Corona-NEWSticker | Update 21.10.2020 08:31 Uhr
7595 Corona-Neuinfektionen in Deutschland +++ Studie: Mehrheit würde sich impfen lassen +++ Inzidenzwert für ganz Unterfranken bei 45,01

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+++Meldungen 21. Oktober+++

Weltweit

07:54 Uhr: In NRW leben zwei Drittel der Bewohner im Risikogebiet
In Nordrhein-Westfalen wohnen inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung in einem Corona-Risikogebiet. Rund 12 Millionen Einwohner leben in Städten oder Kreisen, die über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen liegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Münster mit rund 315.300 Einwohnern war demnach die einzige größere Stadt, die mit 33 Fällen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tage unter dem kritischen Grenzwert von 50 blieb. Das bevölkerungsreichste Bundesland NRW hat knapp 18 Millionen Einwohner. Mehrere Regionen verzeichneten sogar mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche - darunter die Millionenstadt Köln mit einem Wert von 104,5. Dunkelrot auf der RKI-Karte waren auch Duisburg, Gelsenkirchen, die Städteregion Aachen und Wuppertal. Die höchsten Werte hatte die bergische Stadt Solingen mit rund 159.250 Einwohnern und einem Wert von 137,5 sowie Herne mit 133,6 und 156.450 Einwohnern. (Quelle: Tagesschau) 

07:51 Uhr: Neuer Rekordwert von Neuinfektionen in Tschechien
In Tschechien breitet sich das Coronavirus weiter rasch aus. Die Behörden melden 11.984 Neuinfektionen - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 106 auf 1619. Das Land, in dem 10,7 Millionen Menschen leben, hat einen der höchsten Infektionswerte je 100.000 Einwohnern in Europa. Die Regierung kommt am Morgen zu einer Sondersitzung zusammen, um über die Corona-Krise zu beraten. Gesundheitsminister Roman Prymula hat angedeutet, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verschärft werden. (Quelle: Tagesschau) 

05:29 Uhr: 7595 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Morgen 7595 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Der Wert bleibt damit knapp hinter der Höchstmarke von 7830 vom Samstag zurück, liegt aber deutlich über den 5132 gemeldeten Neuinfektionen vom vergangenen Mittwoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sei im Bundesschnitt auf 48,6 gestiegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 380.762 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9875. Das waren 39 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 302.100 Genesene. (Quelle: Tagesschau) 

05:29 Uhr: Spahn nennt strikte Ausgangsbeschränkungen in Berchtesgaden "genau richtig"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die rigorosen Ausgangsbeschränkungen im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land begrüßt. Für die dortigen Einwohner bringe der neue Corona-Lockdown "zwar harte zwei, drei Wochen", sagte Spahn am Abend im ZDF. Doch helfe die Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus "auch wirklich effizient wieder unter Kontrolle zu bringen". Dies sei besser als mit innerdeutschen Reisebeschränkungen zu reagieren. Er finde das Vorgehen der bayerischen Landesregierung "genau richtig". De Ausgangsbeschränkungen im Berchtesgadener Land waren wegen deutlich gestiegener Infektionszahlen verhängt worden. Sie traten am Dienstagnachmittag für 14 Tage in Kraft.  (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern 

Unterfranken 

Schweinfurt stellt weitere Maßnahmen in Aussicht
Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Schweinfurt die Marke 100 überschritten hat, will die Stadt Schweinfurt nun mit dem Gesundheitsamt weitere Maßnahmen abstimmen. Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt der Inzidenzwert aktuell bei 112,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Nach Angaben der Stadt Schweinfurt könnten weitere Schritte zur Eindämmung der hohen Infektionszahlen zum Beispiel die Rückkehr von Präsenz- und Fernunterricht an Schulen bedeuten. Dabei würden Klassen wieder in zwei Gruppen aufgeteilt und im Wechsel den Unterricht in der Schule besuchen. Die jeweils andere Gruppe würde über Home-Schooling unterrichtet. Aktuell müssen im Landkreis Schweinfurt laut Landratsamt zwölf Menschen stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Zwei davon werden auf Intensivstationen betreut. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

749 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Hessen auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden wurden 749 Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch mit Stand 0 Uhr mitteilte. Zudem wurden sechs weitere Todesfälle gezählt. Insgesamt sind damit 590 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen liegt jetzt bei 27.307, wovon rund 20.500 als genesen gelten.
In Offenbach ist die sogenannte Inzidenz auf aktuell 129,0 gestiegen. Damit weist die Stadt unter den Kreisen und kreisfreien Städten die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Auch in Frankfurt ist der Wert mit 124,4 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Es folgen die Stadt Kassel (107,8), der Kreis Groß-Gerau (99,7), der Kreis Bergstraße (83,2) und die Stadt Wiesbaden (82,2). Insgesamt gilt in sieben Kreisen oder kreisfreien Städte die höchte Warnstufe, die bei einem Wert von 75 in Kraft tritt. Das Pandemie-Konzept des Landes sieht dann vor, dass das Sozialministerium die Kontrolle über die Maßnahmen in den betroffenen Gebieten übernimmt.  (Quelle: Hessenschau) 

Bouffier schließt Ausgangssperre nicht aus
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schließt nicht aus, dass es auch in Hessen zu Ausgangsbeschränkungen wie im Berchtesgardener Land in Bayern kommen kann. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er, die Lage sei ernst, das Infektionsgeschehen "äußerst dynamisch". Deshalb sollten die Maßnahmen auch weiterhin lokal und nicht bundesweit beschlossen werden.
Im Berchtesgadener Land liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 262,4 - der höchste Wert in ganz Deutschland. Deshalb greifen die Behörden dort zu drastischen Maßnahmen: Schulen und Kitas mussten schließen, ebenso Restaurants, Veranstaltungen sind komplett abgesagt und es gelten zwei Wochen lang Ausgangsbeschränkungen. Die eigene Wohnung darf nur noch zum Arbeiten, Einkaufen oder für Sport im Freien verlassen werden. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Drei Corona-Hotspots in der Region Freiburg
Immer mehr Landkreise in der Region Freiburg sind nun auch Risikogebiete. Der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald verzeichnet 59,2 gemeldete Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, gefolgt vom Stadtkreis Freiburg mit 58 Corona-Infektionen und der Ortenau mit 52. In diesen sogenannten Corona-Hotspots könnte auf die Gastronomie eine Sperrstunde ab 23 Uhr zukommen. (Quelle: SWR) 

+++ Warnstufe Rot jetzt auch im Kreis Cochem-Zell +++
Auch im Kreis Cochem-Zell gilt wegen steigender Corona-Zahlen jetzt die Warnstufe Rot. In den vergangenen Tagen ist die 7-Tage-Inzidenz auf über 50 gestiegen. Zusammen mit der Task Force des Landes wurde deshalb beschlossen, dass von morgen an eine Maskenpflicht für die Cochemer Innenstadt gilt. Auch an den Anlegern von Personenschiffen und im Wartebereich der Hängeseilbrücke Geierlay zwischen Mörsdorf und Sosberg muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Diese Maskenpflicht wird von den Ordnungsbehörden kontrolliert, heißt es in der entsprechenden Verfügung des Kreises. Zu privaten Feiern dürfen ab morgen nur noch 25 Gäste kommen, zu gewerblichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur noch 75 Teilnehmer. (Quelle: SWR) 

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+++Meldungen 20. Oktober+++

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Weltweit 

19:50 Uhr: Virologin Ciesek: Zwei Faktoren für Winter entscheidend
Wie gut Deutschland in der Corona-Pandemie durch den Winter kommt, hängt nach Ansicht der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek vor allem von zwei Faktoren ab: "Das eine ist der öffentliche Gesundheitsdienst - wie klappt die Nachverfolgung", sagte sie im NDR-Podcast "Coronavirus-Update": "Wenn die Gesundheitsämter das nicht mehr schaffen, dann führt das zu diesem berühmten Kipppunkt und die Dynamik der Verbreitung würde sich schlagartig ändern können." "Der andere wichtige Baustein ist natürlich die Kontaktbeschränkung - also unser Verhalten", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, die sich in dem Podcast wochenweise mit dem Berliner Virologen Christian Drosten abwechselt. "Wir machen es dem Gesundheitsamt viel schwerer, wenn wir viele Kontaktpersonen haben." Von dem inzwischen fast überall gekippten Beherbergungsverbot oder von Reisebeschränkungen hält Ciesek wenig. Mobilität einzuschränken sei "nicht wirklich sinnig", da sich Virus ohnehin bereits überall verbreitet habe. (Quelle: Tagesschau) 

15:58 Uhr: Niederlande mit neuem Höchststand
In den Niederlanden sind bei den Gesundheitsbehörden 8182 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet worden. Das sind 170 mehr als am Vortag und ein neuer Höchstwert, wie das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM mitteilte. Die Niederlande gehören zu den Ländern in Europa, die von der zweiten Welle der Corona-Pandemie am stärksten betroffen sind. In der vergangenen Woche waren insgesamt 55.587 neue Infektionen gemeldet worden, 27 Prozent mehr als in der Vorwoche. In den Wochen zuvor waren Anstiege von rund 60 Prozent pro Woche verzeichnet worden. 6814 Menschen sind nachweislich an dem Virus gestorben. (Quelle: Tagesschau) 

15:09 Uhr: Strenge Maßnahmen im Berchtesgadener Land in Kraft getreten
Im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land sind wegen extrem gestiegener Corona-Zahlen strikte Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dort zunächst für 14 Tage nur noch mit triftigem Grund erlaubt. Zudem müssen Schulen und Kitas schließen. Es soll lediglich eine Notbetreuung geben, wie Landrat Bernhard Kern sagte. Auch Freizeiteinrichtungen aller Art sowie Restaurants dürfen nicht mehr öffnen. Veranstaltungen werden untersagt - mit Ausnahme von Gottesdiensten. Hotels müssen ebenfalls schließen, außer für Übernachtungen für Geschäftsreisende. Zu triftigen Gründen für das Verlassen der Wohnung zählen etwa die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, nötige Einkäufe, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands. Im Zuge des Lockdowns müssen auch etwa 2500 Urlauber abreisen. (Quelle: Tagesschau) 

13:49 Uhr: Studie: Mehrheit würde sich impfen lassen
Einer Umfrage des Vaccine Confidence Projekts zufolge, das unter anderem von der EU-Kommission und Pharmaunternehmen finanziert wird, würde sich ein Großteil der Menschen gegen Covid-19 impfen lassen. An der Umfrage nahmen weltweit rund 13.000 Menschen aus 19 Ländern teil. Von den Befragten gaben 71,5 Prozent an, sich mit hoher Wahrscheinlichkeit impfen lassen würden. 61,4 Prozent würden einer entsprechenden Empfehlung des eigenen Arbeitsgebers Folge leisten. Besonders hohe Zustimmung kam aus China, wo rund 90 Prozent der Studienteilnehmer einen Impfstoff nehmen würden. In Russland waren es dagegen weniger als 55 Prozent. (Quelle: Tagesschau) 

12:03 Uhr: Tschechien verschärft Maskenpflicht
Tschechien hat verschärfte Maßnahmen zum Eindämmen der Corona-Pandemie angekündigt. In Städten und Dörfern müssen künftig im Freien Gesichtsmasken getragen werden, wenn Menschen weniger als zwei Meter voneinander entfernt sind, wie Gesundheitsminister Roman Prymula sagte. Zudem müssten in Autos Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, wenn die Insassen nicht alle zur gleichen Familie gehörten. Die Vorschriften treten am Mittwoch in Kraft. In Tschechien hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen seit Monatsbeginn verdreifacht. In der vergangenen Woche gab es pro Tag durchschnittlich knapp 76 Fälle pro 100.000 Personen, nachdem es zwei Wochen zuvor knapp 24 gewesen waren. (Quelle: Tagesschau) 

11:34 Uhr: Mehr als 1500 Neuinfektionen in Österreich
n den vergangenen 24 Stunden haben sich in Österreich 1524 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Behördenangaben. Die meisten neuen Fälle habe es demnach in der Hauptstadt Wien gegeben. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle in Österreich nach Zählung der Johns-Hopkins-Universität auf insgesamt fast 66.000 an. Etwa 900 Menschen starben bisher, nachdem bei ihnen eine Infektion nachgewiesen worden war. (Quelle: Tagesschau) 

10:35 Uhr: Altmaier für flexiblere Öffnungszeiten
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier steht der Option von flexibleren Öffnungszeiten in Geschäften offen gegenüber. "Jetzt muss man überlegen, wie man das Einkaufen so organisieren kann, dass sich die Menschen nicht in dichten Trauben vor den Geschäften drängen und Infektionsrisiken entstehen, sondern dass alle entspannt einkaufen können und sich der Andrang verteilen kann", sagte der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. Auch ein Ausbau von digitalen Angeboten brachte er ins Spiel. Altmaier will im Laufe des Tages mit Handelsverbänden sowie mit Vertretern von Kommunen und Branchenexperten beraten, wie die Folgen der Corona-Krise im Einzelhandel abgemildert werden können. (Quelle: Tagesschau) 

09:18 Uhr: Spahn verteidigt eigene Sonderrechte während Corona-Krise
Jens Spahn hat die Sonderrechte für das ihm unterstehende Bundesgesundheitsministerium während der Corona-Pandemie verteidigt und abermals für deren Verlängerung plädiert. "Das ist ja nicht irgendwie Willkür oder Zufall, dass es entsprechende Möglichkeiten für den Bund, für den Bundesminister gibt oder für die Länder, sondern das sind gesetzliche Grundlagen, vom Bundestag beschlossene Grundlagen", sagte er im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die Sonderrechte hatte der Bundestag im März genehmigt, da eine "epidemische Lage von nationaler Tragweite" bekämpft werden müsse. Sie gelten derzeit bis zum März des kommenden Jahres. Per Gesetz will Spahn sie über diesen Zeitraum hinaus verlängern lassen. Zu den Rechten gehören etwa Einschränkungen im Reiseverkehr, die das Bundesgesundheitsministerium anordnen kann. Die Einreise aus Risikogebieten nach Deutschland müsse auch in Zukunft der Bund regeln, nicht die Bundesländer, betonte Spahn. Angesichts der Diskussion über eine stärkere Mitsprache des Bundestags bei Corona-Maßnahmen, unterstrich Spahn, die Bundesregierung würde ja nicht eigenmächtig handeln, sondern vom gesetzgebenden Bundestag vorgesehen. Trotzdem befürworte er eine "breite Debatte" über die Corona-Auflagen. Immerhin gehe es "um die größten Freiheitsseinschränkungen in der Geschichte der Bundesrepublik, es geht um Zumutungen für den Einzelnen und für die Gesellschaft". (Quelle: Tagesschau) 

08:58 Uhr: Ukraine meldet Höchstwert an Todesopfern
In der Ukraine sind seit gestern 113 Menschen gestorben, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Laut der Landesbehörden ist das die höchste Zahl an mutmaßlichen Corona-Toten innerhalb von 24 Stunden seit dem Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sprechen die Gesundheitsämter von bislang fast 5800 Todesopfern und landesweit mehr als 309.100 Infektionen mit dem Erreger. (Quelle: Tagesschau) 

08:16 Uhr:Berchtesgadener Land: Zahl der Covid-Patienten in Klinik nimmt zu
Heute ab 14 Uhr treten im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land strenge Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Einwohner dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen und Kitas müssen schließen, Restaurants dürfen Essen nur noch zum Mitnehmen anbieten. Der Landrat des Landkreises, Bernhard Kern, hat die drastischen Beschränkungen in der Region Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk verteidigt. Sie seien "sehr nötig". Das ließe sich auch an der steigenden Zahl von Patienten im Klinikum in Bad Reichenhall erkennen: "Die Covid-Patienten werden mehr. Und das Krankenhaus in Bad Reichenhall ist natürlich gefordert." Kern betonte aber, seine Kapazitätsgrenzen habe die Klinik noch nicht erreicht. Mit Blick auf die anstehenden Herbstferien in Bayern sagte Kern: "Für den Tourismus und für die Wirtschaft ist das natürlich ein ganz extrem einschneidender Schnitt. Die Herbstferien werden nicht so sein, wie wir uns das eigentlich wünschen." Kern hofft, dass die Infektionszahlen bis zum Ferienende am 9. November wieder abnehmen und "einigermaßen normale Umstände" wiederhergestellt werden können. Die neuen Beschränkungen gelten vorerst bis zum 2. November. (Quelle: Tagesschau) 

06:30 Uhr: DIW-Präsident: Krise in Deutschland nicht leichter
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat der Ansicht widersprochen, Deutschland sei im Vergleich zu anderen EU-Ländern bisher leichter durch die Corona-Krise gekommen. Die Bundesrepublik zähle "mehr Infizierte und Tote pro eine Million Einwohner als die meisten anderen Länder", sagte Fratzscher gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Wirtschaft schrumpft stärker. Und die Einschränkungen des täglichen Lebens sind signifikant." Trotzdem empfänden viele Menschen, Deutschland sei glimpflich davongekommen. Fratzscher führt diese Auffassung auf das hohe Maß an Hilfsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung zurück. (Quelle: Tagesschau) 

05:32 Uhr: 6868 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
Die deutschen Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Morgen 6868 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das berichten die Nachrichtenagentur dpa und der Deutschlandfunk. Der Wert liegt damit deutlich über den 4122 gemeldeten Fällen vom Dienstag vergangener Woche. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 373.167 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9836. Das waren 47 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 298.300 Genesene. (Quelle: Tagesschau) 

03:07 Uhr: Irland steht vor sechswöchigem Lockdown
In Irland beginnt ab Mittwoch um Mitternacht ein sechswöchiger Lockdown. Nicht wesentliche Geschäfte bleiben dann geschlossen, Restaurants können Essen nur noch zum Mitnehmen anbieten und die Bürger dürfen sich nur im Umkreis von fünf Kilometern um ihren Wohnort aufhalten, kündigt Premierminister Micheal Martin an. Im Gegensatz zum ersten Lockdown zu Beginn des Ausbruchs blieben die Schulen und wichtige Gewerbe wie das Baugewerbe allerdings geöffnet. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwert für ganz Unterfranken bei 45,01
In Unterfranken haben nach den neusten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitere Regionen die Inzidenz-Grenzwerte überschritten. Die "Corona-Ampel" steht nun in der Stadt Würzburg, Stadt und Landkreis Schweinfurt und im Landkreis Miltenberg auf Rot. Für ganz Unterfranken weist das LGL einen Wert von 45,01 aus.
In der Stadt Schweinfurt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun laut LGL bei einem Wert von 104,82. Insgesamt wurden dort acht weitere Menschen positiv getestet. Der Landkreis Schweinfurt liegt nun bei 97,88. Der Landkreis Miltenberg liegt bei 57,48 und die Stadt Würzburg bei 58,62.
Für den Landkreis Würzburg steht die Corona-Ampel derzeit auf Gelb. Hier liegt der Inzidenzwert bei 45,59. Auch der Landkreis Kitzingen (41,69) liegt weiterhin über 35, genauso wie der Landkreis Haßberge (42,66).
Knapp unter dem Grenzwert von 35 liegt derzeit noch der Landkreis Aschaffenburg. Hier beträgt die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen 34,44. Die Stadt Aschaffenburg hat eine Inzidenzrate von 11,96. Der Landkreis Main-Spessart liegt bei 19,02, Rhön-Grabfeld bei 13,81 und den niedrigsten Wert hat aktuell der Bad Kissingen mit einer Inzidenzrate von 10,66. (Quelle: BR) 

Würzburg überschreitet Grenzwert von 50
Die Stadt Würzburg hat den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Der Inzidenzwert liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts aktuell bei 58,6. Damit springt die Corona-Ampel für die Stadt Würzburg auf rot. Das bedeutet, dass sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum maximal fünf Personen oder Angehörige aus höchstens zwei Haushalten treffen dürfen. Außerdem gilt für Schüler und Lehrer aller Jahrgangsstufen eine Maskenpflicht im Unterricht. Würzburger müssen bereits in Teilen des öffentlichen Raums eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – etwa auf der Alten Mainbrücke und auf dem Bahnhofsvorplatz. Inwieweit die Beschränkungen verschärft werden, ist noch nicht klar. (Quelle: BR) 

Inzidenzwert in Schweinfurt über 100
In der Stadt Schweinfurt gibt es mittlerweile mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts beträgt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt aktuell 104,8. Knapp dahinter liegt der Landkreis Schweinfurt mit einem Inzidenzwert von 97,9. Den Grenzwert von 50 überschreiten auch der Landkreis Miltenberg mit 57,5 und die Stadt Würzburg mit 58,6. In diesen Regionen steht die Corona-Ampel auf rot. Einen Inzidenzwert von mehr als 35 haben derzeit der Landkreis Würzburg mit 45,6, der Landkreis Kitzingen mit 41,7 und der Landkreis Haßberge mit 39,1. Hier steht die Corona-Ampel auf gelb. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Miltenberger Papierhersteller zu Hamsterkäufen
Kommt mit einer zweiten Corona-Welle auch eine zweite Welle an Hamsterkäufen? Der Miltenberger Hygienepapierhersteller Fripa fährt derzeit wieder Sonderschichten, um den Bedarf zu decken. Dennoch kommt vom Papierhersteller eine klare Botschaft: Für Hamsterkäufe gibt es keinen Grund. (Quelle: BR) 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 82, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 560 Personen. Derzeit werden drei Person stationär behandelt. Acht Menschen sind verstorben, 470 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. Den aktuellen Inzidenzwert entnehmen Sie bitte auf der Homepage des Robert Koch Institus https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 oder des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm. Maßgebend ist der jeweils höhere Wert. Der Landkreis Miltenberg hat – amtlich bestätigt – die Inzidenzzahl von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb einer Woche überschritten. Die Corona-Ampel steht daher auf Rot. Die angeordneten Maßnahmen gelten ab sofort. Die Einzelheiten können dem § 25a der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entnommen werden, der am 17.10.2020 in Kraft getreten ist (www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-588). Der Landkreis Miltenberg konkretisiert diese Vorgaben in einer ergänzenden Allgemeinverfügung. Diese ist auf der Internetseite des Landkreises Miltenberg unter www.landkreis-miltenberg.de auf den Sonderseiten zum Coronavirus einzusehen. Zu den wichtigsten Punkten zählen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auf Begegnungs- und Verkehrsflächen öffentlicher Gebäude und Freizeiteinrichtungen (auch in Fahrstühlen), bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und Sportveranstaltungen. Einschränkungen gelten auch beim Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern – hier sollte vor dem Besuch mit der Einrichtung geklärt werden, ob und unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist. In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpa¨dagogischen Tagessta¨tten im Landkreis sind feste Gruppen zu bilden, offene oder teiloffene Konzepte sind untersagt. Alle Beschäftigten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. In Horten und sonstigen Mittagsbetreuungen gilt für das Personal und die betreuten Kinder in den Räumen die Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung.
Künftig besteht ein Automatismus. Das Ministerium für Gesundheit und Pflege gibt täglich auf seiner Internetseite (www.stmgp.bayern.de) die Landkreise bekannt, die den Inzidenzwert von 35 oder 50 überschreiten. Sobald und solange ein Landkreis genannt ist, gelten die jeweiligen Maßnahmen der Verordnung. Beginn ist der Tag, der auf den Tag der erstmaligen Nennung folgt und die Maßnahmen enden am Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung.  Anmeldungen für die Abnahme eines COVID-19-Tests am Bayerischen Testzentrum an der Helios-Klinik Miltenberg werden von Koordinierungsstelle im Landratsamt unter Telefon 09371 501-716 entgegen genommen. Hier werden auch Fragen zum Testzentrum und zum Anmeldeverfahren beantwortet. Die Koordinierungsstelle ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besetzt: Montag und Dienstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr. Weitere wichtige Informationen und Links zum Coronavirus und zur Anmeldung für das Testzentrum sind auf der Sonderseite der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-miltenberg.de/Landkreis/Aktuell/Coronavirus.aspx zu finden.

Meldungen aus Hessen

Hinz: Klopapier-Versorgung in Hessen gesichert
Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hat Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) am Dienstag appelliert, Klopapier nicht für drei Monate zu bunkern. "Es gibt genügend Klopapier für alle und jeden - und das an jedem Tag", sagte sie im Gespräch mit hr3. Die Lager seien voll. "Es ist auch den Läden möglich, digital sofort nachzubestellen, die Lieferkette steht, die Grenzen sind offen."
Es drohe "überhaupt keine Gefahr", betonte Hinz. Das Problem sei eher ein psychologisches. "Viele Leute hören, die Infiziertenzahlen steigen, aber es macht überhaupt keinen Sinn, jetzt loszulaufen und Hefe oder Nudeln oder Mehl im Übermaß zu kaufen." Sobald eine Lücke im Regal sei, habe das Wirkung auf jeden anderen, der einkaufen geht, sagte die Ministerin. Sie appellierte an die Verbraucher, normal einzukaufen. (Quelle: Hessenschau) 

782 Neuinfektionen, acht Todesfälle
Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat in Hessen wieder deutlich zugelegt. Binnen 24 Stunden wurden 782 Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut am Dienstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Mit acht weiteren Todesfällen wurde zudem der höchste Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 584. Seit Beginn der Pandemie wurden 26.558 bestätigte Fälle in Hessen erfasst. Davon gelten rund 20.200 als genesen.
Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin die Stadt Offenbach die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz beträgt dort 127,4. Auch in Frankfurt stieg der Wert erneut auf 122,0. Kassel (107,8) und Groß-Gerau (82,0) liegen ebenfalls deutlich über der fünften und letzten Warnstufe von 75 Fällen. Elf weitere Kreise und Städten liegen über der 50er-Marke. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Vier neue positive Testergebnisse – Inzidenz steigt leicht
Im Vergleich zu gestern wurden vier weitere Personen auf das Corona-Virus getestet. Die Gesamtzahl beträgt somit 551 (Stand 20.10., 12:30 Uhr). Eine weitere Person ist von der Infektion genesen (Gesamt 437), die Zahl der Todesfälle bleibt stabil bei 63. Dadurch liegt der Infektionssaldo bei 51. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden zwei Corona-Patienten stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz steigt nach den Berechnungen des Landes Hessen im Vergleich zu gestern leicht auf 36,2 (Stand 20.10., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 242 neue Corona-Fälle am Dienstag +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist innerhalb eines Tages um 242 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Seit Beginn der Pandemie gab es 14.189 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land; am Vortag waren es noch 13.947 Fälle. 3.225 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 3.061). 1.244 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht; das sind 20 mehr als am Montag. 10.699 Menschen gelten als genesen (Vortag: 10.621). Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, blieb mit 265 unverändert. (Quelle: SWR) 

Fast 1.000 Neuinfektionen
Baden-Württemberg bleibt weiter knapp unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Der Wert liegt laut Landesgesundheitsamt aktuell bei 48,8 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 47,5). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Land ist im Vergleich zum Vortag um 972 (gesamt: 61.680) gestiegen. Zehn weitere Menschen sind demnach an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben (gesamt: 1.946). Als genesen gelten insgesamt 49.220 Menschen im Land, das sind 405 mehr als am Vortag. Zum Wochenbeginn fallen häufig Nachmeldungen ins Gewicht, weil Gesundheitsämter ihre Zahlen am Wochenende verzögert übermitteln. Derzeit würden 94 akute Covid-19-Fälle in den Krankenhäuser behandelt, 50 Patienten würden intensiv beatmet. (Quelle: SWR) 

Spekulationen über Tod einer Schülerin wegen Mund-Nasen-Schutz entkräftet
Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Schulbus hat nicht zum Tod einer 13-jährigen Schülerin in der Südpfalz geführt. Das hat die Staatsanwaltschaft Landau am Vormittag mitgeteilt. In dem Obduktionsgutachten kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Mund-Nasen-Schutz und dem Tod des Mädchens gebe, heißt es in der Mitteilung. Im Internet war über einen solchen Zusammenhang spekuliert worden. Die 13-Jährige war am 7. September im Schulbus im Wörther Ortsteil Büchelberg (Landkreis Germersheim) bewusstlos geworden und anschließend in einem Karlsruher Krankenhaus gestorben. (Quelle: SWR) 

Stadion-Catering für Bedürftige
Weil das für heute angesetzte Heimspiel des SV Waldhof Mannheim gegen Hansa Rostock kurzfristig doch ohne Zuschauer ausgetragen werden muss, gibt der Verein sein bereits vorbereitetes Stadion-Catering an Bedürftige aus. Anstatt seine Business-Gäste zu bewirten, lädt der Fußball-Drittligist alle Bedürftigen morgen zwischen 12 und 15:30 Uhr hinter die Haupttribüne des Carl-Benz-Stadions ein. Dort können sie sich das Essen abholen. Auf der Speisekarte stehen Rost- und Kammbraten mit Butterspätzle, Salzkartoffeln und Wurzelgemüse sowie Champignon- und Zwiebelbratensoße. Außerdem gibt es ein Salatbuffet und zum Nachtisch Obstsalat und Schokocreme. (Quelle: SWR) 

Bei Trauerfeiern nur noch 100 Teilnehmer erlaubt
An Trauerfeiern und Bestattungen im Freien dürfen wegen der sich ausweitenden Corona-Pandemie in Baden-Württemberg nur noch 100 Personen teilnehmen. Zu sonstigen Veranstaltungen von Kirchen-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften unter freiem Himmel sind den Angaben des Kultusministeriums weiterhin bis zu 500 Teilnehmer zugelassen. Für diese brauche es - inklusive den Veranstaltungen bei Todesfällen - aber auch weiterhin ein schriftliches Hygienekonzept. Darüber hinaus werde den Veranstaltern empfohlen, von den Teilnehmern eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verlangen, teilte das Kultusministerium weiter mit. (Quelle: SWR) 

Weitere Corona-Studie startet in Kupferzell
In Kupferzell (Hohenlohekreis) beginnt das Robert-Koch-Institut (RKI) heute mit seiner zweiten Testreihe. Diesmal soll das Blut von 300 Personen auf Antikörper untersucht werden. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, warum es große Unterschiede bei den Antikörpern gibt: Einige der ehemals Kranken haben viele, andere fast keine. Möglicherweise, so das RKI, bekämpft das menschliche Immunsystem die Covid-19-Antikörper. Die Testergebnisse könnten auch Erkenntnisse für die Impfstoff-Entwicklung bringen. Eingeladen zu der Studie sind ausschließlich Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Kupferzell war der erste große Corona-Hotspot im Hohenlohekreis, bereits von Mai bis Juni führte das RKI eine Corona-Studie vor Ort durch. (Quelle: SWR) 

+++ Besuchsverbot in Kliniken +++
Im Klinikum Idar-Oberstein und der Fachklinik Baumholder tritt ab heute ein generelles Besuchsverbot in Kraft. Die Krankenhausleitung reagiert damit nach eigenen Angaben auf die steigende Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Birkenfeld. Ausnahmen seien in Absprache mit den zuständigen Ärzten möglich - beispielsweise auf den Intensivstationen oder in der Kinderklinik. Im Kreis Birkenfeld steht die Corona-Warnampel seit Freitag auf "rot". (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

+++Meldungen. 19. Oktober+++


Weltweit 

18:22 Uhr: Ausgangsbeschränkungen im Berchtesgadener Land ab morgen Mittag
Angesichts der extrem gestiegenen Infektionszahlen im gesamten bayrischen Landkreis Berchtesgadener Land gelten von morgen, 14:00 Uhr, an strikte Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dann nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt, wie Agrarministerin Michaela Kaniber nach einer Krisensitzung mit Landratsamt und Regierung von Oberbayern in Bad Reichenhall mitteilte. Ministerpräsident Markus Söder hatte zuvor erklärt, man werde praktisch einen "Lockdown" in dem Landkreis verhängen. Das Robert Koch-Institut meldete für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 252,1. Die Kontakte der Infizierten könnten dort nicht mehr verfolgt werden, sagte Söder. "Also müssen Kontakte fundamental beschränkt werden." (Quelle: Tagesschau) 

16:32 Uhr: Noch keine "zweite Welle" von Hamsterkäufen
Auch wenn die Corona-Zahlen derzeit bundesweit kräftig steigen, gibt es offenbar noch keine "zweite Welle" von Hamsterkäufen. Allerdings werden hier und da offenbar die ersten Verbraucher nervös. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den großen Handelsketten. Erste Berichte in den sozialen Medien über leergekaufte Regale in einzelnen Geschäften hatten in den vergangene Tagen für Aufsehen gesorgt. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels gab jedoch Entwarnung. "Wir beobachten derzeit keine flächendeckende Veränderung des Einkaufsverhaltens der Kunden", betonte ein Sprecher. Fast wortgleich äußerte sich Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka. Auch ein Rewe-Sprecher erklärte: "Es gibt keine Hamsterkäufe." Doch eine gewisse Verunsicherung ist wohl doch wieder da. Aldi Süd, Aldi Nord und Kaufland verzeichneten laut dpa vereinzelt eine erhöhte Nachfrage nach bestimmten Produkten. Alle drei Discounter betonten demnach aber, es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe. Die Warenversorgung sei sichergestellt. "Wenn jeder nur das kauft, was er braucht, ist auch genug für alle da", hieß es bei Kaufland. (Quelle: Tagesschau) 

14:29 Uhr: Kühnert ruft zu Toleranz gegenüber Jüngeren auf
Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hat zu mehr Verständnis für das Verhalten junger Menschen in der Corona-Krise aufgerufen. Für die Jüngeren falle derzeit vieles aus, "was das Leben schön macht", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende im RBB-Inforadio. Er nannte dabei etwa Auslandsjahre an Schule und Uni. "Das sind nicht einfach nur Orte und Anlässe zum Feiern, sondern da bildet man Persönlichkeit." Die Älteren sollten hier mehr Empathie aufbringen und toleranter sein gegenüber kleinen Gruppen im öffentlichen Raum. "Dort, wo viele in der Corona-Pandemie, gerade Erwachsene, die eigene Wohnung als den Rückzugsraum erlebt haben, ist es traditionell für Kinder und insbesondere Jugendliche so, dass der öffentliche Raum der Rückzugsraum ist." Zudem träfen sich die jungen Menschen dann "nicht drinnen auf zu engem Raum, bei schlechter Durchlüftung". (Quelle: Tagesschau) 

12:41 Uhr: Delmenhorst reagiert auf massiven Corona-Ausbruch
Nach einem sprunghaften Anstieg der Corona-Infektionen im niedersächsischen Delmenhorst verschärft die Stadt die Schutzmaßnahmen. Es werde eine Sperrstunde für die Gastronomie von 23.00 bis 6.00 Uhr erlassen, sagte Oberbürgermeister Axel Jahnz. Alle öffentlichen Veranstaltungen und Gottesdienste werden demnach bis auf Weiteres abgesagt, private Treffen auf zehn Personen begrenzt. Delmenhorst gehört zu den Regionen, in denen im Vergleich zur Einwohnerzahl die meisten Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen gezählt worden. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts liegt der Wert aktuell bei 223,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Der Corona-Ausbruch habe keinen eindeutigen Ursprung, so Jahnz. Die Nachverfolgung der Kontakte sei daher sehr aufwendig und benötige viel Zeit. (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Hamburg meldet Inzidenzwert von 50,6
Hamburg hat die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert für die Hansestadt mit 50,6 an. Bund und Länder hatten beschlossen, dass schärfere Regeln greifen müssen, wenn dieser Grenzwert überschritten wird. (Quelle: Tagesschau) 

10:30 Uhr: Söder fordert bundesweit Maskenpflicht bei hohen Corona-Zahlen
CSU-Chef Markus Söder fordert eine bundesweite Maskenpflicht für Regionen mit hohen Corona-Zahlen. "Wir brauchen eine allgemeine Maskenpflicht national", sagte der bayerische Ministerpräsident vor einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg. Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen solle eine Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und in Schulen gelten, sagte Söder, in Grundschulen und Horten ab der Marke 50. Und: Söder forderte bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 eine bundesweite Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. (Quelle: Tagesschau) 

10:03 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre in Belgien
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist in Belgien heute eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft getreten. Zwischen Mitternacht und 05.00 Uhr morgens dürfen die Menschen ihr Zuhause nicht verlassen. Ab 20.00 Uhr ist außerdem der Verkauf von Alkohol verboten.  Nachdem die Region Brüssel schon vorletzte Woche die Schließung aller Cafés und Restaurants angeordnet hatte, gilt dies nun landesweit für mindestens vier Wochen. Die Menschen in Belgien dürfen nur noch mit maximal einem Menschen außerhalb ihres Haushalts engen Kontakt ohne Maske haben. Der belgische Regierungschef Alexander De Croo hatte die Maßnahmen am Freitag nach einer Krisensitzung seines Kabinetts angekündigt, um "das Schlimmste zu verhindern". Er verwies darauf, dass die Zahl der Corona-Infektionen in Belgien derzeit "exponentiell" steige. Heimarbeit müsse daher nun "zur Norm" werden. Einen erneuten Lockdown wie im Frühjahr will die belgische Regierung aber unbedingt verhindern. Mit mehr als 10.000 Corona-Toten bei gerade einmal 11,5 Millionen Einwohnern gehört Belgien zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Ländern Europas. Die Krankenhäuser des Landes stehen kurz vor einer Überlastung. (Quelle: Tagesschau) 

08:36 Uhr: Gastgewerbe kommt nur langsam aus Corona-Tief
Das Gastgewerbe in Deutschland hat sich im August in kleinen Schritten weiter aus dem Corona-Tief gearbeitet. Die preisbereinigten Umsätze lagen 5,5 Prozent über dem Wert vom Juli, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau vom Februar klafft allerdings immer noch eine Lücke von 23,3 Prozent. Mit den starken Einbrüchen aus der Zeit der strengen coronabedingten Einschränkungen ab Mitte März bis Mitte Mai liegt die Branche in den ersten acht Monaten um 35 Prozent hinter den preisbereinigten Umsätzen des Vorjahreszeitraumes. Besonders hart trifft es Hotels und andere Beherbergungsbetriebe, deren Erlöse um 41,7 Prozent einbrachen. Gaststätten, Restaurants und andere Verpflegungsdienstleister verzeichneten ein Minus von 31,2 Prozent in den ersten acht Monaten. (Quelle: Tagesschau) 

08:06 Uhr: Slowenien verhängt erneut Notstand
Wegen schnell steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus hat Slowenien erneut einen 30-tägigen Pandemie-Notstand ausgerufen. Dies berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Unmittelbare Konsequenzen hat dieser Schritt vorerst keine. Er bildet aber die Grundlage dafür, dass die Behörden auch lokal abgestufte neue Maßnahmen und Einschränkungen anordnen können. Ein erster Corona-Notstand war in dem EU-Land vom 12. März bis Ende Mai verhängt worden. Bereits seit letztem Freitag gilt ein teilweiser Lockdown. In neun von zwölf Regionen dürfen die Bewohner ihre jeweilige Region nicht verlassen. Es gibt allerdings Ausnahmen, wie etwa Fahrten zum Arbeitsplatz. Außerdem trat am Montag ein Plan in Kraft, dass Schüler ab der 6. Schulstufe nur noch im Fernunterricht unterrichtet werden. In Slowenien wurden am Sonntag 726 und am Vortag 897 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt. Damit hat sich die Zahl der aktiven Fälle in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Land binnen einer Woche nahezu verdoppelt. (Quelle: Tagesschau) 

04:57 Uhr: Robert Koch-Institut meldet 4325 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages mehr als 4300 neue Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Der Wert ist vergleichsweise niedrig, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln. Gemessen an den 2467 gemeldeten Infektionen vom Montag vergangener Woche ist der aktuelle Wert aber deutlich erhöht. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Infektionsfälle stieg demnach auf 366.299, die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus im Zusammenhang stehenden Todesfälle auf 9789 - 12 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag laut RKI bei etwa 294.800. (Quelle: Tagesschau) 

02:45 Uhr: Telefonische Krankschreibung wieder bundesweit möglich
Wegen der verschärften Corona-Lage sind von heute an wieder bundesweit telefonische Krankschreibungen bei Erkältungsbeschwerden möglich. Die Regelung gilt vorerst bis zum Jahresende - das hatte der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen am Donnerstag beschlossen. Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen müssen somit nicht in eine Praxis gehen, nur um eine Krankschreibung zu bekommen. Stattdessen können Ärzte die Arbeitsunfähigkeit per telefonischer Befragung feststellen. So sollen volle Wartezimmer und Ansteckungsrisiken vermieden werden. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. Bundesweit waren telefonische Krankschreibungen bereits in der Anfangsphase der Pandemie möglich. Später war entschieden worden, diese nur noch abhängig vom Infektionsgeschehen auf Antrag regional und zeitlich befristet per Ausnahmeregelung zuzulassen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte sich zuletzt dafür stark gemacht, die Regelung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Herbst und Winter wieder auszudehnen. Das Instrument habe die Praxen bereits im März und April erheblich entlastet. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Söder kündigt "Lockdown" für Berchtesgadener Land an
m Kampf gegen die extrem gestiegenen Infektionszahlen im Landkreis Berchtesgadenener Land will der bayrische Ministerpräsident Markus Söder praktisch einen "Lockdown" verhängen. Es werde ein Maßnahmenpaket geben, "das einem Lockdown entspricht", sagte der CSU-Politiker. Gesundheitsministerin Melanie Huml solle gemeinsam mit dem Landkreis und der Regierung von Oberbayern die Details ausarbeiten. Im Berchtesgadener Land lag die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen laut Robert Koch-Institut bei 252. (Quelle: Tagesschau) 

Unterfranken

Unterfranken bei Sieben-Tage-Inzidenzrate von 39,84 – Schweinfurt bei 93,59
In Schweinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate noch einmal gestiegen. Die Stadt liegt nun bei einem Wert von 93,59. Insgesamt wurden fünf weitere Personen positiv getestet. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Der Landkreis Schweinfurt liegt nun bei 82,29 und damit ebenso wie der Landkreis Miltenberg, aktuell bei 58,26, weiterhin über dem Grenzwert von 50.
In der Stadt Würzburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenzrate laut LGL aktuell bei 48,46, im Landkreis bei 39,43. Auch der Landkreis Kitzingen (37,3) liegt weiterhin über 35, genauso wie der Landkreis Haßberge (40,29).
Für ganz Unterfranken weist das LGL einen Wert von 39,84 aus. Der Landkreis Rhön-Grabfeld liegt bei 11,3, Bad Kissingen bei 13,56, Main-Spessart bei 19,02, Aschaffenburg Stadt bei 21,13, der Landkreis Aschaffenburg bei 28,13. (Quelle: BR) 

Die Corona-Lage am Montagmorgen
Am Wochenende haben weitere unterfränkische Landkreise den Inzidenzwert von 35 überstiegen. Unter anderem steht nun im Landkreis Kitzingen und im Landkreis Haßberge die Corona-Ampel auf gelb – genauso wie in der Stadt Würzburg. Bedeutet: Dort sind nun etwa private Feiern und Kontakte auf zehn Personen oder zwei Haushalte beschränkt. Im Unterricht gilt ab der fünften Klasse eine Maskenpflicht.
Der Landkreis Miltenberg liegt nun, wie bereits die Stadt und der Landkreis Schweinfurt, über dem Grenzwert 50. Dort gilt nun für alle Schüler eine Maskenpflicht im Unterricht, also auch für Grundschüler. Private Kontakte und Feiern sind auf zwei Haushalte oder fünf Personen begrenzt. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Ein weiterer Todesfall im Landkreis Miltenberg.
Im Landkreis Miltenberg ist am Wochenende eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, handelt es sich um eine 95 Jahre alte Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Miltenberg auf acht. Seit dem Wochenende steht die Corona-Ampel im Landkreis auf rot. Laut Landratsamt sind aktuell 89 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 357 Personen befinden sich in Quarantäne. Vier Erkrankte werden derzeit stationär behandelt, einer davon liegt auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Miltenberg beträgt nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit 58,3. (Quelle: BR) 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 89, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 556 Personen. Derzeit werden vier Person stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt acht und 459 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 58,3 (Robert Koch-Institut (RKI), Stand 19.10.2020, 00:00 Uhr). Der Landkreis Miltenberg hat amtlich bestätigt die Inzidenzzahl von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb einer Woche überschritten. Die Corona Ampel steht daher auf Rot.

"Diffuses Infektionsgeschehen" im Landkreis Miltenberg
"Es gibt nicht den einen Hotspot, es gibt nicht die eine Ursache“, sagt Miltenbergs Landrat Jens Marco Scherf über die aktuelle Corona-Lage im Landkreis. Es handele sich um ein "diffuses Infektionsgeschehen": "Wir haben viele verschiedene Quellen, viele Ansteckungswege."
Der Landkreis Miltenberg liegt nun über dem Grenzwert 50. Deshalb gelten verschärfte Corona-Beschränkungen. Es dürfen sich nur noch maximal fünf Personen oder zwei Haushalte treffen oder privat feiern. Außerdem gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen und Abstände nicht eingehalten werden können – etwa in Fußgängerzonen. Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr. Im Schulunterricht gilt eine Maskenpflicht – bereits ab der ersten Klasse.
Generell sollen die Schulen aber geöffnet bleiben, sagt Scherf. Seit Beginn des neuen Schuljahres hätten laut Scherf rund zehn Klassen im Landkreis wegen Infektionen in Quarantäne gemusst. Zu einer Ausbreitung des Virus sei es durch den Schulbetrieb allerdings nicht gekommen.
Scherf appelliert an die Bevölkerung. "Nehmen Sie die jetzige Entwicklung sehr ernst." Andernfalls bestünde die Gefahr, dass die Kontrolle über das Virus verloren geht. "Unser Verhalten in den kommenden Wochen ist ganz entscheidend wie wir Weihnachten feiern können, wie wir den Winter verbringen." (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburger Andreas-Messe soll stattfinden
Obwohl im Nachbarlandkreis Miltenberg die Corona-Warnampel auf Rot steht, soll die Andreas-Messe kommendes Wochenende auf dem Aschaffenburger Schlossplatz stattfinden. Natürlich sei die Durchführung des Jahrmarktes von der Corona-Pandemie beeinflusst, heißt es in einer Pressemitteilung der Kongress- und Touristikbetriebe. Warenverkauf und Imbiss seien räumlich voneinander getrennt. Hygieneregeln müssten beachtet werden. Es gelte das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern und Mund-Nasenschutzpflicht auf dem gesamten Veranstaltungsgelände mit Ausnahme an Tischen der Imbissbetriebe. Die Frühlingsmesse war im April wegen Corona ausgefallen. Die Andreas-Messe findet vom 24. bis zum 27. Oktober statt. Das Angebot reicht von Bekleidung über Gardinen, Haushaltswaren, Lederwaren und Fellprodukten bis zu Suppen, Gewürzen und Geschenkartikeln. (Quelle: BR) 

Kein Progromnachtgedenken in Aschaffenburg
Die Stadt Aschaffenburg wird in diesem Jahr nicht der Zerstörung der Synagogen und jüdischen Geschäfte des Jahrs 1938 gedenken. Wegen steigender Infektionen wurde die Veranstaltung am 9. November abgesagt. Die Gedenkfeier wird traditionell von der Stadt Aschaffenburg und vom Förderkreis Haus Wolfsthalplatz veranstaltet. Aschaffenburgs Oberbürgermeister Jürgen Herzing und Dr. Josef Pechtl vom Förderkreis begründen die Absage folgendermaßen: "Absperrungen, Einlasskontrollen mit Registrierung oder sogar die Abweisung von Besuchern, wenn es auf dem Platz zu voll wird, lassen kein würdiges Gedenken mehr zu." (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Überlastete Gesundheitsämter: Kontrollverlust mit Ansage
Noch immer setzen RKI und die Behörden auf Kontaktnachverfolgung als wichtigste Waffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch nicht nur in Hessen stoßen die Gesundheitsämter an ihre Grenzen, in fast allen Bundesländern können viele Fälle nicht mehr ausreichend bearbeitet werden. An vielen Stellen helfen schon Soldaten aus. Experten fordern deshalb einen Strategiewechsel. (Quelle: Hessenschau) 

Hessen verschärft die Regeln für Feiern und Veranstaltungen
In einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag über die neuen Corona-Regeln informiert, die zum großen Teil aus den Ergebnissen der Gespräche der Länder mit der Bundeskanzlerin resultieren. Wie bereits zuvor bekannt, hat Hessen das Beherbergungsverbot aufgehoben. "Es hat sich nicht als zielführend erwiesen", sagte Bouffier. Etwas komplizierter wird es bei den Einschränkungen des alltäglichen Lebens abhängig von den Inzidenzen. Folgende Änderungen wurden beschlossen:

  • Unter einer Inzidenz von 35 gelten weiterhin die alten hessischen Regeln. Bei Veranstaltungen sind bis zu 250 Teilnehmer zugelassen, bei privaten Feiern bis zu 50.
  • Ab einer Inzidenz von 35 verschärfen sich die Vorgaben: Bei öffentlichen Veranstaltungen sind dann nur noch 150 Teilnehmer zugelassen, bei privaten Feiern noch 25 Personen. Dringend empfohlen wird jedoch eine Höchstzahl von 15.
  • Ab einer Inzidenz von 50 dürfen maximal 100 Personen an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, an privaten Feiern noch 10. Zudem gilt dann eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens, ebenso ein Ausschankverbot für Alkohol.

Das Land gibt diese Regelungen als Handlungsempfehlung an die Kommunen heraus, die dann für die Umsetzung zuständig sind. Die Kommunen dürfen die Regeln verschärfen, jedoch nicht abschwächen. (Quelle: Hessenschau) 

Strengere Regeln ab heute
Das Corona-Kabinett der Landesregierung will am Nachmittag neue Vorgaben für Hessen festzurren und verkünden. Unabhängig davon treten heute bereits einige bereits beschlossene strengere Regeln in Kraft. So darf privat nur noch mit maximal 50 Personen gefeiert werden, egal ob in gemieteten oder öffentlichen Räumen. In Corona-Hotspots sind sogar deutlich weniger Leute zugelassen. Öffentliche Veranstaltungen mit einem klaren Hygienekonzept bleiben auf 250 Teilnehmer beschränkt. Für Schwimmbäder, Theater, Lokale und Geschäfte gelten aber nur noch die allgemeinen Abstandsregeln. Die bisherige Vorgabe, dass für jede Person drei Quadratmeter Platz sein muss, entfällt.
Neu ist außerdem: Gastronomen müssen die Angaben auf den Gästelisten in Zukunft genauer prüfen und dürfen dafür die Vorlage des Personalausweises verlangen. Das Corona-Kabinett der Landesregierung will heute über weitere Maßnahmen entscheiden. (Quelle: Hessenschau) 

336 Neuinfektionen, Inzidenz in Frankfurt steigend
Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen stieg binnen 24 Stunden um 336. Es wurden drei weitere Todesfälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut am Montag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 576. Seit Beginn der Pandemie wurden 25.776 bestätigte Fälle in Hessen erfasst. Davon gelten rund 19.900 als genesen.
Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist Offenbach die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz beträgt dort 119,7. Dicht dahinter folgt Frankfurt mit einem weiterhin stark steigenden Wert von 118,0. Auch Kassel (106,9) und Groß-Gerau (85,2) liegen deutlich über der fünften und letzten Warnstufe von 75 Fällen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Odenwaldkreis folgt Landes-Konzept und legt neue Schutzregeln fest
Im Odenwaldkreis sind aktuell (Stand: 19.10., 13:00 Uhr) 547 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, das sind 19 mehr als am Freitag. 436 Personen sind wieder genesen, das sind fünf mehr. Die Zahl der Verstorbenen (63) ist gleichgeblieben. Der Infektionssaldo liegt somit bei 48. Stationär werden derzeit zwei Personen behandelt, beide im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach.
Mit der Steigerung der Fallzahl weist der Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 35,2 auf und hat die dritte der vom Land Hessen eingeteilten Warnstufen erreicht. Gemäß den Vorgaben des Landes müssen in einem solchen Fall „erweiterte Maßnahmen“ gelten.
So gibt es im Odenwaldkreis ab morgen (20. Oktober) schärfere Bestimmungen, um eine weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern. In der heute ausgefertigten Allgemeinverfügung ist unter anderem festgelegt, dass alle Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen (ab Klasse 5) auch während des Unterrichts eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Der Schulsport darf an weiterführenden Schulen nur noch kontaktlos und im Freien stattfinden, an Grundschulen zwar auch in der Halle, aber ebenfalls kontaktlos. Das gilt zunächst bis zum 3. November. Sportveranstaltungen im Profi- und Amateurbereich dürfen nur noch ohne Zuschauer abgehalten werden; minderjährige Teilnehmer können von je einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Diese Regelungen sind bis zum 31. Dezember gültig.
Für den Fall, dass die 7-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis in den nächsten Tagen oder Wochen den Wert von 50 übersteigen sollte, wurde festgelegt, dass in Alten- und Pflegeheimen maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde mit einer Begrenzung auf maximal zwei Personen pro Besuch stattfinden dürfen. Besuche sind erst dann möglich, wenn die Inzidenz dauerhaft unter 50 sinkt. Das Land Hessen hat heute im Lauf des Nachmittags Bestimmungen zur Größe privater Feiern gefasst. Sie werden vom Odenwaldkreis entsprechend berücksichtigt werden. Angesichts der Entwicklung der Pandemie werden die aktuellen Zahlen bis auf weiteres täglich vermeldet. Der Krisenstab tritt zwei Mal in der Woche zusammen – bei Bedarf auch öfter – und berät über die Lage sowie weitere erforderliche Schritte. Der Odenwaldkreis orientiert sich mit seinen Maßnahmen an denen in benachbarten Landkreisen, die bereits in den letzten Tagen eigene Verfügungen erlassen haben. Dadurch soll erreicht werden, dass in der Region möglichst einheitliche Regeln gelten. Landrat Matiaske appelliert an das Verantwortungsgefühl aller Bürgerinnen und Bürger: „Wir können uns nur gemeinsam gegen diese Pandemie stemmen. Das geht nicht ohne die Einhaltung von Bestimmungen, zu denen auch die allgemeinen Hygieneregeln gehören, die nach wie vor gelten.“

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 305 neue bestätigte Corona-Fälle am Montag +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist innerhalb eines Tages um 305 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Seit Beginn der Pandemie sind damit 13.947 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz registriert worden. 10.621 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus stieg um zwei auf jetzt 265. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weist nach wie vor der Landkreis Bitburg-Prüm mit 115 auf. Auch in Birkenfeld liegt der Wert mit 110 noch immer sehr hoch. Auch der Kreis Altenkirchen (83), der Kreis Neuwied (54) , Vulkaneifelkreis (86) sowie die Städte Mainz (75) und Zweibrücken (82) liegen über dem kritischen Wert von 50. Hier gilt die Corona-Warnstufe Rot. Weitere fünf Landkreise weisen eine Inzidenz von 35 oder höher auf. Am Wochenende hatte auch die Stadt Zweibrücken und der Kreis Bernkastel-Wittlich mit 7-Tage-Inzidenzen von über 50 den Schwellenwert zur Corona-Warnstufe Rot überschritten. (Quelle: SWR) 

+++ Mainzer Nachtschwärmer befolgen Sperrstunde +++
Die Mehrheit der Nachtschwärmer in Mainz hat sich laut Polizei am Wochenende an die verschärften Corona-Regeln gehalten. Im Volkspark und am Rheinufer wurden zwar kleinere Gruppen angetroffen, "allerdings lag die Zahl der feiernden Teilnehmer im niedrigen zweistelligen Bereich", sagte eine Polizeisprecherin. Auch in Kneipen und Lokalen hätten sich die meisten Gäste an die Regeln gehalten. In zwei Gaststätten habe es Verstöße gegen die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und die Pflicht zur Kontakterfassung gegeben. Ein Wirt sei ermahnt worden, weil er keinen Desinfektionsspender aufgestellt habe, hieß es. Generell hätten die Gastronomen auf die Einhaltung der Regeln geachtet und pünktlich um 23 Uhr geschlossen. Mit Blick auf private Feiern in Wohnungen habe die Polizei keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Stadt Mainz hatte die Corona-Warnampel vergangene Woche auf Rot gestellt. Seither gilt etwa die Sperrstunde ab 23 Uhr. (Quelle: SWR)

Heilbronn derzeit Hotspot Nummer 1 im Land
Nach den gestrigen Zahlen des Landesgesundheitsamts liegt der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner für den Stadtkreis Heilbronn bei 80,6 und damit nur geringfügig niedriger als am Vortag. Der Landkreis Esslingen kommt demnach auf 80 Infizierte pro 100.000 Einwohner, die Landeshauptstadt Stuttgart auf 79,7. Die Stadt Heilbronn will nun ihre Allgemeinverfügung, die seit Freitag in Kraft ist, nun an die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg anpassen. Das bestätigte eine Sprecherin dem SWR. Mit der dritten Pandemiestufe, die seit Montag gilt, sollen weitere Beschränkungen in Kraft treten. So will das Land private Feiern auf zehn Personen begrenzen, egal ob sie in Privat- oder in angemieteten Räumen stattfinden. (Quelle: SWR) 

Pandemiestufe 3: Diese Maßnahmen gelten ab heute in BW
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten ab heute in ganz Baden-Württemberg an nochmals strengere Regeln - und zwar unabhängig davon, ob die jeweilige Stadt oder der Landkreis die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschreitet oder nicht. Landesweit muss in Fußgängerzonen, in öffentlichen Einrichtungen und überall dort im öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auch die Anzahl der Teilnehmer bei Feiern ist weiter beschränkt worden. Bei privaten Zusammentreffen und Ansammlungen sind ab heute maxima zehn Personen oder zwei Hausstände erlaubt. Bei Veranstaltungen sollen künftig nur noch 100 Menschen erlaubt sein. (Quelle: SWR) 

+++ Tests bei Frosta in Bobenheim-Roxheim +++
Nach den zahlreichen Corona-Infektionen von Mitarbeitern des Tiefkühlkost-Herstellers Frosta im pfälzischen Bobenheim-Roxheim werden dort heute Schnelltests gemacht. Nach Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörde werden alle Mitarbeiter beim Betreten des Geländes auf das Virus getestet. Mitte der Woche seien weitere Tests geplant. In der vergangenen Woche war das Virus bei 46 Mitarbeitern nachgewiesen worden. Der Betrieb beim Tiefkühlkost-Hersteller läuft unter besonderen Auflagen weiter. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

Sechs neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 19. Oktober) - 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 19. Oktober, sechs neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Grünsfeld, Külsheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Weikersheim. Es handelt sich unter anderem um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 692.
Aufgrund umfangreicher Quarantäneanordnungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim hat das Gesundheitsamt in Abstimmung mit Schulleitung und Stadtverwaltung die Schließung der Einrichtung für den Präsenzunterricht ab Dienstag, 20., bis Freitag, 23. Oktober, verfügt. Danach beginnen die Herbstferien. Fernunterricht bleibt auch in dieser Woche möglich.  Darüber hinaus wurden Teile von fünf Klassen der Gemeinschaftsschule Wertheim sowie eine Klasse der Grundschule Schweigern unter Quarantäne gestellt. Das Gesundheitsamt bittet dringend darum, von Anfragen zu Quarantäneanordnungen abzusehen, um den schnellstmöglichen Ablauf der Kontaktpersonenermittlung nicht zu beeinträchtigen. Alle Quarantänepflichtigen bzw. deren Erziehungsberechtigten werden aktiv durch das Gesundheitsamt kontaktiert und über die weiteren Schritte informiert.  Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind elf weitere und damit insgesamt 575 Personen wieder genesen. Derzeit sind 106 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 40 (+1), Boxberg: 12, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 2 (+1), Igersheim: 10, Königheim: 1, Külsheim:1 (+1), Lauda-Königshofen: 5 (+1), Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 7 (+1), Weikersheim: 12 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 6 und Wittighausen: 0.  Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Montag, 19. Oktober, bei 49,2. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (12. bis 18. Oktober) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. Angaben anderer Quellen können aufgrund von Meldeverzögerungen davon abweichen. Mit dem aktuellen Wert liegt der Main-Tauber-Kreis knapp unterhalb der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b]

[b]Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
Bundesgesund

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