Corona-NEWSticker | Update 04.03.2021 06:31 Uhr
Mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland +++ Inzidenzwerte in Unterfranken steigen weiter

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+++ Meldungen 04. März 2021 +++

Weltweit 

05:21 Uhr: RKI: Fast 12.000 Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 64,7
Das Robert-Koch-Institut meldet 11.912 Neuinfektionen. Das sind 43 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche. 359 weitere Menschen starben, die zuvor positiv getestet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 64,7 von 64,0. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,47 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 71.240 Personen starben dem RKI zufolge in Verbindung mit dem Virus. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Acht Corona-Mutanten im Landkreis Haßberge bestätigt
Im Landkreis Haßberge sind derzeit acht Corona-Mutanten bestätigt worden. Wie das Landratsamt in Haßfurt mitteilt, handelt es sich in drei Fällen um das britischen Virus, in einem um die südafrikanische Variante und vier weitere Fälle sind noch unklar. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch fünf Verdachtsfälle, hier steht das Ergebnis der sogenannten Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen hin untersucht. Den Infizierten geht es den Umständen entsprechend gut. Die acht betroffenen Personen sind im Alter zwischen drei und 71 Jahren. Bisher konnte nicht festgestellt werden, dass es durch die Corona-Mutationen zu größeren Ausbrüchen kam. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Meldungen 03. März 2021 +++

Weltweit 

18:58 Uhr: R-Wert sinkt leicht
Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,93 (Vortag 0,94). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen. (Quelle: Tagesschau) 

18:02 Uhr: RKI: Fast die Hälfte aller Infektionen mit B.1.1.7
Die Verbreitung der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Variante B.1.1.7 in Deutschland hat laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter zugenommen. Ihr Anteil an einer Stichprobe von knapp 25.000 positiven Fällen aus der vergangenen Woche betrage rund 46 Prozent, heißt es in einem RKI-Bericht. Zu Beginn der Erhebung, vor rund einem Monat, hatte das RKI den Anteil der Mutante noch auf sechs Prozent beziffert, zwei Wochen später waren es 22 Prozent.Weitere mutierte Varianten, die etwa in Südafrika und Brasilien zirkulieren, spielen dem RKI-Bericht zufolge hierzulande bislang eine untergeordnete Rolle. Diese beiden Varianten werden von Gesundheitsbehörden ebenfalls als besorgniserregend eingestuft: Anders als bei der britischen Variante gibt es Hinweise, dass Sars-CoV-2-Genesene oder Geimpfte weniger gut vor einer Ansteckung mit dem veränderten Virus geschützt sind. (Quelle: Tagesschau) 

17:52 Uhr: Spanisches Königshaus wegen vorzeitiger Impfung in der Kritik
Die beiden Schwestern des spanischen Königs Felipe VI. haben sich im Golfemirat Abu Dhabi vorzeitig gegen das Coronavirus impfen lassen - und damit dem ramponierten Image des Königshauses neuen Schaden zugefügt. Das Verhalten der Infantinnen Elena (57) und Cristina (55) wurde unter anderem von Medien und auch von mehreren Ministern der linken Regierungskoalition heftig kritisiert, weil beide in Spanien noch nicht dran gewesen wären. Sogar die als eher konservativ geltende Wirtschaftsministerin Nadia Calviño betonte, vor allem "öffentliche Bezugspersonen" wie die Royals müssten in der Pandemie die "Protokolle respektieren". (Quelle: Tagesschau) 

16:16 Uhr: Brasilianische Virus-Variante in Dänemark nachgewiesen
Nach der britischen und der südafrikanischen ist nun auch die zunächst in Brasilien nachgewiesene Variante des Coronavirus in Dänemark nachgewiesen worden. Dänemarks Technische Universität DTU habe den ersten Fall der Variante P.1 gefunden, teilten Gesundheitsminister Magnus Heunicke und das dänische Gesundheitsinstitut SSI mit.Die brasilianische Virus-Variante ist auch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden und einigen weiteren europäischen Ländern bereits nachgewiesen worden. Nach SSI-Angaben geht man davon aus, dass die in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe auch gegen diese Variante wirken.Der DTU zufolge ist P.1 wie einige der anderen Corona-Mutanten möglicherweise ansteckender, zudem können sich womöglich Menschen damit infizieren, die zuvor bereits eine Infektion mit dem herkömmlichen Virus überstanden hatten. (Quelle: Tagesschau) 

14:20 Uhr: Überbrückungshilfen jetzt auch für große Unternehmen
Große vom Corona-Lockdown betroffene Unternehmen können jetzt neue staatliche Hilfen beantragen. Die bislang geltende Umsatzhöchstgrenze für die Überbrückungshilfe III falle weg, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Das gelte für den Einzelhandel, für die Veranstaltungs- und Kulturbranche, die Hotellerie, Gastronomie und die Pyrotechnikbranche, die von Schließungen betroffen sind, zudem für den Großhandel und die Reisebranche.Viele große Mittelständler könnten nun Hilfe bekommen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier. "Gerade große mittelständische Betriebe im Handel, in der Gastronomie oder im Hotelbereich leiden stark unter der aktuellen Krise." Die Überbrückungshilfe III ist für die Zeit bis Ende Juni vorgesehen. Unternehmen, die vom Lockdown stark betroffen sind, können im Monat bis zu 1,5 Millionen Euro vom Staat bekommen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.Unternehmen mit weniger als 750 Millionen Euro Umsatz konnten die Hilfe schon seit dem 10. Februar beantragen. Bisher gibt es allerdings lediglich Abschlagszahlungen, also eine Art Vorschuss auf den Förderbetrag. (Quelle: Tagesschau) 

14:10 Uhr: UN-Experte: Corona-Maßnahmen führen zu Hunger in Nordkorea
In Nordkorea führt eine stärkere Abschottung von der Außenwelt im Zuge der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie nach Einschätzung eines UN-Experten zu einer Verschlechterung der Versorgungs- und Menschenrechtslage. Es lägen bereits Berichte vor, wonach Menschen verhungert seien und auch wieder mehr Kinder und Ältere betteln gingen, da ihre Familien sie nicht mehr unterstützten könnten, erklärt UN-Sonderberichterstatter Tomas Ojea Quintana in einem Bericht. Es habe Engpässe gegeben bei lebenswichtigen Gütern, Medikamenten, landwirtschaftlichen Produktionsmitteln und Rohstoffen für staatliche Fabriken. Hilfslieferungen steckten seit Monaten an der Grenze zu China fest wegen Import-Einschränkungen. (Quelle: Tagesschau) 

11:40 Uhr: Tschechien: Rekordzahl an Covid-19-Patienten
Die Krankenhäuser in Tschechien melden eine Rekordzahl an Covid-19-Patienten. Insgesamt werden 8162 Menschen stationär behandelt, der höchste Wert seit Beginn der Pandemie, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Darunter waren mehr als 1660 besonders schwere Fälle, die künstlich beamtet werden müssen.In der Verwaltungsregion Pardubice in Ostböhmen wurde ein Notfallplan aktiviert, weil die Krankenhauskapazitäten vollständig erschöpft waren. Angesichts der verzweifelten Lage sollen nun auch weitgehend unerprobte Medikamente versuchsweise eingesetzt werden. Im Universitätskrankenhaus in Brünn (Brno) trafen 10.000 Packungen des Antiparasitikums Ivermectin ein. Dafür hatte sich Regierungschef Andrej Babis persönlich eingesetzt: "Wir sagen, dass wir nicht auf klinische Studien warten können, lasst uns das versuchen."Derweil begannen große Firmen mit Corona-Massentests aller Mitarbeiter. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen mehr als zwei Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden. Das hatte die Regierung angeordnet. Die Behörden meldeten heute 16.642 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden. Innerhalb von 7 Tagen steckten sich nach Berechnungen mehr als 780 Menschen je 100.000 Einwohner an. Seit Beginn der Pandemie gab es fast 1,3 Millionen bestätigte Infektionen und 20 941 Todesfälle. (Quelle: Tagesschau) 

10:24 Uhr: Tourismusverband enttäuscht von Bund-Länder-Plänen
Der Tourismusverband BTW kritisiert den Entwurf für die Bund/Länder-Beratungen mit scharfen Worten. "Es ist nicht nur unbefriedigend, sondern auch inakzeptabel, dass die Politik unserer Branche weiterhin jegliche Perspektiven verweigert", sagt BTW-Präsident Michael Frenzel. Dies sei ein Schlag ins Gesicht, der fassungslos mache. "Den Tourismus sicher gestalten statt plump zu verhindern, muss endlich die Maxime sein." (Quelle: Tagesschau) 

09:34 Uhr: Einzelhandel pocht auf Wiedereröffnung zum 8. März
Der Einzelhandel fordert vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine rasche Wiedereröffnung der Geschäfte. "Wir möchten Sie eindringlich auffordern, die Wiedereröffnung des gesamten Einzelhandels auf der Basis der funktionierenden Hygienekonzepte zum 8. März zu ermöglichen", heißt es in einem Schreiben des Branchenverbands HDE an das Kanzleramt. Die von Bund und Ländern angepeilte Zulassung von Einkaufen mit Terminvereinbarung ("Click & Meet") könne die meisten Händler wirtschaftlich nicht retten. Sie sei auch "kein deutlicher Schritt hin zu der lange überfälligen Öffnungsstrategie für den gesamten Einzelhandel". Blieben die Geschäfte abseits des Lebensmittelhandels weiter geschlossen, werde dies für die Unternehmen und ihre Beschäftigten "verheerende Folgen" haben. (Quelle: Tagesschau) 

08:22 Uhr: Bund und Länder könnten Öffnungen auch an 100er-Inzidenz knüpfen
Bund und Länder könnten ihre Corona-Politik künftig stärker an eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 knüpfen. In einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf von Dienstagnachmittag wird vorgeschlagen, unterhalb dieser Grenze bestimmte Öffnungsschritte zu erlauben. Gleichzeitig soll dieser Wert der Auslöser für eine "Notbremse" sein: Steige die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, müssten die bis zum 7. März geltenden strengeren Kontaktbeschränkungen wieder eingeführt werden, heißt es in dem Entwurf.Kanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag von dieser nötigen "Notbremse" bei wieder steigenden Infektionszahlen gesprochen. Umgekehrt soll der - ohnehin von einigen Bundesländern bereits verfolgte - Kurs festgeschrieben werden, dass bestimmte weitere Öffnungsschritte bereits ab einem Unterschreiten der 100er-Grenze erlaubt sein sollten. Dies solle möglich sein, falls es "in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz" gebe. Dann könnten erste Öffnungen im Einzelhandel mit dem Konzept "Click and meet", einige Tage später dann auch Öffnungen mit einer Quadratmeter-Begrenzung kommen. Ein ähnliches Vorgehen wird für Museen und Galerien, in einem späteren Schritt auch für die Außengastronomie vorgeschlagen - also entweder eine niedrige Inzidenz mit unter 35 oder eine Inzidenz unter 100 mit dann geltenden Sicherheitskonzepten wie Voranmeldung oder negativem Schnelltest.Hintergrund ist, dass die Neuinfektionen in den vergangenen Tagen gestiegen und nicht gesunken sind - die ursprünglich vorgesehene 35er-Grenze also in absehbarer Zeit wegen der Ausbreitung der Mutationen als unerreichbar eingestuft wird. Merkel und die Ministerpräsidenten wollen aber dennoch Lockerungen in Verbindung mit erweiterten Schnelltests durchsetzen, um die Akzeptanz der Bevölkerung für die anderen Lockdown-Maßnahmen zu erhalten.In Verhandlungskreisen wurde darauf verwiesen, dass auf Grundlage des Entwurfs bereits weitere Beratungen stattgefunden hätten und nicht sicher sei, in welcher Form eine 100er-Grenze am Ende von allen 16 Ministerpräsidentinnen und -präsidenten akzeptiert werde. Sie und Kanzlerin Merkel wollen heute ab 14.00 Uhr über den weiteren Corona-Kurs beraten. (Quelle: Tagesschau) 

07:28 Uhr: Coronavirus-Varianten breiten sich in Baden-Württemberg aus
Die Coronavirus-Varianten breiten sich in Baden-Württemberg rasant aus. Entfielen in der letzten Januarwoche nur 7,4 Prozent aller vom Laborverband ALM untersuchten positiven Tests auf Besorgnis erregende Varianten, waren es vergangene Woche schon 50 Prozent. In der Woche davor lag der Prozentsatz bei 34, wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilte. (Quelle: Tagesschau) 

06:42 Uhr: Intensivmediziner begrüßen geplante Lockdown-Verlängerung
Die deutschen Intensivmediziner begrüßen die geplante Verlängerung des Lockdowns als notwendige Entlastung des deutschen Gesundheitssystems. "Es ist wichtig, dass wir noch drei Wochen durchhalten, weil wir durch das Impfen vieler Menschen trotz der Virusmutationen eine dritte Welle deutlich abflachen können", sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmediziner der "Augsburger Allgemeinen". "Wir gewinnen dadurch wertvolle Zeit", so der Aachener Medizinprofessor. "Wer geimpft ist, kommt nicht auf die Intensivstation." (Quelle: Tagesschau) 

06:33 Uhr: Mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 9019 neue Ansteckungsfälle registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 64,0. Am Dienstag hatte dieser Wert 65,4 betragen.Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs den Angaben zufolge auf 2.460.030. Laut RKI wurden ferner 418 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 70.881. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,274 Millionen. (Quelle: Tagesschau) 

06:22 Uhr: Bund und Länder beraten über weitere Corona-Strategie
Die Regierungschefs von Bund und Ländern beraten heute über ihre weitere Strategie in der Corona-Pandemie. Ab dem Nachmittag wollen Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer diskutieren, ob es ab der kommenden Woche zu weiteren Lockerungen der derzeitigen Einschränkungen kommt. Die derzeitigen Schließungen gelten noch bis zum Sonntag.Diskutiert wird im ersten Schritt über eine Lockerung der Kontaktbeschränkung und eine Öffnung weiterer Geschäfte, nachdem in dieser Woche bereits Friseure wieder den Betrieb aufgenommen haben. Angestrebt wird dabei eine Öffnungsstrategie, die sich an Infektionszahlen orientiert. Beraten werden soll auch über kostenlose Schnelltests für alle Bürger, um Öffnungen abzusichern. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung von Unterfranken erwartet mehr Impfstoff in der kommenden Woche
In der nächste Woche (KW 10) erhalten Unterfrankens Impfzentren insgesamt über 17.000 Dosen des BioNTech-Pfizer-Impfstoffs und 10.000 Dosen von AstraZeneca. Für kommende Woche ist keine Impfstofflieferung des Pharmaunternehmens Moderna angekündigt. Insgesamt erhält Unterfranken in der kommenden Woche über 27.000 Impfdosen - und damit 2.000 mehr, als die Regierung von Unterfranken gestern für die laufende Woche angekündigt hatte. (Quelle: BR) 

Inzidenzwerte in Unterfranken steigen weiter
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken fast in allen Landkreisen leicht angestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat mit 83,1 weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell drei Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 24,3.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 41,3 ↑

Landkreis Würzburg: 38,2 ↑

Stadt Würzburg: 43,8 ↓

Landkreis Kitzingen: 61,4 ↑

Landkreis Schweinfurt: 39,0 ↓

Stadt Schweinfurt: 24,3 ↑

Landkreis Haßberge: 33,2 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld: 51,5 ↑

Stadt Aschaffenburg: 83,1 ↓

Landkreis Miltenberg: 53,6 ↑

Landkreis Main-Spessart: 42,0 ↑

Landkreis Bad Kissingen: 44,6 ↑ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 121 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 17 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 125 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 10 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon zwei Personen intensivpflichtig. Es gibt keinen neuen Todesfall. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.277 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 53,6 (Quelle: RKI, Stand 3. März, 3:10 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 89 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Wie das Landratsamt in Karlstadt mitteilt sind aktuell 89 Personenim Landkreis Main-Spessart mit dem Coronavirus infiziert. 15 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 42 (Quelle: RKI). 216 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bislang gibt es 3.222 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 186 Landkreisbewohner sind an den Folgen einer Infektion gestorben. Bislang wurden im Landkreis Main-Spessart insgesamt 9.910 Impfungen vorgenommen, davon 7.146 Erstimpfungen und 2.764 Zweitimpfungen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Mehr Kontakte, Gratis-Schnelltests für Jedermann
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die für den Abend erwartete Pressekonferenz, in der er über die Ergebnisse des Bund-Länder-Gipfels informieren wollte, auf Donnerstag 14.30 Uhr verschoben.

Diese Ergebnisse vom Gipfel sind bisher durchgesickert:

  • Der Lockdown wird bis 28. März verlängert. Ab Montag kann es stufenweise Öffnungen je nach regionalen Corona-Zahlen geben.
  • Zwei Hausstände mit insgesamt fünf Personen dürfen zusammenkommen. Paare zählen als Hausstand, Kinder unter 14 Jahren nicht mit.
  • Eine Notbremse war geplant: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge über 100, gelten die aktuellen regeln wieder.
  • Hausarztpraxen sollen ab Ende März sollen Impfungen verabreicehn.
  • Jeder Bürger soll ab kommender Woche soll einen Gartis-Schnelltest pro Woche machen können. Die Kosten begleicht der Bund.
  • Die seit Wochenbeginn zugelassenen Schnelltests sollen frühestens im April kommen, wenn sie in ausreichender Menge vorhanden sind.

Nachfrage nach Hunden gestiegen - Sorge bei Tierschützern wächst
Die Preise für Welpen explodieren, Züchter und Tierheime werden mit Anfragen überschüttet: In der Corona-Krise sehnen sich viele Menschen offenbar nach einem Hund. Doch mit der steigenden Nachfrage wachsen bei Tierschützern auch die Sorgen. Denn nicht alle Interessenten befassen sich vorab mit den Bedürfnissen der Hunde. Und auch der illegale Welpenhandel boomt. (Quelle: Hessenschau) 

831 Neuinfektionen, 34 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 831 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum wurden 34 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 5.877. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 189.743 Corona-Fälle registriert, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei etwa 9.000. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg hessenweit wieder leicht an und liegt bei 65,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet der Lahn-Dill-Kreis (117,6), gefolgt vom Kreis Marburg-Biedenkopf (99,2) und der Stadt Offenbach (95,2). Neun Kreise liegen unter der Marke von 50, den niedrigsten Wert verzeichnet der Kreis Kassel (33,8). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Mehr Neuinfektionen mit dem Coronavirus +++
Das Landesuntersuchungsamt meldet am Mittwoch 431 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Rheinland-Pfalz. Am Dienstag waren es noch 262. Damit sind 5.804 Menschen im Land aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 5.596). Neun weitere Menschen starben demnach im Zusammenhang mit einer Infektion im Vergleich zum Vortag. Die landesweite Inzidenz steigt von 47,9 auf 48,5. (Quelle: SWR) 

Sieben-Tage-Inzidenz über 50 - weiter steigend
Bis zum Nachmittag (Stand 16 Uhr) sind den Behörden in Baden-Württemberg 1.385 neue Corona-Fälle gemeldet worden (Mittwoch vor einer Woche: 1.119). Insgesamt stieg die Zahl damit auf 319.890. Bislang sind landesweit insgesamt 8.184 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 36 mehr als am Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist wieder leicht gestiegen und beträgt derzeit 54,4 (gestern: 52,0). Noch immer liegen zwei Landkreise über der 100er-Marke: die Landkreise Rottweil (110,1; Vortag: 120,8) und Schwäbisch Hall (130,6; Vortag: 134,2). Sechs Stadt- und Landkreise verzeichnen eine Inzidenz von unter 35. Über-60-Jährige machen 24 Prozent aller Fälle aus, Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre 12 Prozent. Der geschätzte Sieben-Tages-R-Wert betrug am 25. Februar 0,97. (Quelle: SWR) 

++++ Dreyer spricht sich für Lockerungen aus +++
Vor dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten hat sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Gespräch bei SWR1 für vorsichtige Lockerungen ausgesprochen. Gerade die Kontaktbeschränkungen würden viele Menschen nicht mehr einhalten, weil sie so alltagsuntauglich seien. Wenn zwei Familien spazieren gehen wollen und sie sich entscheiden müssten, ob Mama oder Papa mitgeht, das funktioniere einfach nicht, sagte Dreyer dem SWR. Kleine Schritte der Öffnung um den Menschen Perspektive zu geben, halte Dreyer deshalb für richtig. Auch der Tourismusbranche und der Gastronomie möchte Dreyer eine Perspektive bieten. Man müsse jetzt über die Außengastronomie sprechen, sagte sie. (Quelle: SWR) 

Kostenlose Schnelltests im Kreis Calw
Im Kreis Calw können sich Bürger ab heute mit einem Schnelltest kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Zunächst werden die Antigen-Schnelltests an den beiden Drive-In-Stationen in Calw und Nagold angeboten. Landrat Helmut Riegger sagte dem SWR, wenn das Angebot in Calw und Nagold gut angenommen werde, könne er sich auch vorstellen, es an weiteren Standorten anzubieten.Man habe sich von den Ansätzen der Bundespolitik inspirieren lassen und daraufhin eine eigene Strategie entwickelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im Februar kostenlose Schnelltests angekündigt. Bundesweit kam es dazu aber nicht. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 02. März 2021 +++

Weltweit 

17:11 Uhr: Schleswig-Holstein: Öffnungen im Tourismus zu Ostern?
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat sich für klare Öffnungsschritte bereits bei einer landesweiten Inzidenz von unter 50 ausgesprochen. Er lehne es ab, bereits jetzt den innerdeutschen Osterurlaub abzusagen, sagte der CDU-Politiker am in Kiel. Reisen ins Ausland seien ja auch möglich. "Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in Schleswig-Holstein Beherbergungen früher als Ende März erlauben." Klar ist für Günther, dass erste Lockerungen im Einzelhandel erfolgen sollen.Günther betonte, er halte nach Beratungen mit dem Expertengremium der Landesregierung nichts davon, Öffnungsschritte von einer Inzidenz von 35 Fällen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen abhängig zu machen. Dies würde dazu führen, erst in Monaten Lockerungen zu machen. "Wir sind aber in einer Situation, in der eine Inzidenz von 50 nicht zur Überlastung der Krankenhäuser führt." (Quelle: Tagesschau) 

14:31 Uhr: Brief an Kanzlerin: Sport fordert Perspektive
In einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der organisierte Sport vor dem Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten ein Ende des Stillstandes in der Pandemie angemahnt. "Nach unserer Überzeugung ist es nun höchste Zeit dafür, dem vereinsbasierten Sport, den 'sozialen Tankstellen' unserer Gesellschaft, endlich wieder eine Perspektive zu geben", heißt es in dem Schreiben.Die Vereine und Landessportbünde würden über deutliche Mitgliederverluste und eine täglich abnehmende Zahl der ehrenamtlich Engagierten berichten. "Die negativen Auswirkungen von mangelnder Bewegung und Lebensfreude durch gemeinschaftliches Training sind insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Senioren, deutlich sichtbar", heißt es weiter.Mit dem auf den Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fußenden Öffnungsplan der Sportministerkonferenz der Länder, der schrittweise den Vereinssport wieder zugänglich macht, liege ein klarer Fahrplan vor. "Der organisierte Sport hat die klare Erwartungshaltung, dass sie diesen Plan nun auch zeitnah ins Werk setzen und damit die Potenziale des Sports bei der Überwindung der Pandemie freisetzen", schreiben die durch DOSB-Präsident Alfons Hörmann angeführten Vertreter des Sports. (Quelle: Tagesschau) 

12:20 Uhr: Mallorcas Gastwirte empfangen wieder Gäste
Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschließung haben die Gastwirte auf Mallorca erstmals wieder Gäste empfangen. In Folge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage auf der spanischen Urlaubsinsel dürfen sie wieder öffnen - vorerst allerdings nur die Außenbereiche. Spätestens um 17 Uhr müssen alle Restaurants, Cafés und Kneipen wieder schließen. Zudem dürfen vorerst lediglich höchstens 50 Prozent der Tische draußen aufgestellt werden - bei einer Besetzung von maximal je vier Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten.Die Corona-Lage auf Mallorca und auf den anderen Balearen verbessert sich seit Wochen. Mit gut 31 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gehört die "Autonome Gemeinschaft", die im Dezember und Januar lange die schlimmsten Zahlen ganz Spaniens hatten, inzwischen zu den Regionen des Landes mit den besten Werten. Die Balearen haben aktuell auch deutlich bessere Zahlen als alle deutschen Bundesländer. (Quelle: Tagesschau) 

11:48 Uhr: RKI: Bundesweit Fünf-Prozent-Marke bei Impfungen erreicht
Mehr als zwei Monate nach Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus haben rund fünf Prozent der Bevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. Den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden bislang etwa 6,4 Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht (Stand 2.3., 8.00 Uhr). Davon haben rund 4,2 Millionen Menschen eine Erstimpfung und fast 2,2 Millionen bereits die Zweitimpfung bekommen. Zum zweiten Mal wurden im Bundesdurchschnitt bisher 2,6 Prozent der Einwohner gepikst.Bei den Erstimpfungen führt Thüringen die Liste im Ländervergleich mit einer Quote von 5,7 Prozent an, Brandenburg ist mit 4,3 Prozent bislang das Schlusslicht. Bei den Zweitimpfungen liegt Rheinland-Pfalz (3,4 Prozent) vorn, die kleinste Quote haben derzeit Hessen und Niedersachsen (2,2 Prozent). Bei den meisten Geimpften handelt es sich laut RKI-Statistik um alte Menschen, Personal in Krankenhäusern und Altenheimen sowie Pflegeheimbewohner. (Quelle: Tagesschau) 

11:10 Uhr: Corona-infizierte Mitarbeiterin von Arztpraxis hatte 600 Kontakte
Eine mit der britischen Corona-Variante infizierte Mitarbeiterin einer Arztpraxis in Düsseldorf hat offenbar mehr Kontakte gehabt als zunächst angenommen: Die Praxis korrigierte die Zahl der möglichen Kontaktpersonen von ursprünglich 450 auf rund 600. Wie die Stadt Düsseldorf mitteilte, lagen dem Gesundheitsamt nur für 60 Prozent der Betroffenen korrekte Telefonnummern vor. Kontaktpersonen der Kategorie I, die nicht telefonisch erreichbar seien, erhielten ihre Quarantäneverfügung deshalb per Post. Allen Kontakten aus dieser Gruppe seien zudem Corona-Tests angeboten worden.Die Mitarbeiterin einer Arztpraxis im Stadtteil Pempelfort hatte trotz Krankheitssymptomen weiter gearbeitet und wurde später positiv auf die britische Virusvariante B.1.1.7 getestet. Die Arztpraxis wurde geschlossen.
(Quelle: Tagesschau) 

10:53 Uhr: Berichte: Lockdown-Verlängerung bis Monatsende mit Lockerungen
Bund und Länder streben laut Medienberichten eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März an - es soll aber zugleich weitere Lockerungen geben. Das berichten "Focus Online" und der "Business Insider".Bereits ab Montag sollten weniger strenge Kontaktbeschränkungen gelten, meldet der "Business Insider" unter Berufung auf einen Beschlussentwurf von Montagabend. Demnach dürften sich wieder mehrere Mitglieder zweier Haushalte treffen. Erlaubt werde dies für maximal fünf Personen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt würden. Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte sollen demnach einheitlich in allen Bundesländern öffnen dürfen - derzeit gibt es hier einen Flickenteppich. Voraussetzung seien Hygienekonzepte und eine Begrenzung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter. Auch die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen sollen dem Bericht zufolge wieder öffnen dürfen, wobei ein tagesaktueller negativer Schnelltest Voraussetzung sei. Dabei sollten auch Selbsttests akzeptiert werden. Daten für diese Öffnungsschritte wurden in dem Bericht nicht genannt.Bund und Länder wollen dem Bericht zufolge allerdings auch eine "Notbremse" einführen: Die aktuell geltenden Regeln sollen demnach wieder in Kraft treten, sobald die Sieben-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen einen bestimmten Wert überschreitet. Die konkrete Schwelle ist demnach noch Gegenstand der Gespräche. (Quelle: Tagesschau) 

09:52 Uhr: WHO hält Ende der Pandemie in diesem Jahr für unrealistisch
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. "Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden", sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan in Genf. Bei klugem Handeln könnten jedoch "die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen". Der Fokus der WHO sei weiter darauf gerichtet, die Infektionen so gering wie möglich zu halten und so viele Menschen wie möglich zu impfen. Im Vergleich zu vor zehn Wochen sei die Situation viel besser, sagte Ryan mit Blick auf die Auslieferung erster Impfstoffe gegen das Virus. (Quelle: SWR) 

08:18 Uhr: Lockdown bremst Einzelhandel auch zum Jahresauftakt deutlich
Der Lockdown hat den deutschen Einzelhändlern einen schlechten Start in das Jahr 2021 beschert. Ihre Einnahmen fielen im Januar um 3,9 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt (real) gab es sogar ein Minus von 4,5 Prozent. (Quelle: Tagesschau) 

05:16 Uhr: Knapp 4000 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind dem RKI innerhalb eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3883 Neuinfektionen und 415 neue Todesfälle verzeichnet. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 65,4. Am Montag hatte dieser Wert 65,8 betragen. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 358 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet.Damit erhöhte sich die Zahl der seit Pandemie-Beginn in Deutschland registrierten Corona-Todesfälle auf 70.463. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.451.011. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,264 Millionen. (Quelle: Tagesschau) 

04:30 Uhr: Große Filmmesse Comic-Con in San Diego wegen Corona abgesagt
Die große Comic-Con-Messe im kalifornischen San Diego mit über Hunderttausend Besuchern, bei der Hollywood-Stars neue Filme vorstellen, fällt wegen Corona zum zweiten Mal aus. Die Veranstalter sagten das für Juli geplante mehrtägige Treffen am Montag ab. Eine große Menschenansammlung sei vor dem Hintergrund der Pandemie immer noch nicht möglich, hieß es zur Begründung. Comic-Con-Fans müssen sich mit einem Online-Event im kleinen Rahmen begnügen. 2020 war die berühmte Messe zum ersten Mal in ihrer 50-jährigen Geschichte abgesagt worden. 1970 in San Diego gegründet, gilt die Comic-Con als Mutter aller Comic-Conventions. Comic- und Fantasy-Fans kommen dort mit den Machern und Darstellern von berühmten Charakteren zusammen. Studios geben mit Trailern und Diskussionsrunden Einblick in ihre Projekte. (Quelle: Tagesschau) 

03:51 Uhr: Polizei und Militär in Tschechien im Corona-Einsatz - 30.000 Kräfte
Zehntausende Angehörige von Polizei und Militär sollen in Tschechien kontrollieren, ob sich die Menschen an die wegen der Pandemie verhängten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit halten. Insgesamt etwa 30.000 Einsatzkräfte errichteten über das Land verteilt 500 Checkpoints, an denen die Kontrollen stattfinden sollen. Die Maßnahme ist Teil eines Aktionsplans, mit dem das Land die Ausbreitung einer zuerst in Großbritannien entdeckten, infektiöseren Variante des Coronavirus hemmen will. Ministerpräsident Andrej Babis begründete die Einschränkungen damit, dass ein Kollaps der Versorgung von Covid-19-Patienten vermieden werden soll. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in Unterfranken weitgehend gleich geblieben
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken fast in allen Landkreisen leicht angestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat mit 90,1 weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell drei Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 13,1.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 38,5 ↓

Landkreis Würzburg: 34,5 ↑

Stadt Würzburg: 45,3 ↑

Landkreis Kitzingen: 59,2 ↓

Landkreis Schweinfurt: 41,6 ↑

Stadt Schweinfurt: 13,1 ↑

Landkreis Haßberge: 29,6 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 42,7 ↑

Stadt Aschaffenburg: 90,1 ↑

Landkreis Miltenberg: 50,5 ↓

Landkreis Main-Spessart: 30,9 ↑

Landkreis Bad Kissingen: 42,6 ↓ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 114 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Gestern kam keine Neuinfektion hinzu. Zusätzlich befinden sich 130 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 14 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. Leider gibt es einen weiteren Todesfall. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.260 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 50,5 (Quelle: RKI, Stand 2. März, 3:21 Uhr).

Landkreis Main-Spessart 

Aktuell 76 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 76 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landratsamt in Karlstadt werden derzeit 16 Patienten stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 30,9 (Quelle: RKI). 200 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Zusammenhang mit dem Erreger hat es im Landkreis Main-Spessart einen weiteren Todesfall gegeben. Die verstorbene Person gehörte altersbedingt einer Risikogruppe an. Seit Beginn der Pandemie sind 186 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben. Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 3.201 bestätigte Corona-Fälle. Insgesamt wurden im Landkreis Main-Spessart 9.527 Impfungen vorgenommen, davon 6.868 Erstimpfungen und 2.659 Zweitimpfungen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Verbraucherzentrale warnt vor Haustürgeschäften
Pandemiebedingt verbringen die Menschen aktuell viel Zeit zu Hause – und bekommen zunehmend ungebetenen Besuch. Aus diesem Anlass warnt die Verbraucherzentrale Hessen davor, mit Vertretern Haustürverträge abzuschließen. „Leider erhalten wir derzeit wieder verstärkt Beschwerden über Haustürgeschäfte“, sagt Peter Lassek, Leiter der Fachgruppe Recht bei der Verbraucherzentrale Hessen. Mit wirklich guten Angeboten müsse aber niemand von Tür zu Tür ziehen. Zudem erzeuge der im Wohnzimmer sitzende Vertreter eine Drucksituation, in der es häufig zu ungewollten Vertragsschlüssen komme. „Wir raten dazu, niemanden hineinzulassen und nichts zu unterschreiben“, so Lassek.
(Quelle: Hessenschau) 

Landesweite Inzidenz sinkt leicht auf 64,7
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 291 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Dienstag (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum wurden 18 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 5.843. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 188.912 Corona-Fälle registriert, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei etwa 8.900. Die Sieben-Tage-Inzidenz ging hessenweit wieder leicht zurück und liegt bei 64,7. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet der Lahn-Dill-Kreis (11,7), gefolgt vom Kreis Marburg-Biedenkopf (97,1) und der Stadt Offenbach (90,6). Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Kassel (32,1) - und nicht mehr wie seit Tagen die Stadt Kassel (36,1). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

7-Tage-Inzidenz mit 40,3 deutlich unter Bundesdurchschnitt
Lediglich ein neues positives Corona-Testergebnis verzeichnete das Gesundheitsamt am Montag (1. März). Die Gesamtzahl steigt daher auf 3.157. Davon gelten 2.935 Personen bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt nach wie vor konstant und beträgt 154. Der Infektionssaldo sinkt auf 68. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts bei 40,3 (Stand 02.03., 00:00 Uhr) und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 65,4. Das Gesundheitsamt erfasste in den letzten sieben Tagen 39 neue Corona-Infektionen. In Bad König/Brombachtal gab es mit 15 die meisten Fälle (Bad König 14, Brombachtal 1), gefolgt von der Unterzent mit 13 (Höchst 3, Breuberg 6, Lützelbach 4). In Erbach/Michelstadt wurden fünf Infektionen verzeichnet (Erbach 4, Michelstadt 1) und im Gersprenztal sowie in Mossautal/Onerzent jeweils drei (Reichelsheim 2, Brensbach 1, Oberzent 3, Fränkisch-Crumbach und Mossautal 0). Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit 15 Patienten betreut. Davon benötigen drei eine intensivmedizinische Behandlung, bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patienten. In Quarantäne sind Kinder und Erzieherinnen aus Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach und Kinder des Evangelischen Kindergartens in Lützelbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 262 Neuinfektionen im Land +++
Das Landesuntersuchungsamt in Rheinland-Pfalz hat am Dienstag 262 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Vortag waren es noch 174. Aktuell sind demnach 5.596 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert. Am Vortag waren es 5.624. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt den Angaben zufolge von 49,6 auf 47,9. 3.124 Personen seien im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben - 13 mehr als am Vortag. (Quelle: SWR) 

Online-Meetings entlasten Umwelt
Eine Studie der Universität Freiburg zeigt, dass sich durch Online-Tagungen und -Konferenzen CO2-Emissionen drastisch reduzieren lassen. Der CO2-Fußabdruck fällt im Vergleich zu Präsenzkonferenzen rund hundert Mal geringer aus, so der Freiburger Politologe Sebastian Jäckle. Der Wissenschaftler hat die Emissionen aus dem Stromverbrauch aller genutzten Endgeräte sowie des Video- und Audiotransfers mit dem CO2-Ausstoß einer Präsenzkonferenz durch An- und Abreisen, Heizung in Hotel und Veranstaltungsort sowie durch das Catering verglichen. (Quelle: SWR) 

Kretschmann stellt im TV-Duell Öffnung der Baumärkte in Aussicht
Es bleibt der Dauerstreit zwischen Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und seiner Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU): Wann sollen die Schulen nach dem Corona-Lockdown weiter öffnen? Am Montagabend sprach sich Eisenmann im TV-Duell des SWR zur Landtagswahl dafür aus, am kommenden Montag wieder in den Klassen 5 und 6 mit dem Wechselunterricht zu beginnen. Kretschmann zeigte sich skeptisch und warnte angesichts neuer Virusmutationen davor, den "großen Erfolg" im Kampf gegen die Pandemie zu verspielen. Wegen der Öffnung der Baumärkte in Bayern stellte Kretschmann eine baldige Öffnung in Baden-Württemberg in Aussicht. "Das kann man als nächsten Schritt machen, damit wir keinen Tourismus bekommen - das ist immer ungut in der Pandemie." (Quelle: SWR) 

Unmut über Vergabe von Impfterminen
Im Raum Bodensee-Oberschwaben wächst der Unmut über die Vergabe von Corona-Impfterminen. In den Kreisimpfzentren gebe es für über 80-Jährige zu wenig Impfstoff und damit wenige Termine. Immer mehr von ihnen würden sich deshalb im zentralen Impfzentrum Ulm um Termine bemühen und diese auch bekommen. Gleichzeitig seien die Impfzentren in den Landkreisen Bodensee, Ravensburg und Biberach nicht ausgelastet. Im Landratsamt Ravensburg heißt es, die Situation sorge für Frust und Unzufriedenheit. Der Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle (CDU), spricht von einem Vergabechaos bei den Impfterminen. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 01. März 2021 +++

Weltweit 

19:30 Uhr: Altmaier hält Öffnungen noch im März für verantwortbar
Obwohl die Corona-Infektionszahlen inzwischen wieder leicht ansteigen, hält Wirtschaftsminister Altmaier es für möglich, den Lockdown noch im März weiter zu lockern. Der CDU-Politiker äußerte sich entsprechend bei einer Veranstaltung des Mittelstands-Verbands BVMW. Wenn man die regionalen Umstände berücksichtige, könnten Öffnungen auch dort möglich sein, "wo die Inzidenzen vielleicht nicht ganz so stark gesunken sind, wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben", sagte er. Aspekte dafür könnten die Belastung der Gesundheitsämter, aber auch Schnell- und Selbsttests sein. (Quelle: Tagesschau) 

17:03 Uhr: Deutsche Telekom beteiligt sich an Ausschreibung für Impfpass
Die Deutsche Telekom will den digitalen Impfpass für Deutschland entwickeln. Ein entsprechendes Angebot sei beim Bundesgesundheitsministerium eingereicht worden, teilte ein Firmensprecher mit. Die Ausschreibung für die Entwicklung des Impfpasses, der letztlich auch die Grundlage für eine Wiederbelebung des Reiseverkehrs in der Corona-Krise bilden soll, war erst in der vergangenen Woche erfolgt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Pass innerhalb von zwölf Wochen verfügbar haben und damit noch vor den Sommerferien in Deutschland. Die Telekom hatte im vergangenen Jahr bereits zusammen mit dem Softwareanbieter SAP die Corona-Warn-App entwickelt. (Quelle: Tagesschau) 

16:48 Uhr: Scholz signalisiert Aussetzung der Schuldenbremse
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat auch für den Haushalt 2022 eine Aussetzung der Schuldenbremse signalisiert. Der SPD-Politiker verwies auf entsprechende Äußerungen von Koalitionspolitikern. CDU-Chef Armin Laschet wie auch Haushälter der Unions-Fraktion hatten erklärt, angesichts geringerer Einnahmen und höherer Ausgaben durch die Corona-Krise sei die dritte Aussetzung der Schuldenbremse in Folge erforderlich. Scholz will am 24. März die Eckwerte für den Etatentwurf und die Finanzplanung bis 2025 vorlegen. Beschlossen wird der Haushalt erst nach der Bundestagswahl im September. Bereits für 2020 und 2021 war die Schuldenbremse ausgesetzt worden, um dem Bund eine Rekordneuverschuldung von derzeit geplanten rund 310 Milliarden Euro zu ermöglichen. (Quelle: Tagesschau) 

16:16 Uhr: EU-Kommissarin fordert mehr Tempo beim Impfen
EU-Kommissarin Stella Kyriakides drängt Deutschland und die übrigen Mitgliedstaaten zum raschen Ausbau ihrer Corona-Impfkampagnen. Es sei "entscheidend, dass keine Lücke zwischen den gelieferten und den verabreichten Dosen entsteht und dass keine Impfstoffe ungenutzt bleiben", sagte Kyriakides bei einer Online-Konferenz der EU-Gesundheitsminister.Die EU-Kommission war selbst scharf kritisiert worden, weil anfangs zu wenig Corona-Impfstoff zur Verfügung stand. Doch sollen die Liefermengen vor allem im zweiten Quartal steigen. In Deutschland sind viele bereits ausgelieferte Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca noch nicht verbraucht. Kyriakides sagte, die Impfkampagne müsse mit den wachsenden Impfstoffmengen Schritt halten. "Wir müssen so schnell wie möglich impfen, vor allem, da die neuen Virusvarianten ins Spiel kommen", so die Kommissarin. (Quelle: Tagesschau) 

15:15 Uhr: Ministerium: Zwei Gratis-Schnelltests pro Woche für alle
Mit Blick auf mögliche weitere Corona-Öffnungen hat das Bundesgesundheitsministerium Überlegungen für deutlich mehr Tests für alle Bürger konkretisiert. Jedermann soll demnach zweimal wöchentlich kostenlos einen Schnelltest durch geschultes Personal machen lassen können - etwa in Testzentren oder Praxen, aber auch bei weiteren Dienstleistern. Das geht aus einem neuen Vorschlag des Ministeriums hervor, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Diese Möglichkeiten zu "Bürgertests" sollen vorerst bis Ende Juni angeboten werden, für Anfang Juni ist eine Evaluation geplant. Der konkrete Starttermin im März ist laut dem Vorschlag noch offen.Damit in kurzer Zeit ausreichend Testkapazitäten entstehen, solle der Kreis der damit zu beauftragenden Stellen um Dienstleister erweitert werden, die etwa schon an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnen in kurzer Frist Testzentren aufgebaut haben, heißt es im Papier. Das Ergebnis eines solchen Schnelltests soll man schriftlich oder digital ausgehändigt bekommen - auch zur Vorlage bei Behörden nach der Einreise aus bestimmten Risikogebieten oder etwa beim Besuch von Pflegeheimen. (Quelle: Tagesschau) 

14:25 Uhr: Altmaier hält Lockerungen bei Inzidenz von über 50 für möglich
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rückt in seinem Öffnungskonzept ab vom Inzidenzwert als alleinigem Maßstab für Lockerungen des Lockdowns. "Oberhalb einer Inzidenz von 50 Infektionen je 100.000 Einwohner eines Bundeslandes, eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt sind Lockerungen zulässig, wenn sie in Verbindung mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen im Einzelfall vertretbar sind", zitierte das "Handelsblatt" aus einem aktuellen Papier Altmaiers. In dem fünfseitigen Schreiben fasst Altmaier die Ergebnisse seiner Beratungen mit den Wirtschaftsverbänden zusammen.Das Papier solle als eine Grundlage für die Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am kommenden Mittwoch dienen, berichtete die Zeitung. Vom in der letzten Bund-Länder-Runde vereinbarten Ziel, eine Öffnung der geschlossenen Wirtschaftsbereiche erst ab einer Inzidenz von 35 vorzusehen, ist in dem Papier demnach keine Rede mehr. Stattdessen heißt es: "Das Erreichen einer generellen bundesweiten oder regionalen Inzidenz von 35 oder darunter wird unter der Voraussetzung der zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen derzeit nicht für erforderlich gehalten." Altmaier hatte am Freitag angekündigt, er werde ein mit der Wirtschaft abgestimmtes Öffnungskonzept vorlegen. Er betonte, dass sich die Wirtschaft eine unveränderte Fortführung der Corona-Beschränkungen "nicht leisten" könne. (Quelle: Tagesschau) 

13:31 Uhr: Bulgarien öffnet Gastronomie
In Bulgarien haben Cafés und Restaurants nach dreimonatigem Corona-Lockdown unter Auflagen wieder geöffnet. An einem Tisch dürfen höchstens sechs Kunden Platz nehmen. Das Personal muss Mund-Nasen-Schutz tragen. Die von Regierungschef Boiko Borissow seit Wochen versprochene Öffnung der Gastronomie erfolgte trotz steigender Corona-Fallzahlen. Seit Beginn der Pandemie starben in dem 6,9-Millionen-Einwohner-Land mehr als 10.000 Menschen mit oder an dem Virus. Der Ende November verhängte Lockdown wurde in dem EU-Land bereits mehrmals gelockert. Wieder geöffnet wurden zuvor schon unter anderem Schulen und Kindergärten sowie Einkaufszentren, Fitnessstudios und Tanzclubs. (Quelle: Tagesschau) 

13:13 Uhr: Dienstleister im zweiten Corona-Jahr pessimistisch
Die krisengeplagten Dienstleister sind auch für das zweite Corona-Jahr pessimistisch gestimmt. 38 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als schlecht, 26 Prozent als gut. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter knapp 14.000 Dienstleistern hervor. Der Saldo liegt damit bei minus zwölf Punkten, nachdem es in der vorherigen Erhebung im Herbst lediglich minus drei Zähler waren. Gut ist die Lage bei Software-Entwicklern und Beratern, miserabel dagegen bei Kinos, Gastronomen, Beherbergungsbetrieben und Reisebüros. 30 Prozent der Dienstleister beklagen einen Rückgang des Eigenkapitals, 24 Prozent berichten von Liquiditätsengpässen. (Quelle: Tagesschau) 

12:08 Uhr: Tiefststand bei Corona-Toten - Interpretation schwierig
Die Zahl der binnen 24 Stunden ans Robert Koch-Institut gemeldeten Corona-Todesfälle hat den tiefsten Wert seit Anfang November erreicht - allerdings ist diese Entwicklung mit Vorsicht zu interpretieren. Die Behörden der Bundesländer übermittelten im Laufe des Sonntags 60 neue Fälle von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, wie aus RKI-Zahlen vom Montagmorgen hervorgeht. Kann sich der Trend fortsetzen? Ist das auch eine Folge der Impfungen bei Hochbetagten? Bei der Interpretation des Tiefststandes sind mehrere Dinge zu beachten: - Der Wert bezieht sich explizit nicht darauf, wie viele Menschen binnen eines Tages gestorben sind. Es geht um die Zahl der Meldungen an das RKI. Darin können auch Todesfälle enthalten sein, die schon einige Zeit zurückliegen.An Montagen sind die Zahlen generell besonders niedrig, weil an Sonntagen weniger gemeldet wird. Am Montag vor einer Woche lag der Wert bei 62, am Montag den 11.1. lag der Wert bei 343. - Die Zahl der Corona-Toten hinkt der Entwicklung bei den Infektionszahlen erwartungsgemäß hinterher. Das RKI zitiert Forschungsergebnisse, denen zufolge zwischen Symptombeginn und Tod mehr oder weniger zwei Wochen vergehen. (Quelle: Tagesschau) 

11:57 Uhr: Corona-Lockerungen in Dänemark
In Dänemark darf der Großteil der Einzelhändler wieder Kunden in seinen Geschäften begrüßen. Nach mehr als zwei Monaten der coronabedingten Schließung dürfen Läden mit einer Fläche von weniger als 5000 Quadratmetern wieder öffnen, sofern sie nicht in einem Einkaufszentrum liegen - die bleiben vorerst nämlich noch dicht. Auch größere Läden wie Möbelhäuser dürfen ihre Türen wieder öffnen, allerdings streng begrenzt: Kunden müssen hier vorab eine Zeit gebucht haben, um in diesen Geschäften einkaufen zu können.Auch Einrichtungen unter freiem Himmel - also zum Beispiel Zoos, Freizeitparks und Freilichtmuseen - dürfen nun wieder Besucher empfangen, wenn die Gäste einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Für die Lockerungen erhöht Dänemark seine ohnehin guten Testkapazitäten, um maximal 400 000 PCR- oder Corona-Schnelltests pro Tag machen zu können. Die Neuinfektionszahlen in Dänemark sind seit Mitte Dezember stark gesunken. (Quelle: Tagesschau) 

11:13 Uhr: Sachsen und Bayern fordern Impfungen in der Grenzregion
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer schlägt in den Grenzregion die Impfung aller Erwachsenen über 18 Jahre vor. Dies sei ein effektives Mittel zur Corona-Bekämpfung, sagte der CDU-Politiker. Zum einen seien die Menschen in den Grenzregionen zu Tschechien am meisten gefährdet. Zum anderen könnten die Geimpften dann auch das Corona-Virus nicht an andere weitergeben. Über diese Frage müsse in der Bund-Länder-Runde am Mittwoch gesprochen werden. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert zusätzliche Impfstoffdosen von der EU und der Bundesregierung für Corona-Hotspots.Söder warnte zudem vor einem "Blindflug in die dritte Welle" hinein. Es dürfe in der Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch "kein Öffnungsrausch" entstehen, sondern es müsse "ein kluges und ausbalanciertes Öffnen" geben, sagte Söder. "Wir müssen die richtige Balance finden zwischen Vorsicht und Öffnen." Auch Kretschmer sprach sich in der gemeinsamen Pressekonferenz angesichts der Ausbreitung von Virus-Mutationen gegen eine große Lockerung aus. (Quelle: Tagesschau) 

08:46 Uhr: Giffey: Es muss Öffnungsschritte geben
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erhofft sich von den Bund-Länder-Gesprächen am Mittwoch Lockerungen der Corona-Beschränkungen. "Für mich ist ganz klar, dass es Öffnungsschritte geben muss", sagte Giffey dem "Handelsblatt". "Die neuen Entwicklungen bei der Zulassung von Selbsttests und das begonnene Impfen geben Rückenwind dafür." Allerdings sei es sicherlich nicht verantwortbar, alles zeitgleich wieder zu öffnen.Eine Verlängerung des Lockdowns bis April, wie ihn die Intensiv- und Notfallmediziner fordern, lehnte Giffey ab. Der Einzelhandel ringe bereits mit großen Existenzängsten, und die Politik müsse auch die Zeit nach Corona im Blick behalten: "Wir dürfen nicht in eine Situation kommen, in der unsere Innenstädte veröden, weil die Geschäfte den Lockdown nicht überlebt haben."
(Quelle: Tagesschau) 

08:41 Uhr: Virologe warnt vor neuer Dynamik
Der Virologe Martin Stürmer warnt vor einer dritten Corona-Welle: "Wir haben eine neue Dynamik. Und bevor wir die nicht im Griff haben, sollten wir nicht mit Lockerungen vorpreschen", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Deshalb sollten die bisherigen Maßnahmen beibehalten werden. Zusätzlich müsste mehr getestet werden. Für die kommenden Wochen hofft er auf deutlich mehr Impfungen. (Quelle: Tagesschau) 

06:32 Uhr: Mannschaftssportverbände fordern Öffnung
Die fünf größten Mannschaftssportverbände in Deutschland fordern eine zügige Aufhebung der Corona-Beschränkungen im Vereinssport. "Es wird langsam Zeit, dass die Kinder wieder die Chance bekommen, ihren Sport zu treiben. Das brauchen nicht nur die Kinder und die Jugendlichen, sondern das brauchen auch wir in den Verbänden und in den Vereinen vor Ort, um in unseren Sportarten einigermaßen eine Perspektive entwickeln zu können", sagte Andreas Michelmann, Sprecher der Initiative Teamsport Deutschland, im Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Initiative mit Sitz in Berlin ist die Interessengemeinschaft von Deutscher Basketball Bund (DBB), Deutscher Eishockey Bund (DEB), Deutscher Fußball-Bund (DFB), Deutscher Handballbund (DHB) und Deutscher Volleyball-Verband (DVV). (Quelle: Tagesschau) 

05:14 Uhr: RKI: Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesfälle registriert.Nach Angaben des RKI erhöhte sich die Sieben-Tages-Inzidenz auf 65,8. Am Sonntag lag sie bei 63,8. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.447.068. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen.
(Quelle: Tagesschau) 

02:54 Uhr: Lockerungen: Friseure öffnen wieder
Nach zweieinhalb Monaten im Corona-Lockdown dürfen heute bundesweit die Friseure wieder öffnen. Sie mussten seit dem 16. Dezember geschlossen bleiben, damals begann der harte Lockdown. In einigen Bundesländern öffnen zudem auch andere Einrichtungen, darunter sind etwa Gartenmärkte, Blumenläden, Fußpflegesalons oder Fahrschulen.Die Entscheidung zur bundesweiten Öffnung der Friseurbetriebe war beim vergangenen Bund-Länder-Treffen am 10. Februar getroffen worden. Am Mittwoch kommen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut zusammen - auch um über eine weitere Öffnungsperspektive im andauernden Lockdown zu sprechen. Der Druck vor den Beratungen ist erheblich, da auf der einen Seite der Wunsch nach mehr Freiheiten wächst, Experten aber zugleich den Beginn einer dritten Pandemie-Welle sehen. Zentrale Corona-Kennzahlen steigen seit einiger Zeit wieder an, Grund dürfte die Ausbreitung von ansteckenderen Virusvariationen sein. (Quelle: Tagesschau) 

02:09 Uhr: Scholz macht Hoffnung auf Reisen im Sommer
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) macht Hoffnungen auf Urlaubsreisen im Sommer. "Im Sommer werden zig Millionen geimpft sein, und das kann ja nicht konsequenzenlos bleiben", sagte der Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat der "Bild". Es bestehe "berechtigte Hoffung, dass wir im Sommer wieder im Biergarten sitzen können". (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte steigen fast überall in Unterfranken
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken fast in allen Landkreisen leicht angestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat mit 87,3 weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell drei Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 11,2.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 40,2 ↑

Landkreis Würzburg: 33,9 ↑

Stadt Würzburg: 44,6 -

Landkreis Kitzingen: 61,4 ↓

Landkreis Schweinfurt: 36,4 ↑

Stadt Schweinfurt: 11,2 -

Landkreis Haßberge: 30,8 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld: 41,4 ↑

Stadt Aschaffenburg: 87,3 ↑

Landkreis Miltenberg: 51,3 ↑

Landkreis Main-Spessart: 30,1 -

Landkreis Bad Kissingen: 46,5 ↑ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 124 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Freitag kamen 25 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 137 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 15 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 111 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.260 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 51,3 (Quelle: RKI, Stand 1. März, 3:10 Uhr).

Landkreis Aschaffenburg

Zwei weitere Todesfälle im Raum Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Raum Aschaffenburg zwei weitere Todesfälle gegeben. Laut Landratsamt Aschaffenburg sind seit Beginn der Pandemie 275 Menschen aus dem Raum Aschaffenburg an den Folgen einer Infektion – 93 aus der Stadt Aschaffenburg und 182 aus dem Landkreis Aschaffenburg – gestorben. Aktuell sind 243 Personen mit dem Erreger infiziert. 35 Personen werden im Krankenhaus behandelt, sieben davon auf der Intensivstation. 252 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Schnelltestangebot in Kleinostheimer Maingau-Halle verlegt
Das Schnelltestangebot des Landkreises Aschaffenburg wird von der Wilhelm Emmanuel von Ketteler Grundschule in die Maingau-Halle in Kleinostheim verlegt. An Dienstagen und Donnerstagen sind von 17 Uhr bis 20 Uhr an folgenden Orten Schnelltests für jedermann kostenfrei möglich: in der Mittelschule Hösbach, in der Mittelschule Schöllkrippen, in der Realschule Bessenbach, in der Realschule Großostheim, in der Karl-Amberg-Mittelschule Alzenau und in der Maingau-Halle Kleinostheim. Eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 06021/394-889 oder der E-Mail-Adresse terminvergabe-gesundheitsamt@Lra-ab.bayern.de ist zwingend erforderlich. (Quelle: BR) 

Bereits 20.000 Impfungen im Impfzentrum in Hösbach
Im Impfzentrum des Landkreises Aschaffenburg in Hösbach wurden bereits 20.000 Personen gegen das Coronavirus geimpft. In dem Zentrum arbeiten über 90 Menschen in Voll- und Teilzeit in zwei Schichten. Seit Dezember unterhalten die Malteser Aschaffenburg das Impfzentrum in Hösbach im Auftrag des Landratsamtes. Inzwischen werden pro Tag etwa 500 bis 600 Menschen erst- und zweitgeimpft. Geimpft wird im Impfzentrum selber wie auch durch die drei mobilen Teams, die in Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen unterwegs sind. Am 27. Februar wurde nun die 20.000. Impfung verabreicht. "Wir bekommen zum Beispiel immer am Ende einer Woche mitgeteilt, mit wie vielen Impfdosen von welchem der drei zugelassenen Hersteller wir in zwei Wochen rechnen können, so dass wir erst dann entsprechende Termine vergeben können", erklärt Yvonne Nebel, Leiterin der Malteser Rettungswache in Aschaffenburg. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 83 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 83 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 15 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Main-Spessart beträgt laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell 30,1. Bislang wurden im Landkreis Main-Spessart insgesamt 9.159 Impfungen vorgenommen, davon 6.583 Erstimpfungen und 2.576 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Main-Spessart 3.199 bestätigte Corona-Fälle. 185 Landkreisbewohner sind an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Hotel- und Gastgewerbe fordert Öffnungsperspektive
Das hessische Hotel- und Gastgewerbe fordert nachdrücklich eine konkrete Corona-Öffnungsperspektive für die Branche. Von der Bund-Länder-Schalte an diesem Mittwoch erwarte die Branche dafür einen klaren Fahrplan mit verbindlichen und nachvollziehbaren Kriterien, erklärte der Präsident des Hotel- und Gastronomieverbandes Dehoga, Gerald Kink, am Montag in Wiesbaden. Die Voraussetzungen für die Öffnungsschritte sollten bundesweit einheitlich definiert werden. Es müssten Perspektiven für alle Betriebstypen geschaffen werden, mahnte Kink. Der Branche gehe es dabei nicht "um eine Öffnung über Nacht", sondern um Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Bund und Länder haben sich auf einen Corona-Lockdown bis zunächst zum 7. März verständigt. Kneipen, Hotels und Restaurants bleiben damit wie viele andere Läden grundsätzlich weiter geschlossen - mit Ausnahme des Außer-Haus-Verkaufs. (Quelle: Hessenschau) 

Offenbach wirbt für Impfung
Mit einer Werbekampagne unter dem Motto "Ich zeig Corona die kalte Schulter" will die Stadt Offenbach ihre Einwohner zum Impfen motivieren. "Es muss uns allen klar sein, dass wir nur durch eine möglichst hohe Immunität schnell zu einem normalen Alltag für alle Menschen zurückkehren können", begründete Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne) die Aktion laut Mitteilung von Montag. Die Banner sind am Außenbereich des Impfzentrums der Stadt angebracht. Persönlichkeiten aus von der Corona-Krise besonders betroffenen Bereichen wie Einzelhandel, Gastronomie, Erziehung und Bildung, dem Gesundheitssystem, Kultur, Sport und dem öffentlichen Personennahverkehr sollen darauf vermitteln, weshalb sie zum Impfen aufrufen. „Dann können wir bald wieder zusammen großes Kino auf der Leinwand bewundern“, heißt es beispielsweise auf einem Motiv aus dem Offenbacher Filmklubb. (Quelle: Hessenschau) 

Kaum Regel-Verstöße
In Hessen hat das frühlingshafte Wetter am Wochenende zahlreiche Menschen auf die Straßen gelockt. Größere Probleme oder Verstöße gegen Corona-Regeln habe es aber nicht gegeben, wie die Polizeipräsidien aus Kassel, Darmstadt und Frankfurt mitteilten. Zwar seien viele Menschen auf Bolzplätzen und Sportanlagen unterwegs gewesen, wie es beispielsweise aus Kassel hieß. Die Polizei sei aber eingeschritten, wenn das Aufkommen überhandgenommen hatte und Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden konnten. Die Polizei in Darmstadt wies am Sonntag vorsorglich Spaziergänger in den Parks per Lautsprecherwagen auf die Regeln zum Infektionsschutz hin, wie ein Behördensprecher sagte. Damit habe man die Menschen sensibilisieren wollen. Besondere Vorkommnisse habe es nicht gegeben.
Auch in Frankfurt hielten sich laut Polizei etliche Menschen im Freien auf. Etliche Plätze wie etwa der Hafenpark oder bestimmte Sportstätten waren für den Publikumsverkehr allerdings geschlossen. Auch daher sei die Lage insgesamt ruhig geblieben, so die Polizei. (Quelle: Hessenschau) 

Gastronomie will grünes Licht
Weil sie auf "grünes Licht" für eine baldige Öffnung hoffen, beleuchten Betreiber von mehr als 100 Restaurants, Clubs und Bars in Frankfurt ihre Räumlichkeiten in diesen Tagen in Grün. Dazu aufgerufen hat die Initiative Gastronomie Frankfurt e.V. (IGF). Sie will damit vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch ein Zeichen setzen. "Wir haben sichere Orte geschaffen, an denen sich Menschen unter strengen Hygiene-Auflagen begegnen können und wir erwarten jetzt von der Politik eine nachvollziehbare und transparente Öffnungsstrategie, die unserer Branche und unseren vielen tausenden Mitarbeitern wieder Hoffnung gibt", sagte IGF-Vorstand Madjid Djamegari laut Mitteilung von Montag. Seit Anfang November 2020 befinden sich Restaurants im Lockdown, Clubs bereits seit Mitte März 2020. (Quelle: Hessenschau) 

Friseure öffnen wieder ihre Türen
Nach zweieinhalb Monaten verordneter Schließung in der Corona-Pandemie dürfen Hessens Friseure seit Montag wieder öffnen. Einige Salonbetreiber nahmen das wörtlich und griffen Punkt 0.01 Uhr zu Kamm und Schere. Dass die Friseursalons wieder öffnen dürfen, sei ein Hoffnungsschimmer für die finanziell stark belastete Branche, sagte der Geschäftsführer des Landesinnungsverbands des Friseurhandwerks in Hessen, René Hain. 10 bis 20 Prozent der Unternehmen hätten im zweiten Corona-Lockdown angegeben, ohne Hilfen insolvent zu gehen. Laut Verband gibt es in Hessen rund 6.000 Salons mit rund 17.000 Beschäftigten. Sie mussten seit Mitte Dezember von Rücklagen leben. (Quelle: Hessenschau) 

Inzidenz steigt landesweit auf 65,5
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 243 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Montag (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum wurde ein Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 5.825. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 188.623 Corona-Fälle registriert, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei etwa 9.400. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg hessenweit wieder leicht an auf 65,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet der Lahn-Dill-Kreis (98,3), gefolgt von der Stadt Offenbach (98,2) und dem Kreis Groß-Gerau (96,5). Die Stadt Kassel hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 29,2 hessenweit weiterhin die geringsten Corona-Zahlen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Infektionssaldo und 7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen
Die Zahl der positiven Corona-Testergebnisse ist am Sonntag (28. Februar) um drei auf 3.156 gestiegen. Sowohl die Anzahl der genesenen Personen als auch die der Verstorbenen bleiben konstant (2.929 / 154). Der Infektionssaldo steigt auf 74. Auch die 7-Tage-Inzidenz steigt wieder leicht und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 42,4 (Stand 01.03., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 41 neue Corona-Infektionen. Mit 15 gab es die meisten Fälle in Bad König / Brombachtal (Bad König 14, Brombachtal 1), gefolgt von der Unterzent mit 13 (Höchst 3, Breuberg 6, Lützelbach 4). In Erbach/Michelstadt und in Mossautal/Oberzent gab es jeweils fünf neue Fälle (Erbach 4, Michelstadt 1, Mossautal 0, Oberzent 5) und im Gersprenztal drei (Reichelsheim 2, Brensbach 1, Fränkisch-Crumbach 0). Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit 14 Patienten behandelt. Davon benötigen drei eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patienten. In Quarantäne sind Kinder aus Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach, der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim (dort jeweils auch Erzieherinnen) und des Evangelischen Kindergartens in Lützelbach. Außerdem wurden in Absprache zwischen Gesundheitsamt und Schulleitung mehrere Klassen der Georg-August-Zinn Schule in Reichelsheim in den Distanzunterricht geschickt. Es gibt unter den Schülerinnen und Schülern Corona-Verdachtsfälle, bisher wurde aber noch keine Quarantäne ausgesprochen. Das Gesundheitsamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Landesweite Inzidenz unverändert
Am heutigen Montag (Stand: 16 Uhr) sind den Behörden 398 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Insgesamt stieg die Zahl auf 317.420. Bislang sind in Baden-Württemberg insgesamt 8.097 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es sind heute 28 Personen mehr als gestern. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist im Vergleich zum Vortag blieb gleich und beträgt derzeit 51,9. Mit den Landkreisen Rottweil (118,7) und Schwäbisch Hall (147,4) liegen zwei Regionen über der 100er-Marke. Sieben Stadt- und Landkreise verzeichnen eine Inzidenz von unter 35. In Baden-Württemberg sind derzeit außerdem 248 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Von ihnen werden 134 invasiv beatmet. 82,9 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind belegt. (Quelle: SWR) 

+++ Gartenbau-Landesverband erleichtert über Öffnung +++
"Da sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen", kommentierte der Vizepräsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland-Pfalz, Norbert Hammer, am Morgen die Wiedereröffnung der Gartencenter. Da die Saison für Blumen erst im März beginne, habe es nicht allzu große Einbußen gegeben, sagte Hammer, der selbst einen kleinen Blumen- und Gärtnereibetrieb in Sinzig (Kreis Ahrweiler) führt. Abhol- und Lieferservices von Pflanzen waren auch während des harten Lockdowns möglich. Hobbygärtner hätten laut Hammer davon auch Gebrauch gemacht. (Quelle: SWR) 

Tübingen stattet Friseure zur Wiedereröffnung mit Schnelltests aus
Die Stadt Tübingen stellt den Friseurgeschäften in der Stadt für die Wiedereröffnung 20.000 Antigen-Schnelltests für einen Abstrich durch die Nase kostenlos zur Verfügung, sagte eine Sprecherin. Die Inhaber der Salons sollen so ihre Kundinnen und Kunden testen können. Solche Schnelltests durften bisher nur von medizinischem Fachpersonal gemacht werden. Am Mittwoch hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Sonderzulassungen für die ersten Tests für Laien erteilt. (Quelle: SWR) 

Baden-Württemberg: Friseure und Gärtnereien öffnen
Ab heute tritt die neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft. Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden dürfen wieder öffnen. Auch Friseurbesuche sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Termine für die kommenden 14 Tage seien in den meisten Friseursalons in Baden-Württemberg bereits ausgebucht, sagte Herbert Gassert, Landesvorsitzender des Fachverbands Friseur und Kosmetik, dem SWR. Für die dritte Woche gebe es dann aber schon deutlich weniger Buchungen. Gassert kritisierte, der Bedarf an Friseurterminen sei auch deshalb nicht so groß, weil es während der Zeit des Lockdowns viel Schwarzarbeit gegeben habe. Seit Mitte Dezember hatten die etwa 16.000 Friseursalons im Land wegen Corona geschlossen, viele von ihnen plagen Existenznöte. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 28. Februar 2021 +++

Weltweit

19:52 Uhr: Giffey plädiert für Lockerungen
Für Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ist mit Blick auf die Bund-Länder-Gespräche am kommenden Mittwoch klar, "dass es Öffnungsschritte geben muss. Die neuen Entwicklungen bei der Zulassung von Selbsttests und das begonnene Impfen geben Rückenwind dafür", zitiert das "Handelsblatt" die SPD-Politikerin. Allerdings sei es sicherlich nicht verantwortbar, alles zeitgleich wieder zu öffnen. Eine Verlängerung des Lockdowns bis April lehnt Giffey dem Bericht nach ab. (Quelle: Tagesschau) 

17:58 Uhr: Berliner Volksbühne-Intendant: Bleibende Schäden für Theater
Der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, hat vor Dauerschäden für die Theater durch die Pandemie gewarnt. Er rechne damit, dass viele Theaterschaffenden ihren Beruf aufgeben werden, sagte Dörr der "Berliner Zeitung". "Ich befürchte, dass sich ein Fünftel der Theaterschaffenden eine neue Arbeit suchen muss." Die Schließung der Theater scheine keinen gravierenden Effekt auf das Pandemiegeschehen zu haben, sagte der 60-Jährige. "Das öffentliche Leben ist jetzt seit vier Monaten wieder still gestellt - und trotzdem geht die Inzidenz hoch? Es gibt übrigens nach wie vor keinen einzigen nachgewiesenen Ansteckungsfall, der sich in einem Theater zugetragen hätte. Die Theater sind es also offenbar nicht." (Quelle: Tagesschau) 

16:01 Uhr: Impfstoff-Hilfe aus Deutschland für Tschechien
Sachsen, Bayern und Thüringen wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen. Ab Montag sei die Lieferung von insgesamt 15.000 Impfstoff-Dosen an das Nachbarland geplant, sagte Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber. Zuvor hatte MDR Aktuell darüber berichtet. Die tschechische Regierung werde demnach über die weitere Verteilung entscheiden. Tschechien hat gegenwärtig die höchste Infektionsrate in der ganzen EU. Das Land mit 10,7 Millionen Einwohnern registrierte seit Beginn der Pandemie rund 1,2 Millionen Infektionen. Mehr als 20.000 Corona-Patienten starben. (Quelle: Tagesschau) 

13:52 Uhr: Tschechiens Präsident: Pandemie im September vorbei
Tschechiens Präsident Milos Zeman glaubt, dass die Corona-Pandemie in seinem Land spätestens im September ausgestanden sein könnte. Alle, die eine Corona-Impfung bekommen möchten, würden bis dahin geimpft sein, sagte Zeman dem Fernsehsender CNN Prima News, wie die Nachrichtenagentur CTK meldete. Auch glaube er, dass die "leicht wahnsinnige Gruppe", die eine Impfung ablehne, bis dahin ihre Meinung geändert habe.Tschechien hat gegenwärtig die höchste Infektionsrate in der ganzen EU. Am Samstag meldeten die Behörden 7798 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Von Montag an soll die Bewegungsfreiheit der Menschen im ganzen Land drastisch eingeschränkt werden. Sie dürfen ihren jeweiligen Bezirk nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Die Maßnahmen gelten zunächst für drei Wochen. Zusätzlich zu 26.000 Polizisten sollen 5000 Soldaten darüber wachen, dass die Auflagen eingehalten werden. (Quelle: Tagesschau) 

13:03 Uhr: RKI: Französische Region Moselle jetzt Mutationsgebiet
Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft die grenznahe französische Region Moselle als Coronavirusvarianten-Gebiet ein. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben im deutsch-französischen Grenzgebiet zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz. Das RKI veröffentlichte eine entsprechende Entscheidung des Krisenstabes der Bundesregierung auf seiner Webseite. Hintergrund ist die sehr starke Ausbreitung der in Südafrika erstmals festgestellten, hochansteckenden Virus-Mutation in der Region Moselle. Die Grenzen nach Frankreich sollen aber nach Angaben aus Regierungskreisen in Berlin nicht geschlossen werden.Mit der Einstufung muss der grenzüberschreitende öffentliche Nahverkehr ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz gestoppt werden, weil ab Dienstag ein Beförderungsverbot gilt. Berufspendler müsse einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorweisen. Allerdings soll es auf deutscher Seite keine stationären Grenzkontrollen geben, die beide Bundesländer abgelehnt haben, hieß es. Stattdessen soll es durch Schleierfahndung Kontrollen im Hinterland geben. Auch diese Regelung tritt am Dienstag in Kraft. Zuvor soll es mit der französischen Seite weitere Abstimmungen über möglichst synchrone Maßnahmen geben. (Quelle: Tagesschau) 

12:14 Uhr: Dreyer: Ab Frühling mehr Öffnungen mit Schnelltests
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hält die Wiedereröffnung vieler Geschäfte und Einrichtungen ab dem Frühjahr unter Verwendung von Corona-Schnelltests für sinnvoll. "Mit Schnelltests kann ein privater Veranstalter oder Gastgeber, egal ob er eine Gaststätte, einen Laden oder ein Museum betreibt, sicherstellen, dass von seinen Kunden kaum Ansteckungsgefahr ausgeht, und damit sein Gewerbe wieder betreiben", sagte sie der "Bild am Sonntag". Dreyer betonte zugleich, dies müsse "unter strengen Auflagen passieren". Ein solches Vorgehen "kann Praxis im Frühling und Sommer werden".Mit Blick auf Corona-Selbsttests für den Hausgebrauch, die seit wenigen Tagen in Deutschland zugelassen sind, forderte Dreyer Unterstützung für Menschen mit niedrigem Einkommen. "Man muss sicherlich eine Regelung für Geringverdiener finden. Selbsttests dürfen kein Luxusgut für Besserverdiener werden", sagte sie. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuletzt offen gelassen, ob die Abgabe der Selbsttests bezuschusst wird. Dies hänge auch vom Preis ab. Ursprünglich hatte Spahn erwogen, die Selbsttests mit einer Eigenbeteiligung von einem Euro abzugeben. (Quelle: Tagesschau) 

11:31 Uhr: Mode- und Schuhhandel warnt vor Massenschließungen
Der deutsche Mode- und Schuhhandel warnt vor einem massenhaften Ladensterben. "Wenn Mode- und Warenhäuser sowie Schuh- und Lederwarengeschäfte nicht zeitnah noch im März wieder öffnen dürfen, werden Tausende Läden für immer geschlossen bleiben", erklärten die Handelsverbände Textil, Schuhe und Lederwaren. Denn das wäre nach Frühjahr/Sommer 2020 und Herbst/Winter 2020/21 die dritte Saison mit großen Verlusten in Folge. "Das werden viele Mode- und Schuhhäuser, und zwar aller Umsatzgrößen, nicht überleben", sagte Verbandsgeschäftsführer Siegfried Jacobs. (Quelle: Tagesschau) 

10:42 Uhr: Söder warnt vor zu weitreichenden Öffnungen
Drei Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor zu weitreichenden Öffnungen gewarnt. "Öffnen ja - aber mit Vorsicht. Sonst droht ein Blindflug in die dritte Welle", sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Wir dürfen mit Deutschland keine Experimente machen, sondern brauchen eine nachhaltige Öffnungsmatrix. Es geht nur Schritt für Schritt." Am Mittwoch wollen Bundesregierung und Länderministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.Unterdessen spricht sich eine Mehrheit der Deutschen für weitreichende Öffnungen aus: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Zeitung sind 75 Prozent für die Öffnung des Einzelhandels im März, 17 Prozent sind dagegen, acht Prozent waren unentschieden. Zudem sprachen sich von den 1.016 Befragten 54 Prozent dafür aus, Restaurants und Kneipen im März wieder zu öffnen (35 Prozent dagegen). Für die Öffnung von Schulen und Kitas votierten 64 Prozent (26 Prozent dagegen), bei Hotels war es 45 zu 37 Prozent. Auch bei den Museen gibt es mehr Öffnungs-Befürworter als Gegner: 42 zu 35 Prozent). Umgekehrt verhält es sich hingegen bei Kinos und Theatern (35 Prozent für Öffnungen, 46 Prozent dagegen) sowie Sportstätten und Fitnessstudios (40 zu 41 Prozent). (Quelle: Tagesschau) 

10:22 Uhr: Steinmeier lobt Geduld der Kinder
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Geduld der Kinder in der Corona-Pandemie gelobt. "Ich bin ganz, ganz tief beeindruckt, wie ihr das macht", sagte er bei einem Auftritt in der "Sendung mit der Maus" der ARD. "Ihr seid die meiste Zeit zuhause bei den Eltern, kein Spielen, keine Freunde treffen", beschrieb das Staatsoberhaupt die Situation der Kleinsten in der Pandemie. "Aber ihr kriegt das hin und das finde ich ganz toll."Allzu viel Hoffnung auf Besserung konnte er den Kindern nicht machen: Selbst die "schlauesten Wissenschaftler" wüssten nicht, wie lange die Pandemie noch dauern werde. "Sicher ist nur: Es wird wieder normaler, je mehr und schneller wir uns impfen lassen." Auch Steinmeiers Ehefrau Elke Büdenbender zeigte sich beeindruckt vom Umgang der Kinder mit der Situation. Die Erwachsenen könnten sich gar nicht vorstellen, wie es den Kindern gehe. "Ich bin echt stolz darauf, wie ihr das macht", sagte sie in der Sendung. (Quelle: Tagesschau)  

09:43 Uhr: Festnahmen bei Protesten in Dänemark
Am Rande von Protesten gegen die Corona-Beschränkungen in Dänemark sind in Kopenhagen acht Menschen festgenommen worden. Die Demonstration am Samstagabend verlief nach Polizeiangaben weitgehend friedlich, die acht Festnahmen seien wegen des Einsatzes von Feuerwerk und gewalttätigen Verhaltens erfolgt.Die dänische Regierung hatte am Mittwoch angekündigt, einige Corona-Maßnahmen ab Montag zu lockern, die meisten Beschränkungen wurden aber bis zum 5. April verlängert. Zunächst nahmen rund 600 Menschen an einem Protestzug teil, am späten Abend wurden rund 1200 Menschen auf dem Platz vor dem Rathaus von Kopenhagen gezählt. "Freiheit für Dänemark, wir haben genug" war das Motto der Demonstration. Organisiert wurde sie von der radikalen Gruppe "Männer in Schwarz", die seit Dezember bereits zu mehreren Kundgebungen aufgerufen hatte.Ab Montag dürfen in Dänemark zunächst Geschäfte öffnen, deren Ladenfläche kleiner als 5000 Quadratmeter ist und die sich nicht in Einkaufszentren befinden. Auch einige größere Geschäfte dürfen wieder öffnen, aber nur mit einer behördlichen Genehmigung und einer Kunden-Obergrenze. An Sport- und Vereinsaktivitäten im Freien dürfen statt fünf künftig 25 Menschen teilnehmen. Die meisten weiterführenden Schulen sowie Bars und Restaurants bleiben hingegen weiter geschlossen. Dänemark befindet sich seit Dezember in einem Teil-Lockdown. Die Infektionszahlen gehen seit Wochen deutlich zurück. Sorgen bereitet der Regierung aber die ansteckendere britische Corona-Mutante, die inzwischen bei der Mehrheit der Virustests nachgewiesen wird. (Quelle: Tagesschau) 

08:08 Uhr: Schwesig dringt auf Perspektivplan
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch ihre Forderung nach einem Ausstiegsszenario aus dem Lockdown erneuert. "Wir brauchen dringend einen Perspektivplan für ganz Deutschland. Wir müssen den Menschen sagen, in welchen Schritten wir vorangehen wollen", sagte Schwesig der Nachrichtenagentur dpa.Bei der Festlegung auf Lockerungen dürfe nicht allein die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen der Maßstab sein. "Wir müssen stärker darauf schauen, wie die Belastung der Krankenhäuser ist, wie der Stand der Impfungen. Und wir müssen mit dem Testen vorankommen", sagte die SPD-Politikerin. Wenn flächendeckend Selbsttests zur Anwendung kämen, etwa in Kitas, Schulen und auch wirtschaftlichen Bereichen, wären mehr Öffnungen möglich. (Quelle: Tagesschau) 

06:48 Uhr: Volkswirte: Wirtschaftsaufschwung hängt am Erfolg der Impfkampagne
Volkswirte führender Finanz- und Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland sehen eine wirtschaftliche Erholung in direkter Abhängigkeit von einem Erfolg der Impfkampagne gegen das Coronavirus."Die Beschleunigung der Impfungen ist für die wirtschaftliche Erholung ein ganz entscheidender Faktor. Das ist der wesentliche Knackpunkt", sagte die Nürnberger Professorin und Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung, Veronika Grimm. "Geht es mit den Impfungen zu langsam, so werden auch die Einschränkungen länger andauern", betonte sie. (Quelle: Tagesschau) 

05:17 Uhr: RKI: 7890 Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut binnen 24 Stunden 7890 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung Verstorbenen stieg um 157. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.17 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Vor genau einer Woche waren es 7676 neue Fälle und 145 neue Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bundesweit bei 63,8 und damit so hoch wie am Vortag.Insgesamt wurden in Deutschland bisher 2.442.336 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 70.045. (Quelle: Tagesschau) 

01:33 Uhr: Tschechien soll russischen Impfstoff Sputnik V bekommen
Tschechien rechnet mit einer Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Er habe sich mit einer entsprechenden Anfrage an seinen russischen Kollegen Wladimir Putin gewandt, erläuterte der tschechische Präsident Milos Zeman im Fernsehsender CNN Prima News. "Wenn ich richtig informiert bin, wird diesem Wunsch nachgekommen", sagte der 76-Jährige. Man brauche indes noch eine Zulassung für den Impfstoff, räumte Zeman ein. Ihm selbst würde nach eigener Aussage eine Genehmigung durch die tschechische Arzneimittelbehörde SUKL "vollauf genügen". Anders hatte sich vor kurzem Ministerpräsident Andrej Babis geäußert, der erst die offizielle Freigabe durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) abwarten will.In Tschechien werden derzeit die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca verwendet. Bislang wurden in dem EU-Mitgliedstaat mit 10,7 Millionen Einwohnern 644.321 Einzeldosen verabreicht. (Quelle: Tagesschau) 

00:15 Uhr: Söder und Kretschmann wollen AstraZeneca-Dosen freigeben
Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann und Markus Söder, haben sich für mehr Pragmatismus bei der Impf-Reihenfolge ausgesprochen. Man könne es sich nicht leisten, "dass Impfstoff herumsteht und nicht verimpft wird, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnen", sagte Kretschmann der "Welt am Sonntag". In diesem Fall "müssen wir dieses strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären". Solange der Impfstoff Mangelware sei, sei die Priorisierung aber sehr wichtig, betonte der Grünen-Politiker.CSU-Chef Söder will den Impfstoff von AstraZeneca angesichts Hunderttausender ungenutzter Dosen freigeben: "Bevor er liegen bleibt, impfen wer will", sagte Bayerns Regierungschef der "Bild am Sonntag". Es dürfe keine Dosis übrig bleiben oder weggeschmissen werden. "Es kann nicht sein, dass einerseits zu wenig Impfstoff vorhanden ist, aber andererseits AstraZeneca in hohen Zahlen nicht verimpft wird." Dazu solle für den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers die Impf-Reihenfolge gelockert werden. Einen Alleingang will Bayern dem Bericht zufolge aber nicht starten, vielmehr strebe man eine bundeseinheitliche Regelung an. Laut Söder solle mit der Freigabe auch über die Hausärzte verimpft werden. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Stadt Schweinfurt hat niedrigsten Wert in Unterfranken
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken mehrheitlich gestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat mit 64,8 weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell drei Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 11,2.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 34,4 ↓

Landkreis Würzburg: 31,4 ↑

Stadt Würzburg: 44,6 ↑

Landkreis Kitzingen: 62,5 ↑

Landkreis Schweinfurt: 32,9 -

Stadt Schweinfurt: 11,2 ↓

Landkreis Haßberge: 21,3 ↓

Landkreis Rhön-Grabfeld: 40,2 ↓

Stadt Aschaffenburg: 64,8 ↓

Landkreis Miltenberg: 50,5 ↓

Landkreis Main-Spessart: 30,1 ↑

Landkreis Bad Kissingen: 44,6 ↑ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Ein Jahr Coronavirus in Hessen
Vor einem Jahr, in der Nacht zum 28. Februar 2020, wurde in Hessen der erste Corona-Fall bestätigt. Es handelte sich um einen damals 31 Jahre alten Mann aus Wetzlar (Lahn-Dill), der kurz zuvor von einer Reise in die Lombardei zurückgekehrt war. Das Virus hatte sich in der norditalienischen Region zu dem Zeitpunkt besonders stark ausgebreitet. Nur einen Tag später wurden drei weitere Fälle identifiziert - im Lahn-Dill-Kreis, im Hochtaunus und in Gießen. Zwei Wochen darauf wurden Großveranstaltungen in Hessen abgesagt, Mitte März schlossen Schulen und Kitas zum ersten Mal. (Quelle: Hessenschau) 

Veranstaltungsbranche demonstriert mit Autokorso in Frankfurt
In Frankfurt haben am Sonntagmittag Beschäftigte der Veranstaltungsbranche gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Um kurz nach 12 habe sich ein Autokorso mit etwa 50 Fahrzeugen in Bewegung gesetzt, teilte die Polizei mit. Mit der Aktion wollte die Initiative "Alarmstufe Rot" auf die prekäre Lage ihrer Branche aufmerksam machen: Genau ein Jahr nach dem "gefühlten Lockdown" der Veranstaltungswirtschaft fehle immer noch finanzielle Hilfe und eine Perspektive. Bereits im vergangenen Sommer hatte die Initiative "Alarmstufe Rot" zu Kundgebungen vor dem Landtag in Wiesbaden aufgerufen. (Quelle: Hessenschau) 

Kostenlose Praxiskurse für Gastgewerbe-Azubis
Auszubildende im Gastgewerbe können in diesem Frühjahr kostenlose Vorbereitungskurse auf ihre IHK-Abschlussprüfung besuchen. Damit soll die Qualität der Berufsausbildung auch unter den Bedingungen der Pandemie aufrechterhalten werden. "Es darf keine verlorene Generation Corona entstehen. Gerade das Gastgewerbe leidet besonders unter den Folgen des Lockdowns", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Das Land finanziert die dreiwöchigen Kurse mit 930.000 Euro aus dem Sondervermögen. Vermittelt werden sollen insbesondere praktische Kenntnisse, da dieser Teil der Ausbildung in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht im üblichen Umfang stattfinden konnte. (Quelle: Hessenschau) 

Land will Vereine auch 2021 unterstützen
Das Land Hessen will Sportvereinen weiterhin dabei helfen, die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie zu lindern. Das teilte Innenminister Peter Beuth (CDU), am Sonntag mit. Den Angaben zufolge habe das Land seit Bestehen des aktuellen Förderprogramms 296 Vereine mit insgesamt 1,35 Millionen Euro unterstützt. Etwa vier Prozent dieser Sportvereine seien aufgrund der Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten, etwa weil Veranstaltungen ausgefallen waren. Man gehe davon aus, dass die Pandemie auch weiterhin für negative finanzielle Folgen im Vereinswesen sorge. Daher unterstütze das Land Vereine auch 2021 mit Geld des Corona-Vereinshilfe-Programms. Insgesamt habe die Landesregierung den organisierten Sport im vergangenen Jahr - unabhängig von anderen Corona-Hilfsprogrammen - mit etwa 59 Millionen Euro unterstützt. (Quelle: Hessenschau) 

Erst-Impfungen in Frankfurter Altenheimen so gut wie abgeschlossen
Zwei Monate nach Beginn der Corona-Impfungen am 27. Dezember 2020 sieht die Stadt einen "Impf-Meilenstein" erreicht. Laut einer Mitteilung vom Sonntag haben über 3.800 der rund 4.800 Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime eine Impfung erhalten - das entspricht einer Quote von 80 Prozent (Stand 26. Februar 2021). Außerdem seien mehr als 2.500 Mitarbeiter geimpft worden. Damit sei die Erstimpfung in den Heimen so gut wie abgeschlossen. Über 2.800 Personen verfügen der Mitteilung zufolge nach der Zweitimpfung bereits über den vollen Impfschutz. "Dieser erste Meilenstein ist ein Licht am Ende des Tunnels", teilte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) mit. (Quelle: Hessenschau) 

589 Neuinfektionen, 9 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb eines Tages um 589 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Sonntag (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum wurden 9 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 5.824. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 188.380 Corona-Fälle registriert, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei etwa 9.600. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 63,4 und ist damit leicht unterhalb des Samstagwertes (63,9). Allerdings gibt es mehr Fälle als noch am Sonntag zuvor (83). Die höchste Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnete die Stadt Offenbach mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 99, gefolgt vom Kreis Groß-Gerau (96,5) und dem Lahn-Dill-Kreis (84,1). Die Stadt Kassel hat weiterhin mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 25,7 hessenweit die geringsten Corona-Zahlen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Keine neuen positiven Testergebnisse – 7-Tage-Inzidenz wieder gesunken
Am Samstag (27. Februar) gab es kein neues positives Corona-Testergebnis. Die Gesamtzahl bleibt konstant bei 3.153. Davon gelten 2.928 Personen bereits als genesen – vier mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 154. Der Infektionssaldo beträgt 71. Die 7-Tage-Inzindez ist wieder gesunken und liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts bei 40,3 (Stand 28.02., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 39 neue Corona-Infektionen. Mit 14 Fällen ist die Region Bad König/Brombachtal am stärksten betroffen (Bad König 13, Brombachtal 1), gefolgt von der Unterzent mit elf Fällen (Höchst 3, Breuberg 4, Lützelbach 4). In Erbach/Michelstadt gab es sechs Infektionen (Erbach 5, Michelstadt 1), in Mossautal/Oberzent fünf (Mossautal 0, Oberzent 5) und im Gersprenztal drei (Reichelsheim 2, Brensbach 1, Fränkisch-Crumbach 0). Im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit 14 Patienten auf den Corona-Stationen betreut. Drei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patienten. In Quarantäne sind Kinder aus Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach, der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim (dort jeweils auch Erzieherinnen) und des Evangelischen Kindergartens in Lützelbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

R-Wert landesweit bei 1,14 - Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Baden-Württemberg weiter steigend. Mit 483 bestätigten weiteren Fällen am heutigen Sonntag (Stand: 16 Uhr) sind 180 Fälle mehr den Behörden gemeldet worden, als noch am Sonntag der vergangenen Woche. Bislang sind 8.069 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, sechs Personen mehr als am Vortag. Der von den Behörden angegebene 7-Tages-R-Wert beträgt aktuell - und im Vergleich zum Vortag unverändert - 1,14. Ein R-Wert von 1,14 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 114 weitere Menschen anstecken. Solange die Zahl über einen längeren Zeitraum über 1 ist, verbreitet sich das Virus in der Bevölkerung mit wachsender Geschwindigkeit, die bis zum exponentiellen Wachstum führen kann. Bei einem Wert unter 1 wird die Ausbreitung abgebremst. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern stieg weiter an und beträgt derzeit 51,9 (Vortag: 50,0, vergangenen Sonntag: 44,0). Mit den Landkreisen Rottweil (123,0) und Schwäbisch Hall (156,5) sind zwei Regionen über der 100er-Marke. Am Sonntag sind die Corona-Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.
(Quelle: SWR) 

+++ Mehr Corona-Neuinfektionen und drei neue Todesfälle +++
Das Landesuntersuchungsamt hat 265 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, am Samstag waren es 171. Sonntag vergangener Woche wurden 336 Fälle gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl der laborbestätigten SARS-CoV-2-Ansteckungen in Rheinland-Pfalz seit Ausbruch der Pandemie auf 102.253 Fälle. Bislang sind 3.095 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, sechs mehr mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten 5.787 Menschen im Land. Vor einer Woche waren es 6.258. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 49,7 (Vortag: 48,8). (Quelle: SWR) 

Hunderte verstoßen in Stuttgart gegen Corona-Regeln
Mehrere hundert meist junge Menschen haben sich gestern Abend am Stuttgarter Schlossplatz getroffen und die Corona-Regeln missachtet. Sie hielten sich laut Polizei auch nach einer Ermahnung weder an Mindestabstände noch an das Alkohol- und Ansammlungverbot, ein Großteil trug auch keine Maske. Die Beamten räumten den Platz. Es flogen Flaschen und Steine. Ein Polizist soll dabei am Helm getroffen worden sein. Er blieb aber unverletzt. (Quelle: SWR) 

SPD schlägt "Schutzschirm" für Schüler vor
Baden-Württembergs Ex-Kultusminister und SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch schlägt als Reaktion auf die großen Belastungen in der Corona-Zeit für Schülerinnen und Schüler einen "Schutzschirm" vor. "Ich habe das Gefühl, dass unsere Kinder bei dieser Krise wieder und wieder vergessen werden", sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur. Er legte ein Maßnahmenpaket vor, mit dem die Folgen der Krise für Schüler und Eltern abgemildert werden sollen. Als erstes gelte es zu ermitteln, wo die Schüler jeweils stehen und sie danach individuell zu fördern. Der SPD-Partei- und Fraktionschef will dafür auch mehr externe Hilfe für die Schülerinnen und Schüler organisieren. Hier sollen auch Ehrenamtliche eine Rolle spielen. Stoch will zudem den Schulen 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit sie Nachhilfe-Institutionen mit Sommerkursen beauftragen können. Auch die Schulsozialarbeit soll ausgebaut werden. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 27. Februar 2021 +++

Weltweit

16:45 Uhr: Brasilien: Verschärfungen trotz Bolsonaro-Drohungen
In Brasilien wollen zwölf Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília ihre Maßnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen. Das reicht von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schließung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal "G1" am Freitagabend berichtete. So trat etwa im Bundesstaat Ceará eine verlängerte Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr an Wochenenden in Kraft. An den anderen Wochentagen beginnt sie bereits 19 Uhr. Mit den Restriktionen sollen auch die an ihre Grenzen geratenen Krankenhäuser entlastet werden.Zuletzt hatten verschiedene Bundesstaaten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt. ​​​​Der linke Gouverneur Camilo Santana hatte am Freitag auch ein Treffen mit Präsident Jair Bolsonaro bei dessen Besuch in der nordöstlichen Region abgelehnt, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Präsident Bolsonaro hatte das Coronavirus von Anfang an verharmlost und Einschränkungen aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Auch jetzt warnte er Gouverneure, "die ihren Bundesstaat schließen", dass sie für die Nothilfe des Staates selbst aufkommen müssten. Eine Impfung zieht er in Zweifel.Brasilien ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Anti-Corona-Impfungen begannen erst im Januar. Bislang haben sich im größten Land Lateinamerikas fast 10,5 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert - nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch höher. Am Donnerstag, ein Jahr nach seinem ersten registrierten Corona-Fall, überschritt Brasilien die Marke von 250.000 Toten in Verbindung mit dem Virus. (Quelle: Tagesschau) 

13:19 Uhr: Hamburger Katzen haben Corona überstanden
Nach einem negativen Coronatest haben zwei Katzen die Quarantäne im Hamburger Tierheim verlassen können. Das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald habe bestätigt, dass die beiden Kater die Infektion überstanden haben, sagte die Leitende Tierärztin Urte Inkmann. Daraufhin habe das Bezirksamt Harburg die Quarantäne aufgehoben.Die Tiere hatten einer Hamburgerin gehört, die nach einer Coronavirus-Infektion gestorben war, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium nach dem ersten positiven Test mitgeteilt hatte. Bislang seien in Deutschland insgesamt fünf Corona-Fälle bei Katzen und zwei bei Hunden gemeldet worden, hieß es. Es lägen aber keine Hinweise darauf vor, dass sich Menschen bei Hunden und Katzen mit Sars-CoV-2 infiziert hätten. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztiere wie Schweine und Hühner seien nicht infizierbar. (Quelle: Tagesschau) 

11:32 Uhr: Dreyer fordert hohes Bußgeld für Impfdrängler
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich für hohe Bußgelder ausgesprochen, sollte sich jemand bei Corona-Impfungen vordrängeln. Sie finde solches Verhalten "wirklich rücksichtslos den Gruppen gegenüber, die ein sehr hohes Risiko haben, sehr schwer zu erkranken, wenn sie nicht geimpft werden", sagte sie dem Tagesspiegel. "Ich finde den Vorschlag für ein Bußgeld für die Impfdrängler angemessen. Das wäre ein starkes Signal", sagte sie mit Blick auf Überlegungen der großen Koalition im Bund, bis zu 25.000 Euro Bußgeld für solche Fälle zu verhängen."Aber es muss auch klar sein, dass kein Impfstoff weggeworfen wird", sagte die Ministerpräsidentin. In Rheinland-Pfalz gebe es klare Regeln. "Wenn Impfstoff absehbar übrig ist an dem Tag, werden einfach Menschen kontaktiert aus der gleichen Prioritätengruppe. In Gruppe 1 sind ja auch Rettungsorganisationen oder ambulante Pflegedienste." (Quelle: Tagesschau) 

10:37 Uhr: Drei Corona-Fälle bei Nordischer Ski-WM in Oberstdorf
Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sind drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Betroffen sind zwei Mitglieder des italienischen Skisprung-Teams der Frauen sowie ein Mitglied von Sloweniens Delegation der Skisprung-Frauen, wie der Weltverband Fis mitteilte. Alle drei Personen wurden sofort isoliert, hieß es weiter. Bei den Titelkämpfen im Allgäu werden alle Beteiligten engmaschig getestet. Alle sechs Tage ist ein PCR-Test zu absolvieren, dazwischen müssen alle zwei Tage Antigen-Tests gemacht werden. Die WM findet coronabedingt komplett ohne Zuschauer statt. (Quelle: Tagesschau) 

09:58 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Tote in Tschechien
In Tschechien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 20.000 überschritten. Seit Beginn der Pandemie starben 20.194 Menschen, die zuvor positiv getestet worden waren. Das teilte das Gesundheitsministerium in Prag mit. Innerhalb von 24 Stunden wurden 14.676 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten lag bei mehr als 1,2 Millionen. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner und derzeit die höchste Neuinfektionsrate unter allen EU-Staaten.Um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, greift die Regierung nun zu drastischen Maßnahmen. Die Bürger dürfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag an nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Die Bezirke entsprechen in ihrer Größe etwa den Landkreisen in Deutschland. In Online-Kommentaren und den sozialen Medien gab es viel Kritik: "Bisher habe ich alles eingehalten, aber darauf werde ich pfeifen", schrieb ein Internet-Nutzer. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Kontrollieren sollen das nicht nur Polizisten, sondern auch bis zu 5000 Soldaten. (Quelle: Tagesschau) 

09:24 Uhr: Wochenend-Lockdown in Nizza und Dunkerque
Seit diesem Wochenende gilt in besonders heftig von der Corona-Epidemie betroffenen Regionen in Frankreich ein Teil-Lockdown. Dieser betrifft die südfranzösische Metropole Nizza samt Küstenregion und die nordfranzösische Stadt Dunkerque (Dünkirchen). Der Lockdown gilt nur am Wochenende - die Menschen dürfen dann nur noch mit triftigem Grund vor die Tür. Dazu zählen Sport oder spazieren gehen im Umkreis von fünf Kilometern zur eigenen Wohnung oder einkaufen. Wer seine Wohnung verlässt, muss ein entsprechendes Formular mit sich führen.Ab 18 Uhr gilt auch im gesamten Rest des Landes eine Ausgangssperre. Dann schließen alle Läden, Sport oder Spaziergänge sind untersagt. Dieses sogenannte Couvre-feu gilt in Frankreich schon seit einigen Wochen - Ausnahmen gelten etwa für den Arbeitsweg oder Gassigehen. Auch dies muss mit einem ausgefüllten Formular belegt werden. In Frankreich ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder gestiegen. (Quelle: Tagesschau) 

05:20 Uhr: Sieben Tage-Inzidenz steigt auf 63,8
Das Robert-Koch-Institut meldet 9762 neue Positiv-Tests. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 63,8 (Vortag: 62,6). Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt. Den neuen Angaben zufolge starben 369 weitere Menschen. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 69.888. Insgesamt wurden bislang in mehr als 2,43 Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Stadt Schweinfurt hat niedrigste Inzidenz in Unterfranken
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken mehrheitlich gestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat mit 73,2 weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell drei Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 13,1.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 37,3 ↑

Landkreis Würzburg: 28,3 ↑

Stadt Würzburg: 41,4 -

Landkreis Kitzingen: 47,2 ↓

Landkreis Schweinfurt: 32,9 ↑

Stadt Schweinfurt: 13,1 ↓

Landkreis Haßberge: 23,7 ↑

Landkreis Rhön-Grabfeld: 52,7 ↑

Stadt Aschaffenburg: 73,2 ↑

Landkreis Miltenberg: 57,5 ↑

Landkreis Main-Spessart: 28,5 ↑

Landkreis Bad Kissingen: 39,7 ↑ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Einzelhändler protestieren in Fulda für Öffnungen
In Fulda haben Einzelhändler am Samstag für die Öffnung ihrer Geschäfte protestiert. Zu der Kundgebung in der Innenstadt kamen laut dem Online-Portal Osthessen News und der Fuldaer Zeitung rund 100 Menschen zusammen. Die Teilnehmer erinnerten an die teils existenzbedrohenden Konsequenzen des andauernden Lockdowns für die Einzelhändler, wie die regionalen Medien berichteten. Kritisiert wurde unter anderem, dass finanzielle Hilfen fehlten sowie dass man anders als Supermärkte und Drogerien nicht öffnen dürfe. Bis mindestens 7. März müssen die meisten Geschäfte des Einzelhandels geschlossen bleiben. Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen beraten. (Quelle: Hessenschau) 

Niedriger Inzidenzwert dank Flockdown?
Der Kreis und die Stadt Kassel führen hessenweit mit den niedrigsten Inzidenzen - und liegen auch am Samstag unter dem Zielwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Liegt das etwa am Scheechaos im Lockdown, das die Region zeitweise zum Stillstand gebracht hatte? (Quelle: Hessenschau)

Behörden kontrollieren Homeoffice-Vorschrift
Bis Mitte März wollen die hessischen Regierungspräsidien in insgesamt 1.000 Betrieben die Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung kontrollieren. Bei Verstößen könne von einem Unternehmen per Anordnung verlangt werden, Homeoffice anzubieten. Auch Bußgeldverfahren seien möglich. Kontrolliert werde unter anderem aufgrund von eingegangenen Beschwerden, teilte das Sozialministerium mit. Laut der neuen bundesweiten Corona-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten anbieten, Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen - wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Wenn das nicht möglich ist, sollen Firmen zum Beispiel kleine und feste Arbeitsgruppen einrichten. Bietet ein Arbeitgeber kein Homeoffice an, muss er darlegen, warum dies in seinem Betrieb nicht möglich ist. (Quelle: Hessenschau) 

780 Neuinfektionen, 14 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb eines Tages um 780 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum wurden 14 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 5.815. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 187.791 Corona-Fälle registriert, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei etwa 9.400. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 63,9 und ist damit leicht angestiegen im Vergleich zum Vortag (61,2). Die höchste Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche hat nun der Lahn-Dill-Kreis mit einer gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenz von 104,6, gefolgt von der Stadt Offenbach (92,9) und dem Kreis Groß-Gerau (92,8). Die Stadt Kassel hat weiterhin mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 23,7 hessenweit die geringsten Corona-Zahlen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Anstieg um 16 Neuinfektionen – Inzidenz bei 47,6
Aktuell sind 16 positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen (Stand 26.02.), so dass die Gesamtzahl auf 3.153 gestiegen ist. Als genesen gelten 2.924 Personen, das ist ein Anstieg um 13 gegenüber dem Vortag. Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 154. Der Infektionssaldo liegt bei 75. Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 46 neue Corona-Fälle. Mit 16 Fällen am stärksten betroffen ist die Unterzent (Höchst 4, Breuberg 8, Lützelbach 4), gefolgt von Bad König/Brombachtal mit 14 (Bad König13, Brombachtal 1). Erbach/Michelstadt weist sieben Neuinfektionen auf (Erbach 5, Michelstadt 2), Mossautal/Oberzent fünf (Mossautal 0, Oberzent 5) und das Gersprenztal vier (Reichelsheim 3, Brensbach 1, Fränkisch-Crumbach 0). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist gestiegen und beträgt dem Robert-Koch-Institut zufolge 47,6. Die erhöhten Fallzahlen hängen mit Testungen von Familien während derer gemeinsamer Quarantäne zusammen, bei denen das Virus zunächst nur bei einem Familienmitglied nachgewiesen worden war. Eine Ansteckungsgefahr für Außenstehende bestand durch die gemeinsame Quarantäne nicht.
Im Gesundheitszentrum in Erbach werden auf den Corona-Stationen derzeit 16 Patienten behandelt. Davon benötigen zwei eine intensivmedizinische Betreuung; fünf Testergebnisse stehen noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patienten. Von Quarantäne-Maßnahmen betroffen sind Kinder aus Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach, der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim (dort jeweils auch Erzieherinnen) und des Evangelischen Kindergartens in Lützelbach.

Meldungen aus Baden-Württembergg und Rheinland-Pfalz 

+++ Dreyer: Menschen sind total gestresst +++
Der Corona-Shutdown setzt den Bürgern nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zunehmend zu. Die Menschen machten zwar immer noch diszipliniert mit, sagte Dreyer der "Saarbrücker Zeitung". "Aber dass sie total gestresst sind von Corona, ist ja auch klar." Das betreffe vor allem jene, die um ihre Existenz bangten, und auch jene, die an der Grenze der Belastung seien - wie beispielsweise Familien. Dreyer rechnet damit, dass beim nächsten Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 3. März ein "Perspektivplan" beschlossen wird. (Quelle: SWR) 

+++ 171 Neuinfektionen, 3 Tote +++
Das Landesuntersuchungsamt hat 171 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, am Freitag waren es 389. Am vergangenen Samstag waren 227 Fälle gemeldet worden. Damit steigt die Gesamtzahl der laborbestätigten SARS-CoV-2-Ansteckungen in Rheinland-Pfalz seit Ausbruch der Pandemie auf 101.988 Fälle. Bislang sind 3.092 Todesfälle Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, drei mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten 5.901 Menschen im Land. Vor genau einer Woche waren es 6.364. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 48,8 (Vortag: 53,9). (Quelle: SWR) 

Sieben-Tage-Inzidenz bei genau 50
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Baden-Württemberg um weitere 987 bestätigte Fälle auf insgesamt 316.539 angestiegen. Das hat das Landesgesundheitsamt mitgeteilt (Stand 16 Uhr). Zum Vergleich: Am vergangenen Samstag wurden 858 Neuinfektionen gemeldet. Acht Menschen sind seit gestern im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg erneut leicht auf genau 50, dem kritischen Grenzwert. 19 der 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Wert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Weiterhin den höchsten Wert hat der Landkreis Schwäbisch Hall mit 142,3 (gestern 137,7). Landesweit sind derzeit 262 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Der geschätzte Sieben-Tages-R-Wert liegt aktuell bei 1,14. (Quelle: SWR) 

+++ Ein Jahr Corona - eine Jugend in der Krise +++
Homeschooling, kaum soziale Kontakte und fehlende berufliche Perspektiven: Die Situation vieler junger Menschen zwischen 15 und 20 wird häufig unterschätzt. "Die Jugendlichen verlieren sehr viel an Selbstwert, den sie sich während der Schulzeit ja aufgebaut haben. Die machen ihren Schulabschluss und wollen raus in die Welt und sich zeigen und dann merken sie plötzlich, dass dort niemand auf sie und ihre Fähigkeiten wartet", sagt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Andrea Kircher. Im privaten Bereich fehle Jugendlichen vor allem die Spontanität: "Also dieser fehlende Raum für Begegnungen auf dem Flur, in der Pause, woraus sich ja viele Beziehungen erst ergeben. Es fehlen diese neuen Impulse und die sind nur schwer ersetzbar." (Quelle: SWR) 

Vor Wiedereröffnung: Friseure im Land erwarten kräftige Umsätze
Die Friseure in Baden-Württemberg erwarten zur Wiedereröffnung ihrer Salons an diesem Montag blendende Geschäfte. Die meisten Betriebe seien bis zu drei oder vier Wochen im Voraus ausgebucht, sagte der Geschäftsführer des Fachverbands Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg, Matthias Moser, der Deutschen Presse-Agentur. Wer erst jetzt einen Termin anfrage, könne allenfalls "mit etwas Glück" noch vor Ostern einen ergattern. Dennoch liefen die Telefone der Friseure weiter heiß, etliche Online-Terminanfragen füllten zudem die Email-Postfächer. "Die Salons müssen nun in schnellem Tempo den Nachfragestau bewältigen." Viele Betriebe hätten bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe der Öffnungserlaubnis für die Friseure am 10. Februar Reservierungen entgegengenommen. (Quelle: SWR) 

Eisenmann fordert weitere Schulöffnungen
Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will auch die weiterführenden Schulen im Land bald wieder öffnen. „Für die Schulen sollten wir uns zutrauen, ab 8. März die nächsten Schritte zu gehen - und zwar in den Grundschulen, aber auch in den weiterführenden Schulen“, sagte sie dem "Mannheimer Morgen". Eine umfassende Teststrategie mache auch hier schrittweise Öffnungen mit einer reduzierten Schülerzahl möglich. Wie an den Grundschulen wolle sie mit Wechselunterricht einsteigen, sagte Eisenmann. Schülerinnen und Schüler und Eltern wollten eine Perspektive. Nichts sei so gut wie Präsenzunterricht. Eisenmann verwies auf die nächste Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik am kommenden Mittwoch. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 26. Februar 2021 +++

Weltweit 

19:23 Uhr: Gericht bestätigt Verbot von Anti-Corona-Demo
Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat das Verbot einer in Erfurt geplanten Versammlung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen bestätigt. Die Entscheidung der Stadt, die Kundgebung zu untersagen, sei mit Blick auf die Infektionslage gerechtfertigt, teilte das OVG am Abend mit. "Die Zahl der Geimpften und die Zahl der Genesenen gäben noch keine Veranlassung von dieser Bewertung abzurücken", hieß es. Die Stadt Erfurt hatte die für Samstag geplante Kundgebung, für die bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet waren, untersagt. Das Verwaltungsgericht Weimar hatte dieses Verbot in erster Instanz bestätigt.Ebenfalls am Freitagabend teilte die Polizeiinspektion Magdeburg als Versammlungsbehörde mit, dass zwei Versammlungen in der Magdeburger Innenstadt am Samstag verboten wurden. (Quelle: Tagesschau) 

17:31 Uhr: RKI verschärft Empfehlung zu neuen Corona-Varianten
Angesichts der Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Coronavirus in Deutschland verschärft das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Varianten oder dem Verdacht darauf sollten Patienten - unabhängig von der Schwere, dem Alter oder einem Krankenhausaufenthalt - vorsorglich 14 Tage isoliert werden, heißt es in einer aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung sollte außerdem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden. (Quelle: Tagesschau) 

16:30 Uhr: Hamburg: Maskenpflicht in Parks am Wochenende
Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Corona-Pandemie führt Hamburg an den Wochenenden eine Maskenpflicht in besonders beliebten großen Parks und Grünanlagen ein. Das teilte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nach einer Senatssitzung mit. Die Vorschrift zum Maskentragen gelte darüber hinaus auch an allen Stellen im öffentlichen Raum, in denen es "eng" werde und Abstände nicht garantiert seien.Betroffen von der Maskenpflicht sind Tschentscher zufolge etwa die Grünanlagen entlang der Alster, der Hamburger Stadtpark und das Elbufer. Dabei handelt es sich um beliebte Ziele für Spaziergänge und Ausflüge. Die Pflicht gilt jedoch nur an Wochenenden tagsüber zwischen 10.00 und 18.00 Uhr. Die Polizei werde die Einhaltung dieser Regeln kontrollieren. (Quelle: Tagesschau) 

16:04 Uhr: Außengastronomie laut Wirtschaftsminister ab Ostern möglich
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält Außengastronomie bald wieder für möglich. Das sei gegen Ostern vermutlich drin, sagte Altmaier nach digitalen Beratungen mit seinen Ministerkollegen aus den Ländern. Voraussetzung sei die Einhaltung von Hygienevorschriften.Die Verfügbarkeit von Schnelltests könne eine Öffnung der Außengastronomie noch sicherer machen. Altmaier sagte mit Blick auf das Vorgehen in der Corona-Krise, er wolle nicht von einem Paradigmenwechsel sprechen. Die Strategie aber müsse angepasst und weiterentwickelt werden. Es gehe um eine Perspektive, die Mut mache.Zwar sei der deutliche Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen zum Stillstand gekommen. Experten diskutierten darüber, ob und inwieweit eine neue Infektionswelle unterwegs sei. Auf der anderen Seite sei es ganz eindeutig so, dass "wir uns eine unveränderte Fortführung der Lockdown-Maßnahmen immer weniger leisten können". (Quelle: Tagesschau) 

15:47 Uhr: Altmaier: Abschlagszahlungen bis zu 800.000 Euro pro Firma
Die Abschlagszahlungen für Unternehmen im Rahmen der Überbrückungshilfe III werden verdoppelt. Ab heute seien bis zu 800.000 Euro pro Firma für vier Monate möglich, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. "Das wird vielen helfen, die dringend auf dieses Geld angewiesen sind", sagte Altmaier.Mit der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Strom bezuschusst. Der maximale Förderbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat. Wirtschaftsverbände hatten die Politik wegen einer schleppenden Umsetzung der Hilfen wiederholt kritisiert. (Quelle: Tagesschau) 

14:48 Uhr: Mutationen breiten sich in Österreich aus
In Österreich ist laut Gesundheitsministerium inzwischen etwas mehr als Hälfte aller Neuinfektionen auf eine der grassierenden Corona-Varianten zurückzuführen. "Die Mutationen, da sie stärker sind, scheinen sich sehr schnell durchzusetzen", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Österreich sei das einzige Land in Europa, das alle positiven PCR-Testergebnisse auf etwaige Virusvarianten überprüfe. Als Erfolg wertete der Minister, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen kurz vor dem Abschluss stünden. Dadurch seien weniger schwere Krankheitsverläufe zu befürchten. (Quelle: Tagesschau) 

12:06 Uhr: Fast 20.000 Corona-Tote in Tschechien
In Tschechien ist die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie auf 19.999 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Prag mitteilte. Die Zahl der jemals Infizierten stieg innerhalb von 24 Stunden um 14 457 auf mehr als 1,2 Millionen. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.Die Regierung spricht sich für einen härteren Lockdown aus. Ministerpräsident Andrej Babis schwebt vor, die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung einzuschränken. Die Menschen sollen für drei Wochen mit wenigen Ausnahmen wie dem Weg zur Arbeit ihren jeweiligen Bezirk nicht mehr verlassen dürfen. Die Bezirke entsprechen in ihrer Größe etwa den deutschen Landkreisen. Das Abgeordnetenhaus sollte im Laufe des Tages über den Antrag der Regierung entscheiden, den Notstand bis Ende März zu verlängern.
(Quelle: Tagesschau) 

10:56 Uhr: RKI warnt vor Ausbreitung von Virusmutation
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt in Berlin, die Virusmutation B117 breite sich rasch aus. Sie sei "deutlich gefährlicher, und zwar in allen Altersgruppen". Nach der positiven Entwicklung zu Jahresbeginn stelle er nun "deutliche Signale einer Trendumkehr" fest. Wichtig sei, dass die Regeln weiter eingehalten würden. "Ansonsten steuern wir in eine weitere, in eine dritte Welle", warnt Wieler.Positiv sei der Rückgang bei den Fallzahlen der über 80-jährigen und bei den Todesfällen. Dies zeige, dass die Maßnahmen wirken und dass viel gemeinsam erreicht werden könne: "Wir haben es wirklich selber in der Hand, durch unser Verhalten die Pandemie zu kontrollieren." (Quelle: Tagesschau) 

10:42 Uhr: Spahn: Impfkampagne zeigt "erste Erfolge"
Die Impfkampagne in Deutschland zeige "erste Erfolge", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. So hätten bislang die allermeisten Menschen der Kategorie 1 das Impfangebot angenommen. In einigen Bundesländern sei bereits die Mehrheit der über 80-Jährigen geimpft. Das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, sei für diese Gruppe damit deutlich gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz der über 80-Jährigen lag dem Minister zufolge Anfang Februar noch bei 200, mittlerweile liege sie bei 70. (Quelle: Tagesschau) 

09:40 Uhr. Kassenärzte erwarten Impfstart mit BioNTech für Praxen in sechs bis acht Wochen
Spätenstens ab Mai soll auch in den Arztpraxen der Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwartet "einen Impfstart für die Praxen in den nächsten sechs bis acht Wochen", wie ein KBV-Sprecher der "Rheinischen Post" sagte. Nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein stehen allein in Nordrhein-Westfalen 4000 Apotheken bereit, die niedergelassenen Ärzte ab Mai mit Impfstoff zu versorgen.Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet in zwei Monaten aufgrund der "Schwemme an Impfstoffen" mit einer Überforderung der Impfzentren. "Wir werden in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland haben, als die bisherigen Impfzentren verimpfen können", sagte er am Freitag im Interview mit den Fernsehsendern RTL und ntv. Er dringt daher auf Konzepte, wie etwa der Impfstoff zu den Hausarztpraxen transportiert werden kann. (Quelle: Tagesschau) 

07:04 Uhr: Söder warnt vor "Blindflug" bei Lockerungen
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnt vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie am nächsten Mittwoch vor einem "Blindflug" beim Hochfahren des öffentlichen Lebens. "Wir wollen schrittweise öffnen, aber mit Vernunft und Vorsicht", sagte Söder dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". "Ein Rückfall wäre der denkbar schlechteste Weg. Die Politik darf jetzt nicht die Nerven verlieren", warnte er.Das Instrument zu Steuerung seien die Inzidenzzahlen. "Eine intelligente Öffnungsmatrix sollte sich an den Zahlen von 35 und 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen orientieren", sagte der CSU-Vorsitzende. Skeptisch äußerte er sich zu den in einigen Ländern erarbeiteten Stufenplänen: "Bei einem Stufenplan muss man aufpassen, dass am Ende nicht ein Datum alle nächsten Schritte bestimmt." (Quelle: Tagesschau) 

06:26 Uhr: 9997 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages fast 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das RKI mitteilte, wurden 9997 neue Ansteckungsfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut etwas an und liegt nun bei 62,6. Am Donnerstag hatte der Wert 61,7 betragen. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs den Angaben zufolge auf 2.424.684. Laut RKI wurden ferner 394 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 69.519. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,236 Millionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit mehreren Tagen um die Marke 60. Während des seit Dezember andauernden harten Lockdowns war der Wert wochenlang zurückgegangen, bevor er im Verlauf der vergangenen Tage wieder stieg, dann erneut sank und nun den zweiten Tag in Folge wieder zunahm. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Stadt Schweinfurt mit niedrigster Inzidenz in Unterfranken
Bei den Corona-Infektionen sind die Inzidenzzahlen in Unterfranken mehrheitlich gestiegen. Die Stadt Aschaffenburg hat weiterhin laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert in ganz Unterfranken. Insgesamt liegen aktuell vier Regionen über dem Grenzwert von 50. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat weiterhin die Stadt Schweinfurt. Hinweis: Das Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) war heute Morgen nicht erreichbar. Auf der Website hieß es, die Daten würden derzeit aktualisiert und stünden voraussichtlich gegen 10 Uhr wieder zur Verfügung. Zuvor gab es eine Datenpanne beim RKI. Die Inzidenzwerte aller Landkreise wurden doppelt so hoch angezeigt als die tatsächliche Inzidenz.

Hier die aktuellen Zahlen im Überblick:

Landkreis Aschaffenburg: 36,2 ↓
Landkreis Würzburg: 26,5 ↑
Stadt Würzburg: 41,4 ↓
Landkreis Kitzingen: 54,9 ↑
Landkreis Schweinfurt: 31,2 ↓
Stadt Schweinfurt: 16,8 ↑
Landkreis Haßberge: 21,3 ↓
Landkreis Rhön-Grabfeld: 50,2 ↑
Stadt Aschaffenburg: 63,4 ↑
Landkreis Miltenberg: 55,1 ↑
Landkreis Main-Spessart: 22,2 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 38,7 ↑

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 141 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen acht Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 143 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 21 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 109 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.235 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 55,93 (Quelle: LGL, Stand 25. Februar, 8:00 Uhr). Hinweis: Aufgrund einer Datenpanne beim RKI wurde für die heutige Inzidenzmeldung auf die Daten vom LGL zurückgegriffen.
Die Verteilung der 141 festgestellten Infektionsfälle (Stand 25.02.2021) auf die 32 Gemeinden und Städte des Landkreises Miltenberg finden Sie hier

Landkreis Main-Spessart

Corona-Fallzahlen im Landkreis Main-Spessart
Wie das Landratsamt Main-Spessart mitteilt, sind im Landkreis Main-Spessart aktuell 73 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 3.180 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 2.922 Menschen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 22,2 (Quelle: RKI). Das Landratsamt meldet einen neuen Todesfall, welcher altersbedingt zu einer Risikogruppe gehörte. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt damit bei 185. 17 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 157 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Unterfränkische Gärtnereien vor der Öffnung
Für Gärtner wie Hans Hartmann aus Düllstadt endet am Montag eine lange Leidenszeit. In ihren Betrieben warten die Frühlingsblumen auf Abnehmer. Die Corona-Lockerungen für Blumengeschäfte und Gartenmärkte kann für sie nicht schnell genug kommen. Nun herrscht in den Gewächshäusern von Hartmann emsiges Treiben. Rund 750.000 Stiefmütterchen in allen möglichen Farben warten hier auf Abnehmer. "Gott sei Dank", sagt der Gärtnermeister, "dürfen ab Montag die Floristen und Baumärkte wieder öffnen." Dieses Frühjahr hätte für seinen Betrieb sonst katastrophal enden können. Jetzt ist Hartmann vorsichtig optimistisch, denn die Hobbygärtner und Blumenfreunde stehen nach dem Winter in den Startlöchern und warten sehnsüchtig auf die blühenden Frühlingsboten. (Quelle: BR) 

Stadt und Landkreis Aschaffenburg 

Vorsorglicher Umtausch von Masken für Hilfebedürftige
Das Landratsamt Aschaffenburg hatte im Januar Masken an Hilfebedürftige zur Verfügung gestellt. Diese wurden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nun vorsorglich als bedenklich eingestuft. Das Produkt "Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask" erfülle nicht die geforderten Leistungen, heißt es. Daher bittet das LGL um Rückführung. Weitere Erläuterungen machte das LGL nicht. Ab Dienstagmittag kann der berechtigte Personenkreis zu den üblichen Öffnungszeiten seines Rathauses die Masken umtauschen. Hierfür reicht die Vorlage der betroffenen Masken oder die Vorlage eines Schreibens aus, das belegt, dass die Person Hilfeleistungen nach dem SGBII oder SGBXII, Asylbewerberleistungen oder Wohngeld bezieht. Das Amt schreibt die betroffenen Hilfebedürftigen auch an und weist auf den Umtausch der Masken hin. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Groß-Gerau ordnet Maskenpflicht auf Plätzen an
Um das Infektionsgeschehen einzudämmen, hat der Kreis Groß-Gerau zusammen mit den Bürgermeistern eine Maskenpflicht auf viel besuchten Plätzen und Straßen verhängt. Betroffen sind Gernsheim, Groß-Gerau, Kelsterbach, Nauheim und Riedstadt. Die Maskenpflicht gilt ab dem morgigen Samstag bis zum 1. April, jeweils zwischen 8 und 22 Uhr. Kinder unter sechs Jahren sind ausgenommen. (Quelle: Hessenschau) 

Groß-Gerau verschärft Maskenpflicht an Schulen
Wegen der steigenden Corona-Inzidenz hat der Kreis Groß-Gerau die Maskenpflicht an Schulen verschärft. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse sowie Lehrkräfte müssen demnach eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) tragen. Dies gelte entsprechend auch für die Not- und Nachmittagsbetreuung. Außerdem hat der Kreis festgelegt, dass die Gruppen der Not- und Nachmittagsbetreuung aus so wenigen Lerngruppen wie möglich bestehen sollen. Die Landesregierung hatte eine Maskenpflicht für alle Jahrgänge eingeführt - dabei sind aber auch Alltagsmasken aus Stoff erlaubt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 98,6 im Kreis Groß-Gerau derzeit landesweit am höchsten. (Quelle: Hessenschau) 

Friseure sehnen Wiedereröffnung herbei
Der zweite Lockdown in der Corona-Pandemie hat viele Friseurbetriebe in Hessen finanziell bis an die Grenzen belastet. Zehn bis 20 Prozent der Unternehmen hätten angegeben, ohne Hilfen insolvent zu gehen, sagte der Geschäftsführer des Landesinnungsverbands des Friseurhandwerks, René Hain. Ab kommendem Montag dürfen die Salons unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen. Die Hilfen hätten auf sich warten lassen, könnten jetzt aber beantragt werden, sagte Hain: "Die Hoffnung ist jetzt, wieder seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können." Der Umsatz sei komplett weggebrochen, die Friseure mussten von Rücklagen leben. Nun sei bei ihnen die Erleichterung über die Wiedereröffnung groß - genau wie der Ansturm der Kunden. Von den bundesweit rund 80.000 Salons sind dem Verband zufolge rund 6.000 in Hessen mit etwa 17.000 Beschäftigten. (Quelle: Hessenschau) 

723 Neuinfektionen, 26 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 723 Fälle gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr). Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Infektionen liegt damit bei 187.011, die Zahl der derzeit aktiven Fälle bei etwa 9.300. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 26 auf 5.801. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 61,2. Am Morgen hatte das RKI für die Kreise zunächst Zahlen übermittelt, die deutlich zu hoch erscheinen und nicht zu den landesweiten Werten passten. Mittlerweile sind die Daten korrigiert eingetroffen: Demnach verzeichnen der Kreis Groß-Gerau mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 98,6 und der Lahn-Dill-Kreis, mit einem Wert von 88,4 das stärkste Corona-Infektionsgeschehen in Hessen. Die Stadt Kassel hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 23,3 hessenweit die geringsten Corona-Zahlen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

7-Tage-Inzidenz erneut gestiegen
Am Donnerstag (25. Februar) erhöhte die die Gesamtzahl der positiven Corona-Testergebnisse um acht auf 3.137. Sieben weitere Personen gelten als genesen (Gesamt 2.911), die Zahl der Todesfälle liegt nach wie vor bei 154. Der Infektionssaldo steigt um eins auf 72. Bei zehn der derzeitig aktiven Corona-Infektionen liegt eine Mutation vor, davon bei acht die Variante B 1.1.7 (britische Mutation) und bei zwei eine nicht differenzierte Art. Alle diese Personen befinden sich in Quarantäne, der Nachweis, dass eine Mutation vorliegt, ging im Nachgang zum positiven PCR-Test beim Gesundheitsamt ein. Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Pflegeheime oder das Krankenhaus sind nicht betroffen. Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 34 neue Corona-Fälle. Mit 18 Fällen am stärksten betroffen ist die Unterzent (Höchst 6, Breuberg 8, Lützelbach 4), gefolgt Erbach/Michelstadt mit sechs (pro Stadt drei). In Bad König/Brombachtal gab es fünf Fälle (Bad König 4, Brombachtal 1), in Mossautal/Oberzent vier (Mossautal 0, Oberzent 4) und im Gersprenztal einen (Reichelsheim 1, Brensbach und Fränkisch-Crumbach jeweils 0). Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach eigenen Berechnungen 35,2. Im Gesundheitszentrum in Erbach werden auf den Corona-Stationen derzeit neun Patienten behandelt. Davon benötigen zwei eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patienten.
Kinder aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach, aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim und aus einer Gruppe des Evangelischen Kindergartens in Lützelbach stehen unter Quarantäne.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter leicht an
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Baden-Württemberg um weitere 947 bestätigte Fälle angestiegen. Das hat das Landesgesundheitsamt mitgeteilt (Stand 16 Uhr). Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche wurden 999 Neuinfektionen gemeldet. 17 weitere Menschen sind zudem im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg leicht auf 49,3 (Vortag: 48,8 - vor sieben Tagen 41,9). Der Kreis Schwäbisch Hall liegt mit einer Inzidenz von 137,7 als einziger über der Marke von 100. Landesweit sind derzeit 248 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Der geschätzte Sieben-Tages-R-Wert am 20. Februar liegt bei 1,08. (Quelle: SWR) 

+++ 389 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 53,9 +++
Das Landesuntersuchungsamt hat für Rheinland-Pfalz heute 389 neue Corona-Fälle gemeldet. Demnach stieg die Gesamtzahl aller bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 101.817 Fälle. Aktuell sind 6.083 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert (Vortag: 6.093). 19 weitere Menschen starben seit gestern mit oder an Corona. Insgesamt gab es bislang 3.089 Todesfälle in Rheinland-Pfalz, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 53,9 (Vortag: 52,9). Drei Landkreise liegen aktuell über einem Inzidenzwert von 100: Altenkirchen (127,3), Birkenfeld (112,4) und Germersheim (110,8). Für heute werden 428 Fälle gemeldet, bei denen eine Mutante nachgewiesen wurde. (Quelle: SWR) 

+++ Kabinett beschließt Lockerung der Corona-Regeln +++
Mit dem Beschluss der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat vorsichtige Lockerungen des Lockdowns auf den Weg gebracht. Die neue Verordnung - es ist die mittlerweile 16. ihrer Art - tritt am Montag in Kraft und soll zunächst bis zum 14. März gelten. Mit der neuen Verordnung dürfen neben Friseuren auch Blumenläden, Fahrschulen, Fußpflege und Tierparks wieder öffnen. Garten- und Baumärkte dürfen ein "gartencenter-typisches Sortiment" verkaufen, aber nur draußen. (Quelle: SWR) 

Junge Menschen feiern im Wald - Anzeige
Fünf junge Menschen haben in einem Wald bei Besigheim (Kreis Ludwigsburg) eine Party veranstaltet und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen. Nach Angaben der Polizei tranken die beiden 15 und 23 Jahre alten Frauen und drei Männer (18, 19 und 20) gestern Abend gemeinsam Alkohol, als die Polizei eintraf. Die Gruppe hatte darüber hinaus ein Auto bei sich, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Alle erhielten eine Anzeige. (Quelle: SWR) 

BASF kündigt Dividende und Mitarbeiter-Boni an
Der Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen hat nach eigenen Angaben wegen Corona ein schwieriges Geschäftsjahr hinter sich. Das gab der Konzern heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Demnach gingen 2020 Umsatz und Gewinn zurück. Der Betriebsgewinn des weltgrößten Chemieunternehmens fiel auf rund 3,6 Milliarden Euro. Vor allem die schwache Nachfrage der Auto- und Luftfahrtbranche in den ersten Monaten der Corona-Pandemie hatte BASF große Sorgen bereitet. Zuletzt liefen die Geschäfte dank einer anziehenden Nachfrage vor allem der Autobauer aber wieder besser. Neben einer Dividende von 3,30 Euro pro Aktie für die Aktionäre sollen auch Mitarbeiter-Boni von insgesamt etwa 360 Millionen Euro ausgezahlt werden. (Quelle: SWR) 

Daimler gibt guten Geschäftsverlauf an Belegschaft weiter
Der Autobauer Daimler nimmt die im vergangenen Sommer ausgehandelten Arbeitszeitkürzungen vorzeitig wieder zurück und zahlt den Beschäftigten nun doch eine Erfolgsbeteiligung. Man reagiere damit auf den am Ende unerwartet guten Geschäftsverlauf 2020 und die zurzeit gute Marktentwicklung, bestätigte der Konzern. Die Mitarbeiter, deren Arbeitszeit im Herbst um in der Regel zwei Stunden verkürzt wurde, sollen nun ab dem 1. April wieder wie gewohnt arbeiten. Zudem bekommen rund 135.000 Tarifbeschäftigte in Deutschland nun doch eine einmalige Erfolgsbeteiligung von 500 Euro. Daimler hatte den Beschäftigten vor Weihnachten eine "Corona-Prämie" von 1.000 Euro gezahlt. Die übliche Erfolgsbeteiligung hätte es in diesem Jahr aber eigentlich nicht geben sollen. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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