Corona-NEWSticker | Update 29.05.2020 20:03 Uhr
RKI meldet 741 Neuinfektionen in Deutschland+++ Virologen: Deutschland könnte zweiter Infektionswelle entgehen+++Söder erhält Drohbrief

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+++Meldungen 29. Mai+++

Weltweit

18:31 Uhr: Weiterer Virologe erhielt ominöses Päckchen
Neben dem Chef-Virologen der Berliner Charité, Christian Drosten, dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach und Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder hat auch der Bonner Virologe Hendrik Streeck ein Päckchen erhalten, das ein Schreiben und eine unbekannte Flüssigkeit enthielt.
"Ich habe auch Flüssigkeiten geschickt bekommen, auf denen stand, dass ich sie doch trinken solle, damit ich immun werde", sagte Streeck der "Rheinischen Post". Er habe das aber nicht als Morddrohung verstanden und einen Kollegen gebeten, das Paket unter Überdruck zu zerstören. (Quelle: ARD) 

17:42 Uhr: Spanien führt Grundeinkommen ein
In Spanien wird ab Juni ein Grundeinkommen eingeführt. Das beschloss die Regierung in Madrid vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. "Heute wurde in Spanien ein neues soziales Recht geschaffen", sagte Pablo Iglesias, Chef des Linksbündnisses Podemos und stellvertretender Ministerpräsident.
Die Koalition der sozialdemokratisch ausgerichteten PSOE und der weiter links stehenden Podemos hatte sich bereits Ende vergangenen Jahres auf die Einführung eines Grundeinkommens geeinigt, aber keinen Zeitplan vereinbart. Die Corona-Krise habe die Regierung gezwungen, "die Umsetzung der Maßnahme zu beschleunigen", sagte Iglesias.
Von dem Grundeinkommen werden nach Regierungsangaben voraussichtlich 850.000 bedürftige Haushalte profitieren. Das entspricht etwa 2,3 Millionen der rund 50 Millionen Einwohner Spaniens - rund 30 Prozent davon sind Minderjährige. Ein allein lebender Erwachsener hat demnach Anspruch auf 462 Euro pro Monat. Familien erhalten zusätzlich 139 Euro pro Kopf, aber maximal 1015 Euro pro Haushalt.
Nach Regierungsangaben erhält damit jeder der Haushalte ein "garantiertes durchschnittliches Jahreseinkommen von 10.070 Euro". Die neue Regelung kostet die Regierung voraussichtlich drei Milliarden Euro pro Jahr. (Quelle: ARD) 

16:37 Uhr: Förderung von Schutzmasken-Produktion wird ausgeweitet
Das Bundeswirtschaftsministerium weitet die Förderung zur Produktion von Schutzmasken aus. Die neue Richtlinie solle am Montag in Kraft treten. "Mit dem Förderprogramm geben wir wichtige Investitionsanreize für den Mittelstand, um mit neuen innovativen Anlagen und Produkten wettbewerbsfähige Produktionskapazitäten in Deutschland aufzubauen", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Europa solle in diesem Bereich unabhängiger von Importen werden.
Konkret werden Investitionen in Anlagen zur Herstellung hochwertiger Schutzmasken mit bis zu 50 Prozent gefördert. (Quelle: ARD) 

16:17 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Bremerhavener Freikiche mehr als verdoppelt
Im Umfeld einer freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven haben sich mehr Menschen mit dem Coronavirus angesteckt als bisher bekannt. Mindestens 44 Gläubige seien positiv getestet worden, berichtete die "Nordsee-Zeitung". Zwei der Infizierten seien im Krankenhaus, beide müssten nicht beatmet werden. Mehr als 100 Gemeindemitglieder seien in Quarantäne.
Der Bremerhavener Krisenstab geht davon aus, dass sich die Betroffenen in Gottesdiensten angesteckt haben. Ein Sprecher der Stadt Bremerhaven sagte, die freikirchliche Gemeinde habe mitgeteilt, sich an alle Hygieneauflagen gehalten zu haben. (Quelle: ARD) 

15:51 Uhr: Österreich gibt Maskenpflicht Mitte Juni weitgehend auf
Österreich will angesichts niedriger Corona- Infektionszahlen Mitte nächsten Monats die Maskenpflicht weitgehend lockern. Am 15. Juni falle die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit großteils, gab Bundeskanzler Sebastian Kurz bekannt. Masken sollen dann nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Apotheken, Praxen und Kliniken sowie etwa bei Friseuren oder in der Gastronomie getragen werden, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.
Die Sperrstunde in der Gastronomie werde dann zudem um zwei Stunden bis 1 Uhr ausgeweitet. (Quelle: ARD) 

15:07 Uhr: RKI berichtigt Zahl der Neuinfektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 560 Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Zwar hatte das RKI die Zahl zunächst mit 741 angegeben, allerdings seien darin wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten, wie eine RKI-Datenexpertin auf Nachfrage erläuterte.
Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 180.458 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Bislang starben nach RKI-Angaben 8450 nachweislich mit dem Virus Infizierte. damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 39. Nach RKI-Schätzungen haben 164.100 Menschen die Infektion überstanden, das sind 900 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

14:45 Uhr: Söder erhält Drohbrief
Für seinen politischen Kurs im Kampf gegen das Coronavirus wurde CSU-Chef Markus Söder persönlich bedroht und angefeindet. Er veröffentlichte auf Twitter ein Foto eines an ihn adressierten Briefumschlags samt Inhalt. Neben einem kleinen Reagenzglas liegt ein Zettel, auf dem "2019-nCoV" "positiv" steht, und auf einem zweiten Zettel ist der Satz "Trink das - dann wirst du immun" zu lesen. Der bayerische Ministerpräsident kommentierte dies mit den Worten,"Hass und Hetze nehmen zu".
Söder verwies in seiner Mitteilung auf ähnliche Drohungen gegen den Virologen Christian Drosten und den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach: "Auch ich erhielt am 25.5. so einen Umschlag. Verschwörungstheoretiker schüren ein gefährliches Klima. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Politik muss Haltung zeigen und die Stimme der Vernunft sein." (Quelle: ARD) 

13:02 Uhr: Virologen: Deutschland könnte zweiter Infektionswelle entgehen
Der Virologe Hendrik Streeck von der Universität Bonn schließt sich seinem Kollegen Christian Drosten von der Berliner Charité an, dass Deutschland eine zweite große Infektionswelle erspart bleiben könnte.
Vermutlich werde es immer mal wieder lokale Ausbrüche wie zuletzt in Leer oder Frankfurt geben, sagte Streeck dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Das wird vielleicht im Herbst auch vermehrt und überraschend geschehen - aber ich glaube nicht, dass wir eine zweite Welle sehen werden, die uns regelrecht überschwemmt und überfordert." Auch sieht Streeck grundsätzlich gute Chancen, das Virus beherrschbar zu halten. Denn trotz der Lockerungen habe es keinen Anstieg der Infektionen gegeben, und mittlerweile liege die Zahl der Erkrankten unter 10.000. Er rät dazu bei den Schutzmaßnahmen sich vor allem auf Großevents zu fokussieren.
Zuvor hatte Drosten im "Spiegel" gesagt: "Vielleicht entgehen wir einem zweiten Shutdown", sagte Drosten dem "Spiegel". Es gebe jetzt eine "theoretische Möglichkeit", dass die Deutschen "ohne zweite Welle durchkommen". (Quelle ARD) 

11:55 Uhr: Krankenhäuser: Staatliche Hilfen reichen nicht
Viele Krankenhäuser bekommen nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wegen der Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme. Eine Befragung unter mehr als 600 Kliniken habe ergeben, dass die staatlichen Hilfen für die Häuser nicht ausreichten. Wegen der Pandemie hatten sie geplante Behandlungen und Operationen verschoben und parallel dazu Kapazitäten im Intensivbereich aufgebaut.
Laut Krankenhausentlastungsgesetz bekommen die Häuser für frei gehaltene Betten eine Pauschale von 560 Euro pro Tag. In drei Vierteln der Krankenhäuser hätten diese Ausgleichszahlungen im Monat April nicht gereicht, um die Erlösausfälle zu kompensieren, heißt es in der Studie. Auch die Pauschale von 50 Euro für persönliche Schutzausrüstungen sei für 90 Prozent der Krankenhäuser nicht kostendeckend. Die Einkaufspreise für das Material seien stark gestiegen und bei infektiösen Patienten sei der Verbrauch von Schutzausrüstung sehr groß. (Quelle: ARD) 

08:47 Uhr: Deutsche Einzelhändler erleidet größtes Umsatzminus seit 2007
Die deutschen Einzelhändler haben im April wegen der Geschäftsschließungen infolge der Corona-Krise die stärksten Einbußen seit 2007 erlitten. Ihr Umsatz sank um 5,1 Prozent zum März, teilte das Statistische Bundesamt mit. Dies sei "der stärkste Umsatzrückgang gegenüber einem Vormonat seit dem Januar 2007". Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 5,3 Prozent noch etwas stärker aus. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier allerdings einen wesentlich stärkeren Einbruch von 12,0 Prozent erwartet.
"Aufgrund der Geschäftsschließungen in der Corona-Krise sind die Umsätze in einzelnen Einzelhandelsbranchen auch im April 2020 stark zurückgegangen", so das Statistikamt. Den größten seit 1994 gemessenen Umsatzeinbruch verzeichnete der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren: Er zählte 70,9 Prozent weniger in den Kassen als im April 2019. Der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - wozu etwa Waren- und Kaufhäuser gehören - büßte 39,8 Prozent ein. (Quelle: ARD) 

08:35 Uhr: Tokio öffnet Theater, Kindergärten und Sportstätten
Die japanische Hauptstadt Tokio hebt weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf. Für Kindergärten, Sportstätten und Theater solle es schrittweise Lockerungen geben, sagt Gouverneurin Yuriko Koike. Auch Geschäfte sollen von Montag an wieder geöffnet werden. Notwendig sei aber auch, dass die Regierung weiterhin alle Maßnahmen ergreife, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.
Japan hob in dieser Woche den Ausnahmezustand für Tokio auf, nachdem die täglichen Neuinfektionen zurückgegangen waren. Das Land verzeichnet etwa 17.000 bestätigte Covid-19-Infektionen und etwa 900 Todesfälle. (Quelle: ARD) 

07:08 Uhr: Drosten: Deutschland kann ohne zweite Welle durchkommen
Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charite ist zuversichtlich, dass die Pandemie in Deutschland weiter unter Kontrolle gehalten und eine zweite Infektionswelle verhindert werden kann. "Vielleicht entgehen wir einem zweiten Shutdown", sagte er dem "Spiegel". Es gebe jetzt eine "theoretische Möglichkeit", dass die Deutschen "ohne zweite Welle durchkommen". Die Wissenschaft habe inzwischen ein besseres Verständnis des Infektionsgeschehens.
Man wisse nun besser, wie sich das Virus verbreite - und zwar über wenige sogenannte Superspreader, die es an viele Menschen weitergäben. "Und ein solches Infektionsgeschehen kann man besser kontrollieren als eine gleichförmige Ausbreitung unterm Radar, wie wir das am Anfang angenommen haben", sagt Drosten. (Quelle: ARD) 

06:46 Uhr: Jeder vierte Soloselbstständige rechnet mit Aus
Die Corona-Krise trifft Soloselbstständige einer Studie zufolge besonders hart. Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung veröffentlichte. Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen.
Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben. Mehr als die Hälfte der Selbstständigen, die ohne sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigte arbeiten, hat der Umfrage zufolge Soforthilfe von Bund oder Land beantragt, die auf drei Monate angelegt ist. Allerdings erwarten 35 Prozent, dass die Phase der deutlich niedrigeren Umsätze länger als sechs Monate anhalten wird. (Quelle: ARD) 

05:24 Uhr: RKI meldet 741 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 741 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 180.458 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Bislang starben nach RKI-Angaben 8450 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 39.164. 100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 900 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml baut Diagnosekapazitäten für Coronavirus-Fälle aus – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Freistaat hat 34 Computertomografen für Bayerns Kliniken beschafft
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Unterfranken 

Teilweise Wiederaufnahme des Regelbetriebs in Krankenhäusern
Unterfrankens Krankenhäuser können die für mögliche Corona-Patienten vorgesehen Kapazitäten senken. Wie die Regierung von Unterfranken heute (29.05.20) mitteilt, wird ab morgen die so genannte Vorhaltepflicht der Krankenhäuser für die Behandlung von COVID-Patienten auf 15% der Allgemein- und Intensivkapazitäten herabgesetzt. Bislang mussten die Kliniken 25 % der Allgemein- und 30 % der Intensivkapazitäten für mögliche Corona-Patienten freihalten. Wie die Bezirksregierung dazu erklärt, hielten sich in den unterfränkischen Rettungsdienstbereichen Bayerischer Untermain, Würzburg und Schweinfurt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Wochen konstant auf einem "vergleichsweise niedrigen Niveau". Die neue Grenze zur Vorhaltepflicht der Krankenhäuser gilt zunächst bis 31.Juli. (Quelle: BR) 

Marktheidenfeld: Corona-Teststrecke umgezogen
Die Corona-Teststrecke Main-Spessart im Zelt auf der Martinswiese in Marktheidenfeld hat ausgedient. Die Einrichtung ist in dieser Woche ins Krankenhaus in den ehemaligen Bereich der Notaufnahme problemlos umgezogen, hieß es heute bei einer Pressekonferenz vor Ort. Das medizinische Personal in voller Schutzausrüstung sollte so vor den heißen Temperaturen im Zelt geschützt werden. Wegen der wenigen Verdachtsfälle wird nur noch an drei Tagen – montags, mittwochs und freitags – getestet (Quelle: BR) 

Aktuelle Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde in den letzten 24 Stunden keine weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Person gemeldet. Damit stagniert die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen bei 877. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 805 Patienten. Derzeit sind 13 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell stehen 23 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.567 Personen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 289 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 283 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang insgesamt 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 29. Mai, 9 Uhr). (Vergleich zur letzten Woche, 22. Mai: 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen). Genesen sind davon 144 Personen (Stand, 22. Mai: 142 Personen genesen). Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Neun Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne (Stand, 22.Mai: 18 Personen in häuslicher Quarantäne).

Meldungen aus Hessen 

+++ Frankfurt bietet Kitas zusätzliche Flächen an +++
Statt Badegästen könnten sich auf den Liegewiesen der Freibäder in Frankfurt bald spielende Kinder tummeln: Damit sie die Abstandsregeln leichter einhalten können, bietet die Stadt Frankfurt den Kindertagesstätten zusätzliche Flächen an - und zwar Sportanlagen, Schwimmbäder und einen Stadion-Rasen. "Gerade durch die Weitläufigkeit und mit Blick auf die aktuelle Wettervorhersage bieten die Liegewiesen der Freibäder, die Schwimmflächen sind ausgenommen, die städtischen Sportanlagen und das Stadion des FSV Frankfurt eine ideale Voraussetzung", sagte Sportdezernent Markus Frank (CDU) am Freitag. Damit würden die Kitas bei der Wiederinbetriebnahme unterstützt. Sie könnten sich bei Bedarf per Mail an die Bäderbetriebe, das Sportamt oder den FSV wenden. Nach der Corona-Pause sollen von Dienstag an die hessischen Kitas wieder für mehr Kinder öffnen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Handelsverband will mehr verkaufsoffene Sonntage +++
Der Handelsverband Hessen hofft, dass die Möglichkeit von verkaufsoffenen Sonntagen auch über den 5. Juli hinaus besteht. Die derzeitige Regelung sei ein gutes Zeichen, sagte Hauptgeschäftsführer Sven Rohde am Freitag in Frankfurt. Bei einer Verlängerung in den Sommer und Herbst hinaus sei aber sicherlich mit einer größeren Kauflaune der Verbraucher zu rechen. Das könne der Wirtschaft nur guttun. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Handelskammern fordern weitere Corona-Hilfen +++
Die hessischen Industrie- und Handelskammern fordern neue Hilfen für Unternehmen und Kommunen in der Corona-Krise. Vor allem in den Bereichen, in denen eine Besserung auf absehbare Zeit nicht in Sicht ist, könnte die Landespolitik mit klugen, ausgewählten Maßnahmen helfen. Gleichzeitig dürften aber auch die öffentlichen Haushalte nicht überstrapaziert werden, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertags, am Freitag in Wiesbaden. "Wir brauchen jetzt zielgenaue Impulse, die die Erholung der Unternehmen begünstigen und den Wirtschaftsstandort Hessen insgesamt voranbringen."
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Alsfeld veranstaltet virtuellen Fassbieranstich +++
Zusammen schunkeln: nein. Miteinander trinken: ja. Da der Alsfelder Pfingstmarkt wegen der Corona-Krise am kommenden Wochenende nicht wie gewohnt stattfinden kann, setzen die Veranstalter in diesem Jahr auf die verbindende Kraft des Internets. Der traditionelle Fassbieranstoß inklusive des Auftritts der Show and Brassband der Freiwilligen Feuerwehr wird am Freitag ab 18 Uhr per Livestream übertragen. "Jeder kann sich live dazu schalten und sich gemeinsam zuprosten", heißt es auf der Webseite. Die ganz große Fete wird es an den Pfingst-Feiertagen dann nicht geben, einzelne Konzerte finden aber statt. Auch die Biergärten haben geöffnet. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Hessische Faceshields für Deutschland +++
Studenten der Frankfurter University of Applied Sciences (UAS) haben während der Corona-Krise ein Spritzgussverfahren zur Produktion von Faceshields entworfen und starten anlässlich des zweimonatigen Bestehens eine große Spendenaktion. Wie die UAS mitteilte, sollen in den kommenden Wochen alle Tafeln Deutschlands mit den EU-zertifizierten Schutzmasken beliefert werden. Start der Aktion: der heutige Freitag. Eine der ersten Übergaben erfolgt gegen 12 Uhr bei der Tafel in Wetzlar. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Patientenverfügung benötigt Corona-Anpassung +++
Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt, bestehende Patientenverfügungen einer Corona-Anpassung zu unterziehen. Für den Fall, dass Covid-19-Patienten eine künstliche Beatmung ablehnen, müsse dies ausdrücklich auch so in der Patientenverfügung stehen. Der übliche Ausdruck, dass Patienten "keine lebenserhalten Maßnahmen wünschen", sei zu ungenau und würde von Ärzten nur im unmittelbaren Sterbeprozess angewandt. Andersherum müsse sich dementsprechend aber auch niemand Sorgen machen, aufgrund einer bestehenden Patientenverfügung nicht beatmet zu werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 47 Neuinfektionen, fünf weitere Tote +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit COVID-19 ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 47 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum um fünf auf 476. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.962 Fälle gezählt. Davon gelten etwa 8.800 (rund 88 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Mittwoch bei rund 11,9 Fällen in Wiesbaden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Letzter Corona-Arbeitstag vor Kita-Öffnung +++
Der heutige Freitag ist für viele hessische Eltern der letzte Arbeitstag mit Doppelbelastung. Die anstrengende und nervenaufreibende Kombination aus Homeoffice und Kindesbetreuung fällt für viele ab kommendem Dienstag weg. Denn an diesem Tag öffnen die Kitas wieder ihre Türen und starten unter zahlreichen Auflagen ihren "eingeschränkten Regelbetrieb". Was das genau heißt? Alle 278.000 Kinder werden definitiv weiter nicht in die insgesamt 4.300 Kitas im Land zurückkehren können. Den Daumen heben oder senken letztlich die Kita-Träger oder das örtliche Jugendamt.
Kritik an diesem Vorgehen kommt von der oppositionellen SPD und von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW). Beiden fehlt ein verbindlicher Rahmenplan, beide kritisieren die Abwälzung neuer Probleme auf das pädagogische Personal. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Zahlen weitgehend konstant
Die Zahlen zur Corona-Lage im Odenwaldkreis bleiben weiter stabil. Heute (29.5., 12.45 Uhr) gibt es keinen weiteren bestätigten Fall, so dass die Gesamtzahl der positiv Getesteten nach wie vor bei 406 liegt. Eine Person mehr ist wieder genesen, insgesamt sind es somit 316. Neue Todesfälle sind nicht hinzugekommen, so dass die Zahl der Verstorbenen weiter bei 61 liegt, von denen 40 in Pflegeheimen gelebt haben. Rechnerisch ergibt sich somit ein Saldo von aktuell 29 Infektionsfällen.
In Krankenhäusern werden derzeit acht positiv auf das Virus getestete Menschen behandelt, davon zwei im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (keiner auf der Intensivstation) und sechs in Kliniken außerhalb des Kreises.
Die vom Land Hessen berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt (29.5., 00:00 Uhr) nach wie vor bei vier.

Südhessen 

+++ Straßenbahnen der HEAG fahren wieder regulär +++
Von Dienstag (2.6.) an fahren die Straßenbahnlinien der HEAG mobilo wieder nach dem regulären Fahrplan. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte das Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot zeitweise auf Samstags- und Ferienfahrpläne umgestellt. Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs setze die HEAG mobilo nach ihren Angaben bei der Straßenbahn ein neues Betriebskonzept um, um besser auf Störungen reagieren zu können. Bei vielen Linien verschieben sich die Abfahrtszeiten daher um wenige Minuten. (Quelle: FFH)

+++ Wieder Spätverbindungen im Odenwaldkreis +++
Im Odenwaldkreis sind ab heute wieder alle Linienbusse planmäßig im Einsatz. Gerade abends war der Busverkehr noch eingeschränkt. Jetzt sind aber auch die letzten Corona-bedingten Fahrplaneinschränkungen aufgehoben. Das hat die Odenwald-Regional-Gesellschaft mitgeteilt. Ein Mundschutz bleibt natürlich trotzdem weiterhin Pflicht. (Quelle: FFH) 

+++ Warnung vor Baggerseen +++
Das Regierungspräsidium Darmstadt warnt davor, angesichts der weiter geschlossenen Freibäder und Badeseen auf nicht-öffentliche Baggerseen auszuweichen. Die Lust auf einen Sprung ins kühle Nass sei nachvollziehbar, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Das Schwimmen in unbeaufsichtigten Badeseen sei aber lebensgefährlich. Das Regierungspräsidium appelliert deshalb weiter an Vernunft und Geduld. Die Liste der freigegeben und demnach ungefährlichen hessischen Badeseen finden Sie auf der Webseite des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Spoiler: Derzeit steht dort eine große Null. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.708
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 29. MAI 2020 ++
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NICHT RADLOS, ABER AUSNAHMSWEISE OHNE DIE TOUR: 3-LÄNDER-RADEVENT STARTET ERST 2021 WIEDER DURCH
Landkreis Miltenberg/Odenwaldkreis/Neckar-Odenwald-Kreis. "Radlos im Odenwald" - das geht eigentlich gar nicht. In dieser Bewertung waren sich die drei Landräte Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg), Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) bei ihrer Videokonferenz gemeinsam mit den Tourismusverantwortlichen Kornelia Horn, Birgit Dacho und Tina Last schnell einig. Gleichwohl soll es das große 3-Länder-Radevent erst 2021 wieder geben. Man wisse zwar, dass sich viele schon auf diese beliebte Traditionsveranstaltung im "grenzenlos schönen Odenwald" gefreut hätten. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken insbesondere bei den geselligen Teilen der Tour sei es aber vernünftiger, in diesem Jahr auf das große Event zu verzichten und dafür dann 12 Monate später mit frischem Schwung neu durchzustarten. Der Termin dafür steht auch schon fest: vom 5. bis zum 7. August 2021 soll es wieder auf zwei Rädern durch den Odenwald gehen. Auch an der jetzt vorgesehenen Routenplanung will man dabei grundsätzlich festhalten. Die Tour würde deshalb nach dem derzeitigen Stand der Überlegungen in Amorbach starten und am ersten Tag nach Bad Wimpfen führen, am zweiten Tag von Bad Wimpfen nach Wald-Michelbach und am Abschlusstag wieder an den Ausgangspunkt nach Amorbach zurück.

Selbstverständlich soll und muss aber auch in der Zwischenzeit niemand "radlos" bleiben. Im Gegenteil: "Jede Fahrt mit dem Fahrrad durch den Odenwald ist ein kleiner Urlaub", so die drei Landräte Scherf, Matiaske und Brötel, die ausdrücklich dazu aufrufen, die landschaftlichen Schönheiten, aber auch die gastronomischen Highlights des Odenwalds in diesem Jahr dann eben auf eigene Faust oder in kleineren Gruppen zu erkunden, bis man sich 2021 dann guten Gewissens wieder im großen Tross und bei sicher bester Stimmung gemeinsam auf den Weg machen kann. Für Radfahrer eignet sich besonders der 3-Länder-Radweg, der Inspiration und Namensgeber des Events ist und auch in der aktuellen Zeit grenzenloses Radvergnügen bietet. Informationen, Hinweise und Tipps für Radbegeisterte gibt es zudem bei den einzelnen Tourismusorganisationen im Internet unter www.bergstrasse-odenwald.de und www.tg-odenwald.de

Main-Tauber-Kreis 

Seit einer Woche keine neue Coronavirus-Infektion (Zahlen 29. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 29. Mai, am siebten Tag in Folge keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 380 wieder genesen.

+++Meldungen 28.Mai+++

Weltweit

21:42 Uhr: Küstenländer stellen sich auf Besucheransturm ein
Das Pfingstwochenende steht vor der Tür - und in den Bundesländern an der Nord- und Ostseeküste rechnen Tourismusverbände mit einer hohen Auslastung in Hotels, auf Campingplätzen oder sonstigen Unterkünften.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern geht von einer nahezu vollständigen Belegung der Häuser aus, da diese derzeit nur 60 Prozent ihrer Unterbringungskapazitäten nutzen dürfen. Tagestouristen ist es nach wie vor nicht erlaubt, in das Bundesland einzureisen.
Auch in Niedersachsen sind touristische Einrichtungen bereits zu 90 Prozent ausgebucht, gab der dortige Tourismusverband an. Das gleiche Bild zeichnet sich in Schleswig-Holstein ab: Vor allem Übernachtungen auf den Urlaubsinseln Sylt oder Föhr sind laut der Tourismusagentur Schleswig-Holstein gefragt.
Allerdings bleiben über Pfingsten die nordfriesischen Nordseeinseln, fast alle Halligen sowie St. Peter-Ording und Büsum für Tagestouristen gesperrt. (Quelle: ARD) 

19:10 Uhr: RKI: Rate an positiven Corona-Tests sinkt weiter
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in deutschen Laboren rund vier Millionen Corona-Tests ausgewertet worden. Dabei sinkt die Rate der positiven Befunde stetig, wie aus Angaben des Robert Koch-Institut (RKI) hervorgeht.
In der vergangenen Woche waren mit rund 5100 von knapp 345.000 nur 1,5 Prozent der Tests positiv. In der ersten Aprilwoche hatte die Quote bei 408.350 Tests noch bei neun Prozent gelegen. (Quelle: ARD) 

17:53 Uhr: Suche nach Impfstoff - Zweite Geberkonferenz geplant
EU-Kommissarin Ursula von der Leyen hat eine zweite Geberkonferenz für den 27. Juni angekündigt, bei der Spenden für die Forschung nach einem Corona-Impfstoff gesammelt werden sollen. Aus ihrer Sicht seien Beträge in hoher zweistelliger Milliardenhöhe nötig.
Eine erste Geberkonferenz hatte bereits Anfang Mai stattgefunden, durch die bislang 9,8 Milliarden Euro gesammelt wurden.
15 Länder, darunter auch Deutschland, haben laut von der Leyen bereits zugesagt, auch am zweiten Spendengipfel teilnehmen zu wollen. Auch Stiftungen wie die von Bill Gates und Prominente wie der Schauspieler Hugh Jackman und die Sängerin Miley Cyrus wollen die Kampagne unterstützen. (Quelle: ARD) 

16:20 Uhr: Thüringer Oberbürgermeister warnen vor zu umfassenden Lockerungen
In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Oberbürgermeister der thüringischen kreisfreien Städte Erfurt, Gera, Weimar, Jena und Eisenach davor gewarnt, zu schnell zu weit von Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie abzurücken.
Lockerungen seien nur vertretbar, wenn sie mit Infektionsschutz und Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten vereinbar seien. Es sei zwar richtig, Schritte hin zu einer neuen Normalität zu unternehmen, auf lokale Besonderheiten und Entwicklungen reagieren zu können und Grundrechte nicht länger und weiter als nötig zu beschränken, so die Oberbürgermeister. Doch ein Minimum an Maßnahmen müsse auch im Regelmodus weiter ergriffen werden.
Dazu zählen aus Sicht der Oberbürgermeister Hygienekonzepte, Abstandsregeln und so lange wie nötig auch eine Maskenpflicht. Man müsse präventiv aktiv bleiben, heißt es in dem gemeinsamen Papier. Es genüge nicht, erst zu reagieren, wenn an einem Ort die Infektionszahlen hochschnellten.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich dafür ausgesprochen, Anfang Juni in einen Regelbetrieb im gesellschaftlichen Leben zurückzukehren. Er erntete dafür Kritik von Bundes- und Lokalpolitikern. (Quelle: ARD) 

16:10 Uhr: US-Wirtschaft bricht stärker ein als angenommen
Die Wirtschaftsleistung der USA ist im ersten Jahresquartal stärker geschrumpft als von Experten prognostiziert wurde. Das Bruttoinlandsprodukt ging - mit einer auf das gesamte Jahr hochgerechneten Rate - zwischen Januar und März um 5,0 Prozent zurück. Einen solchen Rückgang hatten die USA zuletzt in der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 verzeichnet.
Experten hatten ein Minus von 4,8 Prozent vorausgesagt. Die Folgen der Corona-Krise und die damit verbundenen Geschäftsschließungen werden sich den Erwartungen zufolge im weiteren Jahresverlauf noch deutlicher in der Wirtschaftsbilanz widerspiegeln. (Quelle: ARD) 

15:45 Uhr: Sachsen will Beschränkungen für Sport lockern
Ab dem 6. Juni will Sachsen alle Sportstätten wieder öffnen und sportliche Wettkämpfe wieder erlauben, allerdings ohne Publikum. Das kündigte der Innenminister des Bundeslandes, Roland Wöller, an.
Auch Schwimm- und Hallenbäder sollen ab dann wieder öffnen dürfen. Sie müssen aber zunächst Hygienekonzepte vorlegen, die von lokalen Behörden genehmigt werden müssen. Für die Einhaltung der Hygieneregeln im restlichen Sportbereich sieht die Landesregierung die Sport-Fachverbände in der Pflicht. (Quelle: ARD) 

14:52 Uhr: Dänemark: Kein Infektionsanstieg nach Öffnung der Schulen
Seit dem 15. April hat Dänemark seine Schulen nach vierwöchiger Schließung schrittweise wieder geöffnet. Nun gab das Dänische Serum-Institut bekannt, dass sich die Zahl der Corona-Fälle durch diese Entscheidung bislang nicht erhöht habe, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Zu einem ähnlichen Schluss gelangte das finnische Institut für Gesundheit und Soziales. In dem Land können Schüler seit dem 14. Mai in die Schulen zurückkehren, beginnend mit den Grundschülern. Auch hier haben die Infektionen demnach seitdem nicht zugenommen. (Quelle: ARD) 

13:04 Uhr: Verkehrsminister fordern 2,5 Milliarden Euro für ÖPNV
Zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Corona-Krise fordern die Verkehrsminister der Länder 2,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung. "Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen", sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger nach einer Länderschalte.
Das geplante Konjunkturpaket des Bundes müsse daher "ein dickes Mobilitätspaket beinhalten". Die Corona-Krise habe zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt, schrieben die Minister in ihrem Beschluss. Allein in diesem Jahr sei mit Verlusten von mindestens fünf Milliarden Euro zu rechnen. "Damit die Klimaziele und die Verkehrswende realistisch bleiben, muss sich der Bund an einem Rettungsschirm für den ÖPNV beteiligen", sagte Rehlinger. (Quelle: Hessenschau) 

12:07 Uhr: Neue Infektionsfälle: Südkorea nimmt Lockerungen wieder zurück
Aufgrund einer Reihe neuer Corona-Infektionsherde hat Südkorea einen Teil seiner Lockerungen wieder zurückgenommen. In der besonders betroffenen Hauptstadtregion Seoul würden Museen, Parks und Kunstgalerien für zwei Wochen wieder geschlossen. Die Einwohner seien erneut aufgerufen, auf Restaurant- oder Barbesuche zu verzichten und größere Menschenansammlungen zu meiden, teilte Gesundheitsminister Park Neung Hoo mit.
Südkorea war zu Beginn der Coronavirus-Pandemie das am zweitstärksten betroffene Land nach China. Durch strikte Abstandsregeln, umfangreiches Testen und das Nachverfolgen von Kontakten konnte der Ausbruch aber unter Kontrolle gebracht werden - die Zahl der Neuinfektionen ging deutlich zurück. Die neuen Infektionsfälle, darunter in einem Lager für den Internethandel, drohen jedoch den Erfolg wieder zunichte zu machen. Die Behörden meldeten heute 79 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, so viele wie seit Anfang April nicht mehr. Die Zahl der Gesamtinfektionen stieg damit auf 11.344. (Quelle: ARD) 

10:49 Uhr: Anschober: "Italien ist noch ein Hotspot"
Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober sieht mögliche Grenzöffnungen zu Italien aufgrund der Corona-Pandemie noch kritisch. "Italien ist noch ein Hotspot, obwohl die Lage in einigen Regionen schon besser wurde und man sich sehr engagiert", sagte Anschober den "Oberösterreichischen Nachrichten". "Ich bin ein großer Freund der Reisefreiheit, aber bei Italien müssen wir noch vorsichtig sein." Österreich will in den kommenden Wochen seine Grenzen zu zahlreichen Nachbarländern wieder öffnen. Hinsichtlich der Grenzen zu Italien und auch Slowenien äußerte sich die Regierung in Wien aber zuletzt sehr zurückhaltend.
Vor allem Italien drängt auf einen Lockerungsschritt von Seiten Österreichs, damit der für das Land außerordentlich wichtige Tourismus wieder Fahrt aufnehmen kann. Das Land will seinerseits schon am 3. Juni seine Grenzen für EU-Bürger öffnen. (Quelle: ARD) 

09:22 Uhr: Bürgermeister von Florenz: "Kunststädte vor dem Kollaps"
Kunststädte in Italien stehen nach Aussagen des Bürgermeisters von Florenz wegen der Corona-Pandemie am Abgrund und brauchen Hilfe von Mäzenen. "Wenn auf der einen Seite die Kommunen in einer totalen Krise sind, dann stehen die Kunststädte vor dem Kollaps", sagte Dario Nardella der Zeitung "Corriere della Sera". "Wir sind in die Knie gegangen."
Allein der Einbruch des Tourismus koste Florenz Abermillionen Euro. "49 Millionen weniger durch entgangene Übernachtungsabgaben, 18 für Touristenbustickets und 15 von Einnahmen der städtischen Museen." Nardella rief Mäzene um Spenden auf, "weil von der Regierung bisher noch kein Euro gekommen ist". Er plane deshalb eine weltweite Tour, auf der er um Gelder werben will.
Angefangen in China, "es war das solidarischste Land mit Florenz". Dann folgten New York, Los Angeles, Japan, Hongkong, Taiwan, Indien und London, Berlin und Paris. (Quelle: ARD) 

08:44 Uhr Streit um Studie: Drosten wehrt sich gegen Vorwürfe von Kekulé
Im Streit um die Studie zur Ansteckung von Kindern hat sich der Virologe Christian Drosten gegen die Vorwürfe seines Kollegen Alexander Kekulé gewehrt. Drosten bezeichnete die Äußerungen Kekulés im "Tagesspiegel" als "tendenziös". Dieser kenne die Daten nicht und zitiere falsch. Er versprach ein "Update der Daten und Statistiken". Kekulé hatte in seinem Gastbeitrag kritisiert, dass der Studie von Drosten die wissenschaftliche Grundlage fehlt. (Quelle: ARD) 

08:06 Uhr: Schleswig-Holstein: Prien verteidigt weitgehende Öffnung der Schulen
Im Interview mit NDR Info hat die CDU-Politikerin auf die positive Entwicklung bei den Infektionen im Land hingewiesen. "Wir sind eines der drei Länder in Deutschland, die das niedrigste Infektionsgeschehen haben." Deshalb sei es nicht nur verantwortbar, sondern auch geboten, den Kindern den Zugang zu Bildung wieder zu ermöglichen.
"Wir haben ja in Schleswig-Holstein einen Vier-Phasen-Plan zur Öffnung der Schulen. Wir sind jetzt mitten in der dritten Phase, und ich kann sagen, dass wir nicht einen einzigen Erkrankungsfall an einer Schule haben - weder in der Notbetreuung, noch in allen anderen Formaten, die wir machen," so Prien.
Sollte es im Einzelfall doch zu einem Infektionsgeschehen kommen, müsse sofort gehandelt werden können: "Deshalb brauchen wir feste Gruppen, so dass wir immer genau wissen, wer mit wem zusammen gewesen ist. Das ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass wir das jetzt so wagen können."
Die schleswig-holsteinische Landesregierung hatte gestern unter anderem entschieden, dass alle Grundschüler vom 8. Juni an wieder täglich und im Klassenverband unterrichtet werden. Abstandsregeln sollen dann nicht mehr gelten. (Quelle: ARD) 

04:31 Uhr: RKI meldet 353 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut 353 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 179.717 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Bislang starben dem RKI zufolge 8411 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 62. 163.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD)

04:23 Uhr: Zehntausende Verstöße gegen Corona-Auflagen in Bayern
Zehntausende Menschen in Bayern haben schon gegen die Corona-Auflagen der Staatsregierung verstoßen. Zwischen dem Beginn der Ausgangsbeschränkung am 21. März und dem Stichtag 25. Mai (0.00 Uhr) erfassten die Polizisten im Freistaat 57.502 Vorgänge, wie das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur in München mitteilte. Betroffen davon seien 52.824 Personen. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Ab sofort Sondermittel für Mittagsbetreuung abrufbar – unbürokratisches Verfahren
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Unterfranken 

3.468 Corona-Fälle in Unterfranken
Die Regierung von Unterfranken meldet am Donnerstag (28.05.20) 3.468 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. Seit Ausbruch der Pandemie sind in der Region insgesamt 187 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Derzeit befinden sich 257 Menschen in Quarantäne. Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden folgende Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 877 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 791 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 690 Corona-Fälle. 616 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 656 Corona-Fälle. 580 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 41 Menschen sind gestorben. 265 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 236 Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 157 Corona-Fälle. 146 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 190 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 185 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Genesen sind 144 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 289 Corona-Fälle. 282 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 192 Corona-Fälle. Genesen sind 177 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen Aschaffenburg
Das Gesundheitsamts Aschaffenburg hat für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg heute folgende Corona-Fallzahlen bekannt gegeben (28.05.20 /Stand 13:45 Uhr). Insgesamt wurden seit dem Ausbruch der Pandemie 656 Corona-Fälle bestätigt. 580 Menschen gelten mittlerweile als gesund. 41 Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

Ausnahmeregelungen der Maskenpflicht für Menschen mit Behinderung
Einige Menschen sind behinderungsbedingt von der Maskenpflicht befreit. „Die aktuelle Situation erfordert sehr viel Rücksicht untereinander. Menschen, die nachweislich aufgrund einer Behinderung keine Maske tragen können, dürfen nicht von der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgeschlossen werden“, betont die Behindertenbeauftragte des Landkreises Aschaffenburg, Tatjana Höfler.
Die Ausnahme muss durch einen ärztlichen Nachweis bestätigt werden, welcher vom behandelnden Arzt ausgestellt wird.

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 28. Mai, 9 Uhr), genesen sind davon 144 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. 11 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen

+++ Mittlerweile 200 Infizierte nach Baptisten-Gottesdienst +++
Nach dem Corona-Ausbruch in einer Baptisten-Gemeinde in Frankfurt sind am Donnerstag weitere Infektionen bekannt geworden, die im Zusammenhang mit dem Gottesdienst am 10. Mai stehen. Inzwischen seien 200 Personen aus dem Umfeld der Gemeinde positiv getestet worden, sagte eine Sprecherin des Frankfurter Gesundheitsdezernats. Von ihnen wohnten 57 in Frankfurt, die übrigen in sieben umliegenden Landkreisen. Derzeit würden neun Erkrankte in Krankenhäusern behandelt, in einem Fall intensivmedizinisch.
Am vergangenen Wochenende waren die Infektionen bekannt geworden. Ein Sprecher der Gemeinde hatte zunächst erklärt, es seien alle Auflagen für Gottesdienste eingehalten worden. In einem Anfang der Woche veröffentlichten Informationsschreiben war allerdings von Gemeindegesang die Rede. Auch Mund-Nase-Masken trugen die Gottesdienst-Besucher offenbar nicht. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Darmstädter Corona-App in Testphase +++
Seit einigen Wochen arbeitet ein Forscherteam mit Entwicklern aus Darmstadt an einer anonymen Corona-App. "Trace Corona" soll die Nachverfolgung von Infektionsketten erleichtern, ohne dabei persönliche Daten preiszugeben. Die App soll die Nutzer bei einem Kontakt mit einer infizierten Person lediglich anonymisiert warnen und ihnen bei Bedarf Ratschläge geben, wie sie sich danach verhalten sollten. Aktuell befindet sich die App in der Testphase. Danach soll sie in Google Play Store und App Store verfügbar sein. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Boddenberg: Finanzielle Folgen noch lange spürbar +++
Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) erwartet, dass die öffentlichen Haushalte die finanziellen Folgen der Corona-Krise noch jahrelang spüren werden. Die Prognose des Nachbarlandes Nordrhein-Westfalen, in der von einem Zeitraum von 50 Jahren gesprochen werde, zeige die finanzielle Größenordnung und zeitliche Dauer, auch wenn er sich diesem zeitlichen Ausblick für Hessen nicht anschließe, erklärte Boddenberg. Sowohl die Haushalte der Kommunen als auch der Landeshaushalt würden aber noch lange betroffen sein. Der Finanzminister warb im Landtag für ein gemeinsames Handeln in der Krise.
Die Oppositionsfraktionen mahnten dagegen deutlich mehr und detailliertere Informationen des Parlaments über die Milliardenmittel des bereits beschlossenen und angekündigten zweiten Nachtragshaushalt an. Die Corona-Krise sei kein Automatismus für neue Schulden. Zudem müssten die Kommunen deutlich mehr gestützt werden. Die Linke forderte außerdem die Einführung einer Vermögensteuer. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Buchmesse erwartet ein Drittel weniger Aussteller +++
Wegen der Corona-Beschränkungen geht die Frankfurter Buchmesse davon aus, dass in diesem Jahr ein Drittel weniger Aussteller kommen werden: "Viele Teilnehmer aus Übersee werden nicht kommen können", sagte Direktor Juergen Boos. Das betreffe insbesondere Aussteller aus den USA, Lateinamerika und Asien. Er rechne deshalb mit einer stärker europäisch ausgerichteten Messe. Auch der Auftritt des Gastlands - in diesem Jahr Kanada - werde wohl anders aussehen als sonst: "Wir rechnen derzeit mit einem sehr starken, virtuellen Konzept", sagte Boos.
Auch einige große deutsche Verlagshäuser haben bereits angekündigt, dass sie 2020 nicht mit einem Stand vertreten sein wollen. Boos nannte unter anderem Holtzbrinck und Randomhouse. Um das Geschehen zu entzerren, setzt die Frankfurter Buchmesse auf eine Trias von traditioneller Buchmesse mit Ausstellern vor Ort, dezentralen Veranstaltungen in Frankfurt und virtuellen Events. Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat bekannt gegeben, dass die Messe vom 14. bis 18. Oktober trotz Corona stattfinden wird. Die Zahl der gleichzeitig erlaubten Besucher wird abhängig von der belegten Fläche sein und könnte laut Boos bei etwa 20.000 liegen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wieder Messen und Kongresse auf dem Frankfurter Messegelände erlaubt +++
Auf dem Messegelände in Frankfurt dürfen unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen wieder Messen, Kongresse und Tagungen mit mehr als 100 Personen stattfinden. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt sei dazu ein Hygienekonzept erarbeitet worden, teilte die Messe Frankfurt am Donnerstag mit. Zuvor hatte der Aufsichtsrat der Frankfurter Buchmesse entschieden, dass diese im Herbst sowohl auf dem Messegelände, als auch virtuell stattfinden soll.
"Messen sind Marketing- und Kommunikationsplattformen für Industrie und Handel", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Dort kämen Vertragsabschlüsse in Höhe von vielen Milliarden Euro zustande. Das sei in der Corona-Krise besonders wichtig. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) begrüßte, dass dadurch Arbeitsplätze gesichert und Umsätze im Gastgewerbe generiert würden. Das Hygienekonzept für das Messegelände sieht unter anderem größere Abstände, begrenzte Besucherzahlen und kontaktloses Bezahlen vor. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kommunen entscheiden über Vorgehen bei Kita-Lockerung +++
Ab kommendem Dienstag dürfen wieder mehr Kinder in die Kita gehen. Darauf haben sich Sozialministerium und Kommunen vor einer Woche geeinigt. Welche Kinder das konkret betrifft, hängt von den Gegebenheiten in den jeweiligen Einrichtungen ab und wird vor Ort entschieden. In Bad Vilbel (Wetterau) sieht das beispielsweise so aus: Die Betreuung findet nur noch von 8 bis 16 Uhr statt, Randzeiten fallen weg. Die Gruppengröße ist auf 13 bis 15 Kinder festgelegt. Eltern in systemrelevanten Berufen, bei denen beide berufstätig sind, haben Anspruch auf Betreuung ihrer Kinder an fünf Tagen pro Woche. Vorschulkinder sollen möglichst an drei Tagen in die Kita dürfen, alle übrigen Kinder an zwei Tagen. Bei den Unter-Dreijährigen können laut Stadt wieder alle Kinder betreut werden, weil die Gruppen sowieso kleiner sind.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehrere tausend Beatmungsgeräte frei +++
Die Kliniken in Hessen sind derzeit ausreichend mit Beatmungsgeräten versorgt. Wie das Sozialministerium auf hr-Anfrage mitteilte, sind in Hessen rund 3.000 Geräte verfügbar. Allein in den Kliniken stünden über 2.000 freie Beatmungsgeräte. Bei Bedarf könnten laut Ministerium rund 400 weitere Geräte bereitgestellt werden, die das Land und die Bundesregierung wegen der Pandemie als Reserve beschafft hatten. Außerdem gebe es in Laboren und Arztpraxen noch mehrere hundert Geräte. Anfang der Woche wurden laut Sozialministerium rund 450 Covid-19-Patienten in Kliniken behandelt. Davon würden 112 Patienten maschinell beatmet. Durch verbesserte Therapiekonzepte müssen Patienten inzwischen in weniger Fällen beatmet werden als zu Beginn der Pandemie. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Weitere Lockerungen für Gastronomie und Hotels in Kraft +++
Ab diesem Donnerstag gelten weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen für Gaststätten und Hotels. In Restaurants, Cafés und Kneipen ist die umstrittene Fünf-Quadratmeter-Regel ab sofort aufgehoben. Das hatte die Landesregierung am Dienstag angekündigt, die geänderte Verordnung wurde am Donnerstag veröffentlicht. Nach der bisherigen Regel war nur ein Gast pro fünf Quadratmeter Fläche erlaubt. Gaststätten müssen aber weiterhin für einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen sorgen. Während die Kellner weiterhin Mund-Nasen-Masken tragen müssen, ist dies für die Gäste nicht mehr verpflichtend. Außerdem dürfen Hotels nun ihre Saunen und Schwimmbäder für Übernachtungsgäste öffnen.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Krankenstand auf Rekordhoch +++
Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Krankmeldungen in Hessen auf eine Rekordhoch gestiegen. In der 12. Kalenderwoche im März waren nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) 6,7 Prozent der Versicherten krankgeschrieben. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 4,6 Prozent, davor 5,1 Prozent.
Dabei hätten tatsächliche Infektionen mit COVID-19 nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Allerdings seien – wie oft vom Arbeitgeber verlangt – viele Versicherte mit Atemwegserkrankungen zu Hause geblieben. Die TK hat die Daten von rund 482.000 Versicherten in Hessen ausgewertet. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 55 Neuinfektionen, fünf weitere Tote +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit COVID-19 ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 55 Fälle angestiegen (+0.6%). Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Donnerstag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum um fünf auf 471. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.915 Fälle gezählt. Davon gelten etwa 8.700 (rund 88 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Mittwoch bei rund 12,9 Fällen in Wiesbaden. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zahl der Genesenen steigt – keine neuen positiven Corona-Testergebnisse
Seit gestern wurde im Odenwaldkreis keine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 28.05., 13:00 Uhr). Die Zahl bleibt daher konstant bei 406. Vier weitere Menschen sind nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen, so dass die Anzahl auf 315 steigt. Da keine weitere Person in Verbindung mit dem Virus verstorben ist, bleibt es bei 61 Todesfällen (40 aus Pflegeheimen).

Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen errechnet, liegt weiterhin bei vier (Stand 28.05., 00:00 Uhr).

Acht Bürgerinnen und Bürger werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach befinden sich zwei Patienten, sechs werden in Kliniken außerhalb des Kreises betreut. Im GZO warten außerdem zwei Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

+++ Rüsselsheim: Ticketverkauf dank Trennscheibe +++
In den Bussen der Rüsselsheimer Stadtwerke kann man bald wieder Einzelfahrscheine beim Fahrer kaufen. Das haben die Stadtwerke mitgeteilt. Bislang war dies aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Dieser Schutz werde künftig durch Trennscheiben gewährleistet, die jetzt nach und nach an den Fahrerplätzen eingebaut werden. In Bussen mit dieser Vorrichtung sind ab kommendem Wochenende wieder Kontrolleure unterwegs. Wer ohne gültigen Fahrschein angetroffen wird, zahlt 60 Euro. Auch in den Stadtwerkebussen ohne Trennscheibe – bis alle ausgestattet sind, dauert es noch etwa eineinhalb Wochen – bestehe weiterhin die Fahrkartenpflicht. Notfalls steht den Kunden eine Geldbüchse in den Bussen zur Verfügung, die an einer Haltestange befestigt ist. (Quelle: FFH) 

+++ Darmstadts OB: "Tendenz ohne Zweifel positiv" +++
Die letzten zwei bestätigten Corona-Infektionen sind in Darmstadt am 19. Mai registriert worden. Damit verzeichnet die Stadt seit über einer Woche keine neuen Fälle. „An der weiterhin hocherfreulichen Entwicklung der Infiziertenzahlen können wir sehen, dass wir die Ausbruchssituation mit Covid-19 in Darmstadt gemeinsam und unter teils großen Anstrengungen sehr gut in den Griff bekommen haben“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Noch ist die Situation nicht abschließend zu beurteilen, aber die Tendenz ist ohne Zweifel positiv." (Quelle: FFH) 

+++ 6000 Maskenbügel gespendet +++
Norbert Scheid, Geschäftsführer des Bensheimer Unternehmens Synventive, hat Bürgermeister Rolf Richter 1000 Halter für Mundschutzmasken überreicht. Weitere 5000 werden derzeit produziert und zeitnah ebenfalls gespendet. Die sogenannten Maskenbügel erleichtern das Tragen eines Mundschutzes und verhindern Druckstellen und Hautreizungen. Die Unternehmensgruppe, zu der Synventive gehört, habe die Halter entwickelt und produziert, um medizinischem Personal das Tragen eines Mundschutzes so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Stadt Bensheim verteilt die Maskenbügel auf Anfrage kostenlos an Altersheime, Pflegeeinrichtungen oder andere soziale Anlaufstellen. (Quelle: FFH)

Meldungen aus Baden-Württemberg 

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.642
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Vietnamesische Gemeinde spendet 6.250 Mund-Nasen-Masken an Baden-Württemberg
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Neckar-Odenwald-Kreis 

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 28. MAI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 28. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Donnerstag, 28. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 377 wieder genesen.

Touristische Übernachtungen wieder überall möglich
Bislang waren Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und Ferienwohnungen für Selbstversorger ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen schon geöffnet. Die vollständige Öffnung dieser Beherbergungsstätten sowie von Hotels und Pensionen ist für Freitag, 29. Mai, vorgesehen. Landrat Reinhard Frank appelliert an die Nutzer von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen, die Auflagen konsequent einzuhalten: „Die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen ist wichtig, um das Übertragungsrisiko für das Corona-Virus zu minimieren.“
Welche Auflagen erfüllt werden müssen, steht in der „Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe“. Die Regelungen gelten nur für die neu zu öffnenden Beherbergungsbetriebe mit Gemeinschaftseinrichtungen.
So müssen beispielsweise die Gäste den Mindestabstand einhalten. Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen außerdem an der Rezeption eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen, wenn dies nicht aus medizinischen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Auf sonstigen Verkehrsflächen, insbesondere auf Fluren und in Treppenhäusern, sollen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine MNB tragen.
Auf eine Obergrenze bei der Zimmerauslastung wurde verzichtet. Die Zimmer können mit der Anzahl an Personen belegt werden, die nach der allgemeinen Corona-Verordnung im privaten Bereich zusammenkommen dürfen. Das sind derzeit zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Bei Gästen, die in gerader Linie verwandt sind oder dem eigenen Haushalt angehören, besteht keine Obergrenze bei der Zimmerbelegung. Auch zur Reinigung der Zimmer gibt es Vorgaben.

+++Meldungen 27.Mai+++

Weltweit

20:16 Uhr Mehr als 99.000 Corona-Tote in den USA
In den USA sind seit Ausbruch der Pandemie mehr als 99.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte die Seuchenschutzbehörde des Landes mit. Die Zahl der bekannten Fälle habe sich binnen 24 Stunden um mehr als 16.400 auf insgesamt rund 1,7 Millionen erhöht. (Quelle: ARD) 

17:56 Uhr: Schweiz kündigt Lockerungen an
Bereits ab Samstag werden in der Schweiz weitere Corona-Auflagen abgeschwächt. Die Regierung beschloss heute, dass ab dem Wochenende wieder bis zu 30 Personen zusammenkommen dürfen. Der Mindestabstand sowie die Hygieneregeln sollen weiterhin gelten.
Ab dem 6. Juni sollen dann auch wieder Veranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern gestattet sein. Ab diesem Zeitpunkt können auch Zoos, Bergbahnen, Campingplätze, Schwimmbäder, Theater und Kinos öffnen. In Restaurants dürfen ab diesem Datum wieder mehr als vier Gäste an einem Tisch sitzen.
In der Schweiz herrscht derzeit eine "außerordentliche Lage", die mit dem Notstandsrecht einhergeht, dass seit Anfang März gilt. Das Notstandsrecht soll am 19. Juni auslaufen.
Großveranstaltungen bleiben jedoch weiter verboten, vorerst bis Ende August. Am 24. Juni will die Regierung darüber beraten, ab wann Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern wieder möglich sein könnten. (Quelle: ARD) 

17:04 Uhr: Bundesfamilienministerium will Kita-Register einführen
Künftig sollen Kitas in einem bundesweiten Melderegister ihre Kapazitäten trotz Corona-Beschränkungen angeben. Ebenso soll aufgeführt werden, wenn Einrichtungen wegen neuer Infektionen schließen müssen. Das kündigte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey an.
Die Meldungen der Kitas sollen demnach wöchentlich erfolgen. Sollte es in einer Einrichtung gehäuft zu Ansteckungen kommen, werde ein mobiles Einsatzteam des Robert Koch-Institutes (RKI) vor Ort Tests durchführen.
Gleichzeitig plant das Ministerium eine Begleitstudie, die untersuchen soll, inwiefern die Öffnung der Kitas in Form einer Notbetreuung oder eines eingeschränkten Regelbetriebs mit einem Anstieg der Infektionen bei Kindern und Erwachsenen einhergeht. Dazu sollen unter anderem Mitarbeiter der Kitas, die Leitung der Einrichtungen sowie die Eltern der Kinder befragt werden, berichtet die Zeitung "Welt".
Die Studie soll vom Deutschen Jugendinstitut in Zusammenarbeit mit dem RKI durchgeführt werden und im Juni beginnen. Auslaufen soll sie im Dezember 2021. (Quelle: ARD) 

15:33 Uhr: Merkel: "Wir leben immer noch am Anfang der Pandemie"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung einer gemeinsamen Linie von Bund und Ländern im Umgang mit der Corona-Pandemie hervorgehoben. Bei den Lockerungen träfen die Länder nun eigenständige Entscheidungen. Trotzdem hätten sie sich mit dem Bund auf einen gemeinsamen "Schutzrahmen" einigen können, betonte die CDU-Politikerin und nannte den Mindestabstand und die Maskenpflicht als Beispiele.
In "einer besonders extremen Situation" hätten Bund und Länder gemeinsame Beschlüsse geschaffen und durch dieses Miteinander sei es auch gelungen, dass die Bevölkerung diesen so gut gefolgt sei.
Trotzdem warnte Merkel erneut davor, die Gefahr der Krise zu schnell zu unterschätzen: "Wir leben immer noch am Anfang der Pandemie. Wir haben keinen Impfstoff, keine Medikamente, aber eine bessere Kontrolle."
Natürlich sei es das Ziel, so schnell wie möglich, "gesellschaftliches, wirtschaftliches, kulturelles und bildungstechnisches Leben" wieder zuzulassen. Doch die Infektionszahlen müssten niedrig gehalten werden und einzelne Fälle, wie beispielsweise ein Corona-Ausbruch unter Gästen eines Restaurants in Niedersachsen, zeigten, wie schnell sich das ändern könne. (Quelle: ARD) 

13:08 Uhr: Studie: Alltag vieler Familien grundlegend verändert
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Alltag vieler Familien in erheblichem Umfang verändert. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main hervor. Im Rahmen der Studie hätten vor allem erwerbstätige Mütter ihre Erfahrungen während der Coronakrise geschildert, hieß es. Viele berichteten demnach von Schuldgefühlen gegenüber ihren Kindern und dem Arbeitgeber, weil sie alles gleichzeitig managen müssten.
An der Online-Befragung zum Familienalltag in Corona-Zeiten beteiligten sich Ende April bis Anfang Mai mehr als 25.000 Eltern. Die befragten Eltern versuchten ihren Kindern Rückzugsmöglichkeiten zu Hause zu ermöglichen, für sich selbst hätten sie diese häufig jedoch nicht. "Doch es gibt auch Mütter und Väter, die durch ihre Erfahrungen eine neue Perspektive gewonnen haben und den Alltag vor der Pandemie zwischen Erwerbsarbeit, Schule, Freizeit, Fürsorge nun als äußerst aufreibend beschreiben", sagte Johanna Wilmes aus dem Forschungsteam. (Quelle: ARD) 

11:30 Uhr: Scheuer: Hilfspaket für Bus-Unternehmen in Höhe von 170 Millionen Euro
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will die Bus-Unternehmen in Deutschland mit einem Hilfspaket unterstützen. Die Bundesregierung wolle "schnell helfen, mit insgesamt 170 Millionen Euro", erklärte Scheuer. Mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz sei er hierzu "in sehr guten Gesprächen." Die Hilfe soll Scheuer zufolge "Teil unseres Konjunkturpakets sein, das wir nächste Woche in der Koalition besprechen". Mit dem Geld sollen die Unternehmen demnach ihre Fixkosten zum Vorhalten der Busse oder für ihre Vorleistungen decken können.
Scheuer betonte, die Branche sei von der Pandemie besonders hart betroffen. "Keine touristischen Reisen, keine Vereinsfahrten, keine oder nur reduzierte Schülerverkehre", erklärte der Minister. "Ihr gesamtes Geschäftsfeld ist betroffen - und das seit Monaten", fügte er hinzu. "Hier geht es vor allem um Mittelständler, die um ihre Existenz fürchten." (Quelle: ARD) 

10:45 Uhr: Frankreich stoppt Einsatz von Hydroxychloroquin
Frankreich hat den Einsatz des umstrittenen Malaria-Mittels Hydroxychloroquin gegen das Coronavirus untersagt. Der Wirkstoff darf bei neu Erkrankten nicht mehr genutzt werden, wie aus einer im Amtsblatt veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Die Regierung in Paris reagiert damit auf Studien, die massive Nebenwirkungen offenbart hatten. Die WHO hatte zuvor vor dem Einsatz gewarnt.
Seit Ende März konnten Krankenhäuser in Frankreich Hydroxychloroquin bei besonders schwer erkrankten Corona-Patienten unter strengen Auflagen einsetzen. Vor allem der Virologe Didier Raoult aus Marseille hatte das Mittel im Kampf gegen das Coronavirus beworben. Auch US-Präsident Donald Trump lobte den Wirkstoff. Er nimmt nach eigenen Angaben Medikament ein.
Bei Patienten in Frankreich wurden jedoch schwere Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen festgestellt, die bis zum Tod führen können. Die Arzneimittelbehörde stoppte daraufhin die klinischen Tests. Auch eine Studie in der renommierten Zeitschrift "The Lancet" ergab keine Wirkung im Kampf gegen Corona. Entgegen aller Warnungen empfahlen Forscher in Indien Hydroxychloroquin für Corona-Patienten.
(Quelle: ARD) 

08:11 Uhr: Schäuble warnt vor "Verschwörungs-Spinnern"
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die Teilnehmer von Corona-Demonstrationen vor einer Vereinnahmung durch "Spinner" gewarnt. "Um sich vor Beifall aus der falschen Ecke zu schützen und um nicht irgendwelchen Verschwörungsspinnern auf den Leim zu gehen, empfehle ich, genau zu prüfen und zu überlegen: Ist das Umfeld, in dem ich demonstriere, das richtige?", sagte Schäuble der Nachrichtenagentur AFP.
Bei Kundgebungen gegen die Corona-Auflagen müssten nicht nur gesundheitliche, sondern auch politische Abstandsregeln eingehalten werden, mahnte Schäuble: "Zu Extremisten sollte man immer Abstand halten, um sich nicht auf die eine oder andere Art anzustecken." Grundsätzlich müssten Demonstrationen gegen die Corona-Politik aber immer möglich sein, sagte der CDU-Politiker. "Dass Menschen ihre Zweifel an den Maßnahmen in Demonstrationen ausdrücken, ist Ausdruck einer lebendigen Demokratie." (Quelle: ARD)

05:23 Uhr: Deutschland verzeichnet 362 Neuinfektionen und 47 weitere Todesfälle
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten (RKI) um 362 auf 179.364. Binnen 24 Stunden sind 47 weitere Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Deutschland beläuft sich demnach laut RKI auf 8.349. (Quelle: ARD) 

05:13 Uhr: Blatt: Über zwei Millionen Hilfsanträge von Kleinunternehmen
Die Zahl der Selbstständigen und Kleinunternehmen, die staatliche Corona-Soforthilfen beantragt haben, ist auf zwei Millionen gestiegen. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Übersicht des Finanz- und des Wirtschaftsministeriums. Danach haben die eingereichten Anträge (2,04 Millionen) ein Volumen von 13,7 Milliarden Euro. Bisher seien 1,6 Millionen Anträge mit einem Volumen von 12,6 Milliarden Euro bewilligt worden. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Bereits fast 300.000 Anträge auf Corona-Pflegebonus – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Mehr als 50.000 Anträge bewilligt und ausbezahlt
Zur Pressemeldung 

Unterfranken 

3.461Corona-Fälle in Unterfranken
Die Regierung von Unterfranken meldet am Mittwoch (27.05.20) 3.461 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. Seit Ausbruch der Pandemie sind in der Region insgesamt bisher 187 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden folgende Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 876 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 791 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 686 Corona-Fälle. 613 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 657 Corona-Fälle. 575 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 41 Menschen sind gestorben. 265 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 233 Menschen. 19 Menschen sind gestorben.Im Landkreis Haßberge sind es 156 Corona-Fälle. 146 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 189 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 185 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Genesen sind 144 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 288 Corona-Fälle. 278 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 192 Corona-Fälle. Genesen sind 177 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen. (Quelle: BR) 

Freiwillige Antikörpertests in Ankerzentrum Geldersheim
Bewohner der Anker-Einrichtung in Geldersheim (Lkr. Schweinfurt) können an einer Corona-Antikörperstudie teilnehmen. Wie die Regierung von Unterfranken mitgeteilt hat, soll am Freitag in der Einrichtung die freiwillige und anonyme Studie beginnen. Ziel ist es, möglichst für die gesamte Einrichtung festzustellen, welche Bewohner bereits mit Corona infiziert waren und entsprechende Antikörper ausgebildet haben. Auch das Personal und der Sicherheitsdienst können an der Studie teilnehmen, heißt es in der Mitteilung. In der mit knapp 600 Personen belegten Einrichtung waren über 130 an Corona erkrankt. Ein Bewohner starb an den Folgen. Mittlerweile ist die Lage wieder unter Kontrolle. Dienstagfrüh hob die Regierung von Unterfranken die verhängte Quarantäne für das Anker-Zentrum auf. Mit der nun angedachten Studie erhofft man sich wissenschaftliche Aufschlüsse darüber, wie und mit welcher Geschwindigkeit Antikörper gebildet werden und wie lange sie erhalten bleiben. Geplant sind mehrere Testzyklen im Abstand von mehreren Wochen. Die Studie könnte wichtige Erkenntnisse zur Bekämpfung der Pandemie beisteuern, so die Hoffnung der Experten. Wissenschaftlich durchgeführt wird die Studie vom Klinikum Fulda in Zusammenarbeit mit dem Ärzte-Zentrum der Anker-Einrichtung. (Quelle: BR) 

3.456 Corona-Fälle und 187 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Dienstag (26.05.20) 3.456 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 187 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 875 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 686 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 657 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 265 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 155 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 189 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 288 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld: 190 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben .

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zum Vortag wurde eine zusätzliche Person aus der Überwachung entlassen, ansonsten haben sich keine Änderungen ergeben: Anzahl der Coronavirus-Infektionen 288 Personen, Anzahl der stationär Behandelten null Personen, fünf Todesfälle, 278 als gesund aus der Überwachung entlassene Personen.

Landkreis Aschaffenburg 

Corona-Fallzahlen Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg gibt für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg folgende Corona-Fallzahlen bekannt – mit dem Stand 13.45 Uhr: Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie 657 Menschen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg mit Corona infiziert. 575 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 7 Menschen haben sich seit gestern erneut mit dem Virus infiziert. Die Zahl der an dem Virus gestorbenen Menschen bleibt zum Vortag gleich: 41. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 27. Mai, 9 Uhr), genesen sind davon 144Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. 12 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen 

+++ Frankfurter Buchmesse soll im Herbst stattfinden +++
Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 22 Gießener Schüler in Quarantäne +++
Nach dem Bekanntwerden eines Corona-Falls in der Gießener Herderschule kommen 22 Schüler und zwei Lehrer des Gymnasiums in häusliche Quarantäne. Das ordnete das Gießener Gesundheitsamt an, nachdem ein 14 Jahre alter Schüler positiv auf das Virus getestet worden war. Der Jugendliche hatte zuletzt am 18. und 20. Mai die Schule besucht. Alle Kontaktpersonen sollen nun ebenfalls getestet werden, wie der Landkreis in einer Pressemitteilung erklärte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Ministerium veröffentlicht Hygieneplan zu Kita-Öffnungen +++
Mit einem zwölfseitigen Hygieneplan will das Sozialministerium den Kommunen eine Richtschnur zum geplanten eingeschränkten Kita-Betrieb ab 2. Juni geben. Das teilte Minister Kai Klose (Grüne) mit. "Da bei Kindern unter sechs Jahren nicht durchgehend zu erwarten ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander gewahrt ist ... sind bei der Betreuung ... besondere Schutz- und Hygieneregeln zu beachten", heißt es in dem Papier.
Unter anderem sollten die Gruppen in möglichst konstanter Zusammensetzung betreut und bei den Erziehern Personalwechsel vermieden werden. Vor der Eingangstür sollte - außerhalb der Reichweite von Kindern - Desinfektionsmittel für die Hände bereit stehen. Außerdem sollte das Bringen und Abholen so geregelt sein, dass sich möglichst wenige Menschen begegnen, erklärte das Ministerium im Hygieneplan und schlägt gestaffelte Zeiten vor. Eltern sollten die Einrichtung möglichst nicht betreten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Private Gartenschau ins Internet verlagert +++
Eine Meldung aus dem Ressort "Special Interest": Private Gärten werden dieses Jahr im Rahmen der Veranstaltung "Offene Gartenpforte" coronabedingt nur in digitaler Form präsentiert. Das gewohnte Format sei wegen der Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen nicht möglich, teilte der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten in Wiesbaden als Mitveranstalter am Mittwoch mit. Üblicherweise öffnen private Gartenbesitzer an einem Wochenende im Jahr ihre Pforten für Besucher, nun können sie Bilder und Videos ihrer Gärten auf einer Internetplattform zeigen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Gastronomen verkünden Teilerfolg +++
Der Wegfall der 5-Quadratmeter-Regel in hessischen Gaststätten hat bei den Wirten für Erleichterung gesorgt. Trotz dieses Teilerfolges sei die Gastronomie aber "noch nicht über den Berg", sagte stellvertretend Goran Petreski für die Initiative Gastronomie Frankfurt (IGF). "Jetzt gilt es, gemeinsam alle Anstrengungen zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus zu unternehmen, so dass wir nach und nach weitere Lockerungen erfahren und hoffentlich irgendwann wieder zum Vollbetrieb zurückkehren."
Hessen hatte am Dienstag seine Verordnung gekippt, wonach zusätzlich zum Mindestabstand von eineinhalb Metern eine Höchstzahl an Gästen in Restaurants und Gaststätten auf Basis der Raumgröße zugelassen war. Das hatte einen kostendeckenden Betrieb für viele Betreiber unmöglich gemacht, wie die IGF noch einmal betonte. (Quelle: Hessenschau) 

++ Panama-Gestrandete chartern Flieger +++
Es ist ein Novum in der aktuellen Krise: Knapp 50 Deutsche und 180 Gestrandete aus anderen Nationen haben sich in Panama gemeinsam ein Flugzeug gechartert, um Mittelamerika trotz der Reisebeschränkungen verlassen zu können. Sie landen heute mit dem Flieger eines privaten Transportunternehmens in Frankfurt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bus-Unternehmer demonstrieren +++
Mit einem Bus-Korso durch Wiesbaden und andere deutsche Städte protestieren Busunternehmer heute wieder für mehr staatliche Unterstützung. Rund 100 Fahrzeuge werden am Mittag in der hessischen Landeshauptstadt erwartet, um auf die prekäre Lage aufmerksam zu machen. Seit März stehen die Busunternehmen völlig ohne Einnahmen da, weil alle Busreisen, Klassen- und Vereinsfahrten verboten sind. 90 Prozent der Betriebe würden ohne staatliche Nothilfen den Sommer nicht überleben, heißt es vom Landesverband Hessischer Busunternehmer.
Der Verband fordert eine Aufhebung des Busreiseverbots und will eine Resolution an Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) überreichen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum man mit der Bahn verreisen dürfe, aber nicht mit dem Bus. Schließlich könne man innerhalb einer Reisegruppe Kontaktpersonen nachvollziehen. Für den Korso wird die Mainzer Straße stadteinwärts von 12 bis 14 Uhr gesperrt, Autofahrer sollten die Wiesbadener Innenstadt in dieser Zeit besser meiden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 56 Neuinfektionen, vier weitere Tote +++
7.16 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 56 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum um vier auf 466. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.860 Fälle gezählt. Davon gelten knapp 8.700 (88 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Mittwoch bei rund 10,4 Fällen in Wiesbaden. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis 

Nur ein neues positives Corona-Testergebnis im Odenwaldkreis
Die Corona-Statistik des Odenwaldkreises zeigt im Vergleich zu gestern eine weitere Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde (Stand 27.05., 13:00 Uhr). Somit werden insgesamt 406 positive Testergebnisse verzeichnet. Zwei weitere Bürgerinnen und Bürger haben ihre Corona-Erkrankung überwunden, so dass die Zahl der Genesenen auf 311 steigt. Einen weiteren Todesfall gab es nicht, die Zahl bleibt konstant bei 61.
Neun Patienten werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) befinden sich zwei Personen, sieben liegen in Kliniken außerhalb des Kreises.
Heute läuft die Quarantäne für ein weiteres Pflegeheim aus. Die Maßnahme gilt damit nur noch für eine Einrichtung im Kreis.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von vier (Stand 27.05., 00:00 Uhr).

+++ Ab Juni wieder Gästeführungen in Erbach +++
Mit den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen sind in der Odenwälder Kreisstadt wieder Gästeführungen möglich. Den Startschuss hierfür bildet die öffentliche klassische Stadtführung am 7. Juni um 13:30 Uhr, die mit einem Besuch im Erbacher Schloss und dem Deutschen Elfenbeinmuseum verbunden werden kann. Um Vorab-Anmeldung für alle Themenführungen wird gebeten, weil maximal 10 Personen teilnehmen dürfen. Neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sei auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ratsam, aber keine Pflicht. Die Tickets für die Stadtführungen sind in der Touristik-Information in Erbach erhältlich (Telefon 06062 6480, E-Mail: tourismus@erbach.de). (Quelle: FFH) 

Südhessen 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.575
Zur Pressemeldung 

Michaelismesse abgesagt
Die Wertheimer Michaelismesse wurde abgesagt. Sie zieht jährlich auch zahlreiche Gäste aus dem benachbarten Unterfranken an. Die Stadt Wertheim hatte vor vier Wochen die Entscheidung noch vertagt, aber sich jetzt schweren Herzens zur Absage entschieden. Alle Vorbereitungen können jetzt, Ende Mai, noch gestoppt und unnötige Kosten vermieden werden. Kooperationspartner wie Brauerei, Schausteller und Marktbeschicker sowie die Mitglieder des Messeausschusses wurden vorab informiert. "Die Verhinderung einer weiteren Pandemieentwicklung bleibt unser oberstes Ziel. Hier stehen wir als Stadt in einer besonderen Verantwortung", heißt es in dem Schreiben von Bürgermeister Wolfgang Stein. Die Infektion hat sich verlangsamt, die Corona-Schutzmaßnahmen werden nach und nach gelockert, aber Großveranstaltungen sind weiterhin verboten. Zwar plant das Land Baden-Württemberg, Vorgaben für öffentliche und private Veranstaltungen ab Juni im mehreren Stufen zu lockern. Nicht zu erwarten ist das aber für Großveranstaltungen mit mehreren tausend Menschen, deren Teilnehmerkreis nicht kontrollierbar. (Quelle: BR) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++

Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis nicht weiter angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 352 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 27. Mai)

Im Main-Tauber-Kreis wurden auch am Mittwoch, 27. Mai, keine neuen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397.

377 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 377 wieder genesen. In der Landkreiskarte wurden bisher bestätigte Infektionsfälle und Genesenenzahlen für jede Stadt bzw. Gemeinde genannt. Nachdem die Zahl der noch erkrankten Personen im Main-Tauber-Kreis mittlerweile auf zehn gefallen ist, verzichtet das Landratsamt ab sofort auf die Mitteilung der Genesenen je Stadt oder Gemeinde. Dies geschieht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes, da sich sonst Rückschlüsse auf Verstorbene in den einzelnen Kommunen ziehen lassen. Die Gesamtzahl der Genesenen im Landkreis meldet die Kreisverwaltung weiterhin.

+++Meldungen 26. Mai+++

Weltweit 

19:49 Uhr: Kontaktbeschränkungen bleiben bis 29. Juni in Kraft
Bund und Länder haben sich grundsätzlich geeinigt, dass die geltenden Kontaktbeschränkungen als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus noch bis mindestens zum 29. Juni gelten sollen. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend.
Die Regelungen besagen unter anderem, dass sich maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen.
Allerdings behalten sich mehrere Bundesländer vor, eigene Entscheidungen zu den Kontaktbeschränkungen zu fällen. So hatte Thüringen bereits angekündigt, die Beschränkungen bereits ab dem 6. Juni aufheben zu wollen. (Quelle: ARD) 

18:10 Uhr: Auch Sachsen-Anhalt lockert Corona-Einschränkungen
Wie auch in anderen Bundesländern werden ab Donnerstag mehrere Corona-Maßnahmen gelockert. Dann dürfen sich bis zu zehn Personen im privaten Umfeld treffen. Darüber hinaus seien Treffen von zwei Hausständen und nahen Verwandten und deren Partnern erlaubt, teilte das Sozialministerium mit.
Private Feiern wie Hochzeiten, Trauerfälle, Geburtstage, Einschulungen oder Jugendweihen sind ab Donnerstag mit bis zu 20 Teilnehmern wieder möglich. Seminare, Mitgliederversammlungen, Veranstaltungen von Vereinen und Parteien sowie kirchliche und standesamtliche Trauungen und Beisetzungen können mit bis zu 100 Teilnehmern, ab 1. Juli mit bis zu 250 Teilnehmern stattfinden.
Touristen dürfen dann wieder in das Bundesland einreisen. Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen können wieder öffnen. Außerdem wird das Besuchsverbot in Kliniken aufgehoben. (Quelle: ARD) 

17:51 Uhr: Frankreich sichert Autobranche Milliardenhilfen zu
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat für die Autobranche Staatshilfen in Milliardenhöhe zugesagt. Nach einem Besuch in einer Fabrik des Unternehmens Valeo, einem Zulieferer für Hersteller von Elektroautos, sprach Macron von bis zu acht Milliarden Euro an Finanzhilfen, die den Autobauern helfen sollen, die Einbußen durch die Corona-Krise aufzufangen.
Kein Automodell, dass in Frankreich hergestellt werde, solle künftig im Ausland produziert werden müssen, so Macron.
Eine Milliarde Euro ist demnach für Kaufprämien für Elektro- und Hybridfahrzeuge vorgesehen. Der Sektor Autonomes Fahren und Elektromobilität solle nach der Krise ein Schwerpunkt der Branche sein. (Quelle: ARD) 

15:24 Uhr: Freibäder öffnen wieder in den meisten Bundesländern
Die Bundesländer haben zahlreiche weitere Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. So sollen in 12 Ländern die Freibäder bis spätestens 8. Juni geöffnet werden - in einzelnen Ländern ist dies bereits geschehen. Nur in Bayern, Hessen, dem Saarland und Schleswig-Holstein ist noch unklar, wann die Bäder öffnen.
In allen Fällen gilt: auch im Freibad sind die Absatnds- und Hygieneregeln einzuhalten. So soll es vielerorts nur online gebuchte Tickets geben, um Schlangen an den Kassen zu verhindern. Zudem muss auch im Wasser auf Abstand geachtet werden.
Das Baden in normalen Schwimmbädern gilt als ungefährlich, da das Wasser gechlort ist. Naturbäder dagegen bleiben geschlossen. (Quelle: ARD)

13:52 Uhr: Berliner Verfassungsgerichtshof kassiert mehrere Bußgeldregelungen
Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat den Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Bestimmungen teilweise außer Kraft gesetzt. Betroffen ist das Bußgeld für Verstöße gegen das Mindestabstandsgebot und das Gebot, physisch soziale Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Diese Formulierungen seien zu unbestimmt, heißt es in einem Beschluss des höchsten Berliner Gerichts (VerfGH 81 A/20 vom 20. Mai).
Bürger könnten so nicht klar erkennen, welche Handlung oder Unterlassung bußgeldbewehrt sei. Dies könne gerade rechtstreue Bürger veranlassen, sich in ihren Grundrechten noch weiter zu beschränken, als es erforderlich wäre, um keine Ordnungswidrigkeit zu begehen. (Quelle: ARD) 

13:16 Uhr: Lockerungen für Kulturbetriebe in Bayern, mehr Tests für Pfleger
Theater und Kinos in Bayern dürfen unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen ab dem 15. Juni wieder öffnen. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sollen dann wieder möglich sein, sagte Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung in München.
Für den Pflegebereich kündigte Söder mehr Tests an. Alle Mitarbeiter, Patienten und Bewohner in Bayerns Kliniken, Pflege- und Altenheimen sollen künftig regelmäßig auf Corona-Infektionen getestet werden. Es gebe jetzt hier eine klare Priorität, gleichzeitig bleibe es aber bei Tests auf freiwilliger Basis, sagte Söder. Auch das Personal in Kindergärten und Schulen soll künftig mehr Möglichkeiten für freiwillige Tests erhalten, dadurch werde sich die "Akzeptanz für Schulen und Kindergärten deutlich erhöhen". (Quelle: ARD) 

13:05 Uhr Mehr als 5,5 Millionen Infektionen weltweit
Weltweit haben sich mittlerweile mehr als 5,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität hervor. Die Daten zeigen zudem, dass sich die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Monats verdoppelte. Innerhalb der letzten zehn Tage kamen fast eine Million bestätigter Fälle hinzu. Die meisten Infektionen entfallen dabei nach wie vor auf Europa und die USA.
Fast 2,25 Millionen Patienten sind demnach wieder genesen. Mehr als 346.000 Menschen mit einer bestätigten Infektion starben. (Quelle: ARD) 

10:27 Uhr: Sachsen plant in der Corona-Krise weitere Lockerungen
Unter Berufung auf ein Statement von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass in dem Bundesland ab dem 6. Juni unter anderem Hochzeiten und Familienfeiern "in einem größeren Umfang" wieder möglich sein sollen.
"Wir müssen darüber sprechen, in welchem Umfang private Veranstaltungen möglich sind", erklärte Kretschmer. Aktuell gelte noch, dass sich nur Angehörige von maximal zwei Hausständen treffen dürfen. Das Infektionsgeschehen sei jedoch "so positiv, dass wir auch in diesem Bereich mehr möglich machen wollen", betonte er. Auch "beim Thema Bus und Reisebusse" werde es "eine Veränderung" geben, ergänzte er. (Quelle: ARD) 

08:26 Uhr: Bundesverband fordert Öffnung von Bordellen
Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen verlangt, die in der Corona-Krise verfügten Schließungen aller Prostitutionsstätten wieder aufzuheben. Eine weitere Schließung der Bordelle und ein Verbot der Prostitution seien durch nichts gerechtfertigt, heißt es in einem Offenen Brief an 16 Bundestagsabgeordnete, die jüngst sogar ein generelles Sexkaufverbot gefordert hatten. Im Gegenteil müsse es angesichts der eingedämmten Pandemie auch der Prostitutionsbranche ermöglicht werden, "wieder Einnahmen zu generieren und den Kunden einen guten Service zu bieten, der menschlich, stabilisierend und für sie insbesondere in Corona-Zeiten existenziell ist", heißt es in dem Schreiben. Man habe, wie andere Branchen auch, dazu ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet und der Politik vorgelegt.
Weiter erklärte der Verband, Sexarbeiterinnen hätten per se ein großes Interesse an Hygiene und ihrer Gesundheit, "denn die ist ihr Kapital". Auch seien sie schon immer geübt, unter Beachtung von Schutzmaßnahmen zu arbeiten, nutzten etwa Kondome gegen sexuell übertragbare Erkrankungen und unterzögen sich Gesundheitschecks. Weiter hieß es: "Wenn Sie in Ihrer Haltung noch nicht festgefahren und offen für andere Erfahrungen sind, laden wir Sie - nach der Corona-Öffnung - gern zu einem Bordellbesuch ein. Sie können sich einen Eindruck über die Abläufe in den verschiedenen Segmenten verschaffen und mit Sexarbeiter*innen in den Dialog treten." (Quelle: ARD) 

8:15 Uhr: Verbraucher nach Corona-Schock wieder optimistischer
Die Verbraucherstimmung in Deutschland steigt nach zwei Monaten im Sinkflug wieder. Das geht aus der jüngsten Konsumklimastudie des Marktforschungsunternehmens GfK hervor. Allerdings ist die Angst, den Job zu verlieren, weiter hoch. Die Marktforscher aus Nürnberg prognostizieren das Konsumklima für den Monat Juni auf minus 18,9 Punkte und damit 4,2 Punkte fester als noch im Mai. Allerdings sei der Wert der zweitniedrigste, der jemals für das Konsumklima gemessen wurde, so der Konsumklimaexperte Rolf Bürkl. Die schrittweise Öffnung vieler Geschäfte habe dazu beigetragen, dass die Konsumneigung keine weiteren Einbußen hinnehmen müsse, sagt Bürkl. Die Kauflaune sei wieder leicht angestiegen, allerdings könne man noch lange nicht von Werten vor der Corona-Krise sprechen.
(Quelle: BR24)

07.43 Uhr: Kontaktbeschränkungen wohl bis 29. Juni in Deutschland
Die Bundesregierung plant laut "Bild"-Zeitung eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni. Das Blatt beruft sich auf einen Entwurf, der von den Ländern noch abgesegnet werden muss. Danach sollen sich im öffentlichen Raum maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Hausstände treffen können. Die Zahl der Besucher in der eigenen Wohnung solle nicht mehr beschränkt werden, allerdings müssten genügend Platz zur Einhaltung der Abstandsregeln und ausreichend Frischluft zur Verfügung stehen. Ein Regierungssprecher sagt dazu: "Die Gespräche laufen noch. Wir wollen den Gesprächen nicht vorgreifen." (Quelle: BR24)

Übersicht Stand 26. Mai 2020 7:32 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 26.5.2020 auf den 25.5.2020)
Weltweit: 5.497.538 Infizierte (+ 87.250) | 346.269 Tote (+1.165) | 2.232.593 Geheilte (+63.588)
Deutschland: 180.600 Infizierte (+272) | 8.309 Tote (+26) | 161.199 Geheilte (+918)
Italien: 230.158 Infizierte (+300) | 32.877 Tote (+92) | 141.981 Geheilte (+1.502)
Spanien (*) 235.400 Infizierte (-372) | 26.834 Tote (-1.918) | 150.376 Geheilte (0)
Frankreich: 183.067 Infizierte (+358) | 28.460 Tote (90) | 65.317 Geheilte (+582)
Türkei: 157.814 Infizierte (987) | 4.369 Tote (+29) | 120.015 Geheilte (+1.321)
Quelle Johns Hopkins University (*) Es handelt sich vermutlich um Korrekturen

07.23 Uhr: Deutsche Post bietet Mitarbeitern Coronavirus-Test an
Die Deutsche Post will mehreren Tausend Angestellten die Möglichkeit geben, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. "Wir werden deutlich mehr als 10 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten", sagte Vorstand Tobias Meyer der "Rheinischen Post". Die Tests sollten systematisch von Betriebsärzten in ausgewählten Betriebsstätten - darunter Paketzentren und Briefverteilzentren - gemäß einer Risikoeinstufung durchgeführt werden. (Quelle: BR24)

06:57 Uhr: Bundesregierung will Reisewarnung für 31 Länder aufheben
Wenn die weitere Entwicklung der Pandemie es zulässt, will die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten aufheben. Neben den 26 EU-Partnerländern sollen dazu nach Informationen der dpa auch Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein gehören. Die Nachrichtenagentur zitiert dabei aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel "Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus", der möglicherweise bereits morgen im Kabinett beschlossen wird.
Die weltweite Reisewarnung - ein bisher einmaliger Schritt - gilt seit dem 17. März. Sie soll nun durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land die Risiken aufzeigen sollen. Um einen möglichst guten Schutz der Touristen vor einer Corona-Infektion zu gewährleisten, will sich die Bundesregierung in der EU für eine Reihe gemeinsamer Kriterien einsetzen. Unter anderem schlägt sie die Übernahme der Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen durch die anderen europäischen Länder vor. In Deutschland führt eine Überschreitung dieser Grenze zu einer Wiedereinführung von bereits abgeschafften Anti-Corona-Maßnahmen. (Quelle: ARD) 

06.55 Uhr: Virologe: Bars und Clubs sind Corona-Hotspots
Partygänger müssen vermutlich noch lange darauf warten, wieder auszugehen. Denn in Clubs, Bars und Discos finde das Coronavirus perfekte Bedingungen für eine schnelle Verbreitung, sagte der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) der Deutschen Presse-Agentur. Es ist eng, man schwitzt, schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr - "das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist. Das sind die Viren-Hotspots - gerade für das Coronavirus." Dagegen seien Kindergärten und Schulen deutlich weniger risikobehaftet. (Quelle: BR24)

06.00 Uhr: Zwei deutsche Impfstoffe kurz vor klinischer Studie
Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Prof. Klaus Cichutek, sieht zwei weitere deutsche Impfstoff-Forschungsprojekte "nahe an der klinischen Prüfung". Vielversprechend sei ein Präparat der Firma CureVac aus Tübingen und ein Impfstoff des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung. In der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" sagte Cichutek, er rechne damit, dass "in wenigen Wochen die nächste klinische Prüfung vom Paul-Ehrlich-Institut genehmigt werden kann". Bislang hat nur die Firma BioNTech aus Mainz eine Genehmigung erhalten. Das Paul-Ehrlich-Institut ist für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständig. (Quelle BR24)

05:00 Uhr: 432 Neuinfektionen und 45 weitere Todesfälle in Deutschland
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts für Infektionskrankheiten (RKI) um 432 auf 179.002. Binnen 24 Stunden sind 45 weitere Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Deutschland beläuft sich damit laut RKI auf 8.302. (Quelle: ARD) 

03.45 Uhr: Unionspolitiker wollen Mindestlohn senken
Wegen der Corona-Krise fordern Wirtschaftspolitiker der Union im Bundestag, den Mindestlohn in Deutschland abzusenken oder zumindest eine Erhöhung im kommenden Jahr auszusetzen. Diese Empfehlung an die Mindestlohnkommission findet sich in einem "Wachstumsprogramm für Deutschland" der AG Wirtschaft und Energie, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Auch das "Handelsblatt" berichtete über das sechsseitige Papier. Der gesetzliche Mindestlohn wurde zuletzt im Januar auf aktuell 9,35 Euro erhöht. (Quelle BR24)

01:32 Uhr: Brasilien meldet mehr Todesfälle binnen 24 Stunden als USA
Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums erstmalig binnen 24 Stunden mehr Covid-19-Todesfälle als die USA. An den Folgen der Lungenkrankheit sind in Brasilien am Montag 807 Menschen gestorben, in den Vereinigten Staaten 620. Das lateinamerikanische Land verzeichnet nach offiziellen Angaben mit 374.898 Fällen weltweit den zweitgrößten Ausbruch des neuartigen Coronavirus, hinter den USA mit 1,637 Millionen Erkrankten. Die Gesamtzahl der Todesfälle in den USA liegt gemäß einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters bei 97.971, im Vergleich zu Brasilien mit 23.473. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Notbetreuung an Schulen auch in den Pfingstferien sorgt für Streit
Ein Schreiben des Bayerischen Kultusministeriums sorgt derzeit für Unmut an den Schulen. Die Schulen wurden angewiesen, dafür zu sorgen, dass für Schüler der Klassen eins bis sechs auch in den Pfingstferien eine Notbetreuung in den Schulen angeboten wird. Sowohl BLLV, als auch GEW kritisieren das scharf. Die Lehrer in Unterfranken wollen die "Anweisung" nicht einfach so hinnehmen. (Quelle: BR) 

Rhön-Grabfeld-Landrat warnt vor Thüringens Corona-Lockerungen
Die von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow angekündigten Corona-Lockerungen stoßen im benachbarten bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld auf Ablehnung. Rhön-Grabfeld Landrat Thomas Haberman (CSU) spricht im Interview mit "Mittags in Mainfranken" auf Bayern1 von einem "schlechten Signal". Man mache sich großen Sorgen, da der bayerische Landkreis Rhön-Grabfeld und der direkt benachbarte thüringische Landkreis Schmalkalden-Meiningen ein eng verflochtener Wirtschaftsraum seien. Täglich würden tausende Pendler die Landesgrenze in beiden Richtungen überqueren. Auch Schmalkaldens Landrätin Peggy Greiser sehe in den von Ramelow angekündigten Lockerungen "ein völlig unkalkulierbares Risiko", erklärte Habermann, der mit seiner Amtskollegin in engen Kontakt stehe.

Aktuelle Corona-Fallzahlen aus Stadt und Landkreis Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde seit der Meldung vom Freitag keine weiteren auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Damit stagniert die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen weiter bei 875. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 791 Patienten (unverändert seit gestern). Derzeit sind 25 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (ebenfalls unverändert seit gestern). 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell stehen 36 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.565 Personen. Auch bei diesen Zahlen gab es keine Veränderung zu gestern. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zum Vortag haben sich keine Änderungen ergeben. Nach wie vor liegt die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 288 Personen. Stationär wird derzeit niemand behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei fünf Personen und 277 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Kein Anstieg im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 26.05.20, 14.00 Uhr) in Sachen Coronavirus keine Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Aktuell gibt es im Raum Aschaffenburg 657 bestätigte Corona-Fälle. 52 Menschen sind am Coronavir4us erkrankt. Sechs Personen befinden sich im Krankenhaus, zwei davon auf der Intensivstation. 564 Menschen sind genesen. im Raum Aschaffenburg sind 41 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 26. Mai, 9 Uhr). 12 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Genesen sind 142 Personen.

Herbstmesse in Lohr entfällt
Die für 3. und 4. Oktober geplante neue Herbst-Messe Main-Spessart in Lohr als Nachfolgerin der MSP-Expo fällt dieses Jahr aus. In einem gemeinsamen Gespräch von Stadt Lohr und Veranstalter Josef Guggemos ist am Montag die Entscheidung gefallen. Beide Seiten hätten für die Durchführung gekämpft, die Entscheidung sei nicht leichtgefallen, heißt es aus dem Rathaus. Bürgermeister Mario Paul: „Der direkte Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern auf einer Messe ist jedoch im Rahmen der zu erwartenden Auflagen stark eingeschränkt. Mit unserem Anspruch, den wir an eine erstmalig stattfindende Herbst-Messe Main-Spessart haben, ist das schlichtweg nicht vereinbar". Für Veranstalter Josef Guggemos sei das unternehmerische Risiko zu hoch, deshalb ziehe er die Reißleine. Angesichts der dynamischen Entwicklung rund um Covid-19 gibt es bislang keine konkreten Vorgaben von Seiten der bayerischen Staatsregierung bezüglich der Durchführung von Verbrauchermessen. Bisherige Auflagen von Fachmessen sind enorm. Dies sei weder für Bürger und Aussteller noch für die Stadt Lohr interessant, so Veranstalter Guggemos. Er hat auch die geplante Rottaler Herbstschau vom 9. bis 11. Oktober in Pfarrkirchen abgesagt. Die Lohrer Herbst-Messe Main-Spessart wird nicht nachgeholt. Die nächste ist für 2022 geplant. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Frankfurter U- und Straßenbahnen sollen wieder nachts fahren +++
Nach mehr als zwei Monaten Unterbrechung nimmt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) den Nachtverkehr von U- und Straßenbahnen wieder auf. Von der Nacht von diesem Freitag (29. Mai) auf Samstag an sollen die Bahnen wieder Nachtschwärmer zu ihren Zielen bringen. Auch die Busse in Frankfurt nehmen ihren üblichen Nachtverkehr dann wieder auf, wie ein Sprecher der Nahverkehrsgesellschaft traffiq am Dienstag sagte. Bis auf weiteres noch außer Betrieb bleibt nach VGF-Angaben hingegen der traditionsreiche Ebbelwei-Express. Wegen der Covid-19-Pandemie hatte die VGF den Nachtverkehr der U- und Straßenbahnen in Hessens größter Stadt seit 20. März eingestellt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Verordnungen bis 5. Juli verlängert +++
Die für Hessen geltenden Corona-Verordnungen sind bis zum 5. Juli verlängert worden. Das teilte die Landesregierung soeben mit. Damit gelten bis dahin weiterhin die Kontaktbeschränkungen. Ausnahme sei die Quarantäne-Verordnung, die bis 15. Juni gelte. Das Corona-Kabinett hat demnach weitere Anpassungen der Verordnungen verabschiedet. Neben dem Bereich der Gaststätten und Hotels betreffen diese Schwimmbäder und Kindergärten. So dürfen Schwimmbäder und Badeseen ab dem 1. Juni für Vereinstraining und Schwimmkurse wieder öffnen. Dabei müssen die im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden.
Wann wieder alle Bürger in Schwimmbäder dürfen, will die Landesregierung bis Mitte Juni entscheiden. Ziel sei es, dass die Schwimmbäder und Badeseen in diesem Sommer für alle Gäste wieder öffnen können. Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche von Hotels oder Pensionen dürfen bereits ab Donnerstag (28. Mai) wieder genutzt werden, jedoch ausschließlich von Übernachtungsgästen. Über die Lockerungen bei den Kindertagesstätten ab dem 2. Juni werden wir in einem gesonderten Beitrag ausführlicher berichten.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Irreführende Werbung für angebliche Anti-Corona-Mittel +++
Offenbar wittern so einige ihr Geschäft mit der Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Bei der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg häufen sich die Beschwerden wegen irreführender Werbung mit Bezug auf die Pandemie. Seit Mitte Februar sind dort rund 160 Anfragen eingegangen. Meistens ging es um Produkte, die angeblich vor Corona schützen. In einem Drittel der Fälle mahnte der Verband die Anbieter ab, darunter einen Heilpraktiker aus Kronberg (Hochtaunus), der einen Duftbeutel voller Kräuter empfohlen hatte. In fünf Fällen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter anderem ging es dabei um eine Firma aus dem Wetteraukreis, die Pulver aus Pilzen als Virenschutz empfohlen hatte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 5-Quadratmeter-Regelung in Gaststätten aufgehoben +++
Aufatmen bei Gastronomen in Hessen: Die Flächen-Regelung in Gaststätten ist offenbar aufgehoben worden. Das teilte CDU-Generalsekrektär Manfred Pentz am Mittag auf seiner Facebook-Seite mit. Seit der Öffnung der Gaststätten galt in Hessen, dass pro fünf Quadratmeter Fläche nur ein Gast im Restaurant sein darf. Das stieß bei vielen Gastronomen auf heftige Kritik. Die Aufhebung der Regelung sei ein guter und wichtiger Schritt für die Gastronomie, erklärte Pentz. Die übrigen Hygieneregeln sollen weiter gelten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 180 Menschen waren beim Baptisten-Gottesdienst +++
Die Gesundheitsbehörden verfolgen nach wie vor mögliche Infektionsketten, nachdem es einen Covid-19-Ausbruch im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt gegeben hat. Derzeit würden noch etwa 150 Personen überprüft, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten, erklärte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, am Dienstag. Aktuell gibt es 112 bestätigte Corona-Fälle in diesem Zusammenhang. Bei dem Gottesdienst am 10. Mai waren laut Gottschalk etwa 180 Menschen anwesend. Viele Infektionen seien aber erst nach dem Gottesdienst geschehen.
Die ersten Kontaktpersonen und Infizierten würden mittlerweile wieder aus der Quarantäne entlassen. Laut Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden momentan der Ablauf des Gottesdienstes und die Infektionsketten rekonstruiert. Mehrere Gesundheitsämter seien beteiligt. Die Frankfurter Baptisten-Gemeinde hatte zuletzt Versäumnisse eingeräumt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 450 Corona-Patienten in Krankenhäusern +++
In den hessischen Krankenhäusern sind nach Angaben des Sozialministeriums derzeit (Stand 25. Mai, 11 Uhr) insgesamt 10.941 Betten frei (inklusive Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Das seien 1.100 Betten mehr als noch vor einer Woche. Von den derzeit 450 Corona-Patienten in den Krankenhäusern seien 112 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. 804 Beatmungsbetten sind demach akutell nicht belegt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Antikörperstudie zeigt Durchseuchung in Rhein-Main +++
Trotz der täglich veröffentlichten Corona-Fallzahlen ist nach wie vor völlig unbekannt, wie viele Menschen unerkannt an Corona erkrankt waren oder sind, also die viel diskutierte Dunkelziffer. Um mehr über diese zu erfahren, haben Marburger und Frankfurter Virologen gemeinsam eine Studie durchgeführt. Dafür wurden bei 1.000 Mitarbeitern von Infraserv Höchst Nasen-Rachen-Abstriche durchgeführt und Blutproben entnommen. Das Ergebnis: Bei einem Teilnehmer wurde eine akute Infektion mit dem Coronavirus im Abstrich nachgewiesen, bei weiteren fünf Personen waren Antikörper in den Blutproben. Letzteres wird als Nachweis einer bereits abgelaufenen Infektion gewertet. Zwei der Personen mit Antikörpern im Blut wussten bereits vorher, dass sie die Erkrankung durchgemacht hatten. Somit ergab die Studie, dass vier von sechs positiv getesteten Teilnehmern nichts von ihrer Infektion wussten.
Die Studie ist allerdings nicht repräsentativ, die Wissenschaftler können dennoch wichtige Erkenntnisse daraus gewinnen: "Diese Studie gibt Hinweise darauf, wie viele Menschen eine SARS-CoV-2 Infektion haben oder hatten, ohne es selbst bemerkt zu haben", so Sandra Ciesek, Direktorin der Medizinischen Virologie an der Uniklinik Frankfurt. Und: "Unsere Ergebnisse sprechen für eine geringere Infektionsrate in der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet." Im Vergleich zu Studien aus anderen Regionen in Deutschland wie zum Beispiel im Landkreis Heinsberg zeige sich, "wie lokal unterschiedlich die Durchseuchung in Deutschland" sei. Für eine repräsentative Studie müsste es deutschlandweit flächendeckendere Tests geben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Minister Klose und Forscher informieren über Studie +++
Sozialminister Kai Klose (Grüne) wird am Vormittag (10 Uhr) gemeinsam mit Wissenschaftlern über eine hessische Corona-Studie informieren, die in dieser Woche vorgestellt werden soll. Bei der Pressekonferenz in Wiesbaden mit dabei sind Sandra Ciesek, Direktorin der Virologie an der Uniklink Frankfurt, Stephan Becker, Direktor der Virologie an der Universität Marburg, René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, sowie Martin Kern von Infraserv Höchst, um einen Einblick in die Studie zu geben. Nach Angaben der Staatskanzlei wird die PK auf der Facebook-Seite der Landesregierung live übertragen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 34 Neuinfektionen, zwei weitere Tote +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 34 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum um zwei auf 462. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.804 Fälle gezählt. Davon gelten rund 8.600 (88 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Dienstag bei umgerechnet rund zwölf Fällen in Wiesbaden. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Corona-Lage im Odenwaldkreis weitgehend stabil
Im Odenwaldkreis gibt es von gestern auf heute (26.5., 12:30) zwei neue bestätigte Infektionsfälle, aber auch zwei weitere Genesene. Die Gesamtzahl der positiv auf das Virus getesteten Personen liegt somit bei 405, die Zahl derer, die wieder gesund sind, bei 309. Neue Todesfälle gibt es nicht. Verstorben sind 61 Personen, davon haben 40 in Pflegeheimen gelebt.
In Krankenhäusern werden elf Patienten behandelt, davon vier im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO). Von ihnen liegt ein Patient auf der Intensivstation. Sieben Personen sind in Krankenhäusern außerhalb des Odenwaldkreises.
Die vom Land Hessen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz zur Messung von Neu-Infektionen ist im Odenwaldkreis nach aktuellem Stand (26.5., 00:00 Uhr) von zwei auf eins gesunken.

Südhessen 

+++ Sporthallen in Mörfelden-Walldorf können wieder benutzt werden +++
Unter Auflagen können ab Mittwoch, 27.05.2020, die städtischen Sporthallen wieder von Vereinen genutzt werden. Dies geschieht allerdings unter strengen Hygienemaßnahmen, die mit den Vereinen bereits kommuniziert sind. Geöffnet werden die Kurt-Bachmann-Halle, der Stadthalle sowie die Sporthalle Walldorf. „Es ist längst noch nicht alles möglich. Aber wir sind froh, den Vereinen wieder mehr Spielraum geben zu können“, sagt Bürgermeister Thomas Winkler. Unter Auflagen ist der Trainingsbetrieb daher nun in den städtischen Sporthallen möglich. Ebenso können ab sofort wieder Räumlichkeiten im Bürgerhaus gemietet und genutzt werden. So darf im gesamten Haus keine Bewirtschaftung stattfinden und Räume teilweise nur mit maximal acht Personen unter Einhaltung von Abstandsregeln belegt werden. Der Gewölbekeller in der Hofreite muss weiterhin geschlossen bleiben. Dies liegt darin begründet, dass aufgrund der Bauweise des Zugangs und des Kellers die aktuellen Hygieneauflagen in der Corona-Pandemie nicht eingehalten werden können. (Quelle: FFH) 

+++ Kinder- und Jugendhäuser in Darmstadt ab Mittwoch wieder offen +++
Die kommunalen Kinder- und Jugendhäuser werden ab Mittwoch (27.) in Darmstadt wieder schrittweise öffnen. Den Rahmen bildet das zwischen dem Jugendamt und dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept, so die Stadtverwaltung. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz sagt: "Gerade jetzt, wenn junge Menschen nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, sich mit Freundinnen und Freunden zu treffen und der Kontakt zu Gleichaltrigen fehlt, oder auch die räumlichen Bedingungen zuhause eng sind, kann der Austausch in einem Kinder- und Jugendhaus eine große Unterstützung sein, zudem sind die sozialen Kontakte sehr wichtig für junge Menschen. Daher freue ich mich sehr, dass die Jugendlichen wieder die Angebote der Kinder- und Jugendhäuser nutzen können." (Quelle: FFH) 

+++ Merck schaut in Corona-Krise noch stärker auf die Kosten +++
Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck achtet in der Corona-Krise noch stärker auf seine Ausgaben. "Für das gesamte Unternehmen gilt: Wir schauen noch strenger auf die Kosten", wird Vorstandschef Stefan Oschmann dem vorab veröffentlichten Redetext zufolge bei der Hauptversammlung an diesem Donnerstag sagen. "Dazu laufen seit längerem weltweit Projekte. Aber wir drücken aufs Tempo. Und drehen noch mehr Steine um." In der Corona-Krise hält Oschmann an den strategischen Konzernzielen fest. Wegen der Folgen der Pandemie hat Merck schon die Prognose gesenkt und rechnet dieses Jahr nur mit einem leichten bis moderaten Umsatzanstieg aus eigener Kraft. Bisher hat die Pandemie nur wenig Spuren bei Merck hinterlassen, sie werde aber im Jahresverlauf stärkere Folge haben und alle Unternehmensbereiche treffen, hieß es. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.495
Zur Pressemeldung

+++ Baden-Württemberg will Kitas bis Ende Juni vollständig öffnen +++
Die Kitas in Baden-Württemberg sollen spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern werde zügig ein Rechtsrahmen erarbeitet, um "spätestens bis Ende Juni die Kitas wieder vollständig öffnen zu können". Sie stützte sich dabei auf erste Erkenntnisse aus einer Studie zu Kindern und dem Coronavirus, an der die Uniklinik Heidelberg mit Partnern arbeitet. Diese Studie gebe Signale, wonach Kinder bis zehn Jahre als Überträger des Virus nur eine untergeordnete Rolle spielen, erklärte Eisenmann. Deshalb werde jetzt auch ein Konzept für die weitere Öffnung der Grundschulen entwickelt. (Quelle: FFH) 

Neckar-Odenwald-Kreis 

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis um einen Fall angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 351 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 26. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 26. Mai, erneut keine Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.

+++Meldungen 25. Mai+++

Weltweit

20:39 Uhr: Söder hält Kontaktbeschränkungen bis Juli für richtig
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte im ARD extra, dass eine "überragende Mehrheit" unter den Bundesländern für eine Fortsetzung bei Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht sei. "Geben wir das auf, sind wir schutzlos ausgeliefert." Er warnte davor, dass durch vorschnelle Lockerungen die Gefahr bestehe, dass Deutschland seinen Vorsprung im Kampf gegen das Virus verspiele.
Mit Blick auf die Debatte über Lockerungen in Thüringen betonte Söder, es sei ein "fatales Signal", wenn die Politik den Menschen eine "falsche Normalität" einrede und "das ganze Regelwerk" außer Kraft setze, so Söder. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Sachsens CDU-geführte Regierung wollen wegen landesweit niedriger Infektionszahlen vom 6. Juni an statt landesweiter Regeln nur noch lokale Einschränkungen haben. (Quelle: ARD) 

20:35 Uhr: WHO warnt vor zweiter Pandemie-Welle
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einer zweiten Welle der Pandemie, wenn die Länder weltweit die Beschränkungen zu rasch wieder lockern. Dabei müsse es sich nicht um eine erneute Steigerung der Fälle in einigen Monaten handeln, wie dies gewöhnlich bei einer zweiten Welle angenommen werde. Die Krankheit könne auch so jederzeit wieder aufflammen. (Quelle: ARD) 

17:18 Uhr: Frankreich will "massiv" in Krankenhäuser investieren
Die französische Regierung hat als Konsequenz aus der Corona-Krise "massive Investitionen" in die öffentlichen Krankenhäuser zugesagt. Premierminister Edouard Philippe stellte einen "weitreichenden Hilfsplan" für die angeschlagenen Kliniken und eine deutlich bessere Bezahlung für das Gesundheitspersonal in Aussicht. Die Regierung wolle sich für den großen Einsatz von Ärzten und Pflegern erkenntlich zeigen, sagte er. Auch die Frage nach der Arbeitszeit in den Krankenhäusern dürfe kein Tabu sein.
Philippe äußerte sich zum Auftakt von mehrwöchigen Video-Verhandlungen der Regierung mit rund 300 Vertretern von Krankenhäusern und Gewerkschaften. Mitte Juli sollen die Gespräche in konkrete Entscheidungen münden. Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor "Fehler" bei der Gesundheitsreform eingeräumt und eine Corona-Prämie von bis zu 1500 Euro pro Mitarbeiter versprochen.
Die öffentlichen Kliniken schieben eine Schuldenlast von rund 30 Milliarden Euro vor sich her. Im Herbst 2019 hatte die Regierung zugesagt, davon ein Drittel im Zeitraum von drei Jahren zu übernehmen. Dies reiche aber nicht aus, sagte Philippe nun. Das Gesundheitspersonal wirft der aktuellen und vorherigen Regierungen vor, das System kaputtgespart zu haben. (Quelle: ARD) 

16:18 Uhr: Schweden registriert mehr als 4000 Corona-Todesfälle
In Schweden sind bislang 4029 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilten die Gesundheitsbehörden mit. Staatsepidemiologe Anders Tegnell sieht die Entwicklung dennoch positiv. Die Zahl der Ansteckungen und der Todesfälle in den Altersheimen sei rückläufig. Rund 34.000 Infektionen wurden bislang registriert.
Die Rate der registrierten Sterbefälle ist in Schweden um ein Vielfaches höher als etwa in Norwegen oder Deutschland. In Schweden kamen bislang 40 Todesfälle auf 100.000 Einwohner. In Norwegen sind es 4,4, in Deutschland rund zehn von 100.000. Die schwedische Strategie ist deshalb heftig umstritten. Anders als in vielen anderen Ländern hat die Regierung in Schweden beispielsweise nicht die Schulen geschlossen, sondern die Bürger lediglich gebeten, Abstand zu halten und die Hände zu waschen. (Quelle: ARD) 

15:10 Uhr: Erneut Ansteckung von Nerz auf Mensch in den Niederlanden
In den Niederlanden hat sich erneut ein Mensch bei einem Nerz mit Coronaviren infiziert. "Aufgrund der vorliegenden Informationen ist es höchstwahrscheinlich, dass mindestens eine von drei infizierten Personen durch einen Nerz angesteckt wurde", schrieb Landwirtschaftsministerin Carola Schouten dem Parlament.
In der vergangenen Woche war auf einer anderen Zuchtfarm ein vergleichbarer Fall bekannt geworden. Daraufhin waren strenge Schutzmaßnahmen angeordnet worden. Tierärzte werden der Ministerin vor, das Ansteckungsrisiko herunter zu spielen. Farmen mit besonders hoher Zahl von infizierten Tieren müssten geräumt werden, fordern sie.
Schouten lehnt drastische Maßnahmen aber vorerst ab. Sie will zunächst die Ergebnisse einer laufenden Untersuchung bei allen Zuchtbetrieben abwarten. In den Niederlanden gibt es rund 150 Nerz-Farmen vorwiegend im Osten des Landes nahe der deutschen Grenze. Unabhängig von der Corona-Pandemie müssen alle niederländischen Nerzfarmen laut Gerichtsbeschluss bis 2024 den Betrieb einstellen. (Quelle: ARD) 

13:31 Uhr: Merkel besteht auf Verlängerung der Abstandspflicht
Bundeskanzlerin Angela Merkel besteht darauf, dass die zentralen Verhaltensregeln Pflicht bleiben. Für Abstand und Hygieneregeln wolle sie über den 5. Juni hinaus weiter verbindliche Anordnungen und nicht nur Gebote, sagt ihr Sprecher Steffen Seibert. Am 5. Juni enden die bisherigen Vorschriften. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte dagegen angekündigt, die Regeln sollten in seinem Land dann außer Kraft sein und gegebenenfalls durch lokale Regelungen ersetzt werden. (Quelle: ARD) 

13:13 Uhr: Virologe Drosten sieht Ramelow-Pläne skeptisch
Der Virologe Christian Drosten steht dem Ansatz von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, in der Corona-Pandemie künftig mehr auf Eigenverantwortung der Menschen zu setzen, skeptisch gegenüber. "Die Eigenverantwortung ist ja so das schwedische Modell und wir sehen in diesen Tagen und werden es in den nächsten Monaten noch stärker sehen, dass dort eine sehr hohe Übersterblichkeit entstanden ist", sagte der Charité-Wissenschaftler im Deutschlandfunk. "Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alles über Eigenverantwortung laufen kann." Drosten sprach sich für bessere Richtlinien für bestimmte gesellschaftliche Bereiche wie Schulen und Kindergärten aus.(Quelle: ARD) 

12:08 Uhr: Kanzleramt wohl weiter für Mindestabstand und Maskenpflicht
Die Bundesregierung setzt Medienberichten zufolge auch nach dem Kurswechsel in Thüringen weiter auf Kontaktbeschränkungen. Das berichten dpa und die "Bild" unter Berufung auf eine Beschlussvorlage des Kanzleramts für die Runde der Staatskanzleichefs der Länder. Darin schlage Kanzleramtschef Helge Braun vor, auch nach dem 5. Juni weiterhin bundesweit in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern vorzuschreiben sowie die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen beizubehalten.
Auch bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen seien die Hygieneregeln umzusetzen "sowie die Zahl der Personen generell auf höchstens zehn zu beschränken". Angesichts der bundesweit niedrigen Infektionszahlen sollte der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch dort "durch verbindliche Anordnungen beschränkt werden, wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen dies erfordert". (Quelle: ARD) 

11:23 Uhr: Sitzung des Corona-Kabinetts wegen Ramelow-Vorstoß abgesagt
Die für heute geplante Sitzung des Corona-Kabinetts der Bundesregierung ist laut einem Bericht von RTL und ntv kurzfristig abgesagt worden. Nach dem Vorstoß von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bestehe dringender Gesprächsbedarf zwischen Bund und Ländern, melden die Sender unter Berufung auf das Bundeskanzleramt.
Im Corona-Kabinett sollte dem Bericht nach heute auch über mögliche weitere Lockungen beraten werden. Die Teilnehmer seien von den weitgehenden Plänen aus Erfurt überrascht worden, daher sei die Beschlussvorlage überholt. Ramelow hatte am Wochenende angekündigt, dass er in Thüringen vom 6. Juni an auf die allgemeinen, landesweit gültigen Corona-Schutzvorschriften verzichten wolle. (Quelle: ARD)

09:02 Uhr: Deutschland rutscht in eine Rezession
Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft mit Wucht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, teilte Statistische Bundesamt mit. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit erste Daten. Der Einbruch zum Jahresanfang war der stärkste Rückgang im Quartalsvergleich seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Wiedervereinigung. Die privaten Konsumausgaben und der Export brachen im ersten Vierteljahr ein.
Unternehmen investierten deutlich weniger in Maschinen, Geräte, Fahrzeuge und andere Ausrüstungen. Gestiegene Bauinvestitionen und Konsumausgaben des Staates verhinderten den Angaben zufolge einen noch stärkeren Absturz. (Quelle: ARD) 

9:00 Uhr: Bayerische Gastronomie: Öffnungszeiten sollen schnell angeglichen werden
München: Die bayerische Gastronomie kann nach den Worten von Wirtschaftsminister Aiwanger damit rechnen, dass die unterschiedlichen Öffnungszeiten im Innen- und Außenbereich bald angeglichen werden. Im BR erklärte der Wirtschaftsminister, dass sich die Koalition wohl darauf einigen wird, an Pfingsten die Öffnungszeiten im Außenbereich zu erweitern. Dort muss derzeit um 20 Uhr geschlossen werden. Der ab heute wieder erlaubte Ausschank innen endet dagegen zwei Stunden später. Sonst gelten wegen der Corona-Pandemie im Innen- und Außenbetrieb die gleichen Hygieneregeln. Die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, Inselkammer, wies - ebenfalls im BR - auf die kritische Lage der Gastronomie in Bayern hin. Nach einer Blitzumfrage in 1.700 Betrieben erwartet mehr als die Hälfte Umsatzeinbrüche von fast 60 Prozent in diesem Jahr.
(Quelle: Bayern 2 Nachrichten, )

08:46 Uhr: Deutlich weniger Bauaufträge im Krisenmonat März
Die Corona-Krise scheint die Baulust in Deutschland zu dämpfen. Im März sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 10,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Solche Rückgänge seien nicht ungewöhnlich. Dennoch deute die Entwicklung darauf hin, "dass Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben". Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerten sich die Bestellungen (real) um 10,3 Prozent. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 25. Mai 2020 7:32 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 25.5.2020 auf den 24.5.2020)
Weltweit: 5.410.288 Infizierte (+ 96.436) | 345.104 Tote (+2.957) | 2.169.005 Geheilte (+56.108)
Deutschland: 180.328 Infizierte (+342) | 8.283 Tote (+22) | 160.281 Geheilte (+565)
Italien: 229.858 Infizierte (+531) | 32.785 Tote (+50) | 140.479 Geheilte (+1.639)
Spanien: 235.772 Infizierte (+482) | 28.752 Tote (+74) | 150.376 Geheilte (0)
Frankreich: 182.709 Infizierte (+673) | 28.370 Tote (152) | 64.735 Geheilte (+747)
Türkei: 156.827 Infizierte (1.141) | 4.340 Tote (+32) | 118.694 GeheilteChina bestätigt elf neue Coronavirus-Fälle, gegenüber drei am Vortag. Nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission stammen alle Neuinfektionen von Einreisenden. Zehn der sogenannten "importierten Fälle" befinden sich in der Inneren Mongolei, einer in der südwestlichen Provinz Sichuan. Die Gesamtzahl der Covid-19-Erkrankten beläuft sich nach offiziellen Angaben auf 82.985. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 4.634. (+1.092)
Quelle Johns Hopkins University

06:22 Uhr China meldet elf Neuinfektionen
China bestätigt elf neue Coronavirus-Fälle, gegenüber drei am Vortag. Nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission stammen alle Neuinfektionen von Einreisenden. Zehn der sogenannten "importierten Fälle" befinden sich in der Inneren Mongolei, einer in der südwestlichen Provinz Sichuan. Die Gesamtzahl der Covid-19-Erkrankten beläuft sich nach offiziellen Angaben auf 82.985. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 4.634. (Quelle: ARD) 

03:21 Uhr: Corona-Ausbruch in niederländischem Schlachthof nahe deutscher Grenze
In einem niederländischen Schlachthof in Groenlo unweit der Grenze zu Deutschland sind 147 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Gemeindeverwaltung Oost Gelre mit. Einem Bericht der Lokalzeitung "De Gelderlander" zufolge leben 79 der Infizierten in Deutschland, 68 in den Niederlanden. Insgesamt wurden der Gemeindeverwaltung zufolge von den 657 Beschäftigten in dem Betrieb der Schlachthof-Gruppe Vion 25 Mitarbeiter noch nicht getestet, darüber hinaus fehlten die Daten von fünf Mitarbeitern. Die deutschen Behörden seien informiert worden.
Bereits am Freitag hatten die Behörden der Provinz Gelderland im Osten des Landes für 600 Mitarbeiter Heim-Quarantäne angeordnet und den Schlachthof geschlossen. Im Schlachthof waren bei 45 Mitarbeitern Corona-Infektionen festgestellt worden. Zuvor waren bereits in anderen Niederlassungen der Vion-Gruppe auch in Deutschland Dutzende von Mitarbeitern infiziert worden. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Schlachthöfe in Deutschland und den Niederlanden mit insgesamt 12 000 Beschäftigten und einem Umsatz von 5,1 Milliarden Euro. 
Der Gewerkschaftsverband FNV hatte die Wohnsituation vieler Mitarbeiter für die Verbreitung des Virus verantwortlich gemacht. Vor allem Arbeitsmigranten würden in Gruppen-Unterkünften eng beieinander wohnen. In den meisten Fällen besorgen Arbeitsvermittler die Unterkünfte für die Migranten, vielfach in Deutschland. Die Gemeinde forderte Vion und die Zeitarbeitsfirmen dringend auf, die Unterbringung der Arbeiter menschenwürdig zu gestalten, so dass alle betroffenen Mitarbeiter sicher in Quarantäne bleiben könnten.(Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Huml: Heute sind weitere Corona-Erleichterungen in Kraft getreten – Bayerns Gesundheitsministerin: Mindestabstand und Hygieneregeln weiter beachten
Zur Pressemeldung 

Unterfranken 

Mainfränkische Wirtschaft leidet laut IHK-Studie unter Corona-Krise
Die Corona-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die mainfränkische Wirtschaft. Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat am Montag (25.05.20) ihre Konjunkturanalyse für das Frühjahr 2020 veröffentlicht, der zufolge das Geschäftsklima binnen weniger Wochen dramatisch abgestürzt ist und seinen historischen Tiefststand während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 nur knapp verfehlt. Zudem sind die Aussichten auf die kommenden Monate von Pessimismus geprägt. (Quelle: BR) 

3.458 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Montag (25.05.20) 3.458 bestätigte Corona-Fälle. Im Regierungsbezirk sind 187 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 875 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt: 686 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 657 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 265 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 154 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 189 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 289 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 192 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Stadt und Landkreis Würzburg melden stagnierende Fallzahlen
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde seit der Meldung vom vergangenen Freitag keine weiteren auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Damit stagniert die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen bei 875. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 791 Patienten. Derzeit sind 25 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell stehen 36 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.565 Personen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Eigene Community-Maske nähen und gewinnen
Abfallvermeidung ist auch in Corona-Zeiten wichtig. Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), dem auch der Landkreis Miltenberg angehört, wirbt daher unter dem Motto „Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden – Wertschätzen statt wegwerfen“ dafür, sich aus Hemden, Geschirrtüchern und ähnlichen Stoffen individuelle Community-Masken zu kreieren. Damit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Corona-Pandemie auch eine kreative Seite abgewinnen.
Wichtig: Die Mund-Nasen-Bedeckung soll originell sein und aus Stoffen oder Textilien bestehen, die zu Hause vorrätig sind. Natürlich muss diese Maske auch funktionieren und Mund sowie Nase bedecken. Der Landkreis Miltenberg unterstützt die Aktion und fordert die Bevölkerung auf, sich eine unverwechselbare Mund-Nasen-Bedeckung zu nähen und ein Foto davon bis 30. Juni 2020 an Abfallvermeidung@vku.de zu mailen. In der Mail muss der Satz „Ich erkläre mich mit den Teilnahmebedingungen des VKU e.V. im Hinblick auf den „Nähwettbewerb 2020“ einverstanden. Die Datenschutzhinweise in der Allgemeinen Datenschutzerklärung sowie Datenschutzerklärung auf Facebook habe ich zur Kenntnis genommen“ aufgeführt sein, damit die Bilder veröffentlicht werden können. Das Bild sollte nur eine Person zeigen, Vorname und Wohnort enthalten und in der Mail sollte beschrieben sein, aus was die Maske genäht wurde. Die Bilder mit den meisten Likes auf der VKU-Facebook-Seite (www.facebook.com/abfallvermeidung) werden mit 100 Euro für den ersten, 70 Euro für den zweiten und 50 Euro für den dritten Platz prämiert.
Ein Gewinner steht aber bereits jetzt fest: die Umwelt! Durch die Teilnahme am Nähwettbewerb und die Herstellung einer Mehrweg-Community-Maske kann jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin künftig auf Einwegmasken verzichten und einen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten. Informationen und Teilnahmebedingungen sind unter www.wochederabfallvermeidung.de/naehwettbewerb im Internet einsehbar.

Landkreis Aschaffenburg

657 Corona-Fälle Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg meldet (Stand: 25.05.20, 14.15 Uhr) 657 bestätigte Corona-Fälle. 54 Menschen sind am Coronavirus erkrankt. Sechs Menschen befinden sich in Kliniken, zwei davon auf der Intensivstation. 562 Menschen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 41 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Colos-Saal in Aschaffenburg schließt bis Ende August
Die Betreiber vom Colos-Saal in Aschaffenburg haben sich entschlossen, ihren Konzertbetrieb bis Ende August zu schließen. Das hat der beliebte Live-Club auf seiner Homepage mitgeteilt. Alle geplanten Konzerte für Frühjahr und Sommer seien verschoben oder komplett abgesagt worden, so Geschäftsführer Claus Berninger. 56 Veranstaltungen seien bislang ausgefallen. Etwa 50 weitere waren im Sommer bis Ende August noch geplant. Der Colos-Saal sehe aber nach wie vor keine Rechtssicherheit bezüglich der Frage, wann wir denn die Arbeit wieder aufnehmen können und werden sie wohl auch in absehbarer Zeit nicht erhalten. Daher steigen die Macher vorerst aus, machen eine Pause und warten die weitere Entwicklung ab.
(Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 25. Mai, 9 Uhr). 17 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Sechs Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 142 Personen. In der Anzahl stationär gemeldeter Fälle sind auch Personen, die aktuell noch auf ihr Testergebnis warten und damit COVID19-Verdachtfälle sind.

Meldungen aus Hessen 

+++ Dezernent für Namenslisten bei religiösen Zusammenkünften +++
Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten in Frankfurt spricht sich der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) dafür aus, dass generell und landesweit - wie bei den Gaststätten auch - alle Teilnehmer von religiösen Zusammenkünften namentlich erfasst und diese Listen bei einem Infektionsfall den Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt werden.
Bereits jetzt würden zwar alle Gemeinden, die den evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern in Hessen angeschlossen sind, so verfahren - allerdings auf freiwilliger Basis. Eine einheitliche Richtlinie von Seiten des Landes würde eine schnelle und effiziente Nachverfolgung der Kontakte ermöglichen, mahnte der Dezernent. Der aktuelle Fall zeige, "wie kompliziert die Nachverfolgung ist, wenn die Anwesenden erst mühsam recherchiert werden müssen. Dabei geht viel wertvolle Zeit verloren."
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Baptisten-Gemeinde räumt Versäumnisse ein +++
Nach Bekanntwerden von mehr als 100 Corona-Infektionen im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt hatte die Gemeinde zunächst betont, alle Schutzregeln seien eingehalten worden. Der notwendige Abstand sei gewahrt, Desinfektionsmittel bereitgehalten worden. Ein am Montag auf der Webseite der Gemeinde veröffentlichtes Schreiben räumt allerdings Versäumnisse ein: "Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten", hieß es in der Stellungnahme. Da es in der Gemeinde viele Familien mit fünf und mehr Kindern gebe, nehme die Zahl der Ansteckungen zu Hause weiter zu. Die Betroffenen seien in häuslicher Quarantäne. "Nach Bekanntwerden der Infektion wurden die Gottesdienste sogleich in das Online-Format überführt", hieß es weiter. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Briefe-Aktion für Kinder +++
Im Mai öffnet in Marburg und Frankenberg normalerweise die Teddyklinik. Das Krankenhaus für Kuscheltiere soll Kindern spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch nehmen. Weil die Teddyklinik in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, bieten die "TeddyDocs" eine Alternative an. Noch bis Mittwoch (27. Mai) können Kinder Briefe mit ihren Fragen rund um das Coronavirus schreiben:
Warum durfte ich so lange nicht in die Kita? Was hat es mit diesen Masken auf sich? Was ist ein Virus überhaupt und warum ist Händewaschen gerade so wichtig? Und wie verarzte ich meinen Teddy selbst, wenn ich ihn dieses Jahr nicht in die Teddyklinik bringen kann? Auf diese und andere Fragen antworten die Marburger Medizinstudierenden. Die Postadresse lautet: Fachschaft Medizin Marburg, z. H. Teddyklinik Marburg e.V., Baldingerstraße, 35032 Marburg. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Probleme bei der Rückreise der Erntehelfer +++
Erst hatten die Spargelbauern in dieser Saison zu wenige Erntehelfer - jetzt wissen sie nicht, wie sie sie wieder nach Hause bringen sollen. Denn die Einreisebedingungen der Heimatländer ändern sich ständig. Vor der Corona-Pandemie haben die meisten Spargelbauern die Hin- und Rückreise für ihre Erntehelfer aus Rumänien bezahlt. Doch die angeheuerten Busunternehmen fordern nun mehr Geld pro Helfer, weil sie die Busse nur noch halb besetzen können. Außerdem müssen die Busfahrer, ebenso wie die Erntehelfer, nach der Rückreise zwei Wochen in Quarantäne - das wollen viele jedoch nicht. Einfach nach Hause fliegen ist zwar möglich, allerdings auch kompliziert, denn die Spargelbauern müssten den Helfern dann auch den Transport vom Flughafen nach Hause organisieren. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Verbraucherzentrale: Keine Gefahr durch unverpackte Lebensmittel +++
Auch in der Corona-Krise rät die Verbraucherzentrale Hessen, überflüssigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass das Virus über rohe Lebensmittel, zubereitete Speisen oder deren Verpackungen übertragen werde. Laut Robert Koch-Institut sei kein Fall einer Infektion durch verunreinigte Lebensmittel bekannt. "Der Griff zu verpacktem Obst und Gemüse bietet keinen zusätzlichen Schutz. Er ist außerdem keine Alternative zu einer guten Küchen- und Handhygiene", sagte Wiebke Franz von der Verbraucherzentrale.
Vor dem Verzehr sollten frisches Obst und Gemüse sowie die Hände immer gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden. Das gelte auch für Früchte, deren Schale nicht mitgegessen werde, wie zum Beispiel Orangen oder Bananen. Zusätzliches Schälen oder Erhitzen der Lebensmittel, auch tiefgekühlter, könne außerdem dazu beitragen, ein sehr geringes Infektionsrisiko zu beseitigen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Acht Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um acht Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Weitere Todesfälle wurden zunächst nicht gemeldet, die Zahl blieb bei 460. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.770 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Davon gelten laut RKI etwa 87 Prozent als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen nach RKI-Angaben vom Montag bei umgerechnet rund elf Fällen in Wiesbaden, rund zehn Fällen in Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis sowie rund neun Fällen in Offenbach. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Viele Hochzeiten trotz Pandemie +++
Die Corona-Pandemie hat Hessens Hochzeitspaare offenbar nicht vom Heiraten abgehalten. In vielen Städten war und ist die Nachfrage nach Trauterminen kaum gebremst, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter Kommunen ergab. In Städten wie Darmstadt, Wiesbaden und Gießen veränderte sich die Zahl der Trauungen kaum, in Frankfurt und Kassel ging sie etwas zurück. Allerdings geht aufgrund der Hygiene-Vorgaben der Trend eher zur standesamtlichen Trauung in kleinem Kreis. Die Hochzeitsbranche hat weiter das Nachsehen.
"Wir sehen die Saison 2020 als sehr schwierig an und hoffen, dass vielleicht zum Ende der Sommersaison wieder etwas mehr Freiheit möglich ist", sagte Svenja Schirk, Pressesprecherin des Bundes deutscher Hochzeitsplaner. Große private Feiern sind weiter kaum möglich und auch in den Standesämtern gibt es Auflagen. In Frankfurt beispielsweise sind bei der standesamtlichen Trauung nun zehn Teilnehmer inklusive Hochzeitspaar zugelassen, in Fulda sechs Gäste plus Fotograf. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Erneut keine neuen Corona-Infektionen aber leider ein weiterer Todesfall
Die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben auch heute (Stand 25.05., 12:00 Uhr) ziemlich stabil. Es gab keine weiteren positiven Testergebnisse, die Gesamtzahl bleibt also bei 403. Eine weitere Person ist nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen, sodass sich die Zahl auf 307 erhöht.
Seit gestern ist eine weitere Person in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Sie war zwischen 80 und 89 Jahre alt, hatte Vorerkrankungen und wohnte in einem Pflegeheim. Damit verzeichnet der Odenwaldkreis insgesamt 61 Todesfälle, davon 40 aus Pflegeheimen.
Neun Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt – zwei im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und sieben in Klinken außerhalb des Kreises. Außerdem wartet im GZO noch eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, auf ihr Testergebnis.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen errechnet, bleibt für den Odenwaldkreis konstant bei zwei (Stand 25.05., 00:00 Uhr).

Südhessen

+++ Kirchenpräsident warnt vor Verschwörungstheorien +++
Die Corona-Pandemie darf nach Ansicht von Kirchenpräsident Volker Jung nicht als Strafe Gottes gedeutet werden. "Das kann und darf heute so nicht gesagt werden", schrieb der Präsident der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau am Montag in einem Gastbeitrag für die Zeitungen der VRM ("Allgemeine Zeitung", "Wiesbadener Kurier", "Darmstädter Echo"). Es dürfe durch solche Erklärungsversuche nicht überdeckt werden, für welche Krankheiten und Katastrophen die Menschen selbst verantwortlich seien. Die biblischen Überlieferungen zeigten außerdem, dass Gott nicht Leiden und Tod für die Menschen wolle, sondern Leben. Die derzeit kursierenden Verschwörungstheorien könnten sehr gefährlich werden, schrieb Jung. "Jetzt ist es wichtig, nicht zu fantasieren, sondern wissenschaftlich Ursachenforschung zu betreiben und auch zu klären, wo es menschliche Fehler und menschliches Verschulden gab." (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.435
Zur Pressemeldung 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis aktuell nicht weiter angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 348 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis 
Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 25. Mai) -
1,5 Milliarden-Hilfspaket vom Land beschlossen
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Montag, 25. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.

Land legt zweites Hilfspaket auf

Um Existenzen zu sichern, Insolvenzen zu vermeiden und die Strukturen in Baden-Württemberg zu erhalten, hat das Land ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro beschlossen. Die zuständigen Ministerien arbeiten jetzt mit Hochdruck die Details aus, um die Hilfsprogramme schnellstmöglich an den Start zu bringen.
Mit 775 Millionen Euro werden die finanziellen Direkthilfen für kleinere Unternehmen und Solo-Selbständige aller Branchen fortgeführt. Davon profitieren unter anderem der Messebau, Künstlerinnen und Künstler und das Schaustellergewerbe. Bei vielen anderen Unternehmen verlängert Baden-Württemberg die bestehenden Soforthilfen um weitere drei Monate.
Die Liquiditätsbrücke, ein Kreditprogramm mit Tilgungszuschuss der L-Bank, unterstützt gezielt kleinere und mittlere Unternehmen. Der Tilgungszuschuss wirkt dabei wie Eigenkapital und macht es den Hausbanken leichter, die Kredite zu gewähren.
Anders als in anderen Branchen gibt es in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe keinen Nachholeffekt. Das Programm sieht daher eine einmalige Hilfe von 3000 Euro pro Gasthaus vor, plus 2000 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Den Öffentlichen Nahverkehr unterstützt das Land mit 200 Millionen Euro. Weitere 40 Millionen Euro sind für den touristischen Busverkehr vorgesehen. Für Vereine und Organisationen wird ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 50 Millionen Euro aufgelegt, das Notprogramm für Kultureinrichtungen umfasst 40 Millionen Euro.
Geld gibt es zudem für digitale Bildung. Baden-Württemberg wird die rund 65 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des Bundes daher verdoppeln. Damit kann das Land etwa 300.000 digitale Endgeräte für die öffentlichen und privaten Schulen bereitstellen. Das Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Rechner haben, ein Notebook oder Tablet ausleihen können. Da es aber mit der Technik alleine nicht getan ist, fließen die Mittel auch in einen pädagogischen Rahmen für den digitalen Unterricht.

+++Meldungen 24. Mai+++

Weltweit

19:28 Uhr: 
Nächste große Lockerungswelle in Tschechien
In Tschechien werden ab morgen die nächsten großen Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft treten. Restaurants, Bars und Cafés dürfen ihre Innenräume öffnen. Auch Hotels und Pensionen sowie Hallen- und Freibäder öffnen wieder. Auch Burgen und Schlösser dürfen dann wieder besichtigt werden. Sportveranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern und Zuschauern sind dann ebenfalls wieder erlaubt. In allen Fällen gelten besondere Hygieneregeln.
Für ausländische Touristen gilt derzeit noch ein Einreisestopp nach Tschechien. Ein festes Datum für die Wiedereröffnung der Grenze zu Deutschland steht noch nicht fest, dies könnte aber nach früheren Aussagen der Regierung bereits Mitte Juni geschehen. (Quelle: ARD) 

18:47 Uhr: Scholz: Fehlende Entlastung der Kommunen hätte Konsequenzen für Konjunktur
Bundesfinanzminister Olaf Scholz dringt auf eine zügige Einigung mit der Union über eine finanzielle Entlastung der Kommunen. "Zwei Drittel der öffentlichen Investitionen werden von den Kommunen getätigt", sagte der SPD-Politiker im Bericht aus Berlin. "Wenn die jetzt ihre Investitionen zurückfahren, dann hat das unmittelbar schlechte Auswirkungen auf die Konjunktur." Die Übernahme kommunaler Altschulden klinge zwar nach einer großen Summe, wäre aber eine sehr überschaubare Belastung für den Bund. "Denn wir müssen ja nach dem gucken, was wir an Zinsen zahlen müssen für diese Altschulden, und das ist nur eine sehr geringe Summe, die weit unter einer Milliarde liegt", sagte Scholz. "Wenn wir aber jetzt den Kommunen, die diese Altschulden von 45 Milliarden haben, jedes Jahr eine Milliarde überweisen, geben wir mehr Geld aus, würden aber weniger helfen."
Dies wäre nicht klug, erklärte Scholz. "Wir helfen im Augenblick vielen großen Industrieunternehmen milliardenschwer. Wir sorgen dafür, dass Europa funktioniert. Dann müssen wir auch dafür sorgen, unsere Kommunen funktionieren."
Die Union lehnt Scholz' Pläne für einen 57 Milliarden Euro großen Schutzschirm für klamme Kommunen ab. (Quelle: ARD) 

17:46 Uhr: Erntehelfer dürfen bis 15. Juni einreisen
Die begrenzte Einreise von Saisonarbeitskräften sei unter strengen Auflagen bis 15. Juni verlängert worden, teilten das Landwirtschafts- und das Innenministerium mit. Anfang April war ein Korridor zur Einreise von jeweils 40.000 Erntehelfern für April und Mai unter strengen Infektionsschutzauflagen geschaffen worden. Das Konzept wäre Ende Mai ausgelaufen.
Die Landwirte seien für die Ernte und Pflanzarbeiten auf die Unterstützung von Fachkräften aus dem Ausland angewiesen, hieß es. Das Kontingent von 80.000 Arbeitskräften bleibe bestehen - es sei aktuell nicht ausgeschöpft. Eingereist seien bisher etwa 33.000 Saisonarbeiter. (Quelle: ARD) 

16:58 Uhr: Sylt mit Fähre wieder über Dänemark erreichbar
Die Nordseeinsel Sylt ist ab morgen auch wieder über Dänemark mit der Fähre zu erreichen. Wie Schleswig-Holsteins Regierungssprecher Peter Höver den "Lübecker Nachrichten" sagte, darf die Sylt-Fähre zu Transitzwecken genutzt werden. Die Kieler Landesregierung setzte sich demnach auf verschiedenen Kanälen bei der dänischen Staatsregierung und bei der Bundesregierung für die Wiedereröffnung der Verbindung ein. Details sollen nun zwischen der deutschen und der dänischen Polizei vereinbart werden.
Seit Anfang dieser Woche hatte die dänische Polizei keine deutschen Urlauber mehr zu Transitzwecken über die Grenze gelassen. Betroffen davon waren Sylt-Urlauber, die mit der Sylt-Fähre von Havneby auf der dänischen Insel Rømø nach List oder in die andere Richtung fahren wollten. (Quelle: ARD) 

15:32 Uhr: 30 Milliarden Euro für Kurzarbeitergeld?
Bis zum Ende des Jahres könnten laut Bundesagentur für Arbeit die Kosten für Kurzarbeit mehr als 30 Milliarden Euro betragen. Der Bund müsste dann aushelfen, sagte BA-Chef Detlef Scheele dem "Tagesspiegel".
Ausgezahlt habe die BA bislang zwar lediglich 2,5 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld. Dies liege allerdings daran, dass viele Unternehmen noch nicht abgerechnet hätten.
Insgesamt ist in der Corona-Krise für mehr als zehn Millionen Beschäftigte in Deutschland Kurzarbeit angemeldet worden. Die Nürnberger Behörde geht aber davon aus, dass am Ende nicht alle Personen, für die ein Antrag gestellt wurde, tatsächlich Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. (Quelle: ARD) 

15:00 Uhr: Italiener missachten nach Lockerungen Regeln
Bei sommerlichem Wetter habe viele Italiener ihre neuen Freiheiten in der Corona-Krise für Strandbesuche und nächtliche Feiern vor Bars genutzt. Fernsehsender zeigen süditalienische Strände voller Menschen meist ohne Atemschutz. Junge Leute strömten abends in Ausgehviertel. Viele standen ohne vorgeschriebenen Abstand und Mund-Nasen-Schutz in Gruppen auf den Straßen. In einigen Städten ließen Bürgermeister Bars am Abend vorzeitig schließen.
Innenministerin Luciana Lamorgese kritisierte in einem Interview des Senders RTL102,5: "Die Jugendlichen haben nach so langer Zeit des zu Hause Eingeschlossenseins die Grenzen aus dem Blick verloren, an die sie sich bisher gehalten haben."
Italiens Regierung hatte am 18. Mai den Lockdown erheblich gelockert. Allerdings gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Italien wurde von der Krankheit Covid-19 mit bisher etwa 230.000 registrierten Infizierten und ungefähr 33.000 Toten heftig getroffen. Inzwischen sinken die Zahlen der Neuansteckungen deutlich. (Quelle: ARD) 

14:27 Uhr: Kritik an Corona-App
Die Verzögerungen bei der Einführung der Corona-Warn-App stoßen zunehmend auf Kritik. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) kritisierte die Entwicklung in der "Welt am Sonntag": "Gucken Sie sich das Elend um die Entwicklung einer Corona-App an. Ich bin kein Experte, aber es dauert mir ein bisschen lange." Die App hätte es schon am Anfang der Pandemie geben müssen, am besten auf europäischer Ebene.
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer äußerte sich ebenfalls skeptisch. "So wie die Corona-App jetzt auf den Weg gebracht worden ist, bringt sie keine ausreichende Sicherheit", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig seien eineinhalb Meter Abstand und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes.
Die App soll Mitte Juni fertig sein und aufzeichnen, wann und wie lange sich jemand in der Nähe anderer aufgehalten hat, die an ihrem Smartphone ebenfalls diese Funktion eingeschaltet haben. Infiziert sich jemand, können jene anonym informiert werden, die sich durch die Nähe zu ihm angesteckt haben könnten. Die Anwendung wird im Auftrag der Bundesregierung von SAP und der Deutschen Telekom entwickelt. (Quelle: ARD) 

10:43 Uhr: Freiberufler drängen auf Nachbesserungen bei staatlicher Hilfe
Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat eine Verlängerung und Ausweitung der Soforthilfe-Programme für Freiberufler in der Corona-Krise gefordert. "Der Corona-Rettungsschirm lässt gerade kleine Unternehmen auch bei den Freien Berufen im Regen stehen. Bei der Soforthilfe und den Kreditangeboten muss dringend nachgesteuert werden", sagte BFB-Präsident Wolfgang Ewer den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Ewer forderte, die Frist zur Beantragung der staatlichen Soforthilfe zu verlängern. Diese läuft planmäßig am 31. Mai ab. Allerdings würden bei vielen Freiberuflern Umsätze und Liquidität erst zeitversetzt wegbrechen, sagte Ewer. "Anträge sollten also nicht nur bis Ende Mai, sondern mindestens bis Ende August gestellt werden können." Zudem forderte Ewer eine Ausweitung der Hilfen. "Die Soforthilfe soll ausgeweitet werden auf die Deckung des Lebensunterhalts und sich nicht ausschließlich auf Betriebsmittel erstrecken", sagte der BFB-Präsident. Viele Freiberufler würden aus den laufenden Einnahmen ihren Lebensunterhalt decken, oft diene die Wohnung auch als Arbeitsstätte. (Quelle: ARD) 

08:39 Uhr: Türkei erwartet Aufhebung der Reisewarnung
Die türkische Regierung erwartet, dass Deutschland die weltweite Reisewarnung noch vor den Sommerferien auch für die Türkei aufhebt. Das Land sei von Mitte Juni an bereit, Touristen aus dem Ausland zu empfangen, sagte der türkische Botschafter in Berlin, Ali Kemal Aydin. "Alle notwendigen Vorkehrungen werden seitens der zuständigen Behörden getroffen. Wir sind davon überzeugt, dass die Bundesregierung all dies in Betracht zieht und sich dementsprechend entscheidet."
Die weltweite Reisewarnung gilt noch bis zum 14. Juni. Danach will Außenminister Maas sie für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweise ersetzen. Wie mit Ländern außerhalb der EU verfahren wird, ist noch unklar. Die Türkei ist nach Spanien und Italien die Nummer 3 unter den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen.
"Es ist offensichtlich, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die Covid-19-Krise erfolgreich überwinden", sagte Aydin. Die Wiederaufnahme des Flugverkehrs sei bereits in Vorbereitung. Mit Beginn der Auslandsflüge sollen die Quarantänebestimmungen wegfallen. Stattdessen würden Reisende bei Ankunft auf Corona getestet. (Quelle: ARD) 

08:08 Uhr Vor Urlaubssaison: Mediziner warnen vor zweiter Corona-Welle
Mit Blick auf fortschreitende Lockerungen und die bevorstehende Urlaubszeit erinnern Experten an das Risiko eines erneuten Anstiegs von Corona-Neuinfektionen. Aktuell sähen die Infektionszahlen zwar gut aus, sagte der Arzt und Gesundheitsforscher Max Geraedts von der Universität Marburg. Wenn Menschen jedoch wieder vielerorts eng zusammenkämen, etwa in Bars, könnte das dennoch ausreichen, "um wieder einen starken Anstieg loszutreten".
Gerade die Reisezeit berge zudem das Risiko, dass sich das Virus noch flächendeckender ausbreite als bislang schon, erklärte Geraedts - also auch an Orte, die bislang verhältnismäßig verschont geblieben sind.
Auch Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen erklärte: "Wenn man sich veranschaulicht, dass nur ein sehr geringer Bevölkerungsanteil bisher immun sein dürfte, so ist klar, dass das Virus sich schnell auch wieder ausbreiten kann, wenn die Bedingungen dafür stimmen." Gleichzeitig verwies auch er darauf, dass die Infektionszahlen derzeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Reiseländern im Mittelmeerraum rückläufig seien. (Quelle: ARD) 

05:26 Uhr: Industrie fordert Abbau staatlicher Vorgaben
Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert zur Wiederbelebung der Wirtschaft in der Corona-Krise weniger Bürokratie. Es sei ein deutlicher Abbau staatlicher Vorgaben nötig, heißt es in einem Forderungskatalog, der der "Welt am Sonntag" vorliegt. Als Beispiele nannte der Verband Regelungen im Energie-, Wettbewerbs-, und Umweltrecht.
Neben dringend notwendigen finanziellen Hilfen für Firmen gebe es sowohl kurzfristige als auch dauerhafte Entlastungsmöglichkeiten bei der Bürokratie. Die Bundesregierung sollte den Nationalen Normenkontrollrat beauftragen, die 100 größten bürokratischen Lasten bei einem Neustart zu identifizieren, um diese kurzfristig auszusetzen und mittelfristig im parlamentarischen Verfahren abzubauen. (Quelle: ARD) 

05:01 Uhr: RKI meldet 431 Neuinfektionen und 31 Todesfälle
Das Robert Koch-Institut meldet 431 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 178.281, wie das RKI mitteilt.
Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 31 auf 8247 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 160.300. Das sind rund 500 mehr als am Vortag. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Lustiges aus Mainfranken zu Aiwangers "Corona-Biergarten-Abstandsregeln"
Aiwangers Erklärung, wie man zukünftig im Biergarten zu sitzen hat, sorgte in ganz Bayern für lustig-kreative Ideen. Uwe Ungerer, Chorleiter in Mainstockheim (Lkr. Kitzingen) hat die Aiwanger'sche Biergartenabstandregel sogar vertont - mit einem mehrstimmigen Acapella-Männerchor. Und in Biergärten in Marktheidenfeld und Randersacker gibt es jetzt "Kumpeltische" - 15 und 16 Meter lang.

Meldungen aus Hessen 

+++ Zwei Wiesbadener Altenheime unter Quarantäne +++
Wegen 30 Corona-Fällen stehen in Wiesbaden zwei Altenheime unter Quarantäne. Im Maternus Seniorencentrum Kapellenstift seien insgesamt 26 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Betroffen seien 18 Bewohner und acht Pflegekräfte.
Im Altenpflegeheim im Toni-Sender-Haus sind laut Mitteilung insgesamt vier Personen positiv auf das Virus getestet worden. Der erste Fall wurde bereits am vergangenen Donnerstag bekannt, ein Bewohner hatte sich infiziert. Daraufhin wurden alle Bewohner, Mitarbeiter und die Mitarbeiter der angrenzenden Kindertagesstätte getestet. Laut der Ergebnisse, die der Stadt am Sonntag mitgeteilt wurden, haben sich bei zwei weitere Bewohner und eine Pflegekraft positive Befunde ergeben. Die betroffenen Bewohner befinden sich in stationärer Behandlung, die Pflegekraft ist in häuslicher Quarantäne. (Quelle: Hessenschau) 

Zahl Infizierter nach Gottesdienst-Besuch weitet sich aus
Die Zahl der Corona-Infizierten in Zusammenhang mit einem Gottesdienst in einer Frankfurter Baptisten-Kirche ist weiter gestiegen. Allein in Frankfurt hätten sich dadurch mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Sonntag sagte. Am Samstag war man noch von mehr als 40 Infizierten in Zusammenhang mit dem Gottesdienst im gesamten Rhein-Main-Gebiet ausgegangen. Im benachbarten Hanau hätten sich nach dem Gottesdienst vor rund zwei Wochen 16 Menschen angesteckt, teilte die Stadt mit. Diese kommen nach den Worten Gottschalks noch zu den Frankfurter Fällen dazu. Der Wetteraukreis meldete am Sonntag weitere 26 positive Covid-19-Fälle im Zusammenhang mit dem Gottesdienst vom 10. Mai. Im Wetteraukreis wurden im Zusammenhang mit den 26 Infizierten weitere 76 Menschen in Quarantäne geschickt, wie der Kreis am Sonntag berichtete.(Quelle: Hessenschau) 

+++ Gesundheitsforscher warnt vor Infektionsrisiko im Urlaub +++
Der Arzt und Gesundheitsforscher Max Geraedts von der Universität Marburg warnt vor der kommenden Urlaubszeit. Wenn Menschen vielerorts wieder eng zusammenkämen, könnte das ausreichen, um wieder einen starken Anstieg an Infektionen loszutreten. Gerade die Reisezeit berge das Risiko, dass sich das Virus noch flächendeckender ausbreite als bisher schon. Also auch an Orte, die bislang verhältnismäßig verschont geblieben seien. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 92 Neuinfektionen, zwei neue Todesfälle +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 92 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um zwei auf 460. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.762 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Dieser Grenzwert wurde in Hessen in der Vergangenheit in vier Kreisen überschritten: im Kreis Hersfeld zum 3.4, im Landkreis Limburg zum 26.3., im Werra-Meißner-Kreis in der Woche vor Ostern und im Odenwaldkreis ab dem 1. April. Dort wurde zum 22. April auch der bisherige hessische Spitzenwert erreicht, von 85,7 Neufällen je 100.000 in sieben Tagen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Zahlen nahezu unverändert
Die Zahlen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben im Vergleich zu gestern nahezu unverändert (Stand 24.05., 12:00 Uhr). Die Statistik verzeichnet weiterhin insgesamt 403 positive Testergebnisse, 306 genesene Personen und 60 Todesfälle (39 aus Pflegeheimen).
Lediglich die Zahl der Patienten in Krankenhäusern erhöht sich um eins: Insgesamt werden 10 Personen stationär betreut, davon drei im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und sieben in Kliniken außerhalb des Kreises. Im GZO wartet außerdem noch eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen für den Odenwaldkreis errechnet, bleibt konstant bei zwei (Stand 24.05., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.399
Zur Pressemeldung 

Neckar-Odenwald-Kreis 

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis aktuell nicht weiter angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 347 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 24. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 24. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.

+++Meldungen 23. Mai+++


Weltweit

19:48 Uhr: Bistum Limburg: "Nicht entspannt, aber ruhig"
Angesichts zahlreicher Corona-Infektionen nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt sieht das Bistum Limburg für die katholischen Gottesdienste derzeit keinen Grund zur Panik. "Wir sind nicht entspannt, bleiben aber ruhig", sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Seit zwei Wochen könnten in dem Bistum unter Hygiene- und Abstandsauflagen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Pfarrer und Gläubige gingen sehr sorgsam und vorsichtig mit der Lage um, betonte der Sprecher. "Diesen Kurs wollen wir auch erst einmal weiterfahren." Bisher seien Fälle wie in der Baptisten-Gemeinde in dem katholischen Bistum Limburg, zu dem Frankfurt gehört, nicht bekannt. Einige Gemeinden hätten sich auch entschieden, derzeit noch auf Gottesdienste zu verzichten. "Das müssen die Pfarrer vor Ort entscheiden", sagte Schnelle. (Quelle: ARD) 

19:02 Uhr: Sinkende Todeszahlen in New York
Im besonders heftig von der Coronavirus-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der neu gemeldeten Toten an einem Tag erstmals seit rund zwei Monaten wieder zweistellig. Gestern seien 84 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz. Am Tag zuvor waren es noch 109 Tote.
"Diese Nachrichten sind gute Nachrichten", sagte Cuomo weiter. "Das ist ein Zeichen, dass wir echte Fortschritte machen." Auch die Zahl der Neuinfektionen ging in dem Bundesstaat mit seinen etwa 19 Millionen Einwohnern weiter zurück.
Zum Höhepunkt der Krise im März und April waren in New York bis zu 800 Menschen pro Tag gestorben. Insgesamt haben sich in dem Bundesstaat bislang mehr als 360.000 Menschen angesteckt, etwa 29.000 sind gestorben. (Quelle: ARD) 

15:52 Uhr US-Studie nährt Hoffnungen auf therapeutischen Ansatz
Die Ergebnisse einer klinischen Studie aus den USA verstärken die Hoffnungen auf eine Therapie gegen das Coronavirus: Danach verkürzt das antivirale Mittel Remdesivir die Genesungsdauer von Covid-19-Patienten um rund 30 Prozent.
An der Studie nahmen 1063 Covid-19-Patienten in den USA sowie in neun weiteren Ländern in Europa und Asien teil. Sie erhielten zehn Tage lang entweder Remdesivir, das ursprünglich gegen Ebola entwickelt wurde, oder ein Placebo. Die mit Remdesivir behandelten Patienten benötigten im Mittelwert elf Tage, die anderen Patienten 15 Tage bis zur Genesung.
Nach Angaben der Autoren der Studie wirkte das Mittel am besten bei Patienten, die noch nicht an Beatmungsgeräte angeschlossen werden mussten. Sie empfahlen deshalb, schon früh mit der Behandlung zu beginnen.
Weniger eindeutig ist die Studie in der Frage, ob das Mittel auch die Sterblichkeit von Patienten senken kann. Von den Patienten, die Remdesivir erhielten, starben binnen 14 Tagen 7,1 Prozent. In der Kontrollgruppe betrug die Sterblichkeit 11,9 Prozent. Der Unterschied ist zu gering, um ihn eindeutig dem Medikament zuzuschreiben.
In jedem Fall reiche Remdesivir allein nicht aus, um das Überleben von Covid-Patienten zu sichern, schrieben die Autoren. Erfolgversprechender sei wahrscheinlich eine Kombination mehrerer Therapien, darunter möglicherweise ein Cocktail mit mehreren antiviralen Mitteln. Remdesivir dringt in Viren ein und verhindert deren Vermehrung. Offiziell als Medikament zugelassen ist das Mittel bislang nicht. (Quelle: ARD) 

15:17 Uhr Spanien öffnet im Juli Grenzen für ausländische Touristen
Der Corona-Hotspot Spanien will erst im Juli seine Grenzen für ausländische Touristen öffnen. "Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden", sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation.
"Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen", erklärte der sozialistische Politiker.
Mit seiner Ankündigung machte Sánchez Hoffnungen auf eine frühere Wiederaufnahme des Tourismus zunichte. Diese waren jüngst gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte. (Quelle: ARD) 

13:54 Uhr: Mehrere Kirchenmitglieder infiziert: "Schwierige Lage" in Frankfurt
Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt am Main haben sich mehrere Mitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Laut Gesundheitsamt sind es mehr als 40 Betroffene. Viele von ihnen seien allerdings ""nicht sonderlich krank", wie es hieß.
"Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online", sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau. "Bei uns ist es eine schwierige Lage."
Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen. Sechs Betroffene befänden sich in Krankenhäusern. Unklar ist, wie viele Besucher an dem Gottesdienst teilnahmen. Es seien aber "alle Regeln eingehalten worden."
Religiöse Versammlungen sind seit dem 1. Mai unter Auflagen wieder erlaubt. So muss in Kirchen und anderen Gotteshäusern der Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Menschen eingehalten werden, nötig sind zudem weitere Hygienemaßnahmen wie das Aufstellen von Desinfektionsspendern. (Quelle: ARD)

13:36 Uhr: Studie weckt Zweifel an Wirksamkeit umstrittener Malaria-Medikamente
Die von US-Präsident Donald Trump und dem brasilianischen Staatschef Bolsonaro aggressiv beworbenen Malariamittel sind laut einer großangelegten Studie als Medikamente gegen das neue Coronavirus eher kontraproduktiv.
Bei einem Vergleich von etwa 96.000 Patienten auf sechs Kontinenten habe sich gezeigt, dass die Sterberate von Menschen, die Hydroxychloroquin und Chloroquin einnahmen, bei 13 Prozent lag, hieß es in einem Bericht des Journals "Lancet". Bei Kranken, die anders behandelt wurden, habe sie neun Prozent betragen.
Außerdem sei bei der Einnahme der Malariamittel ein fünf Mal höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen festgestellt worden, schrieb das Blatt. Laut dem Leiter der Studie, einem Herzspezialisten aus Boston, gibt es nicht nur keinen Vorteil, sondern sogar einen sehr durchgängigen Hinweis auf Schädigung. (Quelle: ARD) 

11:17 Uhr: Thüringen will Beschränkungen Anfang Juni aufheben
Das Land Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden. An deren Stelle sollen nur noch lokale Maßnahmen treten, wenn in einer Region eine bestimmte Infektionsrate überschritten wird. Dafür ist ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Gespräch.
"Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen. Die Details sollen nach Angaben einer Regierungssprecherin in der nächsten Kabinettssitzung am Dienstag beraten werden. (Quelle: ARD) 

11:12 Uhr: Grütters: "Kultur kein Luxus, sondern Lebensnotwendigkeit"
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur in Deutschland auch nach der Corona-Krise aufgerufen. "Ich hoffe sehr, dass am Ende der Krise, wenn möglicherweise auch größere wirtschaftliche Schäden erkennbar werden, die Länder und Kommunen ihre Kultureinrichtungen nicht zum Steinbruch ihrer Haushaltskonsolidierungen machen", sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post".
Kultur sei kein Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit, ein Ausdruck von Humanität und für eine lebendige Demokratie unverzichtbar. Öffentliche Gelder für die Kulturlandschaft seien "eine Investition in die Zukunft", unterstrich die Staatsministerin. Sie arbeite zusammen mit dem Finanzministerium an einem Hilfs- und Rettungspaket für die Künste. Ziel sei, das "große, dichte Geflecht insgesamt" zu erhalten. Es müsse verhindert werden, dass am Ende zwar die "Künstler überlebt haben, aber ihre Arbeits- und Wirkungsstätten verschwunden sind".
Grütters und die Kultusministerkonferenz der Länder hatten am Mittwoch Eckpunkte für die weitere Öffnung kultureller Einrichtungen und Aktivitäten vorgelegt. Für das Soforthilfeprogramm "Neustart" für kleine und mittlere Kultureinrichtungen stellt die Bundesregierung 20 Millionen Euro bereit. (Quelle: ARD) 

10:24 Uhr: Kardinal Marx verurteilt Appell gegen Corona-Maßnahmen scharf
Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat den Appell rechtskonservativer katholischer Geistlicher gegen die Corona-Maßnahmen scharf verurteilt. Der Aufruf, den unter anderem der ehemalige Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, unterschrieben hat, "hat mich erstaunt und auch fassungslos gemacht", sagte Kardinal Marx dem "Spiegel".
In dem Anfang Mai veröffentlichten Text wird eine Weltverschwörung angenommen, die das Ziel hat, persönliche Freiheiten dauerhaft einzuschränken. "Diese illiberalen Maßnahmen sind der beunruhigende Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht", heißt es darin.
Marx erklärte, der Appell spalte und mache Angst. Er selbst halte sich an das, was die Politik in der Corona-Krise nach intensiver Beratung vorgebe, betonte der frühere Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. "Ich weiß nicht, aus welcher Kompetenz heraus die Kirche darüber debattieren sollte, was bei einer Pandemie sinnvoll ist und was nicht." (Quelle: ARD) 

10:21 Uhr: Merkel: Corona eine "Zumutung für unsere Demokratie"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich anlässlich des heutigen Tags des Grundgesetzes zu den verfassungsrechtlichen Beschränkungen in der Corona-Krise geäußert. "Dieses Virus ist eine Zumutung für unsere Demokratie. Deshalb machen wir es uns natürlich mit den Beschränkungen von Grundrechten nicht einfach, und deshalb sollen sie so kurz wie möglich sein. Aber sie waren notwendig."
In ihrem Podcast sagt die Kanzlerin, dass es gerade jetzt essentiell sei, "die Prinzipien des Grundgesetzes zu achten. Ganz besonders ist dabei der Artikel 1 wichtig: Die Würde des Menschen ist unantastbar." Dazu gehöre auch, eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern: "Das ist uns glücklicherweise auch gelungen."
Bei den Lockerungen müsse die Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen gewahrt bleiben, es müsse immer wieder begründet werden, "warum wir etwas noch nicht aufheben und warum wir etwas schon lockern können". Sie sei sehr froh, "dass die derzeitige Infektionslage es ermöglicht, schon viele Dinge wieder zu erlauben und möglich zu machen, die einige Wochen nur eingeschränkt da waren", betont die Bundeskanzlerin. (Quelle: ARD) 

09:58 Uhr: Bericht: Nachfrage nach staatlichen Finanzhilfen steigt
Die Nachfrage nach staatlichen Liquiditätshilfen in der Corona-Krise ist einem Bericht zufolge deutlich gestiegen. Bei der staatlichen Förderbank KfW seien bereits 44.089 Anträge für die Kreditprogramme eingegangen, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Unterlagen des Bundesfinanzministeriums. Das Antragsvolumen summiert sich danach auf inzwischen 42,3 Milliarden Euro.
Im Zuge der Corona-Krise hatte die Bundesregierung mehrere Hilfs- und Förderprogramme aufgelegt. Gelder werden - je nach Höhe - als Kredit oder als einmaliger Finanzzuschuss ausgezahlt. (Quelle: ARD) 

9.44 Uhr: Trump will offene Kirchen - Frankreich erlaubt Gottesdienst-Besuch
US-Präsident Donald Trump hat in der Corona-Krise an die Gouverneure der 50 Bundesstaaten appelliert, Kirchen bereits am Wochenende wieder zu öffnen. Gotteshäuser seien wichtig für die US-Bevölkerung und "essenzielle Orte, die essenzielle Dienste anbieten", erklärte er. Trump kritisierte, manche Gouverneure hätten Alkoholläden und Abtreibungskliniken als wichtig eingestuft, nicht aber Kirchen. Die meisten Bundesstaaten lockern gegenwärtig Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus. In manchen Staaten ist die Zahl der Gottesdienstbesucher aber weiter stark beschränkt.

In Frankreich ist seit heute wieder die Teilnahme an Gottesdiensten erlaubt. Der französische Staatsrat hatte bereits am Montag die Aufhebung des wegen der Corona-Pandemie verhängten Verbots religiöser Zusammenkünfte innerhalb von acht Tagen gefordert und argumentiert, das "allgemeine und absolute Verbot" der Zusammenkünfte in Gotteshäusern stehe in "keinem Verhältnis zum Ziel der Erhaltung der öffentlichen Gesundheit". (Quelle: BR)

Übersicht Stand 23. Mai 2020 9:32 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 23.5.2020 auf den 22.5.2020)
Weltweit: 5.215.253 Infizierte (+ 109.098) | 338.265 Tote (+5.287) | 2.059.228 Geheilte (+108.710)
Deutschland: 179.710 Infizierte (+689) | 8.241 Tote (+38) | 159.376 Geheilte (+1.289)
Italien: 228.658 Infizierte (+652) | 32.616 Tote (+130) | 136.720 Geheilte (+2.160)
Spanien: 234.824 Infizierte (+1.787) | 28.628 Tote (+688) | 150.376 Geheilte (0)
Frankreich: 182.015 Infizierte (+64) | 28.132 Tote (0) | 63.986 Geheilte (+10)
Türkei: 154.500 Infizierte (952) | 4.276 Tote (+28) | 116.111 Geheilte (+1.121)
Quelle Johns Hopkins University

06.22 Uhr: Brasilien hat die zweitmeisten Infizierten weltweit
In Brasilien stieg auch am Freitag die Zahl der Coronavirus-Infektionen. Damit liegt Brasilien jetzt nach den USA auf dem zweiten Platz weltweit. In dem südamerikanischen Land wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 330.890 Infektionen registriert, mindestens 21.048 Menschen starben. Damit überholte Brasilien Russland, das nun mit 326.488 registrierten Infektionen auf Platz drei liegt - 3200 Menschen starben nach offiziellen Angaben.

Binnen 24 Stunden starben in Brasilien mehr als tausend Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Erreger, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. Das war das dritte Mal binnen vier Tagen, dass die Totenzahl über 1000 lag. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen betrug 20.803 binnen 24 Stunden. (Quelle: BR)

06.00 Uhr: 581 Haftbefehle bei Corona-Grenzkontrollen vollstreckt
Seit der Anordnung von Grenzkontrollen wegen der Corona-Pandemie hat die Bundespolizei 581 offene Haftbefehle vollstreckt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur, stellten die Beamten bei ihren Kontrollen außerdem knapp 130 Verstöße gegen das Waffengesetz fest. In rund 150.000 Fällen wiesen sie demnach zur Unterbrechung des Infektionsgeschehens Ausländer an den Grenzen ab, die keinen triftigen Einreisegrund geltend machen konnten. (Quelle: BR)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Spendenaktion im Landkreis Bad Kissingen - 113.000 Euro für Tafelläden und BRK
Das Landratsamt Bad Kissingen hatte die Corona-Spendenaktion "Mir halten zamm!" angestoßen. Sparkasse, VR-Bank und die Saalezeitung beteiligten sich. Jetzt konnten die Organisatoren den Vertretern der Tafelläden und des BRK-Kreisverbandes einen Scheck über 113.373,64 Euro übergeben. "Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft der Menschen im Landkreis", freute sich der erste Vorstand der Tafel Bad Brückenau, Hans-Jürgen Schelle: "Am Anfang hatten wir große Sorgen, ob und wie wir die Krise bewältigen werden. Jetzt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft." Im Zuge der Corona-Pandemie waren bei den Tafeln im Landkreis Bad Kissingen die Lebensmittelspenden ausgeblieben. Der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes hatte unter einer Preisexplosion bei Schutzkleidung zu leiden. Alexander Kretz vom BRK-Kreisverband Bad Kissingen erklärte, die Spendengelder würden eingesetzt, um sich für eine mögliche zweite Welle der Pandemie zu wappnen: "Wir sind sehr dankbar für die Zuwendung!" (Quelle: BR) 

3.445 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Freitag (22.05.20) 3.445 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sin 187 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg: 875 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 685 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 650 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 265 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge: 154 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 188 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 288 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 189 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Mehrere Proteste gegen Corona-Auflagen +++
In mehreren Städten haben Menschen gegen die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie protestiert. Bei einer Demonstration in Frankfurt unter dem Motto "Hände weg vom Grundgesetz" zählte die Polizei mehrere hundert Teilnehmer. Es habe auch einen Protest gegen diese Veranstaltung gegeben.
Einige Teilnehmer hätten die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten und keine Gesichtsmaske getragen, berichtet eine Polizei-Sprecherin. Auch nach Hinweisen hätten sie dies nicht geändert. Die Beamten hätten die Personalien festgestellt, wegen der Verstöße würden Bußgeldverfahren eingeleitet. Nach Angaben der FAZ führten die Beamten am Ende mehrere Teilnehmer ab, die sich bis zuletzt weigerten, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.
In Büdingen (Wetteraukreis) gingen laut Polizei rund 20 Menschen auf die Straße. Auch in Gießen und Marburg gab es Demonstrationen und Gegenproteste. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehrere Infektionen bei Baptisten-Gottesdienst +++
Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt-Rödelheim haben sich mehrere Mitglieder mit dem Coronavirus infiziert. "Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, am Samstag und bestätigte einen Bericht der Frankfurter Rundschau.
Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen, sagte Pritzkau. Die Zahl der Betroffenen könne er nicht nennen. Die meisten seien zu Hause, sechs befänden sich in Krankenhäusern. Der Main-Kinzig-Kreis meldete am Freitagabend, sein Gesundheitsamt könne aktuell 16 Corona-Infektionen "einer Veranstaltung in Frankfurt" zuordnen, womit offenbar der Baptisten-Gottesdienst gemeint ist. Seit 1. Mai sind Gottesdienste unter Auflagen wieder erlaubt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wieder Demonstrationen gegen Corona-Auflagen +++
Auch an diesem Samstag wollen Menschen gegen die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und weiterer Grundrechte im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf die Straße gehen. Eine Demonstration mit 500 Teilnehmern soll es etwa am Nachmittag an der Weseler Werft in Frankfurt geben. Weitere Kundgebungen sind in Frankfurt am Opernplatz und am Paulsplatz angemeldet, dazu eine in Büdingen (Wetterau). (Quelle: Hessenschau) 

+++ 14 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 14 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Samstag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um einen auf 458. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.670 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 15,4 Fällen in Frankfurt und 10,4 in der Stadt Wiesbaden. Die niedrigsten Werte haben der Vogelsbergkreis mit 0 und der Lahn-Dill-Kreis mit 0,4. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Weniger Neu-Infizierte – Wochen-Inzidenz sinkt deutlich
Im Odenwaldkreis geht die Zahl bestätigter Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus derzeit zurück. Das geht aus der vom Land Hessen berechneten Wochen-Inzidenz hervor. Sie liegt heute (Stand 23.05., 00:00 Uhr) bei zwei und damit sechs Punkte niedriger als gestern.
Auch werden aktuell weniger positiv auf das Virus getestete Patienten in Krankenhäusern behandelt als zuvor: Waren es gestern noch 14, sind es heute neun. Davon sind zwei im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO); von ihnen muss keiner intensivmedizinisch betreut werden. Sieben weitere Personen sind in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises.
Insgesamt liegt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle nach wie vor bei 403. Es ist ein weiterer Mensch gesundet, so dass die Zahl der Genesenen nun 306 beträgt. Ein Todesfall ist nicht hinzugekommen. 60 Personen sind verstorben, davon 39 aus Pflegeheimen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.367
Zur Pressemeldung 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis aktuell nicht weiter angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 347 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis

Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 23. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 23. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 397. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 397 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 5 (+1), Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 und Wittighausen: 3.

Die Zahl der Genesenen verbleibt bei 374.

+++Meldungen 22. Mai+++

Weltweit

17:52 Uhr: Pekinger Studie meldet Erfolg bei Impfstoff-Test
Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, hieß es in einer im Fachjournal "The Lancet" veröffentlichten Studie des Beijing Institute of Biotechnology.

Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Eine einzelne Dosis von Ad5-nCoV reiche demnach aus, um in 14 Tagen bei den Probanden virus-spezifische, neutralisierende Antikörper und eine entsprechende Reaktion spezieller Abwehrzellen (T-Zellen) zu erzeugen. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

Ad5-nCoV wurde 108 gesunden Freiwilligen im chinesischen Wuhan verabreicht und die Wirkung bis 28 Tage danach ausgewertet. Eine finale Auswertung soll es nach sechs Monaten geben. Eine Doppelblind-Studie mit Kontrollgruppe wurde als Phase 2-Versuch mit dem Wirkstoff ebenfalls in Wuhan bereits gestartet.

17:22 Uhr: Steinmeier: Demokratie bewährt sich in der Pandemie
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in den Debatten über die Corona-Politik einen Nachweis der Stärke der Demokratie. "Wie lebendig unsere Demokratie, wie tief verankert und wie hoch geschätzt ihre Grundwerte sind, das zeigt sich gerade jetzt in dieser Krise", schreibt er in einem Gastbeitrag in der "Süddeutschen Zeitung". Kritik sei "nicht reserviert für Corona-freie Zeiten".
Die demokratische Grundordnung bewähre sich auch in der Pandemie. Gemeinsam sei es gelungen, die Infektionskurve abzuflachen, so dass schmerzhafte Beschränkungen bereits wieder gelockert werden könnten. Er sei froh, dass die Regierungen in Bund und Ländern ihre Entscheidungen an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, die sich stetig weiterentwickeln. Die dabei getroffenen Entscheidungen halte er "für sinnvoll und maßvoll". Aber er freue sich auch darüber, "dass sie lebhaft diskutiert werden, dass über sie gestritten wird, beinah vom ersten Tag an".
Er warnte aber zugleich davor, dass die Debatten um den besten Weg aus der Krise missbraucht werden könnten. Manche versuchten, "ihre vergifteten Ideen" in die Debatten einzuträufeln, "um Zweifel am Sinn und der Rechtmäßigkeit demokratischer Verfahren zu säen", mahnt das Staatsoberhaupt. "So spinnert manche Verschwörungstheorie auch daherkommen mag - vergessen wir nicht, dass hinter ihr harte politische Ziele stehen, die wir nicht ignorieren dürfen."
Die Diskreditierung von gewählten Volksvertretern und der seriösen Berichterstattung, von demokratischen Verfahren, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Vernunft sei "nichts weniger als ein Angriff auf unsere Demokratie, und just auf die Freiheit, die sie angeblich verteidigt", mahnte Steinmeier. (Quelle: ARD) 

16:24 Uhr: Keine Neuinfektion in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern sind zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vortag keine weiteren Infektionen nachgewiesen worden. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Rostock gibt es im Land insgesamt 759 Fälle. Rund 700 der positiv getesteten Menschen in dem Bundesland seien von einer Covid-19-Erkrankung genesen.
In Sachsen-Anhalt gab es zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie im Vergleich zum Vortag keine neuen gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus. (Quelle: ARD) 

12:08 Uhr: Debatte um Schulbetrieb nach den Sommerferien
Der Schulbetrieb wird nach Einschätzung der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), auch nach den Sommerferien nicht wie vor der Corona-Pandemie funktionieren.
"Ich gehe davon aus, dass auch nach den Sommerferien Schule nicht direkt unter den üblichen Bedingungen stattfinden kann", sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin der "taz". Im Moment könne noch niemand sagen, wie der Stundenplan dann aussehen werde. "Wir bereiten uns derzeit auf alle denkbaren Szenarien vor", sagte Hubig.
Es sei vernünftig, an den Sommerferien festzuhalten, sagte die KMK-Chefin zur Debatte um verkürzte Ferien. Lehrkräfte, Eltern und Schüler brauchten eine Pause. Zudem müsse das neue Schuljahr vorbereitet werden; neues Personal müsse eingestellt werden.
Zugleich sagte Hubig, sie halte es nicht für ausgeschlossen, dass eine Rückkehr zu einer stärkeren Normalität in den Schulen auch schon vor der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 möglich sei. Maßgeblich seien die Hygieneregeln. "Es geht im Moment nicht darum, jegliche Infektionen zu vermeiden, sondern die Zahl möglichst gering zu halten." Man sehe jetzt, dass es einen längeren Atem brauche.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte angekündigt, an allen Schulen des Bundeslandes nach den Sommerferien wieder regulären Schulunterricht anzubieten.

11:51 Uhr: Niedersachsen: Ministerin kündigt Untersuchung in Fleischbetrieb an
Nach dem massiven Corona-Ausbruch unter Mitarbeitern eines Fleischbetriebs in Dissen bei Osnabrück hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann detaillierte Untersuchungen angekündigt. "Wir müssen genau ermitteln, was die Ursachen für die Infektionen sind", sagte die SPD-Politikerin der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse".
Zu klären sei, ob die Infektionen auf die Hygiene, die Abstände, die Wohnunterkünfte oder die Arbeitsprozesse zurückzuführen seien. "Dabei werden wir besonders die Subunternehmen unter die Lupe nehmen", sagte die Ministerin. Auch die Werkvertragsstruktur werde genauer hinterfragt werden. Im Zerlegebetrieb "Westcrown" in Dissen bei Osnabrück hatten sich in den vergangenen Tagen 146 überwiegend osteuropäische Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Der Betrieb wurde für zunächst zwei Wochen geschlossen.

11:04 Uhr Viele Einzehlhändler sind in ihrer Existenz bedroht
Ein Drittel der Einzelhändler abseits des Lebensmittelhandels sind dem Branchenverband HDE zufolge massiv in ihrer Existenz bedroht. Die Branche leide weiter "massiv an schwachen Umsätzen und unter geringen Kundenfrequenzen, die weit unter Vorjahresniveau liegen", beklagt der Verband. Die vom Aus bedrohten Händler brauchten rasch weitere Finanzhilfen des Staates. "Die Bundesregierung muss dringend mit einem Rettungsfonds mit nicht-rückzahlpflichtigen Finanzhilfen nachlegen. Ansonsten werden viele Arbeitsplätze verloren gehen und die Innenstädte vielerorts veröden", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

09:21 Uhr: McDonalds stundet Franchisnehmern die Pacht
McDonald's verzichtet in der Corona-Krise auf einen Teil der Zahlungen seiner Restaurantbetreiber in Deutschland. Ihnen wurden die Pacht- und Franchisegebühren für März und April gestundet, ein Teil der Miete auch erlassen, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Zudem plant der Burgerbrater eine Werbeoffensive. Hintergrund sei, dass von Montag an wieder in allen Bundesländern auch die Innenräume der Schnellrestaurants genutzt werden können, sagte ein Sprecher. (Quelle: ARD) 

09:11 Uhr: Mehr als 20.000 Tote in Brasilien
In Brasilien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 20.000 überschritten. Mit einem neuen Rekord von 1188 gemeldeten Todesfällen binnen 24 Stunden wuchs die Zahl der Todesopfer auf 20.047, wie das brasilianische Gesundheitsministerium mitteilte. Im bevölkerungsreichsten Land Südamerikas wurden mittlerweile 310.000 Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen.
Brasilien ist damit nach den USA und Russland das am stärksten von der Pandemie betroffene Land weltweit. Nach Schätzungen von Experten könnten die Infektionszahlen in Brasilien sogar um das 15-fache höher sein als offiziell erfasst, da vergleichsweise wenig getestet wird. Experten erwarten zudem, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des neuartigen Virus in Brasilien erst im Juni erreicht wird. (Quelle: ARD) 

8:30 Uhr: Söder will Schuldenobergrenze
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich angesichts der Milliarden-Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen. Zwar brauche man Entlastungen und Impulse für die Wirtschaft, doch müsse genau festgelegt werden, in welchem Ausmaß sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften, sagte der CSU-Chef im "Morgenmagazin" des ZDF. "Wir müssen genau überlegen, welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche können wir uns leisten. Deswegen braucht es tatsächlich eine Obergrenze." (Quelle: tagesschau.de)

8:30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Spahn präventive-Massen-Test einführen
Berlin: Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Spahn soll es bald sehr viel mehr Corona-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen geben als bisher. Noch in diesem Monat will er nach eigenen Angaben eine Verordnung dazu vorlegen. Demnach soll künftig jeder auf Covid19 getestet werden, der als Patient in eine Klinik kommt oder als neuer Bewohner in einem Pflegeheim aufgenommen wird. Gibt es in einer Einrichtung eine Infektion, sollen außerdem das gesamte Personal sowie alle Bewohnern und Patienten vorsorglich untersucht werden. Auch Kontaktpersonen von Infizierten, die selbst keine Symptome zeigen, sollen einen Anspruch auf einen Test haben. Zahlen sollen das die Krankenkassen. Spahn verwies darauf, dass bisher nicht alle verfügbaren Test-Kapazitäten genutzt würden. (Quelle: Bayern 2 Nachrichten)

8:21 Uhr: Trump will keinen zweiten Lockdown ausrufen
US-Präsident Donald Trump will die USA im Fall einer zweiten Welle von Coronavirus-Infektionen nicht wieder strengen Maßnahmen zur Eindämmung unterwerfen. In diesem Fall "werden wir die Feuer löschen, wir werden das Land nicht schließen", sagte Trump bei einem Besuch einer Fabrik des Autobauers Ford in Ypsilanti im Bundesstaat Michigan. "Ob es eine Glut oder eine Flamme ist, wir werden es löschen." Trump drängte Gouverneure erneut dazu, die Schutzmaßnahmen in ihren Bundesstaaten zu lockern, damit die US-Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt. (Quelle: ARD)

Übersicht Stand 22. Mai 2020 7:36 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 22.5.2020 auf den 21.5.2020)
Weltweit: 5.106.155 Infizierte (+ 105.594) | 332.978 Tote (+4.787) | 1.950.518 Geheilte (+50.843)
Deutschland: 179.021 Infizierte (+548) | 8.203 Tote (+59) | 158.087 Geheilte (+1.121)
Italien: 228.006 Infizierte (+642) | 32.486 Tote (+156) | 134.560 Geheilte (+2.278)
Spanien: 233.037 Infizierte (+482) | 27.940 Tote (+52) | 150.376 Geheilte (0)
Frankreich: 181.700 Infizierte (+1.649) | 28.132 Tote (-107)| 63.472 Geheilte (+1.629)
Türkei: 153.548 Infizierte (961) | 4.248 Tote (+26) | 114.990 Geheilte (+1.003)
Quelle Johns Hopkins University

7:17 Uhr: Forscher sieht Pandemie als Chance für Verkehrswende
Trotz sinkender Nutzerzahlen bei Leihsystemen für Fahrräder, Autos und E-Tretroller durch die Coronakrise sieht der Mobilitätsforscher Martin Lanzendorf eine Chance für die Verkehrswende und auch manche Sharing-Angebote. "Corona ist auch ein großer Verkehrsversuch", sagt der Professor der Frankfurter Goethe-Universität. So machten viele Menschen derzeit die Erfahrung, dass sie auch mit dem Fahrrad oder E-Scootern gut vorankämen. Nun sei es an den Städten, dies zu nutzen. Weltweit gebe es Beispiele, in denen jetzt für Fahrräder und Fußgänger mehr Platz geschaffen werde, damit das Abstandsgebot auf Bürgersteigen und Radwegen eingehalten werden könne. (Quelle: tagesschau.de)

7:00 Uhr: Steuereinnahmen brechen im April um mehr als ein Viertel ein
Berlin: In der Corona-Krise sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern im April massiv eingebrochen. Wie aus dem Bericht des Finanzministeriums hervorgeht, betrug der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat gut ein Viertel. Die stärksten Einbußen gab es demnach bei der Einkommens-, der Körperschafts- und der Luftverkehrssteuer. Letztere ging sogar um 95 Prozent zurück, weil der Flugverkehr wegen der Pandemie nahezu zum Erliegen gekommen ist. (Quelle: Bayern 2 Nachrichten)

7:00 Uhr: Millionen Schutzmasken kommen nicht an Bestimmungsort
Berlin: Bei der Auslieferung von Schutzmasken kommt es offenbar zu Verzögerungen. Das geht aus einer Recherche von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hervor. Das Bundesgesundheitsministerium räumte auf Anfrage "logistische Probleme" ein: Zur Begründung hieß es, dass in den vergangenen beiden Wochen eine Vielzahl von Lieferungen gleichzeitig eingetroffen sind. Die Prüfung durch den TÜV sei sehr aufwendig. Etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken entsprechen demnach nicht den Normanforderungen, sagte ein Sprecher. Derzeit lagern dem Bericht zufolge mehr als 130 Millionen Masken bei den Logistik-Firmen. Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Johna, sagte, in einigen Kliniken werde das Einmalmaterial während der gesamten Schicht, zum Teil auch tagelang verwendet. Wenn es wirklich irgendwo lagere, dann müsse es sofort ausgeliefert werden. (Quelle: Bayern 2 Nachrichten)

6:38 Uhr: Wirtschaftsweise lehnen Autoprämie ab
Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise wieder auf die Beine zu helfen, setzen die fünf Wirtschaftsweisen auf eine Energiepreisreform und eine stärkere Digitalisierung. Die derzeit diskutierte Kaufprämie für Autos lehnt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung indes ab. Die Regierung dürfe dem Druck einzelner Branchen nicht nachgeben, schreiben die Experten in einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Solche Projekte würden die tendenziell bestehenden Strukturen verfestigen, ohne eine durchschlagende konjunkturelle Wirkung zu erzielen. (Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Ab Montag wieder öffentliche Messfeiern in der Abteikirche Münsterschwarzach
In der Abteikirche in Münsterschwarzach werden ab Montag (25.05.20) wieder Besucherinnen und Besucher zu den Messfeiern zugelassen. Die Plätze in der Kirche sind gekennzeichnet. Die Abtei Münsterschwarzach bittet die Kirchen- und Gottesdienstbesucher, einen Abstand von zwei Metern einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. An den Plätzen finden sich jeweils Hinweise zum Kommunionempfang. Rechts der Kirche öffnen die Türen zum barrierefreien Zugang automatisch. Ab dem 25. Mai ist die Abteikirche durchgängig von 4.45 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Noch wird es aber keine zusätzlichen Sonn- und Werktagsmessen zum Konventamt geben. (Quelle: BR) 

Aktuelle Lage Unterfranken 22. Mai 12:00 Uhr.
3448 Infizierte (+ 18 seit 20.05.20), 186 Todesfälle (0), KP 1 Quarantäne aktuell 408, Klinik: 54 stationär aufgenommen, 15 intensiv. (Quelle: Twitter)

Wenig Verstöße gegen Corona-Beschränkungen am Vatertag
Positive Bilanz der unterfränkischen Polizei zum Vatertag. Rund 20 Einsätze wurden in ganz Unterfranken um Vatertag vermerkt. Gravierende Verstöße gegen die momentan geltenden Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie gab es laut Polizei nicht.
Die Durchführung des Brückenschoppen, der unter Auflagen von der Stadt genehmigt wurde, steht allerdings in der Kritik: Abstandsregelungen seien nicht eingehalten worden. Einen polizeilichen Einsatz hat es rund um den Brückenschoppen nicht gegeben. Zuständig für die Überwachung ist das Ordnungsamt. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Hamsterkäufe bei Klopapier beendet
Der große Run auf Toilettenpapier ist trotz bestehender Corona-Pandemie seit wenigen Tagen abgeflacht. Das hat Jürgen Fischar vom Papierwerk Fripa in Miltenberg festgestellt. Die Hamsterkäufe sind offenbar beendet, die "geräuberten" Läger und Verteilerzentren füllten sich wieder, so Verkaufsleiter Fischar.
Bei Fripa in Miltenberg werden hochwertige Hygienepapiere hergestellt – vor allem Klopapier. Im März und April war dort in Sonderschichten, 7 Tage die Woche, doppelt so viel Toilettenpapier wie üblich produziert worden. Rund 250 Lkw verließen täglich das Werk. Inzwischen sind es wieder 120 bis 130 Lastwagen pro Tag. Ob es demnächst zu einem Rückgang der Produktion und des Verkaufs kommen wird, wenn die "Hamsterer" ihren Vorrat an Toilettenpapier aufbrauchen, lässt sich laut Verkaufsleiter Fischar derzeit noch nicht absehen. (Quelle: BR) 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist auf 288 Personen gestiegen. Stationär wird derzeit niemand behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei fünf Personen und 273 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

650 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg meldet (Stand: 22.05.20, 12.30 Uhr) 650 bestätigte Corona-Fälle. Aktuell sind 49 Menschen am Coronavirus erkrankt. Sieben Menschen befinden sich in Kliniken, vier davon auf Intensivstationen. 80 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. 560 Menschen sind wieder genesen. Im Raum Aschaffenburg sind 41 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 22. Mai, 9 Uhr). 18 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon in intensivmedizinischer Behandlung. Genesen sind 142 Personen. In der Anzahl stationär gemeldeter Fälle sind auch Personen, die aktuell noch auf ihr Testergebnis warten und damit COVID19-Verdachtfälle sind.

Landkreis Main-Spessart: kommunale Jugendarbeit bietet online Zirkus-Workshop an
Weil viele Freizeitaktivitäten der kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Main-Spessart aufgrund der Sicherheits- und Hygienebeschränkungen durch die Corona Pandemie abgesagt werden mussten, gibt es für die Jugendlichen im Landkreis nun ein Online-Zirkusprojekt. "Wir haben uns lange Gedanken gemacht, wie wir einen Ausgleich für die entgangenen Erlebnisse schaffen können. Damit die Enttäuschung etwas gemildert wird, werden wir allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten, dennoch etwas Zirkusluft zu schnuppern“, sagt Kreisjugendpfleger Bernhard Metz. Von Montag bis Freitag bietet der Landkreis jeweils eine Stunde pro Tag einen Onlinekurs an.
Im Kurs wird gezeigt, wie man Requisiten mit einfachen Mitteln selbst bastelt. Es werden Einführungen in Zirkusdisziplinen gezeigt, die kontaktlos zuhause geübt werden können. Die Teilnahme kostet 25 Euro. "Unser Ziel ist es, die im Laufe der Jahre entstandene Zirkusgemeinschaft weiter zu pflegen und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben sich auch zu Corona-Zeiten auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und das Gelernte soweit zu festigen, dass es im Alltag oder sogar im familiären Umfeld vorgeführt werden kann", sagt Metz. Der Online Kurs findet über die Videokonferenz-Plattform "Zoom" statt. Das Kursangebot besteht unter anderem aus Zauberkunststücken, Jonglieren mit Bällen, Poi Moves und Ropeskipping. Das Zirkusteam hat hierfür einen Stundenplan erstellt, der auch durch Wünsche der Teilnehmer verändert und variiert werden kann. Die Teilnehmer bekommen jeden Tag eine halbe Stunde vor Kursbeginn per E-Mail einen Link für den Tageskurs. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Taschen-Hersteller Picard droht Insolvenz +++
Vielen Unternehmen setzt die Corona-Krise stark zu. Davon betroffen ist auch der Laderwarenhersteller Picard aus Obertshausen (Landkreis Offenbach). Das weltweit tätige Familienunternehmen mit knapp 100-jähriger Geschichte steht vor der Insolvenz. Der Verkauf sei nach eigenen Angaben um 90 Prozent eingebrochen. Der Taschenhersteller hat beim Amtsgericht Offenbach ein vorläufiges Schutzschirmverfahren angemeldet, rund 200 Arbeitsplätze sind in Gefahr. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Forschungsteam aus Mittelhessen entwickelt Corona-Medikament +++
Bislang gibt es gegen das Coronavirus kein wirksames Medikament. Ein Team aus Forschern der Universitäten Marburg und Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen sowie des Fraunhofer Instituts in Frankfurt arbeitet nun gemeinsam an einem sogenannten Breitband-Wirkstoff: Das Medikament soll gegen eine möglichst große Anzahl verschiedener Viren wirken und so auch das Coronavirus bekämpfen. Nicht, indem der Wirkstoff die Angreifer selbst attackiert, sondern indem er gegen ein bestimmtes Enzym im menschlichen Körper wirkt, auf das die Viren angewiesen sind.
"Im Prinzip hemmen wir über den Wirt die Vermehrung von Viren in unseren Zellen", erklärt Projektkoordinator Arnold Grünweller von der Uni Marburg. "Virusresistenzen sind unwahrscheinlicher und zudem fallen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten während der Behandlung von Co-Infektionen weg." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben für zwei Jahre mit rund einer Million Euro. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Oper Frankfurt nimmt Spielbetrieb wieder auf +++
Nach der Lockerung der Hygiene-Auflagen will die Oper Frankfurt kommende Woche wieder live vor Publikum spielen, teilte sie am Freitag mit. Beginnen will sie mit einem Lieder- und Arienabend am 29. Mai um 19.30 Uhr. Star des Abends ist die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson, auf dem Programm stehen Werke von Richard Strauss. Zur Veranstaltung sind 100 Zuschauer zugelassen, die bekannten Abstands- und Handhygiene-Regeln gelten, eine Maske ist Pflicht bis der Sitzplatz erreicht ist. Mehr Informationen gibt es auch unter oper-frankfurt.de. (Quelle: Hessenschau)

++++ Corona-Krise führt zur Renaissance der Kleingärten +++
Reisebeschränkungen, Social Distancing und das sonnige Wetter - in ganz Hessen hat diese Kombination die Menschen in den vergangenen Wochen in die Natur getrieben. Das merken auch die Kleingärtnervereine. In der Corona-Krise sei die Nachfrage nach einem eigenen Garten gestiegen, erklärte der hessische Landesverband der Kleingärtner. Beim Kleingartenverein Goldstein in Frankfurt habe es zuletzt täglich acht bis zehn Bewerbungen um eine Gartenparzelle gegeben. "Das nahm Überhand. Ich konnte die Anfragen schon gar nicht mehr beantworten", erklärt die Vereinsvorsitzende Hannelore Dörr. "Nun können wir natürlich aussuchen, wen wir brauchen: Das sind Handwerker oder Leute, die längerfristig einen Garten suchen und nicht nur die Corona-Zeit im Garten ausnutzen wollen." Auch habe sich das Gesamtbild in den Kleingärten in den vergangenen Wochen verbessert. Die Leute hätten nun mehr Zeit, sich um ihre Gärten zu kümmern. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 82 Neuinfektionen, sechs neue Todesfälle +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 82 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Freitag 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um sechs auf 457. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.656 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 17,7 Fällen in Frankfurt und 11,9 in der Stadt Wiesbaden. Den niedrigsten Wert hat der Vogelbergkreis mit 0,0. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Autokino an der Jahrhunderthalle Frankfurt startet mit Urban Priol +++
Wenn die Corona-Krise einen Gewinner hervorgebracht hat, dann sind es die Autokinos. Auch die Jahrhunderthalle Frankfurt setzt jetzt auf das Kulturerlebnis im eigenen Pkw. Gezeigt werden nicht nur Kinofilme, sondern auch Lesungen, Live-Podcasts, Konzerte und Comedy. Den Anfang macht der "chronische Chronist" Urban Priol - mit seiner ganz persönlichen Corona-Bilanz. "Lockdown, Shutdown, Showdown - alles verdichtet in einem rasant-aktuellen Blick auf den Wahnsinn der wundersamen Wirrsinnswochen im pandemischen Politzirkus", heißt es in der Ankündigung. Beginn 20 Uhr, maximal 300 Pkw sind erlaubt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Midsummer Run darf stattfinden - als zehntägiger Trainingslauf +++
Die Corona-Pandemie zwang auch die Veranstalter des Wiesbadener Stadtlaufs "Midsummer Run" zum Umplanen. Damit der Lauf nicht ausfallen muss, hat sich der Verein Sporthilfe Wiesbaden e.V. für dieses Jahr ein ungewöhnliches Konzept ausgedacht: Der Stadtlauf findet nun vom 19. bis 28. Juni erstmals über die Dauer von zehn Tagen in Form eines Trainingslaufs statt. Aus Sicherheitsgründen läuft jeder für sich allein, mit Abstand und kontaktlos.
Allen Läufern werde die Möglichkeit geboten, im Kurpark auf ausgewiesenen Strecken zu trainieren und an zehn Tagen täglich von 14 bis 20 Uhr ihre Zeit und die gelaufenen Kilometer per Chip messen zu lassen. Der Lauf wird über Webcam während der Lauftage gestreamt. Start- und Zielpunkt ist die Konzertmuschel. Die Laufstrecken über 2,5, 5 und 10 Kilometer sowie 21,11 Kilometer (Halbmarathon) sind farblich gekennzeichnet. Pro gelaufenem Kilometer wird ein Euro an Wiesbadener Sportvereine gespendet. Ziel ist, dass alle Läufer insgesamt 30.000 Kilometer erlaufen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Besucheransturm auf Zoos +++
Nach der corona-bedingten Zwangspause drängt es die Besucher zu den Tiergehegen. Wegen der Abstandsregeln müssen sie sich aber auf lange Wartezeiten einstellen. So müssen etwa für den Besuch des Frankfurter Zoos dreistündige Zeitslots im Voraus gebucht werden. Spontanbesuche sind also nicht möglich - auch, weil die Slots schon bis 31. Mai ausgebucht sind. Im weitläufig angelegten Opel-Zoo dürfen sich dagegen bis zu tausend Besucher zeitgleich aufhalten, Zeitslots gibt es dort nicht. Hier würden die Besucher schon auf dem Parkplatz abgefangen, wenn das Limit erreicht sei. "Durch die Auflagen sind deutlich weniger Besucher im Zoo als sonst an einem Frühlingstag", sagte Zoodirektor Thomas Kauffels. An schönen Wochenenden kämen sonst zwischen 10.000 und 14.000 Besucher in den Zoo. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Lage im Odenwaldkreis weiterhin stabil
Die Corona-Lage im Odenwaldkreis hat sich von gestern auf heute (22.05.) kaum verändert. Nach wie vor liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 403. Es sind zwei weitere Menschen gesundet, so dass die Zahl der Genesenen nun bei 305 liegt. Ein Todesfall ist nicht hinzugekommen. 60 Personen sind verstorben, davon 39 aus Pflegeheimen.
Auch die vom Land Hessen berechnete Wochen-Inzidenz, mit der die Zahl der Neu-Infektionen gemessen wird, ist im Odenwaldkreis gleich geblieben: Sie liegt nach aktuellem Stand (22.05., 00:00 Uhr) bei acht.
In Krankenhäusern werden derzeit 14 Personen behandelt, davon drei im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO); von ihnen muss keiner intensivmedizinisch betreut werden. Ein Patient liegt in der Asklepios-Klinik in Bad König, zehn weitere sind in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises.

Südhessen

+++ Für die Umwelt: waschbare Masken nutzen +++
Mund-Nasen-Bedeckungen aus Zellstoff oder anderen Materialien, die für den einmaligen Gebrauch gedacht sind, gehören nach Benutzung aufgrund des Materials und aus hygienischen Gründen in die Restmülltonne. Darauf weist die Stadtverwaltung in Heidelberg hin. Auf keinen Fall sollten die Masken – auch wenn sie sich papierähnlich anfühlen – über die Papier-, Bioabfalltonne, oder die Gelbe Tonne entsorgt werden. Das gilt auch für Einmalhandschuhe aus Latex, Venyl oder anderen Materialien. Da der Heidelberger Restmüll in Mannheim verbrannt wird, werden alle Keime vernichtet. Mit Blick auf die Umwelt ist eine Maske sinnvoll, die gewaschen und mehrmals genutzt werden kann. (Quelle: FFH)

+++ SAP-Chef macht Homeoffice auf zehn Quadratmetern +++
SAP-Chef Christian Klein hat davor gewarnt, nach der Corona-Krise in alte Gewohnheiten zu verfallen und wieder übermäßig viel zu fliegen. „Wir brauchen für die Zeit nach der Krise einfach eine bessere Mischung“, sagte er dem „Mannheimer Morgen“. „Man muss sich schon fragen, ob es sinnvoll ist, für jedes firmeninterne Treffen um die Welt zu fliegen. Oder wirklich jede Veranstaltung zu besuchen. Die Zeit lässt sich effizienter nutzen, wenn man nicht zu jeder Gelegenheit in den Flieger steigt.“ Die meiste Zeit befindet sich Klein momentan im Homeoffice – und weist auf sein kleines Arbeitszimmer hin. „Hätte ich gewusst, dass ich einmal so viel Zeit im Homeoffice verbringen würde, hätte ich mich für ein größeres Zimmer entschieden. Mein aktuelles ist tatsächlich zehn Quadratmeter groß. Ich habe schon mit meiner Frau verhandelt, ob ich vielleicht umziehen darf“, sagte Klein. (Quelle: FFH)

+++ Darmstadt beginnt mit Öffnung erster Ämter +++
Durch die positive Entwicklung der Infektionszahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt während der Covid-19-Pandemie sind nun auch die ersten Öffnungen städtischer Ämter möglich: Ab Montag, 25. Mai, sind das Bürger- und Ordnungsamt in der Grafenstraße, die Kfz-Zulassungsstelle in der Rüdesheimer Straße sowie das Standesamt mit allen Standorten wieder für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Für einen Besuch ist allerdings eine vorherige individuelle Terminvereinbarung nötig. Auch wird der persönliche Kontakt auf ein Minimum reduziert: Vorgänge, die auch ohne persönliche Vorsprache möglich sind, werden weiterhin kontaktlos bearbeitet. Dies hat Oberbürgermeister Jochen Partsch jetzt mitgeteilt. (Quelle: FFH)

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.310
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Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz ab sofort über Online-Portal möglich
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Kuchenbackaktion für Klinikpersonal am Standort Buchen - Landfrauenverein Mudau spendet 15 Kuchen an die Neckar-Odenwald-Kliniken
Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus führte bereits Mitte März 2020 deutschlandweit zu einem weitgehenden Shutdown des öffentlichen Lebens. Seitdem geben insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im medizinischen Bereich alles dafür, damit die Situation bestmöglich bewältigt werden kann.
Die Landfrauen des OV Mudau ließen sich in dieser Woche deshalb etwas ganz Besonderes einfallen: Sie spendeten 15 frisch gebackene Kuchen für das Klinikpersonal der Neckar-Odenwald-Kliniken am Standort Buchen. "Wir möchten mit dieser Kuchenspende den Pflegekräften, Ärzten und Mitarbeitern unseren ganz besonderen Dank und unsere Anerkennung für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit in der Corona-Krise zum Ausdruck bringen. Wir wissen, dass Sie in dieser für uns alle außergewöhnlichen Zeit bei ihrer Tätigkeit einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Wir bedanken uns dafür, was sie in den letzten Wochen geleistet haben und weiter leisten. Wir sind sehr froh, dass es die Krankenhäuser Buchen und Mosbach in unserer Nähe gibt", so die 1. Vorsitzende Gisela Scheuermann.
Pflegedienstleister Kurt Böhrer und Ärztlicher Leiter PD Dr. Harald Genzwürker bedankten sich im Namen der Belegschaft für die wohlschmeckende Spende und freuten sich sehr über die anhal-tende Unterstützung aus der Bevölkerung.

Main-Tauber-Kreis 

Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 22. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 22. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 396. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 396 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 (+1) und Wittighausen: 3.

374 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 374 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 127, Boxberg: 20, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.

+++Meldungen 21. Mai+++

Weltweit

18:04 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern sind innerhalb eines Tages keine neuen Corona-Infektionen festgestellt worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Es war das zweite Mal seit Beginn der Pandemie, dass dort keine Neuinfektionen registriert wurden. Allerdings war Donnerstag auch ein Feiertag.
Insgesamt wurden in Mecklenburg-Vorpommern bislang 762 Menschen positiv auf das Virus getestet. Auch in Hamburg und Sachsen-Anhalt gab es schon Tage, an denen keine neue Infektion registriert wurde. (Quelle: ARD) 

15:21 Uhr: Weitere positive Corona-Tests in niedersächsischem Fleischbetrieb
In einem Fleischbetrieb im niedersächsischen Dissen bei Osnabrück sind erneut zahlreiche Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Bei der zweiten Testreihe fanden die Behörden bei 54 osteuropäischen Mitarbeitern das Coronavirus, wie der Landkreis Osnabrück mitteilte. 38 von ihnen befanden sich bereits in Quarantäne. 16 weitere müssen nun ebenfalls isoliert werden.
Getestet wurden insgesamt 126 Mitarbeiter, die im ersten Durchlauf noch negative Testergebnisse hatten. Damit stieg die Zahl der Infizierten in dem Zerlegebetrieb auf 146. Bereits vor wenigen Tagen hatten die Behörden das Virus bei 92 Mitarbeitern festgestellt. Die neuen Ansteckungsfälle seien vom Gesundheitsdienst erwartet worden, hieß es. Das Land Niedersachsen will landesweit alle rund 23.700 Beschäftigten in den 183 Betrieben der fleischverarbeitenden Industrie testen lassen. (Quelle: ARD) 

14:54 Uhr: Woidke betont Bedeutung des Grundgesetzes in Krisenzeiten
Bundesratspräsident und Brandenburgs Ministerpräsident, Dietmar Woidke, hat das Grundgesetz als "Fundament und Kompass" der demokratischen Gesellschaft in Deutschland gewürdigt und zugleich vor dessen Vereinnahmung gewarnt. Angesichts der dramatischen Brüche deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert sind die nicht nur verbrieften, sondern realen individuellen Grund-, Freiheits- und Bürgerrechte ein überaus wertvolles Gut", betonte der SPD-Politiker.
Weiter verwies Woidke darauf, dass sich Verfassungen gerade in schwierigen Zeiten bewährten: "Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine besondere Ausnahmesituation. Politik muss mit Sorgfalt abwägen, welche Maßnahmen zum Schutz des Einzelnen nötig und zumutbar sind. Richtschnur ist und bleibt auch hier das Grundgesetz mit seinen Werten und Grundsätzen."
Die Einschränkungen müssten klar begrenzt und verhältnismäßig sein. Es sei gut, dass gerade jetzt viele Menschen sich der Grundrechte bewusst würden. "Umso perfider ist es, dass einige wenige versuchen, diese Phase zu nutzen, um unser Grundgesetz für Verschwörungstheorien zu vereinnahmen. Mit kruden Weltbildern wird versucht, Staat und Demokratie in unserem Land zu diskreditieren", so Woidke.
Der SPD-Politiker rief dazu auf, nicht zuzulassen, dass Sorgen von Menschen missbraucht und einzelne Artikel herausgehoben würden, um sie einseitig über andere zu stellen. "Nur wer für das Grundgesetz in Gänze steht, schützt unser freiheitlich demokratisches Miteinander", betonte der Bundesratspräsident. (Quelle: ARD) 

14:00 Uhr: Protest gegen "Hygiene-Demo" in Berlin 
Das Berliner Bündnis gegen Rechts hat für kommenden Samstag erneut zum Protest gegen mehrere "Hygiene-Demos" in der Bundeshauptstadt aufgerufen. Auf den Veranstaltungen gegen Corona-Verordnungen seien rechte Gruppierungen, Parteien und Organisationen vertreten, erklärte der Sprecher des Bündnisses gegen Rechts, David Kiefer. "Wir sagen ganz klar 'Nein' zu Antisemitismus, Rassismus und Verschwörungsmythen. In Berlin und überall."
Andere Protestteilnehmender habe das Nebeneinander mit "Neonazis und Hooligans" offenbar nicht gestört. "Der Grundtenor 'Hauptsache gegen die Maßnahmen' scheint wichtiger zu sein, als sich von Faschisten, Verschwörungsmystikerinnen und Antisemitinnen abzugrenzen und sie von den Protesten auszuschließen", kritisierte Kiefer. Das Bündnis gegen Rechts hat in den vergangenen Wochen wiederholt davor gewarnt, dass die "Hygiene-Demos" gegen Corona-Verordnungen zunehmend durch rechte Gruppierungen vereinnahmt würden. (Quelle: ARD) 

13:06 Uhr: Österreich: Tourismus-Neustart mit flächendeckenden Tests
Die österreichische Regierung setzt beim Neustart des Tourismus vom 29. Mai an auf Corona-Tests für möglichst viele Mitarbeiter in Hotels und Beherbergungsbetrieben. "Wir werden sehr viel investieren als Republik Österreich, um hohe Testkapazitäten zu haben", erklärte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Bis Anfang Juli sollen wöchentlich 65.000 Tests zur Verfügung stehen. Der Bund werde die Kosten für die Tests übernehmen.
Sobald die österreichische Tourismusbranche wieder hochfährt, gilt eine Mundschutzpflicht. Gästegruppen sollen ähnlich wie Menschen aus einem gemeinsamen Haushalt behandelt werden und müssen untereinander keinen Sicherheitsabstand einhalten. Buffets sind mit besonderen hygienischen Vorkehrungen erlaubt, auch die hoteleigenen Wellness-Einrichtungen dürfen genutzt werden.
Da ab Mitte Juni die deutsch-österreichische Grenze wieder ohne Einschränkungen passierbar sein soll, ist auch für Deutsche der Sommerurlaub in Österreich nach aktuellem Stand möglich. Die deutschen Gäste sind für den österreichischem Tourismus die wichtigste Urlaubergruppe. (Quelle: ARD) 

11:19 Uhr: Laumann befürchtet keine Abwanderung der Fleischindustrie
Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann befürchtet keine Verlagerung der Fleischproduktion ins Ausland. "Ich glaube nicht, dass es durch die geplanten Arbeitsschutzmaßnahmen zur Abwanderung von Betrieben ins Ausland kommt", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". "Die Schlachthöfe sind da, wo die Tiere gezüchtet werden, und wir haben hier in Deutschland eine starke und wettbewerbsfähige Tiererzeugung."
Nach massiven Corona-Ausbrüchen unter Arbeitern in der Fleischindustrie hatte die Bundesregierung gestern beschlossen, strengere Regeln zum Arbeitsschutz einzuführen sowie Werkverträge in der Branche zu verbieten. (Quelle: ARD) 

11:13 Uhr: WWF: Zerstörung des Tropenwaldes nimmt in der Krise zu
Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Zerstörung des Tropenwaldes weltweit massiv zugenommen. Das geht aus einer Studie der Umweltstiftung WWF hervor, für die sie Satelliten-Daten der University of Maryland auswertete. "Alles weist darauf hin, dass wir es bei der explodierenden Waldzerstörung mit einem Corona-Effekt zu tun haben", sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.
Die Fläche der Tropenwälder in den 18 untersuchten Ländern schrumpfte im "Corona-Monat" März danach um 6500 Quadratkilometer, was etwa sieben Mal der Fläche Berlins entspricht. Dies bedeutet laut WWF-Analyse einen Anstieg der Waldzerstörung um durchschnittlich 150 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren.
Am meisten betroffen waren im März demnach Indonesien mit mehr als 1300 Quadratkilometern, der Kongo mit 1000 Quadratkilometern und Brasilien mit 950 Quadratkilometern. Während die Corona-Krise Umweltbeamte in ihrer Arbeit in Brasilien und in anderen Ländern einschränke, machten illegale Holzfäller und Plünderer anderer Ressourcen einfach weiter, so die Begründung. Vielerorts nutzen die Menschen den Wald nach WWF-Angaben auch aufgrund wegbrechender Jobs als Einnahmequelle. (Quelle: ARD) 

10:17 Uhr: Grütters: Corona-Hilfen für Kultur werden verdoppelt
Das Corona-Kulturprogramm "Neustart" wird verdoppelt. Das hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) einem Zeitungsbericht zufolge entschieden. "Unser Sofortprogramm hat ins Schwarze getroffen", sagte Grütters der "Rheinischen Post". Binnen drei Wochen seien über tausend Anträge eingegangen. Nun solle es "zunächst um weitere zehn Millionen auf 20 Millionen" aufgestockt werden.
Mit dem Programm sollen den Angaben zufolge kleine und mittlere Kultureinrichtungen fit für die Wiedereröffnung nach dem Shutdown gemacht werden. Gefördert werden Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro, also etwa der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Optimierung der Besuchersteuerung. "Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag bei der Revitalisierung der kulturellen Infrastruktur", unterstrich Grütters. (Quelle: ARD) 

9:00 Uhr: Mehr als 5 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert
Mit Stand Do. 21. Mai 2020, 8:33 Uhr haben sich laut Johns Hopkins Universität weltweit 5.000.561 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 328.191 sind gestorben und 1.899.675 gelten als geheilt.

Übersicht Stand 21. Mai 2020 8:33 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 21.5.2020 auf den 19.5.2020)
Weltweit: 5.000.561 Infizierte (+ 195.017) | 328.191 Tote (+9.595) | 1.899.675 Geheilte (+112.080)
Deutschland: 178.473 Infizierte (+1.922) | 8.144 Tote (+103) | 156.966 Geheilte (+1.925)
Italien: 227.364 Infizierte (+1.478) | 32.330 Tote (+323) | 132.282 Geheilte (+4.956)
Spanien: 232.555 Infizierte (+949) | 27.888 Tote (+179) | 150.376 Geheilte (0)
Frankreich: 181.700 Infizierte (+1.649) | 28.132 Tote (-107)
| 63.472 Geheilte (+1.629)
Türkei: 152.587 Infizierte (1.994) | 4.222 Tote (+51) | 113.987 Geheilte (+2.410)
Quelle Johns Hopkins University
Es handelt sich wohl um eine nachträgliche Korrektur

6:15 Uhr: Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Westerfellhaus, hat neue Standards bei den Besuchsmöglichkeiten in Pflegeheimen vorgeschlagen, wie zum Beispiel abgetrennte Besuchszonen, in denen sich Heimbewohner und Angehörige durch eine Scheibe getrennt sehen können. Der Schutz von Pflegebedürftigen vor Infektionen dürfe nicht dazu führen, dass die Menschen vereinsamen heißt es in den B5 aktuell Nachrichten.

Meldungen aus Bayern

Landkreis Miltenberg 

Erster Autogottesdienst in Obernburg
Erstmals wird es in Obernburg am Main (Lkr. Miltenberg) an Christi Himmelfahrt heute einen Autogottesdienst auf dem Festplatz geben. Laut Projektleiterin Angelika Hennrich vom Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul beginnt der Wortgottesdienst um 10.00 Uhr. Pfarrer Manfred Jarosch wird auf einem „Altar“ auf einem Lastwagen predigen. Eine Orgel sorge für die musikalische Umrahmung. Die Besucher werden gebeten, ihre Autos nicht zu verlassen. Der Ton kommt über Lautsprecher. Das Amen könne ein jeder mit seiner Lichthupe bekräftigen. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Gastronomie in Aschaffenburg bekommt mehr Platz
Der Außengastronomie im Aschaffenburger Stadtgebiet wird aufgrund der Corona-Pandemie mehr Fläche zugestanden. Das hat am Mitwochabend der Umwelt- und Verwaltungssenat entschieden. Denn durch die Coronavirus-Abstandsregeln können die Gastronomen die Flächen vor ihren Lokalen nicht voll nutzen, weshalb sie deutlich weniger Besucher bewirten können und dadurch finanzielle Einbußen haben. Eine Eisdiele, deren Platz im Außenbereich begrenzt ist, könne etwa ihre Tische auch vor einem benachbarten Friseurladen aufstellen, vorausgesetzt der Inhaber ist damit einverstanden. Einen besonderen Antrag müssten Gastronomen dafür nicht stellen. Die Stadt will die neue Regelung Jäger zufolge möglichst unbürokratisch umsetzen. Doch selbstverständlich werde es Kontrollen geben. Die maximale Zahl der zugelassenen Sitzplätze dürfe der jeweilige Gastronom nicht überschreiten. Außerdem ist es jetzt möglich, bisher gastronomisch nicht genutzte Plätze in Aschaffenburg gastronomisch zu nutzen. Dafür seien allerdings Sondergenehmigungen und entsprechende Anträge nötig. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

+++ Polizei zufrieden mit Vatertagsausflüglern +++
Strahlender Sonnenschein und bestes Auflugswetter hat in Hessen viele Menschen, unter ihnen auch viele Vaterstagsausflügler, am Feiertag vor die Tür gelockt. Die Polizei zeigte sich dennoch landesweit zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Frankfurter Polizei meldete am Nachmittag keine größeren Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Auch die anderen Polizeipräsidien in Hessen bestätigten: Es ist viel los, aber bisher gab es keine besonderen Vorkommnisse.
So hieß es von der Polizei aus Kassel, es sei zwar "mehr als sonst los". Aber bisher sei es nicht zu "ausschweifenden Festen" gekommen. "Der ein oder andere Tropfen Alkohol führt zwar dazu, dass man sich näher kommt, als man sollte", hier reagierten die Leute aber unverzüglich auf die Ansprache durch die Polizei. Ähnliches war zu hören aus den Polizeipräsidien Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Gießen. In Hessen sind grundsätzlich Ausflüge etwa mit dem Bollerwagen erlaubt, es gelten landesweit aber nach wie vor Kontaktbeschränkungen. (Quelle: Hessenschau)

+++ 91 Neuinfektionen, 5 neue Todesfälle +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 91 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Donnerstag 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um fünf auf 451. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.574 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen. Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 17,5 Fällen in Frankfurt und 12,2 in der Stadt Wiesbaden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Frankfurt sperrt Friedberger Platz +++
Die Stadt Frankfurt greift möglichen Verstößen gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen vorweg und sperrt vorübergehend den Friedberger Platz. Die Grünfläche des bei Anwohnern beliebten öffentlichen Platzes im Nordend dürfe am Freitag während des parallel stattfindenden Wochenmarkts nicht betreten werden, teilte die Stadt mit. Grund seien wiederholte Missachtungen der Abstandsregeln, begründet das Ordnungsdezernat die vorbeugende Außerkraftsetzung der landesweiten Corona-Verordnungen zu Versammlungen. Auch für den angrenzenden Matthias-Beltz- und Luisenplatz halte man sich entsprechende Maßnahmen offen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wandern wird zum Urlaubstrend +++
Wandern wird während der Corona-Krise immer populärer - und könnte nach Einschätzung des Deutschen Wanderverbands auch zum Ferientrend werden. "Das Wandern wird eine besonders gefragte Urlaubsaktivität sein, auch für Menschen, die bisher nicht oder nur selten gewandert sind", sagte Geschäftsführerin Ute Dicks in Kassel. Besonders beliebte Wander-Regionen in Hessen sind zum Beispiel der Taunus, die Bergstraße, die Rhön und die Region rund um den Edersee und das nordhessische Willingen. "Allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln lassen sich beim Wandern sehr gut einhalten", so Dicks. Damit es nicht zu eng wird, rät der Verband dazu, überlaufene Wege zu meiden. (Quelle: Hessenschau)

+++ Knapp die Hälfte der Corona-Toten in Altenheimen +++
Fast die Hälfte aller Corona-Toten in Hessen lebte in Altenheimen. Das ergab eine Abfrage des hr bei den insgesamt 26 Kreisen und kreisfreien Städten. 20 Kreise und Städte antworteten. Insgesamt starben dort 158 infizierte Altenheim-Bewohner (Stand Mittwoch). Setzt man die Zahl dieser Toten ins Verhältnis zu den 364 Corona-Toten in den 18 Städten und Kreisen, ergibt sich ein Schnitt von 43 Prozent. Hessen plant derzeit trotz Kritik keine Reihentestungen wie in anderen Bundesländern, sondern will laut Sozialministerium "repräsentative Testungen" durchführen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis
Mehr Corona-Genesene als neue Fälle – Wochen-Inzidenz weiter gesunken
Im Odenwaldkreis sind von gestern auf heute Mittag (21.05.) neun weitere Menschen, die das Corona-Virus in sich trugen, wieder genesen. Demgegenüber wurde nur eine Neuinfektion festgestellt. Ein Todesfall ist nicht hinzugekommen.
Damit liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 403. Insgesamt sind 303 Menschen wieder genesen. 60 Personen sind verstorben, davon 39 aus Pflegeheimen.
Die vom Land Hessen berechnete Wochen-Inzidenz, mit der die Zahl der Neu-Infektionen gemessen wird, liegt im Odenwaldkreis nach aktuellem Stand (21.05., 00:00 Uhr) bei acht und ist damit abermals gesunken.
In Krankenhäusern werden derzeit 13 Personen behandelt, davon zwei im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO); von ihnen muss keiner intensivmedizinisch betreut werden. Ein Patient liegt in der Asklepios-Klinik in Bad König, zehn weitere sind in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises. Zwei Testergebnisse stehen noch aus.

Meldungen aus Baden-Württemberg
COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.212
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis

Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 21. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 21. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 395. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 395 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28 (+1), Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.
Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten steht weiterhin bei 367.

+++Meldungen 20. Mai+++

Weltweit

19:26 Uhr: WHO meldet so viele Neuinfektionen wie noch nie an einem Tag
In den vergangenen 24 Stunden sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit weltweit 106.000 Neuinfektionen so viele neue Corona-Fälle registriert worden wie noch nie binnen eines einzigen Tages. "Wir haben bei dieser Pandemie noch einen langen Weg vor uns", sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz. Sorgen bereiteten insbesondere die steigenden Fallzahlen in ärmeren Ländern. (Quelle: ARD) 

18:46 Uhr: Gericht: Maskenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern rechtmäßig
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Mecklenburg-Vorpommern hat die Maskenpflicht im Einzelhandel bestätigt. Die Maßnahme zum Schutz gegen das Coronavirus sei verhältnismäßig, teilte das OVG in Greifswald mit. Zugleich biete die Verordnung einen Entscheidungsspielraum. Der Antragsteller hatte in dem Eilverfahren vorgetragen, die Maskenpflicht sei ein erheblicher Eingriff in die Menschenwürde und daher unverhältnismäßig. 
Das Robert Koch-Institut, so das OVG, empfehle in bestimmten Situationen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum, um Risikogruppen zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen (Az. 2 KM 384/20 OVG). (Quelle: ARD) 

15:41 Uhr: Müller fordert Verbot von Wildtiermärkten
ntwicklungsminister Gerd Müller will in Anbetracht der Corona-Pandemie stärker gegen Wildtierhandel und entsprechende Märkte vorgehen. "Gemeinsam mit dem WWF, der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) starten wir eine 'Internationale Allianz gegen Gesundheitsrisiken im Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten'. Unter anderem wollen wir so die fünfzig für die Gesundheit gefährlichsten Wildtiermärkte so schnell wie möglich schließen", sagte Müller nach einem Besuch im Berliner Zoo.
Anlass für den Besuch war der Internationale Tag zum Erhalt der Artenvielfalt am 22. Mai. Aktuell sind etwa eine Million von weltweit acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Die biologische Vielfalt nehme rasant und besorgniserregend ab und damit wachse die Gefahr, dass wie bei Covid-19 Viren vom Tier auf den Menschen übergingen, sagte Müller.
Bei den geforderten Marktschließungen geht es nach Angaben des Entwicklungsministeriums um Märkte in Südostasien und Afrika, unter anderem in Vietnam und im Kongo. Das Fleisch der Wildtiere wird auf diesen Märkten ungekühlt zum Verzehr und das Fell, Knochen sowie die Hörner zu medizinischen Zwecken angeboten. Besonders bedenkliche Tierarten sind Fledermäuse, Primaten, Schleichkatzen, oder Schuppentiere. (Quelle: ARD) 

14:26 Uhr Möglicherweise erste Corona-Übertragung von Tier zu Mensch
In den Niederlanden hat sich möglicherweise erstmals ein Mensch bei einem Nerz mit dem neuen Coronavirus infiziert. Laut den Untersuchungen sei es plausibel, dass sich der Mitarbeiter einer Nerzfarm nahe der südniederländischen Stadt Eindhoven bei einem Tier angesteckt habe, erklärte Landwirtschaftsministerin Carola Schouten. Die Gefahr weiterer Übertragungen sei aber gering. In Luft- und Staubproben außerhalb der Stallanlagen seien keine Viren festgestellt worden. Die Maßnahmen für Nerzfarmen wurden laut Schouten nun verschärft. Demnach müssen alle Betriebe Viren-Tests vornehmen. Besuche auf Anlagen mit Infektionsfällen wurden untersagt.
Ende April hatten die Behörden in den Niederlanden die betroffene Farm sowie einen weiteren nahegelegenen Zuchtbetrieb abgeriegelt, nachdem bei den Tieren das Coronavirus nachgewiesen wurde. (Quelle: ARD) 

13:44 Uhr NRW öffnet Kitas für alle Kinder
Am 8. Juni sollen in Nordrhein-Westfalen Kitas für alle Kinder wieder öffnen. Der Regelbetrieb werde jedoch nur eingeschränkt aufgenommen, erklärte das NRW-Familienministerium. Die Kitas müssen demnach ihre Betreuungszeiten reduzieren und die Gruppen räumlich voneinander trennen. Es darf nur feste Gruppen mit mindestens einer Fachkraft geben und die Kontakte müssen nachvollziehbar bleiben.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hatte das bevölkerungsstärkste Bundesland alle Kitas geschlossen. Anfangs wurden nur Kinder von Menschen, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur - also etwa in Krankenhäusern - arbeiten, sowie Kinder von Alleinerziehenden betreut. Derzeit dürfen auch Vorschulkinder aus bedürftigen Familien in die Einrichtungen gehen. Am 28. Mai folgen die restlichen Kinder aus dem letzten Kita-Jahr. Der eingeschränkte Regelbetrieb gilt bis zum 31. August, wie es hieß.
(Quelle: ARD)

12:08 Uhr Eckpunkte für Öffnungen im Kulturbetrieb vorgelegt
Die Kultur-Ministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, haben sich auf Eckpunkte für eine Öffnung kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Das Papier sei an die Länderchefinnen und -chefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Beratung übermittelt worden. Gebraucht werde jetzt eine Perspektive für eine verantwortbare Wiederöffnung der Kultureinrichtungen verschiedener Sparten, erklärte die Kulturstaatsministerin: "Wir wollen, dass Kreative bald wieder ihren Beruf ausüben und wir - das Publikum - ihre Kunst genießen können."
Abhängig von lokalen Entwicklungen der Infektionszahlen werden beispielsweise Ticketing-Systeme, Besucherstrom-Management und obligatorische Platzreservierungen empfohlen. Auch die künstlerischen Programme müssten angepasst werden. Denkbar seien kleinformartige Darbietungen, Open-Air-Aufführungen, Formate in kleinerer Besetzung und Mehrfachaufführungen kürzerer Programme.

07:51 Uhr: Regierung will Werkverträge in der Fleischverarbeitung verbieten
Das Bundeskabinett berät heute über die prekären Arbeitsbedingungen in deutschen Schlachtbetrieben. Dort arbeiten oft Männer aus Ost- und Südosteuropa, die von Subunternehmern in die Betriebe geschickt werden und dicht gedrängt bei niedrigem Hygieneschutz leben und arbeiten müssen - Fakten, die die rasche Ausbreitung des Coronavirus in etlichen Betrieben begünstigt haben.
Der Nachrichtenagentur dpa soll das Kabinett heute ein "Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft" beschließen. Dem Entwurf zufolge sollen Werkverträge in der Fleischindustrie ab dem kommenden Jahr verboten werden. Demnach soll das Schlachten und die Verarbeitung von Fleisch in Betrieben der Fleischwirtschaft ab 1. Januar 2021 nur noch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des eigenen Betriebes zulässig sein. Zudem sind höhere Bußgelder bei einer Überschreitung der Arbeitszeiten vorgesehen. (Quelle: ARD)

11:26 Uhr Kabinett beschließt Schutzgesetz für Medizinfirmen
Das Bundeskabinett hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise Änderungen der Außenwirtschaftsverordnung beschlossen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, greift künftig eine Meldepflicht, wenn Unternehmen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union Anteile von mehr als 10 Prozent an deutschen Firmen erwerben wollen, die Impfstoffe, Arzneimittel oder persönliche Corona-Schutzausrüstung entwickeln oder herstellen.
"Mit der aktuellen Novelle der Außenwirtschaftsverordnung stellen wir sicher, dass die Bundesregierung von kritischen Unternehmenserwerben im Gesundheitssektor erfährt und diese prüfen kann", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. "Die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie wichtig medizinisches Know-how und eigene Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa in Krisensituationen sein können." Weitere Vorschläge zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung werde das Ministerium noch im Sommer vorlegen. Mit diesen werde die Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes ergänzt, die sich derzeit im parlamentarischen Verfahren befindet. (Quelle: ARD) 

06:50 Uhr: Lehrerverband beklagt sinkende Sorgfalt beim Abstandhalten
Der Deutsche Lehrerverband kritisiert sinkende Sorgfalt bei Sicherheitsabständen in den Schulen. Mit Blick auf Lehrer, die vorsichtshalber zu Hause bleiben wollen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir wollen keine Extrawurst, die uns gegenüber anderen Gruppen privilegiert. Es sollte aber schon berücksichtigt werden, dass die Vielzahl von Kontakten zwischen Lehrkräften und Schülern das Erkrankungsrisiko erhöht."
Derzeit funktioniere es noch gut, Schüler in den Klassenräumen und in Pausen zu trennen. "Aber ich beobachte hier das Gleiche wie im Rest der Gesellschaft: Die Sorgfalt lässt nach. Wenn die Schüler aus der Schule kommen, werden Masken sofort abgesetzt, man wendet sich den Freunden zu, oft ohne Sicherheitsabstand." Meidinger forderte zudem, die Gefährdung in Schulgebäuden zu klären. "Wir sprechen viel übers Händewaschen, das Desinfizieren von Türklinken und Lichtschaltern", sagte er. "Was aber wenig erforscht und getestet wird, ist die Aerosolbelastung. 40 Prozent der Infektionen werden über Aerosole übertragen, die nicht zu Boden sinken, sondern sich in der Luft verteilen." Es sei nicht klar, wie sich dies etwa in Klassenräumen auswirke.

05:28 Uhr: 797 Neuinfektionen und 83 weitere Todesfälle in Deutschland
Das Robert-Koch-Institut meldet 797 Neuinfektionen und damit den elften Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 176.007, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle nahm binnen 24 Stunden um 83 auf 8090 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 156.900 Menschen - rund 1200 mehr als am Vortag. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Contact Tracing Teams bei der Eindämmung der Corona-Pandemie von zentraler Bedeutung – Bayerns Gesundheitsministerin: Bayernweit schon rund 500 Teams im Einsatz
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Unterfranken

Würzburger Brückenschoppen unter Auflagen genehmigt
Der bekannte Brückenschoppen in Würzburg ist wieder erlaubt. Grundlage für die Genehmigung des Verkaufs des beliebten Frankenweins auf der Alten Mainbrücke ist ein Konzept, das die Stadt gemeinsam mit den drei Gastronomiebetrieben erarbeitet hat. Dabei stünden die Hygiene- und Abstandsregelungen der Bayerischen Staatsregierung im Vordergrund. (Quelle: BR) 

Regierung meldet 3.430 bestätigte Infektionen
In Sachen Corona-Pandemie meldet die Regierung von Unterfranken auf Twitter (Stand: 20.05.20, 13.00 Uhr) 3.430 bestätigte Infektionen im gesamten Regierungsbezirk. Aktuell befinden sich 58 Erkrankte in Kliniken, 17 davon auf Intensivstationen. In Quarantäne sind 404 Menschen. 186 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Magath kritisiert DFB wegen 3. Liga in Coronakrise
Felix Magath hat den Deutschen Fußball-Bund für dessen Umgang mit der 3. Liga in der Corona-Krise kritisiert. "Ich habe absolut null Verständnis dafür, dass der ursprünglich für den 26. Mai geplante Neustart verschoben wurde", sagte der 66-Jährige. Magath arbeitet mittlerweile als Chef von Flyeralarm Global Soccer und kümmert sich in dieser Funktion auch um den Drittligisten Würzburger Kickers. Die Probleme in der 3. Liga würden mit zunehmender Dauer immer größer, prophezeite Magath. "Es ist nicht zu verstehen, warum die ersten beiden Profi-Ligen ein Konzept vorgelegt haben und längst wieder spielen – die dritte Profi-Liga aber nicht." Der DFB hatte entschieden, dass die Saison in der 3. Liga ab dem 30. Mai fortgesetzt werden soll. "Es hätte längst Klarheit geschaffen werden müssen. Stattdessen schiebt der DFB die Verantwortung hin und her", sagte Magath. Einen Saisonabbruch hält der frühere Bundesliga-Coach dabei für keine mögliche Option. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zum Vortag haben sich keine Änderungen ergeben.
Falls Bürgerinnen und Bürger Kontakt mit einem bestätigten Erkrankungsfall hatten und an Erkältungssymptomen leiden, sollten sie sich mit dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

Landkreis Aschaffenburg

650 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg meldet (Stand: 20.05.20, 13,45 Uhr) 650 bestätigte Corona-Fälle. Aktuell sind 56 Menschen am Coronavirus erkrankt. Acht Menschen befinden sich im Krankenhaus, vier davon auf der Intensivstation. 554 Personen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 40 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR)

Stadt Aschaffenburg entscheidet über Außengastronomie
Seit dem 18. Mai sind die Corona-Maßnahmen weiter gelockert und die Außengastronomie darf unter Auflagen wieder öffnen. Doch wegen der Abstandsregeln können Gastwirte auf ihren Freiflächen deutlich weniger Gäste bewirten als üblich. Die Stadt Aschaffenburg berät daher über mögliche Ausweitungen von Außenflächen. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 150 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 20. Mai, 9 Uhr). 12 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Fünf Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon in intensivmedizinischer Behandlung. Genesen sind 142 Personen. In der Anzahl stationär gemeldeter Fälle sind auch Personen, die aktuell noch auf ihr Testergebnis warten und damit COVID19-Verdachtfälle sind.

Corona-Teststrecke im Lkr. Main-Spessart zieht um
Die Corona- Teststrecke des Landkreises Main-Spessart soll vom Festplatz in Marktheidenfeld in Räume des dortigen ehemaligen Krankenhauses verlegt werden. Das Landratsamt gab das nach einer Lagebesprechung zur aktuellen Corona-Lage bekannt. Der Umzug wird begründet mit den bevorstehenden sommerlichen Temperaturen. Dann würde es dem medizinischen Personal in voller Schutzausrüstung im Zelt zu warm werden. Landrätin Sabine Sitter: "Die Verantwortlichen der Stadt Marktheidenfeld haben sich beim Aufbau und Betrieb der Strecke sehr flexibel, unbürokratisch und kooperativ gezeigt. Dafür bin ich sehr dankbar." Wenn alles planmäßig laufe, soll der Betrieb der Corona- Teststrecke am Krankenhaus in der kommenden Woche starten. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.130
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis am heutigen Mittwoch, 20. Mai erstmals nicht weiter angestiegen.
Aktuell gibt es insgesamt 337 genesene Personen.

Main-Tauber-Kreis

Erneut keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 20. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Mittwoch, 20. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten steht weiterhin bei 367.

Meldungen aus Hessen

+++ Zwei Drittel weniger Touristen in Frankfurt +++
Der Tourismus in Frankfurt ist im März wegen der Corona-Krise um rund zwei Drittel eingebrochen. Mit etwa 296.900 Übernachtungen (minus 66,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und 176.234 Gästen (minus 66 Prozent) waren die Zahlen so niedrig wie zuletzt im März 1998, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Damit war der Rückgang in Frankfurt noch stärker als im Landesdurchschnitt. Das Statistische Landesamt hatte vor einigen Tagen mitgeteilt, der gesamte hessische Tourismus sei wegen der Corona-Beschränkungen im März um mehr als die Hälfte eingebrochen. (Quelle: Hessenschau) 

++ Corona-App der TU Darmstadt fertig zum Download +++
Die TU Darmstadt hat eine Corona-App entwickelt, die ab Montag kostenlos auf Android-Handys geladen werden kann. "Die App braucht keine Registrierung. Sobald Sie in der Nähe von jemandem sind, der die App auch installiert hat, sammeln Sie sozusagen Kontaktdaten" sagte Entwickler Ahmad-Reza Sadeghi im Corona-Update des hr. Wegen der Inkubationszeit des Virus würden die Daten nach 14 Tagen gelöscht. "Sollte sich jemand mit Corona infiziert haben, verschickt der Server automatisch eine Nachricht an die Kontaktliste." Das alles geschehe anonymisiert. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kellerwald-Uhr öffnet an Christi Himmelfahrt +++
Pünktlich zum Feiertag öffnet die Kellerwald-Uhr in Frankenau (Waldeck-Frankenberg) wieder für Besucher. Die Ausstellung über die Beziehung zwischen Menschen und Wald im Laufe der Jahrhunderte kann ab Donnerstag wieder täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. E-Scooter werden nicht verliehen.
Auch die Wanderungen im Nationalpark finden ab Sonntag wieder statt. Das Angebot sei reduziert, weil nicht bei allen Wanderungen der Mindestabstand eingehalten werden könne. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn beschränkt, eine Anmeldung ist notwendig. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Schwimmbäder öffnen für den Vereinssport +++
Ab dem 1. Juni dürfen Schwimmbäder in Hessen unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln für Schwimmvereine und -kurse wieder öffnen. Das hat das Corona-Kabinett der Landesregierung beschlossen. Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) sagte dazu am Mittwoch, für Vereinsschwimmer, die sonst mehrmals die Woche trainierten, sei die wochenlange Schließung der Bäder eine lange Zeit gewesen. "Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der guten Hygienekonzepte der Schwimmbadverbände und -betreiber ist es nunmehr verantwortbar, unsere Frei- und Hallenbäder für den Vereinssport wieder zu öffnen."
Die Öffnung der Schwimmbäder erfolgt stufenweise. Für Sport-Abiturienten sowie Profi-Sportler sind sie bereits wieder geöffnet, nun kommen Vereine und Schwimmkurse hinzu. In einem weiteren Schritt sollen Schwimmstätten auch für den allgemeinen Sportbetrieb mit reduzierten Besucherzahlen geöffnet werden. Hierfür steht noch kein Termin fest. Sauna- und Wellnessbereiche müssen geschlossen bleiben.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ 115 Neuinfektionen, 4 weitere Tote +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen steigt wieder stärker. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, lag die Zahl der Neuinfektionen am Mittwoch bei 115. Das sind so viele wie zuletzt vor knapp zwei Wochen. Die Zahl der Todesfälle stieg um vier auf 446. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.483 Fälle gezählt. Davon gelten rund 8.200 (86 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte aber weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 17 Fällen in Frankfurt und 13 in der Stadt Wiesbaden.
(Quelle: Hessenschau)

+++ Einzelhandelsumsätze trotz Krise stabil +++
Die Umsätze im hessischen Einzelhandel sind im März trotz der vielen corona-bedingten Geschäftsschließungen stabil geblieben. Online-Händler und Supermärkte glichen in der Gesamtbetrachtung Rückgänge im übrigen Einzelhandel aus, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden berichtete. Die Zahl der Beschäftigten sei im gesamten hessischen Einzelhandel im Vergleich zum März 2019 sogar um 0,7 Prozent gestiegen. In der zweiten Märzhälfte hatten wegen der Kontaktbeschränkungen zahlreiche Geschäfte in Hessen dichtmachen müssen. Offen blieben nur Läden, die Dinge für den täglichen Bedarf verkaufen. Dazu zählen Lebensmittelgeschäfte, Apotheken oder Baumärkte.
Starke Einbußen mussten entsprechend vor allem Geschäfte mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren hinnehmen, ihre Umsätze brachen um knapp 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein. Auch die Umsätze im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik gingen um gut ein Fünftel zurück. Profitiert hat dagegen erneut der Internet- und Versandhandel mit einem Umsatzplus von 16 Prozent. Auch die Umsätze von Geschäften mit verschiedenen Waren, zu denen etwa Supermärkte zählen, legten preisbereinigt um fast zehn Prozent zu. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Erneut kein weiterer positiver Corona-Test – Zahl der Genesenen steigt weiter
Erneut sind im Vergleich zu gestern keine weiteren Personen im Odenwaldkreis positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand 20.05., 13:30 Uhr). Die Gesamtzahl liegt konstant bei 402. Dafür steigt die Anzahl derer, die nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen sind um sechs auf 294.
Seit gestern ist keine weitere Person in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 60, davon waren 39 Bewohner*innen von Pflegeheimen.
Das weniger neue Corona-Fälle hinzukommen spiegelt sich auch in der 7-Tage-Inzidenz wieder, die das Land Hessen berechnet. Sie ist auf 11 gesunken (Stand 20.05., 00:00 Uhr).
16 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern betreut. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach befinden sich fünf Patienten, einer in der Asklepios Klinik in Bad König und zehn in weiteren Einrichtungen. Im GZO wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Vier Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, warten in Erbach noch auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

+++ Riedstadt spendet Mundschutzmasken an Gaststätten +++
Der Gewerbeverein Riedstadt hat der Büchnerstadt Riedstadt 500 medizinische Mundschutzmasken gespendet. „Wir finden es wichtig, dass wir uns in dieser schwierigen Zeit in unserer Stadt gegenseitig helfen und unterstützen. Dazu möchten wir unseren Teil beitragen“, erklärte der Vorsitzende des Gewerbevereins Andrew Bojarski bei der Spendenübergabe vor dem Riedstädter Rathaus an Bürgermeister Marcus Kretschmann. Die Mund-/Nasenschutze werden nun an die Riedstädter Gaststätten verteilt, die unter den vorgeschriebenen umfangreichen Hygieneregeln ihre Räume für Gäste wieder öffnen wollen. „Unsere Gastronomen gehen durch eine harte Zeit. Erst konnten sie wochenlang nur einen Abhol- und Lieferservice anbieten und stehen auch jetzt vor großen Herausforderungen, weil die Auflagen für eine Öffnung sehr hoch sind. Da freue ich mich sehr, dass sie durch die Spende des Gewerbevereins ein wenig unterstützt werden können“, sagte Bürgermeister Kretschmann. (Quelle: FFH)

+++ In Weinheim öffnen die Burgen wieder +++
In Weinheim an der Bergstraße öffnen die beiden Wahrzeichen wieder: die Burgruine Windeck und die Wachenburg. Beide Burgen sind aber bis auf weiteres nur für Gäste der gastrononomischen Einrichtungen geöffnet, denn nur auf diese Weise sei es zu gewährleisten, dass die Besucherströme kontrolliert werden können. Wie in jeder anderen Speisewirtschaft sind die Gastronomen verpflichtet, die Gäste aufzulisten. Die Burgruine Windeck öffnet am Donnerstag, 21. Mai von 11 Uhr bis 21 Uhr, von da an täglich außer an den Ruhetagen Montag und Dienstag. An den Wochenenden und Feiertagen durchgehend mit Biergarten. Die Wachenburg ist bereits ab heute (20.) Mai, 16 Uhr, offen. Für reine Touristen ist ein Besuch der Burgen nach wie vor nicht möglich – nur wenn sie in für die Gastronomie reserviert haben oder sich spontan anmelden. Auf beiden Burgen kann man sich auch kurzfristig als Gast aufnehmen lassen, wenn Platz ist. (Quelle: FFH)

+++ Blutspenden werden knapp +++
Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Baden-Württemberg und Hessen verfügt derzeit über außergewöhnlich wenige Reserven. In den beiden Bundesländern kann das DRK nicht einmal den Bedarf eines durchschnittlichen Tages abdecken, wie die Kollegen vom ARD-Hauptstadtstudio recherchiert haben. Konkret reiche der Bestand für 0,9 Tage - ähnlich dünn sieht es in Teilen Ost- und Norddeutschlands aus. "Das ist der niedrigste Stand, den ich in meinem Berufsleben erlebt habe", sagte Eberhard Weck vom Blutspendedienst.
Eine Unterversorgung mit den potenziell lebenswichtigen Reserven drohe bei einem größeren Notfall. Dann müssten womöglich andere Bundesländer aushelfen. Der Weg ist dann natürlich weiter.
Das DRK deckt mit seinem Blutspendedienst etwa 70 Prozent des Bedarfs in Deutschland ab. Wegen der Corona-Pandemie hätten die Menschen kaum noch die Möglichkeit zur Abgabe, weil öffentliche Spendetermine und Termine an Schulen und Hochschulen und bei Firmen entfielen. Das Rote Kreuz erwartet nicht, dass sich der Spendenbetrieb in diesem Jahr noch normalisiert. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Erste Sportplätze wieder geschlossen +++
Lockerungen ausgenutzt: In Groß-Zimmern (Darmstadt-Dieburg) haben die Behörden die ersten Sportplätze wieder dicht gemacht. Das Sportfeld in der "Grünen Mitte" und der Basketballplatz am Jugendzentrum seien in einer Form genutzt worden, die so nicht länger zu dulden war, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Das heißt übersetzt: Zu viel Menschen auf einem Haufen, keinerlei Abstand, Ermahnungen erfolglos. Wer das Kicken und Körbewerfen dort trotzdem nicht lassen kann, dem droht eine Ordnungsstrafe.
(Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Südhessen 

+++ Schul-Mitarbeiterin im Odenwaldkreis positiv getestet +++
Nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung hat sich eine Schul-Beschäftigte, die in zwei Schulen tätig ist, mit dem Coronavirus infiziert. Dabei konnten alle Kontakte der positiv getesteten Person nachvollzogen und in Quarantäne geschickt werden, so ein Sprecher. Die Schulen wurden nicht geschlossen. Der für das Gesundheitsamt zuständige Hauptabteilungsleiter Bernhard Hering und der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Ulrich Falk, sagten: „Wir können die Besorgnis von Eltern, Lehrern und Schülern verstehen. Aber an den beiden betroffenen Schulen konnten aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen die Infektionsketten gut nachverfolgt werden. Dennoch gelten dort wie in allen Schulen die strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften natürlich weiter. An sie müssen sich alle halten, damit der Unterricht in der vorgesehenen Form erteilt werden kann.“ (Quelle: FFH) 

+++ Weiterer Todesfall in Südhessen +++
Erneut verändern sich die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Odenwaldkreis nur leicht. Seit gestern wurde kein weiterer positiver Test auf das Virus verzeichnet (Stand 19.05., 12:45 Uhr). Damit bleibt die Gesamtzahl bei 402. Davon sind 288 Personen bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen – vier mehr als am Vortag. Es ist nach Angaben der Kreisverwaltung aber auch eine weitere Person in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Sie stammte aus der Altersgruppe 80 bis 89 Jahre und sei vorerkrankt gewesen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 60 (39 aus Pflegeheimen). 19 Odenwälderinnen und Odenwälder werden in Krankenhäusern behandelt, davon liege ein Patient auf der Intensivstation. (Quelle: FFH) 

+++Meldungen 19. Mai+++

Weltweit

18:42 Uhr: Sechs Corona-Fälle an Schule in Münster
An einer Schule im nordrhein-westfälischen Münster sind vier Schüler und zwei Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Stadt mit. Alle Schüler und Lehrer der betroffenen Hauptschule - knapp 300 Menschen - würden nun getestet, sagte ein Stadtsprecher. Die Tests sollten am Mittwochmorgen beginnen, sie würden voraussichtlich bis zum Beginn der kommenden WoDer tägliche weltweite CO2-Ausstoß ist auf dem Höhepunkt der strikten Corona-Maßnahmen zeitweise um etwa ein Sechstel zurückgegangen. Die globalen Tageswerte waren Anfang April um schätzungsweise bis zu 17 Prozent niedriger als im Durchschnitt des Jahres 2019, wie ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" berichtet.

17:47 Uhr Pandemie sorgt für zeitweise 17 Prozent weniger CO2-Ausstoß
In Deutschland fielen die Werte zu Spitzenzeiten der Corona-Beschränkungen vorübergehend gar um mehr als ein Viertel. "In der ersten Aprilwoche sanken die CO2-Emissionen Deutschlands am dramatischsten - um 26 Prozent", berichtet Co-Autor Felix Creutzig vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Im deutschen Straßenverkehr seien sie gar um 52 Prozent im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2019 gefallen.che dauern, sagte der Sprecher. Unterricht werde unter diesen Umständen kaum möglich sein.
Die Hauptschüler teilen sich in dem Schulzentrum den Schulhof mit einem Gymnasium und einer Realschule. Ob es auch für diese Schüler Konsequenzen gibt, war zunächst unklar. (Quelle: ARD)

16:05 Uhr: Uni-Mediziner verweisen auf mögliche gravierende Folgen von Covid-19
Anerkannte Hochschulmediziner haben davor gewarnt, die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung zu unterschätzen. Vertreter mehrerer Unikliniken zogen Zwischenbilanz - zwei Monate nach Gründung eines Netzwerks der deutschen Hochschulmedizin zum Austausch von Behandlungsverfahren und Patientendaten in der Corona-Pandemie. Ende März hatten die Universitätskliniken einen entsprechenden Austausch vereinbart.
Es handele sich bei Covid-19 nicht um eine klassische Lungenentzündung wie bei einer Grippe, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Die Erkrankung stelle etwas Besonderes dar und sei "höchstkomplex". Das hätten viele Fälle mit schwer kranken Patienten in den vergangenen Wochen an den Kliniken gezeigt. Bei Patienten mit schweren Verläufen träten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Rückenmarks oder der Gefäße auf. Es komme sogar zu vorübergehenden Querschnittslähmungen oder auch zu Organversagen von Niere und Leber. (Quelle: ARD) 

Der Blick auf diese grässlichen Folgen und Auswirkungen sei zuletzt verloren gegangen, sagte Albrecht mit Blick auf die Kritik an den Anti-Corona-Maßnahmen.

13:44 Uhr Bayern senkt Grenzwert für Corona-Hotspots auf 35 Neuinfektionen
Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Landeskabinett setzte den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herab, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein "probates Mittel", um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen. Bund und Länder hatten sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geeinigt. Auch das Land Berlin hält dies für zu viel und hat ein eigenes Warnsystem entwickelt, das bereits bei 30 auf Rot schaltet. (Quelle: ARD) 

12:25 Uhr Fast 300.000 Infektionen in Russland nachgewiesen
In Russland sind nach offiziellen Angaben inzwischen rund 300.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. In den vergangenen 24 Stunden sei die Zahl der landesweiten Corona-Fälle um 9263 auf 299.941 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Zahl der Todesopfer habe sich um 115 auf 2.837 erhöht.
Russland steht bei den Infektionen inzwischen weltweit an zweiter Stelle hinter den USA. Die Zahl der Corona-Toten in Russland liegt im internationalen Vergleich sehr niedrig. Kritiker werfen den russischen Behörden allerdings vor, Todesfälle durch das Virus zu verschleiern. Die russischen Behörden bestreiten dies. (Quelle: ARD) 

10:02 Uhr: DIHK erwartet Wirtschaftseinbruch von zehn Prozent
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet in diesem Jahr mit einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung und ist dabei noch deutlich pessimistischer als die Bundesregierung. Nach einer neuen Prognose sinkt das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um mindestens zehn Prozent, wie DIHK-Präsident Eric Schweitzer bei einer Videokonferenz sagte. Die Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" sei massiv eingebrochen, der deutsche Export geht laut Prognose um 15 Prozent zurück. Es gebe mittlerweile alle Anzeichen einer Weltwirtschaftskrise. Die Regierung geht von einem Minus von 6,3 Prozent aus. Schon das wäre der größte Rückgang der Nachkriegszeit. (Quelle: ARD) 

09:38 Uhr Bericht: Bahn will Reinigungstrupps aufstocken
Die Deutsche Bahn will in Zeiten der Corona-Pandemie noch mehr für Hygiene und Sauberkeit in Zügen und an Bahnhöfen tun, berichtet die Funke Mediengruppe. Demnach soll die Zahl der Reinigungskräfte in den Zügen bis Juli auf 500 Mitarbeiter verdoppelt werden. Im August sollen dann 600 dieser "Unterwegsreiniger" im Einsatz sein, hieß es. Insgesamt seien bundesweit 4300 Mitarbeiter für die Reinigung zuständig. Die Deutsche Bahn äußerte sich zunächst nicht dazu. (Quelle: ARD) 

8:30 Uhr: Neuinfektionen in Deutschland gehen zurück
Zehn Tage in Folge liegen die Neuinfektionen in Deutschland nun jeweils unter 1.000 neue Fälle, das teilt das Robert-Koch-Institut mit. (Quelle: ARD) 

08:24 Uhr: RKI meldet 513 Neuinfektionen und 72 Todesfälle
Das Robert Koch-Institut meldet 513 Neuinfektionen und damit den zehnten Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Damit stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 175.210, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 72 auf 8007 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 155.700, rund 1100 mehr als am Vortag. (Quelle: ARD) 

9:00 Uhr: Autoabsatz in der EU bricht um 76 Prozent ein.
Im April wurden in der Europäischen Union durch die Coronakrise lediglich 271.000 Neuwagen verkauft, 76 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Übersicht Stand 19. Mai 2020 8:32 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 19.5.2020 auf den Vortrag)
Weltweit: 4.805.544 Infizierte (+ 88.613) | 318.596 Tote (+3.352) | 1.787.595 Geheilte (+52.964)
Deutschland: 176.551 Infizierte (+182) | 8.041 Tote (+79) | 155.041 Geheilte (+1.030)
Italien: 225.886 Infizierte (+451) | 32.007 Tote (+99) | 127.326 Geheilte (+2.150)
Spanien: 231.606 Infizierte (+908) | 27.709 Tote (+146) | 150.376 Geheilte (+3.930)
Frankreich: 180.051 Infizierte (+358) | 28.242 Tote (+131) | 61.843 Geheilte (+516)
Türkei: 150.593 Infizierte (1.158) | 4.171 Tote (+31) | 111.577 Geheilte (+1.615)
Quelle Johns Hopkins University

7:50 Uhr: Grenzen zu Polen öffnen möglicherweise am 15. Juni
Nach Apellen von Bundsaußenminister Heiko Maas, die Grenzen bald wieder vollständig zu öffnen, stellt die polnische Regierung nun in Aussicht, diese am 15. Juni wieder zu öffnen. Die Bundesregierung möchte, dass bis 15. Juni die Reisefreiheit im gesamten Schengenraum wieder hergestellt ist.

7:45 Uhr: Hunderte Deutsche sitzen immer noch im Ausland fest
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus dem Auswärtigen Amt sitzen immer noch mehrere hundert Deutsche im Ausland durch die Corona-Pandemie fest. Dazu gehören Länder wie Marokko, Südafrika, Argentinien und Pakistan. Das Auswärtige Amt sucht über die Botschaften in den betreffenden Ländern weiter in jedem Einzelfall nach Rückkehrmöglichkeiten. Die Bundesregierung hatte in einer beispiellosen Rückholaktion 240.00 Menschen aus aller Welt nach Deutschland geholt.

06:37 Uhr: Medienbericht: Elf Prozent aller Corona-Fälle in Gesundheitsberufen
Mitarbeiter von Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen in Deutschland sind einem Medienbericht zufolge überdurchschnittlich häufig von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus betroffen. Wie aus Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" hervorgeht, haben sich seit Mitte April durchschnittlich täglich mehr als 230 Ärzte, Pfleger und andere Mitarbeiter in Gesundheitsberufen mit Sars-CoV-2 angesteckt.
Insgesamt hätten sich bisher rund 20.000 Mitarbeiter aus diesen Bereichen eine Infektion mit dem Virus zugezogen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Das entspreche etwa elf Prozent aller Infizierten. Mindestens 894 Menschen aus dem Gesundheitssektor mussten demnach stationär behandelt werden, mindestens 60 seien infolge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Mit Abstand weiter durch die Krise – Bayerns Gesundheitsministerin zu den seit Montag geltenden Corona-Erleichterungen
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Unterfranken 

Kulturherbst auf 2021 verschoben
Von 25. September bis 18. Oktober hätte der diesjährige Kulturherbst stattfinden sollen. Nun hat der Landkreis Würzburg die 31. Auflage abgesagt. Nachdem die Teilnehmer des Kulturherbstes ihren Programmbeitrag in eigener Regie und Verantwortung durchführen, stünde es ihnen dennoch frei, ihre geplanten Veranstaltungen für 2020 auch zu realisieren – unter dem Vorbehalt der zu diesem Zeitpunkt geltenden Regelungen. Es wird jedoch keine Koordination und Werbemittel durch den Landkreis Würzburg geben.
Landrat Thomas Eberth bedauert die Absage: "Die Entscheidung, den Kulturherbst des Landkreises Würzburg 2020 abzusagen, ist uns nicht leichtgefallen. Aber nun gilt es, solidarisch zusammen zu stehen." Der nächste Kulturherbst soll erst 2021 stattfinden.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Raum Miltenberg gleich geblieben
Das Landratsamt Miltenberg meldet aktuell 287 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben (Stand: 19.05.20, 14.00 Uhr). Die Fallzahlen sind damit gleich geblieben. Fünf Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. Gesund entlassen wurden bislang 268 Personen. Das Bürgertelefon des Landratsamts ist nach wie vor unter der Woche zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 09371/501 700 erreichbar. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Wegen Coronavirus: Autokino auch in Aschaffenburg möglich
Es hat ein bisschen 'was von Nostalgie: Im eigenen Auto sitzen, Popcorn essen und einen Kinofilm auf großer Leinwand sehen. Wahrscheinlich ab Ende Mai ist das auch auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz in Aschaffenburg möglich. Eine kreative Idee für Kultur in Zeiten des Coronavirus. Der Ton kommt über UKW aus dem Radio, den Film "Die Känguru-Chroniken" sehen die Zuschauer auf einer 100 Quadratmeter großen Leinwand unter freiem Himmel, sie essen Popcorn oder Nachos. (Quelle: BR) 

646 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg meldet (Stand: 19.05.20, 13.45 Uhr) 646 bestätigte Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg. Aktuell sind 56 Menschen an dem Virus erkrankt. Neun Personen befinden sich in Kliniken, vier davon auf der Intensivstation. 550 Menschen sind wieder genesen. Im Raum Aschaffenburg sind 40 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 150 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 19. Mai, 9 Uhr). Genesen sind 142 Personen. 24 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Vier Personen befinden sich stationärer Behandlung.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.071
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis 

Erneut keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 19. Mai) 

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 19. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394.

367 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 367 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 125, Boxberg: 18, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

+++ 98.000 Unternehmen und Selbstständige erhalten Soforthilfe +++
Das Wirtschaftsministerium hat rund 87 Prozent der Anträge auf Corona-Soforthilfe von Selbstständigen und Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewilligt. Von den 112.400 bearbeiteten Anträgen seien 98.000 positiv beschieden worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Insgesamt habe Hessen seit Ende März 882 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt. Die Welle an Hilfsanträgen sei inzwischen abgeflaut: Seit Anfang Mai gingen nur noch knapp 7.800 Anträge ein. In der ersten Woche vom 30. März wurden noch 79.000 Anträge gestellt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Vatertagstour mit Abstand - Polizei setzt auf Einsicht +++
Hessens Sicherheitsbehörden setzen zum Vatertag auf die Vernunft der Bürger in der Corona-Krise. Da es mittlerweile wieder mit den geltenden Abstandsregeln möglich ist, sich etwa zu Wanderungen zu treffen, sei am Donnerstag keine besondere Präsenz der Polizei geplant, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.
Die Ordnungshüter setzten wie bisher auf den Dialog mit den Bürgern bei Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln. Bußgelder würden erst dann verhängt, wenn bei Kontrollen im Einzelfall ein bewusster oder wiederholter, willentlicher Verstoß festgestellt werde. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Autobahnen werden wieder voller +++
Hessens Autofahrer müssen laut ADAC Hessen-Thüringen am langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende seit Wochen erstmals wieder mit vermehrten Staus rechnen. Zwar werden die Straßen aufgrund der Corona-Krise nicht so voll werden wie an den Christi-Himmelfahrts-Wochenenden der Vorjahre. Dennoch müssen Autofahrer zeitweise mit erhöhter Verkehrsbelastung rechnen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. Besonders gefährdet sind demnach die Autobahnen rund um die Ballungsräume, wie im Rhein-Main-Gebiet, und längere Baustellenabschnitte. Der ADAC rechnet vor allem mit Tagesausflüglern und Pendlern, die das Wochenende für die Heimfahrt nutzen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Darum sind die Friseure teurer +++
Seit gut zwei Wochen dürfen in Hessen die Friseure nach der Corona-Pause wieder ihre Salons öffnen. Das sorgte zu Beginn für einen wahren Ansturm. Aber: Nach der Auszeit haben viele Haarschneider ihre Preise erhöht. Das habe gar nicht so viel mit den fehlenden Einnahmen während der Pause zu tun, erklärt Kay-Uwe Liebau, Vorsitzender des Landesinnungsverband der Friseurhandwerker in Hessen, am Dienstag im Corona-Update des hr, sondern eher mit den neuen Auflagen. "Wir müssen die Masken, die wir tragen, bei jedem Kunden wechseln. Dazu kommen die Einmalumhänge und die Desinfektionsmittel. Das ist alles ein erhöhter Mehraufwand", so Liebau. "Viele meiner Kollegen – und ich auch – haben ihre Preise deswegen neu kalkuliert." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kein Abstand in Schulbussen: Eltern protestieren +++
10.32 Uhr: Abstand halten ist während der Corona-Pandemie das Gebot der Stunde. Beim Einkaufen, im Restaurant, in der Schule. Doch in den Schulbussen im Landkreis Limburg-Weilburg gilt das nicht. Hier muss zwar eine Maske getragen werden, aber ein Abstand von 1,5 Metern ist nicht vorgesehen. Der Kreis sagt, es seien zum einen nicht mehr Buskapazitäten da, um mehr Busse einzusetzen und außerdem seien die Busse durch den "Blockunterricht" auch nicht so ausgelastet, wie zu normalen Schulzeiten. Dagegen protestieren jetzt Elternvertreter und haben Briefe an den Landkreis geschrieben. Sie haben Angst um die Gesundheit ihrer Kinder. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 9.368 Corona-Fälle, 442 Tote +++
 Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin moderat. Sie lag am Dienstag bei 9.368, wie das Sozialministerium mitteilte. Das sind 31 Fälle mehr als am Montag. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 442. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in etwa einer Woche merken.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Mitteilung zufolge bei umgerechnet 14 Fällen im Odenwaldkreis und 13 in der Stadt Wiesbaden. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Vogelsbergkreis registriert, jeweils einer im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Lahn-Dill-Kreis.
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind 87,5 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bangen um Frankfurter Buchmesse +++
Dichtes Gedränge in den Messehallen, Menschentrauben bei Lesungen, ausgebuchte Hotels und Gäste aus aller Welt: Solche Szenen wird es in diesem Herbst nicht geben. Falls die Frankfurter Buchmesse überhaupt stattfindet, wird sie anders sein. Aber wie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat angekündigt, "Ende Mai" über die mögliche Ausgestaltung der Messe zu entscheiden. "Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse", sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Wir werden alles tun, damit diese bedeutende Messe stattfinden kann." Die Meinung bei den Verlagen scheint gespalten: Die einen hoffen, dass die Messe wenigstens in abgespeckter Form stattfindet. Die anderen glauben, wenn internationale Aussteller nicht anreisen können und wenig Publikum kommen darf, macht die Messe keinen Sinn. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Brauer sehen teils große Umsatzeinbrüche +++
Die Brauer in Hessen und Rheinland-Pfalz stehen wegen der Corona-Krise unter Druck und gehen von drastischen Umsatzeinbrüchen aus. Auch wenn die Gastronomie in beiden Ländern nach Wochen des Stillstands langsam unter strengen Ausnahmebedingungen wieder anläuft, sehen Brauer noch lange kein zurück zur Normalität. "Jetzt hat es die Delle gegeben und ich weiß nicht, wo ich Licht am Ende des Tunnels sehen soll", sagte der Vorsitzende des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz, Wolfgang Köhler, der Nachrichtenagentur dpa. Deutschlandweit schätzt er derzeit die Umsatzeinbußen durchschnittlich auf rund 20 Prozent, in der Spitze könnten es bei Unternehmen aber auch bis zu 60 Prozent werden. Vor allem beim Fassbier gebe es Einbrüche. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis
Vier weitere Personen nach Corona-Erkrankung genesen – keine neuen positiven Tests
Erneut verändern sich die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Odenwaldkreis nur leicht. Seit gestern wurde kein weiterer positiver Test auf das Virus verzeichnet (Stand 19.05., 12:45 Uhr). Damit bleibt die Gesamtzahl bei 402. Davon sind 288 Personen bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen – vier mehr als gestern.
Seit gestern ist aber auch eine weitere Person in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Sie stammte aus der Altersgruppe 80 bis 89 Jahre und war vorerkrankt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 60 (39 aus Pflegeheimen).
19 Odenwälderinnen und Odenwälder werden in Krankenhäusern behandelt. Acht im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, eine Person in der Asklepios Klinik in Bad König und zehn in weiteren Einrichtungen. Im GZO liegt ein Patient auf der Intensivstation. Außerdem warten noch fünf Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, in Erbach auf ihr Testergebnis.
Nach den Berechnungen des Landes Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz konstant bei 14 (Stand 19.05., 00:00 Uhr).

Gesundheitsamt hat bei Infektionen auch Schulen fest im Blick
Auch in den Schulen des Odenwaldkreises achtet das Gesundheitsamt auf eine genaue Nachverfolgung von Infektionsfällen, um Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. „Wir sind sehr aufmerksam, handeln rasch und verhängen für alle Betroffenen eine häusliche Quarantäne“, stellen der für das Gesundheitsamt zuständige Hauptabteilungsleiter Bernhard Hering und der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Ulrich Falk, klar.
In einem ersten Fall wurde das Gesundheitsamt nun tätig und hat sofort die nötigen Maßnahmen eingeleitet. Es handelt sich um eine Schul-Beschäftigte, die in zwei Schulen tätig ist. Dabei konnten alle Kontakte der positiv getesteten Person nachvollzogen und in Quarantäne geschickt werden.
Mit Blick auf Rückfragen an die Kreisverwaltung zu diesem Infektionsfall und die vorgesehene, weitere Öffnung der Schulen für den Unterricht heben Hering und Falk hervor: „Wir können die Besorgnis von Eltern, Lehrern und Schülern verstehen. Aber an den beiden betroffenen Schulen konnten aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen die Infektionsketten gut nachverfolgt werden. Dennoch gelten dort wie in allen Schulen die strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften natürlich weiter. An sie müssen sich alle halten, damit der Unterricht in der vorgesehenen Form erteilt werden kann.“
Hering und Falk verweisen dabei besonders auf konsequentes Händewaschen, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern und ein Lüftungskonzept. „Auch die Pausen sollten so organisiert sein, dass die Gruppen sich nicht durchmischen und der Mindestabstand gewahrt wird.“ Der Odenwaldkreis hat als Schulträger alles in seiner Verantwortung Stehende getan und die Schulen beispielsweise mit ausreichend Handseife und Handtüchern versorgt. Ebenso hat es spezielle Anweisungen für das Reinigungspersonal gegeben. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes wird empfohlen.
Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit den Schulleitern. Wer Krankheitssymptome zeigt, darf die Schule nicht betreten. Das gilt für Schüler, Lehrer und Verwaltungskräfte gleichermaßen und auch bei nur milden Symptomen. Für den Fall, dass nach Einschätzung des Gesundheitsamtes die weitere Verbreitung des Virus eingedämmt werden kann, kann der Schulbetrieb – gegebenenfalls unter konkreten Auflagen – aufrechterhalten werden. Wenn allerdings die Infektionsketten unklar bleiben und eine ungehinderte Verbreitung des Virus zu befürchten steht, kann das Gesundheitsamt den Schulbetrieb einstellen lassen.

Südhessen 

+++ Mutter und Sohn scheitern mit Eilantrag gegen Corona-Beschränkungen +++
Eine Mutter und ihr Sohn sind in Baden-Württemberg mit einem Eilantrag gegen die Corona-Beschränkungen für Schulen und Kirchen im Land gescheitert. Das teilte der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim mit. Die beiden Kläger müssten die Maßnahmen "wegen des hohen Gewichts des Gesundheitsschutzes" hinnehmen. Einen Verstoß gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit oder den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz sahen die Richter nicht.
Die Frau und der Gymnasiast hatten sich zum einen dagegen gewehrt, dass der Schulbetrieb nur schrittweise wieder anläuft. Der Fünftklässler sei dadurch in seiner seelischen und geistigen Entwicklung akut gefährdet. Auch sei das Coronavirus nur ein Virus unter vielen und schon daher die Schließung von Schulen nicht gerechtfertigt, argumentierten die Kläger. Zum anderen behinderten die für Gottesdienste angeordneten Vorsichtsmaßnahmen den Sohn, einen überzeugten Christen und Mitglied einer altkatholischen Gemeinde, bei seiner Religionsausübung. Das sei verfassungswidrig. (Quelle: FFH)

+++ Merck-Firmenlauf im September findet nicht statt +++
Der diesjährige Darmstädter Merck-Firmenlauf am 2. September wird aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. "Da Abstandsregelungen bei einem solchen Lauf kaum eingehalten werden können, ist das Risiko für die Gesundheit der Läufer zu groß", teilte das Unternehmen mit. Der September-Termin war bereits ein Ausweichtermin gewesen - jetzt die Absage für 2020. Nach derzeitigem Planungsstand soll der nächste Merck-Firmenlauf am 12. Mai 2021 stattfinden. Bislang hatten sich für den Lauf in diesem Jahr 4000 Teilnehmer angemeldet. (Quelle: FFH) 

+++Meldungen 18. Mai+++

Weltweit

19:42 Uhr Westfleisch in Coesfeld ab morgen im Testbetrieb
Nach etwa einwöchiger Zwangspause nimmt das Unternehmen Westfleisch im münsterländischen Coesfeld morgen testweise den Betrieb wieder auf. Das teilte das Unternehmen in Münster mit. Zusammen mit den Überwachungsbehörden würde der Betrieb stufenweise wieder hochgefahren.
Der Kreis Coesfeld hatte das Werk vorübergehend geschlossen, nachdem in der Corona-Krise zahlreiche Werksarbeiter positiv getestet worden waren. Bis Ende vergangener Woche lagen in Coesfeld knapp 270 positive Coronavirus-Tests bei rund 1200 Mitarbeitern vor. Die hohe Zahl hatte dazu geführt, dass im Kreis die Lockerungen der Corona-Maßnahmen erst mit einer Woche Verspätung gültig wurden. (Quelle: ARD) 

18:31 Uhr Schweden: Höchste Todesrate der vergangenen Jahre im April
Schweden, das in der Corona-Pandemie einen Sonderweg geht, hat im April die seit Jahren höchste Sterberate verzeichnet. Wie die schwedische Statistikbehörde mitteilte, starben im vergangenen Monat 10.458 Menschen - mehr als in allen anderen Monaten der vergangenen Jahrzehnte. Schweden hat 10,3 Millionen Einwohner.
Schweden hatte trotz der Pandemie keine Ausgangsbeschränkungen verhängt. Die Schulen für Kinder unter 16 Jahren blieben ebenso offen wie Cafés, Bars, Restaurants und Geschäfte. Die Menschen sind lediglich aufgefordert, in Eigenverantwortung die Abstandsregeln zu respektieren. Der schwedische Sonderweg steht in der Kritik; die Zahl der Corona-Toten übersteigt die anderer skandinavischer Länder, die strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt hatten. (Quelle: ARD) 

17:51 Uhr Mecklenburg-Vorpommern erstmals seit März ohne Neuinfektion
Erstmals seit dem 14. März hat es in Mecklenburg-Vorpommern einen Tag ohne einen neuen nachgewiesenen Fall einer Corona-Infektion gegeben. Den Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales zufolge blieb die Zahl der registrierten Corona-Fälle unverändert bei 751. Das Bundesland weist 46 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf - der deutschlandweit mit Abstand niedrigste Wert. (Quelle: ARD) 

16:32 Uhr Corona-Impfstoff soll ab September getestet werden
Noch in diesem Jahr soll nach Angaben der Universität Marburg ein potenzieller Impfstoff gegen das neue Coronavirus in ersten klinischen Versuchen am Menschen getestet werden. "Der Bauplan für den Impfstoff ist fertig. Jetzt muss der Impfstoff für die klinischen Tests noch produziert werden", sagte der Marburger Virologe Stephan Becker vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung. Die klinische Prüfung werde von der Virologin Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf geleitet. Addo war bereits maßgeblich an der Entwicklung des Ebola- und des MERS-Impfstoffs beteiligt.
Derzeit werde der Impfstoff für die erste klinische Phase in Dessau hergestellt, teilte die Universität Marburg weiter mit. Die Produktion werde voraussichtlich in drei Monaten abgeschlossen sein, so dass die klinischen Tests im September starten könnten. Dennoch werde in diesem Jahr noch kein Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Entwicklung eines Impfstoffs sei "ein langwieriger, mühsamer Prozess", erklärte Becker. Der Impfstoff, der nun für die erste klinische Phase verwendet wird, sei unter der Leitung des Virologen Gerd Sutter von der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt worden. (Quelle: ARD) 

13:52 Uhr China will möglichen Corona-Impfstoff weltweit zur Verfügung stellen
China hat angekündigt, im Falle einer erfolgreichen Impfstoffentwicklung gegen das neuartige Coronavirus das Mittel weltweit zur Verfügung zu stellen. Sollte China einen Impfstoff gegen das Virus entwickeln, werde Peking diesen zu einem "weltweiten Gut der Allgemeinheit" machen, sagte Präsident Xi Jinping in einer Videobotschaft zum Auftakt des Jahrestreffens der Weltgesundheitsversammlung (WHA). Damit solle der Impfstoff auch für Entwicklungsländer verfügbar und bezahlbar gemacht werden. In China laufen derzeit klinische Tests mit fünf möglichen Corona-Impfstoffen. Weitere Impfstoff-Kandidaten warten noch auf die Genehmigung von Tests an Menschen. Auch in zahlreichen anderen Ländern wird an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus gearbeitet. (Quelle: ARD) 

12:46 Uhr: Bundesbank rechnet mit langsamer Erholung der Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Bundesbank nur langsam vom tiefen Einbruch in Folge der Corona-Krise erholen. "Es spricht derzeit vieles dafür, dass sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Verlauf des zweiten Quartals im Zuge der Lockerungsmaßnahmen wieder aufwärtsbewegen wird und eine Erholung in Gang kommt", schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Mai. "Es besteht aber eine sehr hohe Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung." Im ersten Quartal 2020 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent geschrumpft.
Trotz der eingeleiteten Lockerungen sei das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland nach wie vor sehr weit von einem Zustand entfernt, der bislang als normal angesehen wurde, schreiben die Bundesbank-Volkswirte. "Die verfügbaren Konjunkturindikatoren zeichnen ein entsprechend düsteres Bild." Im zweiten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung nach Einschätzung der Bundesbank nochmals "erheblich niedriger" ausfallen als im ersten Quartal. Diverse Prognosen im Markt gehen von einem Einbruch des deutschen BIP um bis zu 14 Prozent aus.

12:13 Uhr: WHO: Europa muss sich auf zweite Corona-Welle vorbereiten
Die europäischen Staaten sollten sich nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits jetzt auf eine zweite tödliche Welle von Coronavirus-Infektionen einstellen. Es sei an der "Zeit für die Vorbereitung, nicht für Feierlichkeiten", sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, der britischen Zeitung "The Telegraph". Er reagierte damit auf die Lockerung von Maßnahmen gegen die Pandemie in mehreren Ländern.
Besonders besorgt äußerte sich der WHO-Regionaldirektor über die Möglichkeit einer "Doppelwelle". "In dem Fall könnten wir eine zweite Covid-Welle haben und eine saisonale Grippe oder die Masern." Viele Kinder seien nicht gegen die Masern geimpft, warnte Kluge. Die Länder müssten die Zeit nun nutzen, um ihr Gesundheitswesen zu stärken und zum Beispiel die Kapazitäten in Krankenhäusern auszubauen. (Quelle: ARD) 

11:21 Uhr: Wenige oder keine Corona-Neuinfektionen in den meisten Kreisen
Ein Großteil der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland hat binnen einer Woche nur sehr wenige oder gar keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Allerdings weißt das RKI ausdrücklich darauf hin, dass die Angaben durch Übermittlungsverzüge von den tatsächlichen Zahlen vor Ort abweichen können.
Der Übersicht zufolge sind in rund 50 Landkreisen innerhalb von sieben Tagen keine neuen Ansteckungen bekannt geworden. In rund 220 waren es fünf oder weniger Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Einige Kreise kratzten aber auch an der von der Politik festgelegten Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche - oder lagen darüber. Insgesamt erfasst das RKI etwas mehr als 400 Kreise und kreisfreie Städte. (Quelle: ARD) 

11:08 Uhr Eltern in Sachsen entscheiden über Grundschulbesuch ihrer Kinder
In Sachsen dürfen ab heute die Eltern entscheiden, ob ihr Grundschulkind zur Schule geht oder zu Hause lernt. Eigentlich hätten die sächsischen Grundschulen nach dem Plan der Landesregierung in dieser Woche wieder für alle Kinder öffnen sollen - doch das Kultusministerium setzte die die Schulbesuchspflicht für die Klassen eins bis vier am Samstag kurzfristig aus. Es bestehe zwar weiter eine Schulpflicht, Eltern könnten aber selbst über den Schulbesuch entscheiden.
Mit der Entscheidung reagierte die Behörde auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig vom Freitag. Dieses hatte im Eilverfahren zugunsten der Eltern eines Siebenjährigen entschieden, die sich gegen die Öffnung der Grundschulen ohne Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern gewandt hatten. Die Festlegung des Kultusministeriums gilt bis zum 5. Juni. Das Ministerium will den Beschluss des Verwaltungsgerichts Leipzig anfechten. (Quelle: ARD) 

08:43 Uhr: EZB-Chefvolkswirt: Wirtschaft der Eurozone erholt sich frühestens 2021
Die Wirtschaft der Eurozone wird nach Einschätzung von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane wahrscheinlich frühestens im nächsten Jahr wieder das Niveau vor der Coronavirus-Krise erreichen. "Aus heutiger Sicht sieht es auf jeden Fall unwahrscheinlich aus, dass die Wirtschaftstätigkeit vor 2021, wenn nicht sogar später, zu ihrem Vorkrisenniveau zurückkehren wird", sagte Lane der spanischen Zeitung "El Pais". Die Europäische Zentralbank sei bereit, notfalls ihre Instrumente im Kampf gegen die Krise anzupassen.
(Quelle: ARD) 

08:38 Uhr: Maas berät mit EU-Kollegen über Fragen zum Sommerurlaub
Außenminister Heiko Maas berät heute mit seinen Kollegen aus beliebten europäischen Urlaubsländern über Lockerungen der Reisebeschränkungen. Man wolle in den nächsten Tagen Kriterien festlegen, "die uns in die Lage versetzen, die Reisewarnung aufzuheben und aus der Reisewarnung Reisehinweise zu machen" sagte Maas im ZDF-Morgenmagazin. Dann könne sich jeder selbst ein Urteil bilden, wo man hinfahren könne und wo besser nicht.
Es ginge auch darum, einen Mechanismus zu vereinbaren für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder nach oben schnellten. Im Moment sei die Entwicklung aber nahezu überall positiv. Maas warnte zugleich: Auch wenn Urlaub möglich werde, werde dieser nicht so wie in der Vergangenheit sein.
An den Beratungen nehmen neben Deutschland die Urlaubsländer Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien teil.

8:00 Uhr: Ab heute sind in Bayern wieder die Biergärten geöffnet
Bei der schrittweisen Öffnung der Gastronomie macht heute die Außengastronomie den Anfang. Unter strengen Auflagen wie eine begrenzte Gästezahl, die Sicherstellung von Abstand und Hygiene-Konzepten dürfen Biergärten bis 20:00 Uhr öffnen. Unter ähnlichen Auflagen folgen ab 25. Mai die Innenbereiche der Speisegaststätten, die dann bis 22 Uhr öffnen dürfen.

7:45 Uhr: Schüler*innen der unteren Klassen in Bayern dürfen ab heute wieder zur Schule
Heute am Montag, 18.5.2020, beginnt für Schüler der unteren Klassen wieder die Schule. Erstklässler, Schüler der fünften Klassen der Mittelschulen und die Fünft- und Sechstklässler an Realschulen und Gymnasien können ab heute wieder bei der dritten Stufe der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts zum Unterricht. Schüler aller anderen Jahrgangsstufen sollen nach den Pfingstferien ab 15. Juni zurück an die Schulen.

Übersicht Stand 18. Mai 2020 7:32 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 18.5.2020 auf den Vortrag)
Weltweit: 4.716.931 Infizierte (+ 80.758) | 315.244 Tote (+3.417) | 1.734.631 Geheilte (+40.891)
Deutschland: 176.369 Infizierte (+617) | 7.962 Tote (+24) | 154.011 Geheilte (+1.411)
Italien: 225.435 Infizierte (+675) | 31.908 Tote (+145) | 125.176 Geheilte (+2.366)
Spanien:(*) 230.698 Infizierte (0) | 27.563 Tote (0) | 146.446 Geheilte (0)
Frankreich: 179.693 Infizierte (+63) | 28.111 Tote (+579) | 61.327 Geheilte (+765)
Türkei: 149.435 Infizierte (1.368) | 4.140 Tote (+44) | 109.962 Geheilte (+1.825)
Quelle Johns Hopkins University (*) Spanien lieferte wohl keine aktuellen Zahlen 

6:00 Uhr:Ab 15. Juni soll es keine weltweiten Reisewarnungen mehr geben
Außenminister Maas geht davon aus, dass Urlaub in weiten Teilen ab Sommer möglich sein wird. Bei der Bekämpfung des Coronavirus gäbe es in vielen Ländern positive Entwicklungen. Die Bundesregierung wolle die Reisebeschränkungen durch Reisehinweise ersetzen, damit jeder selbst enscheiden könne, wo er Urlaub machen wolle. Maas berät sich heute über Lockerungen für Touristen in einer Videokonferenz mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern.

Meldungen aus Bayern

Corona-Pandemie: Freistaat hilft Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden mit verschiedenen Nothilfeprogrammen
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Unterfranken 

10.000 Mund-Nase-Masken für Schüler und Lehrer im Kreis Bad Kissingen
Die VR-Bank Bad Kissingen hat am Montag (18.05.20) 10.000 Mund-Nase-Masken zur Verteilung an die Schulen im Landkreis Bad Kissingen gespendet. Damit will das Institut den Schülerinnen und Schülern die Rückkehr in den Schulalltag erleichtern. Jürgen Klubertanz, Vorstandsmitglied der VR-Bank Bad Kissingen, übergab die Masken an Landrat Thomas Bold und Schulamtsdirektorin Cornelia Krodel.

Aktuelle Lage Unterfranken 18. Mai 12:00 Uhr.
3424 Infizierte, 185 Todesfälle, KP 1 Quarantäne aktuell 479, Klinik: 62 stationär aufgenommen, 21 intensiv. (Quelle: Twitter) 

Würzburger Stadtfest 2020 abgesagt
Geplant war es für den 11. und 12. September 2020, doch nun wurde bekannt gegeben, dass das 32. Würzburger Stadtfest um ein Jahr verschoben wird. Rund 250 Stände, vier große und über 10 kleine Bühnen waren in und um die Würzburger Innenstadt geplant. Laut Veranstaltern kamen zum Würzburger Stadtfest selbst bei schlechtem Wetter über 100.000 Besucher.
Die Veranstalter sprachen sich auch klar gegen eine alternative Version aus, wie sie für das Kiliani-Volksfest erarbeitet wurde. Diskussionen über ein "Stadtfest light" gab es. Allerdings wollen die Veranstalter bei den beteiligten Unternehmen keine Hoffnungen wecken. "Wir müssen damit rechnen, dass das Verbot von Großveranstaltungen in den September ausgeweitet wird.", heißt es in einer Pressemitteilung. Die Vorbereitungen für das Stadtfest seien kosten- und zeitintensiv, Planungen müssten spätestens Ende Mai beginnen. Die Veranstalter halten es daher für nicht seriös, etwas zu planen, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht stattfindet.
Als weiteren Grund für die Absage nennen die Veranstalter ein erhöhtes Infektionsrisiko aufgrund des Besucheraufkommens – selbst bei einem "Stadtfest light". "Wir können und wollen es nicht verantworten, dass wir mit der Durchführung unseres Stadtfestes möglicherweise dazu beitragen, dass Würzburg ein weiteres Mal zum Corona-Hotspot wird.", so die Veranstalter.
In der Historie des Würzburger Stadtfestes kam es schon einmal zu einer Absage, nämlich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York. (Quelle: BR) 

Jubiläum Würzburger Residenz – Festwoche verschoben
Es wird ein stilles Jubiläum für die Würzburger Residenz. Vor 300 Jahren war Baubeginn. Am 22. Mai sollte eigentlich eine Festwoche stattfinden – sie wurde seit zwei Jahren geplant. Aber wegen der Corona-Pandemie müssen die Feierlichkeiten auf 2021 verschoben werden. (Quelle: BR) 

Gastronomie froh über Lockerungen
Der Hotel- und Gaststättenverband in Unterfranken ist froh über die Lockerungen, die heute (18.05.20) für die Außengastronomie und am kommenden Montag (25.05.20) für die normale Gastronomie eintreten. "Uns war von vorneherein klar, dass das nur unter Auflagen möglich ist", sagt Michael Schwägerl, Bezirksgeschäftsführer der DEHOGA Unterfranken, auf BR-Nachfrage. Dementsprechend werde der Mundschutz für Mitarbeiter akzeptiert. Es müsse laut Schwägerl aber noch im Einzelfall geklärt werden, wie die verschiedenen Auflagen umgesetzt werden.
Zusätzlich betont der Bezirksgeschäftsführer, dass die Gastronomie nicht sofort den Umsatz generieren könne, der nötig ist. Deshalb seien weiterhin Hilfsmaßnahmen notwendig und es werden nicht alle Mitarbeiter zu 100 Prozent aus der Kurzarbeit geholt. "Es ist aber ein Anfang und hierüber sind wir glücklich", so Michael Schwägerl.
Eine weitere Auflage für die Lockerungen ist, dass Gäste ab sofort von der jeweiligen Gaststätte registriert werden müssen. So ist es später möglich, Infektionsketten nachzuverfolgen, falls einer der Gäste mit dem Coronavirus infiziert war. "Das ist Bürokratismus, das wissen wir – aber wir sehen auch, dass das ein notwendiger Bürokratismus ist", sagt Schwägerl.
Was die Abstandsregelungen von 1,50 Meter betrifft, müsse im Einzelfall geprüft werden, wie dieser Mindestabstand umsetzbar ist. Entsprechend werden Tische verschoben oder Plätze bleiben leer. Bezüglich der Öffnungszeiten hofft Schwägerl auf eine baldige Anpassung an längere Öffnungszeiten. "Wir schauen jetzt positiv in die Zukunft und hoffen auch, dass unsere Gäste sich entsprechend an die Maßnahmen und Regeln halten", so der Bezirksgeschäftsführer. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Nach wie vor liegt die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 287 Personen. Niemand wird derzeit stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei fünf Personen und 267 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

645 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 18.05.20, 14.30 Uhr) 645 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Aktuell sind 60 Menschen am Coronavirus erkrankt. Acht Menschen werden stationär behandelt, vier davon auf der Intensivstation. 545 Menschen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 40 Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 150 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 18. Mai, 9 Uhr). Genesen sind 142 Personen. 26 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis 

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 18. Mai) - 361 Patienten sind inzwischen wieder genesen

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 18. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 394.

361 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 361 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 120, Boxberg: 18, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

+++ 9.337 Corona-Fälle, 439 Tote +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin moderat. Sie lag am Montag bei 9.337, wie das Sozialministerium mitteilte. Das sind 20 Fälle mehr als am Sonntag. Die Zahl der Todesfälle stieg um vier auf 439. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in etwa einer Woche merken.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Mitteilung zufolge bei 14 Fällen im Odenwaldkreis und in der Stadt Wiesbaden, im Landkreis Offenbach bei umgerechnet 12 Fällen. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Vogelsbergkreis registriert, einer im Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind rund 87 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen.
(Quelle: Hessenschau) 

++ Rüsselsheimer Opel-Werk soll "zeitnah" öffnen +++
Opel fährt seine Produktion nach dem coronabedingten Stopp vor rund zwei Monaten schrittweise wieder hoch. Das Werk in Kaiserslautern soll am Montag bereits den Betrieb wieder aufgenommen haben. Das berichteten die Tageszeitungen der VRM-Gruppe unter Berufung auf eine Mitteilung von Opel-Chef Michael Lohscheller an die Beschäftigten. Ein Opel-Sprecher bestätigte den Bericht am Montag. "Auch in Rüsselsheim und Eisenach bereiten wir uns wieder schrittweise auf den Wiederanlauf vor, der dann ebenfalls sehr zeitnah erfolgen wird", schrieb der Opel-Chef in der Mitteilung. Konkrete Termine für die Wiederaufnahme nannte der Autobauer nicht. Die Nachfrage werde allerdings den Takt vorgeben. "Wir werden keine teuren, zusätzlichen Bestände aufbauen, sondern sehr präzise und zielgerichtet steuern, um unser Geschäft zu sichern." Im April war der Absatz coronabedingt um bis zu 90 Prozent eingebrochen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Virologe: Kein rohes Fleisch verzehren +++
Frikadelle statt Mettbrötchen – dazu rät der Marburger Virologe Stephan Becker aufgrund der Gefahr, sich beim Verzehr von rohem Fleisch mit dem Coronavirus anzustecken. "Man kann grundsätzlich sagen, dass von dem Fleisch, das man kocht oder brät, keine Gefahr ausgeht", sagte Becker am Montag im Corona-Update des hr. Problematischer hingegen seien die Fleischsorten, die man roh verzehre. "Wir wissen, dass sich Viren eine gewisse Zeit lang infektiös auf Oberflächen halten können. Ich würde da nun einfach kein Risiko eingehen." Bundesweit häufen sich derzeit Corona-Infektionen in deutschen Schlachtbetrieben. (Quelle: Hessenschau) 

++ Uni Marburg testet ab September Impfstoff +++
Marburger Virologen wollen noch im September beginnen, einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 in ersten klinischen Versuchen am Menschen zu testen. Der Impfstoff für die klinische Phase I werde zurzeit von der Firma IDT Biologika in Dessau in Sachsen-Anhalt hergestellt, wie Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Marburg, am Montag bekannt gab. Die Produktion werde demnach voraussichtlich in drei Monaten abgeschlossen sein, dann könne mit den klinischen Tests begonnen werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Verwaltungsgericht Wiesbaden lehnt Maskenpflicht im Unterricht ab +++
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat den Eilantrag eines Schülers aus dem Rheingau-Taunus-Kreis abgelehnt, der das Schulamt verpflichten wollte, eine Maskenpflicht an seiner Schule anzuordnen. Wie das Gericht am Montag mitteilte, war der Antrag unzulässig, weil die Mutter des volljährigen Schülers den Antrag in seinem Namen ohne Vollmacht stellte. Auch nach Aufforderung sei dem Gericht keine Vollmacht zugegangen.
Das Gericht stellte in seiner Entscheidung aber auch klar, dass ein korrekt gestellter Antrag ebenfalls keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Nach Auffassung der Kammer würden die Hygienemaßnahmen auch ohne das Tragen eines Mundschutzes an der betreffenden Schule eingehalten. Auch vor dem Hintergrund der geringen Fallzahlen im Rheingau-Taunus-Kreis ist laut Mitteilung des Gerichts nicht ersichtlich, weshalb eine Maskenpflicht entgegen der Vorgaben des Kultusministeriums gelten sollte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Lorz: Keine Verkürzung der Sommerferien geplant +++
Am Morgen hat für rund 500.000 Schülerinnen und Schüler wieder der Unterricht begonnen - wegen der Corona-Krise wechseln sich jedoch Präsenz- und Heimunterricht ab. Pläne, die Sommerferien deshalb zu verkürzen, seien aber ad acta gelegt worden, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) im Corona-Update des hr. "Wir wollen die Pläne der Familien nicht noch weiter durcheinander bringen. Da wir gerade davon ausgehen, dass zumindest in Deutschland oder in den Nachbarländern so etwas wie Sommerurlaube möglich sind, wollen wir da jetzt nicht auch noch eingreifen." Samstagsunterricht halte er dagegen für möglich, aber diskussionswürdig. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Starke Umsatzeinbußen im Gastgewerbe +++
Reisebeschränkungen, abgesagte Veranstaltungen, zeitweise Schließung der Restaurants - die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zeigen sich im Gastgewerbe besonders deutlich. Wie das Hessische Statistische Landesamt am Montag mitteilte, sanken die preisbereinigten Umsätze des Gastgewerbes im März um 45,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Hotels, Gasthöfe und Pensionen meldeten demnach besonders starke Verluste in Höhe von 52,7 Prozent. Die Gastronomie verzeichnete einen Rückgang von 41,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe sank im gleichen Zeitraum um rund sechs Prozent. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Naturschutzgebiete leiden in Corona-Krise +++
Naturschutzgebiete in Hessen leiden in Zeiten der Corona-Krise unter Ausflüglern. Nach Angaben der Regierungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel halten sich längst nicht alle Besucher an die strengen Regeln. Das Resultat: Müll, Trampelpfade oder verstopfte Nistkästen. Eine flächendeckende Kontrolle sei kaum möglich und mancher Besucher werde auch aggressiv. Nach Angaben der Gießener Behörde entstanden zum Beispiel im Naturschutzgebiet "Lahnaue" zwischen Atzbach, Dutenhofen und Heuchelheim im Lahn-Dill-Kreis in den letzten Wochen neue Trampelpfade, die es vor der Corona-Krise nicht gab. Das Besucheraufkommen sei an allen Wochentagen stark gestiegen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Nur ein weiterer positiver Test auf das Corona-Virus
Seit gestern wurde im Odenwaldkreis nur eine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 18.05., 13:30 Uhr). Damit gibt es insgesamt 402 positive Testergebnisse. Die Zahl der Genesenen bleibt konstant bei 284.
Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung erhöht sich um zwei auf 59. Beide verstorbenen Personen waren zwischen 70 und 79 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Eine war Bewohner*in eines Pflegeheims, sodass die Zahl der Toten aus Heimen auf 39 steigt.
24 Bürgerinnen und Bürger werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Das Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach betreut acht Patienten, davon einen auf der Intensivstation. Eine Person befindet sich in der Asklepios Klinik in Bad König und 15 in anderen Einrichtungen. In Erbach warten fünf Odenwälderinnen und Odenwälder, bei denen der Verdacht auf eine Viruserkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 14 (Stand 18.05., 00:00 Uhr).

Südhessen 

+++ Groß-Gerau sagt weitere Feste und Aktionen ab +++
Die Stadt Groß-Gerau hat jetzt weitere Feste und Aktionen wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Auch die Anfang September geplante „Nacht der Sinne“ findet nicht statt. Die Vorbereitungen für das große Straßenfest in der Kreisstadt müssten eigentlich in diesen Tagen anlaufen. Weil derzeit jedoch niemand vorhersehen kann, wie sich die Corona-Krise in den nächsten Wochen entwickelt, habe man sich "schweren Herzens" dazu entschlossen, die „Nacht der Sinne“ frühzeitig abzusagen. Und eine Reihe von weiteren Groß-Gerauer Veranstaltungen fallen ebenso aus. Beginnend bei der Jazz-Matinee (geplant für den 24. Mai) im Dorfzentrum Wallerstädten. Nicht zulässig ist es zudem, das Marktfrühstück „Feines rund um die Erdbeere“ (geplant für den 6. Juni) gemeinsam mit Vereinen auszurichten. Im Hinblick auf das Breitensportereignis „Groß-Gerau läuft“ (geplant für 18. Juni) ist die Stadt Groß-Gerau guter Hoffnung, den Volkslauf im Herbst doch noch durchführen zu können. Gleiches gilt für das „Street-Food-Festival“, das vom ursprünglichen Termin im Juni in den Oktober 2020 (9.-11.10.) verlegt wurde. (Quelle: FFH) 

+++ Feiertage: Bergsträßer Kreisspitze und Bürgermeister mahnen +++
Nicht nur das schöne Wetter, sondern auch die Feier- und Brückentage in den kommenden Wochen sind für viele eine willkommene Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen oder etwas im größeren Familienkreis zu unternehmen – gerade nach den langen Wochen der Corona-Isolation. „Die meisten von uns sehnen ein Ende der gesamten Einschränkungen, die die Corona-Epidemie für den Alltag mitgebracht hat, herbei und freuen sich über die bereits erfolgten Lockerungen“, stellt der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt fest und erklärt zugleich: „Diese Freude lässt uns leicht die gesundheitlichen Gefahren unterschätzen, die mit diesen neuen Freiheiten verbunden sein können, und das lässt uns vielleicht leichtsinnig werden.“ Landrat, Kreisbeigeordnete sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister appellieren daher, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen und die Corona-Vorschriften einzuhalten. Würden die Hygiene- und Abstandvorschriften nicht eingehalten, würden die Infektionszahlen wieder ansteigen und die Situation könne sich schnell ändern. Sobald der von Bund und Land festgelegten Grenzweite überschritten würde, wäre sogar wieder eine Verschärfung der Maßnahmen erforderlich. (Quelle: FFH) 

+++Meldungen 17. Mai+++

Weltweit

17:12 Uhr: Schulklasse in Unterfranken in Quarantäne
Wegen eines infizierten Schülers einer 9. Klasse im bayerischen Bad Brückenau hat das zuständige Gesundheitsamt die gesamte Klasse und fünf Lehrer in Quarantäne geschickt. Zur Wahrung der Chancengleichheit werden alle neunten Klassen der Mittelschule ausschließlich per Homeschooling zu unterrichtet. (Quelle: ARD) 

16:10 Uhr: Obergrenze in Bayern überschritten
Der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing reißen in der Corona-Epidemie die Obergrenze von 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Dennoch müssten die Lockerungen nicht zurückgenommen werden, teilte der Landkreis unter Verweis auf eine Mitteilung des Gesundheitsministeriums mit.
Wörtlich heiße es darin: "Weitere Maßnahmen auf breiter Bevölkerungsebene im Landkreis und Stadtkreis scheinen in der aktuellen Situation nicht geboten."
Am Freitag war bekannt geworden, dass mindestens 77 Mitarbeiter eines Schlachthofs in Bogen mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Gemeinschaftsunterkünfte, in denen die infizierten Mitarbeiter leben, stehen nach Angaben des Landratsamts unter Quarantäne. Erkrankte, die dort nicht isoliert werden können, wurden in eine zentrale Unterkunft gebracht. (Quelle: ARD)

14:46 Uhr Zahl der Toten in Spanien auf Tiefstand
Die Zahl der pro Tag in Spanien mit Covid-19 gestorbenen Menschen ist bis Sonntag auf 87 gefallen, so wenig wie seit zwei Monaten nicht mehr. Das habe Ministerpräsident Pedro Sánchez bei einer Videokonferenz mit den Chefs der Regionalregionen mitgeteilt, berichteten nationale Medien. Seit dem 17. März hatte die Zahl der Corona-Toten in Spanien jeden Tag über 100 gelegen (Quelle: ARD) 

9:45 Uhr: 56 Prozent der Deutschen sehen Corona-Lockerungen kritisch
Mehr als die Hälfte der Deutschen will nach einer Umfrage von infratest-dimap für den neuen ARD-Deutschlandtrend an den bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 festhalten und ist zum jetzigen Zeitpunkt gegen die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga.

12:27 Uhr: Klöckner: Höhere Strafen für Schlachthöfe bei Verstößen
Nach den Coronavirus-Ausbrüchen in Schlachtbetrieben fordert die CDU Rheinland-Pfalz höhere Bußgelder für Unternehmen, die gegen Arbeitszeitbestimmungen verstoßen. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner - die zugleich CDU-Landesvorsitzende ist - unterstützt einen entsprechenden Vorschlag. "Der Bußgeldrahmen sollte von 15.000 auf 30.000 Euro erhöht werden", sagte Klöckner.
Auch bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer müssten die Betriebe die Standards zur Vermeidung von Infektionsrisiken am Arbeitsplatz einhalten, forderte die Politikerin. Das betreffe auch die Unterbringung der Beschäftigten. Zuletzt hatten sich Hunderte meist osteuropäische Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Das hatte massive Kritik an der Branche ausgelöst.
Für Montag hat auch Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ein Konzept angekündigt, wie die Arbeits- und Hygienebedingungen in der Branche verbessert werden können. (Quelle: ARD) 

9:00 Uhr: Ab Morgen sind in Bayern wieder die Biergärten geöffnet
Bei der schrittweisen Öffnung der Gastronomie macht morgen am Montag die Außengastronomie den Anfang. Unter strengen Auflagen wie eine begrenzte Gästezahl, die Sicherstellung von Abstand und Hygiene-Konzepten dürfen Biergärten bis 20:00 Uhr öffnen. Unter ähnlichen Auflagen folgen ab 25. Mai die Innenbereiche der Speisegaststätten, die dann bis 22 Uhr öffnen dürfen.

8:45 Uhr: Schüler*innen der unteren Klassen in Bayern dürfen ab morgen wieder zur Schule
Morgen am Montag, 18.5. beginnt für Schüler der unteren Klassen wieder die Schule. Erstklässler, Schüler der fünften Klassen der Mittelschulen und die Fünft- und Sechstklässler an Realschulen und Gymnasien können ab morgen wieder bei der dritten Stufe der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts zum Unterricht. Schüler aller anderen Jahrgangsstufen sollen nach den Pfingstferien ab 15. Juni zurück an die Schulen.

Übersicht Stand 17. Mai 2020 8:33 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 17.5.2020 auf den Vortrag)
Weltweit: 4.636.173 Infizierte (+ 92.726) | 311.827 Tote (+4.112) | 1.693.740 Geheilte (+56.490)
Deutschland: 175.752 Infizierte (+519) | 7.938 Tote (+41) | 152.600 Geheilte (1.003)
Italien: 224.760 Infizierte (+875) | 31.763 Tote (+153) | 122.810 Geheilte (+2.605)
Spanien: 230.698 Infizierte (515) | 27.563 Tote (31) | 146.446 Geheilte (1.663)
Frankreich: 179.630 Infizierte (0) | 27.532 Tote (+73) | 60.562 Geheilte (0)
Türkei: 148.067 Infizierte (1.610) | 4.096 Tote (+52) | 108.137 Geheilte (+2.004)
Quelle Johns Hopkins University

7:30 Uhr: Sars-CoV2: Bereits vor ersten Symptomen ist eine Übertragung möglich
Bei den Untersuchungen der ersten Corona-Fällen in Deutschland haben Forscher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, des RKI und der Berliner Charité herausgefunden, dass es möglich ist, als Infizierter andere Menschen anzustecken, bevor die Symptome beginnen. Dies und dass die Inkubationszeit oft sehr kurz ist, bedeutet für Gesundheitsmaßnahmen eine riesige Herausforderung.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Keine neuen Infektionen im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde in den letzten 24 Stunden keine weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Person gemeldet (Stand: 17. Mai 2020, 15.30 Uhr). Damit liegt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen weiter bei 870. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 731 Patienten. Damit sind derzeit 80 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell stehen 105 Personen im Raum Würzburg in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.542 Personen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis 

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 17. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 17. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 394 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.

Meldungen aus Hessen

+++ Bußgelder nach Kneipenwiedereröffnung +++
Nach der Wiedereröffnung der Lokale in Hessen am Freitag haben sich nicht alle Menschen an die vorgegebenen strengen Regeln gehalten. So patroullierte in Wiesbaden in den ersten beiden Nächten die Polizei und musste in der Innenstadt immer wieder Gruppen auflösen. Teilweise hielten sich vor Kneipen 70 bis 80 Leute auf und auch Bußgelder wurden verhängt. "Die Ansprachen und Durchsagen der Stadtpolizei stießen jedoch nicht immer auf offene Ohren, so dass sich in Ausnahmefällen Bußgelder wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsverbot nicht vermeiden ließen", heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Sonntag. Die Wirte hätten bis auf kleinere Mängel die Auflagen jedoch gut umgesetzt. Die Stadt Offenbach kündigte an, zu prüfen, ob Gastwirten für ein höheres Gästeaufkommen mehr Außenflächen zur Verfügung gestellt werden können. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 9.317 Corona-Fälle, 435 Tote +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin moderat. Sie lag am Sonntag bei 9.317, wie das Sozialministerium mitteilte. Das sind 56 Fälle mehr als am Samstag. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 435. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in etwa einer Woche merken.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Mitteilung zufolge bei 14 Fällen im Odenwaldkreis und 12 Fällen im Kreis Offenbach. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Landkreis Marburg-Biedenkopf registriert, einer im Lahn-Dill-Kreis.
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind rund 86 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen. (Quelle: Hessenschau) 

+++Meldungen 16. Mai+++

Weltweit

19:26 Uhr: R-Faktor weiterhin unter kritischem Wert
Der Coronavirus-Reproduktionsfaktor R ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts faktisch unverändert geblieben und liegt weiter unter dem kritischen Wert von 1,0. Der "7-Tage-R" liege aktuell bei 0,89, teilte das RKI in seinem Lagebericht mit. Am Freitag hatte er bei 0,9 gelegen. Ein Wert unter 1,0 bedeutet, dass ein Infizierter statistisch im Schnitt weniger als eine andere Person ansteckt. Dies ist nach Angaben des RKI ein wichtiges Ziel auch mit Blick auf die Lockerung von Beschränkungen. (Quelle: ARD) 

17:58 Uhr Türkei will Medizin-Touristen Einreise erlauben
Von Mittwoch an will die Türkei ihre Grenzen für Medizin-Touristen aus aus insgesamt 31 Staaten öffnen - darunter Deutschland, Russland und Großbritannien. Sie sollen dann laut einer Richtlinie des Gesundheitsministeriums für Behandlungen ins Land einreisen dürfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. In 15 Provinzen des Landes war in der Nacht eine viertägige Ausgangssperre in Kraft getreten. (Quelle: ARD)

16:30 Uhr: Sachsen-Anhalt registriert keine Neuinfektionen
Zum ersten Mal seit Auftreten der Corona-Pandemie in Sachsen-Anhalt sind dem Sozialministerium im Vergleich zum Vortag keine neuen Corona-Infektionen gemeldet worden. Von einer Trendwende zu sprechen, sei aber viel zu früh, zumal am Wochenende generell weniger Testergebnisse eingingen, hieß es. Sozialministerin Petra Grimm-Benne sprach von einem "ermutigenden Signal". Bereits in den vergangenen Tagen lagen die gemeldeten Infektionszahlen im einstelligen Bereich. Unklar war allerdings, aus wie vielen Landkreisen am Samstag neue Zahlen gemeldet wurden. (Quelle: ARD) 

12:26 Uhr Kreis Heinsberg: DPD-Standort wegen Corona-Fällen geschlossen
Der Paketzusteller DPD hat seinen Standort in Hückelhoven im Kreis Heinsberg mit Hunderten Mitarbeitern wegen eines Corona-Ausbruchs vorübergehend geschlossen. Bislang seien 42 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Es seien aber noch nicht alle Proben ausgewertet worden. Alle 400 Mitarbeiter sind demnach in zweiwöchiger Quarantäne. Die ersten Fälle seien in dieser Woche bekanntgeworden und dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Behörde habe dann mobile Teststationen veranlasst. Das Depot soll nun gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

9:45 Uhr:Kanzleramt: Keine Corona-Impfpflicht geplant
Kanzleramtschef Braun hat klargestellt, dass es keine Impfpflicht im Kampf gegen das Corona-Virus geben wird. Es wäre gut, wenn sich viele impfen lassen, aber jeder entscheide das selbst, sagte Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

9:34 Uhr: Schutzschirm für Kommunen 
Bundesfinanzminister Scholz will einen Schutzschirm in Höhe von 57 Milliarden für die Kommunen spannen, die durch die Beschränkungen wegen des Corona-Virus in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Scholz sagte der "Reinischen Post", dass sich der Bund und die Länder die Last je zur Hälfte teilen sollten.

9:15 Uhr: Fußball-Bundesliga beginnt heute wieder - Alle Spiele ohne Zuschauer
Heute wird die Fußball-Bundesliga fortgesetzt, die vor zwei Monaten wegen der Corona-Beschränkungen ausgesetzt wurde. Alle Spiele finden ohne Zuschauer statt. Höhepunkt heute ist das Derby Broussia Dortmund gegen Schalke 04 um 15:30 Uhr. Der FC Augsburg spielt zur gleichen Uhrzeit gegen Wolfburg. Morgen spielen um 15:30 Uhr Mainz gegen Köln und um 18:00 der FC Bayern gegen Union Berlin.

9:00 Uhr:Städtetag in großer Sorge wegen geplanten Schließungen von Warenhäusern
Der Hauptgeschäftsführer des deutschen Städtetages, Dedy, warnt vor einem Kahlschlag bei den Warenhäusern. Die geplante Schließung von Kaufhäusern der Kette Galeria Karstadt Kaufhof sehe man mit großer Sorge. Ein Sanierungskonzept des Konzerns sieht vor, dass etwa die Hälfter der 170 Filialen geschlossen werden soll.

Übersicht Stand 16. Mai 2020 8:33 Uhr: (188 Länder)
(Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 16.5.2020 auf den Vortrag)
Weltweit: 4.543.447 Infizierte (+ 99.461) | 307.715 Tote (+5.147) | 1.637.250 Geheilte (+48.748)
Deutschland: 175.233 Infizierte (+755) | 7.897 Tote (+13) | 151.597 Geheilte (1.297)
Italien: 223.885 Infizierte (+789) | 31.610 Tote (+242) | 120.205 Geheilte (+4.917)
Spanien: 230.183 Infizierte (643) | 27.532 Tote (211) | 144.783 Geheilte (1.409)
Frankreich: 179.630 Infizierte (636) | 27.459 Tote (+31) | 60.562 Geheilte (843)
Türkei: 146.457 Infizierte (1.708) | 4.044 Tote (+37) | 106.133 Geheilte (+2.103)
Quelle Johns Hopkins University

6:45 Uhr:Grenzkontrollen zu Österreich, Frankreich und der Schweiz werden heute gelockert, Kontrollen nach Luxemburg fallen komplett weg.
Ab heute dürfen wieder geschäftliche Reisen und Familienbesuche nach Österreich, Frankreich und in die Schweiz stattfinden. Eine Einreise aus touristischen Gründen, zum Einkaufen oder zum Tanken ist weiterhin nicht erlaubt. Die Grenzkontrollen zu den drei genannten Ländern sollen erst in einem Monat komplett entfallen.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

3.413 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Samstag (16.05.2020, Stand: 11 Uhr) 3.413 bestätigte Corona-Fälle im gesamten Regierungsbezirk. Insgesamt sind 185 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Unter Quarantäne stehen aktuell 562 Menschen. 94 Menschen befinden sich aktuell in Kliniken, davon 24 auf der Intensivstation.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 286 Personen. Niemand wird stationär behandelt. Im Landkreis Miltenberg sind 5 Todesfälle zu verzeichnen. 267 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 16. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 16. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 393. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 393 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25 (+1), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.

Meldungen aus Hessen

+++ 1.500 Menschen bei Demos in Frankfurt +++
In der Frankfurter Innenstadt sind am Samstagnachmittag Kritiker der ihrer Meinung nach überzogenen Corona-Auflagen auf die Straße gegangen - und auf starken Gegenprotest gestoßen. Insgesamt waren laut Polizei rund 1.500 Teilnehmer unterwegs. Neben einer angemeldeten Kundgebung "Hände weg vom Grundgesetz" am Rossmarkt trafen sich Menschen auch ohne formelle Anmeldung auf dem nahegelegenen Opernplatz. Vereinzelt seien Menschen per Lautsprecher aufgefordert worden, den Abstand einzuhalten, sagte ein Polizeisprecher. Beamte erteilten Platzverweise. Ein Mann wurde festgenommen, weil er den verbotenen Hitler-Gruß zeigte.
Man habe vor allem damit zu tun gehabt, beide Lager zu trennen, teilte der Polizeisprecher mit. Es blieb zunächst bei verbalen Auseinandersetzungen. Die meist linksgerichtete Gegendemonstranten waren deutlich in der Überzahl. Sie riefen unter anderem "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda" und "Nazis raus". Auch in anderen Städten kam es zu Protest gegen die Corona-Maßnahmen. In Kassel kamen dazu rund 100 Menschen zusammen. Dort wurde unter anderem ein Platzverweis gegen einen Mann erteilt, der einen aufgenähten Davidstern mit der Aufschrift "ungeimpft" am Hemd trug. (Quelle: Hessenschau)

+++ 9.261 Corona-Fälle, 432 Tote +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin vergleichsweise moderat. Sie lag nach Angaben des Sozialministeriums am Samstag bei 9.261. Das sind 57 Fälle mehr als am Freitag. Etwa 85 Prozent der Fälle gelten als genesen. Die Zahl der Fälle von Menschen, die an oder mit Corona starben, stieg im gleichen Zeitraum um drei auf 432. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in einer Woche merken.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt der Mitteilung zufolge bei 13 Fällen im Odenwaldkreis. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Landkreis Marburg-Biedenkopf registriert. (Quelle: Hessenschau)

+++ OB Feldmann will an sozialen Vergünstigungen festhalten +++
8.15 Uhr: Trotz drohender Haushaltslöcher wegen der Corona-Krise will der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) an Vergünstigungen etwa für Kinder, Jugendliche und Senioren festhalten. Soziale Leistungen und die Daseinsvorsorge wie der öffentliche Nahverkehr mit den erreichten Fahrpreissenkungen stünden nicht zur Disposition, sagte Feldmann. Forderungen, die geplante Investition in ein neues Kinder- und Jugendtheater zu streichen, wies Feldmann zurück. Festhalten wolle er auch an kostenlosen Kitas, dem kostenlosen Eintritt in Schwimmbäder sowie dem Kultur- und Freizeitticket, das von Juni an zur Verfügung stehe. Der Mietpreisstopp bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft solle ebenfalls weiter gelten, sagte Feldmann (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Seit fünf Tagen keine Todesfälle in Zusammenhang mit Corona
Die Zahl der Personen, die im Odenwaldkreis nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen sind, steigt weiter. Im Vergleich zu gestern sind fünf weitere aus der Quarantäne entlassen worden, so dass es insgesamt 283 sind (Stand, 16.05., 12:30 Uhr).
Seit fünf Tagen ist im Kreisgebiet kein Mensch in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Die Zahl der Todesfälle liegt somit weiter konstant bei 56 (38 aus Pflegeheimen).
Seit gestern wurden vier weitere Personen positiv auf das Virus getestet, so dass die Gesamtzahl auf 401 steigt.
26 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach befinden sich acht Patienten, davon einer auf der Intensivstation. Eine Person liegt in der Asklepios Klinik in Bad König, 17 weitere in anderen Krankenhäusern. Derzeit gibt es im GZO keine Patienten mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion aber ohne Testergebnis.
Das Land Hessen errechnet auf der Basis seiner Daten für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von13 (Stand 16.05., 00:00 Uhr).

+++Meldungen 15. Mai+++

Weltweit

18:47 Uhr: Umfrage: Menschen weniger beunruhigt wegen Corona-Pandemie
Die Menschen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge inzwischen etwas weniger beunruhigt wegen der Coronavirus-Pandemie. Dies zeigt der achte "Corona-Monitor" des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).
Während in der ersten Erhebung im März nur 28 Prozent der Befragten glaubten, sich vor einer Infektion schützen zu können, sind es nun 41 Prozent. Auch sank der Anteil derer, die große Auswirkungen auf ihre Gesundheit befürchten, im selben Zeitraum von 37 auf 26 Prozent, wie Präsident Andreas Hensel erklärte. (Quelle: ARD) 

17:25 Uhr: Friedensnobelpreisträger Yunus für patentfreien Corona-Impfstoff
Der Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus hat für einen künftigen Corona-Impfstoff Patentfreiheit gefordert. Die Weltgemeinschaft dürfe nicht Geisel in der Hand weniger großer Pharmaunternehmen sein, die entschieden, zu welchem Preis, wann und an wen die Impfstoffe verkauft würden, sagte er in einem Video-Gastvortrag in der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom.
Der 79 Jahre alte Wissenschaftler aus Bangladesch kritisierte ausdrücklich die Ankündigung des französischen Pharmakonzerns Sanofi, die USA mit einem Corona-Impfstoff bevorzugt zu beliefern. Yunus nannte eine solche Haltung "deprimierend". Es dürfe nicht sein, dass reiche Industriestaaten sich bei der Entwicklung und Verteilung künftiger Impfmittel und Medikamente gegen Covid-19 Vorteile sicherten. (Quelle: ARD) 

16:54 Uhr Weitere Studie im Kreis Heinsberg geplant
Forscher der Uniklinik Bonn planen nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann eine weitere Studie im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg. Sie solle klären, wie lange eine Immunität bei Corona-Patienten anhält.
Die Landesregierung prüft derzeit, ob sie die Studie finanziell unterstützt. Vieles spreche dafür, sagte Laumann. Eine erste Studie von Forschern der Uniklinik unter Leitung des Virologen Hendrik Streeck hatte für Aufsehen aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur gesorgt.
(Quelle: ARD) 

16:52 Uhr Sterbefallzahlen auch Mitte April überdurchschnittlich
Wegen der Corona-Epidemie haben die Sterbefallzahlen in Deutschland auch in der dritten Aprilwoche deutlich höher als in den Vorjahren gelegen. In der 16. Kalenderwoche vom 13. bis zum 19. April starben mindestens 18.693 Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren etwa acht Prozent mehr als der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.
Im Vergleich zur Vorwoche sanken die Sterbefälle allerdings um mehr als 1300. In der 15. Kalenderwoche vom 6. bis zum 12. April starben nach vorläufigen Zahlen mindestens 20.036 Menschen. Das waren knapp 2150 beziehungsweise zwölf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Die Abweichung zu den Vorjahren war in der 15. Kalenderwoche bislang auch am größten. Bereits seit Ende März starben den Statistikern zufolge wegen der Corona-Epidemie in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Menschen.
Der Trend deutet demnach auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hin, weil die Sterbefallzahlen in dieser Jahreszeit aufgrund der ausklingenden Grippewelle normalerweise von Woche zu Woche abnehmen. Im europäischen Vergleich ist die Übersterblichkeit in Deutschland bislang aber gering.

14:43 Uhr: Mehr als 12.500 Corona-Tote in britischen Heimen
In Großbritannien sind binnen zwei Monaten Tausende Bewohner von Pflegeheimen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Insgesamt seien im März und April in den Regionen England und Wales 12.526 Heimbewohner an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die nationale Statistikbehörde ONS in London mit.
Medienberichten zufolge befasst sich die Gleichstellungskommission mit Vorwürfen, wonach Kliniken erkrankte Heimbewohner vorzeitig entließen. Nach Angaben der Statistikbehörde starben zwei Drittel der Heimbewohner in ihrer Pflegeeinrichtung, ein weiteres Drittel starb im Krankenhaus. Angesichts der Übersterblichkeit gehen die Statistiker jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Demnach starben in den ersten vier Monaten dieses Jahres mehr als 23.000 mehr Menschen in Pflegeheimen als im Vorjahreszeitraum.
Premierminister Boris Johnson hatte diese Woche im Parlament eingeräumt, dass die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 in Pflegeeinrichtungen "zu hoch" sei. Vorwürfe, wonach seine Regierung Pflegeeinrichtungen zu spät mit wichtiger Schutzbekleidung ausgestattet habe, wies er zurück: Seine Regierung werde weitere 600 Millionen Pfund (680 Millionen Euro) zur Unterstützung der Pflegeeinrichtungen freigeben, kündigte Johnson an. (Quelle: ARD) 

12:46 Uhr Offenbar Dutzende Infektionen in Schlachtbetrieb
Im bayerischen Landkreis Straubing-Bogen haben sich mindestens 77 Mitarbeiter eines Schlachthofes mit dem Coronavirus angesteckt. Das berichtete die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf Quellen des bayerischen Gesundheitsministeriums.
Alle rund 1000 Mitarbeiter des Betriebs sollen getestet werden. Bei etwa 150 Angestellten steht der Test demnach noch aus. 18 Infektionen seien bereits vor den Massentests bekannt gewesen, durch die Testreihe seien 59 weitere Fälle festgestellt worden.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) forderte im Interview mit dem "Spiegel" strengere Regeln für Unternehmen der Fleischindustrie. "Wir riskieren durch das Verhalten einiger schwarzer Schafe eine zweite große Infektionswelle", warnte Heil. Er will am Montag Vorschläge ins Corona-Kabinett einbringen, um das Arbeitsschutzgesetz zu ändern. (Quelle: ARD) 

10:09 Uhr Deutsche Wirtschaft seit Jahresbeginn um 2,2 Prozent geschrumpft
Die deutsche Wirtschaft ist durch die Belastungen der Corona-Krise im ersten Quartal stark eingebrochen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das Bruttoinlandsprodukt ging demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent zurück.
Der Rückgang sei im Quartalsvergleich der mit Abstand stärkste seit der Finanzkrise 2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Wiedervereinigung. (Quelle: ARD) 

09:03 Uhr Rückgang des Bruttoinlandsprodukts erwartet
Prognosen von Ökonomen zufolge könnte die Corona-Krise bereits im ersten Jahresquartal zu einem Minus der deutschen Wirtschaftsleistung von bis zu 2,5 Prozent geführt haben. Konkrete Zahlen will am Vormittag das Statistische Bundesamt bekannt geben.
Die Bundesregierung war schon in ihrer aktuellen Konjunkturprognose von einem massiven Einbruch ausgegangen: Sie rechnet für das gesamte Jahr mit einem Einbruch von 6,3 Prozent des BIP - und damit mit der schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte.(Quelle: ARD) 

08:11 Uhr: Zweifel an Etatführung bei Fußballvereinen
Die Sportausschuss-Vorsitzende im Bundestag, Dagmar Freitag, hat Kritik an der scheinbar schwachen wirtschaftlichen Aufstellung einiger Fußballclubs geübt.
"Wenn die Etats der Clubs so auf Kante genäht sind, dass eine einzige ausbleibende Rate der Fernsehgelder letztlich in die Insolvenz führen würde, dann frage ich mich eigentlich: Wer trägt die Verantwortung für die Aufstellung der Haushaltspläne?", so Freitag im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
Daher vermutet die SPD-Politikerin hinter dem Neustart der Bundesliga auch mehr finanzielle Beweggründe. Offenbar gehe es "ausschließlich darum, die letzte Rate der TV-Gelder zu bekommen. Und dafür muss halt gespielt werden". (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 15. Mai 2020 7:32 Uhr: (187 Länder)
((Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 15.5.2020 auf 13.5.2020!)
Weltweit: 4.443.986 Infizierte (+ 181.935) | 203.468 Tote (+10.507) | 1.588.502 Geheilte (+95.052)
Deutschland: 174.478 Infizierte (+1.307) | 7.884 Tote (+146) | 150.300 Geheilte (3.100)
Italien: 223.096 Infizierte (+1.880) | 31.368 Tote (+457) | 115.288 Geheilte (+6.249)
Spanien: 229.540 Infizierte (1.510) | 27.321 Tote (401) | 143.374 Geheilte (4.394)
Frankreich: 178.994 Infizierte (645) | 27.428 Tote (+434) | 59.719 Geheilte (1.821)
Türkei: 144.749 Infizierte (3.274) | 4.007 Tote (+113) | 104.030 Geheilte (+5.141)
Quelle Johns Hopkins University

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 3.406 bestätigte Infektionen
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet die Regierung von Unterfranken (Stand: 15.05.20, 13.00 Uhr) auf Twitter 3.406 bestätigte Infektionen im gesamten Regierungsbezirk. Derzeit befinden sich 101 Erkrankte in Kliniken, 29 davon auf Intensivstationen. In der Region sind 185 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: Twitter/BR) 

Autokino in Würzburg startet Betrieb
Autokino als Alternative zum Kinobesuch in Corona-Zeiten: Das gibt es ab Freitag auf dem Parkplatz vor dem Würzburger Dallenbergbad. Mit dem Film "Die Känguru Chroniken" startet um 20.30 Uhr zunächst bis zum 27. Mai das Würzburger "Autoflimmern" mit Stellplätzen für insgesamt 250 Fahrzeuge. Pro Fahrzeug empfehlen die Veranstalter von der Würzburger Agentur "die eine…" maximal zwei Personen, weil die Sicht auf die Filmleinwand von den Rückbänken schlecht sei. Tickets zu 12 Euro pro Person gibt es ausschließlich im Internet, eine Abendkasse gibt es nicht. Einlass auf dem Gelände ist jeweils um 19.45 Uhr, dann weisen Parkanweiser die Stellplätze für die Fahrzeuge zu. Dabei gebe es "keine bevorzugte Behandlung", so die Veranstalter. Jeder sei gleich - ob die Autokinobesucher nun "in der getunten Luxuslimousine" anrollen "oder im Fred-Feuerstein-Mobil". Einzige Ausnahme: Fahrzeuge über 1,60 Meter Höhe müssen am Rand parken, um Besuchern nicht die Sicht zu versperren. Der Filmton wird über eine UKW-Frequenz ins Fahrzeug übertragen, die am Autoradio einzustellen ist. Eine Autobatterie sollte eine Filmvorführung eigentlich problemlos überstehen, so die Veranstalter. Andernfalls gebe es vor Ort einen Überbrückungsservice. Bis zum 27. Mai werden insgesamt vier Filme gezeigt: Neben den "Känguru Chroniken" sind dies "Joker", "Nightlife" und "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl". Auch im tauberfränkischen Wertheim (Main-Tauber-Kreis) kurz nach der Landesgrenze zu Baden-Württemberg hat vor kurzem ein Autokino vorübergehend den Betrieb aufgenommen. Auf dem Parkplatz am Schlösschen haben 110 Fahrzeuge Platz. Tickets gibt es online auf der Seite des Wertheimer Roxy-Kinos. Das Projekt haben die Kinobetreiber, eine Veranstaltungsagentur und das Innenstadt- und Burgmanagement der Stadt auf die Beine gestellt.
(Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist um zwei Personen auf 286 angestiegen. In stationärer Behandlung befindet sich derzeit niemand. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei fünf Personen und 263 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen (Quelle: Hessenschau) 

Landkreis Aschaffenburg

642 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 15.05.20, 13.45 Uhr) 642 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Aktuell sind 64 Menschen am Coronavirus erkrankt. Zehn Erkrankte befinden sich in Kliniken, vier davon auf Intensivstationen. Im Raum Aschaffenburg sind 40 Menschen an den Folgen des Cornavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Bibliothekszentrum wieder geöffnet
Nach acht Wochen Schließzeit öffnet das Bibliothekszentrum des Landkreises in Hösbach wieder seine Türen. Frühzeitig wurden bereits Vorbereitungen getroffen und Hygienemaßnahmen umgesetzt.
Nun können Medien wieder zurückgegeben und neuer Lesestoff, Filme und CDs ausgeliehen werden. Die Rückgabe eilt nicht, alle vor der Schließzeit entliehenen Medien (knapp 7500 Stück) wurden bis zum 2. Juni verlängert.
Für den Besuch im Bibliothekszentrum gibt es einige Veränderungen, es müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Geänderte Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 16 Uhr, Dienstag von 14 bis 20 Uhr, Mittwoch geschlossen
  • Zugang nur über das Bibliothekstor, nicht über den Pausenhof
  • maximal 20 Besucher gleichzeitig im Gebäude (Regelung über Körbe)
  • Zutritt nur mit Mund-Nasen-Schutz
  • Abstandspflicht von mind. 1,5 m (vor dem Gebäude, an den Regalen, beim Warten an der Ausleihtheke etc.)
  • nur ein Besucher pro Familie (vorher mit Hilfe des Online-Katalogs Medienlisten für alle erstellen)
  • Zutritt ab 6 Jahren
  • Auftragsausleihe möglich – bitte den Leserausweis desjenigen mitbringen, für den ausgeliehen werden soll
  • Rückgabe durch Abstellen in einem Rückgaberegal im Eingangsbereich
  • Keine Nutzung der Internet-PCs, des Lesecafés inkl. Kaffeeautomaten, kein Spielen auf dem Boot und keine längeren Aufenthalte

Aufgrund der veränderten Rückgabesituation werden Medien nicht sofort an der Ausleihtheke zurückgebucht, sondern erst nach Quarantäne und Reinigung. Sie werden also noch einige Tage im Leserkonto angezeigt.
Die Bibliotheksmitarbeiterinnen bitten alle Besucherinnen und Besucher, Rücksicht zu nehmen, Verständnis zu haben und die Sonderregeln gut einzuhalten, damit sie bestmöglich für alle da sein und den Bibliotheksbetrieb aufrechterhalten können.

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 152 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 15. Mai, 9 Uhr). (Vergleich zur letzten Woche, 8. Mai: 149 positiv auf Covid-19 getestete Personen.) Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart (Stand, 8.Mai: Drei Personen in stationärer Behandlung). Genesen sind 142 Personen (Stand, 8. Mai: 136 Personen genesen). 27 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne (Stand, 8.Mai: 24 Personen in häuslicher Quarantäne).

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.856
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Land unterstützt Frauen- und Kinderschutzhäuser bei der Schaffung von Ausweichquartieren und zusätzlichen Schutzplätzen
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 15. Mai) - Flächendeckende Tests in Heimen stehen bevor

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 15. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 392. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.

Die 392 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131 (+1), Boxberg: 24, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.

Das Durchschnittsalter aller 392 bestätigt Infizierten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von einem bis 95 Jahren.

Flächendeckende Tests in Heimen

Entsprechend einer flächendeckend angelegten Teststrategie des Landes Baden-Württemberg werden ab der kommenden Woche alle Bewohner und Beschäftigten von 28 Alten- und Pflegeheimen sowie fünf Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen im Main-Tauber-Kreis auf eine Coronavirus-Infektion untersucht. Im Rahmen dieser Aktion werden insgesamt rund 3600 Personen getestet.

„Durch das bei uns bereits seit 30. April praktizierte, engmaschige tägliche Monitoring in den Heimen und die nun vorgesehene Testung in allen Einrichtungen kann eine Infektion frühzeitig erkannt werden“, erklärt Christoph Schauder, Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt. „Die Betroffenen können so rechtzeitig behandelt und alle anderen Bewohner und Beschäftigten geschützt werden.“

Die flächendeckenden Testungen sollen, wenn alles nach Plan läuft, bis Anfang Juli 2020 abgeschlossen sein. Der Zeitplan für die Untersuchungen wurde festgelegt und die Heime werden rechtzeitig über ihren jeweiligen Termin informiert. Mittlerweile sind auch die Vertreter aller Einrichtungen durch das Gesundheitsamt zu Schulungen eingeladen worden, die sehr gute Resonanz fanden. In den Informationsveranstaltungen wurden die vielfältigen Themenbereiche der Einrichtungen rund um COVID-19 vertiefend besprochen und diskutiert.

Meldungen aus Hessen

+++ Hessen will Quarantänebestimmungen lockern +++
Wer aus einem EU-Staat oder einem Schengen-assoziierten Staat wie Großbritannien nach Hessen einreist, soll sich künftig nicht mehr in Quarantäne begeben müssen. Diese Lockerung der Bestimmungen will Hessen vermutlich noch am Freitagabend beschließen, wie die Staatskanzlei in Wiesbaden dem hr bestätigte. Demnach gilt die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben, dann nur noch für Reisende aus Drittstaaten - außer sie können nachweisen, dass sie kürzlich negativ auf das Coronavirus getestet worden sind. Bei der Lockerung der Regelung gibt es allerdings eine Ausnahme: Wer aus einer Region einreist, die das Robert-Koch-Institut als Risikogebiet einstuft, muss sich weiterhin in Quarantäne begeben.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ 4. Klassen können am Montag starten +++
Neben den Schülern an den weiterführenden Schulen dürfen am Montag auch die Viertklässler in ihre Klassenräume zurückkehren. Eine Schülerin hatte gegen eine Schulöffnung geklagt, hat die Klage am Freitag aber zurückgezogen. Das teilte der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel mit. Zur Begründung ihres Antrags hatte sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes berufen, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien, sagte ein Sprecher des VGH. Im April hatte dasselbe Mädchen mit seiner ersten Klage Erfolg. Die Wiederöffnung der Grundschulen wurde verschoben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Infizierter im Restaurant - Quarantäne für andere Gäste? +++
Sitzt man unbemerkt im selben Restaurant wie ein Corona-Infizierter, kann das im Zweifelsfall eine häusliche Quarantäne nach sich ziehen. Das stellte die Leiterin des Gesundheitsamtes Wiesbaden, Kaschlin Butt, im Corona-Update des hr klar. Es hänge aber davon ab, wie nah der Kontakt war. "Je nachdem legen wir fest, ob jemand in die Kategorie 1-Kontaktpersonen gehört und dem würde dann auch die 14-tägige Quarantäne angeordnet werden von uns." Um in diese Kategorie zu fallen, muss man sich laut Robert-Koch-Institut aber zum Beispiel mindestens 15 Minuten "face-to-face" mit dem Infizierten unterhalten haben oder von ihm angehustet worden sein. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Hunderte zu Protesten gegen Corona-Regeln in Frankfurt erwartet +++
Am Wochenende wollen in Frankfurt hunderte Menschen gegen die Beschränkungen in der Corona-Krise auf die Straße gehen. Nach Angaben des Frankfurter Ordnungsamts vom Freitag sind insgesamt 17 Kundgebungen angemeldet, davon allein 14 am Samstag. Die meisten Teilnehmer werden zu einer Demonstration des Bündnisses Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt auf dem Goethe-Platz in der Innenstadt erwartet. Eine Gegendemonstration soll unter anderem mit geschätzten 200 Teilnehmern an der benachbarten Hauptwache stattfinden. Bereits am vergangenen Wochenende hatten hunderte von Protestlern in der Frankfurter Innenstadt ihrem Unmut über die bestehenden Beschränkungen Luft gemacht.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ 9.204 Corona-Fälle, 429 Tote +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Freitag auf 9.204 gestiegen. Das sind 35 Fälle mehr als am Donnerstag. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um sechs auf 429. Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.381). Die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es immer noch im Odenwaldkreis (56), Frankfurt meldet inzwischen 54 Covid-19-Tote. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind rund 86 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen. (Quelle: Hessenschau)

+++ Streit um Mund-Nasen-Schutz in Möbelgeschäft eskaliert +++
Weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, ist die Kundin eines Möbelhauses in Eschborn (Main-Taunus) am Donnerstag rabiat geworden. Die 54-Jährige griff einen 39 Jahre alten Mitarbeiter des Geschäfts an, der sie aufgefordert hatte, einen entsprechenden Schutz anzulegen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde die Frau handgreiflich, als sie des Hauses verwiesen werden sollte. Sie verletzte den 39-Jährigen im Gesicht und zerschlug einen Teller auf seinem Kopf. Letztendlich konnte sie überwältigt werden und wurde den alarmierten Polizeibeamten übergeben. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung eingeleitet. Der 39-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: Hessenschau)

+++ Spargelbauern rechnen mit Einbußen +++
Artisten, Monteure, Kellner, Schüler oder Studenten, beim Spargelstechen oder Erdbeeren ernten brauchen Landwirte in Zeiten der Corona-Krise jede helfende Hand. Zur Halbzeit der Spargelernte rechnen die Bauern wegen zu weniger Arbeitskräfte aber mit teils kräftigen Umsatzeinbußen in diesem Jahr. Bundesweit dürften rund 30 Prozent der möglichen Erntemenge auf den Feldern stehen bleiben, schätzt der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt.
Ohne die Corona-Krise wäre es den Spargelbauern zufolge ein gutes Jahr. Aber das Wetter und die Folgen für das Wachstum des Edelgemüses rücken in dieser Saison in den Hintergrund. Zwar funktioniert der Direktverkauf an den Ständen überraschend gut, doch ist das komplette Geschäft mit der Gastronomie bislang ausgeblieben. Discounter würden Meinhardt zufolge zudem nur die festgelegten Preise zahlen, weil sie die Spargelstangen möglichst preiswert auf den Ladentisch bringen wollen. In Südhessen wird Spargel auf rund 2.000 Hektar angebaut. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Gerichtshof entscheidet über Rückkehr der 4. Klassen +++
Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel entscheidet am heutigen Freitag über die Schulpflicht für Viertklässer. Eine Schülerin aus Frankfurt wehrt sich erneut mit einem Eilantrag gegen eine Rückkehr in die Schule. "Zur Begründung ihres Antrags beruft sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien", hatte ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel erklärt.
Das Mädchen hatte bereits im April eine Rückkehr der Viertklässler in hessische Grundschulen verhindert. Die Richter gaben damals ihrem Antrag Recht und hoben die Schulpflicht für diesen Jahrgang auf. Die Viertklässler würden im Vergleich zu Schülern, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch weiter untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt, lautete die Begründung. Ab Montag sollen die vierten Klassen eigentlich in die Schulen zurückkehren. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Wochen-Inzidenz nimmt weiter ab
Die vom Land Hessen berechnete Sieben-Tage-Inzidenz hat sich für den Odenwaldkreis von gestern auf heute (Stand 15.5., 00.00 Uhr) abermals verringert und liegt nunmehr bei 13. Das heißt, die Zahl von Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kreisgebiet nimmt ab. Andere Teile Hessens weisen den gleichen Wert oder ähnliche Werte auf (Stadt Offenbach: 13; Landkreise Offenbach und Groß-Gerau: je 12), so dass der Odenwaldkreis nicht mehr vor den anderen Landkreisen und Städten liegt.
„Nach schweren und harten Wochen, in denen viele Menschen in unterschiedlichen Bereichen außergewöhnlich stark gefordert waren, erleben wir eine leichte Entspannung, über die wir alle froh sind“, so Landrat Frank Matiaske. Die hohen Zahlen seien vor allem von den Heimen geprägt gewesen. „Aber auch hier gibt es eine positive Entwicklung: Zurzeit befinden sich noch drei Pflegeheime in Quarantäne, wobei die Maßnahme für eine weitere Einrichtung heute ausläuft, so dass es dann noch zwei Heime sind.“
Insgesamt liegt die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten im Odenwaldkreis (Stand 15.5., 14:00 Uhr) bei 397. Das sind drei mehr als gestern. Davon sind 278 Menschen genesen (zwei mehr) und 56 verstorben, davon 38 aus Pflegeheimen (unverändert).
27 Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, davon neun im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO). Von ihnen wiederum liegt ein Patient auf der Intensivstation. In der Asklepios-Klinik, Bad König, ist ein Patient, in Kliniken außerhalb des Kreises sind es 17. Acht Patienten warten noch auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

+++ Vor Öffnung der Kitas im Juni noch viele Details offen +++
Im Falle der vom Land Hessen angekündigten Öffnung der Kitas am 2. Juni sieht die Stadt Darmstadt zahlreiche Herausforderungen. Noch immer habe das Land nicht genau festgelegt, wie eine Rückkehr in einen eingeschränkten Regelbetrieb im Detail aussehen soll. Das steht in einer Mitteilung der Stadt, nachdem der Krisenstab getagt hatte. In der kommenden Woche soll Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz deshalb mit den Träger- und Elternvertretungen Gespräche führen, um kommunale Lösungen zu entwickeln. Parallel arbeitet das Jugendamt gemeinsam mit dem Gesundheitsamt an einem abgestimmten Hygienekonzept für die Kindertagestätten. (Quelle: FFH)

+++ Gruberhof-Museum bleibt 2020 geschlossen +++
In einer virtuellen Vorstandssitzung hat der Vorstand des Umstädter Museums- und Geschichtsvereins einstimmig beschlossen, das Museum in der kompletten Saison 2020 geschlossen zu halten. Das hat die Stadtverwaltung Groß-Umstadt mitgeteilt. Wegen der Corona-Verordnungen und -Auflagen sahen die Verantwortlichen keine realistischen Wege, das Museum zu öffnen. Auch personell - „wir sind selbst alle im fortgeschrittenen Alter, also Risikogruppe“, meinte der 1. Vorsitzende Reiner Schütz - ließe sich der Betrieb in den engen Räumen nicht abbilden. Und weiter: "Wir freuen uns auf eine hoffentlich unbeschwerte Saison im nächsten Jahr, viele Besucher und zahlreiche schöne Momente bei uns im Gruberhof.“ (Quelle: FFH)

+++ Zahl der Corona-Infizierten in Mörfelden-Walldorf deutlich gestiegen +++
In Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) sind die Corona-Fallzahlen stark gestiegen. Ende April lag die Zahl der Infizierten noch bei unter 60 und stieg seitdem auf 95 (Stand 13. Mai). Es gibt zwei Todesfälle in der Stadt. Die beiden Verstorbenen lebten nach Auskunft der Stadt im Altenhilfezentrum Mörfelden. Dort ist eine größere Zahl von Infektionen festgestellt worden. Von den Bewohnern und Mitarbeitern sind 19 positiv auf Corona getestet. Darunter neun Senioren und zehn Angestellte, von denen bereits vier wieder gesund sein. Insgesamt leben im Altenhilfezentrum rund 90 Menschen. Kontakte untereinander seien auf ein absolutes Minimum reduziert, der reguläre Besuch von Angehörigen wurde ausgesetzt. (Quelle: FFH) 

+++Meldungen 14. Mai+++

Weltweit

18:09 Uhr Drosten warnt: Tanz mit dem Tiger
Der Virologe Christian Drosten vergleicht die aktuelle Phase in der Corona-Epidemie in Deutschland mit dem Tanz mit einem Tiger. Es gelte jetzt Stückchen für Stückchen herauszufinden, wo man dem Tier die Leine lösen kann, ohne dass es gleich über einen herfällt, sagte der Charité-Wissenschaftler am Donnerstag im NDR-Podcast.
Übertragen auf die Lockerungen heiße das zum Beispiel, dass man beobachten müsse, wie sich die Rückkehr erster Jahrgangsstufen zur Schule nach einem Monat auswirken. Sehe man zum Beispiel, dass schlimme Zustände ausblieben, könne man vielleicht weiter nachregulieren, beispielsweise die Klassengröße erhöhen. Drosten bezog sich auf das sogenannte "Hammer und Tanz"-Konzept aus der Pandemieforschung: Nach drastischen Maßnahmen wie Kontaktsperren zu Beginn - dem Hammer - folge eine Phase mit einer schrittweisen Rückkehr zu normalen Verhaltensweisen.
Generell sei er momentan "sehr beeindruckt" vom guten Verlauf in Deutschland, sagte Drosten. Besorgt zeigte er sich über ein nach seinem Empfinden zunehmendes Auftreten von "Hetzkampagnen". (Quelle: ARD) 

15:31 Uhr: Corona befällt offenbar mehrere Organe
Covid-19 ist keine reine Lungenerkrankung - das haben Untersuchungen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bestätigt. Der Studienleiter Tobias Huber sagte, bei Sars-CoV-2 handele es sich nicht nur um ein Lungenvirus, sondern ein "Multiorganvirus". Das hätten Untersuchungen von 27 an Covid-19 gestorbenen Patientinnen und Patienten gezeigt. Das am zweithäufigsten betroffene Organ seien die Nieren, "nicht selten bis hin zum totalen Organausfall". Außerdem habe man den Erreger in Herz, Leber, Gehirn und Blut nachweisen können. Die höchsten Konzentrationen hätten sich aber in den Zellen der Atemwege gefunden. (Quelle: ARD) 

13:36 Uhr 1000 Euro für Altenpfleger
Beschäftigte in der Altenpflege sollen wie versprochen in diesem Jahr eine Corona-Prämie von 1000 Euro bekommen. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen. Finanziert werden soll der Bonus zunächst von den Gesetzlichen Pflegekassen. In der zweiten Jahreshälfte wollen das Gesundheits- und Finanzministerium festlegen, in welchem Umfang der Bund zur Finanzierung beiträgt. Länder oder Arbeitgeber können die steuerfreie Extrazahlung auf bis zu 1500 Euro aufstocken. Einige haben das bereits angekündigt. Veranschlagt werden Kosten von rund einer Milliarde Euro.
Die Prämie ist Teil des sogenannten zweiten Bevölkerungsschutzgesetzes der Großen Koalition. Zudem ist eine Ausweitung von Tests und Meldepflichten geplant. Das Gesetz sieht zahlreiche weitere Änderungen vor und muss abschließend noch durch den Bundesrat. (Quelle: ARD)

11:34 Uhr Aktionen gegen Corona-Demos und Verschwörungstheorien
Das Berliner Bündnis gegen Rechts hat zum Protest gegen weitere Corona-Demos am Samstag aufgerufen. Auf den Veranstaltungen gegen Corona-Verordnungen und die Einschränkung von Grundrechten seien eindeutig rechte Gruppierungen, Parteien und Organisationen vertreten, erklärte der Sprecher des Bündnisses, David Kiefer. Davon müssten sich die Veranstalter konsequent distanzieren.
Die Amadeu Antonio Stiftung veranstaltet am Freitag im Internet einen Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum solle dabei über Verschwörungserzählungen und ihren antisemitischen Kern aufgeklärt werden. Grund ist unter anderem, dass im Zusammenhang mit der Corona-Krise solche Erzählungen und Falsch-Informationen immer mehr Anklang fänden. Diese ebneten den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder. (Quelle: ARD) 

10:37 Uhr Erster Corona-Fall in Niedersachsens Gefängnissen
Im niedersächsischen Justizvollzug gibt es einen ersten Corona-Fall. Wie das Justizministerium des Landes in Hannover mitteilte, hat sich ein sogenannter Freigänger der Justizvollzugsanstalt (JVA) Delmenhorst mit dem Virus infiziert.
Der betroffene Mann gehe einer Erwerbstätigkeit außerhalb der JVA nach, hieß es weiter. Er sei am 8. Mai von seinem Arbeitgeber informiert worden, dass ein Arbeitskollege an Covid-19 erkrankt sei. Die JVA habe den Gefangenen nach seiner Rückkehr in die Abteilung Delmenhorst vorsorglich isoliert untergebracht.
Die Bediensteten und anderen Häftlinge seien daraufhin am 13. Mai auf das Virus getestet worden, Ergebnisse stünden aber noch aus. Bis dahin blieben die Gefangenen auf Anordnung des Gesundheitsamts in Quarantäne in ihren Hafträumen, die Bediensteten in häuslicher Quarantäne. Zudem seien dem Gesundheitsamt alle weiteren Kontaktpersonen des infizierten Gefangenen mitgeteilt worden.

09:26 Uhr Millionen US-Amerikaner verlieren Krankenversicherung
Seit März haben in den USA bereits mehr als 33 Millionen Menschen ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Experten rechnen wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt.
Ein weiteres Problem kommt hinzu: Fast 27 Millionen Menschen könnten deswegen auch ihre Krankenversicherung verlieren. Denn die meisten Menschen seien über den Arbeitgeber krankenversichert, heißt es in einer Studie der Kaiser Family Foundation. Wer seinen Job verliert, kann es sich oft nicht leisten, die Police für sich und mitversicherte Familienangehörige privat weiter zu bezahlen.
Die USA sind praktisch das einzige entwickelte Industrieland ohne eine allgemeine staatliche Krankenversicherung. Selbst vor der Corona-Krise hatten rund 28 Millionen Menschen - fast jeder Zehnte im Land - keine Krankenversicherung. Unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama wurden die Optionen für eine Krankenversicherung deutlich ausgeweitet. Doch Trump und seine Republikaner kämpfen erbittert gegen eine allgemeine Absicherung.

06:17 Uhr Weitere klinische Studien zu Impfstoff
Der Präsident des für die Zulassung von Medikamenten zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, ist zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres konkret über die Zulassung eines Impfstoffes gesprochen werden könne. "Ich gehe davon aus, dass es in Deutschland drei weitere klinische Prüfungen von Impfstoffkandidaten geben wird", sagt Cichutek in einem Interview mit der Zeitung "Mannheimer Morgen".
Ab Herbst könne es bereits Prüfungen zur Sicherheit und zur Wirksamkeit des Impfstoffes geben. "Wenn all diese klinischen Prüfungen positiv ausfallen, unterhalten wir uns gegen Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres darüber, wie man in Richtung einer Zulassung kommt." In der Zwischenzeit benötigten wir andere Maßnahmen, um die Pandemie zu unterdrücken und könnten weitere Therapien überprüfen, sagt Cichutek

05:31 RKI - 933 Neuinfektionen und 89 weitere Todesfälle
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist um 933 auf 172.239 gestiegen, wie Daten des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der Todesopfer stieg um 89 auf 7723.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

3.396 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Donnerstag (14.05.20) 3.396 bestätigte Corona-Fälle. Im Regierungsbezirk sind 184 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 869 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 670 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 635 Corona-Fälle. 40 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 258 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 154 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 186 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 152 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 284 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 188 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

Unterfränkische Thermen denken über Öffnungskonzepte nach
Eines haben die Bäder in Unterfranken gemeinsam: sie würden alle lieber heute als morgen öffnen. Noch herrscht große Unklarheit, alle warten auf offizielle Informationen der bayerischen Staatsregierung, wie und vor allem wann es weitergehen soll. Während die Schwimm- und Thermalbäder in Würzburg und Gerolzhofen auf Ansagen aus München warten und hoffen, machen sich andere Betreiber schon Gedanken über Schutzkonzepte für Badegäste und Mitarbeiter. (Quelle: BR)

Würzburger Kreuzberg-Wallfahrt abgesagt
Die traditionelle Würzburger Kreuzbergwallfahrt vom 20. bis 24. August ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das teilt der Vorstand der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg mit. "Eine Wallfahrt mit mehreren hundert Pilgerinnen und Pilgern kann im August 2020 in der gewohnten Weise nicht durchgeführt werden", teilt der Veranstalter mit. Neben den zahlreichen Hygienevorschriften und dem derzeit noch geltenden Versammlungsverbot größerer Gruppen seien es vor allem Versorgungsfragen, die bei einem sehr engen Zeitplan der oft über 500 Fußpilger nicht geklärt werden könnten. Man sei jedoch der Ansicht, dass die seit Jahrhunderten fast durchgehend stattfindende Wallfahrt im Jahr 2020 nicht einfach wegfallen dürfe. Deshalb werde derzeit an einem fünftägigen Alternativprogramm gearbeitet, das Wallfahrer einladen möchte, den Weg zum Kreuzberg und zurück nach Würzburg in anderer Weise und Form "mitzugehen" und daran zu erinnern. Eine Einladung und das Programm dieser alternativen "Wallfahrtsform" werden voraussichtlich Mitte Juni veröffentlicht.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist um zwei Personen auf 284 angestiegen. Lediglich eine Person wird derzeit stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei fünf Personen und 260 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg meldet eine Neuinfektion
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell (14.05.20, Stand: 14 Uhr) 635 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Das entspricht einer Neuinfektion seit dem Vortag. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden laut Gesundheitsamt zehn Corona-Patienten behandelt, davon vier auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 40 Personen. 537 Menschen gelten nach ihrer Corona-Infektion mittlerweile als gesund und sind aus der Quarantäne entlassen. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 152 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 14. Mai, 9 Uhr). Drei Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 142 Personen. Aktuell sind 27 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.804
Zur Pressemeldung 
Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung

Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 14. Mai, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 391.

351 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 351 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 119, Boxberg: 18, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 23, Niederstetten: 30, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 21, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

+++ Hanau lockert Regelungen für Außengastronomie +++
19.00 Uhr: Um die Hanauer Gastronomen zu unterstützen, lockert die Stadt die Regelungen für das Aufstellen von Tischen und Stühlen vor den Lokalen. "Wir heben im Bereich der Plätze die Beschränkungen auf. Damit haben die Gastwirte mehr Fläche und sind flexibler bei der Bestuhlung", sagte Ordnungsdezernent Thomas Morlock am Donnerstag. In welchem Rahmen das möglich ist, sollten Gastronomen individuell mit der Straßenverkehrsbehörde abklären. Zusätzlich verzichtet die Stadt auf die Gebühren, die sonst für die Außengastronomie fällig sind. Ähnliche Lockerungen hatte am Mittwoch die Stadt Frankfurt angekündigt. (Quelle: Hessenschau)

+++ 9.169 Corona-Fälle, 423 Tote +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Donnerstag auf 9.169 gestiegen. Das sind 82 Fälle mehr als am Mittwoch, was einem Anstieg von unter einem Prozent entspricht. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um vier auf 423. Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.379). Die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es immer noch im Odenwaldkreis (55).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Donnerstag, dass rund 85 Prozent der Corona-Patienten als genesen gelten. 10 Prozent sind aktive Fälle. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Feldmann: Fünf-Quadratmeter-Regel ist hart für Gastronomen +++
Vor der Wiedereröffnung der Restaurants in Hessen hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Verständnis für die Nöte der Gastronomen gezeigt. Die Regel mit den fünf Quadratmetern sei sehr hart, weil es sich für viele nicht lohne, ihr Restaurant für wenige Gäste überhaupt zu öffnen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Andere Bundesländer sind da pragmatischer als Hessen."
Zugleich mahnte Feldmann zur Disziplin: "Alles hängt natürlich davon ab, ob wir es schaffen, die Regeln einzuhalten. Wenn sich doch alles um die großen Tische drängelt, es zu Begrüßungsszenen mit Umarmungen kommt oder spätabends unter Alkoholeinfluss viel Nähe gesucht wird, das wäre dann kein guter Start in die neue Zeit." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kein Mundschutz dabei: Mann verprügelt Busfahrer ++
Ein alkoholisierter Mann hat in Darmstadt laut Polizei am frühen Donnerstagmorgen einen Busfahrer verprügelt. Da der Fahrgast keinen Mund-Nasen-Schutz, der aufgrund der Corona-Pandemie Pflicht im öffentlichen Nahverkehr ist, trug und sich zudem aggressiv verhielt, bat ihn der Busfahrer, sich zu beruhigen. Daraufhin schlug der noch unbekannte Mann mehrmals auf ihn ein und verletzte den Busfahrer leicht. Zeugen riefen daraufhin die Polizei, die ihn festnahmen. Auch dabei leistete er Widerstand und verletzte zwei Beamten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Frankfurter Forscher finden Ansatzpunkte für Medikamente +++
Frankfurter Forscher haben mögliche Ansatzpunkte für Medikamente gegen Covid-19 identifiziert. Die Erkenntnisse wurden am Donnerstag im Fachmagazin Nature publiziert. Basis waren Abstriche zweier infizierter Rückkehrer aus Wuhan, die im Februar am Frankfurter Flughafen gelandet waren. Biochemiker und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums hatten damit ein Zellkultur-Modell geschaffen und daran eine Reihe von Wirkstoffen getestet.
Einige hatten nach Angaben der Forscher die Vermehrung des Virus im Labor verlangsamt oder gestoppt. Besonders im Auge hatten die Wissenschaftler Wirkstoffe, die Bestandteile von bereits zugelassenen Medikamenten sind. "Im Wettlauf mit der Zeit kann unsere Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu liefern, in welche Richtungen diese Suche die schnellsten Erfolge verspricht", sagte einer der beteiligten Wissenschaftler.

+++ Jugendherbergen öffnen wieder +++
Bereits ab diesem Freitag öffnen in Hessen wieder die ersten Jugendherbergen ihre Türen. Als erstes ist ab dem 15. Mai die höchst gelegene Jugendherberge Hessens auf dem Hoherodskopf dran, an Christi Himmelfahrt öffnen dann die Häuser Hohe Fahrt am Edersee in Vöhl und die Familien- und Kulturjugendherberge Fulda. Das teilte die Deutsche Jugendherberge Hessen am Donnerstag mit. "Auch wenn wir uns die letzten Wochen natürlich bereits mit dem Thema Wiedereröffnung beschäftigt haben, haben wir die letzten Tage fast durchgearbeitet", sagt Dirk Voortmann, Hausleitersprecher und Hausleiter der Jugendherberge Fulda. Es gebe noch freie Betten, heißt es in der Mitteilung, die Anfragen seien aber schon wieder deutlich gestiegen. (Quelle: Hessenschau)

+++ Merck dämpft die Erwartungen +++
Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck wird aufgrund der Corona-Pandemie vorsichtiger. Abweichend von der ersten qualitativen Prognose Anfang März gehe das Management nun von einer erheblichen Belastung des weltweiten wirtschaftlichen Wachstums aus, die bei Merck alle Unternehmensbereiche betreffe, teilte das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Darmstadt mit. Daher rechnet der Konzern nicht mehr mit einem starken, sondern nur noch leichten bis moderaten organischen Umsatzanstieg, also ohne Zu- und Verkäufe und Wechselkurse. Das bereinigte operative Ergebnis wird zwischen 4,35 und 4,85 Milliarden Euro erwartet, nach rund 4,4 Milliarden Euro vor einem Jahr - ein Rückgang wäre also nicht ausgeschlossen. (Quelle: Hessenschau) 

++ Jugendliche fühlen sich in der Krise unverstanden +++
Viele Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in der Corona-Krise einer neuen Studie zufolge zu wenig beachtet und in ihren Sorgen zu wenig wahrgenommen. Fast die Hälfte der Befragten bezweifelt, dass ihre Sorgen gehört werden, wie die bundesweite Studie "JuCo" von Forschern der Universität Frankfurt und der Universität Hildesheim ergab. Die Lage sei paradox: Einerseits seien Schulen seit Wochen geschlossen und der vertraute Alltag von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Andererseits hätten Jugendliche den Eindruck, ausschließlich als Schülerinnen und Schüler wahrgenommen zu werden. Zu politischen Entscheidungen fühlten sie sich nicht gehört. (Quelle: Hessenschau) 

+++ DGB pocht auf Gegenleistungen für Staatshilfe +++
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) pocht auf Gegenleistungen wie einer Beschäftigungssicherung, falls der Staat in der Corona-Krise Unternehmen wie der Lufthansa oder Tui unter die Arme greift. "Wenn der Staat hilft, müssen unterm Strich mehr Arbeitsplätze erhalten bleiben", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Neuen Osnabrücker Zeitung. Stille Beteiligungen ohne Gegenleistungen seien "eine einseitige Vollkaskoversicherung für die Kapitaleigentümer, bei der die Interessen der Beschäftigten auf der Strecke bleiben", warnte Hoffmann. Leistung könne es nur mit Gegenleistung geben.
Die Lufthansa ist wegen der Folgen der Corona-Pandemie stark unter Druck geraten und verhandelt derzeit mit dem Bund über Staatshilfe in Höhe von neun Milliarden Euro. Im Gegenzug sind eine Staatsbeteiligung von rund 25 Prozent sowie Aufsichtsratsmandate im Gespräch. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte vor einem zu großen staatlichen Einfluss auf den Konzern gewarnt. Der weltgrößte Reisekonzern Tui bekommt über die staatliche Förderbank KfW einen Kredit von 1,8 Milliarden Euro, Vorstandschef Fritz Joussen kündigte am Mittwoch den Abbau Tausender Jobs an. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Keine neuen positiven Tests auf Corona – 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter
Seit gestern wurde im Odenwaldkreis keine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 14.05., 12:00). Damit bleibt die Gesamtzahl positiver Tests konstant bei 394.
Davon sind 276 bereits genesen – sieben mehr als gestern. Den dritten Tag in Folge ist im Odenwaldkreis niemand in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 56 (38 davon aus Heimen).
29 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Elf befinden sich im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, davon einer auf der Intensivstation. Ein Patient wird in der Asklepios Klinik in Bad König behandelt, 17 in weiteren Kliniken. In Erbach warten außerdem noch drei Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Das Land Hessen berechnet für den Odenwaldkreis auf der Basis der ihm vorliegenden Daten eine 7-Tage-Inzidenz von 20 (Stand 15.05., 00:00 Uhr). Diese sinkt somit abermals, nachdem sie gestern noch bei 22 lag.

Instagram-Museum öffnet wieder und wird verlängert 
13.15 Uhr: Seit Mitte März waren die Tore des Instagram-Museums in Michelstadt (Odenwald) wegen der Corona-Krise geschlossen. Ab diesem Freitag öffnen die Veranstalter die Schau mit skurrilen Kulissen zum Fotografieren und Selfies machen wieder für das Publikum. "Wir haben für die Wiederöffnung alles wieder fit gemacht", sagte Mitinitiatorin Jenny Weissgerber am Donnerstag. Eigentlich wäre der Freitag der letzte Tag der ursprünglich für drei Monate geplanten Schau gewesen, doch jetzt wird sie bis mindestens 22. Juni - vielleicht sogar bis in den August hinein - verlängert.
"Es war die letzten Tage schwierig, was darf man, was darf man nicht", sagte Weissgerber. Individualbesuche oder kleine Gruppen seien aber wieder möglich. Die Preise seien angesichts der Krise leicht gesenkt worden. Zunächst einmal dürften jetzt die Besucher rein, die vor der Krise bereits Tickets bestellt hätten. "Es gab fast keine Stornierungen." (Quelle: Hessenschau) 

Südhessen 

+++ Lilien-Trainer wird bei Geisterspielen Fans vermissen +++
Trainer Dimitrios Grammozis vom Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 sieht dem ersten Spiel nach der Corona-Pause mit gemischten Gefühlen entgegen. "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht", sagte der Coach am Donnerstag in einer virtuellen Pressekonferenz. Aber natürlich würden die Fans und die Stimmung fehlen. "Das hat uns immer sehr viel Energie gegeben", sagte Grammozis. "Dieses Funkeln in den Augen wird man schon vermissen." Am Samstag (13 Uhr) treten die Lilien beim Tabellenvorletzten Karlsruher SC an. Vor- oder Nachteile wegen der Pause aufgrund der Corona-Pandemie sieht Grammozis für kein Team: "Die Mannschaft, die weniger rumheult, die sich mehr auf das Sportliche konzentriert, wird auch diejenige sein, die erfolgreicher Fußball spielt." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Beschränkungen am Landungsplatz in Rüsselsheim +++
An vielen Stellen greifen gerade Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen. Nicht aber am Landungsplatz und am Parkplatz an der Großsporthalle in Rüsselsheim. Für diese beiden Orte hat die Stadtverwaltung erneut ein Aufenthaltsverbot verfügt – bis zum 5. Juni. Spazierengehen sei auf beiden Plätzen erlaubt – allerdings maximal mit einer weiteren Person, mit der man nicht zusammenlebt oder mit der eigenen Familie. Mit Blick auf die besseren Wetterprognosen, die anstehenden Feiertage und die Tatsache, dass beide Bereiche stark besucht werden, habe die Stadt Rüsselsheim das Aufenthaltsverbot beschlossen.

+++Meldungen 13. Mai+++

Weltweit



18:37 Uhr 31.106 Todesfälle - Zahl der Neuinfizierten in Italien sinkt
Die Zahl der neuen Virus-Toten in Italien steigt auf 185 von 172 am Vortag. Die Zahl der Neuinfizierten sinkt dagegen auf 888 von 1402, wie die Zivilschutzbehörde mitteilt. Damit gibt es in Italien nun 31.106 Todesfälle, die mit Covid-19 in Verbindung stehen. Dies ist - gemessen an den amtlich vorgelegten Daten - die dritthöchste Zahl weltweit nach den USA und Großbritannien. (Quelle: ARD)

16:37 Uhr Länder fordern Retttungsschirm für öffentlichen Nahverkehr
Wegen der Einnahmeverluste in Milliardenhöhe in der Corona-Krise wollen die Länder für den öffentlichen Nahverkehr einen Rettungsschirm beim Bund einfordern. Dieser soll die finanziellen Ausfälle ausgleichen, wie aus einer Beschlussvorlage der Verkehrsministerkonferenz hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur, vorliegt.
Die Verkehrsminister rechneten für die Branche bundesweit 2020 mit Einnahmeausfällen von mindestens fünf Milliarden Euro. Verkehrsunternehmen verzeichneten in den vergangenen Wochen einen "massiven Rückgang der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent".
Auf Wunsch von Bund und Ländern erbringe der ÖPNV trotzdem weiterhin aktuell annähernd 100 Prozent seines regulären Angebots. Nach Ansicht der Verkehrsminister der Länder ist die Deckung des Defizits auf Schiene und Straße "eine gemeinschaftliche öffentliche Aufgabe", für die es "zusätzlicher Finanzierungsmittel" bedarf. (Quelle: ARD) 

16:26 Uhr: Heil will in der Fleischindustrie "aufräumen"
Nach der Häufung von Corona-Infektionen in mehreren Schlachtbetrieben hat Arbeitsminister Hubertus Heil gesetzliche Konsequenzen in Aussicht gestellt. "Wir werden aufräumen mit diesen Verhältnissen", versicherte Heil bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag.
Das Corona-Kabinett werde am kommenden Montag Maßnahmen beschließen, die über die bisherigen Vorschriften hinausgingen, sagte er und beklagte die oft prekären Arbeits- und Wohnbedingungen von ausländischen Leiharbeitern in der Fleischwirtschaft. "Wir dürfen als Gesellschaft nicht weiter zugucken, wie Menschen aus Mittel- und Osteuropa in dieser Gesellschaft ausgebeutet werden."
Der Minister betonte, das derzeitige Subunternehmertum in der Branche sei die "Wurzel des Übels". Deshalb warb er dafür, grundsätzlich über die derzeit weit verbreiteten Werksvertrags-Konstruktionen nachzudenken. Darüber hinaus will sich Heil für bundesweit verbindliche Kontrollquoten einsetzen. (Quelle: ARD) 

14:59 Uhr: Ramelow: Verstoß gegen eigene Corona-Ordnung
Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Beerdigung einer Nachbarin besucht und damit einen Verstoß gegen seine eigene Corona-Verordnung eingestanden. "Eigentlich hätte ich nicht bei ihrer Beerdigung dabei sein dürfen", sagte Ramelow der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt".
Doch er habe das Gefühl gehabt, es zu müssen, wenn auch mit großem Abstand. "Alles andere wäre mir unmenschlich vorgekommen", sagte Ramelow. Somit "habe ich gegen die Verordnung verstoßen, die ich selbst zu verantworten habe". Heute frage er sich, ob die Verordnung "in allen Punkten richtig war oder ob es nicht möglicherweise noch andere Lösungen gegeben hätte". (Quelle: ARD)

14:49 Uhr Reise-Unternehmer protestieren in Berlin
Mit einem Korso aus rund 50 Bussen im Regierungsviertel haben Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseunternehmer für mehr staatliche Hilfe demonstriert. Mit den Bussen fuhren sie auch am Reichstag und dem Bundeskanzleramt vorbei.
Auch in anderen Städten gab es Aktionen, unter anderem in Hannover, Dresden und Schwerin. Aufgerufen dazu hatte die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen. Mit anderen Verbänden fordert sie einen Sonderfonds des Bundes, um die Rückzahlungen für stornierte Reisen abzuwickeln. Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Weil Reisen durch den Kampf gegen die Corona-Krise stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert.
Die großen Verbände der Tourismusbranche forderten ein Krisentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Über eine Million Arbeitsplätze sind unverschuldet in Gefahr geraten. Die Rücklagen sind aufgebraucht", hieß es in einer Mitteilung im Namen von sieben Verbänden aus Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltern. (Quelle: ARD) 

13:21 Uhr: Merkel: "Dürfen Erreichtes nicht gefährden"
Im Bundestag hat Kanzlerin Angela Merkel davor gewarnt, die Erfolge, die bislang im Kampf gegen die Corona-Pandemie erzielt wurden, zu gefährden. "Wir haben nicht seit März alle möglichen undenkbaren Einschränkungen auf uns genommen, um jetzt, weil wir die Vorsicht ablegen, einen Rückfall zu riskieren", sagte Merkel.
Deutschland werde noch länger mit der Pandemie leben müssen. Es gebe noch kein Medikament dagegen und auch keinen Impfstoff. Deshalb seien die Einhaltung des Mindestabstandes und die Hygienemaßnahmen weiter nötig. Dann sei aber auch eine Rückkehr zur normalen Arbeit, in Schulen, Kitas und in Gaststätten möglich.(Quelle: ARD)

12:01 Bundesverfassungsgerichtspräsident: "Grundrechte nicht in Gefahr"
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, sieht in den Auflagen im Zuge der Corona-Krise keine Gefahr für das Grundgesetz. "Uns droht nicht der Unrechtstaat", sagte er der "Zeit".
Die Pandemie könne länger dauern, als manche denken, doch nach dem Ende der Krise würden die Menschen "ihre Freiheiten zurückbekommen, ohne Abstriche". (Quelle: ARD) 

09:15 Uhr Mehr Unterstützung für Ausbildungsbetriebe gefordert
Handelskammern und Gewerkschaften haben Maßnahmen gefordert, um Auszubildende vor Arbeitslosigkeit zu schützen und ausreichend Lehrstellen für die rund 500.000 Schulabgänger zu sichern.
Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, schlug dafür gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine Prämie für die Übernahme von Azubis aus Insolvenzbetrieben vor. Zudem müsse das Kurzarbeitergeld schneller fließen. Bisher könnten Unternehmen für Ihre Auszubildenden das Kurzarbeitergeld erst nach sechs Wochen beantragen. (Quelle: ARD) 

7:13 Uhr: Grenze zu Österreich ab 15. Juni wieder offen ab Freitag nur noch Stichproben.

Übersicht Stand 13. Mai 2020 6:32 Uhr: (187 Länder)
((Die Vergleichszahlen in Klammern () beziehen sich am 13.5.2020 auf 11.5.2020!)
Weltweit: 4.262.051 Infizierte (+ 158.899) | 291.961 Tote (+9.234) | 1.493.450 Geheilte (+81.742)
Deutschland: 173.171 Infizierte (+1.292) | 7.738 Tote (+169) | 147.200 Geheilte (1.600)
Italien: 221.216 Infizierte (+2.146) | 30.911 Tote (+351) | 109.039 Geheilte (+3.853)
Spanien: 228.030 Infizierte (3.680) | 26.920 Tote (299) | 138.980 Geheilte (2.814)
Frankreich: 178.349 Infizierte (1.255) | 26.994 Tote (+611) | 57.898 Geheilte (1.571)
Türkei: 141.475 Infizierte (2.818) | 3.894 Tote (+108) | 98.889 Geheilte (+6.198)
Quelle Johns Hopkins University

5:25 Uhr: Bayerische Politik wenig begeistert vom Vorschlag des Handelsverband Bayern mit zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen für mehr Umsatz im Einzelhandel zu sorgen.

05:12 Uhr 798 Neuinfektionen und 101 weitere Tote in Deutschland
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist binnen 24 Stunden um 798 auf 171.306 gestiegen, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Damit sind die Neuinfektionen im Vergleich zu 933 am Vortag wieder leicht rückläufig. Die Zahl der Todesopfer steigt nach offiziellen Angaben um 101 auf 7.634. (Quelle: ARD) 

5:01 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut sind die Neuinfektionen in Deutschland wieder leicht rückläufig.

0:56 Uhr: Eine Hochrechnung des medizinischen Instituts IHME an der Universität Washington geht davon aus, dass deutlich mehr Amerikaner an den Folgen des SARS-CoV-2 Virus gestorben sind, als bislang angenommen. Eine überarbeitete Simulation berechnet, dass aufgrund der Lockerungen der Beschränkungen bis Anfang August 147.000 Amerikaner an COVID-19 sterben werden, das sind 100.000 mehr als bisher angenommen.

Meldungen aus Bayern 

Unterfranken

3.389 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Mittwoch (13.05.20) 3389 Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 183 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 868 Corona-Fälle. 58 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 669 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 634 Corona-Fälle. 40 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 258 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 154 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 185 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 151 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 282 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 188 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Bisher kein Corona-Fall im größten Schlachthof des Landkreises Würzburg
Im Schlachthof in Aub, dem größten Schlachthof im Landkreis Würzburg, gibt es bisher keinen bekannten Corona-Fall. Das hat Geschäftsführer Jürgen Förster dem BR am Dienstag (12.05.20) gesagt. Laut Förster hat der Betrieb in Aub derzeit rund 100 Mitarbeiter, davon komme etwa ein Dutzend als Leiharbeiter von einer externen Firma, die meisten seien Rumänen. Sie seien aber nicht in beengten Sammelunterkünften untergebracht, so Förster, sondern lebten in angemieteten Häusern in Nähe des Betriebs, in Einzelzimmern oder Zwei-Bett-Zimmern. Jeder solle "sein privates Umfeld haben", so Förster. Viele der Beschäftigten würden seit vielen Jahren für den Betrieb in Aub arbeiten.
Im Schlachthof selbst seien inzwischen besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen die Regel: 1,5 Meter Mindestabstand zum Beispiel, weshalb auch die Pausenräume ausgedünnt worden seien. Raucherbereiche seien nach draußen verlegt worden, Desinfektionsmittel gehöre zum Standard. Als größtes Risiko sieht Jürgen Förster die externen Fahrer, die die Ware abholen. Deshalb habe man auf dem Parkplatz vor dem Schlachthof einen Wohnwagen aufgestellt, wo "der Papierkram" mit den Fahrern außerhalb des Schlachthofs abgewickelt werde. Man tue alles, um das Coronavirus aus dem Betrieb zu halten. Von verpflichtenden Corona-Tests aller Mitarbeiter hält der Geschäftsführer aber wenig. Da sei so, als würde man alle "unter Generalverdacht stellen", so Jürgen Förster. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist um eine Person auf 282 Personen gestiegen. Nach wie vor werden 3 Personen stationär behandelt, jedoch niemand intensivpflichtig. Die Zahl der Todesfälle ist nicht angestiegen und liegt weiterhin bei fünf Personen.. 259 Personen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

634 Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 13.05.20, 14 Uhr) 634 bestätigte Conona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Aktuell sind 63 Menschen am Coronavirus erkrankt. Neun davon befinden sich in Krankenhäusern. 69 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. 531 Menschen sind gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Im Raum Aschaffenburg sind 40 Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. (Quelle: BR) 

Corona-Infektionen – Schlachthof Aschaffenburg gibt sich entspannt
Bisher habe es keine Corona-Infektion bei Mitarbeitern des Aschaffenburger Schlachthofs gegeben, so Betriebsleiterin Marion Struff auf BR-Nachfrage. Die Situation sei mit zehn Beschäftigten aber auch eine ganz andere als etwa bei großen Schlachthöfen mit über 1.000 Mitarbeitern. Struff spricht von einem festen Stammpersonal, das in Aschaffenburg arbeitet. Saisonkräfte werden hier seit 2016 nicht mehr beschäftigt, auch keine Leiharbeiter. Es gibt Struff zufolge eine Betriebsleiterwohnung, die sich zwei Mitarbeiter teilen. Gemeinschaftsunterkünfte gebe es nicht. Die anderen Beschäftigten wohnten in eigenen Wohnungen.
Infolge der Corona-Pandemie stünden Desinfektionsmittel an allen Waschbecken. Das sei aber auch früher schon der Fall gewesen. "Es gibt jetzt häufigere kürzere Pausen für die Mitarbeiter, maximal drei Leute sind im Aufenthaltsraum erlaubt", berichtet Marion Struff und fährt fort: "Wir machen uns keine großen Sorgen." Es wird an nur drei Tagen in der Woche geschlachtet, Struff zufolge sind es in der Woche 700 Schweine und auch Rinder. Das Fleisch komme aus der Region und gehe an Metzgereien oder Gastronomen in der Region. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 151 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 13. Mai, 9 Uhr). Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 142 Personen. Aktuell sind 27 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.661
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 13. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 13. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 391. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 391 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 130, Boxberg: 24 (+1), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 26 (+1) und Wittighausen: 3.

342 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 342 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 116, Boxberg: 15, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 22, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 21, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

Frankfurt lockert Regelung zur Außengastronomie
Frankfurter Gastronomen, die einen Teil ihrer Tische draußen aufstellen, dürfen dafür bis Ende Oktober größere öffentliche Flächen nutzen als bisher. Das gab die Stadt am Mittwoch bekannt. Zudem seien genehmigte Außenbewirtschaftungen zwei Monate länger gültig - ohne Antrag und zusätzliche Kosten. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben rund 2.000 Anträge auf Genehmigung einer Außengastronomie pro Jahr. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) erklärte: "Die Gastronomie wurde durch den Lockdown hart getroffen und hat mit den Lockerungen der Auflagen nun die Chance, den Sommer und den Herbst zu nutzen, um trotz Abstandsregelungen einen größeren Umsatz zu generieren." (Quelle: Hessenschau) 

9.087 Corona-Fälle, 419 Tote
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Mittwoch auf 9.087 gestiegen. Das sind 56 Fälle mehr als am Dienstag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg im gleichen Zeitraum um vier auf 419.
Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.367). Bezogen auf die Einwohnerzahl ist der Odenwaldkreis am stärksten betroffen (402 Fälle pro 100.000 Einwohner). Dort gibt es auch nach wie vor die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 (55).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Dienstag ebenfalls 9.087 Corona-Fälle, von denen inzwischen rund 85 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen (Quelle: Hessenschau) 

Museumstag dieses Jahr digital 
Am Internationalen Museumstag starten die vielen Ausstellungshäuser in Deutschland und Hessen normalerweise Aktionen wie Sonderführungen, Workshops, Museumsfesten und langen Museumsnächten bei freiem Eintritt. Wegen der Corona-Krise ist aber auch hier diesmal alles anders. Die Häuser dürfen zwar wieder öffnen, aber noch nicht alle haben es geschafft, sich auf die verschärften Hygiene-Regeln vorzubereiten.
Deswegen findet der Museumstag diesmal online statt. Am 17. Mai laden die Museen zu digitalen Besuchen ein. Neben den größeren Häusern wie dem Historischen Museum Frankfurt sind auch kleinere Museen digital dabei: Das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim bietet zum Beispiel Videos zu den "Lieblingsstücken" und Szenen aus einer Führung in Gebärdensprache an.
Das Oberhessische Museum Gießen präsentiert sich mit einem digitalen Rundgang durch seine aktuelle Ausstellung, viele Objekte aus dem Kasseler Spohr-Museum lassen sich online einsehen. Das Motto des Museumstags: "Das Museum für alle - Museen für Vielfalt und Inklusion." (Quelle: Hessenschau) 

Kind erkrankt - Kita unter Quarantäne
In einer Kindertagesstätte im osthessischen Hofbieber-Langenbieber ist eine Coronavirus-Erkrankung aufgetreten. Ein fünfjähriges Kind hat sich infiziert, wie der Landkreis Fulda mitteilte. Zwölf Kinder und sieben Erzieherinnen, die Kontakt zu dem betroffenen Kind hatten, wurden demnach unter Quarantäne gestellt und ebenfalls einem Test auf das Virus unterzogen. Abhängig von den Testergebnissen werde über ein weiteres Vorgehen entschieden. Derzeit werde versucht herauszufinden, mit wem das Kind Kontakt hatte. Die Kita bleibt vorerst geschlossen. (Quelle: Hessenschau) 

Lesungsreihe im Stream 
Das Kulturamt der Stadt Frankfurt setzt seine Reihe "Frankfurter Premieren" aus Corona-Gründen als digitales Format fort. Den Auftakt macht der Autor Ingo Schulze, der mit Alf Mentzer von hr2-kultur über seinen Nachwende-Roman "Die rechtschaffenen Mörder" (S. Fischer) spricht. Darin geht es um einen Antiquar in Dresden, der nach dem Ende der DDR seine Rolle als intellektuelle Instanz verliert und sich radikalisiert.
Die Veranstaltung steht ab diesem Mittwoch bei Youtube, Spotify und auf der Seite des Kulturamts Frankfurt kostenfrei zum Abruf bereit. Die Reihe "Frankfurter Premieren" stellt neue Bücher aus hiesigen Verlagen oder von hier lebenden Autoren vor und soll in digitaler Form in loser Folge fortgesetzt werden.
(Quelle: Hessenschau) 

Reisebüro-Inhaber demonstrieren für Staatshilfe
Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter demonstrieren heute, Mittwoch, in etlichen Städten für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise. Die bundesweit größte Kundgebung ist in Kassel geplant. Auch in Frankfurt will die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen mit ihrer Forderung nach einem Sonderfonds des Bundes, um die Rückzahlungen für stornierte Reisen abzuwickeln, auf die Straße gehen. Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Weil Reisen aufgrund des Kampfs gegen das Coronavirus stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zahl der Genesenen gestiegen – Wochen-Inzidenz gesunken
Von gestern auf heute (13.05., 15.00 Uhr) sind im Odenwaldkreis neun Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, wieder genesen. Damit steigt die Zahl der Genesenen von 260 auf 269. Positiv ist ebenfalls, dass die vom Land Hessen auf Basis der ihm vorliegenden Daten berechnete 7-Tage-Inzidenz für den Odenwaldkreis von 26 auf 22 gesunken ist (Stand 13.05., 00:00 Uhr).
Die Gesamtzahl der positiv Getesteten ist nur leicht angewachsen, nämlich um vier auf 394. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus liegt weiter bei 56 (38 aus Pflegeheimen).
27 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär im Krankenhaus behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach werden 9 Patienten betreut, davon keiner auf der Intensivstation. Eine Person befindet sich in der Asklepios Klinik in Bad König und 17 in Einrichtungen außerhalb des Kreises.

Südhessen 

Kerb in Ober-Ramstadt im September abgesagt 
Die Organisatoren haben die "Owweremschdä Kerb" abgesagt. Diese sollte am ersten Septemberwochenende stattfinden. Bislang gilt das Verbot von Großveranstaltungen nur bis zum 31.8 . Die Kerb wäre also derzeit theoretisch möglich. Doch wie ist die tatsächliche Corona-Situation in vier, sechs oder acht Wochen? Diese Frage kann niemand beantworten. Für die teilnehmenden Vereine ist die Entscheidung ein großer Einschnitt im geselligen Miteinander. Doch: Man trage gesellschaftliche Verantwortung. "Denn keiner möchte in die unangenehme Situation kommen, falls nach dem Fest vermehrt Covid 19 Erkrankungen auftreten sollten", teilen die Organisatoren mit. Man freue sich jetzt auf die Straßenkerb 2021. (Quelle: FFH)

Kreis Bergstraße: Corona-Wert bei 5,9
Im Kreis Bergstraße gab es sechszehn Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Es ergibt sich damit derzeit eine Inzidenz von 5,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Derweil gab es drei neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle (Stand: 12.5.). Insgesamt sind damit 330 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis bekannt. Es hatte bislang drei Todesfälle gegeben. Es gibt derzeit 4 Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und die sich in stationärer Behandlung in den Krankenhäusern im Kreis Bergstraße befinden. (Quelle: FFH) 



+++Meldungen 12. Mai+++

Weltweit

18:01 Uhr: Drosten nennt Fehlinformationen "unverantwortlich"
Der Virologe Christian Drosten hat Falschinformationen zur Corona-Pandemie kritisiert. In sozialen Medien kursierten zum Beispiel millionenfach abgerufene Videos, die "voller Unsinn" seien, sagte der Charité-Wissenschaftler im NDR-Podcast. Zum Teil seien Ärzte und Professoren dabei, "die irgendeinen Quatsch in die Welt setzen", ohne je zu den Themen gearbeitet zu haben. Hinzu kämen "richtige Verschwörungstheoretiker". Drosten rügte das als "unverantwortlich".
Er gehört zu den Erstunterzeichnern eines offenen Briefs, in dem Ärzte und Virologen ein härteres Vorgehen von Facebook, Google und Twitter gegen Corona-Falschinformationen fordern. Die bisherigen Maßnahmen gingen nicht weit genug, kritisieren sie beim Kampagnen-Netzwerk Avaaz.
Zu Ansteckungen mit Sars-CoV-2 sagte Drosten, es erscheine ihm "total übertrieben", wie oft auf das Händewaschen und Desinfizieren von Oberflächen hingewiesen werde: Nach seiner Einschätzung machten Ansteckungen etwa über kontaminierte Gegenstände nur einen kleinen Teil der Infektionen aus. Viel bedeutsamer seien Tröpfchen und feinste schwebende Partikel, sogenannte Aerosole.
Für die Wiedereröffnung von Restaurants etwa bedeute dies, dass Außenbereiche vergleichsweise sicher seien, sagte Drosten. Für Innenräume gelte: "Fenster aufreißen". (Quelle: ARD) 

15:41 Uhr Berlin bekommt Corona-Ampelsystem
In Berlin hat die Landesregierung ein Ampelwarnsystem zum Umgang mit Corona-Neuinfektionen eingerichtet. Darin würden die Reproduktionszahl, die Auslastung der Intensivbetten und die Zahl der Neuinfektionen beobachtet, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Liege die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beispielsweise über sieben Tage zusammengezählt bei 20, springe die Ampel auf gelb, bei 30 Neuinfektionen auf rot. "Unser Höhepunkt lag bislang bei 37", sagte Kalayci zur Zahl der Neuinfektionen.
In der vergangenen Woche hatten sich die Länderregierungschefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf einen Richtwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über eine Woche geeinigt. Das hält der Berliner Senat für zu hoch angesetzt. Auch etwa die Bundesländer Hamburg und Niedersachsen deuteten an, dass sie bereits bei weniger als 50 Neuinfektionen tätig werden wollen.
Das Berliner Verwaltungsgericht entschied unterdessen, das Mund und Nase beim Einkaufen und im Nahverkehr weiter bedeckt werden müssen. Diese Pflicht durch die Corona-Verordnung sei kein unverhältnismäßiger Eingriff in Grundrechte. Damit wurden Eilanträge mehrerer Antragsteller zurückgewiesen (VG 14 L 76/20 u.a.) (Quelle: ARD) 

17:49 Uhr Londoner Bahnhofsangestellte stirbt nach Spuckattacke
In Großbritannien ist eine Bahnhofsangestellte an Covid-19 gestorben, die von einem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Mann bespuckt und angehustet worden war. Die 47-Jährige sei wenige Tage nach dem Angriff am 22. März auf dem Londoner Bahnhof Victoria erkrankt und Anfang April im Krankenhaus gestorben, erklärte die Verkehrsgewerkschaft TSSA. Auch ein Kollege, der bei dem Vorfall dabei war, hatte sich mit dem Virus infiziert.
Die beiden waren nach Angaben der TSSA in der Bahnhofshalle vor dem Fahrkartenschalter, als sie von dem Mann bespuckt wurden. "Der Mann hustete sie an und sagte ihnen, er habe das Virus", hieß es in der Erklärung der Gewerkschaft.
Die britische Verkehrspolizei BTP nahm laut TSSA Ermittlungen auf. (Quelle: ARD) 

15:17 Uhr: Italiens Strände bald wieder geöffnet
Mehrere norditalienische Regionen in Italien wollen Strände so schnell wie möglich wieder öffnen. Die Emilia-Romagna will ab kommenden Montag neben Bars, Restaurants und Friseuren auch den Zugang zum Meer erlauben. Eine zu lange Blockade der Wirtschaft hätte "schwerwiegende soziale Auswirkungen", sagte der Tourismusbeauftragte Andrea Corsini.
Auch Venetien will ab Montag "alles, was möglich ist, öffnen", sagte Regionalpräsident Luca Zaia. Ligurien ist ebenfalls bereit, das bisherige Strandverbot aufzuheben. Strände "sind an der frischen Luft, es gibt Platz", sagte Regionalpräsident Giovanni Toti. Ihm machten mit Blick auf die Ansteckungsgefahr Restaurants und Bars viel mehr Sorgen.
Dabei soll der Zugang zu Strandbädern streng reguliert werden, Buchungen sollen Pflicht werden. Das geht aus einem Dokument des Instituts für Arbeitssicherheit und des nationalen Gesundheitsinstituts hervor. Die Abstände zwischen den Sonnenschirmreihen sollen mindestens fünf Meter betragen. Auch im Wasser soll soziale Distanz gelten.

12:05 Uhr: DGB verlangt Schutzschirm für gesetzliche Krankenkassen
Angesichts des sich abzeichnenden Milliardendefizits in der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mehr staatliche Unterstützung gefordert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müsse "einen Schutzschirm für die Krankenkassen aufspannen", verlangte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. In der Pandemie-Zeit müssten die Kassen derzeit auch "die allgemeine Gefahrenabwehr mitfinanzieren, was eigentlich Aufgabe des Staates ist". Konkret verlangte Piel, den Bundeszuschuss für die gesetzlichen Krankenkassen zu erhöhen, ohne dies mit Rückzahlungspflichten zu verknüpfen. "Es darf nicht sein, dass am Ende die Leistungen für die Beitragzahlenden zurückgefahren werden und sie für die Kosten der Krise im schlimmsten Fall mit ihrer Gesundheit bezahlen", erklärte die Gewerkschafterin. Die Kosten der Corona-Krise dürften nicht "von den Versicherten gestemmt werden" müssen.
Auch die Krankenkassen selbst verlangen einen höheren Bundeszuschuss. Berichten zufolge droht ihnen im laufenden Jahr ein Minus von mehr als 14 Milliarden Euro. Davon machen die direkt Corona-bedingten Kosten allerdings nur einen Teil aus. Hinzu kommen vor allem Beitragsausfälle wegen des Einbruchs der Wirtschaft sowie finanzielle Folgen von bereits vor der Pandemie beschlossenen Reformgesetzen.
(Quelle: ARD) 

11:11 Uhr: 82 Neuinfizierte in Schlachtbetrieb in Baden-Württemberg
In einem Schlachthof in Birkenfeld bei Pforzheim sind weitere 82 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steige die Zahl der Mitarbeiter, die mit Covid-19 infiziert sind oder waren, auf rund 400, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes im baden-württembergischen Enzkreis. Das ist mehr als ein Drittel der Belegschaft von etwa 1100 Mitarbeitern.
Die Ergebnisse hatte die Behörde am Montagabend veröffentlicht. Fast 150 Mitarbeiter seien demnach inzwischen genesen. Das bedeutet, dass sie zwar wieder zur Arbeit dürfen. Sie unterliegen aber weiter der Betriebsquarantäne und dürfen sich nur zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bewegen, wie die Sprecherin weiter erklärte. Die infizierten Mitarbeiter, die in beengten Wohnverhältnisse lebten, sind vom Landratsamt seit einiger Zeit in Ausweichunterkünften untergebracht. (Quelle: ARD) 

11:03 Uhr Studie: Schließung von Schulen hatte größten Effekt
Unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatte einer Studie zufolge die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen den größten Effekt. Die Wachstumsrate der bestätigten Infektionen sei dadurch um 7,9 Prozentpunkte verringert worden, so eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Auf die verhängten Ausgangsbeschränkungen entfallen demnach 5,0 Prozentpunkte, auf die Einstellung des Profi- und Breitensports 3,4 Prozentpunkte. Für die Schließungen unter anderen in den Bereichen Einzelhandel, Gastgewerbe oder Friseure und Kosmetik hätten sich dagegen kaum Wirkungen gezeigt, erklären die Forscher. (Quelle: ARD) 

RKI erwartet konstante Ansteckungsrate 

08:15 Uhr Arzneimittelbehörde erweitert Einsatz von Remdesivir
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat ihre Empfehlung für den Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir erweitert. Es könne nun zusätzlich bei bestimmten stationären Patienten angewandt werden, die nicht auf Beatmungsgeräte angewiesen seien, teilte die EMA mit. Eine klinische Studie aus den USA hatte darauf hingewiesen, dass die Verabreichung bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen könnte. Ersten Ergebnissen zufolge führte die Behandlung allerdings nur zu einer geringfügig niedrigeren Sterblichkeitsrate. Auch fehlen noch gesicherte Angaben zu Nebenwirkungen und dazu, welche Patienten am ehesten von einer Behandlung profitieren könnten. Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt. Es ist derzeit in keinem Land der Welt als Medikament zugelassen, gilt aber als mögliches Mittel zur Behandlung schwerer Coronavirus-Infektionen. (Quelle: ARD)

06:03 Uhr: Krankenkassen fordern Staatshilfe
Wegen Zusatzausgaben und erwarteten Mindereinnahmen durch die Corona-Krise fordern die gesetzlichen Krankenkassen staatliche Unterstützung, um nicht in Finanznöte zu geraten. Nach Angaben des Spitzenverbandes der Krankenkassen wurde darüber bei einem Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beraten. Die Vorstandsvorsitzende Doris Pfeiffer sprach von einer "offenen und konstruktiven Atmosphäre". Man sei sich einig gewesen, dass "spätestens im Herbst mit dem Bundesfinanzminister über einen höheren Bundesanteil an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu sprechen sein werde", sagte sie. (Quelle: ARD)

05:37 Uhr: RKI - fast 1000 Neuinfektionen in Deutschland
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt um 933 auf 170.508, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der Todesopfer steigt binnen 24 Stunden um 116 auf 7533. (Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 3.379 bestätigte Infektionen
In Sachen Coronavirus meldet die Regierung von Unterfranken (Stand: 12.05.14 Uhr) 3379 bestätigte Infektionen. Aktuell befinden sich 125 Erkrankte in Kliniken, 31 davon auf Intensivstationen. In Quarantäne sind derzeit 763 Menschen. im Regierungsbezirk sind 184 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Vorermittlungen im Nikolaus- und AWO-Seniorenheim: Angehörige gaben Auskunft
In zwei Würzburger Senioreneinrichtungen kam es im März innerhalb kurzer Zeit zu einer Vielzahl an Todesfällen. Die meist vorerkrankten Bewohner waren an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Anfang April Vorermittlungen eingeleitet. Am Freitag (08.05.20) endete die Frist für Stadt und Gesundheitsamt Würzburg, die von der Staatsanwaltschaft angeforderten Behördenauskünfte einzureichen. Auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunk erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Thorsten Seebach jetzt, dass ihm nur die Auskünfte der Stadt Würzburg zu den beiden Heimen vorliegen. Die des Gesundheitsamts fehle noch, man warte diese Woche noch ab.
"Mittlerweile sind auch Auskünfte von Angehörigen bei uns eingegangen", so Seebach. Zum genauen Inhalt konnte er aufgrund der laufenden Vorermittlungen nichts sagen. Die seien allerdings erst nach Aufnahme der Vorermittlungen eingegangen. Denn diese hatte die Staatsanwalt von Amtswegen eingeleitet. Anzeigen gegen das Heim lagen nicht vor. Bisher heißt es von der Staatsanwaltschaft, es gebe "keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten". Wenn auch die Behördenauskünfte des Gesundheitsamts eingegangen seien, so Seebach, werde man alle Auskünfte miteinander abgleichen und bei Auffälligkeiten an die Kriminalpolizei weiterleiten. (Quelle: BR) 

Corona-Sonderregeln Bayerischer Blasmusikverband fordert Gleichbehandlung mit Sportvereinen
"Sportvereine dürfen Sport machen, aber wir Musikvereine sind ein bisschen benachteiligt", sagt Peter Winter, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands, gegenüber dem BR. Aufgrund der Corona-Auflagen gibt es bei Blasmusikvereinen derzeit keine Aktivität. Für den Sport-Bereich gibt es seit Kurzem Sonderregeln und Ausnahmen. Peter Winter fordert daher Gleichbehandlung und kritisiert, dass bei Sportarten wie etwa Fußball oder Ringen das Einhalten von Mindestabständen schwierig sei. Blasinstrumente gelten in Zeiten von Corona als risikoreich, da durch das hineinblasen Viren weit in der Luft verteilt werden können.
Laut Winter hätten aber die meisten Musikvereine große Räumlichkeiten und könnten daher einen Mindestabstand bei Proben gewährleisten. "Wir wollen keine zweite Welle provozieren, sondern nur unserem Hobby nachgehen und proben", so Winter im BR-Gespräch. Aufgrund fehlender Konzerteinnahmen hätten außerdem viele Vereine Existenzsorgen. Die Hilfen des Freistaats Bayern würden zwar helfen, aber nicht ausreichen, so Winter. Nachdem ab der kommenden Woche (18.05.20) die Außengastronomie in Bayern unter Auflagen wieder öffnen darf, hofft Winter auch auf baldige Lockerungen für die Blasmusikvereine. "Was ist schon ein Biergarten ohne Musik", sagt Peter Winter. (Quelle: BR) 

Virtueller Senioren-Stammtisch zieht nach neun Wochen erste positive Bilanz
Am 17. März startete das Würzburger Internetcafé "Von Senioren für Senioren" einen virtuellen Stammtisch, zu dem sich seither alle Ruheständler, aber auch andere Interessierte, zuschalten können. Täglich wird von 14 bis etwa 15.30 Uhr miteinander kommuniziert und diskutiert. Durch den Virtuellen Stammtisch können Senioren täglich ab 14 Uhr über ihren Bildschirm andere Menschen sehen und hören. "Wir sehen den Stammtisch absolut positiv", sagt erklärt Initiator und Moderator Herbert Schmidt. Hierbei spricht er auch für die Vorsitzenden des Internetcafés, Peter Wisshofer und Dieter Zellhöfer.
"Alle Teilnehmer sind füreinander sichtbar", berichtet Schmidt. Nicht gern gesehen sei, wenn sich jemand nur per Ton und dann auch noch anonym zuschaltet: "Denn wir möchten offen miteinander kommunizieren." Jeder soll sagen können, was ihm gerade auf dem Herzen liegt. Ängste und Sorgen wegen der Corona-Krise dürfen ausgedrückt werden. Auch dürfen die Teilnehmer äußern, dass sie die Nase gestrichen voll davon haben, alleine zu Hause zu hocken. Sie können andere fragen, wie sie den Tag strukturieren und welche Ideen sie haben, ihre Zeit zu verbringen.
Panikmache zu betreiben, ist laut Schmidt hingegen tabu: "Passiert so etwas, machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch", erklärt er. Dann muss der Quertreiber den virtuellen Stammtisch verlassen. Senioren, die sich bisher nicht sehr für das Internet interessiert haben, sind in zeiten der Corona-Pandemie im Nachteil, meint Schmidt. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 281 Personen. Nach wie vor werden 3 Personen stationär behandelt, jedoch niemand intensivpflichtig. Die Zahl der Todesfälle ist nicht angestiegen und liegt weiterhin bei fünf Personen.. 257 Personen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen.

Wichtige Informationen zum Corona-Virus
Wichtige Antworten zu allen Fragen rund das Corona-Geschehen in Bayern können die Bürgerinnen und Bürger über die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Sie erreichen die Servicestelle montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie freitags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 089 122 220. Die Servicestelle beantwortet die Anliegen gerne auch schriftlich über eine Email an direkt@bayern.de oder über das Kontaktformular der Servicestelle.
Das Bürgertelefon des Landratsamtes zu Fragen rund um das Coronavirus ist unter der Telefonnummer 09371 501-700 werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
Weitere wichtige Informationen und Links zum Coronavirus auf der Sonderseite der Homepage des Landratsamtes Miltenberg unter https://www.landkreis-miltenberg.de/Landkreis/Aktuell/Coronavirus.aspx.

Landkreis Aschaffenburg

Wenige Neuinfektionen in Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind mittlerweile (12.05.20, Stand: 14 Uhr) 631 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Das entspricht drei Neuinfektionen seit dem Vortag. Acht Corona-Patienten werden laut Gesundheitsamt im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau behandelt, davon vier auf der Intensivstation. 529 Menschen sind bereits wieder gesund.
Das Gesundheitsamt meldet außerdem einen weiteren Todesfall – ein 85-Jähriger mit mehreren Vorerkrankungen verstarb nach einer Corona-Infektion. Damit sind in Stadt und Landkreis Aschaffenburg insgesamt 40 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 149 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 12. Mai, 9 Uhr), davon befinden sich sieben Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation. Genesen sind 142 Personen. Aktuell sind 17 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.478
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 12. Mai, am vierten Tag in Folge keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit steht die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen nach wie vor bei 389.

Ein weiterer Todesfall bestätigt

Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine unter 70-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile zehn Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank.

Meldungen aus Hessen

9.031 Corona-Fälle, 415 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Dienstag auf 9.031 gestiegen. Das sind 18 Fälle mehr als am Montag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg im gleichen Zeitraum um drei auf 415.
Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.363) vor dem Main-Kinzig-Kreis (680) und dem Landkreis Offenbach (532). Die meisten Todesfälle verzeichnet der Odenwaldkreis (55).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Dienstag ebenfalls 9.031 Corona-Fälle (Stand: 14 Uhr), von denen inzwischen rund 85 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.
(Quelle: Hessenschau)

SV Darmstadt 98 simuliert Geisterspiele
Um sich auf die anstehenden Geisterspiele aufgrund der Cornona-Pandemie vorzubereiten, hat Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 die neue Situation schon vorab im Training simuliert. "Wir hatten ein Testspiel elf gegen elf im eigenen Stadion", berichtete Lilien-Verteidiger Patrick Herrmann im hr-heimspiel! am Montagabend: "Wir haben versucht, die Situation so gut es geht nachzustellen - auch mit Anreise, Umziehen und Aufwärmen." Dennoch sei es laut Herrmann nicht möglich die Situation ganz nachzustellen. "Aber zumindest haben wir so etwas von der Atmosphäre mitbekommen. Eben den Umstand, dass keine Stimmung da sein wird", so der Verteidiger der Darmstädter.
(Quelle: Hessenschau)

Erste Drive-In-Disco in Hessen startet 
Seit ein paar Tagen sind in Hessen nun mehrere Lockerungen in Kraft, längst ist aber noch nicht alles offen. Discotheken sind beispielsweise immer noch geschlossen. Da heißt es: kreativ werden. In Marburg gibt es daher nun die erste Drive-In-Disco in Hessen. Im Autokino legen dort an diesem Mittwoch ab 17 Uhr erst drei DJ's auf, anschließend läuft dann der Film "Berlin Calling". Und: Die Idee scheint anzukommen. Tickets für das Event gibt es laut Veranstalter nur noch wenige. (Quelle: Hessenschau=

Landkreise kritisieren starre Vorgaben 
Die mit der Bekämpfung des Coronavirus vor Ort betrauten Landkreise wehren sich gegen zu starre Vorgaben. "Schematisches Handeln wäre falsch", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), der Rheinischen Post. Er kritisierte vor allem die Auflage, die Lockerungen in einem gesamten Landkreis zurückfahren zu müssen, sobald die Schwelle von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten ist. "Wenn beispielsweise eine hohe Zahl an Neuinfizierten nur in einem Altenheim, einem Schlachthof oder einer einzelnen Gemeinde auftritt, sollte man darauf nicht mit Maßnahmen für die Allgemeinheit im gesamten Landkreis reagieren. Das wäre überzogen", unterstrich Sager. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zahlen zum Corona-Virus im Odenwaldkreis relativ stabil
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen steigt im Odenwaldkreis leicht um zwei auf 390 (Stand 12.05., 12:30 Uhr). Von ihnen sind 260 bereits wieder genesen und aus der Quarantäne entlassen worden – vier mehr als gestern.
Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleibt konstant bei 56 (38 aus Pflegeheimen).
28 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär im Krankenhaus behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach werden 12 Patienten betreut, davon zwei auf der Intensivstation. Eine Person befindet sich in der Asklepios Klinik in Bad König und 15 in Einrichtungen außerhalb des Kreises. In Erbach warten außerdem noch drei Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Das Land Hessen berechnet für den Odenwaldkreis auf Basis seiner Daten eine 7-Tage-Inzidenz von 26 (Stand 12.05. 00:00 Uhr). Als Grundlage für die Berechnung dient dabei allerdings noch eine Anzahl positiver Testergebnisse in Höhe von 388.

Sporthallen im Odenwaldkreis bleiben geschlossen 
Die Sporthallen im Odenwaldkreis bleiben vorerst geschlossen. Darauf haben sich die Bürgermeister aller Städte und Gemeinden verständigt. Begründet wird die Entscheidung mit dem Schutz der Bevölkerung vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Geschlossen bleiben die Hallen sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für Proben von Chören und Musikgruppen oder ähnliche Veranstaltungen. „Die Gefahr einer Infektion ist einfach zu groß, wenn die Hallen geöffnet würden. Das können wir noch nicht verantworten“, sagte Lützelbachs Bürgermeister Uwe Olt. Der Kreis verfährt mit seinen Hallen analog dazu. Die Entscheidung soll am 2. Juni überprüft werden. Bis dahin bitten die Bürgermeister die Vorsitzenden der Sport-, Gesang- und Musikvereine, den Stadt- und Gemeindeverwaltungen ein Konzept für Trainingsstunden beziehungsweise Chor- und Musikproben vorzulegen, zu dem auch Hygienebestimmungen gehören müssen. Ebenso muss jeder Verein einen verantwortlichen Ansprechpartner benennen, der über die Einhaltung der Regelungen wacht. (Quelle: FFH) 

Südhessen 

Merck spendet 60.000 FFP-2-Masken an Caritas Hessen
Der Pharma- und Chemiekonzern Merck aus Darmstadt hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie der Caritas in Hessen 60.000 FFP-2 Mund-Nasen-Schutzmasken gespendet. Das gab die Caritas am Dienstag bekannt. Die Verteilung der Masken soll zentral über die Hessen-Caritas an die Diözesancaritasverbände Fulda, Limburg und Mainz erfolgen. "Die Beschaffung von Schutzmasken und Schutzkleidung hat sich zu einer der größten Herausforderungen für unsere Einrichtungen entwickelt - die Spende von Merck ist daher ein wahrer Segen für unsere Einrichtungen und schafft zumindest kurzfristig Erleichterung", sagte Markus Juch, Vorsitzender der Hessen-Caritas.
Insgesamt spendet Merck zwei Millionen Atemschutzmasken. Diese gehen auch an Gesundheitsorganisationen im Rest Deutschlands, in den USA und in Frankreich. Merck trägt die Kosten für Einkauf und Transport der Schutzausrüstung selbst. Der Konzern aus Darmstadt zählt mit der Spende zu einer Reihe großer Unternehmen, die sich in der Corona-Pandemie engagieren. So hat auch die Deutsche Bank Atemschutzmasken unter anderem an die Stadt Frankfurt gespendet. Der Chemiekonzern BASF und der Kosmetikhersteller Beiersdorf haben ferner Desinfektionsmittel vorrangig für Klinken und Ärzte bereitgestellt. (Quelle: Hessenschau) 

Gastronomen verunsichert vor dem Neustart 
Trotz des bevorstehenden Endes der Corona-Zwangspause für die Gastronomie am Freitag (15.5.) werden einige Lokale in Hessen voraussichtlich geschlossen bleiben. Angesichts der zahlreichen Auflagen und Beschränkungen sei der Neustart äußerst schwierig, sagte Julius Wagner, der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Hessen. Er schätze, dass jeder vierte bis fünfte Betrieb gar nicht aufmachen werde, sondern auf weitere Lockerungen warte. Eine Öffnung lohne sich für diese Betriebe nicht, sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur. (Quelle: FFH)

Zwei neue Corona-Fälle im Kreis Bergstraße
Im Kreis Bergstraße gibt es zwei neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Insgesamt sind damit 327 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand der Behörden gibt es derzeit insgesamt 277 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile genesen sind. Zudem hat es drei Todesfälle gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 47 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. (Quelle: FFH)

+++Meldungen 11. Mai+++


Weltweit

20:22 Uhr Bundesweit 171.999 Infektionen, R-Zahl bei 1,07
Bundesweit sind bis lang mehr als 171.999 Infizierte mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 7569 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Zahlen der Johns Hopkins-Universität zufolge gestorben.
Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 1,07 - das bedeutet, dass ein Infizierter mehr als eine Person ansteckt. Der Wert liegt seit dem 9. Mai über der kritischen Marke von 1. Das RKI hat immer wieder betont, um die Pandemie abflauen zu lassen, müsse die Reproduktionszahl langfristig unter 1 liegen. Es wies aber darauf hin, dass noch nicht bewertet werden kann, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt.

19:32 Uhr: Bayern kündigt nach Corona-Demonstrationen schärfere Kontrollen an
Nach ausufernden Protesten gegen die Corona-Maßnahmen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Verstößen auf künftigen Corona-Demonstrationen ein härteres Durchgreifen angekündigt. "Die Polizei wird bei den Versammlungen in den nächsten Wochen noch stärker präsent sein", sagte er der "Augsburger Allgemeinen", ähnlich äußerte er sich am Montagabend im Sender Bayern 2: "Wir werden sehr genau hinschauen, insbesondere bei den Leuten, die den Staat als Ganzes ablehnen und aggressiv auftreten."
Das Grundgesetz gewähre nicht nur Versammlungs- und Meinungsfreiheit, es gebe dem Staat auch die Aufgabe, seine Bürger zu schützen "vor der rücksichtslosen Gefährdung durch andere". Am Wochenende hatten in mehreren Städten Bayerns Tausende Menschen gegen die ihrer Meinung nach zu strikten Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie protestiert. (Quelle: ARD)

17:06 Uhr Zentralrat der Juden kritisiert Corona-Demos
Der Zentralrat der Juden hat mit Blick auf die Corona-Krise Verschwörungstheorien und sogenannte Hygiene-Demonstrationen kritisiert. "Es tritt gerade ein, was ich seit Wochen befürchte", sagte Zentralrats-Präsident Josef Schuster. Rechtsradikale nutzten die durch die Corona-Krise entstandenen Ängste, um antisemitische Verschwörungsmythen und ihr radikales Weltbild zu verbreiten - "im Internet, aber auch auf sogenannten Hygiene-Demos".
Schuster betonte, wer an einer Demonstration gegen die Grundrechts-Einschränkungen teilnehme, müsse sich bewusst machen, an wessen Seite er demonstriert und welche Aussagen dort verbreitet werden. Wörtlich sagte er: "Mit Antisemiten und Rechtsradikalen darf man sich nicht gemein machen." Gegen die derzeitigen Maßnahmen mit Symbolen zu demonstrieren, die an den Holocaust erinnern, sei geschmacklos und verhöhne die Opfer der Schoah. (Quelle: ARD) 

16:46 Uhr: Audi und BMW fahren Produktion hoch
Als erstes deutsches BMW-Werk hat Dingolfing am Montag die Produktion wieder gestartet. Bei Audi in Ingolstadt läuft zumindest auf einer Montagelinie die Arbeit sogar in drei Schichten. In Bayern besuchten Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die beiden größten Autofabriken und sagten der Autoindustrie Unterstützung zu.
Bei Audi in Ingolstadt und Neckarsulm sind 19.000 Beschäftigte weiterhin in Kurzarbeit, wie eine Sprecherin sagte. Aber im Stammwerk seien seit Montag wieder 6000 Mitarbeiter in der Fertigung, auf einer Linie würden nun wieder im Drei-Schicht-Betrieb Autos gebaut. Im größten europäischen BMW-Werk Dingolfing liefen am Montag erstmals wieder Autos vom Band - allerdings nur einige Hundert statt der üblichen 1500. Gefertigt wird zunächst nur in der Frühschicht. Alles weitere hänge von der Kundennachfrage ab, erklärt Werkleiter Christoph Schröder: "Eine schnelle Erholung der Automobilmärkte ist derzeit leider nicht zu erwarten. Wir müssen und werden hier deshalb weiter flexibel sein." (Quelle: ARD) 

14:13 Uhr Bundesregierung investiert 750 Millionen in Impfstoff-Entwicklung
Die Bundesregierung will bis zu 750 Millionen Euro in ein Sonderprogramm zur Erforschung und Entwicklung eines Corona-Impfstoffs investieren. Das teilte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit. Bei dem nationalen Programm gehe es um eine Ausweitung der Studien und die spätere Sicherung der Produktion. Den Angaben nach ergänzt die Summe die bereits für internationale Projekte zugesagten Gelder Deutschlands.
Ein wirksamer Impfstoff sei der Schlüssel zur Normalität, sagte Karliczek, warnte aber zugleich: "Wir dürfen trotzdem keine Wunder erwarten." Impfstoffe könnten "frühestens Mitte 2021" bereitstehen. (Quelle: ARD) 

12:10 Uhr: RKI: Nach Anstieg von R-Wert Entwicklung weiter beobachten
Der Wiederanstieg der Reproduktionszahl R über die kritische Marke von 1 erlaubt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch keine weitergehenden Schlussfolgerungen zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Es könne "weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt", schreibt das Institut in seinem aktuellen Situationsbericht. R wird nun auf 1,13 geschätzt. Das RKI verweist auf statistische Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt würden.
Noch vergangene Woche hatte das RKI den R-Wert auf unter 1 geschätzt, im Bericht vom Freitag auf 0,83. In der Samstagsausgabe stieg er dann auf 1,1. Bei dem Wert gibt das Institut immer auch eine Schwankungsbreite an. Der Anstieg des Wertes mache es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen "sehr aufmerksam zu beobachten", hieß es. (Quelle: ARD) 

09:39 Uhr Infektionszahlen in Coesfeld weiter gestiegen
Im Kreis Coesfeld sind die Infektionszahlen nach einem Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb weiter gestiegen. Am Sonntag seien im Kreisgebiet 780 nachgewiesene Ansteckungen verzeichnet worden, 35 mehr als am Samstag, sagte ein Kreissprecher. Laut Robert Koch-Institut lag die Zahl der Neuinfektionen im Kreis bei knapp 96 und damit deutlich über der festgelegten Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Viele der von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Auflagen werden damit im Kreis um eine Woche verschoben, wie der Kreis ankündigte. (Quelle: ARD) 

09:02 Uhr: Weniger Insolvenzen trotz Corona-Krise
Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist trotz wirtschaftlicher Einbußen infolge der Corona-Krise bislang nicht gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts nahm die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren im März 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent zu. Im April sei die Zahl der eröffneten Verfahren dagegen deutlich um 13,4 Prozent gesunken, teilte die Behörde mit.
"Die durch die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung verursachte wirtschaftliche Krise spiegelt sich im März und April somit nicht in einem Anstieg der eröffneten Insolvenzverfahren wider", erklärten die Statistiker. Dies sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht überraschend: Denn Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, hat der Gesetzgeber vorübergehend von der Pflicht zum Insolvenzantrag befreit. Zudem kann die Bearbeitung von Anträgen in manchen Gerichten derzeit länger dauern, weil auch dort der Betrieb teilweise nur eingeschränkt läuft. (Quelle: And) 

Übersicht Stand 11. Mai 2020 8:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 4.103.153 Infizierte (+ 77.977) | 282.727 Tote (+3.398) | 1.411.708 Geheilte (+35.683)
Deutschland: 171.879 Infizierte (+555) | 7.569 Tote (+20) | 145.600 Geheilte (2.300)
Italien: 219.070 Infizierte (+802) | 30.560 Tote (+165) | 105.186 Geheilte (+2.155)
Spanien: 224.350 Infizierte (772) | 26.621 Tote (143) | 136.166 Geheilte (2.214)
Frankreich: 177.094 Infizierte (770) | 26.383 Tote (+70) | 56.327 Geheilte (179)
Türkei: 138.657 Infizierte (1.542) | 3.786 Tote (+47) | 92.691 Geheilte (+3.211)
Quelle Johns Hopkins University

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 3.376 Infizierte
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet die Regierung von Unterfranken (Stand: 11.05.20, 13.00 Uhr) 3.376 Infizierte. 114 Erkrankte befinden sich in Kliniken, 27 davon auf Intensivstationen. 761 Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Im Regierungsbezirk sind 182 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Kein Sonderplan der Polizei für Corona-Demos
Anders als etwa in München oder Nürnberg, wo Versammlungen teils aus dem Ruder liefen, blieb es bei mehreren Corona-Demos in Unterfranken friedlich. Straftaten wurden nicht begangen. Die Polizei sieht offenbar auch keinen Anlass, derlei Kundgebungen künftig verstärkt zu bewachen oder einen Sonderplan dafür zu erstellen.
Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfranken auf Nachfrage mitteilt, liegen Demonstrationen immer im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen einsatzführenden Polizeidienststelle. Wenn also beispielsweise in Würzburg eine Versammlung angemeldet wurde, wird die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt diese begleiten, die Lage beurteilen und bei Bedarf weitere Kräfte hinzuziehen.
Dies gelte im Übrigen für alle Demonstrationen und nicht nur im Zusammenhang mit Corona, so Polizeipressesprecher Björn Schmitt. Unter anderem hatten Menschen in Würzburg, Schweinfurt, Bad Kissingen, Bad Neustadt, Karlstadt, Schöllkrippen und Miltenberg ihrem Unmut über persönliche Einschränkungen oder eine angeblich drohende Impfpflicht Luft gemacht. (Quelle: BR) 

Wälzlagerproduzent SKF produziert "Corona-Tröpfchenabweiser" für Krankenhäuser
Das Wälzlagerunternehmen SKF produziert an seinem Standort in Schweinfurt für Pflegekräfte in Krankenhäusern Gesichtsschilde zur Verhinderung einer Corona-Infektion aus Plexiglas. Die Gesichtsschilde sind für Mitarbeiter vorgesehen, die mit dem Covid 19 Virus infizierte Patienten pflegen. In Zusammenhang mit dem St. Josef Krankenhaus in Schweinfurt wurden die Gesichtsschilde entwickelt und erprobt. Mittels 3D-Druck wurden erste Exemplare gefertigt. Die Massenfertigung läuft nun über eine hochmoderne Kunststoff-Spritzguss-Anlage. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat bereits die Zulassung für die „Corona-Tröpfchenabweiser“ erteilt. Nun können täglich bis zu 1.200 Gesichtsschilde gefertigt werden. Mittlerweile hat SKF insgesamt 1.000 Sets zur Versorgung der Krankenhäuser und Einrichtungen in der Region „Main-Rhön“ übergeben. Die Gesichtsschilde werden gespendet. Die Spendensumme liegt laut SKF im fünfstelligen Euro-Bereich. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 281 Personen. 3 Personen werden stationär behandelt, davon 0 Personen intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind 5 Todesfälle zu verzeichnen. 256 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

KAB veranstaltet Webtalk zu „Corona & Politik“
Unter der Überschrift „Corona & Politik“ steht ein Webtalk am Mittwoch, 13. Mai, von 17.30 bis 19 Uhr. Veranstalter ist das Bildungswerk der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Würzburg. Die Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann und Bernd Rützel diskutieren mit Bürgern über die aktuellen politischen Entscheidungen in der Coronakrise. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen und Anmeldung bei: KAB-Sekretariat Würzburg, Telefon 06021/392140, E-Mail kab-aschaffenburg@bistum-wuerzburg.deund im Internet. Die Teilnahme ist über Internet oder Telefon möglich. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung übermittelt

Landkreis Aschaffenburg

Ein weiterer Todesfall in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt in Aschaffenburg (Stand: 11.05.14.30 Uhr) einen weiteren Todesfall. Eine 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis starb an den Folgen der Virusinfektion. Sie hatte mehrere Vorerkrankungen. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis Aschaffenburg 628 bestätigte Corona-Fälle. 69 Menschen sind an dem Virus erkrankt. 520 Menschen sind aus der Quarantäne entlassen. Im Raum Aschaffenburg sind 39 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 149 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 11. Mai, 9 Uhr), davon befindet sich eine Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 142 Personen. Aktuell sind 26 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.393
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 11. Mai) 

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 11. Mai, am dritten Tag in Folge kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389.

332 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 332 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 113, Boxberg: 14, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

Dehoga: Für viele Gaststätten lohnt sich Öffnung nicht 
Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Hessen hat zwar die geplanten Öffnungen in der Gastronomie begrüßt, sieht aber seine Branche wegen der vielen Auflagen weiterhin in Gefahr. Hauptgeschäftsführer Julius Wagner schätzt, dass jeder vierte bis fünfte Betrieb gar nicht aufmachen wird, sondern auf weitere Lockerungen wartet. Das lohne sich für sie nicht, meint er. "Besonders die Fünf-Quadratmeter-Regel halten wir für nicht glücklich." Durch die Beschränkungen könnten Gäste nicht annähernd so bewirtet werden wie normal.
Essen ausliefern oder abholen lassen war seit dem Lockdown erlaubt geblieben, ab diesem Freitag dürfen Restaurants, Cafés und Gaststätten in Hessen wieder für Publikum öffnen. Als Faustregel gilt dabei: ein Gast pro fünf Quadratmeter. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen. (Quelle: Hessenschau)

9.013 Corona-Fälle, 412 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 9.013 gestiegen. Das sind 21 Fälle mehr als am Sonntag, wie das Sozialministerium am Montag bekanntgab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um einen auf 412. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher die meisten Todesfälle (55).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Montag 9.012 Corona-Fälle (Stand: 8.05 Uhr), von denen inzwischen rund 7.600 (84 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen. (Quelle: Hessenschau)

Offener Brief der Kinobetreiber 
Die Betreiber der größten deutschen Kinomarke Cineplex haben in einem Schreiben an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die Ministerpräsidenten und die Kultusminister der Länder den kurzen Vorlauf und die Auflagen bei der Öffnung der hessischen Kinos kritisiert. "Gut gemeint, aber keineswegs hilfreich war die Entscheidung des Landes Hessen, den Kinos eine dreitägige Frist zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs einzuräumen", heißt es. Keine neue Filme, nicht genug Zeit zur Vorbereitung, dazu Auflagen, "die einen wirtschaftlichen Betrieb nahezu ausschließen". Dies alles führe dazu, dass die finanziellen Probleme in vielen Fällen größer sind als bei einer Schließung. Der Appell: eine bundesweite Wiedereröffnung am 4. Juni. (Quelle: Hessenschau) 

Schwanheimer Düne leidet unter Corona-Folgen
Da Urlaub in fernen Gefilden derzeit nicht möglich ist, vergnügen sich immer mehr Ausflügler in den hessischen Wäldern und Wiesen. Und das hat Folgen: Laut dem Regierungspräsidium Darmstadt kommt es in Zeiten der Corona-Krise vermehrt zu Verstößen gegen den Naturschutz. In der knapp 60 Hektar großen Schwanheimer Düne bei Frankfurt seien immer wieder die empfindlichen Böden betreten, Picknicks veranstaltet, Gelege aus Nistkästen entfernt oder deren Einfluglöcher mit Stöcken verstopft worden, teilte die Behörde am Montag mit. Zudem seien dort in den vergangenen Wochen Eidechsen und Frösche oder Kaulquappen gefangen worden. Die Düne ist wegen der außergewöhnlichen Tier– und Pflanzenarten seit 1984 offiziell ein Naturschutzgebiet. (Quelle: Hessenschau) 

Al-Wazir: Kunden gehen gezielter einkaufen
Eine Frage, die zur Zeit viele umtreibt, ist: Wieviele Unternehmen, Geschäfte und Restaurants werden überleben? Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) kommt es nun darauf an, ob "die Leute sich weiterhin vernünftig verhalten". "Wenn wir dafür sorgen können, dass die Infektionszahlen nicht drastisch nach oben gehen, dann muss die Freiheiten nicht wieder zurück drehen." So könne der Shutdown überwunden werden.
Obwohl die Geschäfte wieder offen haben, hat sich das Shoppingverhalten durch die Corona-Krise geändert. "In aller Regel will man jetzt nicht so einen Einkaufsbummel mit Maske machen. Das sagen die Einzelhändler auch", meinte Al-Wazir im Corona-Update des hr. Die Kundenfrequenz sei zwar geringer. Der einzelne Kunde, der kommt, gibt laut Al-Wazir aber mehr aus als früher. "Das zeigt, dass Leute sehr gezielt losgehen, wenn sie etwas brauchen." (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Südhessen 

Darmstadt-Kapitän Holland: Auf Abruf in Quarantäne
Dass sich Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 gerade jetzt in Quarantäne auf die Fortsetzung der Saison vorbereitet, kommt für Kapitän Fabian Holland besonders ungelegen. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler und seine Frau Louisa erwarten Nachwuchs. "Der Termin ist in einer Woche. Es könnte also jederzeit losgehen", sagte Holland. "Wenn es soweit ist, werde ich das Trainingslager sofort verlassen. Das ist so abgesprochen."
Am Samstag begab sich die Mannschaft wie vorgeschrieben in eine einwöchige Quarantäne in ein Hotel, um dann eine Woche später ihr erstes Spiel nach der Corona-Pause beim Karlsruher SC bestreiten zu dürfen. Sollte das Kind - es wird ein Junge - in den nächsten Tagen zur Welt kommen und Holland die Quarantäne verlassen, dürfte er in Karlsruhe nicht spielen. "Hoffen wir mal, dass er sich noch ein bisschen Zeit lässt", sagte er.



+++Meldungen 10. Mai+++

Weltweit

19:49 Uhr "R"-Wert steigt erneut

Die Virus-Ansteckungsrate in Deutschland liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) den zweiten Tag in Folge über dem kritischen Wert von "1". Die Reproduktionsrate (R) werde aktuell auf 1,13 geschätzt, nach 1,1 am Samstag. Jeder Infizierte steckt damit statistisch mehr als eine weitere Person an, die Fallzahlen würden damit wieder steigen.
Bei der Interpretation müsse aber berücksichtigt werden, dass die Schätzung wie üblich mit Unsicherheit verbunden sei, erklärt das RKI. Es könne somit weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetze oder es zu einem Wiederanstieg komme.
RKI-Chef Wieler hatte wiederholt erklärt, eine Rate unter 1,0 sei sehr wichtig. Kanzlerin Merkel hatte betont, die Marke sei auch mit Blick auf Lockerungen der Corona-Auflagen ein wichtiges Kriterium. (Quelle: ARD) 

19:09 Uhr Türkei: Senioren durften wieder ihre Wohnung verlassen
Im Zuge der Lockerungen der Corona-Ausgangssperre in der Türkei haben Senioren erstmals seit knapp zwei Monaten wieder ihr Haus verlassen dürfen. Menschen über 65 Jahren dürfen von nun an jeden Sonntag zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ins Freie gehen. Seit dem 21. März mussten als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus Senioren in ihrer Wohnung bleiben.
Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte angekündigt, die Corona-Maßnahmen schrittweise zu lockern. Neben den Senioren dürfen auch Kinder und Jugendliche künftig einmal in der Woche vier Stunden lang ihre Wohnungen verlassen. Zudem dürfen Einkaufszentren und Friseursalons unter Auflagen ab Montag wieder öffnen. Die ganztägigen Ausgangssperren am Wochenende, die für 31 Städte wie Ankara und Istanbul gelten, werden aber vorerst beibehalten.
In der Türkei gibt es offiziellen Angaben zufolge mehr als 137.000 Infektionsfälle, mehr als 3700 Menschen starben an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. (Quelle: ARD) 

17:13 Uhr: Rosenheim überschreitet Obergrenze für Neuinfektionen
In der bayerischen Stadt Rosenheim ist erneut die Marke von 50 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten worden. Der Wert habe heute bei 50,5 gelegen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit.
Die Stadt Rosenheim hatte bereits am 7. Mai den Grenzwert gerissen, den Bund und Länder am vergangenen Mittwoch festgelegt hatten. Die aktuell erneut gestiegenen Fallzahlen seien durch eine Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft zu erklären, so das Landesamt.
Damit sind jetzt fünf Orte in Deutschland bekannt, in denen die vereinbarte Obergrenze überschritten wird: neben der Stadt Rosenheim die Landkreise Greiz und Sonneburg in Thüringen, Coesfeld in Nordrhein-Westfalen und Steinburg in Schleswig-Holstein. (Quelle: ARD) 

11:35 Uhr: Umfrage: Trotz Krise bislang wenig Stellenabbau im Mittelstand
Der deutsche Mittelstand zeigt sich trotz herber Einbußen infolge der Corona-Pandemie bislang insgesamt robust. Jedes fünfte Unternehmen hat bereits Förderkredite beantragt (21 Prozent), mehr als die Hälfte hat Mitarbeiter in Kurzarbeit (54,5 Prozent), aber bislang baut nur knapp jeder zehnte Mittelständler (8,2 Prozent) Stellen ab. Das sind Ergebnisse einer Sonderbefragung im Auftrag der DZ Bank unter 1043 repräsentativ ausgewählten mittelständischen Unternehmen.
"Es ist erfreulich, dass sich der Mittelstand trotz des schwierigen Marktumfelds kämpferisch zeigt und mehrheitlich nach alternativen Lösungen sucht, um Umsätze zu sichern", fasste DZ-Bank-Vorstand Uwe Berghaus die Ergebnisse zusammen. (Quelle: ARD) 

10:36: Uhr Neuinfektionen im Kreis Coesfeld liegen weiter über der Obergrenze
Nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik im nordrhein-westfälischen Coesfeld liegt die Zahl der Neuinfektionen in dem Kreis weiterhin deutlich über der vereinbarten Obergrenze. Laut einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert aktuell bei rund 85 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche.
Nach Angaben des RKI vom Samstag hatte dieser Durchschnittswert noch 76 betragen. Das RKI weist aber darauf hin, dass es unter anderem durch einen Verzug bei Datenübermittlungen zu Diskrepanzen zwischen seinen Angaben und den tatsächlichen lokalen Zahlen kommen kann.
Von 1200 Beschäftigten des betroffenen Fleischbetriebes waren bis Samstagabend 930 getestet worden. Die Zahl der festgestellten positiven Corona-Fälle stieg auf mehr als 190. (Quelle: ARD) 

8:32 Uhr: Weltweit mehr als 4 Mio. mit Corona infiziert.
Weltweit haben sich insgesamt 4.025.175 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 279.329 sind gestorben und 1.376.025 wieder genesen.

Übersicht Stand 10. Mai 2020 8:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 4.025.175 Infizierte (+ 85.894) | 279.329 Tote (+4.397) | 1.376.025 Geheilte (+52.065)
Deutschland: 171.324 Infizierte (+736) | 7.549 Tote (+39) | 143.300 Geheilte (1.600)
Italien: 218.268 Infizierte (+1.083) | 30.395 Tote (+194) | 103.031 Geheilte (+4.008)
Spanien: 223.578 Infizierte (721) | 26.478 Tote (179) | 133.952 Geheilte (2.804)
Frankreich: 176.324 Infizierte (122) | 26.313 Tote (+80) | 56.148 Geheilte (256)
Türkei: 137.115 Infizierte (1.546) | 3.739 Tote (+50) | 89.480 Geheilte (+3.084)
Quelle Johns Hopkins University

7:00 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Altmaier will die Produktion von Schutzmasken ankurbeln.

7:00 Uhr: Reproduktionszahl steigt wieder über kritische Marke 1 in Deutschland

6:00 Uhr: Tourismusindustrie in Deutschland rechnet mit einer Million Arbeitslosen

6:00 Uhr: Führende Ökonomen fürchten Neuauflage der Eurokrise

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Aktuelle Corona-Fallzahlen aus Stadt und Landkreis Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden in den letzten 24 Stunden zwei auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Damit liegt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen bei insgesamt 868. Als gesund entlassen wurden insgesamt 622 Patienten, davon allein heute 70 Personen. Derzeit sind 188 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 58 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell stehen 233 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.516 Personen. (Quelle: BR) 

Aktuelle Lage Unterfranken 10. Mai 13:00 Uhr.
3375 Infizierte, 182 Todesfälle, 116 stationär aufgenommen, 28 intensiv, KP 1 Quarantäne aktuell 810. (Quelle: Twitter) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 281 Personen. 3 Personen werden stationär behandelt, davon 0 Personen intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind 5 Todesfälle zu verzeichnen. 256 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 10. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Sonntag, 10. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389.

Meldungen aus Hessen

8.992 Corona-Fälle, 411 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.992 gestiegen. Das sind 45 Fälle mehr als am Samstag, wie das Sozialministerium am Sonntag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um eins auf 411. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher die meisten Todesfälle (55).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Sonntag 8.998 Corona-Fälle (Stand: 9.05 Uhr), von denen inzwischen rund 7.500 (83,4 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen. (Quelle: Hessenschau) 

Frankfurt öffnet weitere Trausäle, begrenzte Gästezahl
Die Stadt Frankfurt öffnet von Montag an weitere Trausäle. Neben dem Römer und dem Emmerichpavillon, die schon seit dem 4. Mai für Brautpaare offenstehen, können sich Heiratswillige demnächst auch wieder im Haus Rosenbrunn im Palmengarten, dem Seckbacher Rathaus und der Nikolauskapelle in Bergen-Enkheim das Ja-Wort geben.
Gemäß den Verordnungen des Landes sind dazu auch wieder Gäste zugelassen, allerdings in begrenzter Zahl. Wie viele Menschen den Eheschließungen beiwohnen dürfen, wird laut einer Mitteilung der Stadt individuell nach den räumlichen Gegebenheiten und Hyienemaßnahmen entschieden.
(Quelle: Hessenschau) 

Tatort-Dreharbeiten auf September verschoben
Menschen umarmen sich, geben sich die Hand, und einen Mundschutz trägt niemand: Zumindest im Fernsehen herrscht häufig noch die Normalität, die seit Wochen im Alltag fehlt. Doch die Dreharbeiten gestalten sich zunehmend schwierig. Bei einer Tatort-Produktion sind beispielsweise gerne mal 45 Menschen oder mehr vor und hinter der Kamera. Abstand halten geht kaum. Entsprechend wurde der Dreh für den neuen hr-Tatort vom Mai auf den September verschoben. Auch die Filmförderung HessenFilm berichtet: "Es wird deutlich weniger gedreht“ (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

+++Meldungen 9. Mai+++

Weltweit

21:34 Uhr: Corona-Demos in Deutschland: Tausende Menschen halten keinen Abstand.
Während Sie gegen die aus Ihrer Sicht zu strengen Infektionsschutzregeln protestieren halten Tausende Demonstranten den Abstand nicht ein. Die Polizei ging gegen Neonazis vor, ließ die Demos aber laufen.

18:45 Uhr Zahl der Neuinfektionen in Italien rückläufig
Italien meldet den dritten Tag in Folge weniger Virus-Tote. Zuletzt habe es 194 neue Todesfälle gegeben, teilt die Zivilschutzbehörde mit. Am Freitag waren es 243 gewesen, am Donnerstag 274. Insgesamt beträgt die Zahl der offiziell mit Covid-19 in Verbindung gebrachten Toten damit nun 30.395. Die Zahl der Neuinfektionen sank von 1327 am Freitag auf nun 1083. Insgesamt sind damit 218.286 Ansteckungen registriert. (Quelle: ARD) 

18:02 Uhr China räumt Mängel in Gesundheitssystem ein
China hat Schwachstellen in seinem Gesundheitssystem eingeräumt. Der Coronavirus-Ausbruch habe "Mängel bei der Prävention großer Epidemien" offenbart, sagte der stellvertretende Leiter des nationalen Gesundheitsausschusses, Li Bin. Er kündigte verschärfte Kontrollen und eine bessere Vorsorge an. Die Gesundheitsbehörde werde ein "zentralisiertes, einheitliches und effizientes" System aufbauen, mit dem schneller auf Krisen reagiert werden könne, sagte Li.
Dafür sei der Rückgriff auf künstliche Intelligenz und andere Technologien im Gespräch. Auch die internationale Zusammenarbeit solle verstärkt werden. China hatte am Freitag zugesagt, eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geleitete Untersuchung zur Corona-Pandemie zu unterstützen.
(Quelle: ARD) 

16:18 Uhr Pandemie könnte viele Länder um Jahre zurückwerfen
Viele Staaten werden nach Einschätzung des UN-Entwicklungsprogramms UNDP wegen der Corona-Krise "Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ihres Entwicklungsfortschritts verlieren". Die weltweite Seuche zeige, dass Investitionen in Bildung, soziale Sicherungssysteme und kompetente Regierungen sich auszahlten, um solche Krisen zu meistern, sagte UNDP-Chef Achim Steiner im Deutschlandfunk mit Hinweis auf das südindische Kerala sowie China. Dies stehe vor dem Hintergrund der Coronakrise auf der Kippe.
"Wir haben es hier mit einer Krise zu tun, die innerhalb von 12, 16 Wochen die Welt fast zu einem Stillstand gebracht hat und das hat natürlich Konsequenzen", sagte Steiner. 190 Millionen Arbeitsplätze seien verloren, Unternehmen gingen pleite, soziale Sicherungssysteme fehlten vielerorts und Regierungssysteme brächen zusammen. Die Weltgemeinschaft müsse sich überlegen, wie sie die Vereinten Nationen auf Herausforderungen wie Pandemien, Cyberkriminalität, Klimawandel und Flüchtlingsströme vorbereite. (Quelle: ARD) 

11:05 Uhr Merkel sichert Künstlern Unterstützung zu
Kanzlerin Angela Merkel hat der Kulturbranche weitere Unterstützung in der Corona-Krise zugesichert. Das Ziel sei, dass die breite und vielfältige kulturelle Landschaft auch nach Überwindung der Pandemie weiterexistieren könne, sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.
Es sollten nun Konzepte entwickelt werden, wie mit Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen auch Theater, Konzerthäuser, Opern und andere Kulturstätten wieder öffnen könnten. Für große Konzerte und Festivals werde es noch schwer bleiben. "Aber wir freuen uns, wieder erste Schritte in den Alltag gehen zu können, gerade auch im kulturellen Bereich."
Merkel betonte, dass das Coronavirus einen tiefen Einschnitt in das gemeinsame kulturelle Leben darstelle. Besonders betroffen seien die vielen Künstlerinnen und Künstler und dabei vor allem Freischaffende. Daher wollten Bund und Länder Künstlern Brücken bauen. "Wir werden auch weiterhin schauen, welche Unterstützungsmaßnahmen auch in den nächsten Monaten für die Kunst von Notwendigkeit sind."

08:34 Uhr: Robert Koch-Institut zählt 168.551 Infizierte
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen mit 168.551 angegeben - ein Plus von 1251 seit gestern. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 170.588 Infizierte.
Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 7369 Todesfälle, die JHU 7510 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 143.300. (Quelle: ARD) 

7:23 Uhr: Ministerpräsident Söder fordert höhere Pflegelöhne
In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" am heutigen Samstag fordert der bayerische Ministerpräsident zum einen höhere Löhne für Pflegerinnen und Pfleger zum anderen auch eine bessere Finanzierung von Krankenhäusern: "Natürlich müssen Pflegekräfte besser bezahlt werden. Wer haben in Bayern als erstes Land einen Pflegebonus ausgelobt und freie Verpflegung gestellt. Jetzt muss der Bund nachlegen." Außerdem müsse man auch laut Markus Söder "die Finanzierung der Krankenhäuser auf bessere Beine stellen". Gerade die kommunalen Häuser seien "unser Eckstein in der Krisenversorgung" gewesen. "Sie brauchen deutlich mehr finanziellen Spielraum".

7:20 Uhr: "Siegfried & Roy"-Magier Roy Horn ist an Corona gestorben.
Wie durch ein Wunder hat der bei Bremen geborene Roy Horn am 3. Oktober 2003 den Angriff seines weißen Tigers Mantecore bei der abendlichen "Siegfried & Roy-Show" in Las Vegas überlebt, nun ist er an Covid-19 gestorben.

Übersicht Stand 9. Mai 2020 7:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.939.281 Infizierte (+ 92.234) | 274.932 Tote (+5.338) | 1.323.960 Geheilte (+37.996)
Deutschland: 170.588 Infizierte (+1.158) | 7.510 Tote (+118) | 141.700 Geheilte (0)
Italien: 217.185 Infizierte (+1.327) | 30.201 Tote (+243) | 99.023 Geheilte (+2.747)
Spanien: 222.857 Infizierte (1.410) | 26.299 Tote (229) | 131.148 Geheilte (2.637)
Frankreich: 176.202 Infizierte (1.285) | 26.233 Tote (+243) | 55.892 Geheilte (701)
Türkei: 135.569 Infizierte (1.848) | 3.689 Tote (+48) | 86.396 Geheilte (+3.652)
Quelle Johns Hopkins University

7:00 Uhr: Erste kleinere Lockerungen an Grenzen zwischen Bayern und Österreich.
Die Grenzen zwischen Österreich und Bayern bleiben zwar weitestgehend geschlossen. Nach BR-Informationen gibt es aber bereits erste Ausnahmen und zwar im Kleinwalsertal Richtung Allgäu, in Hinterriß und Jungholz, sowie das kleine deutsche Eck bei Salzburg.

6:45 Uhr: Bundesarbeitsminister Heil fordert Arbeitsschutz nach Corona-Neuinfektionen
Medienberichten zufolgen fordert Heil seine Kollegen in den Ländern dazu auf, den Arbeitsschutz für Saisonarbeiter in der Fleischindustrie strenger zu kontrollieren und dabei besonders auf die Situation in Sammelunterkünften zu achten, nachdem in einigen Landkreisen die vereinbarte Obergrenze an Corona Neuinfektionen überschritten wurde.

5:00 Uhr: Ministerpräsident Laschet fordert Grenzöffnung zu Frankreich
Neben NRW-Ministerpräsident Laschet verlangen auch Rheinland-Pfalz, das Saarland und Luxemburg ein Ende der Kontrollen an den Übergängen.
Dies lehnen Bundesinnenminister Horst Seehofer und der bayerische Innenminister Herrmann ab. Die Grenzkontrollen seien Teil des bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Stand: 9.05.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 9.05.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Huml: Krankenhäuser auf dem Weg zum Normalbetrieb – Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums in Kraft getreten
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Unterfranken

Aktuelle Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde in den letzten 24 Stunden erneut keine weiteren auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Damit liegt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen weiterhin bei insgesamt 866. Als gesund entlassen wurden insgesamt 552 Patienten. Derzeit sind 256 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 58 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell stehen 301 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.514 Personen. (Quelle: BR) 

3.361 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Freitag (08.05.20) 3361 bestätigte Corona-Fälle im gesamten Regierungsbezirk. In Unterfranken sind 181 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 866 Corona-Fälle. 58 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 661 Corona-Fälle. 41 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 627 Corona-Fälle. 38 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 58 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 153 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Landkreis Kitzingen: Im Landkreis Main-Spessart sind es 149 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 276 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 187 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Posthalle Würzburg steht finanziell mit dem Rücken zur Wand
Die Veranstalter in der Würzburger Posthalle Würzburg stehen durch die Corona-Pandemie finanziell mit dem Rücken zur Wand. Deshalb haben sie jetzt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Es fehlt massiv an Einnahmen, um laufende Kosten decken zu können und die Beschaffung von Finanzhilfen gestaltet sich alles andere als einfach, so ein Aufruf vom Förderverein Posthalle e.V. "Wir haben nun eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, um der Posthalle mit einer finanziellen Hilfestellung durch die Corona-Krise zu helfen. Sonst ist eine Wiedereröffnung – egal wann – mehr als ungewiss! Also helft mit und lasst uns gemeinsam alles an Spenden mobilisieren, was möglich ist", sagt Posthallen-Geschäftsführer Joachim Schulz. Außerdem gibt es noch das „Posthallen Support Ticket“. Das Ticket bietet die Möglichkeit, einen symbolischen Beitrag zwischen 10 und 30 Euro zu leisten. Ein erstes Fazit fällt sehr positiv aus, es kamen bisher über 3.400 Euro zusammen. Seit dem 13. März ruht der Betrieb in der Posthalle Würzburg. Veranstaltungen dürfen aufgrund der Anordnungen im Rahmen der aktuellen Coronavirus Pandemie nicht stattfinden. In welcher Form das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August Auswirkungen auf Spielstätten wie die Posthalle hat, ist bisher nicht näher definiert worden. „Wir rechnen nicht vor Herbst oder Winter mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebes und auch das ist noch nicht absehbar. Im schlimmsten Fall rechnen wir mit einer Öffnung nicht vor 2021“, so Geschäftsführer Jojo Schulz „und das bei weiter laufenden Kosten.“ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.252
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 9. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 389.

Weitere Lockerungen in der Corona-Verordnung

Mit Beschluss vom 9. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Diese neuen Regelungen gelten ab Montag, den 11. Mai 2020.
Im öffentlichen Raum ist es nun erlaubt, auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs zu sein. So ist es möglich, sich mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen und Bewohnern eines anderen Haushalts im öffentlichen Raum zu treffen. In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen ausgenommen.
Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Fahrschulen können ebenfalls wieder den Betrieb aufnehmen; gleiches gilt für Flugschulen. Sonnenstudios sowie weitere körpernahe Dienstleistungen dürfen öffnen. Dazu zählen Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Piercingstudios.
Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten. Sportaktivitäten ohne Körperkontakt – wie zum Beispiel Tennis und Golf – sind wieder möglich. Der Betrieb von Freiluftsportanlagen zu Trainings- und Übungszwecken ist ebenso erlaubt. Insofern können alle Sportvereine ab 11. Mai ihren Mitgliedern entsprechende Angebote unterbreiten.
Der Freiluft-Sport mit Tieren kann auch wieder stattfinden. Hierzu zählen etwa Reitanlagen und Hundeschulen. Sportboothäfen dürfen ebenfalls ihren Betrieb aufnehmen. Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
Die Maskenpflicht gilt nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern fortan auch im Personenfernverkehr der Deutschen Bahn sowie in Flughafengebäuden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Maskenpflicht im Nahverkehr bereits an Haltestellen gilt.
Alle Lockerungen sind mit zahlreichen Auflagen und Hygienevorschriften verbunden.
Die neue Corona-Verordnung sowie Fragen und Antworten zu den Lockerungen ab 11. Mai finden sich unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus
„Es liegt nun an jedem einzelnen, mit den Lockerungen behutsam und verantwortungsbewusst umzugehen“, betont Landrat Reinhard Frank. „Wenn die Disziplin nachlässt und die weiterhin bestehenden Abstands- und Hygieneregeln nicht mehr ganz so strikt befolgt werden, müssen wir in wenigen Wochen vielleicht vieles von dem wieder zurückdrehen, was das Land jetzt lockert.“

Meldungen aus Hessen

Feuerwehr baut Desinfektionsspender für Schulen
16.38 Uhr: An einigen - hauptsächlich in vorübergehend in Containern untergebrachten - Frankfurter Schulen fehlen Desinfektionsmittelspender. Auf dem freien Markt sind diese nur überteuert zu haben, wie die Feuerwehr, die im Auftrag der Stadt die Corona-Schutzausrüstung besorgt und verteilt, dem hr berichtete. Die Feuerwehrleute haben kurzerhand eine günstigere Lösung ersonnen: Aus Baumarktmateralien bauten sie solche Spender selbst zusammen - inklusive Standfuß. (Quelle: Hessenschau)

8.947 Corona-Fälle, 410 Tote
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.947 gestiegen. Das sind 70 Fälle mehr als am Freitag, wie das Sozialministerium am Samstag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um fünf auf 410. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher die meisten Todesfälle (54).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Samstag 8.916 Corona-Fälle (Stand: 7.50 Uhr), von denen inzwischen rund 7.400 (83 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen. (Quelle: Hessenschau)

Corona-Hilfen für Prostituierte gefordert 
Einen Notfalltopf für die Frauen aus der Armutsprostitution hat Encarni Ramírez Vega, stellvertretende Geschäftsführerin der Beratungsstelle "Frauenrecht ist Menschenrecht" (FIM/Frankfurt), gefordert. "Die Frauen aus den kleineren Clubs oder vom Straßenstrich sind von einem Tag zum anderen arbeits- und obdachlos geworden." Die Beratungsstelle arbeitet vor allem mit Frauen aus Südosteuropa. FIM unterstütze derzeit einige Frauen mit einer wöchentlichen Notfallhilfe und suche dafür auch nach Geldgebern. "Wir sind im Gespräch mit dem Sozialministerium." (Quelle: Hessenschau) 

Virologen testen Verträglichkeit von Corona-Impfstoff 
Marburger Virologen stehen gemeinsam mit Kollegen vor dem nächsten Schritt bei ihren Forschungen zu einem Corona-Impfstoff. "Wir haben in den letzten Jahren unsere Zusammenarbeiten schon darauf ausgerichtet, dass wir wirklich schnell sein können bei der Herstellung eines Impfstoffes", sagte Stephan Becker, der Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Marburg. Bei der nun beginnenden Phase I der klinischen Prüfung mit wenigen gesunden Freiwilligen gehe es vor allem darum, die Verträglichkeit eines Wirkstoffs sicherzustellen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Im Odenwaldkreis insgesamt 387 Menschen positiv auf Corona getestet – 247 bereits genesen
Im Vergleich zu gestern wurden drei weitere Personen im Odenwaldkreis positiv auf das Corona-Virus getestet. Somit liegt die Gesamtzahl positiver Tests bei 387 (Stand 9.5., 14:00 Uhr). Von ihnen sind 247 Menschen bereits wieder genesen – einer mehr als gestern.
Seit gestern ist eine weitere Person in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Sie war über 90 Jahre alt und hatte Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 55.
32 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. 17 sind Patienten im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, in der Asklepios Klinik in Bad König befindet sich eine Person und 14 in anderen Kliniken. Im GZO liegen zwei Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten in Erbach noch neun Personen, bei denen der Verdacht auf eine Viruserkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Die Statistik des Landes Hessen weist für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 25 aus (Stand 9.5., 10:30 Uhr). Diese errechnet sich aber noch auf der Basis von 384 positiven Testergebnissen, die zur Meldefrist vorlagen.


+++Meldungen 8. Mai+++

Weltweit

18:27 Uhr: Mehr als 30.000 Todesopfer in Italien 
Italien hat im Zuge der Corona-Pandemie mehr als 30 000 Tote gemeldet. Die Zahl stieg um etwa 240 auf 30.201 Opfer. Die Zahl der Neuinfektionen ist aber seit geraumer Zeit rückläufig. Insgesamt haben sich laut offiziellen Zahlen 217.185 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt - allerdings weisen Experten immer wieder darauf hin, dass die Dunkelziffer weit höher liegt. Auch deuten Sterbestatistiken darauf hin, dass es wesentlich mehr Tote gibt. Italien ist in der Krise nach Großbritannien in Europa das Land mit den meisten Todesopfern.
Am Montag lockerte die Regierung angesichts sinkender Fallzahlen die strikten Ausgangssperren etwas . Allerdings geht manchen Regionen dies nicht weit genug. In Südtirol soll der gesamte Einzelhandel wieder öffnen dürfen, am Montag dürfen Bars, Restaurants, Friseure, Museen und vieles mehr folgen.

16:57 Uhr: Militärweltspiele in Wuhan als erster Corona-Hotspot? 
Könnten die Militärweltspiele in Wuhan schon im Oktober 2019 das Coronavirus verbreitet haben? Das behauptet ein italienischer Fechter, der damals an Covid-19 erkrankt gewesen sein will. "Als wir in Wuhan eingetroffen sind, sind wir alle erkrankt. Alle sechs Personen in meiner Wohnung waren krank, auch viele Athleten anderer Delegationen", sagte Matteo Tagliariol, der Olympiasieger von 2008, der Zeitung "Corriere della Sera".
Bei den Armee-Weltspielen kamen fast 10.000 Athletinnen und Athleten aus 110 Ländern zusammen. Aus der deutschen Mannschaft ist kein Fall bekannt, aber es gibt Verdachtsmomente. Die Bundeswehr diskutiert nun Nachforschungen.

14:54 Uhr WHO: Tiermarkt in Wuhan spielte Rolle bei Corona-Ausbreitung
Ein Tier- und Fleischmarkt in der zentralchinesischen Stadt Wuhan hat als Ursprungsort oder bei der Verbreitung des Coronavirus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Rolle gespielt. "Wir wissen aber noch nicht, ob der Markt die Quelle oder der Verbreitungsort war - oder ob es einfach Zufall war, dass einige Fälle dort und in der Umgebung entdeckt wurden", sagte Peter Ben Embarek, ein WHO-Experte für Viren, die vom Tier auf den Menschen überspringen. Es sei auch noch nicht bekannt, ob das Virus über lebende Tiere, Verkäufer oder Einkäufer auf den Markt eingeschleppt wurde.
Die chinesischen Behörden hatten den Markt im Januar im Kampf gegen die Epidemie geschlossen sowie Handel und Verzehr von Wildtieren zeitweise untersagt. Die USA haben Anschuldigungen an China erhoben, denen zufolge das Virus aus einem Forschungslabor in Wuhan stammt. Bisher sind dafür jedoch keine Beweise in der Öffentlichkeit bekannt. WHO-Experte Embarek äußerte sich nicht zu den Vorwürfen der USA.

10:01 Uhr NRW: Infektionsgrenzwert im Kreis Coesfeld überschritten
In Nordrhein-Westfalen wurde der von Bund und Ländern festgelegte Grenzwert für Corona-Neuinfektionen im Kreis Coesfeld überschritten. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt.
Der Wert wurde auf 50 neue Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche festgelegt. Laut RKI wurden unter diesen Kriterien in Coesfeld 52,7 Neuinfektionen registriert.
Das lässt sich vor allem auf den Betrieb "Westfleisch" zurückführen: Gestern wurde bekannt, dass sich 129 Angestellte angesteckt haben. Insgesamt sind in dem Unternehmen 1200 Mitarbeiter beschäftigt, die nun alle getestet werden sollen.
Laut der Einigung zwischen Bund und Ländern zu Lockerungen der Corona-Auflagen müssten für den Kreis Coesfeld nun wieder striktere Beschränkungen erlassen werden. (Quelle: ARD) 

09:27 Uhr: GfK: Krise könnte Kaufverhalten langfristig beeinflussen
Einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK zufolge rechnet jeder dritte Deutsche wegen der Corona-Krise damit, dass sich seine finanzielle Situation in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern wird.
Daher könne sich die Krise auch über längere Zeit auf die Kauflaune der Bevölkerung auswirken. "Das neue 'Normal' wird durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und knappere Verbraucherbudgets gekennzeichnet sein", sagte Petra Süptitz vom GfK.
Ein Viertel der befragten Personen hat demzufolge angegeben, auf einen eigentlich geplanten Urlaub zu verzichten. Sieben Prozent der Deutschen wollten Anschaffungen wie Autos, Luxusgüter oder Kleidung verschieben. (Quelle: ARD) 

05:44 Uhr Bierknappheit: Mexikanern geht Corona aus
Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, sagte die Chefin des mexikanischen Brauereiverbands, Karla Siqueiros. Damals wurde die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte. Mexiko ist der viertgrößte Produzent und größte Exporteur von Bier der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 124,5 Millionen Hektoliter gebraut und gut 40 Millionen Hektoliter in rund 180 Länder exportiert. Die beliebteste mexikanische Marke - im In- wie im Ausland - ist Corona. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 8. Mai 2020 7:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.847.047 Infizierte (+ 93.935) | 269.594 Tote (+5.763) | 1.285.964 Geheilte (+40.546)
Deutschland: 169.430 Infizierte (+1.268) | 7.392 Tote (+117) | 141.700 Geheilte (1.800)
Italien: 215.858 Infizierte (+1.401) | 29.958 Tote (+274) | 96.276 Geheilte (+3.031)
Spanien: 221.447 Infizierte (1.122) | 26.070 Tote (213) | 128.511 Geheilte (2.509)
Frankreich: 174.918 Infizierte (694) | 25.990 Tote (+178) | 55.191 Geheilte (1.110)
Türkei: 133.721 Infizierte (1.977) | 3.641 Tote (+57) | 82.744 Geheilte (+4.542)
Quelle Johns Hopkins University

Meldungen aus Bayern
Huml: Bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen auf Infektionsschutz achten – Bayerns Gesundheitsministerin: Neue Regelung tritt am Samstag in Kraft
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Unterfranken

Bewohner der Pflege- und Behinderteneinrichtungen im Raum Würzburg werden wieder von ihren Hausärzten betreut
Hausärzte können ab Samstag (09.05.20) wieder ihre Patienten in Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg betreuen. Nachdem die bayerische Staatsregierung die Corona-Auflagen gelockert und die Besuchsregelung für alten, Pflege und Behinderteneinrichtungen erleichtert hat, setzen Stadt und Landkreis Würzburg die Vorgaben nun um.
Ab Samstag (9. Mai) ist das Betretungsverbot für Hausärzte aufgehoben, dann können alle behandelnden Hausärzte ihre Patientinnen und Patienten in den Pflegeheimen besuchen. Die Verpflichtung der Ärzte, die hausärztliche Versorgung in den ihnen zugewiesenen Einrichtungen zu übernehmen, gilt dann nicht mehr. Stadt Würzburg und Landratsamt Würzburg hatten zu dieser Vorsichtsmaßnahme gegriffen, um ärztliche Kontakte in den Einrichtungen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und gleichzeitig die hausärztliche Versorgung der Bewohner sicherzustellen.
"Wir reduzierten damals drastisch die Sozialkontakte und schufen für die Ärzte, die uns - zugegeben sehr kurzfristig - unterstützten auch eine finanzielle Absicherung bei Verdienstausfällen", erklärte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Freitag (08.05.20). Zusammen mit Landrat Thomas Eberth dankte Schuchardt allen Beteiligten für die Unterstützung in einer ausgesprochenen Notlage. (Quelle: BR)

Deutscher Rudertag in Schweinfurt auf 2021 verschoben
Zwischen 29. Oktober und 1. November diesen Jahres hätte er stattfinden sollen, der 65. Deutsche Rudertag in Schweinfurt. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Deutsche Rudertag nun auf das Jahr 2021 verschoben. Das Präsidium des Deutschen Ruderverbandes (DRV) folge damit einer Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums, heißt es von der dpa. Laut DRV-Vorsitzendem Siegfried Kaidel sei die Verlegung die einzige vernünftige Entscheidung – finanzielle Risiken und Unsicherheiten beim Ausrichter und der Stadt Schweinfurt seien zu groß. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 276 Personen. Vier Personen werden stationär behandelt, es sind nach wie vor fünf Todesfälle zu verzeichnen. 250 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Recyclinghöfe in Aschaffenburg wie gewohnt geöffnet
Ab Dienstag sind beide Recyclinghöfe der Stadtwerke Aschaffenburg wieder wie gewohnt erreichbar. Auch der Recyclinghof in der Mörswiesenstraße öffnet wieder. Um die empfohlenen Mindestabstände gewährleisten zu können, ist die Zahl der Anlieferer auf den Recyclinghöfen nach wie vor begrenzt. Besucher müssen vor allem an Montagen und Samstagen mit zum Teil erheblichen Wartezeiten vor der Einfahrt rechnen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 149 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 8. Mai, 9 Uhr), davon befinden sich vier Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 136 Personen. Aktuell sind 24 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Appell von Landrat und Gesundheitsamtsleiterin: Pandemiebekämpfung geht nur mit Ehrlichkeit und Konsequenz
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Main-Tauber-Kreis

Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 8. Mai, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 389 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 130, Boxberg: 23 (+3), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 25 (+2) und Wittighausen: 3.
Das Durchschnittsalter aller 389 bestätigt Infizierten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von einem bis 90 Jahren.

322 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 322 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 111, Boxberg: 13, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 9, Igersheim: 24, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

8.877 Corona-Fälle, 405 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.877 gestiegen. Das sind 161 Fälle mehr als am Donnerstag, wie das Sozialministerium am Freitag bekannt gab. Damit nahmen die bestätigten Corona-Fälle innerhalb eines Tages so stark zu wie zuletzt vor zwei Wochen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um sechs auf 405. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (54).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Donnerstag 8.850 Corona-Fälle (Stand: 8 Uhr), von denen inzwischen rund 7.400 (84 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.
Update 16.40 Uhr: Das Ministerium begründet den im Verhältnis zu den vorherigen Tagen relativ hohen Anstieg damit, dass am Donnerstag einige ältere, bereits registrierte Covid-19-Fälle wegen eines Erfassungsfehlers vorübergehend nicht in der Statistik ausgewiesen worden seien. Rechne man diese heraus, sei die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages um 116 gestiegen. Ähnlich viele Neuinfektionen gab es somit zuletzt am 30. April.

Weiterhin alle Landkreise unter der Infektionsgrenze
Alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte liegen weiterhin unter der Infektionsgrenze von 50 Corona-Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Diese sogenannte "Sieben-Tage-Inzidenz" liegt im Odenwaldkreis mit 26 am höchsten. Im Vogelsbergkreis gab es in der vergangenen Woche dagegen keine Neuansteckung. Der Wert ist deshalb wichtig, weil die Landesregierung am Donnerstag beschlossen hat, dass in einem Kreis wieder verschärfte Maßnahmen gelten sollen, sobald die Marke von 50 überschritten wird.(Quelle: Hessenschau)

Gleiche Auflagen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen 
In Hessen sind öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen unter Abstands- und Hygieneauflagen wieder erlaubt. Unklar war bislang die Regelung bei privaten Feiern. "Grundsätzlich gilt, dass auch private Veranstaltungen außerhalb des öffentlichen Raums jetzt wieder möglich sind", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) dazu im Corona-Update des hr. Aber es würden nach wie vor die strengen Hygiene- und Abstandsregeln gelten – auch bei Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern im Garten.
"Wenn die Leute stehen, müssen mindestens zehn Quadratmeter eingehalten werden. Wenn alle sitzen, dann sind es fünf Quadratmeter." Um das Infektionsgeschehen im Ernstfall nachverfolgen zu können, sei – auch bei privaten Feiern – eine Namensliste mit Adresse und Telefonnummer wichtig. (Quelle: Hessenschau)

Bündnis für Ausbildung nimmt Betriebe in die Pflicht 
Hessens Bündnis für Ausbildung hat an die Betriebe im Land appelliert, trotz der Corona-Krise weiter Lehrlinge einzustellen. Begonnene Arbeitsverhältnisse könnten trotz der Folgen der Pandemie und des Lockdowns fortgesetzt werden. Dazu nannten die Bündnispartner Handlungsempfehlungen in einem Grundsatzpapier. Die Ausbildung könne etwa in Teilzeit oder mit Wechsel in einen anderen Betrieb ermöglicht werden. Auch Kurzarbeit für Lehrlinge sowie Ausbildungsverbünde könnten mögliche Optionen sein, um Ausbildungsplätze zu erhalten. Die Landesregierung sicherte den Unternehmen und Lehrlingen zu, sie auch weiterhin umfassend zu unterstützen. In dem Bündnis sind neben dem Land die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sowie Kommunen und Kammern vertreten. (Quelle: Hessenschau) 

Insolvenzwelle bleibt zunächst aus 
Trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geht die Zahl der Insolvenzanträge bei Hessens Amtsgerichten zurück. Es gebe keine Insolvenzwelle, eher das Gegenteil, sagte Roland Glöckner, Sprecher des Amtsgerichts Frankfurt. In Frankfurt hat sich die Zahl der Anträge quasi halbiert. 63 Unternehmer- und Unternehmensinsolvenzen wurden im April beantragt, 21 Verbraucherinsolvenzen. Das macht insgesamt 84 Anträge - und damit deutlich weniger als im April 2019 mit 177 Anträgen. Als Ursache für die Entwicklung sehen Gerichte und Behörden die Schritte zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Unter anderem wurde die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, unter bestimmten Bedingungen ausgesetzt. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Zahl der Neuinfektionen steigt nur leicht – elf weitere Menschen genesen
Im Odenwaldkreis sind seit gestern elf weitere Personen nach ihrer Corona-Erkrankung genesen (Stand 8. Mai mittags). Somit verzeichnet die Statistik insgesamt 246 als gesund aus der Quarantäne entlassene Odenwälderinnen und Odenwälder.
Die Anzahl der insgesamt positiv auf das Corona-Virus getesteten Menschen erhöht sich leicht um vier auf 384. Im Vergleich zu gestern ist eine weitere Person in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Sie war zwischen 60 und 69 Jahre alt, hatte Vorerkrankungen und kam aus einem Pflegeheim. Damit gibt es im Odenwaldkreis 54 Todesfälle, davon 38 aus Pflegeheimen.
Die Statistik des Landes Hessen berechnet auf Basis ihrer Daten vom 8. Mai, 10:30 Uhr, eine 7-Tage-Inzidenz von 26 für den Odenwaldkreis. Diese bleibt somit im Vergleich zum Vortag konstant.
29 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Davon befinden sich 16 Patienten im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, ein Patient in der Asklepios Klinik in Bad König und 12 in anderen Kliniken. Im GZO liegen vier Menschen auf der Intensivstation. Außerdem warten in Erbach noch zwei Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Odenwald: Besuchsverbot in Pflegeheimen ab Sonntag aufgehoben 
Auch im Odenwaldkreis sind ab Sonntag (10.) Besuche in Alten- und Pflegeheimen wieder möglich. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Wegen besonders vieler Todesfälle war im Odenwald das Besuchsverbot für Angehörige länger aufrechterhalten worden. Im Odenwaldkreis hatte sich das Coronavirus in sieben Pflegeheimen stark ausgebreitet – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Ein Großteil der Verstorbenen lebte in Altenheimen. Landrat Frank Matiaske erklärt aber jetzt: Die Zahl der Ansteckungen außerhalb dieser Einrichtungen sei aktuell im Odenwald nicht überdurchschnittlich hoch. Auch deshalb jetzt die Lockerung der Maßnahmen – wie anderswo in Hessen.

Südhessen 

Intensive Fahrzeugreinigung bei der HEAG
Damit sich Fahrgäste und Mitarbeiter auch in Corona-Zeiten in Bus und Bahn sicher fühlen, hat die Darmstädter HEAG mobilo nach ihren Angaben in den vergangenen Wochen zahlreiche Vorkehrungen getroffen: So wurde neben der intensivierten nächtlichen Reinigung eine tägliche „Unterwegsreinigung“ der Fahrzeuge eingeführt. Vom Luisenplatz startend werden mit zusätzlichem Personal vor allem Haltegriffe, -schlaufen und Türtaster im Einstiegsbereich der HEAG-Fahrzeuge täglich extra gereinigt und desinfiziert. Zur besseren Luftzirkulation würden zudem an den großen Umsteigepunkten und an den Endhaltestellen alle Türen geöffnet. Alle Beschäftigten des Verkehrskonzerns, auch alle 400 Fahrerinnen und Fahrer, verfügten inzwischen über einen dienstlichen Mund-Nase-Schutz, den sie zum Beispiel bei Fahrtantritt oder dem Kontrollgang durchs Fahrzeug tragen. Anders als für Fahrgäste gelte während der Fahrt für das Fahrpersonal jedoch keine Tragepflicht. Kabinen und Trennscheiben sorgen hier für ausreichende Sicherheit, so die HEAG. (Quelle: FFH) 

Dritter Corona-Todesfall im Kreis Bergstraße 
Im Kreis Bergstraße ist ein dritter Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Es handelt sich um eine Frau aus Bürstadt, die bereits am Montag in stationärer Behandlung verstorben war. Das hat der Kreis mitgeteilt. Insgesamt sind 320 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie bekannt. Ein Großteil der Menschen ist wieder genesen. Sollten im Kreis Bergstraße mit seinen rund 270.000 Einwohnern mehr als 135 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auftreten, müsste nach den neuen Regeln von Bund und Ländern gehandelt werden. Tagesaktuell liegt der 7-Tage-Wert bei acht Neuinfektionen, heißt es vom Kreis. Man ist also weit entfernt von der "Obergrenze".

+++Meldungen 7. Mai+++

Weltweit

17:03 Uhr: Abgeordnete verzichten auf Diätenerhöhung
Der Bundestag hat mit den Stimmen aller sechs Fraktionen den Verzicht auf die diesjährige Diätenerhöhung für die Abgeordneten beschlossen. Der gemeinsame Gesetzentwurf aller Fraktionen wurde einstimmig verabschiedet.
Eine Diätenerhöhung wäre "das falsche Signal" gewesen, sagte CDU/CSU-Parlamentsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer. Zwar finanziere die Maßnahme kein Rettungspaket, sie sage aber: "Wir stehen zusammen in der Krise, auch als Abgeordnete des Deutschen Bundestags."

16:58 Uhr: Corona-App soll offenbar Mitte Juni kommen 
Die geplante App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten soll in etwa fünf bis sechs Wochen zur Verfügung stehen. "Mitte Juni ist ein realistischer Zeitraum", hieß es aus Regierungskreisen. Zunächst solle die App lediglich ihre "Kernfunktion" besitzen, mit der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten informiert werden sollen. Die Option zur freiwilligen Weitergabe von Daten an das Robert-Koch-Instituts (RKI) soll demnach später hinzukommen.
Die App sei ein "wichtiges Tool", um Infektionsketten "umfassender zu erkennen" als bisher, hieß es weiter. Die App soll mithilfe der Bluetooth-Technologie aufzeichnen, wann und wie lange sich jemand in der Nähe einer anderen Person aufgehalten hat, die an ihrem Smartphone ebenfalls diese Funktion eingeschaltet hat. Infiziert sich jemand mit dem neuartigen Coronavirus, kann er über die App anonym diejenigen informieren, die sich durch ihre Nähe zu ihm angesteckt haben könnten. (Quelle: ARD) 

14:48 Uhr Seehofer verteidigt Grenzkontrollen bis 15. Mai 
n der Corona-Krise wächst der Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer, die Grenzen zu europäischen Nachbarstaaten wieder zu öffnen. Doch der CSU-Politiker sperrt sich: Die Grenzkontrollen seien "Teil unseres bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens", sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung. In der Bundesregierung bestehe Einvernehmen, die Kontrollen zunächst bis 15. Mai fortzusetzen.
Zuvor hatten zwölf CDU-Bundestags- und Europaabgeordnete, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und FDP-Chef Christian Lindner die rasche Öffnung der Grenzen zu europäischen Nachbarstaaten gefordert.
Die WHO lehnt Reisebeschränkungen zur Pandemie-Bekämpfung ab. Dass sie kein wirksames Instrument seien, hätten Erfahrungen in der Vergangenheit gezeigt. (Quelle: ARD) 

13:47 Uhr Bundesliga startet am 16. Mai 
Ab Samstag, den 16. Mai, wird in der 1. und 2. Liga wieder angepfiffen. Das gab der Chef der Deutschen Fußball Liga, Christian Seifert bekannt. Die 36 Profivereine hätten sich auf der Mitgliederversammlung der DFL auf dieses Datum geeinigt. Der Spielbetrieb ruht seit dem 13. März.
Der 26. Spieltag startet dann direkt mit einem Geisterderby: Laut Seifert sollen unter anderem Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 aufeinandertreffen. Bereits zum Anfang der Pandemie, vor dem Stopp des Spielbetriebs, war diskutiert worden, ob solche Begegnungen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

09:00 Uhr: Kanzleramtschef Braun: "Wir leben mitten in der Pandemie"
Kanzleramtschef Helge Braun geht davon aus, dass die Corona-Pandemie noch das restliche Jahr andauern wird. "Wir leben nicht jetzt nach der Pandemie, sondern wir leben mitten in einer Pandemie", sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk.
Mit Blick auf die beschlossenen Lockerungen betonte Braun, dass "in der Tat nie Anlass zur Sorglosigkeit" bestehe. Maßnahmen wie der Sicherheitsabstand würden die Menschen weiter begleiten, auch die Punkte Reisen und Geselligkeit betrachte er mit Sorge: "Natürlich wünschen wir uns jetzt alle zügig Lockerungen. Aber gerade in dieser Phase, wo jetzt Öffnungen in den einzelnen Ländern stattfinden, ist es dann wichtig, dass wir es auch vergleichbar tun."

08:32 Uhr: Ifo-Index sackt auf tiefsten Wert seit Wiedervereinigung
Deutschlands Industrie erwartet einen nie dagewesenen Einbruch ihrer Produktion. Der auf einer Umfrage unter Unternehmen basierende Index des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts stürzte im April auf den tiefsten Punkt der Wiedervereinigung - von minus 21,4 Punkten im März auf minus 51,4 Punkte im April, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Der Rückgang mit minus 30,0 Punkten sei noch einmal stärker ausgefallen als im März mit minus 22,7 Punkten. (Quelle: ARD) 

8:00 Uhr: Fussball-Bundesliga: Saison wird am 15. Mai in sogenannten Geisterspielen - also ohne Zuschauer im Stadion - fortgesetzt

8:00 Uhr: Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit hält die Corona-Lockerungen für angemessen und spricht von einem durchdachten Plan.

Weltweit

Übersicht Stand 7. Mai 2020 6:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.753.112 Infizierte (+ 88.969) | 263.831 Tote (+6.528) | 1.245.418 Geheilte (+45.979)
Deutschland: 168.162 Infizierte (+1.155) | 7.275 Tote (+282) | 139.900 Geheilte (4.800)
Italien: 214.457 Infizierte (+1.444) | 29.684 Tote (+369) | 93.245 Geheilte (+8.014)
Spanien: 220.325 Infizierte (996) | 25.857 Tote (244) | 126.002 Geheilte (2.516)
Frankreich: 174.224 Infizierte (3.530) | 25.812 Tote (+275) | 54.081 Geheilte (1.228)
Türkei: 131.744 Infizierte (2.253) | 3.584 Tote (+64) | 78.202 Geheilte (+4.917)
Quelle Johns Hopkins University

07:25 Uhr Virologe sieht Lücken im Lockerungskonzept
Der Virologe Alexander Kekulé hat im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF Lücken im gestern zwischen Bund und Ländern vereinbarten Konzept für weitere Lockerungen der Corona-Einschränkungen kritisiert.
Als ein Beispiel nannte Kekulé die Frage, wie in Kitas und Grundschulen ein ausreichender Schutz der Kinder und Mitarbeiter gewährleistet werden soll. Er selbst glaube nicht, dass Kinder mithilfe von Hygienemaßnahmen dazu gebracht werden könnten, die Infektionsrate gering zu halten.
Auch beim sogenannten Notfallmechanismus sieht der Virologe Risiken. Dieser sieht vor, dass bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche Lockerungen wieder zurückgenommen werden. Wende man diese Rechnung auf eine Gemeinde mit einer Million Einwohnern an, bedeute das eine Grenze von 500 neuen Fällen pro Woche und 70 neuen Fälle pro Tag. Das wäre aber eine zu große Belastung für die Gesundheitsämter. (Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Betreuung von Kindern durch Nachbarschaftshilfe jetzt möglich – Die Möglichkeit zur wechselseitigen Betreuung hilft Kindern und Eltern gleichermaßen 
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Unterfranken

Bald gibt es wieder den Würzburger "Brückenschoppen"
Am 18. Mai ist es so weit: Auf der Alten Mainbrücke in Würzburg darf wieder Wein ausgeschenkt werden. Grundlage für die Lockerung ist, dass ab dem 18. Mai die Außenbereiche von Restaurants wieder öffnen dürfen, also etwa Biergärten und Heckenwirtschaften. Inhaber der "Alten Mainmühle" Jan Endres ist zuversichtlich: "Wir sind in Verhandlungen mit der Stadt Würzburg. Und das Gute ist: Die Stadt will den "Brückenschoppen" natürlich auch wiederbeleben und das Zeichen setzen, dass hier wieder eine gewisse Freiheit entsteht." Derzeit arbeite man gemeinsam an Hygienekonzepten. (Quelle: BR) 

Regierung meldet 3.347 infizierte
Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie meldet die Regierung von Unterfranken meldet (Stand: 07.05.20, 16.00 Uhr) auf Twitter 3.347 Infizierte. 134 Erkrankte befinden sich aktuell in Kliniken, 37 von ihnen auf Intensivstationen. 1.149 Menschen sind als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Im Regierungsbezirk sind 181 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Würzburger Volksfest "Kiliani" fällt aus
Die Stadt Würzburg hat das Kiliani-Volksfest definitiv abgesagt. Wie die Stadt am Donnerstag (07.05.20) in einer Pressemitteilung erklärte, sind Großveranstaltungen im Freistaat bis zum 31. August untersagt. Das Kiliani-Volksfest sollte vom 3. bis zum 19. Juli 2020 stattfinden. In den vergangenen Jahren zog es rund 800.000 volksfestbegeisterte Menschen in seinen Bann. Die Stadt Würzburg hat bereits den Sprecher der Schaustellergemeinschaft Heiner Distel, die Brauerei Würzburger Hofbräu sowie die Festwirtfamilie Michael Hahn unterrichtet. Die 85 betroffenen Schausteller, die bereits eine vertragliche Zulassung für das laufende Jahr haben, werden nun informiert, dass wegen der rechtlichen Unmöglichkeit die Zulassungsverträge aufgelöst werden. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 276 Personen. Vier Personen werden stationär behandelt. Im Landkreis Miltenberg sind weiterhin fünf Todesfälle zu verzeichnen. 245 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Zwei weitere Todesfälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 7.05.20, 14.45 Uhr) im Zusammenhang mit dem Coronavius zwei weitere Todesfälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Zwölf Erkrankte befinden sich derzeit im Krankenhaus, sieben davon auf der Intensivstation. 511 Menschen sind wieder gesund. Als Kontaktpersonen in Quarantäne befinden sich 86 Menschen. Im Raum Aschaffenburg sind 38 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 148 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 7. Mai, 9 Uhr), davon befinden sich vier Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 135 Personen. Aktuell sind 22 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Positive Zwischenbilanz bei Marktheidenfelder Teststrecke
Seit fünf Wochen ist die bislang vom Landkreis Main-Spessart finanzierte Corona-Teststrecke in Marktheidenfeld in Betrieb. Der Testbetrieb hat sich dort inzwischen gut eingespielt, der Ablauf funktioniert reibungslos, teilt das Landratsamts mit. Seit die Teststrecke in Betrieb ging, wurden dort wöchentlich rund 80 Personen getestet. Die Strecke ist damit nur zu einem Drittel ausgelastet. Obwohl sich die Fallzahlen im Landkreis moderat entwickelt haben, soll die Teststrecke vorerst bestehen bleiben. Aktuell prüft das Landratsamt, wie der Testbetrieb im Hochsommer organisiert werden kann. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg
COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.868
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 7. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 7. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 384. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 384 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 129 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 22 und Wittighausen: 4.

Ein weiterer Todesfall bestätigt

Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um einen unter 70-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile neun Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden des Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.

316 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 316 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 108, Boxberg: 12, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 23, Külsheim: 3, Königheim: 5, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.

Wieder Linienfahrten zum Wildpark Bad Mergentheim
Pünktlich zur Öffnung des Wildparks Bad Mergentheim für Tagesbesucher am Freitag, 8. Mai, nimmt auch wieder der „Wildparkbus“ seinen Betrieb auf. „Bis zum 31. Oktober pendelt der Linienbus der Linie 955 wieder mehrmals täglich zwischen Bad Mergentheim und dem Wildpark“, freut sich Jochen Müssig, zuständiger Dezernent für den ÖPNV beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis und Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber-Kreis (VGMT).
Von Montag bis Freitag an Werktagen starten die Busse jeweils um 9 Uhr, 11.30 Uhr, 14.40 Uhr und 16.40 Uhr ab Bahnhof Bad Mergentheim und fahren über die Haltestellen „Altstadt Schloss“ und „Wachbacher Straße“ hinauf zum Wildpark.
Rückfahrtgelegenheiten in die Innenstadt bestehen ab der Haltestelle „Wildpark“ jeweils um 11.45 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr.
An Samstagen, Sonn- und Feiertagen starten die Fahrten um 11.33 Uhr, 12.33 Uhr, 14.28 Uhr und 16.28 Uhr bereits ab der Haltestelle „Klinik Hohenlohe“ und bedienen danach die Haltestellen „Rehaklinik ob der Tauber“, „Löffelstelzen, Ort“, „Abzweigung Rehaklinik Taubertal“ und seit dieser Saison neu die Haltestelle „Edelfinger Straße“, ehe der Zustieg an den Haltestellen „Bad Mergentheim, Bahnhof“, „Altstadt Schloss“ und „Wachbacher Straße“ zum Wildpark möglich ist. Ab der Haltestelle „Bahnhof“ gelten an diesen Tagen folgende Abfahrtszeiten zum Wildpark: 9.30 Uhr, 11.45 Uhr, 12.45 Uhr, 14.40 Uhr und 16.40 Uhr.
„Rückfahrtgelegenheiten bieten sich für die Besucher ab der Haltestelle „Wildpark“ an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils um 12 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr zu den gleichen Haltestellen.
Darüber hinaus bieten auch die fünf RufTaxi-Linien 9833 (Bad Mergentheim-Assamstadt-Windischbuch), 9834 (Bad Mergentheim-Boxberg), 9843 (Bad Mergentheim-Lauda), 9852 (Bad Mergentheim-Weikersheim) und 9855 (Bad Mergentheim Süd) einzelne Direktfahrt-Gelegenheiten zum Wildpark und zurück.
Aufgrund der Corona-Krise mussten Museen, Zoos und Tierparks vorübergehend schließen. Der Wildpark Bad Mergentheim öffnet nun am Freitag, 8. Mai seine Tore wieder für Tagesbesucher. Der Wildpark bietet jedoch keinen Ticketverkauf an der Kasse an. Tickets können ausschließlich unter www.wildtierpark.de erworben werden.

Masken an Schulen verteilt
Durch zwei Mitarbeiter des Landratsamtes, die Kraftfahrer Roland Benz und Michael Hörner, wurden Mund-Nasen-Masken an alle Schulen verteilt, die am Montag den Schulbetrieb wieder aufgenommen haben. Es handelt sich hierbei um Schulen in Trägerschaft der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises, die mit insgesamt rund 30.000 Schutzmasken aus dem Bestand des Landratsamtes ausgestattet wurden. „Damit konnte ein wichtiger Beitrag zu einem sicheren Schulbetrieb geleistet werden“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
In diesem Zusammenhang erinnert das Landratsamt an wichtige Verhaltensmaßnahmen, um sich und andere Menschen vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen. Seit 27. April müssen alle Personen ab einem Alter von sechs Jahren im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Soziale Kontakte sollten so weit wie möglich eingeschränkt werden. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nach wie vor nur alleine oder mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. In der Öffentlichkeit ist zu anderen Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Ist dies nicht möglich, soll zum Schutz vor einer Infektion eine Mund-Nasen-Maske getragen und die Kontaktdauer auf das unbedingt Nötige begrenzt werden.
In Erinnerung gerufen werden zudem die empfohlenen Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen. Die Etikette beim Husten oder Niesen ist einzuhalten: Von anderen Personen wegdrehen und – falls kein Taschentuch griffbereit ist – in die Armbeuge husten und niesen.
Entgegen mancher Empfehlung ist die Verwendung der Mikrowelle zur Desinfektion von Masken nicht sinnvoll. Masken, bei denen im Nasenbereich Drahtbügel verarbeitet sind, dürfen zur Reinigung keinesfalls in die Mikrowelle gegeben werden. Das Metall kann eine Funkenbildung erzeugen, durch die Maske und Mikrowelle in Brand geraten können.

Meldungen aus Hessen

Suchtmittel-Konsum nimmt in Corona-Krise zu 
Der Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol, Tabak und illegalen Drogen wird nach Expertenmeinung in der Corona-Krise zunehmen. Die Betroffenen glaubten, dass sie damit die Einschnitte und substanziellen Veränderungen ihrer Lebensweise und im Zusammenleben kompensieren könnten, erklärte Heino Stöver, Professor am Institut für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences am Donnerstag. Dies könne aber zu zusätzlichem Stress führen, denn viele Möglichkeiten der Verheimlichung vor der Familie oder dem Partner fielen weg.
Abhängige von illegalen Drogen stünden aktuell vor gewaltigen Herausforderungen, denn der Schwarzmarkt sei wegen der geschlossenen Grenzen leer gefegt. Auch die Beschaffung von Geld sei kaum möglich. Zudem gehörten Suchtkranke zu den Hauptrisikogruppen. Rauchern rät der Professor, die Pandemie als Anlass zu nehmen auf weniger schädliche Substanzen umzusteigen oder aufzuhören. "Durch die Belastung beim Rauchen sind die Abwehrkräfte des Bronchialsystems eingeschränkt." (Quelle: Hessenschau)

8.716 Corona-Fälle, 399 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.716 gestiegen. Das sind 38 Fälle mehr als am Mittwoch, wie das Sozialministerium am Donnerstag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um elf auf 399. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (53).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Donnerstag 8.736 Corona-Fälle (Stand: 8 Uhr), von denen inzwischen rund 83 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.
(Quelle: Hessenschau) 

Städel-Wiedereröffnung am Wochenende 
Mit Zugangsbeschränkungen und Hygieneauflagen öffnet am Samstag, 9. Mai, das Frankfurter Städel wieder für Besucher. Die Zahl der zugelassen Besucher werde auf eine Person pro 20 Quadratmeter begrenzt, teilte eine Sprecherin mit. Bei 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche dürften also 200 Besucher pro Stunde ins Museum. Besucher müssten zudem einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Kasse sei bereits mit einer Scheibe versehen worden, auf dem Boden klebten Abstandsmarkierungen, Desinfektionsmittelspender stünden für Besucher bereit. Zudem rät das Museum vorab online ein Ticket zu buchen, aber auch spontane Besuche seien weiterhin möglich. Sicherheitsmitarbeiter würden während der Öffnungszeiten zusätzlich darauf achten, dass die Besucher die Abstandsregeln zueinander einhielten. (Quelle: Hessenschau) 

Grüne warnen vor Überbietungswettbewerb bei Lockerungen
Hessens Grünen-Fraktionschef Matthias Wagner hat am Donnerstag das Bund-Länder-Gespräch zu den Lockerungen der Corona-Maßnahmen kritisiert. "Wir sehen mit Sorge, dass es nur noch mit Mühe und durch sehr dehnbare Formulierungen gelungen ist, überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen", erklärte Wagner. Trotz regionaler Besonderheiten sei die Lage in Deutschland nicht sonderlich unterschiedlich. "Vielmehr scheint bei einigen ein Überbietungswettbewerb nach dem Motto 'höher, schneller, weiter' begonnen zu haben", so der Vorsitzende der Landtagsfraktion. Er warnte vor "kurzatmigen Profilierungsversuchen einzelner Regierungschefs aus anderen Ländern". Die Landesregierung hatte nach der Einigung von Bund und Ländern, die Lockerung der Anti-Corona-Auflagen weitgehend in die Verantwortung der Länder zu legen, weitere Erleichterungen angekündigt. Andere Bundesländer waren vor der bundesweiten Absprache bereits mit Lockerungen vorgeprescht. (Quelle: Hessenschau) 

Caricatura Museum Frankfurt ab Dienstag offen
Komische Kunst unter besonderen Umständen – Satire-Fans können ab kommenden Dienstag (12. Mai) wieder zum Lachen ins Museum gehen. Die Laufzeiten der bestehenden Ausstellungen seien verlängert worden, erklärte das Caricatura Musum Frankfurt. Zudem sei ein Hygiene- und Schutzkonzept für das Museum entworfen worden: Besucher würden in einem Einbahnstraßensystem durch das Museum geleitet werden, es gebe einen getrennten Ein- und Ausgang. Zudem sollten Besucher einen Mund-Naseschutz tragen und das Abstandsgebot einhalten, hieß es in der Mitteilung. Führungen könnten derzeit nicht angeboten werden.

Verbraucherzentrale warnt vor "Wundermitteln" 
Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Abzocke mit vermeintlichen „Wundermitteln“ als Schutz gegen das Coronavirus. Zurzeit häuften sich die Beschwerden und Nachfragen zu solchen Angeboten, wie die Zentrale am Donnerstag mitteilte. "Verunsicherte oder leichtgläubige Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf die Aussagen der Anbieter vertrauen, wiegen sich unter Umständen in Sicherheit", hieß es.
So hätten Unternehmen Aufkleber mit einem Zahlencode angeboten, dass "Viren und Bakterien gar nicht erst in das menschliche Immunsystem eindringen könnten", berichteten die Verbraucherschützer. Die Aufkleber sollten auf Empfehlung des Anbieters überall an öffentlichen Plätzen angebracht werden, damit sie dort ihre angebliche Schutzwirkung entfalten könnten. Ein anderes Unternehmen habe ein Pendel als vermeintlichen "Virenkiller" angepriesen. "Während solche Tipps noch eher in die Kategorie 'kurios, aber harmlos' einzuordnen sind, sind andere durchaus gefährlich", ordnete die Zentrale ein – wie beispielsweise der Tipp, Mittel wie Arsen und Chlordiodix zum Schutz vor einer Ansteckung einzunehmen. (Quelle: Hessenschau) 

25 Schulträger stellen Anträge auf Förderung aus Digitalpakt 
Nach dem Start des Digitalpakts für eine bessere technische Ausstattung der hessischen Schulen haben sich die ersten 25 Schulträger um eine Förderung beworben. Das Volumen der möglichen Unterstützung für diese kommunalen und privaten Träger summiert sich auf 24,3 Millionen Euro, wie aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervorgeht.
Davon seien bereits Förderzusagen erteilt worden an die Stadt Offenbach in Höhe von 500.000 Euro und an den Kreis Limburg-Weilburg in Höhe von 7,5 Millionen Euro. Aus dem Bund-Länder-Digitalpakt stehen für Hessen über einen Zeitraum von fünf Jahren bis 2024 rund 372 Millionen Euro bereit. Das Land stockt die Summe mit eigenem Geld auf 500 Millionen Euro auf. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Kein Corona-Todesfall seit Montag – 235 Personen genesen
In der Statistik des Landes Hessen wird die Anzahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen auf 100.000 Einwohner errechnet – die 7-Tage-Inzidenz. Diese liegt im Odenwaldkreis bei 26 (Stand 7. Mai, mittags).
Seit gestern gibt es im Odenwaldkreis fünf weitere positive Testergebnisse. Damit wurden insgesamt 380 positiv auf das Corona-Virus getestet.
Von allen Bürgerinnen und Bürgern, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind 235 bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen. 53 Menschen sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Seit Montag gab es keine neuen Todesfälle.
In Krankhäusern werden 30 Odenwälderinnen und Odenwälder behandelt. 17 von ihnen im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, einer in der Asklepios Klinik in Bad König und zwölf in weiteren Kliniken. Im GZO befinden sich vier Patienten auf der Intensivstation.

Südhessen 

"Die Leute sind beratungsresistent": Raunheim sperrt Messeplatz 
Drastische Maßnahme in Raunheim: Weil sich dort laut dem Bürgermeister vor allem junge Leute nicht an die Corona-Kontaktregeln halten, sperrt die Stadt jetzt einen großen Platz. Große Gruppen treffen sich dort abends und nachts am dem Messeplatz im Gewerbegebiet Airport Garden, berichtet Bürgermeister Thomas Jühe. Es gab schon Kontrollen - doch die Leute seien beratungsresistent. Sie sitzen zusammen, es ist oft laut. Abstandsregeln würden die meisten nicht interessieren. Außerdem habe es auch schon illegale Autorennen auf dem Platz gegeben. Deshalb jetzt das Aufenthaltsverbot auf dem Platz und der Fläche rundherum. Das gilt ab Freitag (8.5.) und dann erst mal für zwei Wochen immmer von 18 Uhr bis 6 Uhr.

Besuchsverbot für Odenwälder Altenpflegeheime auf dem Prüfstand 
Besuche in Altenpflegeheimen sind in Hessen seit dem 4. Mai unter Auflagen wieder erlaubt - nur im Odenwaldkreis nicht. Private Besuche von Angehörigen sind dort weiterhin ausgeschlossen. Begründet wird das mit der hohen Zahl an Infektions- und Todesfällen in Pflegeeinrichtungen im Kreis. Nur Personengruppen wie zum Beispiel Seelsorger und Ärzte dürfen in die Heime. Das Verbot wird jede Woche von der Kreisverwaltung überprüft. Am Freitag (8.5.) steht eine Entscheidung an, ob bereits ab Sonntag wieder Besuche möglich sein werden. „Mir ist bewusst, dass gerade der Muttertag am 10. Mai ein sehr emotionaler Tag ist. Deshalb werden wir das Für und Wieder dieser Entscheidung besonders genau abwägen,“ betonte Landrat Frank Matiaske. Die Heime sollen schon jetzt Konzepte entwickeln, wie Besuche in Zukunft möglich sein und die Hygieneauflagen erfüllt werden können. (Quelle: FFH) 

85 Prozent der Corona-Infizierten im Kreis Bergstraße wieder genesen
Im Kreis Bergstraße gibt es drei neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Insgesamt sind damit 317 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit insgesamt 271 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile genesen sind. Das sind rund 85 Prozent. Zudem hat es zwei Todesfälle gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 44 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. (Quelle: FFH) 

+++Meldungen 6. Mai+++

Weltweit

18:57 Uhr: Deutsches Handwerk: "Erfolgreicher Balanceakt"
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen als erfolgreichen Balanceakt bezeichnet. "Die Beschlüsse von Bund und Ländern zeugen einmal mehr von großer politischer Verantwortung in dem Bemühen, Gesundheitsschutz und die inzwischen dringend nötige wirtschaftliche Wiederbelebung in Einklang zu bringen", sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. Die Lockerungen seien für viele Handwerksbetriebe existenziell, da sie sonst nicht mehr lange durchgehalten hätten. "Jetzt können sie endlich wieder arbeiten." (Quelle: ARD) 

18:49 Uhr: WHO mahnt zur Vorsicht bei Lockerungen
Die Staaten sollten ihre Corona-Beschränkungen aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur extrem vorsichtig lockern. Die politisch Verantwortlichen sollten Lockerungen dann zustimmen, wenn die bestätigten Infektionen zurückgehen und stabile Schutzvorkehrungen gegen neue Virus-Wellen getroffen worden seien, betonte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus.
So sollten die Staaten ein funktionsfähiges und weitreichendes Kontroll- und Überwachungssystem zur Entdeckung neuer Fälle installiert haben. Tedros betonte weiter, die Gesundheitssysteme müssten über ausreichend Kapazitäten für den Fall eines Wiederanstiegs der Corona-Fälle verfügen. (Quelle: ARD) 

15:47 Uhr: Länder sollen schrittweise über Öffnung der Gastronomie entscheiden 
Die Bundesländer sollen über eine schrittweise Öffnung der Gastronomie in der Corona-Krise entscheiden. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Länder sollten in eigener Verantwortung vorgehen - vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens sowie landesspezifischer Besonderheiten. (Quelle: ARD) 

14:45 BDI vermisst abgestimmten Plan für Ausstieg
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat angesichts der Lockerungen der Corona-Maßnahmen einen fehlenden abgestimmten Ausstiegsplan kritisiert. "Bund und Länder sollten Grundsatzfragen einheitlich klären, um Bürger und Wirtschaft nicht zu überfordern", sagte Verbandspräsident Dieter Kempf. Damit beispielsweise die industrielle Produktion wieder erfolgreich anlaufen könne, sei das gleichzeitige Funktionieren bundesweiter und internationaler Logistik- und Mobilitätsketten unabdingbar. (Quelle: ARD)

14:28 Uhr: Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen 
Alle Geschäfte in Deutschland sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder verständigten sich darauf, die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern aufzuheben - nun soll es Vorgaben geben zur maximalen Zahl von Kunden und Personal bezogen auf die Verkaufsfläche.
Seit dem 20. April sind kleine und mittlere Läden unter Auflagen zum Gesundheitsschutz wieder geöffnet, aber nur bis zu einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern. Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt dies ohne die Flächenbegrenzung unter Auflagen. (Quelle: ARD) 

14:26 Uhr: Bund und Länder erlauben wieder Training im Freizeitsport 
Bund und Länder wollen den wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlauben. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Freizeitsportler müssten sich aber an bestimmte Auflagen halten. (Quelle: ARD) 

14:19 Uhr: Beschränkungen bis zum 5. Juni verlängert
Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass die in der Corona-Krise verhängten Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni verlängert werden. Allerdings soll es Erleichterungen geben. So sollen sich nun auch bundesweit mehrere Angehörige zweier Haushalte treffen können. Einige Bundesländer hatte die Kontaktregeln schon zuvor gelockert. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 6. Mai 2020 8:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.664.143 Infizierte (+ 80.025) | 257.303 Tote (+5.728) | 1.199.439 Geheilte (+31.556)
Deutschland: 167.007 Infizierte (+855) | 6.993 Tote (+0*) | 135.100 Geheilte (0*)
Italien: 213.013 Infizierte (+1.075) | 29.315 Tote (+236) | 85.231 Geheilte (+2.352)
Spanien: 219.329 Infizierte (1.318) | 25.613 Tote (185) | 123.486 Geheilte (2.143)
Frankreich: 170.694 Infizierte (1.111) | 25.537 Tote (+333) | 52.853 Geheilte (1.377)
Türkei: 129.491 Infizierte (1.832) | 3.520 Tote (+59) | 73.285 Geheilte (+5.119)
Quelle Johns Hopkins University

08:58 Uhr "Flickenteppich schafft Verwirrung"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF eine regionalisierte Auslegung der Corona-Schutzmaßnahmen und deren Lockerungen befürwortet. Die Basis für weitere Lockerung müsse jedoch eine einheitliche Linie bei Bund und Ländern sein.
Nach wie vor gelte der Grundsatz: "So viel Normalität wie möglich, so viel Schutz wie nötig", so der CDU-Politiker. Aus den Beschränkungen wegen der Pandemie könne nur ein Ausstieg "Schritt für Schritt" erfolgen. Dabei schaffe ein gemeinsames Vorgehen Vertrauen, ein "zusammenhangloser Flickenteppich" hingegen Verwirrung.

08:31 Uhr: Industrie brechen massiv Aufträge weg
Die deutsche Industrie verzeichnete im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das größte Minus an neuen Aufträgen seit Beginn der Statistik im Jahr 1991. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.
Insgesamt gingen bei Unternehmen in diesem März 15,6 Prozent weniger Aufträge ein als im gleichen Zeitraum 2019. Dabei nahmen Bestellungen aus dem Inland um 14,8 Prozent ab. Aufträge aus dem Ausland gingen sogar um 16,1 Prozent zurück. (Quelle: ARD) 

07:08 Uhr "Kinder nicht in ihren vier Wänden verkümmern lassen"
Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, drängt darauf, Kitas und Schulen wieder zu öffnen.
Natürlich müssten "kluge Maßnahmen zum Infektionsschutz" ergriffen, werden so Fischbach in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Und eine Öffnung werde Lehrern und Erziehern "einiges abverlangen". "Aber es ist allemal besser, als die Kinder in ihren vier Wänden verkümmern zu lassen. Und das würde passieren." (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 3.341 Infizierte
Die Regierung von Unterfranken meldet (Stand: 06.05.20, 13.00 Uhr) auf Twitter im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk 3.341 Infizierte. 143 Erkrankte befinden sich in Kliniken, 32 davon auf der Intensivstation. In Quarantäne sind aktuell 1.223 Menschen. 177 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

450 Genesene wollen Blutplasma spenden
Ob das Blutplasma von Genesenen die Heilungschancen beim Coronavirus verbessert, ist bislang wissenschaftlich nicht belegt. Verschiedene Kliniken in Bayern erhoffen sich jedoch einen positiven Effekt und starten deshalb Testreihen. Auch die Uniklinik Würzburg hat deshalb einen Aufruf gestartet: 450 genesene Personen haben sich innerhalb weniger Tage zu einer Blutplasmaspende bereit erklärt. Die Klinik ist positiv überrascht. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 276 Personen. Vier Personen werden stationär behandelt. Im Landkreis Miltenberg sind weiterhin fünf Todesfälle zu verzeichnen. 241 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aktuelle Zahlen aus Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell (06.05.20, Stand: 14 Uhr) 616 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht drei Neuinfektionen seit dem Vortag. 14 Corona-Patienten werden im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau behandelt, sieben davon auf der Intensivstation. Außerdem meldet das Aschaffenburger Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall, die Person war 83 Jahre alt und hatte mehrere Vorerkrankungen. Damit sind insgesamt 36 Todesfälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg gemeldet. 499 der insgesamt positiv getesteten Personen gelten mittlerweile als gesund. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 148 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 6. Mai, 9 Uhr), davon befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 131 Personen. Aktuell sind 25 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Lohrer Tafelmobil fährt wieder
Das Tafelmobil des Diakonischen Werks Lohr fährt ab Mittwoch für die Bedürftigen in den Orten wieder Lebensmittel aus. Los geht es mit Neustadt und Erlach, am Freitag geht es in Richtung Spessart auf der Route Rechtenbach, Neuhütten, Wiesthal, Krommenthal, Partenstein und Frammersbach, jeweils zu den gewohnten Zeiten.
Wegen der Infektionsgefahr durch das Coronavirus haben die Ehrenamtlichen ein neues Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Die Mitarbeiter packen im Tafelladen die Tüten nach verschiedenen Familiengrößen vor, damit deren Ausgabe schneller geht. Vor Ort ergänzen Mitarbeiter diese noch mit Obst, Gemüse und Kühlware. Die Ehrenamtlichen bedienen die Kunden nur, wenn sie zum Tafelmobil mit Mund-Nasen-Schutz kommen und für die Bezahlung passend Ein- und Zwei-Euro-Münzen parat haben, da nicht gewechselt wird. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.730
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Psychosoziale Hotline erfolgreich gestartet
Zur Pressemeldung

Neckar-Odenwald-Kreis
SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Meldungen aus Hessen

Großmessen in Frankfurt abgesagt 
Die Frankfurter Messegesellschaft hat die für September geplanten Großmessen "Light + Building" und "Automechanika" abgesagt. Nach den jüngsten Ankündigungen der Regierung zur Corona-Pandemie könne keine Garantie gegeben werden, dass Großveranstaltungen zu diesem Zeitpunkt stattfinden könnten, hieß es zur Begründung. Unnötige Kosten für Besucher und Aussteller müssten vermieden werden. Derzeit sind Großveranstaltungen bis Ende August untersagt. (Quelle: Hessenschau) 

Alle Landkreise und Städte derzeit unter Infektionsgrenze 
Als wichtige Messgröße für die Lockerung der coronabedingten Einschränkungen gilt die Zahl, wie viele bestätigte Corona-Fälle innerhalb der letzten sieben Tage in einem bestimmten Gebiet (Kreis oder kreisfreie Stadt) aufgetreten sind. Um die Daten vergleichbar zu machen, werden diese umgerechnet auf 100.000 Einwohner. Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern an sieben aufeinander folgenden Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt sofort wieder strengere Beschränkungen gelten sollen. In Hessen liegen die 21 Kreise und fünf kreisfreien Städte nach den aktuellen Infektionszahlen deutlich unter dieser Schwelle. (Quelle: Hessenschau) 

8.678 Corona-Fälle in Hessen, 388 Tote
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.678 gestiegen. Das sind 93 Fälle mehr als am Dienstag, wie das Sozialministerium am Mittwoch bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um vier auf 388. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (53).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen ebenfalls 8.642 Corona-Fälle, von denen rund 7.100 (82 %) inzwischen als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen. (Quelle: Hessenschau) 

Palmengarten ab Montag wieder geöffnet 
Geschlossene Schauhäuser, aber keine Maskenpflicht im Freigelände - am kommenden Montag (11. Mai) öffnet der Frankfurter Palmengarten wieder für Besucher. Besondere Beschränkungen soll es nicht geben, eine Mund-Nase-Bedeckung muss nur in geschlossenen Räumen wie etwa den Sanitärbereichen getragen werden. "Wir setzen auf Eigenverantwortung", sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Aber: Eine Rückkehr zur Normalität der Zeit vor der Pandemie sei das nicht. Die Abstandsregeln sollen auch weiterhin beachtet werden.
Möglicherweise sei sogar gastronomischer Terrassenbetrieb möglich, sagte Palmengartendirektorin Katja Heumann. Die Entscheidung hierüber hänge von den neuen Beschlüssen über Lockerungen ab, die an diesem Mittwoch angekündigt werden. Führungen, Blumenschauen oder andere Ausstellungen in den Galerien am Palmenhaus wird es dagegen definitiv nicht geben. (Quelle: Hessenschau) 

Wirtschaftsminister streben Gastronomie-Öffnung noch im Mai an 
Die Wirtschaftsminister der Länder streben offenbar eine bundesweite Öffnung des Gastgewerbes unter Auflagen zwischen dem 9. und 22. Mai an. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend nach einer Videokonferenz der Länderminister mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Für touristische Beherbergungen wird demnach eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt. Am Mittwoch beraten die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen. Dabei wird es auch um das Hotel- und Gaststättengewerbe gehen. (Quelle: Hessenschau) 

Kritik und Erleichterung nach Besuchsrecht-Lockerung 
Seit Montag sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen wieder erlaubt, wenn auch nur sehr eingeschränkt: Einmal pro Woche darf für eine Stunde ein Angehöriger in die Einrichtung kommen und mit Abstand und Mundschutz - aber immerhin persönlich - Kontakt aufnehmen. Für viele Bewohner ist diese Regelung eine Erlösung. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Seit gestern sind im Odenwaldkreis 17 weitere Personen aus der Corona-Quarantäne entlassen worden. Insgesamt verzeichnet die Statistik damit 235 wieder gesunde Odenwälderinnen und Odenwälder. Somit Übersteigt die Zahl der Genesenen erneut die der seit gestern positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen. Diese liegt bei 10. Damit wurden im Odenwaldkreis insgesamt 375 Bürgerinnen und Bürger positiv getestet.
Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus liegt den zweiten Tag in Folge konstant bei 53.
31 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach befinden sich 18 Patienten, davon liegen vier auf der Intensivstation. In weiteren Kliniken werden 13 Personen behandelt. Im GZO warten zudem noch elf Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen

 

+++ Meldungen 5. Mai +++Weltweit



19:01 Uhr: Pläne für Ausstieg aus Grenzkontrollen werden konkreter
Die Grenzen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn könnten ab Mitte Mai wieder durchlässiger werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa haben Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther bereits konkret über ein Konzept gesprochen, wie man dann eine Eindämmung des Coronavirus und geltende Quarantäne-Regelungen gegebenenfalls auch ohne formelle Grenzkontrollen sicherstellen könnte. In einem gemeinsamen Lagebild des Gesundheitsministeriums und des Innenressorts heißt es, geplant sei eine "schrittweise Grenzöffnung" im Norden. Auch zwischen dem Bundesinnenministerium und anderen Bundesländern mit Grenzen, an denen aktuell Kontrollen stattfinden, werde bereits über entsprechende Konzepte beraten, hieß es. Seehofer hatte die Mitte März angeordneten Kontrollen an den Grenzen zu Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz am Montag bis zum 15. Mai verlängert. (Quelle: ARD)

18:14 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Italien sinkt 
In Italien haben sich nach Behördenangaben innerhalb eines Tages 1075 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt - die niedrigste Zahl der Neuinfektionen seit zwei Monaten. Am Vortag (Montag) lag der Wert bei 1221. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen des Virus starben, stieg um 236 auf 29.315. (Quelle: ARD)

17:15 Uhr: Merkel offenbar offen für weitere Lockerungen
Der Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den vergangenen Tagen sehr gut entwickelt. Deshalb könne man nun über weitere Lockerungen sprechen, sagte Merkel heute in der Sitzung der Unionsfraktion, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Debatte über Öffnungen habe eine große Eigendynamik bekommen. Merkel machte demnach deutlich: Wenn sich in einer Region ein Infektionsgeschehen zeige, seien dort lokal Maßnahmen zu ergreifen, damit nicht wieder das ganze Bundesgebiet in Mitleidenschaft gezogen werde.
Das sei auch vor dem Hintergrund wichtig, dass demnächst Lockerungen bei den Hotels und Gaststätten anstünden. Denn dann komme es wieder zu Reisen in Deutschland und die Gefahr von neuem Infektionsgeschehen nehme zu. Wichtig sei deshalb unter anderem, dass die Kontaktverfolgung weiterhin funktioniere und ausreichend Intensivbetten zur Verfügung stünden. Es gebe verständlicherweise eine sehr große Ungeduld bei den Lockerungen. Besonders sensibel sei das bei den Schulöffnungen, in der Gastronomie und bei den Hotels. Man sei weiterhin in einer fragilen Situation. (Quelle: ARD) 

16:47 Uhr Verband: 
Jedes zweite Textilunternehmen produziert Stoffmasken
nzwischen produziert jedes zweite Textil- und Modeunternehmen in Deutschland laut dem Branchenverband Stoff- und Schutzmasken gegen das Coronavirus. Pro Woche stelle die Industrie rund 22 Millionen Stück her, teilte der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie mit, "Tendenz steigend". Bei einem Großteil davon handele es sich um Mund-Nase-Bedeckungen, die vor allem von Verbrauchern etwa beim Einkauf oder in den Öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Hinzu kämen 7,5 Millionen OP-Masken sowie 2,5 Millionen FFP-Masken, mit denen sich auch die Träger selbst vor einer Ansteckung mit dem Sars-CoV-2 genannten Erreger besser schützen können. (Quelle: ARD) 

15:20 Uhr Wirtschaftsminister beraten über 18. Mai für Gastronomieöffnung
Die Bundesländer wollen sich heute Abend in einer Videokonferenz auf einen konkreten Zeitpunkt für eine Öffnung von Gastronomiebetrieben verständigen. In einer Beschlussvorlage für die Schalte stehe der 18. Mai als Datum, sagte die Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, Bremens Senatorin Kristina Vogt (Linke). Sie sei zuversichtlich, dass der Vorschlag angenommen werde. An der Konferenz nimmt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) teil.
Großes Unverständnis zeigte Vogt für das Vorpreschen Niedersachsens in der Frage. Das sei überraschend gekommen. Das Konzept des Bundeslandes sei in einigen Punkten unausgegoren. So würden einige Regelungen für Gaststätten und Restaurants gelten, aber nicht für Kneipen, die aber auch oft Speisen im Angebot hätten, betonte Vogt, die selbst einmal Wirtin war. In Niedersachsen sollen vom kommenden Montag an Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent wieder öffnen. (Quelle: ARD) 

12:30 Uhr: Weitere Lockerungen in Bayern:
Zwar gab Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz zahlreiche vom bayerischen Parlament beschlossenen Lockerungen bekannt, allerdings handele es sich um einen vorsichtigeren "Bayern Plan" Besonnenheit sei dabei Trumpf. Bayern werde langsamer vorgehen als andere Bundesländer:

  • Kontakt- statt Ausgangsbeschränkung
    Man darf ab Mittwoch wieder Verwandte besuchen, es bleibe aber das Abstandsgebot.
  • Spielplätze öffnen wieder am Mittwoch
  • Zum Wochenende sollen wieder Besuchsmöglichkeiten in Seniorenheimen bestehen
    Besuche sind unter Auflagen möglich. Diese sollen möglichst im Freien stattfinden, es müsse eine Maske getragen werden und Abstand gehalten werden, so Söder.
  • Auch Geschäfte mit mehr als 800 m² - Fläche dürfen wieder öffnen.
    Ab nächsten Montag dürfen auch größere Geschäfte und Nagel- und Kosmetikstudios wieder öffnen.
  • Außen-Gastronomie darf wieder ab 18. Mai bis 20 Uhr, Speislokale dürfen unter strengen Auflagen am 25. Mai öffnen. ab 30. Mai können auch wieder Hotels Gäste beherbergen.
  • Kitas und Schulen werden stufenweise geöffnet:
    Bis Pfingsten soll die Hälfte Schüler wieder an ihrer Schule unterrichtet werden und Kinder wieder die Möglichkeit bekommen in die Kita zu gehen.
    Ab 25. Mai sollen alle Vorschulkinder wieder in den Kindergarten dürfen. 

Zum Bericht aus der Kabinettssitzung
 
08:17 Uhr: ifo-Umfrage: Fast alle Branchen mit Kurzarbeit 
Inmitten der Corona-Krise greifen dem ifo-Institut zufolge fast alle Branchen in Deutschland auf Kurzarbeit zurück. Spitzenreiter sind die Gastronomie mit 99 Prozent der Betriebe und die Hotels mit 97 Prozent. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsforscher im April hervor. Ähnlich stark betroffen ist demnach der Automobilbau mit 94 Prozent. Der Durchschnitt über alle Branchen hinweg liege bei 50 Prozent. "Das schlägt alle Zahlen aus der Finanzkrise von 2009", sagte ifo-Experte Klaus Wohlrabe.
Nur in einigen Branchen gibt es vergleichsweise wenig Kurzarbeit. In der Chemie sind es 30 Prozent, bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln 21 Prozent, im Gesundheitswesen 14 Prozent, in Anwaltskanzleien, bei Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern drei Prozent. Gar keine Kurzarbeit melden demnach Energieversorger, Betriebe der Abwasserentsorgung und Hersteller von Medikamenten.
(Quelle: ARD) 

07:32 Uhr: Lehrerverband zieht positives Fazit des ersten Unterrichtstags 
Der Deutsche Lehrerverband hat ein positives Fazit des ersten Unterrichtstags nach der Wiedereröffnung der Schulen gezogen. Die Einhaltung der Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus habe an den meisten Grundschulen sehr gut geklappt, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Passauer Neuen Presse".
Es habe sich gezeigt, "dass auch Zehnjährige sehr wohl in der Lage sind, solche Regeln einzuhalten, wenn sie von der Notwendigkeit überzeugt sind". Seit Montag sind in den meisten Bundesländern die Abschlussklassen sowie die letzte Klasse der Grundschulen wieder geöffnet. (Quelle: ARD) 

7:27 Uhr: Auch wenn sich immer mehr Angehörige von Pflegebedürftigen ein Ende des Besuchsverbots in Pflegeheimen wünschen. Die sozialen Träger warnen vor zu schnellen Lockerungen und fordern ausreichend Schutzkleidung und regelmäßige Corona-Tests für das Personal.

7:20 Uhr: Bayerisches Kabinett berät heute Vormittag über weitere Lockerungen

Übersicht Stand 6:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.584.118 Infizierte (+ 76.853) | 251.575 Tote (+4.084) | 1.167.883 Geheilte (+39.996)
Deutschland: 166.152 Infizierte (+488) | 6.993 Tote (+127) | 135.100 Geheilte (2.400)
Italien: 211.938 Infizierte (+1.221) | 29.079 Tote (+195) | 82.879 Geheilte (+1.225)
Spanien: 218.011 Infizierte (545) | 25.428 Tote (164) | 121.343 Geheilte (2.441)
Frankreich: 169.583 Infizierte (658) | 25.204 Tote (+340) | 51.476 Geheilte (591)
Türkei: 127.659 Infizierte (1.614) | 3.461 Tote (+64) | 68.166 Geheilte (+5.015)
Quelle Johns Hopkins University

7:00 Uhr: Weltweit sind mehr als eine Viertelmillion Menschen an einer Corona-Infektion gestorben

6:03 Uhr: Nach dem gestrigen Schulstart für Hunderttausende Kinder und Jugendliche zeigt sich der Lehrerverband zufrieden. Es habe sich gezeigt, dass auch schon Zehnjährige Abstandsregeln einhalten könnten.

6:00 Uhr: Nach der gestrigen Zusage von 7,4 Milliarden Euro von Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hat die Weltgesundheitsorganisation das Ergebnis gelobt. WHO-Chef Tedros sprach von einer "gewaltigen und inspirierenden Demonstration globaler Solidarität". Die Zusagen Deutschlands in Höhe von 525 Millionen Euro bezeichnete die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung als einen entscheidenden Beitrag, um die Arbeit an Tests, Medikamenten und einem Impfstoff voranzutreiben.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Reaktionen aus Unterfranken zur Lockerung der Corona-Auflagen
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Dienstag weitere Lockerungen der Corona-Auflagen im Bereich der Alten- und Pflegeeinrichtungen, der Kindergärten, der Schulen und der Gastronomie angekündigt. In Unterfranken stieß diese Entscheidung bei den Trägern von Pflegeeinrichtungen und Kindergärten, bei Lehrerverbänden sowie bei der IHK überwiegend auf Zustimmung. (Quelle: BR) 

3.339 Corona-Fälle in Unterfranken
Die Gesundheitsbehörden in Unterfranken melden 3.339 bestätigte-Corona-Fälle im Regierungsbezirk. 174 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 870 Corona-Fälle. 56 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 651 Corona-Fälle. 39 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 612 Corona-Fälle. 35 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 258 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 154 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 183 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 147 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 276 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 188 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben.
(Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiter bei 276 Personen. Vier Personen werden stationär behandelt. Im Landkreis Miltenberg sind weiterhin fünf Todesfälle zu verzeichnen. 240 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

613 Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: heute, 13.30 Uhr) 613 bestätigte Corona-Fälle für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg. Derzeit sind 84 Menschen am Coronavirus erkrankt. 16 Menschen befinden sich im Krankenhaus, neun davon auf der Intensivstation. 494 Menschen sind bereits wieder genesen. (Quelle: BR) 

Direkter Draht zur Corona-Schwerpunktpraxis
Für Personen, die zu den bestätigten oder verdächtigten Corona-Fällen zählen, ist die Schwerpunktpraxis des Landkreises Aschaffenburg nun direkt unter der 0151 72317501 zur Terminvereinbarung erreichbar.
Zuvor waren es allein die Hausärzte, welche für ihre Patienten Termine für die Schwerpunktpraxis arrangieren konnten, sofern diese mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter dem Verdacht stehen. Um den Bürgerinnen und Bürgern aber selbst die Möglichkeit zu eröffnen, mit der Schwerpunktpraxis direkt in Kontakt zu treten und Termine zu vereinbaren, steht von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Rufnummer 0151 72317501 bereit.
Die seit 23. April betriebene Schwerpunktpraxis bietet die gleichen Leistungen wie auch die niedergelassenen Ärzte. Allerdings werden dort nur bestätigte Corona-Fälle und Verdachtsfälle behandelt. Durch die speziell geschaffenen Bedingungen in der Schwerpunktpraxis werden sowohl Patienten als auch ärztliches Personal besonders geschützt. Durch diese Entlastung der niedergelassenen Ärzte soll auch im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die ambulante Versorgung gesichert werden.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.545
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Arzt- und Psychotherapeutenpraxen sowie Krankenhäuser nehmen Regelbetrieb schrittweise wieder auf
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Neckar-Odenwald-Kreis

Coronavirus: Drei positive Fälle in Hardheimer Pflegeheim - Weiterer Todesfall
Die Ergebnisse der genommenen Abstriche bei Bewohnern und Mitarbeitern des ASB Seniorenzentrums "Am Post Areal" in Hardheim haben bisher ergeben, dass sich drei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben. Diese sind bereits isoliert. Entsprechende Schutzmaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt umgesetzt.
Das Gesundheitsamt erhielt zudem Kenntnis über den Tod einer 80-jährigen Frau in dem betroffenen Pflegeheim in Mudau. Bei der Patientin war, neben bestehenden Vorerkrankungen, zuvor eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Es ist der neunte Todesfall aus dem Heim im Zusammenhang mit einer Coronainfektion.
Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 im Neckar-Odenwald-Kreis steigt damit auf 17.

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 5. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 5. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 379. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 379 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1 (+1), Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 125, Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 22 (+1) und Wittighausen: 4

286 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 286 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 91, Boxberg: 9, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 20, Külsheim: 3, Königheim: 4, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.

Meldungen aus Hessen

Frankfurts Sportdezernent hofft auf Lockerung im Sport ab 11. Mai 
Anders als im Vorfeld von einzelnen Sportverbänden angekündigt, hat die Landesregierung am Montag keine Lockerung für Sportanlagen beschlossen. Auch Sportstätten im Freien bleiben weiterhin zu, ein Datum für die Öffnung steht noch nicht fest. Der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank (CDU) zeigte sich darüber am Dienstag enttäuscht: "Auch, wenn alle sicher sind, dass der Gesundheitsschutz oberste Priorität hat, scharren unsere Vereine mit den Hufen."
Es sei nicht leicht, nachzuvollziehen, warum die Spielplätze geöffnet wurden, auf denen Hygieneregeln schwer einzuhalten seien, während die Sportplätze geschlossen blieben. Unverständlich sei den Vereinen auch, warum einzelne Sportarten wie Golf oder Tennis, bei denen die Abstandsregeln und die Hygienebestimmungen gut einzuhalten seien, nicht schon starten könnten. Das Sportministerium habe dazu mitgeteilt, dass alle Sportarten gleich behandelt werden sollten. Frank rechnet nun mit einer Lockerung für den Sport am 11. Mai. Die Vereine würden sich bereits auf die stufenweise Wiederaufnahme des Breiten- und Freizeitsports vorbereiten.

Weniger Einbrüche und Unfälle durch Corona
Die Corona-Pandemie lässt offenbar die Zahl der Einbrüche und Unfälle sinken: Seit Inkrafttreten der Corona-Verordnungen seien diese Zahlen stark zurückgegangen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Konkrete Zahlen nannte die Behörde nicht. Manche Straftaten seien mangels Gelegenheit zurückgegangen. Als Beispiel nannte das LKA Wohnungseinbrüche, da die Menschen wegen der Kontakteinschränkungen und der Verlagerung von Arbeit ins Homeoffice vermehrt daheim seien. Die Polizei beobachte aber auch vereinzelt neue Betrugsmaschen - beispielsweise Kriminelle, die sich als nahe Verwandte oder Freunde ausgeben und versuchen, unter dem Vorwand eines coronabedingten Notfalls an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. (Quelle: Hessenschau) 

Lorz: Land will private Betreuungsgemeinschaften erlauben
Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat angekündigt, dass das Land familiäre Betreuungsgemeinschaften offiziell erlauben wird. Das sei naheliegend, so Lorz im Corona-Update des hr: "Ich glaube, das Infektionsrisiko lässt sich an dieser Stelle auch begrenzen." Zur Ankündigung von Sozialminister Kai Klose (Grüne), die Schulen ab dem 18. Mai einen weiteren Schritt zu öffnen, sagte Lorz: "Das ist unser Konzept, mit dem der Ministerpräsident morgen in die Verhandlungen gehen wird. Ich bin zuversichtlich, dass der Termin auch nach den Gesprächen mit der Bundeskanzlerin Bestand haben wird. Formal beschließen werden wir das aber erst am Donnerstag." (Quelle: Hessenschau) 

8.585 Infizierte, 384 Tote 
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.585 gestiegen. Das sind 44 Fälle mehr als am Montag, wie das Sozialministerium am Dienstag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 12 auf 384. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (53).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen ebenfalls 8.585 Corona-Infizierte, von denen rund 7.000 (81,5 %) inzwischen als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.
(Quelle: Hessenschau) 

Verwaltungsgerichtshof Kassel entscheidet über Maskenpflicht 
Der Verwaltungsgerichtshof Kassel wird am Mittwoch über die Maskenpflicht entscheiden. Ein Kläger wehre sich gegen die Verordnung des Landes Hessen, eine Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, Post- und Bankfilialen zu tragen, sagte ein Justizsprecher am Dienstag. Der Antragsteller begründe seinen Eilantrag mit dem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das beeinträchtigt werde. Der Verwaltungsgerichtshof will nach seiner Entscheidung die Öffentlichkeit informieren. Eine Verhandlung gibt es nicht. Verwaltungsgerichte in Hamburg und Gera (Thüringen) hatten im April ähnliche Eilanträge abgewiesen. (Quelle: Hessenschau) 

Tourismusbranche hofft auf Deutschlandreisen 
Bis zu 70 Prozent aller Urlaube und Geschäftsreisen werden aktuell storniert. Das geht aus einer fortlaufenden Online-Umfrage der Hessen Agentur hervor, an der sich bislang über 1.400 Betriebe der Tourismusbranche in Hessen beteiligt haben. Neubuchungen für die Zeit nach der aktuellen Kontaktsperre gibt es weiter kaum, wie aus den Daten hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Die Umsatzerwartungen für die nächsten drei Monate blieben gering. Der Geschäftsreisebereich schaue jedoch etwas zuversichtlicher auf die Entwicklung der kommenden Monate.
Die verhaltenen Hoffnungen der Branche sind nach Angaben der Hessen Agentur auch mit der Ankündigung von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) verbunden, dass touristische Auslandsreisen im Sommer voraussichtlich nur sehr eingeschränkt in einigen europäischen Ländern möglich sein könnten. Sollten Reisen im Sommer grundsätzlich wieder möglich sein, könnte das eine Chance für den Deutschlandtourismus werden. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Zehn weitere Menschen nach Corona-Erkrankung aus Quarantäne entlassen
Im Odenwaldkreis konnten seit gestern zehn weitere Bürgerinnen und Bürger nach überstandener Corona-Erkrankung aus der Quarantäne entlassen werden. Somit gelten im Kreis 218 Menschen als genesen (Stand 5. Mai mittags).
Die Gesamtzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Odenwälderinnen und Odenwälder erhöhte sich leicht um drei auf 365. Die Zahl der Personen, die in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind, bleibt konstant bei 53 (davon 37 auf Pflegeheimen).
31 Menschen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach befinden sich 18 Patienten, davon vier auf der Intensivstation. 13 Personen sind in anderen Klinken untergebracht. Im GZO warten außerdem 14 Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

Spielplätze in Riedstadt ab heute wieder geöffnet 
Da die Büchnerstadt Riedstadt so schnell wie möglich dem Spielbedürfnis der Kinder nachkommen wollte, aber noch im Detail geklärt werden musste, wie eine Spielplatznutzung unter Einhaltung der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen möglich ist, öffnen die Spielplätze in Riedstadt am heute, 5. Mai, wieder. Wichtig dabei ist jedoch, dass bestimmte Regeln eingehalten werden. So dürfen auch auf den Spielplätzen keine Gruppen gebildet werden. Da die Spielplätze in Riedstadt sehr unterschiedlich groß sind, wurde individuell für jeden Spielplatz eine maximal zulässige Anzahl von Personen festgelegt, die zur selben Zeit den Spielplatz nutzen können. Die Bandbreite reicht von vier Personen für die kleinsten Spielplätze bis zehn für die größten. (Quelle: FFH)

Keine neuen Infektionen im Kreis Bergstraße 
Im Kreis Bergstraße gibt es keinen neuen nachgewiesenen Corona-Infektionsfall. Insgesamt sind damit weiterhin 312 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit insgesamt 257 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile genesen sind. Zudem hat es zwei Todesfälle gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 53 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. (Quelle: FFH) 

+++ Meldungen 4. Mai +++

Weltweit

18:41 Uhr: Spahn: Vorerst keine Regelung zum Immunitätsausweis 
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will vorerst doch keine gesetzliche Einführung eines Immunitätsausweises nach einer überstandenen Corona-Infektion. Auch sprach er sich gegen eine Impfpflicht aus, falls ein Impfstoff gegen das COVID-19-Virus gefunden werden sollte. "Die Frage, ob im Falle von Corona zusätzlich ein Immunitätsausweis sinnvoll ist, sollten wir als Gesellschaft in Ruhe abwägen und debattieren", erklärte der Minister. "Deshalb habe ich den Deutschen Ethikrat um eine Stellungnahme gebeten. Dieser laufenden Debatte wollen wir nicht vorgreifen und regeln dazu vorerst gesetzlich nichts."
In einem Gesetzentwurf, den das Kabinett am Mittwoch verabschiedet hatte und der am Donnerstag im Bundestag debattiert werden soll, hatte Spahn ursprünglich einen Immunitätsausweis vorgesehen. Ein solches Dokument wäre nach Angaben des Ministers insbesondere im Gesundheitswesen wertvoll, weil Ärzte und Pflegekräfte dann ohne Einschränkungen Corona-Patienten versorgen könnten. (Quelle: ARD) 

17:53 Uhr: Griechenland lockert die ersten Einschränkungen 
Griechenland hatte Mitte März schnell und entschlossen auf die Corona-Pandemie reagiert - und damit die Zahl der Infizierten auf einem vergleichsweise niedrigen Stand gehalten. Heute nun begann die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens. Zwar sind Reisen auf die zahlreichen Inseln weiterhin untersagt, aber viele Geschäfte empfingen zum ersten Mal wieder ihre Kunden.

14:32 Uhr: Bundesregierung strebt weiterhin für einheitliches Vorgehen
Gelockerte Kontaktbeschränkungen in Sachsen-Anhalt, bald geöffnete Gastronomiebetriebe in Niedersachsen: Die Bundesländer schlagen in der Corona-Politik zunehmend unterschiedliche Wege ein. Dennoch strebt die Bundesregierung weiterhin ein gemeinsames Vorgehen an. Bei der Lockerung der Auflagen könne es "natürlich regionale und lokale Nuancen" geben, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Wichtige sei dabei, dass Bund und Länder "auf einem gemeinsamen Pfad" unterwegs seien und eine "gemeinsame Strategie" verfolgten.
Die abweichenden Entscheidungen der Landesregierung hingen jeweils auch mit den unterschiedlichen "regionalen Gegebenheiten" zusammen, sagte er. Die Spitzen von Bund und Ländern würden ihre regelmäßigen Konsultationen über eine "einheitliche Strategie" aber fortsetzen, um "Leitlinien in den großen Lebensbereichen" zu vereinbaren - wie etwa der Frage der Öffnung von Schulen, Kitas und Sport.

12:59 Uhr: Niedersachsen will Gastronomie öffnen 
Die niedersächsische Landesregierung hat einen Stufenplan zur Lockerung der Corona-Maßnahmen vorgestellt. Demnach soll ab dem kommenden Montag die Gastronomie mit Einschränkungen wieder öffnen. Restaurants, Gaststätten und Biergärten sollen dann mit maximal der Hälfte der Plätze für Gäste öffnen können, so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. Zudem soll eine Reservierungspflicht gelten. Auch die 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte soll ab Montag entfallen.
Zudem soll die Kindertagesbetreuung schrittweise erweitert werden. Ab Montag können Tagesmütter und -väter wieder Kinder betreuen. Ab dem 18. Mai soll auch die Notbetreuung in den Kitas deutlich ausgeweitet werden auf eine landesweite Betreuungsquote von bis zu 40 Prozent. In einer letzten Phase soll dann ab 1. August der Regelbetrieb in den Kitas wieder aufgenommen werden. Ministerpräsident Stephan Weil sagte, Niedersachsen lege damit "als erste Landesregierung" einen Plan vor, der zeige, "wie wir in nächsten Monaten aus dem Zustand der Tiefkühlung in den Alltag" kommen. Weil will den Plan am Mittwoch bei den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten zur Diskussion stellen. (Quelle: ARD) 

10:46 Uhr: Esken warnt vor zu raschen Lockerungen 
SPD-Chefin Saskia Esken hat Forderungen der Wirtschaft nach schnellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen zurückgewiesen. "Eine zweite ungebremste Infektionswelle würde alle mühsam erreichten Erfolge im Kampf gegen die Pandemie mit einem Schlag zunichte machen", sagte sie dem "Handelsblatt". Jede Lockerung oder Beibehaltung von Maßnahmen müsse daher "angemessen und für die Menschen nachvollziehbar" sein. Die Debatte müsse im Dialog geführt werden. Druck auszuüben sei dagegen das falsche Rezept, mahnte die SPD-Chefin und wies darauf hin, dass seit Mitte April die Produktion mit Abstands- und Hygieneauflagen wieder angelaufen sei.
"Wir müssen einfach sehen, dass nicht nur die Beschränkungen sondern auch die Lockerungen nachvollziehbar und gut begründet sind und gut gegeneinander abgewogen, damit sie akzeptiert werden", fügte Esken im SWR hinzu. In diesem Zusammenhang müsse auch die Frage gestellt werden, ob sich Familien wieder gegenseitig besuchen dürfen und Kinder wieder untereinander Kontakt haben können. (Quelle: ARD) 

09:06 Uhr: Sachsen-Anhalt verteidigt eigenen Weg 
Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hat seine geplanten Lockerungen der Corona-Beschränkungen verteidigt. Aufgrund der verschiedenen Betroffenheiten müsse es auch unterschiedliche Maßnahmen geben und "situationsbezogen" reagiert werden, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. In Bayern seien die Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner fünf mal höher. So gebe es etwa im Altmarkkreis, der so groß wie das Saarland sei, noch drei Infizierte. "Da kann ich nicht vermitteln, dass sich Menschen, die sich dort am Gartenzaun treffen, nicht miteinander reden dürfen." (Quelle: ARD) 

08:35 Uhr: NRW droht mit Alleingang bei Kita-Öffnungen
Die nordrhein-westfälische Landesregierung kann sich bei der Öffnung von Kitas einen Alleingang vorstellen, falls Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten am Mittwoch keinen einheitlichen Öffnungskurs beschließen. "Ich möchte jetzt gerne unseren Weg gehen. Wir lassen uns nicht noch eine Woche vertrösten", sagte der stellvertretende NRW-Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp im "Morning Briefing"-Podcast von Gabor Steingart. Erzieher müssten sich auch in Zeiten der Pandemie sicher fühlen, sagte der FDP-Politiker. (Quelle: ARD) 

07:16 Uhr: Reisebranche bereitet sich auf Inlandsurlaub vor 
Die deutsche Reisebranche stellt sich auf Urlaub in Corona-Zeiten ein. Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit einer schrittweisen Lockerung, von der zunächst Ferienhäuser und andere Unterkünfte zur Selbstversorgung profitieren dürften. Es werde erwartet, dass auch Urlaub auf dem Bauernhof dazu zählt. "Generell wird der ländliche Raum in diesem Jahr beim Sommerurlaub eine besondere Rolle spielen. Denn der Tourismus muss sich ein bisschen besser verteilen", sagte Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes.
Auch viele Campingplatz-Betreiber bereiteten sich derzeit auf Inlandsurlauber vor, sagte Christian Günther, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Campingwirtschaft. Ähnliches gelte für die Betreiber von Hotels und Ferienclubs, sagte ein Tui-Sprecher. Derzeit arbeite man an einheitlichen Standards. Aus Sicht des Veranstalters FTI könnte es eine Option sein, Hotels in der Anlaufphase nur zu etwa 50 Prozent zu füllen. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Touristen gilt bis derzeit 14. Juni. Damit sind über Pfingsten keine Urlaubsreisen ins Ausland möglich. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 7:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.507.265 Infizierte (+ 78.840) | 247.491 Tote (+3.659) | 1.127.887 Geheilte (+34.688)
Deutschland: 165.664 Infizierte (+697) | 6.866 Tote (+54) | 132.700 Geheilte (3.700)
Italien: 210.717 Infizierte (+1.389) | 28.884 Tote (+174) | 81.654 Geheilte (+1.740)
Spanien: 217.466 Infizierte (884) | 25.264 Tote (164) | 118.902 Geheilte (1.654)
Frankreich: 168.925 Infizierte (407) | 24.864 Tote (+135) | 50.885 Geheilte (222)
Türkei: 126.045 Infizierte (1.670) | 3.397 Tote (+61) | 63.151 Geheilte (+4.892)
Quelle Johns Hopkins University 

7:00 Uhr: Weltweit sind inzwischen mehr als 3.5 Millonen Menschen mit Corona-Virus infiziert

Meldungen aus Bayern 

Unterfranken

3.338 Corona-Fälle in ganz Unterfranken
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet die Regierung von Unterfranken (04.05.2020, Stand: 13 Uhr) auf Twitter aktuell 3.338 Infizierte und 174 Todesfälle im Regierungsbezirk. 155 Personen befinden sich im Krankenhaus, 37 davon auf der Intensivstation. Unterfrankenweit sind 1.339 Menschen als Kontaktpersonen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 276 Personen. Fünf Personen werden stationär behandelt. Im Landkreis Miltenberg sind weiterhin fünf Todesfälle zu verzeichnen. 234 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

612 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (04.05.20, Stand: 15.30 Uhr) aktuell 612 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Derzeit sind 96 Personen an Covid-19 erkrankt. 481 konnten als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Im Raum Aschaffenburg sind 35 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Main-Spessart
Aktuell gibt es 147 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 4. Mai, 9 Uhr), davon befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 125 Personen. Aktuell sind 33 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Lohr: Tierheim öffnet, Stadtbibliothek mit kontaktloser Ausleihe
Das Tierheim im Lohrer Stadtteil Sendelbach ist nach acht wöchiger Schließung wieder bedingt zugänglich. Tiere können nach vorheriger Terminvereinbarung unter 09352-9690 abgeholt werden. Der Tierschutzverein Main-Spessart bittet, sich die Tiere auf seiner Internetseite anzuschauen. Derzeit werden 15 Katzen, sieben Hunde und sieben Hasen betreut. Wer ein Tier möchte, soll bereits zuhause die Selbstauskunft ausfüllen, um die Zeit im Tierheim so kurz wie möglich zu halten. Der Zutritt ist nur mit einer mitgebrachten Maske erlaubt.
Die Lohrer Stadtbibliothek bietet ab sofort ein neues Serviceangebot für ihre Nutzer an. Nach der Schließung ist nun eine kontaktlose Rückgabe und Ausleihe zuvor bestellter Medien möglich. Kunden können montags von 16 bis 18 Uhr und Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr telefonisch unter 09352/848-484 oder per E-Mail (stadtbibliothek@lohr.de) Medien und den Katalog der Bibliothek, den WebOpac, vorbestellen und nach Terminvergabe abholen. Name und Ausweis-Nummer müssen angegeben werden. Das Bibliothekspersonal packt die gewünschten Medien in Taschen und stellt diese im Treppenhaus vor die Glastüre im 1.Stock zum vereinbarten Termin bereit. Für die Rückgabe stehen Körbe im Treppenhaus bereit. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.457
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 4. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 4. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 377. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
Die 377 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 125 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 21 und Wittighausen: 4.

278 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 262 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 89 (+7), Boxberg: 6 (+2), Creglingen: 14 (+1), Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 20 (+3), Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 19 (+3), Wittighausen: 1.

Meldungen aus Hessen

Klage gegen 800-Quadratmeter-Regelung erfolgreich 
Erstmals hat ein Verwaltungsgericht in Hessen das Verkaufsverbot für große Geschäfte in der Corona-Pandemie aufgehoben. In Gießen wehrte sich das Möbelunternehmen Sommerlad erfolgreich mit einem Eilantrag gegen die Regelung des Landes, dass bis auf wenige Ausnahmen nur Geschäfte auf einer maximalen Fläche von 800 Quadratmetern öffnen dürfen. Die entsprechende Verordnung verletze die Firmenbetreiber in ihrer Berufsfreiheit, heißt es in dem Gerichtsbeschluss von Montag.
Die Möbelstadt, die sich außerhalb der Innenstadt befindet, sei ähnlich zu behandeln wie Bau- und Gartenmärkte oder der Kfz- und Fahrradhandel, für die ebenfalls keine Flächenbegrenzungen gelten. Sommerlad sei nun vorläufig berechtigt, die ganze Verkaufsfläche wieder zu öffnen. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig. Einen ähnlichen Antrag des Warenhauskonzerns Galeria Kaufhof Karstadt hatte das Verwaltungsgericht Kassel dagegen abgewiesen. (Quelle: Hessenschau) 

8.541 Infizierte, 372 Tote
14.12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.541 gestiegen. Das sind 27 Fälle mehr als am Sonntag, wie das Sozialministerium am Montag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um zwei auf 372. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (50).
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen bisher insgesamt 8.549 Corona-Infizierte, von denen knapp 80 Prozent inzwischen als genesen gelten. Die Zahlen des RKI weichen leicht von denen des Ministeriums ab, da sie zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht werden und daher einem anderen Stand entsprechen. (Quelle: Hessenschau) 

Landesregierung unterstützt Tafeln mit 1,25 Millionen Euro 
Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten viele Tafeln in Hessen vorübergehend schließen - weil Lebensmittelspenden ausblieben oder die ehrenamtlichen Mitarbeiter selbst zur Risikogruppe gehören. Die Landesregierung will die Tafeln nun einmalig mit insgesamt bis zu 1,25 Millionen Euro unterstützen. Das kündigte das Sozialministerium am Montag an.
Die Tafel in Gießen verteilt derweil seit heute (4. Mai) in ihrer zentralen Ausgabestelle wieder Lebensmittel. Die Außenstellen bleiben zunächst noch geschlossen. Um die Hygieneregeln einzuhalten, erfolgt die Lebensmittelausgabe wie in vielen Supermärkten hinter Plexiglas. Der im April gestartete Bringdienst für Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, wird ebenfalls fortgesetzt. (Quelle: Hessenschau) 

Fähre in Seligenstadt nimmt Betrieb wieder auf
Wegen strenger Corona-Kontaktsperren in Bayern war der Betrieb der Mainfähre in Seligenstadt (Offenbach) seit Anfang März eingestellt. Nun wurden die Beschränkungen teilweise gelockert. Am Montagmorgen sollte die Fähre wieder ablegen - und bis Ende Oktober nach Sommerplan fahren. Die Stadt hat die Zwangspause nach eigenen Angaben genutzt, um das Schiff in einer Werft generalüberholen zu lassen.
Auch in Offenbach-Rumpenheim stand die Fähre still, allerdings nicht wegen Corona, sondern wegen der jährlichen Wartung. Dort sollte es auch am Montag wieder losgehen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Pirelli nimmt Produktion in Breuberg wieder auf 
Pirelli hat heute (4.5.) die Aktivitäten in seinem Werk in Breuberg wieder aufgenommen. Dabei hat der Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Allgemeinheit absoluten Vorrang. Die Wiederaufnahme der Produktion erfolgt zunächst in einem eingeschränkten Maß, um einen sicheren Abstand zwischen den Beschäftigten zu gewährleisten. (Quelle: FFH)

Keine neuen positiven Corona-Tests im Odenwaldkreis
Seit gestern wurden im Odenwaldkreis keine neuen Personen positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 4. Mai mittags). Da bei der gestrigen Erhebung ein Fall doppelt gezählt wurde, liegt die Gesamtzahl konstant bei 362.
Seit gestern sind drei weitere Odenwälderinnen und Odenwälder in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Alle drei waren zwischen 80 und 89 Jahre alt. Insgesamt sind somit 53 Menschen aus dem Odenwaldkreis verstorben – 37 davon waren Bewohner*innen von Pflegeheimen. Eine Person kam aus der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre, fünf aus Gruppe 60 bis 69 Jahre, acht waren zwischen 70 und 79 Jahre alt, 30 zwischen 80 und 89 Jahre und neun Personen über 90 Jahre. Alle Verstorbenen waren vorerkrankt.
Von einer Corona-Erkrankung genesen und aus der Quarantäne entlassen wurden 208 Bürgerinnen und Bürger (fünf mehr im Vergleich zu gestern).
31 Menschen werden stationär in Krankenhäusern behandelt – 18 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, 13 in anderen Klinken. Im GZO befinden sich sechs Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten noch drei Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

Schlägerei wegen fehlendem Mundschutz 
In Ludwigshafen schlug ein 57-Jähriger einem Mitarbeiter eines Supermarktes ins Gesicht, nachdem ihm der Mitarbeiter den Zutritt zum Markt ohne Mundschutz nicht gewähren wollte. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und beleidigte die Polizisten. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung. (Quelle: FFH) 

+++ Meldungen 3. Mai +++


Weltweit

20:39 Uhr: Seehofer vorsichtig in Bezug auf weitere Lockerungen 
18:36 Uhr: Wien: Einreisende können sich am Flughafen testen lassen 
18:24 Uhr: Spahn: Wann Impfstoff vorliegt ist nicht vorhersagbar 

15:31 Uhr: Früherer Ethikrat-Vorsitzender gegen Bundesliga-Neustart
Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, lehnt eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga aktuell vehement ab. "Ich halte diese Idee medizinisch und epidemiologisch für unverantwortlich – sowohl mit Blick auf die Teams, aber auch mit Blick auf die abertausenden zu erwartenden Fantreffen, lauter Mini-Ischgls. Praktisch halte ich sie für undurchführbar und juristisch für problematisch. Vor allen Dingen hielte ich es für gesellschaftlich fatal, sogar verheerend, sollte jetzt wieder gespielt werden", sagte der Theologie-Professor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der Montagsausgabe der "Nürnberger Nachrichten". Wenn es hier eine Vorzugsbehandlung geben sollte, "wäre das gegenwärtig das völlig verkehrte Signal - auch im Blick auf die Corona-Testkapazitäten, die in anderen Bereichen dringend notwendig sind", sagte Dabrock weiter.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt ein Konzept zum Neustart des Spielbetriebs in den kommenden Wochen vorgestellt. Die DFL hofft nun auf eine Bewilligung durch die Politik. (Quelle: ARD) 

14:14 Uhr: EU-Entscheidung für Remdesivir möglicherweise "in einigen Tagen"

13:31 Uhr: Müller: Corona-Krise "Weckruf an die Menschheit
Entwicklungsminister Gerd Müller hat die Corona-Krise als "Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen" bezeichnet. "Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahren muss aufhören", sagte der CSU-Politiker der "Rheinische Post". "Ein Auslöser der Pandemie liegt auch am Raubbau an der Natur, in der Rodung der Regenwälder. Deswegen müssen wir umdenken und können nicht einfach zur Normalität der Globalisierung zurückkehren." (Quelle: ARD) 

12:28 Uhr: Maas fordert von China "Aufklärung über den Ursprung"
Bundesaußenminister Heiko Maas hat China dazu aufgerufen, sich an der Aufklärung über den Ursprung der Corona-Pandemie zu beteiligen. "Die ganze Welt hat ein Interesse, dass der genaue Ursprung des Virus geklärt wird", sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
China könne hier unter Beweis stellen, "wie transparent es mit dem Virus tatsächlich umgehen will". Vor allem die USA und China streiten über die Herkunft des neuartigen Coronavirus. Den chinesischen Behörden zufolge ging das Coronavirus von einem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen über.
Neben den USA verlangen auch eine Reihe weiterer Staaten von China mehr Transparenz über den Ursprung der Pandemie. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erklärte, sie wolle sich an den Ermittlungen zum Ursprung des Coronavirus in China beteiligen. (Quelle: ARD) 

8:30 Uhr: Die Zahl der neuen positiven Corona-Tests in Deutschland sinkt auf deutlich unter 1.000. Die Zahl der Neuinfizierten stieg lediglich um 890 im Vergleich zum Vortag.

8:00 Uhr: Starker Todesfall-Anstieg in Italien: Italien hat mit 474 Covid-19-Todesfällen den größten Anstieg von Corona-Opfern seit elf Tagen gemeldet. Insgesamt gab es bisher in Italien 28.710 Corona-Tote.

7:58 Uhr: Flugzeugabsturz in Bolivien: Vier Spanier bei Corona-Rückholaktion tödlich verunglückt.

Übersicht Stand 7:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.428.425 Infizierte (+ 84.023) | 243.832 Tote (+5.044) | 1.093.199 Geheilte (+37.663)
Deutschland: 164.967 Infizierte (+890) | 6.812 Tote (+76) | 129.000 Geheilte (0)
Italien: 209.328 Infizierte (+1.900) | 28.710 Tote (+474) | 79.914 Geheilte (+3.665)
Spanien: 216.582 Infizierte (3.147) | 25.100 Tote (557) | 117.248 Geheilte (5.198)
Frankreich: 168.518 Infizierte (1.213) | 24.729 Tote (+1.358) | 50.663 Geheilte (-461*)
Türkei: 124.375 Infizierte (1.983) | 3.336 Tote (+78) | 58.259 Geheilte (+4.451)
Quelle Johns Hopkins University | * Es wurden wohl Zahlen nachträglich bereinigt.

7:00 Uhr: Britische Regierung hatte Notfallplan für den Fall, dass Premierminister Johnson während seiner Covid-19-Erkrankung stirbt. Der Zeitung "The Sun" sagte Johnson in einem Interview: "Die verdammten Werte gingen immer weiter in die falsche Richtung. Es war ein ziemlich schwerer Moment, das will ich gar nicht leugnen. Die Ärzte bereiteten schon meine Todesnachricht vor". Seiner Auskunft zufolge hatte die Regierung für den Fall seines Todes einen Notfallplan.

4:20 Uhr: Die Verschuldung vieler Deutscher wegen der Coronakrise steigt.

3:50 Uhr: Nach Angaben der chinesischen Gesundheitskommision gibt es nur zwei neue Coronavirus-Fälle in China nach nur einem am Vortag. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beläuft sich auf 82.877, die Zahl der Todesopfer ist gleichbleibend bei 4.633.

2:40 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas warnt vor einer voreilligen Wiederaufnahme von Reisen.

2:01 Uhr: In Thüringen sind Trauerfeiern in geschlossenen Räumen wieder erlaubt.

Meldungen aus Bayern
Huml hat Expertengremium zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Langzeitpflege einberufen – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Kampf gegen Infektionen konsequent fortsetzen
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Unterfranken

Aktuelle Lage Unterfranken 3. Mai 13:00 Uhr.
3327 Infizierte, 174 Todesfälle, 164 stationär aufgenommen, 45 intensiv, KP 1 Quarantäne aktuell 1482. (Quelle: Twitter) 

Polizeikontrollen am Samstag in Unterfranken
Die Polizei hat gestern (02.05.20) kontrolliert, ob sich die Menschen an die Coronavirus-Regeln halten. Die Zahl der Anzeigen liegt in der Region Main-Rhön bei rund 30, im Raum Mainfranken und am Untermain bei jeweils ungefähr 20. Bei den Versammlungen am 2. Mai gab es laut Polizei keine Probleme. "Die Teilnehmer hielten sich sowohl aus versammlungsrechtlicher als auch aus infektionsschutzrechtlicher Sicht an die geltenden Bestimmungen", so die Polizei. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 275 Personen. 3 Personen werden stationär behandelt, davon 0 Personen intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind 5 Todesfälle zu verzeichnen. 231 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.389
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Kabinett beschließt siebte Anpassung der Corona-Verordnung
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 3. Mai) 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 3. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 376. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zu den infizierten Personen hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
Die 376 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 124 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14 (+1), Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 21 und Wittighausen: 4.

Meldungen aus Hessen

25 Kilometer Absperrband werden zum Kunstwerk 
Wenn am Montag in Frankfurt die Spiel- und Bolzplätze wieder öffnen, muss die Stadt rund 25 Kilometer rot-weißes Absperrband entfernen. So viel Band war nötig, um alle Spielstätten abzusperren, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. Umweltderzernentin Rosemarie Heilig (Grüne) versichert allerdings, dass das Band nicht auf dem Müll landet. Es soll auf ihre Initiative hin Teil eines Kunstprojekts werden. Wie das aussehen soll, ist noch unklar. (Quelle: Hessenschau) 

Frankfurter Palmengarten öffnet erst später
Wer sich schon auf einen Besuch im Frankfurter Palmengarten gefreut hat, wird sich noch ein paar Tage gedulden müssen. Der Palmengarten und der Botanische Garten werden erst am 11. Mai wieder teilweise für Besucher geöffnet, teilte die Stadt am Sonntag mit.
Die Außenbereiche des Palmengartens sowie des Botanischen Gartens sind dann begehbar, die Schauhäuser wie Tropicarium, Palmenhaus und Eingangsschauhaus bleiben bis auf weiteres geschlossen. Auch der "Palmenexpress" wird nicht in Betrieb sein. Grund für die Verzögerung bei der Öffnung seien Sanierungsarbeiten, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). (Quelle: Hessenschau) 

Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt öffnen Spielplätze am Montag 
Auf Spielplätzen in Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt darf direkt ab Montag wieder gespielt und getobt werden. Das haben die Städte am Samstag und Sonntag mitgeteilt. "Mit der Wiedereröffnung der Spielplätze gehen wir nun einen wichtigen Schritt zurück in Richtung Normalität für unsere Kinder", sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Darmstadts OB Jochen Partsch (Grüne) betonte: "Es ist gut, dass die Spielplätze nun unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, dies entlastet die Eltern."
Rund 430 Spielplätze, 100 Bolzplätze, 54 Spielwiesen und acht Waldspielparks stehen dann in Frankfurt wieder zur Verfügung. In den drei Städten müssen auch auf den Spielplätzen die Hygieneregeln und das Abstandsgebot eingehalten werden. Wiesbaden will die Einhaltung durch Stadtpolizei und Verkehrspolizei kontrollieren, auch Darmstadt hat Kontrollen angekündigt. (Quelle: Hessenschau) 

8.514 Infizierte, 370 Tote 
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Sonntag auf 8.514 gestiegen. Das sind 35 Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg im selben Zeitraum um drei auf 370.
Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.288), danach folgen der Main-Kinzig-Kreis (635), der Landkreis Offenbach (475) und der Schwalm-Eder-Kreis (475). (Quelle: Hessenschau) 

Kloster Eberbach öffnet wieder 
Nach sieben Wochen öffnet das Kloster Eberbach in Eltville am Montag wieder seine Türen. Seit dem 16. März war die ehemalige Zisterzienserabtei wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun werden nach Angaben der Stiftung Kloster Eberbach höchstens 100 Menschen gleichzeitig eingelassen. Ein Wegeleitsystem, Abstandsstreifen auf dem Boden und ein separates Ein- und Ausgangssystem sollen die Besucherströme lenken. Abstandsregeln und Maskenpflicht gelten auch dort. Geführte Rundgänge könnten noch nicht wieder angeboten werden. (Quelle: Hessenschau) 

Mehr Fahrradfahrer wegen Corona 
Ob Sport oder reine Fortbewegung: Immer mehr Menschen steigen in Zeiten eingeschränkter Möglichkeiten wegen Corona auf das Fahrrad. Viele nutzen nicht nur im Alltag zunehmend das Rad, um Ansteckungsrisiken mit der Lungenkrankheit in öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Wege zu gehen, sagt der Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Hessen, Norbert Sanden. Besonders im Freizeitbereich sei die Nutzung und Beliebtheit enorm gestiegen. Die Fahrradwege seien mancherorts so voll, dass zusätzliche Radspuren benötigt würden. Dazu stehen nach Angaben des Verkehrsministeriums in diesem Jahr 44 Millionen Euro bereit. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

+++ Meldungen 2. Mai +++

Weltweit

18:19 Uhr: In Österreich öffnen fast alle Dienstleister wieder 
18:13 Uhr: Steinmeier befürwortet Debatte über Ausmaß der Beschränkungen 
16:43 Uhr: Maskenpflicht in Spanien ab Montag 

13:16 Uhr Sachsen-Anhalt lockert Kontaktbeschränkungen
Sachsen-Anhalt lockert die seit sechs Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen. Von Montag an dürfen fünf Menschen zusammen unterwegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haushalt leben, wie die Landesregierung beschloss. Bisher war nur die Begleitung von einem Menschen außerhalb des Haushalts erlaubt.
Zudem muss es in Sachsen-Anhalt künftig keinen triftigen Grund mehr geben, um das Haus zu verlassen. Von Montag an dürfen außerdem alle Einzelhandelsgeschäfte unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsfläche wieder öffnen, sie müssen aber Auflagen einhalten. Das sieht die fünfte Eindämmungsverordnung vor, die das Kabinett in Magdeburg auf den Weg gebracht hat. Demnach dürfen auch wie geplant Frisöre, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen öffnen. Vorgesehen ist auch, dass Kinderspielplätze ab 8. Mai unter bestimmten Bedingungen wieder genutzt werden können.
Voraussetzung ist, dass die Landkreise das im Einzelfall oder per Allgemeinverfügung erlauben. Hintergrund der Lockerungen sind die vergleichsweise geringen Infektionszahlen in Sachsen-Anhalt. Bislang ist der Erreger Sars-CoV-2 bei knapp 1600 Menschen nachgewiesen worden, täglich kommen wenige hinzu. Von Donnerstag auf Freitag etwa waren sieben Neuinfektionen registriert worden. 44 Infizierte sind bislang gestorben. (Quelle: ARD)

12:24 Uhr: Spanien lockert "Hausarrest" nach 48 Tagen
Die strenge Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist in Spanien nach knapp sieben Wochen erstmals für Freizeitaktivitäten gelockert worden. Die Bürger des von der Krise besonders schwer betroffenen Landes dürfen nun wieder aus dem Haus, um spazieren zu gehen oder im Freien etwas Sport zu treiben.
Strandpromenaden wie das Paseo Marítimo in Barcelona füllten sich prompt schon am frühen Morgen mit Radfahrern, Joggern und Spaziergängern. In Madrid sah man vor allem auf den Avenues wie der Gran Vía oder dem Paseo de la Castellana sehr viele Menschen.
Viele standen besonders früh auf. Denn neben örtlichen Beschränkungen und strengen Regeln gibt es zum Genuss der "neuen Freiheit" auch Zeitfenster: Die meisten Erwachsenen und Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren dürfen nur zwischen 6.00 und 10.00 Uhr sowie zwischen 20.00 und 23.00 Uhr aus dem Haus - für Senioren und Eltern gelten spezielle Zeiten. Bürger, die älter als 70 sind, dürfen zwischen 10.00 und 12.00 sowie zwischen 19.00 und 20.00 Uhr raus. Kinder unter 14 können zwischen 12.00 und 19.00 Uhr mit einem Elternteil vor die Tür.
Beim Spazierengehen darf man sich nur bis zu einem Kilometer vom Wohnsitz entfernen. Beim Sport soll man die Wohngemeinde nicht verlassen. Sport muss man unbegleitet treiben, spazieren gehen darf man zwar auch zu zweit, aber nur mit einem Mitbewohner. Diese Lockerung ist Teil des Vier-Phasen-Plans, mit dem Spanien bis Ende Juni eine "neue Normalität" erreichen möchte. Jede Stufe des Exit-Plans soll zwei Wochen dauern. (Quelle: ARD) 

9:15 Uhr: In Österreich dürfen von heute an wieder alle Geschäfte und viele Dienstleister wie z.B. Friseure wieder öffnen. Mitte Mai folgend die Lokale und Restaurants, Ende Mai die Hotels. In Spanien werden ab heute die strengen Ausgangssperren gelockert, in Italien ist dies ab Montag geplant. In Frankreich sollen die Ausgangssperren dagegen erst ab dem elften Mai gelockert werden.

9:15 Uhr: Bundestagspräsident Schäuble: "Soziale Marktwirtschaft wird sich in der Krise bewähren, aber der Staat kann nicht für alles aufkommen"

Übersicht Stand 8:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.244.435 Infizierte (+ 86.742) | 238.788 Tote (+5.372) | 1.055.536 Geheilte (+40.605)
Deutschland: 164.077 Infizierte (+1.068) | 6.736 Tote (+113) | 129.000 Geheilte (5.500)
Italien: 207.428 Infizierte (+1.965) | 28.236 Tote (+269) | 76.249 Geheilte (+304)
Spanien: 213.435 Infizierte (0*) | 24.543 Tote (0) | 112.050 Geheilte (-0*)
Frankreich: 167.305 Infizierte (6*) | 24.594 Tote (+218) | 51.124 Geheilte (+ 744)
Türkei: 122.392 Infizierte (2.188) | 3.258 Tote (+84) | 53.808 Geheilte (+4.922)
Quelle Johns Hopkins University | * Es wurden wohl keine oder nur teilweise Zahlen übermittelt.

8 Uhr: Die Justizminister der Länder wollen Mitte Mai über das Ausmaß der Corona-Maßnahmen beraten.

7:00 Uhr: Die USA lassen als erstes Land der Welt Remdesivir als Medikament bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern zu. Der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff habe in klinischen Studien die Zeit bis zur Genesung um mehrere Tage verkürzt. Das Biotech-Unternehmen Gilead, will 1,5 Millionen Dosen Remdesivir spenden. Damit könnten 100.000 Behandlungen durchgeführt werden. Je nach Schwere könnten Patienten Remdesivir fünf oder zehn Tage lang bekommen. 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken
Polizei in Unterfranken hat Corona-Regeln am 1. Mai kontrolliert
Die unterfränkische Polizei hat auch gestern am 1. Mai kontrolliert, ob sich die Menschen an die Ausgangsbeschränkungen und die Rechtsverordnung halten. Die Folge: 65 Anzeigen, davon 35 im Bereich Mainfranken, 20 am Bayerischen Untermain und zehn in der Region Main-Rhön. Die Polizei sei mit Augenmaß eingeschritten. In einzelnen Fällen seien aber Verfahren gegen Personen eingeleitet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Bei den Versammlungen zum 1. Mai gab es keine Probleme. Die Teilnehmer hielten sich an die Bestimmungen für Versammlungen und zum Infektionsschutz, so die Polizei. (Quelle: BR)

Aktuelle Lage in Unterfranken
2. Mai 13:00 Uhr.
3317 Infizierte, 171 Todesfälle, 176 stationär aufgenommen, 49 intensiv, KP 1 Quarantäne aktuell 1617. (Quelle: Twitter) 

Landkreis Miltenberg

Landkreis Aschaffenburg

Wochenmarkt in Aschaffenburg auf größerer Fläche
Der Wochenmarkt in Aschaffenburg findet ab sofort auf einer größeren Fläche statt. Damit soll in Zeiten des Coronavirus mehr Platz zwischen den Ständen sein und auch die Besucher sollen mehr Abstand zueinander halten können. Darauf weisen die Stadt Aschaffenburg und die Marktbeschicker hin. Der Wochenmarkt erstreckt sich jetzt mittwochs und samstags vom Schlossplatz über den benachbarten Parkplatz. Auf der zusätzlichen Fläche stehen vor allem die Händler für Blumen und Grünpflanzen.
Das Parken vor dem Schloss Johannisburg ist deshalb mittwochs und samstags von 2.00 bis 14.30 Uhr nicht möglich. Marktbesucher können die Tiefgarage der Stadthalle und das Parkhaus Luitpoldstraße nutzen. Die Stadt Aschaffenburg weist außerdem darauf hin, dass Marktbesucher genügend Abstand zu anderen Menschen halten sollten und auf längere Beratungsgespräche mit den Händlern verzichten sollten. (Quelle: BR) 

Drei weitere Senioren im Raum Aschaffenburg gestorben
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind derzeit 611 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 02.05.20, 14.00 Uhr). Das sind zwei mehr als gestern (01.05.20). Nach Angaben des Landratsamts Aschaffenburg sind drei Patienten an den Folgen einer Infektion gestorben: eine 82-jährige Heimbewohnerin im Klinikum Aschaffenburg, ein 95-Jähriger am Alzenauer Standort des Krankenhauses und eine 87-jährige Seniorin in einem Pflegeheim im Landkreis. Alle drei hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der Verstorbenen liegt damit bei 35. Stationär behandelt werden derzeit 16 Patienten, zwei weniger als gestern. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

13 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 2. Mai) - Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht möglich
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 2. Mai, 13 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 374. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
Die 374 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 123 (+4), Boxberg: 21 (+4), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 23, Külsheim: 9 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33 (+1), Tauberbischofsheim: 25 (+1), Weikersheim: 32 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 21 (+1) und Wittighausen: 4.
Seit 27. April gilt beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie in den Wartebereichen öffentlicher Verkehrsmittel die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung zum gegenseitigen Schutz vor einer Infektion zu tragen. Bislang wurde dabei auf die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger gesetzt; wer sich nicht an die Pflicht hielt, wurde darauf hingewiesen. Ab Montag, 4. Mai, droht bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht ein Bußgeld zwischen 15 und 30 Euro. In diesem Zusammenhang appelliert Landrat Reinhard Frank an die Bevölkerung: „Im Supermarkt, im Zug oder anderswo sollte das Tragen der Maske ganz selbstverständlich sein. Es ist ein Signal, dass wir aufeinander achtgeben und alles tun, um die Corona-Pandemie einzudämmen.“

Meldungen aus Hessen

8.479 Infizierte, 367 Tote 
14.34 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Samstag auf 8.479 gestiegen. Das sind 86 Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg im selben Zeitraum um fünf auf 367.
Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.288), danach folgen der Main-Kinzig-Kreis (634), der Landkreis Offenbach (474) und der Schwalm-Eder-Kreis (472). (Quelle: Hessenschau) 

Spielplätze, Zoos und Museen öffnen ab Montag 
In Hessen können ab Montag Museen, Tierparks und Friseure unter Einhaltung von Abstands- bzw. Hygieneregeln wieder öffnen. Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze. Das hat die Landesregierung am Freitag beschlossen. "Wir halten unseren Kurs und lockern die Beschränkungen dort, wo wir es verantworten können", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Allerdings sei die Pandemie noch lange nicht überstanden. "Wir gehen schrittweise und bedacht voran und wollen den Menschen gleichzeitig eine Perspektive für die Zukunft geben", so Bouffier. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

360 Odenwälder*innen positiv auf Corona-Virus getestet
Stand heute (2. Mai) Mittag sind im Odenwaldkreis 360 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Von ihnen sind 195 bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen.
Seit gestern ist eine weitere Person in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Sie war zwischen 50 und 59 Jahre alt, hatte Vorerkrankungen und lebte in einem Pflegeheim. Damit gibt es im Odenwaldkreis insgesamt 50 Todesfälle, davon waren 35 Bewohner*innen von Pflegeheimen.
32 Bürgerinnen und Bürger werden stationär in Krankenhäusern behandelt – 17 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und 15 in anderen Klinken. Im GZO befinden sich 4 Personen auf der Intensivstation. Außerdem warten in Erbach noch 15 Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

+++ Meldungen 1. Mai +++

Weltweit

19:33 Uhr: Sammlung für Impfstoff gegen Corona gestartet

19:07 Uhr: Ansteckungsrate in Deutschland weiter unter eins 
Die Ansteckungsrate in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut weiter unter eins. Das Institut beziffert den sogenannten R-Faktor mit 0,79. Das heißt, dass ein Infizierter im Schnitt weniger als einen anderen Menschen ansteckt. Ein Wert unter eins bedeutet, dass die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht.
Bis heute Vormittag wurden in Deutschland mehr als 161.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Mindestens 6556 Infizierte starben. (Quelle: ARD)

15:17 Uhr Spielplätze, Museen und Zoos öffnen langsam wieder
Nach den von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen werden diese nun allmählich umgesetzt. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Kinder bereits seit heute wieder auf die Spielplätze, in Rheinland-Pfalz ab Sonntag. In Berlin sind Schaukeln und Rutschen schon jetzt fast überall wieder geöffnet.
In Hessen dürfen Spielplätze, Zoos, Botanische Gärten und Museen am Montag wieder öffnen, wie die Staatskanzlei mitteilte. Dabei müssen strenge Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten dürfen aber weiter keine Gruppenführungen anbieten. Auch Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen dürfen von kommender Woche an wieder öffnen. (Quelle: ARD) 

13:55 Uhr: Pflege-Arbeitgeber warnen vor Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen
Der Arbeitgeberverband Pflege hat vor einer Lockerung der strengen Zugangsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime gewarnt. Die Besuchsregelungen in Altenpflegeheimen "dürfen nicht zum Spiel auf Leben und Tod werden", erklärte der Verband. Die alten, meist hochbetagten Bewohner gehörten in der Corona-Epidemie zur Hochrisikogruppe und müssten besonders geschützt werden.
Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbands Pflege, kritisierte die "wenig durchdachten Lockerungsübungen bei den Besuchsverboten", wie sie jetzt etwa in Bayern, Hessen oder Niedersachsen angekündigt worden seien, als verantwortungslos. "Pflegeheime sind für alte und mehrfach erkrankte Menschen sehr sichere Orte. Das muss so bleiben", forderte Fiedler. Die Heimbewohner, aber auch das Personal müssten bestmöglich geschützt werden. (Quelle: ARD) 

12:19 Uhr: WHO will sich an Ermittlungen zu Virus-Herkunft in China beteiligen
12:07 Uhr: Tschechien zieht Lockerungs-Fahrplan vor
11:00 Uhr: Steinmeier: "Kunst und Kultur sind keine verzichtbaren Nebensachen"

8:45 Uhr: Österreich lockert ab heute die Beschränkungen.
Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie in Österreich enden heuten. Es ist nun erlaubt auch ohne besonderen Grund das Haus zu verlassen. Allerdings soll weiterhin ein Meter Mindestabstand gehalten werden. Ab Montag sollen auch wieder Schulen, ab Mitte Mai erste Restaurants öffnen.

Übersicht Stand 7:32 Uhr: (187 Länder)
Weltweit: 3.257.660 Infizierte (+ 62.344) | 233.416 Tote (+5.711) | 1.014.931 Geheilte (+34.170)
Deutschland: 163.009 Infizierte (+1.470) | 6.623 Tote (+156) | 123.500 Geheilte (0)
Italien: 205.463 Infizierte (+1.872) | 27.967 Tote (+285) | 75.945 Geheilte (+4.693)
Spanien: 213.435 Infizierte (-23.464*) | 24.543 Tote (268) | 112.050 Geheilte (-20.879*)
Frankreich: 167.299 Infizierte (756) | 24.376 Tote (+289) | 50.380 Geheilte (+ 1.262)
Türkei: 120.204 Infizierte (2.615) | 3.174 Tote (+93) | 48.886 Geheilte (+4.846)
Quelle Johns Hopkins University | * Zahlen der Vortage wurden wohl berichtigt.

6:00 Uhr: UN-Generalsekretär Guterres fordert mehr internationale Solidarität in der Corona-Krise.

Stand: 1.05.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 1.05.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Huml prüft Erleichterungen bei Besuchsverbot in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen – Bayerns Gesundheitsministerium erarbeitet Vorschläge
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Unterfranken

Update der Regierung von Unterfranken 
Aktuelle Lage Unterfranken 1. Mai 13:00 Uhr.
3311 Infizierte, 168 Todesfälle, 186 stationär aufgenommen, 51 intensiv, KP 1 Quarantäne aktuell 1707. (Quelle: Twitter) 

Spendenaktion sammelt über 100.000 Euro
Die gemeinsame Spendenaktion von Landkreis Bad Kissingen, Sparkasse Bad Kissingen und VR Bank Bad Kissingen sowie der Saalezeitung hat die 100.000 Euro-Marke übersprungen. Vier Wochen lang haben die Bürger für die Spendenaktion "Mir halten zamm!" ihr Geld gegeben. Mit dem Geld werden insbesondere die Tafeln unterstützt, die in dieser Zeit der Not dringend gebraucht werden, aber selbst mit tiefgreifenden Änderungen und dem Ausbleiben von Geldern und Lebensmitteln umgehen mussten. Doch nicht nur die Tafeln im Landkreis auch das BRK profitiert von den Spendengeldern. Die offizielle Spendenaktion „Mir halten zamm!“ ist jetzt zwar vorbei, aber die Konten bleiben weiter geöffnet, so dass jeder spenden kann, die das noch möchte. Die Spendenkonten lauten: Verwendungszweck: "Spende-mirhaltenzamm", Bankverbindung jeweils Sparkasse Bad Kissingen: Tafel Bad Kissingen, Tafel Hammelburg, Tafel Bad Brückenau: DE40 7935 1010 0031 3712 97, Tischleindeckdich Wildflecken: DE86 7935 1010 0008 2571 15, Bayerisches Rotes Kreuz Ortsverband Bad Kissingen: DE91 7935 1010 0000 0045 56. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 272 Personen. 3 Personen werden stationär behandelt, davon 0 Personen intensivpflichtig. Inzwischen ist der fünfte Todesfall im Landkreis Miltenberg zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um eine betagte Person mit Vorerkrankungen. 217 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.123
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 1. Mai)
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 1. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 361. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 361 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 119 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13 (+1), Igersheim: 23, Külsheim: 8, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 und Wittighausen: 4.

Meldungen aus Hessen

Spielplätze, Zoos und Museen öffnen ab Montag
In Hessen können ab Montag Museen, Tierparks und Friseure unter Einhaltung von Abstands- bzw. Hygieneregeln wieder öffnen. Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze. Das hat die Landesregierung am Freitag beschlossen. "Wir halten unseren Kurs und lockern die Beschränkungen dort, wo wir es verantworten können", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Allerdings sei die Pandemie noch lange nicht überstanden. "Wir gehen schrittweise und bedacht voran und wollen den Menschen gleichzeitig eine Perspektive für die Zukunft geben", so Bouffier. (Quelle: Hessenschau)

Gewerkschaften und Elternvertreter enttäuscht
Bund und Länder wollen am kommenden Mittwoch (6. Mai) das Konzept für die schrittweise Öffnung der Schulen, Kitas und Sportstätten beraten. Eltern- und Lehrer-Vertreter wie etwa die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Bundeselternrat und der Verband Bildung und Erziehung zeigten sich am Freitag von dem Zeitplan enttäuscht. Die Gewerkschaften kritisieren, dass bis dahin jedes Land für sich entscheidet, und bezeichnen die Vorgehensweise als "Improvisationstheater". (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Sieben weitere Personen positiv auf Corona getestet – ein weiterer Todesfall
Im Odenwaldkreis wurden (Stand 1. Mai, mittags) insgesamt 358 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Das sind sieben Menschen mehr als gestern. Außerdem ist eine weitere Person in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Sie war zwischen 80 und 89 Jahre alt und wohnte in einem Pflegeheim. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 49. Davon waren 34 Bewohner*innen von Pflegeheimen.
Von den positiv getesteten Bürgerinnen und Bürgern sind 190 wieder genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen (fünf mehr als gestern).
34 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach sind 19 untergebracht (vier davon auf der Intensivstation). 15 Menschen werden in anderen Kliniken behandelt. Außerdem warten im GZO noch 15 Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

+++ Meldungen 30. April +++

Weltweit

19:08 Uhr: Länder drängen auf Lockerungsperspektive für Gastronomie

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) drängt angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage auf baldige Erleichterungen auch für die Gastronomie. Am 6. Mai solle bei den nächsten Bund-Länder-Gesprächen über eine "konkretere Perspektive" gesprochen werden, aber ohne dass man schon im Mai in Aussicht stellen könne, dass die Betriebe wieder öffnen könnten.
Die Gastronomie gehöre zu den "sensibelsten Bereichen" in der Corona-Krise, so Laschet. "Wo Alkohol ausgeschenkt wird, ist das Abstandsgebot schnell vergessen."
Auch Bayerns Landeschef Söder sieht Lockerungen in der Gastronomie mit gemischten Gefühlen. Auch wenn nächste Woche über Perspektiven für Gastronomie und Handel gesprochen werde und die Beteiligten "kluge, tolle Konzepte" vorgelegt hätten, bleibe der Bereich "die größte Herausforderung", sagte der CSU-Chef nach einer Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einem "einen konkreten Perspektivplan". Er sei froh darüber, dass am 6. Mai definitiv auch über Öffnungen im Bereich Tourismus und Gaststätten gesprochen werde - "und ich sage an dieser Stelle deutlich, dass wir in Schleswig-Holstein das auch machen werden". Details nannte Günther nicht. (Quelle: ARD)

17:35 Uhr "Vorsicht bleibt geboten"
Unter Auflagen dürften Spielplätze, Kultureinrichtungen und Gotteshäuser wieder öffnen, sagte Merkel auf der Pressekonferenz. Die Gefahr durch die Corona-Pandemie sei aber noch lange nicht gebannt: "Deshalb bleibt Vorsicht das Gebot."

16:41 Uhr: Dpa: Bund und Länder vertagen Entscheidung über Schulen und Kitas
Bund und Länder haben die Entscheidung über weitere Schulöffnungen offenbar auf den 6. Mai vertagt. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Teilnehmerkreisen der heutigen Schaltkonferenz. Auch zur Ausweitung der Kinderbetreuung solle eine Beschlussvorlage erst für die nächste Schalte von Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Mittwoch erarbeitet werden. (Quelle: ARD)

14:26 Uhr: Merkel und Ministerpräsidenten beginnen Corona-Beratungen
14:05 Uhr: Corona-Krise reißt Wachstumsloch in Euro-Zone

Robert-Koch-Institut Update vom 30.04.20

13:10 Uhr: Regierung will Spielplätze wieder öffnen 
Die Bundesregierung will die wegen der Corona-Pandemie seit Wochen geschlossenen Spielplätze wieder öffnen lassen. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass überfüllte Anlagen gemieden und grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. (Quelle: ARD) 

09:02 Uhr: Söder warnt vor zweiter Infektionswelle
Vor den Bund-Länder-Beratungen über die Corona-Krise hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor übereilten Lockerungen der Abwehrmaßnahmen gewarnt. Solange es keinen Impfstoff gebe, drohe ansonsten "eine zweite Welle, ein Rückfall", sagte Söder im Bayerischen Rundfunk. "Wir haben einige Länder gesehen, die haben sehr schnell gelockert und mussten dann das Gegenteil tun." Als ein Beispiel nannte er Singapur.
Söder zeigte Verständnis, wenn andere Bundesländer nun schneller vorangehen wollen, kündigte aber an, er selber werde zurückhaltend bleiben. "Ich bin da auch keinem Kollegen böse und keinem anderen Land böse, wenn da jetzt jemand drängender ist oder es anders sieht." Er könne die Situation der Bayern aber nicht davon abhängig machen, ob in einem anderen Land eine Regierung die Lage anders beurteile. Es sei nun wie in der 80. Minute eines Fußballspiels: "Wir haben das meiste geschafft, aber einige wollen schon jetzt vom Spielfeld und sagen, das Spiel ist gewonnen. Das ist halt leider nicht so." (Quelle: ARD) 

9:00 Uhr: Die wegen der Corona-Krise geltenden Kontaktbeschränkungen werden "sicherlich" bis 10. Mai verlängert. Dies kündigte Kanzleramtschef Helge Braun noch vor den heutigen Beratungen von Bund und Ländern an. 

Übersicht Stand 8:32 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 3.195.316 Infizierte (+ 77.560) | 217.705 Tote (+10.498) | 980.761 Geheilte (+48.647)
Deutschland: 161.539 Infizierte (+1.627) | 6.467 Tote (+153) | 123.500 Geheilte (3.100)
Italien: 203.591 Infizierte (+2.086) | 27.682 Tote (+323) | 71.252 Geheilte (+2.311)
Spanien: 236.899 Infizierte (+4.771) | 24.275 Tote (453) | 132.929 Geheilte (+9.026)
Frankreich: 166.543 Infizierte (-2.510*) | 24.087 Tote (+427) | 49.118 Geheilte (+ 1.343)
Türkei: 117.589 Infizierte (2.936) | 3.081 Tote (+89) | 44.040 Geheilte (+5.231)
Quelle Johns Hopkins University | * Zahl von gestern wurde wohl berichtigt.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung von Unterfranken meldet aktuelle Corona-Lage (Quelle Twitter): 

Würzburg: Mehr als jede dritte Firma in Kurzarbeit
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben in Würzburg mehr als ein Drittel aller Unternehmen (35 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit (NGG). Sie beruft sich dabei auf die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 1.554 der insgesamt 4.495 Betriebe in der Stadt Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Zu Beginn der Corona-Krise im März waren es noch 53 Firmen, heißt es. Besonders betroffen sei das Gastgewerbe. "Es ist an der Zeit, dass die Politik jetzt überlegt, wie die Branche wieder langsam anlaufen kann. Aber der Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Gäste muss an oberster Stelle stehen", wird Ibo Ocak von der NGG-Region Unterfranken in der Mittelung zitiert. Restaurants und Hotels könnten nur wieder öffnen, wenn die Behörden genau kontrollierten, ob die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. (Quelle: BR) 

Rhön-Klinikum-Gründer Eugen Münch spendet Schutzmasken für zwei Landkreise
In Zeiten der Corona-Krise, wo der Markt für Masken und medizinische Schutzausrüstung leergefegt ist, erweist sich Eugen Münch, der Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG, als Wohltäter. Vor Tagen hatte er Rhön-Grabfeld-Landrat Thomas Habermann bereits eine Wagenladung Schutzausrüstung für Pflegeeinrichtungen in der Region übergeben. Nun spendiert er der Bevölkerung der beiden Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen auch noch 180.000 waschbare Mund-Nasen-Schutzmasken. Die Waren im Gesamtwert von über 200.000 Euro bezahlte Münch aus seinem Privatvermögen. Während die medizinische Schutzausrüstung für die Pflegeeinrichtungen aus China eingeflogen wurde, kommen die Masken für die Bevölkerung aus der Region. Sie werden von der Firma Texpa in Saal an der Saale hergestellt. In Rhön-Grabfeld ist die Verteilung bereits angelaufen. Nun konnte auch Bad Kissingens Landrat Thomas Bold die erste Ladung für seine Landkreisbewohner in Empfang nehmen. Auf seinen Landkreis entfallen 100.000 Stück, auf Rhön-Grabfeld 80.000. Für die Verteilung an die Einwohner sind jeweils die Gemeinden zuständig. Die Bürger werden gebeten, sich über die Termine und Abholorte auf den Webseiten ihrer Kommunen zu informieren. Die Stadt Bad Kissingen hat ihre Termine bereits bekannt gegeben. Dort können sich die Bürger ihre Masken am Samstag (10.00 bis 12.00 Uhr) und am Montag (16.00 bis 19.00 Uhr) abholen, und zwar in den Feuerwehrhäusern der einzelnen Stadtteile. Ausgabestelle in der Kernstadt ist das Multifunktionsbüro in der Maxstraße 20a. (Quelle: BR)

Corona-Fallzahlen in Unterfranken
Die einzelnen Landratsämter in Unterfranken melden folgende Corona-Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 869 Corona-Fälle. 55 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 635 Corona-Fälle. 37 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 599 Corona-Fälle. 30 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 251 Corona-Fälle. 18 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 149 Corona-Fälle. 4 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 168 Corona-Fälle. 3 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 146 Corona-Fälle. 6 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind 275 Corona-Fälle. 4 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 183 Corona-Fälle. 4 Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen von gestern muss korrigiert werden: die Zahl liegt statt bei 275 bei 272 Personen und bleibt auch heute stabil. Weiterhin werden vier Personen werden stationär behandelt, aktuell niemand intensivpflichtig. Vier Personen sind im Landkreis Miltenberg verstorben. 214 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg meldet zwei weitere Todesfälle
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell (30.04.2020, Stand: 14 Uhr) 609 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das Landratsamt meldet außerdem zwei weitere Todesfälle, beide Personen waren über 80 Jahre alt und hatten mehrere Vorerkrankungen. Damit sind im Raum Aschaffenburg nun 32 Menschen nach einer Corona-Erkrankung gestorben. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden momentan nach wie vor 18 Corona-Patienten behandelt, davon elf auf der Intensivstation. 461 der Infizierten aus dem Raum Aschaffenburg gelten mittlerweile als gesund. (Quelle: BR) 

Fieber-Ambulanz in Aschaffenburg zieht erste Bilanz
Nach der ersten Woche in Betrieb hat die Fieber-Ambulanz in Aschaffenburg eine erste Bilanz gezogen. In der Zeit vom 20. bis zum 24. April sind dort insgesamt 114 Patienten behandelt worden. Sechs von ihnen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Stadt Aschaffenburg mit. Drei der Patienten wurden deshalb stationär in Krankenhäusern behandelt. 89 der 114 behandelten Patienten wurden von ihren Hausärzten überwiesen, weil sie entsprechende Symptome gezeigt hatten. Die Weiterleitung der Patienten habe gut funktioniert, sagte Versorgungsarzt Daniel Merten. Die Fieber-Ambulanz in der Glattbacher Straße in Aschaffenburg hat Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Patienten sollten vorher unter der Telefonnummer 06021/ 9 20 10 30 einen Termin ausmachen. Die Fieber-Ambulanz wurde in einer ehemaligen Arztpraxis eröffnet, um die Ärzte im Stadtgebiet zu entlasten. Außerdem soll damit verhindert werden, dass infizierte Patienten und andere Patienten Kontakt haben. (Quelle: BR) 

Bürgertelefon passt seine Erreichbarkeitszeiten der Nachfrage an

Das zum Thema Coronavirus eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises (Rufnummer 06021/394-100) ist nun zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr (außer feiertags)
Samstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Die Änderung der Erreichbarkeitszeiten ist eine Folge nachfrageorientierter Steuerung. Diese Nachfrage zeigt sich seit mehreren Wochen als stets sinkender Trend.
Als das Bürgertelefon am 17. März seinen Betrieb aufnahm, wurden täglich rund 300 Anrufe entgegen genommen – an manchen Tagen sogar über 500 Anrufe. Auf diese Weise konnte insgesamt schon etwa 10.000 Anrufern schnell und unkompliziert geholfen werden.
Wegen der abnehmenden Zahl der Anrufer wurde zwischenzeitlich das dort eingesetzte Personal reduziert, kam wieder an den eigentlichen Arbeitsplatz im Landratsamt und blieb für den Bedarfsfall auf Bereitschaft.
Derzeit erreichen das Bürgertelefon rund 250 Anrufe an einem Wochentag und etwa 25 Anrufe an einem Wochenendtag. Deshalb werden nun nicht nur das eingesetzte Personal, sondern auch die Erreichbarkeitszeiten geändert, um der aktuellen Nachfrage gerecht zu werden.
Oberstes Ziel bleibt es selbstverständlich auch weiterhin, die Bevölkerung jederzeit über aktuelle Erkenntnisse zu informieren und offene gebliebene Fragen zu beantworten. Während das Bürgertelefon eines von vielen Werkzeugen ist, um diesem Zweck Rechnung zu tragen, soll dieses Angebot für die Bürgerinnen und Bürger trotz der geringeren Nachfrage nicht aufgegeben werden.
Abseits des Bürgertelefons stehen den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit auch gebündelte Informationen unter www.corona-ab.de zur Verfügung.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 146 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 30. April, 9 Uhr), davon befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. Genesen sind 125 Personen. Aktuell sind 32 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Schrittweise Öffnung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ab 4. Mai
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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MOHNSTRIEZEL, OBST, JOGHURT UND EIS VERSÜSSTEN DEN ARBEITSALLTAG FAMILIE KINDTNER UND TÜRKSPOR MOSBACH ERFREUTEN KLINIKPERSONAL DANK UND ANERKENNUNG FÜR GUTE ARBEIT
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Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 30. April, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 359. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 359 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 118, Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 8 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 und Wittighausen: 4.

Ein weiterer Todesfall bestätigt

Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um einen unter 60-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile acht Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden des Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.

262 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 262 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 82, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 17, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.

Meldungen aus Hessen

Pflegeverbände kritisieren abrupte Lockerung des Besuchsverbots
Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. übt deutliche Kritik an der angekündigten Lockerung des Besuchsverbots in Pflegeeinrichtung ab kommendem Montag. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) fordern die Vorsitzenden eine längere Vorbereitungszeit - die Kurzfristigkeit der Entscheidung sei unverständlich: "Für Angehörige wird die Möglichkeit von Besuchen eingeräumt, welche für die Einrichtungen aufgrund der fehlenden Zeit und damit der fehlenden Umsetzungsmöglichkeit sowohl organisatorisch, personell und technisch nicht umsetzbar sind." Man benötige außerdem deutlich mehr Testmöglichkeiten und ausreichend Schutzmaterial.

8.304 Infizierte, 353 Tote in Hessen
14.01 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.304 gestiegen. Das sind 119 Fälle mehr als am Mittwoch, wie das Sozialministerium am Donnerstag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um sieben Fälle auf 353.
Die mit Abstand meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.259), im Main-Kinzig-Kreis gibt es 609 Corona-Fälle, im Schwalm-Eder-Kreis sind es 466. Die wenigsten bestätigten Fälle gibt es noch immer in der Stadt Offenbach (95). (Quelle: Hessenschau)

Protest gegen Kita-Schließungen wird lauter 
Eine viertel Million Kinder in Hessen geht derzeit nicht in die Kita. Nach rund sieben Wochen wird der Protest gegen das Kontaktverbot für die Kleinen lauter. Auch Experten wie die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Andresen fordern die Öffnung der Kindertagesstätten. Kinder derart in ihrem Recht auf Bildung zu beschränken wie derzeit, findet Andresen nicht in Ordnung: "Ohne aufzuzeigen, wie Eltern das meistern sollen, und ohne im Blick zu haben, dass das eben für Kinder eine extrem lange Zeit ist. (Quelle: Hessenschau) 

Bouffier pocht vor Konferenz mit Kanzlerin auf Entscheidungen 
Vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am heutigen Donnerstag dringt Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) auf weitere Beschlüsse. "Es gibt genügend Gesprächsstoff und ich hoffe auf einige Entscheidungen", sagte Bouffier der Funke Mediengruppe. Hessen beteilige sich aber nicht an dem Wettbewerb, wer der Schnellste bei den Lockerungen sei: "Wir setzen das um, was wir verantworten können."
Eine große Bedeutung für die Länder habe die Frage, ob weitere Hilfsprogramme etwa für Restaurants und Gaststätten aufgelegt würden, betonte Bouffier. "Beim Thema "Kitaöffnungen" sendet der Bund höchst unterschiedliche Signale", kritisierte er. Er setze darauf, möglichst auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Im Anschluss an die Beratungen informiert Bouffier über die Ergebnisse. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Drei weitere Odenwälder positiv auf Corona getestet – kein weiterer Todesfall
Im Odenwaldkreis wurden insgesamt 351 Bürgerinnen und Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 30. April, mittags). Die Anzahl ist seit gestern um drei gestiegen. Von ihnen sind 185 Personen genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen (sechs mehr als gestern).
Seit gestern ist kein weiterer Mensch im Odenwaldkreis in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Toten bleibt somit bei 48. Davon waren 33 Bewohner*innen von Pflegeheimen.
31 Odenwälderinnen und Odenwälder werden in Krankenhäusern behandelt – 17 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und 14 in anderen Kliniken. Im GZO befinden sich sechs Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten im Erbach noch 15 Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

Insel Kühkopf auch am ersten Maiwochenende gesperrt 
Wegen der Corona-Beschränkungen wird die Stadt Riedstadt auch am kommenden langen Maifeiertags-Wochenende bis zum 3. Mai den Zugang zur Insel Kühkopf sperren. Die Fußgängerbrücke zum Kühkopf in Riedstadt-Erfelden wird bis Montag, 4. Mai, 7 Uhr, gesperrt. Der Parkplatz auf dem Richthofenplatz wird bis Montag, 4. Mai, 7 Uhr, für Fahrzeuge gesperrt.

+++ Meldungen 29. April +++

Weltweit

18:50 Uhr: Deutlich mehr Corona Tests in Deutschland 

18:25 Uhr: Spahn rechnet nicht mit Notwendigkeit von Corona-Impfpflicht
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet nicht damit, dass bei Vorliegen eines Impfstoffs gegen das Coronavirus auch eine Impfpflicht kommen müsste. Sein Eindruck sei, dass die allermeisten Bürger sich eine solche Impfung wünschen würden, sagte der CDU-Politiker. "Überall da, wo wir durch Bereitschaft und gutes Argumententieren zum Ziel kommen, braucht es aus meiner Sicht keine Pflicht." Noch sei aber unklar, ob, wann und in welchen Mengen es einen Corona-Impfstoff geben werde. Vor kurzem war eine Impfpflicht gegen Masern für Kitas und Schulen eingeführt worden, daran war auch Kritik laut geworden. (Quelle: ARD) 

16:43 Uhr: Flughafen Berlin-Tegel soll erstmal schließen 
15:40 Uhr: Minister Heil rechnet mit Kurzarbeiter Rekord 
14:35 Uhr Hamburger Elbphilharmonie will im September loslegen

13:48 Uhr Länder legen Stufenplan für Öffnung von Gastronomie und Hotels vor
Mit einem Drei-Stufen-Plan wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus, die Gastronomie und die Hotellerie zurücknehmen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten, teilten die Wirtschafts- und Tourismusminister der drei Länder mit. In der zweiten Phase folgten Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels. Später soll dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. Über das Konzept soll die Wirtschaftsministerkonferenz beraten. Wann genau die einzelnen Phasen beginnen, würden die Länder in Abstimmung mit dem Bund in Eigenverantwortung bestimmen. Bei allen Maßnahmen sei zu beachten, "dass der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger Vorrang hat". (Quelle: ARD)

12:52 Uhr: Ansteckungsrate in fast ganz Spanien unter eins gefallen

09:10 Uhr: Tourismusbeauftragter: In diesem Jahr ist Heimaturlaub angesagt
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, geht davon aus, dass auf absehbare Zeit keine Fernreisen möglich sein werden. "Wir hoffen zwar, dass, wenn die Gesundheit es zulässt, die Reisebeschränkungen Schritt für Schritt wieder zurückgenommen werden können und wir wenigstens in Europa jetzt schnell wieder reisen können", sagte er dem Bayerischen Rundfunk. "Aber das Ganze geht wirklich nur langsam voran und ich glaube, dass dieses Jahr wirklich Heimaturlaub angesagt ist." Laut Bareiß ist eine Verlängerung der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes heute auch Thema im Kabinett. (Quelle: ARD)

08:55 Uhr Bund zahlt Ausfallhonorare für freie Künstler
Die vom Bund geförderten Kulturinstitutionen werden freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in der Corona-Krise Ausfallhonorare zahlen. Wenn Veranstaltungen wegen der Pandemie abgesagt werden mussten, sollen bis zu 60 Prozent der Gage gezahlt werden, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) im RBB-Inforadio. Voraussetzung sei, dass der Vertrag mit einer vom Bund geförderten Kulturinstitution bis zum 15. März geschlossen wurde. (Quelle: ARD) 

Bei Honoraren bis zu 1000 Euro pro Veranstaltung würden 60 Prozent als Ausfallhonorar gezahlt, bei Gagen darüber seien es 40 Prozent. Die Höchstgrenze liege bei 2500 Euro. Bislang sei dies haushaltsrechtlich nicht möglich gewesen, da laut Gesetz eine Leistung erst erbracht werden muss, bevor sie bezahlt wird, erläuterte die Kulturstaatsministerin.

8:00 Uhr: Die Bundesregierung will offenbar die Reisewarnung bis Mitte Juni verlängern.

7:00 Uhr: Das Bundeskabinett berät heute über die Finanzierung der geplanten Bonuszahlung von bis zu 1.500 Euro für Pflege-Beschäftigte.

6:00 Uhr: Die Familienminister von Bund und Ländern haben sich für eine schrittweise Öffnung von Kindergärten, Krippen und Horte in Deutschland ausgeprochen.

Meldungen aus Bayern

Gesundheitsministerin Huml und Staatskanzleichef Dr. Herrmann bei Lagebesprechung der Führungsgruppe Katastrophenschutz in Freising
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Unterfranken

Gastwirt kocht für Mitarbeiter des Seniorenheims St. Nikolaus
Gastwirt Joachim Schwab aus Schwarzach am Main im Landkreis Kitzingen hat heute für die Mitarbeiter des Seniorenheims St. Nikolaus des Bürgerspitals in Würzburg gekocht. Die Mitarbeiter konnten sich über 90 Portionen fränkisches Essen freuen. Es gab Rouladen mit Klößen und Blaukraut. Für Vegetarier hat Schwab hausgemachte Nudeln mit Bärlauchpesto zubereitet. Damit wolle er den Menschen etwas Gutes tun, die in der fränkischen Region am meisten von Corona betroffen sind und rund um die Uhr arbeiten.
Miriam Preuß, Leiterin des St. Nikolausheims in Würzburg freut sich über die Rouladen: "Auch die Mitarbeiter sind begeistert von der Idee, einfach so zu sagen: Ich tue euch etwas Gutes." Das Seniorenheim war von Corona besonders schlimm betroffen. Seit Mitte März waren mehr als 70 Bewohner mit dem Virus infiziert. 25 davon sind an den Folgen gestorben. Auch 40 Mitarbeiter hatten sich angesteckt. Mittlerweile gilt das Seniorenheim als Corona-frei. "Das war natürlich eine enorme Belastung für uns, zumal ja auch Mitarbeiter in Quarantäne geschickt wurden. Es war eine große Herausforderung, die Versorgung der Bewohner weiter zu gewährleisten", sagt Preuß. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 275 Personen. Vier Personen werden stationär behandelt, aktuell niemand intensivpflichtig. Vier Personen sind im Landkreis Miltenberg verstorben. 214 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Drei Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 599 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (29.04.2020, Stand: 14.30 Uhr). Das entspricht, verglichen mit den Zahlen des Vortags, drei Neuinfektionen. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden aktuell laut Informationen des Gesundheitsamtes 18 Corona-Patienten behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 30 Menschen. 433 der infizierten Personen gelten mittlerweile als gesund. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 146 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 29. April, 9 Uhr), davon befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation. Genesen sind 122 Personen. Aktuell sind 35 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Biber-Post" vom Landratsamt Main-Spessart für Kinder
Die Corona-Krise stellt viele Familien vor große Herausforderungen. Damit wegen geschlossenen Kindergärten und Schulen keine Langeweile zu Hause aufkommt, rufen das Familieninformationszentrum und die Kommunale Kinder- und Jugendarbeit des Landratsamtes Main-Spessart ab Donnerstag die "Biber Post" ins Leben. Wöchentlich finden dort Kinder, Jugendliche und Eltern Anregungen zu Bastelideen, Experimenten, Bewegungsangeboten und Rätseln und können zudem bei unterschiedlichen Wettbewerben Preise gewinnen. Beim ersten Malwettbewerb sind Kinder und Jugendliche jedes Alters aufgefordert, ein Bild oder eine Collage zum Motto : "Ich freue mich schon auf...", bis zum 12. Juni an das Landratsamt Main-Spessart einzusenden. Eine Jury kürt bis Ende Juni die besten Kunstwerke; auf die Gewinner warten Sachpreise. Die wöchentliche Biber Post ist ab Mai dann immer freitags auf der Website des Landratsamtes, der Familien-App und auf den sozialen Plattformen zu finden. Dort wird auch über weitere Aktionen und Wettbewerbe informiert. (Quelle: BR)

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.589
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Richtlinie zur Öffnung von Friseurbetrieben
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREISZur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 29. April) 

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 29. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 358. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
Die 358 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 118 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 7 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 und Wittighausen: 4.

251 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 251 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 74, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 8, Igersheim: 17, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 16, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 18, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.

Einigung in Sachen Wertheim Village erreicht - Betreiber Value Retail legt verbindliches Sicherheits- und Hygienekonzept vor
Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis, die Stadtverwaltung Wertheim und die Firma Value Retail als Betreiberin des „Wertheim Village“ haben bezüglich der Öffnung des Factory Outlet Centers (FOC) eine einvernehmliche Lösung erzielt. Value Retail hat nunmehr ein verbindliches Sicherheits- und Hygienekonzept vorgelegt und sich verpflichtet, dieses konsequent umzusetzen. Bestandteil des Konzepts ist unter anderem die Zugangssteuerung zum Areal. Im Gegenzug darf das FOC bereits am Donnerstag, 30. April, wieder öffnen. Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (VGH) hatte eine Einigung zwischen den Parteien angeregt.
Landrat Reinhard Frank (Main-Tauber-Kreis) und Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez (Stadt Wertheim) zeigen sich erfreut über dieses Ergebnis: „Wir konnten erreichen, dass der bestmögliche Gesundheitsschutz für die Beschäftigten sowie die Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird.“ Zur Umsetzung des Sicherheits- und Hygienekonzeptes fand am Dienstagmorgen ein Ortstermin mit Vertretern der Stadt Wertheim als zuständiger Ortspolizeibehörde, des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis als Gesundheitsamt und der Firma Value Retail statt.
Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hatte am 20. April im Wege der Eilzuständigkeit die Wiederöffnung des Wertheim Village bis einschließlich 3. Mai untersagt, um eine rasche und unkontrollierte Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen zu verhindern. Value Retail hat gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt und einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart (VG) gestellt. Das VG entschied ausdrücklich, dass die Schließungsverfügung des Landratsamtes voraussichtlich rechtmäßig ist. Gegen diese Entscheidung legte Value Retail Beschwerde beim VGH ein.
Nach der erzielten Einigung ändert der Main-Tauber-Kreis seine Schließungsverfügung dahingehend, dass das Wertheim Village bereits wieder am Donnerstag, 30. April, anstatt erst am Montag, 4. Mai, öffnen darf. Das Unternehmen Value Retail erklärt seinen Widerspruch gegen die Schließungsverfügung für erledigt. Ebenso erklären beide Seiten vor dem VGH Mannheim ihren Rechtsstreit für erledigt. lra

Meldungen aus Hessen

Kriminalität seit Corona-Maßnahmen wohl gesunken 
Die Corona-Krise hat vermutlich einen positiven Effekt auf die Kriminalität in Hessen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch auf hr-Anfrage mitteilte, sei die Anzahl von Strafanzeigen, Verkehrsunfällen, Einbruchsdiebstählen und weiterer Straftaten seit Inkrafttreten der hessischen Verordnungen "stark zurückgegangen". Auch die Zahl der polizeilichen Einsatzanlässe habe sich seitdem verringert. Gleichzeitig habe die Polizei aber auch neue Betrugsmaschen feststellen können, wie der Sprecher sagte. Es handele sich dabei um Einzelfälle, bei denen Kriminelle sich als nahe Verwandte oder Freunde ausgegeben und versuchen hätten, unter dem Vorwand eines coronabedingten Notfalls an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Für eine detaillierte Aussage zur Kriminalitätsentwicklung sei der Zeitraum seit der Einführung der Ausgangsbeschränkungen in Hessen jedoch noch zu kurz. (Quelle: Hessenschau)

Tourismus-Branche demonstriert für Soforthilfe
Mitarbeiter der Reisebranche sind in Frankfurt und Wiesbaden auf die Straße gegangen. Kundgebungen mit jeweils etwa 30 Teilnehmern fanden nach Angaben von Polizei und Veranstaltern am Mittwoch in beiden Städten statt. Ihr Anliegen: Mehr Aufmerksamkeit und Hilfen für die klein- und mittelständischen Unternehmen. Die Touristik bestehe nicht nur aus den großen Konzernen wie zum Beispiel Tui und Lufthansa, wie das Aktionsbündnis "Wir zeigen Gesicht" argumentierte. Gerade viele Reisebüros stünden vor dem Aus. Das Aktionsbündnis forderte eine finanzielle Soforthilfe, zum Beispiel einen Notfallfonds, speziell für die Tourismuswirtschaft einschließlich der Reisebüros. (Quelle: Hessenschau) 

8.185 Infizierte, 346 Tote in Hessen 
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.185 gestiegen. Das sind 128 Fälle mehr als am Dienstag, wie das Sozialministerium am Mittwoch bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um zehn Fälle auf 346.
Die mit Abstand meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.234), im Main-Kinzig-Kreis gibt es 601 Corona-Fälle, im Schwalm-Eder-Kreis sind es 460. Die wenigsten bestätigten Fälle gibt es in der Stadt Offenbach (94). (Quelle: Hessenschau) 

Demo für Kleinkinder-Rechte wird zum Spießrutenlauf 
Heute wollen Eltern auf dem Frankfurter Römerberg demonstrieren. Sie fordern, dass mehr Rücksicht auf die Belange von Kleinkindern in der Corona-Krise genommen wird. Damit die Demo stattfinden kann, müssen zahlreiche Auflagen beachtet werden.
Laut Ordnungsamt dürfen maximal 50 Menschen teilnehmen, die sich nicht bewegen dürfen. Mundschutz ist obligatorisch, Desinfektionsmittel auch. Mehr
(Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Seit gestern ein Todesfall mehr
Seit gestern ist im Odenwaldkreis ein Verstorbener mehr zu beklagen, der zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Er gehörte zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen und hat in einem Pflegeheim gelebt. Somit gibt es nunmehr (Stand 29.4., mittags) 33 verstorbene Heimbewohner; die Gesamtzahl der Verstorbenen beträgt 48.
Von ihnen gehörten fünf zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen und acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 26 waren zwischen 80 und 89 Jahren alt und neun waren älter als 90 Jahre.
Die Gesamtzahl der positiv auf das Virus Getesteten hat sich auf 348 erhöht. Von ihnen sind bislang 179 Personen wieder genesen. 32 werden in Krankenhäusern behandelt, davon 18 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und 14 in anderen Kliniken. Von den 18 Patienten im GZO liegen sechs auf der Intensivstation. Bei weiteren 18 Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung steht das Testergebnis noch aus.
Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Pflegeheime im Odenwaldkreis liegt bei fünf. Zwei Heime stehen ganz unter Quarantäne, außerdem je eine Station in zwei Heimen und zwei Stationen in einem weiteren Heim.

Matiaske kritisiert hessische Lockerungen für Besuche in Pflegeheimen
Landrat Frank Matiaske hat heute (28.4.) die von der Landesregierung beschlossene Lockerung des Besuchsverbots für Pflegeheime kritisiert und eine eigene Regelung für den Odenwaldkreis angekündigt. „Es kann nicht sein, dass die hessische Regierung ignoriert, dass Pflegeeinrichtungen massiv von dem Virus betroffen sind. Die darin wohnenden alten und kranken Menschen werden damit unabwägbaren Gefahren ausgesetzt“, so Matiaske.
Die Landesregierung hatte angekündigt, ab dem 4. Mai unter bestimmten Bedingungen Besuche in Pflegeheimen wieder zuzulassen. „Es ist nicht hinnehmbar, Pflegeheime wieder für Besuche zu öffnen. Auch wenn die Zahl und Dauer der Besuche beschränkt werden sollen, wird das Infektionsrisiko erhöht“, so Matiaske. Jeder, der zusätzlich zu den Bewohnern und dem Personal in die Einrichtungen gelassen werde, sei ein potentieller Überträger des Virus. „Deswegen werde ich Besuche in Pflegeheimen im Odenwaldkreis über eine Allgemeinverfügung weiterhin unterbinden.“ Diese Verfügung wird derzeit vorbereitet und wird ab dem 4. Mai gelten.
Im Odenwaldkreis haben von den 48 im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Verstorbenen 33 in Pflegeheimen gelebt. Derzeit sind noch fünf Häuser ganz oder teilweise unter Quarantäne. Noch vor kurzem waren es sieben. Matiaske erläutert: „Allerdings musste erst heute die Quarantäne in einer betroffenen Einrichtung ausgeweitet werden. Das Gesundheitsamt führt seit Wochen viele Tests in Pflegeheimen durch, was die hohe Zahl der positiv Getesteten im Odenwaldkreis erklärt. Aus diesem Grund werden letztlich auch mehr Verstorbene in der Corona-Statistik geführt als andernorts.“ In Kommunen, wo dies ebenfalls stattfände, würde die Zahl der positiv Getesteten nach oben schnellen. Das zeige etwa das Beispiel der Stadt Frankfurt. Es sei nicht nachvollziehbar, dass es in Frankfurt 1.200 Infizierte gebe und in Offenbach „nur“ 88.
Matiaske befürchtet, dass insgesamt die Zahlen in Hessen steigen werden. Der Odenwaldkreis liegt an der Landesgrenze zu Bayern und Baden-Württemberg, die deutlich stärker betroffen sind als Hessen. Die Zahlen im Odenwaldkreis sind mit dem bayerischen Landesdurchschnitt vergleichbar. „Das Corona-Virus macht weder an Stadt- oder Kreisgrenzen halt, noch an Bundesländern“, so Matiaske. Er macht dessen Gefährlichkeit noch einmal an Fakten deutlich: Jeder vierte der aktuell im Odenwaldkreis an Corona erkrankten Menschen wird derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Und davon wiederum liegen 2 von 3 Erkrankten auf der Intensivstation.

Südhessen

Darmstädter Stadtarchiv plant Dokumentation der Corona-Krise
Im Darmstädter Stadtarchiv beschäftigt man sich unter anderem mit der Frage, wie die derzeitigen Veränderungen und Ereignisse durch die Corona-Pandemie dokumentiert werden können. Denn aus Sicht des Stadtarchivs ist von großer Bedeutung, dass die aktuelle Entwicklung der Darmstädter Stadtgesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt nachvollzogen werden kann. Die Universität Hamburg hat eigens für die Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürger online das coronarchiv eröffnet. In dieses freie und offene Onlineportal können Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur „Corona-Krise“ eingestellt werden. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 28. April +++

Weltweit

19:00 Uhr: Spanien: In vier Schritten aus dem Lockdown 
16:35 Uhr: Luxemburg will gesamte Bevölkerung testen
16:19 Uhr: Frankreich lockert Ausgangssperre schrittweise ab 11. Mai

15:27 Uhr: Ansteckungsrate nun wieder bei 0,9
Das Robert Koch-Institut hat nach neuester Lageeinschätzung die Corona-Ansteckungsrate wieder mit 0,9 angegeben. Die sogenannte Reproduktionszahl ist demnach mit Datenstand 28. April 2020, 0.00 Uhr wieder gesunken, nachdem sie zuvor auf 1 gestiegen war. Vom Wert 1 hatte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstagvormittag auch in einer Pressekonferenz berichtet. Er betonte dabei, die Reproduktionszahl dürfe bei der Bewertung des Epidemieverlaufs nicht isoliert betrachtet werden.

14:19 Uhr Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen 
Bayern verlängert die geltenden Ausgangsbeschränkungen um eine Woche bis zum 10. Mai. Das hat das Kabinett in München entschieden. Vom 4. Mai an sollen aber einzelne Lockerungen gelten. Beispielsweise sind dann öffentliche Gottesdienste und Demonstrationen mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt.

14:17 Uhr Lockerungen? Am 6. Mai wird geguckt
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält trotz der wieder gestiegenen Reproduktionsrate am Kurs vorsichtiger Lockerungen fest. "Das ist ein wichtiger Faktor, aber auch die absolute Zahl ist wichtig", sagte er mit Blick auf die Reproduktionsrate und andererseits die Gesamtzahl der Erkrankten. "Wir haben eine absolute Zahl erreicht, mit der wir besser umgehen können."
In der kommenden Woche wollten Bund und Länder über Lockerungen für die Gastronomie und den Tourismus beraten. "Der 6. Mai ist jetzt das Datum, an dem wir gucken, ob und welchen Schritt wir gehen können."

13:47 Uhr Seniorenverbände fordern Ende von Besuchsverboten in Pflegeheimen
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen hat an Bund und Länder appelliert, die Besuchs- und Ausgehverbote für Menschen in Pflegeeinrichtungen zu beenden. "Viele Menschen in Pflegeeinrichtungen leiden massiv unter der erzwungenen Einsamkeit", erklärte Franz Müntefering, der Vorsitzende des Dachverbands von 120 Seniorenverbänden. Die Seniorenverbände kritisierten, die seit sechs Wochen geltenden Besuchs- und Ausgehverbote seien mit Abstand der schwerste Eingriff in die Grundrechte in der aktuellen Corona-Situation. Ein gewisses Maß an persönlichen Kontakten zu den nächsten Angehörigen und Mitbewohnern müsse gewährleistet werden.

08:51 Uhr: Österreich öffnet im Mai Hotels und Lokale
Österreich hebt ab Mai die strengen Ausgangsbeschränkungen auf. Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen aber einen Mindestabstand von einem Meter einhalten, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Darüber hinaus sind ab Mai wieder Versammlungen von bis zu zehn Personen erlaubt. Auch Demonstrationen sollen unter bestimmten Voraussetzungen dann wieder möglich sein. Die Maßnahmen gelten vorerst bis Ende Juni.
Ab dem 29. Mai dürfen zudem die Hotels wieder öffnen. Ab dem 15. Mai sogar auch Lokale - unter Einhaltung von Regeln.
Seit Mitte März war es den Österreichern nur bei triftigem Grund erlaubt, das Haus zu verlassen. Dazu gehörten unbedingt nötige Besorgungen. Allerdings war Bewegung im Freien - Spaziergänge und zum Beispiel auch Radfahren - von Anfang an ebenfalls gestattet. Die Ausgangsbeschränkungen waren bis Ende April befristet und laufen nun am 30. April aus.

08:41Uhr: Altmaier denkt über Rettungsschirm für Gastronomie und Hotellerie nach
Die Bundesregierung ist nach Aussage von Wirtschaftsminister Peter Altmaier darauf vorbereitet, Gastronomen und Hoteliers zu helfen. "Wir wollen, dass alle Geschäfte und Gaststätten öffnen können", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Dafür brauche man aber vernünftige Konzepte, über die man eventuell bereits noch in dieser Woche in der Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten werde.
Gleichzeitig warnte der Wirtschaftsminister aber vor voreiligen Schritten. "Jetzt, wo die Ansteckungsrate wieder gestiegen ist, müssen wir sehr vorsichtig vorgehen, damit wir die Lockerungen nicht wieder zurücknehmen müssen", sagte er. Für den Fall, dass Gaststätten und Hotels nicht in absehbarer Zeit öffnen können, schloss Altmaier ein Hilfspaket für diese Branchen nicht aus. "Sollte es wider Erwarten noch länger dauern, bis eine volle Öffnung möglich ist, brauchen wir so etwas wie einen Rettungsfonds auch für die Gastronomie."

8:15 Uhr: RKI: Ansteckungsrate wieder auf 1,0 gestiegen. Laut Experten muss die Ansteckungsrate, auch Reproduktionsrate genannt, unter 1,0 liegen, um die Pandemie eindämmen zu können.

8:15 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey fordert eine breite Öffnung von Kitas noch vor dem Hochsommer.

8:04 Uhr: Weltweit mehr als 3.000.000 Corona Infizierte

Übersicht Stand 7:31 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 3.041.777 Infizierte (+ 68.513) | 211.170 Tote (+4.601) | 894.337 Geheilte (+25.531)
Deutschland: 158.758 Infizierte (+988) | 6.126 Tote (+150) | 114.500 Geheilte (0)
Italien: 199.414 Infizierte (+1.739) | 26.977 Tote (+333) | 66.624 Geheilte (+1.696)
Spanien: 229.422 Infizierte (+2.793) | 23.521 Tote (331) | 120.832 Geheilte (+3.105)
Frankreich: 165.964 Infizierte (+3.744) | 23.293 Tote (+437) | 46.299 Geheilte (+ 616)
Türkei: 112.261 Infizierte (2.131) | 2.900 Tote (+95) | 33.791 Geheilte (+4.651)
Quelle Johns Hopkins University

7:15 Uhr:
Mehr als 66.000 Corona-Infizierte in Brasilien

5:04 Uhr: Lehrer und Eltern in Deutschland zweifeln, ob Einschulung im September möglich ist

4:58 Uhr: Bundesgesundheitsminister Spahn legt Konzept vor, wie Kliniken wieder zurück zu Normalbetrieb finden können.

Stand: 28.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 28.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 161 Corona-Todesfälle in Unterfranken
In ihrem aktuellen Tweet meldet die Regierung von Unterfranken 3200 Menschen mit einer Corona-Infektion. 243 werden in Krankenhäuser behandelt, davon 64 intensivmedizinisch. 2003 Unterfranken sind aktuell in Quarantäne. (Quelle: BR)

Studie: Corona-Krise traf öffentliche Verwaltungen meist unvorbereitet
Wissenschaftler der Uni Würzburg haben gemeinsam mit Partnern deutschlandweit öffentliche Verwaltungen zur Corona-Pandemie befragt. Laut dieser Umfrage traf der Ausbruch des Coronavirus die meisten Verwaltungen völlig unvorbereitet. Die Studie mit rund 2.000 Teilnehmern ermittelte, dass vier von fünf befragten Verwaltungen keine Pandemie-Notfallpläne besaßen, aber nach Ausbruch der Krise verschiedene Maßnahmen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter getroffen haben. "Die Corona-Krise traf viele Verwaltungen unvorbereitet. Nur 20 Prozent der Befragten verfügten über Pandemie-Notfallpläne", so der Würzburger BWL-Professor Ronald Bogaschewsky. "Die Verwaltungen haben dann aber kurzfristig zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um mit den Veränderungen durch die Corona-Krise zurecht zu kommen", ergänzt Fernstudium-Dozent Professor Michael Broens von der IUBH Internationale Hochschule GmbH mit Sitz in Erfurt. Fast überall wurde der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduziert. Die Ermöglichung der Arbeit im Homeoffice, die Erhöhung der räumlichen Distanz der Arbeitsplätze in der Verwaltung oder die Einführung von Schichtregelungen wurden in vielen Verwaltungen als Maßnahmen ergriffen. Die Ausgabe von Schutzmasken fand dagegen nur vereinzelt statt. Als Ergebnis der getroffenen Maßnahmen fühlt sich etwas mehr als die Hälfte der befragten Verwaltungsmitarbeiter ausreichend vor einer Ansteckung geschützt. Außerdem gehen die Befragungsteilnehmer davon aus, dass die bestehende Corona-Krise erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen der Verwaltungen haben wird. Bisher geplante Beschaffungsvorhaben werden daher bereits teilweise zurückgestellt. Die Studie ist ein gemeinsames Projekt von Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der IUBH Internationalen Hochschule und dem Verwaltungs- und Beschaffernetzwerk VuBN. (Quelle: BR)

3192 Corona-Fälle und 158 Tote in Unterfranken
Die Regierung von Unterfranken meldet am Montag (27.04.20) 3.192 Corona Menschen mit einer Corona-Infektion . 158 Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. 2171 Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne. Die einzelnen Landratsämter melden folgende Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 860 Corona-Fälle. 55 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 604 Corona-Fälle. 37 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 589 Corona-Fälle. 29 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 248 Corona-Fälle. 17 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 146 Corona-Fälle. 4 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 144 Corona-Fälle. 3 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 145 Todesfälle. 6 Menschen sind gestorben. Im Im Landkreis Miltenberg sind 261 Todesfälle. 4 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 177 Corona-Fälle. 4 Menschen sind gestorben. (Da manche Zahlen nicht dem Stand von Montag entsprechen, kann es Abweichungen geben.) (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 268 Personen. Fünf Personen werden stationär behandelt, aktuell niemand intensivpflichtig. Vier Personen sind im Landkreis Miltenberg verstorben. 208 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg meldet einen weiteren Todesfall
597 Menschen im Raum Aschaffenburg sind aktuell positiv auf das Coronavirus getestet (28.04.20, Stand: 14 Uhr) – das sind zwei Fälle mehr als am Vortag. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, gibt es einen weiteren Todesfall: Eine 79-Jährige mit mehreren Vorerkrankungen verstarb nach einer Corona-Infektion. Damit sind für Stadt und Landkreis Aschaffenburg 30 Todesfälle gemeldet. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden aktuell 20 Corona-Patienten behandelt, davon befinden sich elf auf der Intensivstation. 419 Menschen gelten nach ihrer Corona-Infektion mittlerweile als gesund und sind aus der Quarantäne entlassen. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 146 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 28. April, 9 Uhr), davon befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation. Genesen sind 116 Personen. Aktuell sind 42 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.406
Zur Pressemeldung 

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 27. April) - Über zwei Drittel Covid-19-Erkrankter im Kreis wieder genesen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 27. April, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 354. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 116, Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 6, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.

241 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 241 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 71, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 7, Igersheim: 16, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 16, Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 28, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.

Meldungen aus Hessen

Wieder Besuche im Alten- und Pflegeheim erlaubt
Ab kommendem Montag (4. Mai) dürfen die Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie Hospizen wieder Besuch erhalten. Das teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag mit. Demnach dürfen die Bewohner wöchentlich Besuch von einer engen Kontaktperson für eine Stunde erhalten. Dazu hätten die betreffenden Einrichtungen bereits Hygienekonzepte vorgelegt. Unter anderem müsse "persönliche Schutzkleidung" getragen werden.
Insbesondere in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Hospizen seien die Menschen in der Regel sehr gefährdet, sagte Ministerpräsident Bouffier. Deshalb seien die Menschen besonders geschützt worden, was aber defacto eine Kontaktsperre bedeutet habe. "Besuche des Vaters oder der Tochter kann man auf Dauer nicht unterbinden", sagte Bouffier. (Quelle: Hessenschau) 

Beratungen über große Läden und Schulen am Donnerstag 
Bei der Pressekonferenz am Dienstag kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) außerdem an, dass es bei den Beratungen am Donnerstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unter anderem um die Geschäftsöffnungen gehen werde. Nachdem die in anderen Bundesländern geltenden Regeln teilweise durch Gerichtsentscheidungen aufgehoben worden seien, erwarte er eine "offene Diskussion". Streitpunkt sei insbesondere die 800-Quadratmeter-Regelung.
In Hessen dürfen alle Läden wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir von einer Quadratmeter-Regelung wegkommen, sondern die Öffnung von Hygienevorschriften abhängig machen", sagte Bouffier. Darüber hinaus erwarte er, dass es auch um die Öffnung der Kitas sowie die schrittweise weitere Öffnung der Schulen gehen werde. (Quelle: Hessenschau)

8.057 Infizierte, 336 Tote 
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.057 gestiegen. Das gab das Sozialministerium am Dienstag bekannt. Damit lag die Steigerung im Vergleich zum Vortag erneut im zweistelligen Bereich – hinzugekommen sind 57 Fälle. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg im gleichen Zeitraum um 10 auf 336.
Die meisten neuen Infizierten werden aus dem Odenwaldkreis gemeldet (12), der bezogen auf die Einwohnerzahl nach wie vor am stärksten betroffen ist. Die mit Abstand meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.220), die wenigsten bestätigten Fälle gibt es in Offenbach (88). (Quelle: Hessenschau)

Immer mehr Klagen gegen Corona-Einschränkungen 
Immer mehr Firmen und Bürger wehren sich vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof gegen Beschränkungen in der Corona-Pandemie. Beim VGH seien bisher 37 Verfahren, davon 26 Eilverfahren eingegangen, sagte ein VGH-Sprecher. Inhaltliche Schwerpunkte seien die Schließung von Geschäften, Sport und Freizeitaktivitäten wie Fitnessstudios, das Verbot von Gottesdiensten sowie von Versammlungen. Laut dem Gerichtshof ist bisher in acht Eilverfahren entschieden worden.
Nachdem am Montag Bayerns höchstes Verwaltungsgericht das in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärte, werden sich auch die hessischen Richter damit befassen. Ein Verfahren der Firma Karstadt/Kaufhof sei anhängig, erklärte der Sprecher. Eine Entscheidung werde voraussichtlich in dieser Woche erfolgen. Ganz neu sei zudem ein Eilantrag gegen die Maskenpflicht eingegangen. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Zahl der Genesenen steigt weiter
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten liegt aktuell (Stand 28.4., mittags) bei 331. Das sind acht mehr als gestern. Gestiegen ist aber auch die Zahl der Genesenen: Es sind nunmehr 173, zwölf mehr als zuvor. Neue Todesfälle gab es nicht.
Von den 331 positiv getesteten Personen im Odenwaldkreis sind 47 verstorben, davon haben 32 in Pflegeheimen gelebt. Fünf Personen gehörten zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen, acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 25 Personen waren zwischen 80 und 89 Jahren alt, neun waren 90 Jahre und älter. Alle hatten Vorerkrankungen.
Derzeit werden von den positiv Getesteten insgesamt 31 Menschen in Krankenhäusern behandelt, davon 17 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und 14 in anderen Kliniken. Von den 17 Personen im GZO liegen sieben Personen auf der Intensivstation. Außerdem sind im GZO weitere 14 Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht.

Südhessen 

Einige Menschen mit schweren Erkrankungen haben Angst vor Krankenhaus-Besuch 
Die Krankenhäuser in Darmstadt berichten zunehmend von Aufnahmen von Patienten mit schweren Erkrankungen abseits von Covid-19, die mit unbedingt notwendigen Behandlungen zögern. Das hat der Krisenstab der Stadt mitgeteilt. "Dies sei besonders bei Tumorerkrankungen und im gefäßchirurgischen Bereich zu beobachten", heißt es in der Mitteilung. Der Krisenstab richtet daher einen dringenden Appell an alle Patienten mit schweren Erkrankungen: In keinem Fall aus Angst vor einer Corona-Infektion mit dringend benötigten Behandlungen warten! Die Menschen sollen unbedingt zu den Hausärzten und in die Kliniken kommen, um sich untersuchen zu lassen. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 27. April ++

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Weltweit

18:33 Uhr: Italien: Mehr Todesfälle, weniger Neuinfizierte 

18:03 Uhr: WHO: Pandemie ist noch lange nicht überwunden
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat sich besorgt über steigende Infektionszahlen in Afrika, Osteuropa, Lateinamerika und einigen asiatische Staaten geäußert. Man sei weit davon entfernt, die Pandemie überwunden zu haben.
Zudem erklärt die WHO, rund 20 Länder würden über Engpässe bei Impfungen gegen andere Krankheiten neben Covid-19 klagen. Grund seien unter anderem geschlossene Grenzen oder andere Beschränkungen.

15:53 Uhr: Tourismusbeauftragter: Inlandsreisen im Sommer realistisch
15:24 Uhr: Forscher rechnen mit 30% mehr Arbeitslosen in Deutschland 
14:29 Uhr: Bund für geteilte Finanzierung des Corona-Pflegebonus
14:12 Uhr: Corona-Folgen für Kultur nicht abschätzbar 
12:42 Uhr: Gericht: 800-Quadratmeter-Regel in Bayern verfassungswidrig
12:11 Uhr: Après-Ski-Bar in Ischgl: Hätten im Nachhinein einiges anders gemacht

Übersicht Stand 9:31 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.973.264 Infizierte (+ 74.561) | 206.569 Tote (+3.526) | 868.806 Geheilte (+46.542)
Deutschland: 157.770 Infizierte (+1.257) | 5.976 Tote (+99) | 114.500 Geheilte (+4.700)
Italien: 197.675 Infizierte (+2.324) | 26.644 Tote (+260) | 64.928 Geheilte (+1.808)
Spanien: 226.629 Infizierte (+2.870) | 23.190 Tote (288) | 117.727 Geheilte (+22.019)
Frankreich: 162.220 Infizierte (+576) | 22.856 Tote (+242) | 45.683 Geheilte (+ 311)
Türkei: 110.130 Infizierte (2.357) | 2.805 Tote (+99) | 29.140 Geheilte (+3.558)
Quelle Johns Hopkins University

09:19 Uhr Weltärztepräsident hält FFP2-Masken für "die Lösung"
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat gefordert, die Bürger in Deutschland mit medizinischen Schutzmasken des Typs FFP2 auszustatten. Montgomery warf im Deutschlandfunk der Bundesregierung Versagen vor, weil sie es nicht geschafft habe, solche Masken frühzeitig in hinreichendem Umfang zu beschaffen. Die FFP2-Masken seien jedoch die Lösung, die die Politik jetzt liefern müsse.
Mund-Nasen-Schutzmasken aus Stoff, wie sie seit heute in fast allen Bundesländern in der Öffentlichkeit Pflicht sind, halte er für nutzlos - er selbst trage beim Einkaufen "eine Maske, die den Namen auch wirklich verdient, eine sogenannte FFP2-Maske - also eine Maske, die mich und andere schützt, und nicht irgendeinen Lappen vorm Gesicht, der mir gesetzlich oktroyiert wird und der sogar gefährlich ist", wetterte er.
Bund und Länder dringen darauf, Schutzmasken der Typen FFP2 oder FFP3 medizinischem Personal vorzubehalten. Die Empfehlung für einfache Schutzmittel wie Behelfsmasken aus Baumwolle stützt sich darauf, dass diese zwar keinen sicheren Schutz für den Träger bedeuten, wohl aber die Infektionsgefahr für andere Menschen verringern, wenn ein Virusträger einen solchen Mund-Nasen-Schutz benutzt.

08:56 Uhr: Kanzleramt für regionale Unterschiede bei Lockerungen
Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer breiten und einheitlichen Lockerung der Corona-Maßnahmen. Das geht aus einer Zwischenbilanz der bisherigen Beschränkungen von Kanzleramtsminister Helge Braun hervor, die am vergangenen Freitag an die Abgeordneten der Großen Koalition ging und aus der die Nachrichtenagentur dpa zitiert.
Bei der Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern "muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann", heißt es den Berichten zufolge in dem Schreiben. Dies könne bedeuten, "dass Beschränkungen in bestimmten Regionen aufrechterhalten oder nach zwischenzeitlichen Lockerungen wieder verschärft werden müssen", schreibt Braun weiter. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems dauerhaft zu vermeiden, sei es für eine Aufhebung der Kontaktbeschränkungen "noch zu früh".

05:28 Uhr: Kanzleramt: Bei Corona-Anpassungen regionale Lage berücksichtigen
Das Kanzleramt hat sich ausdrücklich zu einer regional angepassten Reaktion auf die Corona-Krise bekannt. Bei der Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern "muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann", schreibt Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in einer Zwischenbilanz der Maßnahmen im Kampf gegen Corona für die Koalitions-Abgeordneten von Union und SPD, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
"Das kann bedeuten, dass Beschränkungen in bestimmten Regionen aufrechterhalten oder nach zwischenzeitlichen Lockerungen wieder verschärft werden müssen", schreibt Braun, der selbst Mediziner ist. Wenige Tage vor der nächsten Schaltkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Donnerstag betont der Kanzleramtschef, das Ausbruchsgeschehen dauere an. "Um im Interesse der gesamten Bevölkerung die Überlastung des Gesundheitssystems dauerhaft zu vermeiden, ist es für eine Aufhebung der Kontaktbeschränkungen noch zu früh."

05:04 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland steigt langsamer 

Meldungen aus Bayern

Huml ruft zum konsequenten Befolgen der „Maskenpflicht“ auf – Bayerns Gesundheitsministerin: Es ist wichtig, sich und andere Menschen vor einer Corona-Infektion zu schützen
Zur Pressemeldung

Unterfranken

Regierung meldet 158 Corona-Todesfälle in Unterfranken
In ihrem aktuellen Tweet meldet die Regierung von Unterfranken 3192 Menschen mit einer Corona-Infektion. 246 werden in Krankenhäusern behandelt, davon 69 intensivmedizinisch. 2171 Unterfranken sind aktuell in Quarantäne.
(Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 261 Personen. Sieben Personen werden stationär behandelt, davon zwei Personen intensivpflichtig. Inzwischen ist der vierte Todesfall im Landkreis Miltenberg zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um eine betagte Person mit Vorerkrankungen. 206 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Zahl der Infizierten im Raum Aschaffenburg kaum angestiegen
Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Raum Aschaffenburg ist seit gestern (26.04.20) nur um eine Person angestiegen (27.04.20, Stand: 14.00 Uhr). Inzwischen sind 29 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben, eine mehr als gestern. Bei der Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsamts Aschaffenburg um eine 94-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims im Landkreis. Sie hatte mehrere Vorerkrankungen und ist in der Helios Klinik Erlenbach (Lkr. Miltenberg) gestorben. Stationär behandelt werden im Moment 23 Patienten. In Quarantäne sind derzeit 151 Menschen. 415 Menschen wurden bereits gesund wieder aus der Quarantäne entlassen. (Quelle: BR)

Aschaffenburger Wochenmarkt auf einer größeren Fläche
Der Wochenmarkt in Aschaffenburg findet ab sofort auf einer größeren Fläche statt. Damit soll in Zeiten des Coronavirus mehr Platz zwischen den Ständen sein und auch die Besucher sollen mehr Abstand zueinander halten können. Darauf weisen die Stadt Aschaffenburg und die Marktbeschicker hin. Der Wochenmarkt erstreckt sich jetzt mittwochs und samstags vom Schlossplatz über den benachbarten Parkplatz. Auf der zusätzlichen Fläche stehen vor allem die Händler für Blumen und Grünpflanzen.
Das Parken vor dem Schloss Johannisburg ist deshalb mittwochs und samstags von 2.00 bis 14.30 Uhr nicht möglich. Marktbesucher können die Tiefgarage der Stadthalle und das Parkhaus Luitpoldstraße nutzen. Die Stadt Aschaffenburg weist außerdem darauf hin, dass Marktbesucher genügend Abstand zu anderen Menschen halten sollten und auf längere Beratungsgespräche mit den Händlern verzichten sollten.
(Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Baden-Württemberg

Web-Portal verbessert Verfügbarkeit von Covid-19 relevanten Arzneimitteln in Baden-Württemberg
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Land stellt 750.000 Euro Soforthilfe für Obdachlose bereit
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Meldungen aus Hessen

Darf man beim Autofahren Maske tragen? 
Wer ein Kraftfahrzeug führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist – so steht es in der Straßenverkehrsordnung. In Zeiten der Corona-Pandemie gibt es von dieser Regelung aber Ausnahmen, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU) im Corona-Update des hr. Wenn man allein fährt, sei eine Maske zwar nicht nötig. "Aber es kann zum Beispiel bei mehreren Insassen im Fahrzeug schon nützlich sein, eine entsprechende Maske zu tragen. Insofern ist das okay", so Beuth. Auch für Busfahrer sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nachvollziehbar und erlaubt.
"Wenn man es allerdings dazu nutzt, um offenkundig vermummt zu sein und Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zu begehen, dann würde natürlich die Polizei einschreiten", ergänzte der Minister. (Quelle: Hessenschau) 

8.000 Infizierte, 326 Tote
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8.000 gestiegen. Das gab das Sozialministerium am Montag bekannt. Im Vergleich zum Sonntag sind 35 Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 6 auf 326.
Die mit Abstand meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.214), die wenigsten bestätigten Fälle gibt es in Offenbach (84). Bezogen auf die Einwohnerzahl ist der Odenwaldkreis am stärksten betroffen: Pro 100.000 Einwohner werden 334 bestätigte Fälle gemeldet. Dort sind bisher auch die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert worden (46). (Quelle: Hessenschau) 

Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr 
Ab heute gilt's: Wer mit dem Bus oder der Bahn fährt, muss eine Maske tragen. Das gleiche gilt in Geschäften beim Einkaufen. Die Masken können aus Stoff und auch selber genäht sein, es reicht sogar ein Halstuch oder ein Schal. So soll die Ansteckungsgefahr verringert werden. Mit den einfachen Masken schützt man vor allem andere. Weiterhin ist es daher wichtig, immer 1,50 Meter Abstand zu anderen zu halten. Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können oder eine gesundheitliche Beeinträchtigung haben, müssen keine Maske tragen. Aber für die anderen gilt: Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, kann bestraft werden - mit bis zu 50 Euro.
(Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Landrat und Bürgermeister mahnen: Abstandsgebot trotz Maskenpflicht einhalten
Landrat Frank Matiaske und die Bürgermeister der zwölf Odenwaldkreis-Kommunen fordern die Bürgerinnen und Bürger eindringlich dazu auf, trotz der seit heute (27.4.) in Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr geltenden Maskenpflicht auf einen ausreichend großen Abstand zu anderen Menschen zu achten.
„Masken zu tragen, bedeutet nicht, diesen Abstand leichthin verringern zu können, zum Beispiel an Supermarktkassen oder beim Einsteigen in Busse und Bahnen. Wer das meint, erhöht trotz des Mund-Nasen-Schutzes die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus“, heben sie nach ihrer heutigen Telefonkonferenz zur Corona-Krise hervor.
Die Ordnungsämter werden die Einhaltung des Abstandsgebots weiterhin stark kontrollieren, genauso wie das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in Läden sowie in Bank- und Postfilialen. Außerdem soll es einen noch engeren Austausch mit der Polizei geben. Der Verstoß gegen die Einhaltung des Abstandsgebots ist, wie ein Verstoß gegen die Maskenpflicht auch, eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld geahndet.
In Rathäusern und in der Kreisverwaltung gilt in den Bereichen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, die Maskenpflicht ebenfalls.

Von 323 positiv Getesteten mittlerweile 161 Personen genesen
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus hat sich zu heute (27.4., mittags) nicht verändert und liegt nach wie vor bei 323. Davon sind 161 Personen genesen.
Verstorben sind 47 Personen. Ein neuer Todesfall ist hinzugekommen. Der Verstorbene war zwischen 60 und 69 Jahren alt und hat nicht in einem Pflegeheim, sondern zuhause gelebt. Die Zahl der verstorbenen Pflegeheimbewohner liegt weiter bei 32.
Von den 47 Verstorbenen gehörten fünf zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen und acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 25 waren zwischen 80 und 89 Jahren alt und neun waren älter als 90 Jahre.
Von den 323 positiv Getesteten werden 31 Patienten in Kliniken behandelt, davon 17 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und 14 in anderen Kliniken. Von den 17 Patienten im GZO liegen drei auf der Intensivstation. Sieben Patienten warten noch auf ihr Testergebnis.

Südhessen/Rhein-Neckar  

Kreis Bergstraße: 2021 wird "richtig schwierig für Kommunen"
Welche Folgen hat die Corona-Krise für die regionale Wirtschaft? Die langfristigen Auswirkungen im Kreis Bergstraße seien nicht vorhersehbar, sagte Landrat Christian Engelhardt in einer Videopressekonferenz. „Alle hoffen, dass sich die Märkte schnell erholen“, so der Landrat. Eine Befragung habe ergeben, dass sich die Unternehmen vor allem mehr Planungssicherheit wünschen. Dazu würden etwa besser nachvollziehbare Konzepte zum Weg zurück in die Normalität gehören. Das Jahr 2021 werde „richtig schwierig“ für Kommunen, mutmaßt der Landrat in der Videopressekonferenz. Ertragseinbrüche bei Unternehmen würden sich natürlich auf die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden auswirken.

Rhein-Neckar-Kreis: Corona-Test auch ohne Symptome 
Das Gesundheitsamt empfiehlt den Einwohnern des Landkreises Rhein-Neckar und der Stadt Heidelberg, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie keine akuten Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber aufweisen, aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das gilt zum Beispiel für Menschen, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten und direkten Kontakt zu Patienten haben oder auch für MitarbeiterInnen in einer Kita, die in ihrer Einrichtung derzeit aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in der Nähe ihres Wohnortes. (Quelle: FFH)

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+++ Meldungen 26. April +++

Weltweit[/b]

21:11 Uhr: Italien lockert Einschränkungen ab Anfang Mai 
18:37 Uhr: Bericht: Plus bei Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld kostet Milliarden
18:11 Uhr: Laschet: "Keine Lockerungs- oder Nicht-Lockerungsdebatte führen"

12:56 Uhr: 450 Bewohner eines Hochhaus-Komplexes werden getestet
Weil zwei Familien immer wieder gegen die angeordnete Corona-Quarantäne verstoßen haben, werden in Grevenbroich bei Düsseldorf alle 450 Bewohner eines Hochhaus-Komplexes auf das Virus getestet.

10:12 Uhr: Wuhan: Keine Corona-Patienten mehr in Krankenhäusern 

9:38 Uhr: Mehr  als 155.000 Covid-19 - Infizierte und mehr als 5.800 Tote in Deutschland. Die Reproduktionszahl liegt weiter bei 0,9

9:07 Uhr: Schulen in Italien bleiben bis September geschlossen

8:23 Uhr: Präsident des Deutschen Lehrerverbandes schlägt "Schichtmodell" vor, damit alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schule zurückkehren können.

Übersicht Stand 8:31 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.898.703 Infizierte (+ 88.724) | 203.043 Tote (+6.037) | 822.264 Geheilte (+33.195)
Deutschland: 156.513 Infizierte (+1.514) | 5.877 Tote (+117) | 109.800 Geheilte (+0)
Italien: 195.3351 Infizierte (+2.357) | 26.384 Tote (+415) | 63.120 Geheilte (+2.521)
Spanien: 223.759 Infizierte (+3.995) | 22.902 Tote (378) | 95.708 Geheilte (+3.353)
Frankreich: 161.644 Infizierte (+1.692) | 22.614 Tote (+369) | 45.372 Geheilte (+ 1.101)
Türkei: 107.773 Infizierte (2.861) | 2.706 Tote (+106) | 25.582 Geheilte (+3.845)
Quelle Johns Hopkins University

7:14 Uhr: Eine Umfrage in Deutschland ergab, dass sich 38 % der Erwachsenen durch die Corona-Maßnahmen weniger bewegen und 19 % schon an Gewicht zugelegt haben.

6:59 Uhr: Frankreich gibt am Dienstag Plan für Lockerungen bekannt.

6:48 Uhr: Mit der Corona-Krise steige nach Expertenansicht auch das Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie das Zocken in Online-Casionos.

6:15 Uhr: Keine Belebung am Arbeitsmarkt durch Corona-Krise. Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat im zweistelligen Bereich.

6:05 Uhr: Die WHO sieht "aktuell keinen Beweis, dass Menschen, die sich von Covid-19 erholt haben und die Antikörper haben,  vor einer zweiten Infektion geschützt sind". Die Ausgabe von "Immunitäts-Bescheinigungen" könne sogar eine weitere Ausbreitung der Pandemie begünstigen.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

153 Corona-Tote bisher in Unterfranken
Die Zahl der in Unterfranken behördlich gemeldeten Corona-Infizierten steigt leicht auf 3153, 16 mehr als vor zwei Tagen. Seit Freitag ist die Zahl der Infizierten und der Corona-Toten in den Regionen Würzburg, Schweinfurt und Miltenberg gleich geblieben. (Quelle: BR)

Wöhrl-Entscheidung - Gesundheitsministerin Huml: "Nicht unsere Rechtsauffassung!"
Das Verwaltungsgericht in Würzburg hatte dem Modehaus Wöhrl erlaubt, seine Geschäfte in Würzburg und Schweinfurt am Montag wieder zu öffnen, wenn die dortige Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter begrenzt wird. Im Gespräch mit der Tageszeitung "Mainpost" kritisierte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) die Entscheidung als den "falschen Weg": Demnach hätten "große Geschäfte eine zu große Anziehungskraft". Das Ergebnis: Mehr Kunden aus einem noch größeren Einzugsbereich. Das sei von der Staatsregierung nicht gewollt. Huml verwies auf ausstehende Entscheidungen in ähnlichen Fällen, etwa vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Danach werde die Staatsregierung prüfen, ob "weiterer Handlungsbedarf" bestehe, so Huml in der "Mainpost". (Quelle: BR)

Zwei weitere Corona-Todesfälle in Unterfranken
Das Landratsamt in Haßfurt meldet einen weiteren Todesfall durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Todesopfer dort auf drei. Im Landkreis Aschaffenburg ist der 27. Corona-Tote gemeldet worden.
Bisher sind insgesamt 152 Menschen in Unterfranken an der Folge einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Regierung von Unterfranken bestätigt aktuell 3.161 Infizierte. 246 Menschen werden aktuell in Krankenhäusern behandelt, davon sind 69 auf Intensivstationen. Aktuell befinden sich in Unterfranken 2.256 Menschen in Quarantäne (Zahlen von 25.04., 16 Uhr). (Quelle: BR)

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.017
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Landesregierung weitet Tests auf Corona deutlich aus
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Neckar-Odenwald-Kreis

MASKENPFLICHT: GESUNDHEITSAMTSLEITERIN DR. MARTINA TEINERT ANTWORTET AUF DRÄNGENDE BÜRGERFRAGEN
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+++SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS+++
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Main-Tauber-Kreis

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 26. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 354. Die beiden neu infizierten Personen befinden sich in stationärer Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 354 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 116 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 6 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.

Meldungen aus Hessen

Schutzausrüstung für Schulen ausgeliefert 
Im Kampf gegen Corona sollen die Schulen im Land zum Wochenstart 750.000 Schutzmasken und rund 18.000 Liter Handdesinfektionsmittel erhalten, außerdem Schutzhandschuhe und Schutzkittel. Das kündigten das Innenministerium und das Kultusministerium an. Am Montag beginnt für etwa 110.000 Schülerinnen und Schüler nach der Corona-Zwangspause der Präsenz-Unterricht wieder.
Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) sagten, die Schutzpakete seien am Wochenende an die Schulämter verteilt worden. Ab Montag könnten die Schulen sie dort abholen. Außerdem habe man an alle Schulen einen Hygieneplan geschickt sowie Hinweise zum Umgang mit Schutzmasken. Um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, seien maximal 15 Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum erlaubt.

Soforthilfe für bislang 76.500 Betriebe
Weit über 100.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe sind beim Land bislang eingegangen, rund zwei Drittel konnten bereits bearbeitet werden: Binnen vier Wochen hat das Land Hessen mehr als 728 Millionen Euro an rund 76.500 Unternehmen ausgezahlt. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Sonntag mit.
Insgesamt seien seit Start des Programms Ende März rund 115.000 Anträge von Selbstständigen und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten eingegangen. Der große Ansturm sei zwar vorbei, dennoch würden weiterhin täglich Anträge für die schnelle Finanzspritze eingereicht. (Quelle: Hessenschau)

7.965 bestätigte Fälle, 320 Tote
14.06 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.965 gestiegen. Damit sind im Vergleich zum Samstag 79 Fälle hinzugekommen, wie das Sozialministerium am Sonntag bekanntgab. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 7 auf 320. Die meisten Infizierten meldet noch immer die Stadt Frankfurt (1.211), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (570), dem Schwalm-Eder-Kreis (450) und dem Landkreis Offenbach (432). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Aktuell 323 positiv auf das Corona-Virus Getestete
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis liegt aktuell (Stand 26.4., mittags) bei 323. Das sind sieben mehr als gestern. Davon sind 158 Personen genesen und 46 Personen verstorben.
Seit gestern gibt es zwei neue Todesfälle. Die Verstorbenen gehörten zur Altersgruppe der 60- bis 69-, beziehungsweise der 80- bis 89-Jährigen und haben in Pflegeheimen gelebt. Somit steigt die Zahl der verstorbenen Pflegeheimbewohner auf 32.
Von den 46 Verstorbenen gehörten vier zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen und acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 25 Personen waren zwischen 80 und 89 Jahren alt, und neun waren älter als 90 Jahre. Alle hatten Vorerkrankungen.
Von den 323 positiv getesteten Personen werden 28 in Krankenhäusern behandelt, davon 16 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und 12 in anderen Kliniken. Von den 16 Personen im GZO liegen 5 Personen auf der Intensivstation. Außerdem gibt es im GZO weitere 12 Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht.
Aktuell stehen fünf Pflegeheime ganz oder teilweise unter Quarantäne.

+++ Meldungen 25. April +++

Weltweit

20:30 Uhr: Handel pocht auf weitere Hilfen
20:18 Uhr: Weltweit mehr als 200.000 Corona Tote 
19:25 Uhr: Hunderte demonstrieren in Stuttgart gegen Einschränkungen 
14:12 Uhr: Mehr als 120.000 Corona-Tote in Europa
14:03 Uhr: Söder: "Keine Überstürzten Aktionen" 

13:06 Uhr:Pflegebeauftragter für Lockerung von Besuchsverboten 
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung hat eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Pflegeheimen gefordert. "Wir wissen, dass wir uns darauf einstellen müssen, über einen längeren Zeitraum mit dem Coronavirus umgehen zu müssen. Darauf müssen wir auch die Situation in den Pflegeeinrichtungen anpassen: pauschale, restriktive Besuchsverbote können dabei keine Lösung sein", sagte Andreas Westerfellhaus der Zeitung "Die Welt".
Bewohner von Pflegeeinrichtungen benötigten besonderen Schutz, aber sie dürften nicht völlig isoliert werden. "Dass einige Länder den Beschluss in dem Punkt nicht umgesetzt haben und den Einrichtungen keine Spielräume eröffnen, darf aus meiner Sicht so nicht bleiben. Ich fordere die betreffenden Länder deshalb dringend zu Nachbesserungen auf."

Übersicht Stand 8:31 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.809.979 Infizierte (+ 99.741) | 197.006 Tote (+6.116) | 789.069 Geheilte (+45.918)
Deutschland: 154.999 Infizierte (+1.870) | 5.760 Tote (+185) | 109.800 Geheilte (+3.000)
Italien: 192.994 Infizierte (+3.021) | 25.969 Tote (+420) | 60.599 Geheilte (+3.023)
Spanien: 219.764 Infizierte (+6740) | 22.524 Tote (367) | 92.355 Geheilte (+3.105)
Frankreich: 159.952 Infizierte (+485) | 22.524 Tote (+367) | 44.271 Geheilte (+1.498)
Türkei: 104.912 Infizierte (3.122) | 2.600 Tote (+109) | 21.737 Geheilte (+3.246)
Quelle Johns Hopkins University

8:24 Uhr: Zeitungsberichten zufolge spricht sich Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn für gewisse Lockerungen bei den Sicherheitsbeschränkungen gegen das Corona-Virus aus. "Wer mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht, oder sich beim Sport im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.

8:00 Uhr: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble bezeichnet die Corona-Krise als Stresstest für die Demokratie in Deutschland und mahnt, dass es Geduld brauche, um da durchzukommen.
Wenn die Erfahrungen in der Krise helfen könne, die eigenen Gefährdungen zu erkennen, dann stärke das die Demut und mache uns am Ende menschlicher und die Gesellschaft stärker.

6:15 Uhr: Kinderärzte in Deutschland: Aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus gehen Eltern zu spät mit Ihren Kindern zum Arzt.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Polizei entdeckt illegale Friseurgeschäfte im Keller
Gleich zwei illegale Friseurgeschäfte hat die Polizei im Landkreis Miltenberg aufgedeckt. Die Kunden saßen in Kellern von Wohnhäusern, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag berichtete. Die beiden Friseure seien professionell ausgestattet gewesen, so der Beamte. In einem Keller in Elsenfeld warteten zwei Personen auf ihre Haarschnitte. In Mömlingen ertappten die Ermittler am Freitag einen Kunden im Keller. Ob die beiden Friseure sich kannten, sei nicht bekannt. Anwohner hatten ihre Beobachtungen in Zeiten von Corona der Polizei gemeldet. Gegen die drei mutmaßlichen Kunden wird nun ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und ohne triftigen Grund ihre Häuser verlassen zu haben. Die Ermittler überprüfen derweil, ob die Friseure ein angemeldetes Gewerbe haben und ob für die Leistungen Geld gezahlt wurde. (Quelle: BR) 

Regierung von Unterfranken meldet 150. Corona-Todesfall
Bisher sind 150 Menschen in Unterfranken an der Folge einer Coronavirus-Infektion verstorben. Das meldet die Regierung von Unterfranken am Samstagmorgen. Nach Stand um 9.00 Uhr sind in Unterfranken 3144 Infizierte gemeldet. 250 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt, davon sind 68 auf Intensivstationen. Aktuell befinden sich in Unterfranken 2235 Menschen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 260 Personen. 9 Personen werden stationär behandelt, davon 1 Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind 3 Todesfälle zu verzeichnen. 193 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Feuerwehren im Kreis Aschaffenburg verteilen Mundschutz-Vlies
Der Landkreis Aschaffenburg hat sechs Ballen Maskenvlies zum Selbstnähen von Mund-Nasenbedeckungen erhalten. Da ab Montag Maskenpflicht für alle gilt, wird das Material heute bis 12 Uhr von mehreren Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg an die Bevölkerung verteilt. Frauen der Feuerwehr Schöllkrippen haben die Vlies-Ballen bereits zurechtgeschnitten. Eine Nähanleitung findet sich auf der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart
Aktuell gibt es 145 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 25. April, 9 Uhr), davon befinden sich neun Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 111 Personen. Aktuell sind 54 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 30.739
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Neckar-Odenwald-Kreis

MASKENPFLICHT: GESUNDHEITSAMTSLEITERIN DR. MARTINA TEINERT ANTWORTET AUF DRÄNGENDE BÜRGERFRAGEN
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SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt  
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 25. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 352. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.
Die 352 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 115 (+2), Boxberg: 17 (+2), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32 (+1), Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.

Meldungen aus Hessen

Polizei zufrieden an erstem Einkaufs-Samstag 
Zum ersten Mal seit der coronabedingten Zwangspause haben an einem Samstag wieder Geschäfte geöffnet. Die Polizeipräsidien zeigten sich am Nachmittag zufrieden mit dem Verhalten der Menschen. "Mehr als überschaubar", keine Verstöße, hieß es aus Fulda. "Es ist alles im Rahmen", meldete die Polizei in Kassel. Bis zum Nachmittag sei auch nicht viel los gewesen. Die Polizei in Wiesbaden zeigte sich ebenso zufrieden wie die Kollegen aus Offenbach.
In Frankfurt kam es ebenfalls nicht zu größeren Verstößen. Die Polizei hatte jedoch auch mit vier Demonstrationen zu tun und kontrollierte die Einhaltung von Auflagen. Sie fanden auf großen Flächen statt und durften maximal 50 Teilnehmer haben. Seit Montag können Läden mit weniger als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche - bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln - wieder Kunden empfangen.
(Quelle: Hessenschau)

Insolvenzwelle der Tankstellen abgewendet
Nach Warnungen vor einer Insolvenzwelle bei Tankstellen durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage vorerst entspannt. Die existenzbedrohende Krise der Pächter sei durch ein Rettungspaket der Gesellschaften abgewendet worden, sagte Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands (TIV) in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Mineralölunternehmen verzichteten teilweise oder komplett auf Pachtzahlungen. Der TIV vertritt die Interessen der Betreiber von 200 Tankstellen in Hessen, 150 in Rheinland-Pfalz und 50 im Saarland. (Quelle: Hessenschau)

Forschungsprojekte rund um Corona 
Hessische Wissenschaftler gehen zahlreichen Fragestellungen rund um die Corona-Pandemie auf den Grund. Es gebe etliche Forschungsprojekte in den unterschiedlichsten Fachbereichen, teilte das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden mit. Neben medizinischen Fragestellungen untersuchen etwa Psychologen in Frankfurt und Fulda, wie sich die Corona-Krise auf die Stimmung und das Verhalten der Bevölkerung auswirkt. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Lage bei positiv Getesteten zum Wochenende etwas beruhigt
Nachdem es in dieser Woche zunächst hohe Zuwächse bei der Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten gegeben hatte, hat sich die Lage gestern und heute (25.4.) etwas beruhigt. Gestern war, wie berichtet, ein neuer Fall hinzugekommen, heute sind es sechs Fälle.
Insgesamt gibt es nach dem aktuellen Stand 316 positiv getestete Personen im Odenwaldkreis. Davon sind 156 Personen genesen und 44 verstorben. Seit gestern gibt es einen neuen Todesfall. Der Verstorbene gehörte zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen und hat in einem Pflegeheim gelebt. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen aus Pflegeheimen auf 30.
Von den 44 Verstorbenen gehörten drei Personen zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen und acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 24 waren zwischen 80 und 89 Jahre alt und neun älter als 90 Jahre. Alle hatten Vorerkrankungen.
Von den 316 positiv getesteten Personen werden 29 in Krankenhäusern behandelt, davon 17 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und 12 in anderen Kliniken. Von den 17 Personen im GZO liegen 6 auf der Intensivstation. Außerdem sind im GZO weitere 12 Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht.

Südhessen 

+++ Meldungen 24. April +++

Weltweit
17:31 Uhr: Auch Bayern lässt ab Anfang Mai wieder Gottesdienste zu 
17:18 Uhr: Mehr als 50.000 Corona Tote in den USA
17:11 Uhr: Bremen: Senat beschließt Maskenpflicht 

17:05 Uhr: VGH begründet Viertklässler Urteil:
Katrin Lehmann, die Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgerichtshof in Kassel, hat am Freitag noch einmal erklärt, warum die Viertklässler nun doch nicht zurück in die Schule müssen. Das Urteil, die Grundschulen entgegen der Ankündigungen der Landesregierung nun doch geschlossen zu halten, begründe sich mit der Ungleichbehandlung. "Viertklässler sind nicht mit Abschlussklassen zu vergleichen", sagte Lehmann im Corona-Update des hr. "Für den Übergang in die weiterführende Schule ist lediglich das Halbjahreszeugnis relevant. Die wissen seit Anfang März, auf welche Schule sie nach den Sommerferien gehen", so Lehmann. Die Rückkehr in die Schule sei deshalb der Ansteckungsgefahr unterzuordnen.(Quelle: Hessenschau) 

14:39 Uhr: Brandenburg: Landtag segnet Maskenpflicht ab 
14:34 Uhr: DGB plädiert für behutsame Lockerungen
12:56 Uhr: Gerichtshof hebt Schulpflicht für Viertklässler in Hessen auf
Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat entschieden, dass die Schulpflicht für Viertklässler in Hessen in der Corona Pandemie vorläufig außer Kraft gesetzt wird. Damit bleiben die Grundschulen in der kommenden Woche geschlossen.

12:10 Uhr: Ohne Mundschutz in Bayern - bis zu 5.000 €uro Strafe 

09:19 Uhr: Gefängnisse in Bayern produzieren Atemschutzmasken 
9:14 Uhr: Fast 40.000 Menschen in Bayern mit Coronavirus infiziert

8:41 Uhr: Gastwirte protestieren heute deutschlandweit mit leeren Stühlen auf öffentliche Plätzen. Durch das anwährende Öffnungsverbot wächst ihre finanzielle Not.

Übersicht Stand 8:31 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.710.238 Infizierte (+ 81.322) | 190.890 Tote (+7.450) | 743.151 Geheilte (+29.857)
Deutschland: 153.129 Infizierte (+2.481) | 5.575 Tote (+260) | 106.800 Geheilte (+3.500)
Italien: 189.973 Infizierte (+2.646) | 25.549 Tote (+464) | 57.576 Geheilte (+3.033)
Spanien: 213.024 Infizierte (+4.635) | 22.157 Tote (440) | 89.250 Geheilte (+3.335)
Frankreich: 159.467 Infizierte (+2332) | 21.856 Tote (+516) | 42.773 Geheilte (+ 1.442)
Türkei: 101.790 Infizierte (3.116) | 2.491 Tote (+115) | 18.491 Geheilte (+2.014)
Quelle Johns Hopkins University

8:00 Uhr: Städte und Kommunen in Deutschland können nur mit der Hälfte der Gewerbesteuer rechnen
8:00 Uhr: Landtag in Bayern will erneut milliardenschwere Coroa-Hilfen beschließen
8:00 Uhr: Zwischen Bund und den Ländern in Deutschland soll über ein Konzept zur Corona-Lockerung für Gotteshäuser gesprochen werden
8:00 Uhr: In Italien ist die Zahl der Corona-Geheilten erstmals größer als die Zahl der Neuinfizierten
7:00 Uhr: Nach einem Gerichtsurteil hebt die Regierung in Tschechien die Ausgangsbeschränkungen auf.

Stand: 24.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 24.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Huml: Vereinfachtes Zulassungsverfahren für Landarztquote wegen Corona-Pandemie
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Unterfranken

Vorermittlungen gegen weiteres Würzburger Seniorenheim
Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat wegen der hohen Zahl an Corona-Todesfällen auch gegen ein zweites Würzburger Seniorenheim Vorermittlungen eingeleitet. Bereits seit Anfang April laufen Vorermittlungen gegen das Pflegeheim St. Nikolaus der Stiftung Bürgerspital, jetzt auch gegen das Hans-Sponsel-Haus der AWO. Die Ermittler prüfen, ob in den beiden Pflegeheimen nach Bekanntwerden der ersten Covid-19-Fälle rechtzeitig gehandelt wurde und ob die Hygienevorkehrungen ausreichend waren.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, man habe aktuell beim Gesundheitsamt und auch bei der Stadt Auskünfte über die beiden Einrichtungen eingeholt. Die Vorermittlungen seien von Amts wegen aufgenommen worden. Derzeit lägen allerdings noch keine konkreten Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten vor. In zwei bis drei Wochen "dürften nähere Auskünfte möglich sein".
Mittlerweile lägen auch zwei Anzeigen von Angehörigen Verstorbener aus dem Pflegeheim St. Nikolaus sowie eine anonyme Anzeige gegen das Hans-Sponsel-Haus vor, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Im Heim St. Nikolaus sind seit Beginn der Pandemie 25 mit dem Coronavirus infizierte Bewohner gestorben, insgesamt leben dort um die 160 Personen. Im Hans-Sponsel-Haus sind 19 infizierte Personen gestorben, es verfügt über mehr als 120 Plätze. Alle Verstorbenen in den Senioreneinrichtungen waren hochbetagt und hatten teilweise mehrere schwere Vorerkrankungen. (Quelle: BR) 

Lage in Pflegeheimen
Von den 180 unterfränkischen Alten- und Pfegeheimen sind derzeit 32 vom Ausbruch des Virus betroffen. Das meldet die Regierung von Unterfranken. Dies entspreche einem Anteil von 18 Prozent. Damit ist die Zahl der betroffenen Heime seit Mitte April (damals waren es 26 Einrichtungen) erneut gestiegen. 94 Bewohner aus Alten- und Pflegeheim seien bislang verstorben. Die Zahl der aktuell infizierten Bewohner sei aber stabil. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Miltenberg meldet zwei Neuinfektionen
Das Gesundheitsamt Miltenberg meldet aktuell (24.04.20, Stand: 14 Uhr) zwei Corona-Neuinfektionen. Nun sind 259 Personen in Stadt und Landkreis positiv auf das Virus getestet. Nach wie vor werden neun Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. 190 Personen gelten mittlerweile als gesund und sind nicht mehr in Quarantäne. (Quelle: BR)

Landkreis Aschaffenburg

Wenig Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg
Nach aktuellen Zahlen des Gesundheitsamts Aschaffenburg sind in Stadt und Landkreis nun (24.04.20, Stand: 13.30 Uhr) 581 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Am Vortag waren es 575 Personen. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden aktuell immer noch 22 Corona-Patienten behandelt, zwölf davon auf der Intensivstation. Als gesund gelten im Raum Aschaffenburg mittlerweile 378 der infizierten Personen.
(Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 145 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 24. April, 9 Uhr), davon befinden sich 5 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, drei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 109 Personen. Aktuell sind 54 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis 

Drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 24. April) - Corona-Verordnung angepasst
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 24. April, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 347. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.
Die 347 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 113 (+2), Boxberg: 15 (+1), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 31, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.

230 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 230 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 62, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 7, Igersheim: 16, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 24, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 26, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.
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Meldungen aus Hessen

7.796 Infizierte, 301 Tote
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.796 gestiegen. Wie Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Freitag bekanntgab, sind damit im Vergleich zum Donnerstag 157 Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 13 auf 301.
Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.174), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (540), dem Schwalm-Eder-Kreis (444) und dem Landkreis Offenbach (422). (Quelle: Hessenschau)

Extra-Soforthilfe für Hessens Kinos
Die hessische Filmförderung stellt für die Kinos im Land 500.000 Euro zusätzliche Soforthilfe bereit. "Wir alle merken, wie uns das vielfältige Kulturangebot in diesen Zeiten fehlt und wünschen uns, dass wir bald wieder Museen, Theater, Konzerte und auch Kinos besuchen können", sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Die Hessenfilm-Soforthilfe umfasse die Unterstützung etwa für Miet- und Nebenkosten sowie Personalkosten, die nicht durch sonstige Hilfs- und Entschädigungsleistungen auf Bundes- und Länderebene aufgefangen werden, wie die Ministerin mitteilte. Auch Marketingmaßnahmen, die Instandhaltung und Wartung sowie Sachkosten für IT-Systeme und Administration zählten dazu.
(Quelle: Hessenschau)

Bad Homburg kippt Maskenpflicht 
Die Stadt Bad Homburg hat Hessens erste Maskenpflicht für eine Fußgängerzone wieder zurückgenommen. Laut einer Mitteilung vom Freitag überdachten Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) und Bürgermeister Meinhard Matern (CDU) nach zahlreicher Kritik der Bürger ihre Entscheidung noch einmal und schwächten das Gebot auf eine Empfehlung ab. "Die Stadt schreibt das Tragen der Masken nicht vor, sie empfiehlt es dringend", so Hetjes. Es habe sich gezeigt, dass vielen Menschen der Schutz vor dem Coronavirus wichtig sei, viele wollen sich aber auch in ihren Grundrechten nicht einschränken lassen. Das nun gekippte Verbot sollte ursprünglich in der Louisenstraße gelten. (Quelle: Hessenschau) 

Gastro-Demo in Frankfurt und Rüdesheim 
Eine Initiative der Frankfurter Gastronomen wird sich am Freitag an der "Leere Stühle"-Demonstration beteiligen und 1.000 Stühle auf dem Römerberg verteilen. Mit der Aktion, die bundesweit zwischen 11 und 13 Uhr in mehreren Großstädten stattfindet, soll auf die prekäre Situation der Hotels und Gastro-Betriebe hingewiesen werden. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst und akzeptieren Einschränkungen. Doch das, was wir jetzt an Umsatz einbüßen, können wir nicht mehr reinholen", heißt es in einer Mitteilung. Die Forderung: höheres Kurzarbeitergeld und ein Hilfsfonds.
Die Touristen-Hochburg Rüdesheim (Rheingau-Taunus) nimmt ebenfalls der Aktion teil. Gastwirte wollen Stühle auf einer Länge der bekannten Drosselgasse (144 Meter) aufstellen. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Odenwaldkreis schafft Voraussetzungen für Schulbeginn
Unter strengen, vom Kultusministerium erlassenen Hygienevorgaben beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen am Montag, 27. April, der Unterricht wieder. Schuldezernent Oliver Grobeis hat die Schulleiterinnen und -leiter angeschrieben und sie noch einmal auf die Hygienemaßnahmen in den Schulen sowie auf Regelungen im Schulbusverkehr hingewiesen. „Wir haben binnen kurzer Zeit die Vorgaben des Kultusministeriums, die uns erst am vergangenen Mittwoch gegen 19:00 Uhr erreicht haben, umgesetzt und so die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Schulen wieder öffnen können“, hebt Grobeis hervor.
Zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sieht der Hygieneplan des Kultusministeriums unter anderem vor, dass auch in den Schulen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden muss. Tische in Klassenräumen müssten entsprechend weit auseinandergestellt werden. In der Regel sollen in einem Klassenraum maximal 15 Schülerinnen und Schüler sitzen. Partner- und Gruppenarbeit sind nicht möglich.
„Das ist richtig. Ich weiß aber auch, dass es im Schulalltag außer dieser noch viele weitere Anforderungen geben wird, die zu erfüllen sind“, so Grobeis. „Unsere Schulverwaltung sowie das Bau- und Immobilienmanagement Odenwaldkreis helfen, wo es geht, damit die Schülerinnen und Schüler sowie die ganze Schulgemeinde gesund bleiben.“ So sorge das Bau- und Immobilienmanagement etwa dafür, dass der erhöhte Bedarf an Seife, Handtuch- und Toilettenpapier an den Schulen gedeckt werde. Ebenso habe es spezielle Anweisungen für das Reinigungspersonal gegeben.
„Bei der Schulverpflegung ist bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln - wie bisher - auf strenge Hygiene zu achten“, fügt Grobeis hinzu. „Eine Maskenpflicht für Schulen gibt es derzeit nicht. Schülerinnen und Schüler können natürlich Masken tragen, wenn sie das möchten.“
Anders ist es im Schulbusverkehr: Dort gilt, wie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr, ab Montag eine Maskenpflicht. „Ich gehe davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler verantwortungsbewusst sind und sich daran halten“, so Grobeis. Er erinnert daran, dass an den Schulhaltestellen das aufsichtführende Lehrpersonal dafür sorgen muss, dass beim Einstieg in die Busse das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern gewährleistet wird.
Er empfiehlt überdies dringend, angebotene Anfahrten zur 1. und 2. Schulstunde und Rückfahrten nach der 5. und 6. Schulstunde sowie auch bestehende Nachmittagsfahrten zu nutzen, um das Schüleraufkommen zu verteilen. Alle Fahrpläne sind auf der Seite www.odenwaldmobil.de veröffentlicht. Für Fragen steht das Serviceteam der Mobilitätszentrale unter der Telefonnummer 06061 979988 zur Verfügung. „Ich danke unserer für den Nahverkehr zuständigen Abteilung bei der OREG für ihr Engagement. Auch das trägt zu einem möglichst reibungslosen Beginn des Unterrichts wesentlich bei“, so Grobeis.

Zwei Pflegeheime können aus Quarantäne entlassen werden
Für zwei Pflegeheime im Odenwaldkreis kann das Gesundheitsamt die Quarantäne aufheben, weil weder bei den Bewohnern noch beim Personal weitere Infektionen mit dem Corona-Virus aufgetreten sind. Für ein Heim läuft die Quarantäne heute (24.4.) aus, für das andere am Sonntag. Somit stehen von Montag an nicht mehr sieben, sondern noch fünf Heime ganz oder teilweise unter Quarantäne.
Zudem ist von gestern auf heute nur eine weitere Person positiv auf das Virus getestet worden. Die Gesamtzahl liegt nun bei 310. Davon sind 152 Menschen genesen; das sind sieben mehr als gestern.
43 Menschen sind verstorben. Seit gestern gibt es einen neuen Todesfall. Der Verstorbene gehörte zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und hat in einem Pflegeheim gewohnt. Damit liegt die Zahl der verstorbenen Pflegeheimbewohner bei 29. Von den 43 Verstorbenen gehörten drei Personen zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen und acht zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. 23 waren zwischen 80 und 89 Jahren alt und neun waren älter als 90 Jahre. Alle hatten Vorerkrankungen.
Von den 310 positiv getesteten Personen werden 31 in Krankenhäusern behandelt, davon 19 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und zwölf in anderen Kliniken. Von den 19 Patienten im GZO liegen 4 Personen auf der Intensivstation. Außerdem sind im GZO weitere 12 Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht.

Südhessen 

Corona-Fälle in einem Altenheim im Kreis Groß-Gerau 
In einem Altenheim im Kreis Groß-Gerau sind im Lauf dieser Woche acht Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Kreisgesundheitsamt mit - allerdings gab es keine Informationen, in welcher Kommune sich das Heim befindet. Auch vier Mitarbeitende seien infiziert. „Alle Erkrankten zeigen aktuell milde Symptome, niemand musste bislang ins Krankenhaus“, sagte Dr. Angela Carstens, Leiterin des Kreisgesundheitsamts, am Freitag. Alle Angehörigen sind bereits informiert worden. (Quelle: FFH) 

Diebe stehlen kistenweise Schutzmasken 
Einbrecher haben in Rüsselsheim zehn Kartons voller Schutzmasken geklaut. Sie lagerten in einem Raum in der Hochschule. Diese hatte die Schutzmasken schon vor mehreren Jahren gekauft – zu Zeiten der Schweinegrippe, so die Polizei. Woher die Einbrecher wussten, dass dort Masken lagerten, wissen die Ermittler bislang aber noch nicht. (Quelle: FFH) 

Kritik von Studierenden: Einmalhilfe zu gering 
Auch etliche Südhessen haben wegen der Corona-Krise Geldsorgen. Studenten trifft es zum Beispiel, weil sie nicht mehr nebenher jobben können. Zwar gibt es vom Land eine Einmalhilfe in Höhe von 200 Euro, doch das reicht nicht, kritisiert jetzt die Studentenvertretung an der Technischen Uni Darmstadt. Der AStA sagt: Das reicht meist noch nicht mal für einen Monat Miete zahlen. Das Land solle kurzfristig mehr Geld für Studierende in einer finanziellen Notlage zur Verfügung stellen. (Quelle: FFH)

Kühkopf wird erneut gesperrt 
Auch am jetzt anstehenden Wochenende muss der Zugang zur Insel Kühkopf im Kreis Groß-Gerau gesperrt werden. Da die Gefahr durch die Corona-Pandemie nicht gebannt ist und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiterhin gelten, haben sich die Bürgermeister der Kreiskommunen und der Landrat dazu entschieden, auch am kommenden Wochenende zum bereits vierten Mal das beliebte Ausflugsziele im Kreis Groß-Gerau zu sperren. Die Einhaltung der Sperrmaßnahmen wird durch den städtischen Ordnungspolizeidienst und die Polizei kontrolliert. (Quelle: FFH)

Kurzarbeit bei den Rhein-Neckar Löwen 
Die Coronavirus-Krise hat auch finanzielle Auswirkungen auf die Handballer der Rhein-Neckar Löwen. Rückwirkend zum 1. April gehen alle Spieler ebenso wie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Kurzarbeit, wie der Bundesligist mitteilte. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 30. Juni. Die Einwilligung verschaffe "den Löwen Luft, um die kommenden Monate ohne Einnahmen aus dem laufenden Betrieb zu überstehen", sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Sie hatte zuvor im "Mannheimer Morgen" gesagt, dass die Löwen aufgrund des Saisonabbruchs finanziell "einen hohen sechsstelligen Betrag" verlieren. Am Dienstag war beschlossen worden, die zuvor unterbrochene Spielzeit nicht mehr fortzusetzen. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 23. April +++

Weltweit

20:38 Uhr: Türkei meldet mehr als 100.000 Fälle 
19:59 Uhr: Entscheidung über weitere Lockerungen am 6. Mai 
18:51 Uhr: Berlins Bürgermeister wollen Spielplätze öffnen 
14:18 Uhr: Söder warnt vor möglichem Rückfall 
13:50 Uhr: Prager Gericht kippt Anti Corona Maßnahmen 
13:33 Uhr: Viruskrise drückt die Kauflaune 
12:28 Uhr: Nach Lockerungen: Innenstädte beleben sich unterschiedlich 
13:08 Uhr: Mehr als 22.000 Corona Tote in Spanien 
09:12 Uhr: Merkel: "Werden lange mit der Krise leben müssen"
07:39 Uhr: Fast ein Fünftel der deutschen Firmen plant Stellenabbau 

Übersicht Stand 7:09 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.628.916 Infizierte (+ 61.589) | 183.440 Tote (+5.919) | 713.294 Geheilte (+25.838)
Deutschland: 150.648 Infizierte (+2.195) | 5.315 Tote (+229) | 103.300 Geheilte (3.900)
Italien: 187.327 Infizierte (+3.370 | 25.085 Tote (+437) | 54.543 Geheilte (+2.943)
Spanien: 208.389 Infizierte (+4.211) | 21.717 Tote (435) | 85.915 Geheilte (+3.401)
Frankreich: 157.135 Infizierte (-2.165!!!)(*) | 21.340 Tote (+544) | 41.331 Geheilte (+ 1.489)
Türkei: 98.674 Infizierte (3.083) | 2.376 Tote (+117) | 16.477 Geheilte (+1.559)
Quelle Johns Hopkins University
(*) Die Infizierten Zahl für Frankreich wurde im Vergleich zu gestern wohl nach unten korrigiert

Deutschland:

6:30 Uhr: Neue Corona-Hilfen in Deutschland:
Nach einem siebenstündigen Treffen haben CDU, CSU und SPD heute Nacht milliardenschwere Hilfen für Arbeitnehmer, Gastronomiebetriebe, Unternehmen und Schulen beschlossen. Damit will die Große Koalition die massiven Folgen der Corona-Krise in Deutschland abmildern. Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:

  • MwSt in Gastronomie ein Jahr lang von 19 auf 7 Prozent
    Dies gilt ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021.
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hätte sich eine längere Dauer für die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie gewünscht. In Summe bedeute die Steuersenkung in der Gastronomie eine Entlastung von vier Milliarden Euro.
  • Schüler erhalten 150 Euro Zuschuss für Kauf eines Smartphones oder Tablets
    Schulen sollen damit in die Lage versetzt werden, bedürftigen Schülern einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung entsprechender Geräte zu gewähren. Darüber hinaus solle die Ausstattung von Schulen gefördert werden, um Professionelle Online-Lehrangebote zu erstellen.
  • Das Kurzarbeitergeld soll gestaffelt angehoben werden:
    Für diejenigen, die es für eine um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, soll es ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent für Haushalte mit Kindern und ab dem 7. Monat des Bezugs auf 80 Prozent beziehungsweise 87 Prozent für Haushalte mit Kindern steigen - längstens bis Ende 2020.
  • Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen ab 1. Mai bis Ende 2020 mehr hinzuverdienen.
  • Arbeitslosengeld soll für diejenigen verlängert werden, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 auslaufen würde.
  • Steuerliche Entlastung von kleinen und mittelständischen Unternehmen durch Verlustverrechnung.
    Zusätzlich zu den bereits beschlossenen milliardenschweren Hilfsprogrammen für die Wirtschaft folgen bereits angekündigte Nachbesserungen: Es sind nun steuerliche Entlastungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen geplant, um deren Liquidität zu sichern. Absehbare Verluste für dieses Jahr sollen mit Steuervorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen

Meldungen aus Bayern

Huml: Beschaffung zusätzlicher Beatmungsgeräte für Bayern kommt gut voran – Bayerns Gesundheitsministerin besucht München Klinik Bogenhausen
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Unterfranken

Regierung meldet 3.093 Corona-Fälle
Im Zusammenhang mit dem Cronavirus meldet die Regierung von Unterfranken (Stand: heute, 16 Uhr) im gesamten Regierungsbezirk 148 Todesfälle. In der Region gibt es 3.093 bestätigte Corona-Fälle. 277 Erkrankte befinden sich in Kliniken, 69 von ihnen befinden sich auf der Intensivstation. (Quelle: BR) 

3.043 Corona-Fälle und 145 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Mittwoch (22.04.20) 3.043 Corona-Fälle. In dem Regierungsbezirk hat es 145 Todesfälle gegeben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 856 Corona-Fälle. 54 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 579 Corona-Fälle. 36 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 561 Corona-Fälle. 27 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 231 Corona-Fälle. 13 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 140 Corona-Fälle. Zwei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 125 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 143 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 252 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 156 Corona-Fälle. Vier Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

Zahl der Infizierten steigt in Unterfranken auf über 3.000
Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Unterfranken ist in den vergangenen 24 Stunden erstmals auf über 3.000 gestiegen. Das berichtet die Regierung von Unterfranken. Demnach sind derzeit 3.050 Menschen infiziert, 147 sind an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. 257 Patienten mussten stationär in Krankenhäuser aufgenommen werden, 72 von ihnen werden derzeit dort intensivmedizinisch betreut. In Quarantäne befinden sich in Unterfranken aktuell 2.404 Menschen. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 257 Personen. 9 Personen werden stationär behandelt, davon 1 Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind 3 Todesfälle zu verzeichnen. 187 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Anlieferungen beim Wertstoffhof Bürgstadt und in Guggenberg nur nach Voranmeldung möglich!
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Landkreis Aschaffenburg

14 Neuinfektionen im Raum Aschaffenburg
Das Aschaffenburger Gesundheitsamt meldet heute (23.04., Stand: 14.15 Uhr) insgesamt 575 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Verglichen mit dem Vortag entspricht das 14 Neuinfektionen. 22 Corona-Patienten werden aktuell im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Mittlerweile gelten in Stadt und Landkreis Aschaffenburg 374 Menschen nach ihrer Corona-Infektion als gesund und wurden aus der Quarantäne entlassen. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 145 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 23. April, 9 Uhr), davon befinden sich 10 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, drei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 103 Personen. Aktuell sind 60 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.912
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Ausgleichszahlungen für Leerstände in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
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Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Infektionsketten bei 17 neuen Fällen des Coronavirus im Landkreis nachvollziehbar

Mosbach. Am Donnerstag erhielt das Gesundheitsamt die Bestätigung über 17 neue Coronavirusfälle im Kreis. Unter den Infizierten sind fünf Bewohner aus dem betroffenen Pflegeheim in Mudau, die im Rahmen einer vorsorglich angesetzten zweiten Testung in dem Heim positiv getestet wurden. Bei den ebenfalls erneut getesteten Mitarbeitern konnten keine weiteren positiven Fälle festgestellt werden. Diese Testung wurde auf Veranlassung des Gesundheitsamtes vorgenommen, da bei manchen Betroffenen das Virus erst zeitversetzt nachweisbar ist.
Auch bei allen weiteren neuen Fällen ist die Infektionskette bekannt. Diese sind Kontaktpersonen von bereits bekannten Indexfällen, bei denen sich die Virusinfektion nun entwickelt hat. "Wir betrachten und analysieren die Entwicklung im Kreis sehr detailliert, gerade wenn wir Steigerungen wahrnehmen. Trotz aller Sorge in Bezug auf die weitere Entwicklung bin ich momentan nicht unzufrieden, weil wir derzeit noch immer die Ansteckungen gut nachvollziehen können und sich die betroffenen Personen in der Regel bereits in der Isolierung befinden", kommentiert Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert die Fallzahlen. Dennoch warnt Teinert angesichts der Lockerungen vor Leichtsinn im privaten wie im beruflichen Bereich und verweist auf das Einhalten der bekannten Hygienemaßnamen.

Main-Tauber-Kreis

Wertheim Village: Verwaltungsgericht bestätigt Rechtsauffassung des Landratsamtes

Das Factory Outlet Center Wertheim Village muss bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, geschlossen bleiben. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Stuttgart. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hatte am Montag, 20. April, die weitere Schließung verfügt, das Einkaufszentrum dagegen jedoch Widerspruch eingelegt und einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart gestellt.
„Wir freuen uns, dass das Verwaltungsgericht die Rechtsauffassung des Landratsamtes bestätigt hat. Dies ist sicher schmerzhaft für das Unternehmen, aber vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie und zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung leider alternativlos“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
Das Verwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung ausgeführt, dass die Schließungsverfügung des Landratsamtes voraussichtlich rechtmäßig sei. Das Landratsamt sei als Gesundheitsamt im Wege der Eilzuständigkeit zuständig gewesen und habe aufgrund der Eilbedürftigkeit zu Recht von einer vorherigen Anhörung des Einkaufszentrums absehen dürfen.
Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis habe in seiner Verfügung insbesondere berücksichtigt, dass das Outlet-Center kein gewöhnliches Einkaufszentrum, bestehend aus mehreren Einzelhandelsgeschäften mit einer Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern, darstelle. Es handle sich vielmehr um eines der größten Factory-Outlets in Deutschland, wobei sich die Gesamtverkaufsfläche von circa 13.000 Quadratmetern auf etwa 110 Einzelgeschäfte horizontal auf einer Ebene verteile, die durch eine schmale, fast fußgängerzonenmäßige Flaniermeile verbunden seien.
Dabei strahle das Outlet-Center eine überregionale Anziehungskraft für den Publikumsverkehr aus. So verzeichne es jährlich 2,5 bis 2,8 Millionen Besucher und sei durch seine Lage an der Autobahn A 3 und der Grenze zu Bayern und Hessen insbesondere für Besucher aus Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Mannheim ein beliebtes Einkaufsziel.
Entgegen der Auffassung des Outlet-Centers sei nicht auszuschließen, dass eine Vielzahl von Personen aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg infolge der in den Bundesländern unterschiedlichen Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie das Wertheim Village im Rahmen eines eintägigen, mehrstündigen Ausflugs besuchen werden, um die zuletzt nicht möglichen Einkäufe zu tätigen.
Hierdurch würde möglicherweise die Übertragung des Virus SARS-CoV-2 im Outlet-Center selbst begünstigt werden. Darüber hinaus sei die Gefahr groß, dass etwaige Kontaktpersonen von infizierten Personen, die sich im Outlet-Center aufhielten, nicht hinreichend ermittelt werden könnten, so dass das Virus vom Outlet-Center aus in die Anreisestädte der Besucher verbreitet werde. Dies würde dem Zweck eines effektiven Infektionsschutzes erheblich zuwiderlaufen.
Aufgrund der besonderen überregionalen Anziehungskraft des Outlet-Centers und der städtebaulichen Besonderheit der dichten Bebauung von aneinandergereihten Einzelhandelsbetrieben habe das Landratsamt Main-Tauber-Kreis abweichend von der Corona-Verordnung des Landes eine strengere Anordnung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes treffen dürfen.

Meldungen aus Hessen

7.639 Infizierte, 288 Tote
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 7.639 gestiegen. Das gab das Sozialministerium am Donnerstag bekannt. Das bedeutet einen Anstieg von 193 Fällen in den vergangenen 24 Stunden. Im gleichen Zeitraum stiegen die Todesfälle um 13 auf 288.
Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.152), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (537), dem Schwalm-Eder-Kreis (438) und dem Landkreis Offenbach (414). (Quelle: Hessenschau)

Maskenpflicht gilt auch im Taxi
Die vom Land Hessen beschlossene Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr betrifft auch das Taxi. Fahrgäste könnten ab dem 27. April nur noch mit einer entsprechenden persönlichen Ausstattung befördert werden, wie die Taxi-Vereinigung Frankfurt am Donnerstag ankündigte. Viele Frankfurter Taxen seien bereits zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus mit einer Abtrennung zum Fahrer oder der Fahrerin ausgestattet. Kunden könnten bei der Bestellung in der Taxi-Zentrale ein Taxi mit der speziellen Vorrichtung anfordern, teilte die Vereinigung mit.
Die Fahrerinnen und Fahrer arbeiteten zudem mit Mundschutz und Handschuhen, wie die Vereinigung sagte. Die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung im Taxi erhöhe zusätzlich die Sicherheit. Zudem bot die Vereinigung der Stadt Frankfurt an, medizinisches Fachpersonal innerhalb Frankfurts kostenlos zu und von ihrer Arbeitsstätte zu befördern. Somit könnten die Fachkräfte in Notsituationen schnell und sicher an ihren Arbeitsplatz gelangen, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. (Quelle: Hessenschau) 

Öffnungsplan für Gastronomen und Reisewirtschaft gefordert 
Der Hessische Industrie- und Handelskammertag sowie der Gastronomieverband Dehoga fordern einen Öffnungsplan für Gastronomen und Reisewirtschaft. Corona-Soforthilfen könnten Probleme in den Branchen nur überbrücken und seien teils noch gar nicht in den Betrieben angekommen, erklärte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) am Donnerstag. "Der Staat kann nicht auf Dauer einspringen. Auch deshalb ist es so wichtig, dass die betroffenen Unternehmen eine Öffnungsperspektive erhalten", sagte Flammer.
Erst dann könne der nun auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie wirken. Die Landespolitik müsse den Betroffenen einen Plan zur Wiederaufnahme der Betriebe vorlegen, sagte Flammer in Wiesbaden. "Wer die Einhaltung strenger Auflagen zu Hygiene, Kundendichte und Abständen erfüllt, sollte mittelfristig auch wieder aktiv wirtschaften dürfen."
Konkret hatten in einer aktuellen Umfrage des HIHK mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen aus Gastgewerbe und Reisewirtschaft angegeben, sie hätten Corona-Soforthilfen beantragt oder planten dies. Jeder zweite befragte Betrieb habe aber noch keine Soforthilfe erhalten. Fast 60 Prozent nutzen oder planen demnach auch mit anderen Hilfen wie Kurzarbeitergeld, hieß es in der Umfrage unter 177 Firmen.
(Quelle: Hessenschau)

Landkreis Gießen verteilt Masken an Schüler 
Im Landkreis Gießen erhält zum Schulstart am Montag jeder Schüler einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz, damit er laut Mitteilung vom späten Mittwoch im Schulbus oder in der Schule getragen werden kann. "Das kleine Geschenk soll den Einstieg erleichtern und helfen, dass alle Kinder und Jugendliche, die wieder unterrichtet werden, auf einen 'Mund-Nasen-Schutz' zurückgreifen können", erklärte Schuldezernentin Christiane Schmahl (Grüne). Die selbstgenähten Masken kommen laut Schmahl von Ehrenamtlichen, die in Nähgruppen den Mundschutz hergestellt hätten. "Außerdem haben wir noch Aufträge bei kleinen Änderungsschneidereien gestartet, die sich ebenfalls mächtig ins Zeug legen", so Schmahl. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Corona-Virus bei 309 Personen im Odenwaldkreis nachgewiesen
Aktuell sind 309 Menschen im Odenwaldkreis positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand 23.4., mittags). Das sind 17 mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen ist um fünf auf 145 Personen gestiegen, die Zahl der Verstorbenen um einen auf 42. Der jüngst Verstorbene gehörte der Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen an und hat nicht in einem Pflegeheim gewohnt.
Alle 42 Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Drei von ihnen gehörten zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen, sieben waren zwischen 70 und 79 Jahren alt, 23 zwischen 80 und 89 Jahren und neun waren älter als 90 Jahre.
Von den 309 positiv getesteten Personen werden 31 stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 19 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und zwölf in anderen Kliniken. Von den 19 Personen im GZO liegen vier auf der Intensivstation. Außerdem gibt es im GZO weitere neun Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht.
Die Zahl der ganz beziehungsweise teilweise unter Quarantäne stehenden Pflegeheime im Odenwaldkreis liegt weiterhin bei sieben.

Südhessen.

 Desinfektions-Maßnahmen in Schulen kosten Millionen
Der Kreis Bergstraße rechnet im laufenden Haushaltsjahr mit etwa 30 Prozent höheren Reinigungskosten für seine Schulen. Das sagte Landrat Christian Engelhardt in einer Video-Pressekonferenz. Die Kosten könnten sich von ursprünglich geplanten 6,1 auf 8,5 Millionen Euro erhöhen. Grund dafür sei der umfangreiche Hygiene-Plan, der durch den teilweisen Schulbeginn nach der Corona-Zwangspause ab kommenden Montag umgesetzt werden müsse. Dazu gehöre etwa regelmäßiges Desinfizieren von Flächen, bis hin zu Türklinken. Kreisbeigeordneter Karsten Krug wies außerdem darauf hin, zum Schulstart die geltenden Abstandsregeln unbedingt einzuhalten. Dafür werden im Kreis Bergstraße noch Infos an Haltestellen und in Bussen ausgehängt, auch die Eltern werden noch darüber informiert, hieß es. (Quelle: FFH)

miramar spendet Desinfektionsmittel 
Das Familien- und Freizeitbad miramar hat der GRN-Klinik in Weinheim Desinfektionsmittel gespendet. Das Weinheimer Bad hat seit dem 15. März den Betrieb vorläufig eingestellt. "Aktuell gibt es bei uns durch die Schließung keinen Bedarf, deshalb haben wir den Restbestand an Desinfesktionsmitteln der GRN-Klinik als Spende angeboten", sagt miramar-Geschäftsführer Marcus Steinhart. Albrecht Hohlfeld, stellvertretender Leiter der GRN-Klinik Weinheim, freute sich und sagte: "Wir werden das Mittel im Eingangsbereich verwenden können."

Darmstadt: Appell zum Start des Fastenmonats Ramadan 
Oberbürgermeister Jochen Partsch hat mit Blick auf den Beginn des Fastenmonats Ramadan am heutigen Donnerstag an die Darmstädter Muslime appelliert, sich in Zeiten der Covid-19-Pandemie unbedingt weiterhin an die geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu halten. Um möglichst alle Muslime in Darmstadt zu erreichen, erhalten die Glaubensgemeinschaften von städtischer Seite in den kommenden Tagen mehrsprachige Informationsflyer, in dem auf die geltenden Regeln und Verbote hingewiesen wird. Der Ausländerbeirat und die Communities unterstützen den Appell zusätzlich.
(Quelle: FFH)


+++ Meldungen 22. April +++

Weltweit

21:05 Uhr:
Maas: Lockerungen der Reisebeschränkung nicht in Sicht 
20:21 Uhr: Lage in französischen Krankenhäusern entspannt sich 
19:14 Uhr: Spahn offen für Fußball-Geisterspiele 
18:25 Uhr: New York : Niedrigster Anstieg der Todeszahlen seit Anfang April 
18:07 Uhr: Italien: Mehr als 25.000 Corona Tote 
15:07 Uhr: DIW Chef für baldige Hilfen für erwerbstätige Eltern
12:32 Uhr: Mögliche Langzeitschäden im Nervensystem 
12:24 Uhr: SPD-Fraktion für weitere Soforthilfen an Gastronomie 
11:23 Uhr: Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen 

Übersicht Stand 9:38 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.567.327 Infizierte (+ 74.364) | 177.521 Tote (+6.369) | 687.456 Geheilte (+31.446)
Deutschland: 148.453 Infizierte (+1.388) | 5.086 Tote (+224) | 99.400 Geheilte (4.200)
Italien: 183.957 Infizierte (+2.729 | 24.648 Tote (+534) | 51.600 Geheilte (+2.723)
Spanien: 204.178 Infizierte (+3.968) | 21.282 Tote (430) | 82.514 Geheilte (+0)
Frankreich: 159.300 Infizierte (+2.807) | 20.796 Tote (+531) | 39.842 Geheilte (+ 1.796)
Türkei: 95.591 Infizierte (4.611) | 2.259 Tote (+119) | 14.918 Geheilte (+1.488)
Quelle Johns Hopkins University

08:45 Uhr: Peking verschärft erneut Quarantänemaßnahmen 
08:45 Uhr: Ministerin Karliczek sträubt sich gegen Bafög-Öffnung
08:19 Uhr: Kinderhilfswerk: Spielplätze schrittweise öffnen 
07:21 Uhr Reinigungsfirmen leiden unter weniger Aufträgen

Meldungen aus Bayern

Huml: Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr schon jetzt Mund-Nasen-Bedeckung tragen – Bayerns Gesundheitsministerin: Die sogenannte Maskenpflicht ab dem 27. April gilt ab dem siebten Lebensjahr
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Unterfranken

Unterfränkische Polizei meldet erneut Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen
Auch wenn einige Beschränkungen am Montag gelockert wurden, viele bestehen weiter. Und sie werden von der Polizei in Unterfranken auch kontrolliert. Die Beamten machen das eigenen Angaben zufolge mit Augenmaß, allerdings hätten auch am Tag 33 der vorläufigen Ausgangsbeschränkung in zahlreichen Fällen gegen Personen Verfahren eingeleitet werden müssen.
Die Gesamtzahl der Anzeigen belief sich demnach auf 71 Fälle. Davon entfielen auf den Bereich Mainfranken 24 Fälle, auf den Bereich Main-Rhön 31 Fälle und auf den Bayerischen Untermain 16 Fälle. Die Polizei bittet weiterhin darum, die Rechtsverordnungen einzuhalten um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das Verlassen der eigenen Wohnung sei nur mit einem triftigen Grund erlaubt. Dazu gehörte es etwa, seinem Beruf nachzugehen, einen Arzt zu besuchen oder zum Einkaufen zu gehen. (Quelle: BR)

Statt Notenständer jetzt Ständer für Desinfektionsspender
In Coronazeiten sind kreative Angebote gefragt. Gute Beispiele dafür kommen aus dem Landkreis Main-Spessart. So müssen beispielsweise Schulen Hygienevorgaben erfüllen für ihre teilweise Öffnung am kommenden Montag. Benötigt werden Desinfektionsspender und Spuckschutzwände.
Schulreferent Sebastian Gehret vom Landratsamt Main-Spessart freut sich über pfiffige Lösungen aus der Region: In Wertheim produziert das mittelständische Unternehmen König Meyer mit mittlerweile annähernd 300 Beschäftigten seit 70 Jahren normalerweise Zubehör für die Musikwelt - vom Notenständer bis zu Boxenstativen und hat viele Kunden auch im Veranstaltungstechnikbereich.
In Coronazeiten sind die Aufträge weggebrochen. Doch Not macht erfinderisch: die modifizierten Mikrofonstative von k &m finden nun reißenden Absatz als Ständer für Desinfektionsspender und werden nun unter anderem in den weiterführenden Schulen des Landkreises Main-Spessart eingesetzt.
Dort fehlten auch die Spuckschutzwände für die Sekretariate. Die Aschfelder Schreinerei Breitenbach, die sonst beispielsweise Fenster baut, lieferte kurzfristig nicht nur einen Entwurf, sondern baute auf die Schnelle rund 50 Durchreichen. Dort können Formulare bis zum Übertrittszeugnis an Eltern und Schüler durchgereicht werden. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 252 Personen. Weiterhin sieben Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind drei Todesfälle zu verzeichnen. 183 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

In sechs Wochen über 5.000 Einsatzstunden bei Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg
Seit sechs Wochen gilt in Bayern der Katastrophenfall. Auch die Feuerwehren sind bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eingebunden. Wie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg heute (22.04.) mitteilt, haben Einsatzkräfte im Landkreis in diesem Zusammenhang bislang rund 5.000 Einsatzstunden geleistet. Insgesamt waren oder sind 21 Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg bereits an Einsätzen rund um die Corona-Pandemie beteiligt.
In der vergangenen Woche habe etwa die Feuerwehr Großostheim mit 33 Einsatzkräften eine Einrichtung der Caritas unterstützt. Hier wurde die Zimmerverteilung in der gesamten Einrichtung geändert und so Corona-Erkrankte, unter Quarantäne stehende Menschen und nicht betroffene Bewohner getrennt. "Hier konnten die guten Kenntnisse der Feuerwehr im ABC-Einsatz bei einer Infektionsgefahr unter strengen Schutzmaßnahmen unter Beweis gestellt werden.", heißt es von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.
Außerdem sind Feuerwehrleute beispielsweise beim Testzentrum in Alzenau-Hörstein oder beim Transport von Teströhrchen in ein Labor in Bad Kissingen eingebunden. Auch die Errichtung und der Betrieb des Beschaffungs- und Verteilzentrums für Schutzausrüstung gehören zu den Aufgaben der Feuerwehr. (Quelle: BR) 

561 bestätigte Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind laut Gesundheitsamt heute  insgesamt 561 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Verglichen mit dem Vortag entspricht das elf Neuinfektionen. Von den positiv getesteten Personen gelten mittlerweile 342 als gesund und wurden aus der Quarantäne entlassen. Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden aktuell 21 Corona-Patienten behandelt – gestern waren es noch drei mehr. Elf der Krankenhaus-Patienten befinden sich laut Gesundheitsamt auf der Intensivstation.
(Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 143 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 22. April, 9 Uhr), davon befinden sich 13 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 103 Personen. Aktuell sind 67 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.350
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Land richtet Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein
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Neckar-Odenwald-Kreis

Coronavirus: Ein weiterer Todesfall im Landkreis - insgesamt 13 Todesfälle
Das Gesundheitsamt erhielt am Mittwoch Kenntnis über einen weiteren Todesfall mit einer Coronavirusinfektion.
Es handelt sich um eine 93-jährige Bewohnerin des Pflegeheims in Mudau, die in den Neckar-Odenwald-Kliniken verstarb. Damit gibt es insgesamt vier Todesfälle in Bezug auf das betroffene Heim, bei denen eine SARS-CoV-2-Infektion bestand.
Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 im Neckar-Odenwald-Kreis steigt auf 13.
Vorsorglich wurde eine weitere infizierte Bewohnerin aus dem Pflegeheim auf eine Isolierstation am Buchener Standort der Neckar-Odenwald-Kliniken verlegt.

SARS-COV-2: AKTUELLES UPDATE DER FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
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Main-Tauber-Kreis

Zwölf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt - 211 an Covid-19 Erkrankte sind wieder gesund
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 22. April, zwölf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 343. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 343 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 111 (+3), Boxberg: 14 (+2), Creglingen: 17 (+1), Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23 (+1), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27 (+3), Niederstetten: 31 (+1), Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 (+1) und Wittighausen: 4.

211 wieder genesene Patienten
Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 211 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 51, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 7, Igersheim: 13, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 24, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 15, Wittighausen: 1.

Meldungen aus Hessen

Schwälbchen Molkerei muss Produktion drosseln 
Noch ist der Milchpreis fast stabil, doch die Branche rechnet damit, dass sich das in den kommenden Wochen ändern wird. Für die hessische Schwälbchen Molkerei wird die Corona-Krise allerdings jetzt schon zum Problem: Denn das Unternehmen aus Bad Schwalbach hat sich mehr als andere auf Gastronomiebetriebe und Kantinen spezialisert. Bestellungen bleiben aus, rund ein Viertel der Produktionsanlagen steht laut Schwälbchen momentan still. (Quelle: Hessenschau)

Hilfsfonds für Studierende nach zwei Stunden leer
Um Studierenden zu helfen, denen der wichtige Nebenjob in der Corona-Krise weggebrochen ist, brachte das Land schnelle Hilfen auf den Weg: Am Mittwochmorgen konnten Studenten einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro beantragen. Insgesamt standen den Hochschulen 250.000 Euro zur Verfügung - anteilig nach ihrer Studentenzahl. Doch laut den Studierendenwerken Kassel und Gießen war das Geld schon nach zwei Stunden aufgebraucht. Das Wissenschaftsministerium hat die Mittel laut eigenen Angaben noch einmal um 145.000 Euro aufgestockt – mehr stünde derzeit nicht zur Verfügung. (Quelle: Hessenschau)

7.446 Infizierte, 275 Tote
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.446 gestiegen. Das gab das Sozialministerium am Mittwoch bekannt. Dies bedeutet einen Anstieg von 141 Fällen im Vergleich zum Dienstag. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 18 auf 275.
Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.107), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (511), dem Schwalm-Eder-Kreis (427) und dem Landkreis Offenbach (402). Die meisten Todesfälle werden weiterhin im Odenwaldkreis (40) gemeldet. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Nunmehr 140 Menschen genesen und 41 verstorben
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis liegt nach dem aktuellen Stand bei 292. Davon sind bislang 140 Personen genesen und 41 verstorben. Zu beklagen sind seit gestern zwei neue Todesfälle. Die Verstorbenen gehörten zu den Altersgruppen 60 bis 69 beziehungsweise 70 bis 79 Jahren und haben nicht in einem Pflegeheim gewohnt. Die Zahl der verstorbenen Pflegeheimbewohner liegt nach wie vor bei 28.
Von den 41 Verstorbenen waren drei zwischen 60 und 69 Jahren alt, sieben zwischen 70 und 79 Jahren und 22 zwischen 80 und 89 Jahren. Neun waren älter als 90 Jahre. Alle hatten Vorerkrankungen.
Von den 292 positiv getesteten Personen werden 34 stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 22 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und zwölf in anderen Kliniken. Von den 22 Patienten im GZO liegen vier auf der Intensivstation. Außerdem sind im GZO sieben weitere Patienten, bei denen das Testergebnis noch nicht feststeht.
Die Zahl der ganz beziehungsweise teilweise unter Quarantäne stehenden Pflegeheime im Odenwaldkreis liegt weiterhin bei sieben.

Südhessen

Kein Extra-Desinfektionsmittel für Schulen in Darmstadt
Die Stadt Darmstadt bereitet sich "auf Hochtouren" auf den am kommenden Montag startenden reduzierten Schulbetrieb vor, wie es in einer Mitteilung heißt. Verhaltensregeln für die Schüler seien am Eingang jeder Schule und in jedem Klassenraum platziert worden. Dabei geht es vor allem um hygienische Maßnahmen, wie Hust- und Niesetikette, das richtige Waschen der Hände mit Seife und die bekannten Abstandsregeln. Desinfektionsmittel werde in den Schulen zunächst nicht ausgeteilt, Flächen sollten aber häufiger mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, heißt es. Zusätzlich werden für die etwa 10.000 zu erwartenden Schüler in Darmstadt kleinere Klassen eingerichtet, es sollen sich maximal 15 Kinder und Jugendliche in einem Klassenraum aufhalten. (Quelle: FFH)

Empfehlung: Kein Winzerfest in Groß-Umstadt
Bürgermeister Joachim Ruppert wird der Groß-Umstädter Stadtverordnetenversammlung vorschlagen, das Winzerfest 2020 abzusagen. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Auf Bundesebene wurden bereits Feste bis Ende August untersagt, auch das Münchner Oktoberfest wurde abgesagt. So sei es nur folgerichtig, auch das große regionale Winzerfest ausfallen zu lassen und für alle Beteiligten rechtzeitig Klarheit und Planungssicherheit herzustellen. Geplant war ein Termin Mitte September. Bürgermeister Ruppert: „Die Entscheidung muss und wird das Stadtparlament zu treffen haben. Ich meine aber, es widerspricht jeder Verantwortung, zehntausende Menschen in Groß-Umstadt zum Feiern einzuladen, solange weder Medikamente noch ein Impfung gegen das Virus existieren. Auch würden voraussichtlich zahlreiche Menschen gar nicht kommen, um in dem weinseligen Festbetrieb nicht infiziert zu werden." (Quelle: FFH)

Anstieg von illegaler Müllentsorgung in der Landschaft 
Viele Menschen nutzen im Moment die vermehrte Freizeit um zu Hause auszumisten, den Garten auf Vordermann zu bringen, oder auch zum Renovieren. Was eigentlich eine gute Idee ist, führt leider auch dazu, dass einige im Anschluss den entstanden Müll aus Bauschutt, Grünschnitt, nicht mehr benötigten Dingen und weiteren Abfällen in der Landschaft entsorgen. Die Stadt Babenhausen weist daher darauf hin, dass auch wenn die Recyclinghöfe in Babenhausen und Umgebung durch die Corona-Pandemie vorerst noch geschlossen sind, dies nicht bedeutet, dass Wald und Wiesen als Ersatz herhalten können.
Die Entsorgungskosten dieser Abfälle muss die Allgemeinheit tragen, von dem Schaden, den Flora und Fauna davontragen, ganz zu schweigen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass eine illegale Müllentsorgung kein Kavaliersdelikt ist und von den Ordnungsbehörden nachdrücklich verfolgt und geahndet wird. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 21. April +++

Weltweit

20:23 Uhr: Missouri verklagt China wegen Pandemie 
18:07 Uhr: Dehoga: Vielen Gastronomiebetrieben droht pleite 
16:47 Uhr: UEFA rät Verbänden zum Saison-Abschluss
16:21 Uhr: RKI: Viele Virus-Tote in Alten- und Pflegeheimen
15:51 Uhr: Mützenich fordert weitere Soforthilfen für die Gastronomie 
15:13 Uhr: Hubei: Wirtschaft um fast 40% eingebrochen
12:43 Uhr: Saison in Handball-Bundesliga abgebrochen
11:01 Uhr: RKI: Kein Ende der Epidemie in Sicht

10:44 Uhr: Steuereinnahmen sinken leicht

Übersicht Stand 10:38 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.492.963 Infizierte (+ 88.408) | 171.152 Tote (+5.895) | 656.010 Geheilte (+31.009)
Deutschland: 147.065 Infizierte (+1.323) | 4.862 Tote (+220) | 95.200 Geheilte (wie gestern)
Italien: 181.228 Infizierte (+2.256 | 24.114 Tote (+454) | 48.877 Geheilte (+1.822)
Spanien: 200.210 Infizierte (+1.536) | 20.852 Tote (399) | 82.514 Geheilte (+5.157)
Frankreich: 156.493 Infizierte (+2.395) | 20.265 Tote (+547) | 38.046 Geheilte (+ 858)
Türkei: 90.980 Infizierte (4.674) | 2.140 Tote (+123) | 13.430 Geheilte (+1.454)
Quelle Johns Hopkins University

10:14 Uhr: Italien will am 4. Mai mit Lockerungen beginnen 
9:05 Uhr: Münchner Oktoberfest abgesagt Mehr Informationen.....
08:43 Uhr:
Müller sieht Chancen für Sommerurlaub am Mittelmeer 

Stand: 21.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Stand: 21.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

2.975 Corona-Fälle und 140 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Dienstag 2975 bestätigte Coronafälle. Im Regierungsbezirk wurden 140 Todesfälle registriert. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 848 Corona-Fälle. 51 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 554 Corona-Fälle. 35 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 550 Corona-Fälle. 27 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 230 Corona-Fälle, Zwölf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 136 Corona-Fälle. Zwei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 117 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 143 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 247 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 150 Corona-Fälle. Vier Menschen sind gestorben.
(Quelle: BR)

Regierung meldet 6 weitere Todesfälle für Unterfranken
In Unterfranken sind derzeit offiziell 2.950 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 138 Personen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben, sechs mehr als bis gestern. Das meldet am Dienstag die Regierung von Unterfranken. Demnach wurden bislang 271 Patienten in Krankenhäuser aufgenommen. Von ihnen mussten 89 intensivmedizinisch versorgt werden. Aktuell befänden sich 2.578 Unterfranken in Quarantäne.

Unterfränkische Polizei geht weiter vor gegen Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung
Auch am Tag 32 der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, die derzeit in ganz Bayern gilt, ist die unterfränkische Polizei gegen Verstöße vorgegangen. Eingeschritten sei man dabei stets mit Augenmaß, betonte das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hätten Kontrollen zur Einhaltung der Bayerischen Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung aber nach wie vor hohe Priorität.
In rund 65 Fällen musste die Polizei demnach Verfahren einleiten. Die Gesamtzahl summierte sich demnach im Bereich Mainfranken auf ca. 20 Fälle, im Bereich Main-Rhön auf ca. 20 Fälle und am Bayerischen Untermain ebenfalls auf ca. 25 Fälle. Je nach Art des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz oder die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung leitet die Polizei gegen die Betroffenen ein Bußgeld- oder Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat ein.
(Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 247 Personen. Sieben Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind drei Todesfälle zu verzeichnen. 180 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

ÖPNV Aschaffenburg bald wieder nach regulärem Fahrplan
In Aschaffenburg soll es bald verschiedene Lockerungen in Zusammenhang mit dem öffentlichen Nahverkehr geben: Ab 27.04. fahren alle Busse der Stadtwerke wieder nach dem regulären Fahrplan – auch, weil ab dann der Unterricht für bestimmte Jahrgangsstufen an Aschaffenburger Schulen wieder aufgenommen wird.
Der vorherige Fahrplan wird wieder auf den üblichen Fahrplan für Schultage umgestellt, außerdem gilt der erweiterte Plan für Samstage. Die Stadtwerke betonen, dass aber ab dem genannten Datum auch das Tragen von Masken im ÖPNV verpflichtend ist. Fahrgäste müssten sich daher vor Fahrantritt entsprechend ausstatten.
Eine weitere Lockerung der Stadtwerke betrifft die Öffnungszeiten der Kundenzentren. Das Servicecenter in der Werkstraße 2 sei nun wieder werktags zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Das Kundenzentrum am Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) in der Ludwigstraße 8 öffnet ab dem 27.04. wieder für Besucher – ebenfalls werktags zwischen 8 und 18 Uhr. In den Kundenzentren sind wegen der Coronakrise verschiedene Maßnahmen getroffen worden, damit Besucher Abstand halten können, heißt es von den Stadtwerken.

Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet fünf Neuinfektionen
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind nun 550 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht fünf Neuinfektionen verglichen mit den Zahlen des Vortags. 24 Corona-Patienten sind laut Gesundheitsamt im Moment zur Behandlung im Krankenhaus, davon zwölf auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 27. Insgesamt als gesund gelten im Raum Aschaffenburg 320 Personen. (Quelle: BR)

Landkreis Aschaffenburg eröffnet Corona-Schwerpunktpraxis
Am Donnerstag, den 23. April nimmt die Schwerpunktpraxis des Landkreises Aschaffenburg in Mespelbrunn ihren Betrieb auf. Ihr primärer Zweck ist es, die ambulante, ärztliche Versorgung auch im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie zu sichern.
Während die Schwerpunktpraxis die gleichen Leistungen wie die niedergelassenen Hausärzte anbietet, werden dort aber nur infizierte Personen sowie Verdachtsfälle behandelt. Durch diese Trennung von Nichtinfizierten, Infizierten und Verdachtsfällen werden weitere Infektionsketten gebrochen.
Eine Behandlung ist nur nach Terminvergabe möglich. Während Verdachtsfälle Termine am Vormittag erhalten, werden bestätigte Corona-Fälle für den Nachmittag eingeladen. Auf die konsequente Trennung der Patienten und das genau strukturierte Terminsystem wird hierbei großen Wert gelegt. Auch für die Anwohner besteht bei der eingerichteten Struktur kein Grund zur Sorge.
Termine für die Schwerpunktpraxis werden nach Anmeldung durch die Hausärzte vergeben. Vor einem Arztbesuch sollten diese also telefonisch kontaktiert werden, um im Zweifelsfall zu entscheiden, ob die Patienten die Schwerpunktpraxis oder die Praxis des Hausarztes aufsuchen sollten.
Die Schwerpunktpraxis macht es darüber hinaus möglich, die vom Landkreis zu verteilende, medizinische Schutzausrüstung gezielter und effizienter einzusetzen. Da dort diejenigen Kranken behandelt werden, die für das Infektionsgeschehen relevant sind, kann die notwendige Schutzausrüstung für das medizinische Personal auch dort überwiegend zum Einsatz kommen.
„Den Ärztinnen und Ärzten sowie all dem weiteren Personal, das sich bereits freiwillig für den Einsatz in der Schwerpunktpraxis gemeldet hat, möchte ich vielmals danken. Dieses Engagement stellt einen wichtigen Beitrag dar, mit der anhaltenden Pandemie umzugehen. Es zeigt, dass Sie Ihren Beruf aus Überzeugung gewählt haben - aus Entschlossenheit, Ihren Mitmenschen zu helfen. Und es zeigt, dass dieses Bewusstsein nicht durch die Pandemie verwirkt, sondern durch sie bekräftigt wurde.“, so Landrat Dr. Ulrich Reuter.

Bürgertelefon auch weiterhin im Einsatz
Seit der Landkreis Aschaffenburg sein Bürgertelefon zum Thema Coronavirus am 17. März in Betrieb genommen hat, wurden schon rund 7.000 Anrufe entgegen genommen. Viele Fragen, die sich die Bürger*innen des Landkreises stellen, konnten so auf schnelle Weise beantwortet werden.
Auf Grund der anhaltenden Pandemie und dem großen Erfolg des Bürgertelefons steht es auch weiterhin sowohl an Werktagen als auch an Wochenenden zur Verfügung. Unter der 06021/394-100 ist das Bürgertelefon seit heute zu den folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Gebündelte Informationen zum Thema sind stets auch hier zu finden.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 143 positiv auf Covid-19 getestete Personen, davon befinden sich 13 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 102 Personen. Aktuell sind 70 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Bosch Rexroth in Lohr weitet Kurzarbeit aus
5.600 Mitarbeiter hat Bosch Rexroth an seinem Hauptstandort in Lohr am Main (Lkr. Main-Spessart). Bislang gilt die Kurzarbeit für 1.800 Mitarbeiter und bis zum 1. Mai. Nun weitet das Unternehmen die Kurzarbeit auf weitere 900 Arbeitskräfte aus. Damit sind 80 Prozent der Beschäftigten in der Hydraulikbranche des Unternehmens etwa drei Tage im Monat von Kurzarbeit betroffen. Diese sei laut Betriebsrat für sechs Monate angesagt – wobei nicht sicher sei, ob der Zeitraum ausgeschöpft werde.
Kaum Aufträge kommen aus Italien und Spanien – aus Ländern, die stark von der Pandemie betroffen sind. China fährt seine Wirtschaft wieder an, Indien dagegen drosselt stark. Im Geschäftsbereich Electric Drives & Controls sind mittlerweile alle 500 Beschäftigten in der Produktion von drei Tagen Kurzarbeit pro Monat betroffen.
Für die anderen rund 950 ist die Arbeitszeit um zehn Prozent mit entsprechender finanzieller Einbuße reduziert. Am meisten betroffen von der Kurzarbeit ist die Gießerei – und zwar bereits seit Oktober. Für knapp 60 Prozent der annähernd 500-köpfigen Belegschaft sind bis zu 13 Tage im Monat Kurzarbeit beantragt. Die andere müssen mit einer Arbeitszeitabsenkung auf 31,5 Stunden pro Woche leben. Insgesamt rechnen die Arbeitnehmervertretungen nicht mit Entlassungen.
Ohne Zahlen zu nennen bestätigt die Presseabteilung des Unternehmens, dass die Auftragseingänge im Maschinenbau seit dem vierten Quartal vergangenen Jahres rückläufig waren. Jetzt komme erschwerend hinzu, dass die Folgen der Corona-Pandemie auch in dieser Branche zunehmend zu spüren sind.
(Quelle: BR)

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.537
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Neckar-Odenwald-Kreis

Coronavirus: Drei weitere Todesfälle im Landkreis
Das Gesundheitsamt erhielt am Montag und Dienstag Kenntnis über drei weitere Todesfälle mit einer Coronavirusinfektion.
So verstarb eine 82-jährige Bewohnerin des Pflegeheims in Mudau in den Neckar-Odenwald-Kliniken. Damit gibt es inzwischen insgesamt drei Todesfälle in Bezug auf das betroffene Heim, bei denen eine SARS-CoV-2-Infektion bestand.
Vorsorglich wurden am Montag zudem drei weitere der infizierten Bewohner aus dem Pflegeheim auf eine Isolierstation am Buchener Standort der Kliniken verlegt. Insgesamt wurden seit Bekanntwerden der Infektionen 13 Bewohner aus dem Heim dorthin überwiesen.
Zudem konnte das Leben eines 80-jährigen sowie eines 81-jährigen Mannes aus anderen Kommunen im Landkreis nicht gerettet werden. Beide waren mit einer Coronavirusinfektion in unterschiedlichen Krankenhäusern außerhalb des Landkreises behandelt worden.
Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 im Neckar-Odenwald-Kreis steigt damit auf zwölf.

Main-Tauber-Kreis

Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 21. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 331. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 331 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 108 (+2), Boxberg: 12 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12 (+1), Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 30, Tauberbischofsheim: 23 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 und Wittighausen: 4.

199 wieder genesene Patienten

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 199 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 45, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 7, Igersheim: 11, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 21, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 14, Wittighausen: 1.

Meldungen aus Hessen

Hochschule Geisenheim produziert Desinfektionsmittel statt Gin 
 Normalerweise üben sich die Studenten der Hochschule Geisenheim unter anderem im Brennen von Gin. Nun haben sie den Betrieb umgestellt und 700 Liter Desinfektionsmittel hergestellt, wie die Hochschule am Dienstag mitteilte. "Die Idee zur Aktion kam von unserem Präsidenten, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, nachdem er von Engpässen für Desinfektionsmittel im Rheingau erfuhr", erklärte Ralf Schweiggert, Leiter des Instituts für Getränkeforschung. Das Desinfektionsmittel will die Hochschule Krankenhäusern, Pflegeheimen und -diensten in den nächsten Tagen kostenlos zur Verfügung stellen. (Quelle: Hessenschau)

Klinik-Mitarbeiter legen Forderungen vor 
Aus Sorge um ihre Gesundheit und wegen der aktuellen Belastung wenden sich die Mitarbeiter des Uniklinikums in Frankfurt mit einem Forderungskatalog an die Politik. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Konkret gehe es unter anderem um eine Erschwerniszulage in Höhe von 500 Euro monatlich, Tests nach ungeschütztem Kontakt für Mitarbeiter auch ohne Symptome und genügend Schutzkleidung nach aktuellen Hygienestandards, ausreichende Ruhezeiten und Dienstbefreiung für positiv getestete Mitarbeiter. Eine Unterschriftensammlung hierzu soll Wissenschaftsministerin Angela Dorn und Sozialminister Kai Klose übergeben werden. (Quelle: Hessenschau)

Auch Hessen führt Maskenpflicht ein
Nach einer Reihe anderer Bundesländer wird nun auch Hessen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Läden und im Nahverkehr einführen. Das soll vom Corona-Kabinett am Dienstagabend beschlossen werden. Einen entsprechenden Bericht des Radiosenders FFH bestätigte ein Sprecher der Staatskanzlei dem hr.
Eigentlich hatten Bundesregierung und Länder das Tragen lediglich dringend empfohlen. Inzwischen sind jedoch mehrere Bundesländer und auch Städte ausgeschert. Hanau hat bereits am Montag eine Pflicht zum Tragen in Geschäften und im Nahverkehr eingeführt, Frankfurt zieht mit der Öffnung der Schulen kommende Woche nach.
Als erstes Land hatte Sachsen ein entsprechendes Gebot erlassen, das seit Montag gilt. Thüringen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und nun am Dienstag auch Baden-Württemberg hatten vor Hessen beschlossen, nachzuziehen. (Quelle: Hessenschau)

Galeria Karstadt Kaufhof öffnet knapp 20 Filialen
Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat am Dienstag hessenweit knapp 20 ihrer Filialen wieder geöffnet. Darunter sind Geschäfte in Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel, Limburg und Wiesbaden, wie aus einer Übersicht auf der Internetseite des Unternehmens hervorgeht. Auf einer reduzierten Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern werde das gesamte Sortiment angeboten. (Quelle: Hessenschau)

Fraport: Passagierzahlen brechen noch weiter ein
Am Frankfurter Flughafen hat sich der Einbruch der Passagier- und Frachtzahlen infolge der Corona-Krise nach dem Osterwochenende noch weiter verschärft. Vom 13. bis 19. April zählte der Flughafenbetreiber Fraport rund 37.000 Fluggäste und damit 97,3 Prozent weniger als in der gleichen Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie Fraport am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Auch das Aufkommen an Fracht- und Luftpost sank erheblich - um 28,5 Prozent auf rund 30.000 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt ging so um 85,8 Prozent auf rund 1.400 Starts und Landungen zurück. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Zahl der positiv Getesteten abermals gestiegen
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis ist um 21 auf 273 gestiegen. Von ihnen sind zwei weitere Menschen gestorben. Beide gehörten zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen und haben in Pflegeheimen gelebt. Damit steigt die Zahl der verstorbenen Heimbewohner auf 28.
Insgesamt sind 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben; alle hatten Vorerkrankungen. Die Verstorbenen gehörten folgenden Altersgruppen an: 60 bis 69 Jahre (zwei), 70 bis 79 Jahre (sechs), 80 bis 89 Jahre (22) sowie über 90 Jahre (neun).
Von den positiv Getesteten werden 32 in Krankenhäusern behandelt, davon 20 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und zwölf in Kliniken außerhalb des Kreises. Von den 20 Personen im GZO liegen fünf auf der Intensivstation. Außerdem liegen im GZO weitere 7 Personen mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht. 125 Menschen im Odenwaldkreis sind wieder genesen.

Eine Station eines weiteren Pflegeheims musste unter Quarantäne genommen werden. Somit stehen nun vier Heime ganz sowie in drei Heimen je eine Station unter Quarantäne.

Südhessen 

Eisdielen in Südhessen dürfen öffnen
Seit heute dürfen auch die südhessischen Eisdielen wieder öffnen. Das war bislang nicht möglich. Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen. Das Eis darf nur in Bechern verkauft werden, nicht in Waffeln. Außerdem darf das Eis im Umkreis von 50 Metern um die Eisdielen nicht gegessen werden. Das Eiscafé Natale in Seeheim und Jugenheim beispielsweise informiert seine Kunden über Facebook über die neuen Möglichkeiten. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 20. April +++

Weltweit
17:34 Uhr: Drohten warnt vor zweiter Infektionswelle 
17:09 Uhr: NRW lehnt Maskenpflicht ab 
15:28 Uhr: Österreich: Sommerurlauber aus Deutschland unter Bedingungen 
13:53 Uhr: Corona-Krise belastet Maschinenbau 
13:42 Uhr: Ölpreis sinkt erneut 

10:44 Uhr: Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Nahverkehr ein 

In Bayern gilt ab der kommenden Woche in allen Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr eine Maskenpflicht. Bayern sei damit das erste Bundesland in Westdeutschland, das diese Pflicht gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus einführe, sagte Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung. Es gehe darum, dass Mund und Nase bedeckt seien - "auch ein Schal ist ausreichend".
Söder sagte, sein Zwischenfazit der Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus sei "verhalten positiv". Dennoch dürfe es keine Ungeduld geben - "die Entwicklung ist zerbrechlich". Es werde "nicht so schnell ein normales Leben geben".

9:40 Uhr: Merkel kritisiert "Öffnungsdisskusionsorgien" 
Mehr

9:02 Uhr: Tschechiens Präsident will Grenzen ein Jahr geschlossen halten 

Übersicht Stand 7:39 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.404.555 Infizierte (+ 73.456) | 165.257 Tote (+4.305) | 625.001 Geheilte (+26.417)
Deutschland: 145.742 Infizierte (+2.018) | 4.642 Tote (+104) | 88.000 Geheilte (wie gestern)
Italien: 178.972 Infizierte (+3.047) | 23.660 Tote (+433) | 47.055 Geheilte (+2.128)
Spanien: 198.674 Infizierte (+4.258) | 20.453 Tote (?) | 77.357 Geheilte (+2.560)
Frankreich: 154.098 Infizierte (+1.120) | 19.718 Tote (+395) | 37.188 Geheilte (+ 600)
Türkei: 86.303 Infizierte (3.977) | 2.017 Tote (+127) | 12.976 Geheilte (+1.523)
Quelle Johns Hopkins University

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Regierung meldet 2.911 Infizierte für Unterfranken
In Unterfranken haben sich derzeit 2.911 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 132 Personen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Das meldet am Montag die Regierung von Unterfranken. Demnach wurden bislang 265 Patienten in Krankenhäuser aufgenommen, davon mussten 79 intensivmedizinisch versorgt werden. Aktuell befänden sich 2.667 Unterfranken in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 246 Personen. Sieben Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind drei Todesfälle zu verzeichnen. 174 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg meldet zwei weitere Todesfälle
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg gibt es verglichen mit den Zahlen des Vortags drei Neuinfektionen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind nun 545 Menschen positiv auf das Virus getestet. Außerdem gibt es in Aschaffenburg zwei weitere Todesfälle: Ein 92-Jähriger und ein 78-Jähriger sind nach einer Corona-Infektion verstorben. Damit sind im Raum Aschaffenburg insgesamt 27 Todesfälle zu verzeichnen. Momentan werden 25 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, zwölf davon auf der Intensivstation. 280 Menschen gelten laut Gesundheitsamt Aschaffenburg mittlerweile als genesen. (Quelle: BR) 

Stadtbibliothek Aschaffenburg bleibt geschlossen
Die Stadtbibliothek Aschaffenburg ist wegen der Coronakrise weiterhin geschlossen. Von der Stadt heißt es, dass während dieser Schließung aber keine Mahngebühren anfallen und ausgeliehene Medien automatisch bis Mitte Mai 2020 verlängert wurden. Über eine Rückgabeklappe können ausgeliehene Medien aber auch zurückgegeben werden – mit Ausnahme von Spielen.
Für Nutzer mit gültigem Bibliotheksausweis bietet die Stadtbibliothek Aschaffenburg ein Online-Angebot an. Telefonisch oder per E-Mail könne auch ein neuer Bibliotheksausweis beantragt oder ein bestehender Ausweis verlängert werden.
Weil auch Veranstaltungen und Führungen bis zu den Sommerferien nicht stattfinden, können bereits erworbene Tickets bei Wiedereröffnung zurückgegeben werden.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 143 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 20. April, 9 Uhr), davon befinden sich 13 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Genesen sind 102 Personen. Aktuell sind 80 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

65-Jährige aus Erfeld hat die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überstanden - Ihr Dank gilt allen Ärzten und Pflegern der Neckar-Odenwald-Kliniken, welche an ihrer Behandlung beteiligt waren

Neckar-Odenwald-Kreis/Erfeld. Ein Schiurlaub im Südtiroler Kastelruth hatte für Brigitte Ried aus Erfeld ungeahnte, ja lebensbedrohliche Folgen. Kurz nach ihrer Rückkehr am 8. März 2020 bemerkte die 65-Jährige, dass sie Probleme beim Gehen hatte, sich schwach und unsicher fühlte. Dazu kamen dann noch Magen-Darm-Beschwerden und ein trockener Husten, Fieber hatte sie nicht. Als es ihr zusehends schlechter ging, kontaktierte sie am 15. März 2020 die Integrierte Leitstelle in Mosbach, die einen Krankentransportwagen schickte, mit dem sie ins Krankenhaus Buchen transportiert wurde. Bei Ankunft in der Notaufnahme klingelten beim Personal gleich alle Alarmglocken: Eine Patientin, die in Südtirol war, mit trockenem Husten und Fieber - mittlerweile 39,5°C! Frau Ried wurde auf die Isolierstation aufgenommen und dort mit der Verdachtsdiagnose "Covid-19" behandelt.
Zu diesem Zeitpunkt war die eigentlich acht Betten umfassende Isolierstation der Neckar-Odenwald-Kliniken am Standort Buchen bereits auf die doppelte Kapazität aufgestockt worden, und auch am Standort Mosbach wurde eine entsprechende Station eingerichtet. Am folgenden Wochenende wurden die "Sichtungsstellen", Zelte vor den beiden Notaufnahmen, in enger Kooperation mit dem DRK in Betrieb genommen, und Ende März 2020 wurde an beiden Klinikstandorten jeweils eine weitere Isolierstation eingerichtet.

Zum Bericht

Main-Tauber-Kreis

Kreis verfügt Schließung des Wertheim Village bis 3. Mai - Bei übereilter Öffnung droht Entstehung eines Infektions-Hotspots
Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat den Betrieb des Factory Outlet Centers Wertheim Village bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, durch eine Verfügung auf Basis des Infektionsschutzgesetzes untersagt. Bis zu diesem Tag gelten in Baden-Württemberg aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung strenge Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung. Zahlreiche Einrichtungen sind geschlossen, darunter Einzelhandelsbetriebe mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern. Die Verfügung wurde dem Wertheim Village am Montagnachmittag zugestellt.
Das Landratsamt stellt in seiner Verfügung fest, dass es sich beim Wertheim Village um eines der größten Outlet-Center in Deutschland handelt. Das Areal mit 13.000 Quadratmetern Verkaufsfläche muss demnach ganzheitlich als ein großes Kaufhaus betrachtet werden. Die besondere Architektur ist durch eine rund 700 Meter lange Flaniermeile gekennzeichnet, die teilweise gerade neun Meter breit ist. In dieser reiht sich ohne größere Zwischenräume Shop an Shop.
Das Outlet-Center verzeichnet jährlich bis zu 2,8 Millionen Besucher und hat durch seine Lage an der Autobahn A 3 eine überregionale Ausstrahlung, insbesondere nach Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Mannheim. Für die Besucher stehen rund 3500 Parkplätze zur Verfügung. Die gesamte Mall ist nicht auf die Deckung des täglichen Bedarfs ausgerichtet.
Das Wertheim Village erfüllt nach Auffassung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis genau die Voraussetzungen, die eine rasche und unkontrollierbare Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen begünstigen können. Hierzu zählen die hohe Besucherfrequenz und die damit einhergehende räumliche Enge. Die überregionale Herkunft der Besucher kann zum Eintrag von Infektionen in den Main-Tauber-Kreis sowie zur Verbreitung in andere Regionen führen. Der unbekannte Besucherkreis aus einem weiten Umkreis macht das wichtige Kontaktpersonenmanagement nahezu unmöglich.
Vorsichtig geschätzt muss laut Landratsamt davon ausgegangen werden, dass täglich mindestens 2000 Pkw mit rund 4000 bis 5000 Besuchern aus allen Himmelsrichtungen eintreffen, wobei mit längeren Aufenthalten im Rahmen von Tagesausflügen gerechnet werden muss. Kein noch so ausgeklügeltes Hygienekonzept könne die Bildung von Ansammlungen und Menschenschlangen an den Eingangsbereichen und in der Fußgängerzone vor den Geschäften verhindern. „Mit der zeitnahen Öffnung des Wertheim Village würde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein nicht zu kontrollierender Hotspot sowie ein Einfallstor für weitere Infektionen im überregionalen Bereich entstehen“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Daher sei die Verfügung für das Unternehmen zwar schmerzhaft, aber leider unbedingt notwendig.
Darüber hinaus hat Landrat Frank in einem persönlichen Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann um Unterstützung dieser Entscheidung gebeten. Frank weist darauf hin, dass gemäß dem Ergebnis der Telefonschaltkonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer vom 15. April Outlet-Center deutschlandweit zunächst weiter geschlossen bleiben sollen.
Das Landratsamt hat sein Vorgehen mit der Stadtverwaltung Wertheim abgestimmt.

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 20. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 326. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 326 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 106 (+1), Boxberg: 11, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 30 (+1), Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, We

Meldungen aus Hessen

7.228 Infizierte, 246 Tote 
14.08 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.228 gestiegen. Das gab das hessische Sozialministerium am Montag bekannt. Dies bedeutet einen Anstieg von 81 Fällen im Vergleich zum Sonntag. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 15 auf 246.
Die meisten Corona-Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.079), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (479), dem Schwalm-Eder-Kreis (422) und dem Landkreis Offenbach (397). Die meisten Todesfälle werden weiterhin im Odenwaldkreis (36) gemeldet. (Quelle: Hessenschau)

Hygienearzt: Masken nur bedingt sinnvoll
Laut des Kasseler Hygienearztes Markus Schimmelpfennig ist die seit dem heutigen Montag in Hanau geltende Maskenpflicht nur bedingt sinnvoll. "Ein Mund-Nasen-Schutz ist nur nötig, wenn Sie sich anderen Personen weniger als 1,5 Meter nähern", betonte er im Corona-Update des hr. Das Tragen von Masken bei Spaziergängen sei deshalb Quatsch. Selbst im Supermarkt bräuchte man sie nicht, "wenn sich alle an die Regeln halten würden", so Schimmelpfennig. Wichtig sei zudem, Einmal-Masken nicht mehrfach zu benutzen. "Das heißt Einmal-Medizinprodukt, weil nach einmaligem Verbrauch der Schutz nicht mehr gegeben ist." (Quelle: Hessenschau)

Nordhessischer Heizungsbauer produziert Beatmungsgeräte 
9.02 Uhr: Der Heizungsbauer Viessmann hat einen Teil seiner Produktion umgestellt, um in der Corona-Krise dringend benötigte Beatmungsgeräte herzustellen. Innerhalb weniger Tage sei eine Produktionslinie für Gas-Wandgeräte am Unternehmenssitz im nordhessischen Allendorf (Eder) zur Herstellung der intensivmedizinischen Geräte umgebaut worden, teilte Viessmann am Montag mit. Nach der noch nicht erfolgten Sonderzulassung des auch mobil einsetzbaren Geräts sei eine Produktion von 600 Stück pro Tag möglich. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Im Odenwaldkreis ein Verstorbener und ein Genesener mehr als gestern
Die Entwicklung der Corona-Virus-Pandemie im Odenwaldkreis stellt sich heute (Stand vom 20. April, mittags) so dar: Es gibt nach wie vor 252 positiv auf das Virus Getestete. Von ihnen sind 117 wieder genesen, einer mehr als gestern. Ein weiterer Bewohner eines Pflegeheims ist gestorben. Somit ist die Zahl der verstorbenen Pflegeheimbewohner auf 26 gestiegen. Wie bereits berichtet, stehen derzeit vier Pflegeheime ganz und zwei Pflegeheime teilweise unter Quarantäne.
Insgesamt liegt die Zahl der Verstorbenen im Odenwaldkreis nun bei 37. Zwei von ihnen gehören zur Altersgruppe 60 bis 69 Jahre, sechs waren zwischen 70 und 79 Jahre alt, zwanzig zwischen 80 und 89 Jahre und neun waren älter als 90 Jahre.
In Kliniken werden derzeit 32 positiv auf das Virus Getestete behandelt, davon 20 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und zwölf in Kliniken außerhalb des Kreises. Acht der 20 Patienten im GZO liegen auf der Intensivstation. Im GZO sind außerdem noch sechs Patienten, deren Testergebnis negativ ausfiel; drei Patienten warten noch auf ein Ergebnis.

Südhessen 

Auch Einkaufszentren in Südhessen öffnen wieder
Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche können bei uns in Südhessen bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Auch größere Läden dürfen laut Wirtschaftsministerium öffnen, wenn die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduziert wird. Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht. Geschäfte in Einkaufszentren dürfen öffnen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter ist.
Für das Einkaufszentrum Loop 5 in Weiterstadt bedeutet das: Bis auf Friseure öffnen alle Geschäfte wieder. Auch die Gastronomie öffnet wieder, allerdings gibt es das Essen nur zum Mitnehmen. Auch die Geschäfte im Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim oder im Luisencenter in Darmstadt öffnen teilweise ihre Pforten wieder. (Quelle: FFH) 

+++ Meldungen 19. April +++

Weltweit

18:08 Uhr:Verstöße gegen Corona-Schutzauflagen in vielen Städten 
Zwar sollen die Lockerungen der Corona-Sicherheitsauflagen erst ab morgen gelten - und je nach Bundesland bleiben unterschiedliche Regeln in Kraft. Schon jetzt aber bewegen sich viele Bürger mit zunehmender Sorglosigkeit, wie aus Polizeimeldungen hervorgeht.
In Niedersachsen musste die Polizei am Wochenende etliche "Coronapartys" auflösen, zu denen sich überwiegend junge Menschen versammelt hatten. In der bayerischen Landeshauptstadt München meldete die Polizei allein 238 Verstöße. Die Berliner Polizei gab am Samstag unter dem Hashtag #FlattenTheCrime auf Twitter Einblicke in ihre Arbeit - in dieser Zeit wurden 12 Strafanzeigen und 79 Ordnungswidrigkeiten angezeigt.
Aus dem bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen hingegen meldeten die Beamten hingegen kaum Verstöße: "Die Menschen sind einigermaßen diszipliniert mittlerweile", berichtete ein Sprecher der Polizei Düsseldorf.

17:13 Uhr: New York: Zahl der Toten sinkt leicht - Warnung vor Leichtsinn 
16:23 Uhr: Südkorea lockert Beschränkungen unter strengen Auflagen
15:12 Uhr: Grüne wollen Ende des Besuchsverbots für Pflegebedürftige 

9:40 Uhr: Bundeswehr verschiebt Grundausbildung wegen Corona

Übersicht Stand 9:38 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.331.099 Infizierte (+ 81.382) | 160.952 Tote (+6.681) | 598.584 Geheilte (+28.288)
Deutschland: 143.724 Infizierte (+2.327) | 4.538 Tote (+186) | 88.000 Geheilte (+4.886)
Italien: 175.925 Infizierte (+3.491) | 23.227 Tote (+482) | 44.927 Geheilte (+2.200)
Spanien: 194.416 Infizierte (+3.577) | 20.639 Tote (+637) | 74.797 Geheilte (seit vier Tagen gleich)
Frankreich: 152.978 Infizierte (+3.848) | 19.323 Tote (+642) | 36.588 Geheilte (+ 1.579)
Türkei: 82.329 Infizierte (3.783) | 1.890 Tote (+121) | 10.453 Geheilte (+1.822)
Quelle Johns Hopkins University

9:00 Uhr: Bundessozialminister Heil schlägt gestaffelte Einführung der Grundrente vor
9:00 Uhr: Kanzleramtsminister Braun: Herdenimmunität ist keine taugliche Strategie
8:59 Uhr: Sommerurlaub: Österreichs Tourismusministerin denkt an Lockerungen für Touristen
8:45 Uhr:  Laut Gastronomen Branchenverband Dehoga droht einem Drittel der Hotel- und Gaststättenbetriebe die Pleite. Bis Ende April gingen rund zehn Milliarden Euro Umsatz verloren.
7:00 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Altmaier geht davon aus, dass jährlich bis zu 12 Milliarden Masken gebraucht werden

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Fallzahlen am Untermain fast unverändert
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist am Samstag von 244 auf 245 angestiegen. Das meldet das Landratsamt. Weiterhin sechs Personen würden stationär behandelt, davon eine intensivpflichtig. 165 Personen seien bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. Die Anzahl der Todesopfer liege unverändert bei drei. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg haben sich im Vergleich zum Vortag drei Menschen mehr mit Corona infiziert. 539 Menschen sind am Samstag als erkrankt gemeldet. 268 Menschen konnten gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Die Zahl der Toten liegt unverändert bei 25. (Quelle: BR)

Aktuelle Zahlen der Regierung von Unterfranken
Aktuell gibt es in Unterfranken 2.854 Corona-Infizierte, 130 Todesfälle, 262 Menschen, die stationär in Krankenhäusern aufgenommen wurden, davon 76 Patienten auf Intensivstation. Weiterhin sind momentan 2.862 Menschen in Quarantäne. Das meldet die Regierung von Unterfranken. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Samstag auf Sonntag nicht weiter angestiegen und beläuft sich nach wie vor auf 245. Sechs Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Die Anzahl der Todesfälle liegt unverändert bei drei. 165 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aktuelle Coronazahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Insgesamt sind in Stadt und Landkreis Aschaffenburg 542 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 25 sind bislang an den Folgen der Infektion gestorben. Aktuell werden 27 Erkrankte stationär in Krankenhäusern behandelt, 13 davon auf der Intensivstation. Momentan befinden sich 250 Bürger von Stadt und Landkreis Aschaffenburg in Quarantäne. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 140 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 19. April, 9 Uhr), davon befinden sich zwölf Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Aktuell sind 131 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Personen auch mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Quarantäne ist eine Präventionsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Alle verfügbaren Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes ermitteln Kontaktpersonen und leiten gegebenenfalls Testungen ein. „Verhalten Sie sich so, als ob jede Person, der sie begegnen, potentiell positiv ist. Nur wenn jeder für sich alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen einhält, haben wir noch die Möglichkeit den Anstieg der Fallzahlen zu verlangsamen“, appellierte Schiebel an die Menschen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

SARS-COV-2: AKTUELLE FALLZAHLEN FÜR DEN NECKAR-ODENWALD-KREIS
Zur Pressemeldung

Main-Tauber-Kreis

Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 20. April, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 324. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 324 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 105, Boxberg: 11, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 (+1) und Wittighausen: 4.

Meldungen aus Hessen

Zahl der Infizierten auf 7.147 gestiegen - 231 Tote 
14.15 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist auf 7.147 gestiegen - 164 mehr als noch am Samstag. Die Zahl der corona-bedingten Todesfälle stieg um 17 auf nunmehr 231.
Die meisten Corona-Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1052), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (478), dem Schwalm-Eder-Kreis (422) und dem Landkreis Offenbach (395). Die meisten Todesfälle werden weiterhin im Odenwaldkreis (36) gemeldet. (Quelle: Hessenschau)

Steuerfreiheit für Sonderzahlungen bis 1.500 Euro
Zur Pressemeldung

Odenwaldkreis

Seit gestern keine weiteren Toten in Zusammenhang mit dem Corona-Virus
Im Odenwaldkreis wurden insgesamt 252 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 19. April, mittags). Das sind neun Fälle mehr im Vergleich zu gestern. Von den positiv Getesteten sind 116 Bürgerinnen und Bürger bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen.
Die Zahl der in Verbindung mit dem Virus verstorbenen Odenwälderinnen und Odenwälder ist seit gestern nicht gestiegen und liegt somit weiterhin bei 36. Die gestern vermeldete Zahl von 24 Toten aus Altenheimen war auf Grund eines Fehlers in der Statistik aber nicht korrekt: Von den 36 Todesfällen waren 25 Menschen Bewohner*innen von Heimen.
Von den positiv auf das Virus getesteten Personen werden 31 stationär in Krankenhäusern behandelt – 20 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und elf in Kliniken außerhalb des Kreises. Im GZO befinden sich neun Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten dort noch elf Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

+++ Meldungen 18. April +++

Weltweit
20:38 Uhr:
Mehr als 726.000 Coronainfizierte gibt es in den USA, 37.938 sind an Covid-19 gestorben 
21:39 Uhr: In Europa gibt es nun mehr als 100.000 Corona-Tote, das sind knapp zwei Drittel der weltweiten Todesfälle. Insgesamt wurden fast 1,14 Mio. Fälle in europäischen Ländern registriert
21:11 Uhr: Nahezu die hälfte der deutschen Bürger würde eine landesweite Maskenpflicht befürworten
18:32 Uhr: US-Präsident Donald Trump ruft Bürger in drei Bundessstaaten über Twitter auf, ihren Heimatstaat zu "befreien" und ihr Recht auf Waffengebrauch zu "retten". Die Gouverneure reagieren entsetzt.
17:25 Uhr: Debatte um Maskenpflicht in Deutschland 
16:57 Uhr: In Berlin löst die Polizei eine unerlaubte Demonstration mit hunderten Menschen auf.
16:10 Uhr: Amazon versucht fibrige Mitarbeiter mit Wärmebildkameras zu identifizieren.
16:07 Uhr: Hinweise auf Corona-Infektionen in Nordkorea 
15:43 Uhr: Klinik-Leitung in Potsdam räumt Fehler ein 
15:23 Uhr: Die Möglichkeit der Krankschreibung per Telefon soll in Bayern verlängert werden.
14:04 Uhr: Die Schutzausrüstung in britischen Klinken wird knapp
13:35 Uhr: Immer mehr Kritik an britischer Regierung
11:13 Uhr: Bundesverfassungsgericht gibt Eilantrag gegen Demonstrationsverbot statt
11:07 Uhr: Heil stellt Alten- und Krankenpflegern Bonus in Aussicht 

Übersicht Stand 9:13 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.249.717 Infizierte (+ 90.267) | 1154.271 Tote (+8.703) | 570.296 Geheilte (+20.704)
Deutschland: 141.397 Infizierte (+3.699) | 4.352 Tote (+300) | 83.114 Geheilte (+1.314)
Italien: 172.434 Infizierte (+3.493) | 22.745 Tote (+575) | 42.727 Geheilte (+2.563)
Spanien: 190.839 Infizierte (+5.891) | 20.002 Tote (+687) | 74.797 Geheilte (seit drei Tagen gleich)  
Frankreich: 149.130 Infizierte (+2.039) | 18.681 Tote (+761) | 35.009 Geheilte (+ 1.682)
Türkei: 78.546 Infizierte (4.353) | 1.769 Tote (+126) | 8.631 Geheilte (+1.542)
Quelle Johns Hopkins University

8:27 Uhr: Wegen Corona-Krise schafft Hessen als erstes Bundesland das Sitzenbleiben ab
7:30 Uhr: Kulturstaatsministerin Monika Grütters will sich mit aller Kraft dafür einsetzen die Vielfalt der Kulturlandschaft in Deutschland zu erhalten.
7:05 Uhr: Deutschland: 3.609 Neuinfektionen und 242 weitere Tote
6:24 Uhr: Autokinos boomen in Corona-Krise - Anträge auf Tonfrequenzen wie nie zuvor.
5:28 Uhr: Mehr als 37.000 Soldaten unterstützen Länder und Kommunen im Kampf gegen Corona
2:31 Uhr: Bundesarbeitsminister Heil stellt Anhebung von Kurzarbeitergeld in Aussicht
0:02 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hält weitere staatlichen Milliardenhilfen für die deutsche Wirtschaft für möglich.

Stand: 18.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 18.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

Meldungen aus Bayern

Huml: Großes Interesse am bayerischen Corona-Bonus – Antragstellung im Internet beim Landesamt für Pflege
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Unterfranken

Aktuelle Zahlen von der Regierung von Unterfranken
Aktuell gibt es in Unterfranken 2.829 Corona-Infizierte, 123 Todesfälle, 270 Menschen, die stationär in Krankenhäusern aufgenommen wurden, davon 83 Patienten auf Intensivstation. Weiterhin sind momentan 3.045 Menschen in Quarantäne. Das meldet die Regierung von Unterfranken. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Landkreis Aschaffenburg

Aktuelle Coronazahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Insgesamt sind in Stadt und Landkreis Aschaffenburg 539 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 25 sind bislang an den Folgen der Infektion gestorben. Aktuell werden 25 Erkrankte stationär in Krankenhäusern behandelt, 12 davon auf der Intensivstation. Momentan befinden sich 275 Bürger von Stadt und Landkreis Aschaffenburg in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 139 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 18. April, 9 Uhr), davon befinden sich zehn Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Aktuell sind 136 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 

Meldungen aus Baden Württemberg

Wirtschaftsministerium und Sozialministerium veröffentlichen gemeinsame Richtlinie für den Einzelhandel
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Neckar-Odenwald-Kreis

Main-Tauber Kreis

Drei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt / Neue Fassung der Corona-Verordnung
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 18. April, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 323. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation oder in stationärer Behandlung, die aber nicht im Zusammenhang mit der Corona-Infektion steht. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 323 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 105 (+1), Boxberg: 11 (+2), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 17 und Wittighausen: 4.
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Meldungen aus Hessen

Hessen beginnt ab 27. April schrittweise wieder mit dem Unterricht
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Odenwaldkreis

243 Menschen im Odenwaldkreis positiv auf Corona getestet
Stand heute Mittag (18. April) sind im Odenwaldkreis 243 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das sind zehn mehr als gestern. 109 von ihnen sind bereits genesen und aus der Quarantäne entlassen worden (2 mehr als gestern).
Die Zahl der in Verbindung mit dem Virus verstorbenen Bürgerinnen und Bürger erhöht sich um zwei auf 36. Eine der seit gestern verstorbenen Personen war zwischen 70 und 79 Jahre alt, die andere zwischen 80 und 89. Beide hatten Vorerkrankungen. Da ein weiterer Toter Bewohner*in eines Altenheims war, erhöht sich die Zahl der Todesfälle aus Heimen auf 24.
Im Odenwaldkreis wurde auf Grund des Ausbruchs des Corona-Virus eine abgeschlossene Station eines weiteren Alten- und Pflegeheims unter Quarantäne gestellt. Somit befinden sich im Kreisgebiet vier ganze Heime und zwei Stationen von Heimen in Quarantäne.
29 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Von ihnen sind 18 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach untergebracht und elf in Kliniken außerhalb des Kreises. Im GZO liegen sieben Personen auf der Intensivstation. Außerdem warten in Erbach elf weitere Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen

+++ Meldungen 17. April +++Weltweit

15:34 Uhr: Altmaier will Lockerungen für Wirtschaft nur vorsichtig
15:23 Uhr: Kita-Öffnungskonzept wird erarbeitet
15:06 Uhr: Sachsen: Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel 
13:36 Uhr: Gericht: Gaststätte kann nicht einfach in Laden umgewandelt werden 
09:03 Uhr: Kulturstaatsministerin verweist auf spezielle Hilfe für Solo-Selbständige 
8:34 Uhr: RKI: Etappensieg im Kampf um die Ausbreitung in Deutschland:
Ein mit dem Coronavirus infizierte steckt in Deutschland nur noch 0,7 weitere Menschen an. Der kritische Ansteckungswert von 1 Person pro Infizierten ist damit unterschritten.

8:30 Uhr: Ärzteverbände:Raucher tragen höheres Risiko für schweren Corona Verlauf

8:00 Uhr: Bundestagspräsident Schäuble regt Verantwortliche in den Ländern an, über eine Verkürzung der Sommerferien nachzudenken.

7:55 Uhr: ifo-Präsident Clemens Fuest fordert gezielte Hilfen. Steuersenkungen für alle und breit angelegte Konjunkturprogramme hält derzeit er für wenig sinnvoll.

7:00 Uhr: ARD Detuschlandtrend: Ein Drittel der Deutschen fühlt sich durch die Einschränkungen zur Eindämmung der Coronavirusausbreitung stark oder sehr stark belastet.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Bis zum 3. Mai keine öffentlichen Messen im Bistum Würzburg
Im Bistum Würzburg wird es bis 3. Mai infolge der Corona-Krise weiter keine öffentlichen Gottesdienste geben. Der Würzburger Bischof Franz Jung verlängerte am Freitag per Dekret deren Aussetzung. Das Bistum folgt damit analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die bayerische Staatsregierung.
Im Bistum Würzburg werden die Fernsehübertragungen aus dem Dom auf TV Mainfranken weiter fortgesetzt sowie die Livestreams auf der Internetseite des Bistums. mit dem Freistaat werden derzeit Seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte abgestimmt, "um mit einem beschränktem Personenkreis bei Einhaltung konkret definierter Abläufe und hygienischer Rahmenbedingungen tatsächlich wieder Gottesdienste feiern zu können", heißt es in einem Schreiben der Münchner Erzdiözese.

Würzburger Verkehrsbetriebe raten Fahrgästen zu Schutzmasken
Die Würzburger Verkehrsbetriebe (WVV) werden ihren Coronavirus-bedingten Sonderfahrplan bis auf Weiteres beibehalten. Die städtischen Straßenbahnen und Busse fahren von Montag bis Freitag weiterhin nach dem Samstags-Fahrplan. Das teilte die WVV mit. Am Morgen, wenn besonders viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit fahren, werden einzelne Linien wie gehabt durch zusätzliche Fahrten ergänzt.
Die Verkehrsbetriebe empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Bus und Straßenbahn. "Trotz dichtem Fahrplantakt kann insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr nicht in allen Situationen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern sichergestellt sein", heißt es von der WVV. Dieser könne auch selbstgenäht sein. "Denn auch Menschen, die unwissentlich infiziert sind und keine Symptome aufweisen, sind mit Mund-Nasen-Schutz weniger ansteckend", heißt es weiter.
Weitere Tipps sind zum Beispiel, einen früheren oder späteren Bus zu nehmen als normalerweise und beim Ein- und Aussteigen möglichst viel Abstand zu anderen zu halten. Außerdem sollten sich die Fahrgäste gleichmäßig im Bus verteilen und sich nicht direkt gegenüberstehen. Da in den kommenden Wochen mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, sollten Fahrgäste prüfen, ob insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten gegebenenfalls auch eine frühere oder spätere Fahrt möglich ist, so VVM-Geschäftsführer Ulrich Fröhlich.
Auch der Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken (VVM) empfiehlt seinen Fahrästen, in allen Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen: "Schützen Sie sich und andere und tragen Sie eine Abdeckung für Mund und Nase, gerne auch selbstgenäht oder in Form eines Halstuches, wenn Sie mit Bus, Bahn oder Straßenbahn unterwegs sind." (Quelle: BR)

Zahl der Todesfälle steigt auf 117
In Unterfranken sind nun insgesamt 117 Menschen in Folge einer Corona-Erkrankung gestorben. Bislang sind laut Regierung von Unterfranken 2.765 Infektionen bekannt. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Donnerstag auf Freitag von 240 auf 243 angestiegen. Acht Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind drei Todesfälle zu verzeichnen. 153 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aktuelle Zahlen aus Aschaffenburg
Das Aschaffenburger Gesundheitsamt meldet heute (Stand: 13.30 Uhr) einen weiteren Todesfall für den Raum Aschaffenburg. Die Verstorbene war 94 Jahre alt und mehrfach vorerkrankt. Die Zahl der Todesfälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg erhöht sich damit auf 25. Positiv auf das Virus getestet wurden mittlerweile 536 Personen, gestern waren es 518. Nach wie vor befinden sich 27 Menschen im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, davon zwölf auf der Intensivstation. Insgesamt 252 positiv getestete Personen konnten gesund aus der Quarantäne entlassen werden. (Quelle: BR)

Mögliche Geldbuße für Aschaffenburger Gastwirtin
Wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wurde gegen eine Aschaffenburger Gastwirtin Anzeige erstattet. Sie soll Getränke oder Speisen an Passanten verkauft haben, die diese dann unmittelbar vor dem Verkaufsstand der Gaststätte zu sich nahmen. Angeboten wurden auch Lebensmittel wie Softeis oder Kuchen, die "offenbar zum direkten Verzehr vor Ort" gedacht waren, heißt es von der Stadt Aschaffenburg.
Als Gastwirtin müsse die Beschuldigte aber in der aktuellen Lage dafür sorgen, dass Kunden die Speisen und Getränke nicht direkt vor Ort und nicht in Gruppen konsumieren. Laut Aussage der Stadt gelte daher das sogenannte Verursacherprinzip, weshalb der Wirtin eine Geldbuße droht. Da es sich außerdem um Wiederholungsfälle handele, sei es zur Anzeige gekommen.
Das Ordnungsamt muss den Fall zunächst noch prüfen, auch die beschuldigte Gaststättenbetreiberin dürfe sich noch zum Sachverhalt äußern. Erst danach wird entschieden, ob eine Geldbuße verhängt wird. Diese könnte nach dem Bußgeld-Katalog zur Corona-Pandemie bis zu 5.000 Euro betragen. (Quelle:BR)

Stadtarchiv Aschaffenburg startet Aufruf
Schon jetzt zeichnet sich ab: Die Corona-Pandemie könnte als historische Zäsur in die Geschichte eingehen. Das Stadtarchiv Aschaffenburg bittet deshalb die Bürger um Mithilfe. Gewünscht sind Fotos, Videos oder auch Texte, die das Geschehen dieser Tage dokumentieren. Das Archiv bittet um Eindrücke von besonderen Szenen und Situationen in der Stadt: Zetteln und Schildern, Menschen mit Mundschutz, Warteschlangen vor Geschäften, Nachbarschaftshilfen.
Wer möchte, kann seine Dateien und Dokumente an das Stadtarchiv mailen oder nach Absprache auch persönlich dort vorbeibringen. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 
Aktuell gibt es 138 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 17. April, 12 Uhr), davon befinden sich neun Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Ein weiterer Todesfall ist im Landkreis zu beklagen. Die Person war Ende 50 und bereits vor ihrer Covid-19 Erkrankung aufgrund einer Vorerkrankung pflegebedürftig. Aktuell sind 152 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Personen auch mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Quarantäne ist eine Präventionsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Alle verfügbaren Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes ermitteln Kontaktpersonen und leiten gegebenenfalls Testungen ein. „Verhalten Sie sich so, als ob jede Person, der sie begegnen, potentiell positiv ist. Nur wenn jeder für sich alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen einhält, haben wir noch die Möglichkeit den Anstieg der Fallzahlen zu verlangsamen“, appellierte Schiebel an die Menschen.

Meldungen aus Baden-Württemberg

Tafeln im Land brauchen Unterstützung
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Neckar-Odenwald-Kreis

Coronavirus: Landrat Dr. Achim Brötel trifft wichtige Eilentscheidungen für den Neckar-Odenwald-Kreis
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Main-Tauber-Kreis

Meldungen aus Hessen

Odenwaldkreis

Nunmehr 233 positiv auf das Corona-Virus Getestete im Odenwaldkreis
Die aktuellen Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus zeigen abermals eine Steigerung der Fälle  Positiv auf das Virus getestet wurden insgesamt 233 Bürgerinnen und Bürger. Das sind 13 mehr als gestern. Von ihnen sind 107 Menschen nach ihrer Erkrankung genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen (11 mehr als gestern).
Zwei weitere Odenwälderinnen und Odenwälder sind in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Eine der Personen stammt aus der Altersgruppe der 70- bis 79-jährigen, die zweite war über 90 Jahre alt. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 34. Von ihnen waren 24 Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen.
33 Menschen werden stationär in Krankenhäusern betreut – 24 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, neun in Kliniken außerhalb des Kreises. Im GZO liegen sieben Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten in Erbach zehn Personen, bei den der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

Darmstadt nimmt Behelfskrankenhaus in Eberstadt in Betrieb 
Darmstadt auf dem Gelände des früheren Klinikums Eberstadt eine Einrichtung zur niederschwelligen medizinischen Versorgung in Betrieb genommen. Sie soll in erster Linie die Darmstädter Krankenhäuser während der Covid-19-Krise entlasten. Für 30 Patienten stehen Betten mit der Möglichkeit zum Anschluss an Sauerstoff zur Verfügung. Insgesamt können 100 Betten belegt werden. Betrieben wird die Pflegeeinrichtung laut der Stadt im Wesentlichen von Katastrophenschutzzügen und freiwilligen Helfenden.
Eine Fachgruppe hat drei Orte als mögliche Behelfskrankenhäuser im Blick. Dabei handelte es sich um dasa Welcome Hotel, die Ludwig-Schwamb-Schule und die ehemalige Neurologie in Eberstadt, für die man sich letztlich entschied. (Quelle: FFH)

Ausflugsziel "Kühkopf" am Wochenende wieder gesperrt 
Wie schon an den vorangegangen Wochenenden bleibt auch jetzt der Kühkopf gesperrt. Das hat die Stadt Riedstadt mitgeteilt. Auch weitere beliebte Ausflugsziele im Kreis Groß-Gerau werden wieder gesperrt. Für den Kühkopf bedeutet das: Der Parkplatz auf dem Richthofenplatz in Riedstadt-Erfelden von von Freitagvormittag bis Montagfrüh für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Fußgängerbrücke zum Kühkopf wird von heute um 14 Uhr bis Montag um 7 Uhr für den Fußgänger- und Radverkehr gesperrt. (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 16. April +++

Weltweit

20:19 Uhr: Laschet setzt sich für Öffnung der Gottesdienste ein
19:25 Uhr: Welches Bundesland regelt was wie Mehr

13:34 Uhr: DIHK rechnet mit Einbruch bei deutschen Exporten

13:07 Uhr: Bayern passt Kontaktverbot an
Bayern schwächt das Kontaktverbot außerhalb des eigenen Hausstands ab und gleicht seine Regelung damit anderen Bundesländern an. Die Bewohner des Freistaats dürfen sich von Montag an mit einer Person außerhalb der Familie treffen, wie Ministerpräsident Markus Söder sagt. Bisher hatte Bayern alle Kontakte auf den eigenen Hausstand begrenzt.

11:48 Uhr: Gastgewerbe drängt auf rasche Wiedereröffnungen
10:36 Uhr: Niederländische Studie: Antikörper bei 3% der Bevölkerung 
9:43 Uhr: GEW fordert Konzepte für Schulöffnungen im Mai 
9:25 Uhr: Weiterhin keine Gottesdienste: Bischöfe kritisieren Corona-Beschlüsse
Die katholischen Bischöfe finden es "nicht nachvollziehbar", warum der Bund gestern keine Lockerung des seit gut einem Monat geltenden Verbots für religiöse Zusammenkünfte beschlossen hat.

9:13 Uhr: Weltweit über 2.000.000 Menschen an Covid19 erkrankt - über 500.000 genesen

Übersicht Stand 9:13 Uhr: (185 Länder)
Weltweit: 2.065.906 Infizierte (+ 83.354) | 137.124 Tote (+10.371) | 517.44 Geheilte (+23.786) 
Deutschland: 134.753 Infizierte (+2.543) | 3.804 Tote (+309) | 77.000 Geheilte (+4.400)
Italien: 165.155 Infizierte (+2.667) | 21.645 Tote (+578) | 38.092 Geheilte (+962)
Spanien: 180.659 Infizierte (+6.599) | 18.812 Tote (+557) | 70.853 Geheilte
Frankreich: 134.582 Infizierte (+3.220) | 17.167 Tote (+1.438) | 31.470 Geheilte (+ 2.349)
Türkei: 69.392 Infizierte (4.281) | 1.518 Tote (+115) | 5.674 Geheilte (+875)
Quelle Johns Hopkins University

Stand: 16.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 16.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI

9:00 Uhr: Bundesverkehrsminister Scheuer will Sanitäranlagen für LKW-Fahrer aufstellen lassen.

8:00 Uhr: Bundesbildungsministerin Karliczek sieht Schulen wegen Corona für enormer Herausforderung

5:05 Uhr: Corona-Exit: Bayerns Ministerpräsident Söder will Schulen und Geschäfte später öffnen.
Da Bayern in Deutschland am stärksten mit dem Coronavirus betroffen sei, will Ministerpräsident Söder beim Corona Exit langsamer vorgehen als andere Bundesländer. Söder will am Mittag das bayerische Kabinett informieren.

4:04 Uhr:Deutsche Schausteller warnen vor Massensterben von Volksfesten.
Der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, betonte in einem Interview  mit der "Augsburger Allgemeinen", dass die 5.000 hauptberuflichen Schaustellerfamilien und ihre 55.000 Mitarbeiter mit dem Rücken zur Wand stünden. Eine 1200 Jahre alte Kultur in Deutschland stehe auf dem Spiel.

Meldungen aus Bayern

Geschäfte in Bayern öffnen später
In Bayern werden an diesem Montag zunächst nur Bau- und Gartenmärkte wieder geöffnet - denn in anderen Bundesländern sind diese laut Söder bereits offen. Bei den kleineren Geschäften bis zu einer Größe von maximal 800 Quadratmetern erlaube Bayern die Öffnung erst am 27. April und damit eine Woche später als in anderen Ländern. Somit gewinne der Freistaat eine Woche. (Quelle: BR)

Unterfranken 

20:00 Uhr Nun 2.761 Corona-Fälle und 115 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Donnerstag (16.04.20) 2.761 bestätigte Corona-Fälle. Im Regierungsbezirk sind bereits 115 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 811 Corona-Fälle. 45 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 505 Corona-Fälle. 28 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 518 Corona-Fälle. 24 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 213 Corona-Fälle. Acht Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 117 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 85 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 133 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 240 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 139 Corona-Fälle. Zwei Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

18-Jährige verstoßen mehrfach gegen Ausgangsbeschränkungen
Von rund 70 Verstößen gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen berichtet die unterfränkische Polizei mit Blick auf den Mittwoch. Wie die Polizei mitteilt, beläuft sich die Gesamtzahl der Anzeigen auf rund 17 Fälle im Bereich Mainfranken, auf rund 29 Fälle im Bereich Main-Rhön und auf rund 24 Fälle am Bayerischen Untermain.
In Wiesentheid ertappte die Polizei zwei 18-Jährige dabei, wie sie sich heimlich trafen. In einem Fall handelte es sich bereits um den sechsten Verstoß, im anderen Fall um den dritten Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz. Die Polizei nahm die Männer in Gewahrsam. Sowohl in Volkach im Landkreis Kitzingen als auch in Weilbach im Landkreis Kitzingen konnte die Polizei im Zuge von Kontrollen wegen der Pandemie größere Mengen Drogen sicherstellen. (Quelle:BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 240 Personen. Nach wie vor werden 11 Personen stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Im Landkreis Miltenberg sind drei Todesfälle zu verzeichnen. 142 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Weiterer Todesfall in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: heute, 15.30 Uhr) einen weiteren Todesfall in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 78-Jährigen aus dem Landkreis. Er hatte mehrere Vorerkrankungen. Im Raum Aschaffenburg sind nun 24 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg gibt es mittlerweile 518 bestätigte Corona-Fälle. Momentan sind 267 Menschen erkrankt. 227 sind bereits wieder genesen. Zusätzlich befinden sich 310 Menschen als Kontaktpersonen in Quarantäne. (Quelle: BR) 

Aschaffenburger Einzelhandel skeptisch in Sachen Wiedereröffnung
Die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Wiedereröffnung von Geschäften lösen beim Aschaffenburger Einzelhandelsverband Skepsis aus. "Uns wird die 'stücklesweise' Wiedereröffnung mehr Probleme machen, als es die Schließung gemacht hat", sagt Michael Kahl, Vorsitzender des Aschaffenburger Einzelhandelsverbands. Kahl befürchtet deutlich niedrigerer Umsätze, sobald die Geschäfte wieder öffnen. Damit sei es schwierig überhaupt das Personal zu bezahlen. "Ich glaube, dass es uns die nächsten Wochen mehr schaden als nutzen wird."
Kahl begrüßt es zwar, wenn es schrittweise zurück zur Normalität geht, doch er sagt auch: "Welche Hürden nimmt ein Kunde in Kauf, um Dinge wie Schuhe oder Badebekleidung zu kaufen? Diese sind nicht so notwendig wie im Lebensmittelbereich und da habe ich meine Zweifel, dass viele Kunden kommen werden."
(Quelle: BR)

Landkreis Main Spessart

Aktuell gibt es 133 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 16. April, 9 Uhr), davon befinden sich neun Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Aktuell sind 152 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Knauf Gipswerke spenden FFP-2-Masken
Die Knauf Gips KG aus Iphofen mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Manfred Grundke an der Spitze hat eine große Anzahl FFP-2-Masken für die Verteilung an niedergelassene Ärzte in Main-Spessart kostenlos zur Verfügung gestellt. „Damit ist für die kommenden vier Wochen bereits die Hälfte des Bedarfs der Ärzteschaft in unserem Landkreis gedeckt.“, freut sich der Versorgungsarzt des Landkreises, Dr. Edgar Dettmann, der für die Verteilung von Schutzmaterial an die niedergelassenen Ärzte zuständig ist. Denn die Beschaffung von Masken, Schutzanzügen und Handschuhen gestaltet sich – wie deutschlandweit – auch in Main-Spessart noch immer schwierig. Umso dankbarer ist Dr. Dettmann für die unbürokratische Unterstützung des Unternehmens.

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.630
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Neckar-Odenwald-Kreis

Fallzahl der Corona Virus-Infektionen (SARS-CoV-2) steigt auf 263 - weitere 4 Mitarbeiter des Pflegeheims in Mudau betroffen

Am Donnerstagvormittag wurden dem Gesundheitsamt insgesamt sieben neue SARS-CoV-2-Infektionen im Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt. Darunter befinden sich weitere vier Mitarbeiter eines Pflegeheims in Mudau. Damit ist im Zuge der umfassenden Testaktion des Gesundheitsamts eine Infektion bei bislang insgesamt 39 Bewohnern und 12 Mitarbeitern des Pflegeheims festgestellt worden. Einige wenige Testergebnisse stehen noch aus. Außerdem war die Infektion bei einem mittlerweile in einem Krankenhaus verstorbenen Bewohner derselben Einrichtung festgestellt worden.
Die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen im Neckar-Odenwald-Kreis erhöht sich auf 263. Insgesamt sind 108 Personen wieder genesen.

46 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen sowie ein weiterer Todesfall im Neckar-Odenwald-Kreis - Pflegeheim in Mudau von Infektionen betroffen.

Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden am Mittwoch, 15. April, 46 neue Fälle einer Corona Virusinfektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 256.
Der starke Anstieg beruht darauf, dass bei der Testung aller 98 Bewohner und Mitarbeiter des Geras Pflegeheims in Mudau am Ostermontag bei bislang 39 Bewohnern und 6 Mitarbeitern Infektionen festgestellt wurden.
Ebenfalls festgestellt wurde die Infektion bei einem 68-jährigen Bewohner desselben Pflegeheims, der am Ostermontag im Krankenhaus verstarb. Der Abstrich war insofern bereits bei Einlieferung in das Krankenhaus durchgeführt worden.
Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 im Neckar-Odenwald-Kreis steigt damit auf sieben.
Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung die erforderlichen Maßnah-men getroffen. Der Einrichtungsbetrieb ist sichergestellt. Weitere Krankenhauseinweisungen von Pflegeheimbewohnern sind momentan nicht erforderlich. Der Einrichtungsbetrieb unter Wahrung hoher Schutzvorkehrungen und Einhaltung der RKI-Vorgaben ist sichergestellt.
Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

Main-Tauber-Kreis

Sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 16. April) - Landratsamt bietet automatisierten Chat zum Coronavirus an
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 16. April, sechs neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 312. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in häuslicher, teils in stationärer Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 312 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 103 (+3), Boxberg: 8, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 18, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 23 (+1), Niederstetten: 29 (+1), Tauberbischofsheim: 22 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4. Bei der Verteilung der Zahl auf die Städte und Gemeinden haben sich im Vergleich zum Vortag durch ein statistisches Versehen Veränderungen ergeben.

Ein weiterer Todesfall bestätigt

Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine über 80-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile sieben Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.
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Meldungen aus Hessen 

Landesregierung beschließt Lockerungen
Schutz der Gesundheit bleibt oberstes Ziel
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Odenwaldkreis

Zahl Corona-Fälle im Odenwaldkreis deutlich gestiegen – drei weitere Todesfälle
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Odenwälderinnen und Odenwälder ist seit gestern deutlich gestiegen, nämlich um 16 auf insgesamt 220 (Stand 16. April, mittags).
Drei weitere Menschen sind in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben, zwei von ihnen haben in Pflegeheimen gewohnt. Eine der verstorbenen Personen war über 90 Jahre alt, die anderen beiden zwischen 80 und 89. Alle drei hatten Vorerkrankungen.
Im Odenwaldkreis sind insgesamt 32 Personen nach einer Corona-Erkrankung gestorben, 23 von ihnen kommen aus Pflegeheimen.
96 Bürgerinnen und Bürger aus dem Odenwaldreis sind von dem Corona-Virus genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden (11 mehr als gestern).
Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach werden 20 Patienten stationär behandelt, acht von ihnen auf der Intensivstation. Außerdem befinden sich acht Personen in Klinken außerhalb des Kreises. Im GZO warten zusätzlich 14 Menschen mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion auf ihr Testergebnis.

Wenn die Corona-Krise das Familienleben belastet
Mit Blick auf die Fortdauer vieler Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie weist die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im Odenwaldkreis auf ihr Angebot der Telefonberatung für Familien hin, die diese Zeit als besonders belastend erleben und Rat suchen. „Familienleben in Corona-Zeiten kann eine wirkliche Herausforderung sein“, sagt Sandra Veigl, die Leiterin der Beratungsstelle.
Als Beispiele nennt sie die Anspannung von Eltern, die für die Betreuung ihrer Kinder sorgen müssen, wenn Kindergärten, Schulen und Großeltern ausfallen. Beschäftigung sei nur in Grenzen möglich, wenn es keine Ausflüge und Veranstaltungen gebe. „Zudem müssen Wege gefunden werden, Kinder und Jugendliche zu schulischen Aufgaben zu motivieren“, fügt sie hinzu. Das sei häufig für Eltern, welche in der Regel höchstens Hausaufgaben betreuten, eine neue Aufgabe mit vielen Widerständen auf beiden Seiten. „Zusätzlich können Existenzängste und Isolation nicht nur für Erwachsene massive Familienkrisen auslösen.“
Die Beratungsstelle bietet schon seit Ende März 2020 Unterstützung am Telefon an, um mit den Familien gemeinsame Lösungen in dieser herausfordernden Situation zu finden. In Anspruch nehmen können dieses Beratungsangebot alle Mitglieder der Familie. Momentan ist die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern dienstags und donnerstags von 13.00 bis 15.30 Uhr und mittwochs von 9.00 bis 11.00 Uhr unter 06062 70-3939 für Telefonberatungen erreichbar. Ebenso sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Kontaktformular auf www.come2help.de zu erreichen.

Südhessen 

+++ Darmstadt nimmt Behelfskrankenhaus in Eberstadt in Betrieb +++

17.4.20, 14:11 Uhr

Darmstadt auf dem Gelände des früheren Klinikums Eberstadt eine Einrichtung zur niederschwelligen medizinischen Versorgung in Betrieb genommen. Sie soll in erster Linie die Darmstädter Krankenhäuser während der Covid-19-Krise entlasten. Für 30 Patienten stehen Betten mit der Möglichkeit zum Anschluss an Sauerstoff zur Verfügung. Insgesamt können 100 Betten belegt werden. Betrieben wird die Pflegeeinrichtung laut der Stadt im Wesentlichen von Katastrophenschutzzügen und freiwilligen Helfenden.

Eine Fachgruppe hat drei Orte als mögliche Behelfskrankenhäuser im Blick. Dabei handelte es sich um dasa Welcome Hotel, die Ludwig-Schwamb-Schule und die ehemalige Neurologie in Eberstadt, für die man sich letztlich entschied.

Opel will Werke wieder hochfahren 
Einen knappen Monat nach dem Produktionsstopp in seinen deutschen Werken bereitet der Autobauer Opel den Neustart vor. Einen konkreten Termin nannte die Tochter des französischen PSA-Konzerns aber nicht. Für alle drei Standorte Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern seien in einer Betriebsvereinbarung mehr als hundert Gesundheits- und Hygienemaßnahmen verabredet worden, um die Mitarbeiter vor Covid-19 zu schützen. Die Maßnahmen betreffen laut einer Mitteilung zum Beispiel Ausgabe und Nutzung von Schutzmasken, Abstandsregelungen sowie erweiterte Hygienevorschriften. Werkzeuge und Arbeitsflächen sollen häufig gereinigt und der Schichtwechsel so organisiert werden, dass direkte Kontakte zwischen den Mitarbeitern vermieden werden. (Quelle: FFH)

"Heinerfest" fällt aus 
Aufgrund der Corona-Maßnahmen fällt das diesjährige Darmstädter Heinerfest voraussichtlich aus. "Wir stehen alle unter Schock, es tut unglaublich weh", sagte Sabine Welsch, Geschäftsführerin des Heimatvereins Darmstädter Heiner, der Deutschen Presse-Agentur. Das Stadtfest hätte vom 2. bis 6. Juli stattfinden und in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen feiern sollen. Vor diesem Hintergrund sei die Absage besonders bedauerlich, sagte Welsch.
Es sei die erste Absage in der Geschichte des Volksfestes.Eine Verschiebung hält Welsch für unwahrscheinlich. "Sollte sich aber eine Möglichkeit ergeben, ergreifen wir diese." Mit etwa 700.000 Besuchern jährlich ist das Heinerfest nach Angaben des Veranstalters eines der größten Innenstadtfeste Deutschlands. (Quelle: FFH)

Schul-"Neustart": Kleinere Klassen und nicht alle Fächer unterrichten?
Nach und nach sollen Schulen in der Corona-Krise wieder den Unterricht aufnehmen - und zwar ab dem 27. April. Das hat das Land Hessen jetzt entschieden. Wie das genau umgesetzt wird, ist noch nicht geklärt. Im Kreis Bergstraße geht das Landrat Christian Engelhardt davon aus, dass die Größe der Klassen reduziert wird und Vor-Ort-Unterricht nur in bestimmten Fächern stattfindet. Das sagte er in einer Videopressekonferenz. Zudem würden jetzt die Hygienepläne der Schulen mit Blick auf das Corona-Virus angepasst. Wie kommen die Schüler in die Klassen? Darauf sagte der Landrat, dass der Schulbusbetrieb kurzfristig wieder gestartet werden könne, es bedarf keiner längeren Vorlaufzeit. (Quelle: FFH)

Kreis Bergstraße: Landrat setzt auf Durchhaltevermögen von Kindern und Eltern
Vor allem für Schulkinder, ihre Eltern und diejenigen, die auf Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, werden es weitere anstrengende Wochen. Davon geht Christian Engelhardt aus. Er ist Landrat des Kreises Bergstraße. "Ich möchte alle dazu ermuntern, durchzuhalten", sagte er in einem schritlichen Statement zu den Entscheidungen von Bund und Ländern.
Ein Schwerpunkt sei für ihn die Förderung der Wirtschaft mit Blick auf die Zeit ‚nach der Pandemie'. Neben einem Investitionsprogramm des Kreises fordert der Landrat vor allem auch eine Lockerung von Haushalts- und Vergabevorschriften für die Kommunen. Zudem solle es ein umfassendes Konjunkturpaket des Staats geben. (Quelle: FFH) 

+++ Meldungen 15. April +++

Weltweit

21:43 Uhr: New York: Maskenpflicht in der Öffentlichkeit 
20:05 Uhr: Kitas bleiben vorerst weiter geschlossen 
19:56 Uhr: Altmaier-Gespräche mit Wirtschaftsverbänden 

18:39 Uhr: Restaurants bleiben geschlossen - Kontaktsperren sollen bis zum 3. Mai bestehen bleiben 
17:20 Uhr: Bund und Länder empfehlen Masken - Unterricht in Schulen soll ab 4. Mai schrittweise wieder starten- Keine Großveranstaltungen bis 31.08.20 darunter fallen auch Fußballspiele - Geschäfte von einer Größe bis 800 qm dürfen ab Montag unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen. 

15:54 Uhr: Verbraucher können künftig bis zu 50,00 €uro kontaktlos bezahlen
14:51 Uhr: Beratungen von Bund und Ländern beginnen 
14:28 Uhr: EU-Strategie für schrittweise Aufhebung von Einschränkungen

09:41 Uhr: Maas kritisiert Trump 
09:32 Uhr: Corona Ausbruch auf Krebsstation Mehr
08:29 Uhr: Giffey: Schrittweise Rückkehr zur Normalität 
8:00 Uhr: Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten beraten ab 14 Uhr über mögliche Lockerungen bei der Bekämpfung der Corona-Krise

5:54 Uhr: UN-Chef kritisiert USA für WHO-Beitragsstopp
5:16 Uhr: Deutschland: 285 Tote binnen 24 Stunden
4:31 Uhr: Inzwischen 225.000 im Ausland gestrandete deutsche Urlauber wieder zurück. Größte Rückholaktion steht kurz vor Abschluss

0:33 Uhr: Trump will US-Zahlungen an WHO stoppen

Meldungen aus Bayern 

Unterfranken

Bereits 2.716 Corona-Fälle und 108 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden 2.716 Corona-Fälle in der Region. Bislang sind 108 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 801 Corona-Fälle. 43 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 498 Corona-Fälle. 25 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 507 Corona-Fälle. 23 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 205 Corona-Fälle. Acht Menschen sind gestorben. Landkreis Haßberge sind es 113 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 83 Corona-Fälle. Im Landkreis Main-Spessart sind es 133 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 240 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 136 Corona-Fälle. Zwei Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Dienstag auf Mittwoch von 233 auf 240 Personen angestiegen. 11 Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Weiterhin sind drei Todesfälle im Landkreis Miltenberg zu verzeichnen. 136 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Wenige Corona-Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg
Laut den neuen Zahlen des Gesundheitsamtes Miltenberg wurden im Landkreis bislang 240 Personen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand 14 Uhr). Am Vortag waren es 233 bestätigte Fälle. Es befinden sich von den erkrankten Personen momentan elf im Krankenhaus, davon eine auf der Intensivstation. 136 Personen gelten laut Gesundheitsamt mittlerweile als gesund. (Quelle: BR)

Landkreis Aschaffenburg

Zwei weitere Todesfälle im Raum Aschaffenburg
Laut aktuellen Informationen des Gesundheitsamts Aschaffenburg (Stand 14 Uhr) sind zwei weitere Menschen nach einer Corona-Infektion verstorben. Bei den Todesfällen handelt es sich um eine 89-jährige und um eine 94-jährige Frau. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Raum Aschaffenburg auf 23.
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg gibt es mittlerweile 507 bestätigte Corona-Fälle, also 30 mehr als gestern. Es befinden sich nur noch 27 am Virus erkrankte Personen im Krankenhaus, davon nach wie vor 13 auf der Intensivstation. 203 Menschen sind nach ihrer Infektion gesund aus der Quarantäne entlassen worden, heißt es vom Gesundheitsamt. (Quelle: BR)

"Fieber-Ambulanz" für Corona-Patienten in Aschaffenburg
Auch in Aschaffenburg soll es bald eine Schwerpunktpraxis für Corona-Patienten und Verdachtsfälle geben. Die sogenannte "Fieber-Ambulanz" wird am kommenden Montag (20.04.20) eröffnet. "Damit sollen die Arztpraxen im Stadtgebiet unterstützt und entlastet werden.", heißt es von der Stadt Aschaffenburg. Patienten mit typischen Symptomen einer Corona-Erkrankung und bereits positiv auf das Virus getestete Personen bekommen in der Fieber-Ambulanz ärztliche Hilfe. Die Praxis wird abwechselnd durch niedergelassene Hausärzte aus Aschaffenburg besetzt.
Die Fieber-Ambulanz befindet sich in der Glattbacher Straße 43 und ist vorerst von Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr sowie von 14 – 17 Uhr geöffnet. Die Stadt bittet darum, Termine vorher telefonisch unter der Rufnummer 06021 920 10 30 zu vereinbaren. Auch Hausärzte seien angehalten, entsprechende Patienten zur Fieber-Ambulanz zu schicken, eine Überweisung sei hierbei laut Stadt nicht nötig. (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Acht Menschen im Raum Main-Spessart im Krankenhaus
Im Landkreis Main-Spessart gibt es nun 133 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Acht Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. 169 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR)

Meldungen aus Baden Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.050
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Neckar-Odenwald-Kreis

Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen ist im Neckar-Odenwald-Kreis weiter steigend.
Aktuell gibt es insgesamt aber auch 107 genesene Personen.
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Main-Tauber-Kreis 

Coronavirus-Fälle: Mehr als die Hälfte wieder genesen - Fünf neue Infektionsfälle
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 15. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 306. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 306 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 100 (+2), Boxberg: 8, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 18 (+2), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 22 (+1), Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.
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Meldungen aus Hessen 

Odenwaldkreis

Vier weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Odenwaldkreis ist im Vergleich zu gestern um vier auf 204 gestiegen (Stand 15. April, mittags). Ebenfalls um vier hat sich die Zahl derer erhöht, die von dem Virus genesen sind – insgesamt 85. Unverändert ist dagegen die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus: Bislang sind 29 Menschen verstorben.
31 Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach sind 23 Patienten untergebracht (davon acht auf der Intensivstation), weitere acht Personen befinden sich in Krankenhäusern außerhalb des Kreises. Außerdem warten im GZO noch 13 Personen mit Verdacht auf eine Infektion auf ihr Testergebnis.

Südhessen 

Hälfte der Infizierten im Kreis Bergstraße wieder genesen
Im Kreis Bergstraße gibt es vier neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Insgesamt sind damit 272 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit insgesamt 138 Personen aus dem Kreis, die mittlerweile genesen sind. Zudem hatte es Ende März einen Todesfall gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 133 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. 15 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung in den Krankenhäusern. (Quelle: FFH)

Corona-Krise macht die Erdbeeren teuer
Die Erdbeer-Saison in Südhessen ist gestartet. Aber auch hier bekommen Landwirte und Erdbeer-Esser die Corona-Folgen zu spüren. Teilweise kostet das Schälchen rekordverdächtige 5,90 Euro. Den Hauptgrund erklärt Landwirt Rolf Meinhardt aus Weiterstadt: Es koste die Bauern gerade sechs bis sieben Mal so viel im Vergleich zu normalen Zeiten, Erntehelfer aus Rumänien unter höchst komplizierten Umständen auf die Felder zu bekommen. (Quelle: FFH) 

+++ Meldungen 14. April +++

Weltweit
19:40 Uhr: Offenbar viele Corona-Fälle auf Krebs-Stationen des Hamburger UKE
18:57 Uhr: Ramelow wirft Leopoldina Ideologie vor 
18:44 Uhr: Weniger Infektionen aber wieder mehr Tote in Italien 
13:28 Uhr: Nachfrage nach Hilfskrediten steigt 
12:46 Uhr: Spahn erwartet von Ländern einheitliches vorgehen 
12:01 Uhr: Studienverbände fordern "Kann-Semester" 
10:55 Uhr: Großbritannien: Todesrate deutlich höher als bislang gemeldet 

RKI zur Corona-Lage: Wir sehen eine Verlangsamung

Meldungen weltweit:

8:17 Uhr: Italien lässt die EU abblitzen: Nein zu 39 Milliarden Euro Corona-Hilfen: 

Übersicht Stand 7:20 Uhr:
Weltweit: 185 Länder: 1.920.918 Infizierte (+ 69.952) | 119.686 Tote (+5.417) | 453.289 Geheilte (+18.586)
Deutschland: 130.877 Infizierte (+3.194) | 3.194 Tote (+172) | 64.300 Geheilte (+1.909)
Italien: 159.516 Infizierte (+3.153) | 20.465 Tote (+566) | 35.435 Geheilte (+1.224)
Spanien: 170.099 Infizierte (+3.268) | 17.756 Tote (+547) | 64.727 Geheilte
Frankreich: 137.877 Infizierte (+4.207) | 14.967 Tote (+574) | 28.001 Geheilte (+ 532)
Türkei: 61.049 Infizierte (4.093) | 1.296 Tote (+98) | 3.957 Geheilte (+511)
Quelle Johns Hopkins University

7:45 Uhr: Türkei will rund 90.000 Häftlinge wegen Corona-Panemie aus überfüllten Gefängnissen entlassen. Politische Gefangene sind von der Regelung ausgeschlossen.

7:07 Uhr: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat vor übereilter Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewarnt. "Es ist wichtiger die Kontaktbeschränkungen nachhaltig zu lockern, als sie schnell zu lockern."

5:01 Uhr: Deutscher Lehrerverband rechnet nicht damit, dass Schulbetrieb nach Osterferien wieder regulär aufgenommen wird. Klare Ansagen und Planungssicherheit seitens der Politik gefordert

Meldungen aus Bayern

Huml: Bei Corona-Pandemie jetzt Einsatz aus dem Pflegepool Bayern möglich – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Rund 2.500 Freiwillige stehen bereit
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Unterfranken

Nun 2.608 Corona-Fälle und 103 Tote in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Dienstag (14.04.20) 2.608 bestätigte Coronafälle für die Region. 103 Menschen sind bereits an den Folgen des Erregers gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 794 Corona-Fälle. 43 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 487 Corona-Fälle. 22 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 447 Corona-Fälle. 21 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 189 Corona-Fälle. Acht Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 110 Corona-Fälle. Ein Mensch ist gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 84 Corona-Fälle. Im Landkreis Main-Spessart sind es 133 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 233 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 131 Corona-Fälle. Zwei Menschen sind gestorben.
(Quelle: BR)

Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert mögliche Schulöffnungen
Die Bildungsgewerkschaft GEW weist für Unterfranken auf die Gefahren einer schrittweisen Rücknahme der Pandemie-Beschränkungen nach den Osterferien hin. Ältere Lehrkräfte und alle mit Vorerkrankungen sind nach wie vor gefährdet, heißt es in einer Mitteilung. Auch Lehrkräfte mit Kindern, besonders alleinstehende ohne Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder müssten in den Schulen ersetzt werden. Für eine Öffnung der Schulen, Kitas und Universitäten sei es demnach zu früh.
Der GEW-Bezirksvorsitzende Martin Heilig fordert deshalb die Öffnung der Bildungseinrichtungen noch weiter nach hinten zu schieben. Zunächst müssten zum Beispiel ausreichend Covid-19-Tests zur Verfügung stehen. Die Noten der Abschlussprüfungen müssten notfalls aus den Durchschnittsnoten der bisher erbrachten Leistungen ermittelt werden, so Heilig. (Quelle: BR)

100 Verstorbene in Unterfranken
In Unterfranken sind nun insgesamt 100 Menschen in Folge des Coronavirus gestorben. Wie die Regierung von Unterfranken gestern Abend auf Twitter mitgeteilt hat, liegt die Zahl aller bekannten Infektionen bei 2.592. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg vom 14.04.20 
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Ostermontag auf Dienstag von 232 auf 233 Personen angestiegen. 12 Personen werden stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Inzwischen sind drei Todesfälle im Landkreis Miltenberg zu verzeichnen. 119 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Kreis Miltenberg. Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Ostersonntag auf Ostermontag nicht weiter angestiegen und beläuft sich nach wie vor auf 232. 13 Personen werden stationär behandelt, davon zwei Personen intensivpflichtig. Inzwischen sind zwei Todesfälle im Landkreis Miltenberg zu verzeichnen. 103 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Richtige Entsorgung von Masken, Handschuhen und sonstiger Schutzausrüstung

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass persönliche Schutzausrüstungen wie z. B. Mund-Nasen-Schutz-Masken und Gummihandschuhe als Restmüll zu entsorgen sind. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. sowie auch das im Landkreis Aschaffenburg tätige Entsorgungsunternehmen berichten von vermehrter Entsorgung über den Gelben Sack.
Um eine neue Regelung handelt es sich hierbei aber nicht. Denn der Gelbe Sack ist bereits grundsätzlich nur für die Entsorgung von Verpackungsgegenständen gedacht.
Lediglich für Haushalte, in denen sich Menschen in Quarantäne befinden, gelten besondere Vorgaben. In diesen Haushalten werden auch Verpackungsmaterialien, das Altpapier und der Biomüll als Restmüll entsorgt. Dabei ist sämtlicher Abfall in stabile und reißfeste Säcke zu füllen und fest zu verknoten, so dass keine Einzelgegenstände wie Taschentücher in die Container geworfen werden. Spitze und scharfe Gegenstände sind zuvor in bruch- und durchstichsichere Einwegbehältnisse zu verpacken. Lediglich Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sind nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern nach Genesung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt zu entsorgen.
Im Falle einer häuslichen Quarantäne ist außerdem darauf zu achten, die Müllsäcke direkt in den Container zu geben und nicht daneben zu stellen.

Kreis Main-Spessart

Aktuell gibt es 133 positiv auf Covid-19 getestete Personen, davon befinden sich 10 Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, zwei davon auf der Intensivstation. Aktuell sind 139 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Personen auch mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Quarantäne ist eine Präventionsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Alle verfügbaren Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes ermitteln Kontaktpersonen und leiten gegebenenfalls Testungen ein. „Verhalten Sie sich so, als ob jede Person, der sie begegnen, potentiell positiv ist. Nur wenn jeder für sich alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen einhält, haben wir noch die Möglichkeit den Anstieg der Fallzahlen zu verlangsamen“, appellierte Schiebel an die Menschen.

Meldungen aus Baden-Württemberg 

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 25.289
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Neckar-Odenwald-Kreis

Neuartiges Coronavirus: Pflegeheim in Mudau betroffen

Mudau. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Ostersonntag die Bestätigung, dass sich zwei Mitarbeiterinnen der Geras Seniorenpflege in Mudau mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert haben. Eine Mitarbeiterin hatte keinen Kontakt zu den Bewohnern, die andere Mitarbeiterin hatte zu insgesamt acht Bewohnern Kontakt. Die beiden Heim-beschäftigten befinden sich in häuslicher Isolation. Ein 68jähriger Bewohner des Pflegeheims wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sein Testergebnis steht noch aus.
Das Gesundheitsamt hat umgehend und in enger Abstimmung mit dem Betreiber ergänzende hygienische und organisatorische Maßnahmen veranlasst. Auch werden vorsorglich von allen Bewohnern und Mitarbeitern Abstriche genommen, um Ansteckungen im Heim schnell auszuschließen. Es handelt sich dabei um insgesamt 56 Bewohner und 43 Beschäftigte, die getestet werden. Über weitere Maßnahmen entscheidet das Gesundheitsamt dann im Einzelfall. Auch stellt das Landratsamt dem Heim zusätzliche Schutzausrüstung zur Verfügung.
Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Infor-mationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

Main-Tauber-Kreis

Coronavirus: Mittlerweile 113 Personen wieder gesund (Zahlen 14. April) - Neue Auslegungshinweise zur zahnärztlichen Versorgung
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 14. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 301. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 301 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 98 (+2), Boxberg:8 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11 (+1), Igersheim: 16 (+1), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.
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Auch am Ostermontag keine neuen Coronavirus-Fälle - Zwei weitere Todesfälle im Main-Tauber-Kreis
Im Main-Tauber-Kreis wurden auch am Ostermontag, 13. April, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Dies bedeutet jedoch keine „Entwarnung“, da aufgrund der Feiertage Befunde von den Laboren nur sehr eingeschränkt übermittelt wurden. Zunächst bleibt damit die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 296.
Die 296 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 96, Boxberg: 7, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 10, Igersheim: 15, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.

Zwei weitere Todesfälle
Vom Gesundheitsamt wurden am Montag zwei weitere Todesfälle bestätigt, bei denen positive Befunde auf das Coronavirus vorlagen. Es handelt sich um eine über 90-jährige Frau sowie einen über 75-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile fünf Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
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Meldungen aus Hessen

Sprachbildung trotz Corona: Digitales Feriencamp erfolgreich gestartet!
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Odenwaldkreis

Im Odenwaldkreis nunmehr 200 positiv Getestete, 29 Verstorbene und 81 Genesene
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis liegt jetzt, Stand heute Mittag (14. April) bei 200. Von ihnen sind 29 Menschen gestorben und 81 genesen. 21 der Verstorbenen haben in jenen fünf Pflegeheimen gewohnt, die ganz oder, wie in einem Fall, teilweise unter Quarantäne stehen.
Die meisten Verstorbenen, nämlich 16, gehören zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen. Sieben waren älter als 90 Jahre, vier waren zwischen 70 und 79 Jahre alt und zwei zwischen 60 und 69 Jahre.
Von den positiv Getesteten werden 30 in Krankenhäusern behandelt, davon 22 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) und acht in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises.

Fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus
Die Anzahl der Odenwälderinnen und Odenwälder, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, steigt weiter. Seit gestern sind fünf dazu gekommen so dass es nun insgesamt 192 Personen sind (Stand 13. April, mittags). Von ihnen sind 66 Menschen genesen und konnten die Quarantäne verlassen.
Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist nach zwei Tagen Stagnation wieder gestiegen. Seit gestern sind fünf Bürgerinnen und Bürger gestorben. Sie alle waren in Pflegeheimen zu Hause und hatten Vorerkrankungen. Eine verstorbene Person war zwischen 60 und 69 Jahre alt, zwei zwischen 80 und 89 Jahren und zwei über 90 Jahre. Im Odenwaldkreis sind somit insgesamt 28 Menschen an dem Virus gestorben, 20 von ihnen kamen aus Pflegeheimen.
27 positiv getestete Personen werden in Krankenhäusern behandelt – 19 im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und acht in Klinken außerhalb des Kreises. Im GZO befinden sich sieben Patienten auf der Intensivstation. Außerdem warten im Erbacher Krankenhaus noch 17 Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, auf ihr Testergebnis.

Südhessen

BASF spendet 100 Millionen Schutzmasken 
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus spendet der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF jetzt 100 Millionen Schutzmasken.Das Bundesgesundheitsministerium soll sie deutschlandweit verteilen.Eine weitere Million Masken erhält das Land Rheinland-Pfalz. Die Masken, die für Rheinland-Pfalz vorgesehen sind, sind hochwertige Schutzmasken - zum Beispiel für Klinikpersonal. Die 100 Millionen für den Bund sind einfacher gehaltene Mund-Nasen-Masken. BASF kauft die Masken in China und lässt sie nach Deutschland transportieren. Die erste Lieferung werde Anfang kommender Woche am Frankfurter Flughafen erwartet.
(Quelle: FFH)

Schutzmasken für die Schnakenjäger 
Die Corona-Krise beeinflusse auch die Arbeit der Schnakenbekämpfer am Rhein.So mussten unter anderem bei Helikoptereinsätzen hohe Sicherheitsvorkehrungen für die Mitarbeiter getroffen werden, um sie vor einer möglichen Infektion zu schützen. "Das macht die Arbeit im Gelände und vor allem am Hubschrauberlandeplatz nicht einfacher", sagte Dirk Reichle von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs).
Wie überall in Deutschland, sei auch für die Kabs-Mitarbeiter der Erwerb von Schutzbekleidung problematisch. "Hier konnte man zum Teil auf Lagerbestände zurückgreifen. Wir wurden auch freundlicherweise von den Maskenengeln in der Pfalz unterstützt - Frauen, die kostenlos für soziale Einrichtungen Schutzmasken nähen." Die Gruppe habe auch an die Mitarbeiter der Kabs gedacht und sie mit selbstgenähten Schutzmasken ausgestattet. "Trotz aller Widrigkeiten konnten alle Einsätze zu Fuß oder per Helikopter erfolgreich absolviert werden." (Quelle: FFH)

+++ Meldungen 13. April +++

Meldungen weltweit:

17:56 Uhr: Wissenschaftler fordern schrittweise Schulöffnung

15:45 Uhr: In Unterfranken sind mit Stand Ostermontag 2.569 Personen am Coronavirus erkrankt. Das sind 75 Personen mehr als am Vortrag.

15:30 Uhr: Innenministerium bescheinigt Bürgern in Bayern "sehr vorbildliches Verhalten" auch in Baden-Württemberg zieht die Polizei trotz 2.500 Verstößen eine positive Bilanz.

11:56 Uhr: Viele beatmete Covid-19-Patienten sterben: US-Ärzte schlagen Alternativen vor.
Den Nutzen von Beatmungsgeräten in der Corona-Krise stellen verschiedene internationale Studien derzeit in Frage. Es würden mehr beatmete Patienten sterben als überleben. Mehr

11:30 Uhr: Mehr als die Hälfte der in Deutschland Infizierten ist wieder genesen

10:43 Uhr:
Ecuador: Sondereinheit holt fast 800 Leichen aus Häusern

10:08 Uhr: 2.558 Neuinfektionen in 24 Stunden: Deutlicher Anstieg der Corona-Fälle in Russland

9:56 Uhr: AKK: CHU-Chefin fordert bundesweit einheitliche Regeln bei einer Lockerung der Corona-Beschränkungen.

9:11 Uhr: Umfrage in BRD: Mehrheit offen für Nutzung von Corona-Warn-App

8:55 Uhr: Trump-Berater Fauci: Es hätten Leben geretten werden können

Übersicht Stand 8:24 Uhr:
Weltweit: 185 Länder: 1.850.966 Infizierte (+ 50.175) | 114.269 Tote (+3.377) | 434.703 Geheilte (+21.926)
Deutschland: 127.854 Infizierte (+2.020) | 3.022 Tote (+136) | 62.391 Geheilte (+4.991)
Italien: 155.363 Infizierte (+4.092) | 19.899 Tote (+431) | 34.211 Geheilte (+1.677)
Spanien: 166.831 Infizierte (+812) | 17.209 Tote (+237) | 62.391 Geheilte 
Frankreich: 133.670 Infizierte (+2.940) | 14.393 Tote (+561) | 27.469 Geheilte (+ 795)
Türkei: 56.959 Infizierte (4.789) | 1198 Tote (+97) | 3.446 Geheilte (+481)
Quelle Johns Hopkins University

7:51 Uhr: Ein Forscher aus Bern glaubt, dass sein Corona-Impfstoff schon in einem halben Jahr für die Bevölkerung zur Verfügung stehen könnte. Mehr...

6:51 Uhr: Österreich: Hohe Dunkelziffer aber keine "Herdenimmunität"
Eine Stichprobenstudie in Österreich zeigt, dass dreimal mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind, als bisher bekannt. Gemessen an der Bevölkerung ist die Zahl der Erkrankten aber niedrig. Anders in den Hotspots von Tirol, Ischgl und St. Anton am Arlberg. Mehr...

6:05 Uhr: Höher als in jedem anderen Land: 22.000 Corona-Tote in den USA 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

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Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern

Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen

Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)

Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) drängt angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage auf baldige Erleichterungen auch für die Gastronomie. Am 6. Mai solle bei den nächsten Bund-Länder-Gesprächen über eine "konkretere Perspektive" gesprochen werden, aber ohne dass man schon im Mai in Aussicht stellen könne, dass die Betriebe wieder öffnen könnten.Die Gastronomie gehöre zu den "sensibelsten Bereichen" in der Corona-Krise, so Laschet. "Wo Alkohol ausgeschenkt wird, ist das Abstandsgebot schnell vergessen."Auch Bayerns Landeschef Söder sieht Lockerungen in der Gastronomie mit gemischten Gefühlen. Auch wenn nächste Woche über Perspektiven für Gastronomie und Handel gesprochen werde und die Beteiligten "kluge, tolle Konzepte" vorgelegt hätten, bleibe der Bereich "die größte Herausforderung", sagte der CSU-Chef nach einer Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie.Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einem "einen konkreten Perspektivplan". Er sei froh darüber, dass am 6. Mai definitiv auch über Öffnungen im Bereich Tourismus und Gaststätten gesprochen werde - "und ich sage an dieser Stelle deutlich, dass wir in Schleswig-Holstein das auch machen werden". Details nannte Günther nicht.
Die Ansteckungsrate in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut weiter unter eins. Das Institut beziffert den sogenannten R-Faktor mit 0,79. Das heißt, dass ein Infizierter im Schnitt weniger als einen anderen Menschen ansteckt. Ein Wert unter eins bedeutet, dass die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht.Bis heute Vormittag wurden in Deutschland mehr als 161.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Mindestens 6556 Infizierte starben.
Der Deutsche Lehrerverband hat ein positives Fazit des ersten Unterrichtstags nach der Wiedereröffnung der Schulen gezogen. Die Einhaltung der Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus habe an den meisten Grundschulen sehr gut geklappt, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Passauer Neuen Presse".Es habe sich gezeigt, "dass auch Zehnjährige sehr wohl in der Lage sind, solche Regeln einzuhalten, wenn sie von der Notwendigkeit überzeugt sind". Seit Montag sind in den meisten Bundesländern die Abschlussklassen sowie die letzte Klasse der Grundschulen wieder geöffnet.
+++ Weiterhin alle Landkreise unter der Infektionsgrenze +++15.45 Uhr: Alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte liegen weiterhin unter der Infektionsgrenze von 50 Corona-Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Diese sogenannte "Sieben-Tage-Inzidenz" liegt im Odenwaldkreis mit 26 am höchsten. Im Vogelsbergkreis gab es in der vergangenen Woche dagegen keine Neuansteckung. Der Wert ist deshalb wichtig, weil die Landesregierung am Donnerstag beschlossen hat, dass in einem Kreis wieder verschärfte Maßnahmen gelten sollen, sobald die Marke von 50 überschritten wird.
Italien hat im Zuge der Corona-Pandemie mehr als 30 000 Tote gemeldet. Die Zahl stieg um etwa 240 auf 30.201 Opfer. Die Zahl der Neuinfektionen ist aber seit geraumer Zeit rückläufig. Insgesamt haben sich laut offiziellen Zahlen 217.185 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt - allerdings weisen Experten immer wieder darauf hin, dass die Dunkelziffer weit höher liegt. Auch deuten Sterbestatistiken darauf hin, dass es wesentlich mehr Tote gibt. Italien ist in der Krise nach Großbritannien in Europa das Land mit den meisten Todesopfern.Am Montag lockerte die Regierung angesichts sinkender Fallzahlen die strikten Ausgangssperren etwas . Allerdings geht manchen Regionen dies nicht weit genug. In Südtirol soll der gesamte Einzelhandel wieder öffnen dürfen, am Montag dürfen Bars, Restaurants, Friseure, Museen und vieles mehr folgen.
Viele Staaten werden nach Einschätzung des UN-Entwicklungsprogramms UNDP wegen der Corona-Krise "Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ihres Entwicklungsfortschritts verlieren". Die weltweite Seuche zeige, dass Investitionen in Bildung, soziale Sicherungssysteme und kompetente Regierungen sich auszahlten, um solche Krisen zu meistern, sagte UNDP-Chef Achim Steiner im Deutschlandfunk mit Hinweis auf das südindische Kerala sowie China. Dies stehe vor dem Hintergrund der Coronakrise auf der Kippe."Wir haben es hier mit einer Krise zu tun, die innerhalb von 12, 16 Wochen die Welt fast zu einem Stillstand gebracht hat und das hat natürlich Konsequenzen", sagte Steiner. 190 Millionen Arbeitsplätze seien verloren, Unternehmen gingen pleite, soziale Sicherungssysteme fehlten vielerorts und Regierungssysteme brächen zusammen. Die Weltgemeinschaft müsse sich überlegen, wie sie die Vereinten Nationen auf Herausforderungen wie Pandemien, Cyberkriminalität, Klimawandel und Flüchtlingsströme vorbereite.
Die Virus-Ansteckungsrate in Deutschland liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) den zweiten Tag in Folge über dem kritischen Wert von "1". Die Reproduktionsrate (R) werde aktuell auf 1,13 geschätzt, nach 1,1 am Samstag. Jeder Infizierte steckt damit statistisch mehr als eine weitere Person an, die Fallzahlen würden damit wieder steigen.Bei der Interpretation müsse aber berücksichtigt werden, dass die Schätzung wie üblich mit Unsicherheit verbunden sei, erklärt das RKI. Es könne somit weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetze oder es zu einem Wiederanstieg komme.RKI-Chef Wieler hatte wiederholt erklärt, eine Rate unter 1,0 sei sehr wichtig. Kanzlerin Merkel hatte betont, die Marke sei auch mit Blick auf Lockerungen der Corona-Auflagen ein wichtiges Kriterium.
Der Wiederanstieg der Reproduktionszahl R über die kritische Marke von 1 erlaubt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch keine weitergehenden Schlussfolgerungen zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Es könne "weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt", schreibt das Institut in seinem aktuellen Situationsbericht. R wird nun auf 1,13 geschätzt. Das RKI verweist auf statistische Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt würden.Noch vergangene Woche hatte das RKI den R-Wert auf unter 1 geschätzt, im Bericht vom Freitag auf 0,83. In der Samstagsausgabe stieg er dann auf 1,1. Bei dem Wert gibt das Institut immer auch eine Schwankungsbreite an. Der Anstieg des Wertes mache es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen "sehr aufmerksam zu beobachten", hieß es.
Bundesweit sind bis lang mehr als 171.999 Infizierte mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 7569 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Zahlen der Johns Hopkins-Universität zufolge gestorben.Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 1,07 - das bedeutet, dass ein Infizierter mehr als eine Person ansteckt. Der Wert liegt seit dem 9. Mai über der kritischen Marke von 1. Das RKI hat immer wieder betont, um die Pandemie abflauen zu lassen, müsse die Reproduktionszahl langfristig unter 1 liegen. Es wies aber darauf hin, dass noch nicht bewertet werden kann, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt.
Handelskammern und Gewerkschaften haben Maßnahmen gefordert, um Auszubildende vor Arbeitslosigkeit zu schützen und ausreichend Lehrstellen für die rund 500.000 Schulabgänger zu sichern.Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, schlug dafür gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine Prämie für die Übernahme von Azubis aus Insolvenzbetrieben vor. Zudem müsse das Kurzarbeitergeld schneller fließen. Bisher könnten Unternehmen für Ihre Auszubildenden das Kurzarbeitergeld erst nach sechs Wochen beantragen.
Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Beerdigung einer Nachbarin besucht und damit einen Verstoß gegen seine eigene Corona-Verordnung eingestanden. "Eigentlich hätte ich nicht bei ihrer Beerdigung dabei sein dürfen", sagte Ramelow der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt".Doch er habe das Gefühl gehabt, es zu müssen, wenn auch mit großem Abstand. "Alles andere wäre mir unmenschlich vorgekommen", sagte Ramelow. Somit "habe ich gegen die Verordnung verstoßen, die ich selbst zu verantworten habe". Heute frage er sich, ob die Verordnung "in allen Punkten richtig war oder ob es nicht möglicherweise noch andere Lösungen gegeben hätte".
Nach der Häufung von Corona-Infektionen in mehreren Schlachtbetrieben hat Arbeitsminister Hubertus Heil gesetzliche Konsequenzen in Aussicht gestellt. "Wir werden aufräumen mit diesen Verhältnissen", versicherte Heil bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag.Das Corona-Kabinett werde am kommenden Montag Maßnahmen beschließen, die über die bisherigen Vorschriften hinausgingen, sagte er und beklagte die oft prekären Arbeits- und Wohnbedingungen von ausländischen Leiharbeitern in der Fleischwirtschaft. "Wir dürfen als Gesellschaft nicht weiter zugucken, wie Menschen aus Mittel- und Osteuropa in dieser Gesellschaft ausgebeutet werden."Der Minister betonte, das derzeitige Subunternehmertum in der Branche sei die "Wurzel des Übels". Deshalb warb er dafür, grundsätzlich über die derzeit weit verbreiteten Werksvertrags-Konstruktionen nachzudenken. Darüber hinaus will sich Heil für bundesweit verbindliche Kontrollquoten einsetzen.
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist um 933 auf 172.239 gestiegen, wie Daten des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der Todesopfer stieg um 89 auf 7723.
Die deutsche Wirtschaft ist durch die Belastungen der Corona-Krise im ersten Quartal stark eingebrochen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das Bruttoinlandsprodukt ging demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent zurück.Der Rückgang sei im Quartalsvergleich der mit Abstand stärkste seit der Finanzkrise 2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Wiedervereinigung.
Die Kultur-Ministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, haben sich auf Eckpunkte für eine Öffnung kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Das Papier sei an die Länderchefinnen und -chefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Beratung übermittelt worden. Gebraucht werde jetzt eine Perspektive für eine verantwortbare Wiederöffnung der Kultureinrichtungen verschiedener Sparten, erklärte die Kulturstaatsministerin: "Wir wollen, dass Kreative bald wieder ihren Beruf ausüben und wir - das Publikum - ihre Kunst genießen können."Abhängig von lokalen Entwicklungen der Infektionszahlen werden beispielsweise Ticketing-Systeme, Besucherstrom-Management und obligatorische Platzreservierungen empfohlen. Auch die künstlerischen Programme müssten angepasst werden. Denkbar seien kleinformartige Darbietungen, Open-Air-Aufführungen, Formate in kleinerer Besetzung und Mehrfachaufführungen kürzerer Programme.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich anlässlich des heutigen Tags des Grundgesetzes zu den verfassungsrechtlichen Beschränkungen in der Corona-Krise geäußert. "Dieses Virus ist eine Zumutung für unsere Demokratie. Deshalb machen wir es uns natürlich mit den Beschränkungen von Grundrechten nicht einfach, und deshalb sollen sie so kurz wie möglich sein. Aber sie waren notwendig." In ihrem Podcast sagt die Kanzlerin, dass es gerade jetzt essentiell sei, "die Prinzipien des Grundgesetzes zu achten. Ganz besonders ist dabei der Artikel 1 wichtig: Die Würde des Menschen ist unantastbar." Dazu gehöre auch, eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern: "Das ist uns glücklicherweise auch gelungen."Bei den Lockerungen müsse die Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen gewahrt bleiben, es müsse immer wieder begründet werden, "warum wir etwas noch nicht aufheben und warum wir etwas schon lockern können". Sie sei sehr froh, "dass die derzeitige Infektionslage es ermöglicht, schon viele Dinge wieder zu erlauben und möglich zu machen, die einige Wochen nur eingeschränkt da waren", betont die Bundeskanzlerin.
Die von US-Präsident Donald Trump und dem brasilianischen Staatschef Bolsonaro aggressiv beworbenen Malariamittel sind laut einer großangelegten Studie als Medikamente gegen das neue Coronavirus eher kontraproduktiv.Bei einem Vergleich von etwa 96.000 Patienten auf sechs Kontinenten habe sich gezeigt, dass die Sterberate von Menschen, die Hydroxychloroquin und Chloroquin einnahmen, bei 13 Prozent lag, hieß es in einem Bericht des Journals "Lancet". Bei Kranken, die anders behandelt wurden, habe sie neun Prozent betragen.Außerdem sei bei der Einnahme der Malariamittel ein fünf Mal höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen festgestellt worden, schrieb das Blatt. Laut dem Leiter der Studie, einem Herzspezialisten aus Boston, gibt es nicht nur keinen Vorteil, sondern sogar einen sehr durchgängigen Hinweis auf Schädigung.
07.43 Uhr: Kontaktbeschränkungen wohl bis 29. Juni in Deutschland
Bereits ab Samstag werden in der Schweiz weitere Corona-Auflagen abgeschwächt. Die Regierung beschloss heute, dass ab dem Wochenende wieder bis zu 30 Personen zusammenkommen dürfen. Der Mindestabstand sowie die Hygieneregeln sollen weiterhin gelten.Ab dem 6. Juni sollen dann auch wieder Veranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern gestattet sein. Ab diesem Zeitpunkt können auch Zoos, Bergbahnen, Campingplätze, Schwimmbäder, Theater und Kinos öffnen. In Restaurants dürfen ab diesem Datum wieder mehr als vier Gäste an einem Tisch sitzen.In der Schweiz herrscht derzeit eine "außerordentliche Lage", die mit dem Notstandsrecht einhergeht, dass seit Anfang März gilt. Das Notstandsrecht soll am 19. Juni auslaufen.Großveranstaltungen bleiben jedoch weiter verboten, vorerst bis Ende August. Am 24. Juni will die Regierung darüber beraten, ab wann Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern wieder möglich sein könnten.

8.4.2020 - 6:40 Uhr: Deutschland hat nun eine "Luftbrücke" für Masken nach China aufgebaut.
Fälle nach Meldedatum in Bayern
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Anstieg der weltweit bestätigten Coronafälle. Quelle: Johns Hopkins University
Grafik: News Verlag | Quelle Robert Koch-Institut: 3.04.2020 - 0 Uhr
Stand: 5.4.2020 - 0 Uhr
Stand: 6.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Anzahl der COVID-19-Fälle in der BRD kumuliert
Stand: 06.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI|
Stand: 8.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI
Stand: 10.04.2020 - 0 Uhr | Quelle RKI