Corona-NEWSarchiv
Informationen von Deutschland, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und die Region

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+++ Meldungen 8. Januar 2021 +++

Weltweit

16:00 Uhr: Höhere Sterbefallzahlen in Deutschland im Dezember
In der zweiten Dezemberwoche sind laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland 23 Prozent mehr Menschen gestorben als im selben Zeitraum der vier Vorjahre. Besonders auffällig sind die Zahlen im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Sachsen. (Quelle: Tagesschau) 

14:16 Uhr: NRW weicht bei Schutzmaßnahmen teils ab
Nordrhein-Westfalen weicht bei den verschärften Corona-Schutzmaßnahmen in einigen Punkten von den Vereinbarungen mit dem Bund und den anderen Ländern ab. Die in NRW ab Montag geltende Verordnung enthält keine Begrenzung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer für Einwohner in extremen Corona-Hotspots. Bei den Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person werden zu betreuende Kinder in NRW nicht mitgezählt. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten neuen Coronaschutzverordnung hervor. Kreise und kreisfreie Städte, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über der Marke 200 liegt, könnten im Einvernehmen mit dem Landesgesundheitsministerium aber zusätzliche Schutzmaßnahmen anordnen. (Quelle: Tagesschau) 

12:12 Uhr: Schweden verabschiedet Pandemiegesetz
Die schwedische Regierung hat sich mit einem neuen Pandemiegesetz die Möglichkeit für weitreichendere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gesichert. Der Reichstag in Stockholm stimmte heute für das Gesetz. Es tritt am Sonntag in Kraft und bedeutet, dass die Regierung umfassendere Corona-Maßnahmen als bisher erlassen kann, wenn sie dies für notwendig erachtet. Bislang sind die Schweden in der Corona-Krise einen vielbeachteten Sonderweg gegangen. Die schwedische Strategie hatte bisher auf verhältnismäßig freizügige Empfehlungen sowie Appelle an die Vernunft der Bürger gesetzt. Durch das Pandemiegesetz ist es nun möglich, zum Beispiel Geschäfte, Einkaufszentren, Fitnessstudios oder andere Einrichtungen zu schließen oder es Menschen zu verbieten, sich in größeren Gruppen zu versammeln. Das Gesetz gilt vorläufig bis September 2021. (Quelle: Tagesschau)

11:58 Uhr: Auch Corona-Reisewarnung für Madeira
Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung nun auch für die portugiesische Urlaubsinsel Madeira eine Reisewarnung ausgesprochen. Ab Samstag gilt die Insel als Risikogebiet. Auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) stehen dann auch wieder die französische Insel Korsika und die nordfranzösische Region Bretagne. Damit gilt wieder für den gesamten europäischen Teil Frankreichs eine Reisewarnung, nur einige Überseegebiete sind noch davon ausgenommen, wie das RKI auf seiner Internetseite mitteilte. Madeira war eines der letzten Winter-Reiseziele im Süden Europas, für das bisher noch keine Corona-Reisewarnung galt. Jetzt bleiben nur noch einige griechischen Inseln übrig. Die Kanaren hatte die Bundesregierung bereits eine Woche vor Weihnachten zum Risikogebiet erklärt und die Reisewarnung damit auf ganz Spanien erweitert. Auch ganz Irland, die dänischen Färöer Inseln und zwei weitere Regionen Norwegens sind ab Samstag wieder Risikogebiet. Eine finnische Region wurde dagegen wieder von der Risikoliste gestrichen. (Quelle: Tagesschau) 

10:56 Uhr: Göring-Eckardt verlangt mehr Schutz für Arbeitnehmer
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr für den Corona-Schutz am Arbeitsplatz zu tun. "Vor allem Großraumbüros sind Risikogebiete", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es müsse endlich klar gemacht werden, dass - wo immer es möglich ist - ein Recht auf Homeoffice gelte, mahnte die Grünen-Politikerin. Es dürfe nicht den Arbeitnehmern überlassen werden, sich das mühsam zu erkämpfen. Eine halbherzige Bitte an die Arbeitgeber, wie sie von der Regierung komme, reiche nicht aus. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) müsse ein deutliches Signal an uneinsichtige Arbeitgeber senden, sagte Göring-Eckardt. "Wer Mitarbeitern ohne dringende Notwendigkeit das Arbeiten von zu Hause verweigert, obwohl auch Homeoffice möglich wäre, verletzt Fürsorgepflicht und Arbeitsschutz und riskiert ein Bußgeld." (Quelle: Tagesschau) 

09:47 Uhr: Ramelow: "Die Wirtschaft in eine Pause schicken"
Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow fordert, den Lockdown in Deutschland auszuweiten und die Wirtschaft in Deutschland herunterzufahren. "Wir müssen jetzt einfach einmal komplett eine Pause machen", sagte der Linken-Politiker dem MDR. Er sehe dazu keine Alternative. "Der Fehler, den wir in ganz Deutschland gemacht haben, war, dass wir den Dezember nicht genutzt haben, um tatsächlich auch die allgemeine Wirtschaft in eine Pause zu schicken." Bisher hätten Gastronomien, Einzelhändler, Kulturschaffende die Last des Lockdowns getragen. Ramelow sagte weiter, Ansteckungen mit dem Coronavirus gebe es vor allem im privaten Bereich. Diesen Gefährdungsmoment habe er falsch eingeschätzt. Er habe sich selbst zu lange davon leiten lassen, dass leichtere Methoden helfen würden. Das habe bislang jedoch nur zur Verlängerung der Beschränkungen geführt. (Quelle: Tagesschau)

06:58 Uhr: BioNTech-Impfstoff schützt laut Studie vor Corona-Mutation
Der von BioNTech und Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff schützt laut einer neuen Studie der Hersteller auch vor den in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Varianten des Virus. Beide Varianten zeichnen sich durch eine Mutation aus, die das Vakzin nach Angaben von Pfizer-Forschern in Labortests nicht blockierte. "Wir haben jetzt 16 verschiedene Mutationen getestet, von denen keine wirklich signifikante Auswirkungen hatte. Das sind die guten Nachrichten", sagt einer der führenden Wissenschaftler für virale Impfstoffe bei Pfizer. "Das heißt aber nicht, dass die 17. keine Auswirkungen haben wird." Die britische Variante des Virus gilt als bis zu 70 Prozent ansteckender als der ursprüngliche Covid-19-Erreger. Sie hat sich im Großraum London rasant ausgebreitet und die Regierung zu einem Lockdown veranlasst. Auch die südafrikanische Variante ist laut dem panafrikanischen Gesundheitszentrum Africa CDC ansteckender als die ursprüngliche Version. (Quelle: Tagesschau) 

06:37 Uhr: Bundesländer erhalten neue Impfdosen
Die Bundesländer bekommen heute eine neue Lieferung des Corona-Impfstoffs des Herstellers BioNTech, insgesamt fast 668.000 Dosen. Sie sollen direkt von Biontech an die 27 Anlieferzentren der Länder gehen. Den größten Anteil erhält das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 141.375 Impfdosen. Den kleinsten Anteil bekommt Bremen mit 4875 Dosen. In diesen Größenordnungen war die Lieferung auch angekündigt worden. (Quelle: Tagesschau) 

05:32 Uhr. RKI: 31.849 Neuinfektionen und 1188 weitere Todesfälle
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat einen neuen Höchstwert erreicht. Innerhalb eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 1188 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Morgen hervorgeht. Außerdem wurden 31.849 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am 30. Dezember erreicht worden. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzzahlen für Unterfranken weiter gesunken
München, Würzburg: Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken gesunken: von 119,53 auf 106,71. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (138,31). Die Gesundheitsämter haben seit Donnerstag (07.01.21) 208 neue Infektionsfälle sowie 15 weitere Todesfälle gemeldet. Der höchsten Wert in der Region wurde mit 194,96 für den Landkreis Miltenberg gemeldet. Ebenfalls im dunkelroten Bereich liegen der Landkreis Rhön-Grabfeld (159,48), der Landkreis Haßberge (148,13), der Landkreis Aschaffenburg (115,96) und der Landkreis Bad Kissingen (111,40). Im roten Bereich (Werte zwischen 50 und 100) befinden sich der Landkreis Schweinfurt (94,42), der Landkreis Kitzingen (93,25), die Stadt Aschaffenburg (90,14), der Landkreis Main-Spessart (74,51), die Stadt Schweinfurt (91,72), der Landkreis Würzburg (67,16) sowie die Stadt Würzburg (59,41). (Quelle: BR) 

Corona im Landkreis Kitzingen
Seit Beginn der Pandemie im März 2020 sind im Landkreis Kitzingen bisher 37 Personen mit einem positiven Corona-Test verstorben.
Info zur Situation im Seniorenheim Phönix Dettelbach:
Insgesamt sind 23 Mitarbeiter (von 65) und 94 Bewohner (von ursprünglich 130) sowie ein externer Dienstleister seit Beginn des Ausbruchs positiv getestet. 20 Bewohner davon sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, fünf Bewohner sind aktuell im Krankenhaus und 17 sind verstorben (siehe bisherige Berichterstattung). Um die bisher noch nie positiv getesteten Bewohner und die übrigen Mitarbeiter zu schützen, ist für Samstag, 09. Januar, eine Impfung durch die mobilen Impfteams des BRK geplant.
Info zu weiteren Einrichtungen:
Nach der Testung von Bewohnern und Personal der Senioreneinrichtung der AWO in Marktbreit mit insgesamt 230 Tests am 04.01.2021 sind nun fünf Mitarbeiter und neun Bewohner positiv getestet. Alle anderen Tests der Reihentestung sind negativ. Erfreulicherweise beschränkt sich demnach das Geschehen derzeit auf lediglich einen Wohnbereich. Die Einrichtung wird ebenfalls eng vom Gesundheitsamt betreut, darüber hinaus fand eine Begehung gemeinsam mit dem LGL statt. Auch konnte bereits ein Teil der Einrichtung über ein mobiles Impfteam des BRK mit Impfstoff versorgt werden.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 351. Seit gestern kamen 6 Neuinfektionen hinzu. 35 Personen konnten als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Zusätzlich zu den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 423 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Derzeit werden 44 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sechs Personen intensivpflichtig. Erfreulicherweise haben wir keinen neuen Todesfall zu verzeichnen. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.087. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 204,28 (Quelle: LGL, Stand 7. Januar, 8 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 332 Infizierte Im Landkreis Main-Spessart
Laut dem Landratsamt in Karlstadt sind im Landkreis Main-Spessart aktuell 332 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 26 Personen werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, eine davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge für den Landkreis Main-Spessart aktuell 74,5. 891 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 2.694 bestätigte Corona-Fälle. Seit Beginn der Pandemie sind 164 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Landesschulsprecher: "Corona-Krise deckt all die Defizite der vergangenen Jahrzehnte auf"
Fast ein Jahr ist seit Beginn der Krise vergangen - doch ausreichende Konzepte für einen Unterricht unter Pandemie-Bedingungen gibt es immer noch nicht, kritisiert der Sprecher der Landesschülervertretung, Paul Harder, im Interview mit hessenschau.de. "Wir haben den Eindruck, dass hier einfach der politische Wille nicht vorhanden ist." Weil der Distanzunterricht so mangelhaft ausgestaltet werde, bleibe sehr viel an den Eltern hängen. Für den Unterricht zuhause bräuchte es seiner Ansicht nach digitale Endgeräte für alle Schülerinnen und Schüler - und Konzepte für Lehrkräfte, wie sie Unterricht aus der Ferne gestalten können, der ebenso auf Dialog basiert wie im Klassenzimmer. "Die Corona-Krise deckt all die Defizite der vergangenen Jahrzehnte auf, dass es zum Teil noch Lernkonzepte wie vor 100 Jahren gibt." (Quelle: Hessenschau)

Willingen schließt Pisten
Wegen des befürchteten Ansturms von Schneetouristen sind die Rodelhänge und Skipisten des Wintersportortes Willingen (Waldeck-Frankenberg) gesperrt. Das Verbot sei ab Mitternacht gültig, sagte ein Sprecher der Polizei in Korbach. Die entsprechende Regelung hatte der Landkreis auf Grundlage des Infektionsschutzrechts der Corona-Pandemie beschlossen, nachdem am vergangenen Wochenende Tausende Besucher aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen nach Nordhessen auswichen. Zuvor waren dort im Wintersportort Winterberg Pisten, Parkplätze und Hänge dicht gemacht worden. Das Verbot ist bis Sonntag befristet. (Quelle: Hessenschau) 

2.003 Neuinfektionen, 71 Todesfälle
Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist binnen 24 Stunden um 2.003 gestiegen. Dies teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 71 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.049. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 147.012 Corona-Fälle registriert. Rund 118.400 gelten als genesen. In vier Landkreisen liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weiter über der kritischen Marke von 200. Im Landkreis Gießen ist der Inzidenzwert zwar leicht rückläufig, liegt jedoch weiterhin bei 277,1. Es folgen der Landkreis Fulda (246,9), der Vogelsbergkreis (230,0) und der Landkreis Limburg-Weilburg (205,3). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

28 Infektionsfälle und zehn Genesene mehr – Insgesamt 42 Personen in Kliniken
Nach dem aktuellen Stand (07.01., 16:00 Uhr) sind im Odenwaldkreis 2.498 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das sind 28 mehr als am Vortag. Die Zahl der Verstorbenen liegt konstant bei 128. Es sind 2.095 Personen genesen, zehn mehr. Der Infektionssaldo beträgt 275.Das Robert-Koch-Institut berechnet die 7-Tage-Inzidenz mit 130,3 (Stand 08.01., 00:00 Uhr). Der tatsächliche Wert liegt aber etwas niedriger, weil das Robert-Koch-Institut nach wie vor zwei Fälle mehr zugrunde legt als es tatsächlich gibt. Das Gesundheitsamt hat die Zahlen korrekt weitergeleitet. So wurden in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 124 neue Corona-Infektionen erfasst. In Erbach/Michelstadt gab es mit 45 die meisten Fälle (Erbach 16, Michelstadt 29), gefolgt von der Unterzent mit 35 (Höchst 26, Breuberg 7, Lützelbach 2) und Bad König/Brombachtal mit 22 erfassten Corona-Infektionen (Bad König 17, Brombachtal 5). Im Gersprenztal wurden 14 Fälle registriert (Reichelsheim 8, Brensbach 2, Fränkisch-Crumbach 4), in Mossautal/Oberzent 8 (Mossautal 0, Oberzent 8). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 28 Patienten betreut. Davon benötigen sechs eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises werden 14 weitere Personen behandelt. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten, das Blaue Haus und das Haus Bergpension in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Mehr als 1.100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus +++
Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es in Rheinland-Pfalz 79.218 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger. Das sind nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes 1.164 mehr als am Donnerstag (78.054). 17.537 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 17.444). 4.064 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 4.011), 1.740 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Damit gab es am Freitag 54 neue Todesfälle. 59.941 Menschen gelten als genesen (Vortag: 58.924). Die höchste Sieben-Tages-Inzidenzzahl je 100.000 Einwohner meldet erneut die Stadt Worms (282,5). Im Kreis Vulkaneifel ist sie am niedrigsten (70,9). Im Landesdurchschnitt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 133,1. (Quelle: SWR) 

Tourismusminister mahnt: Nicht in Ausflugs-Hotspots fahren
Nach dem Ansturm auf die verschneiten Schwarzwaldhänge und die Schwäbische Alb warnen die Polizei und auch Tourismusminister Guido Wolf (CDU) eindringlich vor ähnlichen Ausflügen am Wochenende. "Auch wenn Schnee und Winterwetter locken: bitte verzichten Sie darauf, bekannte Winterausflugsziele anzusteuern!", heißt es in einem Aufruf des CDU-Ministers. "Derzeit kann und darf es nicht sein, dass tausende Menschen denselben Berg oder Hang bevölkern." Wer die bekannten Ausflugsziele ansteuere, der müsse damit rechnen, am Wochenende wieder nach Hause geschickt zu werden. (Quelle: SWR) 

+++ Lewentz warnt vor Schneetourismus +++
Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat an die Bürger appelliert, die Wintersportgebiete in Rheinland-Pfalz am Wochenende zu meiden. Jeder einzelne trage seinen Teil dazu bei, die Pandemie zurückzudrängen, so Lewentz. Das Wochenende sei erst recht nicht dazu geeignet, es vor Inkrafttreten der nächsten Verordnung am Montag noch einmal besonders überschwänglich zu nutzen. Die Polizei kündigte wieder Kontrollen an. (Quelle: SWR) 

Baden-Württemberg "lockert" Kontaktregeln für Kinder
Private Zusammenkünfte werden in Baden-Württemberg aufgrund der Corona-Pandemie noch stärker als bisher beschränkt. Zukünftig darf man sich nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und höchstens mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einer Sondersitzung des Landtags. Anders als im Bund-Länder-Treffen beschlossen, werden dabei Kinder bis 14 Jahren in Baden-Württemberg aber nicht mitgezählt. Die Begründung: So will man den Bedürfnissen von Familien mit kleinen Kindern oder Alleinerziehenden gerecht werden. Zudem kann sich eine Familie mit einer weiteren zu einer Betreuungsgemeinschaft zusammentun, in der die Kinder wechselseitig betreut werden.

+++ Meldungen 7. Januar 2021 +++

Weltweit 

12:41 Uhr: Britische Kliniken wegen Corona zunehmend unter Druck
Wegen der rasant steigenden Zahl von Corona-Patienten geraten Krankenhäuser in Großbritannien immer stärker unter Druck. Besonders Kliniken in London sind kurz vor der Überlastung und könnten schon in weniger als zwei Wochen keine Kapazitäten mehr haben, berichtete das "Health Service Journal" unter Berufung auf eine Präsentation des Gesundheitsdiensts NHS (National Health Service). Selbst im besten Fall würden in der Hauptstadt zum 19. Januar insgesamt 2000 Betten, darunter Intensivplätze, fehlen. "Es ist eindeutig schlimmer als während der ersten Welle (im Frühling)", sagte der Intensivmediziner Rupert Pearse der BBC. Es stünde derzeit nicht ausreichend Personal zur Verfügung. "Es ist schwierig, die Qualität der Versorgung zu gewährleisten, die Patienten verdienen." Die Betreuung von Corona-Patienten führe dazu, dass etwa Herz- oder Krebspatienten vernachlässigt werden müssten. Mit Stand 4. Januar wurden landesweit etwa 30.500 Corona-Patienten in Krankenhäusern betreut, fast ein Drittel mehr als beim Höchststand im Frühjahr. Teilweise würden normale Krankenzimmer in Intensivräume umgewandelt, hieß es.
(Quelle: Tagesschau) 

11:39 Uhr: Merkel: "Schwerste Monate noch vor uns"
Bei der Corona-Pandemie in Deutschland ist aus Sicht von Kanzlerin Angela Merkel noch keine Entwarnung möglich. "Natürlich haben wir die schwersten Monate - das kann man glaube ich erahnen - der Pandemie noch vor uns", sagte sie in Berlin bei der Klausurtagung der CSU-Abgeordneten im Bundestag. Dies sei jedoch "gepaart mit einem Stück Hoffnung" durch die inzwischen zur Verfügung stehenden Impfstoffe. Merkel sagte, gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Deutschland würden nach der Corona-Pandemie "eine noch größere Herausforderung" werden. "Es ist für mich auch die Voraussetzung dafür, dass die Fliehkräfte in unserem Lande nicht immer größer werden." (Quelle: Tagesschau) 

11:17 Uhr: WHO Europa sieht Wendepunkt im Verlauf der Pandemie
Das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation in Europa sieht den Kontinent zum Start ins neue Jahr an einem wichtigen Punkt im Kampf gegen das Coronavirus. "Dieser Moment stellt einen Wendepunkt im Verlauf der Pandemie dar", sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge bei einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Man habe mittlerweile deutlich mehr Erkenntnisse und neue Werkzeuge wie Impfstoffe zur Verfügung. Gleichzeitig gebe es aber neue Herausforderungen wie ansteckendere Varianten des Virus. Wissenschaft, Politik und andere müssten eine Allianz bilden, um Corona zurückzudrängen. (Quelle: Tagesschau) 

07:55 Uhr: Kinderschutzbund kritisiert Einschränkungen für unter 14-Jährige
Der Kinderschutzbund kritisiert, dass unter 14-Jährige nicht mehr wie bisher von den strengeren Corona-Kontaktbeschränkungen ausgenommen bleiben sollen. "Ich kann nur für unsere Kleinen hoffen, dass das die Ausnahme bleibt", sagte der Präsident des Bundesverbandes, Heinz Hilgers, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Kinder bräuchten für ihre Entwicklung Gleichaltrige, um sich zu messen und zu spielen. Auch für die Eltern bedeute eine Verschärfung in diesem Punkt eine "Katastrophe". Viele von ihnen seien bei der Betreuung ihrer Kinder auf die Hilfe aus der Familie oder von Nachbarn angewiesen, sagte Hilgers. Dies werde aber durch die neuen Regeln teilweise unmöglich gemacht. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern dürfen sich künftig Menschen eines Hausstandes nur noch mit einem weiteren Erwachsenen oder einem weiteren Kind treffen. (Quelle: Tagesschau) 

05:31 Uhr: 26.391 Corona-Neuinfektionen und 1070 neue Todesfälle gemeldet
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 26.391 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1070 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI bekanntgab. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am 30. Dezember erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Eine Interpretation der Daten bleibt schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 380. Seit Dienstag kamen 142 Neuinfektionen hinzu. 63 Personen konnten als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Derzeit werden 44 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sechs Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 61 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.081. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 209,72 (Quelle: LGL, Stand 6. Januar, 8 Uhr).

Meldungen aus Hessen 

In vielen Kreisen weniger als fünf freie Intensivbetten
Im Landkreis Offenbach gab es am Donnerstag keine freien Intensivbetten, genauso wie im Main-Taunus-Kreis und in Groß-Gerau. In Darmstadt ist noch ein Bett frei, im Kreis Darmstadt-Dieburg und in der Wetterau sind es jeweils zwei. Insgesamt haben 13 Kreise fünf oder weniger freie Intensivbetten. Die Daten werden im Intensivregister erhoben. Am Donnerstag war in Hessen jeder vierte Intensivpatient ein Covid-Fall, insgesamt 497 in ganz Hessen. Von den Covid-Intensivpatienten werden aktuell mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) invasiv beatmet. In ganz Hessen sind noch 227 Intensivbetten frei, insgesamt gibt es 1.948. Im Notfall gibt es eine Reserve von 826 Betten. Am Mittwoch sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) bei der Pressekonferenz der Landesregierung, die Situation sei angespannt, Patienten aus Offenbach müssten derzeit bis nach Fulda oder Würzburg gefahren werden. (Quelle: Hessenschau) 

Ciesek: Corona deckt Defizite der Gesellschaft auf
Die Corona-Krise wird nach Einschätzung der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek die Gesellschaft und die Wissenschaft nachhaltig verändern. "Die immer stärker werdende Spaltung der Gesellschaft, dass da gar kein Austausch mehr möglich ist, das finde ich sehr beunruhigend und auch enttäuschend", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum der Nachrichtenagentur dpa. Die Berichte aus Intensivstationen, das Leid der Patienten und die Belastung des Klinikpersonals machten sie "extrem traurig", sagte Ciesek, eine der profiliertesten Expertinnen für Sars-Cov-2. "Es macht mich traurig, nachdenklich, frustriert, wenn ich sehe, wie manche Menschen das fast ins Lächerliche ziehen." Die Pandemie habe vieles offensichtlich gemacht, was in der Gesellschaft falsch laufe, sagte Ciesek. Ein Beispiel sei, dass das Virus manche Bevölkerungsgruppen stärker treffe als andere, etwa ausländische Arbeiter in Sammelunterkünften: "Das finde ich schon bitter." (Quelle: Hessenschau) 

Große Resonanz für Online-Führungen des Städel
Aufgrund der hohen Nachfrage sollen die Online-Führungen des Frankfurter Städel Museums und der Liebighaus Skulpturensammlung demnächst erweitert werden. "Die Resonanz ist sehr gut, einige Termine sind bereits ausgebucht", sagte eine Sprecherin. "Wir werden das auf jeden Fall ausweiten." Die digitalen Touren, die die Besucherinnen und Besucher zu Hause am Computer oder Laptop erleben können, waren Mitte Dezember gestartet. Ziel sei, eine Kunstbegegnung trotz des Corona-Lockdowns möglich zu machen und einen gemeinsamen Austausch zu ermöglichen. Aktuell bietet das Städel mittwochs und donnerstags die virtuellen Führungen für maximal 25 Teilnehmer an. "Begegnen Sie den Kunstwerken der Städel Sammlung einmal anders", heißt es dazu auf der Homepage. (Quelle: Hessenschau) 

2.084 Neuinfektionen, 67 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 2.084 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 67 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer in Hessen erhöhte sich damit auf 3.278. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 145.009 Corona-Fälle registriert. Rund 116.900 gelten als genesen. In vier Landkreisen liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weiter über der kritischen Marke von 200. Ab diesem Wert dürfen Bürger den neuen Beschlüssen von Dienstag zufolge einen Radius von 15 Kilometern vom Wohnort nur noch bei triftigem Grund verlassen. Im Landkreis Gießen stieg sie erneut und liegt nun bei 294,4. Im Landkreis Limburg-Weilburg sank sie hingegen auf 216,4. Die Kreise Vogelsberg (206,4) und Fulda (200,3) hatten am Mittwoch noch unter der Marke von 200 gelegen.  (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Hunderte Rodler im Rems-Murr-Kreis - Hügel geräumt
Etwa 500 bis 600 Menschen haben am Dreikönigstag gleichzeitig mit ihren Schlitten einen schneebedeckten Hang in Kaisersbach (Rems-Murr-Kreis) aufgesucht. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, trugen die Rodler keinen Mund-Nasen-Schutz und konnten aufgrund der Überfüllung die Mindestabstände nicht einhalten. Die Beamten verboten daraufhin das Schlittenfahren auf dem Hang und schickten die Menschen weg. Auch an anderen Ausflugszielen im Land war es am Dreikönigstag voll - allen Appellen der Polizei zum Trotz. (Quelle: SWR) 

+++ Wintersportgebiete bleiben auch am Wochenende gesperrt +++
Die Wintersportgebiete in Eifel und Hunsrück bleiben auch am Wochenende gesperrt. Betroffen sind unter anderem die Wintersportzentren Schwarzer Mann und Wolfsschlucht in der Eifel - außerdem Erbeskopf, Idarkopf und Dollberg im Hunsrück. Ordnungsämter und Polizei wollen dort auch kontrollieren und die Absperrungen notfalls ausweiten. Grund sei die Gefahr von Schneebruch. Außerdem sollten Menschenansammlungen wegen der Corona-Pandemie vermieden werden. Vergangene Woche waren die Wintersportgebiete teils überfüllt, sodass Abstände nicht eingehalten werden konnten. Weil viele Besucher wild geparkt hatten, kamen Räumfahrzeuge nicht durch und Rettungszufahrten waren nicht mehr passierbar.
(Quelle: SWR) 

++++ Meldungen 6. Januar 2021 ++++

Weltweit 

18:54 Uhr: Leiter des schwedischen Katastrophenschutzes tritt zurück
Nach heftiger Kritik an seiner Weihnachtsreise auf die Kanarischen Inseln ist der Leiter der schwedischen Katastrophenschutzbehörde zurückgetreten. Dan Eliasson reichte nach eigenen Angaben heute seinen Rücktritt ein. Der Beamte hatte zwar nicht gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, hielt sich allerdings nicht an die Empfehlungen der Regierung. Diese hatte die Menschen aufgefordert, während der Feiertage auf alle Reisen bis auf "notwendige" Trips zu verzichen.  Eliasson war in die Kritik geraten, nachdem die Boulevardzeitung "Expressen" seine Reise auf die Kanaren enthüllte, wo seine Tochter lebt. Eliasson, dessen Behörde an der Bewältigung der Corona-Krise in Schweden beteiligt ist, verteidigte sich zunächst mit der Erklärung, dass er während der Pandemie auf viele Reisen verzichtet habe, diese aber für ihn "notwendig" gewesen sei. Dennoch hielt die Empörung an. (Quelle: Tagesschau) 

15:42 Uhr: Bundesregierung verteidigt verschärfte Corona-Regeln
Die Bundesregierung hat die erneuten Verschärfungen der Corona-Beschränkungen verteidigt. Es gehe darum, Kontakte "auf das absolute Minimum" zu beschränken, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. "Und gleichzeitig soll aber sichergestellt werden, dass niemand ganz alleine bleiben muss." Die Lage sei weiter schwierig, so Demmer. «Unser Gesundheitssystem steht schon sehr unter Druck." Es sei nötig, die Zahl der Neuinfektionen soweit zu reduzieren, dass die Gesundheitsämter die Kontakte Infizierter wieder nachverfolgen könnten. "Wenn man sich nicht begegnet, kann man sich selber nicht anstecken oder jemand anderes nicht anstecken." (Quelle: Tagesschau) 

14:06 Uhr: RKI: Mehr als 367.000 Covid-19-Impfungen gemeldet
Die Zahl der ans Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Impfungen gegen Covid-19 in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag um mehr als 45.000 gestiegen. Seit dem Beginn der Impfkampagne Ende Dezember ist das Mittel damit nun mindestens 367.331 Menschen gespritzt worden. Diese Gesamtzahl ergibt sich aus bisherigen Meldungen der Bundesländer, wie aus einer RKI-Statistik von heute (Stand: 11.00 Uhr) hervorgeht. Pro 1000 Einwohner sind bundesweit demnach bisher 4,4 Menschen gegen die Krankheit geimpft worden. Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden vom RKI bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (11,2), gefolgt von Sachsen-Anhalt (7,8) und Hessen (6,6). Die wenigsten Impfungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden bisher für Thüringen (1,7), Niedersachsen (1,9) und Brandenburg (2,1) gemeldet. In absoluten Zahlen kommt Bayern auf den höchsten Wert von mehr als 82 000 laut RKI.
(Quelle: Tagesschau) 

13:31 Uhr: Auch Olpe sperrt Skihänge aus Sorge vor Besucherströmen
Aus Sorge vor neuen Besucherströmen auf schneebedeckten Ski- und Rodelpisten wird in Olpe am Wochenende ein weiteres NRW-Wintersportgebiet abgeriegelt. Die Straßen um die Hänge am Fahlenscheid werden Samstag und Sonntag weiträumig für den Verkehr gesperrt, für die Pisten ist ein Betretungsverbot ausgesprochen, wie die Stadt Olpe und die Polizei mitteilten. Polizei und Ordnungsamt seien am Wochenende im Einsatz, um Zufahrtswege zu sperren, den Verkehr umzuleiten und Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Falschparker würden notfalls abgeschleppt. Diejenigen, die trotz aller Aufrufe nicht die Vernunft hätten, den Bereich rund um Fahlenscheid zu meiden, müssten mit Staus und Umwegen rechnen, warnte der Olper Bürgermeister Peter Weber (CDU). (Quelle: Tagesschau) 

12:55 Uhr: Bayern verlängert Lockdown - Faschingsferien abgesagt
Bayern verlängert die Corona-Schutzmaßnahmen bis zum 31. Januar und lässt in der Zeit auch die Schulen geschlossen. "Wir müssen ganz klar machen, dass die Linie von Vorsicht und Umsicht absoluter Maßstab bleiben muss", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung. In dieser Zeit dürfen sich die Menschen nur mit einer weiteren Person außerhalb ihres Haushalts treffen, Familien können sich zur Betreuung der Kinder mit einer zweiten festen Familie zusammenschließen. Für Hotspots gelte zudem, dass touristische Tagesausflüge nur noch in einem Umkreis von 15 Kilometern erlaubt seien. Der Präsenzunterricht in den Schulen solle ab Februar wieder aufgenommen werden, zunächst an den Grundschulen. Um ausgefallenen Unterrichtsstoff nachzuholen, sollten die Faschingsferien genutzt werden. (Quelle: Tagesschau) 

12:44 Uhr: Söder wechselt Gesundheitsministerin aus
Die bisherige bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml wechselt als Ministerin in die Staatskanzlei. Huml werde ab Montag als Ministerin der Staatskanzlei speziell für Europa und Internationales zuständig sein und zudem den Corona-Krisenstab verstärken, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in München an. Humls Nachfolger im bayerischen Gesundheitsressort soll demnach der bisherige Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (alle CSU) werden. (Quelle: Tagesschau)

10:30 Uhr: China bremst Suche der WHO nach Ursprung des Virus
China verzögert weiter die Einreise von Experten, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ursprünge des Coronavirus erkunden sollen. Außenamtssprecherin Hua Chunying begründete den Aufschub mit nötigen Vorbereitungen. "Wir müssen noch Schwierigkeiten überwinden, um unsere internen Vorbereitungen voranzubringen und gute Bedingungen für die Experten zu schaffen, nach China zu kommen." Es gehe nach ihrem Verständnis "nicht nur um Visa, sondern auch um Termine und einige andere Details". Die Sprecherin reagierte damit auf die Frustration aufseiten der WHO, nachdem China die Einreise in letzter Minute geblockt hatte, wie ihr Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Vortag in Genf mitteilte. Die Experten hatten die Reise demnach zum Teil schon angetreten, waren umgekehrt oder hatten ihre Abreise gestoppt. Entgegen den Absprachen habe Peking kurzfristig mitgeteilt, dass die nötigen Einreisepapiere doch noch nicht vorlägen, so Nothilfekoordinator Michael Ryan. Es war geplant, dass die Experten nach der Ankunft in China erst zwei Woche in Quarantäne müssen. Die WHO verhandelt schon seit Monaten mit China über diese Expertenmission. (Quelle: Tagesschau) 

09:41 Uhr: Friseurhandwerk befürchtet Insolvenzwelle
Das Friseurhandwerk befürchtet angesichts des verlängerten Lockdowns in seinem Gewerbe eine Insolvenzwelle. Die rund 80.000 Friseursalons in Deutschland leisteten einen enormen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, der Nachrichtenagentur dpa. Viele kleine Familienbetriebe könnten die damit verbundenen Einnahmeverluste aber nicht mehr schultern. "Das bedeutet, dass viele Betriebe in ihrer Existenz ernsthaft bedroht sind - ich befürchte eine Insolvenzwelle in unserem Handwerk in den nächsten Monaten", sagte Müller. Staatliche Hilfen müssten jetzt schnell und unbürokratisch fließen. (Quelle: Tagesschau) 

08:34 Uhr: Kretschmer rechtfertigt Bewegungseinschränkungen als unumgänglich
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die von Bund und Ländern beschlossenen Bewegungseinschränkungen für Corona-Hotspots als unumgänglich gerechtfertigt. Man brauche "eine solche Regelung, wenn man tatsächlich Mobilität einschränken muss", sagte Kretschmer im MDR. Man könne in der aktuellen Lage keine Ballungen gebrauchen und die Menschen sollten möglichst nicht unterwegs sein. Vorgesehen ist, den Bewegungsradius in Gebieten, wo die Zahl der Neuansteckungen 200 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschreitet, auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort zu begrenzen. "Damit können wir diesen Phänomenen begegnen, dass alle zur gleichen Zeit unbedingt in die Sächsische Schweiz oder auf den Fichtelberg fahren wollen", sagte Kretschmer. Einen kompletten Lockdown auch für Betriebe lehnte der Ministerpräsident jedoch ab. (Quelle: Tagesschau) 

08:21 Uhr: Gewerkschaft fordert mehr Unterstützung für Hotel- und Gastronomie
Vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Maßnahmen hat die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) eine schnelle und stärkere Unterstützung für die betroffenen Beschäftigten gefordert. Nötig seien ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro sowie eine Corona-Soforthilfe von einmalig 1000 Euro, sagte NGG-Chef Guido Zeitler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Löhne seien ohnehin niedrig und das Kurzarbeitergeld "reicht da auf Dauer einfach nicht". Die Gastronomie- und Hotelbranche leidet besonders unter den Einschränkungen. Die NGG fürchtet daher einen weiteren Stellenabbau. Die Lage sei dramatisch und mit jeder Verlängerung des Lockdowns gehe der Personalabbau weiter, sagte Zeitler den Funke-Zeitungen. "Menschen werden auf die Straße gesetzt, viele Verträge einfach nicht mehr verlängert." Die gesamte Branche "leidet massiv", große Hotelketten ebenso wie kleine Betriebe. Die Überbrückungshilfen seien bei 500.000 Euro pro Unternehmen gedeckelt - das sei für die großen Ketten "kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein". (Quelle: Tagesschau) 

07:47 Uhr: Giffey: Kontaktbeschränkungen für Familien "unumgänglich"
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die in der Corona-Pandemie noch einmal verschärften Kontaktbeschränkungen für den privaten Bereich als "unumgänglich" bezeichnet. "Die Lage ist wirklich sehr ernst", sagte Giffey im Deutschlandfunk mit Verweis auf die stark gestiegene Zahl der Menschen, die derzeit mit dem Coronavirus sterben. "Je länger wir im soften Lockdown dahinwabern, desto schwieriger wird es auszuhalten", sagte die Ministerin, die zugleich betonte, dass die harte Regelung bis Ende Januar beschränkt sei. Bund und Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, den seit Mitte Dezember geltenden Lockdown, der unter anderem die Schließung von Schulen, Kitas, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, der Gastronomie sowie großer Teile des Einzelhandels umfasst, bis zum 31. Januar zu verlängern und in Teilen zu verschärfen. (Quelle: Tagesschau) 

06:32 Uhr: Kinderärztepräsident: Kitas und Grundschulen schnell wieder öffnen
Kinderärztepräsident Thomas Fischbach kritisiert die bundesweit geplante Verlängerung der Schulschließungen. "Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist der Präsenzunterricht. Für Kinder bis zehn Jahre, die erwiesenermaßen bei der Pandemie keine entscheidende Rolle spielen, müssen Kitas und Schulen unter Wahrung angemessener Hygieneregeln zumindest dort so schnell wie möglich wieder aufmachen, wo die Inzidenzwerte nicht im tiefroten Bereich sind", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wo das Corona-Infektionsgeschehen besonders dramatisch sei, müssten natürlich Ausnahmen gemacht werden, dann müsse auch mal im Grundschulunterricht eine Maske getragen werden. Es gebe weiterhin keine belastbaren wissenschaftlichen Grundlagen, mit denen fortdauernde bundesweite Schul- und Kita-Schließungen begründet werden könnten, argumentierte Fischbach. Anders als bei Kita- und Grundschulkindern sei die Lage bei Jugendlichen, die fast so infektiös seien wie Erwachsene. "Da muss man vorsichtig sein, hier braucht es Hybridmodelle, Online-Unterricht und so weiter", sagte der Verbandspräsident. (Quelle: Tagesschau) 

05:31 Uhr: 21.237 Corona-Neuinfektionen und 1019 neue Todesfälle gemeldet
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 21.237 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1019 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am 30. Dezember erreicht worden. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat derweil die Marke von 1,8 Millionen überschritten. (Quelle: Tagesschau) 

05:31 Uhr: Städte- und Gemeindebund hat Zweifel an 15-Kilometer-Regel
Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat die Umsetzbarkeit der neuen Restriktionen der Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots angezweifelt. Es sei fraglich, wie der Beschluss von Bund und Ländern, dass sich Menschen in besonderen Risikogebieten nur noch in einem Radius von 15 Kilometer von ihrem Wohnsitz fortbewegen dürfen, "in der Praxis umgesetzt" werden könne, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Gerd Landsberg, der Düsseldorfer "Rheinischen Post".  Zwar sei klar, dass in Gebieten mit sehr hohen Infektionszahlen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssten. Ein solch eingeschränkter Bewegungsradius, wie im Bund-Länder-Beschluss vorgesehen, sei allerdings "kaum kontrollierbar", sagte Landsberg. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

7-Tage-Inzidenz in Unterfranken leicht gesunken
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken leicht gesunken: von 134,18 auf 133,95. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (157,10). Die Gesundheitsämter haben seit Dienstag 370 neue Infektionsfälle sowie 18 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte in der Region wurden mit 231,09 für den Landkreis Haßberge und 209,72 für den Landkreis Miltenberg gemeldet. Im dunkelroten Bereich mit Werten zwischen 100 und 200 befinden sich der Landkreis Rhön-Grabfeld (173,29), der Landkreis Aschaffenburg (154,42), der Landkreis Schweinfurt (134,26), der Landkreis Bad Kissingen (131,74), der Landkreis Main-Spessart (126,03), die Stadt Aschaffenburg (109,86) sowie der Landkreis Kitzingen (102,02). Im roten Bereich mit Werten zwischen 50 und 100 liegen die Stadt Würzburg (88,33), die Stadt Schweinfurt (80,49) und der Landkreis Würzburg (71,47). (Quelle: BR) 

Ansturm auf bayerische Rhön – Polizei bittet um Beachtung der Corona-Regeln
Die unterfränkische Polizei ruft dazu auf, sich in der bayerischen Rhön an die Infektionsschutzregeln zu halten und gegebenenfalls auf andere Erholungsgebiete auszuweichen. Für den Dreikönigstag und das kommende Wochenende hat die Polizei verstärkte Kontrollen angekündigt. Seit dem Neujahrswochenende ist laut Polizei ein hoher Besucherverkehr an den Ausflugsorten der bayerischen Rhön zu verzeichnen. Bisher hätten sich die meisten Besucher an die Corona-Regeln gehalten. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Feuerwehrleute helfen in Seniorenheim im Landkreis Aschaffenburg aus
Im Landkreis Aschaffenburg helfen nun Feuerwehrleute in einem Alten- und Pflegeheim aus. Da ein Teil des Pflegepersonals an Covid-19 erkrankt oder in Quarantäne ist, war die Versorgung der Bewohner nicht mehr ausreichend sichergestellt. Die Verantwortlichen haben Hilfe beim Katastrophenschutz im Landratsamt Aschaffenburg erbeten. Seit einer Woche unterstützen deshalb mehrere medizinisch ausgebildete Feuerwehrleute aus Weibersbrunn, Michelbach und Mainaschaff die Einrichtung. In kompletter Schutzausrüstung helfen sie Heimbewohnern beim Essen, der Körperpflege sowie beim Lagern.
(Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Rechtsprofessor sieht 15-km-Regel als problematisch an
Der Juraprofessor Steffen Augsberg von der Gießener Justus-Liebig-Universität sieht die neuen Corona-Regeln teilweise als problematisch an. "In der Sache gibt es zumindest begründete Zweifel, dass die 15-Kilometer-Regel auf Paragraf 28a Infektionsschutzgesetz gestützt werden kann", sagte er am Mittwoch. Das Gesetz sieht vor, dass die Bundesländer per Verordnung unter anderem Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen sowie Untersagung oder Beschränkung von Reisen festlegen können. Beides scheine ihm für das vorliegende Regelungskonzept nicht zu passen. Auch die Umsetzbarkeit ist laut Augsberg ein Problem. Rechtlich sei sicher von Belang, inwieweit sich hier Ungleichbehandlungen aus unterschiedlichen Lebenssituationen ergäben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass Menschen in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 sich ohne triftigen Grund nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen dürfen. Das hessische Corona-Kabinett hatt dies am Mittwoch für Hessen beschlossen. Die Regel soll ab kommenden Montag gelten. (Quelle: Hessenschau) 

Weitere Kontaktbeschränkungen beschlossen
Das Corona-Kabinett der Landesregierung hat am Mittwoch wie erwartet schärfere Maßnahmen zur Corona-Pandemie beschlossen. Entsprechend den am Vortag gefassten Beschlüssen von Bund und Ländern werden die Kontaktmöglichkeiten ab kommenden Montag weiter eingeschränkt, wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz erläuterte. Demnach sind Treffen im öffentlichen Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Hausstands und einer nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Kinder unter 14 Jahren werden anders als bislang dabei mitgezählt. Im privaten Bereich soll die neue Regel laut Bouffier als "dringliche Empfehlung" gelten. Bislang konnten sich maximal fünf Personen aus zwei Hausständen treffen. Zudem dürfen sich Menschen aus Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 nur noch innerhalb eines Radius von 15 Kilometern rund um ihren Wohnsitz bewegen, außer beim Vorliegen triftiger Gründe. Damit sollen laut Bouffier insbesondere touristische Tagesausflüge oder Einkaufsbummel vermieden werden. In Hessen liegen derzeit nur die Landkreise Gießen (282,2) und Limburg-Weilburg (244,3) bei der Inzidenz über 200. Kitas bleiben grundsätzlich geöffnet. Ein Betretungsverbot werde es nicht geben, sagte Bouffier. Nach Möglichkeiten sollen Kinder aber zuhause betreut werden. Die derzeitige Situation sei nach wie vor ernst, betonte Bouffier, insbesondere in den Krankenhäusern. Es gebe daher keine Veranlassung, in den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung nachzulassen. Sie dienten dem Ziel, die Infektionszahlen weiter nach unten zu bringen. Die enuen Reglungen gelten zunächst bis zum 31. Januar
(Quelle: Hessenschau) 

Polizei: Ausflugsziele in Rhön dicht
Wegen erhöhten Verkehrsaufkommens rät die Polizei dringend davon ab, Ausflugsziele in der hessischen Rhön anzufahren. Die Parkplätze auf der Wasserkuppe und in der gesamten Region gerieten aktuell an ihre Kapazitätsgrenzen. "Alles weitgehend gefüllt. Wir bitte darum, die Gebiete nicht mehr anzusteuern", sagte ein Polizeisprecher dem hr. Die Polizei berichtete am Mittag von viel Betrieb, aber fließendem Verkehr. Von einem Verkehrschaos könne man nicht sprechen. Daher seien die Zufahrtsstraßen auch nicht gesperrt. Die Polizei wollte mit mehr Personal als üblich am Mittwoch - Bayern hat Feiertag - nicht nur die Verkehrslage, sondern auch die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Bis zum Mittag gab es keine Erkenntnisse zu nennenswerten Verstößen. Einige Tagestouristen mussten zwar ermahnt werden, zeigten sich aber einsichtig, wie die Polizei in Gersfeld auf der Wasserkuppe berichtete. (Quelle: Hessenschau) 

Illegale Feier in Ginsheim-Gustavsburg aufgelöst
Die Polizei hat am späten Dienstagabend eine illegale Feier in Ginsheim-Gustavsburg aufgelöst. Gegen 15 Personen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaverordnung erstattet. Nach Angaben vom Mittwoch hatten sie in einem Hotel am Mainufer gefeiert. Anwohner alarmierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, versteckten sich die Teilnehmer unter anderem auf dem Dach und in der Sauna des Gebäudes. Zwei Türen mussten gewaltsam geöffnet werden, einige Teilnehmer leisteten Widerstand. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen und zwei Diensthunden vor Ort. Sie fand den Angaben zufolge auch eine professionelle Gesangsanlage vor. (Quelle: Hessenschau) 

Mehr als 2.600 Covid-Patienten in hessischen Kliniken
In hessischen Krankenhäusern werden momentan 2.618 Patienten behandelt, die an Covid-19 erkrankt sind. Das meldet das Sozialministerium am Mittwoch, Stand der Zahlen ist der gestrige Dienstag. 572 von ihnen sind demnach beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig - 71 mehr als noch vor zwei Wochen. Die Zahl der freien Betten ist auf rund 6.240 gesunken. Das sind gut 1.400 Betten weniger als in der vergangenen Woche. Laut Ministerium stehen aktuell 223 freie Betten mit Beatmungsgeräten zur Verfügung. (Quelle: Hessenschau) 

1.907 Neuinfektion, 116 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.907 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 116 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.211. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 142.925 Corona-Fälle registriert. Rund 115.000 gelten als genesen. In zwei Landkreisen liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weiter über der kritischen Marke von 200. Ab diesem Wert dürfen Bürger den neuen Beschlüssen von Dienstag zufolge einen Radius von 15 Kilometern vom Wohnort nur noch bei triftigem Grund verlassen. Im Kreis Gießen ist die Inzidenz auf 282,2 gestiegen, im Kreis Limburg-Weilburg dagegen leicht gesunken auf 244,3. Es folgen die Kreise Vogelsberg (188,4), Fulda (186,9) und Main-Kinzig (162,4). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

42 Infektionsfälle und 55 Genesene mehr – Inzidenz bei 136,5
Aktuell sind im Odenwaldkreis insgesamt 2.436 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand 05.01., 16.25 Uhr). Das sind 42 mehr als am Vortag. 2.037 Personen sind genesen, 55 mehr. Die Zahl der Verstorbenen liegt konstant bei 126. Der Infektionssaldo beträgt 273. Das Robert-Koch-Institut berechnet die 7-Tage-Inzidenz mit aktuell 136,5 (Stand 06.01., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises insgesamt 132 neue Corona-Infektionen. In der Unterzent gab es mit 50 die meisten Fälle (Höchst 35, Breuberg 7, Lützelbach 8), gefolgt von Erbach/Michelstadt mit 33 Fällen (Erbach 9, Michelstadt 24) und Bad König/Brombachtal mit 30 erfassten Corona-Infektionen (Bad König 24, Brombachtal 6). Im Gersprenztal wurden 13 Fälle registriert (Reichelsheim 3, Brensbach 9, Fränkisch-Crumbach 1), in Mossautal/Oberzent 6 (Mossautal 0, Oberzent 6). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 38 Patienten betreut. Davon benötigen fünf eine intensivmedizinische Behandlung, während vier Testergebnisse noch ausstehen. In Kliniken außerhalb des Kreises werden 16 weitere Personen behandelt. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten und das Blaue Haus in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Knapp 2.500 Neuinfektionen - kein Corona-Hotspot mehr
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus um mehr als 2.500 Fälle (Stand: 16 Uhr) gestiegen. Den Behörden wurden heute 2.506 neue Fälle (gesamt: 251.883) gemeldet und damit knapp 500 weniger als gestern und fast 1.000 weniger als am Mittwoch der vergangenen Woche. Laut Landesgesundheitsamt stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 um 50 auf jetzt gesamt 5.229. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter und liegt nun bei 112,1 (gestern 124,0). Keiner der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegt derzeit bei einem Inzidenz-Wert von über 200, allerdings erreicht auch keine Region einen Wert von unter 50. Die Behörden wiesen in der Vergangenheit jedoch häufiger darauf hin, dass Die Zahl der gemeldeten Fälle an Wochenenden und Feiertagen in der Regel niedriger liegt. (Quelle: SWR) 

+++ Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen +++
Das Landesuntersuchungsamt hat am Mittwoch 1.105 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Vortag waren es 870 neue Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie gab es damit 76.961 Ansteckungen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erhöhte sich gegenüber Dienstag um 50 auf nun 1.632. Aktuell gelten 17.267 Rheinland-Pfälzer als infiziert. Auf Intensivstationen behandelt werden 209 Patienten, 99 von ihnen müssen beatmet werden. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, hat nach wie vor Speyer. Mit 182 sank der Wert aber wieder unter die Marke von 200. (Quelle: SWR) 

Tourismusminister warnt Ausflügler vor striktem Bewegungsradius
Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf (CDU) warnt davor, den vorläufigen Verzicht auf einen eingeschränkten Bewegungsradius in Landkreisen mit hohen Corona-Infektionszahlen misszuverstehen. Die Zurückhaltung der Landesregierung dürfe nicht zu Tagesausflügen an bekanntere Ausflugsziele im Schwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb ermuntern, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. "Auch wenn ich verstehe, dass es die Menschen in wunderschöne Ecken Baden-Württembergs zieht, meine ich, dass in diesem Monat vielleicht auch dem Wald oder der Wiese vor der eigenen Haustür etwas abgewonnen werden kann", sagte Wolf. (Quelle: SWR) 

Einzelhändler: Lage durch neuen Lockdown "katastrophal"
Die Verlängerung des Corona-Lockdowns durch Bund und Länder wirkt sich nach Ansicht der Einzelhändler katastrophal auf die Branche aus. "Je länger der Lockdown andauert, desto mehr Unternehmen kommen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und desto mehr werden pleitegehen", sagte Sabine Hagmann, die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, der "Stuttgarter Zeitung". Im schlimmsten Fall müsse man damit rechnen, dass sich die prognostizierten 6.000 Schließungen auf rund 12.000 Schließungen und Insolvenzen in den nächsten zwei Jahren verdoppelten. Kurzfristig stünden 100.000 Arbeitsplätze in Baden-Württemberg auf der Kippe, langfristig seien es bis zu 200.000, sagte Hagmann. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 5. Januar 2021+++

Weltweit 

17:15 Uhr. Kubicki kritisiert geplante Einschränkung der Bewegungsfreiheit
Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki äußerte scharfe Kritik an der geplanten Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen engen Radius rund um den Wohnort. Die Idee für dieses neue Instrument habe "keine ausdrückliche gesetzliche Verankerung", sagte der Bundestagsvizepräsident dem "Handelsblatt". "Ein Instrument also, über das abermals keine parlamentarische Debatte stattgefunden hat und das hinter verschlossenen Türen ausgehandelt wird", fügte Kubicki hinzu. "Entgegen aller Beteuerungen ist im Kanzleramt kein Lerneffekt eingetreten." (Quelle: Tagesschau)

16:18 Uhr: Bund und Länder verschärfen Lockdown
Bund und Länder haben sich nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios darauf verständigt, dass in Landkreisen mit hohen Corona-Infektionszahlen der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden soll. Gelten soll dies für Landkreise mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. (Quelle: Tagesschau) 

15:38 Uhr: Laut RKI 67 Landkreise über Inzidenz von 200
Nach aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) überschreiten derzeit 67 Landkreise in Deutschland bei der Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 200. Spitzenreiter sind die Landkreise Meißen (493), Altenburger Land (463) und Vogtland (435), die in Sachsen und Thüringen liegen. (Quelle: Tagesschau) 

13:09 Uhr: Nach Touristen-Ansturm: Lage in der Eifel antspannt sich
Die Maßnahmen gegen den Ansturm von Schnee-Touristen in der Eifel-Gemeinde Hellenthal scheinen zu wirken. "Die Lage ist etwas entspannter", erklärte ein Vertreter der 8000-Einwohner-Gemeinde. Der Ausflugsort für Wintertouristen war am Wochenende mitten in der Corona-Pandemie von Tausenden Ausflüglern besucht worden und hatte ein Verkehrschaos erlebt. Daraufhin sperrte die Stadt die Parkplätze an Ausflugszielen ab. Lifte am Skigebiet und Schneewanderwege waren bereits vorher gesperrt. In Winterberg im Sauerland sind Pisten und Parkplätze seit Sonntag gesperrt. Mit Blick auf das kommende Wochenende wollen sich die Bürgermeister von Hellenthal und der benachbarten Orte im Kreis Euskirchen absprechen, sagte der Sprecher. (Quelle: Tagesschau) 

12:01 Uhr: Wirtschaftsweiser: Starker Aufschwung im Frühjahr möglich
Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hält einen kräftigen Frühjahrsaufschwung in Deutschland für möglich. "Vielleicht dürfen wir darauf hoffen, dass die Restriktionen im Februar milder ausfallen als im Januar, mehr aber nicht", sagt er dem "Handelsblatt". Die Wirtschaft hänge wie das ganze Leben in diesem Winter vom Infektionsgeschehen ab. "Wenn wir im Februar oder März wieder zu leichten Lockerungen kommen können, dann ist im zweiten Quartal durchaus ein so starker Aufschwung möglich wie im Sommer 2020." Im dritten Quartal 2020 war das Bruttoinlandsprodukt im Rekordtempo von 8,5 Prozent gewachsen. Seinen eher optimistischen Blick auf die Wirtschaft 2021 begründet Feld damit, dass viele Menschen ihren Konsum nur aufgeschoben hätten und die Industrie von der Erholung in China und den USA profitiere. (Quelle: Tagesschau) 

11:47 Uhr: Behörden bereiten sich auf weiteren Andrang im Schwarzwald vor
Angesichts des andauernden Ansturms von Ausflüglern auf den verschneiten Schwarzwald wollen die örtlichen Behörden und die Polizei gemeinsame Maßnahmen gegen Gedränge und Verkehrschaos ergreifen. Dazu sollte es am Dienstagnachmittag ein Treffen geben, sagte ein Sprecher des Ortenaukreises. Im Gespräch seien etwa Straßensperrungen. An dem Treffen sollten demnach Vertreter der Straßenverkehrsbehörden des Ortenaukreises, des Landkreises Rastatt und der Städte Baden-Baden und Bühl sowie die Polizei Offenburg teilnehmen. Der Sprecher sagte, die Zustände vor allem auf der B500 seien zuletzt "extrem" gewesen. Seine Behörde appelliere an die Bürger, sich an die Regeln zu halten, nicht nur an die Corona-Regeln, sondern auch an die des Straßenverkehrs. Wenn die Parkplätze voll seien, müssten die Menschen umdrehen. Am Straßenrand zu parken sei verboten. Am vergangenen Wochenende waren erneut zahlreiche Autofahrer in die Ausflugsgebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb geströmt. Staus und überfüllte Parkplätze waren die Folge. Appelle von Polizei und Politik, beliebte Ziele nicht mehr anzufahren, waren bislang meist verhallt. (Quelle: Tagesschau) 

08:02 Uhr: Spahn weist Kritik an Impfstrategie entschieden zurück
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik an der Strategie für die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus entschieden zurückgewiesen. Die derzeit in Deutschland verfügbaren Impfdosen seien "genau die Größenordnung, die ich seit Wochen ankündige" und die im Kabinett auch besprochen worden sei, sagte Spahn im ARD-Morgenmagazin mit Blick auf Kritik des Koalitionspartners SPD. Wegen der zunächst relativ geringen Zahl der verfügbaren Dosen müsse bei der Impfung priorisiert werden, führte Spahn aus. Gerade in Pflegeheimen, die deshalb zuerst dran seien, seien die Impfungen aber "etwas aufwändiger". Derzeit konzentriere sich Debatte auf das langfristige Ziel, so viele Menschen in Deutschland zu impfen wie möglich, sagte der Minister. Wichtig seien aber auch "Zwischenziele". "Wenn wir es im Januar schaffen würden, in allen Pflegeheimen alle Bewohnerinnen und Bewohner zu impfen, dann macht das in dieser Pandemie einen echten Unterschied", betonte Spahn. Zu der scharfen Kritik von SPD-Politikern wie Generalsekretär Lars Klingbeil an Problemen bei Corona-Impfungen sagte Spahn, in "dieser echt schweren Phase der Pandemie" erwarteten die Bürger "zurecht Geschlossenheit und Entschlossenheit ihrer Regierung". "Es funktioniert in so einer Phase nicht gut, gleichzeitig Regierung und Opposition sein zu wollen", warf der CDU-Politiker der SPD vor. "Irgendwie hat es auch seit 20 Jahren für die SPD nicht gut funktioniert. Ich glaube nicht, dass das jetzt im Wahljahr besser läuft." Zugleich verwies der Gesundheitsminister auf Bemühungen, mehr Impfdosen für Deutschland zu beschaffen. Dazu unterstützten die Behörden den Aufbau eines neuen Biontech-Produktionswerkes in Marburg "sehr aktiv". Außerdem solle aus seiner Sicht die Nutzung von fünf Impfampullen für sechs Impfungen zur Regel werden. Deutschland wurde bislang mit rund 1,3 Millionen Corona-Impfdosen des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer beliefert. Rund 266.000 Menschen wurden bislang geimpft. (Quelle: Tagesschau)

05:45 Uhr: RKI meldet 11.897 Neuinfektionen
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 11.897 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 944 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Eine Interpretation der Daten bleibt weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am Mittwoch (30. Dezember) erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag bei 134,7. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten Sachsen mit 298,7 und Thüringen mit 241,8. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,1. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.787.410 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzzahlen für Unterfranken gesunken
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken gefallen: von 141,77 auf 134,18. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (162,21). Die Gesundheitsämter haben seit Montag 167 neue Infektionsfälle sowie 27 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte in der Region wurde mit 219,24 für den Landkreis Haßberge und 204,68 für den Landkreis Rhön-Grabfeld gemeldet. Im Dunkelroten Bereich mit Werten zwischen 100 und 200 befinden sich der Landkreis Miltenberg (186,42), der Landkreis Aschaffenburg (176,81), die Stadt Aschaffenburg (135,31), der Landkreis Bad Kissingen (125,93), der Landkreis Kitzingen (103,12), der Landkreis Main-Spessart (121,28), der Landkreis Schweinfurt (123,87) sowie die Stadt Schweinfurt (108,56). Im roten Bereich mit Werten zwischen 50 und 100 liegen die Stadt Würzburg (82,07) und der Landkreis Würzburg (57,30). (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 304. Zum Vortag kamen 16 Neuinfektionen hinzu. 25 Personen wurden als gesund aus der Quarantäne entlassen. Derzeit werden 44 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sechs Personen intensivpflichtig. Leider haben wir drei neue Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 58.Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 2.939. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 200,40 (Quelle: LGL, Stand 4. Januar, 8 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
In Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Landkreis Main-Spessart zwei weitere Todesfälle gegeben. Dem Landratsamt in Karlstadt zufolge gehörten die Verstorbenen altersbedingt einer Risikogruppe an. Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis Main-Spessart 160 Menschen an einer Infektion gestorben. In Main-Spessart gibt es bislang n2.631 bestätigte Corona-Fälle. Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 379 Personen mit dem Corona-Virus infizier, davon werden 28 im Klinikum Main-Spessart behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation. Laut Robert-Koch-Institut beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Main-Spessart aktuell 121,3. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Polizei verstärkt Präsenz an Ausflugszielen in Rhön und Vogelsberg
Die Polizei will in den kommenden Tagen mehr Präsenz an den Ausflugszielen und Wintersportorten in der Rhön und im Vogelsberg zeigen. Dabei werde man "ein ganz besonderes Augenmerk" auf die Einhaltung der Verkehrsregeln und Corona-Beschränkungen legen, wie das Polizeipräsidium Osthessen mitteilte. "Dabei werden Verstöße kommunikativ begleitet und, wenn nötig, auch konsequent verfolgt." Auf der Wasserkuppe in der Rhön sowie am Hoherodskopf und an der Herchenhainer Höhe im Vogelsberg war es zuletzt durch erhöhtes Besucher-Aufkommen aufgrund des Neuschnees zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Zufahrten und Parkplätze an den beiden Zielen im Vogelsberg sind bis mindestens Freitag (8. Januar) tagsüber für den Besucherverkehr gesperrt. Die Wasserkuppe bleibt zwar offen. Die Polizei rät aber, Wintersportregionen generell zu meiden. Der nordhessische Wintersportort Willingen sperrte unterdessen fürs Wochenende seine Skipisten, Rodelhänge und Parkplätze für Besucher. (Quelle: Hessenschau) 

Gipfel beschließt weitere Ausgangsbeschränkungen
Der aktuelle Lockdown soll nicht nur bis 31. Januar verlängert werden, sondern auch verschärft. Nach gleichlautenden Informationen von ARD-Hauptstadtstudio und Spiegel haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs beim heutigen Corona-Gipfel Ausgangsbeschränkungen für Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beschlossen. Demnach soll der Bewegungsradius der Menschen in solchen Kreisen und kreisfreien Städten auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt werden. Ausnahmen soll es nur beim Vorliegen triftiger Gründen geben. Tagesausflüge und Einkäufe sollen nicht dazugehören. In Hessen liegen aktuell gemäß den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zwei Landkreise über der 200er-Marke: Limburg-Weilburg (261,2) und Gießen (259,7). Die Ausgangsbeschränkungen waren beim Gipfel umstritten. Das Kanzleramt hatte übereinstimmenden Berichten zufolge den 15-Kilometer-Radius schon ab einer Inzidenz von mehr als 100 gewünscht. Das trifft derzeit auf 20 der 26 Landkreise und kreisfreien Städte Hessens zu. Laut Beschlussvorlage sollen auch die Kontaktmöglichkeiten weiter eingeschränkt werden. Private Treffen wären dann nur noch mit Angehörigen des eigenen Hausstandes oder mit einer nicht im Haushalt lebenden Person möglich. Bislang waren solche Zusammenkünfte auf fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt. (Quelle: Hessenschau) 

Polizei löst in Gernsheim illegale Party mit etwa 25 Teilnehmern auf
Die Polizei hat in Gernsheim (Groß-Gerau) eine Geburtstagsparty mit etwa 25 Gästen im Alter von 15 bis 20 Jahren aufgelöst. Sie seien beim Anblick der Beamten geflüchtet, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Zehn von ihnen konnten an der Flucht gehindert werden. Ein 15-Jähriger verletzte sich, als er beim Fluchtversuch stolperte. Er kam in ein Krankenhaus. Anwohner hatten die illegale Feier bei einer Grillhütte im Rheinpark der Polizei gemeldet. Den Beamten zufolge sollte dort auch Alkohol getrunken werden. Es wurden Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen eingeleitet. Die Ermittlungen zu den geflüchteten Partyteilnehmern dauern an. (Quelle: Hessenschau)

Wasserkuppe bleibt trotz Besucheransturm offen
Der Fuldaer Landrat Bernd Woide (CDU) hat sich gegen eine Sperrung der winterlichen Wasserkuppe trotz Besucher-Ansturms ausgesprochen. Er verteidigte damit die Linie des Gersfelder Bürgermeisters Steffen Korell (CDU) während der Corona-Pandemie. Woide sagte: Eine generelle Sperrung von Hessens höchstem Berg als verschneites Ausflugsziel würde die Problematik nicht lösen, sondern lediglich verlagern. Es würde zu massivem Druck auf andere Ortschaften führen. "Damit wäre niemandem gedient." Es entstünden andernorts in der Rhön überlaufene Hotspots - inklusive Verkehrschaos und Parkplatz-Problemen. "Auf der Wasserkuppe ist der Andrang besser in Bahnen zu halten", befand Woide. Mit dem Sperren von Parkplatz-Zufahrten werde erst begonnen, wenn etwa 90 Prozent belegt seien. Wenn sich der Verkehr wieder entspanne, könnten weitere Besucher parken. Woide betonte, dass die Wasserkuppe wie viele andere Mittelgebirge derzeit mit großem Aufkommen von Tagestouristen zu kämpfen habe. Das sei kein rhönspezifisches Problem. Ähnliches spielte sich zuletzt im Taunus und im nordhessischen Wintersportgebiet Willingen ab. (Quelle: Hessenschau) 

641 Neuinfektionen, 104 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 641 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 104 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.095. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 141.012 Corona-Fälle registriert. Rund 113.100 gelten als genesen. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist der Kreis Limburg-Weilburg auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 261,2. Es folgen die Kreise Gießen (259,7), Fulda (194,0) und Waldeck-Frankenberg (173,9). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Infektionssaldo sinkt – Ein weiterer Todesfall
Im Laufe des gestrigen Tages sind im Odenwaldkreis insgesamt 2.394 Infektionsfälle festgestellt worden (Stand 4.1., 16:00 Uhr), was einem Anstieg von vier gegenüber dem Vortag entspricht. Die Zahl der Genesenen erhöht sich um 50 auf 1.982. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Corona-Virus-Infektion verstorben, sie war im Alter zwischen 80- bis 89 Jahren und lebte im häuslichen Bereich. Die Zahl der Verstorbenen steigt daher von 125 auf 126. Der Infektionssaldo sinkt derweil auf 286. Das Robert-Koch-Institut berechnet die 7-Tage-Inzidenz mit aktuell 145,8 (Stand 5.1., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises insgesamt 141 neue Corona-Infektionen. In der Unterzent gab es mit 44 die meisten Fälle (Höchst 28, Breuberg 7, Lützelbach 9), gefolgt von Erbach/Michelstadt mit 42 Fällen (Erbach 13, Michelstadt 29) und Bad König/Brombachtal mit 33 erfassten Corona-Infektionen (Bad König 25, Brombachtal 8). Im Gersprenztal wurden 16 Fälle registriert (Reichelsheim 5, Brensbach 11, Fränkisch-Crumbach 0), in Mossautal/Oberzent 6 (Mossautal 2, Oberzent 4). Auf Grund der geringeren Testkapazitäten in den vergangenen Tagen geben diese Zahlen das aktuelle Infektionsgeschehen nur bedingt wieder. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 34 Patienten betreut. Davon benötigen fünf eine intensivmedizinische Behandlung, während ein Testergebnis noch aussteht. In Kliniken außerhalb des Kreises werden 13 weitere Personen behandelt.
In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Brunnengarten, das Blaue Haus in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 870 Neuinfektionen und 51 Tote am Dienstag +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 870 Fälle gestiegen. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 75.856 laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz. 16.935 Menschen im Land sind aktuell mit dem Virus infiziert. Seit gestern sind 51 neue Todesfälle hinzugekommen. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, liegt damit bei 1.582. (Quelle: SWR) 

IHK Rhein-Neckar fordert "Click and Collect"
Die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar (IHK) schlägt Alarm. Sollte der Lockdown wie erwartet verlängert werden, werde das viele Betriebe in Existenznot bringen, so IHK-Präsident Manfred Schnabel. Darüber hinaus fordert die IHK Rhein-Neckar, dem regionalen Handel das so genannte "Click and Collect" zu erlauben. Das bedeutet, dass die Kunden die Produkte beim örtlichen Händler online bestellen und sie dann selbst im Geschäft abholen. (Quelle: SWR) 


+++ Meldungen 4. Januar 2021 +++


Weltweit

19:25 Ermittlungsverfahren gegen Party-Organisator
Gegen einen mutmaßlichen Organisator der illegalen Silvester-Massenparty in der Bretagne ist ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Der Mann sei Anfang 20, gegen ihn werde unter anderem wegen Gefährdung des Lebens anderer ermittelt, sagte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, dem Sender France 3. Der Mann habe zugegeben, an der Organisation der Party beteiligt gewesen zu sein. Es sei aber klar, dass nicht nur eine einzige Person eine solche Feier organisiert habe. Deshalb müssten die anderen Organisatoren zur Rechenschaft gezogen werden, so Astruc. Trotz der Corona-Pandemie hatten in Frankreichs Nordwesten etwa 2500 Menschen illegal Silvester gefeiert und die Ordnungskräfte gut anderthalb Tage beschäftigt. Diese versuchten die Feier in dem stillgelegten Hangar in Lieuron zu stoppen - erfolglos. Erst am Samstagmorgen fand die illegale Party ein Ende. (Quelle: Tagesschau) 

17:56 Uhr: Verkehrsunternehmen: "Shutdown kam zu spät"
Der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Bundesregierung für das seiner Ansicht nach zu späte Eingreifen in der Corona-Pandemie kritisiert. "Der neue Shutdown kam zu spät. Anfang November war schon absehbar, wie die Zahlen gestiegen sind. Wenn man damals entsprechend gehandelt hätte, wären wir hetzt schon deutlich weiter", sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff dem "Spiegel". Er glaube kaum, dass das Thema Mitte Januar erledigt sei. Das sei für den öffentlichen Nahverkehr eine unschöne Situation, sagte Wolff weiter. Die Unternehmen würden auf Ferienverkehr umstellen, den ein oder anderen Nachtbus streichen, Takte reduzieren. "Aber es wird kommen wie im Frühjahr: mehr als 90 Prozent Angebot bei 20 bis 30 Prozent Fahrgästen."  Der VDV vertritt knapp 600 Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie leiden sie unter massiven Fahrgastrückgängen und mussten mit Milliarden aus dem Bundeshaushalt gestützt werden. (Quelle: Tagesschau) 

15:21 Uhr: Intensivmediziner lehnen Lockerung von Corona-Einschränkungen ab
Angesichts weiter steigender Patientenzahlen auf deutschen Intensivstationen hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vor Lockerungen der geltenden Corona-Einschränkungen gewarnt. Ein Effekt des geltenden Lockdowns sei normalerweise mit einer Verzögerung von zwei bis drei Wochen festzustellen, "aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren", erklärte Divi-Präsident Gernot Marx. Eine Lockerung der Maßnahmen, mehr Begegnungen und Öffnungen von Geschäften seien deshalb aus medizinischer Sicht undenkbar. Jeder Patient könne und müsse behandelt werden, erklärte Marx weiter. Dies sei jedoch nicht mehr in allen Fällen in Wohnortnähe möglich. "Auch deshalb ist eine Fortsetzung des Lockdowns unumgänglich: Die Stationen sind voll." Angesichts dieser Entwicklungen gebe es aus medizinischer Sicht "absolut keinen Spielraum für Diskussionen über mögliche Lockerungen". (Quelle: Tagesschau) 

13:39 Uhr: Hessen: Gemeinde Willingen plant Betretungsverbot für Skipisten
Nach dem großen Andrang von Ausflüglern am Wochenende wird ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge im nordhessischen Wintersportort Willingen vorbereitet. "Wir sehen aufgrund der Erfahrungen keine andere Lösung", sagte Bürgermeister Thomas Trachte (parteilos). Der Landkreis arbeite an einer Verfügung auf Grundlage des Infektionsschutzrechts wegen der Corona-Pandemie. Ordnungsamt und Polizei würden das Verbot dann durchsetzen. (Quelle: Tagesschau) 

13:00 Uhr: Schweiz: Zu wenig Impfstoff für großen Impfstart
Nach den ersten Corona-Schutzimpfungen am 23. Dezember wollten die meisten Schweizer Kantone nun mit großen Impfkampagnen beginnen. Allerdings fehlten vielerorts Impfdosen. Die wenigen angebotenen Impftermine waren innerhalb von Minuten ausgebucht. Die Regierung hatte sich zwar 15,8 Millionen Impfdosen für die 8,5 Millionen Einwohner gesichert, die Hälfte davon aber bei dem US-Hersteller Moderna, dessen Impfstoff noch nicht zugelassen ist. Mit der Mainzer Firma Biontech und dessen US-Partner Pfizer wurde erst im Dezember ein Vertrag geschlossen. Die Behörden seien von der schnellen Zulassung des Biontech-Impfstoffs noch vor Weihnachten überrascht worden, sagte Christoph Berger, Präsident der Kommission für Impffragen, der Zeitung "Blick". Die Behörden hätten mit einem Impfstart im Februar oder März gerechnet. Manche eigens eingerichteten Impfzentren blieben mangels Impfstoff zunächst weitgehend leer, manche Ärzte bekamen nur vereinzelt Dosen, um Patienten zu impfen. "In den nächsten Monaten werden wir auf die ausreichende Menge kommen", sagte Berger. "Bis im Sommer sind alle Impfstoffe geliefert und hoffentlich auch gebraucht." (Quelle: Tagesschau) 

11:40 Uhr: Experten: Neue Variante könnte Eindämmung schwieriger machen
Die neue Corona-Variante B.1.1.7 könnte die Eindämmung der Pandemie schwieriger machen. Es erscheine anhand der verfügbaren Daten wahrscheinlich, dass die Variante bald auch in Deutschland dominierend sein werde, erklärte der Virologe Jörg Timm von der Uniklinik Düsseldorf der Nachrichtenagentur dpa. "Ich halte eine Senkung der Fallzahlen grundsätzlich für eine nachhaltige Infektionskontrolle für notwendig. Wenn die Daten zur erhöhten Ansteckungsfähigkeit der neuen Variante stimmen - und davon gehe ich aus - dann wird die Aufgabe sicherlich schwieriger." Adam Lauring, ein Experte für Evolution von RNA-Viren an der US-amerikanischen Universität Michigan, sagte in einem Podcast: "Entscheidungsträger werden darüber nachdenken, was sie mit Blick auf Corona-Regeln tun müssen." Weil sich Varianten schneller ausbreiteten, müssten solche Maßnahmen strenger sein, um den gleichen Effekt bei der Eindämmung zu erzielen. "Wir müssen besser bei den Maßnahmen werden, um das Virus zu kontrollieren. Falls nicht, werden wir mehr Corona-Fälle sehen." Das bedeute dann auch mehr schwere Erkrankungen und mehr Tote. B.1.1.7 war zuerst in Großbritannien nachgewiesen worden. Mittlerweile wurde die Variante auch in anderen Ländern bestätigt. In Deutschland sind bislang nur vereinzelt Fälle bekannt, etwa in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen. Das Robert Koch-Institut erwartet aber, dass weitere Fälle hinzukommen.
(Quelle: Tagesschau) 

10:14 Uhr: Österreich will Lockdown offenbar bis 24. Januar verlängern
In Österreich wird nach Angaben aus Regierungskreisen der bis zum 18. Januar geplante Lockdown verlängert. Da das ursprünglich geplante Freitesten wegen Widerstands der Opposition nicht möglich scheine, werde die Schließung fast aller Geschäfte nun für alle bis zum 24. Januar dauern, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA erfuhr. Die Maßnahme betrifft auch die Gastronomie, viele Dienstleistungen und den Tourismus. Ursprünglich war geplant, dass alle, die sich einem Corona-Test unterziehen, ab 18. Januar in die ab dann wieder geöffneten Geschäfte können. Für alle ohne Test sollte ein verlängerter Lockdown bis zum 24. Januar gelten.  Am Sonntag hatte die Opposition aus unterschiedlichen Gründen angekündigt, dem entsprechenden Gesetz die Zustimmung zu verweigern. Die Opposition könnte durch ihre Mehrheit in der Länderkammer die Novelle für zwei Monate auf Eis legen. (Quelle: Tagesschau) 

05:43 Uhr: RKI meldet 9847 Neuinfektionen
In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 9847 auf knapp 1,78 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 302 auf 34.574 zu. Eine Interpretation der Daten bleibt weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am Mittwoch (30. Dezember) erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 139,4. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Montag Sachsen mit 323,0 und Thüringen mit 251,4. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 78,2. (Quelle: Tagesschau) 

05:04 Uhr: Lauterbach für "konsequenten" und nicht befristeten Lockdown
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat einen "konsequenten" und zeitlich nicht befristeten Lockdown gefordert. Er verwies dabei auch auf die Mutation des Coronavirus. "Wir müssen die Neuinfektionen deutlicher reduzieren als bisher geplant", sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Ein Inzidenzwert von 50 reicht nicht aus, weil wir es in Zukunft wahrscheinlich mit einer Virus-Variante zu tun haben werden, die wesentlich ansteckender ist als die bisher in Deutschland verbreitete." Die Rate der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen müsse auf 25 gesenkt werden. Am Sonntag lag sie in Deutschland bei 139,6. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzzahlen für Unterfranken leicht gestiegen
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken leicht angestiegen: von 140,78 auf 141,77. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (163,49). Die Gesundheitsämter haben seit Sonntag 150 neue Infektionsfälle sowie fünf weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte in der Region wurden mit 235,83 für den Landkreis Haßberge, 223,52 für den Landkreis Rhön-Grabfeld und 200,40 für den Landkreis Miltenberg gemeldet. Im dunkelroten Bereich mit Werten zwischen 100 und 200 liegen der Landkreis Aschaffenburg (177,38), der Landkreis Bad Kissingen (137,55), der Landkreis Main-Spessart (133,17), der Landkreis Schweinfurt (129,93) die Stadt Aschaffenburg (126,76), die Stadt Schweinfurt (112,30) und der Landkreis Kitzingen (107,51). Im roten Bereich mit Werten zwischen 50 und 100 befinden sich die Stadt Würzburg (85,20) und der Landkreis Würzburg (65,93). (Quelle: BR) 

Rhön-Ausflug mit Corona-Regeln
In den vergangenen Tagen hat es viele Ausflügler in die bayerische und hessische Rhön gezogen. Trotz Corona-Lockdown sind Sport oder Bewegung im Freien erlaubt. Die bekannten Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen gelten aber weiterhin und wurden auch von der Polizei kontrolliert. Laut den zuständigen Dienststellen haben sich die Rhön-Besucher an diese Regeln gehalten. (Quelle: BR) 

Würzburger Sternsinger per Video
Normalerweise ziehen um diese Zeit vielerorts Sternsinger von Haus zu Haus. Wegen Corona ist das allerdings nicht möglich. Im Bistum Würzburg gibt es aber eine Alternative: Der Segenswunsch ist als Video-Botschaft online abrufbar. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Rekordzahl von Menschen im Landkreis Miltenberg getestet
Laut dem Landratsamt Miltenberg wurde eine Rekordzahl von Menschen im Landkreis Miltenberg auf das Coronavirus getestet. Pressesprecherin Susanne Seidel zufolge sei das durch die gute Zusammenarbeit des Landkreises mit der Helios-Klinik in Miltenberg sowie dem Bayerischen Roten Kreuz als Betreiber des Corona-Testzentrums Miltenberg möglich geworden. Nach den Zahlen, die dem Landratsamt Miltenberg vorliegen, sind nach 10.000 erfolgten Testungen im November und im Dezember 2020 fast 13.000 Personen getestet worden. Rund 12.000 Menschen nutzten dabei das Angebot am Testzentrum Miltenberg, etwa 1.000 Personen wurden mobil getestet. Auch die erweiterten Öffnungszeiten in der Weihnachtswoche wurden rege genutzt. Dass dieses erweiterte Testangebot möglich wurde, sei den vielen Ehrenamtlichen aus den BRK-Bereitschaften, der Wasserwacht und der Bergwacht des BRK zu verdanken. (Quelle: BR) 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 316. Am Silvestertag kamen 64 Neuinfektionen hinzu, am Neujahrstag waren es 11, am 2. Januar weitere 17 und am 3. Januar 22 Personen. 97 Personen wurden seit Silvester als gesund aus der Quarantäne entlassen, 433 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden 37 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sechs Personen intensivpflichtig. Leider haben wir fünf neue Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 55.Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 2.923. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 227,59 (Quelle: LGL, Stand 3. Januar, 8 Uhr).

Landkreis Aschaffenburg

Weitere 49 Todesfälle im Raum Aschaffenburg
Im Raum Aschaffenburg hat es im Zusammenhang mit dem Coronavirus 49 weitere Todesfälle gegeben. Wie das Landratsamt Aschaffenburg am Montag mitteilt, sind seit dem 21. Dezember 20 Personen aus der Stadt und 29 Personen aus dem Landkreis Aschaffenburg an den Folgen einer Infektion gestorben. Seit Beginn der Pandemie sind im Raum Aschaffenburg 144 Menschen am Coronavirus gestorben. Im Raum Aschaffenburg sind derzeit 526 Menschen mit dem Erreger infiziert, davon werden 79 im Krankenhaus behandelt, 17 von ihnen auf der Intensivstation. 187 Personen befinden sich in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Main-Spessart
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Landkreis Main-Spessart zwei weitere Todesfälle gegeben. Wie das Landratsamt in Karlstadt mitteilt, gehörten die Verstorbenen altersbedingt einer Risikogruppe an. Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 402 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 23 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 133,2. 830 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Main-Spessart gibt es bislang 2.628 bestätigte Corona-Fälle. Seit Beginn der Pandemie sind 158 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Ausgangssperre in mehreren Kreisen aufgehoben
In mehreren Landkreisen werden wegen rückläufiger Inzidenzwerte die nächtlichen Ausgangssperren ausgesetzt. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg berichtete am Montag, dass die aktuelle Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt worden sei. Die nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens ist damit erst einmal wieder Geschichte. Gleiches gilt für die Bergstraße, wo der Inzidenzwert ebenfalls unter 200 rutschte. Auch im Wetteraukreis, im Schwalm-Eder-Kreis und im Landkreis Darmstadt-Dieburg gelten ab Dienstag (0.00 Uhr) keine Ausgangssperren mehr, weil dort der Inzidenzwert seit einigen Tagen unter den Wert von 200 gerutscht ist. Trotz der Aufhebung der Ausgangssperre appellieren die Behörden, Kontakte weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren. Im Odenwaldkreis wird die Ausgangssperre vom 7. Januar an aufgehoben. (Quelle: Hessenschau) 

Digitale Angebote der Museen
Wegen Corona sind die Museen zu. Doch die lassen sich einiges einfallen, um die Menschen auch jetzt mit Bildung und Unterhaltungsangeboten zu versorgen. Da ist beispielsweise eine digitale Version der beliebten Lego-Baustelle des Deutschen Architekturmuseums. Über ein Jahr hinweg können Spieler virtuell die Stadt nach ihren Wünschen umgestalten und ein neues Szenario der Stadt entstehen lassen. Das Gießener Mathematikum bietet online Bastelanleitungen und Knobelaufgaben. Und das Rosenhang Museum in Weilburg macht sogar in klein in der analogen Welt weiter: Hier können sich Interessierte echte Kunstwerke für das eigene Wohnzimmer ausleihen. (Quelle: Hessenschau) 

Grebenhainer Bürgermeister: "Bleiben Sie zu Hause"
Der Bürgermeister der Vogelsberggemeinde Grebenhain, Sebastian Stang (SPD), hat ein dringenden Appell veröffentlicht. In einem Brief schrieb er: "Wir sind ehrlich gesagt ratlos, was wir noch machen sollen, damit die Menschen nicht unseren Vogelsberg und die anderen bekannten Winterfreizeitgebiete in Hessen überrennen." Seit Weihnachten verzeichne man im Vogelsberg ein "noch nie da gewesenes Besucheraufkommen". "Vielen scheint noch immer nicht bewusst zu sein, wie ernst die Lage ist und welche Anstrengungen und persönliche Opfer viele Menschen im Bereich der Gesundheitsversorgung, der öffentlichen Verwaltungen, der Polizei, der Feuerwehr und nicht zuletzt der Branchen, die derzeit komplett geschlossen sind, seit nun mehr fast einem Jahr erbringen", schrieb Stang. Er selbst bekomme als Bürgermeister genau mit, welche Mitmenschen in der Kommune den Kampf gegen den Virus verloren haben. Es sei eine belastende Zeit. "Bleiben Sie zu Hause", appellierte er. (Quelle: Hessenschau) 

407 Neuinfektionen, 29 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 407 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 29 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 2.991. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 140.371 Corona-Fälle registriert. Rund 111.400 gelten als genesen. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist weiterhin der Kreis Gießen auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 268,9. Grund ist unter anderem der Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Lollar. Es folgen die Kreise Limburg-Weilburg (268,7), Fulda (202,1) und Waldeck-Frankenberg (173,9). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Infektionszahlen nur leicht gestiegen – Zwei Todesfälle
Aktuell sind im Odenwaldkreis insgesamt 2.390 Infektionsfälle erfasst (Stand 3.1., 16:25 Uhr). Das sind fünf mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen beträgt 1.932, das sind ebenfalls fünf mehr. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Virus-Infektion verstorben. Eine Person gehörte zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und hat in einem Pflegeheim gelebt, eine Person gehörte zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen und hat im häuslichen Umfeld gelebt. Die Zahl der Verstorbenen liegt insgesamt bei 125. Der Infektionssaldo beträgt 333. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dem Robert-Koch-Institut zufolge aktuell bei 144,8 (Stand 4.1., 00:00 Uhr). In den letzten sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt 140 neue Corona-Infektionen. In der Unterzent gab es 43 Fälle (Höchst 27, Breuberg 7, Lützelbach 9), in Erbach/Michelstadt 41 (Erbach 13, Michelstadt 28) und in Bad König/Brombachtal 33 (Bad König 25, Brombachtal 8). 16 Fälle wurden im Gersprenztal registriert (Reichelsheim 4, Brensbach 12, Fränkisch-Crumbach 0) und sieben in Mossautal/Oberzent (Mossautal 3, Oberzent 4). Diese Zahlen geben wegen der mit den vergangenen Tagen verbundenen geringeren Testkapazitäten das Infektionsgeschehen nur bedingt wieder. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 36 Patienten betreut. Davon benötigen acht eine intensivmedizinische Behandlung. Ein Testergebnis steht noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich zehn weitere Personen. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Bonum in Michelstadt, das Haus Brunnengarten und das Blaue Haus in Bad König sowie das Haus am See in Höchst.
Die Allgemeinverfügung gilt bis 6. Januar, 24.00 Uhr, und wird nicht verlängert. Sollte die Inzidenz wieder drei Tage in Folge über 200 liegen, wird abermals nach den Vorgaben des Landes verfahren und werden entsprechende Beschränkungen erlassen.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 546 Corona-Neuinfektionen und 55 Tote am Montag +++
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Montag um 546 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 74.986 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Aktuell sind 17.084 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert. Neu hinzugekommen sind seit Sonntag 55 Todesfälle. Insgesamt sind jetzt 1.531 Personen mit oder an dem Virus gestorben. (Quelle: SWR) 

Polizei räumt Skihang im Kreis Göppingen
Zur Durchsetzung der Corona-Bestimmungen hat die Polizei an zwei Tagen in Folge einen Skihang bei Böhmenkirch im Kreis Göppingen geräumt. Nachdem sich dort am Sonntag bis zu 2.000 Menschen auf der Piste aufgehalten hatten, waren heute wieder einige hundert Skifahrer unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Bei so vielen Menschen auf einem Hang hätten die geforderten Abstände nicht eingehalten werden können, sagte ein Sprecher. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Skifahrer demnach aufgefordert, den Hang zu verlassen. Die meisten Fahrer kamen dieser Aufforderung nach, einige wenige mussten von der Polizei persönlich angesprochen werden. Der Betreiber des Hangs erwägt laut Polizei nun, das Gebiet absperren zu lassen. (Quelle: SWR) 

105 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus
Das Landesgesundheitsamt verzeichnete heute (Stand: 16 Uhr) 1.508 neue Covid-19-Fälle. Am Montag vor einer Woche meldete das Amt noch 1.657 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie haben sich somit insgesamt 246.423 Menschen im Land mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um weitere 105 Fälle (gesamt: 5.052). Am Vortag hatte das Gesundheitsamt noch 22 neue Todesfälle gemeldet. Im Krankenhaus werden derzeit 635 Covid-19-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt - 371 von ihnen werden invasiv beatmet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 124,6 (gestern: 128,8) pro 100.000 Einwohner und ist damit leicht gesunken. Über einer Inzidenz von 200 liegen aktuell drei Regionen: die Landkreise Enzkreis (210,8) und Tuttlingen (204,6) sowie nach wie vor der Stadtkreis Pforzheim (244,5). (Quelle: SWR) 

Polizei beendet Grillparty im Hinterhof
Mindestens neun Menschen haben sich am Samstagabend in einem Hinterhof in Waibstadt (Rhein-Neckar-Kreis) zu einer Grillparty getroffen und damit gegen die geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag fuhren Beamte nach einem Zeugenhinweis gegen 20:15 Uhr zu dem Hinterhof, wo sie neun Menschen an einem Lagerfeuer antrafen. Die Feiernden kamen aus mehr als zwei verschiedenen Haushalten, trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten den Mindestabstand zueinander nicht ein. Nach ersten Erkenntnissen könnten zuvor auf der Party noch weitere Gäste gewesen sein, die den Hinterhof jedoch vor Eintreffen der Beamten verlassen hatten. Alle, die bei der Feier angetroffen wurden, müssen nun ein Bußgeld zahlen. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 2. Januar und 3. Januar 2021+++


3.01.2021

Weltweit

15:23 Uhr: Kultusminister beraten über Öffnung der Schulen
Die Kultusminister der Länder beraten morgen über das weitere Vorgehen an den Schulen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, ist im Gespräch, nach dem 11. Januar wieder einen Präsenzunterricht für die unteren Klassen zu erlauben. Es werde aber noch diskutiert, ob dies die Klassen 1 bis 4, 1 bis 6 oder 1 bis 7 betreffen solle, heißt es. Denkbar seien auch regionale Differenzierungen, wenn etwa Länder mit hohen Corona-Fallzahlen eine Präsenzpflicht für Schüler erst später einführen wollen. (Quelle: Tagesschau)

12:59 Uhr: Bayerische Alpen: "Genauso voll, als wenn Skibetrieb wäre"
Zehntausende Menschen haben am Wochenende nach Neujahr in den bayerischen Bergen Abwechslung von der Lockdown-Tristesse gesucht. Obwohl der Ansturm vielerorts nicht übermäßig war, kam es an einigen Orten erneut zu Überfüllungen. "Der Ansturm ist enorm", sagte etwa der Bürgermeister von Schliersee, Franz Schnitzenbaumer (CSU). Hunderte Schlittenfahrer tummelten sich selbst auf kleinen Hügeln und die Skipisten bevölkerten Tourengeher. Peter Lorenz, Geschäftsführer der Alpenbahnen Spitzingsee sagte, die Parkplätze seien teilweise überfüllt. "Es ist genauso voll, als wenn Skibetrieb wäre", sagte er. Viele nutzten die Eisfläche des zugefrorenen Spitzingsees zum Langlaufen oder Schlittschuhlaufen. Allerdings führte das vergleichsweise schlechte Wetter am Wochenende und der Schneefall in den Mittelgebirgen zu einer gewissen Entspannung in den bayerischen Alpen. Viele Ausflügler entschlossen sich auch zu einer Fahrt etwa ins Fichtelgebirge oder in den Frankenwald statt in die Alpen. (Quelle: Tagesschau)

10:21 Uhr: Ramelow, Weil und Tschentscher für Lockdown-Verlängerung
Vor den Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zeichnet sich ein breiter Konsens unter den Ländern für eine Verlängerung des harten Lockdowns ab. Die Infektionslage gebe "keinen Grund zur Entwarnung", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) der "Welt am Sonntag". "In der nächsten Zeit muss unser vorrangiges Ziel sein, die Infektionszahlen zu senken und so das Gesundheitssystem zu entlasten", sagte Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) dem Blatt. Weil sagte der Zeitung, er gehe "zunächst von einer Fortsetzung der bisherigen Einschränkungen aus, so belastend das in vielen Bereichen auch ist". Das habe auch damit zu tun, dass es wegen der Feiertage derzeit "keine hinreichend zuverlässige Datenbasis" gebe.  Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sieht ebenfalls noch keine Grundlage für "wesentliche Lockerungen", wie er der "Welt am Sonntag" sagte. Er wolle aber über den Umgang mit den Schulen diskutieren. Zuvor hatte bereits der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Verlängerung der Einschränkungen um drei Wochen gefordert. (Quelle: Tagesschau) 

05:20 Uhr: RKI meldet 10.315 Neuinfektionen
In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen binnen 24 Stunden um 10.315 auf knapp 1,77 Millionen gestiegen. Das meldet das Robert Koch-Institut. Die Zahl der registrierten Todesfälle legte demnach um 312 auf insgesamt 34.272 zu. Die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings höher liegen. Denn wegen der Feiertage kann es nach Angaben des Instituts Verzögerungen bei den Meldungen der Gesundheitsämter geben. Zudem seien weniger Menschen bei Beschwerden zum Arzt gegangen und es habe weniger Tests und Laboruntersuchungen gegeben. (Quelle: Tagesschau)

04:06 Uhr: Söder für Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Verlängerung der bis 10. Januar befristeten Corona-Beschränkungen um weitere drei Wochen. "Der Lockdown muss bis Ende Januar verlängert werden. Vorschnelle Lockerungen würden uns wieder weit zurückwerfen", sagte er der "Bild am Sonntag" vor der für Dienstag geplanten Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Die Zahlen sind einfach noch viel zu hoch. Dabei sind die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester noch gar nicht absehbar." Dies könne man erst Mitte Januar genau beurteilen, sagte Söder. "Wir müssen konsequent bleiben und dürfen nicht wieder zu früh aufgeben. Das war die Schwäche der Corona-Politik in Deutschland: zu spät begonnen und zu früh aufgehört." (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwert für Unterfranken weiter gesunken
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken weiter gesunken von 145,11 auf 140,78. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (160,83). Die Gesundheitsämter haben seit dem Vortag 182 neue Infektionsfälle sowie 16 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte in der Region wurde mit 228,72 für den Landkreis Haßberge, 227,59 für den Landkreis Miltenberg und 210,96 für den Landkreis Rhön-Grabfeld gemeldet. Im dunkelroten Bereich – Inzidenz-Werte zwischen 200 und 100 – befinden sich der Landkreis Bad Kissingen (136,58), der Landkreis Aschaffenburg (152,12), die Stadt Aschaffenburg (111,26), der Landkreis Main-Spessart (144,26), der Landkreis Schweinfurt (133,40) der Landkreis Kitzingen (108,61), sowie die Stadt Schweinfurt (108,56). Im roten Bereich – Werte zwischen 50 und 100 – befinden sich die Stadt Würzburg (94,58) und der Landkreis Würzburg (62,85). Letzterer gehört mit der Stadt Bamberg zu den niedrigsten Inzidenzwerten in ganz Bayern. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Besucheransturm in Schneegebieten hält an
Der Große Feldberg, die Wasserkuppe in der Rhön, das nordhessische Willingen, die Neunkircher Höhe im Odenwald oder die Sackpfeife in Mittelhessen: Auch am Sonntag haben die verschneiten Ausflugsgebiete in Hessen wieder etliche Besucher und Besucherinnen angelockt. Vielerorts hatte die Polizei erneut zuvor dazu aufgerufen, die Ziele zu meiden und zuhause zu bleiben. Doch vergeblich: Wie an den Tagen zuvor kam es an den Ausflugszielen erneut zum Verkehrschaos. Autos parkten kreuz und quer auf Wiesen und Fahrbahnrändern. Zuvor hatte die Polizei bereits Zufahrtswege für den Autoverkehr gesperrt. Im Odenwald kam es unter Schnee-Besuchern auf der Suche nach dem besten Platz sogar zu Handgreiflichkeiten. (Quelle: Hessenschau)

597 Neuinfektionen, 45 Tote
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 597 gestiegen - und damit weniger stark als in den vergangenen Tagen. Das geht aus den täglich veröffentlichten Daten des Robert-Koch-Instituts hervor (Stand Samstag, 0 Uhr). Im selben Zeitraum starben 45 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 2.962. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 139.965 Corona-Fälle registriert. Rund 110.100 gelten als genesen. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist der Kreis Gießen auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 278,5. Grund ist unter anderem der Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Lollar, wo die Inzidenz bei mehr als 1.000 liegt. Es folgen die Kreise Limburg-Weilburg (244,9), Waldeck-Frankenberg (186,1), Vogelsberg (178,9) und Fulda (176,6). Die landesweite Inzidenz blieb mit 134,2 im Vergleich zum Vortag ungefähr gleich. Allerdings sind die Zahlen nach den Feiertagen nur bedingt aussagekräftig, weil wegen der Feiertage wahrscheinlich weniger Ergebnisse ans RKI gemeldet und weniger Tests durchgeführt wurden. (Quelle: Hessenschau)

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 519 Neu-Infektionen am Sonntag +++
Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium meldet am Sonntag 519 neue Coronafälle. 10 weitere Menschen starben mit oder an einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie gab es den Angaben zufolge 74.440 laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 17.682 Menschen in Rheinalnd-Pfalz infiziert. 55.282 Menschen gelten als genesen. 224 Covid-19-Patienten wurden am Sonntag intensivmedizinisch in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern behandelt. (Quelle: SWR) 

Ansturm auf Schwarzwald - Punktuelle Sperrungen zur B500
Corona-Beschränkungen und tolles Winterwetter haben den Ansturm auf den Schwarzwald verstärkt. Weil die Straßen und Parkplätze an der Schwarzwaldhochstraße überfüllt sind, hat die Polizei damit begonnen, punktuell Straßen zu sperren. Mit den Sperrungen wolle man Rettungswege frei machen, sagte ein Sprecher dem SWR. Generell werde die Zufahrt zur B500 vorerst aber nicht geschlossen. Auch auf dem Königstuhl bei Heidelberg herrscht großer Besucherandrang. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Zufahrten dort vorsichtshalber gesperrt. Auch in Rheinland-Pfalz versucht man dem Ansturm auf die höheren Lagen Herr zu werden: Dort sind die Zufahrten zum Erbeskopf im Hunsrück und zu den Wintersport-Gebieten "Schwarzer Mann" und "Wolfsschlucht" bei Prüm gesperrt.

2.01.2020
Weltweit

18:56 Uhr: Illegale Silvesterparty mit 300 Gästen in Barcelona aufgelöst
Die katalanische Polizei hat eine 40 Stunden andauernde illegale Silvesterparty bei Barcelona mit etwa 300 Teilnehmern aufgelöst. Gegen die Organisatoren und die Gäste der Feier werde nun ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Party fand ohne Rücksicht auf die geltenden Corona-Auflagen in einer verlassenen Lagerhalle 30 Kilometer nordöstlich von Barcelona statt. Die drei bereits festgenommenen Organisatoren der Feier müssen nach Polizeiangaben mit Strafen von bis zu 600.000 Euro rechnen. Den Partygästen drohen demnach Geldstrafen von mindestens 3000 Euro. (Quelle: Tagesschau) 

14:15 Uhr: Wieder Ansturm auf Skigebiete
Erneut haben sich im Sauerland und im Harz viele Ausflügler auf den Weg in die Ski- und Rodelgebiete gemacht - trotz wiederholter Bitten, darauf im Lockdown zu verzichten. Polizei und Ordnungsbehörden schrieben am Samstag Anzeigen wegen zahlreicher Verstöße gegen die Coronaschutzmaßnahmen, wie eine Sprecherin der Stadt Winterberg sagte. In den verschneiten Ortschaften der Region bildeten sich längere Autoschlangen und Staus, die Parkplätze füllten sich. Die Polizei hatte am Morgen via Twitter angekündigt, die Stadt am Wochenende verstärkt bei der Durchsetzung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht und der Coronaschutzverordnung zu unterstützen. Dafür würden auch Kräfte der Bereitschaftspolizei hinzugezogen. Dabei sind Lifte und Pisten, Restaurants und Hütten bis mindestens 10. Januar geschlossen. Der Ansturm ging auch im Harz weiter. Wanderer und Rodler steuerten die Parkplätze in den teils verschneiten Orten schon am Samstagmorgen an. Die Polizei Goslar twitterte am Vormittag, dass die Parkplätze weitgehend ausgelastet seien. Sie appellierte an Tagesausflügler, weiträumig auf andere Gebiete im Harz auszuweichen und die Rettungswege frei zuhalten. In Niedersachsen gibt es keine Beschränkung für Tagestouristen. Die Schlepplifte sind aber wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Viele Familien und auch Gruppen machten sich zu Fuß auf den Weg. Schon an den vergangenen Tagen stauten sich die Autos in Ausflugsorten kilometerlang. (Quelle: Tagesschau) 

12:32 Uhr: Patientenschützer: Nur Lockdown reicht nicht
Aus Sicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz reicht eine Verlängerung des Lockdowns alleine nicht aus, um die Zahl der Corona-Infizierten und -Toten deutlich zu senken. "Solange der Impfstoff praktisch nicht da ist, braucht es tägliche Schnelltests und laborgestützte PCR-Tests in der Altenpflege zweimal die Woche", sagte Vorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur KNA: "Die Abrechnungsdaten zeigen, dass nicht mal vierzehntäglich Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeiter getestet werden. So kann das Virus nicht gestoppt werden." Brysch erklärte weiter, es werde "ein böses Erwachen geben, wenn die Meldesysteme der Gesundheitsämter in der kommenden Wochen wieder verlässlich die Zahlen der Neuinfizierten und Toten melden". Wegen der vielen Feiertage befinde man sich hier momentan "teilweise im Blindflug. Wann endlich erkennen Bund und Länder, dass der Lockdown allein zu wenig bringt." (Quelle: Tagesschau)

10:49 Uhr: Sachsen bleibt Bundesland mit höchster Inzidenz
Sachsen hat in der Corona-Pandemie weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer. Die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag wies für den Freistaat 341,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aus und damit 6,7 mehr als am Vortag. Im Vogtlandkreis erhöhte sich der Wert um 66,8 auf 885,4, damit ist die Region weiterhin Negativ-Spitzenreiter in Deutschland. Im Landkreis Meißen auf dem zweiten Rang ging er um knapp 20 auf 594,1 zurück. Der bundesweite Durchschnittswert liegt laut RKI bei 141,2, die geringste Inzidenz hat mit 30,1 der Landkreis Nordfriesland. (Quelle: Tagesschau) 

10:35 Uhr: Asselborn verteidigt EU-Impfstrategie
Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die Corona-Impfstrategie der Europäischen Union verteidigt. Die EU-Kommission habe sehr viel in die Erforschung des Corona-Impfstoffs investiert, sagte Asselborn im rbb. Die Kommission müsse zudem jedem in Europa ein Recht auf Impfung garantieren. "Ich bin überzeugt, dass die Kommission das Richtige gemacht hat, dass jedes Land genug Impfstoff zur Verfügung hat", sagte der Außenminister. "Wir sind ja in einer Zeit, wo immer mehr Impfstoffe auch genehmigt werden. Da habe ich nicht allzu große Bedenken." Die EU-Kommission hatte seit dem Sommer Verträge mit insgesamt sechs Impfstoffherstellern ausgehandelt und sich Bezugsrechte von bis zu knapp zwei Milliarden Dosen für die 450 Millionen EU-Bürger gesichert. Doch hat bisher nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer eine EU-Zulassung. Von diesem Mittel hat die EU-Kommission 300 Millionen Dosen bestellt und versucht nun, mehr zu bekommen. Am 6. Januar könnte auch der US-Hersteller Moderna eine Zulassung für seinen Impfstoff in der EU bekommen. (Quelle: Tagesschau) 

10:22 Uhr: Audi-Chef gegen Corona-Subventionen für Auto-Branche
Audi-Chef Markus Duesmann lehnt Corona-Hilfen des Staates für seine Branche ab. "Die Automobilindustrie weiter zu fördern, hielte ich für vermessen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". "Corona nimmt uns unsere Gewinne komplett weg, ok. Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben." Anders sei es etwa in der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche, wo viele Firmen wohl dauerhaft schließen müssten. "Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben. Das verkraften wir, und danach geht es weiter", so Duesmann.
(Quelle: Tagesschau) 

06:59 Uhr: DIW-Präsident erwartet Pleitewelle
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, erwartet eine Zunahme der Unternehmenspleiten in der Corona-Krise. "Die zweite Welle wird härter", sagte Fratzscher der "Augsburger Allgemeinen". Je länger es dauere, desto mehr Unternehmen kämen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die Frage sei nicht, ob eine Welle an Unternehmensinsolvenzen kommen werde, sondern wann. Nach Einschätzung des DIW-Präsidenten sei gleichzeitig auch mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Dennoch sei es richtig, den Lockdown zu verlängern. Auch für die Wirtschaft müsse es oberste Priorität haben, dass die zweite Infektionswelle möglichst schnell begrenzt werde. "Wirtschaftliche Lockerungen jetzt mögen kurzfristig manchen nutzen, langfristig würden sie jedoch allen schaden." Gleichzeitig warf Fratzscher der Politik Versäumnisse beim Krisenmanagement vor. Deutschland habe sich nicht ausreichend auf die zweite Corona-Welle vorbereitet. So sei beispielsweise bei Schulen das digitale Angebot nicht ausreichend erweitert worden. Zudem habe die Politik zu spät auf die zweite Welle reagiert. "Wenn Bundes- und Landesregierungen auf die zweite Welle frühzeitig Mitte Oktober reagiert hätten, hätte man sicherlich Menschenleben retten und Schaden von der Wirtschaft fernhalten können", sagte er.
(Quelle: Tagesschau)

05:41 Uhr: RKI verzeichnet 12.690 Neuinfektionen
In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 12.690 auf knapp 1,76 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 336 auf 33.960 zu. Eine Bewertung der Daten ist momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen. Vor einer Woche, also am ersten Weihnachtsfeiertag, waren 14.455 Corona-Neuinfektionen und 240 Todesfälle registriert worden. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte für Unterfranken leicht gesunken
Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken wieder leicht gesunken von 147,54 auf 145,11. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (163,52). Die Gesundheitsämter haben seit dem Vortag 166 neue Infektionsfälle sowie 6 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte in der Region wurde mit 231,09 für den Landkreis Haßberge, 233,02 für den Landkreis Miltenberg und 209,71 für den Landkreis Rhön-Grabfeld gemeldet. Im dunkelroten Bereich – Inzidenz-Werte zwischen 200 und 100 – befinden sich der Landkreis Bad Kissingen (150,14), der Landkreis Aschaffenburg (158,44), die Stadt Aschaffenburg (128,17), der Landkreis Main-Spessart (175,97) und der Landkreis Schweinfurt (136,86). Im roten Bereich – Werte zwischen 50 und 100 – befinden sich die Stadt Würzburg (93,02), die Stadt Schweinfurt (97,33), der Landkreis Kitzingen (78,99) und der Landkreis Würzburg (64,69). Letzterer gehört mit der Stadt Bamberg zu den niedrigsten Inzidenzwerten in ganz Bayern. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Wieder Chaos am Großen Feldberg
Der Ansturm auf die heimischen Ausflugsziele in der Coronazeit hält an. Auch am Samstag sind erneut viele Personen zum Großen Feldberg gekommen. Rund um den höchsten Gipfel im Taunus sei es "chaotisch wie die letzten Tage", sagte ein Sprecher der Polizei in Königstein. Zahlreiche Ausflügler seien trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den umliegenden Ortschaften rund um den Feldberg seien zugeparkt, teils auch die Bundesstraße 8. Die Polizei warnte die Besucher davor, sich auf gesperrten Strecken zu bewegen. Dort bestehe Gefahr und Eis- und Schneebruch. Bei großem Andrang sei es zudem schwer, die Corona-Abstandsregeln einzuhalten. Auch in der Rhön zog es am ersten Samstag des Jahres viele Menschen nach draußen und zur Wasserkuppe, Hessens höchstem Berg. "Es ist voll", sagte ein Polizeisprecher in Fulda. Am Nachmittag sperrte sie deswegen die Zugänge und Parkplätze zur Wasserkuppe, genauso wie die Zufahrt zur Sackpfeife bei Biedenkopf. Einige wild geparkte und im Matsch versunkene Autos mussten von Landwirten und Abschleppdiensten befreit werden. (Quelle: Hessenschau)

989 Neuinfektionen, 30 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 989 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 30 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 2.917. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 139.368 Corona-Fälle registriert. Rund 109.200 gelten als genesen. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist der Kreis Gießen auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 295,5. Dahinter folgen die Kreise Limburg-Weilburg (246,0), und Waldeck-Frankenberg (206,5). Die landesweite Inzidenz stieg auf 134,4. Allerdings sind die Zahlen nach den Feiertagen nur bedingt aussagekräftig, weil wegen der Feiertage wahrscheinlich weniger Ergebnisse ans RKI gemeldet und weniger Tests durchgeführt wurden. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Nur wenig mehr Infektionsfälle, aber Zahlen derzeit nur bedingt aussagekräftig
Die Corona-Lage stellt sich zum Jahresbeginn folgendermaßen dar: Erfasst wurden (Stand 01.01., 16:25 Uhr) insgesamt 2.379 Infektionsfälle, das sind fünf mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen liegt bei 1.915, das ist eine Steigerung um 28 Fälle. Die Zahl der Verstorbenen ist mit 122 konstant geblieben. Der Infektionssaldo ist auf 342 gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dem Robert-Koch-Institut zufolge aktuell bei 140,6 (Stand 2.1., 00:00 Uhr). In den letzten sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt 136 neue Corona-Infektionen. In der Unterzent gab es 41 Fälle (Höchst 24, Breuberg 8, Lützelbach 9), in Erbach/Michelstadt 39 (Erbach 13, Michelstadt 26) und in Bad König/Brombachtal 34 (Bad König 26, Brombachtal 8). 17 Fälle wurden im Gersprenztal registriert (Reichelsheim 4, Brensbach 13, Fränkisch-Crumbach 0) und fünf in Mossautal/Oberzent (Mossautal 3, Oberzent 2). Diese Zahlen geben wegen der mit den vergangenen Tagen verbundenen geringeren Testkapazitäten das Infektionsgeschehen nur bedingt wieder. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden 40 Patienten betreut. Davon benötigen acht eine intensivmedizinische Behandlung. Drei Testergebnisse stehen noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich zehn weitere Personen. In Quarantäne sind ganz oder teilweise das Haus Bonum in Michelstadt sowie das Haus Brunnengarten und das Blaue Haus in Bad König.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Zahl der Neuinfektionen wieder leicht gesunken +++
Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist weiter leicht gesunken. Das Landesuntersuchungsamt meldete am Samstag 544 Neuinfektionen, am Freitag waren es 583 gewesen. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sind damit 73.921 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Virus infiziert. Seit Freitag hat sich die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Virus um 13 auf jetzt 1.466 Menschen erhöht. Aktuell sind in Rheinland-Pfalz 18.364 Menschen infiziert, nach 18.952 am Freitag. 54.091 Menschen gelten wieder als genesen. Die höchste Inzidenz hat Speyer mit 267 gefolgt von Pirmasens mit 228,7. Der Kreis Altenkirchen ist mit einer Inzidenz von 48,1 der einzige im Land unter der Marke von 50. (Quelle: SWR) 

Gemeldete Neuinfektionen sinken landesweit leicht
Die Fälle der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg sinkt tendenziell seit Weihnachten. Heute (Stand 14 Uhr) lag die Zahl der Neuinfektionen bei 1.163 (gesamt: 243.892). Im Vergleich zum Samstag der Vorwoche waren das 422 Neuinfektionen weniger. Der Wert ist auch kleiner als an den Vortagen - das könnte aber unter anderem an weniger Tests und Daten-Übermittlungen rund um Silvester und Neujahr liegen. Weitere 31 Menschen sind laut Landesgesundheitsamt im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt: 4.924). In den Krankenhäusern werden aktuell 632 Menschen mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt, davon mehr als die Hälfte beatmet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 128,5 (gestern: 130,8). Der Landkreis Calw und die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim sind weiterhin über dem Grenzwert von 200. Die geringste Inzidenz hat Landkreis Heidenheim mit 81,3. (Quelle: SWR) 

Schwarzwald durch Outdoor-Boom überrannt
Viele Freizeit-Optionen blieben 2020 angesichts der zahlreichen Corona-Beschränkungen nicht. Da verwundert es kaum, dass es die Menschen vermehrt in die Natur verschlagen hat. Allein im Nationalpark Schwarzwald seien im Zeitraum April bis Juni 2020 rund 100.000 Gäste mehr unterwegs gewesen als im Vorjahreszeitraum, so die Parkverwaltung. Das sei ein Plus von knapp 50 Prozent. Zuletzt strömten auch über Weihnachten zahlreiche Menschen in den Schwarzwald. (Quelle: SWR)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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