Corona-NEWSticker | Update 03.08.2020 16:39 Uhr
Keine Neuinfektionen in Offenbach +++ 509 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet +++ Polen verzeichnet Höchststand bei Neuinfektionen

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+++Meldungen 3. August+++

Weltweit 

15:32 Uhr: Corona-Infektionen in dänischem Schlachtbetrieb
Nach einem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Dänemark sind inzwischen 79 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Wie der Fleischverarbeiter Danish Crown mitteilte, beginne man nun damit, die Körpertemperatur aller Mitarbeiter zu messen, um das Risko einer weiteren Verbreitung zu begrenzen. 300 Mitarbeiter sollen noch heute auf das Coronavirus getestet werden. Der erste Fall in dem dänischen Betrieb war vor knapp einer Woche bekannt geworden. (Quelle: Tagesschau) 

13:54 Uhr: WHO sieht noch viele offene Fragen zur Herkunft von Sars-CoV-2
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf bei den Fragen nach Herkunft und erster Verbreitung des Virus Sars-CoV-2. Es komme in China nicht nur Wuhan als erster Verbreitungsort infrage, sagte WHO-Experte Michael Ryan. "Es gibt Lücken in der epidemiologischen Landschaft."
Es seien noch viel umfassendere Untersuchungen nötig, um festzustellen, wo das Virus - in Wuhan oder anderswo - vom Tier auf den Menschen übergesprungen sei. Zwar sei in der chinesischen Stadt wegen der neuartigen Lungenentzündung zuerst Alarm geschlagen worden, das bedeute aber nicht notwendigerweise auch, dass es auch der Ort der ursprünglichen Verbreitung gewesen sei. Erst wenn die ersten Patienten ausfindig gemacht worden seien, könne man daran gehen, nach der tierischen Quelle zu suchen. "Sonst ist es die Suche im Heuhaufen", sagte Ryan.
Entsprechende Studien seien von einem Zwei-Mann-Team der WHO zusammen mit chinesischen Experten nun vorbereitet worden. Sie dienten als Grundlage für das von der WHO angeführte internationale Team, das dann in China alle Fragen gründlich untersuchen solle. (Quelle: Tagesschau) 

12:40 Uhr: Bundesregierung verurteilt Verhalten auf Demos gegen Corona-Regeln
Die Bundesregierung hat das Verhalten der Teilnehmer der gegen die Corona-Regeln gerichteten Demonstrationen am Wochenende in Berlin scharf verurteilt. Friedliche Demonstrationen seien auch in dieser schwierigen Zeit wichtig, um Meinungen öffentlich vertreten zu können, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Dass dabei Hygiene- und andere Verhaltensregeln missachtet wurden, sei aber "inakzeptabel". "Das Verhalten von vielen Demonstrierenden ist in keinster Weise gerechtfertigt und nutzt das hohe Gut der Demonstrationsfreiheit aus", sagte Demmer. Zudem verurteilte sie menschenverachtende Äußerungen und eine Behinderung der Arbeit der Medien auf den Demonstrationen.
(Quelle: Tagesschau) 

11:02 Uhr: Maskenpflicht im Freien in mehreren Gemeinden in Frankreich
Im Kampf gegen das Coronavirus gilt in weiteren französischen Gemeinden jetzt eine Maskenpflicht im Freien. In 69 zusätzlichen Gemeinden des Départements Mayenne müssen die Schutzmasken auch auf der Straße getragen werden. Zuvor galt die Maskenpflicht dort beispielsweise bereits in der Département-Hauptstadt Laval. In der Küstenmetropole Nizza muss Medienberichten zufolge jetzt auf bei Touristen beliebten Plätzen eine Maske im Freien getragen werden. Bei Nichteinhaltung drohe ein Bußgeld von 35 Euro, berichtete France 3.
Wegen steigender Infektionszahlen hatte Frankreichs Regierung den örtlichen Behörden vergangenen Freitag mehr Spielraum bei der Maskenpflicht gegeben. Die Präfektur von Lille reagierte sofort und kündigte für die Stadt eine Maskenpflicht etwa in der Fußgängerzone an. Auch auf Parkplätzen an Einkaufszentren oder in Parks ist die Maske verpflichtend.
Eigentlich sind in Frankreich Masken nur in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr Pflicht. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen eine Corona-Schutzmaske tragen. (Quelle: Tagesschau) 

09:37 Uhr: Städtetag fordert härteres Vorgehen gegen Auflagenverstöße
Nach den Corona-Protesten in Berlin hat der Deutsche Städtetag ein hartes Vorgehen gegen Regelbrecher gefordert. Zwar sei das Demonstrationsrecht ein hohes Gut, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Aber aus Demonstrationen heraus dürfen sich nicht neue Corona-Hotspots entwickeln."
Dedy nannte es unverantwortlich, auf engem Raum die Regeln und Auflagen nicht einzuhalten. Deshalb müssten Bußgelder verhängt werden. "Und es muss darüber nachgedacht werden, wie sich erreichen lässt, dass sich Fehlverhalten von Demonstranten in solchem Ausmaß wie am Wochenende nicht wiederholt." (Quelle: Tagesschau) 

05:25 Uhr: 509 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 509 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 210.402 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg den Daten zufolge um sieben auf 9148.
Bis Montagmorgen hatten 193.500 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: Tagesschau) 

04:38 Uhr: DAK: Fehlzeiten im ersten Halbjahr trotz Corona stabil
Die Corona-Krise hat die Fehlzeiten nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit für ihre Versicherten im ersten Halbjahr 2020 nicht in die Höhe getrieben. Im Schnitt hatte demnach jeder Beschäftigte 7,6 Fehltage und damit genauso viele wie im Vorjahreszeitraum.
Der Krankenstand blieb ebenfalls stabil bei 4,2 Prozent - so viele bei der Kasse versicherte Arbeitnehmer waren rechnerisch an jedem Kalendertag im ersten Halbjahr arbeitsunfähig geschrieben. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) hatten der Analyse zufolge zwischen Januar und März keine einzige Krankmeldung.
DAK-Chef Andreas Storm sagte der Nachrichtenagentur dpa, entgegen den Erwartungen sei ein nachhaltiger Anstieg der Arbeitsunfähigkeit ausgeblieben. Dabei gab es wegen der Pandemie noch bis Ende Mai die Möglichkeit zu telefonischen Krankschreibungen ohne Praxisbesuch. Ausgewertet wurden Daten von 2,2 Millionen bei der Kasse versicherten Beschäftigten. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Über 18.000 Menschen freiwillig in Corona-Reisezentren getestet – Bayerns Gesundheitsministerin: Wir bereiten uns intensiv auf Testpflicht vor
Zur Pressemeldung

Unterfranken 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 333Personen. Zwei Personen werden stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 316 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Hessen 

Keine Neuinfektionen in Offenbach
Nach dem Anstieg der Corona-Zahlen in Offenbach ist seit Sonntag kein weiterer Fall hinzugekommen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Am Sonntag hatte die Stadt 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert und somit die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. Offenbachs Krisenstab will sich am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen in der Stadt beraten. Um 17 Uhr soll dazu eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung stattfinden. (Quelle: Hessenschau) 

Pedelec-Unfälle nehmen im Corona-Frühjahr zu
Pedelecs sind derzeit so beliebt wie nie: Die Fahrräder mit Motor-Unterstützung bieten vielen Hessen gerade zu Corona-Zeiten einen willkommenen und bequemen Zeitvertreib. Während entspannt in die Pedale getreten werden kann, unterstützt der Akkumotor die Fahrt mit bis zu 25 Stundenkilometern. Doch mit der erhöhten Nachfrage steigt auch die Zahl der Unfälle, wie die vorläufige Unfallstatistik des Hessischen Landesamtes für die Monate Januar bis einschließlich Mai zeigt. So hat es im Corona-Frühjahr 50 Prozent mehr Unfälle mit Pedelecs gegeben als noch im Vorjahr. (Quelle: Hessenschau) 

25 Neuinfektionen, keine neuen Toten
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 25 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Neue Todesfälle wurden nicht verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl, der in Hessen infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 520.
Seit Beginn der Pandemie haben registrierten die Behörden somit 12.142 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.000 Betroffene gelten mittlerweile als geheilt.
In der Stadt Offenbach wird auch am Montag der Grenzwert von 35 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Dort berät heute ein Krisenstab über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. (Quelle: Hessenschau) 

Offenbacher Krisenstab tritt zusammen
Nachdem in der Stadt Offenbach am Sonntag die Schwelle von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wurde, soll am heutigen Montag ein Krisenstab zusammentreten und über weitere Maßnahmen beraten. Das Gremium soll in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden. "Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten", hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag angekündigt.
Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht ab einem Wert von 35 neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Der starke Anstieg der Fallzahlen in der vergangenen Woche wurde vor allem mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht. Wann genau der Krisenstab zusammentritt, ist noch nicht bekannt. (Quelle: Hessenschau) 

Krisensitzung auch im Rheingau-Taunus-Kreis
Auch im Rheingau-Taunus-Kreis ist für den heutigen Montag eine Sitzung eines Corona-Krisenstabs geplant. Der Landkreis reagiert damit auf die steigende Zahl von Neu-Infektionen. Diese lagen laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen 7 Tagen 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.
Neben dem Rheingau-Tanus-Kreis war zuletzt vor allem die Stadt Offenbach von hohen Neu-Infektionszahlen betroffen. Dort wurde mittlerweile Stufe 3 des Einsatzplanes erreicht. Die hohe Zahl der Neuansteckungen geht nach Angaben der Stadt vor allem auf Reiserückkehrer zurück. (Quelle: Hessenschau)

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Erfahrungsbericht: Akzeptanz von Masken lässt nach
Seit Ende April gibt es in Baden-Württemberg die Maskenpflicht. Drei Monate lang hat es gut geklappt, doch ein Erfahrungsbericht aus Ulm zeigt, dass man inzwischen immer mehr Menschen sieht, die keine Maske mehr tragen. Auch wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. So wird die Maske in Öffentlichen Verkehrsmitteln häufig falsch getragen, in manchen Restaurants trägt das Personal sogar gar keine Maske mehr. Auch der Sicherheitsabstand an der Kasse in Supermärkten wird immer häufiger ignoriert. (Quelle: SWR) 

BW-Wirtschaft erholt sich langsam
Trotz der Einbrüche während der Corona-Pandemie holt Baden-Württembergs Wirtschaft wieder auf. Das ist die Einschätzung der Experten des Statistischen Landesamts. Zwar lägen die Aufträge, die Produktion und die Umsätze im Juni noch deutlich unter dem Wert von Juni 2019, aber die Aufholjagd setze sich fort, teilte die Behörde mit. So lägen die Auftragseingänge im Juni 2020 nur um 3,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. "Die konjunkturell vorlaufende Auftragslage hat sich damit wieder deutlich dem Vorjahresniveau angenähert", sagten die Statistiker. Im Vergleich zum Vormonat Mai seien die Aufträge um 21,1 Prozent gestiegen. "Das alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Stabilisierungsmaßnahmen von Bund und Land greifen. Für eine Entwarnung ist es dennoch zu früh", teilte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) mit. (Quelle: SWR) 

Studie bestätigt: Menschen können Hunde und Katzen anstecken
Haustiere wie Hunde und Katzen können von infizierten Menschen mit dem Coronavirus angesteckt werden. Wissenschaftler hatten das bereits länger vermutet, jetzt hat eine Studie italienischer Forscher es offiziell bestätigt. Für die Studie wurden 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien untersucht. Die Tiere stammten aus Haushalten mit Corona-Patienten oder aus vom Virus besonders stark betroffenen Gebieten. Bei 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen konnten Antikörper gegen das Virus festgestellt werden. Das deutet auf eine zurückliegende Infektion hin. (Quelle: SWR) 

+++ Kitas nehmen Regelbetrieb erstmals in der Corona-Krise wieder vollständig auf +++
In Rheinland-Pfalz gilt für alle Kindertagesstätten wieder der sogenannte Regelbetrieb. Das bedeutet nach Angaben des Bildungsministeriums, dass rund 163.000 Kinder wie gewohnt in ihre Einrichtungen gehen können. Dafür hatte das Land zusammen mit Gewerkschaften, Trägern und Interessenverbänden zum Beginn der Sommerferien Richtlinien herausgegeben, unter anderem mit Hygiene-Empfehlungen. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 2. August+++

Weltweit 

17:26 Uhr: Großer Andrang an Teststationen
Im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus über die Sommerreisezeit laufen auf breiter Front freiwillige Tests bei Urlaubsrückkehrern an. Von Teststationen wird wachsender Andrang gemeldet. An bayerischen Stationen etwa haben sich bisher rund 18.000 Urlauber auf das Coronavirus testen lassen. Am Flughafen Hannover nahm die Nachfrage nach freiwilligen Tests für Reisende, die nicht in einem Risikogebiet waren, nach Angaben der Betreiber zu. Am Frankfurter Flughafen wurden an dem schon länger geöffneten Testzentrum bisher mehr als 40.000 Menschen getestet, wie es von Deutschlands größtem Airport hieß. (Quelle: Tagesschau) 

17:00 Uhr: Tunesien: Corona-Fälle verzehnfacht
In Tunesien hat sich die Zahl der Corona-Infektionen binnen eines Monats nach einer teilweisen Öffnung der Grenzen verzehnfacht. Zudem meldeten die Gesundheitsbehörden den ersten Corona-Todesfall seit Wochen. Die Infektionszahlen stiegen drastisch an, nachdem die Regierung am 27. Juni die Grenzen wieder geöffnet und viele Schutzmaßnahmen gelockert hatte.
Insgesamt haben sich seit Anfang März mehr als 1500 Menschen in Tunesien mit dem neuartigen Virus infiziert. Durch strenge Maßnahmen war es Tunesien zu Beginn der Pandemie zunächst gelungen, den Ausbruch des Coronavirus relativ gut einzudämmen. Am 27. Juni öffnete das Land deshalb seine Grenzen für einige Länder wieder und lockerte viele Schutzmaßnahmen. Seitdem müssen etwa Touristen nach der Ankunft nicht mehr 14 Tage in Quarantäne. (Quelle: Tagesschau) 

13:24 Uhr: Fast 10.000 Corona-Tests für Reiserückkehrer in Bayern
In Bayern haben sich fast 10.000 Reisende an Teststationen an der Grenze zu Österreich und den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg auf das Coronavirus testen lassen. Den größten Andrang gab es mit mehr als 5000 Tests am Samstag, wie ein Sprecher des bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in München mitteilte. Seit Donnerstag gibt es die drei Teststationen an den Autobahnen 3, 8 und 93 sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg. Das BRK betreibt diese zusammen mit Freiwilligen anderer Hilfsorganisationen. Bis zu 13.000 Abstriche können die Mitarbeiter dort täglich machen. Auch an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen können sich Reiserückkehrer kostenlos auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 untersuchen lassen. (Quelle: Tagesschau) 

12:38 Uhr: Studie: Vor allem Jüngere wirtschaftlich von Corona-Krise betroffen
Vor allem Jüngere haben laut einer Umfrage die Corona-Krise wirtschaftlich gespürt. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Je älter die Menschen in Deutschland waren, desto seltener hatten sie Einbußen, heißt es in dem Papier, für das 1000 Menschen vom Marktforscher Nielsen repräsentativ befragt wurden.
Demnach berichtete fast ein Drittel (31 Prozent) aller Befragten von finanziellen Einbußen bei sich oder in der Partnerschaft, etwa wegen Kurzarbeit oder Auftragsmangels bei Selbstständigkeit. 68 Prozent gaben an, keine negativen Folgen in der Haushaltskasse zu haben. Jüngere Menschen waren dabei weit überdurchschnittlich von der Krise betroffen: Bei den 18- bis 29-Jährigen berichtete jeder Zweite von wirtschaftlichen Einbußen und bei den 30- bis 39-Jährigen noch 38 Prozent. An den Älteren ging die Pandemie demnach finanziell sehr oft folgenlos vorbei: Nur 15 Prozent der über 60-Jährigen spürten Einbußen, 85 Prozent gaben das nicht an. Auch bei Familien machten sich die Corona-Krise bemerkbar, wie die Studie weiter zeigt. Während Singles und Paare wenig betroffen waren, berichteten Haushalte mit drei bis vier und mehr als fünf Personen häufiger über Folgen für das Portemonnaie (42 bzw. 54 Prozent). (Quelle: Tagesschau) 

07:29 Uhr: RKI meldet 240 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 240 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 209.893 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete (Datenstand 2.8., 0.00 Uhr).
Tags zuvor hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bei 955 gelegen. Die Zahlen der Neuinfektionen sind am Wochenende tendenziell niedriger als an Werktagen, weil nicht alle Gesundheitsämter ihre Werte übermitteln. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9141. Bis Samstagmorgen hatten 192.900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: Tagesschau) 

04:20 Uhr: Karliczek für Maskenpflicht in Schulen
Kurz vor dem Ende der Sommerferien in sechs Bundesländern hat sich Bildungsministerin Anja Karliczek für eine Maskenpflicht in den Schulgebäuden ausgesprochen. Es sei zwar "nachvollziehbar, wenn Länder auf Abstandsregeln in den Schulen verzichten wollen, weil die räumlichen Bedingungen ansonsten nur eingeschränkt Präsenzunterricht zulassen würden", sagte Karliczek der "Welt am Sonntag". Dennoch werde der Präsenzunterricht nur dann funktionieren können, wenn weitere Regelungen zur Hygiene, zum Tragen von Schutzmasken sowie zum Abstandhalten auf dem Schulhof und auf den Fluren strikt eingehalten würden. Berlin, Bayern und Baden-Württemberg haben eine solche Maskenpflicht bereits eingeführt. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Hessen

Stadt Offenbach will keine drastischen Maßnahmen
Die Stadt Offenbach hat weiterhin mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurde eine neue Warnstufe überschritten. Auf drastische Maßnahmen will die Stadt aber wohl vorerst verzichten: Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte am Sonntag dem hr, dass die zu erwartenden Maßnahmen keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben sollen: "Wir werden keine Betriebe oder Unternehmen schließen." Er nehme die Situation jedoch sehr ernst. Es gelte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die angemessen seien. Wie diese genau aussehen werden, konnte Schwenke noch nicht sagen. Am Montag will die Stadt eine Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen veröffentlichen.
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden am Sonntag in der Stadt Offenbach 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Damit hat Offenbach die zweite Warnstufe überschritten und die Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. (Quelle: Hessenschau) 

Offenbach und Rheingau-Taunus-Kreis erreichen nächste Warnstufe
Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in der Stadt Offenbach weiter angestiegen. Nachdem am Freitag mit 21,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erstmals die Warnstufe von 20 Fällen überschritten wurde, lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Sonntag bei 35,3 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag waren es 29,9 Fälle.
Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift die nächste Stufe des vom Sozialministerium erarbeiteten Einsatzplanes. Dann sind erweiterte Maßnahmen sowie die Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums vorgesehen. Für die Warnstufe, in der sich Offenbach am Samstag noch befand, setzte das Landeskonzept insbesondere auf die Information der Bürger. Zudem beschloss die Stadt strengere Regeln bei Sportveranstaltungen und in der Gastronomie.
Der Rheingau-Taunus-Kreis überschritt mit den Zahlen von Sonntag ebenfalls einen Schwellenwert. Hier wurden laut RKI-Angaben 21,9 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gezählt. (Quelle: Hessenschau) 

88 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 88 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 520.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 12.117 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 11.000 Fälle als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte liegt die Stadt Offenbach weiterhin über der Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt laut RKI-Angaben vom Sonntag 35,3 pro 100.000 Einwohner. Am Samstag waren es 29,9. Als Folge der erhöhten Infektionszahlen reagierte die Stadt mit strengeren Corona-Regeln. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Covid-19 schließt Körperspende aus
Wer an einer Coronavirus-Infektion stirbt, kann seinen Leichnam nicht mehr als Körperspender zur Verfügung stellen. Bei meldepflichtigen Infektionskrankheiten lehnt das Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen Körperspenden ab, teilte Direktor Bernhard Hirt mit. Auch bei extremer Dickleibigkeit oder einer Tumorerkrankung mit vielen Metastasen kommt eine Spende nicht infrage. Körperspenden sind generell an vielen Universitäten mit medizinischer Fakultät möglich - in Baden-Württemberg zum Beispiel in Freiburg und Ulm. (Quelle: SWR) 

+++ Städtetag fordert bessere Ausstattung für Ordnungskräfte +++
Der Städtetag in Rheinland-Pfalz hat angesichts der in der Corona-Krise gewachsenen Aufgaben für die kommunalen Ordnungsdienste erneut eine bessere Ausstattung der Kräfte gefordert. "Die Kommunalen Ordnungsdienste sind an der Grenze der Belastbarkeit", sagte der Geschäftsführer des Städtetags Rheinland-Pfalz, Fabian Kirsch. Seit Beginn der Corona-Krise werde mit den Kontrollen viel von ihnen gefordert. Inzwischen habe sich dabei der Fokus auf Feiern im öffentlichen Raum mit Alkohol verschoben. Auf eine große Menschengruppe zuzugehen, die möglicherweise alkoholisiert sei, sei grundsätzlich gefährlicher als jemanden zu bitten, leiser zu sein. (Quelle: SWR) 

+++ Acht neue Corona-Infektionen +++
Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat am Sonntag acht weitere bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl aller erfassten Fälle im Land liegt damit bei 7.535 Personen. Die Zahl der Todesfälle in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus beträgt weiterhin 239. Inzwischen gelten 7.016 Menschen als genesen. Das Ministerium zählt 280 Menschen im Land, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern

Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen

Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)

Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

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