Corona-NEWSticker | Update 24.11.2020 22:04 Uhr
13.554 neue Corona-Fälle in Deutschland+++ Schweden verlässt mit mit strengen Vorschriften seinen Sonderweg++Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200

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+++Meldungen 24. November 2020+++

Weltweit
21:48 Uhr: Frankreich will Wintersportorte erst 2021 öffnen
Ungeachtet einer etwas verbesserten Corona-Lage in Frankreich hat sich Präsident Emmanuel Macron gegen eine rasche Öffnung von Wintersportorten ausgesprochen. Es laufe zwar dazu noch eine Abstimmung der Regierung, doch es erscheine ihm unmöglich, eine Öffnung für die Feiertage am Jahresende ins Auge zu fassen. Das sagte der Staatschef in einer Fernsehansprache. Eine Wiedereröffnung im Januar "unter guten Bedingungen" sei vorzuziehen. "Wir werden uns zu diesem Thema mit unseren europäischen Nachbarn abstimmen", fügte der 42-Jährige hinzu.
Frankreich hat wichtige Wintersportzentren in den Alpen und in den Pyrenäen. Vor Macrons Äußerungen hatte Italiens Vorstoß für einen späteren Start der Wintersportsaison in der EU einen Streit unter den Alpenländern ausgelöst. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete mindestens bis zum 10. Januar geschlossen halten. Österreich reagierte darauf mit vehementer Ablehnung. (Quelle: Tagesschau) 

14:36 Uhr: Söder: Skigebiete schließen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder plädiert wegen Corona für ein vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. "Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung", sagte Söder.
Er verwies darauf, dass jemand, der in Risikogebieten Skifahren gehe, zehn Tage in Quarantäne müsse. Söder betonte dann aber: "Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall." (Quelle: Tagesschau)

13:51 Uhr: Söder will Länder-Vorlage "nachschärfen"
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten für den Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für nicht ausreichend. "Ich glaube, an einigen Stellen braucht es noch Verbesserungen", sagte Söder. Es stehe viel Gutes in dem Papier, aber es gehe nicht weit genug - "da müssen wir nachschärfen". Die Ministerpräsidenten hatten Montagabend eine weitreichende Beschlussvorlage formuliert, die eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis 20. Dezember und auch Regelungen für Weihnachten bis Silvester beinhaltet. Söder sagte, das Bundeskanzleramt wolle das Papier der Ministerpräsidenten noch "grundlegend angehen". (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Positivrate bei Corona-Tests auf Höchststand
Die Positivrate bei den Corona-Tests in Deutschland ist in der vergangenen Woche auf einen neuen Rekordwert von 9,6 Prozent gestiegen. Der Zuwachs habe sich entsprechend dem Infektionsgeschehen verlangsamt, sei aber weiterhin deutlich, teilt der Laborverband ALM mit.
Insgesamt habe es mehr als 1,254 Millionen PCR-Tests in den teilnehmenden Laboren gegeben und damit etwa so viele wie in der Woche davor. 120.147 hätten einen positiven Befund ergeben, damit sei die Positivrate 0,4 Prozentpunkte höher ausgefallen. Die Kapazität sei um weitere vier Prozent auf fast 1,7 Millionen PCR-Tests pro Woche ausgebaut worden. (Quelle: Tagesschau) 

11:31 Uhr: Einzelhandel in Tschechien könnte bald wieder öffnen
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft könnte in Tschechien der gesamte Einzelhandel wieder öffnen. Die Regierung werde am Sonntag zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um darüber zu entscheiden, sagte Gesundheitsminister Jan Blatny im tschechischen Fernsehen CT. Die Änderung würde dann am 30. November in Kraft treten. Derzeit sind alle Geschäfte per Anordnung geschlossen, die nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Tschechien mit seinen knapp 10,7 Millionen Einwohnern ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Bislang starben 7360 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. (Quelle: Tagesschau) 

09:55 Uhr: Verband der Familienunternehmer fordert Entschädigungen
Die Familienunternehmer pochen wegen der bevorstehenden Verlängerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen auf Geld für die betroffenen Firmen. "Aus dem Lockdown light wird ein Lockdown medium", sagte Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée. Viele Fragen blieben unbeantwortet, etwa nach Entschädigungen für die mittelbar und unmittelbar betroffenen Unternehmen. "Wenn der Staat Betriebe schließt, sollte er diese umgehend auch entschädigen. Wer A sagt, muss auch B sagen." (Quelle: Tagesschau) 

08:23 Uhr: Ministerpräsidenten einigen sich auf neue Corona-Regeln
Kurz vor den Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen Treffen eines Haushalts mit haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem Beschlussentwurf, der den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters vorliegt. Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen.
Außerdem wollen die Ministerpräsidenten Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in dem Beschlussentwurf. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach nicht vorgesehen. Zudem planen die Länderchefs, dass in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ab Klasse sieben eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten soll. (Quelle: Tagesschau) 

06:44 Uhr: Schweden verlässt mit mit strengen Vorschriften seinen Sonderweg
Mit dem Inkrafttreten von strengeren Vorschriften verlässt Schweden seinen Corona-Sonderweg. Erstmals gelten nun Auflagen für Treffen in der Öffentlichkeit, nur noch acht Menschen dürfen zusammenkommen. Bisher durften sich je nach Anlass 50 bis 300 Menschen treffen. Schulen und Restaurants sollen laut der Regierungsanordnung weiter geöffnet bleiben. Betreiber von Restaurants müssen allerdings darauf achten, dass pro Tisch nicht mehr als acht Gäste Platz nehmen. Schweden hatte zuvor einen weniger restriktiven Ansatz gewählt als die meisten anderen europäischen Länder. Kritiker warfen den schwedischen Behörden deshalb vor, Menschenleben zu gefährden. (Quelle: Tagesschau) 

05:59 Uhr: WHO warnt vor schnellen Lockerungen über Weihnachten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. "Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Regierungen müssten sich im Klaren sein, dass sie nur Risiken abwägen könnten. Eine wissenschaftliche Formel, welche Lockerungen vertretbar oder wie viele Feiertage ohne größere Auflagen sicher seien gebe es nicht. "Es gibt nur ein höheres und niedrigeres Risiko, dass die Situation sich bessert oder verschlimmert", sagte er. (Quelle: Tagesschau) 

5:39 Uhr: 13.554 neue Corona-Fälle in Deutschland
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) erneut vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI bekannt gab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 249 auf insgesamt 14.361. Das RKI schätzt, dass rund 636.700 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 151,86. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag angestiegen (144,65). Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 182,26 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 276,12 auf – der Wert ist im Vergleich zum Vortag (270,19) nochmals leicht angestiegen. Danach folgen die Stadt Schweinfurt mit einem Inzidenzwert von 204,02 und der Landkreis Miltenberg mit einem Inzidenzwert von 202,73. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Main-Spessart (192,62), Landkreis Schweinfurt (174,11), Landkreis Rhön-Grabfeld (158,22), Landkreis Aschaffenburg (152,12), ebenso die Stadt Aschaffenburg (119,71), und die Landkreise Kitzingen (108,61) und Bad Kissingen (104.62). In Stadt und Landkreis Würzburg sind die Werte weiterhin am niedrigsten in Unterfranken. Im Landkreis Würzburg liegt der Inzidenzwert bei 94,88 und in der Stadt Würzburg bei 91,45. (Quelle: BR) 

Novemberhilfen sollen starten – IHK zeigt sich erleichtert
Die von Bund und Ländern angekündigten Novemberhilfen sorgen bei vielen Unternehmen und Soloselbständigen für Frust. Der November neigt sich dem Ende entgegen, ohne dass die Hilfen beantragt, geschweige denn ausgezahlt werden können. Nun scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen: Meldungen zufolge soll die entsprechende Internetseite für die Antragsstellung noch in dieser Woche freigeschaltet werden. IHK Würzburg-Schweinfurt zeigt sich erleichtert (Quelle: BR) 

Höchste Inzidenz in Unterfranken weiter in den Haßbergen
Nach aktuellen Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge weiterhin den höchsten Inzidenzwert in Unterfranken auf. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 264,3 liegt der Wert leicht unter dem des Vortages. Den zweithöchsten Wert hat laut RKI die Stadt Schweinfurt. Hier gab es 204 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Landkreis Schweinfurt liegt der Inzidenzwert aktuell bei 174,1.
Neben den Haßbergen und dem Raum Schweinfurt liegen sieben weitere unterfränkische Regionen über dem Grenzwert von 100. Im Landkreis Miltenberg liegt der Inzidenzwert aktuell bei 187,2, im Landkreis Main-Spessart bei 186,3 und im Landkreis Rhön-Grabfeld bei 158,2. Der Landkreis Aschaffenburg weist eine 7-Tage-Inzidenz von 128,0 auf, während die Stadt Aschaffenburg bei einem Wert von 111,3 liegt. Im Landkreis Kitzingen beträgt die 7-Tage-Inzidenz 122,9 und im Landkreis Bad Kissingen 104,6. Am niedrigsten sind die Werte im Raum Würzburg. Im Landkreis Würzburg gab es 94,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, in der Stadt Würzburg waren es 91,5. (Quelle: BR) 

Polizei löst zwei Corona-Partys in Würzburg auf
Am vergangenen Wochenende hat die Polizei zwei Corona-Partys in Würzburg aufgelöst. Beide Feiern sind zuvor bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet worden. Beendet hat die Polizei eine Feier in einem Einfamilienhaus in Oberdürrbach und eine WG-Party in der Würzburger Innenstadt. Zu beiden Feiern sind jeweils elf Personen aus verschiedenen Haushalten zusammengekommen. Laut Polizei wurde gegen alle Beteiligten ein Bußgeldverfahren nach der Infektionsschutzverordnung eingeleitet. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 392, erstmals seit dem 11.11.2020 ist diese Zahl wieder unter die 400er Grenze gesunken. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1674 Personen. Derzeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 25 Menschen sind inzwischen verstorben, 1257 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 890 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es keine Neuinfektionen, am Montag sind die Fallzahlen gewöhnlich niedriger, da sonntags das Testzentrum geschlossen ist. Über den Zeitraum von sieben Tagen sind die Infektionszahlen derzeit leicht rückläufig: In den vergangenen sieben Tagen wurden 193 Neuinfektionen erfasst, im Vergleichszeitraum sieben Tage zuvor waren es 279 Neuinfektionen.

Meldungen aus Hessen

Seniorenheime suchen bei Facebook nach Pflegern
Nach dem verzweifelten Hilferuf aus Bad Sooden-Allendorf haben sich etwa 100 Menschen gemeldet, die als Pflegekräfte im Seniorenheim Rosengarten einspringen würden. Bürgermeister Frank Hix (CDU) sagte dem hr, darunter seien einige ausgebildete Fachkräfte. Für die vergangene Nacht hätten sich bereits Helfer gefunden. In dem Seniorenheim war das Coronavirus ausgebrochen, fast alle Senioren und Mitarbeiter hatten sich infiziert.
Ähnlich schwierig ist die Situation in einem Seniorenheim in Linden (Gießen). Ein Mitarbeiter sagte, nach einem Massenausbruch unter Heimbewohnern und Pflegekräften sei es fraglich, wie lange die Bewohner noch versorgt werden könnten. Auch dieses Heim veröffentlichte einen Aufruf bei Facebook. (Quelle: Hessenschau)

Nach Corona-Fällen: Spiel der MT Melsungen verlegt
Die Handball-Bundesliga hat dem Antrag der MT Melsungen stattgegeben und das Heimspiel der Nordhessen gegen den Bergischen HC wegen der jüngsten Corona-Fälle in der Mannschaft um drei Tage auf den kommenden Sonntag verschoben. Die MT-Spieler durften erst am Dienstag ihre zweiwöchige Quarantäne verlassen und hätten somit ursprünglich nur zwei Tage zur Vorbereitung gehabt. Die Mannschaft hatte sich am 11. November wegen eines positiven Corona-Tests bei Kapitän Finn Lemke in häusliche Isolation begeben müssen.
"Wir freuen uns, dass sich sowohl der Bergische HC als auch die HBL und der übertragende Sender Sky flexibel gezeigt und so die Verlegung um drei Tage ermöglicht haben", sagte MT-Vorstand Axel Geerken. Für die weiteren, coronabedingt ausgefallenen Spiele der MT Melsungen bei der SG Flensburg-Handewitt, zuhause gegen den SC Magdeburg und bei der TSV Hannover-Burgdorf gibt es noch keine neuen Termine.
(Quelle: Hessenschau) 

Nächster Eintracht-Profi positiv: Barkok fällt aus
Eintracht Frankfurt hat den nächsten Corona-Fall zu beklagen: Offensivspieler Aymen Barkok wurde positiv auf das Virus getestet, wie der hessische Club am Dienstag mitteilte. Der 22-Jährige hatte am Montag über Kopfschmerzen geklagt und daraufhin vorsichtshalber einen Corona-Test machen lassen. Nachdem dieser positiv ausfiel, befindet sich Barkok ab sofort in Quarantäne und wird auch am Samstag im Spiel bei Union Berlin fehlen.
Vergangene Woche war bereits Offensivmann Amin Younes positiv getestet worden. Barkok sei wegen "einer privaten Verpflichtung" nicht beim Training am Sonntag dabei gewesen, so dass kein erhöhtes Infektionsrisiko bei den weiteren Profis besteht, wie die Eintracht weiter schrieb. Der Marokkaner hatte in der Bundesliga zuletzt auf sich aufmerksam gemacht. Beim 1:1 gegen Leipzig traf er am vergangenen Samstag zur zwischenzeitlichen Führung. Vor dem Spiel gegen die Sachsen war Barkoks Corona-Test noch negativ ausgefallen. (Quelle: Hessenschau) 

1.556 Neuinfektionen, 38 Tote - sinkenke Inzidenz in Offenbach
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.556 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum sind 38 weitere Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.071 Todesfälle gemeldet.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 277,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, erstmals seit längerem sank der Wert jedoch unter die 300er-Marke. In Frankfurt stieg die Inzidenz durch zahlreiche Nachmeldungen vom Wochenende wieder auf 240 an. Dahinter folgen der Main-Kinzig-Kreis (237,3), der Rheingau-Taunus-Kreis (223,3) und der Landkreis Offenbach (218,7).

Odenwaldkreis

Leichter Abwärtstrend – lediglich ein neuer Infektionsfall
Im Laufe des gestrigen Tages (23. November) wurde im Odenwaldkreis nur ein neues positives Corona-Testergebnis verzeichnet – die Gesamtzahl an Infektionen beträgt 1.213. Genesen sind insgesamt 910 Personen, während 73 Patienten in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Dadurch sinkt der Saldo auf nunmehr 230 Fälle.
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt laut Robert-Koch-Institut leicht weiter und beträgt 130,3 (Stand 24.11., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis insgesamt 126 neue Corona-Infektionen. Am stärksten betroffen ist die Region Unterzent mit 52 Fällen (Höchst 29, Breuberg 15, Lützelbach 8), im Anschluss folgen Erbach/Michelstadt mit 27 (Erbach 16, Michelstadt 11) und Bad König/Brombachtal mit 27 (Bad König 27, Brombachtal 0). In Mossautal/Oberzent gab es 12 Neuinfektionen (Mossautal 2, Oberzent 10) und im Gersprenztal acht (Reichelsheim 4, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 4).
Im Gesundheitszentrum in Erbach befinden sich aktuell 16 Patienten auf der Corona-Station (Stand 24.11., 07:30 Uhr). Davon werden zwei intensivmedizinisch betreut, während bei zwei Personen das Testergebnis noch aussteht. Darüber hinaus werden sieben Personen in Kliniken außerhalb des Kreises behandelt.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 18 neue Todesfälle +++
Das Landesuntersuchungsamt hat am Dienstag 693 neue Corona-Fälle gemeldet (Montag: 966). Seit Beginn der Pandemie gab es 39.943 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger in Rheinland-Pfalz. 16.439 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.343). 2.179 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.149), 452 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle stieg damit gegenüber Montag um 18. Insgesamt 23.052 Menschen gelten als genesen (Vortag: 22.473). (Quelle: SWR) 

7-Tage-Inzidenz sinkt landesweit leicht
Das Landesgesundheitsamt hat (Stand 16 Uhr) 2.111 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet. Seit Pandemie-Beginn haben sich demnach 136.930 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 2.530 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Das sind 34 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gibt die Behörde mit landesweit 132,0 an. Damit ist der Wert gegenüber dem Vortag leicht gesunken (23.11.: 137,0). Nach wie vor überschreitet jeder der 44 Stadt- und Landkreise den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchsten Werte finden sich im Stadtkreis Mannheim (247,2), Heilbronn (241,7) und im Landkreis Tuttlingen (217,4). Der Landkreis Ravensburg steht aktuell mit einer Inzidenz von 59,9 am besten da. (Quelle: SWR) 

Handelsverband: Appell der Länder zur Selbstquarantäne verheerend
Der Aufruf der Ministerpräsidenten zur Selbstquarantäne vor dem Weihnachtsfest hat nach Einschätzung des baden-württembergischen Handelsverbands verheerende Folgen für die Geschäfte in den Städten. "Die Kunden sind in diesen Tagen sowieso schon verunsichert, sie kommen kaum noch in die Innenstädte, die Frequenzen sind drastisch gesunken", sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann in Stuttgart. Menschen in häuslicher Selbstquarantäne würden aber erst recht nicht in die Citys kommen und dort einkaufen. "Stattdessen werden sie ihre Weihnachtseinkäufe zuhause auf dem Sofa tätigen - im Internet", warnte Hagmann. Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf ein gemeinsames Konzept für das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie geeinigt. Darin sind Lockerungen der Kontaktbeschränkungen an Weihnachten und Silvester vorgesehen. Es wird aber empfohlen, sich wo immer möglich zum Schutz vor Infektionen vor und nach Weihnachten in eine mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu begeben.

+++ Landeselternbeirat will Kriterien für Wechselunterricht +++
Der Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz fordert das Bildungsministerium auf, Kriterien für den Übergang von Präsenzunterricht in den Wechselunterricht festzulegen. In einem Brief an Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) heißt es, der Wechsel der Unterrichtsform solle für die weiterführenden Schulen gelten. Darüber sollten die Schulen selbst entscheiden. Grundlage müsse die Zahl der Corona-Erkrankungen sein. Außerdem solle dieser Schritt mit dem Schulelternbeirat und den Schülervertretern abgesprochen werden. In dem Brief heißt es außerdem, dass schwächere Schüler und solche ohne häusliche Betreuung, gefördert und betreut werden müssten. Auch für Schüler ohne digitale Endgeräte und Internetempfang müsse das gewährleistet sein. Der Landeselternbeirat und die Regionalelternbeiräte Trier, Neustadt und Koblenz fordern auch, dass wissenschaftlich untersucht wird, welches Übertragungsrisiko für das Coronavirus tatsächlich von den Schulen ausgeht.

Main-Tauber-Kreis

19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 24. November) - 14. Todesfall - Wert der Sieben-Tage-Inzidenz dreistellig

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 24. November, 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Igersheim, Freudenberg, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Es handelt sich in elf Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1257.

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl

Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt. Es handelt sich um einen über 90-jährigen Mann, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 14 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank. Zuletzt wurde im Landkreis am Montag, 16. November, ein Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet.

+++Meldungen 23. November 2020+++


Weltweit 

19:11 Uhr: Gaststättenverband lehnt Öffnung nur über Weihnachten ab
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat sich gegen Überlegungen gewandt, eine Öffnung von Restaurants und Hotels nur für wenige Tage über Weihnachten zu erlauben. "Unsere Unternehmen sind keine Garagen, die man nach Belieben auf- und zusperren kann", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zu Erwägungen, einen Betrieb vom 21. bis 27. Dezember zu ermöglichen. Nach den Wochen der Schließung müssten Restaurants und Hotels aufwändig gereinigt und dekoriert werden sowie der Einkauf- und die Personalplanung organisiert werden. Wenn schon, dann müssten die Betriebe bis mindestens Mitte Januar offen bleiben können, so Hartges. Auch solle darüber nicht bereits bei dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch entschieden werden, sondern erst Mitte Dezember. Für den Fall eines weiteren Lockdowns pochte Hartges auch auf weitere staatliche Hilfen. (Quelle: Tagesschau) 

17:15 Uhr: Schwesig für frühere Lockerungen bei Inzidenz von unter 35
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für frühere Corona-Lockerungen in Bundesländern ausgesprochen, die einen Inzidenzwert von unter 35 haben. "Mecklenburg-Vorpommern erfüllt diese Voraussetzungen im Moment noch nicht. Wir liegen immer noch knapp unterhalb der Schwelle zum Risikogebiet. Aber wenn die Zahlen weiter absinken und dann stabil bleiben, könnten wir bei uns erste Lockerungen vornehmen", sagte Schwesig der Nachrichtenagentur dpa. An diesem Montag wollen die Landesregierungschefs ihre Position festlegen für die Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch. Schwesig betonte erneut, dass es für Corona-Hotspots verschärfte Regeln geben müsse. "Wir haben in Deutschland Regionen mit mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wir müssen verhindern, dass die Welle aus den Hochrisikogebieten in andere Regionen hineinschwappt." Der Inzidenzwert steht für die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage. Absolute Priorität habe für sie, dass die Schulen und Kitas offen bleiben, sagte Schwesig. (Quelle: Tagesschau) 

15:48 Uhr: Landkreis Hildburghausen als Hotspot - weiterer Anstieg erwartet
Der Landrat des von Corona derzeit besonders stark betroffenen Landkreises Hildburghausen (Thüringen) geht von einem weiteren dramatischen Anstieg der Infektionszahlen dort aus. Aus den jüngsten Zahlen des Robert Koch-Instituts ging hervor, dass die Inzidenz in dem Landkreis mit 396 deutschlandweit am höchsten war. "Wir werden jetzt Richtung 500 marschieren", sagte der CDU-Politiker Thomas Müller. Nach seinen Plänen sollen ab Donnerstag weitere Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen in dem Landkreis greifen. Er halte nach wie vor an der Forderung fest, Kitas und Schulen für eine gewisse Zeit zu schließen. Auch weitere Kontaktbeschränkungen seien nötig. "Wir müssen vor die Welle kommen und diese brechen", sagte Müller. Klare Infektionsherde seien kaum mehr auszumachen. (Quelle: Tagesschau) 

14:18 Uhr: Fall im Eishockey: Herzmuskelentzündung wegen Corona?
Eine Herzmuskelentzündung bei dem deutschen Eishockey-Profi Janik Möser geht nach Einschätzung der behandelnden Ärzte und seines Vereins Grizzlys Wolfsburg auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurück. "Wir können das nicht mit 100-prozentiger Sicherheit, aber mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit sagen", erklärte der Wolfsburger Manager Karl-Heinz Fliegauf. Der Verein und sein 25-jähriger Abwehrspieler hätten sich gezielt dazu entschieden, diesen Krankheitsverlauf öffentlich zu machen, um für das Thema zu sensibilisieren. "Der Spieler fühlt sich topfit, aber die Untersuchungen sagen etwas anderes." Möser wurde bereits im Oktober positiv auf das Coronavirus getestet und in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Vor seiner Rückkehr ins Training führten die Wolfsburger unter anderem ein Belastungs-EKG bei ihrem Verteidiger durch, das deutlich andere Ergebnisse hervorbrachte als die vorangegangenen Untersuchungen im Sommer. Möser wurde daraufhin von einem Spezialisten der Berliner Charité untersucht, der die Herzmuskelentzündung diagnostizierte und den Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung herstellte. "Außer Corona war bei Janik nichts festzustellen, was der Auslöser hätte sein können", sagte Teamarzt Axel Gänsslen den "Wolfsburger Nachrichten". Mediziner gehen schon länger davon aus, dass eine Coronainfektion selbst bei Leistungssportlern zu Herz-Kreislauf-Komplikationen führen kann. (Quelle: Tagesschau) 

11:05 Uhr: Strenge Kontaktbeschränkungen wohl bis Mitte Januar
Vor dem nächsten Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel haben die Länder ihre weitere Linie skizziert. Lockerungen sind derzeit nicht absehbar - im Gegenteil sollen ab Dezember verschärfte Regeln gelten, wie aus der Beschlussvorlage der Länder für die Beratungen am Mittwoch hervorgeht. Weihnachten soll im kleinen Kreis zwar gefeiert werden können, für Silvester könnte es allerdings schlecht aussehen. Grundsätzlich sollen die derzeit geltenden Maßnahmen bis zum 20. Dezember beibehalten werden. Dies betrifft etwa die Schließung von Restaurants, Kinos oder Fitnessstudios. Vom 1. Dezember bis zum 17. Januar - mit Zwischenregeln für Weihnachten und eventuell den Jahreswechsel - sollen private Treffen auf zwei Hausstände und höchstens fünf Menschen begrenzt werden, wobei Kinder unter 14 Jahren ausgenommen sind. Vom 21. bis mindestens zum 27. Dezember sollen auch Menschen aus mehr als zwei Haushalten zusammenkommen können - unklar ist noch, ob es jeweils fünf oder zehn sein dürfen. Für die Zeit nach den Feiertagen soll eine mehrtägige Selbstquarantäne empfohlen werden. (Quelle: Tagesschau) 

10:03 Uhr: Seoul verhängt neue Corona-Beschränkungen
Nach zahlreichen Neuinfektionen werden auch in Südkorea die Corona-Beschränkungen wieder strenger. In der Hauptstadt Seoul sollen ab Dienstag unter anderem Nachtclubs geschlossen und große Menschenansammlungen verboten werden, wie die Behörden mitteilten. Am Abend soll das öffentliche Leben heruntergefahren werden, Restaurants etwa dürfen ab 21 Uhr nur noch liefern oder Essen zum Abholen anbieten, der öffentliche Verkehr wird ab 22 Uhr reduziert. Der amtierende Bürgermeister von Seoul, Seo Jung Hyup, sagte, ein Drittel der Angestellten der Stadt werde von zu Hause aus arbeiten. Er empfahl außerdem, Gottesdienste online abzuhalten. Am Montag meldeten die Gesundheitsbehörden in Südkorea 271 bestätigte Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Südkorea, das bisher vergleichsweise gut durch die Krise gekommen ist, hatte aus Sorge um seine Wirtschaft die Beschränkungen im Oktober weitgehend zurückgefahren. Seitdem steigen die Zahlen wieder an. Es sei sehr wichtig, jetzt die persönlichen Kontakte einzuschränken, sagte die Leiterin der koreanischen Gesundheitsbehörde, Jeong Eun Kyeong. Tue man das nicht, könnte der "Damm brechen" und das Gesundheitssystem überlastet werden. (Quelle: Tagesschau) 

06:14 Uhr: Fitnessstudios warnen vor Kahlschlag
Die Fitnessbranche warnt vor Insolvenzen, sollten die Studios in der Corona-Krise nicht bald wieder öffnen dürfen. "Die Unsicherheit in der Branche ist groß", sagt Ralph Scholz, Vorsitzender des Deutschen Industrieverbands für Fitness und Gesundheit. Es fehle eine verlässliche Perspektive der Politik für die Corona-Pandemie, klagt er. "Die Studios können nicht im 14-Tages-Rhythmus planen, ob sie wieder öffnen dürfen oder nicht." Die Umsatzeinbußen beziffert Scholz bei 5,5 Milliarden Euro jährlichen Beitragseinnahmen auf 460 Millionen Euro im Monat. Der Shutdown wirkt sich auch auf die Anmeldungen aus. Fitnessstudios dürften bis Jahresende 10 bis 15 Prozent weniger Mitglieder haben als Ende 2019, fürchtet Scholz. Das wären rund 1,6 Millionen Menschen. "Wenn der Lockdown noch lange dauert, werden viele das nicht überleben." Auch der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen warnt vor den Folgen des Shutdowns. Den Schaden durch Kündigungen und ausbleibende Neumitgliedschaften beziffert er im laufenden Jahr auf mindestens 865 Millionen Euro. In der Fitness- und Gesundheitsbranche seien gut 217 000 Arbeitsplätze betroffen. (Quelle: Tagesschau) 

05:26 Uhr: 10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10 864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 929 133 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 90 auf insgesamt 14.112. Das RKI schätzt, dass rund 618.800 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

7-Tage-Inzidenz in Unterfranken: Höchster Wert weiterhin im Landkreis Haßberge
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken ist laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 144,65. Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von 179,16 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 270,19 auf. Danach folgt die Stadt Schweinfurt mit einem Wert von 204,02. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Miltenberg (193,41), Landkreis Schweinfurt (180,17), Landkreis Main-Spessart (163,29), Landkreis Aschaffenburg (133,18), ebenso die Stadt Aschaffenburg (116,90), der Landkreis Rhön-Grabfeld (131,85) und die Landkreise Kitzingen (123,96) und Bad Kissingen (107.52). In Stadt und Landkreis Würzburg sind die Werte am niedrigsten in Unterfranken. Im Landkreis Würzburg liegt der Inzidenzwert bei 93,04 und in der Stadt Würzburg bei 86,76. (Quelle: BR) 

Inzidenz im Landkreis Haßberge laut RKI bei 270
Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge derzeit eine 7-Tage-Inzidenz von 270,2 auf. Seit einigen Tagen hat er Landkreis die höchsten Inzidenzwerte in Unterfranken. Den zweithöchsten Wert hat laut RKI derzeit die Stadt Schweinfurt. Hier gab es 204 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Acht weitere Städte und Landkreise überschreiten den Inzidenz-Grenzwert von 100: Der Landkreis Miltenberg hat einen Wert von 184,1, der Landkreis Schweinfurt hat einen Wert von 180,2, der Landkreis Main-Spessart weist eine Inzidenz von 163,3 auf und der Landkreis Rhön-Grabfeld eine Inzidenz von 131,9. Der Landkreis Aschaffenburg hat einen Wert von 130,9, der Landkreis Kitzingen einen Wert von 124, die Stadt Aschaffenburg einen Wert von 115,5 und der Landkreis Bad Kissingen einen Wert von 107,5. Die niedrigsten Inzidenzen weist derzeit der Raum Würzburg auf: Sowohl die Stadt, als auch der Landkreis liegen unter dem Grenzwert von 100. Die Stadt Würzburg kommt laut RKI auf eine 7-Tage-Inzidenz von 74,3, der Landkreis auf eine Inzidenz von 74,6. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 437, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 1674 Personen. Derzeit werden 17 Personen stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 23 Menschen sind inzwischen verstorben, 1214 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 1041 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Freitag gibt es 43 Neuinfektionen.

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hat heute aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis und die Stadt Aschaffenburg mitgeteilt. Demnach gibt es insgesamt 321 Neuinfektionen – 236 im Landkreis Aschaffenburg und 85 in der Stadt. Insgesamt befinden sich derzeit rund 1.000 Menschen in Quarantäne. 23 Menschen werden stationär betreut, sieben davon auf Intensivstationen.
Das Gesundheitsamt hat auf Grund eines Coronafalles eine siebte Klasse der Mittelschule Waldaschaff bis zum 27. November in Quarantäne geschickt. Des Weiteren wurden im katholischen Kindergarten Schöllkrippen vier Coronafälle festgestellt. Daher befinden sich zwei Gruppen bis zum 27. November beziehungsweise bis zum 1. Dezember in Quarantäne. Darüber hinaus wurde auch ein Vorschulkind an der Dr. Albert-Liebmann-Schule in Hösbach positiv auf den Virus SARS-CoV-2 getestet. Die Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich bis zum 3. Dezember in Quarantäne, meldet das Gesundheitsamt Aschaffenburg.

Landkreis Main-Spessart

Corona-Situation im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 296 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilt das Landratsamt mit. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 886 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 576 Menschen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt bei 14. 25 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 1071 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

552 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 552 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum wurden sechs weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben damit 1.033 Menschen an oder mit Covid-19.
Hinweis: Für zahlreiche Kreise hat das RKI keine neuen Fälle gemeldet, so dass die ungewöhnlich niedrige Zahl der Neuinfektionen möglicherweise auf unvollständige Daten zurückgeht. Wir bemühen uns, die fehlenden Daten zu ergänzen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Nur vier neue positive Testergebnisse am Sonntag
Im Laufe des Sonntags (22. November) wurde nur vier neue positive Corona-Testergebnisse erfasst. Damit steigt die Gesamtzahl auf 1.212. Da aber nur drei weitere Personen als genesen gelten (Gesamt 877) und die Zahl der Todesfälle konstant bei 73 bleibt, steigt der Infektionssaldo erneut auf einen Höchstwert (262).
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts dagegen weiter leicht und beträgt 131,3 (Stand 23.11., 00:00 Uhr). In den letzten sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis 127 neue Infektionsfälle. Nach wie vor am stärksten betroffen ist die Unterzent mit 53 Fällen (Höchst 29, Breuberg 16, Lützelbach 8), gefolgt von der Region Erbach/Michelstadt mit 27 (Erbach 16, Michelstadt 11) und Bad König/Brombachtal mit 26 (Bad König 26, Brombachtal 0). In Mossautal/Oberzent gab es 13 Neuinfektionen (Mossautal 2, Oberzent 11) und im Gersprenztal acht (Reichelsheim 4, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 4). Im Gesundheitszentrum in Erbach werden 18 Patienten auf der Corona-Station betreut (Stand 23.11., 07:00 Uhr). Davon befinden sich zwei auf der Intensivstation und bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. Zehn Personen werden außerdem in Kliniken außerhalb des Kreises behandelt.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Weniger Neuinfektionen als vor einer Woche
Das Landesgesundheitsamt hat (Stand 16 Uhr) 1.246 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet. Vergangenen Montag waren es noch 1.739 Neuinfizierte. Seit Pandemie-Beginn haben sich demnach 134.819 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 2.496 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gibt die Behörde mit landesweit 137,0 an. Damit hat jeder der 44 Stadt- und Landkreise den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Die höchsten Werte finden sich im Stadtkreis Heilbronn (258,4), in Mannheim (256,6) und im Landkreis Tuttlingen (241,5). Der Kreis Biberach steht aktuell mit einer Inzidenz von 71,5 am besten da. (Quelle: SWR) 

+++ 966 Neuinfektionen am Montag +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 966 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 39.250 Menschen in Rheinland-Pfalz nachweislich infiziert. Gestern waren es 38.284. Die Zahl der Todesfälle stieg seit Sonntag um 14 auf 434. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist angestiegen. Sie liegt jetzt bei 163. 90 Intensiv- Patienten müssen beatmet werden. (Quelle: SWR) 

Hilfe für besonderen Corona-Impfstoff aus München
Der "Zukunftsfonds Heilbronn" investiert eine halbe Million Euro in die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs der Münchner Firma Baseclick. Dabei geht es um ein Verfahren, das auch in der Krebstherapie benutzt wird. Der Impfstoff soll besonders gut verträglich sein, der Geimpfte laut Hersteller lange immun bleiben. (Quelle: SWR) 

Besuchsverbot an Neckar-Odenwald-Kliniken
An den Neckar-Odenwald-Kliniken gilt wegen der aktuellen Corona-Lage ab sofort ein Besuchsverbot. Es gilt laut Klinikleitung an den beiden Standorten Mosbach und Buchen für mindestens zwei Wochen. Es gibt aber Ausnahmen: So dürfen Eltern ihre kranken Kinder weiterhin besuchen und auch Angehörige von Sterbenden dürfen in die Kliniken. Im Krankenhaus Buchen können zudem Partner von Schwangeren weiterhin bei der Geburt ihres Kindes dabei sein. Besucher dürfen jedoch keine Corona-Symptome zeigen und keine Kontakte zu positiv getesteten Personen gehabt haben. In den vergangenen Tagen war die Zahl der Corona-Patienten an den Neckar-Odenwald-Kliniken gestiegen. (Quelle: SWR)

Heidelberger Pilotprojekt: Mit QR-Code ins Krankenhaus
Das Universitätsklinikum Heidelberg startet heute ein Pilotprojekt: Die Anmeldung in der Orthopädischen Klinik läuft nun mit einem QR-Code, den man selbst zuhause online erstellen kann. Wer ohne QR-Code in die Klinik kommt, bekommt ihn vor Ort an einem Terminal. So werden die sonst üblichen handschriftlichen Papierfragebögen vermieden. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 21. November und 22. November 2020+++22. November 2020

Weltweit

17:18 Uhr: Weil: Maßnahmen an regionaler Lage orientieren
Vor der nächsten Bund-Länder-Runde zu den Corona-Schutzmaßnahmen fordert Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine belastbare Planung für die Bürger mindestens bis Neujahr. "Meine Prioritäten sind Klarheit und Verlässlichkeit - die Menschen müssen wissen, was im Dezember, in der Advents- und Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel möglich ist", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Was genau an Weihnachten und Silvester gelten werde, sei derzeit aber noch nicht absehbar. "Wir brauchen zumindest oberhalb einer Inzidenz von 50 ein möglichst einheitliches und ausgewogenes Geflecht von Maßnahmen, die zur weiteren Eindämmung der Corona-Infektionen beitragen", meinte Weil als generelle Einschätzung. Eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Fällen auf 100 000 Einwohner gilt als kritischer Schwellenwert. "Bei einem länder- und regionsübergreifend in etwa gleich gelagerten Infektionsgeschehen sollte es überall vergleichbare Schutzmaßnahmen geben", schlug Weil vor. "Wenn sich die Infektionen aber stark unterschiedlich weiterentwickeln, werden wir schon im Hinblick auf die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes gar nicht umhinkommen, die Maßnahmen an der jeweiligen Infektionslage auszurichten." (Quelle: Tagesschau) 

15:37 Uhr: Gesundheitssystem im Gazastreifen gerät an Grenzen
Experten warnen angesichts des starken Anstiegs der Corona-Infektionen im Gazastreifen vor einem Kollaps des ohnehin angeschlagenen Gesundheitssystems in der palästinensischen Enklave. "In zehn Tagen wird das Gesundheitssystem nicht mehr in der Lage sein, eine solchen Anstieg von Fällen zu bewältigen", sagte der Mikrobiologe Abdelraouf Elmanama, der zur Corona-Arbeitsgruppe im Gazastreifen gehört. Dann könne es Patienten geben, "die keinen Platz auf der Intensivstation finden". Alarm schlägt auch die Weltgesundheitsorganisation. Deren Vertreter vor Ort, Abdelnaser Soboh, warnte, "dass wir innerhalb einer Woche nicht mehr in der Lage sein werden, uns um kritische Fälle zu kümmern". Der Gazastreifen, wo etwa zwei Millionen überwiegend arme Menschen auf oft engem Raum zusammenleben, hat bisher 14.000 Corona-Fälle verzeichnet. Bisher wurden 65 Todesfälle bekannt. 79 der 100 Beatmungsgeräte werden dort aktuell bereits in Anspruch genommen. (Quelle: Tagesschau) 

13:03 Uhr: Müller: Maßnahmen können noch nicht aufgehoben werden
Auch der derzeitige Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Michael Müller (SPD), hat eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus in Aussicht gestellt. Die Vertreter der Länder stimmen sich an diesem Wochenende über ein gemeinsames Vorgehen in der Corona-Pandemie ab. "Wir sind uns einig, dass schon viel erreicht wurde, aber nicht genug. Zwar konnte das exponentielle Wachstum ausgebremst werden, aber die Infektionszahlen sind weiterhin zu hoch", sagte Berlins Regierender Bürgermeister der Nachrichtenagentur dpa. "Vor diesem Hintergrund ist es aktuell nicht vorstellbar, dass wir die zuvor beschlossenen Maßnahmen nun schon aufheben können." Der Abstimmungsprozess mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten laufe bisher sehr konstruktiv, so Müller. "Wie lange wir verlängern müssen und wie genau wir das ausgestalten, wird gerade untereinander besprochen. Wir sind auf einem guten Weg, so dass wir bis Mittwoch eine Beschlussvorlage erarbeitet haben, über die Bund und Länder dann noch einmal gemeinsam beraten." (Quelle: Tagesschau) 

09:56 Uhr: Scholz und Söder für Verlängerung des Lockdowns
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordern im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eine Verlängerung des Lockdowns. "Alles spricht dafür, dass die aktuellen Beschränkungen über den 30. November hinaus noch eine Zeit lang fortgesetzt werden müssen", sagte Scholz der "Bild am Sonntag" einem Vorabbericht zufolge. Dann müssten die bislang gezahlten Hilfen ebenfalls weiter verlängert werden. Söder sprach sich für eine Verlängerung der Maßnahmen bis kurz vor Weihnachten aus. "Auf jeden Fall zwei oder besser drei Wochen", sagte er dem Blatt. Für Entwarnung sieht der bayerische Ministerpräsident keinen Anlass. "Die Welle ist gebrochen, aber leider sinkt die Zahl der Neuinfektionen nicht", sagte Söder der "BamS". "Stattdessen laufen die Intensivstationen weiter voll und die Zahl der Todesfälle steigt." Man müsse "der Wahrheit ins Auge sehen: Es reicht einfach noch nicht aus."
Wenn die Menschen bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie jetzt "die Geduld verlieren, dann geht alles wieder von vorne los und wir landen am Ende bei noch härteren Maßnahmen", warnte Söder. "Wer mitten in einer medizinischen Therapie abbricht, riskiert einen schweren Rückfall. Lieber jetzt einen längeren Lockdown als eine komplette Ausgangsbeschränkung über Weihnachten." (Quelle: Tagesschau) 

09:21 Uhr: Umfrage: Angst vor einsamen Corona-Weihnachten geht um
Die Corona-Krise beeinflusst auch die Sorgen der Bevölkerung mit Blick auf Weihnachten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) unter rund 1000 Menschen in Deutschland. Mehr als die Hälfte der von Forsa Befragten (54 Prozent) bedrückt die Angst, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar in einer Klinik verbringen muss - sei es wegen Covid-19 oder einer anderen Krankheit. 41 Prozent befürchten, das Fest wegen der Pandemie im kleinen Kreis oder sogar allein feiern zu müssen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) sorgt sich, über die Feiertage nicht verreisen zu können. In einer vergleichbaren Umfrage vor zwei Jahren hatten 44 Prozent Angst vor Krankheit an Weihnachten, nach Einsamkeit oder Reisen wurde damals nicht gefragt. Der Andrang in den Innenstädten belastete 2018 fast die Hälfte, Anfang November 2020 nur noch knapp ein Drittel der Befragten - heute wohl eher aus Angst, sich anzustecken. In manchen Punkten werden die Menschen in Corona-Zeiten offenbar gelassener: Von der Essensplanung und dem Anspruch auf ein perfektes Fest fühlen sich nur noch 10 Prozent unter Druck gesetzt (2018: 17 Prozent). (Quelle: Tagesschau) 

06:46 Uhr: Experten rechnen mit stärkerem Winterblues
In der Corona-Pandemie mit ihren Beschränkungen dürften die Menschen mehr als sonst unter Winterblues und Winterdepressionen leiden. Ärzte in China hätten schon in der ersten Phase der Pandemie häufiger Ängste, Depressionen und Schlafstörungen festgestellt, eine österreichische Studie gehe gar von einer Verfünffachung der depressiven Störungen aus, sagt Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Burghof-Klinik in Rinteln. "Depressive leiden deutlich stärker", betont er. Ängste, allgemeines Stressgefühl und Depressionen hätten in der Krise "signifikant zugenommen", vor allem jüngere Menschen zwischen 20 und 50 Jahren seien betroffen. Grund sei vermutlich, dass sie unter der Mehrfachbelastung litten, sich um Kinder und Eltern kümmern zu müssen: "Es ist zu vermuten, dass solche Belastungen insgesamt die Zahl depressiv Erkrankter ansteigen lassen." (Quelle: Tagesschau) 

05:28 Uhr: RKI meldet 15.741 registrierte Neuinfektionen
In Deutschland steigt die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 15.741 auf 918.269, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Im Vergleich zum Wert vor einer Woche sind das demnach 1206 Infektionen weniger. Am vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 16.947 gelegen. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Nachdem die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Oktober und Anfang November stark gestiegen war, war der Wert zuletzt vergleichsweise stabil. Einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen gibt es aber bislang nicht, obwohl seit Anfang November ein Teil-Lockdown in Deutschland gilt. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 918.269 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Sonntag um 138 auf insgesamt 14.022. Das RKI schätzt, dass etwa 603.800 Menschen inzwischen genesen sind. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut aktuellem RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,07 (Vortag: 1,05). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ungefähr eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

7-Tage-Inzidenz weiterhin in zehn unterfränkischen Regionen über 100
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken ist laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 135,32 und damit seit dem Vortag (134,18) leicht gestiegen. Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von 174,66 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.
Der Inzidenzwert im Landkreis Haßberge ist weiter auf 253,60 angestiegen (Vortag 239,38) und bleibt damit der höchste Wert in Unterfranken. Neun weitere Regionen liegen im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100: so der Landkreis Miltenberg mit 195,74, die Stadt Schweinfurt mit 179,69 ebenso wie der Landkreis Schweinfurt mit 165,45, der Landkreis Main-Spessart mit 153,78, der Landkreis Aschaffenburg mit 121,13, die Stadt Aschaffenburg mit 111,26, der Landkreis Bad Kissingen mit 121,08, der Landkreis Kitzingen mit 115,19 und der Landkreis Rhön-Grabfeld mit unverändert 106,74. Während die Stadt Aschaffenburg im Vergleich zum Vortag (94,36) neu über dem Grenzwert 100 liegt, ist der Wert in der Stadt Würzburg wieder unter 100 gesunken auf 83,64 (Vortag 100,05). Den niedrigsten Wert in Unterfranken hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit 76,40 (Vortag 91,19). (Quelle: BR) 

Polizei löst Treffen in Wanderhütte und Gärten auf
Wie die Polizei am Sonntag meldet, stießen Beamte bei einer routinemäßigen Kontrolle am Samstagabend nördlich von Ebern (Lkr. Haßberge) auf sechs Personen in einer Wanderhütte. Die Männer feierten dort bei mitgebrachter Beleuchtung und Musik, aber ohne Mund-Nasenschutz. Sie erwartet nun eine Anzeige samt Bußgeld, da sie mit dem Treffen gegen die aktuellen Corona-Auflagen verstoßen haben, nach denen nur Treffen von zwei Hausständen erlaubt sind.
Bereits am Freitagabend trafen Polizisten in einer Kleingartenanlage in Ochsenfurt (Lkr. Würzburg) auf eine Feier von sieben Personen aus verschiedenen Haushalten. Die Feier der 16- bis 20-Jährigen wurde aufgelöst und gegen alle Personen ein Platzverweis ausgesprochen.
Am Samstagmittag lösten Polizisten am Mainufer in Ochsenfurt ein Treffen von drei 20-Jährigen auf, die aus verschiedenen Haushalten stammen und wiederholt gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen haben.
In Willmars (Lkr. Rhön-Grabfeld) traf die Polizei am Samstagnachmittag mehrere Personen bei Gartenarbeiten auf einem Grundstück an. Sie stammten ebenfalls aus mehr als zwei Haushalten und müssen nun mit einer Anzeige rechnen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Gaststätten bekommen Zuschüsse für Investitionen
Die hessischen Gaststätten erhalten in der Corona-Pandemie Zuschüsse vom Land zur Anschaffung von Kühlgeräten, Spülmaschinen, Herden und anderen Wirtschaftsgütern. Die Förderung bestehe aus einem Festbetrag von 1.500 Euro für Investitionen von mindestens 2.000 Euro, teilten Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) am Sonntag mit. Gerade die Gastronomie leide unter den Corona-Beschränkungen, betonte Al-Wazir. Investitionen müssten seit Monaten zurückgestellt werden.
Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga begrüßte das Hilfsprogramm. Die Gastronomiebetriebe müssten auch in dieser Situation weiter investieren. Das gelte für die Betriebsausstattung ebenso wie in Hygienemaßnahmen, sagte Dehoga-Präsident Gerald Kink. Das Programm gebe Planungssicherheit.
Für das bis Ende 2022 laufende Programm stellen Umwelt- und Wirtschaftsministerium insgesamt 3,4 Millionen Euro bereit. (Quelle: Hessenschau) 

1.421 Neuinfektionen, 17 neue Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.421 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der in diesem Zeitraum registrierten Todesfälle ist weiterhin hoch: 17 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.027 Todesfälle gemeldet.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 370 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgt der Main-Kinzig-Kreis (257), vor dem Kreis Offenbach (253,8).
(Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 723 Neuinfektionen am Sonntag +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist von Samstag auf Sonntag um 723 Fälle gestiegen. Seit Beginn der Pandemie gab es 38.284 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 16.279 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert und damit 59 mehr als am Vortag. Vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion verstorben. Damit sind landesweit 420 Personen im Zusammenhang mit Corona gestorben 21.585 Menschen gelten als genesen. (Quelle: SWR) 

+++ Dreyer wünscht sich Familienfeiern an Weihnachten und Silvester +++
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich mit Blick auf Weihnachten und Silvester unter Corona-Bedingungen klar geäußert: "Weihnachten und Silvester sollen die Menschen ihre Liebsten treffen können", sagte Dreyer der "Bild am Sonntag". Am kommenden Mittwoch wollen die Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen entscheiden. Bis Montag wollen Ländervertreter gemeinsame Vorschläge zu den möglichen Maßnahmen ab 1. Dezember erarbeiten.
(Quelle: SWR) 

Ermittlungen nach Autokorso von Corona-Gegnern
Ein Autokorso mit Kritikern der Corona-Politik hat am Samstag in Heidelberg den Verkehr lahmgelegt. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, hupte der überwiegende Teil der Teilnehmer des knapp 60 Fahrzeuge zählenden Korsos. Erst nach der zweiten Aufforderung, auf die Versammlungsteilnehmer einzuwirken, das Hupen zu unterlassen, kamen diese schließlich der Forderung nach. Gegen den Versammlungsleiter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, Verstöße gegen die Corona-Regeln gab es dagegen nicht. Die Fahrzeuge wurden vor Beginn der Versammlung überprüft. (Quelle: SWR) 

Kreis Göppingen: Polizei löst Feier mit 30 Gästen auf
Wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln hat die Polizei in Zell unter Aichelberg (Kreis Göppingen) in der Nacht eine Party mit etwa 30 Gästen aufgelöst. Sie hätten in einem Gewerbebetrieb mit lauter Musik gefeiert, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zeugen hatten zuvor die Feier gemeldet. Die zwei Organisatoren seien stark angetrunken gewesen und hätten aggressiv auf Anweisungen reagiert, hieß es. Um eine Eskalation zu verhindern, forderten zwei Polizisten Verstärkung an. In der Zwischenzeit konnten die Feiernden durch einen Hinterausgang flüchten. Auf die beiden Organisatoren kommen nun mehrere Anzeigen zu. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 22. Novbember) - Quarantäne in Pflegeheim ausgeweitet

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet, davon 19 am Samstag. Am Sonntag wurden keine Neuinfektionen gemeldet ­– es stehen allerdings noch alle Testergebnisse vom Freitag aus. Die am Samstag neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Ahorn, Boxberg, Creglingen, Freudenberg, Igersheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Werbach und Wertheim. Es handelt sich in 12 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1218.
Wie berichtet, sind mittlerweile 1013 Personen wieder genesen. Derzeit sind 192 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 4 (+1), Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 23, Boxberg: 4 (+3), Creglingen: 36 (+2), Freudenberg: 11 (+1), Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 3, Igersheim: 6 (+1), Königheim: 3, Külsheim: 6, Lauda-Königshofen: 17 (+2), Niederstetten: 10, Tauberbischofsheim: 23 (+2), Weikersheim: 5 (+2), Werbach: 3 (+1), Wertheim: 28 (+4) und Wittighausen: 4.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 92,9

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Sonntag, 22. November, auf 92,9. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (15. bis 21. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Pflegeheim in Boxberg vollständig unter Quarantäne

Nachdem dem Gesundheitsamt weitere positive Befunde aus dem Seniorenheim „Haus im Umpfertal“ in Boxberg übermittelt wurden, mussten am vergangenen Samstag die Quarantänemaßnahmen vorsorglich ausgeweitet werden. Nunmehr gilt für die komplette Einrichtung bis auf weiteres eine Quarantäne. Dies beinhaltet ein Besuchsverbot sowie einen Verlegungs- und Aufnahmestopp.

21. November 2020

19:54 Uhr: Merkel ruft zu "globaler Kraftanstrengung" gegen Corona auf
Beim G20-Gipfel hat Kanzlerin Angela Merkel zu einer "globalen Kraftanstrengung" gegen Corona aufgerufen. In einer Videobotschaft warb sie für die Unterstützung der internationalen Impfstoff-Initiative Covax und eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation. "Wenn wir weltweit zusammenstehen, können wir das Virus und seine Folgen beherrschen und überwinden", sagte sie. "Dafür lohnt sich auch mehr Anstrengung." Merkels Äußerungen konnten auch als Spitze gegen Trump verstanden werden, der eine protektionistische Politik des "Amerika zuerst" vertritt und internationalen Organisationen ablehnend gegenüber steht. Die Kanzlerin rief die G20-Partner ausdrücklich zur finanziellen Unterstützung der Covax-Initiative auf. Um die Corona-Pandemie einzudämmen, müsse der Zugang zur Impfung für jedes Land möglich und bezahlbar sein. "Dazu reichen die bisher zugesagten Mittel noch nicht aus", sagte Merkel. Ziel der Initiative sei es, bis Ende kommenden Jahres zwei Milliarden Impfdosen zu verteilen. Es gibt Warnungen, dass die ärmeren Länder nicht genug Impfstoffe bekommen könnten. (Quelle: Tagesschau)

11:22 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut sieht keinen Druck bei Impfstoff-Zulassung
Das Paul-Ehrlich-Institut tritt Befürchtungen entgegen, dass die schnelle Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 zu Lasten der Qualität gehen könnte. Präsident Klaus Cichutek sagte der "tageszeitung", die zuständigen Experten hätten jahrzehntelange Erfahrung bei präventiven Humanimpfstoffen. "Wir haben bei Herstellung und Qualität von Covid-19-Impfstoffen exakt die gleiche Vorgehensweise wie bei anderen Humanimpfstoffen", fügte er hinzu. Das Paul-Ehrlich-Institut ist in Deutschland für Impfstoffe verantwortlich und überwacht ihre Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit. Die vergleichsweise schnelle Entwicklung eines Impfstoffes erklärte Cichutek unter anderem damit, dass bestimmte Untersuchungen, die sonst vorher stattfinden, jetzt parallel zu den klinischen Tests gemacht wurden. Bei den klinischen Prüfungen der Covid-19-Impfstoffe seien sogar mehr Probanden dabei als sonst üblich. Auch eine vorläufige Zulassung lege zugrunde, dass ein ausreichender Datensatz vorhanden ist. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit können damit beurteilt werden. Cichutek sagte: "Die Datenbasis wird sehr groß sein, es gibt ja zwischen 30.000 und 60.000 Probanden bei den Tests." Wenn 3.000 Menschen geimpft wurden, könnten seltene Risiken für Nebenwirkungen mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1.000 erkannt werden, sagte der PEI-Präsident. Druck durch politische Prozesse oder eine öffentliche Erwartungshaltung schloss Cichutek aus: "Die Auswertung ist rein wissenschaftlich und unterliegt keinem öffentlichen Einfluss." (Quelle: Tagesschau) 

11:07 Uhr: Krankenkasse warnt vor deutlich höheren Zusatzbeiträgen
Der Chef der Techniker Krankenkasse erwartet einen massiven Anstieg der Zusatzbeiträge. "2022 wird ein hartes Jahr für Kassen und Mitglieder. Ohne Gegensteuern durch den Staat droht eine Verdoppelung des Zusatzbeitrags", sagte TK-Chef Jens Baas der "Rheinischen Post". Dann fehlten voraussichtlich mehr als 16 Milliarden Euro und alle Reserven seien aufgebraucht. Die eigentlichen Behandlungskosten von Covid-19-Patienten seien für die Kassen finanzierbar, sagte Baas. Anders sehe es mit Kosten aus, die etwa durch Rettungsschirme entstehen. "Breit angelegte Corona-Tests, der Aufbau von Intensivbetten und der Kauf von Schutzausrüstung - das darf nicht einseitig bei den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen hängen bleiben." Zudem schwäche die Pandemie die Konjunktur, weswegen Beitragseinnahmen sänken. (Quelle: Tagesschau) 

10:46 Uhr: Polen will Einkaufszentren öffnen, Schulen bleiben zu
Polen lockert in der Vorweihnachtszeit die Schutzmaßnahmen für den Einzelhandel. Unter Einhaltung strengster Hygieneauflagen dürften Geschäfte in Einkaufszentren vom 28. November an wieder öffnen, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Am 4. und 17. Dezember soll es außerdem zwei verkaufsoffene Sonntage geben. Es gehe um die Rettung von Millionen von Arbeitsplätzen, sagte Morawiecki. Anfang November hatte die Regierung die Schließung aller Geschäfte in Einkaufszentren verfügt - Ausnahmen galten für Lebensmittelläden, Drogerien und Apotheken. Restaurants, Bars sowie Fitnessstudios und Kultureinrichtungen bleiben bis nach Weihnachten geschlossen. Der landesweite Fernunterricht an allen Schulen wird bis zu den Feiertagen verlängert. Außerdem werden die Winterferien, die bislang ähnlich wie in Deutschland regional unterschiedlich verteilt waren, landesweit einheitlich für die Zeit vom 4. bis 17. Januar angesetzt. Morawiecki appellierte an die Menschen, das Weihnachtsfest nur im engsten Familienkreis zu feiern und Reisen zu vermeiden. "Vor uns liegen 100 Tage der Solidarität", sagte der Regierungschef. Solange müssten die Bürger Disziplin zeigen und mit den Einschränkungen leben. Danach werde voraussichtlich der Impfstoff gegen das Virus verfügbar sein. (Quelle: Tagesschau) 

09:45 Uhr: Virologe Kekulé fordert Corona-Schnelltests zur privaten Nutzung
Der Virologe Alexander Kekulé hat die schnellstmögliche Zulassung von Corona-Antigentests für die private Nutzung gefordert. Die Schnelltests für jedermann könnten viel Freiheit und Sicherheit bringen, sagte Kekulé der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Apotheken sollten Schnelltests rezeptfrei verkaufen dürfen, wenn sichergestellt ist, dass ausreichend Tests für Pflegeheime verfügbar sind, die diese Tests für Besucher brauchen." Warnungen, bei Rachenabstrichen von Laien würden Tausende von Infizierten womöglich unentdeckt bleiben, bezeichnete Kekulé wörtlich als "Quatsch". Ein Abstrich sei so einfach wie Zähneputzen. "Methodisch ist das Pipifax". Er selbst müsse sich mehrfach pro Woche abstreichen lassen. "Meine Erfahrung: So gut, wie die Profis das machen, so gut können das meine Kinder auch." Falsche Ergebnisse gebe es selbst in Kinderarztpraxen, wenn Ärzte oder Fachpersonal den Kampf mit widerspenstigen Patienten aufgäben. "Da ist’s für alle einfacher, wenn es die Eltern selbst machen." Wer sich den Selbsttest nicht zutraue, "sollte sich in jeder Apotheke schnelltesten lassen können", sagte der Professor der Universität Halle-Wittenberg.
Er werde das Instrument in seiner Familie für ein unbekümmertes Weihnachtsfest einsetzen, kündigte Kekulé an: "Wir werden uns eine Woche vorher in eine freiwillige Quarantäne begeben und uns vor dem Fest selbst durchtesten. Ein negatives Ergebnis gibt für 24 Stunden eine hohe Sicherheit", berichtete der Virologe und Mikrobiologe. "Auch für kleinere Veranstaltungen muss das so schnell wie möglich zugelassen werden. Mit Antigentests für jedermann kann man sehr, sehr viele Situationen retten und viel mehr Normalität schaffen." (Quelle: Tagesschau) 

05:21 Uhr: Mehr als 22.000 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.964 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Im Vergleich zum Wert vor einer Woche wurden gut 500 Fälle mehr gemeldet - am vergangenen Samstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 22.461 gelegen. Der Höchststand war am Freitag mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 902.528 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 254 auf insgesamt 13.884. Das RKI schätzt, dass etwa 593.100 Menschen inzwischen genesen sind. Nachdem die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Oktober und Anfang November stark gestiegen war, war der Wert zuletzt vergleichsweise stabil. Einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen gibt es aber bislang nicht, obwohl seit Anfang November ein Teil-Lockdown in Deutschland gilt. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut jüngstem RKI-Lagebericht bei 1,05 (Vortag: 0,99). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ungefähr eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. (Quelle: Tagesschau) 

02:55 Uhr: Spahn bewertet Teil-Lockdown als Erfolg im Kampf gegen Pandemie
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Teil-Lockdown diesen Monat als einen Erfolg im Kampf gegen die Corona-Pandemie bewertet. "Der Wellenbrecher funktioniert doch", sagte Spahn im Streitgespräch der Zeitung "Die Welt" mit FDP-Chef Christian Lindner. "Das exponentielle Wachstum ist gebrochen", fügte Spahn mit Blick auf die Infektionszahlen hinzu. "Wir sind uns einig, dass das nicht reicht. Aber es ist gelungen - einmal mehr." Der Gesundheitsminister rechtfertigte, dass die Bundesregierung die Priorität auf die Senkung der Infektionszahlen lege. "Wir sind das Land mit einer der ältesten Bevölkerungen weltweit", hob Spahn hervor. "Wenn die Infektionszahlen steigen, steigt früher oder später auch der Behandlungsbedarf auf den Intensivstationen." Belgien, die Niederlande und Frankreich hätten Deutschland bereits erneut gebeten, Patienten aufzunehmen, weil ihre Intensivkapazitäten ausgeschöpft seien. "Ich will, dass wir die Welle brechen, bevor unnötig viel Leid in den Krankenhäusern entsteht", sagte Spahn. Bislang habe die Bundesregierung dabei mit vergleichsweise milden Maßnahmen gute Ergebnisse erreicht. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner warf der Regierung hingegen Strategielosigkeit vor: "Meine Befürchtung ist: Wir finden aus dem aktuellen November-Lockdown in diesem Jahr nicht wieder raus", sagte er der Zeitung. "Und falls wir ihn beenden, dann ist wenige Wochen später der nächste da. Das wäre eine Stop-and-Go-Politik, die enormen sozialen und wirtschaftlichen Schaden verursacht." (Quelle: Tagesschau) 

01:48 Uhr: Braun: Trotz Corona Weihnachtsfeiern ohne Großeltern nicht vorstellbar
Trotz seines Eintretens für Corona-Restriktionen setzt Kanzleramtschef Helge Braun darauf, dass in Deutschland das Weihnachtsfest im Familienkreis gefeiert werden kann. "Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die Großeltern an Weihnachten nicht mitfeiern", sagte Braun den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Dies setze aber "besondere Sorgfalt" voraus. "Wichtiger als die Anzahl der Menschen, die zusammenkommen, ist, dass man vorher seine Kontakte reduziert und darauf achtet, dass niemand Symptome hat." Die Maßgabe des Bundeskanzleramts, dass jede Familie privat nur noch mit einem Menschen aus einem weiteren Haushalt Kontakt haben solle, sei nicht als Verpflichtung zu sehen. "Es handelt sich nicht um eine Vorschrift, sondern um einen Verhaltenshinweis", sagte Braun. Dies sei "eine Art Winter-Knigge". Feiern, Treffen mit vielen Freunden und Reisen sollten derzeit vermieden werden. (Quelle: Tagesschau) 

Main-Tauber-Kreis

19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 22. Novbember) - Quarantäne in Pflegeheim ausgeweitet

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet, davon 19 am Samstag. Am Sonntag wurden keine Neuinfektionen gemeldet ­– es stehen allerdings noch alle Testergebnisse vom Freitag aus. Die am Samstag neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Ahorn, Boxberg, Creglingen, Freudenberg, Igersheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Werbach und Wertheim. Es handelt sich in 12 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1218.

Wie berichtet, sind mittlerweile 1013 Personen wieder genesen. Derzeit sind 192 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 4 (+1), Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 23, Boxberg: 4 (+3), Creglingen: 36 (+2), Freudenberg: 11 (+1), Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 3, Igersheim: 6 (+1), Königheim: 3, Külsheim: 6, Lauda-Königshofen: 17 (+2), Niederstetten: 10, Tauberbischofsheim: 23 (+2), Weikersheim: 5 (+2), Werbach: 3 (+1), Wertheim: 28 (+4) und Wittighausen: 4.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 92,9

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Sonntag, 22. November, auf 92,9. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (15. bis 21. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Pflegeheim in Boxberg vollständig unter Quarantäne

Nachdem dem Gesundheitsamt weitere positive Befunde aus dem Seniorenheim „Haus im Umpfertal“ in Boxberg übermittelt wurden, mussten am vergangenen Samstag die Quarantänemaßnahmen vorsorglich ausgeweitet werden. Nunmehr gilt für die komplette Einrichtung bis auf weiteres eine Quarantäne. Dies beinhaltet ein Besuchsverbot sowie einen Verlegungs- und Aufnahmestopp.
Weltweit

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

7-Tage-Inzidenz nun in zehn unterfränkischen Regionen über 100
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken ist laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 134,18 und damit seit dem Vortag (137,98) leicht gesunken. Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von 172,88 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.
Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 239,38 auf. Am Vortag war der Wert dort mit 220,42 erstmals über 200 gestiegen. Im Landkreis Miltenberg, wo der Wert am Vortag ebenfalls noch über 200 lag, ist die Inzidenz heute wieder auf 190,30 gesunken. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen acht weitere Regionen: Der Landkreis Schweinfurt mit 160,25 ebenso wie die Stadt Schweinfurt mit 142,25, der Landkreis Main-Spessart mit 159,32, der Landkreis Aschaffenburg mit 128,59 und der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 106,74. Im Landkreis Bad Kissingen mit 100,74, in der Stadt Würzburg mit 100,05 und im Landkreis Kitzingen mit 112,99 sind die Werte seit dem Vortag nun ebenfalls wieder über 100 gestiegen. Im Landkreis Würzburg bleibt der Wert mit 91,19 weiterhin unter 100 und am niedrigsten in Unterfranken. In der Stadt Aschaffenburg ist die Inzidenz seit dem Vortag von 133,8 auf 94,36 deutlich gesunken. (Quelle: BR) 

Getrübte Stimmung bei unterfränkischen Unternehmern
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen herrscht eine eingetrübte Stimmung bei unterfränkischen Unternehmen, sagt Sascha Genders, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt.Anhand einer Blitzumfrage wurde der aktuelle Stand während dem "Lockdown-Light" ermittelt. An der Befragung haben sich 103 Unternehmen beteiligt. Laut Genders, verursacht die Corona-Pandemie immer größere Probleme bei Unternehmern. Aktuelle Probleme seien beispielsweise die Störung des Betriebsablaufes, da unter anderem Mitarbeiter an Covid-19 erkranken.
"Darüber hinaus bereiten unterbrochene Lieferketten und Absatzwege oder die aktuellen Betriebsuntersagungen rund jedem Fünften Unternehmen Schwierigkeiten", sagt Genders. Sechs von zehn Unternehmen würden unter Nachfragerückgängen leiden. Bei der letzten Befragung haben dagegen 50 Prozent der Betriebe über Nachfragerückgänge berichtet und nur zwei von zehn Betrieben meldeten Betriebsstörungen aufgrund von erkrankten Mitarbeitern. Genders erklärt, dass das Ausmaß der Betroffenheit von der Branche abhängig wäre. "Während Gastronomie, Eventgewerbe und Hotellerie besonders stark betroffen seien, gelte für die IT-Branche eher das Gegenteil. Es gibt Gewinner und Verlierer", sagt Genders. Eine mögliche Verlängerung des Lockdowns bis Ende Dezember würde noch mehr Umsatzrückgänge verursachen, dass haben sieben von zehn Befragten angegeben. Insgesamt acht Prozent der Unternehmer befürchten eine Insolvenz. Sie hoffen auf die Optimierung der staatlichen Unterstützungsprogramme. Die Zugangsbedingungen wären eine Hürde. Am häufigsten würden die Unternehmer zwischen den möglichen Unterstützungsprogrammen auf Kurzarbeitergeld zurückgreifen. Auf eine Überbrückungshilfe II greifen 41 Prozent und auf Novemberhilfe 30 Prozent der Unternehmen.
(Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Polizei löst Feier am Lagerfeuer in Großheubach auf
Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden die Beamten am Vorabend auf ein Lagerfeuer und eine damit verbundene Feier am Main in Großheubach (Lkr. Miltenberg) aufmerksam gemacht. Insgesamt sieben Personen im Alter von 17 bis 19 Jahren hatten das Lagerfeuer entzündet und gemeinsam gefeiert. Die Polizei beendete die Feier und erstattete Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Studentenjobs brechen durch Beschränkungen weg
In Hessen gibt es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich weniger Studentenjobs als vor der Krise. Gerade in den für Studierenden wichtigen Branchen wie Gastronomie und Kultur fielen entsprechende Arbeitsplätze weg, erklärten Studentenwerke und Studierendenvertreter auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Eine Folge: "Unsere Sozialberatung verzeichnet in den letzten Monaten einen merklichen Anstieg von Studierenden, die sich Hilfe in Form von Beratung zu ihrer finanziellen Situation einholen", sagte Franziska Busch vom Studentenwerk Marburg. Wie viele Jobs mit Ausrichtung auf Studenten es in Hessen gibt, ist unklar. "Studentenjobs werden statistisch nicht erfasst", sagte eine Sprecherin der Agentur für Arbeit. (Quelle: Hessenschau) 

1.843 Neuinfektionen, 30 neue Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.843 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der in diesem Zeitraum registrierten Todesfälle ist weiterhin hoch: 30 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie nun 1.010 Todesfälle gemeldet.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 310,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgt weiterhin der Kreis Offenbach (265,6) vor dem Main-Kinzig-Kreis (247,8). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

1.188 positive Tests insgesamt, 155 Neuinfektionen in der vergangenen Woche
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen liegt aktuell bei 1.188 (Stand 20.11. 16:45 Uhr). Das sind 24 mehr als am Vortag. 870 Personen sind genesen, 16 mehr als zuletzt. Die Zahl der Verstorbenen ist mit 73 gleich geblieben. Der Infektionssaldo beträgt damit 245; das heißt, es gibt acht aktive Infektionsfälle mehr als am Vortag. Das Robert-Koch-Institut gibt die 7-Tage-Inzidenz mit 160,3 an (Stand 21.11., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen gab es 155 bestätigte Neuinfektionen, am meisten in der Unterzent mit 71 Fällen (Höchst 41, Breuberg 18, Lützelbach 12). In der Region Bad König/Brombachtal gab es 33 Fälle (Bad König 22, Brombachtal 11), in Erbach/Michelstadt 29 (Erbach 20, Michelstadt 9), in Mossautal/Oberzent 12 (Mossautal 2, Oberzent 10) und im Gersprenztal 10 (Reichelsheim 4, Brensbach 1, Fränkisch-Crumbach 5). In den Covid-Stationen des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis (GZO) in Erbach befinden sich 16 Patienten, davon sind zwei auf der Intensivstation. Bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. Neun weitere Personen werden in anderen Kliniken behandelt.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 455 Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz +++
Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es 37.561 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Damit stieg die Zahl der nachweislich Infizierten zum Freitag um 455 Fälle. 16.220 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert und damit 192 weniger als am Vortag. Fünf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 416. 20.925 Menschen gelten als genesen. (Quelle: SWR) 

Polizei löst mehrere Partys auf - Mann versteckt sich hinter Waschmaschine
Die Polizei hat in Mannheim und Heidelberg gleich mehrere Partys aufgelöst und mehrere Menschen wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln angezeigt. Am Freitagabend hatte es laut Polizei Hinweise auf eine größere Feier in Mannheim gegeben. Bei der Kontrolle trafen die Polizisten dann in einer knapp 50 Quadratmeter großen Wohnung auf 23 Menschen, die einen Geburtstag feierten. Das Fest wurde beendet, die Gastgeberin und deren Gäste erwartet eine Anzeige. Später erfuhren die Beamten von einer weiteren Party. "Die Gastgeberin gestand bereits an der Tür ihren Fehler ein und gewährte den Polizisten Zutritt in ihre Wohnung", steht im Polizeibericht. 15 Gäste, die sich in einem Zimmer verbarrikadiert hatten, kamen demnach schließlich heraus. Drei weitere versteckten sich auf dem Balkon und hinter einer Tür. Die Folge waren auch hier Anzeigen. Fast zeitgleich lösten Beamte in Heidelberg eine Party im Keller eines Mehrfamilienhauses auf. Als die Feiernden die Polizisten sahen, versuchten sie sich in verschiedenen Räumen zu verstecken. Eine Kontrolle des Kellers ergab, dass sich drei Frauen unter einem Wäscheständer und ein Mann hinter einer Waschmaschine versteckt hielten. Neben dem Gastgeber müssen auch hier die Gäste mit einer Anzeige rechnen. (Quelle: SWR) 

Erneut mehr als 2.000 Neuinfektionen
In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Landesgesundheitsamts (Stand 16 Uhr) 2.112 neue Coronavirus-Infektionen registriert worden (gesamt: 132.004). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um fünf auf nun 2.440 an. Nach wie vor unterschreitet keiner der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg den Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Den höchsten Wert erreicht derzeit der Stadtkreis Mannheim (243,4), gefolgt vom Kreis Tuttlingen (240,8) und dem Stadtkreis Heilbronn (232,2). Laut den aktuellen Daten der Behörde wurden darüber hinaus seit Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg 79 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 338 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt. (Quelle: SWR) 

+++ Demonstration gegen Corona-Regeln in Koblenz verboten +++
Eine für Sonntag angemeldete Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen darf nicht stattfinden. Nach Angaben der Stadt Koblenz hat das das Verwaltungsgericht bestätigt. Die Demonstration sei wegen der Bekämpfung der Corona-Pandemie aus epidemiologischer Sicht nicht vertretbar. Die Gruppe will nun nach SWR-Informationen einen Eilantrag beim Oberlandesgericht Koblenz stellen. Sollte die Demonstration weiterhin verboten bleiben, will die Gruppe demnach den geplanten Schweigemarsch als Spaziergang durchführen. (Quelle: SWR) 

Erste Standorte für Impfzentren in Baden-Württemberg bekannt
Die ersten Standorte für die von der Landesregierung geplanten großen Corona-Impfzentren in Baden-Württemberg sind bekannt. Es stehe fest, dass sie in den Messen in Ulm, Freiburg und Offenburg (Ortenaukreis) errichtet werden, sagte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen" (Samstag). Die Verhandlungen mit den Kommunen über weitere Standorte stünden vor dem Abschluss. Bund und Länder teilten sich die Kosten für den Betrieb, so Lucha. Der Bund besorge den Impfstoff und übernehme die Kosten hierfür. Das Land will bis zum 15. Dezember in jedem der vier Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen zwei zentrale Impfzentren errichten. (Quelle: SWR) 

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+++Meldungen 20. November 2020+++

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14:46 Uhr: Schweden verzeichnet Rekordwert bei Neuinfektionen
Schweden hat mit 7240 Neuinfektionen binnen eines Tages einen Rekord gemeldet. Die bis dato höchste Zahl an neuen Infektionen war Anfang des Monats mit 5990 verzeichnet worden. Den Daten des Gesundheitsamts zufolge stieg die Zahl der Todesfälle um 66 auf insgesamt 6406. Schweden hat in der Pandemie eine lockerere Strategie verfolgt als andere Länder. Im Vergleich zu den nordischen Nachbarn ist die Todesrate im Verhältnis zur Einwohnerzahl in Schweden um einiges höher, im Vergleich zu größeren europäischen Ländern aber niedriger. (Quelle: Tagesschau) 

13:04 Uhr: 
Medien: Länder wollen über Verlängerung des Teil-Lockdowns sprechen
Bei den Abstimmungen der Bundesländer auf ein gemeinsames Vorgehen in der Corona-Pandemie soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge unter anderem über eine Verlängerung des Teil-Lockdowns diskutiert werden. Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" und des "Tagesspiegel" gibt es Überlegungen, den seit Anfang November und zunächst bis Ende des Monats begrenzten Teil-Lockdown bis mindestens kurz vor Weihnachten zu verlängern. Am Mittwoch wollen die Länderchefs zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise entscheiden. Für Montag wird erwartet, dass die Ländervertreter über einen gemeinsamen Vorschlag beraten.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll bei den Beratungen der Länder auch über mögliche weitere Corona-Maßnahmen an den Schulen gesprochen werden. Den Zeitungen zufolge ist daran gedacht, an Oberstufen und Berufsschulen den sogenannten Präsenzunterricht einzuschränken. Schülerinnen und Schüler würden dann wie vor den Sommerferien wieder von zu Hause aus verstärkt digital lernen. (Quelle: Tagesschau) 

12:42 Uhr: Bundesregierung hält Corona-Infektionszahlen noch für viel zu hoch
Die Bundesregierung macht den Bürgern wenig Hoffnung auf eine rasche Lockerung der Corona-bedingten Beschränkungen. Bislang seien die Infektionszahlen noch nicht auf ein niedrigeres Niveau gebracht worden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Bundespressekonferenz in Berlin. "Wir haben im Grunde nur den ersten Schritt bisher geschafft, also den starken, steilen, exponentiellen Anstieg zu stoppen und eine Stabilisierung zu erreichen." Die Zahlen seien aber noch "weit, weit zu hoch", sagte Seibert. "Die Zahlen müssen stabil auf ein deutlich niedrigeres Niveau sinken."
Seibert erinnerte daran, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Montag "mehr gewünscht hätte". Nun werde es am Mittwoch weitere Beratungen geben. Man müsse jetzt die pandemische Entwicklung genau betrachten, "um dann zu sehen, welche Schlüsse daraus zu ziehen sind". (Quelle: Tagesschau) 

10:59 Uhr: Maskenpflicht im Bundestag gilt auch für Mitarbeiter der AfD-Fraktion
Die Maskenpflicht im Bundestag gilt auch für Mitarbeiter der AfD-Fraktion. Die zum 5. Oktober von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble angeordnete Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Parlamentsgebäuden sei rechtens, entschied das Berliner Verwaltungsgericht in einem heute veröffentlichten Urteil. Es wies mit der Entscheidung eine Beschwerde von neun Mitarbeitern der AfD-Bundestagsfraktion ab. In seiner Entscheidung verwies das Gericht auf das Hausrecht des Bundestagspräsidenten. Dieser habe "die Befugnis für den Erlass hausrechtlicher Maßnahmen". Bei der Anordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes handele es sich um eine solche Maßnahme. Diese verfolge das Ziel, "den von der Pandemielage ausgehenden Gefahren für die Funktionsfähigkeit des Deutschen Bundestages zu begegnen". (Quelle: Tagesschau) 

08:57 Uhr: Polizeipräsidentin warnt vor Brutalität der Corona-Demonstranten
Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik warnt vor einer zunehmenden Brutalität der Corona-Demonstranten. "Wir sind vom ganz bunten Publikum weggekommen und haben es zunehmend mit einem Spektrum von Menschen zu tun, die unser System generell ablehnen und bereit sind, dafür extreme Gewalt anzuwenden", sagte Slowik dem "Tagesspiegel". Das Potenzial und die Brutalität der Gewalt bei den Protesten von Corona-Leugnern und -Skeptikern am Mittwoch im Berliner Regierungsviertel sei immens gewesen. "Einzelne Stimmen haben mir gesagt, sowas haben wir in Berlin seit Jahrzehnten nicht erlebt", sagte Slowik. Die Polizei habe feststellen müssen, dass die auf Kommunikation fokussierte Strategie bei den Corona-Demonstranten nicht trage. "Wir haben die Besonderheit, dass Tausende Menschen gleichzeitig die Regeln verletzen", sagte die Polizeipräsidentin. Die Polizei setzte daraufhin Wasserwerfer ein. Bei den Demonstrationen rund um den Reichstag und am Brandenburger Tor wurden laut Polizei 77 Einsatzkräfte verletzt, darunter drei Beamte schwer. Laut einem Lagebericht der Behörde wurden die Polizisten massiv angegriffen. Es soll versucht worden sein, den Polizisten die Helme vom Kopf zu zerren. (Quelle: Tagesschau) 

05:23 Uhr: RKI meldet neuen Höchststand an Neuinfektionen in Deutschland
Die Zahl der täglich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat einen neuen Rekordstand erreicht. Das Robert Koch-Institut meldete am Morgen 23.648 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das waren mehr als tausend Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg den Angaben zufolge um 260 auf insgesamt 13.630. Insgesamt wurden seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland laut den jüngsten Zahlen des RKI 879.564 Infektionen registriert. Die Zahl der Genesenen liegt bei etwa 579.100.
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 465, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 1599 Personen. Derzeit werden 15 Personen stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. 23 Menschen sind inzwischen verstorben, 1111 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 902 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 38 Neuinfektionen. 

Kripo ermittelt gegen Pflegeheim in Großwallstadt
Im Pflegeheim "Haus Theresa" in Großwallstadt im Landkreis Miltenberg gab es einen Corona-Ausbruch: Insgesamt 37 von 39 Bewohnern haben sich infiziert. Wie die Polizei mitteilt, ermittelt nun die Kripo wegen möglichweise unzureichenden Hygienemaßnahmen gegen die Betreiber. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg bestätigt auf Anfrage die Ermittlungen gegen das Pflegeheim, will zunächst allerdings noch nicht Stellung zu dem Fall nehmen. Anzeige hatte das Gesundheitsamt Miltenberg erstattet. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Drei Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
Laut Landratsamt in Karlstadt hat es im Landkreis Main-Spessart in Folge des Coronavirus drei weitere Todesfälle gegeben. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-2 Verstorbenen liegt nun bei 14. Aktuell sind im Landkreis 241 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 18 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 807 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
An der Staatliche Realschule Marktheidenfeld befindet sich eine Klasse bis 30. November in Quarantäne, nachdem eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde. An der Theodosius-Florentini-Schule Gemünden befindet sich eine weitere Klasse bis 27. November in Quarantäne, nachdem eine Person positiv getestet wurde. Bei der Folgetestung am Kreisseniorenzentrum Gemünden wurden elf Personen positiv getestet. Die Bewohner des betreffenden Wohnbereichs sind weiterhin isoliert. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Main-Taunus-Kreis führ Maskenpflicht für Seniorenheime ein
Der Main-Taunus-Kreis hat eine Maskenpflicht für Senioren- und Pfelgeheime erlassen, wie er am Freitag mitteilte. Demnach müssen Personal und Besucher ab Montag medizinische Masken (FFP1 bis 3) tragen. Personal und Besucher werden zudem vor jedem Betreten gefragt, ob sie mit Corona infiziert sind oder Anzeichen dafür haben.
In diesem Zuge hat der Kreis auch weitere Besuchsbeschränkungen eingeführt. So darf jeder Bewohner oder jede Bewohnerin maximal drei Besuche pro Woche empfangen, die nicht länger als eine Stunde dauern dürfen. Ausnahme ist die Begleitung Sterbender. (Quelle: Hessenschau)

Rekordwert bei Neuinfektionen, 19 Todesfälle
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Hessen einen neuen Tageshöchststand erreicht: 2.325. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden zudem 19 Todesfälle gemeldet. Damit sind insgesamt 980 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen liegt nun bei 72.525, davon gelten rund 45.000 Menschen als genesen.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist mit 314,7 weiterhin die Stadt Offenbach auf. Dahinter folgen der Kreis Offenbach (272,1), der Rheingau-Taunus-Kreis (220,1) und die Stadt Frankfurt (215,2). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 1.039 neue Infektionen am Freitag +++
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz ist am Freitag erneut angestiegen. Das Gesundheitsministerium in Mainz teilte mit, es habe 1.039 laborbestätigte Neuinfektionen gegeben. Am Donnerstag waren es noch 1.024 gewesen. Seit Beginn der Pandemie hat es damit 37.106 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger in Rheinland-Pfalz gegeben. 16.412 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 20.283 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, stieg gegenüber Donnerstag um neun auf 411. (Quelle: SWR) 

+++ Kinos verkaufen Popcorn trotz Schließung +++
Angesichts der Schließung im coronabedingten Teil-Lockdown haben sich einige Kinos in Rheinland-Pfalz eine kreative Kundenbindung ausgedacht: Sie verkaufen weiterhin Popcorn und Nachos. Der Chef des Odeon-Apollo-Kinocenters in Koblenz, Christian Klein, sagte, Ziel sei es, "als Kino in den Köpfen der Leute zu bleiben". Das Odeon-Apollo liefert am Wochenende Popcorn per E-Bike aus und verkauft es von Mittwoch bis Sonntag abends vor Ort. Das Bali Kino im rheinhessischen Alzey bietet seinen knusprigen Snack nach eigenen Angaben in einer Tankstelle an. Im Kino in Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis sollte es nach eigenen Angaben an diesem Wochenende mit dem Verkauf von Nachos und Popcorn losgehen. Die Kinoschließung stellt viele Betreiber vor finanzielle Schwierigkeiten. Außerdem verschieben sich wegen der Kinoschließung momentan auch einige Filme. (Quelle: SWR) 

+++ Kaiserslautern verbietet "Querdenker"-Demo am Samstag +++
Die Stadt Kaiserslautern hat eine für morgen geplante "Querdenker"-Demo untersagt. Nach Angaben der Verwaltung ist nicht damit zu rechnen, dass sich die rund 1.000 Teilnehmer an die Auflagen halten. Das Gesundheitsamt geht von einem erheblichen Ansteckungsrisiko aus. Der Verein "Querdenken Kaiserslautern" hatte bereits im Vorfeld deutlich gemacht, sich nicht an die Hygieneauflagen halten zu wollen. Die Polizei verweist außerdem auf die Demo in Berlin, bei der Einsatzkräfte teilweise massiv angegriffen wurden. Das Präsidium rechnet daher auch in Kaiserslautern konkret mit Zuwiderhandlungen. (Quelle: SWR) 

SLK-Kliniken Heilbronn am Limit
In den SLK-Kliniken Heilbronn steigen die Corona-Patientenzahlen. Schon jetzt ist das Krankenhaus mit seinen Kapazitäten an der Grenze. Gab es im Frühjahr noch einen plötzlichen Anstieg an Corona-Patienten, steigen die Zahlen nun kontinuierlich, so die Geschäftsleitung. (Quelle: SWR) 

41 Anzeigen nach "Querdenken"-Demo in Karlsruhe
Im Rahmen einer Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen ist es vor dem Karlsruher Schloss gestern Nachmittag zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Kundgebungsteilnehmern gekommen. Zwei Einsatzkräfte wurden dabei nach Polizeiangaben leicht verletzt. Die Beamten sprachen demnach viele Platzverweise aus, weil sich Corona-Kritiker unerlaubterweise versammelten, ohne Sicherheitsvorgaben zu beachten. Insgesamt seien 41 Anzeigen erstattet worden. Auch nachdem die Polizei die Kundgebung aufgelöst hatte, kehrten etwa 150 Demonstranten vor das Bundesverfassungsgericht zurück. Die Ansammlung wurde von der Polizei zerstreut, ebenso wie eine spontane Protestversammlung vor dem Polizeirevier am Karlsruher Marktplatz. An der Kundgebung der Corona-Kritiker vor dem Schloss hatten den Angaben zufolge rund 500 Menschen teilgenommen. Rund 70 Menschen hatten sich an einer Gegendemonstration beteiligt.

+++Meldungen 19. November 2020+++

Weltweit

12:42 Uhr: Union und SPD beantragen Aktuelle Stunde zu Störaktionen im Bundestag
Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD haben für Freitag eine Aktuelle Stunde zu den Störaktionen von Corona-Leugnern im Bundestag beantragt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, sagte kurz vor einer Ältestenratssitzung zu dem Thema, bei den Vorfällen in und um die Sitzung am Vortag im Bundestag habe die AfD "erneut ihre anti-demokratische Fratze gezeigt". Er betonte: "Corona-Leugner in den Reichstag zu schleusen, die Abgeordnete und Mitarbeiter bedrängen, erinnert an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte." Die Geschehnisse rund um die Abstimmungen über das Infektionsschutzgesetz werden derzeit von der Bundestagspolizei geprüft. (Quelle: Tagesschau) 

12:10 Uhr: Berliner Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen gegen Attila Hildmann
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Ermittlungen gegen den in der Corona-Krise als Verschwörungstheoretiker auftretenden Vegan-Koch Attila Hildmann übernommen. Zuvor hatten sich an Hildmanns Wohnort Brandenburg seit Monaten Anzeigen angesammelt, ohne dass Anklage erhoben wurde. Laut Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" sind bereits 60 Bände Akten sowie weitere 33 Fallakten aus Brandenburg in Berlin eingetroffen. Die Berliner Justiz will alle Anzeigen, die deutschlandweit gegen Hildmann eingehen, von nun an zentral an sich ziehen. (Quelle: Tagesschau) 

10:58 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut wirft Impfgegnern unbegründete Angstmache vor
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) wirft Impfstoff-Gegnern Angstmache vor. "Warnungen vor Erbgutschäden sind falsch und verursachen unbegründete Ängste", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Befürchtungen, die neuen mRNA-Impfstoffe könnten das Erbmaterial des Menschen verändern, "entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand", so Cichutek. Auch Angaben von Impf-Skeptikern, es gebe noch keinerlei humanmedizinische Erfahrungswerte mit Gen-Impfstoffen, widersprach der PEI-Präsident. "Es gibt schon Erfahrungen mit mRNA-Impfstoffen beim Menschen im Rahmen klinischer Prüfungen, etwa mit einem therapeutischen Tumorimpfstoff. Dabei haben sich keine besorgniserregenden Nebenwirkungen gezeigt. Auch bei umfangreichen Tierversuchen mit mRNA-Impfstoffen gab es keine Hinweise auf schwere Nebenwirkungen oder Schäden." Um in die menschliche Erbinformation (DNA) eingebaut zu werden, müsste die RNA aus dem Impfstoff zudem "zurückgeschrieben" werden, sagte Cichutek. "Dazu wären zwei Enzyme notwendig, die normale menschliche Zellen nicht haben." (Quelle: Tagesschau) 

10:13 Ihr: RKI-Präsident: Lage weiterhin "sehr ernst"
Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, bezeichnet die Lage als "weiterhin sehr ernst". Das Infektionsgeschehen scheine sich zwar zu stabilisieren, "die Zahlen steigen nicht weiter, das ist eine gute Nachricht", sagt Wieler in Berlin. "Wir wissen aber nicht, ob das eine Trendwende ist, das müssen wir noch abwarten." Zudem steige die Zahl der Intensivpatienten, und auch die Zahl der Todesfälle sei weiterhin "sehr hoch".

08:59 Uhr: UKE-Intensivmediziner warnt vor dritter Corona-Welle
Der Direktor der Intensivmedizin am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE), Stefan Kluge, warnt schon jetzt vor einer dritten Corona-Welle. "Wir werden einen Jojo-Effekt sehen, wenn die Zahlen jetzt runtergehen und es nach und nach Lockerungen gibt. Ich befürchte, dass die Menschen dann wieder leichtsinniger werden", sagte der Mediziner im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt". Im Sommer habe es lange gedauert, bis die Zahlen wieder angestiegen seien. "Aber im Winter halten sich die Menschen angesichts der Temperaturen viel mehr drinnen auf. Ich habe die Sorge, dass dann die dritte Welle kommt - davon müssen wir eigentlich ausgehen." Es sei deshalb nun wichtig, dass sich alle über Monate disziplinieren, auch wenn es schwer falle. (Quelle: Tagesschau) 

07:46 Uhr: Fast 90 Corona-Infektionen im Bundestag
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Bundestag bis Mitte November insgesamt 89 Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 gezählt worden. Das geht aus einer Antwort der Bundestagsverwaltung auf eine Anfrage der Funke Mediengruppe hervor. Darunter sind demnach 15 Abgeordnete, der Rest sind überwiegend Mitarbeiter und Verwaltungsangestellte. In lediglich neun Fällen handelt es sich laut dem Bericht um Mitarbeiter von Fremdfirmen, etwa für Reinigung, Fahrdienst, Handwerker oder andere Dienstleister. Insgesamt sind demnach rund 10.000 Menschen im Bundestag tätig, Dienstleister eingerechnet. Im Vergleich zur Gesamtzahl falle die Infektionsrate damit relativ gering aus. Unklar ist zudem, wo sich die Betroffenen infiziert haben - innerhalb oder außerhalb des Parlaments. (Quelle: Tagesschau) 

06:06 Uhr: 22.609 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 22.609 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind gut 5000 Fälle mehr als am Mittwoch (17.561), wie aus Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht. Im Vergleich zum Wert von vor einer Woche wurden etwas mehr Fälle gemeldet. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 21.866 gelegen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 855.916 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 251 auf insgesamt 13.370. Das RKI schätzt, dass rund 562.700 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

04:54 Uhr: Verbot von Silvester-Feuerwerk gefordert
Wegen der Corona-Pandemie mehren sich die Forderungen, Silvester-Böller in diesem Jahr zu verbieten. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer sagte der "Bild"-Zeitung, dass dieses Jahr "Silvester-Böllerei und Feuerwerk verboten werden" müssten. Wegen der aufgeheizten Stimmung im Land sei es zu gefährlich, wenn Leute mit Sprengstoff durch die Straßen liefen. Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) verwies in der Zeitung auf die "Party-Hochburgen", in denen es am Halloween-Wochenende ruhig gewesen sei. "Ich wünsche mir, dass das auch Silvester wieder so sein wird", sagte der CDU-Politiker. Die Entscheidung über ein Feuerwerksverbot zu Silvester liege aber bei den Kommunen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

36 Neuinfektionen im Raum Würzburg
In Stadt und Landkreis Würzburg haben sich 36 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Mit diesen Neuinfektionen steigt die Zahl der bisher bekannt gewordenen Corona-Fälle laut Landratsamt auf 3.100. Davon entfallen 1.578 auf die Stadt und 1.522 auf den Landkreis Würzburg. 2.635 Patienten sind mittlerweile wieder gesund. Aktuell sind 390 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 75 Personen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Derzeit sind 2.133 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Angaben des Landratsamtes für die Stadt Würzburg 97,71 und für den Landkreis 93,04. (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

Einzelhandel soll vor Weihnachten sonntags öffnen dürfen
Mit verkaufsoffenen Sonntagen in der Adventszeit wollen die Industrie- und Handelskammern den hessischen Einzelhandel vor corona-bedingten Einbußen schützen. "Verkaufsoffene Sonntage können dabei helfen, die Kundenströme besser zu verteilen und die Umsätze zu stabilisieren", sagte der Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Robert Lippmann, am Donnerstag in Wiesbaden. Das Weihnachtsgeschäft sei für viele Händler überlebenswichtig, werde aber durch die geringe Kauflaune sowie die geschlossene Gastronomie belastet. Zudem werde die tatsächliche Kundenzahl durch die 10-Quadratmeter-Regel beschränkt, so dass die Händler mehr Zeit benötigten. Rechtliche Hindernisse könnten mit Hilfe der Corona-Verordnung gelöst werden. (Quelle: Hessenschau) 

Darmstadt: Masken-Verweigerer festgenommen
In Darmstadt ist am Mittwoch ein besonders renitenter Masken-Verweigerer festgenommen worden. Wie die Polizei berichtet, zeigte sich der 41-Jährige bei einer Kontrolle in der Fußgängerzone äußerst aggressiv und wehrte sich mit Tritten und Spuck-Attacken gegen die Aufforderung der Beamten, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Ein Beamter wurde dabei im Gesicht und auf der Jacke getroffen. Der Mann wurde daraufhin festgenommen und auf die Wache gebracht, die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (Quelle: Hessenschau) 

Frankfurt verbietet Kundgebung von Corona-Leugnern
Die Stadt Frankfurt hat die für Donnerstag geplante Kundgebung "Corona-Info-Tour" auf dem Paulsplatz verboten. Da die Veranstalter bereits bei Kundgebungen in anderen Städten das Einhalten von Mindestabständen und das Tragen von Masken nicht beachtet hätten, sieht die Stadt eine Gefährdung für Teilnehmende, Dritte und Einsatzkräfte.
Weitere Grundlage der Entscheidung seien die Erfahrungen aus der Querdenken69-Demo vom vergangenen Samstag, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. "Dieses Verbot ist die logische Konsequenz aus dem Verhalten bei diesen Versammlungen. Es ist nicht akzeptabel, die Gesundheit anderer unter dem Deckmantel der eigenen Freiheit zu gefährden", sagte Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU). Die "Corona-Info-Tour" ist eine bundesweite Versammlungssreihe aus dem Umfeld der Querdenken-Bewegung. (Quelle: Hessenschau) 

2.130 Neuinfektionen, 26 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden stark um 2.130 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum wurden 26 Todesfälle gemeldet. Damit sind insgesamt 961 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen liegt nun bei 70.200, davon gelten rund 43.400 Menschen als genesen.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist mit 316,2 weiterhin die Stadt Offenbach auf. Dahinter folgen der Kreis Offenbach (264,2), der Main-Kinzig-Kreis (222,3) und der Kreis Groß-Gerau (207,8). In Frankfurt ist der Wert auf 178,2 gefallen. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Testzentrum am Stuttgarter Flughafen weiter in Betrieb
Das Testzentrum am Stuttgarter Flughafen wird laut Landesregierung weiterhin in Betrieb bleiben. Das Testangebot soll sich allerdings vor allem an Berufspendler und an Reiserückkehrer richten, die einer Tätigkeit für die Aufrechterhaltung bestimmter Bereiche nachgehen - etwa im Gesundheitswesen, in der Pflege, im öffentlichen Dienst oder bei der Polizei. (Quelle: SWR) 

Land bereitet sich auf Impfung der Bevölkerung vor
Das Land Baden-Württemberg bereitet sich auf die Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus vor. In jedem Regierungsbezirk sollen zunächst ein bis zwei Impfzentren eingerichtet werden, in denen am Tag ca. 1.500 Impfungen durchgeführt werden können. Das teilte die Lenkungsgruppe "Sars-Cov-2" der Landesregierung heute mit. In einem zweiten Schritt soll es demnach ein Impfzentrum in jedem Landkreis geben. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, soll die Impfung auch regulär in den Arztpraxen möglich sein. Weiter wird es der Strategie zufolge mobile Impfteams geben, beispielsweise für Pflegeheime. Generell sollen Menschen aus Risikogruppen sowie Personal des Gesundheitswesens zuerst die Möglichkeit bekommen, geimpft zu werden. (Quelle: SWR) 

Baden-Württemberger werden im Teil-Lockdown zu Entrümplern
In Baden-Württemberg nutzen viele Menschen die Corona-Einschränkungen erneut, um auszumisten. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur verzeichnen einige Wertstoff- und Recyclinghöfe im Land gerade starken Zulauf, zum Beispiel in Stuttgart und Freiburg. Weil offenbar auch viele sperrige Gegenstände aussortiert werden, kann es mancherorts demnach länger dauern, bis Sperrmüll abgeholt wird.
(Quelle: SWR) 

++++Meldungen 18. November+++


Weltweit

18:36 Uhr: Ethikratsvorsitzende mahnt klare Kommunikation zu Impfungen an
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, hält in der Corona-Pandemie eine klare und respektvolle Kommunikation über mögliche Impfungen für entscheidend, um in der Bevölkerung Akzeptanz zu schaffen. Es müsse Vertrauen aufgebaut werden, Bedenken müssten erkannt und es müsse darauf reagiert werden, sagte sie bei einer öffentlichen Online-Veranstaltung der Reihe "Forum Bioethik". Laut einem vor eineinhalb Wochen vorgestellten Positionspapier der Ständigen Impfkommission, des Ethikrats und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sollten ältere und vorerkrankte Menschen zuerst geimpft werden, ebenso wie Beschäftigte im Gesundheitssektor und Personen mit wichtigen gesellschaftlichen Funktionen wie Lehrerinnen und Lehrer oder Sicherheitskräfte. Buyx betonte, klar sei, dass der Vertrieb des Impfstoffs nicht nach Marktregeln erfolgen solle. Der entscheidende Faktor werde also nicht sein, wer am meisten bezahlen könne oder welchen Versicherungsstatus jemand habe. (Quelle: Tagesschau) 

16:35 Uhr: Gastrobranche: Warten weiter auf Novemberhilfen
Vertreter der Gastronomiebranchen haben sich in einem "Brandbrief" an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder gewandt. Die Chefs von 40 Betrieben kritisierten, dass bislang von den in Aussicht gestellten Hilfen während des Teil-Shutdowns im November noch nichts angekommen sei. Durch bürokratisches Klein-Klein werde die Auszahlung immer weiter verzögert, hieß es in dem Schreiben. Zugleich befürchten die Gastronomen, dass die Beschränkungen auch über den November hinaus aufrechterhalten werden. "Auch für alle kommenden Zeiten eines Lockdowns muss die Gastronomie entschädigt werden", forderten sie. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Vertreter der Café- und Restaurantketten L'Osteria, Hans im Glück, und Coffee Fellows. Auch der Koch Tim Mälzer und Privatbrauerei Gaffel Becker waren dabei. Die Bundesregierung hat Zuschüsse etwa für Gastronomiebetriebe sowie Solo-Selbstständige wie Künstler zugesagt, die seit Anfang November von den behördlich angeordneten Schließungen im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Firmen sollen erste Gelder ab Ende des Monats ausgezahlt bekommen. Geschehen soll das nach Angaben der Bundesregierung in Form von Abschlagszahlungen. (Quelle: Tagesschau) 

10:07 Uhr: Grünen-Politikerinnen fürchten Übergriffe auf Bundestagsabgeordnete
Politikerinnen der Grünen sind in Sorge über eine wachsende Aggressivität von Gegnern der aktuellen Corona-Politik. "Eine lebhafte, kritische Debatte über die Corona-Maßnahmen ist richtig und wichtig und das Demonstrationsrecht ein hohes Gut", sagte Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Jedoch sei die Aggressivität, mit der dazu aufgerufen werde, die Abgeordneten in ihrer freien Mandatsausübung und sogar ihre Mitarbeiter zu behindern oder einzuschüchtern, "zutiefst besorgniserregend und nicht akzeptabel". Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte der "Rheinischen Post", Kritik und Widerspruch gegen Gesetze seien legitim. "Eine Grenze ist überschritten, wenn Abgeordnete in ihrer freien Mandatsausübung behindert oder eingeschüchtert werden sollen." Sie finde es "perfide, wie insbesondere rechte Gruppen Verschwörungstheorien verbreiten und hetzen". Wie zuvor schon andere Bundestagsabgeordnete berichtete Göring-Eckardt von massenhaft eintreffenden E-Mails, die sich gegen die Reform des Infektionsschutzgesetzes richten, über die der Bundestag heute Mittag abstimmt. (Quelle: Tagesschau) 

07:45 Uhr: Paul Ehrlich-Institut hält Impfstoff-Risiken für gering
Das für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Paul Ehrlich-Institut sieht keine Anzeichen für bedeutende Nebenwirkungen der vielversprechendsten Corona-Impfstoffkandidaten. "Alle Daten, die wir gesehen haben hinsichtlich der Sicherheit der Impfstoffprodukte, die entwickelt werden, in den klinischen Prüfungen, die bisher gelaufen sind, lassen bislang nicht darauf schließen, dass solche Risiken vorhanden sind", sagte der Präsident des bundeseigenen Instituts, Klaus Cichutek, im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. In den Phase-3-Studien seien mehr als 10.000 Probanden mit jeweils demselben Präparat geimpft worden, so dass selbst Nebenwirkungen, die mit geringer Häufigkeit auftreten, gut zu erkennen seien.
Cichutek wies zugleich die Behauptung von Impfstoff-Gegnern zurück, sogenannte mRNA-Impfstoffe wie jene der Pharmafirmen Moderna und Biontech veränderten das Erbgut: "Die wissenschaftliche Datenlage besagt ganz klar, dass eine Veränderung des Erbguts von Körperzellen nicht vorkommen kann." Auch auf die Verursachung von Autoimmunkrankheiten gebe es keinerlei Hinweise. Sollte eines der in Entwicklung befindlichen Vakzine zugelassen werden, so geschehe dies wahrscheinlich unter Auflagen, sagte Cichutek. Das Paul Ehrlich-Institut werde Wert darauf legen, dass eine Nachverfolgung der geimpften Probanden für längere Zeit erfolgt. (Quelle: Tagesschau) 

05:31 Uhr: RKI: 17.561 Neuinfektionen und 305 weitere Todesfälle
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 17.561 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen steigt demnach auf 833.307. Den Daten zufolge starben 305 weitere Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 13.119. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Corona-Inzidenzzahlen in Unterfranken leicht gestiegen
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenzrate in Unterfranken leicht gestiegen: von 128,41 auf 130,23. Die Gesundheitsämter in Unterfranken haben seit Dienstag 329 weitere Infektionsfälle gemeldet.
Den höchsten Inzidenz-Wert im Regierungsbezirk weist mit 217,49 der Landkreis Miltenberg auf, die einzige Region über der 200er-Marke. Den nächstniedrigeren Wert weist der Landkreis Haßberge auf (193,16), gefolgt vom Landkreis Aschaffenburg (145,24), der Stadt Schweinfurt (140,38). Ebenfalls im dunkelroten Bereich mit Werten über der 100er-Marke liegen der Landkreis Schweinfurt (136,86), die Stadt Aschaffenburg (125,35), der Landkreis Main-Spessart (119,69), der Landkreis Rhön-Grabfeld (113,02), die Stadt Würzburg (104,74) und der Landkreis Würzburg (102,89).
Nur zwei Regionen im Regierungsbezirk liegen im roten Bereich: der Landkreis Bad Kissingen (88,15) und der Landkreis Kitzingen (71,31). (Quelle: BR) 

Test von 270 Personen im Karlstadter Seniorenheim
Im Seniorenheim der Otto-und-Anna-Heroldstiftung in Karlstadt läuft eine Reihentestung, weil in einem Wohnbereich Corona-Fälle aufgetreten sind. Dort sind nun alle Bewohner isoliert. Heute werden alle 133 Bewohner und die Mitarbeiter der Einrichtung getestet – insgesamt werden es 270 Personen sein. Für die Untersuchung sind vor dem Gebäude im Parkplatzbereich Zelte aufgestellt worden.
Wer von den Bewohnern kann, kommt per Fuß und mit Rollator. Viele Bewohner werden aber auch von den Mitarbeitern mit dem Rollstuhl zum Abstrich gefahren. Die Testung führt eine mobile Einheit der Regierung von Unterfranken durch. Vier Stunden sind dafür angesetzt. Einrichtungsleiterin Elfriede Roth beteuert, dass jeder in der Einrichtung sein Bestes gibt, um die Bewohner und die Kollegen zu schützen.
Im Seniorenheim waren vergangene Woche zwei Bewohner positiv gestestet und fünf wurden systomatisch isoliert. Bei der Reihentestung am Freitag im betroffenen Wohnbereich wurden 19 weitere Personen positiv getestet. Ein Besuchsverbot für die komplette Einrichtung wurde beschlossen. (Quelle: BR) 

Verleihung Würzburger Start-Up-Preis ohne Publikum
Zum fünften Mal verleiht die Initiative "Gründen@Würzburg" gemeinsam mit den Würzburger Wirtschaftsjunioren den Würzburger Start-Up-Preis. Wegen Corona findet das Event nicht mit Publikum statt wie sonst. Stattdessen überträgt der regionale Fernsehsender TV Mainfranken die Verleihung an diesem Mittwoch live. Nominiert sind insgesamt sechs Würzburger Start Ups in zwei Kategorien: Den 'Global Hero' vergibt die Initiative für "innovative, skalierbare Geschäftsmodelle, mit dem Potenzial, überregional erfolgreich durchzustarten." Den 'Local Hero' für innovative, regional aktive Gründungsideen, so die Initiative zur Veranstaltung. Den beiden Gewinnern winken 3.000 Euro und der Titel "Bestes Start-Up 2020". In der ersten Kategorie sind nominiert Level3, ein Dienstleister im Bereich Künstliche Intelligenz, youngfamily.de, eine Website für junge Eltern, und Cineamo, die eine App entwickelt haben, um Kinosäle abseits vom laufenden Programm zur Nutzung anzubieten. In der Kategorie 'Local Hero' treten die Radboten an, ein Fahrradkurier-Unternehmen, der Darum-Verlag, ein Verlag für Kinderbücher, und safeteegolf, die Golf-Caps mit Sicherheits-Inlays herstellen.
Alle Nominierten haben in der Sendung drei Minuten Zeit, um ihr Start Up vorzustellen und einen Business-Plan zu präsentieren. Dann stimmt sowohl die sechsköpfige Jury, paritätisch besetzt mit Gründerinnen und Gründern aus und um Würzburg, als auch das Publikum zuhause ab. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 420, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 1515 Personen. Derzeit werden 15 Personen stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 22 Menschen sind inzwischen verstorben, 1073 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 882 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 32 Neuinfektionen.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 203 Infizierte Situation im Landkreis Main-Spessart
Laut Landratsamt in Karlstadt sind im Landkreis Main-Spessart aktuell 203 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Zwölf Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 706 Kontaktpersonen in Quarantäne. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 732 bestätigte Corona-Fälle. Elf Landkreisbewohner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Corona-Probleme bei größter Adventskerze der Welt
Der Aufbau der berühmten XXL-Kerze in Schlitz (Vogelsberg) gestaltet sich in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise besonders schwierig. Die (höchstwahrscheinlich) größte Adventskerze der Welt sollte eigentlich schon längst in voller Schönheit erstrahlen, nach Problemen beim Aufbau fehlt aber weiter die rote Außenverkleidung. Was ist passiert? Da der Verein, der normalerweise für die Umhüllung des Hinterturms zuständig ist, coronabedingt absagte, mussten städtische Mitarbeiter übernehmen. Und die bauten prompt einen Fehler ein und rollten das Tuch falschherum zusammen. Folge: Die ganze Aktion musste abgebrochen werden. Nächster Versuch: am Samstag. (Quelle: Hessenschau)

Wiesbaden bittet Masken-Verweiger zur Kasse
Die Wiesbadener Stadtpolizei darf ab kommendem Montag bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld verhängen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, soll zwar weiter zunächst im Dialog an den Mund-Nasen-Schutz erinnert werden. Bei Härtefällen sind ab sofort aber auch Bußgelder in Höhe von 50 Euro und Platzverweise möglich. Die Maskenpflicht gilt in Wiesbaden seit vergangenem Sonntag in der Fußgängerzone (10 bis 20 Uhr), am Bahnhofsvorplatz (24 Stunden) und im Bereich des Berufsschulzentrums (7 bis 16 Uhr). Schilder und Lautsprecher-Durchsagen weisen die Bürger und Bürgerinnen auf die neuen Regeln hin. (Quelle: Hessenschau) 

1.567 Neuinfektionen, 30 Tote
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.567 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im gleichen Zeitraum wurden 30 Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben damit in Hessen 935 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen liegt bei 68.070, davon gelten 42.100 Personen als genesen.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin die Stadt Offenbach mit 317,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Es folgen der Landkreis Offenbach (256,6), die Stadt Frankfurt (228,1) und der Main-Kinzig-Kreis (219,9). Einzig der Werra-Meißner-Kreis liegt mit einer Inzidenz von 48,7 knapp unterhalb der für Gesundheitsbehörden wichtigen Grenze von 50 Neuinfektionen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zahl der positiven Corona-Tests steigt wieder stärker an
Die Gesamtzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen ist auf 1.113 gestiegen (Stand 17.11., 16:45 Uhr). Das sind 26 mehr als am Vortag. 816 Personen gelten als genesen, 19 mehr. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 72, so dass der Infektionssaldo 225 beträgt. In den letzten sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis 136 neue Corona-Infektionen. Den höchsten Stand mit 64 weist nach wie vor die Unterzent auf (Höchst 38, Breuberg 14, Lützelbach 12). In der Region Bad König/Brombachtal gab es 29 Fälle (Bad König 17, Brombachtal 12), in Erbach/ Michelstadt 26 (Erbach 18, Michelstadt 8) und im Gersprenztal 11 (Reichelsheim 5, Brensbach 4, Fränkisch-Crumbach 2). In Mossautal/Oberzent gab es sechs neue Infektionen (Mossautal 0, Oberzent 6). Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach eigenen Berechnungen bei rund 140. Die Inzidenz-Angabe auf der Seite des Robert-Koch-Instituts von heute Morgen ist nicht aktuell. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden 19 Patienten auf der Corona-Station behandelt. Davon befinden sich zwei auf der Intensivstation und drei warten noch auf ihr Testergebnis. In Klinken außerhalb des Kreises werden sieben weitere Personen betreut.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Mehr als 3.000 Neuinfektionen in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Landesgesundheitsamts (Stand 16 Uhr) 3.062 neue Coronavirus-Infektionen registriert worden. Damit ist die Zahl der nachweislich Infizierten auf 123.923 gestiegen, wie die Behörde mitteilte. Im Zusammenhang mit dem Virus starben weitere 36 Menschen - insgesamt sind es landesweit damit 2.368 Tote. Als genesen gelten 78.185 Menschen. Der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt landesweit bei 132,0. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Den höchsten Wert der Sieben-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Lörrach mit 237,8, dahinter liegt der Stadtkreis Mannheim mit derzeit 230,8. Von den insgesamt verfügbaren 3.013 Intensivbetten im Land sind 2.352 belegt – das entspricht einer Belegung von rund 78 Prozent. (Quelle: SWR) 

+++ Wieder mehr Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch wieder stärker angestiegen. Das Gesundheitsministerium in Mainz teilte mit, es habe 921 laborbestätigte Neuinfektionen gegeben. Am Dienstag waren es noch 686 gewesen. Seit Beginn der Pandemie hat es damit 35.034 Infektionen mit dem Erreger in Rheinland-Pfalz gegeben. 15.582 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 19.070 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, stieg gegenüber Dienstag um zehn auf 391. (Quelle: SWR) 

Mehrheit überzeugt: Corona bietet auch Chancen
Der sogenannte Glücksatlas der Deutschen Post hat die Zufriedenheit der Deutschen in der Corona-Krise untersucht. Laut dem Freiburger Finanzwissenschaftler und wissenschaftlichen Leiter der Studie Bernd Raffelhüschen hat besonders der erste Lockdown im Frühjahr zu einem "beträchtlichen" Rückgang der Lebenszufriedenheit geführt. Besonders stark davon betroffen seien Großfamilien und Familien mit älteren, zu Hause lebenden Kindern gewesen. Sie mussten laut Raffelhüschen die "herbste Pille" schlucken, nachdem Schulen und Kindergärten geschlossen wurden. Als die Corona-Maßnahmen zum Sommer wieder gelockert wurden, habe sich dann auch die Lebenszufriedenheit wieder verbessert. Laut der Umfrage ist nicht alles an der Corona-Pandemie schlecht: 70 Prozent der Befragten sehen Corona als Chance für die Zukunft, um verstärkt an einem nachhaltigen Wirtschaftssystem zu arbeiten. 65 Prozent der Befragten machen sich auf lange Sicht zudem weniger Sorgen um Corona, sondern mehr um den Klimawandel. (Quelle: SWR) 

Kabarettist Schroeder bekommt Preis für Kritik an "Querdenkern"
Der Kabarettist Florian Schroeder wird mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2021 geehrt - unter anderem für seinen Auftritt bei einer "Querdenker"-Demo in Stuttgart. Dort habe er einen herausragenden Moment geschaffen - "und inmitten von Verschwörungstheoretikern gezeigt, dass Kabarett für die Gesellschaft unverzichtbar und systemrelevant ist", hieß es in der Begründung der Jury. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

40 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 18. November) - Zweithöchste Zahl seit Pandemiebeginn - 31 weitere Personen genesen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch,18. November, 40 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Dies ist die zweithöchste Zahl für einen einzelnen Tag, die das Gesundheitsamt des Landratsamtes seit Beginn der Pandemie bestätigt hat. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen, Freudenberg, Igersheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Wertheim und Wittighausen. 38 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, zwei Personen sind in stationärer Behandlung. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1150.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind 31 weitere und damit insgesamt 971 Personen wieder genesen. Derzeit sind 166 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 23 (+7), Boxberg: 1, Creglingen: 31 (+13), Freudenberg: 5 (+1), Großrinderfeld: 10, Grünsfeld: 8, Igersheim: 5 (+1), Königheim: 3, Külsheim: 8 (+1), Lauda-Königshofen: 13 (+2), Niederstetten: 3 (+3), Tauberbischofsheim: 16 (+6), Weikersheim: 4, Werbach: 3, Wertheim: 27 (+4) und Wittighausen: 4 (+2).

Sieben-Tage-Inzidenz bei 75,5

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Mittwoch, 18. November, vorübergehend auf 75,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (11. bis 17. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

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Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b][b]
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen[/b]
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
U

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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