Corona-NEWSticker | Update 06.05.2021 20:57 Uhr
RKI meldet 21.953 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 129,1 +++ Würzburg unter Grenzwert von 100 | Schweinfurt nicht mehr mit höchster Inzidenz in Bayern

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+++ Meldungen 06.05.2021+++

Weltweit

19:04 Uhr: Moderna bei Jugendlichen zu 96 Prozent wirksam

Der Corona-Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna hat laut ersten Studienergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studienteilnehmer im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren hätten das Vakzin grundsätzlich gut vertragen, erklärte das Unternehmen. "Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert." (Quelle: Tagesschau)

17:57 Uhr: AstraZeneca-Impfstoff wird freigegeben

Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Bund und Länder beschlossen die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin mitteilte. Wer mit dem Mittel geimpft werde, liege nun im ärztlichen Ermessen. (Quelle: Tagesschau)

16:21 Uhr: Maas will Sommerurlaub in der Türkei ermöglichen

Bundesaußenminister Heiko Maas will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen. "Wir wollen, dass im Sommer so viel Urlaub möglich ist, wie eben verantwortbar ist", sagte der SPD-Politiker nach einem Gespräch mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu. "Daran werden wir weiter arbeiten auf der Basis dessen, was wir im letzten Jahr schon einmal intensiv miteinander besprochen haben und, wie ich finde, auch sehr erfolgreich umgesetzt haben." (Quelle: Tagesschau)

13:41 Uhr: STIKO hält an Impfreihenfolge fest

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hält an der bestehenden Impfreihenfolge weiter fest. Es gebe noch einen beträchtlichen Anteil an impfbereiten Personen mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten. Die Kommission appellierte daher an die Solidarität der Ärzteschaft und der gesamten Bevölkerung, bis auf Weiteres vorrangig besonders gefährdeten Personen eine Impfung zu ermöglichen. (Quelle: Tagesschau)

13:17 Uhr: Bundestag beschließt Erleichterungen für Geimpfte

Der Bundestag hat grünes Licht für die geplanten Erleichterungen für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte und von der Erkrankung Genesene gegeben. Für die entsprechende Rechtsverordnung der Bundesregierung stimmten im Parlament die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie Grüne und Linke. Am Freitag soll der Bundesrat über die Verordnung abstimmen. (Quelle: Tagesschau)

12:33 Uhr: Tourismusverband: "Sommerurlaub steht nichts mehr im Wege

"Der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Norbert Kunz, ist davon überzeugt, dass die Bürger im Sommer wieder verreisen werden können. "Es wird Sommerferien, Tourismus im Sommer geben. Davon bin ich überzeugt", sagte Kunz der "Passauer Neuen Presse" . Würden die Corona-Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, "dann steht dem Sommerurlaub, davon bin ich mir ganz sicher, nichts mehr im Wege." Kunz rechnet mit einem "moderaten" Anstieg der Preise. (Quelle: Tagesschau)

10:30 Uhr: Mehr als 30 Prozent der Menschen in Deutschland erstgeimpft

In Deutschland haben laut Robert Koch-Institut 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Den vollen Impfschutz erhielten bislang 8,6 Prozent der Bevölkerung. Am Mittwoch wurden demnach rund 1,1 Millionen Impfungen gemeldet. Nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland sei es der zweite Tag gewesen, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig sei, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter. (Quelle: Tagesschau)

09:37 Uhr: EU offen für Gespräche über Patent-Aussetzung für Impfstoffe

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigt sich offen für eine Debatte über den US-Vorstoß zur Aussetzung von Corona-Impfstoffpatenten. "Die Europäische Union ist bereit, jeden Vorschlag zu diskutieren, der diese Krise wirksam und pragmatisch angeht", sagte von der Leyen. Man müsse sehen, wie der US-Vorschlag diesem Ziel dienen könne. "Kurzfristig rufen wir jedoch alle Länder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten stören könnte." (Quelle: Tagesschau)

06:56 Uhr: Indien meldet wieder mehr als 400.000 Neuinfektionen

Indien verzeichnet mit 412.262 Corona-Neuinfektionen erneut einen weltweiten Höchstwert. Außerdem meldete das Gesundheitsministerium 3980 weitere Toten in Verbindung mit dem Virus - so viele wie noch nie. Damit stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungen in dem südasiatischen Land binnen 24 Stunden auf über 21 Millionen, die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf mehr als 230.000. Am Samstag hatten die Behörden erstmals mehr als 400.000 Neuinfektionen gemeldet. Indien setzt derzeit eine massive zweite Corona-Welle zu und weist weltweit nach den USA die zweitmeisten Infektionen auf. Viele Krankenhäuser sind überfüllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff zur Behandlung von Covid-19-Patienten. (Quelle: Tagesschau)

05:10 Uhr: RKI meldet 21.953 Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 21.953 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Am Donnerstag vor einer Woche hatte der Wert bei 24.736 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 129,1 (Vortag: 132,8; Vorwoche: 154,9). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 264 Tote. (Quelle: Tageschau)

04:01 Uhr: Moderna: Dritte Impfung verbessert wohl Schutz gegen Virus-Varianten

Erste Studiendaten deuten Moderna zufolge darauf hin, dass eine dritte Impfung den Schutz gegen Virus-Varianten aus Brasilien und Südamerika verbessern dürfte. Dies gelte sowohl für den bereits eingesetzt Impfstoff wie für eine Auffrischungsimpfung mit einem neu erprobten Mittel, teilt der Pharma-Konzern mit. Moderna-Chef Stephane Bancel spricht von ermutigenden Ergebnissen aus der Freiwilligen-Studie mit 40 Teilnehmern. Die Moderna-Aktie legt im nachbörslichen Handel um 1,3 Prozent zu. Quelle: Tagesschau)

04:01 Uhr: EU verteidigt höhere Zahlung für nächste BioNTech-Impfstofflieferung

Die Brüsseler EU-Kommission verteidigt, dass für den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer künftig ein höherer Preis gezahlt werden soll. Der geplante nächste Vertrag unterscheide sich signifikant von den ersten beiden, hieß es am Abend aus Behördenkreisen. So gebe es beispielsweise strengere Liefervereinbarungen, andere Haftungsregeln und Vereinbarungen zur Anpassung des Impfstoffes an neue Coronavirus-Varianten. Außerdem gestalte sich der Preis je Dosis auch anders, weil die EU künftig kein Geld mehr für Produktionsförderung zahle. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

Bereits 56.851 Corona-Schutzimpfungen im Raum Schweinfurt

In Stadt und Landkreis Schweinfurt wurden dem Landratsamt zufolge bereits 45.025 Erstimpfungen verabreicht. 23.461 wurden im Impfzentrum durchgeführt, 11.260 von mobilen Impfteams, 1.968 durch die Krankenhäuser selbst. Niedergelassene Ärzte haben 8.336 Erstimpfungen verabreicht. Hinsichtlich der Erstimpfungen liegt die Impfquote bei 26,65 Prozent. Außerdem wurden 11.826 Zweitimpfungen vorgenommen, davon 5.564 im Impfzentrum, 5.005 durch Impfteams. In 1.184 Fällen haben Krankenhäuser geimpft. In Hausarztpraxen wurden 73 Zweitimpfungen vorgenommen. Hinsichtlich der Zweitimpfungen liegt die Impfquote bei 7,0 Prozent. (Quelle: BR)

Aktuelle Inzidenzwerte in Unterfranken: Schweinfurt nicht mehr mit höchster Inzidenz in Bayern
Bei den 7-Tages-Inzidenzen in Unterfranken gibt es laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) einen Trend zu sinkenden Zahlen. Dem aktuellen Überblick des RKI zufolge sind die Inzidenzwerte in elf unterfränkischen Regionen gesunken. Lediglich im Landkreis Schweinfurt ist die Inzidenz erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 218,3. In der Stadt Schweinfurt ist der Wert zumindest wieder unter die Grenze von 300 gefallen und liegt bei 295,7. Das ist nach wie vor die höchste 7-Tages-Inzidenz aller unterfränkischen Regionen. Im bayernweiten Überblick hat die Stadt Schweinfurt dagegen nicht mehr die höchste Inzidenz und liegt nun hinter dem Landkreis Coburg in Oberfranken. Insgesamt liegen aktuell sechs Regionen in Unterfranken unter dem Grenzwert von 100. Den niedrigsten Wert hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit nun 59,8.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Stadt Schweinfurt: 295,7 ↓

Landkreis Schweinfurt: 218,3 ↑

Stadt Aschaffenburg: 163,4 ↓

Landkreis Miltenberg: 156,1 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 121,8 ↓

Landkreis Aschaffenburg: 110,8 ↓

Landkreis Haßberge: 91,2 ↓

Landkreis Bad Kissingen: 91,1 ↓

Stadt Würzburg: 82,9 ↓

Landkreis Main-Spessart: 72,9 ↓

Landkreis Kitzingen: 60,3 ↓

Landkreis Würzburg: 59,8 ↓

Landkreis Miltenberg

29 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet 29 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg. Aktuell gibt es 454 mit dem Coronavirus Infizierte im Landkreis Miltenberg. Zur Zeit werden 15 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 156,1 (Quelle: RKI). 378 Menschen befinden sich als Kontaktperson in Quarantäne. Im Landkreis Miltenberg erhielten bislang 41.800 Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung, davon wurden 32.300 Personen im Impfzentrum Miltenberg geimpft und 9.500 Personen in den Hausarztpraxen. Damit haben nun rund 32,5 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises Miltenberg die Erstimpfung erhalten. Seit Beginn der Pandemie gibt es 5.635 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Miltenberg

Meldungen aus Hessen

Hessen offen für Impfung für Kinder ab zwölf Jahren
Die hessische Landesregierung ist offen dafür, Kinder ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Voraussetzung dafür sei, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) dafür eine Empfehlung gebe, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Dafür könne es etwa Aktionstage in Schulen und Impfzentren geben. Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern beraten heute über das Vorgehen bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen. Nach Beschlussentwürfen des Bundesgesundheitsministeriums, die der dpa vorliegen, soll als Ziel festgeschrieben werden, dass bis zum Ende der Sommerferien alle 12- bis 18-Jährigen ein Impfangebot mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer bekommen sollen. Mit einer Zulassung des Impfstoffs ab zwölf Jahren werde im Juni gerechnet. (Quelle: Hessenschau)

Fast 30 Prozent der Hessinnen und Hessen erstgeimpft
In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus der Statistik des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag hervor. Vollständig geimpft sind 8,6 Prozent der Menschen in Deutschland. Am Mittwoch wurden demnach 1,1 Millionen Impfungen gemeldet. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war es der zweite Tag, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig war. In Hessen haben 29,9 Prozent der Menschen mindestens die erste Corona-Impfung bekommen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Hessen damit im Mittelfeld auf Platz zehn. Vollständig geimpft sind in Hessen 8,1 Prozent der Menschen. (Quelle: Hessenschau)

Immer mehr Schwangere fordern Impfungen
Bislang empfiehlt das RKI Schwangeren nur in Ausnahmen eine Impfung gegen Corona. In anderen Ländern werden sie längst geimpft. Claudia Schmitz aus Hochheim (Main-Taunus) klagt: "Als Schwangere fühle ich mich überhaupt nicht wahrgenommen." Unter anderem deshalb fordern Ärzte und Betroffene hierzulande ebenfalls zunehmend eine Priorisierung. (Quelle: Hessenschau)

Landesweite Inzidenz sinkt auf 133,3
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.613 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 25 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.007. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 269.334 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank weiter von 139,1 am Vortag auf 133,3. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist die Stadt Offenbach (241,8) auf. Alle anderen Kreise liegen inzwischen unter der 200er-Marke. Drei Kreise liegen unter der Marke von 100: Wetterau (81,4), Vogelsberg (95,6) und Hochtaunus (95,8). (Quelle: Hessenschau)

Wechselunterricht für Klasse 7 und höher
Hessens Schulen können ab Donnerstag auch in den Klassen sieben bis elf wieder Wechselunterricht anbieten. Voraussetzung ist, dass in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt ihrer Schule die Corona-Inzidenz niedrig geblieben ist. Konkret muss die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen - Sonn- und Feiertage nicht mitgezählt - unter 165 bleiben. In Darmstadt, Darmstadt-Dieburg, im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Schwalm-Eder-Kreis, Waldeck-Frankenberg, Wetteraukreis, Kreis Offenbach, Marburg-Biedenkopf und Werra-Meißner-Kreis dürfen die älteren Schüler zurück in den Wechselunterricht. Im Kreis Kassel können die Schüler erst ab Freitag zurück in den Klassenraum. Dort lag die Inzidenz am Mittwoch den fünften Tag infolge unter 165, die Schule darf dann nach den Vorgaben der Bundesnotbremse erst am übernächsten Tag starten. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

36 Neu-Infektionen binnen eines Tages – Sieben-Tage-Inzidenz bei 189,2
Am Mittwoch (5. Mai) hat das Gesundheitsamt 36 neue positive Corona-Testergebnisse erfasst. Die Gesamtzahl steigt damit auf 4.156. Davon gelten 3.670 Personen bereits als genesen – 23 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 163. Der Infektionssaldo liegt bei 323. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 189,2 (Stand 06.05., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen wurden 183 neue Corona-Infektionen registriert. Mit 92 gab es die meisten Fälle in der Unterzent (Höchst 61 (der Anstieg um zwölf Personen hat zum allergrößten Teil nichts mit dem AWO Integra-Heim zu tun), Breuberg 22, Lützelbach 9), gefolgt vom Gersprenztal mit 26 (Reichelsheim 23, Brensbach 2, Fränkisch-Crumbach 1). In Erbach/Michelstadt gab es 25 Infektionen (Erbach 13, Michelstadt 12), in Mossautal/Oberzent 24 (Mossautal 3, Oberzent 21) und in Bad König/Brombachtal 16 (Bad König 14, Brombachtal 2). Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis werden derzeit elf Patienten betreut. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich acht weitere Patienten. 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Landesweite Inzidenz sinkt weiter
Dem Landesgesundheitsamt wurde heute 3.070 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand 16 Uhr). Am Mittwoch waren es 3.909, am Donnerstag vor einer Woche 3.594 Fälle. Insgesamt gab es seit Pandemiebeginn 461.305 Infektionen in Baden-Württemberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land liegt derzeit bei 155,3 (Mittwoch 159,2, vor einer Woche 186,3). 23 weiter Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Covid-19 übermittelt. 612 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 370 davon invasiv beatmet. Mit einem Wert von 264,9 hat der Schwarzwald-Baar-Kreis die höchste Inzidenz im Land. Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 44,8. (Quelle: SWR)

Lockerungen ab Freitag im Main-Tauber-Kreis
Der Main-Tauber-Kreis lockert morgen die Corona-Beschränkungen. Drei Tage in Folge lag die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100, aktuell beträgt sie 79,3. Damit ist von morgen an beim Einkaufen mit Termin in Geschäften kein negativer Corona-Test mehr nötig, außerdem entfällt die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Auch die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Ab Freitag dürfen sich zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen. Kinder bis 14 werden nicht gezählt. Auch in anderen Kreisen der Region sind die Inzidenzen gesunken. Zum Beispiel im Landkreis Heilbronn und dem Kreis Schwäbisch Hall liegen die Werte nun unter 200, im Hohenlohekreis und den Stadtkreisen Heilbronn und Stuttgart allerdings immer noch darüber. Quelle: SWR)

+++ Mainzer Sommerlichter abgesagt +++
Die Mainzer Sommerlichter werden auch in diesem Jahr nicht leuchten. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Veranstaltungsverbote ließen eine Durchführung des Festes nicht zu, hieß es. Man sei aber zuversichtlich, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder stattfinden könne. Normalerweise finden die Mainzer Sommerlichter mit Live-Musik und einem Feuerwerk am letzten Juli-Wochenende am Mainzer Rheinufer statt. (Quelle: SWR)

Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging am Mittwoch weiter zurück - auf 107,5. Am Vortag lag sie noch bei 113,7. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz der jüngsten Welle war in Rheinland-Pfalz am 25. April mit 143,1 Infektionen auf 100.000 Einwohner registriert worden. Die Inzidenz beschreibt die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Da die absolute Zahl der Neuinfektionen im Wochenverlauf stark schwankt, versuchen Virologen über diesen Wert Aufschluss über die Infektionslage im Land zu bekommen. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 05.05.2021+++

Weltweit

17:26 Uhr: Lauterbach kritisiert Öffnungspläne

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Öffnungspläne einiger Bundesländer als verfrüht kritisiert. "Ich finde es fatal, dass erneut der Wettbewerb stattfindet, welches Bundesland am schnellsten lockert", sagt er dem "Handelsblatt". Ein derartiger Flickenteppich müsse verhindert werden. Lauterbach kritisierte zudem Pläne für eine Lockerung im Tourismus-Bereich ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100: "Für Öffnungen braucht es eine deutlich niedrigere Inzidenz, etwa bei 50 oder noch niedriger", sagte er. (Quelle: Tagesschau)

16:04 Uhr: Seibert warnt vor Beschaffung gefälschter Impfpässe

Die Bundesregierung warnt die Bevölkerung davor, sich gefälschte Impfpässe zu beschaffen, um so Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubsreisen zu bekommen. Dies sei kein Kavaliersdelikt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Das ist ganz klar eine nach dem Strafgesetzbuch strafbewehrte Urkundenfälschung. Und strafbare Handlungen werden verfolgt." Die Regierung will in der zweiten Hälfte dieses Quartals Impfnachweise auf der Corona-Warn-App und auf einer Extra-App speichern lassen. Wer bereits geimpft sei, könne den Nachweis vom Arzt oder Apotheker übertragen lassen. (Quelle: Tagesschau)

15:41 Uhr: Braun: Impfangebot für alle Erwachsenen bis Juli möglich

Kanzleramtschef Helge Braun hält es für möglich, dass bereits im Juli alle Erwachsenen in Deutschland ein Impfangebot erhalten haben werden. Es sei nun klar, "dass wir in den nächsten zwei Monaten sehr viel Impfstoff haben werden, um diese Impfkampagne abzuschließen", sagte Braun. Bisher hat die Bundesregierung zugesagt, dass alle ein Impfangebot bis Ende des Sommers erhalten sollen. (Quelle: Tagesschau)

15:26 Uhr: Ministerium bekommt weitere 3,8 Milliarden für Impfstoffe

Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff für die Jahre 2022 und 2023, also vor allem für Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren. Das geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der NAchrichtenagentur dpa vorliegt und über das das Nachrichtenportal "The Pioneer" berichtete. (Quelle: Tagesschau)

14:22 Uhr: Braun: "Extrem schnelle Entlastung" durch "Notbremse"

Die bundesweite "Notbremse" zeigt aus Sicht der Bundesregierung Wirkung. Es zeige sich "momentan wirklich eine extrem schnelle Entlastung von den Infektionszahlen, was uns auch die Hoffnung gibt, dass das Gesundheitswesen seine Überlastung reduziert", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in der Regierungsbefragung im Bundestag. (Quelle: Tagesschau)

13:39 Uhr: Weniger Intensivpatienten in Krankenhäusern

Die Zahl der in Krankenhäusern registrierten Corona-Intensiv-Patienten in Deutschland ist weiter gesunken. Das Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldete 4828 Patienten - das sind 117 weniger als gestern. (Quelle: Tagesschau)

12:38 Uhr: Pflegeschutzbund fordert einheitliche Besuchsregeln

Der BIVA-Pflegeschutzbund fordert von der Bundesregierung einheitliche Regelungen für den Besuch in Alten- und Pflegeheimen. Nur Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Brandenburg und Schleswig-Holstein berücksichtigten die jeweilige Impfquote in den Einrichtungen bei der Regulierung der Besuchsvorschriften, sagte BIVI-Chef Manfred Stegger. In allen anderen Ländern spiele allenfalls der Inzidenzwert der Region eine Rolle. Sie überließen die Regelung der Besuchsrechte fast vollständig den Einrichtungen. "Das mag in einigen Fällen zu guten Lösungen führen", sagte Stegger. Viele Heime würden aber aus Unsicherheit über das Ziel hinausschießen und die Bewohnerrechte willkürlich einschränken, ganz gleich, ob die Impfquote im Haus fast 100 Prozent betrage. (Quelle: Tagesschau)

11:14 Uhr: Weit über zehn Millionen Menschen zur Impfung berechtigt

In vielen Bundesländern dürfen sich Angehörige der Priorisierungsgruppe drei für die Corona-Impfung anmelden - alleine aufgrund ihres Alters sind das bundesweit mehr als zehn Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es Ende 2019 rund 10,5 Millionen Menschen im Alter von 60 bis unter 70 Jahren. Das waren 12,6 Prozent der Bevölkerung. Zur Gruppe drei mit erhöhter Priorisierung gehören auch Menschen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten. Allein im Lebensmitteleinzelhandel waren das im Jahr 2018 mehr als 1,3 Millionen Menschen. In der Güterbeförderung sind eine knappe Million, bei Post- und Kurierdiensten mehr als eine halbe Million Menschen zur Impfung aufgerufen. Impfberechtigt sind auch Beschäftigte in Apotheken (248.000 Menschen) und der Pharmaindustrie (140.000 Menschen).Demnächst dürfen vielleicht auch Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren gegen Corona geimpft werden. Den Statistikern zufolge gehörten Ende 2019 knapp drei Millionen Menschen zu dieser Altersgruppe. (Quelle: Tagesschau)

10:48 Uhr: Kabinett billigt Aufholpaket für Kinder und Jugendliche

Zur Linderung sozialer Folgen der Corona-Pandemie hat das Bundeskabinett ein Aufholpaket für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht. Wie die Bundesregierung mitteilte, sollen aus dem Hilfsprogramm in diesem und im nächsten Jahr bis zu zwei Milliarden Euro fließen. Über die Maßnahmen müssen noch Bundestag und Bundesrat beraten. Finanziert werden könnten damit beispielsweise Nachhilfestunden, aber auch die Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht oder die Teilnahme an Feriencamps. Ebenfalls auf den parlamentarischen Weg gebracht wurde ein Entwurf zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter. (Quelle: Tagesschau)

10:43 Uhr Erneut mehr als 800.000 Impfungen in Deutschland

Laut Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums sind in Deutschland bis Dienstagabend 29,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Den Angaben zufolge wurden in Deutschland am Dienstag 813.290 Impfdosen verabreicht. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilte, sei das nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland der dritte Tag, an dem mehr als 800.000 Impfspritzen gesetzt worden seien. Der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am vergangenen Mittwoch mit mehr als einer Million Impfungen erreicht worden. (Quelle: Tagesschau)

10:07 Uhr: Luftwaffe unterwegs mit Sauerstoffanlage nach Indien

Ein Transportflugzeug der Bundeswehr ist vom niedersächsischen Fliegerhorst Wunstorf aus mit Bauteilen für eine Sauerstoffanlage nach Indien gestartet. Dort sollen die Gerätschaften morgen als Teil der deutschen Nothilfe eintreffen .Indien ist beispiellos schwer von der Corona-Pandemie getroffen worden. Wegen der dramatisch gestiegenen Zahl Erkrankter geht den Krankenhäusern der medizinische Sauerstoff aus. Die Anlage aus Deutschland macht Außenluft zu medizinischem, hochprozentigem Sauerstoff, der anschließend abgefüllt werden kann. (Quelle: Tagesschau)

09:05 Uhr: ifo-Institut: Zahl der Kurzarbeiter um zehn Prozent gesunken

Die Zahl der Kurzarbeiter ist nach Schätzungen des ifo Instituts im April um zehn Prozent gesunken. Wie das Institut mitteilte, waren im vergangenen Monat rund drei Millionen Menschen in Kurzarbeit, 300.000 weniger als im März. In der Industrie sei die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter von 535.000 auf 444.000 gefallen. Damit seien dort noch 6,4 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Unverändert hoch liege die Zahl der Kurzarbeiter mit 53,2 Prozent (565.000) im Gastgewerbe. Der Einzelhandel durfte vielerorts nur unter strengen Corona-Auflagen öffnen. Dennoch sei die Zahl der Kurzarbeiter von 375.000 auf 276.000 gesunken, hieß es. Das seien noch 11,2 Prozent aller in der Branche Beschäftigten. Im Handel insgesamt sei die Zahl von 598.000 auf 433.000 (9,5 Prozent) zurückgegangen. (Quelle: Tagesschau)

09:03 Uhr: Ramelow fordert fälschungssicheren Impfnachweis

Der thüringische Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) hat die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Verordnung zu Erleichterungen für Geimpfte und Genesene kritisiert.Es fehle der fälschungssichere Impfnachweis. "Das ist ein kleines, wenn auch nicht unwichtiges Detail, weil wir beim Nachweis der Impfzertifikate und der Testzertifikate sowie dem Status der Genesenen ein klares Instrument brauchen, damit es auch überprüft werden kann", sagte Ramelow gegenüber RTL/ntv mit Blick auf die wegfallenden Ausgangsbeschränkungen und die notwendigen Kontrollen durch die Polizei. (Quelle: Tagesschau)

08:20 Uhr: Spahn: Regelung für Geimpfte könnte Sonntag in Kraft treten

Die Verordnung zu Rechten von Geimpften könnte laut Gesundheitsminister Jens Spahn am Sonntag in Kraft treten. Voraussetzung dafür sei ein Beschluss im Bundesrat am Freitag, sagte der CDU-Politiker im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Spahn mahnte ungeachtet der geplanten Lockerungen der Corona-Regeln für Geimpfte zur Vorsicht. Deutschland sei noch in der dritten Welle. "Wir müssen Zuversicht paaren mit Umsicht und Vorsicht." (Quelle: Tagesschau)

08:09 Uhr: Linke-Fraktionschefin will einheitliche Regeln bei niedriger Inzidenz

Mit Blick auf die Rücknahme der Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte und Genesene hat die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag bundeseinheitliche Regelungen für Regionen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 gefordert. Amira Mohamed Ali sagte im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF, es sei "nach wie vor so, dass die Länder das in Eigenverantwortung regeln". In den Regionen mit niedrigen Inzidenzen bleibe es bei einem "Flickenteppich", und das sei "überhaupt nicht gut". (Quelle: Tagesschau)

07:44 Uhr: Indien meldet 3780 weitere Todesfälle

Indiens Gesundheitsministerium hat 3780 Corona-Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden gemeldet - so viele wie noch nie zuvor. Insgesamt sind demnach in Indien inzwischen 226.188 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die bestätigten Infektionen stiegen den Angaben zufolge binnen eines Tages um 382.315 auf 20,67 Millionen. Gesundheitsexperten zufolge dürften die tatsächlichen Zahlen aber viel höher liegen. (Quelle: Tagesschau)

07:31 Uhr: Hausärzte wollen Rechtssicherheit für Nutzung siebter BioNTech-Dosis

Der Deutsche Hausärzteverband fordert Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte, die pro Ampulle des Corona-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer sieben statt sechs Dosen verabreichen wollen. "Es kann nicht sein, dass täglich in Deutschland Impfdosen weggeworfen werden", sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Im Umgang mit der siebten Impfdosis brauche es bundesweit Rechtssicherheit. Dass Hausärztinnen und Ärzte, die mit dem vorhandenen Impfstoff so viele Menschen so schnell wie möglich impfen wollten, riskierten, "mit einem Bein im Gefängnis zu stehen", dürfe nicht sein, betonte Weigeldt. (Quelle: Tagesschau)

07:25 Uhr: Deutsches Kinderhilfswerk: Aufholpaket für Kinder reicht nicht aus

Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert das von der Bundesregierung geplante Corona-Aufholpaket für Kinder und Jugendliche als völlig unzureichend. Pro Kind würden weniger als 150 Euro in die Hand genommen, teilt das Hilfswerk mit. "Das wird bei Weitem nicht ausreichen, um auch nur annähernd die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu decken. (Quelle: Tageschau

06:48 Uhr: Müller nimmt G7-Staaten in die Verantwortung

Entwicklungsminister Gerd Müller hat das Ministertreffen der G7-Staaten aufgerufen, in der Corona-Pandemie ein Signal der Verantwortung für die Bekämpfung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu setzen. Aus einer Gesundheitskrise sei inzwischen eine Mehrfachkrise geworden, warnte der CSU-Politiker. "Weltweit haben 300 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Dazu kommt der Hunger, weil Lieferketten zusammengebrochen sind", so Müller. "130 Millionen Menschen sind durch die Pandemie in Hunger und extreme Armut zurückgefallen. Das gefährdet die Stabilität ganzer Regionen." (Quelle: Tageschau)

06:32 Uhr: Scheuer dringt auf weitere Milliardenhilfe für den ÖPNV

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dringt auf weitere Finanzhilfen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wegen der Corona-Krise für dieses Jahr. "Mit noch einmal einer Milliarde Euro können wir den umweltfreundlichen ÖPNV weiter leistungsfähig und zuverlässig am Laufen halten", sagte der CSU-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Dies stärke das Vertrauen und mache das System insgesamt zukunftsfest. Angesichts deutlich gesunkener Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen machen den Verkehrsanbietern starke Einnahmeausfälle zu schaffen. Der Bund hatte im vergangenen Jahr schon 2,5 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt. Die Länder haben bereits gefordert, den "Rettungsschirm" für den ÖPNV zu verlängern und um eine Milliarde Euro aufzustocken. Scheuer sagte, auch Klimaschutz im Verkehr beginne vor der Haustür beim Einsteigen in den öffentlichen Nahverkehr. Ein gutes ÖPNV-Angebot sei dafür eines der wichtigsten Instrumente. (Quelle: Tagesschau)

06:28 Uhr FDP-Fraktionsvize: Familien durch Corona-Tests Urlaub ermöglichen

FDP-Fraktionsvize Christian Dürr hat weitgehende Lockerungen nicht nur für Geimpfte, sondern auch für Menschen mit negativem Corona-Test gefordert. Kinder und Schwangere hätten in nächster Zeit keine Aussicht auf eine Impfung, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn nur Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen, könnten Familien mit kleineren Kindern im Sommer womöglich gar keinen Urlaub machen." (Quelle: Tagesschau)

05:25 Uhr: RKI meldet 18.034 Neuinfektionen und 285 neue Todesfälle

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert bei 22.231 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 132,8 (Vortag: 141,4; Vorwoche: 160,6). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

Würzburgerin Ruft Selbsthilfegruppe für Angehörige von Corona-Toten ins Leben
Eine junge Frau aus Würzburg hat ihren Vater durch Corona verloren. Nun hat sie eine bundesweite Selbsthilfegruppe für Angehörige von Corona-Toten gegründet. Bei der Organisation der Gruppe wurde sie von der Selbsthilfekoordination Bayern unterstützt. (Quelle: BR)

Aktuelle 7-Tages-Inzidenz: Stadt Würzburg knapp unter 100
Die Inzidenzwerte in Unterfranken sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in acht Regionen gesunken und in vier Regionen angestiegen. Mit 321,9 hat weiterhin die Stadt Schweinfurt den höchsten Wert, trotz eines leichten Rückgangs bei der 7-Tages-Inzidenz. Damit hat Schweinfurt nach wie vor den höchsten Wert in Bayern. Im Landkreis Schweinfurt ist die Inzidenz weiter gestiegen auf nun 210,5. In der Stadt Aschaffenburg setzt sich die Entspannung fort, hier ist der Wert auf nun 166,2 gesunken. Nachdem die Stadt Würzburg auf eine 7-Tages-Inzidenz von 99,3 gefallen ist, liegen nun vier unterfränkische Regionen unter dem Grenzwert von 100. Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat - trotz eines leichten Anstiegs - weiterhin der Landkreis Würzburg mit nun 62,2. Auch die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart liegen unter dem Grenzwert von 100. Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Stadt Schweinfurt: 321,9 ↓

Landkreis Schweinfurt: 210,5 ↑

Landkreis Miltenberg: 174,0 ↑

Stadt Aschaffenburg: 166,2 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 143,2 ↑

Landkreis Haßberge: 119,7 ↓

Landkreis Bad Kissingen: 117,2 ↓

Landkreis Aschaffenburg: 111,4 ↓

Stadt Würzburg: 99,3 ↓

Landkreis Main-Spessart: 84,0 ↓

Landkreis Kitzingen: 77,9 ↓

Landkreis Würzburg: 62,2 ↑ (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 453 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 55 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 445 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind 3 Personen intensivpflichtig. Es gab keine neuen Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.606 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 174,0 (Quelle: RKI, Stand 5. Mai, 3:10 Uhr). Neben der Vielzahl von diffusen Infektionen im privaten Umfeld sind mehrere Infektionsgeschehen in Betrieben aufgetreten, hier gibt es aktuell in fünf Unternehmen jeweils zwischen 8 und 36 positive Fälle. In den stationären Pflegeeinrichtungen ist die Lage im Landkreis Miltenberg im positiven Sinne stabil, da hier keine Ausbrüche zu verzeichnen sind. Als problematisch erweist sich weiterhin, dass bei der britischen Mutante die Hygieneregel „Abstand halten“ aufgrund der deutlich stärkeren Infektiösität nicht ausreichend ist. Gerade in geschlossenen Räumen ist eine regelmäßige Stoßlüftung daher unabdingbar. Da erregerhaltige Aeorosole auch an der Maske vorbei eingeatmet werden können, ist auf einen korrekten, eng anliegenden Sitz der FFP2-Maske zu achten.

Meldungen aus Hessen

Höhere Corona-Hilfen für Studierende gefordert
In einem gemeinsamen Hilferuf mit anderen Bundesländern hat die hessische Landesstudierendenvertretung am Mittwoch auf die teils prekäre Situation der Studierenden in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. "Viele Studierende befinden sich weiterhin in einer schweren finanziellen Notlage. Das Anhalten der Pandemie verschlimmert die Lage zusehends", kritisieren die Vertreter und Vertreterinnen. (Quelle: Hessenschau)

Erleichterungen für Pflege- und Altenheime beschlossen
In den hessischen Pflege- und Altenheimen sollen ab dem 15. Mai Lockerungen für Besucher und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gelten. Das hat das Corona-Kabinett am Mittwoch beschlossen. Die Beschränkung der täglich möglichen Besuche für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen soll entfallen, zudem gelte für Genesene und vollständig Geimpfte dann nicht länger die Pflicht eines Negativ-Tests. Auch in den Zimmern der Bewohner müssen geimpfte oder genesene Besucher dann keine Maske mehr tragen, wie die hessische Staatskanzlei nach den Beratungen schriftlich mitteilte. (Quelle: Hessenschau)

11.300 Betriebe erhalten Überbrückungshilfe III
Zum Ausgleich von Umsatzeinbußen haben rund 11.300 hessische Betriebe eine Bewilligung ihres Antrags auf Überbrückungshilfe III erhalten. Das teilte das hessische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Seit der Bund das Bearbeitungsverfahren freigegeben habe, seien damit in Hessen rund 79 Prozent der bisher gestellten Anträge bewilligt worden, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt wurden laut Ministerium bisher rund 441 Millionen Euro aus der Überbrückungshilfe III ausgezahlt - rund 209 Millionen Euro als vorab gezahlte Abschläge. Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen von Umsatzeinbußen seit November 2020 entlasten. (Quelle: Hessenschau)

Bouffier rechnet mit "hervorragendem" Kirchentag
In der kommenden Woche startet der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt - pandemiebedingt weitgehend digital. Beim jährlichen Spitzengespräch zwischen der Landesregierung, den Evangelischen Kirchen und den Katholischen Bistümern zeigte sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) trotz der Verlegung ins Digitale optimistisch. "Ökumene lebt von Begegnung, diese ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen?", so Bouffier. Durch das digitale Format könnten nun Menschen aus allen Regionen Deutschlands den Kirchentag von überall mitverfolgen. Er gehe davon aus, dass Hessen und Frankfurt "hervorragende Gastgeber" für den Ökumenischen Kirchentag würden. Vom 13. bis zum 16. Mai findet der Okumenische Kirchentag von evangelischen und katholischen Christen in Frankfurt statt. Inhaltlich soll der Fokus auf den aktuellen Herausforderungen von Kirche und Gesellschaft liegen. (Quelle: Hessenschau)

Hessen will Impfpass-Fälscher stärker bestrafen
Hessen will das Fälschen von Impfpässen und anderen Gesundheitszeugnissen stärker bestrafen. Das Land hat dazu eine Initiative zur Änderung des Strafgesetzbuchs gestartet. Sie soll auf der Justizministerkonferenz im Sommer diskutiert werden. "Wenn Menschen mit der Gesundheit anderer spielen oder damit sogar Geschäfte machen, ist dies moralisch verwerflich und muss hart bestraft werden", sagte Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Mittwoch. Rechtlich fallen falsche Atteste oder gefälschte Impfpässe unter Urkundenfälschung. Es droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Im Gesundheitsbereich würden die Täter aber milder bestraft, kritisierte das Ministerium. Diese "kriminalpolitisch verfehlten Strafmilderungen" seien nicht länger tragbar, sagte Kühne-Hörmann. (Quelle: Hessenschau)

Corona-Kabinett berät über mögliche Lockerungen
Gleich mehrere Kreise in Hessen steuern auf ein Ende der Bundesnotbremse zu. Das hessische Corona-Kabinett berät ab Mittwochmittag darüber, welche Regeln dann konkret greifen sollen. Denn bei einer Inzidenz unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Samstage mitgezählt) wird die Bundesnotbremse in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt am übernächsten Tag aufgehoben und die Regelungen aus der Verordnung des Landes gelten erneut. Hoffnung auf Lockerungen darf sich womöglich auch die Gastronomie machen. (Quelle: Hessenschau)

Inzidenz sinkt weiter, drei Kreise unter 100
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.732 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 49 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.982. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 267.721 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank weiter von 146,3 am Vortag auf 139,1. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (256,4) und der Kreis Fulda (200,3) auf. Drei Kreise liegen mittlerweile unter der Marke von 100: Wetterau (83,0), Vogelsberg (93,7) und Hochtaunus (98,8). (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Ab Freitag vorerst Distanzunterricht in Schulen – Inzidenz bei 184,1
Am Dienstag (4. Mai) erfasste das Gesundheitsamt 30 neue positive Corona-Testergebnisse. Sie verteilen sich nahezu auf alle Städte und Gemeinden des Kreises. Die Gesamtzahl steigt damit auf 4.120. Davon gelten 3.647 Personen bereits als genesen – 15 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 163. Der Infektionssaldo liegt bei 310. Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht an und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 184,1 (Stand 05.05., 00:00 Uhr). Damit liegt die Quote den dritten Tag in Folge über der Marke von 165, so dass die Schülerinnen und Schüler im Odenwaldkreis in Folge der „Bundes-Notbremse“ ab Freitag, 7. Mai, wieder per Distanzunterricht lernen müssen. Für die Klassen eins bis sechs soll es eine Notbetreuung geben. Ausgenommen von dieser Regel sind Abschlussklassen und Förderschulen, für sie gilt weiter Wechselunterricht. In Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege wird nur noch eine Notbetreuung angeboten.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Luca-App in allen Gesundheitsämtern einsatzbereit
Die Luca-App zur Corona-Kontaktverfolgung ist jetzt mit allen baden-württembergischen Gesundheitsämtern verbunden. Nach Angaben des Präsidenten des Landkreistags Baden-Württemberg, Joachim Walter (CDU) können seit Mittwoch alle 38 Ämter im Land verschlüsselte Kontaktdaten über die App empfangen. Nun müsse die Luca-App in so vielen Einrichtungen und Betrieben genutzt werden, dass die Ämter Kontakte auch effektiv nachverfolgen könnten. Walter forderte die Landesregierung deshalb auf, die Einführung flächendeckend mit technischer Unterstützung für die Betriebe voranzutreiben: "Im Hinblick auf künftige Öffnungen sollten Handel, Kultur, Gastronomie und weitere Bereiche wie beispielsweise der ÖPNV für einen Einsatz von Luca optimal vorbereitet sein." (Quelle: SWR)

Lucha: Impfangebot bald auch an Jüngere?
Baden-Württemberg macht laut Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) gute Fortschritte beim Impfen gegen Corona. Dem SWR sagte er: "Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir die Priorisierung zumindest in den Arztpraxen nicht mehr brauchen, so dass auch die jüngeren Menschen, die sich sehr solidarisch in der Pandemie verhalten haben, ein Impfangebot bekommen". Dies werde voraussichtlich bereits Mitte Mai der Fall sein. Allerdings verwies Lucha auch darauf, dass die weitere Entwicklung von den Impfstoff-Lieferungen des Bundes abhänge. Der Minister erklärte weiter, sobald es die Pandemielage hergebe, müssten die Menschen ihre Grundrechte wieder zurückerhalten. Über die Lockerungen der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene will der Bundesrat am Freitag abstimmen. Die Bundesländer signalisieren Zustimmung - auch Baden-Württemberg. (Quelle: SWR)

Grün-Schwarz plant Programm zur Linderung der Corona-Folgen
Die Landesregierung will zu Beginn der Legislaturperiode ein Programm zur Abmilderung der Corona-Folgen auflegen. Der neue Koalitionsvertrag sieht unter anderem vor, Kinder und Jugendliche mit Lernlücken durch Fördermaßnahmen zu unterstützen; dafür will die Regierung einen Kinder- und Jugendgipfel einberufen. Außerdem soll es ein Aktionsprogramm für Kunst und Kultur sowie ein Neustart-Programm geben, um Impulse für die Innenstädte zu setzen. Auch die digitale Arbeitswelt nach Corona soll ein Thema sein. Sämtliche Maßnahmen, die nicht der Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen dienen, stehen laut Koalitionsvertrag unter Haushaltsvorbehalt. (Quelle: SWR)

+++ Verein "Südwestpfalz Touristik" fordert Ende des Beherbergungsverbots +++
Der Verein „Südwestpfalz Touristik“ fordert die Landesregierung auf, das Beherbergungsverbot aufzuheben. Aufgrund der niedrigen Corona-Inzidenzwerte bestehe dafür kein Anlass mehr. Das Beherbergungsverbot bei touristischen Reisen gilt aufgrund der Corona-Pandemie seit sieben Monaten. Wie die "Südwestpfalz Touristik“ mitteilt, hätten die Hygienekonzepte im vergangenen Jahr jedoch sehr gut funktioniert. Bei Hotels und Ferienwohnungen seien keine Infektionsketten nachgewiesen worden. Daher wendet sich der Verein nun direkt an die Ministerpräsidentin. Malu Dreyer (SPD) solle sich stärker für die Touristikbranche einsetzen, damit die Betriebe in den Pfingstferien wieder regulär öffnen könnten. (Quelle: SWR)

+++ CDU will Freigabe für Astrazeneca für alle Impfwilligen +++
Die CDU-Landtagsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, den Impfstoff Astrazeneca für alle Impfwilligen in Rheinland-Pfalz freizugeben. Immer wieder würden Ärzte darüber berichten, dass Impfdosen von Astrazeneca übrig blieben. Dies dürfe gerade in "dieser schwierigen Phase der Corona-Pandemie" nicht geschehen. Jede ungenutzte Dosis sei ein Rückschlag im Kampf gegen das Virus, so CDU-Fraktionschef Christian Baldauf. (Quelle: SWR)

+++ Trabert: Impfung für Wohnungslose ab Ende Mai +++
Spätestens Ende Mai können wohnungslose Menschen in Mainz gegen Corona geimpft werden. Das hat der Arzt Gerhard Trabert vom Mainzer Verein "Armut und Gesundheit" dem SWR gesagt. Er rechnet damit, dass er Mitte oder Ende des Monats vom Land die Impfdosen dafür bekommt. Die Stadt hat unterdessen zugesichert, Zimmer in der Housing Area Gonsenheim für die wohnungslosen Menschen zur Verfügung zu stellen. In der Unterkunft können sie nach der Impfung einige Tage unter ärztlicher Beobachtung bleiben, für den Fall, dass Nebenwirkungen auftreten. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 04.05.2021+++

Weltweit

15:54 Uhr EMA prüft Zulassung von BioNTech-Impfstoff für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren. Die Prüfung habe begonnen, mit einer Entscheidung sei voraussichtlich im Juni zu rechnen, erklärte die Behörde. Das Mainzer Unternehmen BioNTech und sein US-Partner Pfizer hatten die Zulassung für die Altersgruppe in der vergangenen Woche beantragt. Bisher ist der Impfstoff in der EU ab einem Alter von 16 Jahren zugelassen.

15:02 Uhr: Bayern will Pfingsten Tourismus ermöglichen

Touristen sollen bei einer positiven Entwicklung der Corona-Inzidenz zu Pfingsten Urlaub in Bayern machen können. "Wir wollen zu Pfingsten eine Tourismusperspektive haben für Hotels, auch für Ferienhäuser und Ferienwohnungen", sagte CSU-Chef Markus Söder im Anschluss an eine Vorstandssitzung seiner Partei. Bedingung sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis unter 100 liege. Dann sollten Öffnungen mit Hygienekonzepten und täglichen Tests für Übernachtungsbetriebe möglich werden. Söder kündigte außerdem an, dass eine zwischenzeitlich wegen steigender Neuinfektionen ausgesetzte geplante Regelung für Gastronomie, Theater und Kinos wieder in Kraft treten soll. Demnach wäre es in Landkreisen mit einer Inzidenz von unter 100 dann ab der kommenden Woche möglich, mit Bedingungen wie negativen Coronatests oder Terminen die Biergärten sowie Theater und Kinos zu öffnen.

06:54 Uhr: Lauterbach: Vorsichtige Lockerungen für Geimpfte

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für zurückhaltende Lockerungen für Geimpfte in der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Bei doppelt geimpften Personen können wir die Einschränkungen der persönlichen Grundrechte nicht mehr vertreten", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Dabei müsse der volle Impfschutz hergestellt sein, etwa nach Zweifachimpfungen. Gleichzeitig mahnte Lauterbach jedoch zur Vorsicht: "Wir dürfen gerade jetzt nicht den Fehler machen, die Erfolge zu gefährden, die uns die einheitliche Corona-Notbremse gebracht hat und noch bringen wird. "Ganz klar nein sage er zu Öffnungen von Läden, Kneipen oder anderen Angeboten nur für doppelt Geimpfte, erklärte er. Deren Zahl sei noch zu gering, zudem spalte das die Gesellschaft. "Wer noch nicht geimpft ist, ist das in aller Regel, weil er sich an die Impfreihenfolge hält, dafür sollte niemand bestraft werden", sagte Lauterbach. Geimpfte hätten kein Recht, "dass Geschäfte allein für sie öffnen". (Quelle: Tagesschau)

05:18 Uhr: RKI meldet 7534 Neuinfektionen und 315 neue Todesfälle

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 7534 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert bei 10 976 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 141,4 (Vortag: 146,9; Vorwoche: 167,6). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 315 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 344 Tote. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

38. Frankenfestspiele in Röttingen sollen stattfinden
Die Frankenfestspiele in Röttingen (Lkr. Würzburg) werden in diesem Sommer aller Voraussicht nach stattfinden – und zwar in abgespeckter Form. Es werden weniger Zuschauer zugelassen und diese müssen zueinander Abstand halten und während der Vorstellung Maske tragen. Lars Wernecke, der Intendant der 38. "Frankenfestspiele" von Röttingen hat an Nachmittag über das geplante Programm 2021 informiert. Die Stücke auf der Freilichtbühne auf der Burg Brattenstein stehen unter dem Motto "Wir sind wieder da!". Bis zu 200 Zuschauer sollen - nach augenblicklichem Stand - vom dem 17. Juni bis zum 22. August unter anderem das Musical "Sugar – Manche mögen es heiß", das Theaterstück "Ziemlich beste Freunde" oder "Orpheus in der Unterwelt" sehen können. Normal können bis zu 600 Zuschauer die Freilichtstücke sehen. Am 8.6. soll eine Band des Heeresmusikkorps Veitshöchheim spielen. Das Kinder- und Jungendprogramm müsse zunächst ausfallen, weil Kinder im Augenblick noch nicht wieder in die Schule gehen dürfen, sagte Frederike Faust, die Leiterin des "Jungen Theaters". Die letztjährigen Frankenfestspiele mussten wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Im Online-Vorverkauf und den den externen Vorverkaufsstellen können jeweils Zweier-Plätze gebucht werden. Gruppen ab drei Personen und Einzelpersonen wenden sich bitte direkt an die Tourist-Information Röttingen. (Quelle: BR)

Planungen für Spessartfestwoche und Laurenzimesse laufen weiter
In Lohr wird die Spessartfestwoche weitergeplant. Es sei rechtlich möglich und an dem prinzipiellen Stadtratsbeschluss habe sich auch nichts geändert, so heute der Geschäftsführer Dieter Daus aus dem Rathaus. Der Termin für das Volksfest in abgespeckter Version am Mainufer vom 30. Juli bis 8. August steht - vorbehaltlich der gesetzlichen Grundlage auf Bundes- und Landesebene in Hinblick auf die Coronasituation. Im März hat der Stadtrat sein Ja aber an eine Bedingung geknüpft: Für die Stadt als Ausrichterin der Spessartfestwoche darf kein Verlust entstehen. Daus blickt noch zuversichtlich in den Sommer und setzt darauf, dass die Inzidenzwerte weiter nach Unten gehen und mehr Menschen geimpft sind. Außerdem verweist er darauf, dass auch große Veranstaltungen in Bayern – wie etwa Fußball-EM-Spiele oder die Wagner-Festspiele in Bayreuth – auch stattfinden sollen. Die Nachbarschaft Marktheidenfeld bleibt flexibel und führt weiterhin Gespräche mit Festwirt, Brauerei und Schaustellern wegen der geplanten Laurezeni-Messe vom 6. bis 15. August. Die heimische Brauerei werde auf jeden Fall ein Festbier brauen, sagt heute Inge Albert vom Stadtmarketing. Eine Entscheidung über die Laurenzimesse wird Mitte oder sogar erst Ende Mai gefällt. Auch dort geben sich die Verantwortlichen zuversichtlich. (Quelle: BR)

In der Region Schweinfurt steigen die Inzidenzwerte
Die Inzidenzwerte in Unterfranken sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in acht Regionen gesunken und in zwei Regionen auf demselben Stand wie gestern. In zwei Regionen sind die Werte erneut angestiegen, nämlich in Stadt und Landkreis Schweinfurt. Damit ist diese Region aktuell der Hotspot in Unterfranken. Mit einem Inzidenzwert von inzwischen 331,3 hat die Stadt Schweinfurt weiterhin den höchsten Wert in Bayern und den vierthöchsten Wert im bundesweiten Vergleich. In der Stadt Aschaffenburg ist die 7-Tage-Inzidenz nun wieder auf einen Wert unter der 200er-Marke gesunken und liegt aktuell bei 198,6. Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit nun 59,1. Auch die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart liegen unter dem Grenzwert von 100. Die Stadt Würzburg nähert sich diesem Grenzwert zumindest an und liegt nun bei 107,1.

Die unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Stadt Schweinfurt: 331,3 ↑

Landkreis Schweinfurt: 201,8 ↑

Stadt Aschaffenburg: 198,6 ↓

Landkreis Miltenberg: 167,0 →

Landkreis Haßberge: 136,3 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 134,4 →

Landkreis Bad Kissingen: 132,7 ↓

Landkreis Aschaffenburg: 117,7 ↓

Stadt Würzburg: 107,1 ↓

Landkreis Main-Spessart: 92,7 ↓

Landkreis Kitzingen: 86,7 ↓

Landkreis Würzburg: 59,1 ↓ (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 440 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 4 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 507 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 15 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind 3 Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 121 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.551 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 167,0.

Meldungen aus Hessen

Wirtschaft fordert Öffnungsschritte
Angesichts steigender Impfzahlen und leicht sinkender 7-Tage-Inzidenzen hofft die Wirtschaft auf baldige Öffnungsschritte für Handel und Gastronomie. In einem gemeinsamen Aufruf fordern der Hessische Industrie- und Handelskammmertag (HIHK), der DEHOGA Hessen und der Handelsverband Hessen die Öffnung der Außengastronomie mit Terminvereinbarungen sowie weitere Erleichterungen für den Einzelhandel, sofern der Landkreis eine stabile Inzidenz von unter 100 aufweist. Touristische Übernachtungen sollten dann ebenfalls wieder möglich sein, so der Appell. (Quelle: Hessenschau)

387 Neuinfektionen, Inzidenz unter 150
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 387 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 29 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.933. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 265.989 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank von 152,4 am Vortag auf 146,3. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (242,6) sowie die Kreise Fulda (214,7) und Hersfeld-Rotenburg (207,1) auf. Als einziger Kreis liegt die Wetterau (92,8) unter der Marke von 100. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Rund 37.550 Impfdosen verabreicht
Bisher haben im Impfzentrum 21.718 Personen die Erst- und 9.638 Personen die Zweitimpfung gegen das Corona-Virus bekommen. Das sind zusammen 31.356 verabreichte Dosen. In der vergangenen Woche haben die Apotheken 2.238 weitere Impfdosen an die Ärzte geliefert, insgesamt sind das bisher 6.192. Die Gesamtzahl der Dosen liegt nunmehr also bei 37.548. Das Hessische Sozialministerium weist mit Blick auf bestimmte Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen – etwa hinsichtlich der Testpflicht für den Besuch beim Friseur – darauf hin, dass in Pflegeheimen oder besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen die Regelungen der Einrichtungsschutzverordnung aktuell noch gelten. Vergleichbare Ausnahmen von der Testpflicht für Personal oder Besucher von Alten- und Pflegeheimen würden derzeit geprüft.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Studierende kritisieren Überbrückungshilfe der Regierung
Die Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg hat zusammen mit neun anderen Vertretungen die finanziellen Hilfen der Bundesregierung für Studierende in der Pandemie kritisiert. Die Überbrückungshilfen von 500 Euro seien bereits seit einem Jahr nicht ausreichend, um die durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten von Studierenden zu decken. Zudem würden bürokratische Hürden den Zugang zu den Hilfen erschweren. Sie sehen Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in der Verantwortung die Überbrückungshilfe zu ändern oder das Bafög für mehr Studierende zu öffnen. (Quelle: SWR)

Handwerkskammer begrüßt Schnelltest-Strategie
Die Handwerkskammer Ulm begrüßt die Landesentscheidung, dass sich Kunden von Friseur-, Kosmetikbetrieben und anderen körpernahen Dienstleistungen direkt vor Ort einen Corona-Schnelltest machen können. Laut Mitteilung der Handwerkskammer wird dadurch das Geschäft erleichtert. Die bisherigen Regelungen - etwa mit einem gültigen Schnelltest aus einem Testzentrum - hätten zu Terminabsagen und Umsatzeinbußen geführt, heißt es. Die Handwerksbetriebe dürfen nur getestete Kunden bedienen. (Quelle: SWR)

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 7.534 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert noch bei 10.976 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 141,4 (Vortag: 146,9; Vorwoche: 167,6). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 315 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 344 Tote. (Quelle: SWR)

+++ Rheinland-pfälzische Wirtschaft bereit für Corona-Impfungen +++
Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer zufolge ist die Bereitschaft in vielen rheinland-pfälzischen Unternehmen sehr groß, in das Impfprogramm gegen das Coronavirus einzusteigen. So sei beim Pharmakonzern Boehringer-Ingelheim alles vorbereitet für den Impfstart, hieß es. Beim Mainzer Spezialglashersteller Schott sehe es genauso aus. Nun wird nur noch auf den Impfstoff gewartet. Am Wochenende hatte das Bundesgesundheitsministerium angekündigt, spätestens ab dem 7. Juni auch Betriebsärzte bei den Corona-Impfungen mit ins Boot zu holen. Vorgesehen sind laut Ministerium mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche bundesweit. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 03.05.2021+++

Weltweit

17:33 Uhr WHO: Impfbedarf Indiens führt zu globalen Engpässen

Der steigende Bedarf an Covid-19-Impfdosen in Indien führt laut den Vereinten Nationen zu einem gefährlichen Mangel beim globalen Programm Covax für arme Länder. Das Minus bei Covax liege bei 20 Millionen Impfdosen im zweiten Quartal, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er forderte die Staaten mit großen Impfstoffbeständen auf, überschüssige Dosen an Covax abzutreten. Indien ist der größte Produzent von Impfstoffen weltweit. Die indische Firma Serum Institute stellt den Wirkstoff von AstraZeneca in Lizenz her und ist einer der größten Lieferanten von Covax. Wegen der aktuellen Infektionslage im Land ordnete die indische Regierung einen Ausfuhrstopp für Vakzine gegen Covid-19 an. (Quelle: Tagesschau)

15:19 Uhr: Oktoberfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

Das Oktoberfest wird wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Das bestätigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. (Quelle: Tagesschau)

14:46 Uhr: Corona-Kabinett bringt Erleichterungen für Geimpfte auf den Weg

Das Corona-Kabinett der Bundesregierung hat den Entwurf für eine Verordnung für mehr Rechte von Geimpften und Genesenen auf den Weg gebracht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, die Beratungen mit Vertretern von Bundestag und Bundesrat würden umgehend aufgenommen. Ziel sei, dass die Verordnung Ende der Woche oder spätestens nächste Woche in Kraft treten könne. (Quelle: Tagesschau)

12:24 Uhr: Gut 28 Prozent der Deutschen gegen Corona erstgeimpft

In Deutschland haben 28,2 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor. Den vollen Impfschutz erhielten bislang acht Prozent der Bevölkerung. Am Sonntag wurden demnach 250.114 Impfspritzen gesetzt. Der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am vergangenen Mittwoch mit mehr als einer Million Impfungen erreicht worden. Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang etwas mehr als 30,1 Millionen Dosen, davon fast 23,5 Millionen bei Erstimpfungen und weitere knapp 6,7 Millionen bei Zweitimpfungen. (Quelle: Tagesschau)

11:55 Uhr: Geschäfte in ganz Österreich wieder offen

In Österreich haben in allen Bundesländern die Geschäfte und viele Dienstleister wieder geöffnet. Nach rund vierwöchigem Lockdown empfingen auch in den Bundesländern Wien und Niederösterreich die Geschäftsleute wieder Kunden. In den restlichen sieben Bundesländern hatte der Handel den Lockdown schon früher beendet. Die Branche hofft auch dank vieler Sonderangebote auf einen vielversprechenden Neustart. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen war in den vergangenen Wochen gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich liegt bei rund 150, in etwa auf dem deutschen Niveau von aktuell 147. Ab 19. Mai dürfen - begleitet von einem Schutzkonzept mit Zutrittstests - alle anderen Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur österreichweit wieder ihre Dienste anbieten. (Quelle: Tagesschau)

11:09 Uhr: Leichtere EU-Einreise für Geimpfte aus Drittstaaten

Die EU-Kommission will die Einreise in die Europäische Union wieder erleichtern. So sollen künftig auch wieder touristische Aufenthalte von Personen aus Drittstaaten möglich sein, schlägt die Brüsseler Behörde vor. Voraussetzung für die Einreise sei dann, dass eine Person aus einem Land komme, in dem eine "gute epidemiologische Situation" herrsche, heißt es in einem Vorschlag an die Mitgliedstaaten. Zudem müsse die Person einen vollständigen Impfschutz mit einem Vakzin vorweisen, das in der EU zugelassen sei. Eine Erweiterung auf die Notfallliste der Weltgesundheitsorganisation WHO sei möglich, heißt es in dem Vorschlag weiter. Dieser Hinweis bezieht sich auf den russischen Impfstoff Sputnik V, der in der EU noch nicht zugelassen, aber bei der WHO gelistet ist. Kinder, die noch nicht geimpft werden können, sollen mit ihren geimpften Eltern einreisen dürfen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen können.Die Kommission betont allerdings zugleich, dass angesichts von mutierten Viren Achtsamkeit weiter geboten sei. Dazu schlägt die Behörde eine "Notbremse" vor, mit der ein Einreiseverbot aus Mutationsgebieten schnell wieder verhängt werden kann. Die 27 EU-Mitgliedstaaten müssen dem Vorschlag zustimmen. Erste Beratungen darüber auf technischer Ebene soll es nach Angaben der Kommission bereits am Dienstag geben. (Quelle: Tageschau)

10:44 Uhr: Spahn optimistisch zu raschen einheitlichen Regeln für Geimpfte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich optimistisch zu einer raschen Einigung über einheitliche bundesweite Erleichterungen für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene geäußert. Das Corona-Kabinett werde in seiner Sitzung heute einen ersten Entwurf zu Geimpften, Genesenen und tagesaktuell Getesteten diskutieren, sagte Spahn. Wenn man diesen Entwurf nun in der Bundesregierung schnell abstimmen könne, könnten die neuen Regeln sicherlich auch in dieser oder in den nächsten ein, zwei Wochen umgesetzt werden. Etwa beim Öffnen des Einzelhandels und der Außengastronomie sowie bei der Einreise könnten alle drei Gruppen in der Perspektive gleichgestellt werden, sagte Spahn. (Quelle: Tagesschau)

09:27 Uhr: Schnelltest-Ergebnisse jetzt auch auf Corona-Warn-App

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Das Update auf Version 2.1 stand am Montagmorgen bereits im App-Store von Apple für das iPhone bereit. Die Version für Android-Smartphones soll im Google Play Store spätestens am Dienstag zur Verfügung stehen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code scannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. Ein negatives Ergebnis wird 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann dann auch beim Einkaufen oder beim Friseurbesuch vorgelegt werden. Positive Ergebnisse werden in der App so lange angezeigt, bis die User das Ergebnis teilen. Der Schnelltest werde von der Corona-Warn-App gleichberechtigt zum aufwendigeren PCR-Test behandelt. (Quelle: Tagesschau)

09:22 Uhr: Pfizer wirbt für schnelle Impfstoffgenehmigung in Indien

Der US-Pharmakonzern Pfizer wirbt für eine rasche Genehmigung seines gemeinsam mit BioNTech entwickelten Impfstoffs in Indien. Mit der dortigen Regierung werden Gespräche über ein beschleunigtes Zulassungsverfahren geführt, wie Pfizer-Chef Albert Bourla in einem Beitrag auf der Internetplattform Linkedin erklärt. "Bedauerlicherweise ist unser Impfstoff nicht in Indien zugelassen, obwohl unser Antrag vor Monaten eingereicht wurde." Bourla gibt zugleich eine Arzneimittel-Spende im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar bekannt. (Quelle: Tagesschau)

08:29 Uhr Rekord-Umsatzplus im März für Einzelhandel

Erste Lockdown-Lockerungen haben den deutschen Einzelhändlern im März zu einem Rekord-Umsatzplus verholfen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, in dem die Corona-Einschränkungen begannen, legten ihre Einnahmen um 12,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war der stärkster Zuwachs seit Beginn der Statistik 1994. Viele Geschäfte konnten im März Terminshopping-Angebote ("Click and meet") anbieten. Der März zählte diesmal allerdings auch einen Verkaufstag mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vormonat konnten die Händler ihre Einnahmen um 7,4 Prozent steigern. Preisbereinigt (real) fiel das Plus mit 7,7 Prozent noch etwas stärker aus. Die höchste Steigerung schaffte einmal mehr der boomende Internet- und Versandhandel: Hier gab es ein Umsatzplus von 42,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) zog um 23,0 Prozent an. (Quelle: Tagesschau)

08:26 Uhr: Polizeigewerkschaft fordert Verbot für "Querdenken"-Demos

Nach den Protesten vom 1. Mai hat der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ein Verbot für alle Querdenken-Demonstrationen bundesweit gefordert." „Bei diesen Demonstrationen ist der Rechtsverstoß schon vorprogrammiert und findet dauerhaft und zigtausendfach statt, weil die Teilnehmer keine Maske tragen und den Mindestabstand nicht einhalten", sagte Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wenn bei solchen Veranstaltungen vorher schon klar sei, dass die Teilnehmer die Auflagen nicht beachten würden, müssten Politik und Justiz dafür sorgen, dass sie nicht stattfänden. Beamte seien schon häufig bei Querdenken-Demos angespuckt, beleidigt und angegriffen worden. "Es ist völlig unverständlich, warum solche Demos überhaupt noch genehmigt werden", sagte Wendt und mahnte: "Ja, man darf gegen die Maskenpflicht demonstrieren, aber man muss dabei eine Maske tragen. Wer das nicht versteht, muss zu Hause bleiben." Es sei zudem den Bürgern nicht mehr zu vermitteln, dass auf der einen Seite die Bürger wegen nächtlicher Ausgangssperren um 22 Uhr nach Hause geschickt würden, während gleichzeitig etwa in Berlin am 1. Mai Menschen bis in die Nacht hätten demonstrieren dürfen. (Quelle: Tagesschau)

07:59 Uhr: "Bundes-Notbremse" zeigt laut Intensivmediziner Wirkung

Die deutschen Intensivmediziner haben angesichts sinkender Infektionszahlen eine erste positive Bilanz der bundesweiten Corona-"Notbremse" gezogen. "Wir sind zuversichtlich, dass die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sinken wird - und das hängt dann unmittelbar mit den Maßnahmen der 'Bundes-Notbremse', wie aber auch dem deutlichen Fortschritt beim Impfen zusammen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, der "Rheinischen Post". Das rückläufige Infektionsgeschehen werde auf den Intensivstationen in einer Woche sichtbar, "davon sind wir überzeugt", sagte Marx weiter. Von einer Entspannung auf den Intensivstationen könne aber noch keine Rede sein. Seit einer guten Woche sei eine "Plateau-Bildung" bei der Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen von um die 5000 Patienten zu beobachten. (Quelle: Tagesschau)

06:46 Uhr: Frankreich lockert

Von heute an dürfen sich die Bürger in Frankreich erstmals seit Inkrafttreten des Lockdowns vor einem Monat tagsüber wieder frei bewegen. Bisher galt eine Zehn-Kilometer-Grenze um die Wohnung für nicht notwendige Fahrten. Zudem kehren Mittelschulen und Gymnasien überwiegend zum Präsenzunterricht zurück. Kitas und Grundschulen sind bereits seit einer Woche geöffnet. Ab dem 19. Mai ist unter anderem die Öffnung von Außengastronomie und Kulturstätten geplant. Die nächtliche Ausgangssperre soll dann später beginnen - statt bisher 19.00 Uhr um 21.00 Uhr. Die Lockerungen sind umstritten, die Inzidenz in Frankreich ist mit rund 300 weiter sehr hoch. Die Regierung setzt deshalb auf mehr Impfungen. (Quelle: Tagesschau)

06:31 Uhr: Mehr Schwangere auf Intensivstation - Ärzte für Impfung

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) versorgen Intensivmediziner zunehmend an Covid-19 erkrankte Schwangere. Allein in den vergangenen zwei Wochen habe es fünf solcher Fälle gegeben, sagte der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am UKE, Stefan Kluge. Er sprach sich dafür aus, "unbedingt auch Schwangere" zu impfen, was bisher nicht von der Ständigen Impfkommission STIKO empfohlen wird, und schloss sich damit der Meinung mehrerer seiner Kollegen an. Die aktuelle Häufung hat laut Kluge auch damit zu tun, dass die Frauen aus anderen Häusern ins UKE verlegt werden. Allerdings habe es am UKE im gesamten Jahr 2020 nur einen solchen Fall gegeben, in den ersten Monaten 2021 schon sieben. Das liege auch an der Variante B.1.1.7, die deutlich ansteckender ist und im Verdacht steht, schwerere Krankheitsverläufe zu verursachen. Quelle: Tageschau)

05:50 Uhr: Fast 370.000 Neuinfektionen und mehr als 3400 Tote in Indien

Das indische Gesundheitsministerium hat 368.147 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet. Am Samstag hatte das Land erstmals über 400.000 Fälle und damit einen weltweiten Höchstwert registriert. Insgesamt haben sich mehr als 19,93 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist der zweithöchste Wert nach den USA. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 3417 auf 218.959. Indien, wo mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben, wird seit Ende Februar von einer weiteren Corona-Welle mit mehreren Virus-Varianten heimgesucht. (Quelle: Tagesschau)

05:08 Uhr: RKI verzeichnet 9160 Corona-Neuinfektionen und 84 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 84 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 11.907 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 146,9. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 146,5 angegeben. (Quelle: Tagesschau)

02:01 Uhr Städte- und Gemeindebund fordert einheitlichen Öffnungsplan

Der Städte- und Gemeindebund hat angesichts der zuletzt rückläufigen Zahl der Corona-Neuinfektionen von der Bundesregierung einen langfristigen Öffnungsplan gefordert. "Nach über einem Jahr Pandemie ist das Motto 'Wir fahren auf Sicht' kaum noch vermittelbar. Langfristige Perspektiven - wenn auch unter Vorbehalt sinkender Infektionszahlen - sollten jetzt auf den Weg gebracht werden", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". "Die Inzidenzzahlen sinken, die Impfkampagne nimmt Fahrt auf. Wir können hoffen, dass wir die dritte Welle bald überwunden haben. Mit immer mehr geimpften Personen wird im Sommer mehr Normalität möglich sein." (Quelle: Tagesschau)

00:02 Uhr: Tourismusbeauftragter Bareiß hält Inlandsreisen ab Juni für möglich

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), setzt auf Inlandsreisen ab Juni. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass Urlaubsreisen bei uns ab Juni in immer mehr Regionen möglich werden. Wichtig ist, dass der Bundes-Lockdown nicht über den 30.6. hinaus verlängert wird", sagt er der "Bild"-Zeitung. Hotels und Restaurants hätten gute Sicherheitskonzepte aufgestellt. Außerdem würden "bis Ende Juni so viele Impfdosen ausgeliefert sein, dass es theoretisch jedem Bundesbürger für die Erstimpfung reicht". Skeptisch äußerte sich Bareiß in dem Bericht zu Reisen über Pfingsten: "Das wird in vielen Urlaubsregionen leider wieder ins Wasser fallen." (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

Würzburger Studie: Kita-Kinder keine Treiber der Corona-Pandemie
Kita-Kinder spielen möglicherweise keine wesentliche Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus – im Gegensatz jedoch zum betreuenden Personal. Zu diesem ersten Ergebnis kommt die sogenannte "Wü-KiTa-CoV-Studie" der Würzburger Uniklinik und der Universität, die während der zweiten Corona-Welle, zwischen Oktober 2020 und März 2021, stattfand. Dabei wurden mehr als 5.000 Tests vorgenommen und ausgewertet. (Quelle: BR)

Schweinfurt hat höchsten Wert in Bayern
Die Inzidenzwerte in Unterfranken sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in sechs Regionen gesunken und in fünf Regionen weiter gestiegen. Die höchste Inzidenz hat weiterhin die Stadt Schweinfurt, wo der Wert auf inzwischen 308,8 gestiegen ist. Das ist der höchste Wert in ganz Bayern. Auch in der Stadt Aschaffenburg ist der Wert auf nun 214,1 angestiegen. Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit 65,9. Auch die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart liegen nach wie vor unter dem Grenzwert von 100.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Stadt Schweinfurt: 308,8 ↑

Stadt Aschaffenburg: 214,1 ↑

Landkreis Schweinfurt: 187,1 ↑

Landkreis Miltenberg: 167,0 ↓

Landkreis Bad Kissingen: 137,6 ↓

Landkreis Haßberge: 137,5 ↓

Landkreis Aschaffenburg: 134,9 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld: 134,4 →

Stadt Würzburg: 114,1 ↓

Landkreis Main-Spessart: 96,7 ↑

Landkreis Kitzingen: 90,0 ↓

Landkreis Würzburg: 65,9 ↓ (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Impfungen im Landkreis Miltenberg schreiten voran – Fast 30% der Bevölkerung erstgeimpft

Nach aktuellem Stand erhielten im Landkreis Miltenberg derzeit 31.000 Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung und circa 8.050 Personen ihre Zweitimpfung. In den Hausarztpraxen im Landkreis wurden bereits 7.250 Personen geimpft. Damit haben nun rund 29,6 % der Gesamtbevölkerung des Landkreises Miltenberg die Erstimpfung erhalten. 24.200 Personen haben sich für die Impfung registriert, aber noch keine Einladung zur Vereinbarung eines Impftermins erhalten. Zu den Wartenden gehören unter anderem 1.800 Personen zur Prioritätsstufe 1, 4.705 Personen zur Prioritätsstufe 2 und 7.950 Personen zur Prioritätsstufe 3. Registriert und mit einem Termin versorgt sind derzeit 4.900 Impfwillige. Die hohe Anzahl der Personen in der höchsten Priorisierung ist auf erst jüngst erfolgte Registrierungen zurückzuführen! In der laufenden Woche finden knapp 5.000 Erstimpfungen von Montag bis Dienstag kommender Woche statt, weitere Termine werden freigeschaltet, wenn die nächste Lieferung feststeht. Das Landratsamt bittet darum, den Termin zur Zweitimpfung dort zu vereinbaren, wo auch die Erstimpfung durchgeführt wurde, um so Doppelregistrierungen mit einem hohen Bürokratieaufwand für das Impfzentrum und die Hausarztpraxis zu verhindern. Der Account bei BayIMCO zur Impfung über das Impfzentrum sollte sicherheitshalber erst nach erfolgter Zweitimpfung gelöscht werden. Auch sollte der Hausarzt bzw. die Hausärztin über den Impfstatus informiert werden. Die Registrierung erfolgt entweder über www.impfzentren.bayern oder, falls kein Internetanschluss vorhanden, telefonisch unter 09371 501-750. Das Landratsamt bittet darum, die telefonische Terminvereinbarung ausschließlich zu nutzen, wenn kein Internetanschluss vorhanden ist, und eine parallele Anmeldung zu vermeiden.

Meldungen aus Hessen

Bouffier: Möglichst bundesweit einheitliche Regeln für Geimpfte

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) pocht auf möglichst rasche und bundeseinheitliche Regeln für Geimpfte und Genesene in der Corona-Pandemie. „Man kann Grundrechte nur einschränken, wenn Gefahren von jemandem ausgehen. Wenn die Gefahr nicht mehr ausgeht, gibt es keine Begründung, warum man die Grundrechte jemandem dann nicht mehr gewährleistet“, sagte Bouffier am Montag in Berlin beim Eintreffen zu einer hybriden Sitzung des CDU-Präsidiums. Mit dem Thema befasst sich heute auch das Corona-Kabinett der Bundesregierung. Quelle: Tagesschau)

Pilotprojekt: Vier Unternehmen starten mit Impfungen
Hessen hat am Montag in vier großen Unternehmen Pilotverfahren zur betriebsärztlichen Corona-Schutzimpfung gestartet. Der Bund hatte angekündigt, ab Juni 2021 auch die Betriebsärzteschaft mit Impfstoff gegen das Corona-Virus zu versorgen. Hierfür stellt das Land laut Mitteilung des Sozialministeriums zunächst der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Frankfurt, dem Pharmaunternehmen Merck KGaA in Darmstadt, der B. Braun Melsungen AG (Schwalm-Eder) sowie der Marburger Pharmaserv GmbH insgesamt rund 10.000 Impfdosen zur Verfügung. Quelle: Hessenschau)

Darmstädter Heinerfest abgesagt
Das Darmstädter Heinerfest sollte so etwas wie das Licht am Ende des Tunnels sein, doch daraus wird nichts: Die Veranstalter haben das Volkfest Anfang Juli abgesagt. Obwohl einige Konzepte zum Schutz der Besucher und Besucherinnen auf dem Tisch gelegen hätten, habe man sich für eine Absage entschieden. Die Ansteckungsgefahr mit Covid-19 sei zu hoch. Über die genauen Gründe der Absage will der Förderverein noch am Montag auf einer Pressekonferenz Auskunft geben. Bereits im vergangenen Jahr fand das Heinerfest aufgrund der Pandemie nicht statt. Mit rund 700.000 Besuchern und Besucherinnen gehört das Heinerfest zu den größten Innenstadtfesten Deutschlands. (Quelle: Hessenschau)

626 Neuinfektionen, Inzidenz knapp über 150
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 626 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben elf Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.904. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 265.602 Corona-Fälle gemeldet.Die Inzidenz sank leicht von 153,4 am Vortag auf 152,4. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (267,1) sowie die Kreise Fulda (220,9) und Hersfeld-Rotenburg (209,6) auf. Als einziger Kreis liegt Waldeck-Frankenberg (94,6) unter der Marke von 100, übermittelte am Montag allerdings zunächst keine neuen Fälle. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Rund 37.550 Impfdosen verabreicht
Bisher haben im Impfzentrum 21.718 Personen die Erst- und 9.638 Personen die Zweitimpfung gegen das Corona-Virus bekommen. Das sind zusammen 31.356 verabreichte Dosen. In der vergangenen Woche haben die Apotheken 2.238 weitere Impfdosen an die Ärzte geliefert, insgesamt sind das bisher 6.192. Die Gesamtzahl der Dosen liegt nunmehr also bei 37.548. Das Hessische Sozialministerium weist mit Blick auf bestimmte Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen – etwa hinsichtlich der Testpflicht für den Besuch beim Friseur – darauf hin, dass in Pflegeheimen oder besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen die Regelungen der Einrichtungsschutzverordnung aktuell noch gelten. Vergleichbare Ausnahmen von der Testpflicht für Personal oder Besucher von Alten- und Pflegeheimen würden derzeit geprüft.

Inzidenz steigt weiter – 174 Fälle in den letzten sieben Tagen
Am Sonntag (02. Mai) gab es 21 neue positive Corona-Testergebnisse. Die Gesamtzahl steigt dadurch auf 4.086. Drei weitere Personen gelten als genesen (Gesamt 3.601), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant (162). Der Infektionssaldo steigt auf 323.Auch die 7-Tage-Inzidenz steigt erneut deutlich an und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 179,9 (Stand 03.05., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 174 neue Corona-Infektionen. Mit 81 Fällen gab es die meisten in der Unterzent (Höchst 50, Breuberg 22, Lützelbach 9), gefolgt vom Gesprenztal mit 39 Fällen (Reichelsheim 34, Brensbach 3, Fränkisch-Crumbach 2) und Mossautal/Oberzent mit 20 (Mossautal 1, Oberzent 19). In Erbach/Michelstadt gab es 19 Infektionen (Erbach 12, Michelstadt 7) und in Bad König/Brombachtal 15 (Bad König 11, Brombachtal 4).
Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit zehn Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sieben weitere Patienten.
Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen sind ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach, außerdem Teile einer Klasse und der Schulnotbetreuung sowie die städtische Notbetreuung der Breubergschule in Rai-Breitenbach. Außerdem stehen die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Bundes-Notbremse in Heidelberg gelockert: "Click und Meet" ohne Test möglich
Als erste Stadt in Baden-Württemberg konnte Heidelberg die geltende bundesweite Corona-Notbremse wieder lockern. Zunächst profitiert vor allem der Einzelhandel von den Lockerungen der "Bundes-Notbremse". Geschäfte dürfen wieder "Click and Meet" - also Shoppen mit Termin - ohne Testpflicht anbieten. (Quelle SWR)

Modellprojekt für Corona-Impfungen in Mannheim
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Mannheimer Stadtteils Hochstätt können sich ab heute gegen Corona impfen lassen - im Rahmen eines Modellprojekts der Stadt. Laut Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) sei das Infektionsgeschehen in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen überdurchschnittlich - das gelte auch für Hochstätt. Eine Erklärung seien die Wohnverhältnisse und viele Menschen, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Gleichzeitig sei die Impfquote unterdurchschnittlich. Hochstätt sei ein überschaubares Gebiet mit knapp 3.200 Einwohnern. Das Modell soll später auf andere Stadteile mit hohen Inzidenzen übertragen werden. Die Impfungen werden eine Woche lang im Quartiersbüro angeboten. Auch das Land begrüßt und unterstützt das Modellprojekt. (Quelle: SWR)

"Drive in"-Teststation geht in Erbach in Betrieb
Auf dem Parkplatz am Badesee in Erbach (Alb-Donau-Kreis) geht am Montag eine "Drive in"-Corona-Teststation in Betrieb. Damit wird das Test-Angebot im Café "KaffCafe" in Erbach ergänzt. Laut Bürgermeister Achim Gaus (parteilos) hilft das Testen, die Infektionsketten frühzeitig zu erkennen. Mit den Testangeboten wolle die Stadt Erbach für mehr Sicherheit sorgen und die Inzidenzen senken. (Quelle: SWR)

Lehre für Studierende vor Prüfungen wieder in Präsenz möglich
An den Hochschulen in Baden-Württemberg können von heute an wieder mehr Studierende in Präsenz lernen. Die Landesregierung hatte in der Nacht zu Sonntag Ausnahmen in die Corona-Verordnung des Landes aufgenommen. Sie gelten demnach für Studierende, die unmittelbar vor dem Abschluss oder vor abschlussrelevanten Teilprüfungen stehen. Die geänderte Verordnung tritt am Montag in Kraft. Bislang gab es lediglich Ausnahmen für Studierende im ersten Semester und für Lehrinhalte, die sich nicht ins Digitale übertragen lassen, wie etwa Laboruntersuchungen. (Quelle: SWR)

Städtetagschef: Rückzug von Handelsketten birgt Chancen
Baden-Württembergs Städtetagspräsident Peter Kurz verlangt Programme zur Sicherung lebendiger Innenstädte, sieht aber in dem coronabedingten Rückzug von Handelsketten auch Chancen. "Corona beschleunigt die Diskussion um Probleme, die schon vorher in der Luft lagen, wie die Monostrukturen in den Kernen mit den immer gleichen Filialgeschäften und Burgerbratern", sagte der Mannheimer Oberbürgermeister (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Eine vielfältigere Nutzung sei das Gebot der Stunde. Zudem sprach er sich für Programme aus, mit denen die Kommunen im Kampf gegen Leerstände unterstützt werden. (Quelle: SWR)

Mehr Menschen mit Vorerkrankungen nun impfberechtigt
In Baden-Württemberg wird die Vergabe von Corona-Impfterminen von heute an deutlich geöffnet: So können sich nun alle Menschen mit Vorerkrankungen aus der dritten Prioritätsgruppe für einen Impftermin registrieren, wie das Sozialministerium in Stuttgart mitteilte. Dazu gehören etwa Menschen mit behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheumaerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Asthma sowie Adipositas. Ebenfalls impfberechtigt sind auch jeweils bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die wegen einer dieser Erkrankungen oder aufgrund des Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind. Mit dem nun anstehenden Öffnungsschritt wären rund 1,5 Millionen weitere Menschen impfberechtigt. (Quelle: SWR)

+++ Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt weiter leicht, 481 Neuinfektionen +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag 481 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Am Sonntag waren es 542, am Montag vor einer Woche 560. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz beträgt mit 120,0 etwas weniger als am Sonntag. Zu Beginn der Vorwoche lag sie noch bei 136,9. Seit Beginn der Pandemie gab es im Land 141.904 laborbestätigte Infektionen. Als aktuell infiziert gelten 15.580 Menschen, deutlich weniger als am Vortag (16.009). Die höchste Inzidenz weist nach wie vor der Donnersbergkreis auf, mit 181,9. Mit den Kreisen Vulkaneifel (46,2) und Cochem-Zell (47,3) liegen zwei Kreise unter der Marke von 50. Zwölf Kreise oder Städte melden inzwischen wieder Werte unter 100 - dem für Inkrafttreten der Bundesnotbremse kritischen Wert. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg im Tagesvergleich um zwei. (Quelle: SWR)

+++ Wissing fordert sofortige Erleichterungen für Geimpfte +++
Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) hat die Bundesregierung aufgefordert, Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte sofort zurückzunehmen. Im Morgenmagazin von ARD und ZDF sagte Wissing, die Bundesregierung habe nach der Verfassung den Auftrag, die Gesundheit der Bürger zu schützen. Sie habe aber auch den Auftrag, die Freiheit der Bürger zu schützen. Sie dürfe sich nicht aussuchen, nur einzelne Aufgaben wahrzunehmen, so Wissing. (Quelle: SWR)

+++ Lockerungen für Pflegeheime +++
In Senioren- und Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz gelten ab heute weniger Beschränkungen. Welche Erleichterungen konkret gelten, hängt von der Impfquote in der jeweiligen Einrichtung ab. In Pflegeheimen mit einer Impfquote von mehr als 90 Prozent können Bewohner zum Beispiel wieder ohne Abstand und ohne Maske an Gruppenveranstaltungen teilnehmen. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 02.05.2021+++

Weltweit

18:40 Uhr: Scholz: Erleichterungen für Geimpfte und Genesene kommen

Vizekanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für vollständig Geimpfte schon bald gelockert werden. "Wir haben ganz bewusst in das Infektionsschutzgesetz diese Verordnungsermächtigung reingeschrieben, weil wir wussten und wollten, dass wir davon Gebrauch machen", sagte er im Bericht aus Berlin. Scholz hält es für realistisch, dass Bundestag und Bundesrat die Änderungen in der kommenden Woche billigen werden: "Wir haben den Ehrgeiz, es so gut gemacht zu haben, dass wir deren Zustimmung bekommen - und für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger wäre das auch richtig." (Quelle: Tagesschau)

15:36 Uhr: Tschechien kein Hochinzidenzgebiet mehr

Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen gilt Tschechien seit heute nicht mehr als Corona-Hochinzidenzgebiet. Das Nachbarland ist nun wieder als "normales" Risikogebiet eingestuft, was eine Erleichterung der Einreise bedeutet. Einreisende aus Tschechien müssen nicht mehr an der Grenze einen negativen Coronatest präsentieren, sind aber sowohl zu vorheriger Anmeldung als auch zu zehntägiger Quarantäne verpflichtet. Im Grenzverkehr gab es heute keine Auffälligkeiten, wie es beim Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing hieß. Tschechien zählte Ende Januar zu den ersten 20 Ländern, die als Hochinzidenzgebiete mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche eingestuft wurden. Bis vor kurzem zählte das an Bayern und Sachsen grenzende Land zu den europäischen Corona-Hotspots. (Quelle: Tagesschau)

13:31 Uhr: Klinikverband: Leichte Entlastung der Intensivstationen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) befürchtet bei der Zahl der Intensivpatienten vorerst keinen exponentiellen Anstieg mehr. "Die Kliniken in Deutschland spüren ganz überwiegend eine erste, leichte Entlastung", sagt der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß der "Bild"-Zeitung. "Wir haben nun über etwa zwei Wochen relativ konstante Zahlen bei den Neuinfektionen, das gibt uns die Zuversicht, dass wir auch beim Zuwachs der Intensivpatienten bis auf Weiteres keinen exponentiellen Anstieg befürchten müssen." (Quelle: Tagesschau)

10:10 Uhr: EU: Abwasser soll auf Coronaviren untersucht werden

Die EU-Kommission fordert alle Mitgliedsländer der Union auf, künftig regelmäßig Abwasser auf Coronaviren zu untersuchen. "Es ist entscheidend, dass die EU-Länder schnellstmöglich effektive Abwasser-Überwachungssysteme einrichten und sicherstellen, dass die relevanten Daten den zuständigen Gesundheitsbehörden umgehend zur Verfügung gestellt werden", sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius der "Welt am Sonntag". Eine Abwasserüberwachung könne kostengünstig, schnell und verlässlich Informationen über die Verbreitung des Virus und von Virusvarianten in der Bevölkerung liefern. (Quelle: Tagesschau)

09:40 Uhr: Günther warnt vor Benachteiligungen für Nicht-Geimpfte

Angesichts von ersten Lockerungen bei den Corona-Regeln für vollständig Geimpfte hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther davor gewarnt, noch nicht geimpfte Bürgerinnen und Bürger zu stark zu benachteiligen. Noch seien 90 Prozent der Deutschen nicht komplett durchgeimpft, "von daher führen zurückgegebene Rechte dann wieder zu neuen Ungerechtigkeiten", sagte Günther dem "Tagesspiegel am Sonntag". Er verwies zugleich darauf, dass zumindest Erleichterungen für Geimpfte schon umgesetzt würden. "Wir haben aber bei den Erstimpfungen ungefähr eine Quote von 25 Prozent, bei den Zweitimpfungen noch deutlich weniger", sagte Günther. Lockerungen sind erst bei einem vollen Impfschutz geplant. Dafür sind bei drei von vier zugelassenen Impfstoffen zwei Impfungen notwendig. (Quelle: Tagesschau)

07:18 Uhr: Wieder Hunderttausende Neuinfektionen in Indien

Indien hat erneut mehrere Hunderttausend Neuinfektionen verzeichnet. Dem Gesundheitsministerium wurden binnen 24 Stunden 392.488 neue Corona-Fälle gemeldet. Das sind weniger als am Vortag, als das Land erstmals über 400.000 Neuinfektionen und damit einen weltweiten Höchstwert registriert hatte. Insgesamt haben sich in Indien inzwischen fast 20 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist der zweithöchste Wert nach den USA. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 3689 auf 215.542. Seit Mitte Februar verbreiten sich in Indien mehrere Virus-Varianten, die eine zweite Infektionswelle ausgelöst haben. In dem Land leben mehr als 1,3 Milliarden Menschen. (Quelle: Tagesschau)

05:14 Uhr: RKI meldet 16.290 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 16.290 Corona-Neuinfektionen und 110 neue Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - ist damit am sechsten Tag in Folge rückläufig. Sie liegt jetzt bundesweit bei 146,5. Am Vortag hatte das RKI diesen Wert mit 148,6 angegeben, vor eine Woche mit 165,6.Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.416.822 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.Der Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI bei 0,93 (Vortag: 0,94). Dieser Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen  ab. (Quelle: Tagesschau)

04:25 Uhr: Scholz: Impfprioritäten beibehalten

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht sich dafür aus, die Reihenfolge bei den Corona-Impfungen vorerst beizubehalten: "Wenn wir zu früh die Priorisierung aufgeben, fürchte ich das Windhund-Prinzip", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wer gut vernetzt ist und jemanden kennt, der jemanden kennt, hat dann viel bessere Karten als jemand, der weniger gut verdrahtet ist. "Ausdrücklich wandte sich Scholz gegen die Forderung des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, Familien bei der Impfung vorzuziehen. Die Priorisierung müsse weiterhin wissenschaftlichen Empfehlungen folgen. (Quelle: Tagesschau)

02:48 Uhr: Lufthansa hofft auf viele Flüge im Sommer

Die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings wollen in diesem Sommer über 100 Urlaubsziele anfliegen. "Das ist absoluter Rekord in der Firmengeschichte", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Bild am Sonntag". Er forderte zugleich Erleichterungen für geimpfte Passagiere. Erste Länder würden bereits ihre Grenzen für Geimpfte öffnen und es würden wohl schnell weitere hinzukommen. Der geplante grüne EU-Impfpass wäre in dieser Sache "ein Durchbruch". (Quelle: Tagesschau)

02:13 Uhr: Betriebsärzte sollen ab zweiter Juniwoche mitimpfen

Spätestens ab der zweiten Juniwoche sollen in Deutschland die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen werden. Entsprechende Pläne bestätigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der "Welt am Sonntag". Für Betriebe vorgesehen seien dann zunächst 500.000 Impfdosen pro Woche. Spahn erklärte weiter, er gehe davon aus, dass Deutschland bereits in ein paar Wochen über mehr Impfdosen verfüge als Termine nachgefragt werden. Betriebsärzte in Firmen könnten dann mit niedrigschwelligen Angeboten mehr Menschen für das Impfen gewinnen. Die Bundesregierung hatte eine Einbindung der Betriebsärzte bereits grundsätzlich für Juni angekündigt. Dank wachsender Liefermengen soll das Impf-Netz in der Fläche damit noch größer werden. (Quelle: Tagesschau)

01:41 Uhr: Scholz will erleichtertes Kurzarbeitergeld bis Ende des Jahres

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich gegenüber der Funke Mediengruppe dafür ausgesprochen, den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis mindestens Ende 2021 zu verlängern - und gegebenenfalls darüber hinaus. In der Corona-Krise werde die Regierung so lange helfen, wie es Einschränkungen gebe. Wenn Unternehmen in Schwierigkeiten geraten und die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter reduzieren, springt die Bundesagentur für Arbeit ein und ersetzt einen Teil des weggefallenen Nettoeinkommens durch das Kurzarbeitergeld. Außerdem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer erstattet. So sollen Krisenzeiten überbrückt werden, ohne dass Betriebe gezwungen sind, Mitarbeiter zu entlassen. Im Zuge der Pandemie waren die Zugangsregeln zum Kurzarbeitergeld gelockert worden. Derzeit gelten die Regeln bis Ende Juni. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

Britische Mutante breitet sich in den Haßbergen aus
Das Gesundheitsamt Haßberge meldet über das Wochenende 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Demnach sind aktuell 375 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. In häuslicher Isolation befinden sich 322 Personen. Zurzeit werden 16 Erkrankte stationär im Krankenhaus behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle beläuft sich bis Sonntagmittag auf 3.783. Als genesen gelten inzwischen 3.324 Personen. 84 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich weiter im Landkreis aus: Mittlerweile wurden insgesamt 982 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 27 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht. (Quelle: BR)

Aktuelle Inzidenzwerte in Unterfranken
Die Inzidenzwerte in Unterfranken sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in acht Regionen weiter gestiegen und in drei Regionen gesunken. Die höchste Inzidenz hat weiterhin die Stadt Schweinfurt, wo der Wert weiter angestiegen ist auf 282,6. In den Haßbergen ist die Inzidenz weiter deutlich gesunken von 192,0 am Samstag auf 149,3 am Sonntag. Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit 67,2. Auch die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart liegen unter dem Grenzwert von 100.

• Stadt Schweinfurt: 282,6 ↑
• Stadt Aschaffenburg: 202,8 →
• Landkreis Miltenberg: 182,5 ↓
• Landkreis Schweinfurt: 181,0 ↓
• Landkreis Haßberge: 149,3 ↓
• Landkreis Bad Kissingen: 141,4 ↓
• Landkreis Rhön-Grabfeld: 134,4 ↓
• Landkreis Aschaffenburg: 127,4 ↑
• Stadt Würzburg: 114,9 ↓
• Landkreis Main-Spessart: 95,9 ↑
• Landkreis Kitzingen: 94,3 ↓
• Landkreis Würzburg: 67,2 ↓ (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg - Gemeinden (Stand: 30.04.2021)
Aktuell befinden sich 451 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 36 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 489 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 7 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.470 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 188,0 (Quelle: RKI, Stand 30. April, 3:11 Uhr). Damit findet in Woche vom 03.05.2021 bis einschließlich 09.05.2021 der Schulbetrieb nach § 18 der 12. BayIfSMV in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen in Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstand von 1,5 Metern statt, andernfalls in Wechselunterricht, und an allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen in Distanzunterricht. Die Einrichtungen zur Tagesbetreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen nach § 19 der 12. BayIfSMV sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.

Meldungen aus Hessen

1.205 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.205 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 15 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.893. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 264.976 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank von 157,5 am Vortag auf 153,4. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (266,3) sowie die Kreise Fulda (219,6) und Hersfeld-Rotenburg (218,7) auf. Alle Kreise und kreisfreie Städte liegen weiterhin über den Inzidenzwert von 100. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

7-Tage-Inzidenz steigt auf 161,3 – 40 neue positive Testergebnisse
Am Samstag stieg die Zahl der positiven Corona-Testergebnisse um 40 auf 4.065. Davon gelten 3.598 Personen bereits als genesen – elf mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 162. Der Infektionssaldo steigt auf 305. Die hohe Zahl neuer Corona-Fälle steht in Zusammenhang mit einem Ausbruch in der Evangelischen Kita in Reichelsheim und mit dem Infektionsgeschehen im Wohnheim der AWO Integra in Mümling-Grumbach. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 161,3 (Stand 02.05., 00:00 Uhr). Damit die nächste Stufe der Bundes-Notbremse in Kraft tritt, muss die Inzidenz drei Tage in Folge über 150 liegen. In den vergangenen sieben Tagen erfasste das Gesundheitsamt 156 neue Corona-Infektionen. Mit 69 gab es die meisten in der Unterzent (Höchst 39, Breuberg 21, Lützelbach 9), gefolgt vom Gersprenztal mit 39 Fällen (Reichelsheim 34, Brensbach 3, Fränkisch-Crumbach 2). In Mossautal/Oberzent gab es 17 Fälle (Mossautal 0, Oberzent 17), in Bad König/Brombachtal 16 (Bad König 12, Brombachtal 4) und in Erbach/Michelstadt 15 (Erbach 10, Michelstadt 5). Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit zwölf Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Klinken außerhalb des Kreises befinden sich sieben weitere Patienten. Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen sind ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach, außerdem Teile einer Klasse und der Schulnotbetreuung sowie die städtische Notbetreuung der Breubergschule in Rai-Breitenbach. Außerdem stehen die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 542 Neuinfektionen am Sonntag, Inzidenz steigt leicht +++
In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag 542 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 448, am Sonntag vor einer Woche bestätigte das Landesuntersuchungsamt 695 Fälle. Die landesweite Inzidenz stieg gegenüber Samstag leicht auf 121,1. Vor sieben Tagen lag sie noch bei 143,1. Seit Beginn der Pandemie wurden landesweit 141.423 Coronafälle labortechnisch bestätigt. Derzeit gelten 16.009 Personen als infiziert. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um einen Fall auf jetzt 3.562. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist der Donnersbergkreis auf (183,2), die niedrigste der Kreis Cochem-Zell. mit 48,9. (Quelle: SWR)

Inzidenzwert in Baden-Württemberg steigt leicht
Das Landesgesundheitsamt meldet heute (Stand: 16 Uhr) 1.402 Neuinfektionen für Baden-Württemberg (insgesamt 450.646). Vor einer Woche waren es 1.782 Neuinfektionen, gestern 2.860. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen und liegt bei 184,6 (vor einer Woche 196,3, am Samstag 183,5). Die Daten aus dem Stadtkreis Baden-Baden fehlten am Sonntag. 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet (insgesamt 9.390). 615 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 376 davon invasiv beatmet. Der Schwarzwald-Baar-Kreis hat mit 279,1 die höchste Inzidenz im Land, gefolgt vom Kreis Heidenheim mit 278,4. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 44,0, am zweitniedrigsten liegt sie im Stadtkreis Heidelberg mit 65,0. Der R-Wert im Land liegt am Sonntag bei 0,98 (Samstag 0,98). Ein R-Wert von 0,98 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Am Wochenende sind die Zahlen oft niedriger, da weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln. (Quelle: SWR)

Animations- und Trickfilmbranche kommt gut durch Krise
Wegen der Coronavirus-Pandemie wird das Internationale Trickfilmfestival (ITFS) in Stuttgart zwar auch in diesem Jahr nur online übertragen. Auf die Lage in der Branche hat das Virus aber nach Einschätzung des künstlerischen ITFS-Geschäftsführers Ulrich Wegenast keinen größeren Einfluss. "Unser Eindruck, der sich aus Gesprächen und Meetings in der Branche ergibt, ist der, dass der Großteil der Animations- und Gamesstudios in der Region und weltweit sehr gut ausgelastet zu sein scheint", sagte er vor dem Auftakt des Festivals. Einige Studios suchten sogar händeringend Mitarbeiter, Auftragsbücher seien sehr gut gefüllt. "Die Corona-Krise hat der Animations- und Gamesbranche im Gegensatz zu anderen Branchen nicht geschadet", sagte Wegenast, der für die ITFS-Veranstalterin Film- und Medienfestival gGmbH arbeitet. Sie sei technologisch und durch weltweit kooperierende Netzwerke bestens aufgestellt. Das Trickfilm-Festival sollte ursprünglich vom 4. bis zum 9. Mai live stattfinden. Nun wird es eine "digitale Version" der Veranstaltung im selben Zeitraum geben. Wettbewerbsbeiträge sollen unter anderem als Stream abrufbar sein. Auf den verschiedenen Plattformen stehen insgesamt mehr als 400 Filme auf dem Programm. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 01.05.2021+++

Weltweit

17:27 Uhr: Neuinfektionen in Großbritannien sinken deutlich

In Großbritannien ist die Zahl der festgestellten Neuinfektionen auf Wochensicht um mehr als ein Zehntel gesunken. Sie ging um 10,9 Prozent auf 15.360 innerhalb einer Woche zurück, wie aus Daten der Gesundheitsbehörden hervorgeht. In dem Land haben mittlerweile 34,3 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. (Quelle: Tagesschau)

15:28 Uhr: Laschet für vorrangige Impfung in Stadteilen mit hoher Inzidenz

CDU-Chef Armin Laschet zeigt sich aufgeschlossen für eine vorrangige Impfung in "prekären, schwierigeren Stadtteilen" mit hohen Infektionszahlen. "Inzidenzzahlen sind höher, wo Menschen enger beieinander wohnen", sagt der Unions-Kanzlerkandidat und nordrhein-westfälische Ministerpräsident in Düsseldorf. "Dann müssen wir als Staat auch darauf reagieren, da präsent sein, da auch eine Impfpriorität einführen." (Quelle: Tagesschau)

15:17 Uhr: Nach OVG-Urteil: Schwesig will Einreiseverbot für Geimpfte lockern

Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Greifswald will die Landesregierung das Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern lockern. "Die Landesregierung wird den Hinweis des Gerichtes, für vollständig geimpfte Menschen Erleichterungen vorzunehmen, umsetzen", sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der Nachrichtenagentur dpa. Das Gesundheitsministerium werde einen Vorschlag für Einreisen insbesondere zum Aufsuchen von Zweitwohnungen vorbereiten. (Quelle: Tagesschau)

14:34 Uhr: WHO lässt Impfstoff von Moderna zu

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dem Corona-Impfstoff von Moderna eine Notfallzulassung erteilt. Die Genehmigung, die am Freitagabend mitgeteilt wurde, dauerte mehrere Monate, weil die WHO Schwierigkeiten hatte, ausreichend Daten vom Hersteller zu bekommen. Zuvor hatte die Organisation bereits die Vakzine von BioNTech, AstraZeneca und Johnson & Johnson zugelassen. Ähnliche Zulassungen werden für die chinesischen Impfstoffe Sinopharm und Sinovac in den kommenden Tagen und Wochen erwartet, wie die WHO erklärte.Länder ohne eigene Arzneimittelbehörden verlassen sich auf die Zulassung durch die WHO, wenn sie über den Einsatz von Impfstoffen in ihrem Land entscheiden. Sie hat allerdings keine direkte Auswirkung auf die Verfügbarkeit eines Impfstoffs in diesen Ländern. Der Vorstandsvorsitzende von Moderna, Stéphane Bancel, erklärte, das Unternehmen stehe im Austausch mit mehreren Organisationen, um dazu beizutragen, Menschen in der ganzen Welt zu schützen. (Quelle: Tagesschau)

10:42 Uhr: NRW beschließt Lockerungen für Geimpfte

Auch Nordrhein-Westfalen führt Lockerungen bei den Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und von einer Erkrankung Genesene ein. Diese werden Menschen mit negativen Corona-Tests gleichgestellt, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf mitteilte. Eine vollständige Impfung ersetzt demnach etwa den Nachweis eines negativen Testergebnisses bei sogenannten Click and Meet-Einkäufen im Einzelhandel. Die Regelungen gelten ab Montag. "Es ist ein erster Schritt, Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichzustellen", erklärte Ministerpräsident Armin Laschet. Er forderte zugleich bundesweit einheitliche Regelungen. Die Bundesregierung will in der kommenden Woche eine Verordnung auf den Weg bringen, die Lockerungen für Geimpfte vorsieht. Vor Nordrhein-Westfalen hatten schon mehrere andere Bundesländer beschlossen, die Restriktionen für Menschen mit vollständiger Corona-Impfung zu lockern. (Quelle: Tagesschau)

10:22 Uhr: Merkel dankt Arbeitnehmern für Einsatz in der Pandemie

Zum Tag der Arbeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Einsatz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewürdigt. "Gerade Berufe, die sonst nicht solche Aufmerksamkeit bekommen, haben das Land am Laufen gehalten," sagte Merkel in ihrem Video-Podcast. Sie dankte den Menschen "für Ihren Einsatz in der schwersten Zeit, die unser Land seit Generationen erlebt hat", für Solidarität und Geduld. Merkel erinnerte auch an die erste Phase der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020, als die Beschäftigten in Supermärkten oder am Steuer von LKWs die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert hätten. Auch sei eine riesige Hilfe gegen die Verbreitung des Virus, dass sich die Arbeit wo möglich ins Homeoffice verlagert habe. Aber ihr sei bewusst, "wie anstrengend es sein kann, wenn über Monate der Esstisch gleichzeitig Schreibtisch und Hausaufgabenplatz für die Kinder ist," so die Kanzlerin. Die Impfkampagne nehme nun weiter an Fahrt auf. Spätestens ab Juni könne sich jeder Bürger um einen Termin bemühen. (Quelle: Tagesschau)

09:30 Uhr: Brasilien: 82.266 Corona-Tote im April

In Brasilien hat die Zahl der monatlichen Corona-Toten im April einen neuen Höchststand erreicht. Mit den am Freitag gemeldeten 2595 neuen Fällen stieg die Zahl der Corona-Toten für den gesamten Monat auf 82.266, wie das Gesundheitsministerium in Brasília mitteilte. Damit wurde der im März erreichte traurige Rekord von 66.573 Todesfällen erneut übertroffen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Brasilien hatte am Donnerstag die Marke von 400.000 überschritten. Nach offiziellen Angaben haben nur die USA eine höhere Opferzahl. Außerdem hat Brasilien mit 189 Toten pro 100.000 Einwohner eine der höchsten Corona-Sterberaten weltweit. Experten zufolge wurde der Höhepunkt der aktuellen Pandemie-Welle in dem südamerikanischen Land inzwischen aber überschritten. (Quelle: Tagesschau)

08:56 Uhr: Bayreuther Festspiele sollen im Juli stattfinden

Die Bayreuther Festspiele sollen in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie ab Ende Juli stattfinden - obwohl sie das nach derzeitig geltender Rechtslage nicht dürften. "Wir sind optimistisch, dass sich das bis zum Sommer ändert", sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Georg Freiherr von Waldenfels der Nachrichtenagentur dpa in München. Die Entscheidung, die der Verwaltungsrat am Freitag beschlossen hatte, sei nicht ganz unumstritten gewesen. Er rechne aber mit der steigenden Impfquote und niedrigeren Infektionszahlen im Sommer. Der Verwaltungsrat hoffe auch, die derzeit in Konzepten zugrunde gelegte Besucherzahl von nur 235 statt normalerweise rund 2000 im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel noch anheben zu können. (Quelle: Tagesschau)

08:23 Uhr: Bundeswehr bringt erste Corona-Hilfslieferung nach Indien 

Ein erster Flug mit deutschen Hilfslieferungen für das massiv unter der Corona-Pandemie leidende Indien ist am Morgen startklar gemacht worden. "Es laufen die letzten Vorbereitungen - die Maschine wird beladen", teilte das Bundesverteidigungsministerium im Onlinedienst Twitter mit. Die Maschine vom Typ A350 der Luftwaffe solle im Laufe des Tages mit 120 Beatmungsgeräten sowie Medikamenten nach Indien aufbrechen. Der Flug nach Neu Delhi dauert den Angaben zufolge knapp neun Stunden. "Im Kampf gegen die Pandemie müssen wir alle zusammenstehen", hob das Bundesverteidigungsministerium in seiner Twitter-Botschaft hervor. Mehr als 40 Länder, darunter Deutschland und andere EU-Länder, haben Indien Hilfe zugesagt. Am Freitag traf eine erste Hilfslieferung aus den USA ein. (Quelle: Tagesschau)

06:28 Uhr: Indien meldet mehr als 400.000 Neuinfektionen binnen eines Tages

Indien hat als weltweit erstes Land mehr als 400.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Binnen 24 Stunden seien 401.993 Fälle gemeldet worden, teilte das indische Gesundheitsministerium mit. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 19,1 Millionen, die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich nach Angaben des Ministeriums um 3523 auf insgesamt fast 212.000.Indien hatte sich in den vergangenen Tagen zum Epizentrum der Corona-Pandemie entwickelt. Allein seit Anfang April wurden rund sieben Millionen Ansteckungen verzeichnet. Indiens ohnehin schlecht ausgestattetes Gesundheitssystem ist bereits völlig überlastet. In zahlreichen Krankenhäusern sind Betten, medizinischer Sauerstoff und Medikamente knapp. (Quelle: Tagesschau)

05:25 Uhr: RKI meldet 18.935 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 148,6

Das Robert Koch-Institut hat 18.935 neue Positiv-Tests gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf148,6 von 153,4 am Vortag. 232 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 83.082. Insgesamt wurden seit dem Ausbruch des Virus bislang in Deutschland mehr als 3,4 Millionen Menschen positiv getestet. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken

Aktuelle Inzidenzwerte in Unterfranken
Die Inzidenzwerte in Unterfranken sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in fünf unterfränkischen Regionen weiter gestiegen und in sieben Regionen gesunken. Die höchste Inzidenz in Unterfranken hat am Samstag die Stadt Schweinfurt, wo der Wert von 232,1 am Freitag auf nun 275,1 angestiegen ist. Auch in der Stadt Aschaffenburg gab es einen deutlichen Anstieg von 174,6 auf 202,8. In den Haßbergen ist die Inzidenz weiter gesunken und liegt erstmals seit 9. April wieder unter 200. Zwischenzeitlich hatte die Region einen der höchsten Werte in ganz Deutschland. Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin der Landkreis Würzburg mit 74,6.

Stadt Schweinfurt: 275,1 ↑

Stadt Aschaffenburg: 202,8 ↑

Landkreis Miltenberg: 197,3 ↓

Landkreis Schweinfurt: 196,6 ↑

Landkreis Haßberge: 192,0 ↓

Landkreis Bad Kissingen: 154,0 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 136,9 ↓

Stadt Würzburg: 127,4 ↓

Landkreis Aschaffenburg: 116,5 ↑

Landkreis Kitzingen: 103,1 ↓

Landkreis Main-Spessart: 94,3 ↓

Landkreis Würzburg: 74,6 ↑ (Quelle: BR)

Betriebs-Impfungen in Unterfranken beginnen
An diesem Freitag hat das Bad Neustädter Unternehmen JOPP begonnen, seine Beschäftigten gegen Corona zu impfen. Laut Martin Büchs, Geschäftsführer des familiengeführten Automobilzulieferers, gehört das Unternehmen zum bayerischen Modellprojekt "Corona-Impfung im Betrieb". Die Impfungen im Bad Neustädter Unternehmen gingen um 14.00 Uhr los, alle drei Minuten sei eine Impfdosis verabreicht worden. Somit seien rund 80 Beschäftigte am Freitag geimpft worden. Gemeinsam mit dem Impfzentrum Rhön-Grabfeld, dem Betriebsarzt und weiteren Fachkräften wolle JOPP seine Beschäftigten an den Unternehmens-Standorten der Region Rhön-Grabfeld impfen. Dies seien rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Die Impfbereitschaft der Belegschaft ist sehr hoch", sagte Büchs. Die Impfungen im Unternehmen könnten innerhalb der nächsten zwei Woche abgeschlossen werden. (Quelle: BR)

Lockerungen im Landkreis Würzburg
Seit Montag, den 26. April, hat die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Würzburg den Grenzwert von 100 nicht mehr überschritten. Gemäß der Vorgaben der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden Landkreise, die an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Inzidenzwert von 100 unterschreiten, neu eingestuft. Mit dieser neuen Einstufung des Landkreises Würzburg gelten ab Sonntag, den 2. Mai 2021, neue Regelungen, so berichtet es das Landratsamt Würzburg. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg - Gemeinden (Stand: 30.04.2021)
Aktuell befinden sich 451 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 36 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 489 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 7 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.470 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 188,0 (Quelle: RKI, Stand 30. April, 3:11 Uhr). Damit findet in Woche vom 03.05.2021 bis einschließlich 09.05.2021 der Schulbetrieb nach § 18 der 12. BayIfSMV in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen in Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstand von 1,5 Metern statt, andernfalls in Wechselunterricht, und an allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen in Distanzunterricht. Die Einrichtungen zur Tagesbetreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen nach § 19 der 12. BayIfSMV sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.

Meldungen aus Hessen

Tausende Menschen demonstrieren für Arbeitnehmerrechte
Tausende Menschen in Hessen sind am heutigen Tag der Arbeit wieder für Arbeitnehmerrechte auf die Straße gegangen. Das bestimmende Thema auf den Plakaten und der Reden auf den Kundgebungen: die Situation der Beschäftigten in der Corona-Zeit. An der zentralen Veranstaltung des DGB Hessen-Thüringen in Frankfurt beteiligten sich rund 3.000 Menschen. (Quelle: Hessenschau)

Wie Festspielorte in Hessen die Notbremse lösen
Genau einen Tag nach dem voraussichtlichen Ablauf der Corona-Notbremse soll in den hessischen Festspiel-Orten der Vorhang aufgehen: Bad Hersfeld, Hanau und Bad Vilbel haben ihre Festival-Saison kurzerhand auf den 1. Juli verlegt. Jetzt beginnt das große Bangen. (Quelle: Hessenschau)

Landesweite Inzidenz sinkt auf 157,5
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.445 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 16 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.878. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 263.771 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank von 166,5 am Vortag auf 157,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (260,2) sowie die Kreise Fulda (229,0) und Hersfeld-Rotenburg (213,4) auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Kreise Darmstadt-Dieburg (106,1) und Wetterau (106,4). (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

134 Neu-Infektionen binnen sieben Tagen - Inzidenz wieder etwas gesunken

Das Gesundheitsamt hat am Freitag (30. April) 22 neue positive Corona-Testergebnisse verzeichnet. Dadurch steigt die Gesamtzahl auf 4.025. Als genesen gelten 24 weitere Personen (insgesamt 3.587), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant (162). Der Infektionssaldo liegt bei 276. Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder etwas gesunken und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 138,6 (Stand 01.05., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen wurden 134 neue Corona-Infektionen registriert. Mit 49 gab es die meisten in der Unterzent (Höchst 20, Breuberg 22, Lützelbach 7), gefolgt vom Gersprenztal mit 35 Fällen (Reichelsheim 30, Brensbach 3, Fränkisch-Crumbach 2). In Mossautal/Oberzent gab es 19 Infektionen (Mossautal 0, Oberzent 19), in Bad König/Brombachtal 17 (Bad König 13, Brombachtal 4) und in Erbach/Michelstadt 14 (Erbach 10, Michelstadt 4). Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit elf Patienten behandelt. Davon benötigen fünf eine intensivmedizinische Betreuung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Klinken außerhalb des Kreises befinden sich sieben weitere Patienten. Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen des Kindergartens Arche Noah in Michelstadt und der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen sind ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach, außerdem Teile einer Klasse und der Schulnotbetreuung sowie die städtische Notbetreuung der Breubergschule in Rai-Breitenbach. Außerdem stehen die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne. 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ Landesweite Inzidenz sinkt weiter, 448 Neuinfektionen am Samstag +++
In Rheinland-Pfalz ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab das Landesuntersuchungsamt am Samstag mit 448 an. Am Vortag waren es 731, am Samstag vor einer Woche noch 1.075. Die Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, ging auf 116,7 zurück. Vor einer Woche lag sie noch bei knapp 140. Damit sind seit Beginn der Pandemie im Land 140.881 Corona-Fälle labortechnisch bestätigt worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung veränderte sich gegenüber dem Freitag nicht. (Quelle: SWR)

Corona-Verordnung ändert sich zum 3.Mai
Die Landesregierung ändert zum Montag, den 3. Mai, die Corona-Landesverordnung - allerdings nur in wenigen kleineren Punkten. So werden die Anforderungen an den Nachweis von Covid-19-Schnelltests konkretisiert und klargestellt. Zum Beispiel werden Stellen und Einrichtungen benannt, die einen Nachweis über das negative Testergebnis ausstellen können. An den Hochschulen in Baden-Württemberg dürfen für Studierende, die unmittelbar vor dem Studienabschluss oder abschlussrelevanten Teilprüfungen stehen, Präsenzveranstaltungen stattfinden. (Quelle: SWR)

Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt nur leicht
Das Landesgesundheitsamt meldet am Samstag (Stand: 16 Uhr) 2.860 Neuinfektionen für Baden-Württemberg (insgesamt 449.244). Vor einer Woche waren es 2.968 Neuinfektionen, am Freitag 3.325. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken und liegt bei 183,5 (vor einer Woche 190,5, am Freitag 184,1). Es fehlten am Samstag die Daten aus dem Kreis Göppingen. 11 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet (insgesamt 9.377). 607 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 373 davon invasiv beatmet. Der Kreis Tuttlingen hat mit 283,3 die höchste Inzidenz im Land, gefolgt vom Stadtkreis Pforzheim mit 278,7. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 49,3, am zweitniedrigsten liegt sie im Stadtkreis Heidelberg mit 65,6. Der R-Wert für Baden-Württemberg liegt am Samstag bei 0,98 (Freitag 0,91). Ein R-Wert von 0,98 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. (Quelle: SWR)

Koalition: Sofortprogramm für Corona-Folgen
Grüne und CDU in Baden-Württemberg haben sich am Mittag in Stuttgart auf die Fortsetzung ihrer Koalition geeinigt. Dabei habe man sich auch auf ein Sofortprogramm verständigt, mit dem die Corona-Folgen für Schulen, Kultur und den Einzelhandel in den Innenstädten abgefedert werden sollen. Das Volumen solle erst nach der Regierungsbildung und der Steuerschätzung am 12. Mai festgelegt werden. (Quelle: SWR)

Heidelberg lockert Bundes-Notbremse
In Heidelberg ist als erster Stadt in Baden-Württemberg die Bundes-Notbremse wieder gelockert worden. Weil die Stadt am Neckar fünf Tage in Folge unter dem Wert von 100 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz lag, traten dort zum 1. Mai Erleichterungen in Kraft, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. "Das ist ein kleines Stück mehr Freiheit, das sich die Menschen in Heidelberg verdient haben", teilte Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) mit. Er bedanke sich bei allen Heidelbergern für ihre Umsicht und Disziplin. (Quelle: SWR)

Kreisimpfzentrum Heilbronn seit 100 Tagen in Betrieb
Das Kreisimpfzentrum Heilbronn ist genau 100 Tage in Betrieb. Seither wurden dort mehr als 37.000 Impfungen verabreicht, davon allein über 21.000 im April. Es könnten durchaus mehr Impfungen erfolgen, so Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD). Doch der zur Verfügung stehende Impfstoff sei die begrenzende Größe. (Quelle: SWR)

Corona macht Freibadsaison einen Strich durch die Rechnung
Nicht nur das an vielen Orten kühle und regnerische Wetter macht den Anfang Mai üblichen Start in den Badespaß unmöglich. Auch die immer noch hohen Corona-Zahlen sorgen dafür, dass die Freibäder in Baden-Württemberg bisher nicht öffnen können. Dabei wären sie eigentlich startklar. (Quelle: SWR)

+++ So werden die Impftermine nach der Registrierung vergeben +++
Immer wieder sind Menschen in Rheinland-Pfalz verwundert oder verärgert, warum jemand schon einen Impftermin zugeteilt bekommt hat, während andere - vielleicht sogar mit einer höheren Priorisierung - noch warten. Deshalb stellen sich viele die Frage: Wer vergibt nach der Registrierung eigentlich genau die Termine? Auf SWR-Anfrage teilte das Gesundheitsministerium mit, dass die Impftermine grundsätzliche automatisiert, also per Computer vergeben würden. (Quelle: SWR)

+++ Meldungen 30.04.2021+++

Weltweit 

17:12 Uhr: Große Koalition einigt sich auf Corona-Aufholprogramm für Kinder

Die Große Koalition hat in den Verhandlungen über ein zwei Milliarden Euro schweres Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche eine Einigung erzielt. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Nadine Schön und ihre SPD-Kollegin Katja Mast bestätigten der Nachrichtenagentur dpa eine entsprechende Vereinbarung. Mit dem Nachhilfe- und Sozialprogramm für Kinder und Jugendliche wollen Union und SPD die Corona-Langzeitfolgen abmildern. Das Programm sollte ursprünglich am Dienstag im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden. Weil es noch Abstimmungsbedarf zwischen beiden Seiten gab, wurde der Beschluss verschoben. Das Kabinett wird sich nun voraussichtlich am kommenden Mittwoch damit befassen. Die zwei Milliarden Euro sind zur Hälfte für Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler in den Ländern gedacht, zum Beispiel unter Mithilfe pensionierter Lehrer, aber auch durch kommerzielle Anbieter. Die zweite Milliarde ist für die Aufstockung verschiedener sozialer Programme vorgesehen, um die sozialen und psychischen Krisenfolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern.

16:40 Uhr: Humanitäre Hilfe wird in Indien immer schwieriger

Helfer in Indien beschreiben die Pandemie-Situation vor Ort als landesweite Tragödie. Inzwischen seien auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Partnerorganisationen gestorben, teilte das Entwicklungshilfswerk Misereor mit. Dies erschwere die humanitäre Hilfe zusätzlich. Besonders verzweifelt sei die Corona-Lage in Mega-Cities wie Delhi oder Mumbai, berichtet Misereor unter Verweis auf Partner vor Ort. "Gerade die Bevölkerung in den engen Armenvierteln der Städte, das Gesundheitspersonal oder die vielen Leichenbestatter - meist Dalits, die am untersten Ende der sozialen Schicht stehen - sind der Pandemie oft hilf- und schutzlos ausgeliefert. Zudem leiden sie Hunger und müssen weiterarbeiten, um zu überleben", sagte die Leiterin der Abteilung Asien und Ozeanien, Elisabeth Bially. Doch auch auf dem Land spitze sich die Situation derzeit zu.

14:37 Uhr: Spahn: Lockerungsbeschluss für Geimpfte schnell möglich
Erleichterungen bei den Corona-Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene können nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schnell beschlossen werden. "Das kann innerhalb von Tagen gehen, die ersten Gespräche werden geführt, und wenn wir dabei sehr schnell zu einem Konsens kommen, dann kann man sicherlich auch bis Ende nächster Woche zu einer entsprechenden Entscheidung kommen", sagte Spahn beim Besuch eines neuen Produktionsstandorts für den BioNTech-Impfstoff in in Schleswig-Holstein. Entscheidend sei dafür die Bereitschaft aller Beteiligten, sich auf einen Vorschlag zu einigen. "Wir als Bundesregierung sind bereit dazu", so der Minister. (Quelle: Tagesschau) 

09:41 Uhr:  Pubs und Geschäfte in Nordirland öffnen wieder
Nach vier Monaten Corona-Lockdown können sich die Menschen in Nordirland seit heute wieder über etwas mehr Freiheiten freuen. Pubs, Restaurants und Cafés dürfen im Außenbereich wieder Gäste bedienen. Damit folgt Nordirland den anderen britischen Landesteilen, in denen bereits seit einigen Tagen wieder Gäste vor den Pubs und Cafes sitzen. Auch Geschäfte und Fitnessstudios dürfen unter strengen Auflagen ab heute wieder ihre Türen öffnen. Außerdem können sich bis zu 15 Menschen aus drei Haushalten wieder draußen miteinander treffen - (Quelle: Tagesschau) 

06:34 Uhr:  Rate der Klinikeinweisungen sinkt
Das schnelle Impfen alter Menschen in Deutschland in der Pandemie hat augenscheinlich positive Effekte auf Klinikeinweisungen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg der Anteil der Einweisungen wegen Covid-19 in Kliniken seit Ende Februar nicht mehr an. Er verharrte bei sieben bis acht Prozent der gemeldeten Infizierten. Nachmeldungen seien für die aktuell niedrigste Zahl von vier Prozent nicht auszuschließen, teilte das RKI auf Anfrage mit. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der ersten Welle hatte der Anteil der Klinikeinweisungen bei bis zu zwanzig Prozent der zu diesem Zeitpunkt gemeldeten Infizierten gelegen, bei der zweiten Welle bei bis zu zwölf Prozent. Dieser bereits niedrigere Wert hatte nach Einschätzung von Gesundheitsmanagern mit Lehren aus der ersten Welle und mit Fortschritten beim Vermeiden schwerer Krankheitsverläufe zu tun. (Quelle: Tagesschau) 

05:10 Uhr:  RKI meldet 24.329 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 153,4
Das Robert Koch-Institut hat 24.329 neue Positiv-Tests gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 153,4 von 154,9 am Vortag. 306 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 82.850. Insgesamt wurden seit dem Ausbruch des Virus bislang in Deutschland mehr als 3,38 Millionen positiv getestet. Am Freitag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 27.543 Neuinfektionen und 265 neue Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damals bei 164,0. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Meldungen aus Unterfranken 

Inzidenzwerte in Unterfranken leicht gesunken – Schweinfurt löst die Haßberge an der Spitze ab
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in neun von zwölf unterfränkischen Regionen gesunken. Den höchsten Wert weist die Stadt Schweinfurt auf. Hier liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 232,1. Der Landkreis Haßberge – lange Zeit über der 300er-Marke – hat aktuell einen Wert von 221,6. Die niedrigste Inzidenz im Regierungsbezirk hat weiterhin der Landkreis Würzburg, mit heute 70.9. Hier sank der Wert erneut. Der Landkreis Würzburg ist die einzige unterfränkische Region, die unter der 100er-Marke liegt.

Stadt Schweinfurt: 232,1 ↑

Landkreis Haßberge: 221,6 ↓

Landkreis Miltenberg: 188,0 ↓

Landkreis Schweinfurt: 176,7 ↓

Stadt Aschaffenburg: 174,6 ↑

Landkreis Bad Kissingen: 167,6 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 153,2 ↓

Stadt Würzburg: 129,0 ↓

Landkreis Kitzingen: 117,4 ↑

Landkreis Aschaffenburg: 112,5↓

Landkreis Main-Spessart: 103,8 ↓

Landkreis Würzburg: 70,9 ↓ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg - Gemeinden
Aktuell befinden sich 451 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 36 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 489 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 7 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.470 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 188,0 (Quelle: RKI, Stand 30. April, 3:11 Uhr). Damit findet in Woche vom 03.05.2021 bis einschließlich 09.05.2021 der Schulbetrieb nach § 18 der 12. BayIfSMV in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen in Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstand von 1,5 Metern statt, andernfalls in Wechselunterricht, und an allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen in Distanzunterricht. Die Einrichtungen zur Tagesbetreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen nach § 19 der 12. BayIfSMV sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.

Meldungen aus Hessen 

Frankfurt wirbt fürs Impfen
Mit dem Slogan "IMPFrankfurt" ruft die Stadt Frankfurt ihre Bürger und Bürgerinnen dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Wie die Stadt am Freitag betonte, könne Frankfurt die aktuell geltenden Corona-Einschränkungen nur durch eine gemeinsame Impfanstrengung überwinden. Bürger sollten sich daher nicht dem "Pieks" verweigern, heißt es in der Mitteilung. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ergänzte, dass die jüngste Debatte um den Astrazeneca-Impfstoff gezeigt habe, dass es Vorbehalte beim Impfen gebe. Das neue Design zur Impf-Werbekampagne soll auf der Internetseite und auf den Social Media-Kanälen der Stadt, als Banner am Frankfurter Impfzentrum sowie als Stempelabdruck auf städtischer Post zu sehen sein. Facebook-User sollen ihrem Profilbild einen Rahmen mit dem Design geben können. (Quelle: Hessenschau)

Fraport impft im eigenen Impfzentrum
Am Frankfurter Flughafen können sich seit dieser Woche Beschäftigte gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Impfzentrum in einer Turnhalle läuft derzeit im Probebetrieb, wie der Flughafenbetreiber Fraport am Freitag berichtete. In der ersten Woche standen nur 600 Impfdosen zur Verfügung. Der leitende Arzt der Fraport AG, Michael Sroka, hoffe auf größere Liefermengen und mehr Impfungen in den nächsten Wochen. "Wir gehen davon aus, dass wir 10.000 bis 12.500 impfwillige Mitarbeiter haben", sagte Sroka. Die meisten Beschäftigten am Flughafen gehören laut Fraport als Mitarbeiter einer kritischen Infrastruktur zur Priorisierungsgruppe drei - sie sind seit vergangenem Freitag in Hessen impfberechtigt. Betriebsärzte sind mit Ausnahme ausgewählter Pilotprojekte aktuell noch nicht in die Impfungen eingebunden. Aber Fraport betreibt in der Flughafenklinik eine Notfallambulanz, die auch die ärztliche Versorgung der Mitarbeiter übernimmt, wie Sroka erklärte. Damit bekommt der Flughafen - wie Hausarztpraxen in Hessen - ein Kontingent an Impfdosen zugeteilt. (Quelle: Hessenschau)

Pilotprojekt: Merck impft Mitarbeiter
Das Pharmaunternehmen Merck mit Sitz in Darmstadt beginnt am Montag mit der Impfung ausgewählter Mitarbeiter gegen Covid-19. "Ein Impfangebot erhalten dabei Mitarbeiter, die unentbehrlich für die Aufrechterhaltung der Betriebe und Lieferketten sowie den sicherheitskonformen Betrieb des Standorts sind", schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Das Land Hessen stellt Merck dafür im Mai eine begrenzte Menge des Biontech-Impfstoffs zur Verfügung. Das Unternehmen setze dabei auf die Infrastruktur, die sich bei der Grippeschutzimpfung bewährt habe. Ziel sei die Ausweitung des Impfangebots auf die gesamte Belegschaft am Standort Darmstadt im Juni. (Quelle: Hessenschau) 

Impffortschritt: Hessen steigt im Ländervergleich auf
Hessen ist im Bundesländer-Vergleich zum Impffortschritt aufgestiegen. Wie auf dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums mit Stand vom Freitag zu sehen ist, liegt Hessen nun auf Platz 12 von 16. Rund 25,4 Prozent der Hessen und Hessinnen haben nach den Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mindestens die Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte dazu, das Land habe seine Impfstoff-Reserven auf ein Minimum gesenkt.
Zuletzt hatte es viel Kritik am Kurs der Landesregierung gegeben, da Hessen in dem Ranking auf dem letzten Platz lag. Oben an der Spitze liegt derzeit das Saarland (29,8 Prozent erstgeimpft), gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (28,9 Prozent). Schlusslicht ist inzwischen Sachsen: Dort haben bislang 24,6 Prozent der Bevölkerung die Erstimpfung erhalten. (Quelle: Hessenschau) 

"Querdenker" protestieren in Darmstadt
In Darmstadt ist am Nachmittag eine Demonstration der "Querdenker"-Bewegung geplant. Wie die Polizei mitteilte, haben sich rund 600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen angemeldet. Sie protestieren ab 16 Uhr auf dem Mercksplatz in der Innenstadt gegen die geltenden Corona-Regeln. Gleichzeitig findet auf dem nicht weit entfernten Karolinenplatz eine Gegendemonstration mit rund 450 angemeldeten Teilnehmenden in der Innenstadt statt. Für beide Demonstrationen gelten nach der Vorgabe der Bundesnotbremse strenge Auflagen: Mindestabstände müssen eingehalten werden, es gilt eine umfassende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Polizei rechnet mit starken Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet.
(Quelle: Hessenschau) 

Landesweite Inzidenz sinkt auf 166,5
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.737 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 28 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.862. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 262.327 Corona-Fälle gemeldet.
Die Inzidenz sank von 169,9 am Vortag auf 166,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weisen die Stadt Offenbach (263,3) sowie die Kreise Fulda (240,7) und Hersfeld-Rotenburg (231,1) auf. Frankfurt (196,8) liegt erneut knapp unter der 200er-Marke. Die niedrigsten Inzidenzen haben die Kreise Wetterau (107,0) und Darmstadt-Dieburg (112,1). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Kreis und DRK bitten Geimpfte, sich von der Nachrückerliste zu streichen
Der Odenwaldkreis hat eine Impf-Nachrückerliste eingerichtet. Auf die dort Registrierten wird zurückgegriffen, falls Impfstoff nicht vollständig verabreicht werden konnte. Der Odenwaldkreis und der Kreisverband des DRK bitten nun alle, die sich dort angemeldet hatten, aber bereits eine Impfung erhalten haben, darum, sich aus der Nachrückerliste auszutragen. Die Stornierung kann leicht über einen Link vorgenommen werden. Er ist auf der Homepage des Odenwaldkreises www.odenwaldkreis.de unter der Kachel „Impfen“, Stichwort „Back-Up-Liste für das Impfzentrum in Erbach“ zu finden. Es handelt sich um den Anmeldelink; wenn man ihn anklickt, wird man zur Stornierung weitergeleitet. Darüber hinaus gilt, dass jene, die die Erst-Impfung erhalten habe, sich nicht auf die Liste setzen dürfen. Es ist nicht möglich, so schneller seine zweite Impfung zu erhalten. Auf der Nachrückerliste stehen inzwischen weit über 2.000 Personen. Wer sich jetzt erst einträgt hat dementsprechend wenig Chance auf einen Termin auf diesem Weg.

7-Tage-Inzidenz erneut gestiegen – Nur drei Fälle in der Altersgruppe über 70
Das Gesundheitsamt erfasste am Donnerstag (29. April) 30 neue positive Corona-Testergebnisse. Dadurch steigt die Gesamtzahl auf 4.003. Elf weitere Personen gelten als genesen (Gesamt 3.563), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant (162). Der Infektionssaldo liegt bei 278. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 144,8 (Stand 30.04., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen gab es 140 neue Corona-Infektionen. Mit 51 gab es die meisten in der Unterzent (Höchst 22, Breuberg 19, Lützelbach 10), gefolgt vom Gersprenztal mit 37 Fällen (Reichelsheim 27, Brensbach 7, Fränkisch-Crumbach 3). In Bad König/Brombachtal gab es 18 Infektionen (Bad König 11, Brombachtal 7) und in Mossautal/Oberzent und Erbach/Michelstadt jeweils 17 (Mossautal 0, Oberzent 17, Erbach 12, Michelstadt 5). Die 140 Fälle verteilen sich folgendermaßen auf die unterschiedlichen Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (22), 10 bis 19 Jahre (23), 20 bis 29 Jahre (25), 30 bis 39 Jahre (24), 40 bis 49 Jahre (21), 50 bis 59 Jahre (14), 60 bis 69 Jahre (8), 70 bis 79 Jahre (2), 80 bis 89 (1). Bei den über 90-jährigen gibt es derzeit keine Infektionen. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit elf Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Klinken außerhalb des Kreises befinden sich sieben weitere Patienten. Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen des Kindergartens Arche Noah in Michelstadt und der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen ist ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach. Außerdem stehen die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Betriebsärzte weiterer BW-Unternehmen dürfen impfen
Die Landesregierung weitet die Modellprojekte zum Impfen in Betrieben aus. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass ab Mitte Mai zwölf weitere Unternehmen einen Teil ihrer Beschäftigten durch die Betriebsärzte impfen lassen können. Aus jedem der Industrie- und Handelskammer-Bezirke im Land sei eine Firma ausgewählt worden. Die Unternehmen seien alle Teil der sogenannten kritischen Infrastruktur. Bei dem Modellprojekt dabei sind etwa eine Medizintechnikfirma, ein Bäckereibetrieb oder auch der Flughafen Stuttgart. Die Betriebe sollen abhängig von ihrer Größe bis zu 1.000 Impfdosen von einem nahe gelegenen Impfzentrum und damit aus dem Kontingent des Landes erhalten. (Quelle: SWR)

+++ Landesweite Inzidenz sinkt deutlich +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet am Freitag 731 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Rheinland-Pfalz. Am Vortag waren es 987 und vor einer Woche 1.071. Damit sind aktuell 16.755 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Acht weitere Menschen starben im Zusammenhang mit der Infektion. Die landesweite Inzidenz sinkt auf 124,5. Am Vortag lag sie noch bei 132,4 und vor einer Woche bei 139,9. (Quelle: SWR) 

Landesweite Inzidenz und R-Wert sinken weiter
Das Landesgesundheitsamt meldet am Freitag (Stand: 16 Uhr) 3.325 Neuinfektionen für Baden-Württemberg (insgesamt 446.384). Vor einer Woche waren es 3.643 Neuinfektionen, am Donnerstag 3.594. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gesunken und liegt bei 184,1 (vor einer Woche 187,9, am Donnerstag 186,3). 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet (insgesamt 9.366). 610 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 364 davon invasiv beatmet. Der Hohenlohekreis hat mit 276,1 die höchste Inzidenz im Land, gefolgt vom Schwarzwald-Baar-Kreis mit 273,4. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 52,7, am zweitniedrigsten liegt sie ihm Stadtkreis Heidelberg mit 72,5. Der R-Wert für Baden-Württemberg liegt am Freitag bei 0,91 (Donnerstag 0,94). Ein R-Wert von 0,91 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. (Quelle: SWR)

Heidelberg darf Notbremse lockern
Heidelberg darf als erste Stadt in Baden-Württemberg die seit 24. April geltende Bundes-Notbremse wieder lockern. Nach Angaben der Stadt liegt der Corona-Inzidenzwert seit fünf Werktagen unter 100. Das bedeutet: Ab Samstag dürfen sich wieder bis zu fünf Erwachsene treffen. Außerdem gibt es keine nächtliche Ausgangsbeschränkungen mehr. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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