Nokwe, Stockhorst und Leuner siegen beim Jugendkulturpreis
Corona-Krise befeuert junge Kunst

Kulturreferentin Juliana Fleischmann und Landrat Jens Marco Scherf überreichten Pokale, Urkunden und Gutscheine an die beiden Jurypreisträger Cécile Nokwe und Daniel Stockhorst.
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  • Kulturreferentin Juliana Fleischmann und Landrat Jens Marco Scherf überreichten Pokale, Urkunden und Gutscheine an die beiden Jurypreisträger Cécile Nokwe und Daniel Stockhorst.
  • Foto: Foto: Winfried Zang
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Cécile Nokwe (Obernburg), Daniel Stockhorst (Obernburg) und Emily Leuner (Großheubach) sind die Jurypreisträger des Jugendkulturpreises des Landkreises Miltenberg. 40 Jahre alt wird der Preis in diesem Jahr – und auch er wurde von der Corona-Pandemie beeinflusst.

Gerne hätte man das Jubiläum mit einer großen Vernissage und einem Ehrenabend gefeiert, aber die Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Die Organisatoren fanden eine kreative Lösung: Die eingereichten Werke wurden in einer digitalen Ausstellung im Internet gezeigt und die Jury kürte am Ende drei Preisträger*innen: In der Kategorie „Zeichnen und Malen“ siegte Cécile Nokwe, in der Kategorie „Plastisches Gestalten“ Daniel Stockhorst und in „Fotografie/Kurzfilm, Computerkunst“ Emily Leuner.
Landrat Jens Marco Scherf und Kulturreferentin Juliana Fleischmann überreichten Glaspokale, Urkunden und Gutscheine über einen Kunstnetz-Workshop an die siegreichen Künstlerinnen und Künstler. Obwohl weniger Werke als üblich eingereicht worden waren, so zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dennoch durchwegs große künstlerische Begabung. Die Jury mit Mike Bauersachs, Cornelia König-Becker, Maurice Sam und Jutta Walter, die die Werke in der digitalen Ausstellung bewertete, hatte es schwer, die Siegerinnen und Sieger zu küren.
Das „größte“ Werk reichte Daniel Stockhorst ein, der eine lebensgroße Kopie seiner selbst aus Pappmasche anfertigte. „Eigentlich nur aus Langeweile während der Corona-Zeit zuhause“, blickte Daniels Mutter zurück. Cécile Nokwe, die drei Bleistiftzeichnungen – ein Männerporträt, ein Frauenporträt sowie eine Heuschrecke – auf Papier eingereicht hatte, überzeugte die Jury ebenfalls. „Sie hat dabei auch einige Größere ausgestochen“, verriet die Kulturreferentin. Wie man das digitale Zeichnen zur Kunst wandeln kann, zeigte Emily Leuner mit drei Porträts „Georgina“, „Mädchenporträt“ und „Porträt“.
Landrat Jens Marco Scherf freute sich bei der Preisübergabe über die hohe Qualität der Arbeiten. Auf diese Weise habe die Pandemie doch noch etwas Gutes gehabt, verwies er auf die große künstlerische Kreativität, die dabei freigesetzt wurde. wiz

Kulturreferentin Juliana Fleischmann und Landrat Jens Marco Scherf überreichten Pokale, Urkunden und Gutscheine an die beiden Jurypreisträger Cécile Nokwe und Daniel Stockhorst.
Auch Emily Leuner freute sich sehr über den von Landrat Jens Marco Scherf überreichten Preis.
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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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