Corona-NEWSticker | Update 12.08.2020 14:55 Uhr
Höchster Stand seit Mai: 1226 registrierte Corona-Neuinfektionen +++ Schon mehr als 20 Millionen Infektionen weltweit +++ Badeseen bei Heilbronn wegen Überfüllung erneut gesperrt

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+++Meldungen 12. August+++

Weltweit 

14:54 Uhr: Arbeitsagentur verbraucht im ersten Halbjahr zehn Milliarden Euro
Die Bundesagentur für Arbeit hat wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr zehn Milliarden Euro ihrer Rücklagen aufgebraucht. Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Die Mittel wurden demnach vor allem für das Kurzarbeitergeld genutzt, das die Bundesregierung zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Krise eingeführt hat.
Für das zweite Halbjahr wollte die Sprecherin keine Prognose abgeben. Sollte die Rücklage der Bundesagentur zum Jahresende komplett aufgebraucht sein, gäbe es einen Bundeszuschuss für die Behörde, sagte sie. Die "FAZ" zitierte allerdings aus einem Bericht der Agentur, wonach für die zweite Jahreshälfte "weitere, teilweise erhebliche Mehrausgaben" zu erwarten seien. Das zeichne sich anderen, internen Unterlagen zufolge schon jetzt ab. (Quelle: Tagesschau) 

14:24 Uhr: Bundesregierung warnt vor neuer Dynamik bei Infektionen
Die Bundesregierung warnt angesichts steigender Corona-Infektionen vor nachlassender Wachsamkeit. "Ich will für die Bundesregierung sagen, dass die Entwicklung dieser Zahlen uns Sorgen macht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Er verwies darauf, dass die Infektionen sich im ganzen Land verbreiteten und nicht nur an einzelnen Punkten.
Es sei auch bemerkenswert, dass deutlich mehr Jüngere unter den Infizierten seien, die mobil seien und das Virus schnell weitertragen könnten. "Wenn wir jetzt nicht alle aufpassen und wachsam sind, dann kann dieses Geschehen noch eine ganz eigene Dynamik entfalten." Derzeit sei das Gesundheitssystem gut vorbereitet. "Aber wir müssen eine Verschärfung der Situation vermeiden." (Quelle: Tagesschau) 

09:55 Uhr: Konservenfabrik in Mamming darf wieder produzieren
Die Konservenfabrik im bayerischen Mamming, wo in den vergangenen Tagen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf Corona-Infektionen getestet worden waren, darf wieder produzieren. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat einem Eilantrag des Betreibers stattgegeben, wie das Gericht mitteilte. Die vom Landratsamt Dingolfing-Landau mit Bescheid vom 4. August verfügte Betriebsstillegung sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verhältnismäßig, entschied die 14. Kammer des Verwaltungsgerichtes. In der Fabrik wurden am 31. Juli 43 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, am 1. August waren von 600 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits 152 positiv. Erst gestern war bekannt geworden, dass das Virus auch bei 75 weiteren Kontaktpersonen nachgewiesen worden war. (Quelle: Tagesschau) 

09:22 Uhr: Mallorca befürchtet deutsche Reisewarnung
Angesichts steigender Corona-Zahlen geht auf Mallorca und den anderen Inseln der Balearen die Angst um, zu einem Corona-Risikogebiet erklärt zu werden. Gestern hatte das Auswärtige Amt in Berlin die Reisewarnung für Teile Spaniens um Madrid und das spanische Baskenland wegen der "erneut hohen Infektionszahlen" erweitert. Das geschieht in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Auf den Balearen sind derzeit nach offiziellen Angaben mehr als 1000 aktive Corona-Fälle registriert. Gestern war der Wert erstmals auf über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner geklettert. (Quelle: Tagesschau) 

08:20 Uhr: Spahn: Anstieg bei Corona-Neuinfektionen besorgniserregend
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den verstärkten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen als besorgniserregend bezeichnet. Mit den derzeitigen Ansteckungszahlen könne das Gesundheitswesen zwar noch gut umgehen, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Der Anstieg könne aber eine Dynamik entfalten. Denn es gebe inzwischen viele kleinere und größere Ausbrüche im ganzen Land, bei denen die Ansteckungen nicht mehr so einfach nachzuverfolgen seien. Deswegen wäre es gut, wenn es jetzt zumindest eine Stabilisierung in dieser Größenordnung gebe.
Die weltweit erste Zulassung eines Impfstoffs in Russland bewertete Spahn skeptisch. "Es geht nicht darum, irgendwie Erster zu sein, sondern es geht darum, einen wirksamen, erprobten und damit auch sicheren Impfstoff zu haben", sagte er. Für das Vertrauen der Bevölkerung in einen Impfstoff sei es sehr wichtig, die nötigen Studien sehr genau zu machen. Nach allem, was bisher bekannt geworden sei, sei der russische Impfstoff nicht hinreichend erprobt. "Das kann dann schon auch gefährlich sein, zu früh zu beginnen", so Spahn. (Quelle: Tagesschau) 

06:49 Uhr: Ärztepräsident: Schulschließungen nach Corona-Infektion unnötig
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich gegen die Schließung kompletter Schulen bei Corona-Infektionen ausgesprochen. "Wenn ein Corona-Fall in einer Schule auftaucht, muss nicht direkt die Schule für 14 Tage geschlossen werden", sagte er der "Rheinischen Post". Es reiche, wenn einzelne Klassen oder Kurse zu Hause bleiben. Voraussetzung dafür sei, dass die Schülerinnen und Schüler auch nur in diesen Gruppen zusammenkommen. "Darauf müssen die Schulen achten und entsprechende Konzepte machen", sagte Reinhardt. Leider seien viele Schulen mit Blick auf ihre Hygiene- und Abstandskonzepte auf den Start nach den Sommerferien nicht ausreichend vorbereitet. (Quelle: Tagesschau)

05:40 Uhr: Höchster Stand seit Mai: 1226 registrierte Corona-Neuinfektionen
Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigt sie wieder. (Quelle: Tagesschau) 

04:59 Uhr: WHO äußert sich zurückhaltend zu russischem Impfstoff
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat mit Zurückhaltung auf die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin verkündete Zulassung eines Corona-Impfstoffes reagiert. Die WHO sei sich bewusst, dass Russland ein Vakzin registriert habe, und begrüße alle Fortschritte bei der Forschung und Entwicklung zu Covid-19-Impfstoffen, teilte das WHO-Regionalbüro Europa auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Zugleich wies das Büro darauf hin, dass die beschleunigte Impfstoffforschung in jedem Entwicklungsschritt gemäß bewährter Prozesse vonstattengehen sollte. Damit werde sichergestellt, dass jeglicher Impfstoff sicher und effektiv sei, wenn er letztlich in die Produktionsphase gehe. Die WHO stehe in Kontakt mit den russischen Wissenschaftlern und Behörden und freue sich darauf, Einzelheiten der Versuche zu überprüfen.
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Taschenkontrollen nach Drohungen gegen Gesundheitsämter
Zwar wurde gegen das Gesundheitsamt Würzburg keine Bombendrohung ausgesprochen, dennoch gibt es im Landratsamt nun schärfere Eingangskontrollen. Wie es vom Landratsamt heißt, werden ab sofort am Eingang größere Taschen und Rucksäcke kontrolliert. Hintergrund für die strengeren Kontrollen ist, dass gegen einige Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern in der vergangenen Woche Bombendrohungen eingegangen sind. In Bayern seien laut Landratsamt die Gesundheitsbehörden in Ansbach und Nürnberg betroffen.
Im Würzburger Landratsamt gibt es bereits Security-Mitarbeiter, die sich zukünftig um die Taschenkontrollen kümmern sollen. Sie hatten bislang nur geprüft, ob die Besucher sich an die Maskenpflicht und genügend Abstand halten. Landrat Thomas Eberth (CSU) empfiehlt den Besuchern des Landratsamts daher, Taschen und Rucksäcke einfach Zuhause oder im Auto zu lassen. (Quelle: BR) 

Drei neue Corona-Fälle im Raum Würzburg
Im Raum Würzburg gibt es seit gestern (11.08.2020) drei neue Corona-Fälle. Wie das Landratsamt mitteilt, sind derzeit 24 Personen positiv getestet und noch nicht gesundet. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 340 Personen. Derzeit wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 321 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz vom 4. bis 10. August pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 5,44 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 11.08.2020, 8:00 Uhr).

Meldungen aus Hessen

Frankfurter Kultursommer an verschiedenen Standorten
Die ersten Kultursommergärten in Frankfurt sollen am 21. August auf den Außengeländen von drei Veranstaltungsorten stattfinden: an der Batschkapp, dem Tanzhaus West und dem Musikclub Das Bett. Das hat der Fachbereichsvorsitzende Gastronomie des Hotel- und Gastronomieverbands Dehoga Hessen, Robert Mangold, dem hr bestätigt. Mit der Stadt sei man wegen Hygienekonzepten noch in Beratung. Bei den Veranstaltungen sollen Künstler und Musiker in Kooperation mit verschiedenen Clubbetreibern Frankfurts auftreten.
Eigentlich war der erste Kultursommergarten an der Weseler Werft geplant. Wegen des Lärmaufkommens waren jedoch zahlreiche Anwohner dagegen. Auch der Roßmarkt fiel als Veranstaltungsort raus, weil dort in den kommenden Wochen mehrere Demonstrationen angemeldet seien, so Mangold.
Mit den Veranstaltungen, die unter spezifischen Hygieneregelungen für bis zu 800 Personen stattfinden sollen, will man der Künstlerbranche in der Corona-Krise helfen. Außerdem hoffen Stadt und Veranstalter, damit eine gute Alternative zu unkontrollierten Zusammenkünften wie zuletzt auf dem Opernplatz schaffen zu können. (Quelle: Hessenschau) 

61 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Hessen ist binnen 24 Stunden um 61 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Mittwoch auf 12.876. Davon gelten rund 11.500 als geheilt. Dazu wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind damit nun 526 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben.
Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet weiterhin Offenbach. Dort lag die Inzidenz aber nur noch bei 19,4 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Die Stadt Wiesbaden befindet sich mit 16,5 Fällen einen Rang dahinter. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen.  (Quelle: Hessenschau) 

Neues hessisches Schuljahr startet im Zeichen von Corona
Eltern und Lehrer blicken angesichts der Corona-Pandemie mit gemischten Gefühlen auf den Start ins neue hessische Schuljahr. Kommende Woche beginnt für rund 760.000 Kinder und Jugendliche sowie rund 60.000 Lehrkräfte nach den Sommerferien wieder der Unterricht. "Die Elternschaft ist tief gespalten", sagte der Vorstandsvorsitzende des Landeselternbeirates, Korhan Ekinci. "Es gibt viele Eltern, die sich freuen, dass die Schule wieder losgeht, einfach weil die Kinder die sozialen Kontakte brauchen und den Austausch mit den Lehrern."
Auf der anderen Seite gebe es Eltern, die ganz große Bauchschmerzen bei der Schulöffnung hätten, sagte Ekinci. "Sie können sich nicht vorstellen, dass die Kinder dort wirklich ungefährdet sein werden." Auch die Lehrerschaft sei sehr gespalten, berichtete der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Stefan Wesselmann. Einige sagten, "wir können Schule nicht machen, wenn wir die Abstandsregeln nicht beibehalten". Andere befürchteten aber, dass die Schere zwischen den Kindern immer weiter auseinandergeht, wenn die einen zuhause von den Eltern beim Lernen Unterstützung bekommen, andere aber nicht. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Ein neuer positiver Test
Im Vergleich zu gestern wurde eine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Gesamtzahl steigt somit auf 451 (Stand 12.08., 12:15 Uhr). Davon sind 369 Personen bereits genesen und 63 verstorben (beides konstant). Der Infektionssaldo liegt bei 19.
Ein Patient wird stationär in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach gibt es derzeit keine Corona-Fälle, aber eine Person, die auf ihr Testergebnis wartet.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 13 (Stand 12.08., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Neuinfektionen: Ludwigshafen bundesweit mit am stärksten betroffen
Die an der Grenze zu Baden-Württemberg liegende Stadt Ludwigshafen ist deutschlandweit auf Platz zwei der Städte mit den meisten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Nach aktuellem Stand sind dort 61 Personen infiziert - 23 davon sind in den vergangenen sieben Tagen hinzugekommen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts weist nur noch der bayerische Landkreis Dingolfing-Landau mehr Neuerkrankungen auf. (Quelle: SWR) 

Kroatien-Rückkehrer steckten weitere 14 Personen an
Acht Mitglieder einer Gruppe junger Menschen aus Stuttgart haben sich in der kroatischen Partyhochburg Novalja auf der Insel Pag mit dem Coronavirus infiziert. Auf einer Geburtstagsfeier in Stuttgart mit rund 40 Personen infizierten sie weitere 14 Menschen. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt Stuttgart dem SWR. Diese Zahl könne sich erhöhen, weil noch weitere Kontaktpersonen ermittelt und Testergebnisse abgewartet werden müssten. Von den bislang rund zwei Dutzend Infizierten kommt etwa jeweils die Hälfte aus Stuttgart und dem Umland. Es handele sich um einen extrem sorglosen Umgang mit der Pandemie, so der Sprecher. Bereits vergangene Woche hatten sich mehrere Abiturienten aus dem Raum Donzdorf (Kreis Göppingen) auf Pag infiziert. (Quelle: SWR) 

297 Ermittlungsverfahren wegen Corona-Soforthilfe
In 297 Fällen ermitteln die Staatsanwaltschaften in Baden-Württemberg gegen Unternehmen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei Corona-Soforthilfen. Das berichten die Zeitungen "Heilbronner Stimme" und "Mannheimer Morgen" (Mittwoch) unter Berufung auf das Stuttgarter Justizministerium. "Es ist völlig inakzeptabel, wenn sich gewisse Personen an Hilfsgeldern zu bereichern versuchen, die eigentlich für die Rettung von Unternehmen vorgesehen sind", sagte Justizminister Guido Wolf (CDU) den Zeitungen. Das Corona-Soforthilfeprogramm des Landes soll Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern unterstützen, die Probleme haben ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die meisten Verfahren sind dem Bericht zufolge bei den Staatsanwaltschaften in Stuttgart und Karlsruhe anhängig. (Quelle: SWR) 

KSC-Profis verzichten für gesamte Saison auf Teile ihres Gehalts
Die Profis des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC werden auch weiterhin nicht ihre vollen Bezüge beanspruchen. "Die ganze Mannschaft verzichtet dankenswerterweise für die gesamte Saison erneut auf zehn Prozent ihres Gehalts. Bei unseren Spielern ist die Corona-Krise nun definitiv angekommen", sagte Sportchef Oliver Kreuzer der Deutschen Presse-Agentur. Der finanziell angeschlagene Verein plant in der neuen Saison mit rund vier Millionen Euro weniger Einnahmen. Rund drei Viertel der geplanten Mindereinnahmen beim KSC werden durch den Ausschluss der Zuschauer im Wildparkstadion verursacht. Eine weitere Million stammt aus Mindereinnahmen bei den TV-Geldern. Neben seinem Budget von rund zehn Millionen Euro will der KSC auch seine Kadergröße anpassen. Drei Torhüter, 18 Feldspieler und fünf Nachwuchsspieler sieht der Kaderplan laut Kreuzer im Moment vor.  (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 11. August+++


Weltweit 

19:56 Uhr: 1148 Neuinfektionen in Großbritannien
Die Zahl der Corona-Infektionen in Großbritannien ist binnen 24 Stunden um 1148 Fälle gestiegen. Das ist der höchste Wert an Neuinfektionen seit dem 21. Juni. Nach Angaben den britischen Behörden wurden damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 312.789 Infektionen registriert. (Quelle: Tagesschau) 

17:07 Uhr: Bundesministerium zurückhaltend bei russischem Impfstoff
Nach der von Russland bekanntgegebenen Zulassung eines Corona-Impfstoffes hat sich das Bundesgesundheitsministerium zurückhaltend geäußert. "Zur Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des russischen Impfstoffs sind hier keine Daten bekannt", sagte eine Sprecherin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Zulassung eines Impfstoffs in Europa setzt neben dem Nachweis der pharmazeutischen Qualität hinreichende Erkenntnisse aus klinischen Prüfungen zum Beleg von Wirksamkeit und Unbedenklichkeit voraus." Es müsse ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis des Stoffes nachgewiesen werden, bevor er in der Breite angewendet werden könne.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die weltweit erste staatliche Zulassung eines Impfstoffs bekanntgegeben. Er wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt. Erst wenige Menschen haben ihn im Rahmen einer Studie erhalten. Eine Zulassung vor Vorliegen der Ergebnisse großer klinischer Studien widerspricht dem international üblichen Vorgehen. (Quelle: Tagesschau)

16:56 Uhr: Corona-Testpflicht für Erntehelfer in Bayern
Bayern hat eine Corona-Testpflicht für Erntehelfer und Saisonarbeiter eingeführt. "In landwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten dürfen ab sofort nur noch Personen beschäftigt werden, die zu Beginn ihrer Tätigkeit einen negativen Corona-Test vorlegen können", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). "Damit wollen wir lokalen Hotspots vorbeugen und die Betriebe vor einer möglichen Schließung schützen." Das Kabinett hatte die Testpflicht am Montag bei einer außerplanmäßigen Sitzung beschlossen. "Ziel ist, dass es gar nicht erst zu Ausbrüchen in Betrieben kommt", erklärte die Ministerin. (Quelle: Tagesschau) 

13:51 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern erhöht Bußgelder
In Mecklenburg-Vorpommern gelten künftig höhere Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Vorschriften. Wer sich nicht an die Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr hält, dem drohen künftig 150 Euro statt wie bisher 25 Euro Bußgeld, wie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nach einer Kabinettssitzung in Schwerin bekanntgab. Bei Verstößen gegen Quarantäne-Anordnungen steigt das Mindest-Bußgeld demnach von 100 auf 500 Euro.
Außerdem sollen in Mecklenburg-Vorpommern all jene in Quarantäne gehen, die aus einem Risikogebiet einreisen, auch wenn das Land am Tag der Rückreise nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist. Entscheidend sei, ob das Land in den letzten 14 Tagen Risikogebiet gewesen ist, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). (Quelle: Tagesschau) 

12:22 Uhr: Viele Tote durch Gerüchte
Fehlinformationen durch Gerüchte und Verschwörungstheorien in Zusammenhang mit dem Coronavirus haben seit Beginn der Pandemie weltweit Hunderte Menschen das Leben gekostet. Tausende Menschen mussten wegen der größtenteils in sozialen Netzwerken verbreiteten Falschinformationen im Krankenhaus behandelt werden, ergab eine im "American Journal of Tropical Medicine and Hygiene" veröffentlichte Studie.
Die von einem Team internationaler Wissenschaftler unter anderem aus Australien, Thailand und Japan zusammengetragenen Daten stammen aus dem Zeitraum zwischen Dezember 2019 und April 2020. So sei Menschen in Indien empfohlen worden, Kuhurin oder -dung zu verzehren, um sich gegen eine Ansteckung zu wappnen. In Saudi-Arabien wurde Kamelurin mit Limone als Wunderwaffe gegen Sars-CoV-2 beworben. Der Konsum von hochkonzentriertem Alkohol zur vermeintlichen Desinfizierung des Körpers kostete weltweit sogar 800 Menschen das Leben. Rund 5900 landeten nach dem Trinken von Methanol im Krankenhaus, 60 erblindeten. (Quelle: Tagesschau) 

07:01 Uhr: Städte planen für Weihnachtsmärkte
Trotz der Corona-Pandemie bereiten sich Städte in Deutschland auf Weihnachtsmärkte vor. Die Konzepte dazu sind unterschiedlich. Die größte Herausforderung werde sein, die Besucherströme zu lenken, sagte der Nürnberger Wirtschaftsreferent Michael Fraas. Dafür soll eine Art Einbahnstraßensystem mit vorgegebener Laufrichtung eingeführt werden. Essen und Trinken soll es nur zum Mitnehmen geben. Die Stadt Augsburg erwägt, die Stände auf möglichst viele Plätze in der Innenstadt zu verteilen, um großes Gedränge zu vermeiden. Mainz denkt über Einlasskontrollen und Maskenpflicht nach. Auch Sachsen will auf die Stollenbäcker und Bergparaden im Erzgebirge nicht verzichten.
In anderen Städten ist bislang noch völlig unklar, ob es in rund vier Monaten ein geselliges Beisammensein zwischen Holzbuden und Tannen geben wird - darunter Stuttgart, Hannover und Frankfurt am Main. Letztendlich hänge alles von der Entwicklung der Infektionszahlen ab, teilten Sprecher mit. Wenn man plane, dann nur mit Vorsicht. (Quelle: Tagesschau) 

05:41 Uhr: RKI zählt mit 966 Fällen wieder mehr Neuinfektionen
Das Robert-Koch-Institut zählt 966 Neuinfektionen, womit die Gesamtzahl auf 217.293 steigt. Vier weitere Menschen sterben hierzulande in Verbindung mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle liegt damit bei 9201.
Damit nähert sich die Zahl wieder der Marke von 1000 Neuinfektionen. Der Wert hatte in der vergangenen Woche bereits am Donnerstag, Freitag und Samstag über der Schwelle von 1000 gelegen - erstmals seit Anfang Mai wieder. Am Sonntag- und Montagmorgen liegen die Meldezahlen oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. (Quelle: Tagesschau) 

04:57 Uhr: Schon mehr als 20 Millionen Infektionen weltweit
Die Zahl der weltweit bekannten Corona-Infektionen ist innerhalb von weniger als drei Wochen von 15 Millionen auf über 20 Millionen gestiegen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Etwa die Hälfte der bestätigten Infektionen entfielen demnach auf nur drei Länder: die USA mit mehr als fünf Millionen Infektionen, Brasilien mit über drei Millionen und gut zwei Millionen in Indien. Die Zahl der weltweit bestätigten Infektionen stand Ende Juni noch bei zehn Millionen und hat sich damit innerhalb von rund sechs Wochen verdoppelt. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Urlaub daheim – Erlabrunner Badesee laut Wasserwacht noch voller
Die BRK-Wasserwacht ist derzeit am Erlabrunner Badesee stark gefordert. Wie die BRK-Helfer berihten, verbringen in diesem Jahr viele Familien aufgrund der Corona-Pandemie ihren Urlaub zuhause. Allein am vergangenen Wochenende (08./09.08.20) drängten sich die Besucher dicht an dicht auf dem Gelände und im Wasser. "Der Parkplatz ist regelmäßig überfüllt und auf den Liegewiesen gibt es manchmal kaum freie Flächen", stellt BRK-Wachleiter Jannick Esslinger fest. (Quelle: BR) 

"Museumssommer" auf der Würzburger Festung
Das große Museumsfest muss zwar ausfallen, aber das Museum für Franken auf der Würzburger Festung will gerade im Corona-Sommer ein Ziel für die ganze Familie sein. Und so hat das Team ein Corona-gerechtes Angebot für kreative Entdecker entwickelt. Das Museum auf der Würzburger Festung hat im Schatten einiger Bäume eine "Künstler-Werkstatt" aufgebaut. Alles ist da: Staffeleien, jede Menge Farben und Pinsel, Papp-Paletten und Mitarbeiter aus dem Museumsteam, die das Sommerangebot begleiten. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 339 Personen. Derzeit wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 321 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz vom 3. bis 9. August pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 4,66 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 10.08.2020, 8:00 Uhr).

Meldungen aus Hessen

Kein Frankfurt Marathon in diesem Jahr
Der Frankfurt Marathon 2020 ist wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Diese Entscheidung hat der Veranstalter am Dienstag gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt getroffen. Die 39. Auflage des ältesten deutschen Stadtmarathons sollte am 25. Oktober stattfinden. "Wir haben uns diese Absage nicht leicht gemacht und bis zum Ende um Lösungen und Alternativen gerungen. Nun müssen wir nüchtern feststellen, dass die Absage unumgänglich ist", sagte Renndirektor Jo Schindler.
In Hessen ist die Austragung von Großveranstaltungen noch bis zum 31. Oktober stark eingeschränkt. Vorgaben wie das Mindestabstandsgebot, die Hygienerichtlinien und die persönliche Erfassung aller an der Veranstaltung Beteiligter seien "leider nicht mit absoluter Sicherheit" zu gewährleisten, teilte die Renndirektion mit. (Quelle: Hessenschau) 

Erster Weihnachtsmarkt abgesagt
Vier Monate vor der geplanten Eröffnung ist der erste hessische Weihnachtsmarkt des Jahres der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. In Biebertal bei Gießen wird es in diesem Jahr keine Festlichkeiten geben, wie die Organisatoren mitteilten. Grund seien die steigenden Infektionszahlen und der unklare weitere Verlauf. Man wolle niemanden gefährden und habe sich deswegen zur Absage durchgerungen. Den nächsten Weihnachtsmarkttermin in Biebertal können sich Interessenten aber schon einmal markieren: 12. Dezember 2021. (Quelle: Hessenschau) 

Chöre versuchen Neustart
Nach einer Pause wegen der Corona-Pandemie versuchen Hessens Sänger wieder ihrem Hobby nachzugehen. "Die Chöre fangen gerade wieder ein bisschen mit Proben an", sagt Annette Jungjohann, Sprecherin des Hessischen Sängerbundes in Oberursel. Der größte Chorverband Hessens hat rund 1.350 Mitgliedsvereine und ungefähr 2.200 Chorgruppen. Dabei hätten es gerade die Chöre in der Krise besonders schwer. Viele Mitglieder vermissten neben dem Singen das soziale Miteinander.
Einheitliche Hygiene-Regeln für Chöre in Hessen gibt es nicht. Das Land Hessen empfiehlt nur, "auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen oder ohne Mindestabstand von mindestens 3 Metern zu verzichten". Der Sängerbund rät daher, sich mit dem örtlichen Gesundheitsamt abzusprechen und nach den Auflagen zu fragen. Unter freiem Himmel gilt Singen mit Abstand als relativ sicher. Allerdings ist die Akustik schlecht. Das macht Sänger erfinderisch: «Einige singen und proben in Ruinen, da geht der Schall nicht so schnell weg», sagt Jungjohann. Einige Chöre teilten sich auch auf und probten dann mehrfach. (Quelle: Hessenschau) 

78 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 78 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Dienstag auf 12.815. Davon gelten rund 11.400 als geheilt. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind 525 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben.
Spitzenreiter bei der Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist Offenbach. Dort lag die Inzidenz bei 21,5 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Der Rheingau-Taunus-Kreis rangiert mit 19,2 auf Platz zwei. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Infizierte erhalten Testergebnisse zuerst +++
Wer an einer der vier neuen Untersuchungsstationen in Rheinland-Pfalz positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, erhält dieses Ergebnis vor anderen Reiserückkehrern. Der "sehr große Zulauf" habe eine Reihenfolge bei der Bekanntgabe der Testergebnisse nötig gemacht, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. An zweiter Stelle folgen Reiserückkehrer aus Risikogebieten, bei denen keine Infektion festgestellt wurde. Diese Menschen benötigten ebenfalls eine schnelle Rückmeldung, da ein negatives Testergebnis Voraussetzung für das Ende der Quarantäne sei. Erst an dritter Stelle folgen laut Ministerium alle Untersuchten, die aus einem Nicht-Risikogebiet zurückgekehrt sind und die ein negatives Testergebnis haben. Die jeweiligen Ergebnisse lägen in der Regel zwei Tage nach den Tests vor. Für Heimkehrer aus Risikogebieten ist der Test Pflicht, sie müssen sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben. (Quelle: SWR) 

Palmer lässt sich als Testperson gegen Covid-19 impfen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Er habe als Testperson bei der Studie zum Corona-Impfstoff der Tübinger Firma Curevac mitgemacht, teilte der 48-jährige Politiker am Dienstag auf seiner Facebook-Seite mit. "In meiner Altersgruppe hat es an Probanden gefehlt, die den Gesundheitscheck überstanden. Ich habe mich gerne dafür zur Verfügung gestellt." Er fühle sich topfit, schrieb Palmer weiter. "Ich bin jetzt hier unter ständiger Beobachtung, falls doch eine Nebenwirkung auftreten sollte. Ich spüre aber rein gar nichts." Zwar gebe es eine Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent, dass er bei der Studie nur ein Placebo erhalten habe. "Aber da hoffe ich jetzt mal, dass ich den Wirkstoff im Arm habe." (Quelle: SWR) 

79 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten seit Beginn der Pandemie ist in Baden-Württemberg auf mindestens 37.978 gestiegen. Das sind 79 Infektionen mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium in Stuttgart am Dienstag mitteilte (Stand: 16:00 Uhr). Ungefähr 35.070 Erkrankte sind mittlerweile wieder genesen. Derzeit sind geschätzt 1.049 Menschen im Land infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um einen gegenüber dem Vortag auf 1.859 an. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg weiterhin mit R 0,9 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden. (Quelle: SWR) 

Baden in Rhein und Neckar: Naturschützer besorgt
Naturschützer beobachten mit Sorge, dass immer mehr Menschen Strände des Neckars und des Rheins zum Baden nutzen, die eigentlich als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Hintergrund sind die Restriktionen in Schwimmbädern und Badeseen wegen der Corona-Pandemie. Besonders beliebt bei Naturschwimmern sei etwa der Strand am "Katzenneckar" bei Ilvesheim (Rhein-Neckar-Kreis). Das Betreten des dortigen Naturschutzgebietes ist verboten. Vogelarten wie der Teichrohrsänger, die Ruhe bräuchten, würden gestört, sagte ein Vertreter des Naturschutzbunds (NABU) Rhein-Neckar. Man habe aber auch Verständnis für Menschen, die Erfrischung suchten. Deshalb fordert der NABU von den Kommunen, aus Naturschutzsicht unproblematische Uferbereiche, wie etwa das Mannheimer Strandbad, ausnahmsweise zum Baden freizugeben. (Quelle: SWR) 

Mannheimer Forscher erwarten bessere Konjunktur
Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im August überraschend aufgehellt. Wie das Mannheimer Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator um 12,2 Punkte auf 71,5 Zähler. Dies ist der höchste Stand seit Januar 2004. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang auf 55,8 Punkte gerechnet. Im Juli hatten sich die Erwartungen noch eingetrübt. (Quelle: SWR) 

+++ 32 neue Infektionen am Dienstag +++
Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat am Dienstag 32 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl auf 7.882 Personen. 7.156 Menschen sind genesen, als aktuell infiziert gelten 487. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 239.
(Quelle: SWR) 

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Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

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