Corona-NEWSticker | Update 09.08.2020 13:29 Uhr
555 registrierte Neuinfektionen in Deutschland +++ Offenbar erkranken immer mehr junge Menschen an Covid-19 +++ Badeseen bei Heilbronn wegen Überfüllung erneut gesperrt

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+++Meldungen 9. August+++

Weltweit 

08:31 Uhr: Mehr als 300 neue Corona-Fälle in Tokio
In der japanischen Hauptstadt Tokio sind 331 neue Coronavirus-Infektionen an einem Tag gemeldet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den japanischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk NHK. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist in Tokio seit Anfang August sehr hoch. Die Stadtregierung hat deshalb die höchste von vier Warnstufen ausgerufen. Weil an diesem Wochenende Japans Sommerferiensaison beginnt, wurden die Einwohner von Tokio aufgefordert, nicht zu verreisen. (Quelle: Tagesschau) 

06:11 Uhr: 555 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist nach mehreren Tagen wieder unter die Schwelle von 1000 Fällen gesunken. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 555 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215.891 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen liegt damit im Vergleich zu den Werten der Vortage etwa nur halb so hoch. Ein Grund dafür kann sein, dass an Wochenenden nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln. (Quelle: Tagesschau) 

04:16 Uhr: Altmaier hält Zahl der Neuinfektionen für alarmierend
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält die jüngsten Neuinfektionszahlen von mehr als 1000 pro Tag in Deutschland für alarmierend. "Wir müssen diesen Trend abflachen und umkehren, denn es geht um die Gesundheit aller, die Rückkehr der Kinder in die Schulen und den Aufschwung unserer Wirtschaft", sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir müssen einen zweiten Lockdown mit aller Macht verhindern. Deshalb brauchen wir zielgenauere Maßnahmen und Korrekturen statt flächendeckender Rundumschläge." Nötig sei eine medizinische Einordnung, was bislang falsch gelaufen sei und geändert werden müsse. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Hessen 

Ruhige Wochenendnächte auf Frankfurter Opernplatz
Chillen statt Randale: Friedlich, ruhig und mit deutlich weniger Besuchern wurde an diesem Wochenende auf dem Frankfurter Opernplatz gefeiert. "Es gab keinerlei Probleme, um Mitternacht das Betretungsverbot durchzusetzen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. "Es waren auch weniger Menschen unterwegs - vielleicht war es einfach zu heiß."
Seit knapp drei Wochen darf der Opernplatz nach Mitternacht nicht mehr betreten werden und muss um ein Uhr geräumt sein. Hintergrund sind Ausschreitungen Mitte Juli, bei denen fünf Polizisten verletzt und 39 mutmaßliche Krawallmacher vorübergehend festgenommen wurden. Der Opernplatz hatte sich zuvor zu einer Open-Air-Partyzone entwickelt - auch, weil wegen der Corona-Krise Clubs und Diskotheken weiterhin geschlossen sind. Die Polizei war auch in der Nacht zu Samstag und Sonntag mit zahlreichen Beamten in der Frankfurter Innenstadt unterwegs.

101 Neuinfizierte, ein Todesfall
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 101 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Sonntag auf 12.703. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Aus dem Lahn-Dill-Kreis wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit 525.
In Offenbach stieg unterdessen die Zahl der Neuinfektionen erneut über den Inzidenzwert von 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern binnen 7 Tagen. Aktuell liegt der Wert bei 21. Es folgen der Rheingau-Taunus-Kreis (19,2) und die Stadt Wiesbaden (17,6). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Badeseen bei Heilbronn wegen Überfüllung erneut gesperrt
Die Badeseen Katzenbachsee und Ehmetsklinge bei Zaberfeld (Kreis Heilbronn) sind seit 12:00 Uhr erneut vorübergehend wegen Überfüllung gesperrt. Der Besucherandrang war so groß, dass die vorhandenen Plätze in kurzer Zeit belegt waren. Die Behörden bitten um Verständnis. Die Seen sollen nicht mehr angefahren werden. Durch den zurückgewiesenen Pkw-Verkehr kann es zu einem Rückstau kommen. (Quelle: SWR) 

Ärzteverband warnt vor Zuschauern beim Fußball
Der Ärzteverband Marburger Bund hat Bedenken, auch nur einen Teil der Zuschauer bei Spielen der Fußball-Bundesliga zuzulassen - selbst mit Corona-Auflagen. Die Vorsitzende Susanne Johna sagte, sie könne sich nur schwer vorstellen, wie Fußballfans mit zwei Metern Abstand ein Tor ihrer Mannschaft bejubelten. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga hatte zuletzt ein Konzept beschlossen, dass die Rückkehr der Fans in die Stadien vorsieht. Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Montag darüber beraten. (Quelle: SWR) 

+++ Gesundheitsministerium meldet 61 Neuinfektionen +++
Von Samstag auf Sonntag ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 um 61 Fälle gestiegen. Das meldet das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium. Damit gibt es insgesamt 7.824 bestätigte Fälle im Land, 459 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Als genesen gelten 7.126 Personen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb mit 239 Fällen gleich. Die meisten Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner gab es in Ludwigshafen (23), gefolgt von den Landkreisen Bitburg-Prüm (18) und dem Westerwaldkreis (15). Die Zahl der Städte und Kreise, in denen in den letzten sieben Tage keine Neuinfektionen festgestellt wurden, ist deutlich geschrumpft: Lediglich in Frankenthal, Zweibrücken und im Kreis Altenkirchen gab es keine Neuinfektionen. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 8. August+++

Weltweit 

21:28 Uhr: Demonstration vor Netanjahus Haus
In Jerusalem haben sich Tausende Menschen vor der Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu versammelt und seinen Rücktritt gefordert. Die Demonstranten warfen ihm unter anderem vor, in der Pandemie nicht genug zum Schutz von Arbeitsplätzen und Geschäften unternommen zu haben. Die Proteste nahmen in den vergangenen Wochen zu.
Israel hatte im Mai einen begrenzten Lockdown aufgehoben, nachdem die Zahl der neuen Fälle gesunken war. Eine neuer Anstieg und neue Einschränkungen haben Netanyahus Zustimmungswerte jedoch auf unter 30 Prozent fallen lassen. Die Arbeitslosigkeit in Israel liegt bei 21,5 Prozent, die Wirtschaft dürfte 2020 um sechs Prozent schrumpfen. (Quelle: Tagesschau) 

18:37 Uhr: Weitere Lehrer an Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern infiziert
Am Goethe-Gymnasium im westmecklenburgischen Ludwigslust sind zwei weitere Pädagogen positiv getestet worden. Die Schule war am Freitag geschlossen worden, nachdem die Infektion einer Lehrerin bekannt geworden war. Landrat Stefan Sternberg erklärte, 205 Schüler würden als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne geschickt. Sternberg zufolge werden am Montag nochmals das Schulpersonal und die 205 Schüler getestet. Der Unterricht werde aber für alle Schüler gewährleistet: Die Schule stelle auf das Lernen zu Hause am Computer um.
An der Grundschule in Graal-Müritz bei Rostock, die ebenfalls am Freitag wegen der Corona-Infektion eines Schülers vorsorglich geschlossen worden war, ist bislang kein weiterer Fall bekannt geworden. Mehr als die Hälfte der 137 zu testenden Schüler und Lehrer habe sich einem Abstrich unterzogen. Die noch ausstehenden Tests würden über das Wochenende erfolgen. (Quelle: Tagesschau) 

16:50 Uhr: Pflichttests laufen an Flughäfen reibungslos
Die seit heute geltende Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten hat an vielen deutschen Flughäfen keine Probleme verursacht. "Das ist minimal mehr als in den vergangenen Tagen", sagte Benedikt Hart, Leiter des vom Roten Kreuz betriebenen Testzentrums am Frankfurter Flughafen, der Nachrichtenagentur dpa. Die Passagiere hätten Verständnis.
Am Flughafen Hannover bildeten sich vor dem Testzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe am Mittag längere Schlangen, wie eine Sprecherin sagte. Man rechne für heute insgesamt mit mehr als 1000 Tests. In den vergangenen Tagen habe das Zentrum, das bereits vor gut einer Woche für zunächst freiwillige Tests errichtet worden war, demnach im Schnitt 700 bis 900 Test verzeichnet.
Auch am Hamburger Flughafen gab es nach Einschätzung der zuständigen Sozialbehörde keine Probleme. Fluggäste hätten selbst in Spitzenzeiten nicht länger als 30 Minuten auf den Abstrich warten müssen, sagte ein Sprecher. Allerdings hätten nicht alle Reisenden den für sie kostenlosen Service noch am Flughafen auch genutzt. (Quelle: Tagesschau) 

12:35 Uhr: Reisewarnung für Teile Bulgariens und Rumäniens
Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionen in Bulgarien und Rumänien warnt die Bundesregierung nun vor touristischen Reisen in mehrere Regionen der beiden EU-Länder. Dazu zählt auch die bulgarische Touristenhochburg Warna mit dem auch bei deutschen Urlaubern beliebten Urlaubsort Goldstrand. In Warna liegt auch einer der beiden wichtigsten Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Daneben sind in Bulgarien nach den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts im Internet Blagoewgrad und Dobritsch betroffen, in Rumänien die Kreise Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timiş. Die wichtigsten rumänischen Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung ausgenommen.
Die Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Urlauber, die aus solchen Gebieten zurückkehren, müssen sich seit heute auf Corona testen lassen. Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. (Quelle: Tagesschau) 

10:56 Uhr: Kipping fordert "Besuchslotsen" in Pflegeheimen
Linken-Chefin Katja Kipping fordert die Schaffung von Tausenden neuen Stellen in Alten- und Pflegeheimen, um Besuche von Angehörigen während der Corona-Pandemie zu erleichtern. "Wir sollten ein Bundesprogramm auflegen für sogenannte Besuchslotsen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In jedem der rund 12.000 Alten- und Pflegeheime in Deutschland sollte mindestens eine entsprechende Stelle geschaffen werden.
Den Pflegekräften fehle die Zeit, um Treffen mit den Angehörigen nach den Regeln des Infektionsschutzes zu organisieren, erklärte Kipping. Menschen in Alten- und Pflegeheimen könnten jedoch nicht "über viele Monate" isoliert leben, mahnte sie: "Gerade für Demenzkranke ist jeder Sozialkontakt wichtig."
Die neu geschaffenen Stellen will Kipping nach eigenen Worten mit Arbeitslosen aus besonders von der Pandemie getroffenen Branchen besetzen. "Es gibt jede Menge Personal, das gerade dem eigenen Beruf nicht nachgehen kann: im Veranstaltungsbereich, der Kulturpädagogik oder in der Tourismusbranche." Die "Besuchslotsen" müssten ihrer Ansicht nach keine gelernten Pflegekräfte sein. "Aber sie sollten gewisse Fähigkeiten haben im kommunikativen Umgang."
Der Einsatz als "Besuchslotse" könnte nach einem kurzen Lehrgang in Fragen des Infektionsschutzes eine vorübergehende Beschäftigung bieten. (Quelle: Tagesschau) 

05:16 Uhr: Erneut mehr als 1000 Fälle in Deutschland
Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland liegt den dritten Tag in Folge über der Schwelle von 1000 neuen Fällen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1122 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215.336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Im Vergleich zum Freitag, an dem 1147 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet wurden, ging die Zahl am Samstag etwas zurück. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 1045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1000 gelegen. Diese war zuletzt am 9. Mai überschritten worden. (Quelle: Tagesschau) 

04:23 Uhr: Justizministerin will Pflicht zum Insolvenzantrag noch bis März 2021 aussetzen
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will durch die Corona-Krise überschuldete Unternehmen noch bis März 2021 von der Pflicht zum Insolvenzantrag zu befreien. "Um pandemiebedingt überschuldeten Unternehmen Zeit zu geben, sich durch das in vielen Branchen wieder anziehende Wirtschaftsgeschehen oder staatliche Hilfsangebote zu sanieren, werde ich vorschlagen, die Insolvenzantragspflicht für diese Unternehmen weiterhin bis Ende März 2021 auszusetzen", sagte Lambrecht der "Bild"-Zeitung. Die weitere Aussetzung solle allerdings nur für Unternehmen gelten, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind, erklärte sie. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern 

Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Bayern setzt Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ab Samstag um
Zur Pressemeldung 

Meldungen aus Hessen

Strengere Corona-Beschränkungen in Offenbach
Als erste hessische Stadt hat Offenbach bei den Corona-Neuinfektionen die dritte Warnstufe erreicht. Zur Zeit hat sich die Lage wieder etwas entspannt, inzwischen sind die Inzidenzfälle dort auf 15,4 je 100.000 Einwohner gefallen. Die Stadt führt das auch auf neue Beschränkungen zurück. (Quelle: Hessenschau) 

Offenbar erkranken immer mehr junge Menschen an Covid-19
Einer Auswertung der Barmer-Krankenkasse zufolge sind in den vergangenen Wochen besonders viele jüngere Menschen an Covid-19 erkrankt. Zuerst hatte die Rheinische Post darüber berichtet. Demnach stieg die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen bei den Versicherten unter 39 Jahren zwischen dem 21. Juni und 18. Juli um 31 Prozent. Bei den Versicherten ab 40 Jahren sei der Anstieg mit gerade einmal einem Prozent deutlich geringer gewesen.
Dabei gibt es der Studie zufolge deutliche regionale Unterschiede. Insbesondere in den süddeutschen Bundesländern sei die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen in dem genannten Zeitraum wieder gestiegen, während sie in Nordrhein-Westfalen sogar gesunken sei. In Hessen habe es eine Zunahme um 19 Prozent gegeben. "Die Gefahr einer zweiten Welle baut sich offensichtlich immer mehr auf", sagte Barmer-Vorstand Christoph Straub. Er rief jüngere Menschen dazu auf, sich wieder verstärkt an die Corona-Regeln zu halten. (Quelle: Hessenschau) 

134 Neuinfizierte, kein neuen Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist laut Robert-Koch-Institut zum Samstag um 134 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit auf 12.602. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Neue Todesfälle waren nicht zu beklagen. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit weiterhin 524.
Alle hessischen Kreise uns Städte liegen inzwischen wieder unter dem Inzidenzwert von 20 Fällen auf 100.000 Einwohner. Die Stadt Offenbach hatte kürzlich neue Vorschriften zum Pandemieschutz erlassen, nachdem die Inzidenz im Stadtgebiet den Wert von 35 Fällen auf 100.000 Einwohner überschritten hatte. Inzwischen ist die Inzidenz dort auf 15,4 Fälle je 100.000 Einwohner gefallen. Den höchsten Inzidenzwert in Hessen haben inzwischen der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden mit 17,6.
(Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Behörden Kontrollieren Corona-Maßnahmen an Badeseen
Behörden hatten in den vergangenen Wochen immer wieder vor einer Überfüllung von Badeseen gewarnt, Kontrollen verstärkt und teilweise Zugänge zu Badestellen gesperrt. Auch an diesem Wochenende wurde kontrolliert, ob sich Badende an die Corona-Regeln halten. Die offizielle Bilanz steht jedoch noch aus. (Quelle: SWR) 

Nur wenige Maskenverweigerer in großen BW-Städten
In den großen Städten in Baden-Württemberg halten sich die allermeisten Menschen an die Maskenpflicht. Nach SWR-Recherchen ist in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn bisher nur selten ein Bußgeld verhängt worden. (Quelle: SWR) 

Polizei löst "Corona-Party" in Ulm auf
Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag in der Ulmer Friedrichsau eine sogenannte Corona-Party aufgelöst. Laut Mitteilung hatten sich rund 200 Jugendliche zum Feiern versammelt. Einige der Jugendlichen zeigten sich den Angaben zufolge gegenüber den Beamten "unkooperativ, provokant und respektlos". Um die Party zu beenden, mussten deshalb weitere Polizeikräfte und ein Hundeführer hinzugerufen werden. Die derzeit gültige Corona-Verordnung sieht vor, dass sich maximal 20 Menschen öffentlich treffen dürfen.
(Quelle: SWR) 

+++ 50 weitere Corona-Fälle - unter anderem Kreis Kusel betroffen +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist um weitere 50 Fälle gestiegen. Das sind fast doppelt so viele Neuinfektionen wie noch am Vortag und fast genauso viele wie am Donnerstag (60 Neuinfektionen). Aktuell sind 408 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Die Gesamtzahl stieg auf 7.763 registrierte Fälle. Die meisten Neuinfektionen landesweit gab es zuletzt im Kreis Kusel (18 pro 100.000 Einwohner), gefolgt von der Stadt Ludwigshafen (15) und dem Westerwaldkreis (14). Das Virus hat sich zuletzt aber auch in der Fläche ausgebreitet. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

In der japanischen Hauptstadt Tokio sind 331 neue Coronavirus-Infektionen an einem Tag gemeldet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den japanischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk NHK. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist in Tokio seit Anfang August sehr hoch. Die Stadtregierung hat deshalb die höchste von vier Warnstufen ausgerufen. Weil an diesem Wochenende Japans Sommerferiensaison beginnt, wurden die Einwohner von Tokio aufgefordert, nicht zu verreisen.

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