200 Radfahrer trotzen dem schlechten Wetter

Auch die Landräte Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg) reihten sich in den 200 Teilnehmer starken Radfahrerpulk ein und radelten quer durch den Odenwald mit.
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  • Auch die Landräte Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg) reihten sich in den 200 Teilnehmer starken Radfahrerpulk ein und radelten quer durch den Odenwald mit.
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Nach teilweise tropischen Temperaturen in den Vorjahren haben die täglich bis zu 200 Radfahrer der Dreiländer-Radtour in diesem Jahr das Gegenteil erlebt: Kühle Temperaturen und häufige Regengüsse konnten den Radl-Spaß aber nicht bremsen. Mit-Organisatorin Birgit Dacho (Landratsamt Miltenberg) stellte erstaunt fest: „Alle waren super drauf.“

Die 163 Radfahrer, die Übernachtungen gebucht hatten, wurden täglich von bis zu 50 Tagesteilnehmern auf ihrer Fahrt quer durch den Odenwald begleitet. Alle hatten sich vorher offenbar über das Wetter informiert, denn bestens gegen den Regen geschützt, trat der komplette Tross am Dienstag die Tour in Schwarzach an. Ganztägiger Nieselregen begleitete die Fahrerinnen und Fahrer am ersten Tag, bis sie am Abend in Amorbach ankamen. Aus der Freiluftfeier auf dem Schlossplatz wurde leider nichts, wegen des Regens wich man kurzfristig in das Feuerwehrhaus aus. Dort sorgte die Band „Headline“ für beste Unterhaltung. Und auch die Kultur kam nicht zu kurz: Großes Interesse herrschte an der Führung durch die Abteikirche und einem Orgelvorspiel – mit dabei auch Fürst Andreas zu Leiningen.

Bei leichtem Regen fuhr das Feld am Mittwoch von Amorbach über Miltenberg nach Wörth, wo die Erfrischungspause wegen des Nieselregens in die Tiefgarage der Turnhalle in Wörth verlegt werden musste. Die Stadt Wörth zeigte sich spendabel und gab die Erfrischungsgetränke aus, das Kleinheubacher Unternehmen Josera trug mit Müsliriegeln zur Stärkung bei. Am Nachmittag freuten sich die Teilnehmer über gutes Wetter, so dass das Radfahren gleich doppelt so viel Spaß machte. An der Bad Königer Wandelhalle fand der Tag bei bestem Wetter seinen Abschluss mit Tanz und guter Stimmung. Auch hier wurde den kulturell Interessierten mit einer Führung „Auf den Spuren von Carl Weyprecht“ ein gutes Angebot unterbreitet.

Nach professionellem Aufwärmen in der Rentmeisterei Bad König ging es am letzten Tourtag bergauf zur Mittagspause in Wald-Michelbach, wo herrliche Ausblicke in den Odenwald für die Strapazen entlohnten. Hier bestand auch Gelegenheit, die Sommer-Rodelbahn zu testen. Nach einer Kaffeepause in Neckarsteinach wartete noch ein anstrengender Abschnitt auf die Radfahrer, bis man wieder am Startpunkt Schwarzach ankam. Aufgrund starken Regens wurde der Abschluss nicht im Freien, sondern in der Schwarzach-Halle gefeiert.

Begleitet wurde die Tour auch von mehreren Politikern: So traten unter anderem Miltenbergs Landrat Jens Marco Scherf, Odenwald-Landrat Frank Matiaske, Neckar-Odenwald-Landrat Achim Brötel und Christian Engelhardt (Landrat Bergstraße) in die Pedale. Besonderen Respekt musste man auch vor den älteren Teilnehmern haben: Der älteste Radler war 80 Jahre alt, die älteste Dame über 70 Jahre. Insgesamt betrug die Strecke 235 Kilometer, zurückgelegt wurden 2500 Höhenmeter. Die reine Fahrzeit an den drei Tagen betrug knapp über 15 Stunden.
Die Organisatoren beobachten eine vorbildliche Fahrweise und nahmen zur Kenntnis, dass die Zahl der E-Bikes von Jahr zu Jahr steigt: Etwa 50 dieser elektrisch angetriebenen Räder wurden pro Tag bewegt – etwa ein Viertel aller Räder.

Einen besonderen Dank richten die Organisatoren an die zahlreichen Helferinnen und Helfer in den Gemeinden, ohne deren Einsatz die Dreiländer-Radtour nicht möglich wäre. Auch die Polizei, das Rote Kreuz, der Fahrradspezialist Zweirad-Kreis (Walldürn, Reparatur-Bus) sowie Walter Heidemann mit dem Besenwagen sorgten dafür, dass die Tour nach drei Tagen ohne Probleme zu Ende gehen konnte.

Auch die Landräte Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg) reihten sich in den 200 Teilnehmer starken Radfahrerpulk ein und radelten quer durch den Odenwald mit.
Die rund 200 Teilnehmer der Dreiländer-Radtour ließen sich auch vom Regen nicht den Spaß nehmen und absolvierten an drei Tagen rund 235 Kilometer bei rund 2500 Höhenmetern.

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