Corona-NEWSticker | Update 27.11.2020 07:06 Uhr
Deutschland: Mehr als 22.000 Neuinfektionen +++ US-Forscher: Mehr als eine Million Infektionen in Deutschland++Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200

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+++Meldungen 27. November 2020+++

Weltweit

05:23 Uhr: RKI: 22.806 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut zufolge 22.806 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus auf 1.006.394 Fälle. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 426 auf 15.586. Zuvor gingen bereits US-Forscher der Johns Hopkins-Universität vom Überschreiten der Marke von einer Million Infektionen aus. (Quelle: Tagesschau) 

02:26 Uhr: US-Forscher: Mehr als eine Million Infektionen in Deutschland
Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat US-Forschern zufolge die Marke von einer Million überschritten. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Rechnerisch wäre damit fast jeder 80. Deutsche bereits infiziert worden. Die Daten der Forscher werden regelmäßig aktualisiert und zeigen daher häufig einen höheren Stand als offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der betroffenen Länder. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Meldungen aus Hessen

1.924 Neuinfektion, weitere 36 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.924 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 36 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.199 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 274,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (218,7), Frankfurt (212,5) und der Main-Kinzig-Kreis (201,6). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Kommunen wollen Händlern im Weihnachtsgeschäft helfen
Mit einem Mix an Maßnahmen wollen viele Kommunen in Baden-Württemberg ihre wirtschaftlich in Not geratenen Einzelhändler im Weihnachtsgeschäft unterstützen. Zu den Initiativen zählen etwa kostenlose Innenstadt-Parkplätze an bestimmten Tagen im Dezember, Gutschein-Aktionen und Gratis-Lieferungen nach Hause. Besonders beliebt sind Gutschein-Modelle, mit denen etliche Kommunen den ansässigen Handelsbetrieben unter die Arme greifen wollen. So werden beispielsweise in Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Pforzheim, Reutlingen, Ludwigsburg, Freiburg, Tübingen, Ulm, Esslingen und Heilbronn meist kommunal organisierte Gutscheine in unterschiedlichen Höhen zum Kauf angeboten. Diese können von den Kunden branchenübergreifend in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, je nach Stadt in mehreren Dutzend bis mehreren hundert Läden. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 26. November 2020+++

Weltweit

14:30 Uhr: Ärztekammer: Begrenzte Lockerungen für Weihnachten vertretbar
Die von Bund und Ländern vorgesehenen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Weihnachten und Silvester sind aus Sicht der Bundesärztekammer vertretbar. "Wenn wir uns an die Infektionsschutzbestimmungen halten und die AHA-Regeln befolgen, sind die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar und aus psychosozialen Gründen sogar geboten", sagte Kammerpräsident Klaus Reinhardt. Gerade für Ältere, "die wohl am meisten unter Isolation und Einsamkeit in Zeiten des Lockdowns leiden, ist es wichtig, die Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie verbringen zu können", meinte Reinhardt weiter. Er appellierte an die Bürger, die Ausnahmeregeln verantwortlich zu nutzen und sich selbst wie auch Mitmenschen vor Ansteckung zu schützen. Die beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns nannte der Kammerchef "epidemiologisch vernünftig und mit Blick auf die angespannte Versorgungslage in den Kliniken leider notwendig". (Quelle: Tagesschau) 

14:21 Uhr: Bayern beschließt Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland
Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, sollen in Bayern künftig verpflichtend in Quarantäne müssen. Eine Ausnahmeregelung für Aufenthalte unter 24 Stunden soll nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Das hat das bayerische Kabinett nach Angaben der Staatskanzlei beschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

13:32 Uhr: Hessen will Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche erlauben
Für Verwandtenbesuche über die Weihnachtsfeiertage will Hessen private Übernachtungen in Hotels ermöglichen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an. Wer eine Verwandtenreise mache, "der muss ja auch die Chance haben, irgendwo übernachten zu können", sagte er. Schließlich habe nicht jeder die Möglichkeit, für Besucher ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Reine touristische Reisen seien derzeit mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht angesagt, betonte Bouffier. Aber die Hotels seien ja grundsätzlich geöffnet - etwa für Geschäftsreisende. Schon jetzt sei es so, dass für besondere Fälle auch Privatleute in Hotels übernachten dürften, etwa bei Familienbesuchen nach einem Todesfall. Hessen könne die Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche derzeit aus gesetzlichen Gründen noch nicht regeln, werde dies aber rechtzeitig tun, kündigte Bouffier an. Kanzleramtsminister Helge Braun sagte hingegen bei RTL: "Das kann man nicht kontrollieren. Und eben touristische Reisen dürfen auf keinen Fall stattfinden." Hotels und Gastronomie seien nun zunächst bis 20. Dezember geschlossen. "Aber wir gehen auch davon aus, dass wir das noch in den Januar hinein verlängern müssen." (Quelle: Tagesschau= 

11:58 Uhr: Grütters: Kultur darf nicht als letztes wieder öffnen dürfen
Kultureinrichtungen sollten in der Corona-Krise aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) nicht ganz hinten stehen. "Sie waren die ersten, die schließen mussten - sie dürfen nicht die letzten sein, die wieder öffnen dürfen." Für die Kreativen sei es bitter, auch im Dezember ihre Kunst vielfach nicht ausüben zu können, meinte Grütters. "Es ist traurig für uns alle, dass viele Kultureinrichtungen noch länger geschlossen bleiben müssen." Die Staatsministerin begrüßte aber, dass erstmals ausdrücklich klargestellt worden sei, dass die Einrichtungen wegen des hohen und auch im Grundgesetz verankerten Rangs der Kunstfreiheit öffnen dürften, sobald dies unter Beachtung der Infektionslage wieder möglich sei. "Die Kulturszene verhält sich seit Beginn der Pandemie sehr solidarisch, obwohl sie in ihrem Lebensnerv getroffen ist und ein großes Opfer bringt", erklärte Grütters. Zudem hätten viele Kultureinrichtungen vorbildliche Hygienekonzepte und Abstandsregelungen entwickelt. (Quelle: Tagesschau) 

10:57 Uhr: Hildburghausen: Mehr als 600 Neuinfektionen
Der Corona-Hotspot Hildburghausen in Thüringen hat erneut den deutschlandweiten Höchstwert an Neuinfektionen mit dem neuartigen Virus verzeichnet. Mit 602,9 wurde erstmals ein Wert von mehr als 600 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Erfurt allein im Landkreis Hildburghausen 70 neue Fälle hinzu, landesweit waren es 628. Damit liegt die Gesamtzahl der seit Beginn der Corona-Pandemie in Thüringen nachgewiesenen Infektionen bei 15.248. Als genesen gelten 10.260 Menschen, die Zahl der an oder mit dem Corona-Virus Verstorbenen stieg auf 327. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin wurden 74 Patienten heute auf Intensivstationen behandelt, 32 davon mussten künstlich beatmet werden. (Quelle: Tagesschau) 

08:35 Uhr: Weltärztepräsident: "Weihnachten wird zum Todesrisiko"
Der Vorsitzende des Weltärztebundes kritisiert die von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen an den Weihnachtstagen. "Medizinisch-epidemiologisch ist es Wahnsinn, an Weihnachten wieder aufzumachen", sagte Verbandschef Frank Ulrich Montgomery im SWR. "Das Virus kennt kein Weihnachten und kein Ramadan. Das sucht sich seine Opfer täglich da, wo es sie findet." Er verstehe allerdings, dass die Menschen an Weihnachten Kontakte brauchten. Hier müsse eine "saubere Balance" gefunden werden. Montgomery geht davon aus, dass die Infektions- und Todes-Zahlen nach den Feiertagen wieder steigen werden. "Zwei bis drei Wochen nach Weihnachten werden die Todeszahlen hochgehen. Weihnachten wird damit zu einem Fest mit einem Todesrisiko für manche Menschen", sagte der Weltärztepräsident. Allerdings könne man das Risiko in Kauf nehmen, wenn sich die Bevölkerung danach von selbst an die Distanzregeln halte. Kein Verständnis äußerte Montgomery für die Entscheidung, die Lockerungen bis Silvester auszudehnen. Er begründete seine Kritik damit, "weil eine ganze Menge Alkohol mit im Spiel ist und dass man sich in der Silvesternacht in den Armen liegt. Das sind wunderbare Infektionsquellen. Da freut sich das Virus und jubelt." (Quelle: Tagesschau) 

07:05 Uhr: Polizei setzt Pfefferspray bei Corona-Protesten ein
Bei den Protesten gegen die neuen Infektionsschutzregeln im Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen hat die Polizei am Mittwochabend Pfefferspray eingesetzt. Mehrfache kommunikative Versuche, die Teilnehmer zum Verlassen der Demonstration zu bewegen, seien fehlgeschlagen, teilte die Polizei mit. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Rund 400 Personen hatten sich auf dem Marktplatz in Hildburghausen entgegen der geltenden Thüringer Infektionsschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen versammelt, teilte die Polizei mit. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzregelungen fest. (Quelle: Tagesschau) 

06:52 Uhr: Deutschland: Mehr als 22.000 Neuinfektionen
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3600 Fälle mehr als am Mittwoch (18 633), wie aus Angaben des RKI hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22.609 Fälle gemeldet worden. Am vergangenen Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit dem Corona-Virus. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 389 auf insgesamt 15.160. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Das RKI schätzt, dass rund 676.100 Menschen inzwischen genesen sind. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,87 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. (Quelle: Tagesschau) 

01:54 Uhr: Altmaier für mehr verkaufsoffene Sonntage 2021
Angesichts der angespannten Lage bei vielen Einzelhändlern verlangt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels in Deutschland mehr verkaufsoffene Sonntage 2021. "Ich würde mir wünschen, dass das, was an Umsatzausfällen in diesem Jahr angefallen ist, über weitere verkaufsoffene Sonntage im nächsten Jahr wieder reingeholt werden kann", sagte Altmaier der "Bild". Er habe an alle Landesregierungen und Kommunen die Bitte gerichtet, mit den Öffnungszeiten möglichst großzügig und flexibel umzugehen. "Die Überbrückungshilfe III kommt und gibt Sicherheit für Unternehmen und Beschäftige auch im kommenden Jahr. Von Januar bis Ende 2021 gibt es weitere verbesserte Betriebskostenzuschüsse", so Altmaier. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Vier unterfränkische Regionen über Inzidenz 200
Die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell bei 152,78. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag gestiegen (149,44). Der Bezirk liegt nach wie vor unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 179,26 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Den höchsten Wert in Unterfranken weist weiterhin der Landkreis Haßberge mit einer Inzidenz von 280,86 auf – der Wert ist im Vergleich zum Vortag (263,08) gestiegen. Danach folgen die Landkreise Main-Spessart mit einem Inzidenzwert von 226,70 und die Stadt Schweinfurt mit einem Wert von 230,22 sowie der Landkreis Rhön-Grabfeld mit einem Wert von 205,94. Im dunkelroten Bereich, also über dem Grenzwert 100, liegen folgende Regionen: Landkreis Miltenberg (186,42), Landkreis Schweinfurt (151,59), Landkreis Aschaffenburg (133,75), Stadt Aschaffenburg (115,49) und der Landkreis Bad Kissingen (105,58). Im Landkreis Kitzingen ist die 7-Tage-Inzidenz derzeit am niedrigsten mit 92,15. Ebenfalls unter der 100-Marke liegen die Stadt Würzburg mit einem Inzidenzwert von 93,02 und der Landkreis Würzburg mit einem Wert von 99,20. (Quelle: BR) 

Schweinfurt Weihnachtsmarkt startet in abgespeckter Form
Am Donnerstag startet in Schweinfurt die kleine Alternative zum traditionellen Weihnachtsmarkt: An Ständen mit 28 Kunsthandwerkern und sozialen Einrichtungen werden bis zum 23. Dezember Waren angeboten. Die Buden stehen auf dem südlichen Marktplatz und auf dem Georg-Wichtermann-Platz, jeweils in weitem Abstand. Ein zunächst geplantes Konzept mit einem Weihnachtsmarkt, der sich durch die ganze Stadt bis zum Schillerplatz zieht, hatte die Stadt wegen der aktuellen Infektionssituation verworfen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 418. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1756 Personen. Derzeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 26 Menschen sind inzwischen verstorben, 1312 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 844 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 27 Neuinfektionen.

Landkreis Main-Spessart

Landkreis Main-Spessart: Ein weiterer Todesfall durch Covid-19
Im Landkreis Main-Spessart ist eine weitere Person im Zusammenhang Covid-19 gestorben. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt somit bei 22. Der neue Todesfall gehörte altersbedingt einer Risikogruppe an. Das teilt das Landratsamt Main-Spessart mit. Aktuell (Stand: 26. November) sind 369 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 1.047 positiv getestete Menschen. 24 Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 1138 enge Kontaktpersonen (KP 1) in häuslicher Quarantäne. Eine Klasse der Realschule Gemünden befindet sich derzeit in Quarantäne. Im Kindergarten Thüngen wurde eine Person positiv getestet, in Folge dessen wurde der Kindergarten geschlossen. (Quelle: BR) 

Landrätin informiert über Lage im Kreis Main-Spessart
Über die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Main-Spessart will Landrätin Sabine Sitter am Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz informieren. Die Situation im flächengrößten Landkreis Unterfrankens spitzt sich zu: Erstmals sind über 1.000 Menschen in Main-Spessart seit Ausbruch der Pandemie infiziert und erstmals liegt die Sieben-Tage-Inzidenzrate über 200. Zudem sind über 60 Neuinfektionen innerhalb eines Tages hinzugekommen.
Am Mittwoch sind drei neue Todesfälle dazugekommen, verstorben sind insgesamt 21 Personen. Viele Senioreneinrichtungen im Landkreis sind betroffen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Themen-Wanderungen in Osthessen bieten Abwechslung
Die Corona-Krise schränkt den Breitensport und die Freizeitgestaltung stark ein. In Osthessen gibt es aber nun neue Themen-Wanderwege. Die versprechen Abwechslung und vor allem Bewegung an der frischen Luft. Einen familienfreundlichen Märchenwanderweg gibt es am Ortsrand von Eichenzell (Fulda). Los geht´s am Wartturm. Im weiteren Verlauf sind Schilder aufgestellt mit Fragen zu Märchen.
In Eichenzell sind aber noch weitere Themen-Wanderungen kreiert worden, zum Beispiel die Wald-und-Wiesen-Rätsel-Wanderung, die Baum-Rätsel-Wanderung oder die Panorama-Rätsel-Wanderung. Fünf Routen stehen zur Auswahl, mit Längen zwischen 2,8 und 8,9 Kilometer. Entstanden sind die Wanderrouten in Zusammenarbeit mit dem Rhön Klub Eichenzell.
Weiter im Westen in Freiensteinau (Vogelsberg) gibt es einen Orgelwanderweg im Ortsteil Nieder-Moos, im Ortsteil Salz einen Wasserrebellweg und zudem beginnt in Freiensteinau der sechseinhalb Kilometer lange "Lauf der Geschichte" auf der alten Handelsstraße Via regia. (Quelle: Hessenschau) 

Erneut Rekordwert bei Todesfällen
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 2.067 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 52 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Das ist der höchste Wert in Hessen seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden damit 1.163 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 277,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen Frankfurt (218,4), der Kreis Groß-Gerau (214,7), der Main-Kinzig-Kreis (212,3) und der Kreis Offenbach (208,8). (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Mehr als 3.000 Neuinfektionen - 46 neue Todesfälle
Das Landesgesundheitsamt hat 3.101 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet (Stand 16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 142.868 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert, davon 2.625 Todesfälle - 46 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 129,2 (gestern 128,8). Alle Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Aktuell sind in Baden-Württemberg 427 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 79,6 Prozent von 3.008 Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

+++ 26 neue Corona-Todesfälle am Donnerstag +++
Am Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz um 836 auf jetzt 41.657 gestiegen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes sind aktuell 16.966 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.745). 2.249 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.210), 491 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben, das sind 26 mehr als am Mittwoch. 24.200 Menschen gelten als genesen (Vortag: 23.611). Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt die Stadt Speyer mit 363,9 Fällen auf 100.000 Einwohner weiterhin weit vorn, gefolgt von Mainz mit 210,9. Der Landesschnitt lag bei 128,2 Fällen auf 100.000 Einwohner. (Quelle: SWR) 

Behinderteneinrichtungen sitzen auf 84 Millionen Euro Kosten
Die Einrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg stehen durch coronabedingte Mehrausgaben vor existenziellen Problemen. Annette Holuscha-Uhlenbrock, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, bezifferte in Stuttgart entstandene Sach- und Personalkosten sowie Mindereinnahmen zwischen Mitte März und Jahresende auf hochgerechnet etwa 84 Millionen Euro. Die Zuständigkeit dafür schieben die Kommunen dem Land und das Land den Kommunen zu. Seit einem halben Jahr kämpfe die Liga um Corona-Kostenersatz in der Eingliederungshilfe, berichtete Holuscha-Uhlenbrock. Sozial- und Finanzministerium seien der Auffassung, die Mehraufwendungen seien gegenüber den Kostenträgern, den Kommunen, über den Stabilitäts- und Wachstumspakt bereits abgegolten. Die Kommunen ihrerseits sähen sich nicht in der Lage, die Kosten allein zu tragen. Das Argument Geldmangel ließ Holuscha-Uhlenbrock nicht gelten. Sie verwies auf die Corona-Risikorücklage des Landes. Die aktuelle Situation sei "ein politischer Skandal und nicht hinzunehmen", sagte Holuscha-Uhlenbrock. (Quelle: SWR) 

Amateurfußball im Land ruht bis Jahresende
Der Amateurfußball in Baden-Württemberg steht aufgrund der Corona-Krise mindestens bis zum Jahresende still. Auch der Badische Fußballverband (BFV) und der Württembergische Fußballverband (WFV) wollen alle Spiele für 2020 abzusetzen. Hintergrund ist, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gestern beschlossen hatten, dass es vorerst keine Lockerungen für den Sport geben werde. Der Südbadische Fußballverband (SBFV) hatte schon vor gut zwei Wochen eine vorgezogene Winterpause festgelegt. Wie und ab wann es im neuen Jahr weitergehen soll, ist noch unklar. (Quelle: SWR) 

+++ Einzelhandel blickt pessimistisch auf Weihnachtsgeschäft +++
Der rheinland-pfälzische Einzelhandel hat wenig Hoffnung auf Verkaufssteigerungen im Dezember. Abgesagte Weihnachtsmärkte und der bestehende Teil-Lockdown machten dies unmöglich, hieß es. Teilweise gingen die Umsätze um bis zu 70 Prozent zurück. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 25. November 2020+++

Weltweit

20:42 Uhr: Weltweit mehr als 60 Millionen Infektionen nachgewiesen
Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt inzwischen bei mehr als 60 Millionen. Das geht aus Daten der Johns Hopkins-Universität in Baltimore hervor. In weniger als drei Wochen stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen damit um zehn Millionen an. Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt seit Beginn der Pandemie bei über 1,4 Millionen. Experten gehen von hohen Dunkelziffern aus. Die Johns-Hopkins-Zahlen werden regelmäßiger aktualisiert und liegen daher oft etwas höher als amtliche Daten. Die Weltgesundheitsorganisation gab die Zahl der bekannten Infektionen am Mittwoch mit 59,2 Millionen und die der Todesfälle mit knapp 1,4 Millionen an. Die meisten bestätigten Infektionen gibt es mit 12,6 Millionen in den USA, wo auch die meisten Toten verzeichnet wurden. In Indien sind mittlerweile 9,2 Millionen Infektionen nachgewiesen worden, in Brasilien sind es 6,1 Millionen. (Quelle: Tagesschau) 

17:32 Uhr: Anträge auf Novemberhilfen ab sofort möglich
irmen im Teil-Lockdown und Solo-Selbstständige wie etwa Künstler können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Das erste Geld soll dann in Form von Abschlagszahlungen ab Ende November fließen - ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung. Konkret sollen Unternehmen einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10.000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Die Anträge können über eine bundeseinheitliche IT-Plattform gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden - damit soll Missbrauch vorgebeugt werden. Solo-Selbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Die Anträge auf können bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Der Bund rechnet mit einem Finanzvolumen von 14 bis 15 Milliarden Euro. Das Geld soll aus einem Topf für laufende Überbrückungshilfen kommen, der aber bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Für eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember sind erneut Finanzhilfen geplant - und zwar im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. (Quelle: Tagesschau) 

16:11 Uhr: Österreich startet Anfang Dezember mit Massentests der Bevölkerung
Österreichs freiwillige Corona-Massentests in der Bevölkerung starten nach Angaben von Bundeskanzler Sebastian Kurz am ersten Dezemberwochenende. Zunächst führen die Bundesländer Tirol und Vorarlberg bei ihren rund 1,1 Millionen Einwohnern die großflächige Testaktion nach dem Vorbild der Slowakei und Südtirol durch. Termine für die anderen Bundesländer sollen dann folgen.
Außerdem sollen in Österreich am ersten Dezember-Wochenende Tests für bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer und Polizisten stattfinden. Geplant ist, möglichst viele Einwohner mit Antigen-Schnelltests auf den Erreger Sars-CoV-2 zu testen. Um das Risiko falsch positiver Tests zu minimieren, soll es Nachtestungen geben. In Österreich sind seit Anfang November wegen der drohenden Überfüllung der Intensivstationen in der Corona-Pandemie Kultur, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen geschlossen, seit Mitte November auch Schulen und die meisten Geschäfte. Auch Ausgangsbeschränkungen gelten in dem vorläufig bis zum 7. Dezember herrschenden sogenannten Lockdown. Der Anstieg der Neuinfektionen hat sich seitdem etwas verlangsamt, bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau. (Quelle: Tagesschau) 

11:22 Uhr: Steuerberater fordern Aufschub für Steuererklärung
Steuerberater fordern wegen der Corona-Krise mehr Zeit für die derzeit anstehenden Steuererklärungen. Viele Berater seien aufgrund der Anträge für Corona-Hilfen sehr eingespannt, sagte der Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Hartmut Schwab, dem "Handelsblatt". Nötig sei daher "ganz dringend eine gesetzlich geregelte Verlängerung der Fristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 von steuerlich Beratenen um sechs Monate". Bürger, die verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, müssen dies normalerweise bis zum 31. Juli des Folgejahres tun. Lassen sie sich von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein helfen, verlängert sich die Frist bis zum letzten Februartag des übernächsten Jahres. Steuerberater müssten die Erklärungen für 2019 also bis Ende Februar 2021 eingereicht haben. Dem Bericht zufolge prüft das Finanzministerium derzeit eine Fristverlängerung. (Quelle: Tagesschau). 

08:53 Uhr: Virologe Kekulé fordert einheitliche Maskenpflicht
Der Virologe Alexander Kekulé hat sich für eine einheitliche Maskenpflicht in ganz Deutschland ausgesprochen und die unterschiedlichen Regelungen in den Ländern kritisiert. "Wenn Sie in Sachsen-Anhalt ins Taxi steigen, hat der Taxifahrer keine Maske an. Wenn er in Bayern keine trägt, zahlt er 50 Euro Bußgeld", sagte er der "Rheinischen Post". Auf Dauer gehe das nicht gut. Auch in Geschäften müsse bei der Maskenpflicht nachgeschärft werden, sagte Kekulé. Es komme immer noch vor, dass Verkäufer ohne Maske hinter Acrylglasscheiben stehen. "Als wüssten die Leute nicht, was Superspreading-Ereignisse sind und dass sich Aerosole im ganzen Raum verbreiten können." (Quelle: Tagesschau) 

08:13 Uhr: Söder fordert Hotspot-Strategie
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will für die von Corona-Infektionen stark betroffenen Regionen strengere Einschränkungen. "Wir brauchen insbesondere für die Hotspots, von denen wir in Deutschland sehr viele haben, klarere Regeln," sagt der CSU-Chef im ARD-Morgenmagazin. In Schulen müsse es eine einheitliche Maskenpflicht für Lehrer und Schüler geben. "Und wir brauchen natürlich auch Wechselunterricht, um die Dichte des Unterrichts gerade bei den älteren Schülern zu entzerren", fordert Söder. Die Frist des Lockdown bis zum 20. Dezember sei dem Infektionsschutzgesetz geschuldet, das Maßnahmen maximal für vier Wochen gelten lässt. In Bezug auf Ski-Urlaube in die Nachbarländer hoffe er auf eine europäische Lösung. "Das wäre das Beste." (Quelle: Tagesschau) 

05:13 Uhr: RKI: 18.633 Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen um 18.633 auf 961.320 gestiegen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Das waren 1072 Neuinfektionen mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Binnen 24 Stunden starben 410 weitere Menschen an oder mit dem Virus - ein neuer Höchststand. Die Zahl der Todesfälle kletterte damit auf 14.771. (Quelle: Tagesschau) 

01:57 Uhr: Handwerkspräsident fordert weitere Coronahilfen
Vor der Bund-Länder-Schalte zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer erneut eine stärkere Unterstützung der Wirtschaft gefordert. Weitere Überbrückungs- und Liquiditätshilfen seien für viele Handwerksbetriebe überlebensnotwendig, sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Mit einem mannigfachen Betriebe-Kollaps ist niemandem geholfen." Dieser könne sogar zu einem Kollaps des Gesundheitssystems führen, weil zur Finanzierung die Beiträge der Betriebe dringend gebraucht würden. Konkret forderte Wollseifer, eine Überbrückungshilfe III. Diese müsse auch mittelbar Betroffene sowie jene berücksichtigen, die "bislang keine Hilfen erhalten haben und etwa wegen viel zu hoher Schwellenwerte durch das Unterstützungsraster gefallen sind". Außerdem brauche es neue Liquiditätshilfen, schließlich werde sich die Lage der Handwerksbetriebe weiter zuspitzen, solange die Beschränkungen dauerten. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

18 Personen in Kindergarten in Poppenhausen positiv getestet
Im Kindergarten in Kützberg, einem Ortsteil von Poppenhausen im Landkreis Schweinfurt, sind 15 Kinder und drei Beschäftigte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie das Gesundheitsamt Schweinfurt mitteilt, bleibt die Kindergarteneinrichtung bis zum 1. Dezember geschlossen. Die positiv Getesteten sowie deren Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich in häuslicher Isolation. (Quelle: BR) 

Heimspiel der Rimparer Wölfe fällt wegen Corona-Fall aus
Wegen eines positiven Corona-Tests beim Tabellenführer der zweiten Handball-Bundesliga VfL Gummersbach fällt das Heimspiel der DJK Rimparer Wölfe aus. Wie die Rimparer Wölfe mitteilen, wurde ein Spieler des VfL Gummersbach positiv auf Covid-19 getestet, die gesamte Mannschaft befindet sich in Quarantäne. Die Partie, die für Mittwochabend in der s.Oliver Arena angesetzt war, wurde abgesagt. (Quelle: BR) 

50.000 Parkschecks für Würzburger Einzelhandel
Um Einzelhändler in der Corona-Krise zu unterstützen, will die Stadt Würzburg 50.000 Ein-Euro-Wertschecks für Parkhäuser und kostenpflichtige Parkplätze drucken. Wie der Stadtmarketing-Verein "Würzburg macht Spaß" mitteilt, hat der Stadtrat das vergangene Woche beschlossen. Das Stadtmarketing darf die Checks nun an Unternehmen in der Würzburger Innenstadt verteilen. Über 700 Firmen hat das Stadtmarketing nach eigenen Angaben bereits über die Aktion informiert.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 424. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 1729 Personen. Derzeit werden 17 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon drei Personen intensivpflichtig. 26 Menschen sind inzwischen verstorben, 1279 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 1099 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 55 Neuinfektionen.

Meldungen aus Hessen

Zoo will Menschenaffen vor möglicher Infektion schützen
Um mögliche Infektionen mit dem Coronavirus unter den Tieren zu vermeiden, hat der Frankfurter Zoo vorsorglich Sicherheitsvorkehrungen für seine rund 30 Menschenaffen getroffen. Danach erhalten Bonobos, Gorillas und Orang Utans ihr Futter nur noch durch eine Schleuse. Pfleger müssen in den Gehegen der Menschenaffen FFP2-Masken tragen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.
Auch wenn bislang kein Fall bekannt sei, könnten diese Tiere "vermutlich auch an Covid-19 erkranken", sagte Kuratorin Sabrina Linn. Man müsse daher vorsichtig sein. Der Zoo Frankfurt beherbergt nach Angaben der Stadt unter anderem für das europäische Zuchtprogramm wichtige Bonobos. "Es wäre nicht nur für uns persönlich dramatisch, wenn sie an einer Corona-Infektion sterben würden, sondern auch für die europäische Bonobo-Population", sagte Linn. Gefährdet seien auch Katzen und maderartige Tiere. (Quelle: Hessenschau) 

Opel bietet Flächen für Impfzentren an
Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa: "Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen."
Lohscheller bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität." Neben dem Stammsitz in Rüsselsheim hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. (Quelle: Hessenschau) 

Rekordwert bei Todesfällen, 1.363 Neuinfektionen
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.363 gestiegen - und damit nicht mehr ganz so stark, wie noch in den letzten Tagen und Wochen. Allerdings sind im selben Zeitraum 40 weitere Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Das ist der höchste Wert in Hessen seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden damit 1.111 Todesfälle gemeldet. Auch bundesweit erreichte die Zahl der Toten mit 410 einen Tageshöchststand.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 279,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen Frankfurt (223,9), der Kreis Offenbach (222,6), der Kreis Groß-Gerau (220,5) und der Rheingau-Taunus-Kreis (218,5). Der Kreis Bergstraße rutscht unterdessen mit 43,6 unter die Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken
Das Landesgesundheitsamt hat 2.837 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg gemeldet (Stand 16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 139.767 laborbestätigte Covid-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Darunter sind insgesamt 2.579 Todesfälle - 49 mehr als gestern. Die 7-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - ist landesweit von 132 auf 128,8 gesunken. Alle Stadt- und Landkreise liegen derzeit über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Zudem meldet die Behörde dass sich landesweit 427 Corona-Patienten auf Intenstivstationen befinden (Gesamt-Auslastung 77,7 Prozent). Davon werden 241 Patienten beatmet. (Quelle: SWR) 

+++ 13 weitere Menschen an Folgen der Infektion gestorben +++
Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 40.821 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle in Rheinland-Pfalz gezählt, 878 mehr als am Dienstag. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 465 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Das sind 13 mehr als am Tag zuvor. 16.745 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 23.611 Menschen gelten offiziell als von der Krankheit genesen. Den höchsten Inzidenzwert bei den gemeldeten Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage weisen Speyer (365,9) und Mainz (226,5) auf. (Quelle: SWR)

DJV: Polizei muss Feindesliste von Corona-Leugnern ernst nehmen
Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Ermittlungsbehörden aufgefordert, die Bedrohung durch "Corona-Leugner" und die Anhänger der "Querdenken"-Bewegung ernst zu nehmen. Zuletzt seien in Chatgruppen sogenannte Feindeslisten mit den Namen von gut 170 Journalisten, Politikern und Menschen, die sich unter anderem gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren, aufgetaucht, teilte der DJV mit. Der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall erklärte, solche Listen seien zuletzt beim sogenannten NSU 2.0 aufgetaucht. "Das ist ein übler Versuch der Einschüchterung für diejenigen, die auf den Listen stehen und damit als Ziele für Drohungen, Beleidigungen und Schlimmeres markiert werden." (Quelle: SWR) 

Landesgesundheitsamt bekommt neue Führung
Mitten in der Corona-Pandemie bekommt das Landesgesundheitsamt einen neuen Chef. Der Leiter des Kreisgesundheitsamts Reutlingen, Gottfried Roller, werde Karlin Stark zum 1. Februar nach fünf Jahren in der Leitungsfunktion ablösen, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Das Landesgesundheitsamt ist die fachliche Leitstelle für den öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg. Es berät die Gesundheitsämter in den Stadt- und Landkreisen sowie das Ministerium für Soziales und Integration. Zudem bündelt es die Infektionszahlen und veröffentlicht täglich einen Bericht zur Corona-Lage in Baden-Württemberg. (Quelle: SWR) 

Treibjagden zwischen Alb und Schwarzwald kleiner
Treibjagden finden während der Corona-Pandemie aktuell meist nur in kleinerem Rahmen statt. Einige wurden ganz abgesagt - etwa im Zollernalbkreis und im Kreis Freudenstadt. Grund sind nach Angaben der stellvertretenden Kreisjägermeisterin in Freudenstadt die hohen Corona-Auflagen. Diese könnten private Jäger kaum erfüllen. Viele private Treibjagden wurden deshalb abgesagt. Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) betont, dass es wichtig sei, zu jagen - vor allem damit die Wildschweine nicht überhand nehmen. Weil die Afrikanische Schweinepest drohe, müsse man die Bestände überschaubar halten, so Hauk. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b][b]
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen[/b]
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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