Bildergalerie und Essay
Erster Weihnachtsfeiertag 2020: Trotz Tristesse besinnliche, beschauliche Erfahrungen

Nach einem Stadtbummel ist jetzt die Vorfreude groß, endlich wieder nach Hause zu kommen - zum eigenen Christbaum, zu Weihnachtsplätzchen, Tee und mancher schöner Lektüre.
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  • Nach einem Stadtbummel ist jetzt die Vorfreude groß, endlich wieder nach Hause zu kommen - zum eigenen Christbaum, zu Weihnachtsplätzchen, Tee und mancher schöner Lektüre.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

Weihnachtliche Impressionen vom 25. Dezember 2020.

Der Heilige Abend mit Baumschmücken, Bescherung, Abendessen und einigen sehenswerten TV - Filmen liegt hinter uns.

Mit Nieselregen startet der erste Weihnachtsfeiertag.  Nach dem Frühstück warten besinnliche, aber auch betroffen machende  Weihnachts-Gottesdienst-Übertragungen im Fernsehen aus München, aus der Steiermark und aus Rom. Die dargebotenen Lieder und Texte sind Balsam für die Seele.
 
Nach dem Mittagessen zieht es manche Menschen aus der Region ins Freie an die frische Luft. 

In Miltenberg sind am späten Nachmittag auch einige Passanten unterwegs: am Main, in der Innenstadt und oben auf der Mildenburg. 

Eine junge Passantin wünscht mir im Vorübergehen "Frohe Weihnachten!" - Ich antworte mit: "Danke gleichfalls!", kann aber mit Maske und angelaufenen Brillengläsern sie nicht näher erkennen.

Die Klosterkirche und auch die Stadtpfarrkirche sind geöffnet: gut gelungen ist die neue Platzierung der drei Krippen-Vitrinen nach vorne rechts.  Die beiden Christbäume und das geöffnete, neuzeitliche Altarbild schaffen eine meditative Atmosphäre. 

Oben auf der Mildenburg fasziniert - wie bei jedem Besuch der Aussichtsplattform - der Blick auf Altstadt und Maintal.

Doch schneller als gedacht ist die Abenddämmerung da. Nur ganz wenige Besucher sind in Richtung Engelplatz und Würzburger Tor heimwärts unterwegs.

Ungewohnt ist überall die Leere mancher Plätze und Winke
l. Würde noch die weihnachtliche Beleuchtung fehlen, wäre die Dezember-Szenerie vollkommen trostlos.

Dennoch ist jetzt die Vorfreude groß
, endlich wieder nach Hause zu kommen - zum eigenen Christbaum, zu Weihnachtsplätzchen, Tee und mancher schöner Lektüre.

Stille, Besinnlichkeit und vertraute Zwiegespräche sind jetzt gefragt 

Was ich nun nicht gebrauchen kann, sind (Bilder-) Erinnerungen an laute Feste, Feiern und Sommer-Partys.  Sie sind für mich ein Stilbruch und passen nicht zum jetzigem Corona-Weihnachten!

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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