Corona-NEWSticker | Update 28.11.2020 19:50 Uhr
RKI: 21.695 neue Corona-Infektionen in Deutschland +++ Neue Maßnahmen an unterfränkischen Schulen ++ Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200

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+++Meldungen 28. November und 29. November 2020+++

Weltweit

12:11 Uhr: Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln
Belgiens Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke hat die in Deutschland geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über Weihnachten kritisiert. "Wenn es etwas gibt, was das Virus mag, dann sind das Feste, vor allem mit wechselnden Teilnehmern, das müssen wir unbedingt vermeiden", sagte Vandenbroucke laut einem Bericht der Agentur Belga. "Deshalb finde ich, dass unsere Nachbarländer nicht das tun, was angebracht wäre." Ministerpräsident Alexander De Croo hatte von Reisen in rote Zonen im Ausland abgeraten und Kontrollen an den belgischen Grenzen angekündigt, ob Einreisende das vorgeschriebene Formular ausgefüllt haben. Anschließend soll stichprobenartig geprüft werden, ob die geforderte Quarantänezeit eingehalten wird. "Wir sehen, dass sich die Zahlen in unserem Land gut entwickeln", sagte De Croo. "Das Letzte, was wir wollen, ist, das Virus wieder nach Belgien zu importieren." Belgien hatte sich trotz sinkender Corona-Zahlen entschieden, bis mindestens Mitte Januar und auch über Weihnachten strikte Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten. Haushalte dürfen nur eine weitere Person einladen. Nur Alleinstehende dürfen an den Feiertagen zwei Freunde oder Verwandte gleichzeitig empfangen - die sogenannten Knuffelcontacte. In Deutschland sollen an Weihnachten bis zu zehn Personen zusammen feiern dürfen, plus Kinder.
Das kleine Belgien hatte zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Fallzahlen in Europa und verhängte deshalb Anfang November scharfe Auflagen. Am Freitag einigten sich Regierung und Regionen auf geringfügige Lockerungen: Ab Dienstag dürfen alle Geschäfte wieder öffnen, statt nur Lebensmittelhändler und Läden mit unbedingt notwendigen Waren. Auch Museen und Schwimmbäder dürfen wieder aufmachen. Lokale, Kinos und Veranstaltungssäle bleiben jedoch geschlossen, ebenso Friseure und andere Geschäfte mit Körperkontakt. Über Neujahr gilt ein landesweites Böllerverbot. (Quelle: Tagesschau) 

11:04 Uhr: Merkel spricht Bürgern Mut zu: "Zeigen, was in uns steckt"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht in ihrem neuen Video-Podcast zur Corona-Pandemie den Bürgerinnen und Bürgern Mut zu. Sie hob die herausragenden Forschungsleistungen und die täglichen Anstrengung der Menschen hervor. "Wir können durchaus stolz darauf sein, wozu wir in den vergangenen 10 Monaten seit Beginn der Pandemie in der Lage waren. Jede und jeder einzelne von uns - und wir als Gemeinschaft", sagte die CDU-Politikerin. Seit dem Beginn der Verbreitung des Coronavirus habe sich viel getan, sagte Merkel. Noch zu Jahresanfang habe man es mit einem völlig unbekannten Virus zu tun gehabt. "Heute wissen wir so viel mehr über die Wege der Infektion, über die Möglichkeiten sich zu schützen, über Symptome und Behandlungswege." Impfstoffe würden in Rekordzeit entwickelt. Das liege am "großartigen Forschergeist" der Menschen, erklärte Merkel. "Wenn diese Pandemie überhaupt irgendetwas Gutes hat, dann ist es dies: Sie zeigt, wozu wir Menschen imstande sind, wenn wir unser Herz in die Hand nehmen, wenn wir mit Ausdauer und mit Kreativität handeln - und ganz wichtig: Wenn wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten." Merkel appellierte an die Menschen im Land, sich auch in der Advents- und Weihnachtszeit an die Sicherheitsregeln zu halten. "Zeigen wir Menschen weiter, was in uns steckt, indem wir uns auch jetzt - im Winter, vor Weihnachten, zum Jahreswechsel - an die Regeln halten, die für uns alle gelten", sagte sie. "Weil wir erleben werden, dass es sich lohnen wird. Weil wir so gemeinsam stärker sein werden als das Virus." (Quelle: Tagesschau) 

08:59 Uhr: Beschränkungen könnten laut Altmaier bis deutlich ins Jahr 2021 hinein gelten
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält eine Verlängerung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis ins nächste Jahr für möglich. "Wir haben drei bis vier lange Wintermonate vor uns", sagt der CDU-Politiker der "Welt". "Deshalb kann man leider keine Entwarnung geben: Es kann sein, dass die Beschränkungen auch in den ersten Monaten 2021 bestehen bleiben." Solange es in großen Teilen Deutschlands Inzidenzen von über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner gebe, sei die Pandemie nicht unter Kontrolle. (Quelle: Tagesschau) 

07:52 Uhr: "Wirtschaftsweise": Teil-Lockdown ohne viel Einfluss auf Konjunktur
Der verlängerte Teil-Lockdown in Deutschland wird nach Auffassung der "Wirtschaftsweisen" Veronika Grimm kaum gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik haben. Die hauptsächlich betroffenen Branchen wie Gastronomie, die Kulturszene oder die Verkehrsbranche hätten einen vergleichsweise geringen Anteil an der Bruttowertschöpfung, sagte die Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen der Nachrichtenagentur dpa. So habe das derzeit weitgehend geschlossene Gastgewerbe einen Anteil von 1,6 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung - die gegenwärtig vergleichsweise gut laufende Industrie dagegen einen Anteil von rund 25 Prozent und der ebenfalls geöffnete Einzelhandel von um die 10 Prozent. "Die Wirtschaft wird dadurch nicht stark einbrechen. Es kommt jetzt darauf an, die betroffenen Betriebe gut durch die Krise zu bringen", sagte Grimm. Deshalb seien die Milliarden-Ausgaben von Bund und Ländern für Hilfsprogramme gerechtfertigt. (Quelle: Tagesschau) 

06:01 Uhr: RKI: 21.695 neue Corona-Infektionen in Deutschland
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.028.089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28. 11., 00.00 Uhr). (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte in den Landkreisen Haßberge und Main-Spessart am höchsten
Nach aktuellen Corona-Fallzahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), weisen die Landkreise Haßberge und Main-Spessart die höchsten Inzidenzwerte in Unterfranken auf. In den Haßbergen liegt die 7-Tage-Inzidenzrate bei 260,71 und ist im Vergleich zum Vortag wieder ein wenig angestiegen. Ähnlich hoch ist der Wert im Landkreis Main-Spessart. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenzrate aktuell bei 260,78. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter dem Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld ist der Inzidenzwert an einem Tag von 218,50 auf 184,59 gesunken. Auch in der Stadt Schweinfurt lag die 7-Tage-Inzidenzrate vor einem Tag noch bei über 200. Aktuell beträgt der Wert in der Stadt 170,33. Ebenfalls leicht gesunken ist die 7-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Miltenberg. Dort liegt der Wert derzeit bei 183,31. Über dem Grenzwert von 100 liegen auch der Landkreis Aschaffenburg mit 142,37, der Landkreis Schweinfurt mit 140,33, der Landkreis Bad Kissingen mit 116,24 und der Landkreis Kitzingen mit 100,93. Unter 100 liegt die 7-Tage-Inzidenzrate in der Stadt Aschaffenburg mit einem Wert von 87,32, die Stadt Würzburg mit 81,29 und der Landkreis Würzburg mit 78,87.
In ganz Unterfranken sind im Vergleich zum Vortag 326 Neuinfektionen dazu gekommen. Die 7-Tage-Inzidenzrate beträgt unterfrankenweit 147,16. Der Regierungsbezirk liegt damit weiterhin unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 174,06. (Quelle: BR) 

Neue Maßnahmen an unterfränkischen Schulen
Nachdem beim Corona-Gipfel am Mittwoch neue Maßnahmen für die Schulen beschlossen wurden, reagieren auch die Regionen in Unterfranken. Als erste Region haben die Haßberge heute bekannt gegeben, dass sie die Maßnahmen ab kommendem Dienstag, 1. Dezember, umsetzen wird. Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die Region Haßberge eine Sieben-Tage-Inzidenz von 258,34 und ist Spitzenreiter in Unterfranken.
Konkret heißt das: Die Schulen sind bereits über die Umstellung auf Wechsel-Unterricht informiert und bereiten sich vor. Alle Jahrgänge ab der achten Klasse werden ab 1. Dezember bis zum Beginn der Weihnachtsferien im Wechsel unterrichtet. Das sagte Michael Rahn aus dem Büro des Landrats auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Das heißt: Große Klassen werden geteilt, um die Mindestabstände einhalten zu können. "Kleinere Klassen mit einer geringen Anzahl an Schülern, die die Einhaltung der AHA+L Regeln in den vorhandenen Räumlichkeiten gewährleisten können, werden weiterhin gemeinsam unterrichtet", so Rahn. Der Landkreis Haßberge will an den Schulen außerdem verstärkt Antigen-Schnelltests einsetzen und richtet dafür eine mobile Teststrecke ein.
Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat – Stand heute – einen Inzidenzwert von 218,50, will aber erst nach dem Wochenende über die konkreten Maßnahmen entscheiden. "Wir wollen die weitere Entwicklung abwarten und das weitere Vorgehen am Montag besprechen. Hoffentlich liegen wir nach dem Wochenende wieder unter 200", so eine Sprecherin des Landratsamts.
Mit einer Inzidenz von 209,64 liegt auch die Stadt Schweinfurt über dem Wert von 200. "Wir wissen zwar, was der Freistaat Bayern ab dem 1. Dezember plant. Aber uns liegt die neue Infektionsschutzverordnung noch nicht vor. Die brauchen wir, um unsere Maßnahmen mit dem Gesundheitsamt absprechen zu können", so eine Pressesprecherin der Stadt Schweinfurt.
Auch das Landratsamt Main-Spessart in Karlstadt wartet noch auf die genauen Vorgaben des Freistaats. "Vorher können wir dazu nichts sagen", heißt es von dort. Im Raum Main-Spessart liegt der Inzidenzwert bei 252,06. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter 200. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Vier Personen im Landkreis Miltenberg auf Intensivstation
Im Landkreis Miltenberg befinden sich aktuell vier Personen auf der Intensivstation, insgesamt 14 Personen sind wegen Corona-Infektionen im Krankenhaus. Die Zahl der Verstorbenen liegt nach Angaben des Landratsamts weiterhin bei 26.
Aktuell gelten im Kreis 428 Menschen als erkrankt und noch nicht genesen. 797 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 35 Neuinfektionen. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Impfzentrum für Stadt und Landkreis Aschaffenburg eingerichtet
Der Standort eines Corona-Impfzentrums für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg steht nun fest. Es soll in der Industriestraße 2 in Hösbach angesiedelt werden. Das teilt das Landratsamt Aschaffenburg mit. Das Büro- und Geschäftsgebäude biete gute Parkmöglichkeiten und wird vom Landratsamt für diesen Zweck gemietet, so eine Sprecherin gegenüber dem BR. Das stationäre Impfangebot werde durch mobile Impfteams ergänzt, die zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen können.
Vorgesehen sei auf freiwilliger Basis zunächst eine Impfung für: Menschen hohen Alters oder mit chronischen Erkrankungen, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Betreute und Bewohner in stationären und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko wie beispielsweise medizinisches Personal. Das Bayerische Kabinett hat alle Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert bis zum 15. Dezember ein Impfzentrum zu errichten. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Kleinere Proteste gegen Corona-Regeln
Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kamen am Samstag etwa 100 Anhänger der sogenannten "Querdenker" in Darmstadt zusammen. Die Zahl der protestierenden Menschen habe weit unter den zuvor angekündigten 900 Demonstranten gelegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Protest sowie eine Gegendemonstration seien zunächst friedlich geblieben. Auch in anderen hessischen Städten, etwa in Fulda, Marburg sowie in Gießen und Hanau, protestierten Anhänger der "Querdenker". Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer überschaubar. In Hanau kamen etwa 15 Demonstranten zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

1.594 Neuinfektionen, weitere 33 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.594 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 33 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.232 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 255,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (203,5), der Kreis Offenbach (197,9) und Frankfurt (193,2). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 365 Neuinfektionen, sieben weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat sich am Samstag in Rheinland-Pfalz um 365 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) mit. Damit gab es seit Beginn der Pandemie 43.010 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Aktuell sind nachweislich 16.783 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das LUA meldete außerdem sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus - die Zahl der Toten stieg somit auf 515 Menschen. Als genesen gelten 25.712 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für Rheinland-Pfalz bei 116,5. Die meisten Fälle pro 100.000 Einwohner hat in den vergangenen sieben Tagen die Stadt Speyer gemeldet. Dort liegt der Wert bei 274,9. Es folgt die Stadt Mainz mit 204,5. (Quelle: SWR) 

Schnäppchenjagd in Mannheim sorgt für Missachtung der Corona-Regeln
Auf der Jagd nach Schnäppchen haben Kunden die Läden in der Mannheimer Innenstadt derart gestürmt, dass die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte ordern und manche Läden zeitweise schließen musste. Ein Problem sei die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinsichtlich Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz gewesen. Hintergrund war der sogenannte Black Friday, an dem viele Unternehmen mit besonders hohen Rabatte werben. Geschäftsbetreiber wurden aufgefordert, ihre Corona-Konzepte nachzubessern, um Kundenobergrenzen einzuhalten. (Quelle: SWR) 

Etwa 2.200 Neuinfektionen - Inzidenzwert bleibt stabil
Das Landesgesundheitsamt meldet heute 2.269 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg - die Zahlen sind am Wochenende allerdings immer etwas niedriger. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 147.876 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 31 auf 2.701. Als genesen gelten derzeit 99.720 Menschen - 2.427 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 129,4 (gestern 128,4). Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50. Aktuell sind in Baden-Württemberg 431 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 79,7 Prozent von 2.998 verfügbaren Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

Mehr als 2.700 Neuinfektionen
Das Landesgesundheitsamt meldet 2.739 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 145.607 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 45 auf 2.670. Als genesen gelten derzeit 97.293 Menschen - 2.466 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 128,4 (gestern 129,2). Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Für den Ostalbkreis wurde jedoch zunächst keine Sieben-Tage-Inzidenz übermittelt. Aktuell sind in Baden-Württemberg 439 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 81,1 Prozent von 3.023 verfügbaren Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

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+++Meldungen 27. November 2020+++

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09:32 Uhr: Flughafen in Rom plant Einreisen von getesteten Passagieren
In Italien gilt derzeit eine zweiwöchige Quarantänepflicht für Einreisende aus dem Ausland. Doch Flughafen Rom-Fiumicino will diese Auflage umgehen, indem Passagiere vor ihrem Abflug und nach der Landung getestet werden. Geplant ist, dass schon im Dezember erste Flüge aus Frankfurt, München sowie aus New York, Newark und Atlanta in den USA in Rom landen. Das müsste allerdings von den italienischen Behörden genehmigt werden. Von den US-Flughäfen New York, Newark und Atlanta einreisende Passagiere müssten dann nicht mehr in Quarantäne, wenn sie innerhalb von 48 Stunden vor dem Abflug sowie nach der Ankunft in Italien negativ getestet wurden. Die Fluggesellschaften Alitalia und Delta Air Lines sind an dem Experiment beteiligt. (Quelle: Tagesschau) 

07:38 Uhr: Inzidenz im Kreis Hildburghausen bei 630
Im thüringischen Kreis Hildburghausen - wo zuletzt zahlreiche Gegner der Corona-Maßnahmen ohne Mundschutz und Abstand protestiert hatten - ist die Inzidenz weiter gestiegen. Sie liegt inzwischen bei 630 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der Landkreis ist damit Spitzenreiter in Deutschland. In dem Landkreis gilt seit Mittwoch ein harter Lockdown. (Quelle: Tagesschau) 

05:23 Uhr: RKI: 22.806 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut zufolge 22.806 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus auf 1.006.394 Fälle. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 426 auf 15.586. Zuvor gingen bereits US-Forscher der Johns Hopkins-Universität vom Überschreiten der Marke von einer Million Infektionen aus. (Quelle: Tagesschau) 

02:26 Uhr: US-Forscher: Mehr als eine Million Infektionen in Deutschland
Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat US-Forschern zufolge die Marke von einer Million überschritten. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Rechnerisch wäre damit fast jeder 80. Deutsche bereits infiziert worden. Die Daten der Forscher werden regelmäßig aktualisiert und zeigen daher häufig einen höheren Stand als offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der betroffenen Länder. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Landkreis Main-Spessart

Main-Spessarts Landrätin Sitter in Quarantäne
Die Coronalage im Landkreis Main-Spessart spitzt sich zu, nun ist auch Landrätin Sabine Sitter in häuslicher Quarantäne als Kontaktperson I. Das wurde am Donnerstagnachmittag in einer Pressekonferenz im Landratsamt bekannt, zu der Sitter noch tags zuvor eingeladen hatte.
Voraussichtlich bis 3. Dezember wird Sitter nun im Homeoffice sein. Die Pressekonferenz hat ihr Stellvertreter Christoph Vogel übernommen. Er appellierte eindringlich, die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, um den Inzidenzwert in den Griff zu bekommen. Der liegt aktuell bei 227, die Zahl der Toten ist um eine weitere Person auf 22 gestiegen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

1.924 Neuinfektion, weitere 36 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.924 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 36 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.199 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 274,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (218,7), Frankfurt (212,5) und der Main-Kinzig-Kreis (201,6). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Mainz: 5.000 Euro an Bußgeldern verhängt +++
Die Stadt Mainz hat seit dem Frühjahr rund 5.000 Euro Bußgeld wegen der Maskenpflicht verhängt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. 91 Personen seien bei Kontrollen ohne Mund-Nase-Schutz erwischt worden. In Gastronomiebetrieben habe das Ordnungsamt 30 Verstöße registriert und geahndet. Gründe seien zum Beispiel zu lange Öffnungszeiten oder zu wenig Abstand zwischen den Tischen gewesen. Einzelhändler wurden laut Stadt bisher nur verwarnt. (Quelle: SWR) 

Vier Tote in Pflegeheim
Die Corona-Situation in Einrichtungen der Diakonie Stetten (Rems-Murr-Kreis) ist sehr angespannt. Wie jetzt bekannt wurde, starben in den vergangenen Tagen im Alexanderstift im Teilort Hegnach vier Bewohner, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Ob die Infektion die Ursache für ihren Tod war, konnte nach Angaben der Diakonie Stetten nicht abschließend geklärt werden. Für 17 weitere Bewohner und sieben Mitarbeiter, die ebenfalls infiziert waren, konnte die Quarantäne inzwischen aufgehoben werden. Auch in den Remstal Werkstätten in Waiblingen gab es einen Corona-Ausbruch. Dort sind aktuell 21 Mitarbeiter mit Behinderung und sechs Betreuer infiziert. Die betroffenen Werkstatträume sind vorläufig geschlossen. (Quelle: SWR) 

Kommunen wollen Händlern im Weihnachtsgeschäft helfen
Mit einem Mix an Maßnahmen wollen viele Kommunen in Baden-Württemberg ihre wirtschaftlich in Not geratenen Einzelhändler im Weihnachtsgeschäft unterstützen. Zu den Initiativen zählen etwa kostenlose Innenstadt-Parkplätze an bestimmten Tagen im Dezember, Gutschein-Aktionen und Gratis-Lieferungen nach Hause. Besonders beliebt sind Gutschein-Modelle, mit denen etliche Kommunen den ansässigen Handelsbetrieben unter die Arme greifen wollen. So werden beispielsweise in Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Pforzheim, Reutlingen, Ludwigsburg, Freiburg, Tübingen, Ulm, Esslingen und Heilbronn meist kommunal organisierte Gutscheine in unterschiedlichen Höhen zum Kauf angeboten. Diese können von den Kunden branchenübergreifend in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, je nach Stadt in mehreren Dutzend bis mehreren hundert Läden. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b][b]
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen[/b]
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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