Corona-NEWSticker | Update 18.09.2020 08:40 Uhr
Knapp unter 2000 Corona-Neuinfektionen +++ Johns Hopkins: Mehr als 30 Millionen Infektionen weltweit +++ Unterfranken nun mit mehr Infizierten als Oberfranken

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+++Meldungen 18. September+++

Weltweit 

05:45 Uhr: Knapp unter 2000 Corona-Neuinfektionen
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist einen Tag nach dem Erreichen des höchsten Wertes seit April unter der Marke von 2000 geblieben. Innerhalb eines Tages haben die deutschen Gesundheitsämter dem RKI 1916 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 267.773 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9378. Seit dem Vortag wurden sieben Todesfälle mehr gemeldet. Bis zum Morgen hatten etwa 238.700 Menschen die Infektion überstanden. (Quelle: Tagesschau) 

03:15 Uhr: Johns Hopkins: Mehr als 30 Millionen Infektionen weltweit
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind nach Angaben von US-Wissenschaftlern weltweit mehr als 30 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl der Toten liegt demnach bei mehr 943.000.
Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. In den USA gibt es Johns Hopkins zufolge bislang mehr als 6,6 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und mehr als 197 000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht - gemessen an den Ansteckungen - Indien mit 5,1 Millionen Infektionen und mehr als 83 000 Toten. An dritter Stelle folgt Brasilien mit mehr als 4,4 Millionen Infektionen und gut 134 000 Todesfällen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Corona-Studie in den Startlöchern
In einer neuen Studie sollen mehr als 800 Kinder im Vorschulalter aus der Region Würzburg auf das Coronavirus getestet werden. "Wir möchten herausfinden, wie wir bestmöglich auch während der Pandemie eine kontinuierliche und sichere Betreuung in Kindergärten ermöglichen können", sagt der Kinder- und Jugendarzt Johannes Liese vom Universitätsklinikum Würzburg. Ziel der Studie ist es auch herauszuarbeiten, welche Test-Methoden zur Überwachung der Virus-Ausbreitung von Eltern und Kinder am besten akzeptiert werden. (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen 

In Hessen werden wieder Filme gedreht
Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Filmproduktion in Hessen stark gebremst. "Obwohl in Hessen kein generelles Drehverbot ausgesprochen wurde, konnten Dreharbeiten im Frühjahr und Sommer stark eingeschränkt sein oder gar nicht stattfinden", sagte eine Sprecherin der Hessenfilm und Medien GmbH, der hessischen Filmförderung. Seit die Maßnahmen gelockert wurden, hätten einige Filmteams eigenverantwortlich in Bezug auf die Umsetzung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen im Sommer gedreht.
Unter anderem habe der hessische Regisseur und Produzent Christian Schäfer seinen Debütfilm "Trübe Wolken" mit Devid Striesow in der Hauptrolle abgedreht. Hessenfilm habe Filmschaffende in den vergangenen Monaten unter anderem in Form von Kursen unterstützt, darunter eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten, und mit einer Internetdiskussion zum Thema "Sicheres Drehen in der Pandemie". (Quelle: Hessenschau) 

109 Neuinfektionen, ein Todesfall
Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.342, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Es gab einen weiteren Todesfall, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 543.
Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 24,8. Es folgen Offenbach und Frankfurt mit jeweils 18,6 und der Hochtaunuskreis mit 17,3. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Mannheim/Heidelberg: Ermittlungen wegen Soforthilfe-Betrugs
Die Staatsanwaltschaften Mannheim und Heidelberg ermitteln in Betrugsfällen in Bezug auf die Corona-Soforthilfen. Das haben die Staatsanwaltschaften auf SWR-Anfrage mitgeteilt. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt bislang in zwölf Fällen. Teils existiere das angegebene Gewerbe gar nicht oder nicht mehr, so ein Sprecher. In anderen Fällen könnte der Antragsteller das Unternehmen einer anderen Person angegeben haben. Oder die Corona-Soforthilfe könnte beantragt worden sein, obwohl der Betrieb keinen Umsatzrückgang hatte. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg schätzt den Schaden nach bisherigen Ermittlungen auf 85.000 Euro. Die Soforthilfen von Bund und Ländern wurden an Unternehmen gezahlt, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende Lage geraten waren. (Quelle: SWR) 

+++ Mainz 05 startet mit 3.400 Zuschauern +++
Fußball-Bundesligist Mainz 05 kann zum ersten Heimspiel am Samstag in einer Woche gegen den VfB Stuttgart 3.400 Zuschauer ins Stadion lassen. Diese Anzahl hat das zuständige Gesundheitsamt jetzt auf Basis des Hygienekonzeptes des Vereins festgelegt. Sie entspricht zehn Prozent der Gesamtkapazität. Nach den guten Erfahrungen beim Pokalspiel gegen den TSV Havelse mit 1.000 Zuschauern sehe man kein Hindernis, die Zuschauerzahl weiter zu erhöhen, hieß es. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 17. September+++

Weltweit 

20:39 Uhr: Hamburg Bar "Katze": Bereits acht Corona-Fälle
Nach dem Corona-Ausbruch in der Bar "Katze" im Hamburger Schanzenviertel gehen die Behörden von rund 600 Menschen aus, die betroffen sein könnten. 500 davon aus nahezu allen Hamburger Bezirken, die das Lokal am 5., 8. oder 9. September besucht hatten, habe man bereits erreicht, sagte der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich. Viele seien schon in Quarantäne. Bislang sind nach Angaben der Behörde acht Corona-Tests positiv ausgefallen, davon die Hälfte bei Beschäftigten der Bar.
Nach etwa 100 Bar-Besucherinnen und -Besuchern werde noch gesucht. Etliche Gäste hätten falsche Kontaktdaten angegeben, sagte Helfrich. "Einige haben Fantasie-Namen eingetragen." Einen Überblick, wie viele der infrage kommenden Gäste sich in der Bar tatsächlich infiziert haben, werde es wahrscheinlich erst in der kommenden Woche geben. (Quelle: Tagesschau) 

20:04 Uhr: Opernstar Netrebko wegen Covid-19 im Krankenhaus
Die russische Operndiva Anna Netrebko befindet sich nach zwei Auftritten zur Wiedereröffnung des Moskauer Bolschoi-Theaters mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. "Sie helfen mir. Alles wird gut", schrieb die 48-jährige Sopranistin bei Instagram. Sie befinde sich bereits seit fünf Tagen mit einer Covid-19-Lungenentzündung im Krankenhaus. "Ich werde mich bald erholen", hieß es weiter. Ihr Manager sagte der "New York Times", es gehe ihr bereits besser.
Die Auftritte Netrebkos in der Oper "Don Carlos" im Bolschoi-Theater am 6. und 8. September waren die ersten Vorführungen nach der Schließung des Hauses wegen der Corona-Pandemie. Weitere Vorführungen wurden abgesagt, nachdem auch der russische Bass-Sänger Ildar Abdrasakow positiv auf das Coronavirus getestet wurde. (Quelle: Tagesschau) 

18:11 Uhr: Zwei Milliarden Euro Kosten für Krankenkassen
In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind für das deutsche Gesundheitssystem zusätzliche Kosten von mindestens zwei Milliarden Euro entstanden. Das geht laut einem Bericht der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Getragen würden diese Kosten allein von den gesetzlichen Krankenkassen, private Krankenversicherungen blieben außen vor.
Die von der Regierung mit Gesetzen und Verordnungen bestimmten Sonderausgaben werden demnach aus der Reserve des Gesundheitsfonds gespeist, in den die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland einzahlen.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernahmen dem Bericht zufolge aufgrund von Entscheidungen der Bundesregierung etwa Kosten für nicht genutzte Intensivbetten in den Krankenhäusern von 556 Millionen Euro und Überbrückungshilfen für Physiotherapeuten, Logopäden und andere Heilberufe von bisher 814 Millionen Euro. (Quelle: Tagesschau) 

15:22 Uhr: Supercup mit FC Bayern soll im Risikogebiet stattfinden
Trotz deutscher Reisewarnung und kritischer Corona-Zahlen soll der FC Bayern in Budapest um den Supercup spielen. Die UEFA teilte mit, an der für den 24. September terminierten Partie des Champions-League-Siegers gegen den Europa-League-Gewinner FC Sevilla vor bis zu 20.100 Fans festzuhalten.
Keine 24 Stunden vorher hatte das Robert Koch-Institut Budapest in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Das Auswärtige Amt folgte mit der Reisewarnung, die auch für die 3000 Bayern-Anhänger gilt. "Die UEFA ist in Kontakt mit dem FC Bayern, um über die Auswirkungen der gestrigen Entscheidung der deutschen Behörden für reisende Fans zu diskutieren", schrieb die Europäische Fußball-Union auf Anfrage.
Den UEFA-Plänen zufolge sollen in die Puskas-Arena in Budapest weiterhin bis zu 30 Prozent der Stadionkapazität von 67.000 Menschen genutzt werden. Dem FC Bayern stehen 3000 Tickets für Fans zur Verfügung. Die Münchner hatten sogar im Vorfeld des Spiels eine Möglichkeit für kostenlose Corona-Tests der mitreisenden Anhänger organisiert.
Der deutsche Bundesliga-Auftakt mit dem FC-Bayern und Schalke 04 findet dagegen ohne Zuschauer statt. (Quelle: Tagesschau)

14:34 Uhr: Österreich verschärft Corona-Maßnahmen
Die österreichische Regierung hat angesichts steigender Infektionszahlen die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verschärft. Da die Ansteckungen vor allem im privaten Bereich erfolgten, müssten künftig soziale Kontakte reduziert werden, sagte Kanzler Sebastian Kurz.
Sämtliche private Feiern und Zusammenkünfte sollen ab kommenden Montag auf zehn Personen beschränkt werden. Darüber hinaus darf in Lokalen und Restaurants nur noch im Sitzen konsumiert werden. Maximal zehn Personen dürfen an einem Tisch sitzen. Darüber hinaus muss nun zusätzlich auf Märkten, in Kirchen und beim Betreten und Verlassen von Restaurants ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. (Quelle: Tagesschau) 

13:14 Uhr: Tourismus in Wien: "Einstufung als Risikogebiet ist eine Katastrophe"
Die Einstufung der Stadt als Corona-Risikogebiet bedeutet für den Tourismus in Wien nach Ansicht von Experten einen enormen Tiefschlag. "Das ist eine super Katastrophe", sagte Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner. Die Deutschen seien immer die wichtigste Gästegruppe gewesen und hätten auch gerade in der Coronakrise der Stadt die Treue gehalten. 35 Prozent der Übernachtungen im Juli seien auf deutsche Gäste entfallen. Nun steuere der Tourismus, der 2019 ein Rekordjahr verbucht hatte, in diesem Jahr auf ein Minus bei den Übernachtungen von 70 Prozent zu.
In Wien hingen 116.000 Jobs direkt oder indirekt am Tourismus. Schätzungsweise 35.000 drohten nun verloren zu gehen. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen hatte Deutschland am Mittwoch Wien zum Risikogebiet erklärt. Die Bundesregierung sprach für die österreichische Hauptstadt eine Reisewarnung aus.
(Quelle: Tagesschau) 

10:21 Uhr: Erstmals mehr als 2000 neue Corona-Fälle in Tschechien
In Tschechien ist erstmals die Schwelle von 2000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages überschritten worden. Am Mittwoch kamen 2139 Fälle hinzu, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf rund 41.000. In Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung starben nachweislich 482 Menschen.
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt damit aktuell fast genauso so hoch wie in Deutschland, obwohl Tschechien nur knapp 10,7 Millionen Einwohner hat. Die deutsche Bundesregierung hatte ihre Reiseverwarnung für Prag am Mittwochabend auf die angrenzende Mittelböhmische Region ausgeweitet. (Quelle: Tagesschau) 

06:29 Uhr: Virologe Streeck dämpft Impfstoff-Hoffnungen
Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck sagt laut "Handelsblatt", wann ein wirksamer Impfstoff gegen Corona marktreif sei, könne man nicht vorhersagen. "Schon die Debatten darum halte ich für teils recht unseriös." Gerade die Phase der Tests sei immer voller Überraschungen. Streeck warnt der Zeitung zufolge vor Alarmismus und Stimmungsmache in Deutschland, zumal die Pandemie aktuell vergleichbar gut zu managen sei. "Man muss nicht mehr das ganze Land lahmlegen." (Quelle: Tagesschau) 

05:16 Uhr: RKI: Knapp 2200 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle
Deutschland verzeichnet 2194 neue positive Coronavirus-Tests binnen 24 Stunden. Damit steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 265.857. Zudem habe es drei weitere Todesfälle gegeben. Die Gesamtzahl der Todesfälle beläuft sich nach Angaben des RKI auf 9,371. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Corona-Inzidenzwert in Würzburg sinkt wieder ab
In Würzburg ist bei der Sieben-Tage-Inzidenzrate an Corona-Infektionen am Donnerstag (17.09.20) eine leichte Entspannung zu verzeichnen. Nach Informationen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt der aktuelle 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in der Stadt nun bei 66,47. Am Vortag war der Wert zwischenzeitlich auf 75,07 angestiegen.
In Stadt und Landkreis verzeichnet das Gesundheitsamt seit gestern 16 Neumeldungen an positiven Corona-Tests. Laut Dagmar Hofmann von der Pressestelle des Landratsamts ist der Rückgang des Inzidenzwerts einerseits erfreulich. Andererseits warte man noch darauf, dass sämtliche Testergebnisse vorliegen, die in den vergangenen Tagen von Würzburger Schülern und Lehrern gemacht wurden. Hier stünden noch einige Testergebnisse aus und würden zeitnah erwartet, so Hofmann.
Das Landratsamt weist nochmals darauf hin, dass das Corona-Testzentrum auf der Würzburger Talavera derzeit nur nach Terminvergabe aufgesucht werden soll. Testen lassen können sich insbesondere Reiserückkehrer, grundsätzlich aber alle Bewohner des Freistaats. (Quelle: BR) 

Unterfranken nun mit mehr Infizierten als Oberfranken
Lange Zeit galt Unterfranken als der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Corona-Infektionen, zumindest in absoluten Zahlen. Mit der letzten Meldung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat Unterfranken jedoch Oberfranken "überholt". Grund dafür ist, dass die reinen Fallzahlen aktuell in Unterfranken schneller wachsen. In ganz Unterfranken haben sich seit Beginn der Pandemie bislang 4.503 Personen angesteckt, in Oberfranken 4.494.
Ein Grund zur Beruhigung ist diese statistische Besonderheit für die Menschen in Oberfranken dennoch nicht. Dort liegt der Landkreis Kulmbach derzeit ebenfalls über dem Grenzwert der 7-Tage-Inzidenzrate von 50. Zwei Städte und zwei Landkreise in Bayern reißen momentan diese Marke, darunter auch Würzburg. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der derzeit mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 31, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 404 Personen. Davon werden 4 Personen stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt nach wie vor fünf und 368 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 18,64 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 16.09.2020, 8:00 Uhr).

Landkreis Aschaffenburg 

Kein Anstieg im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet keinen weiteren Corona-Fall in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Derzeit sind 28 Personen am Coronavirus erkrankt., davon befindet sich eine Person in stationärer Behandlung. laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die aktuelle 7-Tages-Inzidenz 9,2. Derzeit sind 242 Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Raum Aschaffenburg sind 43 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Quarantäne für Aschaffenburger Schulklasse
Eine neunte Klasse des Friedrich-Dessauer-Gymnasium und drei weitere Mitschülerinnen aus anderen Klassen, die als Kontaktpersonen 1 einzustufen sind, befinden sich bis einschließlich 23. September in Quarantäne. Das teilte die Stadt Aschaffenburg mit. Die betroffene Klasse umfasst 30 Schülerinnen und Schüler. Eine Schülerin war positiv auf Covid-19 getestet worden. Die betroffenen Jugendlichen werden im Laufe des Donnerstags getestet. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

Rund 400 Menschen in Gelnhausen in Quarantäne
Rund 400 Personen in Gelnhausen befinden sich in häuslicher Quarantäne, nachdem einige Covid-Fälle unter anderem im Umfeld eines Fußballvereins aufgetreten sind. 14 Menschen aus Gelnhausen, Hanau, Maintal und Freigericht wurden nach Auskunft des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises positiv auf Covid-19 getestet.
Die Behörde geht davon aus, dass sich Fußballspieler vor zwei Wochen untereinander im Mannschaftskreis infizierten. Danach gab es wohl Ansteckungen im Familien- und Freundeskreis, am Arbeitsplatz, bei einem Tanzschultraining, bei privaten Feiern und in einer Fahrgemeinschaft von Schülern, wie Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sagt: "Wir können noch lange nicht davon sprechen, den Ausbruch gestoppt zu haben." Frühestens in der kommenden Woche lasse sich die Lage besser einschätzen. Unter den Kontaktpersonen, für die am Mittwoch eine Isolierung angeordnet wurde, sind Schüler aus drei Schulen. (Quelle: Hessenschau) 

Gastgewerbe zieht "katastrophale Bilanz"
Ein halbes Jahr nach dem Lockdown und den massiven Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise ist die Lage für viele hessische Gaststätten und Hotels laut Dehoga immer noch prekär. "Die Bilanz ist katastrophal. Das sind die größten Umsatzeinbrüche, die wir seit dem Zweiten Weltkrieg im Gastgewerbe verzeichnet haben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Hessen, Julius Wagner. Seit Angang März hätten die Betriebe im Vorjahresvergleich Einbußen von 60 Prozent verkraften müssen.
Trotz des schönen Sommers und obwohl viele Menschen Urlaub in Deutschland gemacht haben, verzeichneten die Hotels den Angaben zufolge im Juli ein Minus von 50 Prozent. Hessen sei ein starker Messe- und Kongressstandort - und dieser Bereich sei total eingebrochen, sagte Wagner. Erfreulich sei, dass sich die Kommunen flexibel zeigten und den Gaststätten Raum auf der Straße zur Verfügung stellten. Er gehe daher einigermaßen optimistisch in den Herbst. (Quelle: Hessenschau) 

149 Neuinfektionen, kein Todesfall
Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 149 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.233, wovon rund 15.400 als genesen gelten. Weitere Todesfälle gab es nicht, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 542.
Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 25,5. Es folgen Offenbach mit 18,6, Frankfurt mit 16,6 und Wiesbaden mit 16,5. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

386 Neuinfizierte im Vergleich zum Vortag
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 46.420 gestiegen. Das waren 386 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 40.538 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um einen auf 1.869. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,02 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. (Quelle: SWR)

Nach Kritik: Heilbronner Weinlesefest abgesagt
Das traditionelle Weinlesefest am Heilbronner Wartberg ist abgesagt worden. Damit hat die Stadt auf die öffentliche Kritik nach der Premierenfeier zur Weindorf-Auslese reagiert. Die Bilder der Premierenfeier zur Weindorf-Auslese in Heilbronn hatten vor einer Woche zum Teil heftige Kritik ausgelöst. Tischabstände seien nicht eingehalten worden, Gäste seien ohne Mund-Nasen-Maske unterwegs gewesen, hieß es unter anderem. Die Heilbronner Genossenschaftskellerei bedauert die Absage des Weinlesefestes, könne sie aber nachvollziehen. (Quelle: SWR) 

+++ 57 Neuinfektionen am Donnerstag +++
Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz hat heute 57 neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Damit liegt die Zahl der bisher bekannten Fälle bei 9.953. Im Moment sind 907 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Seit Montag unverändert ist die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben sind (247). (Quelle: SWR) 

Viele Maskenverstöße im ÖPNV-Wartebereich
Das Polizeipräsidium Reutlingen zieht nach den gestrigen Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Öffentlichen Raum eine gemischte Bilanz. 100 Beamte hatten sechs Stunden lang unter anderem am Landesflughafen Stuttgart, auf Hauptverbindungsstrecken des Regionalverkehrs sowie an Bahnhöfen und Busbahnhöfen in den Kreisen Reutlingen, Tübingen, Zollernalb und Esslingen kontrolliert. Die meisten Menschen hätten sich an die Vorschriften gehalten, so die Polizei. Hunderte Male hätten Personen die Masken in Bus und Bahn allerdings gar nicht oder nicht korrekt getragen und erst nach Aufforderung richtig aufgesetzt. Außerdem hätten rund 2.000 Kontrollierte die Maskenpflicht in den Wartebereichen nicht eingehalten - teils wohl aus Unwissenheit, teils aus Nachlässigkeit. In drei Fällen, in den sich Personen nicht einsichtig zeigten, verhängten die Beamten ein Bußgeld von 250 Euro. Eine Frau muss zusätzlich mit einer Strafanzeige rechnen, da sie versuchte, ihr Nicht-Maske-Tragen mit einem gefälschten Dokument zu rechtfertigen. Die Maskenkontrollen sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. (Quelle: SWR) 

Coronaviren befallen viele Organe
Coronaviren infizieren nicht nur den Nasen-Rachen-Raum und die Atemwege. Laut einer Studie mit Tübinger Beteiligung befallen sie offenbar auch Darm, Nieren, Leber und die Fortpflanzungsorgane. Die neue Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen zeigt, dass die Krankheit mehrere sogenannte "Hotspots" im Körper hat. Selbst wenn das Virus zuerst die Atemwege infiziert, sei es wichtig zu wissen, wohin es sich ausbreitet, um entsprechende Therapien zu entwickeln, so das Fazit der Wissenschaftler. (Quelle: SWR) 

+++ Corona-Krise hat Arbeitswelt verändert +++
Als die Corona-Pandemie Rheinland-Pfalz erreichte, mussten zahlreiche Beschäftigte ins Homeoffice umziehen. Jetzt zögern viele vor einer Rückkehr ins Büro. Eine Ludwigshafener Expertin sieht die Zukunft in einem "gesunden Mix". (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

Fünf neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 16./17. September)
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 17. September, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Es handelt sich um vier Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 534.
Zuvor hat es am Mittwoch, 16. September, keine neuen Infektionen und keine weiteren Genesenen gegeben.
Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 506 wieder genesen. Derzeit sind 17 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 5 (+2), Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 6 (+1), Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 2 (+1), Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 2 (+1) und Wittighausen: 0.

+++Meldungen 16. September+++


Weltweit 

19:26 Uhr: Streik in französischen Test-Labors
n Frankreich tritt am Donnerstag ein großer Teil der Mitarbeiter von privaten Corona-Testeinrichtungen in den Streik. Das kündigt eine der größten französischen Gewerkschaften an. Die Aktion ist landesweit auf einen Tag ausgelegt. Die Mitarbeiter klagen über Überlastung, aggressive Patienten und zu wenig Geld. "Unsere Arbeitsbedingungen, das ist wie Stalingrad", sagt ein Angestellter eines Labors bei Paris, der sich an dem Streik beteiligen will.
Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen in Frankreich 9784 neue Fälle dazu. Das ist der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Pandemie. (Quelle: Tagesschau) 

19:02 Uhr: Ungarn verschärft Auflagen
Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus verschärft Ungarn seine Schutzvorkehrungen. Gaststätten und Vergnügungslokale müssen künftig um 23 Uhr schließen, kündigte Ministerpräsident Viktor Orban in einem Video auf seiner Facebook-Seite an. Die Maskenpflicht wird auf Ämter, Gesundheitseinrichtungen, Kinos und Theater ausgeweitet. Bisher galt sie schon für öffentliche Verkehrsmittel und in Geschäften. Bereits am 1. September war eine Grenzsperre für Ausländer in Kraft getreten.
In Ungarn ist die Zahl der Infektionen mit dem Virus stark gestiegen. Am Mittwoch betrug die Zahl der Neuansteckungen der letzten sieben Tagen 42,6 pro 100.000 Einwohner. Orban erklärte, er erwarte eine zweite Welle von Infektionen in den Monaten Dezember und Januar. (Quelle: Tagesschau) 

17:22 Uhr: Zulieferer Mahle will weltweit 7600 Stellen abbauen
Der Autozulieferer Mahle verschärft seinen Sparkurs. Das Stiftungsunternehmen will weltweit 7600 Stellen streichen, davon 2000 in Deutschland, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jörg Stratmann, in Stuttgart mitteilte. "Wir haben es aktuell mit einer Krise zu tun, wie wir sie noch nicht erlebt haben." Gerade jetzt sei es wichtig, die Anstrengungen zur Kostensenkung konsequent fortzusetzen und die strategischen Ziele noch stärker in den Fokus zu nehmen.
Das Unternehmen kündigte an, Gespräche mit dem Betriebsrat aufnehmen zu wollen. Es sollten gemeinsam die Maßnahmen im Detail beraten und deren sozialverträgliche Umsetzung geplant werden. (Quelle: Tagesschau) 

16:53 Uhr: US-Militär untersucht Superspreaderin-Fall in Garmisch
Nach mehreren Corona-Fällen im Bereich der US-Streitkräfte in Garmisch-Partenkirchen untersucht auch die US-Armee den Fall. "Es gibt eine Untersuchung der Umstände durch die US-Armee", sagte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Bayern.
Hintergrund ist der Fall einer infizierten Amerikanerin, die in dem Hotel "Edelweiss Lodge" der US-Streitkräfte für Soldaten und deren Familien arbeitete. Seit Montag ermittelt die Staatsanwaltschaft München II gegen die 26-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Sie war vergangene Woche trotz Krankheitssymptomen und Quarantäneauflage durch Bars in der Marktgemeinde am Fuß der Zugspitze gezogen. Ihr droht womöglich auch ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen Quarantäneauflagen. (Quelle: Tagesschau) 

15:02 Uhr: Wirtschaftsministerium verspricht leichteren Zugang zu Überbrückungshilfen
Das Bundeswirtschaftsministerium will bei den nur spärlich abfließenden Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen nachbessern. Es laufe momentan eine Abstimmung mit den Bundesländern, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums. Dabei werde geprüft, ob Vorgaben für die Auszahlung von Hilfsgeldern flexibilisiert werden müssten. Das Wirtschaftsministerium setze sich dafür ein.
Für das Programm stehen knapp 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Antragsvolumen liegt aber nur bei rund einer Milliarde Euro, wovon über 700 Millionen bewilligt wurden. Experten beklagen eine zu komplizierte Ausgestaltung, sehen in manchen Branchen aber auch eine wirtschaftliche Erholung, so dass in vielen Fällen auf Anträge verzichtet wurde. (Quelle: Tagesschau) 

11:12 Uhr: Wirtschaftseinbruch in Deutschland milder als erwartet
Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nicht so hart wie andere Industriestaaten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 5,4 Prozent einbrechen, prognostizierte sie in ihrem Zwischenbericht. Im Juni war die OECD noch von minus 6,6 Prozent ausgegangen.
Zum Vergleich: In Frankreich (minus 9,5 Prozent), Italien (minus 10,5), Großbritannien (minus 10,1), Japan (minus 5,8). In den USA dürfte der Rückgang dagegen mit 3,8 Prozent milder ausfallen. China soll sogar um 1,8 Prozent wachsen.
Die Pariser Organisation teilte mit, der Einbruch sei immer noch beispiellos in der jüngsten Geschichte. Weltweit werde die Wirtschaft 2020 um etwa 4,5 Prozent schrumpfen, nächstes Jahr werde ein Aufschwung mit einem Plus von 5 Prozent erwartet. (Quelle: Tagesschau) 

09:31 Uhr: "Corona-Prämie für Pflegekräfte kann ausgezahlt werden"
Pflegekräfte in den Krankenhäusern sollen für die besonderen beruflichen Belastungen während der Corona-Pandemie einen Gehaltsbonus erhalten. "Die Prämie kann jetzt ganz schnell ausgezahlt werden", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum dem Evangelischen Pressedienst. Der Bundestag soll am Freitag ein entsprechendes Gesetz verabschieden, wonach insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Davon kommen 93 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds, der hauptsächlich aus den Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassen gespeist wird, sowie sieben Millionen Euro von den privaten Krankenversicherungen. Die Mittel werden Krankenhäusern zugewiesen, die bis zum 31. Mai eine bestimmte Mindestzahl von Covid-19-Patienten behandelt haben. (Quelle: Tagesschau) 

08:17 Uhr: Kurzarbeitergeld: Arbeitsminister Heil verteidigt Verlängerung
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes gegen Kritik verteidigt. Das Mittel der Kurzarbeit sei die stabilste Brücke über ein tiefes, wirtschaftliches Tal, das von der Corona-Krise ausgelöst worden sei, sagte Heil im Morgenmagazin von ARD und ZDF. "Die Krise ist ab 1. Januar nicht vorbei. Deshalb brauchen wir eine Verlängerung dieser stabilen Brücke. Das hilft Unternehmen und Beschäftigten", sagte Heil. Wenn die Pandemie im Griff behalten werde, gebe es auch Zuversicht auf wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr. (Quelle: Tagesschau) 

05:09 Uhr: 1901 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb eines Tages haben die deutschen Gesundheitsämter in Deutschland nach RKI-Angaben 1901 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 263.663 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9368. Seit dem Vortag wurden sechs Todesfälle mehr gemeldet. Bis zum Morgen hatten etwa 236.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

LGL meldet 4.503 Corona-Fälle in ganz Unterfranken
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat aktuelle Zahlen zu den Corona-Fällen veröffentlicht. Demnach wurden in ganz Unterfranken bislang insgesamt 4.503 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Regierungsbezirk 19,66. (Quelle: BR) 

Modeunternehmen s.Oliver in Rottendorf bestätigt Coronafälle
Das Modeunternehmen s.Oliver mit Sitz in Rottendorf im Landkreis Würzburg hat aktuell drei gemeldete Coronafälle unter seinen Beschäftigten. Das bestätigt das Unternehmen auf Anfrage des BR und ergänzt, im Zuge der auch aktuell im Großraum Würzburg weiter steigenden Fallzahlen sei die s.Oliver Group aktuell sehr wachsam im Umgang mit Covid-19. Das Unternehmen habe sich bereits im Vorfeld im Rahmen der Sorgfaltspflicht als Arbeitgeber mit einem umfangreichen Hygiene- und Maßnahmenkonzept vorbereitet, das weiterhin greife.
Die aktuellen Infektionen wurden demnach sofort gemeldet und Kontaktketten in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt rigoros nachverfolgt, schreibt das Unternehmen weiter. Um eine weitere Verbreitung bestmöglich zu verhindern, würden Kollegen von Infizierten großzügig getestet und bis auf weiteres aus dem Home Office arbeiten. Daher sei aktuell auch nicht davon auszugehen, dass in diesem Zusammenhang weitere Fälle auftreten. (Quelle: BR) 

Inzidenzwert in Würzburg jetzt bei 75,07
Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Würzburg ist sprunghaft angestiegen. Die Stadt registriert innerhalb der vergangenen sieben Tage 75,07 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell mitteilt. Am Montag war es nach den Meldungen von hohen Infektionszahlen in Würzburg zu langen Schlangen an den Teststellen gekommen. Zudem war auch die Testkapazität stark erhöht worden. Die Stadt reagierte mit einem Alkoholverbot in der Innenstadt und den Parks am Main. Das Landratsamt will die Maskenpflicht im Unterricht beibehalten. Auch der Landkreis Würzburg nähert sich mit 42,64 dem bundesweit vereinbarten Corona-Grenzwert von 50. (Quelle: Tagesschau) 

Fahrraddemo in Würzburg abgesagt
Wegen der steigenden Corona-Zahlen haben sich Veranstalter der Fahrraddemo "Kidical mass" in Würzburg dazu entschlossen, ihren Protest am Sonntag abzusagen. Das teilt das Bündnis "Verkehrswende jetzt" mit. Bundesweit finden am Wochenende Demonstrationen von Eltern und Kindern statt. Die Teilnehmer fordern fahrradfreundlichere Städte. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der derzeit an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 27, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei 399 Personen. Davon werden drei Personen stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt nach wie vor fünf und 367 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Die zuletzt veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Miltenberg beträgt 13,98 (Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Stand 15.09.2020, 8:00 Uhr).

Meldungen aus Hessen 

Razzia auf dem Frankfurter Straßenstrich
Zur Bekämpfung illegaler Prostitution hat die Frankfurter Stadtpolizei zusammen mit der Steuerfahndung Schwerpunktkontrollen auf Straßen und in Hotels rund um den Hauptbahnhof durchgeführt. Gegen mehrere Prostituierte und Freier würden Bußgeldbescheide erstellt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Seit Inkrafttreten der Corona-Verordnung seien 78 Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach der Sperrgebietsverordnung und dem Prostituiertenschutzgesetz sowie sieben Strafanzeigen wegen Ausübung verbotener Prostitution gegen Straßenprostituierte und Freier erlassen worden. Weil Bordelle und Laufhäuser wegen der Pandemie geschlossen seien, würden viele Prostituierte verbotenerweise auf die Straße ausweichen, hieß es. (Quelle: Hessenschau) 

99 Neuinfektionen und zwei Todesfälle
Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 99 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.084, wovon rund 15.300 als genesen gelten. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 542.
Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 24,0. Es folgen Frankfurt mit 17,9 und Wiesbaden mit 19,0. (Quelle: Hessenschau) 

Wiesbaden erlaubt ab heute wieder Großveranstaltungen
Früher als geplant sind in der Stadt Wiesbaden wieder Großveranstaltungen möglich. Nach Angaben der Stadt dürfen nun wieder Versammlungen und Sportveranstaltungen gemäß der hessischen Obergrenze mit bis zu 250 Besuchern stattfinden. Für Veranstaltungen mit noch mehr Teilnehmern bedarf es einer Genehmigung des Gesundheitsamtes.
Hintergrund der Einschränkungen für Wiesbaden war ein Anstieg der Corona-Infektionen. Seit dem 25. August hatten in der Landeshauptstadt deshalb verschärfte Corona-Regeln gegolten. "Mit der Aufhebung des Verbots reagieren wir angemessen auf die aktuelle Infektionslage, die sich jetzt über einige Zeit in einem undramatischen Bereich bewegt. Wir behalten die aktuelle Lage und Entwicklung aber genau im Blick und reagieren auf jede Situation entsprechend", teilten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) mit.
Der aktuelle Wert der Stadt Wiesbaden liegt bei 19,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zwei neue positive Corona-Tests – eine weitere Person genesen
Seit Montag wurden zwei weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Damit erhöht sich die Gesamtzahl positiver Testergebnisse auf 476 (Stand 16.09., 12:00 Uhr). Die Zahl der Genesenen steigt um eins auf 405, die Zahl der Verstorbenen bleibt konstant bei 63. Dadurch beträgt der Infektionssaldo acht.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 7,2 (Stand 16.09., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

BW: 286 Neuinfizierte im Vergleich zum Vortag
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 46.034 gestiegen. Das waren 286 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. Derzeit sind im Land 3.893 Menschen mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten 40.273 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb bei 1.868. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,83 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. (Quelle: SWR) 

+++ Jugendherberge Montabaur steht zum Verkauf +++
Die Jugendherberge in Montabaur steht zum Verkauf. Das rund 2.000 Quadratmeter große Gebäude ist einem Immobilienportal im Internet zufolge für 1,2 Millionen Euro zu haben. Die Herberge wurde im Zuge der Corona-Krise geschlossen. Wie der Herbergsverband in Mainz mitteilt, gehöre sie zu den wenigen Häusern, deren Sanitäranlagen sich noch auf dem Flur befinden. Hier wären Umbaumaßnahmen in Höhe von mehreren Millionen Euro nötig gewesen. Das sei aber nicht machbar, weil der Verband durch die Corona-Krise Verluste von rund 22 Millionen Euro habe. (Quelle: SWR) 

Karlsruhe: Viele Verstöße gegen Maskenpflicht im ÖPNV
Bei einer Schwerpunktkontrolle im öffentlichen Nahverkehr haben die Karlsruher Polizei und der Verkehrsverbund (KVV) am Mittwochvormittag viele Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Insgesamt haben die Polizeibeamten und Fahrkartenkontrolleure nach Aussage des KVV mehr als 4.800 Fahrgäste kontrolliert und dabei rund 700 Verstöße festgestellt. Die meisten der angesprochenen Fahrgäste hätten sich einsichtig verhalten und ihr Fehlverhalten korrigiert. Bei 23 Menschen wurde ein Bußgeld fällig. (Quelle: SWR) 

Zwischenfazit in Heilbronn: Corona-Tests im Minutentakt
Die zentrale Corona-Abstrichstelle auf der Heilbronner Theresienwiese ist nach Angaben der Stadt gut angelaufen. Rund 40 Menschen werden pro Tag getestet. Seit Montag können sich vor allem Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Lehrkräfte und Mitarbeiter an Schulen und Kitas sowie Menschen mit leichten Erkältungssymptomen dort testen lassen - allerdings nur mit Termin vom städtischen Gesundheitsamt. (Quelle: SWR) 

Fußball: Heidenheim will 3.000 Zuschauer zulassen
Der Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim will zu seinem ersten Heimspiel in der neuen Saison am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig 3.000 Zuschauer zulassen. Am Dienstag hatten sich die Bundesländer auf eine einheitliche Regelung zur Fan-Rückkehr verständigt, die den deutschen Proficlubs in den kommenden sechs Wochen eine Auslastung von 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität erlauben soll. Der Club will die Besucher auf verschiedene Bereiche verteilen und im Bereich der Business-Sitzplätze Scheiben installieren, die es den dort platzierten Gästen ermöglichen, in kleinen Gruppen zusammenzusitzen. Alle Zuschauer müssen während des Aufenthalts im Stadion einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Tickets sind personalisiert und werden online vergeben - zunächst an Mitglieder und, falls dann noch welche verfügbar sein sollten, an Dauerkarteninhaber der letzten Saison. (Quelle: SWR) 

Emmendingen: Schulklasse und Hort schließen
Nach zwei bestätigten Fällen von Covid-19 in der Familie einer Emmendinger Grundschülerin wurden eine Klasse und Hortgruppe vorsorglich geschlossen. Das Mädchen wurde als Kontaktperson noch am Dienstag getestet, erklärten die Stadt Emmendingen und Gesundheitsamt des Landratsamtes Emmendingen. Für Klasse und Hortgruppe gilt nun Quarantäne, außerdem sollen Testmöglichkeiten organisiert werden. (Quelle: SWR) 

+++ Mainzer Weihnachtsmarkt soll entzerrt werden +++
Der Mainzer Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr auf einer größeren Fläche stattfinden als sonst üblich. Mit der Entzerrung will die Stadt die neuen Corona-Vorgaben des Landes umsetzen. Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) sagte dem SWR, zurzeit werde geprüft, welche Bereiche in Frage kämen, um den Weihnachtsmarkt zu entzerren. Wichtig sei vor allem, die insgesamt knapp 30 Glühweinstände großräumig zu verteilen, da sich erfahrungsgemäß vor allem dort größere Gruppen sammelten. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

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