Corona-NEWSticker | Update 22.04.2021 17:48 Uhr
RKI meldet 29.518 Neuinfektionen +++ Inzidenzwerte in Unterfranken: Haßberge wieder unter 300 +++ Fallzahlen im Landkreis Miltenberg weiterhin über 100-er Inzidenzgrenze; Luca App angeschlossen

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+++ Meldungen 22.04.2021 +++

Weltweit

16:48 Uhr: Mehr als 21 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft
Laut Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland bis Mittwochabend 21,6 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Bislang wurden insgesamt etwa 23,7 Millionen Impfungen verabreicht, wovon knapp 17,9 Millionen Erstimpfungen und weitere gut 5,7 Millionen Zweitimpfungen waren. Die Quote der vollständig Geimpften stieg leicht auf 6,9 Prozent. (Quelle: Tagesschau) 

15:02 Uhr: Merkel verteidigt "Notbremse" und fordert Durchhaltevermögen
Kanzlerin Angela Merkel hat die bundesweite Notbremse in der Corona-Pandemie gegen breiten Protest verteidigt. "Mir ist bewusst, dass sich die Beliebtheit der Notbremse in Grenzen hält, sagte Merkel in einer vorab aufgezeichneten Rede bei den digitalen "Familienunternehmer-Tagen". "Aber wir brauchen sie als Wellenbrecher für die dritte Welle." Erst müsse es gelingen, diese dritte Pandemiewelle zu brechen, dann könne es - in Anlehnung an das Motto der Familienunternehmer-Tage - "Leinen los" heißen, sagte die Kanzlerin in Berlin. Dann könne man auch auf einen "Kurs aus der Krise" wieder hin zu neuem Wachstum einschwenken. "Aber bis dahin braucht es noch Durchhaltevermögen", mahnte Merkel. Gerade die Familienunternehmen seien hier gefragt und gefordert. (Quelle: Tagesschau) 

13:27 Uhr: Impfpriorisierung könnte im Juni fallen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat noch einmal betont, dass spätestens im Juni eine Freigabe der Corona-Impfungen für alle Impfwilligen in Deutschland kommen könnte. Momentan gehe er davon aus, "dass wir im Juni die Priorisierung aufheben können", sagte Spahn am im Bundesrat in Berlin mit Blick auf den vergangenen Impf-Gipfel, bei dem die Aufhebung schon Thema gewesen war. Er wäre "froh", wenn es noch früher möglich sei, fügte Spahn hinzu. Im Mai komme zunächst die Priorisierungsgruppe drei bei den Impfungen an die Reihe, sagte Spahn. Dann kämen "viele Berufsgruppen" zu den Impfberechtigten hinzu. Der Minister äußerte sich in einer Debatte der Länderkammer zur Neufassung des Infektionsschutzgesetzes. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums hatten bis Mittwoch mehr als 17,9 Millionen Menschen in Deutschland mindestens eine Impfung erhalten. Vollständig geimpft waren demnach 5,7 Millionen Menschen - das entsprach 6,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. (Quelle: Tagesschau) 

13:17 Uhr: "Notbremse" passiert den Bundesrat
Das Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung hat nun auch den Bundesrat passiert. Die Länderkammer billigte die Änderung in einer Sondersitzung ohne Einspruch. Eine ausdrückliche Zustimmung des Bundesrats war nicht erforderlich. Die Länderkammer hätte das Gesetz nur mit einer Mehrheit von Nein-Stimmen aufhalten können. Die "Notbremse" soll dafür sorgen, dass in jedem Landkreis bundesweit die gleichen Regeln gelten, wenn dort die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche den Wert von 100 übersteigt. Dazu zählen unter anderem Schließungen von Geschäften und Freizeiteinrichtungen sowie eine nächtliche Ausgangssperre. Schulen müssen dem Gesetz zufolge ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 den Präsenzbetrieb einstellen. Die Regelungen gelten, wenn die Inzidenz den kritischen Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigt. Der Bundestag hatte das Gesetz am Mittwoch beschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

12:31 Uhr: Haseloff: Tiefpunkt in der föderalen Kultur Deutschlands
Bundesratspräsident Reiner Haseloff hat die Kompetenzverlagerung in der Pandemiebekämpfung auf den Bund durch das Infektionsschutzgesetz scharf kritisiert. "Der heutige Tag ist für mich ein Tiefpunkt in der föderalen Kultur der Bundesrepublik Deutschland", sagte der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt in der Sondersitzung des Bundesrats. Die Länderkammer berate ein Gesetz, "dessen Entstehung, Ausgestaltung und Ergebnis unbefriedigend sind". Zwar seien bei den Beratungen im Bundestag noch Korrekturen vorgenommen worden. "Doch drängt sich nunmehr noch deutlicher die Frage auf, worin der Mehrwert dieses Gesetzes für die Menschen in Deutschland liegt gegenüber der im vergangenen Jahr im Grundsatz bewährten Abstimmung zwischen der Bundesregierung und den Landesregierungen", sagte er CDU-Politiker. (Quelle: Tagesschau) 

12:20 Uhr: DFL verschärft Corona-Regeln
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will die laufende Bundesliga-Saison mit einer dreiwöchigen Gruppen-Quarantäne absichern. Vom 3. Mai an sollen Spieler, Trainer und Betreuer der 36 Profivereine sich nur noch zwischen der eigenen Wohnung und dem Trainingsplatz bewegen, um Corona-Infektionen zu verhindern, wie das DFL-Präsidium beschließt. Vom 12. Mai bis zum letzten Saisonspiel (22./23. Mai) sollen sie in einem "Quarantäne-Trainingslager" nur noch untereinander Kontakt haben. Mehrere Corona-Fälle hatten in den vergangenen Wochen den Spielplan der 1. und 2. Bundesliga durcheinandergebracht. (Quelle: Tagesschau)

11:11 Uhr: Deutschland will 30 Millionen Sputnik-Dosen kaufen
Deutschland will nach Angaben von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer insgesamt 30 Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V erwerben. "Wir wollen dreimal zehn Millionen Dosen - im Juni, Juli und im August - Sputnik V kaufen", sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch in Moskau. "Voraussetzung ist die Zulassung bei der europäischen Arzneimittelbehörde", fügte Kretschmer hinzu, der zuvor mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko gesprochen hatte.Die EMA-Zulassung bilde die nötige Vertrauensbasis, sagte er. Es wäre ein großer Erfolg, wenn die Zulassung im Mai erfolgen würde. Derzeit befinde sich eine EMA-Delegation in Moskau. Man wolle gemeinsam diese Zulassung erreichen, habe der russische Gesundheitsminister versichert. "Der Minister ist guter Dinge, wir auch." Sollte die Lieferung klappen, würde Sachsen nach dem Verteilschlüssel der Bundesländer in den drei Monaten jeweils 500.000 Dosen bekommen. (Quelle: Tagesschau) 

10:31 Uhr: Türkei verlängert Wochenend-Lockdown
Die Türkei hat einen geplanten Wochenend-Lockdown um einen Feiertag am Freitag erweitert. Grund sei die massiv steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen, teilte das Innenministerium mit. Der Lockdown dauere nun also von Donnerstagabend bis Montagmorgen. Seit einer Lockerung der Corona-Auflagen Anfang März meldet die Türkei Rekordwerte bei Ansteckungen und Todesfällen. Am 13. April reagierte Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einem Teil-Lockdown, der unter anderem ausgedehntere abendliche Ausgehbeschränkungen an Werktagen, eine Rückkehr zu Online-Unterricht und ein Verbot nicht zwingend notwendiger Städtereisen vorsieht. Schon vorher hatte die Regierung wieder Wochenend-Lockdowns verhängt. Die steigenden Fallzahlen führt sie auf besonders ansteckende Virusvarianten zurück.
(Quelle: Tagesschau) 

09:36 Uhr: Boris Palmer: Tübinger Modellprojekt beendet
Das Tübinger Corona-Modellprojekt ist wegen der "Bundesnotbremse" laut Oberbürgermeister Boris Palmer beendet. "Ab Montag ist also auch bei uns alles dicht. Theater, Handel, Schulen und Kitas", schrieb der Grünen-Politiker auf seiner Facebook-Seite. Diese Entscheidung habe die CDU-Wahlkreisabgeordnete Annette Widmann-Mauz der Presse mitgeteilt. Die Inzidenz im Landkreis sei mit 180 eben viel zu hoch, schrieb Palmer. Er machte darauf aufmerksam, dass die Inzidenz in Tübingen konstant unter 100 sei seit zwei Wochen. "Der Anstieg findet nur außerhalb Tübingens statt und hat jetzt den Wert von 240 erreicht, während wir bei 91 stehen", schrieb Palmer. Menschen in Tübingen können sich seit dem 16. März an mehreren Stationen kostenlos testen lassen - mit den Bescheinigungen der Ergebnisse, den Tagestickets, können sie dann in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen gehen. Wegen großen Andrangs von außerhalb sind die Tests inzwischen auf Menschen aus dem Kreis Tübingen beschränkt.
(Quelle: Tagesschau) 

09:04 Uhr: Landkreistag: Neues Gesetz "geradezu unverschämt
Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, kritisiert das überarbeitete Infektionsschutzgesetz. Es werde etwas pauschal von Berlin aus geregelt, wohingegen flexibles und angemessenes Handeln vor Ort angezeigt sei, sagt der CDU-Politiker im ZDF. "Uns stört unter anderem, dass der Bundesgesetzgeber sich jetzt an die Stelle der Länder und Landkreise stellen will, die im Vollzug des Bundesinfektionsschutzgesetzes Hand in Hand zusammenarbeiten." Der Inzidenzwert 100 allein sage nichts aus, und lasse die Situation der Krankenhäuser vor Ort unberücksichtigt wie auch die Reproduktionszahl. "Wir gucken schon viel früher hin, spätestens ab 50." Es werde zudem so getan, als gehe es erst jetzt um den Schutz des Lebens und die Verhinderung von Todesfällen. "Das ist eine Diskreditierung der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern. Das ist geradezu unverschämt", betont Sager. (Quelle: Tagesschau) 

08:51 Uhr: Günther Jauch: Hassbriefe wegen Impfkampagne
TV-Moderator Günther Jauch hat im Fernsehen aus Hass- und Drohbriefen vorgelesen, die er wegen seines Engagements für die Impfung gegen das Coronavirus bekommen hat. Der 64-Jährige, der sich derzeit selbst wegen einer Corona-Infektion in Quarantäne befindet, las am Abend per Videoschalte bei "stern TV" aus einzelnen Briefen vor, die er nach eigenen Worten "massenhaft" erhalten habe. Einige Verfasser drohten Jauch darin massiv und beschimpften ihn. "Ich wundere mich tatsächlich, dass es so viele sind", sagte Jauch. "Und dass die sich vor allen Dingen überhaupt nicht scheuen, das mit vollem Namen zu machen." Jauch ist eines der Werbegesichter der Impfkampagne der Bundesregierung und hatte betont, dass er sich auf jeden Fall impfen lasse, sobald er dürfe. Auch die Schauspielerin Uschi Glas, die in der Kampagne ebenfalls für die Corona-Impfung geworben hatte, war in zahlreichen Emails angefeindet worden.
(Quelle: Tagesschau) 

08:00 Uhr: Lauterbach: Bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen ergreifen
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert die Ministerpräsidenten auf, bei Bedarf über die beschlossenen Maßnahmen im Infektionsschutzgesetzt hinauszugehen. "Wenn die Inzidenz mit den Maßnahmen nicht gesenkt werden kann, müssen die Länder zusätzliche Maßnahmen ergreifen", sagt Lauterbach der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Dies sei durch das Infektionsschutzgesetz erlaubt. Die Inzidenz als Hauptindikator sei seiner Ansicht nach richtig, weil bei einer Inzidenz über 100 auf jeden Fall die Notbremse notwendig ist. "Ohne die Notbremse jetzt zu ziehen, würden wir in wenigen Wochen nicht nur eine Überlastung der Intensivstationen sehen, sondern auch große Schwierigkeiten haben, die dritte Welle in den nächsten Wochen in den Griff zu bekommen." (Quelle: Tagesschau) 

05:26 Uhr: RKI meldet 29.518 Neuinfektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut 29.518 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 293 neue Todesfälle verzeichnet. Am Donnerstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 29.426 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 161,1. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben.
(Quelle: Tagesschau) 

02:07 Uhr: Marburger Bund beklagt verspätete Notbremse
Die vom Bundestag beschlossene Corona-Notbremse greift aus Sicht der Ärztegewerkschaft Marburger Bund zu kurz im Kampf gegen die dritte Pandemiewelle. "Die Maßnahmen sind richtig, kommen aber deutlich zu spät und gehen in einzelnen Punkten nicht weit genug. Die Infektionsdynamik hätte schon früher gebrochen werden können", sagte die Vorsitzende Susanne Johna der "Rheinischen Post". Die Politik habe viel Zeit verstreichen lassen, obwohl es aus der Intensivmedizin deutliche Hilferufe gegeben habe. Jetzt sei das Personal in vielen Krankenhäusern wieder extrem belastet, und Kliniken kämen an Kapazitätsgrenzen - nicht nur bei Covid-19-Patienten. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in Unterfranken: Haßberge wieder unter 300
Die Sieben-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Haßberge ist nach vier Tagen wieder unter den Grenzwert von 300 gesunken. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt der Wert im Landkreis heute bei 247,7, gestern lag er noch bei 327,1. Trotzdem ist der Wert im Landkreis Haßberge weiterhin der höchste im Regierungsbezirk. Auch in sieben weiteren unterfränkischen Regionen ist der Inzidenzwert im Vergleich zum Vortag gesunken. Gestiegen ist er in vier Regionen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Kitzingen gestern unter 100 gesunken ist, liegt sie heute wieder bei 119,6. Demnach liegen alle Inzidenzwerte in Unterfranken aktuell über dem Grenzwert von 100.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 247,7 ↓
Stadt Schweinfurt: 202,1 ↑
Stadt Aschaffenburg: 174,6 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 170,8 ↓
Stadt Würzburg: 152,4 ↓
Landkreis Schweinfurt: 140,3 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 137,6 ↓
Landkreis Main-Spessart: 120,5 ↓
Landkreis Miltenberg: 120,4 ↓
Landkreis Kitzingen: 119,6 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 117,1 ↓
Landkreis Würzburg: 110,9 ↓ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg weiterhin über 100-er Inzidenzgrenze; Luca App angeschlossen
Aktuell befinden sich 333 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 31 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 426 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 8 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist keine Person intensivpflichtig. Es gab keine neuen Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.172 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 120,4 (Quelle: RKI, Stand 22. April, 3:09 Uhr). 
Landrat Jens Marco Scherf gibt bekannt, dass das Gesundheitsamt Miltenberg mittlerweile ebenfalls an die Luca-App angeschlossen ist: „Somit können die Luca App sowohl Gäste als auch Veranstalter und Betreiber im Landkreis Miltenberg zur Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung und Risikokontaktbenachrichtigung nutzen. Die Luca-App ist ein weiterer Baustein im gemeinsamen Kampf zur Eindämmung der Corona-Pandemie, neben der bewährten Corona-Warn-App, der engagierten Arbeit unseres Teams im Gesundheitsamt, der lokalen Umsetzung der bayerischen Teststrategie, der Impfkampagne im Landkreis Miltenberg und der Unterstützung der Maßnahmen durch die Bürger*innen im Landkreis Miltenberg. Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um die Pandemie zu beenden.“

Stadt und Landkreis Aschaffenburg

Drei weitere Todesfälle im Raum Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Raum Aschaffenburg drei weitere Todesfälle gegeben. Wie das Landratsamt Aschaffenburg mitteilt, sind seit dem 19. April drei Aschaffenburger verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind im Raum Aschaffenburg 299 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben.
Aktuell sind 746 Menschen mit dem Erreger infiziert. Hierbei sind seit dem 19. April 98 Neuinfektionen hinzugekommen. 36 Personen befinden sich im Krankenhaus, acht davon auf der Intensivstation. 415 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Beuth: Astrazeneca weiter nur für Über-60-Jährige
Hessen bleibt dabei, den Impfstoff von Astrazeneca nur an Menschen ab 60 Jahren zu verimpfen. "Wir sind bisher gut damit gefahren, uns an die Vorgaben seitens des Bundes in der Impfverordnung und seitens der Ständigen Impfkommission zu halten", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) dem hr. Solange der Bund keine Veränderungen zur Einstufung Astrazenecas vornehme, werde Hessen das auch nicht tun. Hessen habe ein Anmeldeportal für Über-60-Jährige geschaffen, die den umstrittenen Impfstoff wollen, erläuterte Beuth. Das werde gut angenommen, bereits nach wenigen Tagen hätten sich mehr als 100.000 Menschen registriert. Er sei deswegen zuversichtlich, dass Hessen alle vorliegenden Astrazeneca-Dosen über die Impfzentren verabreichen könne. In dieser Woche entschieden sich Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dafür, das Präparat für alle Impfwilligen freizugeben - unabhängig von Alter und Priorisierung. (Quelle: Hessenschau) 

Neuer Höchststand an Erstimpfungen
In Hessen wurden am Mittwoch, 21. April, so viele Menschen mit einer ersten Dosis gegen Corona geimpft wie noch nie seit Start der Impfkampagne. Laut Robert-Koch-Institut lag die Zahl am Mittwoch bei 45.880 Erstimpfungen. Etwas mehr als die Hälfte der Impfungen entfiel dabei auf die Hausärztepraxen. Der alte Höchststand war am 14. April erreicht worden - damals hatten 43.142 Menschen eine erste Impfung erhalten. Im Bundesländervergleich liegt Hessen bei der Quote der bereits geimpften Personen ganz hinten. Laut RKI waren (Stand Mittwoch) 19,57 Prozent der Hessinen und Hessen geimpft. Die meisten Personen mit Schutz gab es im Bundesland Bremen mit 24,12 Prozent. (Quelle: Hessenschau) 

Wohnmobil-Dinner in Traisa
Aktuell dürfen Restaurants wegen Corona kein Essen vor Ort anbieten. Doch das Bürgerhaus Restaurant Traisa hat einen Weg gefunden, trotzdem so etwas wie einen Restaurantbesuch zu ermöglichen: Es bietet Mehrgänge-Menüs im Wohnmobil an. Von Freitags bis Sonntag können Interessierte entweder mit dem eigenen Wohnmobil anreisen, oder eines anmieten. Dann bekommen die Gäste das Essen wie beim Lieferservice - die einzelnen Gänge des Menüs werden jeweils mit Maske an der Tür übergeben.
(Quelle: Hessenschau) 

Das ändert sich mit der Bundesnotbremse
Nach dem Bundestag haben die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes am Donnerstag der Bundesrat passiert. Es sieht einheitliche konkrete Corona-Maßnahmen vor, gekoppelt an Inzidenzwerte. Für Hessen bedeutet das: In einigen Lebensbereichen wird es ab Freitag erneut Änderungen geben.

  • Nächtliche Ausgangssperren gelten nun in Kreisen und kreisfreien Städten, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 100 aufweisen. Sie greifen zwischen 22 und 5 Uhr. Von 22 bis 24 Uhr darf man noch alleine aus dem Haus, etwa zum Spazieren oder Joggen.
  • Private Treffen im öffentlichen und privaten Raum werden ab einer Inzidenz über 100 auf einen Haushalt plus eine weitere Person beschränkt. Zuvor galt in Hessen nur eine Empfehlung für den privaten Raum.
  • Ab einer 100er Inzidenz an drei Tagen nacheinander müssen Schulen in den Wechselunterricht. Ab einer Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gibt es keinen Präsenzunterricht mehr und nur noch Notbetreuung. Ausnahmen gelten für Abschlussklassen und Förderschulen.
  • Kitas sind ab einer Inzidenz von 165 an drei Tagen nacheinander zu schließen.
  • Baumärkte müssen wieder schließen. "Click and Meet", also Einkaufen mit vorher vereinbartem Termin, kann jedoch bis zu einer Inzidenz von 150 erlaubt werden. Darüber wird Hessen am Freitag beraten. Unter 100 dürfen Läden wieder mit Personenbegrenzungen öffnen.
  • Kosmetik- und Tattoostudios müssen wieder schließen, ebenso Fitnessstudios.
  • Im Öffentlichen Nahverkehr sowie in Taxen gilt ab einer Inzidenz von 100 die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. (Quelle: Hessenschau)

Frankfurts ältestes Kino macht dicht
Das traditionsreiche Frankfurter Kino Eldorado ist Geschichte. Wie die Betreiber am Mittwoch mitteilten, muss das bereits 1912 unter anderem Namen gebaute Arthouse-Kino seine Tore schließen. Die Pächter-Familie Jaeger, die das Kino 1974 übernahm, habe sich "schweren Herzens" zu diesem Schritt entschlossen, hieß es. Das Kino ist wegen der Corona-Pandemie bereits seit 18. März 2020 geschlossen. Das Eldorado ist schon das zweite Frankfurter Traditionskino, das die Corona-Krise nicht übersteht. Bereits im Januar musste das Berger Kino nach knapp 40 Jahren den Betrieb einstellen. (Quelle: Hessenschau) 

2.386 Neuinfektionen, Inzidenz über 160
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 2.386 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 16 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.691. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 249.343 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz stieg von 156,8 am Vortag auf 161,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (292,4) sowie die Kreise Limburg-Weilburg (281,0) und Hersfeld-Rotenburg (275,0) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Kreise Bergstraße (96,5) und Werra-Meißner (99,4).
(Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Inzidenz steigt weiter +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet am Donnerstag 1.158 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Vortag waren es 1.154 und vor einer Woche 821. Damit sind aktuell 15.418 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. 15 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die landesweite Inzidenz steigt auf 142,4 (Vortag 140,3). (Quelle: SWR) 

Heilbronner Polizeipräsident: Akzeptanz für Corona-Regeln schwindet
Der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker sieht sich und seine Kollegen in schweren Zeiten. Was die Polizeibeamten in ihrem Alltag aktuell erleben, sei mitunter heftig, sagt er. Ihre Arbeit würde teilweise in Frage gestellt. Das gehe laut Becker so weit, dass es heißt: Wo sind denn überhaupt die Inzidenzen her? Und: Das sei doch alles manipuliert, bekommen die Einsatzkräfte oft zu hören, sagte der Polizeipräsident. Solche Vorwürfe habe die Polizei in ihrer Arbeit vor der Corona-Pandemie nicht zu hören bekommen. (Quelle: SWR) 

+++ Verwaltungsgericht: Geschäfte in Speyer bleiben zu +++
Die Einschränkungen im Speyerer Einzelhandel bleiben bestehen. Das hat das Verwaltungsgericht Neustadt entschieden. Gegen die Allgemeinverfügung der Stadt hatte ein Unternehmen Widerspruch eingelegt, dass in Speyer mehrere Textil- und Schuhgeschäfte betreibt, die erneut schließen mussten. Diese Betriebsbeschränkung sei ein erheblicher Eingriff in die Rechte des Unternehmens, befand das Verwaltungsgericht Neustadt. Dennoch rechtfertige die aktuelle Corona-Infektionslage diese Entscheidung der Stadt Speyer. (Quelle: SWR) 

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr
Baden-Württemberg will die Corona-Notbremse des Bundes komplett in Landesrecht umsetzen und auch die Ausgangsbeschränkungen erst um 22 Uhr beginnen lassen. "Das Gesetz wird eins zu eins umgesetzt", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Koalitionsverhandlungen mit der CDU in Stuttgart. Zunächst hatte das Land erwogen, die Ausgangsbeschränkungen in Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 weiter von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gelten zu lassen. (Quelle: SWR) 

Liebherr in Ehingen impft Beschäftigte
Im Liebherr-Werk in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) sollen demnächst Betriebsärzte Beschäftigte gegen das Coronavirus impfen. Das Werk wurde als Pilotprojekt des Landes ausgewählt. Zunächst sollen Mitarbeiter ab 60 Jahren geimpft werden. Der Kranhersteller hat dafür ein eigenes Impfzentrum eingerichtet. Es soll nächsten Dienstag mit Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) eröffnet werden. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 21.04.2021 +++

Weltweit

19:15 Uhr: RKI: Besorgniserregende Corona-Varianten bei knapp 95 Prozent
Der Anteil von Coronavirus-Varianten, die als besorgniserregend eingestuft sind, ist in untersuchten Proben aus Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) auf knapp 95 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung geht ausschließlich auf die ansteckendere, Ende 2020 in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 zurück, wie RKI-Wissenschaftler in einem Bericht schreiben. Es sei wegen dieses hohen Anteils insgesamt nicht damit zu rechnen, dass sich der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz abschwäche. (Quelle: Tagesschau) 

17:30 Uhr: Kündigung wegen Corona-Quarantäne unwirksam
Eine Kündigung wegen einer vom Gesundheitsamt angeordneten Corona-Quarantäne ist nach Auffassung des Kölner Arbeitsgerichts unwirksam. Der Klage des betroffenen Angestellten gab das Gericht somit statt, wie aus einer Mitteilung hervorging. Die Kündigung befand die Kammer demnach für "sittenwidrig" und "treuwidrig". Der Angestellte habe sich "lediglich an die behördliche Quarantäneanordnung gehalten", begründete das Gericht sein Urteil. Erschwerend hinzu kam nach Auffassung der Kammer, dass der Arbeitgeber seinen Angestellten "ausdrücklich" dazu aufforderte, entgegen der Quarantäneanweisung zur Arbeit zu kommen.Der Kläger habe sich im Oktober als Kontaktperson des positiv auf das Coronavirus getesteten Bruders seiner Freundin in häusliche Quarantäne begeben. Sein Arbeitgeber habe die Quarantäneanordnung bezweifelt und vermutet, der Angestellte wolle sich lediglich vor der Arbeit "drücken". Der Dachdeckerbetrieb verlangte daraufhin eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamts, die laut Gericht auch nach mehreren Tagen noch nicht vorlag. Daraufhin sei dem Mitarbeiter gekündigt worden, wogegen er gerichtlich vorging. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. (Quelle: Tagesschau) 

16:21 Uhr: FDP kündigt Verfassungsbeschwerde gegen Infektionsschutzgesetz an
FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die Novelle des Infektionsschutzgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht angekündigt. "Wir sehen die Regeln zur Ausgangssperre verfassungsrechtlich unverändert als hoch problematisch an", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Regelung zur Ausgangssperre sei "nicht notwendig zur Bekämpfung der Pandemie, aber dennoch ein Grundrechtseingriff", sagte Lindner. "Außerdem fehlt im Gesetz die Unterscheidung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften." (Quelle: Tagesschau) 

15:44 Uhr: Bundestag beschließt bundeseinheitliche Corona-"Notbremse"
Der Bundestag hat eine bundesweit einheitliche Corona-"Notbremse" beschlossen. Durch Änderungen am Infektionsschutzgesetz erhält der Bund die Befugnis, Kontaktbeschränkungen und Schließungen anzuordnen. Die bundesweite "Notbremse" schließt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr ab einer Inzidenz von 100 ein - also bei mehr als 100 Ansteckungen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Schulen müssen ab einem Inzidenzwert von 165 den Präsenzunterricht einstellen. (Quelle: Tagesschau) 

14:26 Uhr: Bisher 59 Fälle von Hirnthrombosen nach AstraZeneca-Impfung
In Deutschland sind bis Mitte April 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca gemeldet worden. Das berichtet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf seiner Homepage. Die Betroffenen seien zwischen 13. Februar und 31. März geimpft worden. Zwölf Menschen seien gestorben, sechs Männer und sechs Frauen.Die sehr seltenen Fälle dieser Hirnthrombosen wurden nach PEI-Angaben bisher ausschließlich nach der ersten Impfdosis berichtet. Die Symptome begannen demnach in 57 der 59 Fälle innerhalb von 29 Tagen nach der Impfung, in zwei Fällen lagen dem Institut dazu keine Angaben vor.45 der insgesamt 59 Meldungen von Hirnthrombosen betrafen den Angaben zufolge Frauen, deren Alter lag zwischen 20 und 79 Jahren. 38 jener 43 Frauen, bei denen das Zeitintervall zwischen Impfung und Symptombeginn bekannt ist, waren zwischen 22 und 59 Jahren alt, die fünf übrigen Frauen waren mindestens 60 Jahre alt. Zwölf der 14 betroffenen Männer waren 20 bis 59 Jahre alt, die übrigen beiden waren zwischen 60 und 70. (Quelle: Tagesschau) 

13:33 Uhr: Zwei Tests pro Woche für jeden Beschäftigten
Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten, sollen von ihrem Arbeitgeber künftig zwei Corona-Tests pro Woche angeboten bekommen. Eine entsprechend nachgeschärfte Verpflichtung zu Corona-Testangeboten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Bundeskabinett auf den Weg gebracht. "So sollen noch besser Infektionen entdeckt, Ansteckungen vermieden und Betriebsschließungen verhindert werden", sagte Heil in Berlin.Die bereits geltende Arbeitsschutzverordnung zu Corona werde entsprechend ergänzt. Die Regelung soll zeitgleich zur geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft treten. Bisher war die Pflicht zu einem Corona-Test pro Woche vorgesehen. (Quelle: Tagesschau) 

11:54 Uhr: Ethikrats-Vorsitzende Buyx: Solidarität nimmt ab
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, sieht eine wachsende Unzufriedenheit und sinkende Solidarität in der Pandemie. "Die Bereitschaft zu solidarischem Verhalten ist gesunken. Das zeigen verschiedene Studien", sagte Buyx der "Frankfurter Rundschau". Gleichzeitig sehe man auf der kommunikativen Ebene mehr Gereiztheit. "Und neue Begriffe wie 'mütend', die Kombination aus 'müde' und 'wütend', spiegeln die zunehmende Unzufriedenheit mit der Corona-Politik der Regierung", so Buyx. Seit dem Winter sei etwas gekippt. (Quelle: Tagesschau) 

11:24 Uhr: Hunderte protestieren gegen Corona-"Notbremse"
Hunderte Menschen protestieren in Berlin gegen die Corona-Politik. Die Polizei spricht von einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich, es strömen weitere Demonstranten hinzu. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot von rund 2200 Beamten im Einsatz. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor sind weiträumig abgesperrt. Wasserwerfer stünden bereit und könnten "im Bedarfsfall eingesetzt" werden, sagte ein Polizeisprecher.Demonstranten skandieren Rufe wie "Friede, Freiheit, keine Diktatur". Auf einem Plakat steht: "Nein zum Bürgerentmächtigungsgesetz". Trillerpfeifen und Trommeln sind zu hören. Die Polizei ruft per Lautsprecher immer wieder zur Einhaltung der Corona-Hygieneregeln auf. Es habe einige, vorübergehende Festnahmen wegen Nichttragens von Mund-Nasen-Schutz gegeben, so die Polizei. (Quelle: Tagesschau) 

07:11 Uhr: Dänen dürfen wieder ins Café
In Dänemark tritt die zweite Phase eines Öffnungsplans in Kraft. Angesichts der stabilen Corona-Infektionszahlen dürfen die Einkaufszentren wieder Kunden empfangen. Auch die Restaurants und Cafés öffnen wieder. Wer in einem Innenraum essen will, muss allerdings einen Tisch reservieren und einen negativen Coronatest oder eine Impfbescheinigung vorzeigen.Auch Museen, Bibliotheken und Kunsthallen öffnen wieder, allerdings nur für die, die mit Hilfe eines Corona-Passes ebenfalls einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder überstandene Infektion vorweisen können. Im Spitzenfußball sind unter bestimmten Bedingungen bis zu 500 sitzende Zuschauer pro Stadionabschnitt zugelassen. Außerdem gibt es weitere Lockerungen in den Schulen sowie für organisiertes Training in Sporthallen und anderen überdachten Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren. (Quelle: Tagesschau) 

05:22 Uhr: RKI meldet 24.884 Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 24.884 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 331 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 160,1. Am Vortag hatte sie bei 162,4 gelegen. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.188.192. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 80.634. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 2,8 Millionen. (Quelle: Tagesschau) 

04:25 Uhr: Wissenschaftler: Pandemie-Bewertung anhand von Klinik-Neuaufnahmen
Zur Bewertung der Pandemie-Lage bringen Experten als Orientierungswert die Zahl der Intensivstation-Neuaufnahmen binnen sieben Tagen ins Spiel. Die Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, korreliere bereits jetzt nicht gut mit der Lage, bekräftigte der Epidemiologe Gérard Krause in einer Video-Schalte des Science Media Center (SMC). Der Wert könne Risiken sowohl über- als auch unterschätzen. Gebraucht würden mehrere Indikatoren, um die Lage sachgerecht abzubilden und gezielte Maßnahmen zu treffen, so der Experte vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.Das Robert Koch-Institut (RKI) liefere zwar eine Vielzahl an Daten, die aber leider nicht berücksichtig würden bei der Entscheidungsfindung, so Krause. "Wenn man gezwungen ist, sich auf nur einen Messwert zu beschränken - und das scheint so zu sein -, dann wäre die Zahl der Neuaufnahmen auf Intensivstationen das, was der Situation am ehesten gerecht wird." Einen Fokus auf schwer Erkrankte zu setzen, werde künftig noch wichtiger, da sich die Sieben-Tage-Inzidenz zunehmend von der eigentlichen gesundheitlichen Lage entkoppele, sagte Krause.Grund seien zwei an sich erwünschte Effekte: zunehmende Tests, etwa an Schulen, und Impfungen der Risikogruppen, die hoffentlich die gesundheitliche Belastung sinken ließen. Die Zahl der Ansteckungen werde allerdings nicht in demselben Maße abnehmen. Damit sei die Sieben-Tage-Inzidenz "kein guter Orientierungspunkt mehr". Weil zwischen Ansteckung und Intensivstation einige Tage vergehen, gilt die Inzidenz als Indikator, der frühzeitig anzeigt, wie sich die Lage entwickelt. (Quelle: Tagesschau) 

02:13 Uhr: Schäuble verteidigt Ausgangssperren
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die geplanten nächtlichen Ausgangssperren in Regionen mit hohen Corona-Zahlen als verhältnismäßig verteidigt. "Der Blick ins Ausland zeigt, dass alle Länder, die hohe Infektionszahlen wieder in den Griff bekommen haben, phasenweise zu Ausgangsbeschränkungen gegriffen haben", sagte Schäuble dem Berliner "Tagesspiegel".Kritik an den Durchgriffsrechten des Bundes wies Schäuble zurück. "Vergleiche mit Weimar, die Einzelne anstellen, halte ich für völlig falsch", sagte der CDU-Politiker. Das Gesetz sei zeitlich befristet. Auch künftig brauche die Bundesregierung für weitergehende Maßnahmen die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Von einer Selbstermächtigung könne nicht die Rede sein. Das Gesetz sei bei der aktuellen Lage geboten, sagte Schäuble. (Quelle: Tagesschau) 

01:20 Uhr: Kliniken warnen vor Versorgungsengpässen bei regulären Patienten
Angesichts steigender Corona-Fallzahlen auf den Intensivstationen warnen Ärzte und Kliniken vor verschärften Versorgungsengpässen bei regulären Patienten. "Wenn sich die Infektionslage in den nächsten Wochen nicht entspannt, werden viele Kliniken an den Punkt kommen, dass sie Operationen nicht nur um ein paar Wochen, sondern um Monate verschieben müssen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gernot Gaß, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.90 Prozent der Kliniken stellten aktuell mehr als 10 Prozent der Eingriffe zurück, 50 Prozent sogar mehr als 20 Prozent, erklärte Gaß. Bei einzelnen Eingriffen, zum Beispiel beim Hüftgelenksersatz, würden im Schnitt schon 40 Prozent abgesagt. "Je länger die dritte Pandemiewelle dauert, desto massiver werden die Engpässe bei planbaren Eingriffen."Auch die Deutsche Krebsgesellschaft warnte vor einer Verschlechterung der Lage für Nicht-Covid-Patienten. "Wenn sich die Infektionslage weiter verschärft, werden die Wartezeiten auf planbare Operationen in den kommenden Wochen noch deutlich zunehmen", sagte der Präsident der Gesellschaft, Thomas Seufferlein, den Funke-Zeitungen. "Ich möchte nicht von Triage sprechen, aber viele Kliniken müssen jetzt priorisieren." (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Wahl der neuen Fränkischen Weinkönigin erst 2022
Wegen Corona wird die Wahl der neuen Fränkischen Weinkönigin erneut verschoben: Erst im März 2022 steht fest, wer die Krone bekommt. Die amtierende Weinkönigin Carolin Meyer bleibt bis dahin im Amt. So lange wie sie war noch niemand Weinkönigin.Der Termin für die Wahl der 65. Fränkischen Weinkönigin steht fest: Sie findet im März 2022 statt. Wegen der Corona-Pandemie werden Wahl und Krönung erneut verschoben, teilte der Fränkische Weinbauverband mit. (Quelle: BR) 

Inzidenzwerte in Unterfranken fast überall gesunken
Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind die Inzidenzwerte in fast allen unterfränkischen Regionen gesunken. Gestiegen ist der Wert nur in der Stadt Schweinfurt und im Landkreis Würzburg. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate weiterhin im Landkreis Haßberge mit einem Wert von 327,1. Bundesweit haben nur fünf andere Landkreise einen höheren Wert. Im Landkreis Kitzingen ist die Inzidenz wieder unter den Grenzwert von 100 gesunken – mit 90,0 der niedrigste Wert in Unterfranken.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 327,1 ↓
Landkreis Rhön-Grabfeld: 205,9 ↓
Stadt Würzburg: 172,0 ↓
Stadt Schweinfurt: 166,6 ↑
Stadt Aschaffenburg: 162,0 ↓
Landkreis Bad Kissingen: 145,3
Landkreis Schweinfurt: 130,8 ↓
Landkreis Miltenberg: 128,9 ↓
Landkreis Main-Spessart: 127,6 ↓
Landkreis Aschaffenburg: 117,7 ↓
Landkreis Würzburg: 112,8 ↑
Landkreis Kitzingen: 90,0 ↓ (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

50 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Miltenberg 50 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg. Aktuell befinden sich 322 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Zur Zeit werden elf Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 128,9 (Quelle: RKI). Zusätzlich befinden sich 473 Menschen als Kontaktperson in Quarantäne. Bislang sind im Landkreis Miltenberg über 30.700 Menschen erstgeimpft worden. Davon erhielten 27.300 Personen ihre Impfung im Impfzentrum Miltenberg, ca. 3.400 in den hausärztlichen Praxen. Rund 8.000 Personen erhielten bereits ihre zweite Impfung. "Damit sind 23,9 Prozent der Bewohner*innen des Landkreises erstgeimpft; dies ist eine erfreuliche Zwischenbilanz", stellte Landrat Jens Marco Scherf fest. Seit Beginn der Pandemie gibt es 5.141 bestätigte Corona-Fälle. 120 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 331 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 331 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das meldet das Landratsamt in Karlstadt. 15 Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 127,6 (Quelle: RKI). Es befinden sich 802 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In der Kita ST. Josef in Frammersbach wurde eine Person positiv getestet. In der Volkshochschule in Lohr wurde eine Person positiv getestet. Insgesamt wurden im Landkreis Main-Spessart 30.073 Impfungen vorgenommen, davon 22.387 Erstimpfungen und 7.686 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 4.179 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 194 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Zweifel am Nutzen von Ausgangssperren
Nach Überzeugung des Gießener Wirtschaftswissenschaftlers Georg Götz sind Ausgangssperren kein wirksames Mittel der Pandemiebekämpfung. In einer Vorab-Veröffentlichung erklären Götz und seine Mitarbeiter, die das Corona-Geschehen in Gebieten mit und ohne Ausgangssperren verglichen haben, dass es keine signifikanten Unterschiede bei den Infektionszahlen gebe. Ähnlich verhält es sich laut einer Studie der Universität Kassel bei Schließungen von Freizeitangeboten und Geschäften. Beides trage nicht zu einer Verbesserung bei, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung. Wirksam seien hingegen das Tragen von Masken und Kontaktbeschränkungen. (Quelle: Hessenschau) 

Sozialgerichte im Corona-Stress
Die hessischen Sozialgerichte erwarten in den kommenden beiden Jahren eine deutliche Zunahme pandemiebedingter Verfahren. Die Zahl der Verfahren habe schon in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, sagte der Präsident des Hessischen Landessozialgerichts, Alexander Seitz, am Mittwoch bei der Jahresbilanz der Sozialgerichtsbarkeit in Darmstadt. "Es ist zu erwarten, dass der Großteil der Streitigkeiten, die mit Corona zusammenhängen, noch ausstehen." Wie viele das sein werden, sei schwer abzuschätzen. Bei den Streitigkeiten geht es Seitz zufolge um Fragen der Grundsicherung wie Hartz IV. Es gehe auch um Erstattung von Kosten für FFP2-Masken, die Bewilligung von Laptops oder um die Frage, ob eine Corona-Infektion am Arbeitsplatz ein Arbeitsunfall sei. (Quelle: Hessenschau) 

Gießen reagiert auf mögliche Bundesnotbremse
Der Landkreis Gießen hat die Gültigkeit der derzeitigen Corona-Regeln um drei Tage verlängert. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch gilt die Allgemeinverfügung zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus, die eigentlich am heutigen Tag ausgelaufen wäre, nun bis einschließlich Samstag. Da der Landkreis eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene im Zuge der Bundesnotbremse erwartet, gibt es vorerst keine langfristigere Ausrichtung. (Quelle: Hessenschau) 

Hessen weiter Impf-Schlusslicht
Das Land Hessen liegt in der bundesweiten Impftabelle weiter auf dem letzten Platz. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts vom Mittwoch wurden bislang 18,8 Prozent der Bürger und Bürgerinnen mindestens einmal geimpft, weniger sind es in keinem anderen Bundesland. Bundesweit stehen Bremen (23,5 Prozent) und das Saarland (23,2 Prozent) am besten da. Wie das Innenministerium auf hr-Anfrage mitteilte, haben die Unterschiede mehrere Gründe: Demnach habe Hessen weniger Impfstoff-Dosen pro 100 Einwohner geliefert bekommen als andere Länder. Zudem sei der Anteil der Zweitimpfungen mit Biontech derzeit sehr hoch. In den kommenden Wochen werde sich das Bild deshalb ändern. (Quelle: Hessenschau) 

2.178 Neuinfektionen, 27 Tote
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 2.178 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 27 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.675. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 246.957 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz stieg von 156,1 am Vortag auf 156,8. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen der Kreis Limburg-Weilburg (288,5), die Stadt Offenbach (287,8) sowie der Kreis Hersfeld-Rotenburg (249,3) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Stadt Darmstadt (100,7) sowie die Kreise Wetterau (102,5) und Werra-Meißner (103,3).  (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Inzidenz in Rheinland-Pfalz bei 140, Fallzahlen steigen deutlich +++
Am Mittwoch ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz deutlich um 1.154 gestiegen. Am Dienstag waren es noch 895 neue Fälle gewesen, am Mittwoch vor einer Woche 833. Aktuell sind 14,771 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. 3.489 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben, acht mehr als am Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert bei 140. Die Städte Ludwigshafen, Pirmasens und Worms verzeichnen Inzidenzen über 200. Ludwigshafen liegt mit 254,3 an der Spitze. Am niedrigsten ist die Inzidenz weiterhin im Landkreis Kusel (65,5) gefolgt vom Eifelkreis Bitburg-Prüm (69,7). Nur sechs von insgesamt 36 Kreisen und kreisfreien Städten haben aktuell eine Inzidenz unter 100. (Quelle: SWR) 

Wirtschaft in Baden-Württemberg sauer auf Politik wegen Testpflicht
Die Wirtschaft hat die verschärfte Testpflicht in Unternehmen kritisiert und gefordert, die Beschäftigten stärker in die Pflicht zu nehmen. "Noch kann niemand abschätzen, wie viel die verpflichtenden Testangebote in den Betrieben wirklich bringen, doch schon wird noch mal draufgesattelt: Das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik dieser Bundesregierung nähert sich dem Nullpunkt", sagte Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der Unternehmer Baden-Württemberg. Es wäre aus Sicht der Wirtschaft besser gewesen, die Beschäftigten zu verpflichten, sich testen zu lassen oder sich selbst zu testen. Das Bundeskabinett hatte beschlossen, dass Unternehmen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen müssen. Falls möglich, muss Homeoffice ermöglicht werden. (Quelle: SWR) 

"Notbremse" stoppt wohl Tübinger Modellstadt
Die bundeseinheitliche "Corona-Notbremse" bedeutet voraussichtlich das Aus für die Modellstadt Tübingen. Das hat die Tübinger Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz (CDU) mitgeteilt. Denn künftig sollen die Inzidenzzahlen des Landkreises als Referenzgröße für Modellversuche gelten - bislang ist der Inzidenzwert der Stadt entscheidend. Das Modellprojekt muss demnach gestoppt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen drei Tage hintereinander über 100 liegt. Das ist bereits der Fall. In der Modellstadt konnte man bisher normal einkaufen, wenn man negativ getestet wurde oder geimpft war. (Quelle: SWR) 

Landesweite Inzidenz steigt auf über 182
Die Pandemie-Lage in Baden-Württemberg verschärft sich weiter. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg heute (Stand: 16 Uhr) laut aktuellen Daten des Landesgesundheitsamts auf 182,9 (gestern: 172,5 - vergangenen Mittwoch: 165,3). 41 der 44 Stadt- und Landkreise überschreiten derzeit die 100er-Marke, zwei mehr als noch gestern. Für sie gelten die jüngst beschlossenen Regelungen rund um die Notbremse. 16 dieser Regionen haben gar die 200er-Marke gerissen, gestern waren es noch vier weniger. Weitere 4.813 Fälle und damit rund 1.000 mehr als vergangenen Mittwoch wurden den Behörden heute gemeldet, hinzu kommen 33 weitere Todesfälle für Baden-Württemberg in Zusammenhang mit Covid-19 (gesamt: 9.146). 89 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind derzeit belegt, in intensivmedizinischer Behandlung befinden sich laut DIVI-Intensivregister 577 Covid-19-Fälle, von denen mehr als die Hälfte invasiv beatmet werden. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 20.04.2021 +++

Weltweit

19:51 Uhr: Niederlande wollen trotz hoher Infektionsrate lockern
Die Niederlande wollen die Kontaktbeschränkungen kommende Woche trotz anhaltend hoher Infektionsraten lockern. Am 28. April sollen die seit drei Monaten gültigen nächtlichen Ausgangssperren aufgehoben werden, kündigte Ministerpräsident Mark Rutte an. Restaurants und Bars werde erlaubt, Gäste in den Außenbereichen zu bewirten.Rutte räumte ein, dass die Lockerung angesichts der steigenden Zahlen riskant sei. Die Prognosen seien jedoch vorsichtig optimistisch. In den vergangenen sieben Tagen waren knapp 54.000 Neuinfektionen registriert worden, rund 5,3 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Mit rund 280 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sind die Niederlande nach wie vor ein Hochinzidenzland. (Quelle: Tagesschau) 

17:26 Uhr: MV: Wer AstraZeneca nicht verimpft, bekommt weniger BioNTech
Zur Erhöhung des Impftempos in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt die Regierung den Druck auf die Landkreise und kreisfreien Städte. Wer bis kommenden Freitag seinen Überhang an AstraZeneca-Impfstoff nicht gespritzt habe, bekomme danach entsprechend weniger vom Präparat BioNTech geliefert, kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an.Nach Angaben von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) liegen in den Impfzentren noch rund 3000 AstraZeneca-Impfdosen aus bisherigen Lieferungen. Vor zwei Wochen waren es noch rund 53.000 gewesen. Mit mehreren Sonder-Aktionen gelang es, den Berg weitgehend abzutragen. In den Arztpraxen des Landes liegen noch einmal rund 30.000 Impfdosen. Die Kassenärztliche Vereinigung meldete am Dienstag Probleme der Ärzte, die Dosen rasch zu geben. Als einen Grund wurde das sinkende Vertrauen in den Impfstoff von AstraZeneca bei vielen Patienten genannt. (Quelle: Tagesschau) 

14:53 Uhr: Bis Juli Impfstoff für 70 Prozent der EU-Erwachsenen
Die EU dürfte nach Einschätzung von Binnenmarktkommissar Thierry Breton bis zum Sommer genug Impfstoff für den Großteil der Bevölkerung haben: "Wir werden bis Mitte Juli genug Dosen haben, um 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Europäischen Union zu impfen", sagte er der französischen Zeitung "Le Figaro". "Im Laufe des Monats Juli werden wir sehr wahrscheinlich Großbritannien einholen."Breton ließ offen, ob er Dosen für eine Erst- oder auch Zweitimpfung meint. In der EU haben derzeit im Schnitt gut 20 Prozent der Erwachsenen eine erste Impfdosis erhalten. In den USA haben bereits die Hälfte der Erwachsenen mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. Mit gut 50 eigenen Produktionsstätten für Vakzine sei Europa inzwischen "der größte Produzent weltweit nach den Vereinigten Staaten", betonte der französische Kommissar. Skeptisch äußerte sich Breton zu einer schnellen Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Dafür fehlten noch "wichtige Daten", betonte er. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft derzeit die Zulassung. (Quelle: Tagesschau) 

14:19 Uhr: Sachsen hebt Impfpriorisierung für AstraZeneca in Praxen auf
In Sachsen können sich ab sofort alle Bürger in Arztpraxen mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Damit ist die Impfpriorisierung für diesen Impfstoff komplett aufgehoben. Es gibt allerdings Bedingungen: Die Impfung darf in den am Impfprogramm beteiligten Praxen nur nach einer ausführlichen Beratung erfolgen. Sowohl der Arzt als auch der impfwillige Bürger müssen zustimmen. Bisher wurde der Impfstoff nur Menschen im Alter ab 60 Jahren verabreicht. "Wir kommen in Sachsen mit dem Impfen gut voran", sagte Köpping. Derzeit würden täglich bis zu 39.000 Dosen gespritzt. Bei Erstimpfungen liege die Impfquote nunmehr bei 19,9 Prozent. (Quelle: Tagesschau) 

10:07 Uhr: Lauterbach: Ausgangssperre senkt R-Wert um bis zu 20 Prozent
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält Ausgangsbeschränkungen für sinnvoll, um die Corona-Pandemie abzubremsen. Die Mehrheit der Experten sage, dass Ausgangsbeschränkungen den R-Wert - also den Wert, der angibt, wie viele weitere Personen ein Infizierter ansteckt - um zehn bis 20 Prozent senkten, sagte Lauterbach im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. In der geplanten bundesweiten Notbremse ist eine Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vorgesehen. Nur Spazierengehen oder Individualsport soll bis Mitternacht möglich sein. Bundestag und Bundesrat sollen in dieser Woche darüber abstimmen. (Quelle: Tagesschau) 

08:54 Uhr: Kurz kündigt Öffnungsschritte an
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat für Mitte Mai umfassende landesweite Öffnungsschritte angekündigt. Den genauen Plan wolle die Regierung Ende der Woche präsentieren, sagt Kurz im ORF. "Alle Bereiche brauchen endlich wieder einen Schritt Richtung Normalität." Die Öffnungen würden mit strengen Auflagen verbunden. Für den Handel seien zwar keine Zutrittstests geplant, für die Gastronomie und den Tourismus aber schon. Im Juni und Juli sollen die Sicherheitskonzepte dann gelockert werden. Derzeit gibt es in Österreich regional unterschiedliche Maßnahmen. In Wien und Niederösterreich gilt bis Anfang Mai ein harter Lockdown, in allen anderen Bundesländern sind die Schulen und der Handel geöffnet. (Quelle: Tagesschau) 

05:30 Uhr: RKI meldet 9609 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 162,4
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 9609 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 162,4 von 165,3 am Vortag. 297 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 80.303. Insgesamt wurden bislang mehr als 3,16 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Tagesschau) 

05:16 Uhr: Bericht: Hausärzte erhalten nächste Woche 500.000 Impfdosen mehr
Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland sollen einem Bericht zufolge in der kommenden Woche 500.000 Corona-Impfdosen mehr erhalten als bisher geplant - allerdings nur noch den Impfstoff von BioNTech und Pfizer. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung berichtete, wird der Bund den Praxen "für die Woche vom 26. April bis 2. Mai ausschließlich den Impfstoff von BioNTech-Pfizer bereitstellen, mit zwei Millionen Dosen aber deutlich mehr, als bisher avisiert waren".
(Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Quarantäne für Benediktiner in Münsterschwarzach aufgehoben
Die Benediktiner im unterfränkischen Münsterschwarzach sind nach sechs Corona-Fällen in der Mönchsgemeinschaft nicht mehr in Quarantäne. Das Klostergelände kann wieder normal betreten werden, ab Donnerstag können Besucher zu den Gottesdiensten kommen, wie die Abtei am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. Die noch aktiven Infizierten seien weiter im derzeit geschlossenen Gästehaus der Abtei isoliert. Zu der Abtei gehört auch der bekannte Bestseller-Autor Pater Anselm Grün.Der Arzt der Gemeinschaft, Bruder Ansgar Stüfe, bezeichnete die im Kloster angewandte Strategie mit Antigen-Schnelltests als sinnvoll für Ausbrüche in Wohn- und Lebensgemeinschaften. "Es muss aber sofort mit der Reihentestung begonnen werden." Am Karsamstag hatte Stüfe in der unterfränkischen Abtei zwei Corona-Fälle unter den etwa 80 Mönchen festgestellt. Infolge täglicher Reihentests seien dann vier weitere positive Fälle entdeckt worden.Der Arzt verwies darauf, dass Schnelltests nicht nur billiger als PCR-Tests seien, sondern auch sofort und nicht erst nach einer Laboranalyse Ergebnisse lieferten. "Der Zeitfaktor ist sehr wichtig, um ganz am Anfang die positiven Fälle zu erkennen. Zwei Tage spielen dabei eine große Rolle, besonders bei der neuen Variante des Virus." Hinsichtlich des Münsterschwarzacher Falls sei erst zehn Tage nach der Erstinfektion ein PCR-Test durchgeführt worden. Dabei sei keine weitere Neuinfektion festgestellt worden.Zugleich warnte Stüfe vor zu großen Erwartungen. "Schnelltests bei Gesunden willkürlich vorzunehmen, hat nur begrenzten Wert." Das Problem liege in der unsachgemäßen Durchführung und geringer Effizienz bei einer Anwendung einmal in der Woche. Zudem dürfe es bei einem negativen Ergebnis kein falsches Sicherheitsgefühl geben. Mit Blick auf eine diskutierte Testpflicht in Unternehmen sagte er: "Insgesamt werden sicher ein paar mehr Fälle gefunden." Insofern habe eine solche Maßnahme "einen gewissen, aber begrenzten Effekt".Am vergangenen Wochenende kam es zwischen Stüfe und dem zuständigen Gesundheitsamt Kitzingen zu Diskussionen über das Krisenmanagement und die Impfstrategie.
Den Vorwurf der Behörde, einen Corona-Fall zu spät gemeldet zu haben, wies das Kloster zurück. Der Mediziner hatte zudem kritisiert, dass im Gegensatz zu anderen Klöstern in Bayern die Benediktiner trotz vieler älterer Mönche nicht als Gemeinschaftsunterkunft eingestuft und so komplett geimpft worden seien. Das Landratsamt hatte erklärt, die Impfverordnung sehe dies nicht vor. Es gebe keinerlei Spielraum bei der Auslegung. Stüfe hatte am Samstag erklärt, dass die Abtei mit ihrem Gymnasium (700 Schüler) und 320 weltlichen Angestellten "ein potenzieller Hotspot" sei. "Es dürfte nicht viele andere Zentren im Landkreis geben, in denen eine Lebensgemeinschaft so viele Menschen mit Corona anstecken könnte wie bei uns." Diese besondere Gefährdungslage sei behördlicherseits ignoriert worden. (Quelle: BR) 

Inzidenzwerte in Unterfranken weiterhin über 100
Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind die Inzidenzwerte in sechs von zwölf unterfränkischen Regionen wieder gesunken. Trotzdem sind die Zahlen weiterhin hoch: Alle kreisfreien Städte und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 100. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate weiterhin im Landkreis Haßberge mit einem Wert von 333,0. Bundesweit haben nur sieben andere Landkreise einen höheren Wert. Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Würzburg auf. Hier liegt der Wert bei 104,1.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 333,0 ↓
Landkreis Rhön-Grabfeld: 221,0 →
Stadt Würzburg: 191,5 ↓
Stadt Aschaffenburg: 176,1 ↑
Stadt Schweinfurt: 153,5 ↓
Landkreis Main-Spessart: 135,5 ↓
Landkreis Bad Kissingen: 153,0 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 130,3 ↓
Landkreis Schweinfurt: 150,7 ↑
Landkreis Miltenberg: 131,3 ↑
Landkreis Kitzingen: 109,7 ↓
Landkreis Würzburg: 104,1 ↑

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 287 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 9 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 479 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine Person intensivpflichtig. Es gab keine neuen Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.091 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 131,3 (Quelle: RKI, Stand 20. April, 3:10 Uhr). Der Landkreis Miltenberg hat am Montag laut RKI den Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Damit tritt ab Mittwoch 0 Uhr die nächtliche Ausgangssperre nach § 26 der 12. BayIfSMV in Kraft. Es ist bis auf Widerruf der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung von 22 Uhr bis 5 Uhr untersagt. Dies betrifft auch religiöse Feierlichkeiten wie Ramadan oder das christliche Abendgebet.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 317 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 317 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, das teilt das Landratsamt in Karlstadt mit. 18 Patienten werden im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 135,5 (Quelle: RKI). Es befinden sich 784 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Im Landkreis Main-Spessart wurden bislang 29.562 Impfungen vorgenommen, davon 21.877 Erstimpfungen und 7.685 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 4.146 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 193 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

Meldungen aus Hessen

Rückenschmerzen werden zur Homeoffice-Krankheit
Seit zwei Wochen sind die Fitnessstudios im Lahn-Dill-Kreis geschlossen. Der Kreis wollte damit auf Nummer sicher gehen und nahm eine hessenweite Lockerung zurück. Seitdem würden ihr viele Kunden berichten, dass es ihnen ohne Training immer schlechter gehe, erzählt Frauke Sowa, die ein Fitness- und Gesundheitsstudio in Sinn besitzt. Mittlerweile seien es nicht mehr nur die älteren Menschen, die von Rückenschmerzen berichten würden. Das beobachtet auch der hessische Landesverband für Physiotherapie. 20 bis 30 Prozent mehr Menschen wollten wegen Schulter-, Nacken- oder Haltungsbeschwerden seit dem vergangenen Herbst zu ihm, sagt der stellvertretende Vorsitzende Christian Lellek. In der Corona-Pandemie würden diese Leiden zur typischen "Homeoffice-Erkrankung". (Quelle: Hessenschau) 

Frankfurter Tourismus bricht auch im Februar ein
Erwartungsgemäß haben die Corona-Pandemie und der Lockdown die Übernachtungszahlen in Frankfurt auch im Februar sinken lassen. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, gingen die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 80,9 Prozent auf rund 154.000 zurück. Die Zahl der Gäste sank um 84,3 Prozent auf etwa 70.900. Aktuell sind aufgrund der Pandemie nur Übernachtungen aus geschäftlichen Gründen erlaubt. (Quelle: Hessenschau) 

Kreis Gießen: Terminüberbuchung wirkt
In vielen hessischen Impfzentren werden inzwischen mehr Termine vergeben, als eigentlich zur Verfügung stehen. Grund sind die vielen Absagen von Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca. Der Kreis Gießen teilte am Dienstag mit, man habe die Termine seit Samstag um rund 25 Prozent überbucht. Das habe die ausgefallenen Termine nahezu vollständig kompensiert. "Wir können ziemlich genau den Impfstoff verimpfen, der uns zur Verfügung steht. Dadurch können wir unser Impftempo deutlich steigern", sagte der Leiter des Impfzentrums in Gießen, Udo Liebich. Gleichzeitig bedeute dies, dass künftig weniger Nachrückertermine vergeben werden. (Quelle: Hessenschau) 

Studie: Schließung von Geschäften hat nahezu keinen Effekt
Die Schließung von Geschäften und Freizeiteinrichtungen hat offenbar keinen nachweislichen Effekt auf die Infektionszahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Kassel, die am Dienstag vorab veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler verglichen dazu die Infektionszahlen aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte während des ersten Lockdowns, also von Mitte März bis Ende April 2020, unter Berücksichtigung der dort zu verschiedenen Zeitpunkten eingeführten Maßnahmen. Dabei habe sich gezeigt, dass die Maßnahmen unterschiedlich wirksam waren. Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften reduzierten die Ansteckungen laut der Studie jeweils um rund 14 Prozentpunkte. Durch die Schließung von Schulen und Kitas konnten Ansteckungen um weitere 5,5 Prozentpunkte reduziert werden. Restaurantschließungen zeigten eine Wirkung von zwei Prozentpunkten. Die Schließung von Parks, Zoos, Museen und Wellnesseinrichtungen habe hingegen einen "kaum feststellbaren Effekt", ebenso wie geschlossene Geschäfte. Im vergangenen Jahr seien die Rahmenbedingungen wie Ansteckungsrate, verfügbare Tests und Impfungen zwar noch anders gewesen. "Dennoch lohnt es sich, über die Wirkung von Schul-, Geschäfts- und Restaurantschließungen beziehungsweise über deren Öffnung nicht nur zu spekulieren, sondern belastbare Erfahrungen aus der ersten Welle heranzuziehen", appellierte Studienleiter Reinhold Kosfeld an die Politik.
(Quelle: Hessenschau) 

571 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 571 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 38 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.648. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 244.779 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank von 162,0 am Vortag auf 156,1. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (267,9) sowie die Kreise Limburg-Weilburg (260,6) und Fulda (258,1) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Stadt Darmstadt (103,8) sowie die Kreise Schwalm-Eder (105,7) und Werra-Meißner (106,3). Damit liegt kein Kreis unter der Marke von 100. Anmerkung: Aus Gießen und Marburg-Biedenkopf wurden am Montag keine Fälle an das RKI übermittelt. Die Zahlen sind deshalb nur bedingt aussagekräftig. (Quelle: Hessenschau)

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 895 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht +++
Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet 895 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Dienstag vor einer Woche waren es 658 Fälle. Aktuell sind den Angaben nach 14.124 Menschen im Land infiziert, gestern waren es noch 13.882. Laut LUA starben 12 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der Corona-Toten im Land stieg damit auf insgesamt 3.481. Die landesweite Inzidenz sinkt leicht auf 139,2 (Montag: 141,6). (Quelle: SWR) 

39 Stadt- und Landkreise derzeit von Notbremsen-Regelungen betroffen
Die Zahl der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 pro 100.000 Einwohnern bewegt sich weiter auf einem hohen Niveau. Wie das Landesgesundheitsamt am Nachmittag mitteilte, befinden sich derzeit 39 der 44 Regionen über der 100er-Marke, 12 davon haben gar die 200er-Marke gerissen (Stand 16 Uhr). Landesweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf nun 172,5 (Vortag: 170,5, Dienstag der Vorwoche 160,9). Weitere 3.841 Fälle (gesamt: 412.691) wurden den Behörden heute gemeldet, hinzu kommen 28 weitere Todesfälle für Baden-Württemberg in Zusammenhang mit Covid-19 (gesamt: 9.113). Der Anteil der Kinder und Jugendlichen (bis 19 Jahren) an den Infizierten betrug in den vergangenen sieben Tagen 20 Prozent. 88,5 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind derzeit belegt, in intensivmedizinischer Behandlung befinden sich laut DIVI-Intensivregister 566 Covid-19-Fälle, von denen mehr als die Hälfte invasiv beatmet werden. (Quelle: SWR) 

Erlaubnis vom Land: Tübingen darf Modellprojekt fortführen
Das Land Baden-Württemberg hat der Stadt Tübingen erlaubt, den Modellversuch "Öffnen mit Sicherheit" ohne Befristung fortzuführen. Die Bedingung: Der Modellversuch soll unterbrochen werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Tübingen an drei Tagen in Folge über 100 liegt. Zuletzt lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 86,3. Nach der Genehmigung des Landes komme es jetzt darauf an, ob die geplante Bundesnotbremse erlaube, den Versuch fortzuführen, so Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 19.04.21 ++++

Weltweit

17:46 Uhr: WHO: Rekordzahl an gemeldeten Infektionen binnen einer Woche
Innerhalb einer Woche sind weltweit so viele neue Coronainfektionen gemeldet worden wie nie zuvor. Es waren 5,2 Millionen neue Fälle, der achte wöchentliche Anstieg in Folge, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in Genf. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg auf Wochenbasis zum fünften Mal in Folge. "Es hat neun Monate gedauert, bis wir eine Million Tote erreicht haben, vier Monate, bis es zwei Millionen waren und drei Monate, bis es drei Millionen waren", sagte Tedros. Die Experten seien besonders besorgt über den Anstieg von Corona-Infektionen und Krankenhauseinweisungen unter 25- bis 59-Jährigen. Das sei womöglich auf die ansteckenderen Varianten zurückzuführen und die Tatsache, dass in diesen Altersgruppen mehr soziale Kontakte stattfänden, so Tedros. (Quelle: Tagesschau) 

17:35 Uhr: Woidke: Neuer Impfgipfel nächste Woche
Bund und Länder wollen in der nächsten Woche erneut über den Stand der Corona-Impfungen in Deutschland beraten. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke teilte Nachrichtenagentur dpa mit, er freue sich über die "Einladung zum Impfgipfel am kommenden Montag aus dem Kanzleramt". "Ganz klar: Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie", betonte Woidke. Er hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller - als Chef der Ministerpräsidentenkonferenz - um einen erneuten Impfgipfel gebeten.Im Februar und März hatten sich Merkel und die Ministerpräsidenten bereits zum Thema Impfen zusammengeschaltet. Dabei ging es auch um die stärkere Einbeziehung von Arztpraxen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bis Sonntag 16,4 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten, mehr als 5,5 Millionen sind vollständig geimpft. (Quelle: Tagesschau) 

17:05 Uhr: Dortmund: Ausbruch trotz Schnelltest
Ein Besucher mit falsch-negativem Schnelltest-Ergebnis hat im Klinikum Dortmund einen Corona-Ausbruch ausgelöst. Mittlerweile seien 26 Infektionen - 18 Patienten und acht Mitarbeiter - auf den Vireneintrag zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag. Die Infizierten seien jedoch alle bisher entweder symptomlos oder durchlebten milde Verläufe. Die "Ruhr Nachrichten" hatten zuvor berichtet.Der Besucher hatte den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche für einen Patientenbesuch ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgelegt, sich aber anschließend als ansteckend mit dem Coronavirus erwiesen. 300 Patienten und Mitarbeiter waren in der Folge getestet worden. Die Klinik warnt in diesem Zusammenhang davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen: «So ein negatives Schnelltestergebnis ist kein Freifahrtschein. Es gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsregeln, um genau so etwas zu vermeiden», sagte der Sprecher. (Quelle: Tagesschau) 

14:13 Uhr: Spahn: Testergebnisse sollen per App vorzeigbar sein
Die Menschen in Deutschland sollen nach einem Abebben der dritten Corona-Welle auch mit Hilfe von Testergebnissen auf dem Smartphone einkaufen oder zu Veranstaltungen gehen können. "Wir wollen es im Laufe des Aprils schaffen, dass die Testergebnisse dann auch auf der Corona-Warnapp gespeichert werden können und zur Verfügung stehen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Man brauche die Testergebnisse möglicherweise, "wenn wir testgestützt öffnen, für den Einzelhandel, für die Außengastronomie, für Theater oder auch Fußballspiele". (Quelle: Tagesschau) 

14:08 Uhr: Wieler: Coronavirus "lässt sich nicht ausrotten"
Die Menschheit muss sich nach Ansicht von RKI-Präsident Lothar Wieler auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. "Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten", sagte er. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem. (Quelle: Tagesschau) 

13:06 Uhr: Haseloff in Quarantäne
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff befindet sich in einer vorsorglichen häuslichen Quarantäne. Grund sei, dass in seinem erweiterten Umfeld "vermutlich zwei Corona-Fälle festgestellt wurden", sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe dem Evangelischen Pressedienst auf Anfrage und bestätigte damit entsprechende Berichte. Haseloff selbst ist demnach bislang negativ auf das Coronavirus getestet worden. Der 67-Jährige werde nun am Mittwoch einen weiteren PCR-Test machen, um eine Infektion auszuschließen, erklärte Schuppe. (Quelle: Tagesschau) 

11:14 Uhr: 19,8 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft
19,8 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden bislang insgesamt 21.945.707 Impfdosen verabreicht. 16,4 Millionen Menschen sind demnach einmal geimpft, 5,5 Millionen haben bereits den vollen Impfschutz.In Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein, im Saarland und in Bremen haben mehr als 20 Prozent der Bürger mindestens eine Impfung erhalten. Bremen hat mit 22,9 Prozent die höchste Quote. (Quelle: Tagesschau) 

11:04 Uhr: Knapp ein Viertel der Betriebe bundesweit geschlossen
23 Prozent der Betriebe in Deutschland haben zurzeit wegen der Pandemie ihre Geschäftstätigkeit teilweise oder ganz eingestellt. Dies seien fünf Prozentpunkte weniger als im Januar, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach einer repräsentativen Befragung mit. Im Gastgewerbe seien 87 Prozent der Unternehmen betroffen, im Groß- und Einzelhandel 27 Prozent. Der Umfrage zufolge sähen sich zurzeit insgesamt zwölf Prozent aller Betriebe bundesweit akut in ihrer Existenz bedroht.
(Quelle: Tagesschau) 

09:04 Uhr: STIKO: Impfangebote für alle bis Ende des Sommers möglich
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, glaubt weiter an Impfangebote für alle Bürger bis zum Ende des Sommers. Zusammen mit Impfzentren und Hausärzten lasse sich das schaffen, sagte er auf Bayern 2. Es hänge aber entscheidend davon ab, wie zuverlässig die Impfstoff-Lieferungen kommen. Mertens sprach sich erneut dagegen aus, die Impfpriorisierung zu früh aufzuheben. Er glaube nicht, dass dadurch mehr Tempo in die Impfkampagne käme. (Quelle: Tagesschau) 

08:23 Uhr: Städte wirtschaftlich am härtesten getroffen
Deutschlands Städte sind wirtschaftlich am stärksten von der Corona-Krise betroffen. Nach einer Studie des Münchner Ifo-Instituts sei die Arbeitslosigkeit dort deutlicher gestiegen und die Geschäftslage der Unternehmen habe sich mehr verschlechtert als in den übrigen Regionen. Ein Grund sei der größere soziale Konsum in Städten, wie das Ifo-Institut mitteilte. Zudem profitierten Städte weniger von der Erholung des verarbeitenden Sektors in der zweiten Jahreshälfte 2020, weil dort weniger Industrie angesiedelt sei. (Quelle: Tagesschau) 

07:23 Uhr: Ethikratsvorsitzende Woopen für härteren Lockdown
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen, fordert von der Politik mit Blick auf die Corona-Bekämpfung klarere Regeln und einen härteren Lockdown. "Es gibt eine schon lange bestehende große Sehnsucht in der Öffentlichkeit nach einer verlässlichen und orientierenden Politik", sagte sie bei "Bild live". Das bisherige "Wirrwarr" sei zwar zum Teil angesichts der komplexen Lage verständlich, aber "die Regeln müssten klar sein".Ein harter Lockdown müsste nach den Vorstellungen Woopens auch Arbeitsplätze und Schulen stärker betreffen. Die Lockdown-Zeit könne man dann nutzen, "um endlich eine vernünftige Teststrategie und eine digitale Kontaktnachverfolgung aufzubauen". Dies könne zu einer "Situation, die man stabil halten kann", führen. Und dann könnten auch wieder so gut wie alle die Grundrechte in großem Umfang in Anspruch nehmen. (Quelle: Tagesschau) 

06:36 Uhr: Mehr Kunden kündigen Ticket-Abos im ÖPNV
Seit den erneuten Lockdown-Maßnahmen vom November beschleunigt sich die Abwanderung von Stammkunden bei Bussen und Bahnen. Rund 15 Prozent der früheren Abo-Kunden hätten ihr Ticket inzwischen gekündigt, teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, der Nachrichtenagentur dpa mit. Zu Beginn der Pandemie lag die Abwanderungsquote laut VDV bei lediglich rund fünf Prozent. Bei den Zahlen handele es sich um einen bundesweiten Durchschnitt über alle Regionen und Verkehrsträger hinweg.Die Verkehrsunternehmen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr Einbußen in Höhe von zusammen rund 3,5 Milliarden Euro verzeichnet. Mit einem ebenso hohen Schaden rechnet der VDV auch für das laufende Jahr. Die Unternehmen halten den Bus- und Bahnverkehr trotz eingebrochener Fahrgastzahlen weitgehend aufrecht. Bislang haben Bund und Länder fünf Milliarden Euro Unterstützung zugesagt. Verband und Unternehmen verhandeln derzeit über eine weitere Finanzspritze. (Quelle: Tagesschau) 

05:20 Uhr: RKI meldet 11.437 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 165,3
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 11.437 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 165,3 von 162,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 92 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 80.006. Insgesamt wurden bislang mehr als 3,15 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Am Montag fallen die Zahlen der Neuinfektionen und Todesfälle in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in allen unterfränkischen Regionen über 100
In Unterfranken liegt der Inzidenzwert in keinem Landkreis und in keiner kreisfreien Stadt mehr unter dem Grenzwert von 100. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in acht unterfränkischen Regionen angestiegen. Im Landkreis Haßberge war der Anstieg in den vergangenen Tagen enorm: Während der Inzidenzwert am Samstag noch bei 261,9 lag, hat er mittlerweile 343,7 erreicht. Damit ist die Inzidenz im Landkreis Haßberge die höchste in Unterfranken. Bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz nur in sechs Landkreisen höher als in den Haßbergen. Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Würzburg mit einem Wert von 101,7 auf.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 343,7 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 221,0 →
Stadt Würzburg: 194,6 ↑
Stadt Aschaffenburg: 169,0 ↑
Stadt Schweinfurt: 155,4 ↓
Landkreis Main-Spessart: 144,3 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 145,3 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 142,4 ↑
Landkreis Schweinfurt: 141,2 ↓
Landkreis Miltenberg: 126,6 ↑
Landkreis Kitzingen: 121,8 ↑
Landkreis Würzburg: 101,7 ↓

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 280 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Freitag kamen 72 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 439 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine Person intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.082 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 126,6 (Quelle: RKI, Stand 19. April, 3:09 Uhr).

Landkreis Main-Spessart 

Aktuell 345 Personen Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 345 Personen mit dem Coronavirus infiziert, so das Landratsamt in Karlstadt. 19 Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Main-Spessart beträgt aktuell 144,3 (Quelle: RKI). Es befinden sich 774 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In der St. Nikolaus-Schule in Marktheidenfeld wurden zwei Personen positiv getestet. In der Mittelschule in Karlstadt wurden zwei Personen positiv getestet. Im Kindergarten in Wernfeld wurde eine Person positiv getestet. In der städtischen Kita Lohr-Seeweg wurde eine Person positiv getestet. Im Landkreis Main-Spessart wurden bislang 29.046 Impfungen vorgenommen, davon 21.362 Erstimpfungen und 7.684 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 4.141 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 193 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Stadt und Landkreis Aschaffenburg

49 Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt Aschaffenburg seit dem 15. April 49 Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg. Aktuell sind 648 Personen Infiziert. Im Krankenhaus werden 39 Personen behandelt, zehn davon auf der Intensivstation. 373 Menschen befinden sich darüber hinaus in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie sind im Raum Aschaffenburg 296 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Ermittlungen nach "Querdenker"- Demo in Wiesbaden
Nach elf vorläufigen Festnahmen im Umfeld einer "Querdenker"-Demonstration in Wiesbaden am Samstag ermittelt die Polizei wegen mehrerer Vorwürfe. Den Beschuldigten würden unter anderem Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzungen, Urkundenfälschungen, Bedrohung und Beleidigung sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz durch das Mitführen von Böllern vorgeworfen, teilte die Polizei in Wiesbaden am Montag mit. Die Beschuldigten seien noch am Samstag wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Unter ihnen seien auch drei Männer gewesen, die einer rechtsgerichteten Organisation zugerechnet würden. Bei ihnen seien Flyer sichergestellt worden. Insgesamt waren knapp 850 Personen kontrolliert und zehn Straf- sowie 106 Ordnungswidrigkeitsanzeigen mit Corona-Bezug gefertigt worden.
(Quelle: Hessenschau) 

Bischof spielt "Minecraft" bei Jugendaktion "Corona nervt"
Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat mit rund 50 Kindern und Jugendlichen aus dem Bistum das Online-Spiel "Minecraft" gespielt. Dabei erkundigte er sich auch nach deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie. "Die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Begegnung und Lebensfreude ist deutlich spürbar", zitierte ihn das Bistum am Montag. Das Spiel am Sonntag war Teil des Jugendprojekts "Corona nervt - wie geht es Dir?". Die Teilnehmer errichteten dabei virtuell beispielsweise ein Krankenhaus und eine Kirche als Ort des Gedenkens an die Covid-19-Toten. Andere Kinder bauten die Schule nach, die sie normalerweise besuchen. (Quelle: Hessenschau) 

Klose zu Kliniken: "Geraten an unsere Grenzen"
Angesichts der dritten Corona-Welle hat der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vor einer Überlastung der Krankenhäuser gewarnt. "Wie in anderen Bundesländern auch sind die Grenzen der Belastbarkeit des Systems erreicht", erklärte Klose am Montag auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden. So könne zum Beispiel das Krankenhaus in Bad Soden (Main-Taunus) aktuell keine weiteren Intensivpatientinnen und -patienten aufnehmen, auch in Frankfurt-Höchst habe es zwischenzeitlich einen Aufnahmestopp gegeben, wie Klose berichtete. Einer Prognose zufolge werde die Zahl der Covid-19-Patienten auf hessischen Intensivstationen bis zum Ende der Woche auf knapp 580 steigen – das seien etwa zehn Prozent mehr als zum Höhepunkt der zweiten Welle Anfang des Jahres, so Klose. Aktuell seien noch 75 Intensivbetten für Covid-19-Patienten frei, 490 Menschen mit einer Corona-Infektion werden auf der Intensivstation behandelt. (Quelle: Hessenschau) 

Landesweite Inzidenz steigt leicht auf 162,0
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen um 611 binnen 24 Stunden gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben sieben Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.610. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 244.208 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz stieg leicht auf 162,0. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Kreise Limburg-Weilburg (276,9), Fulda (269,8) und die Stadt Offenbach (267,1) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Kreise Schwalm-Eder (103,0) und Waldeck-Frankenberg (104,9) sowie die Stadt Darmstadt (107,0). Damit liegt kein Kreis unter der Marke von 100. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 632 Neuinfektionen, Inzidenz bei 141,6 +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet für Rheinland-Pfalz am Montag 641 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vor einer Woche waren es 632. Damit sind 13.882 Menschen im Land aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 16 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Die landesweite Inzidenz steigt auf 141,6. Am Montag der Vorwoche lag die Inzidenz bei 117,7. Die höchste Inzidenz verzeichnet aktuell die Stadt Ludwigshafen mit 254,3 - die niedrigste der Landkreis Kusel mit 62,7.
(Quelle: SWR) 

+++ Wormser Polizist kontert "Querdenker" +++
Ein bibelfester Polizist in Worms hat "Querdenkern" bei deren Demo am Sonntag Paroli geboten - und dafür tausendfach Zustimmung im Internet geerntet. Ein am Sonntag aufgenommenes und bei Twitter veröffentlichtes Video zeigt den Leiter der Polizeiinspektion Worms, Thomas Lebkücher, im Gespräch mit einigen Gegnern der Corona-Politik. Sie hatten sich trotz Verbot versammelt, um - wie sie sagten - einen "Luther-Gottesdienst" abzuhalten. Auf die Frage eines Mannes, was Jesus heute zum Tragen einer Maske oder zu einer Corona-Impfung sagen würde, entgegnete Lebkücher: "Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet." Die Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz teilte das Video auf Twitter mit dem Zusatz: "Thomas Lebkücher bringt in weniger als 2 Minuten auf den Punkt, wie die Gesellschaft zur Pandemiebewältigung funktionieren muss. Zuspruch und Chapeau!" (Quelle: SWR) 

Keine Verkürzung der Ausgangssperre: es bleibt bei 21 bis 5 Uhr
Die Zeiten sind jetzt nicht danach, Vorhaben zu lockern", sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet in Stuttgart. "Die Situation ist prekär, auch auf den Intensivstationen." Die Landesregierung hatte am Wochenende im Vorgriff auf die sogenannte "Bundes-Notbremse" verfügt, dass die Menschen in Kreisen mit einer Inzidenz von über 100 von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens nicht das Haus verlassen dürfen. Nun wollen die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung aber noch ändern. Demnach soll es deutschlandweit Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 5 Uhr geben. Baden-Württemberg will die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen aber weiterhin um 21 Uhr beginnen. (Quelle: SWR) 

Prozess wegen Angriff bei Corona-Demo
In Stuttgart stehen seit Montag zwei Männer vor Gericht, die vor einem Jahr bei einer Corona-Demo drei andere attackiert haben sollen. Einer der beiden soll einen Demonstranten heftig gegen den Kopf geschlagen und ihn lebensgefährlich verletzt haben. Der mutmaßlicher Angreifer ist wegen versuchten Totschlags angeklagt. Der zweite Mann muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die beiden Angeklagten werden der linken Szene zugerechnet. Der lebensgefährlich Verletzte gehörte der rechtspopulistischen gewerkschaftsähnlichen Organisation "Zentrum Automobil" an und war mit seinen Mitstreitern auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 18.04.21 +++

Weltweit

16:07 Uhr: Kassenärzte rechnen im Mai mit Aufhebung der Impfpriorisierung
Die deutschen Kassenärzte erwarten, dass im Mai die bisherigen Impfpriorisierungen aufgehoben werden können. Wenn die Lieferungen wie zugesagt zunähmen, erhielten die Praxen im Mai deutlich mehr als jene 2,25 Millionen Dosen, die jede Woche an die Impfzentren gingen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Im Mai sind neben den Hausärzten sukzessive auch die Fachärzte mit an Bord, und wir werden immer mehr gesunde Menschen und andere Personen außerhalb der derzeit berechtigten Gruppen impfen". Er rechne damit, dass im Mai auch die Priorisierungsvorschriften sukzessive fielen und von dann an jeder Erwachsene eine Impfung erhalten könne.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte vergangenen Freitag angekündigt, dass Ende April fast 2,1 Millionen Impfstoffdosen an die Arztpraxen geliefert werden sollen. Das sind fast 570.000 mehr als zunächst geplant. (Quelle: Tagesschau) 

15:27 Uhr: Italien steuert Richtung Öffnung
In Italien sind wegen verbesserter Corona-Zahlen von morgen an nur noch drei Regionen als "Rote Zonen" ausgewiesen. Apulien, Sardinien und das Aosta-Tal werden weiterhin strenge Virus-Sperren beibehalten müssen. Das süditalienische Kampanien mit der Hafenstadt Neapel dagegen wechselt nach einem Erlass von Gesundheitsminister Roberto Speranza zum Wochenstart in die mittlere Risikozone ("Orange").Viele Menschen in dem 60-Millionen-Einwohner-Land freuen sich schon jetzt auf die folgende Woche ab 26. April: Die Regierung von Premier Mario Draghi kündigte dann Öffnungsschritte wie den Start der Außengastronomie in bestimmten Regionen an. Vorgesehen ist ein Stufenplan mit Lockerungen von April bis Juli. Allerdings stritten mehrere Politiker über den Fortbestand der nächtlichen Ausgangsverbote. Sie gelten derzeit von 22 bis 5 Uhr. (Quelle: Tagesschau) 

12:27 Uhr: Ökonom für längere Corona-Hilfen und Einkaufsgutscheine
Der Wirtschaftsweise Achim Truger fordert eine Verlängerung der Corona-Hilfen und eine längere Bezugsdauer des Arbeitslosengelds. Solange es Einschränkungen wegen der Pandemie gebe, müsse die Unterstützung der Wirtschaft und der Beschäftigten aufrechterhalten werden, sagt Truger dem "Münchner Merkur". Vorschläge der Grünen und des Einzelhandelsverbands HDE zu Einkaufsgutscheinen für alle Bürger hält das Mitglied des Sachverständigenrates für sinnvoll. Auch andere Maßnahmen wie Prämien für Neuanmietungen von leerstehenden Geschäftsflächen seien geeignet. (Quelle: Tagesschau) 

12:21 Uhr: Tierheime können nun Unterstützung beantragen
Das Bundesumweltministerium unterstützt Tierheime in der Corona-Krise finanziell. Ab Ende der nun beginnenden Woche könnten entsprechende Förderanträge gestellt werden, bestätigte das Ministerium einen Bericht der "Bild am Sonntag"«n vielen Fällen fallen Spenden weg und können entsprechende Vereinsaktivitäten nicht durchgeführt werden.» Auch die fehlenden Vermittlungsmöglichkeiten für Tiere und der dadurch erhöhte Betreuungsbedarf während des Lockdowns seien für viele Vereine schwer zu bewältigen, so das Ministerium weiter. Der Bundestag habe daher im Dezember eine Förderung für die Tierheime beschlossen, im Haushalt 2021 des Bundesumweltministeriums seien dafür Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro veranschlagt. "Die dafür notwendige Förderrichtlinie ist jetzt in Kraft getreten." Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte: "Die Fördermittel werden hoffentlich helfen, die schwierige Zeit zu überstehen." (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Saarbrücken: Hunderte Menschen feiern in der Innenstadt
In der Saarbrücker Innenstadt haben gestern Abend laut Polizei mehrere hundert Menschen gefeiert und gegen Corona-Regeln verstoßen. Es seien auf dem St. Johanner Markt etwa 400 bis 500 feiernde Menschen festgestellt worden, teilte die Polizei mit. 30 bis 40 von ihnen seien Anhänger des 1. FC Saarbrücken, sie hätten Polizisten beleidigt und mit Flaschen beworfen. Der Drittligist hatte davor das Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren Wie die Polizei erklärte, wird der Einsatz für eine "Vielzahl von Personen" rechtliche Folgen haben, auch wenn in der Dunkelheit zunächst nicht alle Personalien feststellbar gewesen seien. Besondere Konsequenzen erwarte die Anhänger des Fußballclubs. Die Erfahrungen vom Abend sollten aber auch landesweit Konsequenzen haben: Es habe sich gezeigt, dass Appelle der Polizei von Teilen der Bevölkerung nicht beachtet werden. Deshalb trete die Polizei nun landesweit mit starker Präsenz auf und führe Kontrollen durch. (Quelle: Tagesschau) 

05:51 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 162,3
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.855 Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut RKI bundesweit bei 162,3. Gestern hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,7 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 129,7 gelegen.
(Quelle: Tagesschau)

04:43 Uhr: Scholz will rasch mehr Freiheiten für Geimpfte
In der Debatte über die staatlichen Corona-Beschränkungen wirbt Vizekanzler Olaf Scholz dafür, dass Geimpfte und Genesene rasch genauso behandelt werden wie negativ getestete Menschen. Die genauen Regeln dazu werde die Ministerpräsidentenkonferenz noch in diesem Monat diskutieren, kündigte der SPD-Kanzlerkandidat in der "Welt am Sonntag" an. Im Infektionsschutzgesetz finde sich dazu eine Verordnungsermächtigung, "damit wir das dann rasch umsetzen können, ohne ein weiteres Gesetz machen zu müssen". (Quelle: Tagesschau) 

04:37 Uhr: Landkreise fordern Änderung der "Bundesnotbremse"
Die deutschen Landkreise fordern eine Überarbeitung der geplanten bundeseinheitlichen Corona-"Notbremse". "Der Gesetzentwurf muss an vielen Stellen korrigiert werden", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die reine Anknüpfung an Inzidenzen wird dem Pandemiegeschehen nach mehr als einem Jahr und den regional sehr unterschiedlichen Situationen nicht gerecht." Sager fordert hingegen, die Belegung der Intensivbetten, die Reproduktionszahl und den Impffortschritt mit in die Betrachtung einzubeziehen. (Quelle: SWR) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwert im Landkreis Haßberge bundesweit unter den höchsten
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte zwar in neun unterfränkischen Regionen leicht gesunken. Das Niveau bleibt jedoch hoch. Im Landkreis Haßberge stieg der Wert seit dem Vortag extrem an von 261,9 auf 320,0. Damit ist die Inzidenz im Landkreis nicht nur am höchsten in Unterfranken, sondern sogar bundesweit unter den 14 höchsten Werten. In der Stadt Schweinfurt war die Inzidenz am Vortag ebenfalls stark angestiegen auf 196,5, ist nun zum Sonntag aber wieder ebenso stark gesunken auf 162,8.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 320,0 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 221,0 ↓
Stadt Würzburg: 192,3 ↓
Stadt Schweinfurt: 162,8 ↓
Landkreis Schweinfurt: 154,2 ↓
Stadt Aschaffenburg: 152,1 ↓
Landkreis Main-Spessart: 142,7 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 140,5 ↓
Landkreis Aschaffenburg: 132,0 →
Landkreis Miltenberg: 108,7 ↓
Landkreis Würzburg: 104,1 ↓
Landkreis Kitzingen: 96,5 ↓ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Kirchenpräsident: "Querdenker" erzählen sehr viel Unsinn
Genau 500 Jahre nach dem Widerspruch Martin Luthers vor Kaiser Karl V. beim Wormser Reichstag hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung ausgeführt, wo Widerspruch geboten sei. "Um des Evangeliums willen ist Widerspruch und Widerstand überall dort nötig, wo Menschen gefoltert, erniedrigt, vergewaltigt, hingerichtet werden. All das widerspricht der Würde, die Gott in jedes Menschenleben hineingelegt hat", sagte Jung am Sonntag im ZDF-Fernsehgottesdienst in Worms. Deshalb sei Widerspruch auch nötig gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Der Kirchenpräsident wandte sich aber gegen die Vereinnahmung des Reformators für jeden Widerspruch. "Dafür einzutreten, wovon man überzeugt ist, ist gut. Aber Widerspruchsgeist ist kein Wert an sich. Es gibt Menschen, die standhaft widersprechen und sehr viel Unsinn vertreten", sagte Jung. "Widerspruch heißt dann Querdenken", sagte er mit Blick auf Corona-Leugner. Luther habe sich auf das Evangelium und die Vernunft gestützt, um zu einem Urteil zu kommen. Er habe aber gewusst, dass Menschen sich irren können. "Deshalb hat er sehr deutlich gesagt, dass er widerruft, wenn er widerlegt wird." Jung nannte das "eine wichtige Prüffrage: Ist jemand bereit, auch kritisch auf die eigene Meinung zu schauen? Skeptisch werde ich immer dann, wenn Menschen neben ihrer Meinung nichts anderes mehr gelten lassen."
(Quelle: Hessenschau) 

1.536 Neuinfektionen, Inzidenz stagniert
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen um 1.536 binnen 24 Stunden gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben sieben Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.603. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 243.597 Coronafälle gemeldet. Die Inzidenz stieg minimal von 158,4 auf 159,2. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Kreise Fulda (280,1) und Hersfeld-Rotenburg (262,6) sowie die Stadt Offenbach (248,7) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben der Kreis Wetterau (111,9) und die Stadt Darmstadt (105,7), der Schwalm-Eder-Kreis (95,2) liegt als einziger unter der Marke von 100. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Inzidenz steigt wieder leicht, drei neue Todesfälle +++
In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag 692 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Sonntag vergangener Woche lag die Zahl bei 726. Gestern waren es 580. Die landesweite Inzidenz steigt von 136,3 (Samstag) auf nun 138,2. Seit Beginn der Pandemie gab es 130.080 laborbestätigte Infektionen im Land (Vortag: 129.388). Aktuell sind 13.875 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 13.885). Gestorben sind bislang 3.453 Personen, drei mehr als am Samstag. (Quelle: SWR) 

Wegen Corona: Aufzucht von Waldrappen doch nicht am Bodensee
Die Aufzucht der seltenen Waldrapp-Küken soll nicht wie angekündigt am Bodensee stattfinden, sondern in Österreich. Eigentlich sollten Anfang Mai 33 Waldrapp-Küken aus einem Wiener Zoo in ein Trainingslager auf einem Flugplatz der Gemeinde Hilzingen (Kreis Konstanz) umziehen. Dort sollten sie auf die Auswilderung vorbereitet werden. Wegen der bestehenden Reisebeschränkungen und Corona-Vorgaben habe man sich nun aber dagegen entschieden, so das Waldrapp-Team. (Quelle: SWR) 

Mannheim: Mehrere Corona-Partys von Polizei aufgelöst
Am Wochenende haben Polizeibeamte fünf Corona-Partys in der Rhein-Neckar-Region aufgelöst. Im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt hatten 15 junge Leute in einer Wohnung lautstark gefeiert. Weitere 26 feiernde Personen, darunter 15 Kinder, trafen Beamte in einer Wohnung im Stadtteil Jungbusch an. In Heidelberg wurden in zwei Wohnungen Corona-Partys beendet. In einer Wanderhütte im Waldgebiet von Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) feierte am Freitagabend eine größere Anzahl von Jugendlichen eine laute Party. Als die Polizei kam, flüchtete ein Großteil der Jugendlichen in den Wald. Einige wurden erwischt und angezeigt. (Quelle: SWR) 

Hunderte Anzeigen nach Corona-Demos in Stuttgart
Bei den verbotenen Protesten gegen die Corona-Politik in Stuttgart hat die Polizei Hunderte Verstöße festgestellt. Mehr als 700 Menschen, die am Samstag durch die Stadt gezogen waren, seien festgehalten und identifiziert worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden sie angezeigt und erhielten Platzverweise. Zudem habe es mehr als 1.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben. Zahlreiche "Querdenker" und weitere Gegner der Corona-Politik hatten sich gestern trotz Demo-Verbote in Stuttgart versammelt. In der Innenstadt skandierten sie Parolen, trugen Trommeln und Fahnen. Die Beamten stoppten den Angaben nach mehrere spontane, nicht genehmigte Aufzüge und Gruppenbildungen. Dabei seien zwei Polizisten verletzt worden. Insgesamt waren rund 1.000 Corona-Gegner und ungefähr 400 Gegendemonstranten in der Stadt. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 17.04.21+++

Weltweit

15:51 Uhr: Stuttgart: Corona-Gegner versammeln sich - trotz Verbots
Trotz Verbots haben sich zahlreiche Gegner der Corona-Politik in Stuttgart zu einer Kundgebung formiert. In der Innenstadt skandierten sie Parolen, viele trugen keine Maske und hielten keinen Abstand. Die Polizei teilte mit, sie habe den Aufzug mutmaßlicher "Querdenker" gestoppt und nehme die Personalien der Teilnehmer auf.Zuvor hatte ein Sprecher gesagt, es habe Hunderte Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben. Mehr als ein Dutzend Menschen, die sich trotz Aufforderung weigerten, eine Maske zu tragen, erhielten Platzverweise. (Quelle: Tagesschau)

13:21 Uhr: Gesundheitsexperte fordert stärkere Einbindung von Hausärzten
Eckhard Nagel, der Bayreuther Gesundheitsökonom und Medizinethiker, hält es für notwendig, Hausärzte bei den Impfungen gegen das Coronavirus stärker einzubinden. "Unsere Impfkampagne steckt in einer Sackgasse", sagte er im Deutschlandfunk. Vor diesem Hintergrund verstehe er das Misstrauen nicht, das den Hausärzten durch die Politik entgegengebracht worden sei, sagte der Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth. Schließlich könnten diese viel besser über Risiken aufklären oder auch auf mögliche Komplikationen achten. Außerdem würden sie ihre Patienten kennen. Nagel verwies darauf, dass man ja auch bei anderen Immunisierungen auf die Hausarzt-Praxen vertraue.Der Deutsche Hausärzteverband hatte mehrfach auf eine bessere Versorgung der niedergelassenen Allgemeinmediziner mit Impfstoffen gedrungen. (Quelle: Tagesschau) 

13:04 Uhr: Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt auf 4786
Die Zahl der in Krankenhäusern registrierten Corona-Intensivpatienten ist nach Angaben des Registers der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin auf 4786 gestiegen.
(Quelle: Tagesschau) 

10:47 Uhr: Verbraucherschützer fordert stärkere Entlastung der Haushalte
Klaus Müller, Deutschlands oberster Verbraucherschützer, fordert angesichts der anhaltenden Corona-Krise von der Bundesregierung eine stärkere Entlastung der Haushalte. "Die bisherige Krisenpolitik ist leider zu einseitig. Während die Politik für Unternehmen und Branchen großzügige Hilfspakete geschnürt hat, gibt es zu wenig Unterstützung für Verbraucher", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) dem "Handelsblatt". Nötig sei ein "Rettungsschirm für Verbraucher". Konkret fordert Müller wirksame Regeln gegen Kostenfallen, geringere Inkassogebühren, eine Beschränkung der Vorkasse bei Reisen und mehr Wettbewerb im Online-Handel.Die bisherigen staatlichen Hilfsmaßnahmen für Verbraucher hält Müller für unzureichend. "Die als Herzstück des Konjunkturpakets deklarierte Mehrwertsteuersenkung war bestenfalls gut gemeint, verpuffte aber weitestgehend - unter anderem, weil es den Unternehmen selbst überlassen war, ob sie das Geld an die Verbraucher weiterreichen oder es doch in die eigene Tasche stecken."
(Quelle: Tagesschau) 

09:43 Uhr: Anschlag auf Lauterbachs Auto
Auf das Auto des SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach haben Unbekannte in Köln einen Farbanschlag verübt. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Die Unbekannten hätten in der Nacht einen Farbeimer über das Auto gekippt, auch die Scheiben seien verschmutzt, er könne den Wagen nicht mehr fahren, schreibt Lauterbach. "Aber wir werden nie aufgeben", heißt es in der Mitteilung.Der SPD-Politiker und Arzt zählt zu den exponiertesten Persönlichkeiten in der Debatte um die Maßnahmen gegen das Coronavirus. Er bekam schon mehrfach Morddrohungen und unzählige Droh- und Hassnachrichten. Auf Demos von Corona-Leugnern wurde er, genau der Virologe Christian Drosten, in Sträflingskleidung gezeigt. (Quelle: Tagesschau) 

06:47 Uhr: Justizministerin fordert härteres Vorgehen bei Corona-Protesten
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert von der Polizei konsequentes Vorgehen bei Corona-Demonstrationen. Wenn es zu strafbaren Handlungen oder massiven Verstößen gegen den Infektionsschutz komme, müsse "glasklar eine rote Linie gezogen und konsequent vorgegangen werden", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Neben der strafrechtlichen Verfolgung gehört dazu auch, dass Demonstrationen als letzte Konsequenz durch die Polizei aufgelöst werden müssen, wenn Auflagen missachtet oder aus ihnen heraus Straftaten begangen werden."Als Grund gab Lambrecht an, dass man nicht von den Menschen erwarten könne sich in ihrem Privatleben sehr stark einzuschränken, während sich zugleich andere bei Corona-Demonstrationen über alle Regeln hinwegsetzten. Für heute sind in mehreren deutschen Städten neue Proteste gegen die Corona-Auflagen geplant. (Quelle: Tagesschau) 

06:37 Uhr: Saarlands Ministerpräsident gegen Voll-Lockdown
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hält die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit bundesweiten Ausgangsbeschränkungen für eine Fehlentscheidung. "Wenn wir jetzt erneut völlig unkreativ in einen weiteren Voll-Lockdown gehen, wird das zwar irgendetwas helfen", sagte Hans der "Welt". "Aber es wird auch für viel Verdruss sorgen."Nach 14 Monaten in der Pandemie könne sich ein modernes Land wie Deutschland, das sich auf die Fahnen schreibe "auch technologisch vorne zu sein, doch nicht auf alle Alternativen verzichten, auf Kontaktnachverfolgungen per App etwa oder regelmäßiges Testen mit Nachweisen, die digital geliefert werden können." Hans fordert ein intelligentes Steuerungsmodell, um mit dieser Pandemie auch mittel- und langfristig umzugehen. (Quelle: Tagesschau) 

05:40 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 160,7
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.097 Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle verzeichnet.Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt nach RKI-Angaben vom frühen Morgen bundesweit bei 160,7. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 99,9 gelegen.
(Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte in Unterfranken in allen Landkreisen über 100
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in sechs unterfränkischen Regionen weiter angestiegen, während sie in sechs Regionen gesunken sind. Am Samstag liegt auch der Landkreis Miltenberg über dem Grenzwert von 100, womit nun alle unterfränkischen Regionen Werte über 100 aufweisen. Einen besonders großen Anstieg gab es in der Stadt Schweinfurt von 161,0 am Vortag auf nun 196,5 sowie im Landkreis Schweinfurt von 109,1 am Vortag auf nun 178,4. Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken haben weiterhin die Landkreise Haßberge und Rhön-Grabfeld.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 261,9 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 238,6 ↓
Stadt Schweinfurt: 196,5 ↑
Stadt Würzburg: 196,2 ↓
Landkreis Schweinfurt: 178,4 ↑
Stadt Aschaffenburg: 163,4 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 144,3 ↓
Landkreis Main-Spessart: 138,7 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 132,0 ↓
Landkreis Miltenberg: 113,4 ↑
Landkreis Kitzingen: 109,7 ↓
Landkreis Würzburg: 106,6 ↓ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

Bouffier: Juristische Bedenken gegen Ausgangssperren
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hält die im Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz geplanten Ausgangsbeschränkungen für rechtlich problematisch. "Bereits jetzt gibt es große juristische Bedenken gegen die Ausgangssperre, wie sie in dem Gesetz formuliert ist", sagte der CDU-Politiker der Bild-Zeitung (Samstag). Bouffier fügte hinzu: "Ich bleibe aber dabei: Man kann ein Land nicht mit Verordnungen und Bereitschaftspolizei regieren." Eine Entmachtung der Länder sieht Hessens Regierungschef in dem Gesetz aber nicht. Die Novelle war am Freitag in erster Lesung im Bundestag beraten worden. Am Mittwoch ist die Beschlussfassung geplant. Der Bundesrat will sich am Donnerstag damit befassen. Wie Hessen sich in der Länderkammer positioniere, sei noch nicht festgelegt, sagte Bouffier. (Quelle: Hessenschau) 

1.553 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.553 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 11 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.596. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 242.061 Corona-Fälle gemeldet.
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 164,0 am Vortag auf 158,4. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Fulda (281,9), Hersfeld-Rotenburg (267,6) und Limburg-Weilburg (238,5) auf. Es folgen die Stadt Offenbach (237,2), der Vogelsbergkreis (224,3), der Lahn-Dill-Kreis (217,5) und Marburg-Biedenkopf (209,2). Der Landkreis Gießen rutschte wieder unter die 200er-Marke (180,3). Alle weiteren Kreise und kreisfreien Städte liegen über der 7-Tage-Inzidenz-Marke von 100. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ Landesweite Inzidenz leicht gesunken, 580 Neuinfektionen +++
In Rheinland-Pfalz sind heute 580 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt worden. Das teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) mit. Vor einer Woche waren es 533. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 129.388 Infektionen mit dem Coronavirus im Land. 13.885 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 14.145). Drei neue Todesfälle wurden gezählt. Die Gesamtzahl stieg damit auf 3.450. Die landesweite Inzidenz sank auf 136,3. Am Freitag hatte sie mit 139,2 den zweithöchsten Wert in diesem Jahr erreicht; vor einer Woche betrug sie noch 99,8. (Quelle: SWR) 

+++ Campingplatz-Betreiber demonstrieren für Öffnungen +++
Betreiber von Campingplätzen im nördlichen Rheinland-Pfalz demonstrieren heute dafür, die Plätze für Camper, Wohnmobile oder Wohnwagen öffnen zu dürfen, zum Beispiel in Fachbach an der Lahn. Sie wollen damit auf ihre Lage und das fortschreitende Wildcamping aufmerksam machen. Campingplätze in Rheinland-Pfalz müssen laut den Corona-Regeln geschlossen bleiben. Auch Dauercamper dürfen demnach nicht dort übernachten. Von Campingplatz-Betreibern heißt es, Camping-Plätze seien Teil der Lösung. Sie könnten in Pandemiezeiten ein Stück Freiheit zurückgeben. Auch in Berlin demonstrierten Camper und Campingplatz-Betreiber. Mehrere hundert Wohnmobile und Wohnwagen sind am Morgen durch die Stadt gezogen. (Quelle: SWR) 

+++ Platzverweise für Kritiker der Corona-Verordnungen in Mainz +++
Die Polizei hat nach eigenen Angaben in Mainz einer Gruppe von Kritikern der Corona-Verordnungen im "mittleren zweistelligen Bereich" Platzverweise erteilt. Nachdem eine entsprechende Kundgebung verboten worden war, seien Einzelne ohne Mund-Nasen-Maske und mit Schildern durch die Innenstadt spaziert. Sechs genehmigte Kundgebungen von Gegendemonstranten mit Teilnehmern jeweils im unteren zweistelligen Bereich seien friedlich zu Ende gegangen. Auf der anderen Rheinseite hatten am Samstagnachmittag in Wiesbaden etwa 800 Gegner von Corona-Beschränkungen demonstriert. An Gegenkundgebungen auf mehreren Plätzen nahmen rund 400 Personen teil, wie die Polizei mitteilte. Das Geschehen sei "dynamisch", aber friedlich geblieben. (Quelle: SWR) 

Corona-Proteste in Stuttgart bleiben verboten
Die Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik in Stuttgart am Samstag bleiben verboten. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe lehnte zwei gegen die Verbote gerichtete Eilanträge ab. Zuvor hatten bereits der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim und das Verwaltungsgericht in Stuttgart das Verbot der Stadt bestätigt. Damit will die Stadt Stuttgart vor allem Szenen wie am Karsamstag verhindern, als bei einer Demonstration der "Querdenken"-Bewegung bis zu 15.000 Teilnehmer ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstand unterwegs waren. (Quelle: SWR) 

Impf-Helferinnen warten noch immer auf ihr Geld
Medizinische Fachangestellte, die im Januar und Februar im Impfzentrum in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) im Einsatz waren, warten offenbar noch immer auf ihr Geld. Das berichten die "Badischen Neuesten Nachrichten". Auf Anfrage der Zeitung habe das Sozialministerium in Stuttgart zugegeben, dass es Probleme gebe und dafür auch die Stadt Karlsruhe verantwortlich gemacht. Die Stadt sehe die Zuständigkeit aber beim Land. Wann die Helferinnen ihr Geld bekommen, könne jedoch noch keiner sagen. Es gehe zum Teil um mehrere tausend Euro. (Quelle: SWR) 

Verstöße bei Corona-Demos in Karlsruhe und Stuttgart
Bei einer Demonstration auf dem Karlsruher Marktplatz gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist es gestern Abend zu zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung gekommen. Wie die Polizei mitteilte, mussten die Einsatzkräfte die etwa 120 Menschen mehrfach zur Einhaltung der Auflagen auffordern. Insgesamt seien neun Verstöße gegen die Versammlungsauflagen angezeigt worden. Auch in Stuttgart haben sich noch vor der Ausgangssperre um 21 Uhr rund 100 Demonstranten versammelt und sind durch die Stadt gezogen. Gegen Ende sei Pyrotechnik gezündet worden, die Polizei habe die Versammlung aufgelöst, dabei sei auch Pfefferspray zum Einsatz gekommen. Verletzt wurde niemand. (Quelle: SWR) 

VGH bestätigt Verbot von "Querdenken"- und "Es reicht uns"-Demos in Stuttgart
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat das Verbot von zwei Protestkundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen bestätigt. Beide Veranstalter hatten Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts (VG) Stuttgart eingelegt. Das VG in Stuttgart stützte am Donnerstag die Haltung der Stadt: Die Demonstrationen bedrohten angesichts der steigenden Infektionszahlen Leib und Leben der Beteiligten und weiterer Menschen. Auch gebe es zurecht Zweifel an der Zuverlässigkeit der Versammlungsleiter. Diese Begründung hat auch der VGH bestätigt. Im Kanal von "Querdenken-711" beim Messengerdienst Telegram riefen die Verantwortlichen am Donnerstagabend dazu auf, falls die Demonstration in Stuttgart verboten bleiben sollte, zu einer anderen Demonstration ins bayerische Kempten zu fahren. Doch auch dort hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ein Verbot durch die Stadt Kempten bestätigt. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 16.04.2021 +++

Weltweit

16:18 Uhr: Mehr als 4700 Corona-Intensivpatienten
Die Zahl der auf Intensivstationen versorgten Covid-19-Patienten ist erneut gestiegen - auf 4741. Das sind etwa 60 mehr als am Vortag. Dies geht aus Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor.Von den Betroffenen seien knapp 60 Prozent intubiert und beatmet, sagte Divi-Generalsekretär Florian Hoffmann. Etwa in Köln, Bremen, Berlin, in Thüringen und in Sachsen gebe es in den Kliniken Engpässe. Patientinnen und Patienten würden von dort ausgeflogen und konkurrierten in anderen Regionen mit Patienten etwa mit Herzinfarkten, nach Notfall-Operationen und Unfällen. "Unser großes Problem ist, dass die freien Intensivkapazitäten immer geringer werden und dass regional auch schon wirkliche Engpässe entstanden sind", sagte Hoffmann.Frei seien noch knapp 2000 Intensivbetten - pro Station knapp ein Bett. Auch die Krankenkassen mahnten, alles zu tun, um die Infektionsdynamik zu bremsen. (Quelle: Tagesschau)

15:25 Uhr: Spahn glaubt an Aufhebung der Impf-Priorisierung im Sommer
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge dürfte im Mai jeder dritte Deutsche mindestens einmal geimpft sein. "Richtung Sommer" werde man dann vermutlich ganz auf die Priorisierung verzichten können, sagt er in Sachsen-Anhalt. (Quelle: Tagesschau)

12:42 Uhr: Dänemark lockert Auflagen für Cafes und Restaurants früher
Dank einer guten Infektionslage dürfen in Dänemark bereits Mitte nächster Woche Restaurants, Cafes und Kneipen komplett öffnen. Ab Mittwoch können die Dänen in den Lokalen essen und trinken, sofern sie vorher einen Tisch bestellt haben und per Corona-Pass auf ihrem Smartphone einen negativen Corona-Test, Impfungen gegen Covid-19 oder eine überstandene Infektion nachweisen können. Darauf und auf weitere vorzeitige Lockerungen einigten sich die dänische Regierung und der Großteil der Parlamentsparteien in der Nacht zum Freitag in Kopenhagen.Bislang war laut einer am 22. März getroffenen Rahmenvereinbarung zwischen Regierung und Parteien angedacht gewesen, am 21. April nur die Außenbereiche der Gaststätten wieder zu öffnen. (Quelle: Tagesschau)

12:07 Uhr: Weltgrößter Impfstoffhersteller: USA müssen Rohstoff-Exportverbot aufheben
Der weltgrößte Impfstoffhersteller SII aus Indien ruft US-Präsident Joe Biden dazu auf, ein US-Exportverbot für Rohstoffe zur Herstellung von Covid-19-Vakzinen aufzuheben. Wenn man bei der Virus-Bekämpfung wirklich zusammenstehe, müsse das Ausfuhrverbot gekippt werden, twitterte der Chef des Serum Institute of India (SII), Adar Poonawalla. Dann könne die Impfstoff-Produktion gesteigert werden. SII stellt unter anderem das Vakzin von AstraZeneca für den weltweiten Einsatz her und wird in Kürze mit der Produktion des Impfstoffs von Novavax beginnen. (Quelle: Tagesschau)

11:13 Uhr: WHO: Infektionsrate auf Höchststand
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Woche in den vergangenen beiden Monaten weltweit nahezu verdoppelt. Die Infektionsrate sei jetzt auf dem höchsten Stand seit Pandemie-Beginn, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Sowohl die Infektionen als auch die Todesfälle steigen in einem besorgniserregenden Tempo." (Quelle: Tagesschau)

11:05 Uhr: Lauterbach plädiert für Ausgangsbeschränkung
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat eindringlich für eine schnelle Umsetzung der geplanten Ausgangsbeschränkungen am Abend gegen die dritte Corona-Welle geworben. "Es wird alleine nicht reichen, aber in keinem Land ist es gelungen, eine Welle mit Variante B.1.1.7 noch einmal in den Griff zu bekommen, ohne dass man nicht auch das Instrument der Ausgangsbeschränkung, und nicht -sperre, genutzt hätte", sagte Lauterbach bei der ersten Beratung der Pläne für eine Bundesnotbremse im Bundestag. Diese besonders ansteckende Virusvariante nimmt in Deutschland laut Robert Koch-Institut einen Anteil von 90 Prozent ein. Es sei nicht die Zeit, komplizierte Bedenken anzumelden, sagte Lauterbach an die Adresse von FDP-Chef Christian Lindner. Lindner hatte sich zwar grundsätzlich hinter die geplanten Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz gestellt, aber die geplante Ausgangsbeschränkungen kritisiert. (Quelle: Tagesschau)

10:38 Uhr: 6,4 Prozent vollständig geimpft
In Deutschland sind am Donnerstag 658.019 Impfdosen verabreicht worden. Das geht aus Daten hervor, die das Bundesgesundheitsministerium auf seinem Impfdashboard im Internet veröffentlichte. Damit sind nun 5.350.247 Personen vollständig geimpft. Das sind 6,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Insgesamt haben 15.393.858 Personen mindestens eine Impfdosis erhalten. (Quelle: Tagesschau)

09:15 Uhr: Merkel: "Dürfen Notrufe nicht überhören"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Bundestag für die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes geworben. "Die Lage ist ernst und zwar sehr ernst", sagt Merkel. "Und wir alle müssen sie auch ernst nehmen, die dritte Welle der Pandemie hat unser Land fest im Griff." Um dagegen anzugehen, "müssen wir die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen besser bündeln"."Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen - wer sind wir denn, wenn wir diese Notrufe überhören würden?", fragte Merkel. "Wir dürfen Ärzte und Pfleger nicht alleine lassen. Alleine können sie den Kampf gegen das Virus in dieser dritten Welle auch mit bester medizinischer Kunst und dem aufopferungsvollsten Einsatz nicht gewinnen."Merkel verteidigte die in der "Bundesnotbremse" vorgesehen Ausgangsbeschränkungen. Diese seien keine neue Erfindung, sondern im aktuell geltenden Infektionsschutzgesetz als Maßnahme bereits angelegt und würden in mehreren Bundesländern bereits seit Monaten angewandt, sagte sie. Die Bundeskanzlerin verwies auf andere Staaten wie Portugal oder Großbritannien, die solche Maßnahmen "zum Teil erheblich restriktiver" als in Deutschland geplant praktizierten. Die Kanzlerin rief dazu auf, die "Bundesnotbremse" schnell auf den Weg zu bringen. "Jeder Tag früher, an dem die Notbremse bundesweit angewandt ist, ist ein gewonnener Tag." (Quelle: Tagesschau)

09:13 Uhr: Pilgerpastor: Pilgern wird sich schnell erholen
Der Pilgerpastor der Nordkirche, Bernd Lohse, rechnet damit, dass das Pilgern im Spätsommer einen neuen Boom erleben wird. Die Infrastruktur für Pilgerwanderungen sei "relativ robust", sagte Lohse dem Evangelischen Pressedienst. Viele Betten würden von Kirchengemeinden, Klöstern oder engagierten Privatleuten bereitgestellt. Sorge bereite ihm allerdings, ob die zahlreichen Cafés, Gaststätten und Pensionen entlang der Pilgerwege überleben werden.Pilgern sei auch während des Corona-Sommers gefragt gewesen, so Lohses Beobachtung. Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland hätten sich aber auf Strecken im Inland konzentriert. So hätten die Pilgerherbergen auf der "Via Baltica" von Usedom über Lübeck und Hamburg nach Bremen im August und September rund zehn Gäste pro Nacht registriert - mehr als in den Jahren zuvor. Sehr nachgefragt sei in Norddeutschland auch der "Jacobusweg" von Hamburg durch die Lüneburger Heide. (Quelle: Tagesschau)

08:55 Uhr: Bhutan impft fast all Erwachsenen in 13 Tagen
Das kleine Königreich Bhutan im Himalaya hat binnen 13 Tagen rund 94 Prozent der Erwachsenen eine erste Dosis Corona-Impfstoff verabreichen lassen. Das entspreche rund 62 Prozent der etwa 770.000 Einwohner, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Nur die Seychellen haben eine höhere Impfquote, impfen allerdings bereits seit Januar und haben nur rund 100.000 Einwohner.Den verwendeten AstraZeneca-Impfstoff hatte das arme Königreich kostenlos von seinem großen Nachbarn Indien erhalten. Nach dem Erhalt der 550.000 Dosen wartete Bhutan wochenlang - denn für den Beginn der Impfkampagne wurde nach astrologischen Kriterien der 27. März gewählt, das als besonders glücksbringend galt. (Quelle: Tagesschau)

07:44 Uhr: SPD will Bundesnotbremse nur mit Änderungen unterstützen
Der SPD-Rechtspolitiker Johannes Fechner macht eine Zustimmung seiner Fraktion für eine Corona-Notbremse von Änderungen abhängig. "Wenn es keine Änderungen an dem Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form gibt, wird die SPD-Fraktion nicht zustimmen", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Ausgangssperren sind zu pauschal gefasst, da muss es weitere Ausnahmen geben." Fechner verweist auf juristische Bedenken unter Experten im Kanzleramt, die durch einen Medienbericht bekanntwurden. "Auch die Bedenken des Kanzleramtes teilen wir, dass es schwierig ist, nur auf den Inzidenzwert abzustellen. Darauf haben wir schon im März hingewiesen." Er fordert, dass die geplante Rechtsverordnung nur mit der Zustimmung des Bundestages kommen dürfe. "Das Gesetz wird vom Parlament verbessert werden." (Quelle: Tagesschau)

07:20 Uhr: Umfrage: Corona-Pandemie hat auch positive Effekte
Die Corona-Pandemie hat die Lebenszufriedenheit vieler Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in einigen Bereichen verbessert. So schätzen zahlreiche Erwachsene sowohl ihre Gesundheit als auch ihren Schlaf deutlich besser ein als früher, wie neueste Daten des "Sozio-oekonomischen Panels" (SOEP) zeigen.Die jährliche Befragung von Privathaushalten ist den Angaben zufolge die größte Langzeitstudie zur gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Mehr als 6500 Teilnehmende der Studie wurden im April und Juni 2020 sowie im Januar 2021 zusätzlich zu ihrer Lebenssituation in der Pandemie befragt.Allerdings gibt es auch negative Entwicklungen: Wegen Homeschooling und weniger Außenkontakte stuften viele Erwachsene bei der jüngsten Befragung ihr Familienleben etwas schlechter ein als in den Jahren vor der Pandemie. Besonders unzufrieden sind die Menschen mit ihrem Freizeitverhalten, das durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt ist. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: RKI meldet 25.831 Neuinfektionen - Inzidenz bleibt bei 160,1
Das Robert Koch-Institut hat 25.831Neuinfektionen gemeldet. Das sind 367 Fälle mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt bei 160,1. 247 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 79.628. Insgesamt wurden bislang mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu
Chinas Wirtschaft hat die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es handelt sich um den größten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: Ärzte dürfen Impfstoff künftig wohl auswählen
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung lässt Hausärzte den Impfstoff für ihre Patienten künftig selbst aussuchen. "Sie geben auf dem Rezept an, von welchem Impfstoff sie wie viele Dosen benötigen. Dies gilt erstmals für die Woche vom 26. April bis 2. Mai, für die der Bund Vakzine von BioNTech und AstraZeneca bereitstellen wird", heißt es in einem Schreiben der KBV, wie die "Rheinische Post" berichtet. Die Bestellmenge pro Arzt sei auf 18 bis 30 BioNTech-Dosen und zehn bis 50 AstraZeneca-Dosen begrenzt. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte in Unterfranken: Nur noch ein Landkreis unter 100
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in mehreren unterfränkischen Regionen weiter angestiegen. Demnach ist nur noch der Landkreis Miltenberg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 91,7 unter dem Grenzwert von 100. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte sind über 100. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Rhön-Grabfeld (258,7) gefolgt vom Landkreis Haßberge (251,2). Im Vergleich zum Vortag sind die Werte in sechs Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen und in sechs gesunken.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

• Landkreis Rhön-Grabfeld: 258,7 ↓

• Landkreis Haßberge: 251,2 ↓

• Stadt Würzburg: 198,5 ↑

• Stadt Aschaffenburg: 162,0 ↑

• Stadt Schweinfurt: 161,0 ↓

• Landkreis Bad Kissingen: 147,2 ↑

• Landkreis Aschaffenburg: 135,5 ↑

• Landkreis Main-Spessart: 132,4 ↑

• Landkreis Kitzingen: 131,6 ↓

• Landkreis Würzburg: 113,4 ↑

• Landkreis Schweinfurt: 109,1 ↓

• Landkreis Miltenberg: 91,7 ↓

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 253 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 43 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 305 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine Person intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.010 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 91,7 (Quelle: RKI, Stand 16. April, 3:09 Uhr).

Wechselunterricht in Unterfranken nur im Landkreis Miltenberg möglich
In Unterfranken wird in der kommenden Woche nur im Landkreis Miltenberg Wechselunterricht sowie eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten stattfinden. Jens Marco Scherf (Bündnis 90/Die Grünen), Landrat in Miltenberg, teilte aber mit, dass insgesamt eine deutliche Zunahme des Infektionsgeschehens zu beobachten sei. "Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird der Inzidenzwert in den nächsten Tagen auch in Miltenberg über 100 sein. Dann würde die bayerische Notbremse in Kraft treten." Gerade im privaten Umfeld stecken sich laut Scherf im Landkreis derzeit vermehrt Menschen mit Corona an. In der Region am bayerischen Untermain würden Kliniken und Intensivstationen allmählich an die Auslastungsgrenzen stoßen, weil viele Corona-Patienten schwere Krankheitsverläufe hätten. Daher appelliert der Landrat: "Auch wenn wir momentan nach 13 Monaten Pandemie nicht mehr können: Die Phase ist sehr kritisch und wir müssen alle miteinander schauen, dass wir im privaten Umfeld unsere Kontakte möglichst gering halten, um das Infektionsgeschehen eindämmen zu können." (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Zahlen für den Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 298 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 4.070 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 3.579 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 132,4. Im Landkreis gibt es einen weiteren Todesfall zu beklaten. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, steigt damit auf 193. 17 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 678 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.(Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

Demos in Wiesbaden: Stadt begrenzt Teilnehmerzahl
Die Stadt Wiesbaden hat angesichts mehrerer angemeldeter Versammlungen am Samstag die erlaubte Teilnehmerzahl in der Innenstadt auf insgesamt 2.000 Menschen begrenzt. Unter diese Regelung fällt auch die angekündigte Kundgebung gegen die Corona-Politik unter dem Motto "Demokratie bewahren, Existenzen retten". Hierfür wurde eine Obergrenze der Teilnehmerzahl von 1.000 Personen festgelegt. Parallel hierzu werden mehrere Gegenkundgebungen stattfinden. Die Landesvorsitzenden der Grünen, Sigird Erfurth und Philip Krämer, bezeichneten den Aufruf zur Demo gegen die Corona-Politik einen Tag vor der zentralen Gedenkfeier für die Corona-Opfer als zynisch. Wer angesichts der dramatischen Situation auf den Intensivstationen "dennoch zu Massenveranstaltungen aufruft, bei denen bewusst auf Gesundheitsvorkehrungen verzichtet wird, riskiert in der derzeitigen Situation die Überlastung unseres Gesundheitssystems und stellt sich außerhalb der gemeinsamen Verantwortung für unsere Gesellschaft", teilten die Landesvorsitzenden am Freitag mit. (Quelle: Hessenschau)

Astrazeneca-Impftermine für Personen ab 60 Jahren
Personen ab 60 Jahren können sich auf dem Impfportal des Landes ab sofort für eine Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff anmelden. "Wir wollen, dass verfügbare Dosen des Wirkstoffs von Astrazeneca impfwillige Bürgerinnen und Bürger auch erreichen", heißt es auf der Webseite. Auf impfterminservice.hessen.de können Angehörige der Gruppe einen Termin für eine Astrazeneca-Impfung ausmachen. Damit wurde die ursprünglich festgelegte Reihenfolge weiter den Gegebenheiten angepasst, damit die Astrazeneca-Bestände schneller verbraucht werden. Grund dafür ist, dass viele Menschen in Hessen ihre Termine mit Astrazeneca absagen. (Quelle: Hessenschau)

Spendenaktion: Theatergutscheine für Krankenhauspersonal
In Darmstadt kann man jetzt Menschen eine Freude machen und gleichzeitig die gebeutelte Kulturszene in der Stadt unterstützen. Über eine Spendenplattform im Internet kann man Theatergutscheine finanzieren, die dann dem Personal auf den Darmstädter Covid19-Intensiv- und Pflegestationen als Dank für ihren Einsatz geschenkt werden. Gleichzeitig wird mit den Gutscheinen die Freie Darmstädter Kultur- und Theaterszene unterstützt. Bislang sind knapp 5.000 Euro für Kulturgutscheine gespendet worden.
(Quelle: Hessenschau)

Knapp 2.000 Neuinfektionen, 20 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.923 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 20 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.585. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 240.509 Corona-Fälle gemeldet.
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 166,0 am Vortag auf 164,6. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Fulda (269,8) und Hersfeld-Rotenburg (269,2) sowie die Stadt Offenbach mit 247,9 auf. Fünf weitere Kreise weisen eine Inzidenz über 200 auf: der Lahn-Dill-Kreis (232,1), Limburg-Weilburg (230,9), Marburg-Biedenkopf (217,7), der Vogelsbergkreis (203,5) und Gießen (201,0). Alle Kreise und kreisfreien Städte liegen über der 7-Tage-Inzidenz-Marke von 100. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

137 Corona-Fälle in den letzten sieben Tagen – Infektionen in allen Altersgruppen
Am Donnerstag (15. April) wurden 29 weitere positive Corona-Testergebnisse registriert. Die Gesamtzahl steigt daher auf 3.730. 3.366 Personen gelten als genesen – 15 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 160. Der Infektionssaldo steigt und liegt bei 204. Bei 29 Personen wurde die britische Virus-Mutation nachgewiesen. In Zukunft werden wir keine Angaben mehr über das Auftreten von Virusmutations-Fällen machen. Grund dafür ist zum einen, dass bereits jetzt ist der Großteil der neuen Fälle auf eine Virusvariante – vor allem auf die britische – zurückzuführen ist. Zum anderen unterscheiden die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts bezüglich Quarantäne und Kontaktpersonenmanagement nicht mehr zwischen einer Infektion mit oder ohne Virusmutation. So müssen sich beispielsweise mittlerweile alle Infizierten am Ende der Quarantäne erneut auf Corona testen lassen, bevor sie in den Alltag zurückkehren können. Außerdem untersuchen nicht alle Labore auf die Virusmutation, so dass sich kein vollständiges Bild ergibt. Die 7-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls leicht und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 141,7 (Stand 16.04., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 137 neue Corona-Infektionen. Die meisten Fälle, nämlich 46, gibt es in der Unterzent (Höchst 21, Breuberg 15, Lützelbach 10), gefolgt von Erbach/Michestadt mit 40 Fällen (Erbach 19, Michelstadt 21). In Mossautal/Oberzent und im Gersprenztal gab es jeweils 19 Infektionen (Mossautal 2, Oberzent 17, Reichelsheim 3, Brensbach 15, Fränkisch-Crumbach 1) und in Bad König/Brombachtal 13 (Bad König 12, Brombachtal 1). Die 137 Fälle verteilen sich folgendermaßen auf die unterschiedlichen Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (15), 10 bis 19 Jahre (13), 20 bis 29 Jahre (21), 30 bis 39 Jahre (39), 40 bis 49 Jahre (14), 50 bis 59 Jahre (20), 60 bis 69 Jahre (10), 70 bis 79 Jahre (1), 80 bis 89 (4). Bei den über 90-jährigen gibt es derzeit keine Infektionen. Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums werden derzeit zwölf Patienten betreut. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich zwei weitere Patienten. Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen des Kindergartens Mümling-Grumbach sowie eine Gruppe der Kita Schatzinsel in Brensbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ Inzidenz und Zahl der Neuinfektionen steigen weiter +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Rheinland-Pfalz auf den zweithöchsten Wert in diesem Jahr gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt meldete 1.132 Ansteckungen am Freitag, Die landesweite Inzidenz liegt bei 139,2, am Vortag waren es 131,6. Seit Beginn der Pandemie wurden 128.808 laborbestätigte Infektionen bekannt. Mit 14.145 Personen sind aktuell deutlich mehr Menschen infiziert als am Vortag (13.638). 13 Personen sind binnen eines Tages im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die höchste Inzidenz im Land hat Ludwigshafen mit 253,7 gefolgt von Worms mit 247,8. Die Landeshauptstadt Mainz liegt mit 199,0 nur noch knapp unter der Marke. Die geringste Ansteckungsrate je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist der Kreis Bitburg-Prüm mit 46,4 auf. (Quelle: SWR)

+++ "Nature One" fällt auch in diesem Jahr aus +++
Das Elektro-Festival "Nature One" wird auch in diesem Jahr ausfallen. Die Veranstalter teilten am Freitag mit, dass die vom 30. Juli bis 1. August auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun geplante Veranstaltung abgesagt werden müsse. Grund seien die aktuellen Entwicklungen sowie die möglichen Szenarien für die kommenden Wochen. "Nature One" gebe es nur ganz oder gar nicht: "Reduzierte Kapazitäten, Maskenpflicht, Abstände einhalten und ähnliches kommt für uns nicht in Frage", sagte Geschäftsführer Oliver Vordemvenne. Für das nächste Jahr ist der Veranstalter aber optimistisch: Stattfinden soll "Nature One" 2022 zwischen dem 5. und dem 7. August. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Das Elektro-Festival war bereits im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgesagt worden. (Quelle: SWR)

Verwaltungsgerichtshof muss über Proteste in Stuttgart entscheiden
Das jüngste Verbot von zwei Demonstrationen gegen die Corona-Politik am Samstag in Stuttgart beschäftigt auch weiter die Justiz. Mindestens einer der beiden Veranstalter hat nach Angaben einer Sprecherin Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart eingelegt. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim als höchstes baden-württembergisches Gericht im Laufe des Freitags entscheidet. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte am Donnerstag die Haltung der Stadt gestützt. Diese argumentiert, die Demonstrationen bedrohten angesichts der steigenden Infektionszahlen Leib und Leben der Beteiligten und weiterer Menschen. (Quelle: SWR)

Palmer: Tübinger Modell funktioniert besser als Lockdown
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) ist optimistisch, dass das Corona-Modellprojekt in seiner Stadt verlängert wird. Da die Regelung am Sonntag ausläuft, muss die Landesregierung einer Fortsetzung zustimmen. Palmer begründete seine Zuversicht im SWR mit dem niedrigen Inzidenz-Wert in Tübingen, der seit zwei Wochen bei etwa 80 liegt. "Wir haben Handel, Gastronomie und Kultur geöffnet und nur die Hälfte der Zahlen des baden-württembergischen Landesdurchschnitts. Das ist eine klare Sprache", erklärte Palmer. Er setzt sich außerdem für eine Neubewertung der Sieben-Tage-Inzidenz in Tübingen ein. Solange der Wert mindestens 25 Prozent niedriger als der Landesdurchschnitt sei, solle das Modellprojekt weiterlaufen dürfen. Dieser Vorstoß sei folgerichtig, "weil wir zehnmal mehr testen als alle anderen und deshalb auch mehr finden. Unsere Inzidenz erscheint aufgebläht und ist im Vergleich eigentlich niedriger", so der Tübinger OB. (Quelle: SWR)

Baden-Württemberg will anders als Bayern bei Impf-Priorisierung bleiben
Baden-Württemberg will anders als der Nachbar Bayern zunächst an der Priorisierung bei den Impfungen gegen Corona festhalten. Das hat das Gesundheitsministerium dem SWR bestätigt. Minister Manfred Lucha (Grüne) sagte, die Menschen mit besonderem Schutzbedürfnis gingen weiterhin vor. Es sei wichtig, die geweckten Erwartungen erfüllen zu können. Lucha zeigte sich verwundert über die bayerische Ankündigung. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte am Dienstag erklärt, der Freistaat wolle sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann solle möglichst schnell allen infrage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden. (Quelle: SWR)

Kreis verlängert Quarantänezeit auf bis zu 21 Tage
Der Kreis Bergstraße verlängert die Quarantänezeit bei Menschen, die sich mit einer Mutante infiziert haben, auf bis zu 21 Tage. Hintergrund ist, dass Menschen, die mit einer Corona-Mutation infiziert sind, offenbar länger ansteckend sind. Am Ende der regulären Quarantänezeit wird deswegen getestet, ob noch Ansteckungsgefahr besteht - wenn ja, verlängert der Kreis die Quarantäne. (Quelle: SWR)

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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