Corona-NEWSticker | Update 26.11.2020 20:47 Uhr
Deutschland: Mehr als 22.000 Neuinfektionen +++ Vier unterfränkische Regionen über Inzidenz 200 ++Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200

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+++Meldungen 26. November 2020+++

Weltweit

14:30 Uhr: Ärztekammer: Begrenzte Lockerungen für Weihnachten vertretbar
Die von Bund und Ländern vorgesehenen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Weihnachten und Silvester sind aus Sicht der Bundesärztekammer vertretbar. "Wenn wir uns an die Infektionsschutzbestimmungen halten und die AHA-Regeln befolgen, sind die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar und aus psychosozialen Gründen sogar geboten", sagte Kammerpräsident Klaus Reinhardt. Gerade für Ältere, "die wohl am meisten unter Isolation und Einsamkeit in Zeiten des Lockdowns leiden, ist es wichtig, die Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie verbringen zu können", meinte Reinhardt weiter. Er appellierte an die Bürger, die Ausnahmeregeln verantwortlich zu nutzen und sich selbst wie auch Mitmenschen vor Ansteckung zu schützen. Die beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns nannte der Kammerchef "epidemiologisch vernünftig und mit Blick auf die angespannte Versorgungslage in den Kliniken leider notwendig". (Quelle: Tagesschau) 

14:21 Uhr: Bayern beschließt Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland
Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, sollen in Bayern künftig verpflichtend in Quarantäne müssen. Eine Ausnahmeregelung für Aufenthalte unter 24 Stunden soll nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Das hat das bayerische Kabinett nach Angaben der Staatskanzlei beschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

13:32 Uhr: Hessen will Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche erlauben
Für Verwandtenbesuche über die Weihnachtsfeiertage will Hessen private Übernachtungen in Hotels ermöglichen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an. Wer eine Verwandtenreise mache, "der muss ja auch die Chance haben, irgendwo übernachten zu können", sagte er. Schließlich habe nicht jeder die Möglichkeit, für Besucher ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Reine touristische Reisen seien derzeit mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht angesagt, betonte Bouffier. Aber die Hotels seien ja grundsätzlich geöffnet - etwa für Geschäftsreisende. Schon jetzt sei es so, dass für besondere Fälle auch Privatleute in Hotels übernachten dürften, etwa bei Familienbesuchen nach einem Todesfall. Hessen könne die Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche derzeit aus gesetzlichen Gründen noch nicht regeln, werde dies aber rechtzeitig tun, kündigte Bouffier an. Kanzleramtsminister Helge Braun sagte hingegen bei RTL: "Das kann man nicht kontrollieren. Und eben touristische Reisen dürfen auf keinen Fall stattfinden." Hotels und Gastronomie seien nun zunächst bis 20. Dezember geschlossen. "Aber wir gehen auch davon aus, dass wir das noch in den Januar hinein verlängern müssen." (Quelle: Tagesschau= 

11:58 Uhr: Grütters: Kultur darf nicht als letztes wieder öffnen dürfen
Kultureinrichtungen sollten in der Corona-Krise aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) nicht ganz hinten stehen. "Sie waren die ersten, die schließen mussten - sie dürfen nicht die letzten sein, die wieder öffnen dürfen." Für die Kreativen sei es bitter, auch im Dezember ihre Kunst vielfach nicht ausüben zu können, meinte Grütters. "Es ist traurig für uns alle, dass viele Kultureinrichtungen noch länger geschlossen bleiben müssen." Die Staatsministerin begrüßte aber, dass erstmals ausdrücklich klargestellt worden sei, dass die Einrichtungen wegen des hohen und auch im Grundgesetz verankerten Rangs der Kunstfreiheit öffnen dürften, sobald dies unter Beachtung der Infektionslage wieder möglich sei. "Die Kulturszene verhält sich seit Beginn der Pandemie sehr solidarisch, obwohl sie in ihrem Lebensnerv getroffen ist und ein großes Opfer bringt", erklärte Grütters. Zudem hätten viele Kultureinrichtungen vorbildliche Hygienekonzepte und Abstandsregelungen entwickelt. (Quelle: Tagesschau) 

10:57 Uhr: Hildburghausen: Mehr als 600 Neuinfektionen
Der Corona-Hotspot Hildburghausen in Thüringen hat erneut den deutschlandweiten Höchstwert an Neuinfektionen mit dem neuartigen Virus verzeichnet. Mit 602,9 wurde erstmals ein Wert von mehr als 600 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Erfurt allein im Landkreis Hildburghausen 70 neue Fälle hinzu, landesweit waren es 628. Damit liegt die Gesamtzahl der seit Beginn der Corona-Pandemie in Thüringen nachgewiesenen Infektionen bei 15.248. Als genesen gelten 10.260 Menschen, die Zahl der an oder mit dem Corona-Virus Verstorbenen stieg auf 327. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin wurden 74 Patienten heute auf Intensivstationen behandelt, 32 davon mussten künstlich beatmet werden. (Quelle: Tagesschau) 

08:35 Uhr: Weltärztepräsident: "Weihnachten wird zum Todesrisiko"
Der Vorsitzende des Weltärztebundes kritisiert die von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen an den Weihnachtstagen. "Medizinisch-epidemiologisch ist es Wahnsinn, an Weihnachten wieder aufzumachen", sagte Verbandschef Frank Ulrich Montgomery im SWR. "Das Virus kennt kein Weihnachten und kein Ramadan. Das sucht sich seine Opfer täglich da, wo es sie findet." Er verstehe allerdings, dass die Menschen an Weihnachten Kontakte brauchten. Hier müsse eine "saubere Balance" gefunden werden. Montgomery geht davon aus, dass die Infektions- und Todes-Zahlen nach den Feiertagen wieder steigen werden. "Zwei bis drei Wochen nach Weihnachten werden die Todeszahlen hochgehen. Weihnachten wird damit zu einem Fest mit einem Todesrisiko für manche Menschen", sagte der Weltärztepräsident. Allerdings könne man das Risiko in Kauf nehmen, wenn sich die Bevölkerung danach von selbst an die Distanzregeln halte. Kein Verständnis äußerte Montgomery für die Entscheidung, die Lockerungen bis Silvester auszudehnen. Er begründete seine Kritik damit, "weil eine ganze Menge Alkohol mit im Spiel ist und dass man sich in der Silvesternacht in den Armen liegt. Das sind wunderbare Infektionsquellen. Da freut sich das Virus und jubelt." (Quelle: Tagesschau) 

07:05 Uhr: Polizei setzt Pfefferspray bei Corona-Protesten ein
Bei den Protesten gegen die neuen Infektionsschutzregeln im Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen hat die Polizei am Mittwochabend Pfefferspray eingesetzt. Mehrfache kommunikative Versuche, die Teilnehmer zum Verlassen der Demonstration zu bewegen, seien fehlgeschlagen, teilte die Polizei mit. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Rund 400 Personen hatten sich auf dem Marktplatz in Hildburghausen entgegen der geltenden Thüringer Infektionsschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen versammelt, teilte die Polizei mit. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzregelungen fest. (Quelle: Tagesschau) 

06:52 Uhr: Deutschland: Mehr als 22.000 Neuinfektionen
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3600 Fälle mehr als am Mittwoch (18 633), wie aus Angaben des RKI hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22.609 Fälle gemeldet worden. Am vergangenen Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit dem Corona-Virus. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 389 auf insgesamt 15.160. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Das RKI schätzt, dass rund 676.100 Menschen inzwischen genesen sind. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,87 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. (Quelle: Tagesschau) 

01:54 Uhr: Altmaier für mehr verkaufsoffene Sonntage 2021
Angesichts der angespannten Lage bei vielen Einzelhändlern verlangt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels in Deutschland mehr verkaufsoffene Sonntage 2021. "Ich würde mir wünschen, dass das, was an Umsatzausfällen in diesem Jahr angefallen ist, über weitere verkaufsoffene Sonntage im nächsten Jahr wieder reingeholt werden kann", sagte Altmaier der "Bild". Er habe an alle Landesregierungen und Kommunen die Bitte gerichtet, mit den Öffnungszeiten möglichst großzügig und flexibel umzugehen. "Die Überbrückungshilfe III kommt und gibt Sicherheit für Unternehmen und Beschäftige auch im kommenden Jahr. Von Januar bis Ende 2021 gibt es weitere verbesserte Betriebskostenzuschüsse", so Altmaier. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Vier unterfränkische Regionen über Inzidenz 200
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 152,78. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag gestiegen (149,44). Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 179,26 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 280,86 auf – der Wert ist im Vergleich zum Vortag (263,08) gestiegen. Danach folgen die Landkreise Main-Spessart mit einem Inzidenzwert von 226,70 und die Stadt Schweinfurt mit einem Wert von 230,22 sowie der Landkreis Rhön-Grabfeld mit einem Wert von 205,94. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Miltenberg (186,42), Landkreis Schweinfurt (151,59), Landkreis Aschaffenburg (133,75), Stadt Aschaffenburg (115,49) und der Landkreis Bad Kissingen (105,58). Im Landkreis Kitzingen ist die 7-Tage-Inzidenz derzeit am niedrigsten mit 92,15. Ebenfalls unter der 100-Marke liegen die Stadt Würzburg mit einem Inzidenzwert von 93,02 und der Landkreis Würzburg mit einem Wert von 99,20. (Quelle: BR) 

Schweinfurt Weihnachtsmarkt startet in abgespeckter Form
Am Donnerstag startet in Schweinfurt die kleine Alternative zum traditionellen Weihnachtsmarkt: An Ständen mit 28 Kunsthandwerkern und sozialen Einrichtungen werden bis zum 23. Dezember Waren angeboten. Die Buden stehen auf dem südlichen Marktplatz und auf dem Georg-Wichtermann-Platz, jeweils in weitem Abstand. Ein zunächst geplantes Konzept mit einem Weihnachtsmarkt, der sich durch die ganze Stadt bis zum Schillerplatz zieht, hatte die Stadt wegen der aktuellen Infektionssituation verworfen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 418. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1756 Personen. Derzeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 26 Menschen sind inzwischen verstorben, 1312 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 844 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 27 Neuinfektionen.

Landkreis Main-Spessart

Landkreis Main-Spessart: Ein weiterer Todesfall durch Covid-19
Im Landkreis Main-Spessart ist eine weitere Person im Zusammenhang Covid-19 gestorben. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 22. Der neue Todesfall gehörte altersbedingt einer Risikogruppe an. Das teilt das Landratsamt Main-Spessart mit. Aktuell (Stand: 26. November) sind 369 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 1.047 positiv getestete Menschen. 24 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 1138 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. Eine Klasse der Realschule Gemünden befindet sich derzeit in Quarantäne. Im Kindergarten Thüngen wurde eine Person positiv getestet, in Folge dessen wurde der Kindergarten geschlossen. (Quelle: BR) 

Landrätin informiert über Lage im Kreis Main-Spessart
Über die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Main-Spessart will Landrätin Sabine Sitter am Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz informieren. Die Situation im flächengrößten Landkreis Unterfrankens spitzt sich zu: Erstmals sind über 1.000 Menschen in Main-Spessart seit Ausbruch der Pandemie infiziert und erstmals liegt die Sieben-Tage-Inzidenzrate über 200. Zudem sind über 60 Neuinfektionen innerhalb eines Tages hinzugekommen.
Am Mittwoch sind drei neue Todesfälle dazugekommen, verstorben sind insgesamt 21 Personen. Viele Senioreneinrichtungen im Landkreis sind betroffen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Themen-Wanderungen in Osthessen bieten Abwechslung
Die Corona-Krise schränkt den Breitensport und die Freizeitgestaltung stark ein. In Osthessen gibt es aber nun neue Themen-Wanderwege. Die versprechen Abwechslung und vor allem Bewegung an der frischen Luft. Einen familienfreundlichen Märchenwanderweg gibt es am Ortsrand von Eichenzell (Fulda). Los geht´s am Wartturm. Im weiteren Verlauf sind Schilder aufgestellt mit Fragen zu Märchen.
In Eichenzell sind aber noch weitere Themen-Wanderungen kreiert worden, zum Beispiel die Wald-und-Wiesen-Rätsel-Wanderung, die Baum-Rätsel-Wanderung oder die Panorama-Rätsel-Wanderung. Fünf Routen stehen zur Auswahl, mit Längen zwischen 2,8 und 8,9 Kilometer. Entstanden sind die Wanderrouten in Zusammenarbeit mit dem Rhön Klub Eichenzell.
Weiter im Westen in Freiensteinau (Vogelsberg) gibt es einen Orgelwanderweg im Ortsteil Nieder-Moos, im Ortsteil Salz einen Wasserrebellweg und zudem beginnt in Freiensteinau der sechseinhalb Kilometer lange "Lauf der Geschichte" auf der alten Handelsstraße Via regia. (Quelle: Hessenschau) 

Erneut Rekordwert bei Todesfällen
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 2.067 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 52 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Das ist der höchste Wert in Hessen seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden damit 1.163 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 277,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen Frankfurt (218,4), der Kreis Groß-Gerau (214,7), der Main-Kinzig-Kreis (212,3) und der Kreis Offenbach (208,8). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Mehr als 3.000 Neuinfektionen - 46 neue Todesfälle
Das Landesgesundheitsamt hat 3.101 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet (Stand 16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 142.868 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert, davon 2.625 Todesfälle - 46 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 129,2 (gestern 128,8). Alle Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Aktuell sind in Baden-Württemberg 427 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 79,6 Prozent von 3.008 Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

+++ 26 neue Corona-Todesfälle am Donnerstag +++
Am Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz um 836 auf jetzt 41.657 gestiegen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes sind aktuell 16.966 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.745). 2.249 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.210), 491 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben, das sind 26 mehr als am Mittwoch. 24.200 Menschen gelten als genesen (Vortag: 23.611). Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt die Stadt Speyer mit 363,9 Fällen auf 100.000 Einwohner weiterhin weit vorn, gefolgt von Mainz mit 210,9. Der Landesschnitt lag bei 128,2 Fällen auf 100.000 Einwohner. (Quelle: SWR) 

Behinderteneinrichtungen sitzen auf 84 Millionen Euro Kosten
Die Einrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg stehen durch coronabedingte Mehrausgaben vor existenziellen Problemen. Annette Holuscha-Uhlenbrock, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, bezifferte in Stuttgart entstandene Sach- und Personalkosten sowie Mindereinnahmen zwischen Mitte März und Jahresende auf hochgerechnet etwa 84 Millionen Euro. Die Zuständigkeit dafür schieben die Kommunen dem Land und das Land den Kommunen zu. Seit einem halben Jahr kämpfe die Liga um Corona-Kostenersatz in der Eingliederungshilfe, berichtete Holuscha-Uhlenbrock. Sozial- und Finanzministerium seien der Auffassung, die Mehraufwendungen seien gegenüber den Kostenträgern, den Kommunen, über den Stabilitäts- und Wachstumspakt bereits abgegolten. Die Kommunen ihrerseits sähen sich nicht in der Lage, die Kosten allein zu tragen. Das Argument Geldmangel ließ Holuscha-Uhlenbrock nicht gelten. Sie verwies auf die Corona-Risikorücklage des Landes. Die aktuelle Situation sei "ein politischer Skandal und nicht hinzunehmen", sagte Holuscha-Uhlenbrock. (Quelle: SWR) 

Amateurfußball im Land ruht bis Jahresende
Der Amateurfußball in Baden-Württemberg steht aufgrund der Corona-Krise mindestens bis zum Jahresende still. Auch der Badische Fußballverband (BFV) und der Württembergische Fußballverband (WFV) wollen alle Spiele für 2020 abzusetzen. Hintergrund ist, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gestern beschlossen hatten, dass es vorerst keine Lockerungen für den Sport geben werde. Der Südbadische Fußballverband (SBFV) hatte schon vor gut zwei Wochen eine vorgezogene Winterpause festgelegt. Wie und ab wann es im neuen Jahr weitergehen soll, ist noch unklar. (Quelle: SWR) 

+++ Einzelhandel blickt pessimistisch auf Weihnachtsgeschäft +++
Der rheinland-pfälzische Einzelhandel hat wenig Hoffnung auf Verkaufssteigerungen im Dezember. Abgesagte Weihnachtsmärkte und der bestehende Teil-Lockdown machten dies unmöglich, hieß es. Teilweise gingen die Umsätze um bis zu 70 Prozent zurück. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 25. November 2020+++

Weltweit

20:42 Uhr: Weltweit mehr als 60 Millionen Infektionen nachgewiesen
Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt inzwischen bei mehr als 60 Millionen. Das geht aus Daten der Johns Hopkins-Universität in Baltimore hervor. In weniger als drei Wochen stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen damit um zehn Millionen an. Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt seit Beginn der Pandemie bei über 1,4 Millionen. Experten gehen von hohen Dunkelziffern aus. Die Johns-Hopkins-Zahlen werden regelmäßiger aktualisiert und liegen daher oft etwas höher als amtliche Daten. Die Weltgesundheitsorganisation gab die Zahl der bekannten Infektionen am Mittwoch mit 59,2 Millionen und die der Todesfälle mit knapp 1,4 Millionen an. Die meisten bestätigten Infektionen gibt es mit 12,6 Millionen in den USA, wo auch die meisten Toten verzeichnet wurden. In Indien sind mittlerweile 9,2 Millionen Infektionen nachgewiesen worden, in Brasilien sind es 6,1 Millionen. (Quelle: Tagesschau) 

17:32 Uhr: Anträge auf Novemberhilfen ab sofort möglich
irmen im Teil-Lockdown und Solo-Selbstständige wie etwa Künstler können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Das erste Geld soll dann in Form von Abschlagszahlungen ab Ende November fließen - ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung. Konkret sollen Unternehmen einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10.000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Die Anträge können über eine bundeseinheitliche IT-Plattform gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden - damit soll Missbrauch vorgebeugt werden. Solo-Selbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Die Anträge auf können bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Der Bund rechnet mit einem Finanzvolumen von 14 bis 15 Milliarden Euro. Das Geld soll aus einem Topf für laufende Überbrückungshilfen kommen, der aber bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Für eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember sind erneut Finanzhilfen geplant - und zwar im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. (Quelle: Tagesschau) 

16:11 Uhr: Österreich startet Anfang Dezember mit Massentests der Bevölkerung
Österreichs freiwillige Corona-Massentests in der Bevölkerung starten nach Angaben von Bundeskanzler Sebastian Kurz am ersten Dezemberwochenende. Zunächst führen die Bundesländer Tirol und Vorarlberg bei ihren rund 1,1 Millionen Einwohnern die großflächige Testaktion nach dem Vorbild der Slowakei und Südtirol durch. Termine für die anderen Bundesländer sollen dann folgen.
Außerdem sollen in Österreich am ersten Dezember-Wochenende Tests für bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer und Polizisten stattfinden. Geplant ist, möglichst viele Einwohner mit Antigen-Schnelltests auf den Erreger Sars-CoV-2 zu testen. Um das Risiko falsch positiver Tests zu minimieren, soll es Nachtestungen geben. In Österreich sind seit Anfang November wegen der drohenden Überfüllung der Intensivstationen in der Corona-Pandemie Kultur, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen geschlossen, seit Mitte November auch Schulen und die meisten Geschäfte. Auch Ausgangsbeschränkungen gelten in dem vorläufig bis zum 7. Dezember herrschenden sogenannten Lockdown. Der Anstieg der Neuinfektionen hat sich seitdem etwas verlangsamt, bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau. (Quelle: Tagesschau) 

11:22 Uhr: Steuerberater fordern Aufschub für Steuererklärung
Steuerberater fordern wegen der Corona-Krise mehr Zeit für die derzeit anstehenden Steuererklärungen. Viele Berater seien aufgrund der Anträge für Corona-Hilfen sehr eingespannt, sagte der Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Hartmut Schwab, dem "Handelsblatt". Nötig sei daher "ganz dringend eine gesetzlich geregelte Verlängerung der Fristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 von steuerlich Beratenen um sechs Monate". Bürger, die verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, müssen dies normalerweise bis zum 31. Juli des Folgejahres tun. Lassen sie sich von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein helfen, verlängert sich die Frist bis zum letzten Februartag des übernächsten Jahres. Steuerberater müssten die Erklärungen für 2019 also bis Ende Februar 2021 eingereicht haben. Dem Bericht zufolge prüft das Finanzministerium derzeit eine Fristverlängerung. (Quelle: Tagesschau). 

08:53 Uhr: Virologe Kekulé fordert einheitliche Maskenpflicht
Der Virologe Alexander Kekulé hat sich für eine einheitliche Maskenpflicht in ganz Deutschland ausgesprochen und die unterschiedlichen Regelungen in den Ländern kritisiert. "Wenn Sie in Sachsen-Anhalt ins Taxi steigen, hat der Taxifahrer keine Maske an. Wenn er in Bayern keine trägt, zahlt er 50 Euro Bußgeld", sagte er der "Rheinischen Post". Auf Dauer gehe das nicht gut. Auch in Geschäften müsse bei der Maskenpflicht nachgeschärft werden, sagte Kekulé. Es komme immer noch vor, dass Verkäufer ohne Maske hinter Acrylglasscheiben stehen. "Als wüssten die Leute nicht, was Superspreading-Ereignisse sind und dass sich Aerosole im ganzen Raum verbreiten können." (Quelle: Tagesschau) 

08:13 Uhr: Söder fordert Hotspot-Strategie
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will für die von Corona-Infektionen stark betroffenen Regionen strengere Einschränkungen. "Wir brauchen insbesondere für die Hotspots, von denen wir in Deutschland sehr viele haben, klarere Regeln," sagt der CSU-Chef im ARD-Morgenmagazin. In Schulen müsse es eine einheitliche Maskenpflicht für Lehrer und Schüler geben. "Und wir brauchen natürlich auch Wechselunterricht, um die Dichte des Unterrichts gerade bei den älteren Schülern zu entzerren", fordert Söder. Die Frist des Lockdown bis zum 20. Dezember sei dem Infektionsschutzgesetz geschuldet, das Maßnahmen maximal für vier Wochen gelten lässt. In Bezug auf Ski-Urlaube in die Nachbarländer hoffe er auf eine europäische Lösung. "Das wäre das Beste." (Quelle: Tagesschau) 

05:13 Uhr: RKI: 18.633 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen um 18.633 auf 961.320 gestiegen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Das waren 1072 Neuinfektionen mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Binnen 24 Stunden starben 410 weitere Menschen an oder mit dem Virus - ein neuer Höchststand. Die Zahl der Todesfälle kletterte damit auf 14.771. (Quelle: Tagesschau) 

01:57 Uhr: Handwerkspräsident fordert weitere Coronahilfen
Vor der Bund-Länder-Schalte zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer erneut eine stärkere Unterstützung der Wirtschaft gefordert. Weitere Überbrückungs- und Liquiditätshilfen seien für viele Handwerksbetriebe überlebensnotwendig, sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Mit einem mannigfachen Betriebe-Kollaps ist niemandem geholfen." Dieser könne sogar zu einem Kollaps des Gesundheitssystems führen, weil zur Finanzierung die Beiträge der Betriebe dringend gebraucht würden. Konkret forderte Wollseifer, eine Überbrückungshilfe III. Diese müsse auch mittelbar Betroffene sowie jene berücksichtigen, die "bislang keine Hilfen erhalten haben und etwa wegen viel zu hoher Schwellenwerte durch das Unterstützungsraster gefallen sind". Außerdem brauche es neue Liquiditätshilfen, schließlich werde sich die Lage der Handwerksbetriebe weiter zuspitzen, solange die Beschränkungen dauerten. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

18 Personen in Kindergarten in Poppenhausen positiv getestet
Im Kindergarten in Kützberg, einem Ortsteil von Poppenhausen im Landkreis Schweinfurt, sind 15 Kinder und drei Beschäftigte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie das Gesundheitsamt Schweinfurt mitteilt, bleibt die Kindergarteneinrichtung bis zum 1. Dezember geschlossen. Die positiv Getesteten sowie deren Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich in häuslicher Isolation. (Quelle: BR) 

Heimspiel der Rimparer Wölfe fällt wegen Corona-Fall aus
Wegen eines positiven Corona-Tests beim Tabellenführer der zweiten Handball-Bundesliga VfL Gummersbach fällt das Heimspiel der DJK Rimparer Wölfe aus. Wie die Rimparer Wölfe mitteilen, wurde ein Spieler des VfL Gummersbach positiv auf Covid-19 getestet, die gesamte Mannschaft befindet sich in Quarantäne. Die Partie, die für Mittwochabend in der s.Oliver Arena angesetzt war, wurde abgesagt. (Quelle: BR) 

50.000 Parkschecks für Würzburger Einzelhandel
Um Einzelhändler in der Corona-Krise zu unterstützen, will die Stadt Würzburg 50.000 Ein-Euro-Wertschecks für Parkhäuser und kostenpflichtige Parkplätze drucken. Wie der Stadtmarketing-Verein "Würzburg macht Spaß" mitteilt, hat der Stadtrat das vergangene Woche beschlossen. Das Stadtmarketing darf die Checks nun an Unternehmen in der Würzburger Innenstadt verteilen. Über 700 Firmen hat das Stadtmarketing nach eigenen Angaben bereits über die Aktion informiert.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 424. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1729 Personen. Derzeit werden 17 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 26 Menschen sind inzwischen verstorben, 1279 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 1099 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 55 Neuinfektionen.

Meldungen aus Hessen

Zoo will Menschenaffen vor möglicher Infektion schützen
Um mögliche Infektionen mit dem Coronavirus unter den Tieren zu vermeiden, hat der Frankfurter Zoo vorsorglich Sicherheitsvorkehrungen für seine rund 30 Menschenaffen getroffen. Danach erhalten Bonobos, Gorillas und Orang Utans ihr Futter nur noch durch eine Schleuse. Pfleger müssen in den Gehegen der Menschenaffen FFP2-Masken tragen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.
Auch wenn bislang kein Fall bekannt sei, könnten diese Tiere "vermutlich auch an Covid-19 erkranken", sagte Kuratorin Sabrina Linn. Man müsse daher vorsichtig sein. Der Zoo Frankfurt beherbergt nach Angaben der Stadt unter anderem für das europäische Zuchtprogramm wichtige Bonobos. "Es wäre nicht nur für uns persönlich dramatisch, wenn sie an einer Corona-Infektion sterben würden, sondern auch für die europäische Bonobo-Population", sagte Linn. Gefährdet seien auch Katzen und maderartige Tiere. (Quelle: Hessenschau) 

Opel bietet Flächen für Impfzentren an
Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa: "Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen."
Lohscheller bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität." Neben dem Stammsitz in Rüsselsheim hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. (Quelle: Hessenschau) 

Rekordwert bei Todesfällen, 1.363 Neuinfektionen
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.363 gestiegen - und damit nicht mehr ganz so stark, wie noch in den letzten Tagen und Wochen. Allerdings sind im selben Zeitraum 40 weitere Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Das ist der höchste Wert in Hessen seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden damit 1.111 Todesfälle gemeldet. Auch bundesweit erreichte die Zahl der Toten mit 410 einen Tageshöchststand.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 279,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen Frankfurt (223,9), der Kreis Offenbach (222,6), der Kreis Groß-Gerau (220,5) und der Rheingau-Taunus-Kreis (218,5). Der Kreis Bergstraße rutscht unterdessen mit 43,6 unter die Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken
Das Landesgesundheitsamt hat 2.837 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet (Stand 16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 139.767 laborbestätigte Covid-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Darunter sind insgesamt 2.579 Todesfälle - 49 mehr als gestern. Die 7-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - ist landesweit von 132 auf 128,8 gesunken. Alle Stadt- und Landkreise liegen derzeit über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Zudem meldet die Behörde dass sich landesweit 427 Corona-Patienten auf Intenstivstationen befinden (Gesamt-Auslastung 77,7 Prozent). Davon werden 241 Patienten beatmet. (Quelle: SWR) 

+++ 13 weitere Menschen an Folgen der Infektion gestorben +++
Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 40.821 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle in Rheinland-Pfalz gezählt, 878 mehr als am Dienstag. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 465 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Das sind 13 mehr als am Tag zuvor. 16.745 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 23.611 Menschen gelten offiziell als von der Krankheit genesen. Den höchsten Inzidenzwert bei den gemeldeten Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage weisen Speyer (365,9) und Mainz (226,5) auf. (Quelle: SWR)

DJV: Polizei muss Feindesliste von Corona-Leugnern ernst nehmen
Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Ermittlungsbehörden aufgefordert, die Bedrohung durch "Corona-Leugner" und die Anhänger der "Querdenken"-Bewegung ernst zu nehmen. Zuletzt seien in Chatgruppen sogenannte Feindeslisten mit den Namen von gut 170 Journalisten, Politikern und Menschen, die sich unter anderem gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren, aufgetaucht, teilte der DJV mit. Der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall erklärte, solche Listen seien zuletzt beim sogenannten NSU 2.0 aufgetaucht. "Das ist ein übler Versuch der Einschüchterung für diejenigen, die auf den Listen stehen und damit als Ziele für Drohungen, Beleidigungen und Schlimmeres markiert werden." (Quelle: SWR) 

Landesgesundheitsamt bekommt neue Führung
Mitten in der Corona-Pandemie bekommt das Landesgesundheitsamt einen neuen Chef. Der Leiter des Kreisgesundheitsamts Reutlingen, Gottfried Roller, werde Karlin Stark zum 1. Februar nach fünf Jahren in der Leitungsfunktion ablösen, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Das Landesgesundheitsamt ist die fachliche Leitstelle für den öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg. Es berät die Gesundheitsämter in den Stadt- und Landkreisen sowie das Ministerium für Soziales und Integration. Zudem bündelt es die Infektionszahlen und veröffentlicht täglich einen Bericht zur Corona-Lage in Baden-Württemberg. (Quelle: SWR) 

Treibjagden zwischen Alb und Schwarzwald kleiner
Treibjagden finden während der Corona-Pandemie aktuell meist nur in kleinerem Rahmen statt. Einige wurden ganz abgesagt - etwa im Zollernalbkreis und im Kreis Freudenstadt. Grund sind nach Angaben der stellvertretenden Kreisjägermeisterin in Freudenstadt die hohen Corona-Auflagen. Diese könnten private Jäger kaum erfüllen. Viele private Treibjagden wurden deshalb abgesagt. Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) betont, dass es wichtig sei, zu jagen - vor allem damit die Wildschweine nicht überhand nehmen. Weil die Afrikanische Schweinepest drohe, müsse man die Bestände überschaubar halten, so Hauk. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 24. November 2020+++

Weltweit
21:48 Uhr: Frankreich will Wintersportorte erst 2021 öffnen
Ungeachtet einer etwas verbesserten Corona-Lage in Frankreich hat sich Präsident Emmanuel Macron gegen eine rasche Öffnung von Wintersportorten ausgesprochen. Es laufe zwar dazu noch eine Abstimmung der Regierung, doch es erscheine ihm unmöglich, eine Öffnung für die Feiertage am Jahresende ins Auge zu fassen. Das sagte der Staatschef in einer Fernsehansprache. Eine Wiedereröffnung im Januar "unter guten Bedingungen" sei vorzuziehen. "Wir werden uns zu diesem Thema mit unseren europäischen Nachbarn abstimmen", fügte der 42-Jährige hinzu.
Frankreich hat wichtige Wintersportzentren in den Alpen und in den Pyrenäen. Vor Macrons Äußerungen hatte Italiens Vorstoß für einen späteren Start der Wintersportsaison in der EU einen Streit unter den Alpenländern ausgelöst. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete mindestens bis zum 10. Januar geschlossen halten. Österreich reagierte darauf mit vehementer Ablehnung. (Quelle: Tagesschau) 

14:36 Uhr: Söder: Skigebiete schließen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder plädiert wegen Corona für ein vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. "Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung", sagte Söder.
Er verwies darauf, dass jemand, der in Risikogebieten Skifahren gehe, zehn Tage in Quarantäne müsse. Söder betonte dann aber: "Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall." (Quelle: Tagesschau)

13:51 Uhr: Söder will Länder-Vorlage "nachschärfen"
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten für den Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für nicht ausreichend. "Ich glaube, an einigen Stellen braucht es noch Verbesserungen", sagte Söder. Es stehe viel Gutes in dem Papier, aber es gehe nicht weit genug - "da müssen wir nachschärfen". Die Ministerpräsidenten hatten Montagabend eine weitreichende Beschlussvorlage formuliert, die eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis 20. Dezember und auch Regelungen für Weihnachten bis Silvester beinhaltet. Söder sagte, das Bundeskanzleramt wolle das Papier der Ministerpräsidenten noch "grundlegend angehen". (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Positivrate bei Corona-Tests auf Höchststand
Die Positivrate bei den Corona-Tests in Deutschland ist in der vergangenen Woche auf einen neuen Rekordwert von 9,6 Prozent gestiegen. Der Zuwachs habe sich entsprechend dem Infektionsgeschehen verlangsamt, sei aber weiterhin deutlich, teilt der Laborverband ALM mit.
Insgesamt habe es mehr als 1,254 Millionen PCR-Tests in den teilnehmenden Laboren gegeben und damit etwa so viele wie in der Woche davor. 120.147 hätten einen positiven Befund ergeben, damit sei die Positivrate 0,4 Prozentpunkte höher ausgefallen. Die Kapazität sei um weitere vier Prozent auf fast 1,7 Millionen PCR-Tests pro Woche ausgebaut worden. (Quelle: Tagesschau) 

11:31 Uhr: Einzelhandel in Tschechien könnte bald wieder öffnen
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft könnte in Tschechien der gesamte Einzelhandel wieder öffnen. Die Regierung werde am Sonntag zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um darüber zu entscheiden, sagte Gesundheitsminister Jan Blatny im tschechischen Fernsehen CT. Die Änderung würde dann am 30. November in Kraft treten. Derzeit sind alle Geschäfte per Anordnung geschlossen, die nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Tschechien mit seinen knapp 10,7 Millionen Einwohnern ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Bislang starben 7360 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. (Quelle: Tagesschau) 

09:55 Uhr: Verband der Familienunternehmer fordert Entschädigungen
Die Familienunternehmer pochen wegen der bevorstehenden Verlängerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen auf Geld für die betroffenen Firmen. "Aus dem Lockdown light wird ein Lockdown medium", sagte Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée. Viele Fragen blieben unbeantwortet, etwa nach Entschädigungen für die mittelbar und unmittelbar betroffenen Unternehmen. "Wenn der Staat Betriebe schließt, sollte er diese umgehend auch entschädigen. Wer A sagt, muss auch B sagen." (Quelle: Tagesschau) 

08:23 Uhr: Ministerpräsidenten einigen sich auf neue Corona-Regeln
Kurz vor den Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen Treffen eines Haushalts mit haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem Beschlussentwurf, der den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters vorliegt. Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen.
Außerdem wollen die Ministerpräsidenten Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in dem Beschlussentwurf. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach nicht vorgesehen. Zudem planen die Länderchefs, dass in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ab Klasse sieben eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten soll. (Quelle: Tagesschau) 

06:44 Uhr: Schweden verlässt mit mit strengen Vorschriften seinen Sonderweg
Mit dem Inkrafttreten von strengeren Vorschriften verlässt Schweden seinen Corona-Sonderweg. Erstmals gelten nun Auflagen für Treffen in der Öffentlichkeit, nur noch acht Menschen dürfen zusammenkommen. Bisher durften sich je nach Anlass 50 bis 300 Menschen treffen. Schulen und Restaurants sollen laut der Regierungsanordnung weiter geöffnet bleiben. Betreiber von Restaurants müssen allerdings darauf achten, dass pro Tisch nicht mehr als acht Gäste Platz nehmen. Schweden hatte zuvor einen weniger restriktiven Ansatz gewählt als die meisten anderen europäischen Länder. Kritiker warfen den schwedischen Behörden deshalb vor, Menschenleben zu gefährden. (Quelle: Tagesschau) 

05:59 Uhr: WHO warnt vor schnellen Lockerungen über Weihnachten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. "Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Regierungen müssten sich im Klaren sein, dass sie nur Risiken abwägen könnten. Eine wissenschaftliche Formel, welche Lockerungen vertretbar oder wie viele Feiertage ohne größere Auflagen sicher seien gebe es nicht. "Es gibt nur ein höheres und niedrigeres Risiko, dass die Situation sich bessert oder verschlimmert", sagte er. (Quelle: Tagesschau) 

5:39 Uhr: 13.554 neue Corona-Fälle in Deutschland
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) erneut vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI bekannt gab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 249 auf insgesamt 14.361. Das RKI schätzt, dass rund 636.700 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 151,86. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag angestiegen (144,65). Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 182,26 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 276,12 auf – der Wert ist im Vergleich zum Vortag (270,19) nochmals leicht angestiegen. Danach folgen die Stadt Schweinfurt mit einem Inzidenzwert von 204,02 und der Landkreis Miltenberg mit einem Inzidenzwert von 202,73. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Main-Spessart (192,62), Landkreis Schweinfurt (174,11), Landkreis Rhön-Grabfeld (158,22), Landkreis Aschaffenburg (152,12), ebenso die Stadt Aschaffenburg (119,71), und die Landkreise Kitzingen (108,61) und Bad Kissingen (104.62). In Stadt und Landkreis Würzburg sind die Werte weiterhin am niedrigsten in Unterfranken. Im Landkreis Würzburg liegt der Inzidenzwert bei 94,88 und in der Stadt Würzburg bei 91,45. (Quelle: BR) 

Novemberhilfen sollen starten – IHK zeigt sich erleichtert
Die von Bund und Ländern angekündigten Novemberhilfen sorgen bei vielen Unternehmen und Soloselbständigen für Frust. Der November neigt sich dem Ende entgegen, ohne dass die Hilfen beantragt, geschweige denn ausgezahlt werden können. Nun scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen: Meldungen zufolge soll die entsprechende Internetseite für die Antragsstellung noch in dieser Woche freigeschaltet werden. IHK Würzburg-Schweinfurt zeigt sich erleichtert (Quelle: BR) 

Höchste Inzidenz in Unterfranken weiter in den Haßbergen
Nach aktuellen Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge weiterhin den höchsten Inzidenzwert in Unterfranken auf. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 264,3 liegt der Wert leicht unter dem des Vortages. Den zweithöchsten Wert hat laut RKI die Stadt Schweinfurt. Hier gab es 204 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Landkreis Schweinfurt liegt der Inzidenzwert aktuell bei 174,1.
Neben den Haßbergen und dem Raum Schweinfurt liegen sieben weitere unterfränkische Regionen über dem Grenzwert von 100. Im Landkreis Miltenberg liegt der Inzidenzwert aktuell bei 187,2, im Landkreis Main-Spessart bei 186,3 und im Landkreis Rhön-Grabfeld bei 158,2. Der Landkreis Aschaffenburg weist eine 7-Tage-Inzidenz von 128,0 auf, während die Stadt Aschaffenburg bei einem Wert von 111,3 liegt. Im Landkreis Kitzingen beträgt die 7-Tage-Inzidenz 122,9 und im Landkreis Bad Kissingen 104,6. Am niedrigsten sind die Werte im Raum Würzburg. Im Landkreis Würzburg gab es 94,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, in der Stadt Würzburg waren es 91,5. (Quelle: BR) 

Polizei löst zwei Corona-Partys in Würzburg auf
Am vergangenen Wochenende hat die Polizei zwei Corona-Partys in Würzburg aufgelöst. Beide Feiern sind zuvor bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet worden. Beendet hat die Polizei eine Feier in einem Einfamilienhaus in Oberdürrbach und eine WG-Party in der Würzburger Innenstadt. Zu beiden Feiern sind jeweils elf Personen aus verschiedenen Haushalten zusammengekommen. Laut Polizei wurde gegen alle Beteiligten ein Bußgeldverfahren nach der Infektionsschutzverordnung eingeleitet. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 392, erstmals seit dem 11.11.2020 ist diese Zahl wieder unter die 400er Grenze gesunken. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1674 Personen. Derzeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 25 Menschen sind inzwischen verstorben, 1257 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 890 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es keine Neuinfektionen, am Montag sind die Fallzahlen gewöhnlich niedriger, da sonntags das Testzentrum geschlossen ist. Über den Zeitraum von sieben Tagen sind die Infektionszahlen derzeit leicht rückläufig: In den vergangenen sieben Tagen wurden 193 Neuinfektionen erfasst, im Vergleichszeitraum sieben Tage zuvor waren es 279 Neuinfektionen.

Meldungen aus Hessen

Seniorenheime suchen bei Facebook nach Pflegern
Nach dem verzweifelten Hilferuf aus Bad Sooden-Allendorf haben sich etwa 100 Menschen gemeldet, die als Pflegekräfte im Seniorenheim Rosengarten einspringen würden. Bürgermeister Frank Hix (CDU) sagte dem hr, darunter seien einige ausgebildete Fachkräfte. Für die vergangene Nacht hätten sich bereits Helfer gefunden. In dem Seniorenheim war das Coronavirus ausgebrochen, fast alle Senioren und Mitarbeiter hatten sich infiziert.
Ähnlich schwierig ist die Situation in einem Seniorenheim in Linden (Gießen). Ein Mitarbeiter sagte, nach einem Massenausbruch unter Heimbewohnern und Pflegekräften sei es fraglich, wie lange die Bewohner noch versorgt werden könnten. Auch dieses Heim veröffentlichte einen Aufruf bei Facebook. (Quelle: Hessenschau)

Nach Corona-Fällen: Spiel der MT Melsungen verlegt
Die Handball-Bundesliga hat dem Antrag der MT Melsungen stattgegeben und das Heimspiel der Nordhessen gegen den Bergischen HC wegen der jüngsten Corona-Fälle in der Mannschaft um drei Tage auf den kommenden Sonntag verschoben. Die MT-Spieler durften erst am Dienstag ihre zweiwöchige Quarantäne verlassen und hätten somit ursprünglich nur zwei Tage zur Vorbereitung gehabt. Die Mannschaft hatte sich am 11. November wegen eines positiven Corona-Tests bei Kapitän Finn Lemke in häusliche Isolation begeben müssen.
"Wir freuen uns, dass sich sowohl der Bergische HC als auch die HBL und der übertragende Sender Sky flexibel gezeigt und so die Verlegung um drei Tage ermöglicht haben", sagte MT-Vorstand Axel Geerken. Für die weiteren, coronabedingt ausgefallenen Spiele der MT Melsungen bei der SG Flensburg-Handewitt, zuhause gegen den SC Magdeburg und bei der TSV Hannover-Burgdorf gibt es noch keine neuen Termine.
(Quelle: Hessenschau) 

Nächster Eintracht-Profi positiv: Barkok fällt aus
Eintracht Frankfurt hat den nächsten Corona-Fall zu beklagen: Offensivspieler Aymen Barkok wurde positiv auf das Virus getestet, wie der hessische Club am Dienstag mitteilte. Der 22-Jährige hatte am Montag über Kopfschmerzen geklagt und daraufhin vorsichtshalber einen Corona-Test machen lassen. Nachdem dieser positiv ausfiel, befindet sich Barkok ab sofort in Quarantäne und wird auch am Samstag im Spiel bei Union Berlin fehlen.
Vergangene Woche war bereits Offensivmann Amin Younes positiv getestet worden. Barkok sei wegen "einer privaten Verpflichtung" nicht beim Training am Sonntag dabei gewesen, so dass kein erhöhtes Infektionsrisiko bei den weiteren Profis besteht, wie die Eintracht weiter schrieb. Der Marokkaner hatte in der Bundesliga zuletzt auf sich aufmerksam gemacht. Beim 1:1 gegen Leipzig traf er am vergangenen Samstag zur zwischenzeitlichen Führung. Vor dem Spiel gegen die Sachsen war Barkoks Corona-Test noch negativ ausgefallen. (Quelle: Hessenschau) 

1.556 Neuinfektionen, 38 Tote - sinkenke Inzidenz in Offenbach
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.556 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum sind 38 weitere Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.071 Todesfälle gemeldet.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 277,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, erstmals seit längerem sank der Wert jedoch unter die 300er-Marke. In Frankfurt stieg die Inzidenz durch zahlreiche Nachmeldungen vom Wochenende wieder auf 240 an. Dahinter folgen der Main-Kinzig-Kreis (237,3), der Rheingau-Taunus-Kreis (223,3) und der Landkreis Offenbach (218,7).

Odenwaldkreis

Leichter Abwärtstrend – lediglich ein neuer Infektionsfall
Im Laufe des gestrigen Tages (23. November) wurde im Odenwaldkreis nur ein neues positives Corona-Testergebnis verzeichnet – die Gesamtzahl an Infektionen beträgt 1.213. Genesen sind insgesamt 910 Personen, während 73 Patienten in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Dadurch sinkt der Saldo auf nunmehr 230 Fälle.
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt laut Robert-Koch-Institut leicht weiter und beträgt 130,3 (Stand 24.11., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis insgesamt 126 neue Corona-Infektionen. Am stärksten betroffen ist die Region Unterzent mit 52 Fällen (Höchst 29, Breuberg 15, Lützelbach 8), im Anschluss folgen Erbach/Michelstadt mit 27 (Erbach 16, Michelstadt 11) und Bad König/Brombachtal mit 27 (Bad König 27, Brombachtal 0). In Mossautal/Oberzent gab es 12 Neuinfektionen (Mossautal 2, Oberzent 10) und im Gersprenztal acht (Reichelsheim 4, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 4).
Im Gesundheitszentrum in Erbach befinden sich aktuell 16 Patienten auf der Corona-Station (Stand 24.11., 07:30 Uhr). Davon werden zwei intensivmedizinisch betreut, während bei zwei Personen das Testergebnis noch aussteht. Darüber hinaus werden sieben Personen in Kliniken außerhalb des Kreises behandelt.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 18 neue Todesfälle +++
Das Landesuntersuchungsamt hat am Dienstag 693 neue Corona-Fälle gemeldet (Montag: 966). Seit Beginn der Pandemie gab es 39.943 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger in Rheinland-Pfalz. 16.439 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.343). 2.179 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.149), 452 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle stieg damit gegenüber Montag um 18. Insgesamt 23.052 Menschen gelten als genesen (Vortag: 22.473). (Quelle: SWR) 

7-Tage-Inzidenz sinkt landesweit leicht
Das Landesgesundheitsamt hat (Stand 16 Uhr) 2.111 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet. Seit Pandemie-Beginn haben sich demnach 136.930 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 2.530 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Das sind 34 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gibt die Behörde mit landesweit 132,0 an. Damit ist der Wert gegenüber dem Vortag leicht gesunken (23.11.: 137,0). Nach wie vor überschreitet jeder der 44 Stadt- und Landkreise den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchsten Werte finden sich im Stadtkreis Mannheim (247,2), Heilbronn (241,7) und im Landkreis Tuttlingen (217,4). Der Landkreis Ravensburg steht aktuell mit einer Inzidenz von 59,9 am besten da. (Quelle: SWR) 

Handelsverband: Appell der Länder zur Selbstquarantäne verheerend
Der Aufruf der Ministerpräsidenten zur Selbstquarantäne vor dem Weihnachtsfest hat nach Einschätzung des baden-württembergischen Handelsverbands verheerende Folgen für die Geschäfte in den Städten. "Die Kunden sind in diesen Tagen sowieso schon verunsichert, sie kommen kaum noch in die Innenstädte, die Frequenzen sind drastisch gesunken", sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann in Stuttgart. Menschen in häuslicher Selbstquarantäne würden aber erst recht nicht in die Citys kommen und dort einkaufen. "Stattdessen werden sie ihre Weihnachtseinkäufe zuhause auf dem Sofa tätigen - im Internet", warnte Hagmann. Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf ein gemeinsames Konzept für das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie geeinigt. Darin sind Lockerungen der Kontaktbeschränkungen an Weihnachten und Silvester vorgesehen. Es wird aber empfohlen, sich wo immer möglich zum Schutz vor Infektionen vor und nach Weihnachten in eine mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu begeben.

+++ Landeselternbeirat will Kriterien für Wechselunterricht +++
Der Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz fordert das Bildungsministerium auf, Kriterien für den Übergang von Präsenzunterricht in den Wechselunterricht festzulegen. In einem Brief an Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) heißt es, der Wechsel der Unterrichtsform solle für die weiterführenden Schulen gelten. Darüber sollten die Schulen selbst entscheiden. Grundlage müsse die Zahl der Corona-Erkrankungen sein. Außerdem solle dieser Schritt mit dem Schulelternbeirat und den Schülervertretern abgesprochen werden. In dem Brief heißt es außerdem, dass schwächere Schüler und solche ohne häusliche Betreuung, gefördert und betreut werden müssten. Auch für Schüler ohne digitale Endgeräte und Internetempfang müsse das gewährleistet sein. Der Landeselternbeirat und die Regionalelternbeiräte Trier, Neustadt und Koblenz fordern auch, dass wissenschaftlich untersucht wird, welches Übertragungsrisiko für das Coronavirus tatsächlich von den Schulen ausgeht.

Main-Tauber-Kreis

19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 24. November) - 14. Todesfall - Wert der Sieben-Tage-Inzidenz dreistellig

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 24. November, 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Igersheim, Freudenberg, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Es handelt sich in elf Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1257.

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl

Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt. Es handelt sich um einen über 90-jährigen Mann, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 14 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank. Zuletzt wurde im Landkreis am Montag, 16. November, ein Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet.

+++Meldungen 23. November 2020+++


Weltweit 

19:11 Uhr: Gaststättenverband lehnt Öffnung nur über Weihnachten ab
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat sich gegen Überlegungen gewandt, eine Öffnung von Restaurants und Hotels nur für wenige Tage über Weihnachten zu erlauben. "Unsere Unternehmen sind keine Garagen, die man nach Belieben auf- und zusperren kann", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zu Erwägungen, einen Betrieb vom 21. bis 27. Dezember zu ermöglichen. Nach den Wochen der Schließung müssten Restaurants und Hotels aufwändig gereinigt und dekoriert werden sowie der Einkauf- und die Personalplanung organisiert werden. Wenn schon, dann müssten die Betriebe bis mindestens Mitte Januar offen bleiben können, so Hartges. Auch solle darüber nicht bereits bei dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch entschieden werden, sondern erst Mitte Dezember. Für den Fall eines weiteren Lockdowns pochte Hartges auch auf weitere staatliche Hilfen. (Quelle: Tagesschau) 

17:15 Uhr: Schwesig für frühere Lockerungen bei Inzidenz von unter 35
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für frühere Corona-Lockerungen in Bundesländern ausgesprochen, die einen Inzidenzwert von unter 35 haben. "Mecklenburg-Vorpommern erfüllt diese Voraussetzungen im Moment noch nicht. Wir liegen immer noch knapp unterhalb der Schwelle zum Risikogebiet. Aber wenn die Zahlen weiter absinken und dann stabil bleiben, könnten wir bei uns erste Lockerungen vornehmen", sagte Schwesig der Nachrichtenagentur dpa. An diesem Montag wollen die Landesregierungschefs ihre Position festlegen für die Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch. Schwesig betonte erneut, dass es für Corona-Hotspots verschärfte Regeln geben müsse. "Wir haben in Deutschland Regionen mit mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wir müssen verhindern, dass die Welle aus den Hochrisikogebieten in andere Regionen hineinschwappt." Der Inzidenzwert steht für die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage. Absolute Priorität habe für sie, dass die Schulen und Kitas offen bleiben, sagte Schwesig. (Quelle: Tagesschau) 

15:48 Uhr: Landkreis Hildburghausen als Hotspot - weiterer Anstieg erwartet
Der Landrat des von Corona derzeit besonders stark betroffenen Landkreises Hildburghausen (Thüringen) geht von einem weiteren dramatischen Anstieg der Infektionszahlen dort aus. Aus den jüngsten Zahlen des Robert Koch-Instituts ging hervor, dass die Inzidenz in dem Landkreis mit 396 deutschlandweit am höchsten war. "Wir werden jetzt Richtung 500 marschieren", sagte der CDU-Politiker Thomas Müller. Nach seinen Plänen sollen ab Donnerstag weitere Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen in dem Landkreis greifen. Er halte nach wie vor an der Forderung fest, Kitas und Schulen für eine gewisse Zeit zu schließen. Auch weitere Kontaktbeschränkungen seien nötig. "Wir müssen vor die Welle kommen und diese brechen", sagte Müller. Klare Infektionsherde seien kaum mehr auszumachen. (Quelle: Tagesschau) 

14:18 Uhr: Fall im Eishockey: Herzmuskelentzündung wegen Corona?
Eine Herzmuskelentzündung bei dem deutschen Eishockey-Profi Janik Möser geht nach Einschätzung der behandelnden Ärzte und seines Vereins Grizzlys Wolfsburg auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurück. "Wir können das nicht mit 100-prozentiger Sicherheit, aber mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit sagen", erklärte der Wolfsburger Manager Karl-Heinz Fliegauf. Der Verein und sein 25-jähriger Abwehrspieler hätten sich gezielt dazu entschieden, diesen Krankheitsverlauf öffentlich zu machen, um für das Thema zu sensibilisieren. "Der Spieler fühlt sich topfit, aber die Untersuchungen sagen etwas anderes." Möser wurde bereits im Oktober positiv auf das Coronavirus getestet und in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Vor seiner Rückkehr ins Training führten die Wolfsburger unter anderem ein Belastungs-EKG bei ihrem Verteidiger durch, das deutlich andere Ergebnisse hervorbrachte als die vorangegangenen Untersuchungen im Sommer. Möser wurde daraufhin von einem Spezialisten der Berliner Charité untersucht, der die Herzmuskelentzündung diagnostizierte und den Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung herstellte. "Außer Corona war bei Janik nichts festzustellen, was der Auslöser hätte sein können", sagte Teamarzt Axel Gänsslen den "Wolfsburger Nachrichten". Mediziner gehen schon länger davon aus, dass eine Coronainfektion selbst bei Leistungssportlern zu Herz-Kreislauf-Komplikationen führen kann. (Quelle: Tagesschau) 

11:05 Uhr: Strenge Kontaktbeschränkungen wohl bis Mitte Januar
Vor dem nächsten Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel haben die Länder ihre weitere Linie skizziert. Lockerungen sind derzeit nicht absehbar - im Gegenteil sollen ab Dezember verschärfte Regeln gelten, wie aus der Beschlussvorlage der Länder für die Beratungen am Mittwoch hervorgeht. Weihnachten soll im kleinen Kreis zwar gefeiert werden können, für Silvester könnte es allerdings schlecht aussehen. Grundsätzlich sollen die derzeit geltenden Maßnahmen bis zum 20. Dezember beibehalten werden. Dies betrifft etwa die Schließung von Restaurants, Kinos oder Fitnessstudios. Vom 1. Dezember bis zum 17. Januar - mit Zwischenregeln für Weihnachten und eventuell den Jahreswechsel - sollen private Treffen auf zwei Hausstände und höchstens fünf Menschen begrenzt werden, wobei Kinder unter 14 Jahren ausgenommen sind. Vom 21. bis mindestens zum 27. Dezember sollen auch Menschen aus mehr als zwei Haushalten zusammenkommen können - unklar ist noch, ob es jeweils fünf oder zehn sein dürfen. Für die Zeit nach den Feiertagen soll eine mehrtägige Selbstquarantäne empfohlen werden. (Quelle: Tagesschau) 

10:03 Uhr: Seoul verhängt neue Corona-Beschränkungen
Nach zahlreichen Neuinfektionen werden auch in Südkorea die Corona-Beschränkungen wieder strenger. In der Hauptstadt Seoul sollen ab Dienstag unter anderem Nachtclubs geschlossen und große Menschenansammlungen verboten werden, wie die Behörden mitteilten. Am Abend soll das öffentliche Leben heruntergefahren werden, Restaurants etwa dürfen ab 21 Uhr nur noch liefern oder Essen zum Abholen anbieten, der öffentliche Verkehr wird ab 22 Uhr reduziert. Der amtierende Bürgermeister von Seoul, Seo Jung Hyup, sagte, ein Drittel der Angestellten der Stadt werde von zu Hause aus arbeiten. Er empfahl außerdem, Gottesdienste online abzuhalten. Am Montag meldeten die Gesundheitsbehörden in Südkorea 271 bestätigte Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Südkorea, das bisher vergleichsweise gut durch die Krise gekommen ist, hatte aus Sorge um seine Wirtschaft die Beschränkungen im Oktober weitgehend zurückgefahren. Seitdem steigen die Zahlen wieder an. Es sei sehr wichtig, jetzt die persönlichen Kontakte einzuschränken, sagte die Leiterin der koreanischen Gesundheitsbehörde, Jeong Eun Kyeong. Tue man das nicht, könnte der "Damm brechen" und das Gesundheitssystem überlastet werden. (Quelle: Tagesschau) 

06:14 Uhr: Fitnessstudios warnen vor Kahlschlag
Die Fitnessbranche warnt vor Insolvenzen, sollten die Studios in der Corona-Krise nicht bald wieder öffnen dürfen. "Die Unsicherheit in der Branche ist groß", sagt Ralph Scholz, Vorsitzender des Deutschen Industrieverbands für Fitness und Gesundheit. Es fehle eine verlässliche Perspektive der Politik für die Corona-Pandemie, klagt er. "Die Studios können nicht im 14-Tages-Rhythmus planen, ob sie wieder öffnen dürfen oder nicht." Die Umsatzeinbußen beziffert Scholz bei 5,5 Milliarden Euro jährlichen Beitragseinnahmen auf 460 Millionen Euro im Monat. Der Shutdown wirkt sich auch auf die Anmeldungen aus. Fitnessstudios dürften bis Jahresende 10 bis 15 Prozent weniger Mitglieder haben als Ende 2019, fürchtet Scholz. Das wären rund 1,6 Millionen Menschen. "Wenn der Lockdown noch lange dauert, werden viele das nicht überleben." Auch der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen warnt vor den Folgen des Shutdowns. Den Schaden durch Kündigungen und ausbleibende Neumitgliedschaften beziffert er im laufenden Jahr auf mindestens 865 Millionen Euro. In der Fitness- und Gesundheitsbranche seien gut 217 000 Arbeitsplätze betroffen. (Quelle: Tagesschau) 

05:26 Uhr: 10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10 864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 929 133 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 90 auf insgesamt 14.112. Das RKI schätzt, dass rund 618.800 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

7-Tage-Inzidenz in Unterfranken: Höchster Wert weiterhin im Landkreis Haßberge
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken ist laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 144,65. Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von 179,16 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 270,19 auf. Danach folgt die Stadt Schweinfurt mit einem Wert von 204,02. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Miltenberg (193,41), Landkreis Schweinfurt (180,17), Landkreis Main-Spessart (163,29), Landkreis Aschaffenburg (133,18), ebenso die Stadt Aschaffenburg (116,90), der Landkreis Rhön-Grabfeld (131,85) und die Landkreise Kitzingen (123,96) und Bad Kissingen (107.52). In Stadt und Landkreis Würzburg sind die Werte am niedrigsten in Unterfranken. Im Landkreis Würzburg liegt der Inzidenzwert bei 93,04 und in der Stadt Würzburg bei 86,76. (Quelle: BR) 

Inzidenz im Landkreis Haßberge laut RKI bei 270
Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge derzeit eine 7-Tage-Inzidenz von 270,2 auf. Seit einigen Tagen hat er Landkreis die höchsten Inzidenzwerte in Unterfranken. Den zweithöchsten Wert hat laut RKI derzeit die Stadt Schweinfurt. Hier gab es 204 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Acht weitere Städte und Landkreise überschreiten den Inzidenz-Grenzwert von 100: Der Landkreis Miltenberg hat einen Wert von 184,1, der Landkreis Schweinfurt hat einen Wert von 180,2, der Landkreis Main-Spessart weist eine Inzidenz von 163,3 auf und der Landkreis Rhön-Grabfeld eine Inzidenz von 131,9. Der Landkreis Aschaffenburg hat einen Wert von 130,9, der Landkreis Kitzingen einen Wert von 124, die Stadt Aschaffenburg einen Wert von 115,5 und der Landkreis Bad Kissingen einen Wert von 107,5. Die niedrigsten Inzidenzen weist derzeit der Raum Würzburg auf: Sowohl die Stadt, als auch der Landkreis liegen unter dem Grenzwert von 100. Die Stadt Würzburg kommt laut RKI auf eine 7-Tage-Inzidenz von 74,3, der Landkreis auf eine Inzidenz von 74,6. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 437, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 1674 Personen. Derzeit werden 17 Personen stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 23 Menschen sind inzwischen verstorben, 1214 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 1041 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Freitag gibt es 43 Neuinfektionen.

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hat heute aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis und die Stadt Aschaffenburg mitgeteilt. Demnach gibt es insgesamt 321 Neuinfektionen – 236 im Landkreis Aschaffenburg und 85 in der Stadt. Insgesamt befinden sich derzeit rund 1.000 Menschen in Quarantäne. 23 Menschen werden stationär betreut, sieben davon auf Intensivstationen.
Das Gesundheitsamt hat auf Grund eines Coronafalles eine siebte Klasse der Mittelschule Waldaschaff bis zum 27. November in Quarantäne geschickt. Des Weiteren wurden im katholischen Kindergarten Schöllkrippen vier Coronafälle festgestellt. Daher befinden sich zwei Gruppen bis zum 27. November beziehungsweise bis zum 1. Dezember in Quarantäne. Darüber hinaus wurde auch ein Vorschulkind an der Dr. Albert-Liebmann-Schule in Hösbach positiv auf den Virus SARS-CoV-2 getestet. Die Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich bis zum 3. Dezember in Quarantäne, meldet das Gesundheitsamt Aschaffenburg.

Landkreis Main-Spessart

Corona-Situation im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 296 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilt das Landratsamt mit. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 886 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 576 Menschen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt bei 14. 25 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 1071 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

552 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 552 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum wurden sechs weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben damit 1.033 Menschen an oder mit Covid-19.
Hinweis: Für zahlreiche Kreise hat das RKI keine neuen Fälle gemeldet, so dass die ungewöhnlich niedrige Zahl der Neuinfektionen möglicherweise auf unvollständige Daten zurückgeht. Wir bemühen uns, die fehlenden Daten zu ergänzen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Nur vier neue positive Testergebnisse am Sonntag
Im Laufe des Sonntags (22. November) wurde nur vier neue positive Corona-Testergebnisse erfasst. Damit steigt die Gesamtzahl auf 1.212. Da aber nur drei weitere Personen als genesen gelten (Gesamt 877) und die Zahl der Todesfälle konstant bei 73 bleibt, steigt der Infektionssaldo erneut auf einen Höchstwert (262).
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts dagegen weiter leicht und beträgt 131,3 (Stand 23.11., 00:00 Uhr). In den letzten sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis 127 neue Infektionsfälle. Nach wie vor am stärksten betroffen ist die Unterzent mit 53 Fällen (Höchst 29, Breuberg 16, Lützelbach 8), gefolgt von der Region Erbach/Michelstadt mit 27 (Erbach 16, Michelstadt 11) und Bad König/Brombachtal mit 26 (Bad König 26, Brombachtal 0). In Mossautal/Oberzent gab es 13 Neuinfektionen (Mossautal 2, Oberzent 11) und im Gersprenztal acht (Reichelsheim 4, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 4). Im Gesundheitszentrum in Erbach werden 18 Patienten auf der Corona-Station betreut (Stand 23.11., 07:00 Uhr). Davon befinden sich zwei auf der Intensivstation und bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. Zehn Personen werden außerdem in Kliniken außerhalb des Kreises behandelt.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Weniger Neuinfektionen als vor einer Woche
Das Landesgesundheitsamt hat (Stand 16 Uhr) 1.246 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet. Vergangenen Montag waren es noch 1.739 Neuinfizierte. Seit Pandemie-Beginn haben sich demnach 134.819 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 2.496 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gibt die Behörde mit landesweit 137,0 an. Damit hat jeder der 44 Stadt- und Landkreise den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Die höchsten Werte finden sich im Stadtkreis Heilbronn (258,4), in Mannheim (256,6) und im Landkreis Tuttlingen (241,5). Der Kreis Biberach steht aktuell mit einer Inzidenz von 71,5 am besten da. (Quelle: SWR) 

+++ 966 Neuinfektionen am Montag +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 966 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 39.250 Menschen in Rheinland-Pfalz nachweislich infiziert. Gestern waren es 38.284. Die Zahl der Todesfälle stieg seit Sonntag um 14 auf 434. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist angestiegen. Sie liegt jetzt bei 163. 90 Intensiv- Patienten müssen beatmet werden. (Quelle: SWR) 

Hilfe für besonderen Corona-Impfstoff aus München
Der "Zukunftsfonds Heilbronn" investiert eine halbe Million Euro in die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs der Münchner Firma Baseclick. Dabei geht es um ein Verfahren, das auch in der Krebstherapie benutzt wird. Der Impfstoff soll besonders gut verträglich sein, der Geimpfte laut Hersteller lange immun bleiben. (Quelle: SWR) 

Besuchsverbot an Neckar-Odenwald-Kliniken
An den Neckar-Odenwald-Kliniken gilt wegen der aktuellen Corona-Lage ab sofort ein Besuchsverbot. Es gilt laut Klinikleitung an den beiden Standorten Mosbach und Buchen für mindestens zwei Wochen. Es gibt aber Ausnahmen: So dürfen Eltern ihre kranken Kinder weiterhin besuchen und auch Angehörige von Sterbenden dürfen in die Kliniken. Im Krankenhaus Buchen können zudem Partner von Schwangeren weiterhin bei der Geburt ihres Kindes dabei sein. Besucher dürfen jedoch keine Corona-Symptome zeigen und keine Kontakte zu positiv getesteten Personen gehabt haben. In den vergangenen Tagen war die Zahl der Corona-Patienten an den Neckar-Odenwald-Kliniken gestiegen. (Quelle: SWR)

Heidelberger Pilotprojekt: Mit QR-Code ins Krankenhaus
Das Universitätsklinikum Heidelberg startet heute ein Pilotprojekt: Die Anmeldung in der Orthopädischen Klinik läuft nun mit einem QR-Code, den man selbst zuhause online erstellen kann. Wer ohne QR-Code in die Klinik kommt, bekommt ihn vor Ort an einem Terminal. So werden die sonst üblichen handschriftlichen Papierfragebögen vermieden. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b][b]
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen[/b]
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
Für

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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