Corona-NEWSticker | Update 05.08.2020 11:00 Uhr
Zeichen der Entspannung in Offenbach +++ 741 Neuinfektionen und zwölf weitere Todesfälle+++ Neuer Höchstwert bei Ansteckungen in Polen

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+++Meldungen 5. August+++

Weltweit 

17:30 Uhr: Italien droht Ryanair mit Flugverbot
Ryanair drohen in Italien schwere Konsequenzen wegen Verstößen gegen Corona-Regelungen. Wie die italienische Flugsicherheitsbehörde Enac mitteilte, könnte gegen den irischen Billigflieger deshalb ein Flugverbot für den italienischen Luftraum verhängt werden. Die Behörde wirft dem Flug-Unternehmen unter anderem Verletzungen von Distanzvorschriften vor. Ryanair fliegt zahlreiche italienische Flughäfen an, auch von Deutschland aus. (Quelle: Tagesschau) 

16:39 Uhr: Italiens Regierung will Maskenpflicht verlängern
Die italienische Regierung will die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und andere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter verlängern. Das geht aus Medienberichten hervor. Das Kabinett in Rom berate über eine Reihe von Vorschriften, die noch diese Woche angekündigt werden sollten, hieß es bei italienischen Nachrichtenagenturen. Zu den erwarteten Beschlüssen gehöre auch die weitere Stützung der Wirtschaft im Umfang von rund 25 Milliarden Euro, schrieb die Agentur Adnkronos. (Quelle: Tagesschau) 

13:33 Uhr: Kultusminister-Vorsitzende verteidigt Rückkehr in Klassenräume
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig (SPD), hat zum Beginn des Schuljahrs in mehreren Bundesländern die Rückkehr in die Klassenräume verteidigt. Das Recht auf Bildung lasse sich am besten in der Schule verwirklichen, sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin. Ziel sei es, so weit wie möglich in den "Regelbetrieb" zurückzukehren. Dies müsse allerdings mit dem Gesundheitsschutz in Einklang gebracht werden. Zuvor hatte die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina Empfehlungen zum neuen Schuljahr vorgelegt. Demnach soll von der fünften Klasse an auch im Unterricht Maske getragen werden, wenn nicht ausreichend Abstand möglich ist. (Quelle: Tagesschau) 

11:26 Uhr: Schwedische Konjunktur bricht trotz Sonderweg ein
Trotz der vergleichsweise lockeren Corona-Maßnahmen in Schweden ist die Wirtschaftsleistung des skandinavischen Landes im zweiten Quartal so stark eingebrochen wie seit mindestens 40 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des EU-Landes schrumpfte im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 8,6 Prozent, wie die schwedische Statistikbehörde SCB in einer vorläufigen Schätzung mitteilte. Damit liegt der Rückgang allerdings unter den 10,1 Prozent, um die die deutsche Wirtschaft nach einer ersten Schätzung zurückging. Andere EU-Mitgliedstaaten wie Spanien und Italien hatten noch größere Einbrüche zu verkraften. Als Hauptgründe für den starken Rückgang führten die schwedischen Statistiker den sinkenden Export und ebenso geringeren Konsum der Privathaushalte im Corona-Quartal an. (Quelle: Tagesschau) 

10:19 Uhr: Gesundheitsämter beschäftigen 5900 zusätzliche Mitarbeiter
In der Corona-Krise haben die deutschen Gesundheitsämter einem Medienbericht zufolge rund 5900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt. Diese seien vor allem bei der Kontaktnachverfolgung, für Corona-Tests und zur Kontrolle von Quarantäne-Anordnungen tätig geworden, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Städtetages und des Deutschen Landkreistages. Träger der Gesundheitsämter sind die Landkreise und die kreisfreien Städte. (Quelle: Tagesschau) 

08:57 Uhr: Spahn verteidigt Maskenpflicht
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. "Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel", sagte der CDU-Politiker in einem Podcast des Journalisten Gabor Steingart. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagte er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe. (Quelle: Tagesschau) 

07:49 Uhr: Krankenhausverband sieht Kliniken auf zweite Welle vorbereitet
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht die Kliniken in Deutschland auf eine mögliche zweite Welle von Covid-19-Patienten gut vorbereitet. Intensivbetten und Isolierzimmer würden frei gehalten, auch der Vorrat an Schutzausrüstung sei heute höher als zu Beginn des Jahres, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Hinzukomme, dass die Krankenhäuser in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gesammelt hätten, die ihnen für eine mögliche zweite Welle zugutekämen. (Quelle: Tagesschau) 

07:19 Uhr: Mehr als 700.000 Corona-Tote weltweit
Weltweit sind inzwischen mehr als 700.000 Menschen nachweislich an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das ergibt eine Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis offizieller Daten. Jeden Tag kommt es zu fast 5900 Corona-Toten weltweit, im Schnitt stirbt alle 15 Sekunden ein Mensch. Die meisten Todesfälle verzeichnen die USA, Brasilien, Indien und Mexiko. (Quelle: Tagesschau) 

05:57 Uhr: 741 Neuinfektionen und zwölf weitere Todesfälle
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 741 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle in Deutschland steigt damit auf 212.022. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion legt den Daten zufolge um zwölf auf 9168 zu. Bislang haben 194.600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: Tagesschau) 

03:21 Uhr: 150-Euro-Bußgeld in NRW für Verstoß gegen Maskenpflicht in Bus und Bahn
Fahrgäste in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen in Nordrhein-Westfalen, die keinen Atemschutz tragen, müssen künftig 150 Euro an Bußgeld zahlen. Schon beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht werde ein sofortiges Bußgeld in dieser Höhe fällig, kündigte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" an. Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt werde, "muss an der nächsten Haltestelle 'raus und zahlen." Bisher werden Bußgelder in NRW nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigern, die Maske aufzusetzen. Künftig werde es "keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln" geben, warnte Wüst. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Würzburger Bürgersozialpreis mit Schwerpunkt Corona
Der Bürgersozialpreis der Stadt Würzburg wird in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt Corona vergeben. Das teilt die Stadt heute mit. Man wolle so das Engagement von Ehrenamtlichen und Initiativen in dieser Zeit würdigen. Viele hätten sich in der Corona-Krise für die Gesellschaft und ihre Mitmenschen engagiert, etwa indem sie Mund-Nasen-Bedeckungen genäht haben, digitale Hausaufgabenhilfe angeboten, kleine Konzerte gespielt oder ihren Nachbarn beim Einkauf unter die Arme gegriffen haben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Organisationen und Gruppen, die sich während der Corona-Pandemie ehrenamtlich engagiert haben. Auch Vorschläge von Privatpersonen seien willkommen. Nominierungen sind noch bis zum 1. September möglich. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 333 Personen. Derzeit wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 316 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz vom 28. Juli bis 3. August pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt nach wie vor 7,77 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 04.08.2020, 8:00 Uhr).

Meldungen aus Hessen

Zeichen der Entspannung in Offenbach
In der Stadt Offenbach entspannt sich die Corona-Situation. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Der Wert hatte am Dienstag nach tagelangem Anstieg noch bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50.
Die Kommune hatte bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks. Am Mittwoch meldete das Stadtgesundheitsamt Offenbach vier neue Infektionsfälle. Es handle sich um zwei Reiserückkehrer und zwei Personen, die sich bereits in Quarantäne befanden, berichtete die Stadt. Aktuell seien 64 Menschen in Offenbach bestätigt mit dem Coronavirus infiziert, zwei Menschen würden im Krankenhaus behandelt, 458 seien in Quarantäne. (Quelle: Hessenschau)

Beamtenbund kritisiert Risikogebiet-Urlauber
Der Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds Hessen (dbb), Heini Schmitt, hat am Mittwoch kritisiert, dass sich viele Hessen hinsichtlich ihres Urlaubs in der Corona-Pandemie unverantwortlich verhielten: "Offenbar gibt es eine ganze Reihe von Mitbürgern, die sich mit der Verantwortung für ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen schwertun", sagte Schmitt. Es sei wenig verständlich, dass es trotz der weltweit sich weiter ausbreitenden Pandemie viele Menschen gebe, sie sich einen Urlaub in einem Risikogebiet nicht verkneifen könnten.
Zudem nennt Schmitt es "nicht nachvollziehbar", dass ausgerechnet die, die ein erhöhtes Risiko in Kauf nähmen, am Ende damit belohnt würden, dass ihnen bei der Rückkehr der Coronatest auch noch bezahlt werde. "Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht derer, die sich aus Sicherheitserwägungen eine Reise verkniffen und sich auch sonst verantwortungsbewusst zeigten. Es ist eine völlig vermeidbare, zusätzliche Belastung für viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst, die sich um die Folgen solch verantwortungslosen Verhaltens kümmern müssen." Sollte es zu einem zweiten Lockdown kommen, wäre dieser "zu einem guten Stück hausgemacht", erklärte Schmitt. (Quelle: Hessenschau) 

55 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 55 gestiegen. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um zwei auf 523.
In der Stadt Offenbach wird auch am Mittwoch der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 29,2. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 23,0 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke.
Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden somit 12.254 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen. (Quelle: Hessenschau) 

Kita-Kind in Offenbach erkrankt, weitere Maßnahmen
In Offenbach ist ein Kind einer Kindertagesstätte an Covid19 erkrankt. Das vier Jahre alte Kind war zuletzt am vergangenen Mittwoch in der Kita. Alle Kontaktpersonen seien ermittelt, getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Es sei deshalb nicht notwendig, die Einrichtung zu schließen, teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse der Tests würden für den 6. August erwartet. In der Familie war zuerst die Mutter erkrankt. Laut Stadt zeigen alle Familienmitglieder, darunter ein acht Monate alter Säugling, Covid19-Symptome.
Der Krisenstab der Stadt hat am Dienstag außerdem weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Hintergrund sind weiter steigende Infektionszahlen. Besuche bei Menschen in Alten- und Pflegeheimen sind nur noch im Freien oder in größeren Räumen erlaubt. Alle Besucher werden gebeten, mit Maske und sauberen Händen zu kommen und auf ausreichend Abstand zu achten, wie Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Zwei Genesene mehr aber auch fünf neue positive Testergebnisse
Im Vergleich zu gestern wurden fünf weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, so dass die Gesamtzahl jetzt bei 442 liegt (Stand: 05.08., 11:45 Uhr). Davon sind 357 Personen bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen – zwei mehr als gestern. Die Anzahl der Verstorbenen bleibt konstant bei 63. Der Infektionssaldo beträgt 22.
Die fünf neuen Fälle stehen nach jetzigen Stand nicht in der Verbindung mit dem großen Ausbruch innerhalb eines Familienverbands von dem am Freitag und Montag die Rede war. Die neuen positiven Testergebnisse stammen aus einer anderen Kommune. Daher wird auch nach wie vor keine Stadt/Gemeinde namentlich erwähnt, keine erreicht eine 7-Tage-Inzidenz von 20.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 20 (Stand: 05.08., 00:00 Uhr).
Zur Zeit muss keine an Corona erkrankte Person im Krankenhaus behandelt werden.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Kita in Erpel nach Coronafall geschlossen +++
In einer Kindertagesstätte in Erpel am Rhein (Landkreis Neuwied) hat sich nach Angaben der Kreisverwaltung ein Kind mit Corona infiziert. Die Eltern seien von der Kita-Leitung informiert worden, der Ortsbürgermeister habe den Kindergarten geschlossen. Insgesamt seien rund 60 Kindergartenkinder und etwa 20 Erzieherinnen getestet worden. Kontaktpersonen seien informiert oder schon in Quarantäne geschickt worden. (Quelle: SWR) 

+++ 26 Neuinfektionen am Mittwoch +++
Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 7.627 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle. Das sind 26 weitere Fälle seit Dienstag. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei 239. Laut Gesundheitsministerium gelten inzwischen 7.063 Menschen als genesen, 325 Menschen als aktuell mit dem Coronavirus infiziert.
(Quelle: SWR) 

Esslinger Mediziner: Volle Fußballstadien "illusorisch"
Aus Sicht des Mediziners Michael Geißler ist eine größere Zahl von Zuschauern in den Fußballstadien vorerst nicht realistisch. "Wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen ansieht, ist ein mit 15.000 bis 20 000 Zuschauern gefülltes Stadion völlig illusorisch", sagte der ärztliche Direktor und Chefarzt des Klinikums Esslingen, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwoch). "In den Stadien haben sie kaum Wind, wenn da ein infizierter Gast hustet oder niest, sind zwei Meter Abstand nicht genug", erklärte er. Als sinnvoll betrachte er Pilotprojekte mit vielleicht 1.000, 2.000 oder 5.000 Zuschauern. Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatten sich gestern auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadien geeinigt. (Quelle: SWR) 

Städtetag sorgt sich um Ganztagsbetreuung nach den Sommerferien
Der baden-württembergische Städtetag sorgt sich um die Betreuungsangebote von Schülerinnen und Schülern nach den Sommerferien. Das melden "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung". Offenbar plant Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), dass die Kommunen wegen der Corona-Pandemie bei der Ganztagsbetreuung keine altersgemischten Gruppen mehr bilden dürfen. Von einem vorläufigen Aus der Angebote wären in Baden-Württemberg etwa 280.000 Kinder an allgemeinbildenden Schulen betroffen. (Quelle: SWR) 

+++ Vier Corona-Teststationen für Reiserückkehrer +++
Nach der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten richtet Rheinland-Pfalz vier Corona-Teststationen für solche Urlauber ein. Geplant sind Stationen im Gewerbegiebt in Bitburg, Wandelstraße 16, an der A64 am Parkplatz Markusberg von Luxemburg kommend Richtung Trier, in der Stadt Landau in der Nähe der A65 und am Flughafen Hahn. Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. In Bitburg seien die Tests schon seit Mittwoch, 8:00 Uhr, möglich. An den übrigen Standorten seien die Tests ab Donnerstag möglich. Die Tests seien kostenlos. (Quelle: SWR) 


+++Meldungen 4. August+++

Weltweit 

17:57 Uhr: DRV begrüßt teilweise Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat die Aufhebung der Reisewarnung für vier türkische Küstenprovinzen durch die Bundesregierung begrüßt. "Damit ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen jetzt zumindest zum Teil wieder für deutsche Urlauber offen", erklärte DRV-Präsident Norbert Fiebig. Die Entscheidung sei eine "gute Nachricht nicht nur für die Urlauber, sondern auch für die Reisewirtschaft". Fiebig forderte, die Bundesregierung müsse zu "differenzierten Reisehinweisen" zurückkehren. Die Entscheidung zur Türkei sei dabei ein "Schritt in die richtige Richtung". Allerdings habe die Gesundheit "oberste Priorität", fügte der DRV-Chef hinzu. (Quelle: Tagesschau) 

16:44 Uhr: Weiter keine Tagestouristen in Mecklenburg-Vorpommern
Individuelle Tagestouristen aus anderen Bundesländern dürfen angesichts steigender Infektionszahlen auch weiterhin nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Das Wichtigste sei, dass jetzt der Schul- und Kitabetrieb nach den Sommerferien geordnet anlaufe, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nach einer Kabinettssitzung. Weitere Risiken sollten daneben nicht eingegangen werden. Auch Volksfeste bleiben Schwesig zufolge vorerst weiter verboten, Diskotheken und Clubs geschlossen. Für Herbst- und Weihnachtsmärkte könnten die Kommunen aber Konzepte vorbereiten. (Quelle: Tagesschau) 

14:34 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in den Niederlanden steigt weiter an
Auch in den Niederlanden steigen die Corona-Infektionen wieder deutlich an. In den vergangenen sieben Tagen hat sich die Zahl der nachgewiesenen Neu-Ansteckungen auf 2588 fast verdoppelt, wie die Behörden mitteilen. Das ist der höchste Wert seit Mai. In den sieben Tagen zuvor bis zum 28. Juli waren es 1329 Neuinfektionen gewesen. Damit setzt sich der stetige Anstieg bei den Neuinfektionen seit der Lockerung der Kontaktbeschränkungen Anfang Juli fort. (Quelle: Tagesschau) 

14:02 Uhr: Herrmann erwägt härtere Strafen
Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will Verstöße gegen Anti-Corona-Auflagen auf Demonstrationen konsequent ahnden. Es gelte die Versammlungsfreiheit - das bedeute aber nicht, dass sich Teilnehmer über Infektionsschutzmaßnahmen hinwegsetzen dürften, so Herrmann. "Es wird ohnehin zurzeit diskutiert, inwieweit wir in bestimmten Bereichen die Bußgelder noch weiter erhöhen müssen, um einen noch stärker abschreckenden Effekt zu erzielen", sagte er dem BR. (Quelle: Tagesschau) 

12:02 Uhr: Neuer Höchstwert bei Ansteckungen in Polen
In Polen steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Wie das polnische Gesundheitsministerium mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 680 Corona-Fälle gemeldet. Das sei ein neuer Höchstwert. Insgesamt gibt es in Polen 48.149 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um sechs auf 1738. Den aktuellen Anstieg führt die Regierung in Polen auf Corona-Ausbrüche unter Bergarbeitern und vermehrte Kontakte in der Bevölkerung zurück. (Quelle: Tagesschau) 

10:36 Uhr: Weitere Corona-Infizierte in Mamminger Konservenfabrik
Bei einem zweiten Reihentest bei einer Konservenfabrik in Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) sind 166 Corona-Infizierte festgestellt worden. Der gesamte Betrieb mit rund 600 Beschäftigten ist vorübergehend stillgelegt, alle Saisonarbeitskräfte und auch fest angestellten Mitarbeiter sind in Quarantäne, berichtet der BR. Landrat Werner Bumeder sagte: "Es war zwar zu erwarten, aber trotzdem sind es bittere Nachrichten."
(Quelle: Tagesschau) 

07:39 Uhr: Ärzteverband: Sind bereits in zweiter Corona-Welle
Die von vielen befürchtete zweite Corona-Welle hat Deutschland nach Einschätzung des Ärzteverbandes Marburger Bund bereits erfasst. Sie sei aber nicht vergleichbar mit den Zahlen von März und April.
(Quelle: Tagesschau)

06:52 Uhr: UN: "Katastrophe für eine ganze Generation"
Die Vereinten Nationen warnen wegen der Schulschließungen vor einer "Katastrophe für eine ganze Generation". Dass die Schülerinnen und Schüler sicher zurück in den Unterricht gehen könnten, müsse oberste Priorität haben, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Mitte Juli wurden laut UN in rund 160 Ländern die Schulen geschlossen. Davon waren mehr als eine Milliarde Schüler betroffen, mindestens 40 Millionen Kinder haben demnach die Vorschule versäumt. "Jetzt stehen wir vor einer Katastrophe für eine ganze Generation, durch die unermessliches menschliches Potenzial verschwendet, jahrzehntelanger Fortschritt untergraben und tief verwurzelte Ungleichheiten verschärft werden könnten", so Guterres. (Quelle: Tagesschau) 

05:17 Uhr: 879 neue Infektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 879 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 211.281 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9156. Bis zum Morgen hatten 194.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: Tagesschau) 

04:51 Uhr: Stabschef Bolsonaros infiziert
Der Stabschef des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, Armeegeneral Walter Souza Braga Netto, ist positiv auf das Coronavirus gestestet. Ihm gehe es gut und er habe keine Symptome, teilt das Pressebüro mit. Er werde bis zu einem negativen Testergebnis in Isolation bleiben und seine Aufgaben weiterhin ausüben. Vergangene Woche gaben Bolsonaros Frau und ein weiterer Minister eine Coronavirus-Infektion bekannt. Neben Bolsonaro haben sich weitere sieben Minister in Brasilien mit dem Virus infiziert.
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Unterfränkische Metall- und Elektroindustrie in der Corona-Krise
Die Zeiten sind hart für die unterfränkische Metall- und Elektroindustrie. Wegen des großen Exportanteils ist die Branche von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Und so zeichnet die aktuelle Mitgliederumfrage der Arbeitgeber ein düsteres Bild.
Corona habe in der Metall- und Elektrobranche "wie eine Axt zugeschlagen und die Betriebe in die schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt". So drastisch beschreibt Michael Bischof vom Verband der Metall- und Elektroarbeitgeber die aktuelle Lage in Unterfranken.
Am Dienstag haben die Arbeitgeberverbände bayme vbm bei einer Online-Pressekonferenz die Ergebnisse der im Juni durchgeführten Umfrage ihrer unterfränkischen Mitgliedsbetriebe präsentiert. Demnach rechnen 56 Prozent der Betriebe mit einem weiteren Stellenabbau in Unterfranken, so Ingrid Hunger, die Vorsitzende der bayme vbm in der Region Main und Spessart. (Quelle: BR) 

Ersatz für Karlstadter Kreuzberg-Wallfahrt
Da die viertägige Karlstadter Kreuzbergwallfahrt heuer wegen Corona ausfallen muss hat die Kreuzbruderschaft die Stationen Wallfahrt besucht und gefilmt. Daraus ist ein virtueller Weg entstanden. Unter dem Motto „Wallfahren einmal ganz anders“ wurde er heute vorgestellt. Mitglieder der Kreuzbruderschaft haben alle Stationen auf dem Weg von Karlstadt über Aschfeld, Hundsfeld, Hammelburg, Oberthulba, Lauter bis zum Kreuzberg besucht, dort gebetet und gefilmt. Diese Videosequenzen mit Impulsen für den Hinweg werden am 13. und 14. August zu den Wallfahrts-Tagen zeitgetreu im Internet freigeschaltet im Internet unter www.kreuzbergwallfahrt-karlstadt.de. Aufgenommen sind auch die Predigt von Wallfahrts-Priester Kaplan Napoleon, Grußworte von Präses Simon Meyer und Pater Georg vom Kreuzberg.
Es wird auch an diejenigen gedacht, die nicht digital vernetzt sind: Die Texte von Pastoral-Assistentin Sandra Lohs sind zusammen mit Fotos von früheren Wallfahrten in einem kleinen Wallfahrts-Heft mit einer Auflage von 1.000 Stück zusammengefasst. Das Titelbild schmückt das erst im vergangenen Jahr nach der Wallfahrt von Walter Keller aus alten Eichenbalken geschaffene Hundsfelder Kreuz. Die Exemplare werden an die Mitglieder der Kreuzbruderschaft verteilt und liegen auch in den Karlstadter Kirchen aus.
Der Wunsch der Kreuzbruderschaft: Innerlich an den vier Tagen auftanken auf dem inneren Kreuzberg. Hintergrund: In normalen Jahren ist die Vorbereitung auf die Wallfahrt schon weit im Voraus zu spüren. Dabei geht es nicht nur um die organisatorische Vorbereitung, sondern um das Zwischenmenschliche. Viele laufen sich in Gruppen ein und grüßen sich in der Vorfreude mit einem "Bist Du dieses Jahr auch wieder dabei?" (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 333 Menschen. Zwei Personen werden stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf. 316 Menschen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

57 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. In Frankfurt verstarb ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion. Damit sind in Hessen bislang insgesamt 521 Menschen einer Covid-19 Erkrankung zum Opfer gefallen.
In Offenbach lag die Zahl der registrierten Infektionen bei 300 - fünf mehr als am Vortag. Der Magistrat der Stadt hatte am Montagabend verschärfte Corona-Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche auf über 35 geklettert war. Sie liegt am Dienstag bereits bei über 39. Der Rheingau-Taunus-Kreis vermeldete lediglich eine Neuinfektion. Hier hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 25 betragen - nun sank der Wert auf 22,4. (Quelle: Hessenschau) 

Rheingau-Taunus-Krisenstab appelliert zu Masken und Abstand
Der Krisenstab im Rheingau-Taunus-Kreis hat dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht zu beachten. "Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung", sagte der stellvertretende Landrat Herbert Koch einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zufolge.
Reise-Rückkehrer sollten sich nach dem Urlaub auf jeden Fall testen lassen, so die Leiterin des Gesundheitsamts, Renate Wilhelm: "Eine Garantie, dass man sich in einem bestimmten Urlaubsland nicht anstecken kann, gibt es derzeit nicht."
In den vergangenen Tagen lag der Kreis laut Robert-Koch-Institut bei 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, die eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Aktuell 437 positiv Getestete
Die Gesamtzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Odenwälderinnen und Odenwälder beträgt aktuell (Stand 03.08., 12:15 Uhr) 437. Damit hat sich dieser Wert abermals erhöht. Als genesen gelten weiterhin 355 Menschen, verstorben sind 63. Damit liegt der Infektionssaldo bei 19 Fällen.
Von diesen 19 sind 15 jenen Familien zuzuordnen, die, wie bereits am Freitag gemeldet, miteinander verwandt sind und in einem Ort wohnen. Die vier weiteren Personen gehören nicht zu ihnen und leben in anderen Kommunen im Odenwaldkreis.
In Krankenhäusern wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt.
Die vom Land Hessen für den Odenwaldkreis errechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt (Stand 03.08, 00:00 Uhr) bei 18. Mit der für morgen anstehenden Aktualisierung wird erwartet, dass ein Wert von 20 erreicht wird. Deswegen tritt ab morgen auch wieder der Krisenstab des Landratsamts zusammen. Außerdem werden die Corona-Zahlen wieder täglich vermeldet.
Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, wird zudem künftig veröffentlicht, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, damit die Bevölkerung vor Ort entsprechend sensibilisiert ist. Mit einem Wert von 20 ist man von einem Punkt noch weit entfernt, an dem deutliche Einschränkungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Keine E-Mail-Adressen mehr in Kontaktlisten nötig
Bei Besuchen in Restaurants, im Schwimmbad oder in Hotels muss keine E-Mail-Adresse mehr in den Kontaktlisten hinterlassen werden. Nach Zweifeln des Landesdatenschützers sei dies in der neuen Corona-Verordnung so festgelegt worden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Dienstag. Behörden akzeptierten die Adressen künftig nicht mehr, weil die Datenverarbeitung auf diesem Weg nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung genüge. Stattdessen reiche es, eine Handynummer zu hinterlassen oder auf anderem Wege sicherzustellen, dass Gesundheitsbehörden im Corona-Fall Kontakt aufnehmen könnten. Die neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg soll am Donnerstag in Kraft treten. (Quelle: SWR) 

+++ 59 Corona-Neuinfektionen am Dienstag gemeldet +++
Das Gesundheitsministerium hat am Dienstag 59 neue bestätigte Infektionsfälle mit dem Coronavirus bekanntgegeben. Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz den Angaben nach bislang 7.601 bekannte Infektionen. 7.047 Personen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt nach wie vor bei 239. Den Angaben zufolge sind 315 Menschen im Land aktuell mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. (Quelle: SWR) 

+++ Teststation für Reiserückkehrer bei Bad Kreuznach +++
Die neue Abstrichstation im Kreis Bad Kreuznach ist in der Nahelandschule in Windesheim untergebracht. Alle Urlauber, die im Ausland waren, haben einen Anspruch darauf, hier innerhalb von 72 Stunden nach Einreise in Deutschland einen kostenlosen Abtrich vornehmen zu lassen, um auf das Coronavirus getestet zu werden. (Quelle: SWR) 

+++ Ministerium: Keine Maskenpflicht im Unterricht +++
In Rheinland-Pfalz wird es keine Maskenpflicht im Schulunterricht geben. Das hat das Bildungsministerium dem SWR mitgeteilt. Nordrhein-Westfalen hatte als erstes Bundesland eine Maskenpflicht auch im Klassenraum angekündigt. Diese gilt an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Nur an den Grundschulen dürfen die Schülerinnen und Schüler die Maske an ihren Sitzplätzen im Unterricht abnehmen. Über solche Regelungen werde im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium derzeit nicht diskutiert, hieß es. Es gelte, dass ein Mund-Nasen-Schutz in den Fluren, im Treppenhaus und auf dem Pausenhof getragen werden müsse, aber nicht im Unterrichtsraum. (Quelle: SWR)

Weitere 146 Infizierte im Land seit Samstag
Baden-Württembergs Sozialministerium meldet für Samstag, Sonntag und Montag 146 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land auf mindestens 37.463 an. Davon sind ungefähr 34.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 1.030 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Dem Landesgesundheitsamt wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.847. Der sogenannte 7-Tages-R-Wert wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,89 angegeben. Er gibt die Anzahl der Menschen an, die ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. (Quelle: SWR) 

Rund 100 Corona-Fälle nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd
Die Zahl der Corona-Infizierten nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) ist auf rund 100 gestiegen. Mehrere Betroffene seien mittlerweile genesen und aus der häuslichen Isolation entlassen worden, teilte das Landratsamt Ostalbkreis am Montag mit. Derzeit gebe es im gesamten Landkreis 58 aktive Fälle - also Menschen, die noch erkrankt sind. Ende vergangener Woche waren es 61. Die Tests in einer Grundschule in Schwäbisch Gmünd seien negativ ausgefallen. Mitarbeiter der Kommunen kontrollieren nach Angaben einer Sprecherin, ob die Infizierten sich an die häusliche Isolation halten. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat zudem Regeln für Trauerfeiern erlassen. So müssen ab 50 Gästen Teilnehmerlisten erstellt werden, erläuterte eine Sprecherin des Landratsamts. Auch Mundschutz ist Pflicht. (Quelle: SWR) 

+++ Verdacht auf Betrug bei Soforthilfen: Fast 400 Anzeigen +++
Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) hat im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen fast 400 Strafanzeigen wegen Subventions-Betrugs erstattet. Das teilte das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt dem SWR mit. Der Schaden durch falsche Angaben in den Anträgen belaufe sich auf knapp 2,4 Millionen Euro. (Quelle: SWR) 

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Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

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Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern

Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen

Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)

Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
Ryanair drohen in Italien schwere Konsequenzen wegen Verstößen gegen Corona-Regelungen. Wie die italienische Flugsicherheitsbehörde Enac mitteilte, könnte gegen den irischen Billigflieger deshalb ein Flugverbot für den italienischen Luftraum verhängt werden. Die Behörde wirft dem Flug-Unternehmen unter anderem Verletzungen von Distanzvorschriften vor. Ryanair fliegt zahlreiche italienische Flughäfen an, auch von Deutschland aus.

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