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Sahara-Staub am Untermain

Sonne, Sahara-Staub, südliche Stimmung - gesehen am 25. Februar 2021 in Mitenberg am Main.
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  • Sonne, Sahara-Staub, südliche Stimmung - gesehen am 25. Februar 2021 in Mitenberg am Main.
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Impressionen vom ausgehenden Februar 2021:

Saharastaub sorgte in der letzten Februarwoche für tolles Morgen- und Abendrot

Er kam, fiel und setzte sich in feinsten Partikeln auf Autodächern und an Fensterscheiben fest: der feine Staub vom Sand der Sahara.

Tagsüber trübte er vor allem den Himmel etwas ein und ließ die Sonne blasser werden.

Doch das Abendrot und das Morgenrot waren dafür weitaus intensiver als normal.

Schon zwei Wochen vorher hatte Saharastaub Straßen und Autos in Franken, Bayern und Nordbaden rot gefärbt.

Wo damals schon Schnee lag, war dieser mancherorts von einer rostroten Schicht bedeckt.

Jetzt also schon wieder: feiner Wüstensand war präsent in der Luft über unserer Region - Saharastaub am Himmel.

Gibt es Gründe, warum und wie der Saharastaub zu uns kommt ?

Mancherorts färbte sich der Himmel gelblich bis rötlich - ein beeindruckender Anblick - Insbesondere bei Sonnenauf- oder -untergang!

Nach wie vor ist unsere Atmosphäre besonders stauberfüllt. Auch wer sich nur selten für Naturschauspiele interessiert, wird sich am Morgen über die ungewöhnlich blasse Sonne und den beige-sepiafarbenen Himmel gewundert haben.

Tagsüber ist die Sonnenscheibe kaum auszumachen, sie bildet nur einen riesigen weißlichen Fleck. Von einem tiefblauen Himmel kann keine Rede sein, er leuchtet eher in einem weißlichen Blassblau.

„Bei einer derart geschwächten Sonne fällt auch der Helligkeitsunterschied zwischen Schatten und Sonne ungewöhnlich gering aus!“ - betont ein Meteorologe.

Im Hoch zogen schon am vergangenen Wochenende warme Winde aus Afrika nach Europa, die immer noch den feinen Saharastaub mit sich tragen.

Der Großteil des roten Sands wird jedoch zum Glück nicht zu uns geblasen, sondern zieht west und südwestwärts weit über den Atlantik - bis ins Amazonasgebiet.

"Auch wenn jedes einzelne Wüsten- Staubpartikel so leicht ist, dass es wie die Tropfen einer Wolke in der Luft zu schweben vermag, sind es in der Summe auf den gesamten Luftraum Bayerns hochgerechnet doch Tausende von Tonnen!“ - berichtet ein Wetterforscher.

Abendrot und Morgenrot durch Saharastaub noch leuchtender

Die Eintrübung des Himmels durch den Wüstensand lässt Abendrot und Morgenrot also noch intensiver erscheinen.

Abend- und Morgenröte entstehen durch die Atmosphäre der Erde, das Sonnenlicht streut.

Morgens und abends treffen die Lichtstrahlen so flach auf die Erde, dass der blaue Lichtanteil herausgefiltert wird.

Saharastaub am Himmel verstärkt also dieses Phänomen noch.

Manchmal bringen Winde so viel Saharastaub zu uns, dass sich der Himmel somit gelb oder rötlich verfärbt.

Weitere Bilder und Informationen folgen!

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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