor. Bei ihrer Jahreshauptversammlung appellierte die Initiative Gastronomie Frankfurt (IGF), weiterhin verstärkt Außenflächen zu nutzen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Stadt Frankfurt entsprechende Ausnahmegenehmigungen bis Ende April 2021 verlängert.
Der Sommer habe geholfen, die Geschäfte anzukurbeln, doch jetzt brauche es neue Lösungen für die kühlere Jahreshälfte. Investitionen in Lüftung, Plexiglasabtrennungen oder Virenfilter etwa seien vertrauensbildende Maßnahmen, die sich auf lange Sicht auszahlten. Da wegen abgesagter Messen und verkleinerter Weihnachtsmärkte mit weniger Touristen zu rechnen sei, "müssen wir beweisen, dass Restaurantbesuche und private Feiern bei uns unbedenklich sind", sagte Vorstand Madjid Djamegari.
Die IGF vertritt die Interessen von mehr als 100 Mitgliedsbetrieben. Während der Corona-Krise kamen nach eigenen Angaben 20 neue Mitglieder dazu. Bei der Hauptversammlung wurden außerdem die Vorstände Madjid Djamegari und James Ardinast wiedergewählt. (Quelle: Hessenschau) 

Corona-Ausbruch in Paketzentrum
In einem Verteilerzentrum des Paketzustellers DHL in Obertshauesen (Offenbach) hat es eine große Zahl an Corona-Infektionen gegeben. In den vergangenen Tagen seien dort 33 bestätigte Infektionen registreiert worden, teilte der Kreis Offenbach am Donnerstag mit.
Es befände sich bereits eine dreistellige Zahl an Personen in Quarantäne, die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt laufe noch. Das Infektionsgeschehen habe laut Mitteilung auch Auswirkungen auf Kindergärten und Schulen, Details nannte der Kreis nicht. In den kommenden Tagen sollen alle 750 Beschäftige des Verteilerzentrum getestet werden. (Quelle: Hessenschau) 

186 Neuinfektionen, zwei Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 186 gestiegen. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 548. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.221 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.300 als genesen.
Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Groß-Gerau noch immer die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz ist dort leicht auf 26,6 gestiegen. Es folgen die Stadt Darmstadt (19,5), der Kreis Offenbach (18,6) und die Stadt Frankfurt (17,8). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 86 Corona-Neuinfektionen, zwei Todesfälle +++
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen am Freitag um 86 Fälle gestiegen, zwei weitere Personen starben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle bei 251. 943 Menschen sind aktuell im Land infiziert. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es in Rheinland-Pfalz 10.407 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger. (Quelle: SWR) 

+++ Städte wollen Gastronomen im Corona-Herbst und -Winter helfen +++
Die von der Corona-Krise angeschlagene Gastronomie in Rheinland-Pfalz kann auf Unterstützung in der bevorstehenden ungemütlichen Jahreszeit hoffen. Viele Gastwirte befürchten, dass die Gäste, die bisher im Freien empfangen wurden, wegbleiben, weil sie aus Sorgen vor einer Corona-Ansteckung nicht in Innenräume wollen. Daher wird in vielen Rathäusern im Land überlegt, Kneipen, Restaurants und Bistros zu unterstützen. Immer wieder wird die Möglichkeit genannt, Heizpilze oder Heizstrahler zur Unterstützung der Außengastronomie aufzustellen. Die gelten zwar als bedenklich in Sachen Klimaschutz, erscheinen aber vielen als Chance, die Gäste auch bei tieferen Temperaturen vor die Tür zu locken und damit die Gastronomie durch die Krise zu bringen. (Quelle: SWR) 

Gesundheitsminister Lucha: Bordelle bleiben zu
Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, dass Bordelle weiterhin geschlossen bleiben. Damit ist er der gleichen Ansicht wie der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof. Dieser hatte im Juni zwei Eilanträge von Bordell-Betreiberinnen abgelehnt. Die Hygienekonzepte der Bordelle könnten womöglich dazu beitragen, Ansteckungsrisiken in gewissem Maße zu senken. Sie reichten jedoch aktuell nicht aus, um die Gefahr ausreichend einzudämmen. Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen warf Lucha nach einem Runden Tisch Gespräch Mitte der Woche mit Vertretern von Ministerien, Kommunen, Verbänden von sowohl Prostitutionsbefürwortern wie auch -kritikern Untätigkeit vor. Er habe sich auf das VGH-Urteil hin zurückgezogen anstatt selbst gestaltend tätig zu werden. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 24. September+++


Weltweit 

14:03 Uhr: Polen: Höchstwert bei Neuinfektionen
Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Behörden verzeichneten 1136 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der Schwerpunkt lag mit 183 Fällen in Kleinpolen im Süden des Landes, aber auch die Region um Warschau (149) und Pommern im Westen (143) waren stark betroffen. Der bisherige Rekordwert wurde am Samstag erfasst, er betrug 1002 Neuinfektionen.
Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, es gebe keine großen lokalen Epidemieherde. "Es geht um kleine Ausbrüche, von denen es viele gibt. Das ist ein Effekt von mehr zwischenmenschlichen Kontakten." In Polen haben sich nach offiziellen Angaben bislang 82.809 Menschen infiziert. 2369 Menschen starben demnach in Zusammenhang mit dem Virus. (Quelle: Tagesschau) 

12:17 Uhr: Mehr als 40 Schulkinder von Ausbruch in Hamm betroffen
Von dem Corona-Ausbruch in Hamm nach einer Hochzeitsfeier sind viele Schulkinder betroffen. "Wir haben mehr als 40 infizierte Kinder und Jugendliche an Schulen", sagte ein Stadtsprecher. Derzeit seien neun Schulen betroffen. Nur in einem Fall gebe es keine Verbindung mit der Hochzeit. "Die Klassen der infizierten Kinder sind in Quarantäne gesetzt worden und werden auch verpflichtend getestet."
Gestern hatte die Stadt die Zahl der aktuell Infizierten mit 179 angegeben. Bei mehr als 100 davon sieht die Stadt einen Zusammenhang mit einer Hochzeit. Neun Infizierte würden im Krankenhaus behandelt, sagte der Sprecher. Unter den neun sei eine Patientin, die intensivmedizinisch behandelt werde. Auch bei ihr gebe es einen Zusammenhang mit der Hochzeit, so der Sprecher weiter. (Quelle: Tagesschau) 

10:05 Uhr: Strengere Corona-Regeln in Berlin möglich
Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen stellt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller eine Verschärfung der Corona-Regelungen in der Hauptstadt in Aussicht. "Ich gehe davon aus, dass wir tatsächlich auch wieder Einschränkungen vornehmen müssen", sagte der SPD-Politiker im ZDF.
Das sei wohl vor allem bei den Feiern im öffentlichen Raum nötig und könne über Alkoholverbote wie etwa in München geschehen. Möglich seien auch wieder Rückschritte bei der Teilnehmerzahl bei Begegnungsmöglichkeiten. Insbesondere bei den sehr jungen Erwachsenen, die im Freien feiern, gebe es "eine deutlich stärkere Infektionsdynamik als am Tisch in der Gastronomie". Eine Maskenpflicht an belebten öffentlichen Orten wie in München sehe er für Berlin derzeit nicht, auch keine Abriegelung von Stadtteilen wie etwa in Madrid. (Quelle: Tagesschau) 

08:06 Uhr: Italien: Conte sieht keinen zweiten kompletten Lockdown
Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte rechnet nicht mit einem zweiten flächendeckenden Lockdown. "Heute ist die Situation in Italien sicherlich besser als in anderen europäischen Ländern, und wir sind besser vorbereitet auf ein mögliches Wiederaufleben der Ausbreitung des Virus - auch das Gesundheitssystem", sagte Conte der Tageszeitung "La Stampa" vom Donnerstag. "Derzeit schließe ich die Möglichkeit eines allgemeinen Lockdowns aus. Es könnte - falls nötig - gezielte Schließungen geben." Italien gehörte während der ersten Welle der Pandemie zu den am stärksten betroffenen Ländern weltweit. Die Regierung in Rom hatte darauf mit strengen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen reagiert. (Quelle: Tagesschau) 

05:36 Uhr: RKI gibt 2143 neue Positiv-Tests und 19 weitere Todesfälle bekannt
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 2143 neue Fälle, in denen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt die Gesamtzahl nun bei 278.070. 19 weitere Menschen starben, die positiv getestet wurden. Die vom RKI errechnete Zahl der Todesfälle steigt damit auf 9428. (Quelle: Tagesschau) 

00:24 Uhr: Minister Altmaier und Maas in Quarantäne
Nach Außenminister Heiko Maas hat sich auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Corona-Quarantäne begeben. "Heute Nachmittag erfuhr ich, dass ein beim Handelsministerrat in Berlin anwesender Mitarbeiter eines EU-Ministers positiv auf Corona getestet wurde", teilte der CDU-Politiker am Abend auf Twitter mit. "Ich habe mich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Ich wurde am Freitag negativ getestet, es geht mir sehr gut", schrieb er weiter. Am Sonntag und Montag war Altmaier Gastgeber beim EU-Handelsministertreffen in Berlin und hatte dabei die strengen Corona-Auflagen für das Treffen hervorgehoben.
Zuvor hatte am Mittwoch das Auswärtige Amt mitgeteilte, dass der SPD-Politiker Maas in Quarantäne gegangen sei, weil einer seiner Personenschützer mit dem Virus infiziert sei. Deshalb muss Maas auch seine geplante Reise nach Jordanien absagen. Ein erster Corona-Test bei Maas am Mittwoch sei negativ ausgefallen, teilte eine Sprecherin mit. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

LGL meldet 4.822 Corona-Fälle in ganz Unterfranken
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat aktuelle Zahlen zu den Corona-Fällen veröffentlicht. Demnach wurden in ganz Unterfranken bislang insgesamt 4.822 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Regierungsbezirk 19,13. (Quelle: BR) 

Beherbergungsverbot für Würzburger gilt in einigen Bundesländern weiterhin
Obwohl die Stadt Würzburg aktuell nicht mehr als Corona-Hotspot gilt, dürfen Würzburger in einigen Bundesländern noch nicht wieder beherbergt werden. Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) dürfen Übernachtungsbetriebe in manchen Bundesländern Gäste nicht aufnehmen, wenn sie sich innerhalb der sieben bis 14 Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet in Deutschland aufgehalten haben.
In Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland gilt: Gäste, die sich innerhalb der letzten sieben Tage vor der Einreise in einer Stadt oder einem Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 aufgehalten haben, dürfen nicht beherbergt werden. In Hamburg gilt das gleiche für den Zeitraum von 14 Tagen vor der Einreise.
In Berlin, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, dazu verpflichtet, sich "in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern". In Bremen, Niedersachsen und Thüringen gibt es keine Regelung zu Reisenden aus innerdeutschen Risikogebieten. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der derzeit mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 31, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 426 Personen. Davon werden drei Personen stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt nach wie vor fünf und 390 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 18,64 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 23.09.2020, 8:00 Uhr). 

Landkreis Aschaffenburg

Zehn Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind seit Montag (21.09.2020) zehn Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Aktuell sind 45 Personen mit dem Erreger infiziert. Niemand davon befindet sich in stationärer Behandlung. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 17,9. 237 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Raum Aschaffenburg sind 43 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

Lufthansa will Schnelltests für Passagiere anbieten
Mit verbindlichen Corona-Schnelltests unmittelbar vor dem Abflug will der Lufthansa-Konzern wieder mehr Flugreisen auf interkontinentalen Strecken ermöglichen. Zunächst geht es um ein Pilotprojekt auf einigen Verbindungen in die USA, das noch im Oktober starten soll, wie ein Sprecher am Donnerstag in Frankfurt bestätigte. Negative Testergebnisse sollten die Passagiere von den geltenden bilateralen Einreiseverboten befreien. Dazu bräuchte es auch die Zustimmung der beteiligten Regierungen. Die Luftverkehrsbranche sieht die Tests auch als Alternative zu den beispielsweise in Deutschland geplanten Quarantänevorschriften bei Einreisen aus Risikogebieten. Der Airlineverband IATA geht davon aus, dass Antigen-Tests zum Stückpreis unter zehn Euro erhältlich sein werden und innerhalb von 15 Minuten sichere Ergebnisse liefern. Medizinisches Personal sei nicht nötig. (Quelle: Hessenschau) 

165 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall
Die Zahl der diagnostizierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen am Donnerstag um 165 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut mit Stand 0 Uhr mitteilte, gab es einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 546. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.035 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.200 als genesen.
Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 25,5. Es folgen die Stadt Frankfurt mit einem Inzidenzwert von 18,9 und der Kreis Offenbach mit 17,5. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württtemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 75 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen am Donnerstag um 75 Fälle gestiegen, eine weitere Person starb. Mit 921 Menschen blieb die Zahl derer, die aktuell im Land mit dem Coronavirus infiziert sind, aber konstant. (Quelle: SWR) 

Stadt Stuttgart besorgt über hohe Zahl an Infizierten
In der zweiten Woche nach den Sommerferien nehmen die Infektionszahlen an Schulen weiter zu. Allein in Stuttgart sind aktuell knapp zwei Dutzend Schulen betroffen. Die Schüler aus den betroffenen Klassen mussten in häusliche Quarantäne geschickt werden, sagte ein Sprecher der Stadt Stuttgart dem SWR. In einem Infektionsfall betreffe das immer die ganze Klasse. Die Familien der Schüler müssten aber nicht in Quarantäne. Außerdem seien sechs Kitas von Infektionen betroffen. Die steigenden Zahlen machen der Stadt Sorgen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart liegt aktuell bei knapp 30, eine Vorwarnstufe tritt ab 35 in Kraft. (Quelle: SWR) 

Stuttgarter Wirte planen "Wirtshaus-Wasen"
Einige Gastwirte aus Stuttgart wollen als Ersatz für das abgesagte Cannstatter Volksfest in ihren Lokalen eine Art Ersatz-Wasen anbieten. Dazu teilte die Stadt Stuttgart mit, Mini-Wasen seien Veranstaltungen, die von der erteilten Konzession gedeckt sind. Hinweise zu Verstößen gegen die Corona-Verordnung würden in jedem Fall überprüft. Denn die Stadt ist sich bewusst, dass auch bei einem Mini-Wasen die Ansteckungsgefahr steigt. Der Sprecher von Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sagte: "Es ist okay, dass es ein Motto gibt, die Gäste sich kleiden und die Speisen und Getränke Volksfestcharakter haben." Deshalb bauen einige Wirte auch Holzhütten und Lauben auf, die Gäste dürfen selbstverständlich in Tracht erscheinen. Eigentlich hätte das Cannstatter Volksfest an diesem Freitag beginnen sollen. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis 

Drei neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 24. September) 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 24. September, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Grünsfeld und Igersheim. Sie befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. In einem Fall handelt es sich um einen Kontakt zu einem bekannten Fall, in einem anderen Fall ist die betroffene Person aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt. Für die neu Infizierten wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 547. (

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Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

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Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

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