Corona-NEWSticker | Update 16.04.2021 11:03 Uhr
RKI meldet 25.831 Neuinfektionen - Inzidenz bleibt bei 160,1 +++ Inzidenzwerte in Unterfranken: Nur noch ein Landkreis unter 100

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+++ Meldungen 16.04.2021 +++

Weltweit

16:18 Uhr: Mehr als 4700 Corona-Intensivpatienten
Die Zahl der auf Intensivstationen versorgten Covid-19-Patienten ist erneut gestiegen - auf 4741. Das sind etwa 60 mehr als am Vortag. Dies geht aus Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor.Von den Betroffenen seien knapp 60 Prozent intubiert und beatmet, sagte Divi-Generalsekretär Florian Hoffmann. Etwa in Köln, Bremen, Berlin, in Thüringen und in Sachsen gebe es in den Kliniken Engpässe. Patientinnen und Patienten würden von dort ausgeflogen und konkurrierten in anderen Regionen mit Patienten etwa mit Herzinfarkten, nach Notfall-Operationen und Unfällen. "Unser großes Problem ist, dass die freien Intensivkapazitäten immer geringer werden und dass regional auch schon wirkliche Engpässe entstanden sind", sagte Hoffmann.Frei seien noch knapp 2000 Intensivbetten - pro Station knapp ein Bett. Auch die Krankenkassen mahnten, alles zu tun, um die Infektionsdynamik zu bremsen. (Quelle: Tagesschau)

15:25 Uhr: Spahn glaubt an Aufhebung der Impf-Priorisierung im Sommer
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge dürfte im Mai jeder dritte Deutsche mindestens einmal geimpft sein. "Richtung Sommer" werde man dann vermutlich ganz auf die Priorisierung verzichten können, sagt er in Sachsen-Anhalt. (Quelle: Tagesschau)

12:42 Uhr: Dänemark lockert Auflagen für Cafes und Restaurants früher
Dank einer guten Infektionslage dürfen in Dänemark bereits Mitte nächster Woche Restaurants, Cafes und Kneipen komplett öffnen. Ab Mittwoch können die Dänen in den Lokalen essen und trinken, sofern sie vorher einen Tisch bestellt haben und per Corona-Pass auf ihrem Smartphone einen negativen Corona-Test, Impfungen gegen Covid-19 oder eine überstandene Infektion nachweisen können. Darauf und auf weitere vorzeitige Lockerungen einigten sich die dänische Regierung und der Großteil der Parlamentsparteien in der Nacht zum Freitag in Kopenhagen.Bislang war laut einer am 22. März getroffenen Rahmenvereinbarung zwischen Regierung und Parteien angedacht gewesen, am 21. April nur die Außenbereiche der Gaststätten wieder zu öffnen. (Quelle: Tagesschau)

12:07 Uhr: Weltgrößter Impfstoffhersteller: USA müssen Rohstoff-Exportverbot aufheben
Der weltgrößte Impfstoffhersteller SII aus Indien ruft US-Präsident Joe Biden dazu auf, ein US-Exportverbot für Rohstoffe zur Herstellung von Covid-19-Vakzinen aufzuheben. Wenn man bei der Virus-Bekämpfung wirklich zusammenstehe, müsse das Ausfuhrverbot gekippt werden, twitterte der Chef des Serum Institute of India (SII), Adar Poonawalla. Dann könne die Impfstoff-Produktion gesteigert werden. SII stellt unter anderem das Vakzin von AstraZeneca für den weltweiten Einsatz her und wird in Kürze mit der Produktion des Impfstoffs von Novavax beginnen. (Quelle: Tagesschau)

11:13 Uhr: WHO: Infektionsrate auf Höchststand
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Woche in den vergangenen beiden Monaten weltweit nahezu verdoppelt. Die Infektionsrate sei jetzt auf dem höchsten Stand seit Pandemie-Beginn, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Sowohl die Infektionen als auch die Todesfälle steigen in einem besorgniserregenden Tempo." (Quelle: Tagesschau)

11:05 Uhr: Lauterbach plädiert für Ausgangsbeschränkung
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat eindringlich für eine schnelle Umsetzung der geplanten Ausgangsbeschränkungen am Abend gegen die dritte Corona-Welle geworben. "Es wird alleine nicht reichen, aber in keinem Land ist es gelungen, eine Welle mit Variante B.1.1.7 noch einmal in den Griff zu bekommen, ohne dass man nicht auch das Instrument der Ausgangsbeschränkung, und nicht -sperre, genutzt hätte", sagte Lauterbach bei der ersten Beratung der Pläne für eine Bundesnotbremse im Bundestag. Diese besonders ansteckende Virusvariante nimmt in Deutschland laut Robert Koch-Institut einen Anteil von 90 Prozent ein. Es sei nicht die Zeit, komplizierte Bedenken anzumelden, sagte Lauterbach an die Adresse von FDP-Chef Christian Lindner. Lindner hatte sich zwar grundsätzlich hinter die geplanten Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz gestellt, aber die geplante Ausgangsbeschränkungen kritisiert. (Quelle: Tagesschau)

10:38 Uhr: 6,4 Prozent vollständig geimpft
In Deutschland sind am Donnerstag 658.019 Impfdosen verabreicht worden. Das geht aus Daten hervor, die das Bundesgesundheitsministerium auf seinem Impfdashboard im Internet veröffentlichte. Damit sind nun 5.350.247 Personen vollständig geimpft. Das sind 6,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Insgesamt haben 15.393.858 Personen mindestens eine Impfdosis erhalten. (Quelle: Tagesschau)

09:15 Uhr: Merkel: "Dürfen Notrufe nicht überhören"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Bundestag für die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes geworben. "Die Lage ist ernst und zwar sehr ernst", sagt Merkel. "Und wir alle müssen sie auch ernst nehmen, die dritte Welle der Pandemie hat unser Land fest im Griff." Um dagegen anzugehen, "müssen wir die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen besser bündeln"."Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen - wer sind wir denn, wenn wir diese Notrufe überhören würden?", fragte Merkel. "Wir dürfen Ärzte und Pfleger nicht alleine lassen. Alleine können sie den Kampf gegen das Virus in dieser dritten Welle auch mit bester medizinischer Kunst und dem aufopferungsvollsten Einsatz nicht gewinnen."Merkel verteidigte die in der "Bundesnotbremse" vorgesehen Ausgangsbeschränkungen. Diese seien keine neue Erfindung, sondern im aktuell geltenden Infektionsschutzgesetz als Maßnahme bereits angelegt und würden in mehreren Bundesländern bereits seit Monaten angewandt, sagte sie. Die Bundeskanzlerin verwies auf andere Staaten wie Portugal oder Großbritannien, die solche Maßnahmen "zum Teil erheblich restriktiver" als in Deutschland geplant praktizierten. Die Kanzlerin rief dazu auf, die "Bundesnotbremse" schnell auf den Weg zu bringen. "Jeder Tag früher, an dem die Notbremse bundesweit angewandt ist, ist ein gewonnener Tag." (Quelle: Tagesschau)

09:13 Uhr: Pilgerpastor: Pilgern wird sich schnell erholen
Der Pilgerpastor der Nordkirche, Bernd Lohse, rechnet damit, dass das Pilgern im Spätsommer einen neuen Boom erleben wird. Die Infrastruktur für Pilgerwanderungen sei "relativ robust", sagte Lohse dem Evangelischen Pressedienst. Viele Betten würden von Kirchengemeinden, Klöstern oder engagierten Privatleuten bereitgestellt. Sorge bereite ihm allerdings, ob die zahlreichen Cafés, Gaststätten und Pensionen entlang der Pilgerwege überleben werden.Pilgern sei auch während des Corona-Sommers gefragt gewesen, so Lohses Beobachtung. Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland hätten sich aber auf Strecken im Inland konzentriert. So hätten die Pilgerherbergen auf der "Via Baltica" von Usedom über Lübeck und Hamburg nach Bremen im August und September rund zehn Gäste pro Nacht registriert - mehr als in den Jahren zuvor. Sehr nachgefragt sei in Norddeutschland auch der "Jacobusweg" von Hamburg durch die Lüneburger Heide. (Quelle: Tagesschau)

08:55 Uhr: Bhutan impft fast all Erwachsenen in 13 Tagen
Das kleine Königreich Bhutan im Himalaya hat binnen 13 Tagen rund 94 Prozent der Erwachsenen eine erste Dosis Corona-Impfstoff verabreichen lassen. Das entspreche rund 62 Prozent der etwa 770.000 Einwohner, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Nur die Seychellen haben eine höhere Impfquote, impfen allerdings bereits seit Januar und haben nur rund 100.000 Einwohner.Den verwendeten AstraZeneca-Impfstoff hatte das arme Königreich kostenlos von seinem großen Nachbarn Indien erhalten. Nach dem Erhalt der 550.000 Dosen wartete Bhutan wochenlang - denn für den Beginn der Impfkampagne wurde nach astrologischen Kriterien der 27. März gewählt, das als besonders glücksbringend galt. (Quelle: Tagesschau)

07:44 Uhr: SPD will Bundesnotbremse nur mit Änderungen unterstützen
Der SPD-Rechtspolitiker Johannes Fechner macht eine Zustimmung seiner Fraktion für eine Corona-Notbremse von Änderungen abhängig. "Wenn es keine Änderungen an dem Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form gibt, wird die SPD-Fraktion nicht zustimmen", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Ausgangssperren sind zu pauschal gefasst, da muss es weitere Ausnahmen geben." Fechner verweist auf juristische Bedenken unter Experten im Kanzleramt, die durch einen Medienbericht bekanntwurden. "Auch die Bedenken des Kanzleramtes teilen wir, dass es schwierig ist, nur auf den Inzidenzwert abzustellen. Darauf haben wir schon im März hingewiesen." Er fordert, dass die geplante Rechtsverordnung nur mit der Zustimmung des Bundestages kommen dürfe. "Das Gesetz wird vom Parlament verbessert werden." (Quelle: Tagesschau)

07:20 Uhr: Umfrage: Corona-Pandemie hat auch positive Effekte
Die Corona-Pandemie hat die Lebenszufriedenheit vieler Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in einigen Bereichen verbessert. So schätzen zahlreiche Erwachsene sowohl ihre Gesundheit als auch ihren Schlaf deutlich besser ein als früher, wie neueste Daten des "Sozio-oekonomischen Panels" (SOEP) zeigen.Die jährliche Befragung von Privathaushalten ist den Angaben zufolge die größte Langzeitstudie zur gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Mehr als 6500 Teilnehmende der Studie wurden im April und Juni 2020 sowie im Januar 2021 zusätzlich zu ihrer Lebenssituation in der Pandemie befragt.Allerdings gibt es auch negative Entwicklungen: Wegen Homeschooling und weniger Außenkontakte stuften viele Erwachsene bei der jüngsten Befragung ihr Familienleben etwas schlechter ein als in den Jahren vor der Pandemie. Besonders unzufrieden sind die Menschen mit ihrem Freizeitverhalten, das durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt ist. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: RKI meldet 25.831 Neuinfektionen - Inzidenz bleibt bei 160,1
Das Robert Koch-Institut hat 25.831Neuinfektionen gemeldet. Das sind 367 Fälle mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt bei 160,1. 247 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 79.628. Insgesamt wurden bislang mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu
Chinas Wirtschaft hat die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es handelt sich um den größten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. (Quelle: Tagesschau)

05:02 Uhr: Ärzte dürfen Impfstoff künftig wohl auswählen
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung lässt Hausärzte den Impfstoff für ihre Patienten künftig selbst aussuchen. "Sie geben auf dem Rezept an, von welchem Impfstoff sie wie viele Dosen benötigen. Dies gilt erstmals für die Woche vom 26. April bis 2. Mai, für die der Bund Vakzine von BioNTech und AstraZeneca bereitstellen wird", heißt es in einem Schreiben der KBV, wie die "Rheinische Post" berichtet. Die Bestellmenge pro Arzt sei auf 18 bis 30 BioNTech-Dosen und zehn bis 50 AstraZeneca-Dosen begrenzt. (Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte in Unterfranken: Nur noch ein Landkreis unter 100
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in mehreren unterfränkischen Regionen weiter angestiegen. Demnach ist nur noch der Landkreis Miltenberg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 91,7 unter dem Grenzwert von 100. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte sind über 100. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Rhön-Grabfeld (258,7) gefolgt vom Landkreis Haßberge (251,2). Im Vergleich zum Vortag sind die Werte in sechs Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen und in sechs gesunken.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

• Landkreis Rhön-Grabfeld: 258,7 ↓

• Landkreis Haßberge: 251,2 ↓

• Stadt Würzburg: 198,5 ↑

• Stadt Aschaffenburg: 162,0 ↑

• Stadt Schweinfurt: 161,0 ↓

• Landkreis Bad Kissingen: 147,2 ↑

• Landkreis Aschaffenburg: 135,5 ↑

• Landkreis Main-Spessart: 132,4 ↑

• Landkreis Kitzingen: 131,6 ↓

• Landkreis Würzburg: 113,4 ↑

• Landkreis Schweinfurt: 109,1 ↓

• Landkreis Miltenberg: 91,7 ↓

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 253 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 43 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 305 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine Person intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 5.010 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 91,7 (Quelle: RKI, Stand 16. April, 3:09 Uhr).

Wechselunterricht in Unterfranken nur im Landkreis Miltenberg möglich
In Unterfranken wird in der kommenden Woche nur im Landkreis Miltenberg Wechselunterricht sowie eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten stattfinden. Jens Marco Scherf (Bündnis 90/Die Grünen), Landrat in Miltenberg, teilte aber mit, dass insgesamt eine deutliche Zunahme des Infektionsgeschehens zu beobachten sei. "Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird der Inzidenzwert in den nächsten Tagen auch in Miltenberg über 100 sein. Dann würde die bayerische Notbremse in Kraft treten." Gerade im privaten Umfeld stecken sich laut Scherf im Landkreis derzeit vermehrt Menschen mit Corona an. In der Region am bayerischen Untermain würden Kliniken und Intensivstationen allmählich an die Auslastungsgrenzen stoßen, weil viele Corona-Patienten schwere Krankheitsverläufe hätten. Daher appelliert der Landrat: "Auch wenn wir momentan nach 13 Monaten Pandemie nicht mehr können: Die Phase ist sehr kritisch und wir müssen alle miteinander schauen, dass wir im privaten Umfeld unsere Kontakte möglichst gering halten, um das Infektionsgeschehen eindämmen zu können." (Quelle: BR)

Landkreis Main-Spessart

Zahlen für den Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 298 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 4.070 positiv getestete Personen. Genesen sind davon 3.579 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 132,4. Im Landkreis gibt es einen weiteren Todesfall zu beklaten. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, steigt damit auf 193. 17 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 678 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.(Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

Demos in Wiesbaden: Stadt begrenzt Teilnehmerzahl
Die Stadt Wiesbaden hat angesichts mehrerer angemeldeter Versammlungen am Samstag die erlaubte Teilnehmerzahl in der Innenstadt auf insgesamt 2.000 Menschen begrenzt. Unter diese Regelung fällt auch die angekündigte Kundgebung gegen die Corona-Politik unter dem Motto "Demokratie bewahren, Existenzen retten". Hierfür wurde eine Obergrenze der Teilnehmerzahl von 1.000 Personen festgelegt. Parallel hierzu werden mehrere Gegenkundgebungen stattfinden. Die Landesvorsitzenden der Grünen, Sigird Erfurth und Philip Krämer, bezeichneten den Aufruf zur Demo gegen die Corona-Politik einen Tag vor der zentralen Gedenkfeier für die Corona-Opfer als zynisch. Wer angesichts der dramatischen Situation auf den Intensivstationen "dennoch zu Massenveranstaltungen aufruft, bei denen bewusst auf Gesundheitsvorkehrungen verzichtet wird, riskiert in der derzeitigen Situation die Überlastung unseres Gesundheitssystems und stellt sich außerhalb der gemeinsamen Verantwortung für unsere Gesellschaft", teilten die Landesvorsitzenden am Freitag mit. (Quelle: Hessenschau)

Astrazeneca-Impftermine für Personen ab 60 Jahren
Personen ab 60 Jahren können sich auf dem Impfportal des Landes ab sofort für eine Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff anmelden. "Wir wollen, dass verfügbare Dosen des Wirkstoffs von Astrazeneca impfwillige Bürgerinnen und Bürger auch erreichen", heißt es auf der Webseite. Auf impfterminservice.hessen.de können Angehörige der Gruppe einen Termin für eine Astrazeneca-Impfung ausmachen. Damit wurde die ursprünglich festgelegte Reihenfolge weiter den Gegebenheiten angepasst, damit die Astrazeneca-Bestände schneller verbraucht werden. Grund dafür ist, dass viele Menschen in Hessen ihre Termine mit Astrazeneca absagen. (Quelle: Hessenschau)

Spendenaktion: Theatergutscheine für Krankenhauspersonal
In Darmstadt kann man jetzt Menschen eine Freude machen und gleichzeitig die gebeutelte Kulturszene in der Stadt unterstützen. Über eine Spendenplattform im Internet kann man Theatergutscheine finanzieren, die dann dem Personal auf den Darmstädter Covid19-Intensiv- und Pflegestationen als Dank für ihren Einsatz geschenkt werden. Gleichzeitig wird mit den Gutscheinen die Freie Darmstädter Kultur- und Theaterszene unterstützt. Bislang sind knapp 5.000 Euro für Kulturgutscheine gespendet worden.
(Quelle: Hessenschau)

Knapp 2.000 Neuinfektionen, 20 Todesfälle
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.923 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 20 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.585. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 240.509 Corona-Fälle gemeldet.
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 166,0 am Vortag auf 164,6. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Fulda (269,8) und Hersfeld-Rotenburg (269,2) sowie die Stadt Offenbach mit 247,9 auf. Fünf weitere Kreise weisen eine Inzidenz über 200 auf: der Lahn-Dill-Kreis (232,1), Limburg-Weilburg (230,9), Marburg-Biedenkopf (217,7), der Vogelsbergkreis (203,5) und Gießen (201,0). Alle Kreise und kreisfreien Städte liegen über der 7-Tage-Inzidenz-Marke von 100. (Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

137 Corona-Fälle in den letzten sieben Tagen – Infektionen in allen Altersgruppen
Am Donnerstag (15. April) wurden 29 weitere positive Corona-Testergebnisse registriert. Die Gesamtzahl steigt daher auf 3.730. 3.366 Personen gelten als genesen – 15 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 160. Der Infektionssaldo steigt und liegt bei 204. Bei 29 Personen wurde die britische Virus-Mutation nachgewiesen. In Zukunft werden wir keine Angaben mehr über das Auftreten von Virusmutations-Fällen machen. Grund dafür ist zum einen, dass bereits jetzt ist der Großteil der neuen Fälle auf eine Virusvariante – vor allem auf die britische – zurückzuführen ist. Zum anderen unterscheiden die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts bezüglich Quarantäne und Kontaktpersonenmanagement nicht mehr zwischen einer Infektion mit oder ohne Virusmutation. So müssen sich beispielsweise mittlerweile alle Infizierten am Ende der Quarantäne erneut auf Corona testen lassen, bevor sie in den Alltag zurückkehren können. Außerdem untersuchen nicht alle Labore auf die Virusmutation, so dass sich kein vollständiges Bild ergibt. Die 7-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls leicht und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 141,7 (Stand 16.04., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 137 neue Corona-Infektionen. Die meisten Fälle, nämlich 46, gibt es in der Unterzent (Höchst 21, Breuberg 15, Lützelbach 10), gefolgt von Erbach/Michestadt mit 40 Fällen (Erbach 19, Michelstadt 21). In Mossautal/Oberzent und im Gersprenztal gab es jeweils 19 Infektionen (Mossautal 2, Oberzent 17, Reichelsheim 3, Brensbach 15, Fränkisch-Crumbach 1) und in Bad König/Brombachtal 13 (Bad König 12, Brombachtal 1). Die 137 Fälle verteilen sich folgendermaßen auf die unterschiedlichen Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (15), 10 bis 19 Jahre (13), 20 bis 29 Jahre (21), 30 bis 39 Jahre (39), 40 bis 49 Jahre (14), 50 bis 59 Jahre (20), 60 bis 69 Jahre (10), 70 bis 79 Jahre (1), 80 bis 89 (4). Bei den über 90-jährigen gibt es derzeit keine Infektionen. Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums werden derzeit zwölf Patienten betreut. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich zwei weitere Patienten. Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen des Kindergartens Mümling-Grumbach sowie eine Gruppe der Kita Schatzinsel in Brensbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ Inzidenz und Zahl der Neuinfektionen steigen weiter +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Rheinland-Pfalz auf den zweithöchsten Wert in diesem Jahr gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt meldete 1.132 Ansteckungen am Freitag, Die landesweite Inzidenz liegt bei 139,2, am Vortag waren es 131,6. Seit Beginn der Pandemie wurden 128.808 laborbestätigte Infektionen bekannt. Mit 14.145 Personen sind aktuell deutlich mehr Menschen infiziert als am Vortag (13.638). 13 Personen sind binnen eines Tages im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die höchste Inzidenz im Land hat Ludwigshafen mit 253,7 gefolgt von Worms mit 247,8. Die Landeshauptstadt Mainz liegt mit 199,0 nur noch knapp unter der Marke. Die geringste Ansteckungsrate je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist der Kreis Bitburg-Prüm mit 46,4 auf. (Quelle: SWR)

+++ "Nature One" fällt auch in diesem Jahr aus +++
Das Elektro-Festival "Nature One" wird auch in diesem Jahr ausfallen. Die Veranstalter teilten am Freitag mit, dass die vom 30. Juli bis 1. August auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun geplante Veranstaltung abgesagt werden müsse. Grund seien die aktuellen Entwicklungen sowie die möglichen Szenarien für die kommenden Wochen. "Nature One" gebe es nur ganz oder gar nicht: "Reduzierte Kapazitäten, Maskenpflicht, Abstände einhalten und ähnliches kommt für uns nicht in Frage", sagte Geschäftsführer Oliver Vordemvenne. Für das nächste Jahr ist der Veranstalter aber optimistisch: Stattfinden soll "Nature One" 2022 zwischen dem 5. und dem 7. August. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Das Elektro-Festival war bereits im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgesagt worden. (Quelle: SWR)

Verwaltungsgerichtshof muss über Proteste in Stuttgart entscheiden
Das jüngste Verbot von zwei Demonstrationen gegen die Corona-Politik am Samstag in Stuttgart beschäftigt auch weiter die Justiz. Mindestens einer der beiden Veranstalter hat nach Angaben einer Sprecherin Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart eingelegt. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim als höchstes baden-württembergisches Gericht im Laufe des Freitags entscheidet. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte am Donnerstag die Haltung der Stadt gestützt. Diese argumentiert, die Demonstrationen bedrohten angesichts der steigenden Infektionszahlen Leib und Leben der Beteiligten und weiterer Menschen. (Quelle: SWR)

Palmer: Tübinger Modell funktioniert besser als Lockdown
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) ist optimistisch, dass das Corona-Modellprojekt in seiner Stadt verlängert wird. Da die Regelung am Sonntag ausläuft, muss die Landesregierung einer Fortsetzung zustimmen. Palmer begründete seine Zuversicht im SWR mit dem niedrigen Inzidenz-Wert in Tübingen, der seit zwei Wochen bei etwa 80 liegt. "Wir haben Handel, Gastronomie und Kultur geöffnet und nur die Hälfte der Zahlen des baden-württembergischen Landesdurchschnitts. Das ist eine klare Sprache", erklärte Palmer. Er setzt sich außerdem für eine Neubewertung der Sieben-Tage-Inzidenz in Tübingen ein. Solange der Wert mindestens 25 Prozent niedriger als der Landesdurchschnitt sei, solle das Modellprojekt weiterlaufen dürfen. Dieser Vorstoß sei folgerichtig, "weil wir zehnmal mehr testen als alle anderen und deshalb auch mehr finden. Unsere Inzidenz erscheint aufgebläht und ist im Vergleich eigentlich niedriger", so der Tübinger OB. (Quelle: SWR)

Baden-Württemberg will anders als Bayern bei Impf-Priorisierung bleiben
Baden-Württemberg will anders als der Nachbar Bayern zunächst an der Priorisierung bei den Impfungen gegen Corona festhalten. Das hat das Gesundheitsministerium dem SWR bestätigt. Minister Manfred Lucha (Grüne) sagte, die Menschen mit besonderem Schutzbedürfnis gingen weiterhin vor. Es sei wichtig, die geweckten Erwartungen erfüllen zu können. Lucha zeigte sich verwundert über die bayerische Ankündigung. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte am Dienstag erklärt, der Freistaat wolle sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann solle möglichst schnell allen infrage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden. (Quelle: SWR)

Kreis verlängert Quarantänezeit auf bis zu 21 Tage
Der Kreis Bergstraße verlängert die Quarantänezeit bei Menschen, die sich mit einer Mutante infiziert haben, auf bis zu 21 Tage. Hintergrund ist, dass Menschen, die mit einer Corona-Mutation infiziert sind, offenbar länger ansteckend sind. Am Ende der regulären Quarantänezeit wird deswegen getestet, ob noch Ansteckungsgefahr besteht - wenn ja, verlängert der Kreis die Quarantäne. (Quelle: SWR)

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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